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  • Day97

    Coromandel☀️

    November 9, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Coromandel. Die Halbinsel die auf der Karte unspektakulär aussieht wie Langzungen halt aussehen und sich als eins meiner Lieblingsziele herausstellt. Mit unserer gut vertrauten fünfer Truppe- Sarah, Frauke, Emma, Lea und ich- geht es Samstagmorgen los. Wir steuern zunächst eins der berühmtesten Ziele der Nordinsel an: den Hot Water Beach. Wir haben uns einen Spaten mitgebracht und graben uns genauso wie viele anderen ein Loch um an das warme Wasser zu kommen das unter dem Sand zum Vorschein kommt. Unser Wasser ist dann aber so heiß, dass wir nicht reingehen können und uns stattdessen mit netten älteren Neuseeländerinnen einen natürlichen Hot-Water-Pool teilen und uns hinterher im Meer abkühlen. Ein bisschen enttäuscht von dieser so vielfach angepriesenen Aktivität geht es zum nächsten Must-Do in Coromandel, der Cathedral Cove. Wir wandern ungefähr 40 Minuten bis wir den Strand und das berühmte kathedralartige Loch in Stein erreichen. Hier gefällt es uns schon deutlich besser und wir überlegen noch ein Bad im Meer zu wagen, entscheiden uns letztendlich aber dagegen. Dann geht es auf zu meinem Highlight. Dem New Chums Beach, den mein Reiseführer als einen der schönsten Strände Neuseeland anpreist. Und obwohl das bei ungefähr der Hälfte der Strände hier so ist, können wir als wir den Strand nach einer kleinen 40 Minuten Wanderung erreichen nur zustimmen. Heller Sand, turkises Wasser, weiße Schaumkronen auf den beachtlich großen Wellen und keine Menschenseele. Als wir einen kleinen abzweigenden Weg hoch klettern können wir die Bucht auch von oben in ganzer Pracht bewundern. Hinterher geht ins Hostel, in dem wir noch den Whirlpool benutzen, draußen Abend essen und dann ins Bett fallen.

    Sonntag regnet es in Strömen. Wir fahren mit dem Auto durch Wälder die an den Urwald im Himalaja erinnern und dann an unendlich blauem Meer entlang bis zur Spitze der Halbinsel. Mit der Gesellschaft von einigen Enten picknicken wir in einer Regenpause am Strand und sammeln Muscheln. Auf dem Weg weiter wird dann ein Traum von mir wahr. Während wir so am Meer entlang fahren taucht plötzlich eine Delfinschule neben uns im Wasser auf. Wir halten natürlich sofort an und beobachten mindestens eine halbe Stunde die Tiere kaum 50 Meter von uns entfernt. Die Bucht in der wir gerade sind scheint ihnen zu gefallen und die ca. 8-12 Delfine springen und tauchen was das Zeug hält. Auf Fotos und Videos ist hinterher leider praktisch nichts zu erkennen aber dieses Erlebnis werde ich auch so nicht vergessen. Hinterher halten wir noch an dem für jeden Trip obligatorischen Wasserfall und in der kleinen, hübschen Stadt Thames bevor es zurück nach Auckland geht.
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