Unsere Tour führt über Stettin an der Ostseeküste entlang, anschließend über die Seenlandschaft Mansuren und dann in den Tiefen Süden in Richtung Tatra.
  • Day17

    Basteibrücke

    June 17 in Germany ⋅ ⛅ 21 °C

    Auf unserem Weg in Richtung Heimat dachten wir uns, dass wir noch einen Stopp an der Basteibrücke machen sollten. Immerhin gehört diese zu den Top 10 Sehenswürdigkeiten in Deutschland.

    Deswegen sind wir etwas früher als sonst aufgestanden und losgefahren.
    Um den Massen zu entkommen hat es dann doch nicht gereicht 🙂 Egal. Schön war’s trotzdem.
    Da der obere Parkplatz bereits voll war, liefen wir die 2.7 Kilometer durch den Wald und kamen dann fast direkt bei der Basteibrücke heraus.
    Die Aussicht war überragend! Unter uns die Elbe, um uns herum die Überreste der Brücke mit einer alten Festung und vor uns die Weite der Sächsischen Schweiz - nicht zu vergessen all die anderen Menschen 🤪.
    Ganz anders als auf unserem Camping waren die Doggies aber heute alle ruhig gestimmt, drum gab‘s ausser Füsse-Zick-Zack keine weiteren Zwischenfälle.
    Und ein Foto wo wir zu zweit mit Aussicht (und ohne andere Fleischmützen oder Schultern) drauf sind haben wir dann doch noch geschafft.
    Danach ging’s auf an die 6h nach Hause Weg.
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  • Day15

    Wroclaw - Breslau

    June 15 in Poland ⋅ ☀️ 20 °C

    Die Stadt mit den zwei Namen hat eine Geschichte von noch viel mehr verschiedenen Herrschern. In seiner wechselvollen Geschichte hatte Breslau seit dem 13. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges eine mehrheitlich deutschsprachige Bevölkerung. Nach dem Tod des letzten Piastenherzogs Heinrich VI. hatte Breslau Böhmen, und damit dem Römischen Reich angehört, zeitweise auch Ungarn. Später gehörte Breslau zu Österreich, zu Preußen und zum Deutschen Reich. Im Jahr 1945 wurde Breslau gemäß dem Potsdamer Abkommen unter polnische Verwaltung gestellt, die die gesamte deutsche Bevölkerung der Stadt deportieren ließ. Daraufhin wurde Breslau von polnischen Neubürgern besiedelt, die meistens aus Zentralpolen oder aus den an die Sowjetunion gefallenen Landesteilen wie Lemberg kamen.

    Von den deutschsprachigen Vorfahren zeugen in der Stadt in zahlreichen Kirchen die deutschen Inschriftennund Grabstiftungen vergangener Fürsten… ansonsten ist vom kulturellen Wechselspiel einiges zu sehen, von barocken Einflüssen bis geschicktes und sanftes Einfliessen der Moderne zB. im Wasserbrunnen.

    Zentraler Anlaufpunkt ist der Altstadtring - heute zu Teilen auch mit Ständen des „Jarmarkt Polski“ geschmückt. Das alte Ratshaus wo die einstmals herrschenden Patrizier ihren Reichtum anpriesen ist das eigentliche Schmuckstück, eingerahmt von den Reihen Häuser wie wir sie seit Stettin sehen - doch Wrocław hat gefühlt unzählige davon. Nicht nur die erste Häuserreihe beim Platz, sondern viele weitere ringsherum und in den Seitengassen warten frisch gestrichen darauf, bewundert zu werden.
    Wenn man von den vielen Schulklassen in so eine besagte stille Gasse entfliehen möchte, dann sollte man beachten, dass da keine der kleinen Zwerge ausgestellt sind, die überall in der Stadt auf die Entdeckung kreischender Kinder warten (diese Klänge erhöhen sich auch gern um eine Oktave, wenn sie unseren kleinen Welpen Mika erblicken…).
    Ansonsten sind die Zwerge super süss - die gegossenen, die in der schlesischen Stadt verteilt sind. Nicht die Schulklassen! Wobei doch anzumerken gilt, dass es eine schöne Idee ist den Nachwuchs des Landes mit den eigenen Kulturstätten bekannt zu machen. Könnte bei uns auch nachgeahmt werden…
    Die ehemaligen Schlachtbänke sind in ein schickes Kunstgässlein umgewandelt, welche uns ebenfalls sehr beeindruckten.
    Hier fliesst die Oder, und schafft dadurch nette Brücken und Cafés mit Aussicht, die wir ebenfalls geniessen durften. Ein Schlendern durchs Universitätsviertel und über den Nowy Targy Platz rundete den Besuch ab und wir nahmen die Strassenbahn wieder zurück.
    Fazit: Einen Besuch auf jeden Fall wert. Die grossen Kapitalismusmarken haltend hier zwar Einzug, doch es gibt noch eine Vielzahl ursprünglicher und origineller Gegenpole. Der Markt verspricht auch, dass es hier einen schönen Weihnachtsmarkt geben könnte!
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  • Day14

    Tatra Nationalpark (SK Seite)

    June 14 in Slovakia ⋅ ⛅ 13 °C

    Um eine der beliebtesten Wanderungen zum Morskie Oko (Meeresauge) machen zu können, startete unser Tag heute extra etwas früher als sonst. Bereits auf der Anfahrt stellten wir fest, dass wir nicht die einzigen waren die heute wandern wollten 🤦🏼‍♀️ auf unseren Weg sahen wir Reisebusse mit Scharen von Menschen.
    Kurz vor unserem Zielort stellten wir fest, dass wir ein E-Ticket für den Parkplatz benötigen. Kein Problem - kann man ja noch kurz kaufen und runterladen. Von wegen! Im gesamten Gebiet hatte es keinen Empfang und ohne Ticket kein Einlass. Kurzum parkten wir in der 200m entfernten Slowakai und zahlen dort auch nur ein Bruchteil des Preises 😁
    Dann ging es Richtung Eingang und nach ca. 2km stellten wir fest, dass im kompletten polnischen Nationalpark keine Hunde erlaubt sind und wir nicht rein dürfen. Warum?Keine Ahnung - wegen der Umwelt?
    - Hauptsache man kann mit einer Pferdekutsche bis ans Ziel fahren und die k***** 💩 den kompletten Weg voll -

    Hmmm … Da der Nationalpark nicht auf der polnischen Seite aufhörte, entschieden wir einfach auf der slowakischen Seite zu laufen, da Hunde hier erlaubt waren 😆.
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  • Day13

    Zakopane - Tatra Nationalpark

    June 13 in Poland ⋅ 🌧 19 °C

    „Alert RCB: Warning! Storms and strong winds expected today (13.06). Risk of power outages. During the storm, seek shelter.“

    Oh nein! Eine Unwetterwarnung genau für den Tag wo wir in den Bereich der Hohen Tatra wollten, um hier ein paar schöne Tage in den Bergen zu verbringen.
    Egal! :) uns kann nichts aufhalten. Mit unserem kleinen Pumpkin ging es in Richtung Zakopane, welche als topp Startpunkt für Wanderungen gilt.

    Bei unserer Ankunft regnete es Hunde und Katzen wie man so schon sagt. 😝

    Nachdem wir den ersten Campingplatz doch nicht nutzen wollten, da wir Zweifel hatten, nach dem was an Wassermengen noch kommen soll, hier vom (Rasen)Platz ohne Aufwand wieder los zu kommen, entschieden wir uns zurück zu fahren. Deswegen ging es wieder in Richtung Innenstadt wo wir noch zwei weitere Plätze anfuhren und beim letzten unterkamen.

    Ein kurzer Quartiersspaziergang lag vor der nächsten Regenfront grad noch drin… zum Glück auch die Chance ein paar Fotos von dem herzigen Baustil der „Chalets“ hier zu schiessen…!
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  • Day12

    Krakow - Krakau Stadtausflug

    June 12 in Poland ⋅ ☀️ 23 °C

    Da unser Campingplatz nur 45min zu Fuss von der Altstdt entfernt war und dieser Weg komplett entlang der Weichsel führte, entschieden wir uns zu laufen. Am Stadteingang hab’s noch einen Kaffee (oder eine Lemonade), dann starteten sie mit der Wawel, dem früheren Königsschloss.
    Soviele Touristen hatten wie noch nie gesehen! Da Hunde nicht mal in den Innenhöfen zwischen dem Turm, Drachenkammer usw erlaubt waren und jede Schlange (auch die zu den Tickets) bestimmt 20min lang waren, beliessen wie es bei der Inmenhofbesichtigung in zwei Teams - einer wartete mit den 🐶
    Nächster Stop war der Hauptplatz bei den Tuchhallen mit einem kleinen Snack.
    Für das Mittagessen liefen wir aussen an der ehemaligen Stadtmauer im grünen Park entlang ins Kazmierz Quartier. Der kulturelle und bohemische Einschlag hatte seinen Charme und es reihten sich individuelle Restaurants und Bars aneinander… wir entschieden uns spontan nach Poké zu suchen - und wurden eine Strasse von der „Schindler‘s List Gasse“ fündig!

    Dann war die Energie aus bei den 🐶 und J nach einem heissen Tag und 20‘000 Schritten war nun endgültig Endefeuer… im Uber Pets (genau, da darf man auch die Hunde mitnehmen im Taxi!) ging’s zurück nach Hause zum Camping.
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  • Day11

    Auschwitz [Oświecim]

    June 11 in Poland ⋅ ⛅ 23 °C

    Dieser Ort muss wohl traurigerweise niemandem erklärt werden. Es gab deren drei (Birkenau = Auschwitz II), wir waren im ersten. Trotzdem ist es noch hinreichend schwierig, Worte zu finden dieses ehemalige Konzentrationslager zu beschreiben. Viel wurde original belassen. Teils sind Ausstellungen drin.

    Die 28 Backsteinblöcke geben nur eine klitzekleine Relation der 1.6 Mio. Menschen die hier den grausamen Tod fanden. Die Berge an Brillen, Keramik oder Schuhen die den Gefangenen abgenommen wurden, sprechen da eher… oder das Buch aller Namen, die im Holocaust umkamen: Es ist zweimal 15 Meter lang… die Seiten sind 50cm hoch. Mehr als eine Seite lang ist „Morgental“ bis „Morgenthau“…
    Hauptsächlich europäische Juden waren hier inhaftiert, aber auch Sinti & Roma, politische Gefangene, Homosexuelle und Handicappierte. Sie wurden geschoren (ihr Haar sollte als Matratzenfüller dienen, 7t davon wurden bei der Befreiuung gefunden), mit ihrer Häftlingsnummer tätowiert, und zu zweit in eine kaum 70cm breite Pritsche gequetscht…

    Wer nicht verhungerte oder bei der körperlichen Arbeit durch die Unterernährung oder mangelnde Hygiene starb, wurde vergast. Flüchtende oder Komplizen wurden vor der schwarzen Mauer mit Genickschuss niedergestreckt oder im Lager öffentlich gehängt - als Abschreckung…
    …eine abschliessende Aufzählung der schrecklichen Geschichte und Einzelschicksale dieses Ortes ist schlicht nicht möglich, die Autorin ist sich dessen bewusst. Und drum verbleiben Fragmente und Bilder, welchen der Leser und Betrachter selbst einordnen möge.

    Stehzellen, 50x50cm, knapp 2m hoch - zur Züchtigung Aufständischer.

    Sport und Singen als Bestrafung.

    Tests tödlicher Injektionen unter dem Deckmantel der ärztlichen Versorgung.

    Gynäkologische Untersuchungen, Tests oder Obduktionen.

    Angeordneter Tod durch Verhungern - mit designierter Zelle.

    Appell stehen bis zu 12 Stunden wenn etwas in der Zählung oder sonst was den Wärtern nicht passte.

    Das Mitwissen und Mitwirken der IG Farben (BASF, Bayer, Hoechst) bei der Ausbeutung billiger Zwangsarbeiter und dem gewinnbringendem Verkauf des verwendeten Todesgases Zyklon B im Auschwitz III Lager.
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    Unfassbar traurig was Menschen anderen Menschen antun können 🤗🤗 [Sharon]

    6/12/22Reply
     
  • Day10

    Warschau [Warszawa]- Stadt

    June 10 in Poland ⋅ ⛅ 22 °C

    Zwei Tage Warschau sind vermutlich nicht genug gewesen um ein Feeling für diese riesige Stadt zu bekommen.
    Nach unserer Ankunft ging es kurz unter die Dusche und dann rein ins Getümmel. Mit dem Bus rein in die Stadt - was für ein Abenteuer für unsere kleine Mika. Bislang kannte sie nur unseren kleinen Camper und plötzlich fährt sie Bus :)

    Mit einer Bekanntschaft von einigen Tagen zuvor ging es in eine Pizzeria, wo wir etwas ungeplant den Abend verbrachten, da ein sehr heftiger Regenschauer über Warschau wütete und wir ungern nass werden wollten.

    Am nächsten Tag ging es dann allein auf Erkundungstour. An der Weichsel entlang in Richtung Old Town. Anhand der Menschenmengen erkannte man unschwer wo die beschriebenen Sehenswürdigkeiten auf uns warteten :) und als Belohnung gab es zum Abschluss noch eine Waffel mit Sahne für uns zwei.
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  • Day8

    Wolfsschanze

    June 8 in Poland ⋅ ☁️ 20 °C

    Die Wolfsschanze - Abgeleitet von Hitlers Pseudonym ‚Herr Wolf‘.

    Dies ist der Ort an dem Graf v. Staufenberg am 20. Juli 1944 das missglückte Attentat auf Hitler verübte . Trotz Zerstörungsversuch durch deutsche Ingenieure nach Verlassen der Anlage im November 1944 als die rote Armee vor den Toren stand, stehen noch einige der Bunker - bei 7m Stahlbeton als Aussenhülle auch kein Wunder :)Read more

  • Day8

    Heilige Linde

    June 8 in Poland ⋅ ☁️ 20 °C

    Weiter ging’s zur knapp 30min entfernten Marienkirche „Heilige Linde“ - nach zahlreichen Wundern und Erscheinungen entstand diese mitten im nirgendwo und ist heute einer der wichtigsten Marienkirchen Polens. Sehr eindrücklich und schön erhalten, war es den kurzen Stop wert.Read more