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  • Day4

    Auf nach Phuket

    July 18 in Thailand ⋅ 🌧 25 °C

    Am Donnerstagmorgen brachen wir nach einem kurzen Frühstück (wieder ohne Kaffee…) auf zum Flughafen, denn 13:15 sollte unser Flieger nach Phuket starten. Wir waren ein bisschen spät dran, mussten jedoch noch schnell einen Briefkasten suchen, um den Stapel Postkarten an Familie und Freunde nach Hause abzuschicken. Check-in, Gepäcklabel drucken und Gepäckabgabe funktionieren hier vollautomatisch ohne Personal, sodass wir nach 10 min schon an der Sicherheitskontrolle standen - viel schneller als erwartet! Auch hier gab es kein langes Warten und wir waren überpünktlich an unserem Gate. Ein bisschen beneidenswert ist diese asiatische Ordnung und Strukturiertheit ja schon.

    Mit ein bisschen Verspätung hob dann unser Flugzeug ab und 2 Stunden später setzten wir zum Landeanflug auf Phuket an. Hier waren jedoch gerade dicke Wolken, Regen und Sturm direkt über der Landebahn mit quasi null Sicht und so startete der Pilot kurz vor der Landung durch und wir drehten nochmal 20 Minuten eine Runde über die Inseln. Beim zweiten Versuch sahen wir wie kurz vorm Aufsetzen der Pilot sich umentschieden hatte. Jetzt hatten wir gute Sicht und die Landung klappte einwandfrei. Da kann man schon mal Klatschen, dachten sich die Leute hinter uns im Flugzeug.

    Nach der Einreise nach Thailand, einem weiteren Stempel in unseren Reisepässen und diesmal allen 5 Fingerabdrücken registriert (für Singapur hatten die Daumen genügt), buchten wir ein Taxi, dass uns in einer Stunde zu unserem Hotel in Kata Beach brachte. Die Fahrt dahin war schon sehr abenteuerlich. Der Minibus, laut Aufdruck für 12 Personen ausgelegt, war mit 14 Passagieren plus Fahrer und allerhand Gepäck beladen. Die Sitze waren für uns wiedermal viel zu kurz und die Sitzbreite sowieso zu schmal. Die Gurte an den Sitzen sind zudem eigentlich nur Dekoration und wurden von allen außer uns völlig ignoriert. Teilweise fehlte auch die eine oder andere Hälfte, um sich anzuschnallen. Bei dem hier üblichen Fahrstil aller Verkehrsteilnehmer fanden wir es dann doch sicherer die Gurte zu benutzen. Also was soll’s, ein Knoten tut’s auch!

    Unser 5-Sterne-Hotel, das Andaman Cannacia Resort & Spa, liegt auf einem Hügel über Kata Beach im Südwesten von Phuket und reiht mehrere Häuser mit gemütlichen Zimmern mit Balkon um eine große, sich über mehrere Etagen erstreckende Poolanlage mit großen und kleinen Becken, einem Wirlpool, Sprudeln und Wasserfällen. Hier lässt es sich gut eine Woche entspannen!

    Nach einer kurzen Runde Schwimmen im Pool packten wir nochmal den Tagesrucksack und liefen hinunter in die Stadt, warfen einen Blick auf den Strand und genossen ein sehr leckeres indisches Abendessen. Danach stand noch die erste von vermutlich vielen Massagen für diese Woche auf dem Programm. Stephan ließ sich den Rücken ausrenken und ich mir die Beine und Füße massieren. Meine Beine fühlen sich nun an als wären sie bereit für den nächsten Marathon. Außerdem fand ich toll, dass die Masseurin meinen dicken Knöchel bemerkte, den ich seit April vom Football spielen am rechten Fuß habe. So bekam das Sprunggelenk eine besondere Behandlung mit einer extra Creme und einer speziellen, vorsichtigen Massage. Und erstaunlicher Weise war am nächsten Morgen die Schwellung weg. Danke! Sowas sollte man zu Hause auch öfter machen lassen.
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