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  • Day7

    Eine Bootsfahrt muss sein..

    July 29, 2019 in France ⋅ ⛅ 24 °C

    .. und gehört zu jedem Sommerurlaub dazu! Heute haben wir uns als Ziel die Ile St. Marguerite auserkoren. Dazu starten wir am späten Vormittag an unserer Villa Fernweh und fahren eine kleine Küstenstraße von Frejus-St. Raphael nach Cannes. Diese etwas zeitintensivere Route zwischen den beiden Städten wurde vom Reiseführer als empfohlen - zu recht! Die Bebauung an beiden Seiten der kleinen Straße besteht aus mediterranen Villen in wunderschönen Parks, welche ihre „Schlossherrn“ bestens zu verstecken verstehen. An jeder Kurve, zwischen jedem Park, an jeder kleinen Mauer gibt die Siedlung den unmittelbaren Blick auf die wenige Meter entfernte tiefblaue See frei. An zahlreichen Stellen tauchen klitzekleine, teils felsige Strände auf, die die überlaufene touristische Erschließung der großen Promenaden mit Eisständen und Cocktailbars, Leihliegen und Sonnenschirmen fehlen lassen. Aber gerade diese naturbelassene Szenerie - obwohl auch hier nirgends von Einsamkeit die Rede sein kann - lässt das Ganze so ursprünglich und erholsam wirken. Aber wir haben heute andere Ziele!

    Wir quälen uns durch die Hauptstraßen von Cannes, auf den übervollen Parkplatz am Hafen und lösen unser Tickets für die Überfahrt zur größten der 4 Iles de Lerins vor der Küste von Cannes. Jonathan genießt die Bootsfahrt sichtlich - obwohl er erst skeptisch war.

    Die Insel, auf der das Fort Royal früher als Gefängnis für den Mann mit der eisernen Maske und als Verteidigungsbasis der alten Römer diente, kann man mit einem 8 km langen Rundweg umwandern. Das ist natürlich heute nicht unser Ziel. Wir wollen uns ein bisschen das Fort anschauen und die alten Wälder mit einem Spaziergang durchstreifen - und natürlich wollen wir einen der Strände für einen Sprung ins kühle Nass nutzen.

    Wider Erwarten läuft Jonathan recht ausdauernd mit ... auch dank zahlreicher Stöcke, Steine und Wurzeln die wir am Wegesrand „entdecken“. Das dauert natürlich etwas länger als „nur spazieren“! 🤣 wir stürzen unseren Plan also noch einmal um und suchen uns nach der Entdeckertour einen Platz zum picknicken. Gefunden haben wir eine kleine Klippe, an deren Fuß ein perfekter Zugang zum mehr, gerade groß genug für uns 4, liegt. Wären die reichen Schnösel von den Luxusyachten 😜 nicht... wir wären GANZ ALLEIN!
    Aber auch so haben wir ein perfektes Fleckchen gefunden, um gemütlich unser Baguette und Obst zu verspeisen, wo Jonathan in aller Ruhe Steine aus dem flachen Wasser herauslesen und hineinwerfen kann. Leo klettert auf den Felsen herum, springt ins glasklare Wasser und betrachtet die hell-leuchtende Unterwasserwelt.

    Erschöpft vom Erlebten fallen Jonathan auf der Rückfahrt zur Villa die riesengroßen Entdecker-Augen einfach so zu.

    Ein Bilderbuch-Urlaubs-Tag!
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