Sarah Fransbach

Joined October 2018
  • Day134

    Überfahrt und Fazit Marrokko

    February 22 in Morocco ⋅ ⛅ 16 °C

    Nun geht es also wieder die 14km über das Meer, und schon ist man in Europa. Die Ausreise-Formalitäten laufen insgesamt gut, der Hafen ist ruhig. Unser Bulli wird mit den anderem Fahrzeugen geröngt, damit sicher gestellt wird, dass niemand illegal in die Festung Europa einreist. Und wir sind mal wieder irgendwie froh einen deutschen Pass zu haben. Irgendwie auch ungerecht.
    Und dann entdecken wir noch ein Schild: "Thank you for your trust". Ja, bitteschön Marrokko! Anfangs waren wir schon ein bisschen skeptisch, aber du hast uns eines Besseren belehrt. Wieder einmal können wir sagen, dass Image, welches einem Land vorraus eilt, hat oft nicht so viel mit der Realität zu tun.
    Klar, es ist Afrika, klar gibt es mehr Armut, weniger fest sitzende Schrauben und Dübel nach deutscher Qualität, weniger Alkohol, mehr "Pushing" nach dem Motto "You want to look my shop?" Oder "I can be your guide" und "drei Kamele für Resi" usw. Aber das wussten wir auch vorher.
    Auf der anderen Seite gibt es wunderschöne total vielfältige Landschaften, eine so ganz andere Kultur mit einer Offenheit gegenüber Fremden und einer unglaublichen Kinderfreundlichkeit, die wir in Deutschland so nicht beobachten können, einem großen Improvisationstalent und letztendlich Menschen wie du und ich. Unser Freund Othman sagte noch zu uns: "Oh, i don't know if I believe in God, I think there is something, a bigger meaning about life, but i don't go to the mosque" 😊 Also? Wo ist der Unterschied zu uns? Es gibt überall Menschen, es gibt überall viele gute und vielleicht einige weniger gute Menschen, manchmal hat man Pech und ist zur falschen Zeit am falschen Ort (der überall sein kann), ansonsten gibt es wohl die viel realistischere Gefahr von kulturellen Fettnäpfchen. Und darüber kann man im Allgemeinen Lachen😁.
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  • Day134

    Rückfahrt nach Tanger med Port

    February 22 in Morocco ⋅ ☀️ 13 °C

    Wir fahren nun zügig erst durch das Inland und dann an der Küste entlang nach Norden. Machen noch zwei Stopps und staunen über diesen unglaublich grünen Norden von Marrokko. Eigentlich wollen wir dann die 11 Uhr Fähre nehmen, schaffen es nicht ganz - glücklicherweise fällt wie auf der Hinfahrt die 14 Uhr Fähre aus😖 - und so müssen wir die 17 Uhr Fähre nehmen. Wir gehen in der Zwischenzeit noch ein letztes Mal an den Strand, noch einmal leckeren Couscous essen und vertauschen den alten Kocher und ein bisschen Zeux gegen eine schöne Schüssel.Read more

  • Day132

    Königststadt Fès

    February 20 in Morocco ⋅ ☀️ 15 °C

    Zum Abschluss schauen wir uns noch die Medina von Fès an. Hier gibt es wieder einmal jede Menge zu sehen, u.a. die berühmten Gerbereien über denen ein mieser Uringeruch liegt. Wir bestaunen jede Menge Handwerk, was - wie so oft in Marokko - in sehr kleinen Lädchen stattfindet. Dabei entdecken wir einen Messerschärfer mit riesigem Schleifstein und lassen kurzerhand unser Opinel-Messer schleifen. Gute Arbeit, merken wir später! Außerdem einen Gang in dem es kleine Thröne mit viel "Blim-Blim" zu kaufen gibt... Zudem können wir in eine Bäckerei hineinschauen, bei der man sich den Kopf beim Hineingehen stößt, weil sie so tief unten liegt.... schon nach drei Stunden ist unser Kopf wieder voll mit bunten Eindrücken. Nach einem schnellen "Push" mit Bambussaft grüßt unser Tuctuc-Fahrer und wir springen kurzerhand auf und lassen uns zurück zum Bulli bringen.Read more

  • Day131

    Farm la Vallee im Moyen Atlas

    February 19 in Morocco ⋅ ⛅ 9 °C

    Der kleine Bauernhof von Othman lädt zum entspannen ein. Wir genießen das Lagerfeuer, ein Bad und die grüne Umgebung, die jetzt auch fast irgendwo in Mitteldeutschland sein könnte, wären da nicht die Schäfer in ihren Djellabahs und die lauten Esel und das arabische Ambiente....

  • Day130

    Über den hohen Atlas

    February 18 in Morocco ⋅ ⛅ 6 °C

    Leider bekommt unsere Resi einen ordentlichen Magen-Darm Infekt. Wir sind mittlerweile nach Norden aufgebrochen. Da der Arzt in der Klinik auch meinte, ein feuchteres Klima wäre besser, queren wir recht zügig den hohen Atlas über die Passstraße. Und tatsächlich wechselt es hier von völlig trockener, karger Landschaft, in denen wir anfangs wirklich mehrere Luftspiegelungen sehen, die wie riesige Seen anmuten zu grüner, bewachsener Landschaft mit uralten Zedernbäumen. Ganz oben entdecken wir sogar noch ein wenig Schnee, und da Michel uns so schöne Schneebilder geschickt hat, muss Erna auf jeden Fall eine Kostprobe haben und eine Weile spielen. In den alten Zedernwäldern entdecken wir dann später wieder Berberaffen. Da es nun Schneeregen gibt, suchen wir uns bei Azrou eine tolle Herberge auf einem Bauernhof für die Nacht.Read more

  • Day129

    Dromedar als Klischee Kamel

    February 17 in Morocco ⋅ ☀️ 13 °C

    Natürlich wollen wir das Wüstenklischee komplettieren. Kein Problem für unseren Business-Berber Abdul, um halb fünf stehen zwei Wüstentiere samt Führer für uns bereit. Also steigen wir doch noch auf ein Kamel. Die Kamele sind hier allerdings Dromedare, da sie nur einen Höcker haben. Erna hat zuerst gehörigen Respekt davor, findet es dann aber sehr schnell ziemlich klasse. Heute ist es zum ersten Mal bewölkt, wir wussten gar nicht mehr, wie sich das anfühlt. Der Schönheit der Sahara kann dies aber nicht viel anhaben.
    Unser Dromedar-Führer will natürlich am Ende noch selbstgemachte Handwerkskunst verhökern, also kaufen wir ein überteuertes Gläschen, damit Erna ein wenig Sand aus der Sahara mitbringen kann. Damit werden wir unseren Sandkasten in der Meppener Straße allerdings wohl nicht füllen können.
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  • Day128

    Chez Abdul

    February 16 in Morocco ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir stehen immer noch in Abduls "Sahara Garden". Mittlerweile haben wir ein sehr sympathisches Stuttgarter Pärchen dazu gehohlt. Wir hatten sie in Tinghir bei unserem Oasenspaziergang zufällig getroffen und Nummern ausgetauscht. Mirko und Anna haben auch ein Jahr Zeit zum Reisen und bringen ihren adoptierten Straßenhund Pepe aus Portugal mit. Erna ist gleich ganz verliebt.
    Wir unternehmen gemeinsame Spaziergänge in den Dünen und sitzen abends zusammen am Feuer unter Palmen.
    Das Heidi-Rollenspiel (ja, immer noch top aktuell🙄) von Erna wird derweil immer komplexer. Ihre drei Kuscheltiere Löwe, Kuh und Manni und die "geliehene" Katze von Jorge sind alle zu Ziegen avanciert. Die "Ziegen" haben auch nochmal neue Namen: Braunli, Fenna, Schnucki und Gundula (weiß der Geier, wie sie darauf kommt). Und so werden auch Anna und Mirko mit ins Spiel hineingezogen. Anna fragt mich, wer denn Josef sei, und ich kann dann erklären, dass das Resi als Hirtenhund ist... es wird komplizierter... Anna und Mirko ertragen alles sehr geduldig, wenn Erna sich mit ihren "Ziegen" vor ihrem Wohnmobil platziert. Anna hält alles in einer passenden Zeichnung fest 😊.
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  • Day128

    Der Sand der Sahara

    February 16 in Morocco ⋅ ☀️ 14 °C

    Man kann von hier aus den Grenzverlauf nach Algerien sehen, anhand einer Gebirgskante und dessen zackigen Verlauf. Wir stehen auf einer der höchsten Sanddünen, die vielleicht etwa 120m hoch ist. Der Weg nach oben war steil und echt anstrengend. Beim Hochklettern versinkt man tief im Sand und verliert mindestens die Hälfte der Schrittlänge wieder, weil man zurück rutscht. Ganz anders verhält es sich mit dem Abstieg😊😁😁. Nach kurzem Experimentieren wird uns klar, dass man jede noch so steile Stelle einfach runterklettern, runterrutschen, runterschwimmen, runterrollen, runterspringen kann... man kann quasi mit einem Schritt drei Meter zurücklegen. JUHUUUU! Und es ist null gefährlich, da der Sand doch so schwer und zäh ist, dass man keine richtigen "Sandlawinen" auslösen kann. Also hört man nur noch ein Jauchzen und Juchzen von uns und unseren Reisefreunden beim Abstieg aus allen Mündern. Erna wird so schnell, dass ich sie nur noch als kleinen, juchzenden Punkt weit unten sehen kann.Read more

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