Sarah Fransbach

Joined October 2018
  • Day127

    Der größte Sandkasten der Welt

    February 15 in Morocco ⋅ ☀️ 15 °C

    Endlich! Wir haben unseren südöstlichsten Punkt in Marokko erreicht. Die Sahara!
    Wir können bei Abdul stehen (ein guter Tipp von den Thiels), er spricht auch deutsch und betreibt u.a. Zeltunterkünfte für Gruppenreisen. Von seinem "Sahara-Garden" kann man direkt in die Sandwüste laufen. So machen wir einen ersten Abendspaziergang samt Kinderwagen in die Sanddünen. Sie sind unglaublich hoch (einige 160m), aber wir entdecken auch die kleinen Sachen. Wir beobachten mit Erna etwa 10 Minuten lang wie sich ein dicker, schwarzer Käfer geschäftig in den Sand einbuddelt.
    Irgendwann ist Erna dann nicht mehr zu bremsen, sie rast die Hügel runter und hoch, macht Koppziehbolter die steilsten Hänge hinunter und quietscht vor Vergnügen!
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  • Day127

    Oasenstadt und Souk

    February 15 in Morocco ⋅ ☀️ 14 °C

    Wir müssen den Bulli noch eben mit Obst und Gemüse vollmachen bevor wir länger stehen. Dafür begeben wir uns mitten in das geschäftige Treiben eines Souks. Manchmal fühlt man sich wie in einer Filmkulisse weil es soviel zu sehen gibt. Eselskarren, Händler, Frauen in bunten Gewändern, absurd überladene Räder oder Karren, radfahrende Opis und die kleinen Handwerker, wo z.B. der Schmied noch direkt über seinem heißen Ofen arbeitet....
    2 volle Tüten Gemüse für 1,60€ und die runden Brotlaibe, dann wollen wir zurück. Wir amüsieren uns mit ein paar Marrokanern über einen Esel der Papierunterlagen frisst, jemand brüllt "Welcome to Africa" und später bekommt Erna ein Sandwich mit Schokocreme geschenkt...kurz darauf sind wir wieder in der Vertrautheit des Bullis und auf dem Weg.
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  • Day126

    Endlich Kamele und unglaubliche Stille

    February 14 in Morocco ⋅ ☀️ 15 °C

    Auf unserer Weiterfahrt Richtung Sahara:
    - nehmen wir endlich mal einen Tramper mit. Nils ist aus Deutschland und auch schon seit September unterwegs
    - finden einen tollen Stellplatz in atemberaubender Stille
    -.wundern uns über die Nomaden die trotzdem immer wieder irgendwo im Nichts auftauchen und auch wieder dahin entschwinden, mal mit Esel mal mit Ohne....
    - sehen die ersten Kamele am Straßenrand grasen (bloß was grasen sie da nur, fragt man sich...)
    - fahren durch Schirmakazienlandschaften, und Oasenstädtchen
    ...
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  • Day126

    Schlucht II: Todra

    February 14 in Morocco ⋅ ☀️ 11 °C

    Riesige Steilwände und unten passen so gerade Straße und Fluß nebeneinander hinein. So sieht dann die Todra Schlucht aus. Auch Erna ist begeistert! Na klar, Heidi fällt ja auch fast in eine Schlucht... und dann tauchen da auch endlich wieder "meine Ziegen!" auf. Außerdem gibt es - Gott sei Dank - wieder Teppiche zu kaufen... falls wir mal vergessen sollten, dass wir im Berber-Land sind. Im Atlas ist ja quasi die Wiege der Teppichkunst. Wir kaufen nochmals erfolgreich KEINEN Teppich, können dafür aber wieder einmal einer Nomadenmutter Kindersachen, die für Resi zu klein geworden sind, und Babybrei spenden.Read more

  • Day125

    Oase Tinghir

    February 13 in Morocco ⋅ ☀️ 13 °C

    Wir übernachten auf einem Campingplatz vor der Todra Schlucht und wandeln einen Tag durch die Oasen vom Tinghir. Hier gibt es tolle, ausgeklügelte Bewässerungssysteme und Erna hat einen Riesenspaß diese kleinen Kanäle mit "Stöckchen-Booten" zu füttern.
    Abends fällt auf dem bis dato fast leeren Campingplatz eine geführte Wohnmobil-Tour mit ca. 12 Mobilen aus Österreich und Deutschland ein. Einige der Renter haben anscheinend ein "Enkel-Defizit" und so sahnt Erna unglaublich viele Süßigkeiten ab. Zitat: "Ich bin so gut drauf. Ich bin auf Gummibärchen!"Read more

  • Day123

    Schlucht 1: Dades

    February 11 in Morocco ⋅ ☀️ 12 °C

    Zwei Schluchten gibt es hier im südlichen Atlas, die einen Besuch lohnen sollen und beide sind recht nah beieinander und doch so unterschiedlich. Zuerst geht es in die Dades Schlucht. Hier treffen so verschiedene Felsfornationen aufeinander, dass es so aussieht als ob hier mal Riesen im Sandkasten Kuchen gebacken hätten. Am Ende der Schlucht geht es in Serpentinen hinauf und oben übernachten wir auf dem Parkplatz eines Hotels mit toller Aussicht. Nachts wird es so kalt, dass die Zeltklappe des Bullis oben dicht bleiben muss und wir uns zu viert nach unten kuscheln. So lassen sich die frostigsten Nächte dann doch aushalten.Read more

  • Day122

    Weltkulturerbe Kasbah Ait Ben Haddouh

    February 10 in Morocco ⋅ ☀️ 18 °C

    Eine alte Kasbah aus Lehm, die wohl zwischen dem 12. Und 16. Jahrhundert entstanden ist und 1987 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Damals diente sie u.a. zur Kontrolle des Handels auf der Karawanenstrasse zwischen Timbouktou und Marrakesch. In jüngster Zeit ist sie dann Kulisse für viele Filme wie z.B. Gladiator, Indiana Jones oder Game of Thrones gewesen.
    Wir stehen gegenüber und können alles fußläufig erkunden. Von oben hat mein einen tollen Blick über die Wüstenlandschaft und den von Palmen und Grün gesäumten Flusslauf.
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  • Day120

    Die Vielfalt von Kargheit

    February 8 in Morocco ⋅ ☀️ 16 °C

    Jetzt geht es endlich weiter nach Osten. Wir fahren durch atemberaubende Landschaften, die vielleicht auch nicht jedermanns Geschmack sind. Wir sind total beeindruckt, wie vielfältig solch karge Landschaften sein können. Wir befinden uns die ganze Zeit immer auf ca. 1000m ü. NN, mal gibt es Berge die in rot leuchten und nur mit Kakteen bewachsen sind, dann wieder komplett karge Felsfornationen. In den Tälern dann ab und zu eine Oase oder ein wenig grün. Achja, zweimal haben wir einen Baum gesehen, der absurd verloren wirkte.
    In Igherm übernachten wir dann an einer Polizeistation, die ordnungsgemäß unsere Daten aufnimmt - alles zum Schutz der Touristen. Insgesamt ist die Polizeipräsenz riesig groß in diesem Land. Hinter Rabat haben wir einmal gesehen, dass alle 50m am Straßenrand ein Polizist positioniert wurde, und das über mehr als 50km!!!
    Eine weitere Nacht stehen wir auf einem Campingplatz und verlieren Resis letzten Schnulli. Wir suchen absolut wie die Blöden und drehen den kompletten Bulli von innen nach außen und fragen uns, ob wir komplett bescheuert sind (sind Eltern mit Kleinkindern wahrscheinlich immer irgendwie) - aber der Schnullui bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Die Nacht wird dementsprechend richtig ätzend. Am nächsten Morgen findet Kaki dann das Objekt der Begierde ein paar Meter von unserem Bulli entfernt, kaputt gebissen vom hiesigen Straßenhundewelpen. 😑
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  • Day120

    Der Medizin ruft Salamikum

    February 8 in Morocco ⋅ ☀️ 17 °C

    "Nein, Erna. Es heisst 'Muezzin' und der ruft nicht 'Salam aleikum' sondern 'Allah u al Akbar'." Und das hört sich in Marokko eher an wie ein röhrendes Motorrad, wohingegen der Ruf des Muezzin in Mazedonien klang wie ein Ostdeutscher Akzent auf arabisch "Ölllööh u öl Ägbor".
    Während unser Bulli repariert wird, verbringen wir noch einige Zeit mit unserem Freiburger Pendant und besuchen Spielplätze und gehen zum einzigen Hotel der Stadt, das angeblich Bier verkauft. Kurze Zeit später sitzen wir tatsächlich mit einem Bier auf einer versteckten Terrasse. Für das abendliche Fußballspiel werden dann noch einige Dosen zum Mitnehmen geordert. Die verpackt der Barkeeper brav in Zeitungspapier, damit Allah auch bloß nix durch den Beutel durchschimmern sieht. Wobei wahrscheinlich jeder Bewohner von Tafraoute hingegen weiß, was sich hinter den Rundungen des Zeitungspapieres verbirgt...
    Erna und Mathilda kriegen überall was zugesteckt. Selbst der Werkstatt-Patron Mohammed kann es nicht lassen und kauft für die Mädels Kekse und Schokopudding ein. Und auch in den Restaurants ist es häufig üblich, das Kinder umsonst essen. Das, so versichert man uns, gehört zur Berber- Gastfreundschaft.
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  • Day117

    Tiefpunkt im Antiatlas

    February 5 in Morocco ⋅ ⛅ 17 °C

    Alles gepackt für die Weiterreise - dann Motor an und los... aber der springt nicht an! Das kennen wir schon, also finden wir nach einiger Zeit einen Franzosen im Palmenhain, der uns aus eben diesem herauszieht. Auf der Straße dann mit etwas Schubs, springt der Bulli wieder an. Juhuu! Leider läuft unser "Frau W" (laut Erna) schon beim nächsten Pass heiß, so dass wir beschließen umzukehren. Wir befinden uns schon auf 1000m Höhe mitten im Antiatlas und das ist ein hohes, trockenes Gebirge. Das Problem muss also behoben werden. Immerhin gibt es in Tafraout eine Werkstatt, wo auch noch diverse andere Reisemobile flott gemacht werden. Einige von Ihnen bekommen auch einen neuen Lack, weil es hier weitaus günstiger ist als in Europa. Der Marrokaner an sich ganz business-men und gut vernetzt ist jetzt unser Glück, denn nur 10 Minuten später haben wir schon eine Ferienwohnung in unmittelbarer Nähe. Das ist gut, denn zum kompletten Tiefpunkt unserer bisherigen Reise gehört auch, dass wir alle krank sind. So schleppen wir uns durch den Tag, schlafen abwechselnd, wenn es möglich ist, da die kranke Resi uns nachts nicht schlafen lässt.
    Gleichzeitig müssen wir noch am Bulli sein, damit da auch was passiert.
    Ein schönen Zufall gibt es jedoch noch, im Appartment über uns zieht eine Freiburger Familie ein, deren Mobil auch in der Werkstatt ist. Sie haben eine dreijährige Tochter und ein viermonatiges Baby :-). Nur krank sind sie nicht.
    Mit den anderen Reisenden vor der Werkstatt wird dann immer viel gefachsimpelt und brauchbare Tipps ausgetauscht. Am nächsten Tag ist der Bulli nach einer Probefahrt wieder fit. Ein Thermostat eingebaut, angeblich der Luftfilter durchgepustet und Kühlchemikalie nachgefüllt. Abends funktioniert dann die Innenbeleuchtung nicht mehr 🙈. Aber auch das wird dann am nächsten Tag irgendwie behoben. Nun kann es hoffentlich bald weiter gehen. Nur noch schnell gesund werden!
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