Zwei Monate mit Nina durch Mexico reisen und das Land und die Kultur kennenlernen
  • Day55

    Guadalajara

    December 16, 2019 in Mexico ⋅ ⛅ 22 °C

    Guadalajara ist die zweitgrößte Stadt in Mexico und für mich zu einem besonderen Ort geworden. Anfangs war ich ehrlich gesagt nicht so begeistert von der Stadt, da sie sehr groß ist und ich etwas von den kulturellen Unterschieden "geschockt" war. Ich habe mich zudem glaube ich nicht so extrem wohl gefühlt, weil ich die Sprache nicht sprechen kann und immer etwas unsicher deshalb war. Allerdings haben mir die Mexikaner und vor allem Nina die Angst davor genommen. Immer wenn ich die mexikanischen Freunde von Nina kennengelernt habe, wurde ich direkt super herzlich in den Freundeskreis mit aufgenommen, obwohl die meisten kaum englisch sprechen konnten. Aber keiner hat es mit übel genommen, dass ich kein spanisch sprechen kann oder mich deshalb ausgegrenzt. Ich wurde direkt umarmt und freudestrahlend begrüßt 😍
    Alex und Sergio sind super gute Beispiele dafür und ich bin wirklich echt froh sie kennengelernt zu haben. Genauso unsere Mitbewohner aus dem Airbnb. Anna, Joche und Omar sind einfach nur super lieb und ich habe mich sehr gefreut Zeit mit ihnen verbringen zu können.
    Ich liebe die Mentalität der Mexikaner, die sind alle so freundlich und lieb und bieten dir alles an was sie haben, ohne selbst etwas dafür zu verlangen oder in irgendeiner Weise eine Gegenleistung zu erwarten. Daran kann sich der ein oder andere mal ein Beispiel nehmen. Guadalajara als Stadt ist super schön und vielfältig. Die Stadt vereint einfach alles, was sich ein Mensch wünschen kann. Es gibt kulturelle Angebote, leckeres Essen und Trinken in allen Preisklassen, viele Parks und Natur, Angebote für alt und jung, eine tolle Innenstadt mit vielen Märkten. Es gibt die Möglichkeit eher ruhige Abende beispielsweise in einem der zahlreichen Kinos zu verbringen oder von Bar zu Bar zu schlendern oder in Clubs feiern zu gehen. Es gibt viele Feste und Ausstellungen, es ist also für jeden etwas dabei😍

    Für mich war die Zeit hier in Guadalajara auch eine ganz besondere, da ich mich persönlich weiterentwickeln konnte. Einige von euch werden es schon in Deutschland mitbekommen haben, dass ich angefangen habe mich selbst zu hinterfragen und was wichtig für mich ist, wo ich eigentlich hin will und was ich aus meinem Leben machen möchte. Hier in Mexico habe ich die Zeit gehabt mich weiter mit diesen Fragen auseinander zu setzen. Und mit Nina hatte ich einen kleinen Coach an meiner Seite, die mir gezeigt hat, dass ich alles erreichen kann, wenn ich nur mein Vertrauen in mich selbst wieder finde. Sie hat mir von ihren eigenen Erfahrungen berichtet und mir gezeigt, dass sie sich diese Fragen ebenfalls vor einem Jahr in Mexico gestellt hat. Dadurch konnte sie mir viele für mich wertvolle Tipps geben und hat mir bei der ein oder anderen Gelegenheit mal ordentlich in den Hintern getreten, natürlich nur bildlich gesprochen 🤭😂

    Oft wird gesagt, dass das Reisen an sich nicht dazu führt, dass man sich als Mensch verändert. Da stimme ich zu, denn diese Entwicklung und die Fragen die ich mir gestellt habe, hätte ich mir ebenso gut in Deutschland stellen können. Aber ich denke, dass durch die Reise in ein unbekanntes Land, die eigenen Gedanken angeregt werden. Da man seine Komfortzone verlässt und sich mit neuen Situationen und Gegebenheiten auseinander setzen MUSS. Wäre ich in Deutschland geblieben, wäre der Prozess der Selbstfindung vielleicht auch gestartet, aber definitiv nicht so schnell und so extrem. Somit bin ich super dankbar, dass ich diese Reise machen konnte und positive wie auch negative Erfahrungen sammeln konnte. Denn nicht alles war immer super leicht oder immer nur wunderschön, auch wenn das auf den Bildern immer so wirken mag. Und trotzdem bereue ich keinen einzigen Moment!💛
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  • Day48

    Tequila

    December 9, 2019 in Mexico ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir haben gestern eine Tour nach Tequila gemacht. Ja ihr habt richtig gelesen, Tequila ist nicht nur der berühmteste Schnaps aus Mexico, sondern auch ein Pueblo Magico hier in Mexico. Wir haben uns also gestern um 12.30 Uhr mit zwanzig weiteren Leuten und unserem Tourguide auf den Weg zu einer Tequila Fabrik gemacht und anschließend die Stadt besucht. Wir haben die Tequila Fabrik tres Mujeres besichtigt und dort insgesamt 6 verschiedene Tequilasorten und Rompope probiert. Ich habe unter anderem gelernt, dass man einen guten Tequila erkennt, indem man sich diesen in die Hände kippt und verreibt. Sollte der Tequila an den Händen kleben und stark nach Alkohol riechen, handelt es sich um qualitativ minderwertigen Tequila 😯Zudem habe ich gelernt, dass Tequila ohne Salz und Limette/ Zitrone getrunken wird. Das hat sich nur zu einer Zeit eingebürgert, in der der Tequila nicht so gut hergestellt wurde und die Leute etwas brauchten, um den schlechten Geschmack zu ertragen oder zu neutralisieren. Die Tour hat super viel Spaß gemacht und auch Tequila als Ort ist wirklich schön😍
    Nina und ich haben meinen Studienabschluss also gebührend mit Tequila gefeiert. Denn am Morgen vor der Abreise habe ich erfahren, dass ich meinen Master bestanden habe und nun fertig bin mit meinem Studium🎉
    Wir haben also den Tag mit sehr viel Alkohol und einer Menge Spaß verbracht. Abends sind wir dann noch mit Alex und Sergio bei unser lieblingstaqueria 'Tomate' essen gewesen. Das hat mich wahrscheinlich vor einem üblen Kater am nächsten Tag gerettet😂🤭

    Also solltet ihr mal eine längere Zeit in Mexico sein, dann macht auf jedenfall einen Tagesausflug nach Tequila, auch wenn man kein Fan des Getränkes ist lohnt es sich die Stadt anzusehen und zu wissen wie der Schnaps hergestellt wird.
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  • Day39

    Puerto Vallarta

    November 30, 2019 in Mexico ⋅ ⛅ 28 °C

    Der heutige Tag war mit einem Bootsausflug, Schnorcheln, Strand, Essen und Trinken geplant. Dazu sollten wir bis 12 Uhr am Hafen sein, um mit dem Boot zu starten. Relativ pünktlich starteten wir von unserem Hotel zur Busstation, um dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Hafen zu gelangen. Leider kam unser Bus jedoch nicht und so langsam wurde die Zeit, um pünktlich am Hafen anzukommen sehr sehr knapp. Dank der Überredungskünste der Tutoren wartete das Boot auf uns, bevor es ablegte. Zum Nachteil aller schon eingetroffenen Mitreisenden. Nachdem der Bus endlich an der Station eingetroffen war fuhren wir ohne weitere Probleme zum Hafen und trafen insgesamt 30Minuten später als geplant dort ein. Als kleine Strafe mussten wir jeder noch eine extra Gebühr zahlen, 30 Pesos. Das sind umgerechnet 1,39€ also definitiv verkraftbar😂
    Nach einer kleinen Einführung und Begrüßung seitens des Bootspersonals wurden uns auch schon die ersten Erfrischungsgetränke in die Hände gedrückt. Aber keine Sorge, erstmal blieb es bei Wasser und Cola. Der Alkohol folgte zu späterer Stunde😜
    Auf dem Weg zur Insel auf der wir unser Essen bekommen sollten, gab es die Möglichkeit zu Schnorcheln. Da ich in Tulum nur in den Cenoten ein wenig auf eigene Faust getaucht bin, wollte ich die Chance diesmal wahrnehmen und machte mich mit Schwimmweste, Taucherbrille und Schnorchel bereit für das kleine Abenteuer😍
    Das Personal wies uns mehrmals daraufhin, dass wir auf ihr Zeichen sofort vom Boot springen müssten. Sollten wir uns nicht trauen und die anderen am springen hindern, wurden wir vom Schnorcheln ausgeschlossen.
    Natürlich bin ich direkt gesprungen, auch wenn ich etwas nervös war. Das Mädel vor mir hat sich allerdings nicht getraut und wurde direkt zur Seite gezogen, damit ich springen konnte🤭
    Es war eine super coole Erfahrung zu Schnorcheln und jetzt würde ich als nächsten Schritt gerne einen Tauchschein machen und das Meer zu erkunden😀
    Es war zuerst etwas komisch durch den Schnorchel zu atmen, weil es sich so anfühlt als würde nicht genügend Luft durch das schmale Röhrchen kommen. Aber ich habe versucht Ruhe zu bewahren und dann war es auch gar kein Problem mehr. Ich habe ganz viele kleine bunte Fische gesehen. Vor allem super viele blaue Fische waren dort in der Bucht. Ganz viele Dories 🐟🐠 und sogar mehrere Seeigel und Muscheln habe ich gesehen. Insgesamt konnten wir eine halbe bis dreiviertel Stunde Schnorcheln, aber die Zeit verging so schnell, gefühlt wie 10 Minuten. Aber es hat sich definitiv gelohnt und auch echt Spaß gemacht.
    Anschließend sind wir auf eine Insel, deren Name ich nicht mehr weiß gefahren, um dort zu Essen. Um auf die Insel zu kommen mussten wir von unserem Boot in so kleinere Rettungsboote umsteigen, um an Land zu kommen. Das war ein wackelige Angelegenheit und auch das aussteigen aus dem Boot ins Wasser war mit meinen kurzen Beinchen eine Herausforderung🤭aber es hat alles geklappt, keiner ist über Bord gegangen.
    Das Essen war super lecker😋Nina hatte Fisch mit Gemüse und Reis und ich hatte Tortillas mit Bohnen, Fleisch, Gemüse und Reis. Aber natürlich haben wir wie meistens die Gerichte geteilt, sodass wir beide alles probieren konnten.
    Nach dem Essen hatten wir noch knapp anderthalb Stunden, um die Zeit am Strand zu verbringen. Natürlich haben wir die Zeit genutzt, um noch ins Wasser zu gehen. Anschließend haben wir uns mit dem Boot wieder zurück zum Hafen bewegt. Diesmal war der Wellengang jedoch etwas stärker, sodass Nina und mir echt übel geworden ist🤢das war etwas schade, weil wir so gar nicht die abendlichen Farben am Himmel genießen konnten😯geschweige denn Tanzen oder die Partyspiele mit machen konnten. Zum Glück wurde es zum Ende hin dann doch etwas besser, sodass wir ein bisschen tanzen konnten😄
    Es war also ein gelungener Ausflug und hat mal wieder echt viel Spaß gemacht.

    Aber seht selbst😘
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  • Day38

    San Pancho

    November 29, 2019 in Mexico ⋅ ⛅ 24 °C

    Endlich wieder Strand😍
    Nina und ich haben an diesem Wochenende mal wieder eine geplante Reise der Universität von Guadalajara mitgemacht. Treffpunkt war an dem Freitag Morgen um 6 Uhr. Die Abfahrt verzögerte sich ebenso, wie bei der ersten Studienreise, die wir mitgemacht haben. Obwohl wir diesmal deutlich weniger Leute waren und nur mit einem Bus reisten, ging die Fahrt erst eine Stunde später los. Typisch Mexico kann ich da nur sagen🤦‍♀️😂
    Vier Stunden sollte die Fahrt nach San Pancho dauern. Die eisigen Temperaturen im Bus (Klimaanlage auf minus tausend Grad) machten die Fahrt allerdings etwas ungemütlich und die Wärme der Sonne und des warmen Sandes an den Füßen wurde nur umso mehr von uns ersehnt.
    Endlich am Strand angekommen konnten wir die Sonne, die Musik, den Tequila und die gute Stimmung genießen😍
    Besonders cool an den Mexikanern finde ich, dass sie einfach jeden Moment genießen und drauf los tanzen, wenn ihnen danach ist.
    Nach einigen Stunden am Strand sind wir mit unserem Reisebus nach Puerto Vallarta aufgebrochen, um in unser Hotel einzuchecken.
    Dort angekommen sind Nina und ich erst mal im Zentrum Essen gewesen. Wie des Öfteren sind wir mal wieder beim Italiener gelandet 😂
    Das Essen hat super gut geschmeckt und unser Kellner war echt top. Der hat sich sowohl in englisch, wie auch spanisch mit uns unterhalten und mich sogar dafür gelobt, dass ich auf spanisch bestellt habe, obwohl ich eigentlich kein spanisch sprechen😍
    Das hat mich natürlich unglaublich gefreut! Danach haben wir den Abend an unserem Pool auf der Dachterrasse des Hotels ausklingen lassen.
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  • Day34

    Mexico-City

    November 25, 2019 in Mexico ⋅ ⛅ 24 °C

    Mexico-City, die Hauptstadt von Mexico mit insgesamt 8,855 Millionen Menschen ist für mich die größte Stadt die ich bisher besucht habe. Nina und ich sind vor zwei Tagen mit dem Bus in Mexico-City angekommen, vorher haben wir die Zeit in Puebla und Oaxaca verbracht. Diese beiden Orte sind auf jeden fall einen Besuch wert, wenn man länger in Mexico unterwegs ist. Bei der Ankunft in Mexico-City haben Nina und ich schon an der Vielzahl der Polizisten gemerkt, dass es sich um die Hauptstadt handelt und wir hier besonders vorsichtig sein müssen. Meine erste Handlung war also erst mal meine Kamera in meinem mit Souvenirs und Klamotten vollgestopften Rucksack unterzubringen😂
    Und alle die mich gut kennen wissen, dass ich immer mit extrem wenig Gepäck reise. Endlich an unserem Hostel angekommen, haben wir die restliche Zeit bis zum Check-In, in der Hängematte auf der Dachterrasse verbracht.
    Im Anschluss haben wir das typischste aller Touri Dinge gemacht, richtig wir sind mit dem Hop on/off Bus gefahren und haben versucht uns einen groben Überblick über diese riesige Stadt zu verschaffen, jedoch ohne großen Erfolg 🤦‍♀️😂
    Aufgrund einer kleinen Magenverstimmtheit meinerseits haben wir an unserem ersten Tag nicht mehr viel gemacht und sind früh ins Hostel gegangen. Aber es wäre keine Reise nach Mexico ohne sich einmal den Magen zu verderben😂

    Der zweite Tag startete etwas früher, da das Hostel nur Frühstück bis 9 Uhr morgens angeboten hat. Nach einem frühen aber leckeren Frühstück haben wir uns auf den Weg zu einer der bedeutendsten Ruinenstätte Amerikas gemacht - Teotihuacan! Um dorthin zu gelangen sind wir mit einem typischen mexikanischen Reisebus gefahren, in dem zwei Gitarrenspieler für unsere Unterhaltung gesorgt haben😍 In der Ruinenstätte gibt es zwei große Pyramiden, die man besteigen kann. Zum einen die Sonnenpyramide und zum anderen die etwas kleinere Mondpyramide. Zu Beginn waren wir hochmotiviert beide Pyramiden zu besteigen, allerdings stellte sich der Weg zu den Pyramiden als anstrengender und weitläufiger heraus als uns am Anfang bewusst war. Auf dem gesamten Gelände gab es nur in vereinzelten Ecken etwas Schatten in dem sich alle Touristen oder einheimischen Verkäufer tummelten, um etwas Schutz vor der heißen Sonne zu ergattern. Somit entschlossen wir uns "nur" die Sonnenpyramide zu erklimmen. Nina und ich bereiteten uns im Schatten mental auf diesen Aufstieg vor und wie sich herausstellte war der Auf- und Abstieg überhaupt nicht so anstrengend, wie wir es vorher vermutet hatten🤭 Der Aufstieg hat sich definitiv gelohnt, denn die Aussicht war atemberaubend schön. Insgesamt war es also ein erfolgreicher und schöner Tagesausflug zu der Ruinenstätte und definitiv einen Besuch wert, wie ihr an den Fotos erkennen könnt.

    Der dritte Tag führte uns nach Xochimilcon, das als Venedig Mexikos bekannt ist. Die Anreise gestalte sich allerdings etwas schwierig, weil Ninas mexikanische Freundin Isadora mehr als eine Stunde verspätet bei unserem Hostel eintraf, da sie verschlafen hatte und der Verkehr auf den Straßen der Stadt zusätzlich zur Verzögerung führte😵
    Nach anderthalb Stunden Fahrt mit dem Uber sind wir in Xochimilco angekommen. Nina und Isadora haben bei den Booten auf dem Kanal erst einmal den Preis der Tour auf spanisch verhandelt. Während der Fahrt auf dem Kanal konnten wir die anderen bunten Boote bestaunen, Musik von Mariachi Bands hören, oder Essen und Produkte von kleineren Booten kaufen. Es ist verrückt, weil einerseits viel los war auf diesem kleinen Kanal und andererseits eine Ruhe und Gelassenheit über mich gekommen ist. Ich habe den Ausflug nach Xochimilco sehr genossen, weil man den Trubel der Stadt hinter sich lassen und die Farben, die Natur und die Musik auf sich wirken lassen konnte😍

    Generell finde ich Mexico-City als Stadt nicht ansprechend, es ist mir zu groß und ich habe mich nicht wirklich wohl gefühlt. Woran das genau lag kann ich gar nicht sagen. Außerhalb der Stadt in Teotihuacan und Xochimilco hat es mir sehr gut gefallen, aber innerhalb der Stadt habe ich mich eher verloren gefühlt. Trotzdem hat die Stadt an sich schöne Ecken, imposante Gebäude und ein breites kulturelles Angebot zu bieten. Also findet selbst raus, ob die Stadt was für euch wäre 😘

    Ach ja und für alle die der Drogenhandel oder -konsum hier in Mexiko interessiert. Ich kann nur berichten, dass einem überall der bekannte Geruch von Cannabis in die Nase steigt🤭ansonsten habe ich aber nichts dergleichen mitbekommen. Mag aber auch daran liegen, dass ich hier Nachts kaum unterwegs war, geschweige denn Feiern war.
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  • Day30

    Puebla

    November 21, 2019 in Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Nachdem Nina und ich in Oaxaca waren sind wir von dort aus weiter nach Puebla gefahren. Puebla ist ein Bundesstaat Mexicos und liegt im Süden des Landes. Die gleichnamige Hauptstadt gilt als Geburtsort der sogenannten Mole, einer mit Schokolade verfeinerten Sauce. Ja ich weiß das hört sich erstmal nicht so lecker an, wenn man sich vorstellt die Sauce mit herzhaften Gerichten zu servieren, aber ich empfehle euch diese zu probieren solltet ihr mal in Mexico sein. Mole ist soooo lecker!

    Aber nun zu unseren Erfahrungen und Erlebnissen in Puebla. Zuerst haben wir natürlich, wie so oft eine Hop on/ off Bus Tour gemacht, um die Stadt zu erkunden. Normalerweise mache ich das nicht so gerne, sondern erkunde die Städte lieber zu Fuß oder schließe mich einer Free Walking Tour an, aber hier in Mexico ist es so günstig diese Bustouren zu machen und vor allem bei der Größe der Städte echt zu empfehlen.
    An unserem ersten richtigen Tag schlossen wir uns einer geführten Tour nach Cholula an. Cholula ist eine Stadt 15km westlich von Puebla. Vor Ort schauten wir uns die Kathedrale, die auf der Spitze eines Berges sitz an. Von dort aus hat man einen erstaunlich guten Blick auf den Vulkan Popocatépetl. Auf dem Weg nach Cholula wurden uns zwei weitere Kirchen gezeigt, die den für Mexiko und Spanien bekannten Baustil aufwiesen. Das heißt von außen wurden die Kirchen meistens mit Keramik und drinnen mit extrem viel gold verziert. Die Kirchen haben mir von außen sehr gut gefallen, aber von innen war mir das ganze dann doch viel zu kitschig und vollgestopft 😵
    Abends waren Nina und ich im Kino und ich habe meinen ersten Film auf spanisch geschaut. Zum Glück haben wir uns mit Frozen 2, einen relativ leichten Film ausgesucht. Trotzdem war es für mich anspruchsvoll genug. Dank Nina's Hilfe habe ich aber den Kontext verstehen können.

    Am letzten Tag haben wir die Bibliothek Palafoxiana in Puebla besucht, die als erste öffentlichen Bibliothek von Mexico bekannt ist. Anschließend sind wir durch die Stadt geschlendert und haben noch das ein oder andere gekauft. Abends haben wir im Casa Mimi gemütlich gegessen. Hier stand ähnlich wie in Guanajuato Falafel auf dem Speiseplan. Das Café / Restaurant war wie der Name schon vermuten lässt super gemütlich und wir haben dort mehrere Stunden verbracht. Wir haben gegessen, gequatscht und Uno gespielt😋denn jedem Gast wurde zum Zeitvertreib bis zum Essen, ein Spiel auf den Tisch gestellt. Da kommt doch das innere Kind am besten zum Vorschein.

    Die Zeit in Puebla hat mir auch echt gut gefallen, obwohl Puebla auch wieder eine größere Stadt als Oaxaca ist, habe ich mich sehr wohl dort gefühlt.
    Am nächsten Tag haben wir uns auf den Weg zum "Endgegner" Mexico-City gemacht. Aber lest selbst, was uns dort erwartet und wie es uns gefallen hat😄
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  • Day28

    Oaxaca

    November 19, 2019 in Mexico ⋅ ⛅ 23 °C

    Oaxaca de Juárez ist die Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Oaxaca. Das historische Stadtzentrum ist klein aber fein😍
    Im Zusammenhang mit dem Bundesstaat Oaxaca werden oft die Worte 'Hierve el Agua' genutzt. Damit ist die Ansammlung natürlicher Felsformationen, die an Wasserkaskaden erinnern gemeint. Aber dazu später mehr😋

    Nina und ich haben insgesamt zwei Tage in Oaxaca verbracht. Am ersten Tag haben wir das Stadtzentrum erkundet und sind dabei auf ein Musikfest gestoßen. Somit haben wir uns mit unseren Ice-Cafe's in die Sonne gesetzt und der klassischen Musik gelauscht. Das war ein toller und entspannter erster Tag.

    Am zweiten Tag haben wir an einem geführten Tagesausflug teilgenommen. Es sollte um 9 Uhr morgens los gehen, ich sage sollte, denn wie eigentlich immer in Mexiko, starteten wir einige Minuten später. Für mich als pünktliche Person ist das manchmal eine extreme Umstellung😂 Nachdem alle Leute von ihren Hostels und Hotels eingesammelt wurden, machten wir uns auf den Weg zum ersten Haltepunkt. Wir haben uns den Baum in Tule, den sogenannten Tule Tree angesehen. Jetzt denkt ihr bestimmt "toll ein Baum" . Aber der Tule Tree ist nicht einfach irgendein Baum, er ist der dickste Baum der Welt. Ich war super begeistert, da ich mir kurz vorher eine Kette mit dem Baum des Lebens gekauft hatte und das einfach perfekt zueinander gepasst hat😍
    Die zweite Station war eine Teppich Weberei. Hier zeigte uns der Besitzer, wie er die Teppiche webt und wie er aus natürlichen Lebensmitteln oder Stoffen, die Farbe für den Teppich herstellt. Er erzählte uns, dass er für die Anfertigung eines Teppich's mindestens einen Monat braucht. Je nach Muster und Anzahl der Farben verlängert sich die Zeit jedoch nochmal. Besonders beeindruckend fand ich, dass die Herstellung der Teppiche nicht industriell, sondern mit Handarbeit erfolgt.
    Der nächste Halt war Hierve el Agua. Für mich das Highlight dieser Tour. Zuerst haben wir eine 45 minütige Wanderung gemacht und konnten dann anschließend in den natürlichen Wasserquellen schwimmen gehen und die Aussicht genießen 😍 An so Orten wird mir immer wieder bewusst, wie schön und atemberaubend die Natur ist. Ich hätte noch stundenlang dort oben auf dem Felsen sitzen oder in den Wasserquellen schwimmen können. Doch leider mussten wir nach weiteren 45 Minuten zur nächsten Station aufbrechen😒
    Als nächstes haben wir uns die Ruinen in Mitla angesehen. Unser Guide hat uns eine Führung auf englisch und spanisch gegeben, da wir eine gemischte Gruppe waren und nicht alle spanisch sprechen konnten (mich eingeschlossen). Das witzige daran war, dass unser Guide während der gesamten Zeit super nervös war und wir das Gefühl hatten, dass er uns jeden Moment zusammen klappt. Daraufhin haben wir ihn gefragt, ob alles in Ordnung sei und er gestand uns, dass er die Tour sonst vor viel weniger Leuten hielt. Wir waren insgesamt 11 Leute🤭 aber das machte unseren noch sehr jungen Guide super sympathisch und liebenswert und wir waren alle amüsiert. Das besondere an den Ruinen in Mitla war, dass wir diese auch von Innen besichtigen konnten. Allerdings kann ich das nicht empfehlen, da es super eng, stickig und dunkel in den Ruinen ist. Sobald man drin ist, breitet sich das Bedürfnis aus wieder an die frische Luft zu kommen😂
    Die Tour endete mit einem Besuch in der Mezcal Destillerie. Wer den Blog aufmerksam gelesen hat, weiß dass Mezcal ein Schnaps aus Mexico ist. Unsere Gruppe wurde in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt, denn die einen bekamen eine Führung in spanisch und die anderen in englisch. Unser Guide konnte für einen Mexikaner erstaunlich gut englisch sprechen. Das Beste an der Führung war, dass wir am Ende alle möglichen Sorten des Mezcal's probieren durften. Die Standardsorten wie auch die mit Likör versetzten. Der Guide der Mezcal Destillerie beendete seine Führung mit den Worten "and now we get drunk" 🤭😵
    Also probierten wir einige Mezcalsorten, ich kann euch auch ehrlich nicht mehr sagen wie viele ich insgesamt probiert habe. Trotzdem muss ich leider sagen, dass Mezcal nicht mein Geschmack ist.

    Aber probiert selbst, denn in Deutschland gibt es den Schnaps wohl mittlerweile auch!

    Oaxaca hat mir besonders gut gefallen, nicht nur dass der Tagesausflug für mich ein voller Erfolg und eine super tolle Erfahrung war, sondern auch die Stadt an sich hat mir sehr gefallen. Ich mag, dass man alles zu Fuß machen konnte und nicht auf öffentliche Verkehrsmittel oder Uber angewiesen war. Ich habe mich direkt wie zu Hause gefühlt 💛

    I'm definitely in love with Oaxaca and Hierve el Agua!
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  • Day24

    Guanajuato

    November 15, 2019 in Mexico ⋅ ⛅ 20 °C

    Guanajuato gilt als eine der schönsten Städte Mexikos und ehrlich gesagt kann ich das nur unterschreiben! Nine und ich sind direkt an unserem ersten Tag dort zum Aussichtspunkt dem Mirador gefahren, um die Stadt von oben zu betrachten. Die Aussicht war einfach nur mega schön 😍 die ganzen bunten Häuser, die schönen Kirchen und die tolle Universität konnten wir von dort oben aus bestaunen. Es war einfach nur schön, dort oben zu sitzen und auf die Stadt runter zu schauen. Nachdem es dunkel geworden ist, haben wir uns auf die Suche nach Essen begeben. Wir haben uns für Falafel entschieden. Denn um ehrlich zu sein brauchten wir mal eine Abwechslung zu dem mexikanischen Essen. Versteht mich nicht falsch, das mexikanische Essen ist unglaublich lecker und ich genieße es in vollen Zügen, aber um ehrlich zu sein besteht es immer irgendwie aus Mais, Fleisch und Salsa😂 Gemüse oder vegane/ vegetarische Gerichte sind hier eher weniger auf den Speisekarten zu finden🤭
    Nachdem Essen haben wir Ninas mexikanischen Freund Luis getroffen, der wirklich ein aufgeschlossener, witziger Typ ist. Besonders schön war es diesmal für mich, da er auch englisch sprechen konnte und ich mich somit etwas mehr am Gespräch beteiligen konnte.

    Generell muss ich hier mal erwähnen, dass die Mexikaner super offene und liebe Menschen sind. Ich wurde bisher immer super freundlich empfangen und direkt wie ein Freund behandelt. Ich hatte nie das Gefühl außen vor zu sein, trotz der Sprachbarriere. Unglaublich, wie lieb die Mexikaner sind😍

    Gemeinsam mit Luis sind wir noch durch die engen Gassen der Stadt gelaufen und haben an den verschiedenen Verkaufsständen einen mittlerweile typischen Schnaps getrunken. Und nein es ist nicht Tequila, sondern Mezcal. Mein Geschmack ist es allerdings nicht, da er meiner Meinung nach wie eine Mischung aus Tequila und Whiskey schmeckt. Der Schnaps hat einfach eine sehr starke BBQ Note. Und da ich BBQ ja so sehr liebe, schmeckt mit der Schnaps auch nicht😂
    Es war also ein super witziger und schöner Abend mit Nina und Luis in Guanajuato und ich bin froh, dass wir León einen Tag früher als geplant verlassen haben.

    Am nächsten Tag sind Nina und ich nochmal durch die Innenstadt gebummelt und haben die Kunstwerke und Keramik bestaunt. Wir waren ungefähr anderthalb Stunden in einem Keramik Geschäft und haben gefühlt den halben Laden leer gekauft, weil uns die Sachen so gut gefallen haben. Nina hat beispielsweise ein Waschbecken für ihre Mutter gekauft, was sie ihr zu Weihnachten schenken will😂ja ihr habt richtig gelesen, ein Waschbecken. Ich bin gespannt wie wir alles an Souvenirs und Mitbringseln nach Deutschland bekommen, aber das wird schon klappen🤭👌

    Also wer Keramik, Schnaps, Kunst und Kultur mag ist in Guanajuato genau richtig! Am Abend ging es für uns dann schon wieder zurück nach Guadalajara.
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  • Day23

    León

    November 14, 2019 in Mexico ⋅ ⛅ 20 °C

    Nina und ich sind für das Internationale Festival de Globo nach León gereist. Bei dem Festival werden Heißluftballons unterschiedlichster Art und Größe in die Luft geschickt und den ganzen Tag spielen verschiedene nationale Bands Musik. Natürlich gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten Essen, Trinken und anderen Kram zu kaufen😂
    Wir sind Freitags nachmittags in León eingetrudelt, um dann festzustellen, dass Nina ihr Portemonnaie samt Kreditkarte und Personalausweis nicht finden kann. Wir haben alles abgesucht, die Rucksäcke und unser Airbnb auf den Kopf gestellt, leider ohne Erfolg😵 ich wusste um ehrlich zu sein nicht, ob ich die Situation lustig oder total dumm finden sollte, da wir am Anfang unserer Mexico reisen bereits eine Kreditkarte verloren hatten🤦‍♀️
    Nina und ich sind die ganze Anreise und unseren Tagesablauf nochmal durch gegangen und zu dem Schluss gekommen, dass sie es nur im Bus in der oberen Gepäckablage verloren haben kann, da sie sonst den Rucksack nicht geöffnet hatte. Also machten wir uns erstmal auf den Weg zur Busstation zurück, um dort nach zu fragen, ob ein Portemonnaie gefunden wurde. Die Mitarbeiter versichterten uns jedoch, dass nichts gefunden wurde. Somit war die einzige Möglichkeit, dass Nina ihr Portemonnaie in unserem Airbnb in Guadalajara vergessen hatte und gar nicht erst mit auf die Reise genommen hat. Im Nachhinein muss ich euch leider mitteilen, das dem nicht so war😒wahrscheinlich haben die Mitarbeiter der Busstation einfach nur nicht gründlich genug nachgeschaut oder es selbst eingesteckt, aber ich will ja hier niemanden beschuldigen 🤭

    Zum Glück brauchten wir den Personalausweis für die weitere Reise nicht und an Geld sind wir trotzdem gekommen, da ich meine Kreditkarte ebenfalls dabei hatte. Und was ich Nina hoch anrechne ist, dass sie sich nicht die Laune hat verderben lassen und sich nur über sich selbst geärgert hat. Ich wäre wahrscheinlich am Boden zerstört gewesen, also Respekt dafür!

    Am nächsten Morgen sind Nina und ich um 4 Uhr aufgestanden, um zum Festivalgelände zu fahren. Schließlich wollten wir sehen wie die Heißluftballons aufgeblasen und in die Luft geschickt werden. Es hat sich definitiv gelohnt so früh aufzustehen, denn es war wirklich beeindruckend, wie viel Arbeit und Mühe damit verbunden ist, einen solchen Ballon in die Luft zu befördern 😯 es war einfach nur beeindruckend, wie viele verschieden Ballons am Himmel zu sehen waren. Nachdem die meisten Ballons gestartet waren, haben wir uns erst mal auf die Suche nach etwas Essbaren gemacht, da wir super gesund, mit Keksen, in den Tag gestartet sind😜
    Wir haben Chilaquiles, ein typisch mexikanisches Frühstück gegessen. Wem das nichts sagt, hier eine kurze Beschreibung: zerbrochene Tortillas, mit warmer Soße, Käse, Kräutern und Spiegelei oder Hähnchenfleisch😍suuuuper lecker!

    Nach dem Essen entschieden wir uns dafür, nicht wie geplant, den ganzen Tag auf dem Festivalgelände zu verbringen. Wir entschlossen uns dazu einen Tag früher zu unserem zweiten Ziel Guanajuato aufzubrechen, da Nina dort einen mexikanischen Freund treffen wollte. Somit haben wir rasch das Festival verlassen und eine typische hop on/ off Tour durch León gemacht, um noch ein wenig von der Stadt zu sehen. Danach haben wir uns auf den Weg nach Guanajuato gemacht.

    Ich habe leider nicht viel in León gesehen, aber trotzdem habe ich mich in der Stadt sehr wohl gefühlt! Das Festival war für mich jedoch das Highlight der Reise und einfach nur unbeschreiblich toll😍💛
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  • Day15

    Chapala und Ajiic

    November 6, 2019 in Mexico ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir haben einen Tagesausflug zum See in Chapala gemacht und uns das nahegelegene Fischerdorf Ajiic angesehen. Der Ausflug hat sich definitiv gelohnt. Schon alleine die Fahrt in einem klapprigen, völlig überfüllten Bus hat mir das alltägliche Leben in Mexiko näher gebracht😂
    Möchte man in Mexiko in einen Bus ein-oder aussteigen ist allerdings eure gesamte Aufmerksamkeit gefordert, da es keine offiziellen Haltestellen gibt. Zudem fahren die Busse mit offenen Türen und warten nicht auf dich, das heißt wer zu langsam ist oder sich nicht lautstark äußert um auszusteigen, hat Pech gehabt😂

    Der See in Chapala war wunderschön und auch das kleine und bunte Fischerdorf Ajiic haben mich wirklich beeindruckt. Am See in Chapala könnte ich die Natur und die Aussicht auf den See in vollen Zügen genießen. In Ajijic war ich zugegebenermaßen total beeindruckt von der Streetart. Die bunt bemalten Häuser sorgen bei mir immer für gute Laune.
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