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  • Day276

    Playa Grande, Costa Rica

    March 3, 2018 in Costa Rica ⋅ ☀️ 32 °C

    28. Februar - 3. März 2018

    Strand, Sonne, Meer. 30 Grad. Ebbe und Flut. Kürzeste Bootsfahrt ever. Sturz. Keine Schildkröten. Veranda. Feines Essen. Brüllaffen. Verirrt. Happy Sangría. Das ist Playa Grande auf der Halbinsel Nicoya.

    Wir haben zwar bereits eine Nacht in Liberia verbracht, wo es schön warm war. Zur Akklimatisation, sozusagen. Je näher wir der Küste kommen, desto heisser wird es. Sogar Walti kann sich nun seiner Langarmshirts entledigen:). Playa Grande ist durch ein Flussdelta vom Playa Tamarindo, unserem Ankunftsort mit dem Bus, getrennt. Wir setzen mit dem Boot über und marschieren danach zu Fuss zum Hostel. Obwohl nur hundert Meter vom Strand entfernt, haben wir keine Meersicht. Zwischen Strand und Liegenschaften befindet sich ein Nationalpark mit Bäumen und Gestrüpp zum Lichtschutz für die Meeres- und Lederschildkröten, die zu gewissen Zeiten an Land kommen und ihre Eier verbuddeln. Jede Lichtquelle ist für sie störend. Leider erfahren wir, dass diese Schildkrötenbeobachtungsführungen nur bis Mitte Februar durchgeführt werden. Was für eine Enttäuschung! (Und wieder einmal eine Fehlinformation im Lonely Planet). Zu allem Überfluss schafft es Sabina, beim Joggen zu dieser Auskunftsstelle über ihre eigenen Füsse zu stolpern. Diese blöden Trekkingschuhe. Ausser Spesen und Schrammen nix gewesen.

    So verbringen wir die Tage in der Hängematte auf der Veranda des Hostels. Wir geniessen die Ruhe, das Nichtstun und das ganz andere Klima von Costa Rica, das wir bisher nicht kannten. Am späten Nachmittag schlendern wir jeweils zum Strand (da es keinen Schatten hat, ist es vorher zu heiss). Zum Glück ist das Wasser angenehm kühl. Schon bald geht die Sonne unter (um 18 Uhr) und wir sehen wunderschöne Sonnenuntergänge. Welch schöner Anblick!

    Einmal dachten wir schon, wir müssen einen Suchtrupp nach den Eltern losschicken, als sie sich untypischerweise um über eine halbe Stunde verspäteten (und das zum Frühstück). Sie waren am Strand spazieren und wie es halt so ist, da gibt es Sand, Büsche, Sand, Büsche...Nur, wo ist jetzt nochmals dieser kleine Weg, der zum Hostel führt? Nach etlichem Hin- und Herlaufen haben sie es aber doch noch mit leicht geröteten Wangen (die Sonne ist auch frühmorgens schon stark) zurück geschafft.

    Auf dem Rückweg nach Tamarindo ist Ebbe. Ohne Boot geht es aber dennoch nicht. Die zehnsekündige Bootsfahrt gehört wohl zur kürzesten, die wir je hatten. Da dauerte sogar das Ziplining länger:).

    Memories: In Liberia wohnen wir einer Pferdeparade bei. Die Pferde werden von elegant angekleideten (Klein)-Kindern geritten; FlipFlops von Suti gehen direkt vor einem Schuhladen kaputt, wie praktisch; Beinahe auf Schlange getreten; unser Hüttli war sehr winddurchlässig, hat ihm aber getrotzt; Avocadobrötli mit Spiegelei, superfein; Suti verhandelt am letzten Morgen den überteuerten Preis des Abendessens im Restaurant des Vortags und erziehlt einen Vergleich, da die Preise sehr verwirrend (also einfach falsch) angeschrieben waren.
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