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  • Day295

    Cartago und Umgebung (Sabina)

    March 22, 2018 in Costa Rica ⋅ ☀️ 21 °C

    10. - 13. April 2018

    Nun fahre ich mit dem Bus 4.5 Stunden nach San José, einmal mit dem Taxi quer durch die Stadt zum anderen Terminal und von dort eine Stunde nach Cartago. Hier quartiere ich mich in einem Airbnb ein. Es ist einiges kälter als in La Fortuna. Die Familie zeigt mir ihr Wochenendhäuschen in Cachí im schönen Orosital. Es ist zuhinterst im Tal gelegen, mitten im Grünen. Vor dem Haus fliegen die Orupéndulas fleissig in und aus ihren hängenden Nestern. Wirklich sehr idyllisch. Mein Ausflug in das Städtchen Orosi lohnt sich nur bedingt: erstens hat die im Guide gross angepriesene Schweizer Bäckerei zu und zweitens regnet es. Ich schaue dann halt Champions League als einziger Gast in einem Resti (Real-Juve). Der Barkeeper ist für Marcelo, ich für Lichtsteiner. Er gewinnt.

    Für das Abendessen heute (und auch morgen:)) finde ich ein echtes Schweizer Restaurant, geführt von einem Deutschschweizer-Tessiner. Mmh, ich habe schon lange nicht mehr so feine Rösti gegessen.

    Am nächsten Tag stehe ich am Kraterrand des Vulkans Irazú und blicke auf den türkisblauen See. Wow! Einfach wunderschön! Was die Natur alles zu bieten hat.. Der Hauptkrater hat einen Durchmesser von 1050 Metern und ist 300 Meter tief. Die anderen zwei Krater sind zwar auch sehr gross, aber weniger spektakulär. Es hat sich gelohnt, mit dem Bus bis auf über 3400 m.ü.M. zu keuchen. Auf dem Weg nach oben sahen wir aus dem immer noch aktiven Nachbarvulkan Turrialba Rauch aufsteigen.

    Heute, am Freitag den 13., mache ich mich auf den Weg zu meinem Schatz. Das Taxi bringt mich zur Hauptkreuzung, wo mich der Bus nach San Isidro mitnimmt. Drei Stunden darf ich auf dem Busboden sitzen, da es keinen Sitzplatz mehr hat. Mittlerweile regnet es sintflutartig; leider auch als ich das Terminal wechseln muss. Nach zwei Minuten bin ich patschnass, nach vier Minuten habe Wasser in den Schuhen (dank Üerquerung einer Strasse, die nun auch ein Bach ist). Hauptsache, meine zwei Rucksäcke tragen ihr Regenmäntelchen und bleiben trocken:). Nach einer weiteren Stunde Busfahrt trete ich mutterseelenallein in Platanillo in den Regen hinaus (der Busfahrer: wirklich, hier?) und laufe die letzten Meter zum Airbnb und in die Arme von Suti. Geschafft!
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