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  • Day38

    4,3,2, allein

    August 1, 2018 in the United States ⋅ 🌙 21 °C

    Es kommt wie´s kommen muß. Start wie schon oft nach einem guten Frühstück auf breiter schöner Strasse. Sie geht über in einer schmalen, drei Meter breiten Teerstrasse mit Serpentinen. Das macht wirklich Spaß. Jedesmal, wenn so ein Wohlgefühl bei mir aufkommt, kommt irgend eine Herrausforderung auf uns zu. Zunächst waren es Waldgebiete in denen es vor einiger Zeit gebrannt hatte. Kilometer fahren wir durch so ein Gebiet. Da bekommt man Angst. Millionen verbrannter Bäume. Stundenlang fahren wir durch so einen Wald bis plötzlich der Weg durch einen Erdrutsch extrem schwer wurde. Vier Meter steil runter und sofort wieder rauf. Wer unten zu stehen kommt, hat keine Chance wieder raufzukommen. Also allen Mut und alle Kenntnis zusammengefasst und durch. Es hat geklappt. Wir kommen in einem Ort, tanken und nach ca. 15 Kilometer passiert es. Hanno´s neuer Hiterreifen ist platt. Ein Flickversuch scheiter, weil das Loch einfach zu groß ist. Hanno und ich bauen den Reifen aus und Hanno fährt mit meinem Motorrad zum Ort zurück und versucht den Reifen dort zu flicken. Ich bleibe in der Wildnis zurück. Hans ist allein bei seiner KTM, Franz fährt auf der Landstrasse zum nächsten Treffpunkt, Hanno sucht eine Werkstatt um den Reifen zu flicken und ich : liege allein unter einem Baum bei 35 Grad und denke über meinen Wasservorrat nach. Über zwei Stunden nichts, nichts garnichts. Ich versuche ein wenig zu schlafen. Plötzlich höre ich Motorradgeräusche. Zwei Crossfahrer sind auf dem gleichen Weg nur von der anderen Seite. Wir unterhalten uns und in diesem Moment kommt Hanno mit dem geflickten Reifen zurück. Wir bauen in ein, verabschieden uns von den Beiden und führen die Fahrt fort. Als wir auf eine grosse Strasse kommen, fahren wir auf direkten Weg zum Zielort und treffen uns wie gewöhnlich mit Franz, der schon wieder eine Unterkunft besorgt hat. Ein superguter Scout. Nur noch zwei Tage bis zum Ziel. Gute Nacht.Read more