• Day60

    Regentage

    September 30, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 15 °C

    *Das hier ist mehr ein ‚Wir haben nichts zu berichten, wollen aber den Standort auf der Karte markieren’ Bericht. Außerdem kann ich hier ein Foto von den Wanderschuhen reinklatschen, das hab ich im letzten Post vergessen.

    Am Montag sind wir raus aus Napier und die Küste weiter Richtung Süden hinabgefahren. Wir haben uns ans Meer gestellt und unser Brot vom Markt verschwinden lassen. Das alles im Bett im Auto. Es hat nämlich ziemlich stark geregnet und der Wind hat ohne Witz das Auto wackeln lassen..

    Dienstag war das Wetter so bis 11.00 Uhr super schön und dann fing es an zu regnen. Wir haben das einfach dazu genutzt uns für 3 Stunden ins Auto zu setzen und in die Nähe von Tauherenikau zu fahren. Hier sind wir in der Nähe von ein paar Dingen, die wir noch machen wollen, bevor wir auf die Südinsel übersetzen. Aber erstmal müssen wir die Regentage überleben.
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  • Day55

    Napier

    September 25, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Am Mittwoch sind wir nach Napier, und auf dem Weg ein wirklich wunderschönes Stück Küste entlang gefahren. Dunkler Sand, das Meer türkis-blau und an den Rändern des Blickfelds, Berge und Klippen. Weil der Strand nur etwa 20 Minuten von Napier entfernt ist, waren wir noch öfter dort.

    Bis jetzt ist Napier mit Abstand die schönste Stadt, die wir bis jetzt gesehen haben. Auckland war wirklich nicht schön und die anderen Kleinstädte, waren echt nicht besonders hübsch.
    Die Architektur in Napier aber, ist fast komplett im Art déco Stil gehalten und in den leereren Straßen kann man sich tatsächlich einbilden, in die 20er oder 30er Jahre zurück gereist zu sein. Wir sind also erstmal ein bisschen in der Stadt rum gelaufen, um ein Gefühl dafür zu bekommen.

    Oh, und wir haben uns nach 2 Monaten hier und regelmäßig nassen Füßen doch dafür entschieden, uns Wanderschuhe anzuschaffen. Um diese einzuweihen, haben wir dann gleich mal eine kleine Wanderung am Meer, durchs Watt und am Hafen unternommen.

    Der Campingplatz in Napier war auch echt ganz schön. Zwar an der Straße in der Stadt, aber trotzdem direkt am Meer.

    Am nächsten Tag sind wir Mittags an den Strand gefahren, den wir ganz am Anfang entdeckt haben, und haben hier im Schutz sehr schöner Windschutzkonstruktionen aus Pappkisten, auf unserem Campingkocher, Mittagessen gekocht. Dabei ist uns übrigens aufgefallen, dass
    wir einfach am Meer essen und das irgendwie so normal geworden ist, dass es viel unbesonderer war, als es hätte sein sollen.
    Ach ja genau, wir haben auch einen kleinen Laden am Straßenrand entdeckt, in dem man frisch gepressten Saft kaufen kann. Den haben wir dann mit zu dem Campingplatz genommen, auf dem wir geschlafen haben. Diesmal an einem wirklich hübschen See.

    Am nächsten morgen haben wir eine kleine Wanderung zu zwei Wasserfällen unternommen. Hier konnten die Wanderschuhe dann auch gleich mal beweisen, dass sie wirklich wasserfest sind.

    Am Samstag war dann so unglaublich schönes Wetter, dass wir einfach einen ganz klassischen Strandtag eingelegt haben. Sonntag.. auch!

    Ach ne, Lüge! Bevor wir am Sonntag am Strand waren, sind wir zu einem Markt in der Nähe von Napier gefahren. Das Wetter war unglaublich! 22Grad und strahlender Sonnenschein. Perfekt für den Markt. Und der war auch wirklich, wirklich schön. Viele niedliche Stände mit Essen. Auch mit total viel fancy Essen. Ganz viel veganes und glutenfreies. Ein paar Gemüsestände und zwei an denen Brot verkauft wurde. Die haben es uns (zusammen mit dem Kombucha-Stand) besonders angetan. Hier gibt es nämlich sonst nur Toastbrot. Selbst dass dunkelste Brot im Supermarkt besteht noch zu mindestens 50% aus Weizen. Es gibt ein Brot, das German Bread heißt, dass ist aber einfach nur labberig und mit Malz dunkel gefärbt. Wir sind also dazu übergegangen uns in Health-Stores Pumpernickel zu kaufen und essen jetzt immer das. Zwar lecker, aber eben kein frisches Brot.

    Auf dem Markt haben wir dann einen Stand entdeckt, der veganes, glutenfreies, und mega geiles (das kann man nur so beschreiben) Buchweizenbrot verkauft hat. Wir haben die Brote probiert und ein fruchtiges und ein Körnerbrot gekauft. (Wir würden ja gerne ein Bild von beiden hochladen, aber eins haben wir schon aufgegessen.) Zusammen mit Hummus, Tomate und Avocado hat das fast ein bisschen nach zuhause geschmeckt.

    Den Sonntag Vormittag haben wir dann auf einer Wiese auf dem Markt mit einer Roggen-Walnuss-Rosinen-Stange von dem anderen Brotstand verbracht.

    Montag, unser letzter Tag in Napier war ziemlich bewölkt. Wir haben uns mit Mark (den hat Isas Schwester vor ein paar Jahren hier kennengelernt) getroffen und alles erledigt bzw. eingekauft, was sich in größeren Städten besser macht. Unter anderem eine Faszienrolle und einen Massageball...
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    Ulrich Mühe

    Oh ja, das sieht sehr schön aus! Wanderschuhe sind für euch auf jeden Fall eine gute Investition! Ansonsten erfüllt ihr leider komplett den Öken-Stereotyp: vegan, Yogamatte, Strickzeug. 😂 Ihr könntet noch Filzen und eine Saftpresse hinzufügen! 😉 (sorry, bitte nicht übel nehmen).

    10/2/19Reply
    Ulrich Mühe

    Ich muss aufhören so viele Ausrufezeichen zu verwenden!!! Das ist ja anstrengend zu lesen!

    10/2/19Reply
    EINWANDFREI

    Die Saftpresse steht zuhause ;)

    10/3/19Reply
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  • Day53

    heiße Quellen.. nochmal

    September 23, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 14 °C

    Keine Ahnung, wie wir auf die Idee gekommen sind. Plötzlich hatten wir extrem Lust nochmal in heißen Quellen zu baden. Taupo und Rotorua lagen auch so ungefähr (also eigentlich nicht wirklich, aber das war uns einigermaßen egal) auf unserem Weg. Und um diese Städte herum gibt es die ganzen heißen Quellen. Wir sind zu erst zurück nach Taupo gefahren. Da Sonntag war, waren die Stellen, an denen man in die Quellen konnte, aber viel zu überfüllt und wir haben lieber einen Tag am See eingelegt und in der Sonne gelegen.
    Oh, und wir waren im ,The Warehouse‘ (sone Art Woolwarth) und sind in einen ganz seltsamen Kaufrausch verfallen.. Es fing bei der Yogamatte (wegen der wir da waren) an und ging über Wolle, Strick- und Häkelnadeln hin zu CD‘s die wir jetzt im Auto hören können.. (ABBA und 80‘ Hits übrigens)
    Diese Käufe führten dann irgendwie dazu, dass wir abends bei Musik im Auto saßen und strickten bzw. häkelten bis.... Trommelwirbel.. die Batterie alle war und das Auto nicht mehr ansprang..! Das war wirklich super toll..!
    Die Neuseeländer aber, konnten wieder einmal ihre übermäßige Freundlichkeit beweisen. 2 Minuten später wurde uns nämlich Starthilfe gegeben.

    Am nächsten Morgen sind wir nach Rotorua, wo es deutlich mehr heiße Quellen gibt, gefahren. Wir haben dann auch eine super schöne Stelle gefunden. Ein etwas im Wald versteckter See (Also eigentlich war der Fluss an der Stelle nur breiter, aber who cares..) mit einem kleinen Wasserfall. Hier wollten wir eigentlich schon hin, als wir das letzte Mal in Rotorua waren, da haben wir die Stelle aber nicht gefunden und sind an einer anderen (fast genauso schönen) heißen Quelle gelandet. Die Stelle ist aber auch echt nicht leicht zu finden. Man kann die Straße, über die man da hin kommt nur zwischen 09:30 und 11:00 Uhr befahren, den Rest der Zeit ist eine Schranke davor. Um 10:15 bricht am Ende der Straße ein Geysir aus den man besichtigen kann. (Den haben wir uns angeguckt, als wir zum Ersten mal in Rotorua waren) in der Zeit kommt man auf die Straße.
    Weil wir nur so wenig Zeit an unserer neu entdeckten Quelle hatten, sind wir am nächsten Tag gleich nochmal hin. (Da war halt auch sonst niemand und wir hatten den Ort komplett für uns allein, außerdem hat es wie aus Eimern geschüttet und in dem Fluss war es viel wärmer und schöner, als im Auto)
    Übrigens: Mittlerweile sind wir echt ziemlich schmerzfrei, wenn es darum geht sich neben der Straße, am Auto umzuziehen. Zitat Isa: „Wenn’s jemanden stört, kanna sich ja beschweren kommen.“
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    Ulrich Mühe

    Das macht ihr richtig! Wann kommt man schonmal dazu in heißen Quellen zu baden!

    10/2/19Reply
     
  • Day50

    Strand und Bäume

    September 20, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 6 °C

    Die Tage nach dem wir von den Barnards aus Urenui los sind, sind wir die Westküste runtergefahren und haben am Strand das wirklich unfassbar schönen Wetter genossen. Das erste Mal, war es wirklich durchgehend richtig schön warm und sonnig. Wir haben wieder einen Strand mit schwarzem Sand gefunden und waren auf einem wirklich hübschen Campingplatz. Am 19.09 hatte ich Geburtstag und wir haben es uns das Erste mal, seit wir hier sind, geleistet Essen zu gehen. Wir haben auch gleich mal so gegessen, dass uns schlecht war. Oh, und wir haben natürlich auch fleißig unsere Tupperdose befüllt.

    Dann sind wir wieder ins Landesinnere aufgebrochen. Für uns ging es nämlich langsam Richtung Napier, an die Ostküste, der Nordinsel und dafür müssen wir mehrere Nationalparks durchqueren.

    Der Weg durch den Tongariro Nationalpark war echt witzig. Wir hatten uns einen Campingplatz irgendwo mitten drin rausgesucht und das Navi eingeschaltet. Wir sind also los und sobald wir von Bäumen umgeben waren und das Netz weg war, war das Navi der Meinung ausfallen zu müssen.. (Wenn es einmal läuft, braucht es eigentlich kein Netz mehr) Wir mussten uns also auf unseren nicht wirklich vorhandenen Orientierungssinn verlassen und das erste Mal mit der Karte navigieren.. war witzig.. Ne echt! Hat irgendwie Spaß gemacht und die Strecke war total genial. Ewig lang und eine Straße mitten durchs Nichts.
    Aber ein wunderschönes Nichts. Grüne Hügel, Bäume und Flüsse.
    Zum Glück war der Tank voll, sonst hätten wir echt ein Problem bekommen. Es gab nämlich nur ab und zu mal einzelne Häuser und Höfe. Nach 1 1/2h und ein bisschen Rumgesuche, haben wir auch tatsächlich eine super schöne Campsite, an einem Fluss gefunden. Da war nur noch ein anderer Van und unsere Vermutung, dass die ziemlich Deutsch aussehen, wurde bestätigt, als auf einmal laut Krafklub durch den Wald schallte. (oder schall? Kann mir dass mal jemand sagen?!) Wir haben dann mitten im Wald Sushi gemacht und am Fluss gesessen.. und gegessen.

    Am nächsten Tag, nachdem wir den Nationalpark (tatsächlich ohne uns zu verirren) verlassen haben sad wir weiter ins Landesinnere und auf dem Weg dahin noch ein Stück auf den Mt. Tongariro gestiegen
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    Ulrich Mühe

    Wie wäre es mit: es schall, es schallte, es schalltete. Wer sagt denn, dass man Vergangenheit nicht steigern kann!

    10/2/19Reply
    Ulrich Mühe

    Hat sich die Robbe farblich an den Strand angepasst, oder der Strand an die Robbe?

    10/2/19Reply
     
  • Day46

    Schnee aufm Mt. Taranaki

    September 16, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 8 °C

    Wenn wir zum, oder weg vom Haus der Barnards gefahren sind, haben wir auf den Mount Taranaki geguckt. Der sieht aus wie ein Vulkan.. ist vielleicht auch einer.. ich bin mir da nicht ganz sicher..

    Schneebedeckt und wunderschön. Da bin ich mir sicher.
    Trotzdem haben wir’s erst am Sonntag geschafft mal hinzufahren. Wir sind aus dem Auto ausgestiegen und Bumm.. es war einfach kalt.. richtig kalt.. viel kälter als es hier sonst wird.. so kalt, dass wir uns zwei paar Hosen und mehrere Jacken angezogen haben, um da hoch zu laufen.

    Wir haben uns auf dem Parkplatz wohl relativ laut auf Deutsch unterhalten, denn wir haben dann gleich mal Erik aus Sachsen kennengelernt, der seinen Job gekündigt hat, um zwei Jahre lang reisen zu können. Ein bisschen seltsam, aber Mega nett und ich gehe mal davon aus, dass man uns auch schnell ein bisschen komisch finden kann..

    Wir sind also zu dritt losgelaufen. Mit dem Ziel, Schnee zu sehen. Über Geröll und Matschepampe. Irgendwann kamen wir an einen Schlepplift an, der gelaufen ist.. kostenlos!! (Stellt euch das mal vor! Ein Lift für den man keine 80€ bezahlen muss) da hat aber eine Sache gefehlt.. Schnee.. wir haben uns da trotzdem reingehängt und uns ein bisschen hochdrücken lassen. Das war wirklich viel zu witzig und wir hätten so gerne Videos von uns, wie wir da hoch gerannt sind, aber wahrscheinlich wären wir rausgefallen, oder hätten zumindest die Handys ins nasse Gras fallen lassen, wenn wir versucht hätten zu filmen.
    Das war in jedem Fall ganz praktisch, denn wir waren relativ schnell, mit relativ wenig Anstrengung im Schnee.
    Oben hatten wir dann innerhalb von gefühlt 2 Sekunden komplett nasse Füße bekommen.
    Wir haben in unseren Turnschuhen aber sowieso regelmäßig nasse Füße, also halb so wild. Da oben haben wir uns in unseren Turnschuhen und Regenjacken aber besonders fehl am Platz gefühlt. Die anderen waren da alle in Snowboardschuhen unterwegs..
    Wir waren auch die einzigen ohne Ski, oder Snowboard und da waren wir dann doch ein bisschen neidisch, dass wir nicht aufs Snowboard hüpfen und den Berg einfach weiter hochfahren konnten..
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  • Day31

    Niedliche Kühe.

    September 1, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 12 °C

    Wir waren vom 01.09 bis zum 16.09 in einer Familie in Urenui. Bei den Barnards (Adeleide, Matthew und ihren Kindern Alonzo und Ludovico).
    Wir haben dort gewohnt und gegessen und dafür ca. 3h am Tag auf der Plantage geholfen... wir haben Unkraut gejätet, sind Schafen hinterhergerannt und haben ein bisschen sauber gemacht. Ach so und wir haben ganz viel stacheliges Zeugs hin und her geräumt..
    Die hatten ein riesengroßes Grundstück mit einem relativ großen Stück Urwald in der Mitte. Dadurch hat man vom Haus zu den Kühen einfach 10 Minuten gebraucht.

    So viel gibts gar nicht mehr zu erzählen, außer dass Adeleide extrem gut und gesund gekocht hat und dass die mega süße Kühe hatten bzw. eigentlich waren es Bullen. Die waren noch ganz jung und haben gerne Limetten gegessen..

    Wir hatten zwei Zimmer und ein Bad für uns allein. Das war schon ziemlich genial und luxuriös nach der Zeit im Auto. Wir konnten duschen und Wäsche waschen wann immer wir wollten.

    Am 16.09 sind wir aufgewacht und haben festgestellt, dass wir eigentlich überhaupt keine Lust haben irgendwas zu arbeiten auch wenn’s nur 3 Stunden sind. Also haben wir unseren Kram eingepackt und sind weiter gefahren.
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    Ulrich Mühe

    Also Kühe hätten wir euch hier auch zeigen können, Urwald hat Opa Andreas und stachliges Zeug sicherlich auch. 😉

    9/21/19Reply

    Schön von Euch zu hören !!!

    9/21/19Reply

    Viele Grüße von Andrea

    9/21/19Reply
     
  • Day30

    ,Guck ma, da is Polizei'

    August 31, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es zu diesem Tag irgendetwas zu berichten gibt. Surprise.. gibt es doch.

    Wir mussten etwas Zeit totschlagen, also haben wir vor einer Bibliothek geparkt und das WLAN dort benutzt.. ein paar Stunden lang..
    Wir standen in einer ziemlich ruhigen Straße und haben uns am frühen Nachmittag dafür entschieden, unseren Tisch auszuziehen und einfach dort zu kochen. Haben wir auch gemacht.
    Irgendwann kam ein Mann aus dem Haus gegenüber, das sich bei näherem hinsehen als Gaststätte herausgestellt hat.
    Wir dachten uns in dem Moment schon so, ‚O-o jetzt bekommen wir Ärger‘, aber ne! Haben wir nicht! Der Mann (Mike, der Chefkoch) fand unseren Tisch cool und hat uns gefragt, wie wir den gebaut haben.. Kurze Zeit später ist er zurück gegangen und wir haben weiter an der Bibliothek gestanden.

    Ein paar Stunden später kam Mike erneut zum Auto. Dieses Mal, um uns zum Essen in seiner Gaststätte einzuladen. Er meinte es gäbe ein Buffet und einige Leute aus dem Ort würden da sein. Es gäbe Livemusik und so oder so zu viel Essen... Wir haben angenommen und er hat uns kurz in der Gaststätte herumgeführt, bevor er zurück in die Küche musste.

    Wir haben also unsere Jogginghosen gegen Jeans getauscht und haben umsonst Abendessen bekommen..!
    Die Leute waren zwar alle ziemlich alt und die Musik eher so semi, aber hey.. ich meine das war schon echt mega nett und Essen for free ist sowieso immer gut!

    Auf dem Weg zum Campingplatz ist uns dann etwas nicht ganz so erfreuliches passiert. Aber zumindest haben wir was zu erzählen..
    Irgendwann hat Isa plötzlich gesagt, ,guck mal da ist Polizei hinter uns..‘ Ja gut, ist ja nichts weiter besonderes... aber die sind hinter uns geblieben.. Da wurde uns schon ein bisschen mulmig und Isa ist ein Stück auf dem Seitensteifen gefahren, falls die überholen wollen.
    Wollten sie nicht. Sie sind mit auf den Seitenstreifen und dann weiter hinter uns her. Die haben aber ansonsten nichts gemacht.. und wir waren uns nicht sicher, ob die was von uns wollen.. (Spoiler: ‚Ja!‘)
    Als das Polizei Auto vorne angefangen hat zu blinken und die auch, als die Straße zweispurig wurde hinter uns blieben, haben wir uns dazu entschieden (bzw. ich hab ein bisschen panisch gefordert) auf einen Parkplatz zu fahren und stehen zu bleiben. Die Polizei hinter uns.
    Als wir standen, sind die Polizisten ausgestiegen, haben unsere Tür geöffnet und den Motor ausgestellt. Die erste Frage war dann gleich, wo wir herkommen (wir haben wohl nicht reagiert, als hätten wir Ahnung, wie das Polizeitechnisch hier läuft..) und dann nach Isas Führerschein, dem internationalen Führerschein (der zu allgemeiner Verwirrung auf Französisch war) und ihrem Reisepass. Nachdem die Polizisten alles entschlüsselst und gecheckt hatten, haben die sich endlich dazu entschieden uns mitzuteilen, warum sie uns angehalten haben. Wir waren wohl zu schnell.. 13kmh.. auf einer Straße, auf der gefühlt alle 10 Meter zwischen 80 und 100 gewechselt wurde..

    Dann haben die uns auch erstmal erklärt, woher man in Neuseeland weiß, ob die Polizei einen meint, oder nicht.. die bleiben einfach hinter dir.. mehr nicht.. Super, Leute! Super! Ganz eindeutig.. das versteht man ja wirklich sofort.. vielleicht wollt ihr ja einfach auch hier lang fahren!?

    Egal, wir hätten eigentlich eine Strafe von 80$ zahlen müssen, aber entweder wir sahen zu verwirrt, dumm oder verängstigt aus, denn der ältere Polizist meinte nur dass wir unser Geld ja sicher für die Reise brauchen und wir diese mal lieber genießen sollen..
    Vor der Aktion waren wir übrigens ziemlich müde, danach einfach nur aufgekratzt.. im Nachhinein war’s ja dann doch ganz witzig.
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    Ulrich Mühe

    Na, wiedermal so ein interessanter, kleiner Unterschied in der Kommunikation. Und offenbar sehr freundliche Menschen!

    9/15/19Reply
     
  • Day27

    Rumliegen und... das wars!

    August 28, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 12 °C

    Den Mittwochmorgen haben wir in einer heißen Quelle in Taupo verbracht. Mit einem genialen Blick auf einen riesigen Fluss und einen Berg. Dieser Fluss hat tatsächlich nicht gestunken und wir haben uns dazu entschlossen, den restlichen Tag einfach nichts zu tun. Auch nicht duschen zu gehen. Kann uns ja keiner verbieten. Wir wollten eigentlich eine Wanderung um den Lake Taupo machen, haben das aber auf den nächsten Tage verschoben.

    Der Donnerstag war ähnlich entspannt. Wir waren im Schwimmbad um zu duschen und haben dort dann einfach zwei Stunden im Becken mit Gesprächen über Gott und die Welt verbracht.
    Danach wollten wir eigentlich die Wanderung um den See machen, aber dank der Neuseeländer und ihrer Abneigung gegen Schilder haben wir den blöden Weg nicht gefunden, sind am Hafen entlang spaziert und haben uns den See dann einfach beim Essen, von einem höhergelegenen Aussichtspunkt angesehen. Jetzt geht’s weiter nach Westen, Richtung Taranaki.
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  • Day26

    'Guck mal, meine neue Ordnung!'

    August 27, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 10 °C

    Am nächsten Tag haben wir uns, sehr touristisch, einen Park angeguckt, in dem die unterirdische Aktivität wohl ziemlich krass ist. Das sah schon alles sehr verrückt aus und vor allem der Geysir war witzig, aber das hätten wir wohl machen sollen, bevor wir in so einer Quelle gebadet haben und das Ganze ohne Zäune gesehen haben. Obwohl der Park cool war, ist das nicht damit vergleichbar, sich selbst heiße Stellen zu suchen und sogar hineinsteigen zu können..

    Danach sind wir nach Taupo gefahren. Auch hier gibt es warme Quellen und einen gigantischen See, der vom Aussehen her auch zum Meer gehören könnte. Das Wasser ist ziemlich dunkel, tief und schlägt relativ große Wellen.

    In Taupo haben wir uns in das Café Baku gesetzt, in dem es viel veganes Zeug gibt und das für die nächsten Tage unsere Internetquelle wurde. Das hat nur, why ever, schon um 16:00 Uhr zugemacht. Also waren wir einkaufen, haben aus versehen einen Korb geklaut und sind auf den Campingplatz gefahren. Viel zu früh eigentlich und es kam, wie es kommen musste. Wir haben angefangen den Kofferraum aufzuräumen, neu zu ordnen und Unnötiges zu entsorgen. Dabei haben wir uns in einen ausgewachsenen Putzflash hineingesteigert. Da es im Auto aber nicht viel zu putzen gibt, musste dieser in eine Sortierwut abgewandelt werden. Wir haben beschlossen unsere Klamotten neu zu ordnen und hinter unseren Sitzen zu verstauen, so dass alle Winterklamotten bei uns sind und wir nicht an die großen Kisten im Kofferraum (an die man echt schlecht rankommt) müssen. Die Kisten, die wir hatten haben uns aber nicht gereicht, also sind wir am Abend nochmal zu Pak N‘ Save (einem Supermarktriesen) gefahren und haben uns aus den Regalen passende Kisten ausgesucht und leergeräumt.. um das Kisten raustragen zu rechtfertigen, haben wir übrigens einen kleinen Brokkoli gekauft.. noch auf dem Parkplatz wurden unsere Klamotten dann erfolgreich umsortiert. Wie glücklich uns das gemacht hat, kann nur verstehen, wer genau so Ordnungsfanatisch ist, wie wir!

    Ps: Laura, wenn wir wieder da sind, nehmen wir dir den Vorhang weg!
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  • Day26

    Heiße Quellen und Starbucks

    August 27, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 11 °C

    ‚Heiße Quellen und Starbucks‘ war eigentlich nur die Notiz, die ich mir gemacht hatte, um eine Übersicht darüber zu behalten, wann wir was gemacht haben. Denn Leute, wir haben Urlaub und wer weiß im Urlaub schon, welches Datum, welcher Wochentag, oder wie viel Uhr es ist..
    (zum Glück sind die Läden hier Sonntags geöffnet, sonst hätten wir wohl schon mehr als einmal vor verschlossenen Türen gestanden...)
    Egal, ich wollte nur sagen, dass ich fand, dass der Titel unseren Tag ziemlich gut beschrieben hat.

    Unter Rotorua gibt es eine ganze Menge thermale Quellen und ich glaube Überreste vulkanischer Aktivität oder sowas. (ich hatte überlegt das nochmal nachzulesen, aber könnt ihr selber machen! Ihr habt WLAN und ich muss dafür einen 6$ Latte bei Starbucks trinken!)
    Lange Rede, kein Sinn. Es gibt hier Flüsse in denen warmes Wasser fließt. Und nicht so eklig lauwarm, wie Tee den man vergisst und ne Stunde später trinkt, sondern das waren mindestens 40 Grad! Wenn man in und um Rotorua herumfährt, sieht man überall Stellen von denen Dampf aufsteigt und teilweise dampfen ganze Stücke von Flüssen. Das sieht völlig verrückt aus!

    Wir sind also früh los zu einem Fluss, in dem warmes Wasser fließen sollte und haben uns das erst mal angeschaut.
    Und.. tatsächlich! Da saßen wirklich Leute (zum Glück nur ganz wenige) bei 10 Grad Außentemperatur im Fluss. Wir haben uns also unsere Badesachen geholt und saßen kurze Zeit später in dem, zugegebenermaßen etwas nach Schwefel müffelnden, Fluss an einem Miniwasserfall und haben das Schwimmbad, mit der absolut genialsten Aussicht genossen!

    Den Fluss wieder zu verlassen war um einiges schwieriger, aber weil wir halt absolut machen können worauf wir Lust haben, sind wir zu einer weiteren heißen Quelle gefahren (die war echt nochmal um einiges cooler und heißer) und haben unser Herumliegen, in den heißen Quellen fortgesetzt.

    Stinkig, wir wir dann waren sind wir Duschen gegangen und haben uns den restlichen Tag im Starbucks beim WLAN verkrochen.
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