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  • Day109

    Tongariro Alpine Crossing 20 Km 1 Tag

    November 17, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    Auf der Nordinsel gibt es nur einen sogenannten Great Walk, den Northern Circuit. Eigentlich wollten wir diese 3-4 Tageswanderung komplett bestreiten, aber ließen uns dann von Geoff umstimmen und beschränkten uns auf die schönste Etappe. Diese heißt Tongariro Alpine Crossing und hier kommen die Fakten:
    Länge: ca. 20 Km
    Höhenmeter: 2.100 (870m hoch, 1.230m runter)
    Dauer: ca. 5h mit Pause (Angegeben waren 6,5)
    Da die Parkplatzsituation etwas undurchsichtig war, entschieden wir uns dafür einen Bustransfer zu buchen, der uns morgens vom Ende zum Anfang fährt. Geoff und ein Arbeitskollege von ihm wollten uns auf der Strecke begleiten und so nahmen sie zum Samstagmorgen die 4 Stunden Autofahrt auf sich um pünktlich 9:30 Uhr mit uns im Bus zu sitzen. Nach 30 Minuten erreichten wir den Startpunkt und 10 nach 10 liefen wir los. Der Weg schlängelte sich zuerst in einem Tal entlang bevor er dann steil und steinig wurde. In kürzester Zeit brachten wir die 870 Höhenmeter hinter uns und standen nach 2 Stunden auf dem Gipfel des Tongariro. Unsere Begleiter hatten es sich anscheinend zum Ziel gesetzt unbedingt die angegebenen 6 Stunden 30 Minuten unterbieten zu müssen. Oben angekommen machten wir eine kurze Mittagspause bevor wir den Abstieg angingen. Die ersten Meter bis zu den blauen Seen führten über Sand- und Geröllpisten. Nach etwa 11 Kilometern hatten wir den Berg hinter uns gelassen und vor uns lag der lange, gut ausgebaute über Treppen und Bohlen führende Weg hinab zum Parkplatz. Eigentlich sollte man meinen, dass es ja ganz angenehm ist nur bergab zu laufen, aber auch das wird nach einer Weile ganz schön anstrengend. Dafür wurden wir bei Sonnenschein mit einer tollen Aussicht auf die umliegende Landschaft belohnt. Als wir unten angekommen waren, waren wir einigermaßen erstaunt darüber wie leicht man 20 Kilometer laufen kann. Wir luden Geoff und Matt noch auf einen Kaffee ein, mussten aber feststellen dass das Café nicht mehr existierte. So verabschiedeten wir uns von den beiden und fuhren weiter nach Taupo, wo wir auf einem riesigen kostenlosen Zeltplatz Halt machten, der bereits gut gefüllt war. Zum Glück fanden wir eine ruhige Ecke für unser Zelt. Abends telefonierten wir noch mit meinen Eltern und weckten sie somit morgens in Deutschland.
    Konrad
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