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  • Day8

    Monkey Temple and ATV Dschungel Ride

    July 22 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Für Montag hatten wir eine Wildwasser-Rafting-Tour gebucht und wurden dazu bereits 7:15 vom Hotel abgeholt. Das hieß also 6:15 aufstehen, sodass wir am Abend zuvor schon recht zeitig schlafen gegangen waren. So richtig genau hatte man uns die Tour nicht erklärt und auch verschwiegen, dass wir erstmal fast 2h Richtung Festland unterwegs sein sollten. So nutzten wir die Zeit, um ein wenig zu Schlafen, immerhin.

    Am ersten Stopp unseres Tagesausfluges bekamen wir erst einmal den Monkey Temple zu sehen. Auf einem großen Platz tummelten sich unzählige wilde Affen, die hier von den Touristen gefüttert wurden. Die Affen waren niedlich anzuschauen, aber der Platz war auch sehr dreckig und anscheinend wenig gepflegt, was eher einen traurigen Eindruck hinterließ.

    Etwas weiter war die Monkey Cave und der eigentliche Tempel "Wat Suwan Khuha" zu finden. Den extra fälligen Eintritt dafür sparten wir uns und warfen nur einen kurzen Blick von außen in die Höhle, wo ein liegender Buddha zu sehen war. Stattdessen schlenderten wir durch die Anlage, bewunderten einen mehrere 100 Jahre alten Baum und ein weiteres Gebetshaus der Mönche.

    Danach ging die Fahrt weiter zu einem im Dschungel gelegenen Camp, wo die Touristen mit Elefanten- und Affen-Shows, einem Schießstand, Elefantenreiten und einer ATV-Tour unterhalten wurden. Man merkt, dass gerade Nebensaison ist, denn das Camp war außer unserer Gruppe komplett leer.

    Los ging's dann mit der ATV Tour, bei der wir 30 Minuten zu zweit auf einem Quad durch den Dschungel fahren konnten. dazu wurde man zuerst auf die ausgeschalteten ATVs gesetzt und dann vom Tour Guide (der die Kolonne anführt) aufgefordert, das Fahrzeug zu starten. Nachdem Stephan sich das letzte Mal in Thailand schon hatte erklären lassen, wie die Motor Bikes zu starten sind, würde das eine einfache Sache werden: Bremse anziehen, Gas geben... Nichts geschah. Nochmal probiert - wieder nichts. Was wir nicht wussten: ATVs haben eine Zündung, die man - wie aus Filmen bekannt - sehr einfach startet, in dem man die beiden einzelnen Kabel miteinander verbindet... Ok, das Vertrauen zum Fahrzeug war hergestellt! Viel Vertrauen brauchte man in die ATVs aber auch nicht: Die Fahrt bestand in 30 Minuten Kolonne fahren bei langsamen Tempo, der Guide ganz vorne hat nebenbei auf seinem Handy gespielt. Mittelmäßig lustig, aber irgendwie doch sinnlos.

    Im Anschluss konnte man Elefanten reiten. Wir hatten uns eigentlich bewusst eine Tour OHNE Elefanten ausgesucht und waren etwas enttäuscht, nun doch einen solchen Anbieter zu unterstützen. Wir lehnten das Reiten freundlich ab und erhielten als Ersatz eine halbe Stunde Fisch-Spa - auch gut! Das hatten wir bisher nicht probiert und hätten es wohl auch nicht gemacht. Ich musste feststellen, dass es sich tatsächlich super kitzlig an den Füßen anfühlt, wenn ein paar Dutzend kleine Fische daran herum knabbern. Sehr witzig und wir konnten dabei etwas den Ausblick auf den Dschungel genießen.

    Zu guter Letzt gab es an dieser Station noch eine Elefantenshow zu sehen. Der Dompteur war sichtlich gelangweilt von seiner eigenen Vorführung und dem Elefanten machte es wohl auch keinen Spaß an einer extrem kurzen Kette angebunden zu sein. Die anderen Teilnehmer der Gruppe konnten den Elefanten füttern und sogar streicheln. Hiervon haben wir bewusst keine Fotos gemacht.

    Generell hatte man auch eher den Eindruck, dass wir da stören würden. Der Elefant hat innerhalb von 2 Minuten seine 10 Tricks jeweils einmal gezeigt und wurde dann zu den Zuschauern geführt, die ihn mit gekauften Bananen füttern sollten. Erklärt wurde Nichts und nebenbei lief (auch vor der "Show" schon) ziemlich laute Techno-Musik. Im Vergleich zur Night Safari im Zoo von Singapur hatte man hier nichtmal das Gefühl, dass sich der Veranstalter irgendwie um die Tiere schert oder touristisches Potenzial ausnutzen könnte.

    Nach einem kleinen Obst-Snack ging es dann endlich weiter zur letzten Station, weswegen wir das ganze eigentlich gebucht hatten: dem Wildwasser-Rafting. Natürlich lagen dazu noch einmal 45 Minuten Fahrt im Minibus vor uns.
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