Argentina
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543 travelers at this place:

  • Day100

    Fitz Roy - Neuer Streckenrekord

    February 16 in Argentina ⋅ ☀️ 21 °C

    Tag 100. Der Wecker klingelt um 6:00 Uhr, draußen ist es noch finster. Ich bin müde und mag nicht aufstehen. Wir wollen heute die Wanderung zur Laguna de los Tres, zum Fuße des berühmten Fitz Roy (wenn er sich denn zeigt) machen. In der Tourist-Info sagten sie uns jedoch gestern, dass wir, wenn überhaupt, früh starten sollen, da die angekündigten starken Nachmittagswinde den letzten Teil der Wanderung unpassierbar machen können. Ich sehe die Bäume vor unserem Fenster kräftig im Wind wehen. Nik hingegen bewegt sich noch gar nicht 😴
    Ich bereite schon mal das Lunchpaket vor und warte, bis es soweit hell wird, dass ich sehen kann, ob es regnet oder bewölkt ist. Es hängen ein paar dichte Wolken in den Bergen und es nieselt leicht. Ich entscheide mich dazu, es einfach zu versuchen und wecke Nik aus dem Tiefschlaf 🤗
    Um halb 8 sind wir am Startpunkt des Wanderwegs, dessen Schild von einem leichten Regenbogen umrahmt ist 🌈 😊 der Weg geht zu Anfang nur leicht bergauf, doch mein Blutdruck ist im Keller (wahrscheinlich von diesem Sonne-/Wolken-Mix) und so tue ich mich sehr schwer und bin nach den ersten zwei Kilometern schon kurz davor, abzubrechen. Ich will mich noch zum ersten Aussichtspunkt durchbeißen, der nach 4 Kilometern (von insgesamt 10) kommen soll. Innerlich habe ich schon akzeptiert, dass ich es heute nicht weiter schaffe. Als wir dort ankommen, hat mein Kreislauf sich wieder normalisiert und wir können die Wanderung fortsetzen 😊 von dem Aussichtspunkt kann man den Fitz Roy an guten Tagen schon sehen, bei uns versteckt er sich leider auch noch hinter den Wolken.. dafür hat sich zum Regenbogen nun noch ein zweiter gesellt 🌈🌈
    Unser Weg geht weiter durch Düsterwälder und Steppen, über Flussläufe und Brücken, bis wir bei Kilometer 8 ankommen. Nicht mehr weit! 😊 wir kommen an eine Schutzhütte, an der viele Wanderer sitzen und Pause machen. Auf einem Schild steht, dass der nächste Teil bei Schnee, Regen oder Wind nicht betreten werden darf. Dieser Abschnitt soll noch etwa eine Stunde dauern. Uff. Schaffen wir das noch? Es nieselt leicht, der Wind pustet ab und zu mal in starken Böen und meine Beine machen schon langsam schlapp. Aber so kurz vor dem Ziel aufgeben ist auch keine Option. Also Zähne zusammenbeißen 😬 Es geht also wieder steil bergauf über loses Geröll. Desto höher wir kommen, desto mehr nimmt der Regen zu. Auch der Wind peitscht uns jetzt um die Ohren: „Was wollt ihr hier, Eindringlinge?“, scheint er zu rufen. Wir kämpfen uns weiter nach oben, mein Körper fleht mich an, umzudrehen. Meine Beine brennen, mein Rücken tut weh, ich schwitze und meine Kondition lässt immer mehr nach. Nein, wir sind jetzt schon so weit gekommen! Es ist bestimmt nicht mehr weit. Wobei...Die Hoffnung, dass das Ziel bestimmt hinter der nächsten Bergkuppe ist, mache ich mir nach unseren Erfahrungen beim Cerro Castillo gar nicht erst 🙈
    Bald sehen wir weiter oben ein paar bunte Wanderer sitzen. Da muss es sein! Mit den letzten Kräften kämpfen wir uns nach oben.
    Der Blick auf das Bergmassiv und die vorgelagerte Lagune entschädigt für alle Mühen. Auf der anderen Seite haben wir einen wunderschönen Ausblick auf drei Lagunen, grüne Wälder und eindrucksvolle Berge. Leider ist der Fitz Roy immer noch wolkenverhangen und der Wind weht so stark, dass wir nach einer halben Stunde den Rückweg antreten. Schade! Den steinigen Weg zurück regnet es nun durchgehend. Als wir wieder im Wald sind, sind wir wieder etwas besser vor Wind und Regen geschützt. Teilweise sind nun unsere Wege allerdings mit Wasser überflutet 😳 wie gut, dass wir unsere wasserfesten Wanderschuhe haben 😜
    Näher am Tal lässt der Regen wieder nach und die Sonne trocknet und wärmt uns. Wir machen noch einen kleinen Abstecher zu einem nahegelegenen Gletscher, der hellblau zwischen den schwarzen Bergen funkelt.

    Zurück am Parkplatz sind wir stolz auf unsere Leistung, die sich trotz der Anstrengung definitiv gelohnt hat. Der neue Streckenrekord von 25 Kilometern wird dann erstmal mit einer Tafel Schoki belohnt 😁 🍫
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  • Day47

    Die südlichste Stadt der Welt.

    April 5 in Argentina ⋅ ☁️ 8 °C

    Unser nächstes Ziel: *USHUAIA* Die südlichste Stadt der Welt! Man glaubt es kaum aber von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung in die Antarktis und man kann das Eis förmlich riechen. Um so erfreulicher war es das erste mal eine Heizung in der Unterkunft zu haben die wegen uns Überstunden leisten musste. Alleine der Flug über Patagonien ließ allen Passagieren den Atem stocken.

    So planten wir auch diesmal unsere nächsten Tage...

    * GLETSCHER MARTIAL
    Am ersten Tag wagten wir den Aufstieg zum "Gletscher Martial". 825m sollte unser Ziel sein...nicht wirklich hoch😉 also nahmen wir trotz des sehr starken Windes die ca. 6 km auf uns. Der Wind war manchmal so stark, dass wir uns sogar an etwas festhalten mussten. Über Geröll und Steine ging der doch recht steile Weg und als wir nach knapp 2 Stunden endlich das Schild sahen, waren wir dann doch sehr glücklich. Der Blick zum Gletscher und auf das Tal waren unsere Belohnungen, die sich gelohnt hatten. Noch eine Banane zum stärken und dann ging es an den Abstieg. Dieser war aufgrund des Rückenwindes nach 10 Minuten erledigt. ;)

    * TIERRA DEL FUEGO NATIONALPARK
    Wer in Ushuaia ist, für den ist es ein Muss in den Nationalpark zu gehen. Da wir ja Sparfüchse sind und wir uns den Eintritt sparen wollten, sind wir extra 7:30 Uhr in den Nationalpark gefahren. Und begannen noch im Dunkeln unsere Wanderung. Heute standen 12 km auf dem Plan. Leider war es sehr windig und es nieselte immer wieder, weshalb auch die Wege oft sehr rutschig und matschig waren. Es war ein gemächlicher Weg entlang an einem See und durch Wälder. Auf und ab.

    * LAGUNA ESMERALDA
    Laut Internet sollte die Wanderung zur Laguna Esmeralda sehr sehr einfach sein, lediglich der letzte Part wäre etwas anstrengend. Als wir mit dem Taxi am Eingang ankamen war alles mit Schnee bedeckt. Es war wunderschön. Der Wanderweg führte durch einen mit schneebedeckten Wald. Jedoch wurde der Weg immer schlimmer, es war eher eine Moor- und Sumpflandschaft. Nach ca. 5 km erreichten wir dann endlich die Lagune. Der Anblick hat uns für einen Moment den ganzen Matsch vergessen lassen. Die Lagune vor den Bergen und den Gletschern. Einfach traumhaft diese Kulisse.
    Nach einer kurzen Pause machten wir uns wieder auf den Rückweg. Dieser war jetzt noch schlimmer. Immer öfter blieben die durchgeweichten Schuhe im Moor stecken und was anfangs noch ein ausweichen der Pfützen war, began immer mehr Spaß zu machem. Nach erneuten anstrengenden 5 km kamen wir wieder am Parkplatz an, wo uns 4 Franzosen mit ihrem Camper zurück in die Stadt genommen haben.
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  • Day55

    Das Warten hat sich gelohnt

    January 23 in Argentina ⋅ 🌙 21 °C

    Der Pass ist offen!
    Abierto, der Pass ist offen. Das war die Info heute morgen auf der Website des Agua Negra. Wir haben also nicht umsonst zwei Tage gewartet.
    Nach dem Frühstück und den drei deutlich spürbaren Nachbeben heute morgen starten wir Richtung Argentinien.
    Holger auf seiner R 100 GS und Arnd auf einer Transkalb sind der Rest der Dreiergruppe, die ich in Valparaiso getroffen habe. Sie sind wie ich auf dem Weg Richtung Norden.
    Schon morgens ist es sehr warm, aber das ist quasi nur der Aufwärmteil. 60 km hinter Vicuna am chilenischen Grenzposten hat es bestimmt schon 30 Grad. Wie immer geht alles schnell und unkompliziert. Der Zollbeamte kommt heraus um mit uns zu plaudern. Er zeigt auf die Transalp und meint die sei schön. Wir sind entsetzt. Braucht er vielleicht eine Brille. Daneben stehen doch unsere GS. Dann meint er zu unserer Erleichterung aber den casco, also den Helm der an der Transkalb hängt. Die Weltordnung ist wieder hergestellt.
    Die nächsten 80 km auf Schotterpiste steigt die Ruta 41 unablässig bis zur Passhöhe des Paso Agua Negra an. Es ist der höchste Grenzübergang von Chile nach Argentinien. Die Auswirkungen des er Erdbebens sind noch überall zu sehen.
    Die Landschaft ist atemberaubend, die Motorräder haben es schwer um die Passhöhe zu erreichen, kämpfen aber mehr mit dem groben Wellblech und tiefem Kies.
    Schließlich stehen wir oben, 4780 m hoch ist dieser Pass, noch einmal 100 m höher als mein bisheriger Motorrad Höhenrekord im Pamir.
    @Ismael you would like it!
    Beim hinunter fahren erwischen wir eine falsche Piste und müssen nochmals hinauf.
    Dann geht es an Büßerschneefeldern vorbei durch eine kahle, wilde und menschenfeindliche Gebirgslandschaft 80 km auf Pisten hinunter zum argentinischem Grenzposten. Wie immer völlig stressfrei werden wir abgefertigt, das Prozedere kenne ich schon auswendig. 30 km weiter und gut 30 Grad suchen wir eine Unterkunft und sind froh unter die Dusche stehen zu können.
    Das Warten hat sich gelohnt, da sind wir uns einig. Was für ein Tag!
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  • Day105

    Ushuaia - südlichste Stadt der Erde

    February 21 in Argentina ⋅ ⛅ 6 °C

    Wir übernachten ein paar Kilometer vor Ushuaia an einem See mitten im Wald (der ein bisschen was vom verbotenen Wald aus Harry Potter hat 😟), umgeben von riesigen schneebedeckten Bergen 🏔🥰

    Als wir am nächsten Morgen nach Ushuaia aufbrechen, fahren wir durch eine landschaftliche Mischung aus Neuseeland und Norwegen. Berge, Seen, Wälder, Gletscher in der Ferne. Ganz plötzlich fängt es an zu schneien 🌨 Nik freut sich wie ein kleines Kind und hält an, um endlich ein paar Schneebälle werfen zu können 😁

    Ushuaia vermarktet sich selbst als „Fin del Mundo“, das Ende der Welt. Von hier aus starten unter anderem die berüchtigten Antarktisreisen und Bootsfahren durch den Beagle-Kanal. So verführerisch so eine Tour auf den Kontinent aus Eis & Schnee auch ist, der Preis von min. 5.000-6.000 Euro lässt uns nicht weiter drüber nachdenken 😅 Am Hafen gibt es diverse Reiseveranstalter, die die beliebten Touren verkaufen. Außerdem findet sich hier auch das bekannte „Fin del Mundo“-Schild, vor dem sich jeder ablichten lässt 📸 im Winter ist die Stadt ein beliebtes Skigebiet, bekannte Skimannschaften sollen hier ihr Trainingslager aufschlagen. Jetzt im Sommer sind die Skianlagen geschlossen, nur ein paar Seilbahnen und Holzhütten lassen vermuten, dass hier im Winter Hochsaison ist.
    Wir bummeln ein wenig durch das Zentrum und wärmen uns bei einem heißen Kakao in einem Café auf. Die Stadt an sich ist sehr touristisch: Outdoor- und Souvenirläden reihen sich neben den vielen Restaurants und Cafés nebeneinander auf. Kein Zauber vom Ende der Welt hier.. Die Schönheit von Ushuaia liegt vor allem in dessen Umland und so machen wir uns schon bald auf zum Nationalpark Tierra del Fuego, um hier die Nacht zu verbringen.
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  • Day98

    Endless roads...

    February 14 in Argentina ⋅ 🌬 23 °C

    Wir fahren noch ein paar Stunden durch den Nationalpark Patagonia, mit kurzen Stopps an ein paar Aussichtspunkten, weiter bis zur argentinischen Grenze. Danach folgen acht Stunden Fahrt mitten durch die Pampa. Die Berge werden flacher, es gibt kaum Wasserflächen und auch die Vegetation wird immer spärlicher.
    Zu unseren Highlights gehören ab und zu ein paar Guanacos, Flamingos, Strauße oder Gürteltiere 😅 ... ab und zu sehen wir sogar ein paar Autos, die uns entgegenkommen 😱 Hier merken wir nun auch die oft angekündigten patagonischen Winde, bei meinen Fotoexpeditionen muss ich aufpassen, dass ich nicht weggepustet werde 😁
    Wir hatten gelesen, dass die (wenigen) Tankstellen hier auch gerne mal kein Benzin vorrätig und die Banken kein Geld mehr haben. Wir haben immerhin bei der (einzigen in hunderten von Kilometern) Tankstelle Glück und können unsere Reise nach El Chaltén beruhigt mit gefülltem Tank fortsetzen 😜
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  • Day46

    Garganta del Diablo

    January 10 in Argentina ⋅ 🌧 16 °C

    Da wir unsere Reiseroute nicht wie geplant nach San Antonio de los Cobres fortsetzen konnten (siehe Foto vom Beginn der 60 km langen Schotterpiste), geht es heute zurück nach Salta - in ein komfortableres 4* Hotel mit mehr Frühstücksvielfalt (nicht nur süßes Frühstück - Argentinier frühstücken entweder gar nicht oder süß) und Pool.

    Bevor wir die Autofahrt antreten, wollen wir jedoch noch zur Garganta del Diablo - wieder eine Teufelsschlucht - in Tilcara.
    Eigentlich hatten wir vor die 6 km hoch zu wandern. Da es aber bereits 11 Uhr ist, die Sonne wieder brennt und wir uns auf den Pool freuen, beschließen wir die 8 km lange und kurvenreiche Schotterpiste mit dem Auto hoch zu fahren (10-15 km/h im Schnitt). An der Kreuzung zwischen Auto- und Wanderweg nehmen wir zwei junge Argentinier mit nach oben - Diego und Mikaela, zwei Architekturstundenten aus der Region Buenos Aires, die auch 1,5 Monate durch Argentinien, Chile, Peru und Bolivien reisen. Lena freut sich ihr Spanisch wieder einsetzen zu können :-)
    Als Dank spendieren die beiden uns den Eintritt von 2,50€ ;-)

    Die Teufelsschlucht ist durch die Bewegung von tektonischen Platten entstanden. Wie alle Flüsse in der Umgebung, ist auch dieser quasi ausgetrocknet. Das restliche Wasser des “Flusses“ wird umgeleitet, sodass die Teufelsschlucht fast kein Wasser führt. Von dieser laufen wir auf dem Flussbett durch die Schlucht zu einem - für uns mal wieder wenig spektakuläreren - Mini-Wasserfall.

    Als wir zurück durch die Berge fahren, fängt es leider kräftig an zu regnen. Somit wird es mit dem Pool leider doch nichts.
    Da wir heute jedoch in einem Wein-Hotel einchecken, werden wir mit einem gekühlten Torrontés begrüßt, die bedeutendste argentinische Weißweinsorte, die größtenteils in dieser Region angebaut wird. Das Gegenstück zur Rotweingegend Mendoza ist Salta für Weißwein.
    Für Max gibt es heute Abend mal wieder eine regionale Spezialität: Lamasteak
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  • Day73

    Buenos Aires - Erstmal entspannen ;-)

    January 20 in Argentina ⋅ ⛅ 24 °C

    Gestern früh um 6 ging unsere Reise weiter. Erst eine Stunde Bus zum Fährhafen Ilhabelas, dann mit der Fähre wieder aufs Festland und 5 Stunden mit dem Bus zurück zum Flughafen in São Paolo, um abends den Flieger nach Buenos Aires zu nehmen. Wir fliegen dieses Mal mit Ethopian Airlines, was alleine schon ein Erlebnis für sich war 😁 die Durchsagen waren immer zuerst auf einer undefinierbaren Sprache (laut Google gibts in Äthiopien etwa 80 Sprachen 😅), die Stewardessen waren in weißen Gewändern mit grüner Schärpe gekleidet und um uns rum waren gefühlt auch nur Afrikaner 🙈 die Fenster hatten keine langweiligen Schieberolladen, sondern konnten elektrisch verdunkelt werden 😎 zu Essen gab es leckeres Gulasch mit Gemüse und Dessert, das Entertainment wartet mit den neusten Filmen auf, eine gemütliche Decke und ein Kissen gabs auch dazu. Und das alles auf einem zwei Stunden Flug 🙌🏻
    Am Flughafen wartet Ingrid, eine kleine ältere Dame in pinkem Kleid, um uns die Schlüssel für unser Appartement (Schnäppchen über Airbnb 😎) zu übergeben und gibt uns noch ein paar Tipps für die nächsten Tage. Endlich Spanisch sprechen! 😁 ich verstehe sie gleich viel besser, als alle in Brasilien. Portugiesisch war nicht meine Sprache 🙈

    Heute Morgen lassen wir alles erst einmal entspannt angehen und genießen es, das Bad und die Küche ausgiebig zu nutzen, ohne dass, wie im Hostel, alle schon in der Warteschlange stehen 😜

    Da wir etwas kaputt von den letzten Tagen sind, spazieren wir heute nur ein bisschen in Palermo durch die vielen schönen Parks. Der Rosengarten El Rosado ist besonders schön: Hier gibt es tausende Rosenbüsche umgeben von zwei Seen, auf denen Ruder- und Tretboote fahren. Hier genießen alle den Sonntag bei einem entspannten Picknick oder joggen eine Runde durch den Park. Für uns der perfekte Ort für ein wenig Entspannung nach der Action die letzten Tage 😊

    Morgen geht’s dann mit dem Sightseeing weiter 😜
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  • Day78

    Bye bye Chili!

    February 27 in Argentina ⋅ ⛅ 16 °C

    In totaal verbleven we maar liefst 77 dagen in Chili. Twee maanden en een half. Je kan dus wel zeggen dat het land ons beviel.

    In Patagonië werden we verbluft door de natuurpracht van Torres del Paine, Parque Patagonia en al het moois langsheen de Carretera Austral. Grillige bergen, azuurblauwe meren en nog zo veel meer… deden meerdere keren onze monden open vallen.

    In Chile Chico genoten we van een zonnig microklimaat en maakten we voor de eerste keer kennis met de geweldige gastvrijheid van de Chilenen. Kathy en Juan nodigden er ons uit op hun Kerstdiner en legden ons ook de rest van ons verblijf in de watten.

    We zwommen in idyllische heetwaterbronnen in Puyuhuapi en gingen een paar uur verderop raften op de ijskoude Futaleufú rivier. De palafito restaurants in Chiloé serveerden ons kersverse vis, net binnen gebracht door de vissersboten.

    Rond Puerto Varas en Pucón werd het landschap gedomineerd door hoge vulkanen. In Pucón zagen we dat van heel dichtbij, na een trailrun op de flanken van de Villarica vulkaan. Na 7 weken verlieten we Patagonië, zonder twijfel ons favoriete gebied in Chili. Al is “gebied” wel een ruime term. Chileens Patagonië is namelijk 25 keer zo groot als België.

    Ook hogerop in het land ontdekten we heel wat natuurpracht, zelfs midden in de woestijn. De groene Elqui vallei was een gezellige oase vol wijngaarden en pittoreske dorpjes. In nationaal park Pan de Azucar doken we in de woeste golven van de Stille Oceaan. Onze laatste stop, San Pedro, leek wel op een andere planeet te liggen. En de hemel in de Atacama woestijn was ‘s nachts gevuld met meer sterren dan we ooit tevoren gezien hadden.

    Het kon natuurlijk niet allemaal rozengeur en maneschijn zijn. De drukke hoofdstad Santiago was minder ons ding, maar wij zijn sowieso geen fans van grote steden. La Serena was op zich een leuke kuststad, al was de diefstal van Vé haar rugzak toch even een dieptepunt. Gelukkig kregen we veel hulp van onze gastvrije en behulpzame hoteleigenaars. Ook Antofagasta was geen hoogvlieger. Zonder onze administratieve verplichtingen waren we daar dan ook nooit uit eigen overweging heen gegaan.

    Op gebied van eten en drinken mochten we zeker niet klagen. Over het algemeen is het Chileense dieet wel wat eenzijdig: veel vlees, veel koolhydraten en weinig groenten en fruit. De lokale specialiteiten zoals empanadas en completos zijn daar voorbeelden van. Langsheen de lange kustlijn van Chili konden we toch regelmatig genieten van lekkere verse vis. Ook via avocado’s, cazuela’s en pebre kregen we de nodige vitamientjes binnen. We ontdekten heel wat lekkere Chileense biertjes, vaak ambachtelijk en op kleine schaal gemaakt. Zelfs Vé leerde hier bruin bier drinken, dat zegt genoeg denk ik.

    Transport in Chili is heel gemakkelijk. De wegen zijn overal geasfalteerd en het openbaar vervoer is comfortabel en goedkoop.

    De locals waar wij mee in contact kwamen waren heel gastvrij en men probeert steeds te helpen wanneer je vragen of problemen hebt.

    Besluit: wij vonden Chili geweldig. De natuur is hier zo mooi en zo divers dat er oneindig veel te zien is. We hebben al heel wat gedaan, maar er is zeker nog genoeg om voor terug te keren!
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  • Day41

    KINDER BUENOs aires

    March 30 in Argentina ⋅ ☀️ 26 °C

    6 Tage Buenos Aires die alles andere als langweilig waren.

    Tag 1. der Friedhof La Recoleta.
    Hier liegt nur die Prominenz begraben und die, die viel Schotter hatten. So auch Juan Domingo Perón der 3 mal zum Präsident gewählt wurde und seine Frau Eva Perón (Evita), die für das Frauenwahlrecht kämpfte.
    Ein sehr gespenstischer Friedhof, da man sehr viele Särge aus der nähe betrachten kann.

    Tag 2. Die Innenstadt.
    Der 67 Meter hohe Obelisk auf der Avenida 9th of July, die größte Straße der Welt mit 20 Spuren und einer Breite von 140 Metern, durfte natürlich nicht fehlen genauso wie ein Blick über die Stadt vom Palacio Barolo.

    Tag 3/4/5 die Kunstviertel La Boca und Palermo.
    In den beiden Vierteln gab es jede Menge Farbe zu sehen, ob aus der Spraydose oder vom Pinsel. Immer wieder findet man neue moderne Kunst in den kleinen Gassen die übersät sind mit Cafés und Restaurants. Auf jeden Fall ein Muss in BA.

    Tag 6 die Überraschung.
    Die Fussball-Haus-Manschaft "Racing Club" hat die Argentinische Primera Division Meisterschaft gewonnen.
    Was wir als Fussball narren natürlich voll verpennt haben.😄
    Das permanente gehupe und geschreie in den Straßen hat uns allerdings doch neugierig gemacht. Wir also im Pyjama noch mal auf die Avenida 9th of July, auf der kein Auto mehr fuhr! Warum war uns schnell klar.⚽
    Die komplette Straße bzw. Stadt war voller Menschen, die die Meisterschaft die ganze Nacht feierten. Alle TV Sender waren vor Ort und die Hubschrauber kreisten über den Menschenmengen und wir mittendrin🙉.

    Ein gelungener Abschluss für Buenos Aires.
    Ab jetzt heißt es Mütze und Schal, denn unser nächstes Ziel wird kalt.❄🛩🗻
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  • Day86

    Bienvenido a Patagonia.

    February 2 in Argentina ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir frühstücken heute draußen in der Sonne, direkt am Pangauipulli See. „Weißt du, was das Schlimmste am Camper ist?“ fragt Nik mich traurig. „Dass wir ihn wieder abgeben müssen. 😔“ Tag 3 unser Tour ist angebrochen, wir sind noch nicht ganz in Patagonien angekommen und haben uns jetzt schon in die Landschaft verliebt. Während ich am Blog arbeite, geht Nik ein wenig am See spazieren und hilft spontan einem Kajak-Verleih die Boote aus dem Wasser zu holen, da von weitem zu sehen ist, dass bald viel Wind aufkommt. Der Junge kann auch nicht einfach mal aufhören, zu arbeiten 😜
    Wir haben heute wieder eine lange Strecke vor uns, es geht über die Grenze nach Argentinien, genauer gesagt nach Bariloche. Die Route führt von immergrünen Wäldern, durch furztrockene Steppen, über gewaltige Berglandschaften bis hin zu wunderschönen Seenlandschaften. Allein diese Strecke ist landschaftlich so vielfältig, wie wir es nie in Südamerika erwartet hätten 🙃 kurz vor Bariloche passieren wir das Schild „Bienvenido a Patagonia“, jetzt sind wir offiziell in Patagonien angekommen ☺️
    Wir schaffen es pünktlich zum Sonnenuntergang an unserem geplanten Übernachtungsspot am See zu sein. Mit Pasta und Wein lassen wir den Tag gemütlich ausklingen ☺️
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You might also know this place by the following names:

Argentine Republic, Argentinien, Argentina, Argentinië, Agyɛntina, አርጀንቲና, Archentina, الأرجنتين, Arxentina, Arqentina, Аргенціна, Аржентина, Arizantin, আর্জেন্টিনা, ཨར་ཇེན་ཊི་ན།, Arcʼhantina, Yr Ariannin, ཨར་ཇེན་ཊི་ན, Argentina nutome, Αργεντινή, Argentino, Argentiina, آرژانتین, Arjantiin, Argentine, Argentena, Argjentine, An Airgintín, આર્જેન્ટીના, Arjantiniya, ארגנטינה, अर्जेंटीना, Ajantin, Argentína, Արգենտինա, Arjentinia, アルゼンチン共和国, getygu'e, არგენტინა, Ajentina, Аргентина, អារហ្សង់ទីន, ಅರ್ಜೆಂಟೈನಾ, 아르헨티나, ئارجەنتینا, Arghantina, Arigentina, Arizantinɛ, ອາເຈນຕິນາ່, Alijantine, Argentīna, Arzantina, അര്‍ജന്‍റീന, अर्जेंटिना, Arġentina, အာဂျင်တီးနား, Arxentitlān, अर्जेण्टिना, Argentiinu, ଆର୍ଜେଣ୍ଟିନା, Artschenti, Argentyna, Argentin-a, ارجنټاين, Arhintina, Argentinia, Arijantine, अर्जन्टीना, Argintina, Arzantîna, ආර්ජෙන්ටිනාව, Argjentinë, அர்ஜென்டினா, ఆర్జెంటినా, Arjentina, ประเทศอาร์เจนตินา, Arhentina, ʻAsenitina, Arjantin, ئارگېنتىنا, ارجنٹینا, Á Căn Đình (Argentina), Largäntän, ארגענטינע, Orílẹ́ède Agentínà, 阿根廷, i-Argentina

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