Argentina
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591 travelers at this place:

  • Day47

    Fake News...Cordoba...Fake News

    December 17, 2018 in Argentina ⋅ 🌬 23 °C

    Ich habe 3 Tage gesucht und kein Fußballstadion in Córdoba gefunden. Daraus schließe ich dass der ORF vor 40 Jahren „Fake News“ (in Granatneusiedl?) produziert hat (die Story war nie besonders glaubwürdig...). 😀
    Wahr ist allerdings, dass es in Córdoba die älteste Uni Südamerika‘s und einen Nachbau des Wiener Riesenrad 🎡 gibt...leider auch, dass hier - aufgrund der vielen Intellektuellen - besonders viele Menschen während der Militärdiktatur „verschwunden“ sind.Read more

  • Day350

    El Calafate

    January 21 in Argentina ⋅ ☀️ 12 °C

    Ein kalter Wind weht, als wir den Flughafen in El Calafate verlassen. Zwar scheint ab und zu die Sonne durch, aber es ist eindeutig kälter, als in Buenos Aires. Bereits aus der Luft präsentierte sich uns die unglaubliche Weite, aber auch schöne Landschaft Patagoniens.

    Wir kommen in einem der zahlreichen Hostels im Touristenort unter. Der Ort selber erinnert uns sehr an Pokhara in Nepal - ein Souvenir- oder Outdoorladen nach dem anderen, ab und zu unterbrochen von kleinen Restaurants. Wäre hier nicht einer der grössten Gletscher Südamerikas in der Nähe, gäbe es im Dorf wohl kaum mehrere Restaurants.

    In Patagonien regnet es 300 Tage im Jahr und die Durchschnittstemperatur liegt bei 6,5 Grad (zum Glück sind wir im eher wärmeren Sommer hier😄). Leider regnete es dann gestern wirklich den ganzen Tag und so entschlossen wir uns, den Tag im Hostel zu verbringen. Erst als die Sonne sich gegen 19:30 Uhr zeigt, wagen wir einen kleinen Spaziergang zur Lagune. Da es bis nach 22 Uhr hell ist, konnten wir die Sonne doch noch ein bisschen geniessen.

    Heute war dann das Wetter zum Glück besser, denn wir haben eine Busfahrt zum Perito Moreno Gletscher gebucht. Dort angekommen, hatte man die Auswahl zwischen verschiedenen Wegen, auf denen man den Gletscher aus diversen Perspektiven beobachten kann. Immer wieder hört man es knartschen und krachen - beim Kalbern des Gletschers ist man hier live dabei. Plötzlich kracht wieder irgendwo ein kleines Stück ins Wasser und es tönt, als sei ein riesiger Brocken runtergefallen. Man könnte meinen, wenn so viele Teile abbrechen, der Gletscher sei in ein paar Jahren nicht mehr da. Jedoch zieht der Perito Moreno Gletscher sich im Gegensatz zu vielen anderen Gletscher nicht zurück.

    Morgen geht es mit dem Bus nach Puerto Natales. Von dort möchten wir gerne den Torres del Paine Nationalpark besuchen. Die Wetterprognosen sind allerdings nicht gerade rosig. Mal schauen, wie weit wir mit unserer eher sommerlichen Ausstattung kommen.😉
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  • Day167

    Mendoza

    September 4 in Argentina ⋅ ☀️ 11 °C

    Am nächsten Morgen suchten wir schnell das Weite, bevor es sich die Zollbeamten nochmal anders überlegen konnten! Wir fuhren in einem Tal aus den Anden heraus, vorbei an einsamen Seen. Erst unterwegs lasen wir im Reiseführer, dass wir gestern scheinbar am Aconcagua, dem höchsten Berg Amerikas vorbeigefahren sind! Das haben wir voll verpennt, aber der Nationalpark ist wohl zu dieser Jahreszeit sowieso geschlossen.

    Wir fuhren durch den Ort Uspallata, dann kam bis Mendoza nichts mehr. In der Stadt fuhren wir erstmal zu Walmart, einem großen, 24 Stunden geöffneten Supermarkt. Es gab mal wieder keinen Campingplatz, aber einige Leute haben wohl einfach auf dem Supermarktparkplatz gecampt. Das war auch unser Plan. Wir ließen den Bulli auf dem Parkplatz stehen und fuhren mit einem Uber in die Innenstadt, um uns dort ein bisschen umzusehen. Viel hat Mendoza städtebaulich nicht zu bieten. Bemerkenswert sind aber die vielen Bäume, die an allen Straßen stehen und das Stadtbild enorm verschönern! So viele Bäume haben wir in einer Stadt noch nie gesehen. Wir schlenderten durch verschiedene Parks und über die Einkaufsstraßen. Auch der Kirche San Francisco statteten wir einen kurzen Besuch ab. Nach einem Bierchen im Irish Pub fuhren wir zurück zu Walmart. Dort gingen wir einkaufen, um dann auf dem Parkplatz die Campingküche anzuwerfen 😀 Die Leute die vorbeikamen sprachen uns oft an, bewunderten Julio oder winkten im Vorbeigehen, extrem freundlich!

    Am nächsten Tag machten wir es uns nochmal im Food Court gemütlich, zum Kaffee trinken und planen. Hier hatten wir sogar Wlan und Strom, ein Luxus den so mancher Campingplatz nicht bietet. Wir würden jederzeit wieder bei Walmart campen 😂 Dann fuhren wir los zum Parque General San Martín, einem riesigen Park neben dem Stadtzentrum. Auf dem Berg Cerro de la Gloria steht ein großes Monument, das an die Andenüberquerung von General San Martín Richtung Chile erinnert. Das war ein wichtiges Manöver im Befreiungskrieg gegen die Spanier.

    Mendoza ist die wichtigste und größte Weinanbauregion Argentiniens, besonders Malbec ist hier stark vertreten. Drei Viertel des argentinischen Weins kommen von hier. Wachsen kann der Wein allerdings nur dank künstlicher Bewässerungssysteme, denn an sich ist es eine eher trockene Gegend. Natürlich konnten wir es uns nicht entgehen lassen auch hier wenigstens eins der über 900 Weingüter zu besuchen! Wir fuhren zur Bodega Lopez, ein Weingut, das seit über 100 Jahren immer noch in Familienbesitz ist. Hier werden jährlich 20 Millionen Flaschen Wein abgefüllt. Wir bekamen eine Führung durch die Produktion und konnten mehr sehen als bei allen anderen Besichtigungen bisher, sehr interessant. Danach gab es natürlich eine kleine Weinprobe, und auch hier kauften wir einige Flaschen ein. Preis-Leistung ist bei den chilenischen und argentinischen Weinen wirklich gigantisch!

    Für den Abend hatten wir uns mit Nathalie und Benjamin verabredet, die wir schon in Peru und Bolivien getroffen hatten. Etwas außerhalb der Stadt gab es ein kleines Weingut, bei dem wir campen durften. Der belgische Inhaber sprach sogar deutsch und war sehr freundlich. Auf dem Grundstück flatterten sogar grüne Wellensittiche durch die Gegend! Wir genossen den Abend zu viert und bekamen ein Abendessen. Während die Empanadas zur Vorspeise noch sehr lecker waren, waren wir von unserem ersten argentinischen Steak wahnsinnig enttäuscht - total knorpelig und fettig 😲 Die Rotweinsoße sowie Beilagen und Nachspeise waren hingegen gut, aber das Fleisch ein Alptraum. Die Erinnerung daran haben wir in viel gutem Wein ertränkt, es war ein sehr schönes Wiedersehen.

    Nachdem der Kater am nächsten Mittag halbwegs überstanden war, machten wir uns auf den Weg in Richtung Cordoba.
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  • Day170

    Rio Cuarto und Villa General Belgrano

    September 7 in Argentina ⋅ ☀️ 16 °C

    Die Strecke von Mendoza bis Córdoba war zu lang, um sie an einem Tag zu fahren (zumindest wenn man erst nachmittags in die Gänge kommt 😀). Deshalb steuerten wir Rio Cuarto an, eine Stadt die auf dem Weg lag. Wir fuhren durch die Pampa, diesmal wirklich: so heißt die Provinz und gleichzeitig auch die ewig ausgedehnte Steppenlandschaft. Man sah ewig lang nichts außer Weiden und hin und wieder Rinderherden. Abends kamen wir in Rio Cuarto an und stellten uns auf den städtischen Campingplatz, wo wir von Hunden und dem freundlichen Platzwart herzlich empfangen wurden. Die Argentinier begegnen uns wirklich ausgesprochen freundlich.

    Wir zogen nochmal los um in ein Steakrestaurant zu gehen, und diesmal war es ein Volltreffer! Die Steaks waren riesig, verschiedene Gewichte standen gar nicht erst zur Auswahl, und wir hatten beide bestimmt 400g auf dem Teller liegen. Es war zart und einfach so wie man es sich vorstellt wenn man an Argentinien denkt. Gezahlt haben wir gerade mal 30€ - inklusive Beilagen, Wasser und einer Flasche Wein. Angesichts der Menge und Qualität einfach spottbillig, das haben wir der argentinischen Währung zu verdanken, die vor drei Wochen mal wieder richtig abgestürzt ist. Interessant ist, dass die Argentinier erst sehr spät essen gehen. Als wir gegen 21:30 Uhr im Restaurant ankamen war es so gut wie leer, als wir gegen 23:30 Uhr gingen war es voll bis auf den letzten Platz.

    Am nächsten Tag fuhren wir weiter in Richtung Córdoba. Mittags machten wir Halt in Villa General Belgrano, einem Ort mit deutschen Wurzeln. Allein die Landschaft hätte genau so schon in Deutschland sein können, aber auch die Häuser waren typisch deutsch gebaut, manche waren sogar Fachwerkhäuser. Im zweiten Weltkrieg hat sich hier die Besatzung eines deutschen Schiffes angesiedelt, nachdem das Schiff gekentert war. Es gibt sogar jedes Jahr ein großes Oktoberfest. Wir suchten uns eine der vielen deutsch aussehenden Wirtschaften aus und bestellten ein paar Klassiker: Leberkäs mit Sauerkraut, Schnitzel mit Pommes und Gulasch mit Spätzle. Der Leberkäs war gut, der Rest eher nicht, aber wir sind halt auch jedes Mal so doof und haben zu hohe Erwartungen an die deutsche Küche im Ausland 😀 Das Bier aus der eigenen Brauerei war dafür wirklich unerwartet gut!

    Wir schlenderten noch ein bisschen durch den Ort und kauften uns einen typischen Mate-Becher, der aus einem Flaschenkürbis geschnitzt wird. Dazu gehört noch ein Strohhalm, der gleichzeitig als Sieb funktioniert und die Mate-Teeblätter draußen hält. Mate ist in Argentinien allgegenwärtig, es wird wirklich überall getrunken und ist gleichzeitig ein soziales Event. Dabei wird immer ein Matebecher herumgegeben, aus dem alle trinken. Viele Leute haben immer eine Thermoskanne dabei, um jederzeit heißes Wasser nachgießen zu können. Auch an Tankstellen oder in Städten bekommt man an jeder Ecke heißes Wasser für Mate. Das müssen wir jetzt auch endlich mal probieren!

    Dann machten wir uns wieder auf den Weg nach Córdoba.
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  • Day43

    Finca de la Nubia

    December 13, 2018 in Argentina ⋅ ☀️ 28 °C

    ...eigentlich wollte ich ja ein Pferd mieten und - im Gaucho Stil - die Fincas der Umgebung erkunden. Leider war der Pferdeverleih geschlossen und ich musste mit einem Drahtesel vorlieb nehmen...
    Die Finca de la Nubia (unter Argentinisch-Holländischer Leitung) ist ein wunderschöner Platz, mit super Wein 🍷 und leckerem Essen.Read more

  • Day120

    Der Perito Moreno - Gletscher

    February 7 in Argentina ⋅ ⛅ 9 °C

    Gestern sind wir in El Calafate angekommen, der wohl berühmtesten Stadt im Süden Patagoniens. Das hat zwei Gründe: 1) von hier aus erkunden die meisten Touristen den Nationalpark Torres del Paine und 2) nur eine gute Stunde von hier liegt der Perito Moreno Gletscher. Der wahrscheinlich besterforschteste und meistbesuchte Gletscher der Welt. Ich, Evi, war hier schon einmal vor 3 Jahren und gerade weil ich weiß, was uns erwartet, freu ich mich riesig auf ein Wiedersehen! ☺️

    Wir nehmen zunächst ein Boot und fahren damit zur Südflanke des Gletschers, der von einem Berg hinab in den Lago Argentino fließt. Das Eis geht hier nicht flach ins Wasser über, sondern wir stehen vor einer 70 Meter hohen, senkrechten Eiswand! 🙌 Man erkennt die vielen unterschiedlich blauen Schichten, aus denen sich der Gletscher zusammensetzt und anhand der Kanten und Risse kann man sich gut vorstellen, wie er sich immer noch talwärts bewegt. Ab und zu brechen lautstark kleinere Stücke ab und der graublaue Himmel dahinter gibt dem Ganzen noch eine besondere Dramatik. Wir sind fasziniert von diesem außergewöhnlichen Ort! Ich glaube, Pit is jetzt auch ein Perito Moreno - Fan. 😉

    Nachdem wir auf dem Boot schon auf 100 Meter an den Gletscher herangekommen sind, geht es danach zu Fuß noch ein bisschen näher Richtung Eis. Auf der dem Gletscher gegenüberliegenden Landseite kann man sich den Perito Moreno von Aussichtsterrassen aus nochmal in Ruhe ansehen. Und wenn man Geduld hat, erlebt man sogar, wie ein großes Stück Eis vor einem ins Wasser stürzt. Sagen wir mal so: wir haben einen haushohen Eisberg abbrechen sehen (und gehört!) und es war super. Aber es wollte partout kein weiterer auf die Kamera. Egal wie lange Pit gefilmt hat. 😂 Ihr müsst am besten einfach selbst hierher kommen und Euch das Spektakel ansehen. Es ist die Reise auf alle Fälle wert!

    Tief beeindruckt vom Perito Moreno setzen wir noch am gleichen Tag unsere Reise Richtung Süden fort. Übermorgen müssen wir leider unseren lieb gewonnenen Camper schon wieder in Punta Arenas abgeben. Wir fahren noch 350 Kilometer und suchen uns kurz vor Rio Gallegos (...am Atlantik! Kurzer Abstecher auf die andere Seite... 😉) einen Campingplatz für die vorletzte Nacht in unserer Schachtel. Da es morgen wieder über die Grenze nach Chile geht und wir keine frischen Lebensmittel einführen dürfen, fällt das Abendessen und das nächste Frühstück etwas größer aus.

    Einen Tag später ist dann aber die Einreise kein Problem (das meiste, was wir noch an Essen haben, stammt eh noch aus dem letzten Großeinkauf in Chile selbst) und wir fahren bis Punta Arenas. Diese Stadt ist der südlichste Punkt unserer ganzen Reise und wir merken schnell, dass wir der Antarktis ganz nah sind. Mensch ist das kalt hier! Und das obwohl doch Sommer ist! 😂
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  • Day45

    28 h in Tucuman...

    December 15, 2018 in Argentina ⋅ 🌧 19 °C

    16 h im Bus von Cafayate nach Córdoba war mir zu viel. Also mache ich einen Zwischenstop in Tucumán: Ort der Unabhängigkeitserklärung Argentinien‘s und später Zentrum der Zuckerindustrie (nach der letzten Zuckerkrise haben sie auf Zitronen 🍋 umgestellt). Ich war sicher der einzige Tourist in Tucumán. Im Unabhängigkeitsmuseum bekam ich eine Privatführung und nach 2 weiteren einsamen Museumsbesuchen und zahllosen Stunden wurde ich vom Gouverneur zum Blues & Gospel Konzert eingeladen...Read more

  • Day50

    Maipu - Weinbau um Mendoza

    December 20, 2018 in Argentina ⋅ 🌬 17 °C

    Ich habe 4 - ganz unterschiedliche- Weingüter besucht und ihre genauso unterschiedlichen Produkte verkostet und diskutiert. Dabei habe ich gelernt, dass man einen „High Quality“ Wein produzieren kann, der jedes Jahr gleich (gut) schmeckt - oder auf Sulfite verzichtet, mehr Arbeit investiert und immer wieder einen neuen Wein bekommt.
    ....Und das Chardonnay hier gerne im Barrique ausgebaut wird.
    ....Und das amerikanische Eiche „viel“ billiger ist als französische
    ....ach ja, das letzte von mir besuchte “Weingut“ Trivento hat eine größere Anbaufläche als die Wachau und Wien zusammen ...
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  • Day115

    El Chalten und der Fitz Roy

    February 2 in Argentina ⋅ ☀️ 19 °C

    Unser nächstes Ziel heißt El Chalten am Fuße des Fitz Roy Massivs. Und wir haben Glück auf dem Weg dorthin: keine Schotterstraße, keine Windböen, kein Regen! ☺️ Nur beste Aussicht auf die berühmten Gipfel, denen wir entgegenfahren. Wir wollen vier Nächte hier bleiben und uns die Gegend mal wieder „erwandern“.

    El Chalten ist ein reiner Bergtourismus-Ort. Man kann hier jeden erdenklichen Outdoor-Kram kaufen, sich nach den Wanderungen in unzähligen Restaurants und Bars stärken oder sein Geld in Souvenirs oder geführte Touren investieren. Trotzdem stört der ganze Trubel nicht, denn der Ort kommt immer noch gemütlich daher. Die Leute sind entspannt, niemand drängt sich auf und die Natur rund um El Chalten steht definitiv im Mittelpunkt. Wir parken auf einem schönen Campingplatz mit Ausblick auf die Berge und den Fluss (und zur großen Freude von Pit mit Feuerstellen zum Grillen 😉).

    Am nächsten Tag geht es zur Laguna Torre, einem Gletschersee vor herrlichem Bergpanorama. Von der Nationalpark-Info erfahren wir, dass der Weg dorthin 10 km lang ist, bei nur 250 Metern Höhenunterschied. Außerdem gehört die Wanderung zu den beiden Highlights, die man rund um El Chalten gesehen haben sollte. Klingt alles ein bisschen nach rolatorbefestigten Wegen und Touristenmassen.
    Gott sei Dank täuschen wir uns aber und nachdem wir die letzten Sonntagsspaziergänger 😉 hinter uns gelassen haben, verteilen sich die Leute gut auf der Strecke und wir wandern meistens zu zweit durch ein ehemaliges Gletschertal. Kurz vor der Laguna erhebt sich vor uns der Cerro Torre, ein bzw. mehrere Nachbargipfel des Fitz Roy, und bei unserer Ankunft am See spiegelt sich darin das Massiv zwischen Resten von Eisbergen. Was für ein toller Auftakt unserer Zeit in El Chalten!
    Nach vielen Fotos und einer Brotzeit geht’s die 10 km wieder zurück und die Sonne brennt mittlerweile ganz schön runter. Die Tour ist doch nicht zu unterschätzen - da haben wir uns die Eisbecher bei der Ankunft echt verdient. 😬

    Tags drauf packen wir dann die nächsten 20 Kilometer an und steigen zur Laguna de los Tres am Fuße der Fitz Roy - Gipfel hoch. Endlich geht’s also zur Hauptattraktion und schon der Weg dorthin lässt kaum Wünsche offen. Wir merken nicht sehr viel von den ganzen Touristen, die das gleiche Ziel haben wie wir und die Wanderung macht wirklich Spaß. Es geht abwechselnd durch Wald oder einen Fluss entlang und immer wieder zeigt sich ein Wahnsinns Gipfelpanorama. Wir sind jetzt schon tief beeindruckt; wie wird das erst sein, wenn wir oben sind? Die letzte Stunde wandern wir auf einem steilen Pfad und in der prallen Sonne und als wir dann vor der Laguna und dem Fitz Roy Massiv stehen, können wir kaum fassen wie schön es hier ist! 😍 Auch das Wetter hält und keine einzige Wolke verdeckt die Aussicht auf die Gipfel. Wow!

    Jetzt hätten wir noch einen Tag in El Chalten zum Wandern übrig, aber von unseren zwei Touren sind wir doch ganz schön geschafft. Wir legen eine Pause ein, kümmern uns mal ein bisschen um den Blog, machen klar Schiff im Camper und verstecken uns vor dem jetzt wieder starken Wind in unserer Schachtel. 😉 Außerdem testen wir, ob die Argentinier das mit den Steaks wirklich so gut drauf haben, wie alle sagen. Jaaaa, das können sie. 😂

    Morgen geht’s dann schon wieder weiter... die Zeit fliegt!
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  • Day177

    Buenos Aires

    September 14 in Argentina ⋅ ☀️ 16 °C

    In Buenos Aires war unsere erste Herausforderung, einen Parkplatz zu finden. Nach einigen Runden um den Block unseres Hostels wurden wir endlich fündig.

    Noch am gleichen Abend verabredeten wir uns mit Emilia und Lena, zwei Freundinnen aus der Heimat. Sie waren heute in der Stadt gelandet. Wir trafen uns in einem Restaurant, und auch Darlene, eine Freundin von Emilia die ein Auslandssemester in Buenos Aires macht, war dabei. Die Freude über das Wiedersehen war riesengroß, zum ersten Mal nach nun fast einem halben Jahr Reise trafen wir Freunde aus der Heimat. 😊

    Am nächsten Tag zogen wir erstmal unabhängig voneinander los, aber siehe da, wir trafen uns zufällig auf einem Food Market bei uns im Viertel, San Telmo. Dort probierten wir erst Ceviche und dann noch frisch gebackene Empanadas, die einfach genial schmeckten. Auch Locro, einen argentinischen Eintopf, probierten wir hier. Darlene und Katrin, die ebenfalls zum Auslandssemester hier ist, führten uns durch die Stadt. Wir besuchten einen schönen Hinterhof, liefen an einer Promenade entlang wo wir die berühmte Brücke de la Mujer sahen und gingen schließlich zum Plaza de Mayo, wo Proteste stattfanden. Die argentinische Währung hatte vor drei Wochen sehr stark an Wert verloren, nachdem eine Vorwahl anders als erwartet ausging. Dadurch sind die Preise stark gestiegen, die Löhne aber nicht, und deshalb protestieren die Menschen vor dem Präsidentenpalast. Manche können sich nichtmal mehr das Nötigste leisten und machen Hungerstreiks. Nach einer Pause am Nachmittag trafen wir uns zum Abendessen in einem typisch argentinischen Steakrestaurant, wo wir wieder richtig gut und günstig gegessen haben.

    Dann wollten wir mal wieder shoppen gehen! Mit Emilia und Lena trafen wir uns bei einem Shoppingcenter. Michael braucht neue Schuhe, aber nirgends gab es seine Schuhgröße 😂 Vielleicht haben die Leute hier alle kleinere Füße? Danach nahmen wir ein Taxi nach La Boca, einem Stadtteil in dem bunte Häuser stehen. Dort schlenderten wir noch ein bisschen rum, bevor wir ein Taxi zurück zum Hostel nahmen.

    Abends haben wir uns bei uns im Hostel getroffen: da wir mit einer anderen Reederei verschiffen werden als ursprünglich geplant, haben sich die Bedingungen geändert. Es dürfen keine Lebensmittel im Auto sein, auch kein Wein, was beim anderen Anbieter erlaubt war 😖 Das heißt wir hatten zu viel Wein eingekauft, und davon tranken wir zu siebt einige Flaschen und spielten Uno.

    Es war ein sehr lustiger Abend, aber am nächsten Tag bekamen wir wieder die Quittung dafür, alle waren mehr oder weniger verkatert 😂 Wie jeden Tag gingen wir erstmal zum Markt um was leckeres zu Essen zu suchen. Dann trafen wir die anderen, um zusammen ein bisschen spazieren zu gehen. Dabei besuchten wir auch die “Floralis Genérica“, eine 20 Meter hohe Blume aus Metall, die sich abhängig von der Uhrzeit öffnet und schließt. Wir setzten uns noch in ein Café, dann verabschiedeten wir uns. Emilia und Lena nahmen am Abend einen Nachtbus nach Iguazu. Wir gingen noch zu La Recoleta, einem riesigen Friedhof, auf dem im 19. und 20. Jahrhundert die bedeutendsten Personen der Stadt in großen Familiengruften begraben wurden. Von Präsidenten über Schauspieler und Wissenschaftler bis hin zu Profisportlern, hier liegen die reichen Leute. Manche Gruften sahen aus, als wären sie eine komplette Kirche.

    Zurück im Hostel machten wir eine Pause und ruhten uns aus, aber Abends rafften wir uns nochmal auf: um 22 Uhr sahen wir uns eine Tangoshow in einem traditionellen Tangoclub an. Es war beeindruckend, die Tänzer waren halbe Akrobaten und auch die Musik des Ensembles war genial. Zum Schluss trat noch ein berühmter, aber uns unbekannter Sänger und Schauspieler auf, Hugo Marcel. Ein sehr interessanter Einblick in die argentinische Kultur. In diesem Viertel, San Telmo, ist der Tango wohl groß geworden.

    An unserem letzten Tag in der Hauptstadt besuchten wir zuerst den japanischen Garten. Dieser Park ist zwar sehr schön angelegt, war aber fast schon überfüllt. Hätten wir uns aber auch denken können, denn es war Samstag. Wir versuchten noch auf einer anderen Shoppingmeile unser Glück für Michaels Schuhe, wurden aber auch dort nicht fündig. Es gab aber einen Buchladen, der in einem alten Theater war. So einen schönen Buchladen haben wir noch nie gesehen!

    Am späten Nachmittag wartete eine besondere Herausforderung auf uns: selber mal Tango tanzen. Gleich neben dem Hostel gab es eine Tanzschule, und dort versuchten wir unser Glück. Obwohl wir bei weitem keine Tänzer sind hat es echt Spaß gemacht, und die Lehrerin hat alles sehr gut erklärt. Wer weiß, vielleicht werden wir ja doch noch zu Tänzern. Zum Abendessen trafen wir uns nochmal mit Darlene, Katrin und Joost, Darlenes Freund, zum Abendessen. Die argentinische Küche hat uns bisher noch nie enttäuscht, auch die verschiedenen Eintöpfe schmecken uns gut.

    Am Sonntag verließen wir die Stadt in Richtung Uruguay. Buenos Aires hat uns richtig begeistert, es ist definitiv eine der schönsten und interessantesten Städte die wir bisher auf unserer Reise gesehen haben. 😊
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You might also know this place by the following names:

Argentine Republic, Argentinien, Argentina, Argentinië, Agyɛntina, አርጀንቲና, Archentina, الأرجنتين, Arxentina, Arqentina, Аргенціна, Аржентина, Arizantin, আর্জেন্টিনা, ཨར་ཇེན་ཊི་ན།, Arcʼhantina, Yr Ariannin, ཨར་ཇེན་ཊི་ན, Argentina nutome, Αργεντινή, Argentino, Argentiina, آرژانتین, Arjantiin, Argentine, Argentena, Argjentine, An Airgintín, આર્જેન્ટીના, Arjantiniya, ארגנטינה, अर्जेंटीना, Ajantin, Argentína, Արգենտինա, Arjentinia, アルゼンチン共和国, getygu'e, არგენტინა, Ajentina, Аргентина, អារហ្សង់ទីន, ಅರ್ಜೆಂಟೈನಾ, 아르헨티나, ئارجەنتینا, Arghantina, Arigentina, Arizantinɛ, ອາເຈນຕິນາ່, Alijantine, Argentīna, Arzantina, അര്‍ജന്‍റീന, अर्जेंटिना, Arġentina, အာဂျင်တီးနား, Arxentitlān, अर्जेण्टिना, Argentiinu, ଆର୍ଜେଣ୍ଟିନା, Artschenti, Argentyna, Argentin-a, ارجنټاين, Arhintina, Argentinia, Arijantine, अर्जन्टीना, Argintina, Arzantîna, ආර්ජෙන්ටිනාව, Argjentinë, அர்ஜென்டினா, ఆర్జెంటినా, Arjentina, ประเทศอาร์เจนตินา, Arhentina, ʻAsenitina, Arjantin, ئارگېنتىنا, ارجنٹینا, Á Căn Đình (Argentina), Largäntän, ארגענטינע, Orílẹ́ède Agentínà, 阿根廷, i-Argentina

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