Argentina
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Travelers at this place
  • Day85

    Rocco: Die Rettung eines Gauchitos

    June 20 in Argentina ⋅ ☀️ 20 °C

    In den letzten drei Wochen ist so viel passiert, dass es mir schwer fällt alle Geschehnisse einzuordnen.
    Fangen wir mal mit den einfachen Fakten an:

    Wir haben einen Hund namens "Rocco" adoptiert.

    Wir entschieden uns nach Tilcara noch ein bisschen weiter mit Maya und Josi zu reisen, da die beiden auch vor hatten in den Süden Saltas zu fahren und uns anboten, mit ihnen zu kommen. Maya war vor 10 Jahren schon Mal in der Gegend und erinnerte sich an eine wunderschöne Range in dem kleinen Örtchen Coronel Moldes auf der wir 2 Nächte übernachten wollten, um die umliegende Natur zu genießen und vielleicht am nahegelegenen See mit den Pferden der Range auszureiten.
    Die Besitzer arbeiten sehr viel mit der Hilfe von 4 Australian Shepherds, die Sie bei über 20 Pferden etlichen Ziegen, Schafen und Rindern auch wirklich brauchen.
    Beim Spielen mit den 4 auf dem riesigen Anwesen, fiel mir ganz am Ende des Grundstücks, im Garten eines Nachbars hinter einem plattgetretenen Zaun, ein eingerolltes schwarzes Etwas auf, dass sich auch nach mehrmaligen Annäherungsversuchen null für mich interessierte und apatisch ins leere starte. Es war die erste Begegnung mit dem völlig abgemagerten und an einem zwei Meter langen Seil angebunden Rocco, der augenscheinlich jegliche Lebensfreude verlorenen hatte. Da kein Besitzer in Sicht war, fragten wir sofort unseren Gastgeber Julian warum dieser Hund unter solchen Bedingungen dort lebt und er sagte uns, dass dies das Grundstück einer alleinerziehenden Mutter mit zwei Kindern sei, die dort vor 3 Jahren eingezogen ist und sich ständig neue Hunde anschafft, diesen aber weder Aufmerksamkeit noch Futter schenkt. Mittlerweile "leben" (eher dahinvegitieren) dort 5 Hunde, allerdings war Rocco mit Abstand der dünnste und der einzige der angebunden war.
    Wir gingen noch einmal mit einem Stück Käse und Reis zum Grundstück der Frau zurück. Der Hund schaute uns erst ein paar Sekunden ungläubig an, bevor er alles innerhalb von Sekunden verschlang, was wir ihm gaben. Erst jetzt taute er ein ganz kleines bisschen auf und war aufmerksamer.
    Ich googlete an dem Abend, welche Bedingungen notwendig sind, um einen Hund von Argentinien nach Deutschland zu transportieren. Es stellte sich heraus:
    sehr viele.
    Dokumente über Dokumente und Anforderungen über Anforderungen.
    Was allerdings am wichtigsten ist, ist die Tollwutimpfung die mindestens 21 Tage vor Einreise in Deutschland verabreicht werden muss.
    Einen Tag bevor wir überhaupt in Coronel Moldes angekommen sind, hat Josi zufälligerweise ihren Flug nach Deutschland um 7 Tage nach hinten auf den 20.06. umgebucht, um Maya's Geburtstag in Bariloche zu feiern. Das waren genau 22 Tage von dem Moment, als wir Rocco fanden. Zufälligerweise war der Bruder von Julian auch noch Tierarzt der einen Kollegen in der Stadt kontaktierte der uns um kurz vor 21 Uhr anbot, den Hund bei sich zuhause zu impfen und zufälligerweise wusste Julian auch, dass die Besitzerin schon Mal einen Hund an eine Frau aus der Schweiz abgegeben hat, die wahrscheinlich ähnlich erschrocken über die Lebensverhältnisse gewesen ist.
    All diese Zufälle in Summe erschienen mir doch eher schicksalsähnlich als zufällig.
    Ich rief umgehend Papa und Daniel an und fragte, ob sie diesen Hund aufnehmen würden wenn wir uns um alles Organisatorische kümmern würden. Glücklichweise hab ich einen ebenso tierliebe/n Bruder, Vater und Schwägerin, die wir nicht länger überreden mussten den Hund aufzunehmen und uns quasi das "go" gaben Rocco zu retten.
    Wir gingen dann mit Julian im Schlepptau zum Grundstück der Frau und fragten sie, ob wir den schwarzen Labrador adoptieren dürften. Zu unser aller Erstaunen sagte sie sofort ja, ohne auch nur eine Sekunde zu überlegen. Zwei der fünf Hunde hatten übrigens nicht einmal einen Namen. Als "Preis" für Rocco sicherten wir 30kg Futter für die restlichen Vierbeiner zu.
    Was wir auch mit der Hilfe von Julian nicht herausfanden war, wieso man sich ständig neue Hunde anschafft wenn man weder die Zeit, noch das Geld für Futter, geschweige denn irgendein Interesse an den Hunden zeigt.🤦‍♂️ Jeder Straßenhund den wir bis dahin sahen, führte ein besseres Leben als diese Hunde. Sie mussten nicht nur sprichwörtlich, sondern tatsächlich die Scheiße aus den Windeln des einjährigen Kindes, die alle verstreut im Garten lagen, fressen.🙈
    Danach ging alles ziemlich schnell. Wir nahmen den Hund mit, fuhren in der Nacht noch zum Tierarzt, ließen Rocco impfen, kauften Futter, Leine und Halsband und fingen an zu recherchieren, was jetzt alles organisatorisch auf uns zukommt.
    Am nächsten Tag stand Roccos erster dreistündiger Roadtrip nach Cafayate an, von dem uns der Tierarzt nach der Impfung unbedingt abriet, da er sicher war, dem Hund wird auf der kurvigen Straße durch die Berge sehr schnell schlecht und er wird uns ins Auto kotzen. Rocco zeigte aber schon da sein überaus genügsames Gemüt und schlief tief und fest in unserer Mitte auf der Rückbank und machte 0 Probleme.
    Die nächsten Tage bis zum 20.06. sollten also also ab jetzt ganz im Zeichen von Rocco stehen. Allerdings konnten wir wegen ihm nun unser bewährtes Fortbewegungsmittel Nummer 1, die Busse, nicht mehr nutzen, da diese keine Hunde mitnehmen.
    2.000km ohne eigenes Auto, unzählige Taxi- und Anhalterfahrten, sieben Unterkünfte in fünf Städten, fünf Tierarztbesuche und das alles in 13 Tagen. All das steckte dieser Hund mit einer Leichtigkeit und Gelassenheit weg, die wir nicht für möglich gehalten hätten.
    Tag für Tag, Spaziergang für Spaziergang und Kuscheleinheit für Kuscheleinheit konnten wir miterleben wie in diesem völlig hoffnugslosen Hund der sich aufgegeben hatte ein lebensfroher, aufmerksamer, verschmuster bester Freund erweckt wurde, der aportieren liebt und trotz seiner Vorgeschichte super schnell dazulernt und seine Umwelt sprichwörtlich aufsaugt. Zu allen Menschen hat er ein super Verhältnis, nur bei Artgenossen ist er noch sehr vorsichtig und brauch noch mehr Training das ihm zeigt, auch Hunde sind gute Spielkameraden.
    Die drei Wochen mit ihm waren absolut schön und wir vermissen ihn schon jetzt extrem, allerdings hat es uns auch am eigenen Leib erfahren lassen, wie sehr man mit einem eigenen Vierbeiner das ganze Leben um den Hund organisieren muss und wie viel Zeitaufwand ein Hund mit sich bringt.
    Eine nette Sidestory ist auf jeden Fall, das wir Dank eines viral gegangenen Facebook-Posts in einer kleinen Facebookgruppe der Stadt Cafayate, indem wir um eine Mitfahrgelegenheit für uns drei in die Provinz-Hauptstadt suchten, jetzt in ganz Salta bekannt sind wie die bunten Hunde. Wir landeten mit der Story in jeder Lokalzeitung, zwei Fernsehsendern und mehreren Radiosendern der größten Stadt im Norden Argentiniens😁 Wirklich jede dritte Person hat uns beim Gassi gehen in den Parks Saltas angesprochen, ob das Rocco aus Coronel Moldes sei und wir das Pärchen, dass Rocco mit nach Deutschland nimmt.
    Hier mal zwei Beispiele aus Zeitung und Fernsehen:

    https://www.cadena3.com/noticia/siempre-juntos/…

    https://www.eltribuno.com/salta/nota/2022-6-8-1…

    Nachdem wir auf der letzten Etappe in Buenos Aires alle nötigen Dokumente, die Bescheinigungen des Tierarztes und eine geeignete Hundetransportbox hatten, genossen wir noch 5 Tage mit stundenlangen Spaziergängen in den großen Parks der Stadt nahe unserer Unterkunft.
    Rocco ist am 20.06. unbeschadet und glücklich mit Josi in Frankfurt gelandet und dann von Daniel und Leonie mit nach Wesel genommen worden, wo er ganz sicher das allerbeste Hundeleben zusammen mit seiner kleinen Schwester Malia leben wird😍
    Wir sitzen jetzt auf der Fähre Richtung Uruguay und sind nach all den wunderschönen Eindrücken und Erlebnissen aber zum Ende hin auch den Strapazen in diesem Land froh, das Kapitel Argentinien fürs Erste zu beenden und die nächste Seite unserer Reise aufzuschlagen.
    Was auf so einer Reise völlig anders ist als in Deutschland im geregelten Leben, ist dass einem die Erlebnisse, die man über die Wochen sammelt, viel präsenter erscheinen und man sich an zahlreiche Kleinigkeiten erinnert, die man in der Heimat gefühlt sofort vergisst. Wir haben mal zum Spaß überlegt, an welche Dinge wir uns in den ersten drei Monaten des Jahres in Hamburg erinnern können und mussten feststellen, dass das nur ein Bruchteil von dem ist, was uns jetzt alles zu den vergangenen 10 Wochen einfällt😊
    Wir freuen uns jetzt auf die zahlreichen nächsten ersten Eindrücke, die wir erleben dürfen😍
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    Christian Weber

    Trotz aller Strapazen die mit der Rettung verbunden waren….eurer Einsatz und eure Einstellung sind unglaublich toll 😍 Wir werden gut auf den Jung 🐕‍🦺 aufpassen 😘

    Sophia Rosenthal

    Richtig toll, dass ihr ihn aufgenommen habt!! 😊🥰

    Nicole Marcour

    Wir sind gespannt auf Rocco... Eure Einstellung und was ihr gemacht habt ist mega....lg🥰

    Sophia Rosenthal

    Danke Nicole, war echt eine schöne Zeit zu dritt 😍

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  • Day63

    Tilcara: Dominiks Paradies & RainbowBerg

    May 29 in Argentina ⋅ ☀️ 13 °C

    Um acht Uhr starteten wir mit Maya und Josi in Richtung Salinas Grandes! Die auf 3.400 m über dem Meeresspiegel liegende Salzwüste ist so groß wie das Hamburger Stadtgebiet. Darunter liegt ein See, auf dem sich vor 5-10 Millionen Jahren eine dicke Salzschicht gebildet hat. Kurz gesagt: Dominiks Paradies.

    Auf der vierstündigen Autofahrt durch grüne Berge mit serpentinenartigen Straßen, machten wir kurz Halt und aßen unser Frühstück/Mittagessen mit Blick auf die schöne Umgebung. Die Landschaft veränderte sich langsam von grün zu rot, von Laubbäumen zu Kakteen.

    Die Salzwüste war einfach beeindruckend und hell. Perfekt, dass ich natürlich wie immer keine Sonnenbrille dabei hatte und die Augen aufgrund der starken Sonneneinstrahlung kaum aufhalten konnte.
    Nach der Rundfahrt mit dem Auto genehmigten wir uns gegrillte Tortillas, verfeinert mit frischem Salz, das wir vom Boden aufsammelten.
    Das Salz fanden wir aber nicht nur unter unseren Füßen, sondern auch an den kleinen Verkaufsständen am Eingang in Form von Lamas, Kakteen und Häuschen.

    Generell ist das Lama in der Region Jujuy überall zu finden, sei es in der Wolle in den Ponchos, in handgenähten Kuscheltieren, grasend auf der Weide oder in Restaurants auf dem Teller.
    Im ehemaligen Inkadorf nahe Tilcara lernten wir, dass sich die Menschen durch das Halten der Lamas in der Region mit dem trockenen Klima und kalten Nächten erst niederlassen konnten.

    Tilcara ist eine kleine Stadt, in der viele Touristen übernachten, die die Region Jujuy besuchen möchten. Lucas, unser Host im La Tosca Hostel in Puerto Madryn, hatte uns dort ein Hostel empfohlen, von dem aus wir einen wunderschönen Blick auf die gegenüberliegende Bergkette hatten und die Sonne hinter ihr unterging. Am ersten Abend besuchten wir wieder mal eine Peña, wurden aber wieder nicht von dem Konzept überzeugt. Der ältere Mann auf der Bühne redete einfach 10 Minuten, haute währenddessen ab und zu auf seine Trommel und verschwand dann. Vielleicht war es irgendwas, das wir aufgrund unserer miserablen Spanischkenntnisse nicht begreifen konnten oder aber Peña ist einfach nicht unser Ding.

    Am zweiten Tag in Jujuy ging es zu den berühmten Montañas del 14 colores - Berge mit den 14 Farben, auch Regenbogenberge genannt. Mit dem Auto konnten wir bis zur Aussichtsplattform fahren und waren auf 4.300 m froh, dass es doch keine längeren Wanderwege weit und breit gab. Wir gingen rund einen Kilometer zu einem weiteren Aussichtspunkt und merkten beim Umkehren und Anstieg die deutlich schnellere und flachere Atmung. Keine Ahnung wie eine Tour auf den Mount Everst körperlich funktioniert.

    Abends im Hostel stellten wir uns die Frage, wie wir jetzt weitermachen sollten. Fest stand, dass wir gerne auch den Süden von Salta erkunden wollten, um dort die kleine Stadt Cafayate mit ihren vielen schönen Bodegas zu besuchen. Maya und Josi planten dort ebenfalls einen Stopp einzulegen, aber vorher hatten sie bereits zwei Nächte auf einer Farm, ebenfalls südlich von Salta, gebucht. Wir fragten sie, ob sie einverstanden wären, wenn wir uns nochmal anschließen würden und damit hieß der nächste Stopp: Coronel Moldes.

    Fazit zu Jujuy: lustiger Name dieser Region, gepaart mit sehr sehr beeindruckender Natur. Wir hätten auch noch 2-3 Tage länger dort bleiben können.
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    Birgitt Volkmann

    Dein Königreich, Salz soweit das Auge schauen kann❣️🤩

    karinmari Nachname

    Beeindruckende Bilder die ihr gemacht habt, daran kann ich mich immer kaum sattsehen und die Reiseberichte sind erfrischend und lebendig geschrieben, ich freue mich immer sehr 😘🤗👍

    Sophia Rosenthal

    Danke dir :-)) ❤️

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  • Day195

    Ruta nacional 7 & Aconcagua

    May 12 in Argentina ⋅ ☁️ 7 °C

    De San Rafael, nous nous sommes rendus à Córdoba quelques jours où nous avons retrouvé une connaissance. Sur la route, nous avons pris 3 jeunes auto-stoppeurs français après leur randonnée 🥾 ils étaient plutôt contents de ne pas devoir attendre le bus pendant 3h supplémentaires ! De Córdoba, il fallait entreprendre le trajet du retour jusqu’à Mendoza… sur la carte tout semble très proche et pourtant il faut compter 8 à 9 heures de route !!! L’Argentine, c’est vraiment immense. On fit une journée de pause supplémentaire à Villa General Belgrano, petite ville typiquement alpine (de l’architecture aux spécialités locales). On ne s’y attendait pas du tout mais nous nous sommes vraiment cru en Bavière… il s’agit de la 3e plus grosse fête de la bière au monde 🍺 après Munich évidemment et une autre ville au Brésil. Intrigués par l’histoire de ce village allemand, nous sommes donc allés au musée du village pour en apprendre plus. Nous pensions qu’il s’agissait d’un village construit par les Nazis connaissant l’histoire de l’Amérique du Sud après la Seconde guerre mondiale. Eh bien non, tout est parti d’une exploitation agricole (plantation de pêches) dans les années 1930. Plusieurs familles germanophones sont ensuite venues s’installer dans le village, immigrés d’Allemagne, de Suisse, d’Italie où d’Autriche. On y trouve donc toutes les spécialités montagnardes 😋

    Une fois rentrés à Mendoza, on entreprît une dernière excursion sur la nationale 7, pas direction Châtillon mais direction le parc régional de l’Aconcagua, le plus haut sommet d’Amérique du Sud mais aussi le plus haut en dehors de la chaîne de l’Himalaya avec ces 6960m d’altitude. Nous ne l’avons bien évidemment pas gravi !!! La route était une fois de plus à couper le souffle 😍 et malgré les nuages qui ont pointé le bout de leur nez en milieu de journée, le voyage en valait le détour. Nous avons marché uniquement jusqu’au mirador, la journée étant trop avancée pour effectuer une randonnée jusqu’au camp de base. Si en France et en Allemagne, les températures avoisinent les 30°C, en Amérique du Sud l’hiver arrive… les nuits sont froides et au mirador de l’Aconcagua, vestes coupe-vent et bonnets ont été nécessaires.
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  • Day182

    Ruta nacional 40 & Valle de Uco

    April 29 in Argentina ⋅ ☀️ 11 °C

    Quoi de mieux que de changer de mode de transport pour visiter l’Argentine différemment ! Nous avons donc décidé de louer une voiture pour deux semaines et parcourir une petite partie du pays à notre rythme avec de nombreux arrêts photos sur la route. Le premier jour nous avons quitté Mendoza et la pris la route nationale 40 en direction de la Valle de Uco pour finalement bifurquer en direction de Tupungato. Le panorama était absolument incroyable entre les couleurs automnales, le ciel bleu et les Andes en arrière-plan.

    On décida de s’arrêter à la Consulta pour la nuit où nous avions repérer un certain nombre de restaurants potentiels à tester. Pour l’anecdote, notre favori était indiqué comme fermé sur GoogleMaps mais nous voulions en être sûr… la fin de la route menant au restaurant était un chemin en terre, entre les vignes et un peu étrange. Sur le parking, quelques voitures étaient encore présentes mais tout semblait surréel. Le restaurant était à priori au milieu des vignes avec vue sur les Andes. La propriété était moderne et désertique digne de James Bond « Demain ne meurt jamais ». La sensation fût d’autant plus bizarre qu’un hélicoptère a décollé sur la propriété à moins de 100m de nous. On décida tout de même d’aller voir à l’intérieur avec nos baskets trouées et notre tenue de voyageurs pas très propres. A l’intérieur, ça ressemblait à un chalet de montagne luxueux, des gens étaient encore en train de déguster leur vin en discutant près de la cheminée ou sur la terrasse ensoleillée. On nous regarda étrangement 😅 mais on demanda une table. Le serveur nous indiqua que la cuisine était déjà fermée depuis 2h et qu’il fallait réserver. On demanda quand même deux ou trois alternatives avant de repartir. Dommage ! Sur les murs, de nombreux prix gagnés étaient affichés et nous avions atterri complètement par hasard dans la Bodega Zuccardi Valle de Uco qui est classée depuis 3 ans meilleur vignoble au monde 😅 (rien que ça).
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    La voiture elle a des ailes ?..😉😉😉 [GM]

    5/17/22Reply
    Clem

    Haha non pas encore 😂 mais Maik se balade avec un petit drone pour faire des photos et vidéos vues du ciel

    5/17/22Reply
     
  • Day42

    Bariloche: Schokolade, Bier & Seen

    May 8 in Argentina ⋅ ⛅ 12 °C

    Von El Bolsón war es nur eine 2-stündige Busfahrt nach Bariloche, eine große, sehr touristische Stadt, die durch die Dichte an kleinen Bierbrauereien und Schokoladen-Läden besticht. Man kann hier an einzelnen Gebäuden den Einfluss deutscher Einwanderer erkennen. Die meisten kamen nach dem zweiten Weltkrieg...
    Wir bezogen das Hostel Penthouse 1004, was uns unser britischer Zimmergenosse in El Chaltén empfohlen hatte und waren begeistert. Die Aussicht von der zehnten Etage des Hochhauses war beeindruckend.
    Am ersten Tag hatten wir alle nicht wirklich Lust auf viel Aktivität und erledigten morgens ein paar Anrufe nach Deutschland. Anschließend erkundeten wir gemeinsam die Stadt und reservierten einen Mietwagen für die nächsten 2 Tage. Wirklich schön ist die Innenstadt nicht, aber die Umgebung Bariloches verspricht einige Highlights.

    So zum Beispiel die "Sieben-Seen-Route": Eine wunderschöne Strecke, bei der man die Natur quasi aus dem Autofenster raus bestaunen kann. An vier der Sieben Seen machten wir halt, legten kurze Picknick-Pausen ein und machten kleine Spaziergänge. Abends fanden wir dank Google ein tolles Restaurant - Sophias erstes Käsefondue 😍

    Am zweiten Tag machten wir die bekannte Rundfahrt Circuito Chico, hin zu einem Aussichtspunkt, einer Schweizer Kollonie sowie der bekannten Cerveceria Patagonia.

    Abends kochten wir mal wieder und zeigten Tessa und Charlotta das berühmte Gericht "Nudeln mit Gehacktes". Das gesamte Hostel hatte sich in der Lobby versammelt und gemeinsam gingen wir alle zu einer Techno-Party, die praktischerweise im Erdgeschoss unseres Hochhauses stattfand 🕺🪩

    Am nächsten Tag ging es um 13Uhr weiter: Wir hatten mit Lucas, unserem Freund aus El Bolsón abgesprochen, dass wir ihn und seine Familie auf dem Weg nach Mendoza besuchen würden. 😍
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    Josefa Wittbold

    Hallo ihr Reisenden, es ist herrlich eure Bilder sehen und den Kommentar zu lesen. Es sind Bilder für ein großes Wandbild dabei. Beste Grüße, bleibt gesund LG Josefa

    5/16/22Reply
    Christian Weber

    Boahhhh, wer hat denn die riesen Portion Pommes verdrückt 😜

    5/16/22Reply
    Marlies Weinberg

    b

    5/19/22Reply
    2 more comments
     
  • Day177

    Mendoza

    April 24 in Argentina ⋅ 🌙 22 °C

    Nous voilà en Argentine depuis 3 semaines et avons déjà passé plus d’une semaine à Mendoza. Le mode de vie des Argentins nous change des pays précédents et nous rappelle la France et l’Espagne avec ses grandes avenues, ses platanes et l’heure du dîner ! Si vous avez faim, il est bien difficile de trouver un restaurant ouvert de bonne heure le soir et en continu pendant la journée. Il faut généralement patienter jusqu’à 20h30 ou 21h00 pour que les restaurants ouvrent leurs portes 🙃 les magasins ferment eux aussi entre 13h et 16h pour la majorité, comme en Espagne.

    Dans chaque nouveau pays, il faut s’habituer aux us et coutumes mais aussi à la situation politique et économique du pays. En Argentine, la situation est particulièrement difficile à saisir. Nous sommes bien loin des cartels, groupes paramilitaires et questions relatives au droit des indigènes. Ici, c’est la situation économique du pays qui est dramatique. Dans la pratique, cela se traduit par un taux de change officiel et un taux de change parallèle. Le taux de change officiel est de 1€ = $123 pesos argentins mais le taux de change réel utilisé par tout le monde est de 1€ = $214 pesos argentins. Beaucoup moins avantageux pour les Argentins qui souffrent de l’inflation depuis des années… ici, on peut donc laisser la carte bancaire au placard, tout se paie en espèces 💶 et il y a même des réductions pour les paiements en espèces car les terminaux de cartes bancaires sont trop onéreux, et donc le prix augmente dans cas pour couvrir les frais. Pour nous, cela signifie que nous nous baladons avec des liasses de billets, le plus gros billet étant celui de $1000 pesos, ça ne fait que 5€… et que nous ne faisons aucun retrait en banque puisque le taux de change ne correspond plus à la valeur réelle du pesos argentin. Nous devons donc faire des transferts et retraits par WesternUnion.

    La situation économique étant brièvement expliquée, je peux désormais raconter notre séjour à Mendoza, capitale de la province du même nom dont la devise est « terre du soleil et du bon vin » 🍷. Mendoza est la capitale mondiale du vin, devant les Français 😱 avec ses 3 terroirs Maipu, Lujan de Cuyo et la Valle de Uco qui produisent entre autres les cépages Malbec, Cabernet-Sauvignon, Syrah et Cabernet franc pour les vins rouges et le Torrontès (le seul cépage natif d’Argentine) pour le vin blanc. Mis à part la production de vin, la région de Mendoza est aussi le second exportateur d’ail pour l’anecdote et produit aussi de l’huile d’olive ! L’Argentine ayant connu une vague d’immigration venant d’Italie, on y retrouve beaucoup de leur influence aussi. Nous avons visité (et goûté) 5 bodegas (vignobles) et une fabrique d’huile d’olive extra vierge. En plus de s’être régalé les papilles, on y a appris plein de choses, notamment sur la gestion de l’eau pour le secteur agricole car Mendoza a été construit entièrement par l’Homme au milieu du désert. Le système d’irrigation datant de l’époque Incas et toujours utilisé permet d’amener l’eau des Andes à Mendoza. L’eau est rationnée et distribuée aux vignerons toutes les deux semaines seulement. Il leur appartient de gérer l’utilisation de cette ressource. Personne ne peut non plus compter sur la pluie, ici il ne pleut qu’une dizaine de fois par an et en petite quantité ☀️ le soleil brille quasiment tout le temps, pour autant il ne fait pas toujours chaud. Le vent peut être très froid et très sec, d’où les platanes partout dans la ville pour tenter de conserver un minimum d’humidité et d’ombre.

    Voilà pour les nouvelles, entre le Malbec et l’huile d’olive, nous sommes presque au paradis 🥰
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  • Day54

    Chao Argentina 🇦🇷

    April 22 in Argentina ⋅ 🌙 8 °C

    Après 8 semaines passées en Argentine, c'est malheureusement le moment pour nous de quitter ce pays. Nous y avons peut-être passé plus de temps que prévu mais nous ne regrettons pas d'avoir pris notre temps auprès des argentins. 🇦🇷
    La gentillesse et la bienveillance de ces gens nous a impressionné chaque jour.
    Nous avons adoré ce pays et ses paysages diversifiés.
    Petit bonus pour la nourriture, belle surprise pour 2 ventres sur pattes que nous sommes ! 😍 Tant au niveau sucrée que salé, on y a très bien mangé !
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    Nicole Bocquet

    magnifiques

    4/23/22Reply
    Jonat Bened

    l'Argentine c'est le Pérou !!! vous êtes de belles ambassadrices de l'Argentine 😜 vous donnez envie d'y aller.

    4/23/22Reply
    LAURENNE RASTEL

    ce fut un plaisir de découvrir ce pays à travers vos reportages. Bonne poursuite d aventure..

    4/23/22Reply
     
  • Day10

    Das Buenos Aires

    April 3 in Argentina ⋅ ⛅ 20 °C

    Eine riesige Stadt mit Wohnblöcken die schier in den Himmel wachsen. Wir haben die "besseren" Viertel Recoleta und Palermo erkundet und selbst die sind so gross dass man als Einwohner wahrscheinlich sein ganzes Leben dort verbringen kann. Für uns eine ganz neue Erfahrung.Read more

    Walter Kienast

    traumhaft, lässig. freue mich für euch. papü

    4/5/22Reply
    Christina Eberhard

    So eine schöne Anlage! 😍 Da kann man sicher gut die Seele baumeln lassen zwischendurch.🧘

    4/5/22Reply
    Margret Kienast

    Tolle Eindrücke, der jap. Garten sieht aus wie ein Gemälde! Alles Gute weiterhin! Lg

    4/5/22Reply
    4 more comments
     
  • Day157

    El Chaltén

    March 7 in Argentina ⋅ ⛅ 10 °C

    El Chaltén ist einer der absoluten Sehnsuchtsorte für Kletterer und Alpinistinnen aus der ganzen Welt🏔. Die spitzen Gipfel des Gebirgsmassivs rund um den Cerro Fitz Roy und den Cerro Torre locken jedes Jahr tausende von Bergsportler in diese abgelegene Gegend🧗‍♂️.

    Dabei wird schon die Anreise aus El Calafate zum Erlebnis. Schon von weit her überragt das markante Gebirgsmassiv alle anderen Berge und reckt sich wie eine Trutzburg gegen den Himmel. Wir konnten uns kaum satt sehen und knipsten bereits im Bus Foto um Foto📷. Denn auf keinen Fall wollten wir ohne ein Bild des Cerro Fitz Roy nach Hause gehen😉.

    Als wir in El Chaltén ankamen, hatte sich das Wetter bereits verändert und das ganze Gebirgsmassiv verbarg sich hinter dicken Wolken. Regen kündigte sich an🌧. Um trocken zu bleiben, liefen wir schnurstracks zu unserer ersten Unterkunft, wo wir ein Vierbettzimmer mit einem norwegisch-dänischen Pärchen teilten🇳🇴🇩🇰.

    Viel lieber hätten wir ein eigenes Zimmer gehabt. Da wir unseren Abstecher nach Patagonien aber relativ spontan gebucht hatten, mussten wir nun halt nehmen, was noch verfügbar war. Dazu gehörten dieses nicht sonderlich gut bewertete und ziemlich dreckige Backpackers-Hostel, ein tolles Boutique-Hotel und zum Schluss nochmals eine einfache Herberge, wo der Wind durch alle Ritzen zog😂.

    Das Wetter war die ersten Tage sehr wechselhaft und windig🌦🌬. Zweimal verliessen wir das Haus bei schönstem Sonnenschein. Danach drehte das Wetter, wobei wir glücklicherweise jedes Mal dem Regen entkamen und rechtzeitig zuhause waren oder in einem Café Unterschlupf fanden😅☕️. An den anderen Tagen hatten wir Wetterglück und durften das atemberaubende Panorama bei stahlblauem Himmel geniessen🤩.

    El Chaltén wurde erst 1985 gegründet und hat mittlerweile etwas mehr als zweitausend ständige Bewohnerinnen und Bewohner. Das Dorf erstreckt sich über fast zweieinhalb Kilometer und ist gespickt mit guten Restaurants, Hotels, Outdoor-Outfitter und Bars. Viele der Einrichtungen befinden sich in einfachen Holzhäuschen, umfunktionierten Schiffscontainern oder Element-Bungalows. In den Wohnqartieren konnten wir auch mehrfach auf Tiefladern gebaute Tiny-Homes entdecken🏠.

    Tagsüber strömen die Touristen in die Berge, abends ins Steakhouse und in die Pubs mit Live-Musik🥩🍺🎸. Insbesondere die beliebten Grillrestaurants brauchen sich nicht über fehlende Gäste zu beklagen. Oftmals können sie im Abendservice die Tische gleich zwei- bis dreimal besetzen. Wer zu spät dran ist, dem bleibt oftmals nur noch der Take Away um die Ecke. An unserem "Schweizer-Abend" mit Cédric und Tanja mussten wir mehrere Restaurants aufsuchen, bis uns letztlich ein Tisch zugewiesen wurde. Hätten wir doch bloss früher aufgehört zu jassen 😂🃏.
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  • Day20

    Trek Jour 3 : Cerro et Laguna Torre

    March 19 in Argentina ⋅ ☁️ 9 °C

    3ème jour, réveil très difficile, la nuit fut fraîche et pas très confortable. Après un petit déjeuner pas très réussi non plus, nous réussissons enfin à sortir de la tente pour aller voir le cerro torre et la laguna torre. On découvre encore une fois un très beau glacier avec des blocs de glaces que l'on peut approcher de près au bord du lac. Le bord du lac est encore gelé. ❄️
    Et à cette heure là nous sommes les seules sur place face à cette immensité !
    C'est ensuite l'heure pour nous d'aller démonter la tente et de retourner vers el Chalten. On y arrive vers 15h, juste le temps de faire des courses pour les prochains jours, réserver le bus pour Bariloche (que nous avons eu uniquement jeudi car tous les précédents sont pleins ... 😥), prendre une douche (très attendue) et aller se poser dans un restaurant pour manger une pizza et boire un licuado (jus argentin) bien mérités !! 🍕
    Dodo à 20h30 (après 13km aujourd'hui), enfin dans un vrai lit ! 🥰🥰
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    Danièle LABEYRIE

    Comment vont vos jambes après ce treck ? Bravo pour ce séjour et ses rencontres certainement inoubliables ! Vous avez du apprécié cette pizza et cette boisson ! Bonne continuation avec moins de fatigue ! Merci pour toutes ces photos, nous profitons "presque" autant que vous !

    3/20/22Reply
    Nicole Bocquet

    Magnifique ,quel beau paysage ! . profitez bien !. Bisous

    3/20/22Reply
    Sylvie Prouilhac

    Cela valait le coup d'attendre (;-)) de vos nouvelles ! Merci pour ce reportage ! Vous êtes fortes!

    3/20/22Reply
    Léa Plc

    😂

    3/21/22Reply
     

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