Argentina
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398 travelers at this place:

  • Day71

    El Calafate und der Gletscher

    November 14 in Argentina

    El Calafate gehört auch zu der Städte-Kategorie: nur entstanden, weil ein Naturschauspiel ganz in der Nähe liegt und als Stadt nicht besonders sehenswert. Diesmal ist es kein Berg, sondern ein Gletscher. Der Perito Moreno Gletscher ist so groß wie Buenos Aires Stadt (250 km^2) und gehört zum Unsesco-Weltkulturerbe. Es ist einer der wenigen Gletscher, der nicht kleiner wirds, sondern größer. Zummindest, bis das Wasser einen Tunnel zwischen Gletscher und Land gebaut hat und dieser einstürzt. Also kann man zusammenfassend sagen, dass der Gletscher eine Konstante Größe hat. Wir beschlossen eine geführte Tour zu machen, auf der wir auf dem Hinweg noch den größten See Argentiniens, Berge und viele Tiere (Kondor, Flamingos, Spechte, Ziegen und verschiedene andere Vögel) zu gesicht bekamen, leider keine Pumas. Der Gletscher war wirklich imposant und sah durch unsere Sonnebrillen noch viel blauer aus, als auf den Fotos und in echt. Es gab viele Wege, um den Gletscher von verschiedenen Seiten zu sehen, nur haben wir mal wieder die eingeplanten 3h nicht gebraucht. Denn wie eigentlich zu erwarten, war das Durchschnittsalter im Bus mal wieder ziemlich hoch. Es war wirklich beeindruckend, wie Eis zu so einer Form zusammen geschoben werden kann. Alle halbe Stunde brach auch ein Teil des Eises ab und fiel lautstark ins Wasser. Ein wirklich schöner Tagesausflug.

    Zum weiteren Ablauf unseres Trips: Morgen geht es nach Puerto Natales, das als Ausgangspunkt für unsere Tageswanderungen im Torres del Paine Nationalpark dienen wird. Danach geht es dann nach Ushuaia (Feuerland). Die letzte Woche wollen wir dann in Buenos Aires verbringen. Leider hat das mit dem Flug buchen noch nicht so geklappt, aber das kriegen wir schon noch hin, sonst fahren wir halt 47 Stunden Bus...
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  • Day69

    Also klingelt der Wecker am nächsten morgen um 6:20. Die letzten, vom Vortag noch etwas klammen Sachen werden über dem Ofen getrocknet und der leider etwas missglückte Auflauf (kleiner Tipp: einen Auflauf nie über Nacht im 100 Grad heißen Ofen stehen lassen in der Hoffnung der Ofen gehe ja bald aus. Tut er zwar, aber vorher schrumpelt er Brokoli,Blumenkohl und Co noch auf 1/3 des Startvolumens zusammen und verpasst ihm ein genussanregendes Tiefschwarz.) wird in der Tupperdose verstaut, da wir eine 22 stündige Busfahrt vor uns haben dürfen wir nicht wählerisch sein.
    Das Taxi, was uns zum Busterminal bringt ist zum Glück an die german Pünklichkeit gewöhnt und setzt uns 10 nach 8 am Ticketoffice ab. Jenes ist jedoch typisch argentinisch und öffnet seine Tore planmäßig erst um 8:30. Zur gleichen Zeit, zu der unser Bus abfahren soll. Man sollte an dieser Stelle erwähnen, dass diese Informationen von Nöten sind, da wir zu diesem Zeitpunkt noch kein Ticket für die Busfahrt in der Hand halten und deswegen all unsere Hoffnung darin stecken, dass die Mitarbeiter des Büros heute vielleicht mal 5 Minuten vor Arbeitsbegin erscheinen. Dies ist aber nicht der Fall also setzen wir unser süssestes Lächeln auf und bitten den Busfahrer uns auch ohne Ticket mitzunehmen. "No Problema Chicas", antwortet der Busfahrer und führt uns nach vorn zum Fahrhäuschen um uns fix einen Fahrschein auszustellen. Während er schon fröhlich unsere Passnummern entgegen nimmt, diskutieren wir, wer dem Lieben sagen darf, dass wir nicht genug Bargeld haben um die Fahrt zu bezahlen. Nachdem auch diese Nachricht mit vielen Entschuldigungen überbracht ist entschließt sich der Busfahrer aber uns trotzdem mitzunehmen, unter der Bedingung, dass wir unterwegs in der Pause einen Geldautomaten aufsuchen. Sí claro! Das klingt doch nach einem Plan. Also steigen wir keine 10 Minuten später glücklich und erleichtert die Treppen zum oberen Bereich des muffigen Buses hinauf.
    Der erste Stopp kommt und wir melden uns sofort beim Busfahrer zum Dienst. Er zeigt uns den Weg zum Geldautomaten im Busterminal und wir versuchen unser Glück. Leider ohne Erfolg.
    Der zweite Stopp kommt und wir trotten ,etwas verschlafen, dem Busfahrer entgegen, der uns den Weg zum nächsten Geldautomaten leider nur Wage beschreibt, was daran liegt, dass er nicht in Sichtweite des Buses liegt sondern etwa 500 Meter entfernt. Die Wanderschuhe werden also geschnallt und die Beine in die Hand genommen. Es sind ja nur 15 Minuten Pause...für alle anderen. Nachdem wir nämlich völlig fertig und noch immer ohne Bargeld den Rückweg zum Treffpunkt antreten kommt uns der Bus schon entgegen und macht mal eben mitten auf der Straße halt um uns einzusammeln. Mit uns im Gepäck navigiert der Busfahrer das große Gefährt dann wieder zum Ausgangspunkt, an dem wir die restlichen Fahrgäste einsammeln die noch an der Raststätte gewartet haben. Da uns keiner fragende Blicke zuwirft nehmen wir an, der Busfahrer hat die anderen Gäste über unsere Situation aufgeklärt. Na toll. Gar nicht peinlich.
    Beim nächsten Stopp werden die Schuhe schon im Bus geschnürt und noch schnell ein Schluck Wasser getrunken. Was für die anderen nämlich Pause ist, ist für uns eine kleine Sporteinheit. Wie ihr es euch sicher denken könnt ist auch hier wieder der nächste Bankautomat einen haben Kilometer entfernt und wir sprinten ohne Bargeld zurück zum Bus. Langsam beginnt der Busfahrer an uns zu zweifeln und wir fragen ob es im Notfall auch mit Dollar, Euro oder chilenischen Pesos geht. Die Gesichtszüge des Busfahrers entspannen sich etwas und er willigt ein sich in anderen Währungen auszahlen zu lassen, sollte der Geldautomat in El Chaltén nicht funktionieren. Dem straffen Fahrplan sei Dank können wir uns also noch die ganze Nacht entspannen und müssen nicht in irgendeinem kleinen Dorf mitten in der Nacht einem Geldautomaten entgegen laufen.
    12 mehr oder weniger erholsame Stunden später drücken wir dem Busfahrer einen Mix aus Euro,Dollar und ein paar Pesos in die Hand und sind endlich von unseren Schulden befreit, denn wer hätte erwartet auch der letzte Geldautomat will uns nicht einmal 20€ in Pesos auszahlen.
    Noch etwas müde aber erleichtert machen wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf zu einem ordentlichen Frühstück in einem niedlichen Café in El Chaltén.

    Kleiner Gasteintrag von Lotti :)

    El Chaltén ist ein kleines touristisches Dorf, das nur wegen eines Berges erbaut wurde: dem Fitz Roy. Dieser ist 3400m hoch und wirklich sehr markant. Die wanderung zum Fuß des Berges dauert 10km eine Richtung und als wir um 7 Uhr morgens aus dem Bus stiegen, waren wir nicht ganz so motiviert, diese Wanderung am nächsten Tag zu unternehmen. Wir gingen uns erstmal stärken und trafen auf die Australier aus Pucón. Wir beschlossen eine kleinere Halbtagestour zu unternehmen. Die Boys hatten die große Tour am Tag zu vor bewältigt und waren wirklich begeistert, warnten uns aber auch, dass der letzte Kilometer sehr sehr anstrengend sein wird. Das hatten wir auch schon mehrfach gelesen. 7,5 Stunden hatten sie gebraucht. Deswegen war ihnen die kleinere Wanderung am nächsten Tag auch sehr lieb. Wir wollten am Fluss entlang gehen Richtung einer Lagune. Im Endeffekt ging der Weg über dem Flusstal lang, aber so hatten wir eine schöne Aussicht. Es war perfektes Wetter - blauer Himmel und angenehme 18 Grad. Bis ganz zur Lagune schafften wir es nicht, aber immerhin sahen wir den Fitz Roy schon einmal. Nach einem leckeren Burger mussten wir uns endgültig von den Australiern verabschieden und wir checkten ins Hostel ein. Wir beschlossen auch die große Wanderung in Angriff zu nehmen. Man bemerke, dass Lotti vorher noch nie wandern war...
    Das Wetter sollte ähnlich dem des Vortags werden mit ein paar mehr wolken. Geweckt wurde ich am Morgen vom Wind, der in den Dachstuhl wehte, aber darüber machte ich mir gar keinen Kopf. Da es ein bisschen frischer als am Vortag war, beschlossene wir über unser Longsleeve noch einen Fleecepullover zu ziehen, aber nachher werden wir ja eh im Top laufen. Dachten wir uns. Es war aufällig leer in der Stadt, gestern um die Uhrzeit hätte man eien Jack Wolfskin Werbung drehen können. Gut für uns, da werden die Wege nicht so voll. Von unserem Hostel war es ein guter Kilometer bis zum Start der Wanderung. 10,2km eine Strecke - 800 Höhenmeterunterschied - Schwierigkeitsgrad Mittel/Schwer. Die erste Stunde sollte dem mittleren Schwierigkeitsgrad entsprechen, danahc ging es 2 Stunden durch Plateau und die letzte Stunde sollte wie gesagt hart werden. Die ersten 3 Stunden waren recht entspannt und wi rsahen wirklich wenig Menschen. Leider hatte der Wind nicht nach gelassen und auf offenen Wegen war es wriklich frisch. Die meisten anderen waren mit Regen- oder Dauenjacke, sowie Wanderstöcken ausgestattet. Die Jungspunde eben. Der Weg war ganz schön, aber wäre wahrscheinlich noch wesentlich schöner gewesen, wenn wir den Fitz Roy auch die ganze Zeit hätten sehen können, aber die Wolken hingen fest. Nach 2h fing es an zu tröpfeln und das sollte die nächsten 3 Stunden auch so bleiben. Vor dem letzten Kilometer war eine Hütte, wo gefühlt alle Wanderer des Tages auf uns gewartet haben. Nach 9 km laufen waren die Füße schon gar nicht mehr so ausgeruht und wir hatten auch aufgrund des Wetters wenig pausen gemacht, aber trotzdem ging es gleich weiter. Teilweise seeehr gemächlich, da sich die Ü60 Reisegruppen aus Frankreich und Deutschland auch ihren Weg nach oben erkämpften. Unseren Respekt, aber wir nahmen dann doch die Überholspur. Der Wg nach oben zog sich ganz schön hin, auf 1km Streke legten wir 400HM zurück. So brauchten wir über eine Stunde um nach oben zu kommen. Belohnt wurden wir leider nicht mit einem wunderbaren Blick auf den Fitz Roy, aber Empanadas. Auch unsere Gipfelpause fiel sehr kurz aus, weil es besonders im sitzen sehr kalt wurde. Also auf zurück. Nach 3h 40min hoch erwartete uns etwas weniger Zeit bergab. Es regnete zwar nicht fiel, aber genug um die Steine rutschig zu machen. Jeder von uns setzte sich 2 Mal hin, aber wir sind unbeschadet davon gekommen. Nach ziemlich genau 7 Stunden waren wir endlich wieder im Dorf, das runter gehen war noch einmal überraschend anstrengend. 1700 Kilokalorien haben wir verbrannt, da gönnten wir uns eine herzhafte Waffel. Wir hatten das Gefühl, dass wir schon rcht schnell unterwegs waren, aber uns überholten nicht viele, aber wenn mit einem ordentlichen Tempo, einer sogar im laufen an der rutschign Stelle mit den Steinen. Das fanden wir wirklich gefährlich! Zurück in der Unterkunft legten wir uns nur noch ins Bett. Warum haben wir immer so ein Pech mit dem Wetter beim Wandern ???
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  • Day67

    El Bolsón

    November 10 in Argentina

    El Bolsón hingegen wurde mehrfach als sehenswert beschrieben. Ein Aussteigerdorf mit Batik-Shirts, selbstgemachtem Drahtschmuck und Filz. Nicht zu vergessen, dass ale Dreads und Schlabberhosen tragen - und es war keineswegs untertrieben (das mit dem sehenswert ist relativ, aber die Menschen, die hier leben waren wirklich alle sehr alternativ). Wir schlenderten etwas über den lokalen Markt, bevor uns unser Couchsurfer abholen konnte. Diesmal war es kein richtiges Couchsurfen, weil wir 6€ pro Nacht bezhalen mussten, aber immer noch günstiger als ein Hostel hier. Juan holte uns mit seinem sehr "staubigen", um nicht dreckigen Jeep und seinem Hund Inka ab. Sein Haus lag etwas außerhalb und es gleicht momentan noch einer ganz schönen Baustelle. Das Haus an sich steht zwar, aber es gibt nur teilweise Fenster oder Fußboden; und Türen auch nur in den äußeren Hauswänden. Immerhin funktionierte Strom und Gas. Unser Bett bestand aus einer Matratze auf dem Boden, aber das kenn ich ja gut genug. Juan und seine Freundin sind sehr herzliche Menschen und wir haben gemütlich zusammen Abendbrot gegessen. Höchstwahrscheinlich arbeitet Juan momentan nur am Haus. Er liebt den Outdoorsport und auch wenn es noch nicht mal eine Klotür gab (jedoch Vorhänge), stand das Mountainbike, das Kletterseil und die Wanderschuhe schon bereit.
    Auch wir wollten uns am nächsten Tag auf eine Wanderung machen, der Wetterbericht versprach nur geringe Regenmengen und so machten wir uns auf zu zwei Aussichtspunkten, von denen aus man eine guten Blick über das Tal mit dem Fluss Rio Azul haben sollte. War auch wirklich schön, aber nichts umwerfendes. Und da wir nach einer Stunde noch nicht wirklich ausgelastet waren, setzten wir unsere Wanderung Richtung Wasserfall fort. Der nette Mann am 2. Aussichtspunkt erklärte uns auch noch einmal ausführlich den Weg, aber ich hatte auch die Osmand- Karte griffbereit, die genau diesen Weg zeigte. Leider fing es auf dem 3,5km langen Weg an in Strömen zu schütten. Wir hatten zwar unsere guten Regenjacken an, aber ich hatte mich ja für die Trekkingschuhe ohne GoreTex entschieden (aus dem Grund, dass ich sonst in warmen Ländern zu sehr schwitze beim Laufen). Nach und nach kamen also ein paar Tropfen durch, aber das war halb so wild. Den Wasserfall erreichten wir auch nach etwas mehr als einer Stunde, der Weg war teilweise wirklich sehr matschig und von kleinen Bächen gezeichnet. Leider enttäuschte uns auch der Wasserfall etwas, zum Glück waren es nu rnoch 2km bis zur Straße, von wo aus hoffentlich ein Bus fährt. Der "interpretative Pfad", wie er benannt war, war leider nicht für unsere Körpergröße ausgebaut. Wir waren geschätzte 80cm zu groß, so ging es geduckt den Trampelpfad entlang, wir waren sehr froh, als wi rnach einiger Zeit mal wieder einen roten Pfeil sahen, der uns den vermeindlichen Weg zeigen sollte. Aber ich glaube genau da haben wir den Fehler gemacht. Wir kamen am Rand des Hügels/Berges raus und sahen schon die Ruta 40 und El Bolsón, aber leider waren wir geschätzte 200m zu hoch. Also kämpften wir uns weiter durchs Gebüsch. Dabei ist zu bemerken, dass alle Büsche nass waren und das Wasser an uns weiter gaben. So war es auch nicht überraschend, dass ich mittlerweile Pfützen in meinen Schuhen stehen hatte. Endlich fanden wir einen Weg, der in Serpentinen uns auf Stadthöhe brachte, natürlich komplett matschg, sodass jeder geschätzt 2 bis 4 mal ausgerutscht ist, aber hey wir waren am Friedhof der Stadt. Noch 5km bis zum Stadtzentrum. Wir versuchten Juan anzurufen, aber da es bei ihm zuhause kein Netz gibt, konnten wir ihn nicht erreichen, und auch eine Whatsapp Nachricht ging nicht raus. Wir entschlossen uns zur HAuptstraße zu gehen, auf dem Weg kamen wi ran einem italenischen Restaurant vorbei, vielleicht könne die uns ja ein Taxi rufen. Nein Oma und Opa haben kein Kabeltelefon ABER zum Glück die Nachbarin. Doch wie es kommen musste, waren alle Taxen voll - es gibt wahrscheinlich auch nur 5. Die Frau erzählte uns noch, dass es doch eh viel günstiger wäre den Bus zu nehmen, der in 10 Minuten kommen würde. Da aber keiner kam, blieb nur noch eine Möglichkeit: Trampen. Erst wollte keiner anhalten, aber dann erbarmte sich ein altes Ehepaar und nahm uns mit in die Stadt. Von dort aus konnten wir auch Juan kontaktieren und er machte sich auf den Weg, die Wartezit überbrückten wir die Wartezeit in einem Café mit heißer Schoki. Da Juan an diesem Tag den Samariter spielte, half er noch seinem Nachbarn das stehengebliebene Auto zu fixen ohne Erfolg. Wir warteten in der Zeit im Auto bei offenem Fenster. Als es endlich weiter ging wurde das Fenster nicht geschlossen und wir froren nur noch mehr. Es war so schön, als wir endlich bei ihm zu Hause angekommen sind und eine heiße Dusche genießen konnten. Mit Linsensuppe und Tee konnten wir uns auch von innen wieder aufwärmen. Da das Wetter für den nächsten Tag auch nciht viel besser angesagt war, beschlossen wir einen Tag früher abzureisen.
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  • Day4

    Straßenmusik

    September 8 in Argentina

    Heute wollten wir den Stadtteil Palermo erkunden, das vorallem für die Clubs, die süßen Cafés und sein Grafitti bekannt ist. Auf dem Weg zur U-Bahn kamen wir allerdings an einem großen Straßenfest vorbei. Es stellte sich raus, dass jeden Samstag diese Straße gesperrt wird und es ein Fest von bze für ein anderes Land ist. Heute war es Brasilien; letzte Woche Uruguay und Portugal und nächste Woche Frankreich. Es wurde eine große Bühne aufgebaut auf der Zumba getanzt wurde und alle waren eingeladen mitzumachen (Was bei den südamerikanischen Tanzkünsten auch wirklich Spaß gemacht hat zum Zugucken). Als wir die Straße weiter entlang gelaufen sind, kamen wir an verschiedenen Ess- und Getränkeständen vorbei, die brasilianische Kost anboten. Davor gab es einen großen Umzug von verschiedenen Trommlergruppen. Eine wirklich tolle Veranstaltung, von der sich das Magdeburger Europafest mal eine Scheibe abschneiden könnte.
    In Palermo angekommen, trafen wir wirklich auf sehr süße Cafés, Märkte und Boutiquen (natürlich alles nur zum Anschauen, denn der Platz im Rucksack ist begrenzt). Nur die Graffitis versteckten sich, vielleicht machen wir doch noch eine geführte Tour wenn wir Anfang Dezember wieder in Buenos Aires sind. Allen in allem ein schnuckeliges Stadtviertel mit sehr sehr unterschiedlicher Architektur, von Stuvk verzierten Fassaden über gläsernde Hochhäuser bishin zu völligen Rohbauten.

    Morgen geht es dann nach Córdoba mit dem Bus. Ich verspreche nicht, dass es weiterhin täglich Updates geben wird, die Tage hier waren nur viel zu aufregend. Gute Nacht :)
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  • Day2

    Ankunft in Buenos Aires

    September 6 in Argentina

    Nach ueber 30 Stunden sind wir endlich in unserem Hostel in Buenos Aires angekommen. Leider konnte uns Norwegian Airline nicht ganz ueberzeugen, so kriegt man nicht mal Essen oder Trinken wenn man es nicht vorbestellt, zum Glueck hat das Philipp von STA Travel fuer uns uebernommen. Immerhin konnten wir gute 7 Stunden schlafen, trotz der Mittelplaetze in der Boeing 787 Dreamliner. Gelandet sind wir 8 Uhr Ortszeit, haben allerdings noch ueber eine Stunde durch die Immigration gebraucht, die jedoch wesentlich unkomplizierter verlief als in den USA. Auch fuer den Transfer vom Hostel mussten wir viel Gelduld mitbringen, aber das ist hier wohl normal. Immerhin wurden wir bis vor die Tuer des Hostels gefahren. Wohnen tun wir fast an der Avenida 9 de Julio, der wohl groessten Strasse der Welt 16 Spuren! Der Verkehr ist wie zu erwartend sehr chaotisch. Unser Hostel ist sehr schoen und es gibt jeden Tag Programm. So gibt es immer ein Vorgluehen ab 10.30 Uhr, sodass dann um 2.30 Uhr in den Club gegangen wird. Heute halten wir wohl nicht mehr so lange aus, aber vielleicht die naechsten Tage. Vorhin haben wir die Hafenstadt von Buenos Aires, Puerto Madero, erkundet. Ein sehr schoenes und modernes Viertel. Und auf dem Plaza de Mayo fand die Donnerstagsdemo statt, bei der Muetter fuer die Freiheit ihrer in den1970er Jahren unter der Militarediktatur verschleppten Kinder kampfen. Die naechsten Tage erkunden wir dann die 3 Millionen Stadt weiter mit Bus und Fahrrad. Noch bis Sonntag bleiben wir hier.Read more

  • Day8

    Klein-Magdeburg in Córdoba

    September 12 in Argentina

    Nach einer 11 stündigen Busfahrt in sehr bequemen Sesseln wurden wir vorfreudig von zwei Magdeburger Freunden am Busbahnhof empfangen, was für ein schönes Gefühl 11000km weit weg von Freunden empfangen zu werden. Wir hatten uns zuvor schon zusammen ein zentrales AirBnB gemietet, was unseren ansprüchen auch total entsprach. Das Haus im Stadtteil Nueva Córdoba ist sogar durch ein Hotelier am Eingang gesichert. Die Tage in der zweitgrößten Stadt Argentiniens verbrachten wir eher entspannt. Wir schliefen jeden Tag aus, frühstückten ausgiebig (teilweise mit Haferbrei und sogar selbstgemachten Milchreis) und erkundeten dannach die Stadt. So hat die Millionenstadt neben vielen Studenten auch sehr viele alte Kirchen, die sehr sehenswert sind. Auf dem Plaza San Martín konnten wir gut unsere Siesta mit Leute beobachten verbringen. Mittwochs ist Museumstag, sodass wir uns das Fine Arts Museum und das Natural Science Museum kostenlos angucken konnten. Vor allem die Architektur der Gebäude hat uns begeistert, aber auch die Austellung an sich. Jeden Abend haben wir lecker vegetarisch gekocht und den Abend mit Wizard ausklingen lassen.
    Morgen geht das mit dem Bus in den 40km entfernten Ort Villa Carlos Paz, damit wir auch mal ein bisschen was von der Natur der Provinz Córdoba sehen, bevor wir dann nächste Woche nach Igazú zu den Wasserfällen fliegen. Mit der Arbeitssuche hat es bis jetzt noch nicht so geklappt. Wenn Antworten kamen, dann nur Absagen. Aber wir haben jetzt schon weiter vorrausschauend angefragt, sodass das hoffentlich dann besser klappt. Übrigens haben wir jetzt auch eine argentinische SIM Karte, sind aber trotzdem noch wie gewohnt über die deutsche Nummer auf WhatsApp zu erreichen.
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  • Day11

    Auf in die Berge

    September 15 in Argentina

    Schweren Herzens mussten wir uns nach nur wenigen Tagen wieder von Marlene und Finn verabschieden. Die Stunde Busfahrt von Córdoba nach Villa Carlos Paz ging schnell um und wir freuten uns auf unser Hostel um endlich ein paar Freundschaften zu knüpfen. Nachdem uns der Hostelbeisitzer unser letzten Bargeld abgenommen hat, da Kartenzahlen im 21. Jahrhundert immer noch überbewertet wird, zeigte er uns unser gebuchtes Zweibettzimmer. Uns war von vornherein bewusst, dass es sich um ein Doppelstockbett mit Bad auf dem Flur handelt. Uns war jedoch nicht bewusst, dass auch unsere Betten mit dem auf dem Flur standen. Eine Tür zeigte sich nur in Form eines Metallgestell, das wir immer mit dünnen Decken zu verdunkeln wussten. Man sollte auch noch anbringen, dass der Flur als Durchgang zu dem 6er Zimmer zu benutzen war. So hatte man in dem 6er Dorm mehr Privatsphäre als in unserem vermeindlichen Zweibettzimmer. Auch wenn Booking.com der Meinung war, dass alle Zimmer ausgebucht sein hatten wir Glück und niemand schlief auf unserer Etage, sodass wir unsere Ruhe hatten.
    Am ersten Abend empfunden die Stadt als nicht sonderlich sehenswert, da alles durch das Wetter bedingt sehr dunkel und oll aussah. Aber das sollte sich am nächsten Tag ändern. Wir schnürrten unsere Wanderschuhe und gingen mehr oder weniger gestärkt zum Fuße des Berges. Das im Preis inbegriffene Frühstück bestand leider nur aus Knäckebrot, 2 kleinen Muffins, Dulce de Leche (wie gezuckerte Kondenzmilch nur dunkler und als Brotaufstrich) und einem Trinkpack. Da wir es am ersten Wandertag nicht gleich übertreiben wollten, da die Schuhe ja auch erst eingelaufen werden mussten, nahmen wir die Seilbahn um dann oben kleinere Wanderungen zu unternehmen. Die "Seilbahn" war eher ein Zweiersessellift von vor 20 Jahren und war auch sehr beliebt bei den Einheimischen, die alle nicht so nach großen Wanderungen aussahen. Kein Wunder, denn oben angekommen stellten wir schnell fest, dass es außer einem 400m Pfad zu einem Aussichtspunkt keine weiteren Wanderwege gab. Ein sehr enttäuschendes Wanderwegenetz. Also genossen wir die Aussicht auf die Stadt und den See San Roque und fuhren nach einer energischen Aufforderung durch die Lautsprecher wieder ins Tal und beschlossen ein wenig durch die Stadt zu wandern. Villa Carlos Paz muss sehr populär sein im inländischen Tourismus, denn es gab eine Straße, die nur gefüllt war mit Spielotheken, Theatern und Restaurants. Jedoch waren wir ganz offentsichtlich die einzigen Ausländer. Auch den See erkundeten wir von Nahem und liefen bis zum einzigen Ruderclub in der Provinz Córdoba. Dafür hatte ich mir ein wenig mehr erhofft die 16 jährigen Jungs hatten grade Trainingsschluss und erlaubten mir einen Blick in die Bootshalle zu werfen. Ich werdemich wohl ab sofort nicht mehr über die Boote bei Alt-Werder beschweren können. Von den ca 15 Booten waren vielleicht die Hälfte Rennboote unbekannter Marken und der Rest auf den ersten Blick unbrauchbar. Am Steg fanden wir dann noch ein paar weitere Plastik- Gig-Boote die Wind und Wetter ausgesetzt waren. Aber da es offensichtlich keine Konkurrenz im näheren Umkreis gibt, überwiegt der Spaßfaktor wahrscheinlich den Leistungen.

    Momentan sitzen wir im Bus zu unserer ersten Workaway Familie. Quer durch die Berge mit sehr schöner Ausschicht. Leider fühlt es sich so an, als ob wir uns auf einem Schiff bei schlimmsten Seegang befinden. Doch wir beide sind wohl die Einzigen, denen das zu schaffen macht. Zum Glück fahren wir nur 3 Stunden.
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  • Day3

    Ushuaia das Ende der Welt

    October 24 in Argentina

    Grüße vom Ende der Welt 🌎

    Hallöle,
    nachdem ich 39h Anreise (davon knapp 20h in der Luft) bis nach ganzen unten auf unseren wunderbaren Erdball, Dienstagnacht um ca. 1 Uhr eurer Zeit hinter mit hatte, bin ich endlich in Ushuaia meinem Startpunkt angekommen.

    Verena und ich haben uns das erste mal in Buenos Aires am Flughafen getroffen, da ich sehr spät gebucht habe und daher wenig Zeit war nach einem Travelbuddy zu suchen und sich vorher noch zu treffen in DE. Sie hat jetzt noch ca. 3 Wochen Urlaub und danach bin ich erstmal allein. 🤗 Nachdem ich gleich am ersten Flughafen in Buenos Aires meine Kreditkarte im Bankautomaten stecken lassen habe, war erstmal wieder Alarm. 😅

    Da ich mit dem Uber zum anderen Airport in BA wollte und dort meine Kreditkartendaten nicht in der App hinterlegt waren, ist es mir noch draußen am ersten Flughafen aufgefallen und - ich hatte tatsächlich Glück - jemand hat die Karte abgegeben. 👍🏼

    Dann ging es runter nach Ushuaia in die Kälte, kurz vor die Antarktis. 😱

    Mittwoch sind wir dann gleich los in die Stadt zum offiziellen Schild „fin del Mundo - das Ende der Welt“ und haben gleich danach, auf Empfehlung eines italienischen Pärchens beim Frühstück, eine Tour gebucht den Beagle Kanal entlang. Der Beagle-Kanal ist eine natürliche Wasserstraße im Süden Feuerlands an der Südspitze Südamerikas, die den Atlantik mit dem Pazifik verbindet. Ganze 3h waren wir unterwegs und haben so schöne Landschaften und hunderte Seelöwen gesehen. Wir haben eine Wanderung ca. 1h über eine Insel gemacht von der man einen wahnsinns Ausblick hatte. Im Hintergrund die schneebedeckten Berge, unter uns der Bergsee und drumherum das Meer. Unfassbar! Und Traumwetter! Es ist jetzt schon deutlich besser als in meiner Vorstellung. Wir haben auch schon wieder einige Deutsche und Schweizer getroffen und kommen an jeder Ecke ins Gespräch.

    Donnerstag ging es dann in den Nationalpark Tierra del Fuego - Feuerland. Geplant war, das wir uns erstmal Wasser holen und Kaffee trinken und dann zwei Trails wandern, die wir uns ausgesucht haben. In der Realität sind wir leider eine Station zu früh ausgestiegen und unser Bus war dann weg. Die anderen Guides konnten uns leider nur eine leere Plastikflasche geben, damit wir auf dem ungeplanten Trail von 3,5h 👉🏼 bis zum eigentlichen Startpunkt, wenigstens am Bach etwas zu trinken auffüllen konnten. So sind wir dann los marschiert ohne Frühstück oder Snacks, ne leere Flasche Wasser aber trotzdem gut gelaunt. Als wir dann endlich am richtig Punkt waren, haben wir erstmal in Ruhe gegessen und uns dann aufgrund anderer Empfehlungen gegen den restlichen Park entschieden. 😅

    Wir sind dann mit dem Bus zurück in die Stadt und dann mit dem Taxi zur Basis des Vorstadtgletscher von Ushuaia dem Materal Glacier hoch. Von da aus ging es dann nochmal 1h bergauf, leider nicht bis ganz oben da zuviel Schnee/Eis lag.

    Die Aussicht auf der Hälfte des Gletschers war trotzdem überragend und wir dann auch einfach nur platt 🙈

    Unten haben wir uns dann noch ein Bier gegönnt und abends im Hostel mit den Mädels aus unserem Zimmer gegessen und Wein getrunken. Die Tage sind sehr voll gepackt wir sind immer früh auf und erst zwischen 23-24 Uhr im Bett. Aber wir haben schon soviele interessante Menschen getroffen die zum Teil schon 2 Jahre reisen, da hört man abends gerne noch stundenlang zu und lässt sich Tipps aus aller Welt geben.

    In die Antarktis fahren wir leider nicht, da diese Touren leider einfach nicht ins Budget passen und viel Zeit fressen. Wir sind jetzt auf dem Weg nach Punta Arenas haben grade die Grenze nach Chile überquert. Der komplette Bus wurde gefilzt, alle Taschen, Pässe kontrolliert. Das ganze haben wir übermorgen wieder vor uns, da wir dann zurück nach Argentinien fahren. 🤦🏽‍♀️

    Die Grenzen liegen nah zusammen und da die Argentinier und Chilenen sich wohl angeblich nicht ganz grün sind, ist es für uns mit den Flügen nach Chile nicht ganz so einfach. Wir mussten unsere Route daher etwas kompliziert umplanen um dann in ca. 1 Woche nach Santiago zu kommen. 🤷🏽‍♀️

    Liebe Grüße erstmal und bis bald 🙋🏽‍♀️
    Angi
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  • Day3

    Abenteuerurlaub zum kleinen Preis

    September 7 in Argentina

    Heute gibt es mal einen Gasteintrag von Lotti.

    Also los. Wie der Titel schon verrät, wollten wir es heute mal etwas aufregender also ging es nach dem Frühstück direkt nach La Boca. Ein Stadtteil der einerseits für seine bunten Häuser, entworfen von Quinquela Martin, und andererseits für seine Touristenaufenthalts-unfreundlichkeit bekannt ist. Nach einer halben Stunde mit dem lokalen Bus und viel Hilfe von freundlichen Ortskundigen haben wir es dann dierekt zum caminito geschafft. Dieser umfasst die wunderschönen und gut bewachten bunten Häuser, die uns wirlich begeistert haben und einen Ausflug nach La Boca empfehlenswert machen, wenn man denn auch den richtigen Aussteg findet ansonsten ist man schnell in Neu-Olvenstedt.
    Auf dem Rückweg machten wir dann Zwischenstopp in San Telmo, dem ältesten Stadtteil Buenos Aires. Hier gab es neben schönen Altbauten vorallem Lederwaren und lokales Essen zu sehr kleien Preisen. Also wurde heute nochmal gegönnt. Ab morgen gibts dann natürlich nur noch Salat.
    Vollgefuttert und satt an neuen Eindrücken ging es dann erstmal zur kleinen Mittagsruhe ins Hostel. Natürlich nur bis 16.30, denn zum Sonnenuntergang um 18.30 sollten wir ja wieder im Hostel sein. Da wir ja nur noch eine kleine Runde durch die Inennstadt drehen wollten, liefen wir ein bisschen in der Nähe rum bis wir auf den Busbahnhof stießen. Wäre doch clever gleich die Busfahrkarten für Sonntag zu kaufen. Gesagt, getan. Dachten wir. Das vermeintliche Bahnhofshauptgebäude entpuppte sich schnell als sehr ungeeignet für unser Anliegen. Zum einen wurden wir angewiesen unser Handy, auf dem wir ja nur die Busverbindung zur Verständnisuntermalung schnell raussuchen wollten, lieber wieder einzustecken bevor es jemand anderes einsteckt zum anderen konnte amn die Tickets für die Fernbusse nur in der Busbahnhofzentrale kaufen. Diese befand sich laut Angabe des Mitarbeiter im Bahnhof irgendwas zwichen 10m und 2km weit weg. So genau konnten uns ein Handwink nach links das nicht verraten. Da die Gegend um die Banhhofsgebäude nicht gerade als vertraunswürdig und sicher beschrieben werden kann wurden die anwesenden Argentinier Zeugen von zwei powerwalkenden Gringas. Nach weiteren 10 Minuten hielten wir dann ganz stolz unsere zwei Busfahrkarten für Sonntag nach Cordoba in der Hand. Check.
    Jetzt hieß es nur noch Blick nach unten und schnell zurück zum Hostel. Bei der U Bahn Fahrt auf dem Rückweg zum Hostel durfte dann dank Rush Hour noch einmal etwas auf Kuschelkurs gegangen werden aber auch hier konnten wir uns mit unserem perfekten Spanisch, also Perdon (Entschuldigung) und Ellbogen rausholen, rausmanövrieren. Jetzt sitzen wir wieder im Hostel auf
    unserer schönen Dachterrasse und blicken auf die Stadt, die uns schon innerhalb von zwei Tagen so viel Neues und Aufregendes gezeigt hat.

    Falls ihr wissen wollt wie es um unser Spanisch steht, so rückt ein Sprachkurs in Cordoba doch immer weiter in unser Blickfeld, da die Anzahl an englischsprechenden Argentiniern so groß ist wie die Anzahl an furnktionierenden Geldautomaten. Aber da die Agentinier ein sehr geduldiges Völkchen sind schaffen wir es dann doch immer mit Händen, Füßen und viel Spanglish unser Ziel zu erreichen.
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  • Day15

    Die Gärtner bei der Arbeit

    September 19 in Argentina

    Wir sind gut bei unserer Gastfamilie angekommen und konnten gleich das erste gemeinsame Mittagessen genießen, nach der wirklich grausamen Busfahrt. Magda, Beto und ihre drei Kinder leben in einem urigen Steinhaus mit kaum modernen, technischen Gegenständen. So gibt es nicht mal einen Geschirrspüler oder eine Zentralheizung. Immerhin steht ihnen ein Kamin zur Verfügung, den wir in unserem Hüttchen etwas vermissen. So haben wir immerhin einen Gasanschluss zum Kochen und für warmes Wasser, aber das Gas zum Heizen ist leer und wir hätten es selbst bezhalen dürfen. Leider zog die Wärme nicht so schnnell wie versprochen von draußen nach drinnen und so haben wir an Tag 5 doch immmerhin schon 17,5 Grad anstatt 15 in unserem Haus. Aber mit 4 Deken in der Nacht geht das auch. Da wir uns auf 1000m befinden wird es auch in der Nacht sehr kalt, obwohl am Tag sommerliche Temperaturen herrschen. Das Gelände ist sehr schön. Es gibt 3 Gästehäuser in verschiedenen Größen, von denen noch ein weiteres durch ein Paar aus Patagonien belegt ist (die werden keine Probleme mit der Kälte haben), einem Pool, vielen kleinen BBQ Flächen, einem Gemüsegarten und sehr viel Kompost besteht. Aber dazu später mehr. Der Ort, zu dem die 30 Häuser-Siedlung gehört heißt Los Hornillos. Doch da wir außerhalb wohnen ist der nächstgelegende Supermarkt 3 km entfernt. Und da die Familie zur Zeit kein Auto hat, überlegt man sich immer doppelt so gut was man alles braucht. Wir bekommen nämlich nur Mittag und Kochen die restlichen Mahlzeiten in unserer eigenen Küche. So leben wir hier völlig im Idyllischen und haben genug Zeit auch mal wieder sportlich aktiv zu sein.
    Da im näheren Umkreis nicht allzu viel los ist, haben wir gestern den Bus nach Mina Clavero genommen um ein paar Lebensmittel einzukaufen und Geld zu holen. Eine wirklich schöne Stadt geprägt von den Flüssen, die die Stadt kreuzen. Wir konnten uns sogar an einen komplett leeren Strand setzen und uns die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Es gab viele schöne Plätze zum sitzen und auch ein leckeres Eis. (Der Eisladen war auch soo der einzige Laden der vor 17 Uhr offen hatte. SIESTA wird hier überall sehr große geschrieben. Am Freitag wollen wir nochmal in die Stadt fahren und dann nehmen wir aber den Bikini mit.
    Unsere Aufgabe bezieht sich hauptsächlich auf den Gemüsegarten. Wir haben schon einige Beete entümpelt und neubepflanzt. Da es gerade Frühling wird wächst noch nicht ganz so viel. Allerdings konnten wir schon den Lauch verabreiten. Die letzten zwei Tage haben wir uns auch um den "Kompost" gekümmert. Überall auf dem Gelände verteilt gibt es Ansammlungen von alten Blättern und Lebensmittelresten die nach und nach zu fruchtbarer Erde werden und wir haben die ehrenvolle Aufgabe dieses zu sortieren und zu sieben. Mal abgesehen von meiner sehr allergieleidenen Nase macht uns die Arbeit wirklich Spaß. Wir zwei Stadtkinder. Wir arbeiten immer von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr bis zum gemeinsamen Mittagessen. Es wird immer sehr lecker und gesund gekocht, so gibt es zu jedem Gericht einen Salat dazu. Heute waren wir für die die Zubereitung des Essens zuständig: schön deutsch Königsberger Klopse. Zwar ist die Soße durch die fehlenden Kapern ganz anders geworden als gewohnt, aber geschmeckt hats trotzdem allen. Am Freitag gibts dann für alle Senfsauce mit Ei á la Lotti und Clara.
    Übrigens gehen die zwei großen Kinder, Thommy und Emma, nicht zur Schule, sondern machen Online-Unterricht. So kann die ganze Familie im Winter (also Juli/August) für zwei bis drei Monate nach Südeuropa fliegen. Aber da gibt es dann nicht nur Urlaub, sondern die ganze Family hilft bei einer anderen Workaway- Familie. So sind sie erst vor 3 Wochen aus Italien, Spanien und Frankreich wieder gekommen.
    Ein sehr schönes erstes Workaway-Erlebnis. Wir haben auch schon eine Zusage von der nächsten Gastfamilie in der Nähe von Mendoza Anfang Oktober. Aber erstmal geht´s am Montag mit dem Flieger nach Puerto Iguazú.
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You might also know this place by the following names:

Argentine Republic, Argentinien, Argentina, Argentinië, Agyɛntina, አርጀንቲና, Archentina, الأرجنتين, Arxentina, Arqentina, Аргенціна, Аржентина, Arizantin, আর্জেন্টিনা, ཨར་ཇེན་ཊི་ན།, Arcʼhantina, Yr Ariannin, ཨར་ཇེན་ཊི་ན, Argentina nutome, Αργεντινή, Argentino, Argentiina, آرژانتین, Arjantiin, Argentine, Argentena, Argjentine, An Airgintín, આર્જેન્ટીના, Arjantiniya, ארגנטינה, अर्जेंटीना, Ajantin, Argentína, Արգենտինա, Arjentinia, アルゼンチン共和国, getygu'e, არგენტინა, Ajentina, Аргентина, អារហ្សង់ទីន, ಅರ್ಜೆಂಟೈನಾ, 아르헨티나, ئارجەنتینا, Arghantina, Arigentina, Arizantinɛ, ອາເຈນຕິນາ່, Alijantine, Argentīna, Arzantina, അര്‍ജന്‍റീന, अर्जेंटिना, Arġentina, အာဂျင်တီးနား, Arxentitlān, अर्जेण्टिना, Argentiinu, ଆର୍ଜେଣ୍ଟିନା, Artschenti, Argentyna, Argentin-a, ارجنټاين, Arhintina, Argentinia, Arijantine, अर्जन्टीना, Argintina, Arzantîna, ආර්ජෙන්ටිනාව, Argjentinë, அர்ஜென்டினா, ఆర్జెంటినా, Arjentina, ประเทศอาร์เจนตินา, Arhentina, ʻAsenitina, Arjantin, ئارگېنتىنا, ارجنٹینا, Á Căn Đình (Argentina), Largäntän, ארגענטינע, Orílẹ́ède Agentínà, 阿根廷, i-Argentina

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