Azerbaijan
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38 travelers at this place
  • Day176

    Baku

    March 5, 2020 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 12 °C

    Ich hatte in Aserbaidschan noch Einiges vor. Auf jeden Fall wollte ich noch ins Gebirge. Mein eigentlicher Plan war also, von Şəki direkt ins Gebirge zu fahren. Ich besprach meine Pläne mit dem Guesthouse Host. Der meinte dann, dass sei sehr schwierig und ich solle alle Ausflüge von Baku aus unternehmen. Das stellte sich im Nachhinein auch tatsächlich als äußerst sinnvoll heraus.
    Er besorgte mir sogar ein Busticket in einem großen normalen schönen Bus, sodass ich diesmal nicht mit einer Marshrutka fahren musste. :)

    Nach ca 5 Stunden kam ich in der Hauptstadt an. Mein erster Eindruck: Es erinnerte mich an Dubai mit den teilweise großen segelförmigen Gebäuden.

    Insgesamt verbrachte ich hier eine Woche und besichtigte währenddessen von Baku aus andere Orte. Ich kam bei einer älteren Dame in einem Zimmer unter. Die Töchter arbeiten in London. So sind immer Zimmer frei. In Baku spricht auch wieder fast jeder Russisch, so dass wir uns verständigen konnten.

    Nun zu Baku:
    Baku hat knapp 2 Millionen Einwohner, liegt am kaspischen Meer und besitzt einen Erdölhafen. Die Stadt ist deshalb relativ reich. Viele Reisende, die nur in Baku verweilten, verbinden Aserbaidschan deshalb mit teuren Autos und reichen Menschen. Das ist allerdings völlig an der Wahrheit vorbei. In anderen Teilen des Landes verdienen die Menschen wenig und leben in teilweise sehr armen Verhältnissen. Urlaub kann sich kaum jemand leisten. Keine einzige Woche im Jahr hätten sie frei, erzählten mir einige AserbaidschanerInnen. In einem anderen Land seien sie noch nie gewesen. Englisch spricht kaum jemand. Aber zum Glück gibt es Online Übersetzer!
    Zurück zu Baku. Die Stadt ist ein Gemisch aus sehr hohen modernen Hochhäusern und orientalischen, bunten Gebäuden. Es gibt eine riesige Strandpromenade und alles ist sauber und sehr ansprechend gestaltet. Ich erlebe es als völliges Kontrastprogramm zum Rest von Aserbaidschan.
    Unternehmen kann man hier viel. Man hat Meer, Bars, tolle Cafés und Restaurants, Basare, Museen, Moscheen, Einkaufszentren und ein sehr interessante Altstadt.
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  • Day177

    Baku-weitere Eindrücke

    March 6, 2020 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 15 °C

    Hier folgen weitere Eindrücke.

    Besonders beeindruckend war der Palast der Schirwanschahs aus dem 14. Jahrhundert, einer muslimischen Dynastie.
    Hier kann man u.a. eine Moschee, einen Jungfrauenturm und ein Mausoleum besichtigen.Read more

  • Day170

    Ankunft in Aserbaidschan - Zaqatala

    February 28, 2020 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 10 °C

    Der Grenzübergang von Georgien nach Aserbaidschan verlief relativ reibungslos. Ich fuhr von Lagodheki mit dem Taxi zur Grenze. Dort ging ich zu Fuß durch die ganzen Kontrollen. Dadurch, dass es draußen warm war, ich aber sehr bepackt war und meine dicke Winterjacke anhatte, zeigte das Fieberthermometer der Grenzpolizei 37 Grad an. Deshalb rückte eine Arzt an und maß mehrmals mit 3 verschiedenen Thermometern meine Körpertemperatur und außerdem meinen Blutdruck. Das war mein erste Konfrontation mit Corona-Schwierigkeiten. Letztendlich beschloss der Arzt, dass alles ok seit. Ich musste diesbezüglich dann noch etwas unterschreiben und durfte nach insgesamt einer Stunde einreisen.

    Auf der anderen Seite des Grenzübergangs warteten gleich mehrere Taxis und ich fuhr nach Zaqatala. Eine kleine, nette, unaufregende Stadt, in der ich sogleich die wahnsinnig tolle Gastfreundschaft der Aserbaidschaner kennenlernen durfte:
    Ich besorgte mir sofort eine Simcard. So ereignete es sich, dass ich in diesem Laden eine Stunde in der Küche saß und Tee trank. Die Besitzer kauften extra noch Kekse für mich ein. Tee trinkt man in Aserbaidschan nämlich nicht ohne Süßkram dazu. Traditionell nimmt man auch einen Löffel Marmelade in den Mund und trinkt dann Tee (gleichzeitig).
    Wenn ich nicht genau wusste, in welchen Bus ich steigen musste, wurde ich zu dem richtigen begleitet.

    Mit Russisch kam ich hier nur teilweise weiter. Aserbaidschanisch ist der türkischen Sprache sehr ähnlich.

    Das Müll- und Hygiene-Problem machte sich allerdings auch in diesem Land extrem bemerkbar. Flüsse und Landschaft waren katastrophal zugemüllt. Die Leute verbrannten ihren Müll im Garten oder auf der Straße.
    Das passierte meistens am Abend und ich konnte kaum atmen. Ich glaube jeder kann sich vorstellen, wie es riecht, wenn Plastik verbrannt wird...
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    Sven

    Sehr interessant

    4/6/20Reply
     
  • Day173

    Şəki

    March 2, 2020 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 5 °C

    Ich reise weiter mit einer Marshrutka nach Şəki. Der Minibus ist vollgestopft mit Menschen. Wir fahren über Land und holprige Straßen. Nach langer Zeit angekommen, suche ich zuerst mein Guesthouse auf. Natürlich bin ich wieder der einzige Gast. Der Host ist sehr nett und kann doch tatsächlich Englisch!

    Nun zu Şəki:
    Diese Stadt ist sehr alt. Im 18. Jahrhundert wurde sie dann Hauptstadt des Khanats Şəki. Der Khan hatte viele wunderschöne Residenzen/Paläste.
    Besonders fallen hier die Shebeke-Fenster auf. Sie bestehen (soweit ich weiß) aus Muranoglas und der Rahmen ist aus Holz. Es werden weder Nägel noch Laim verwendet.
    2019 wurde die Altstadt mit dem Khanspalast zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

    Şəki rühmt sich damit, besonders gutes Piti zu kochen. Piti ist eine Lammsuppe mit Kichererbsen und sehr viel Fett. Die Aserbaidschaner schwören darauf, dass man keine Krankheiten bekommen kann, wenn man viel davon isst.
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  • Day178

    Qobustan

    March 7, 2020 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 2 °C

    Mein erster Ausflug von Baku aus ging nach Quobustan. In diesem Nationalpark gibt es ca. 40000 Jahre alte Felszeichnungen (Petroglyphen), bei denen ich an meinen Geschichtsunterricht und das Thema Steinzeit denken musste und die seit 2007 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Es war meine bisher erste Erfahrung solcher Art und ich fand es sehr beeindruckend.
    Es gab ein entsprechendes Museum und eine Anlage, in der man durch die Felsen hindurchgehen konnte.
    Ich befand mich hier in einer Halbwüste. Alles war trocken und steinig und ich habe sehr interessante Echsen und Vögel beobachten können.

    Wofür der Nationalpark aber ebenfalls bekannt ist, sind die ca. 400 Schlammvulkane hier.
    Schlammvulkane kann man sich so vorstellen: Sie sehen aus wie kleine Vulkane und sind gefüllt mit blubberndem Schlamm. Dieser soll extrem gut für die Haut sein. Das habe ich allerdings nicht getestet 😜.
    Selten brechen diese Vulkane aus. Wenn, dann wird anscheinend viel Schlamm in der Umgebung verteilt und es kommen hohe Flammen aus den Vulkanen. Vielleicht heißt das Land deshalb Aserbaidschan = Land des Feuers.

    Hinzu bin ich mit einem Taxi gefahren und habe es leider nicht warten lassen. Rückzu gab es keinen Taxiservice und ich bin mit 2 Aserbaidschanern mitgefahren. Das war nicht so schlau. Allerdings ist diese Geschichte zu lang und zu kompliziert, um sie aufzuschreiben. Ich habe so aber noch Spannendes gesehen und erlebt.
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    nachbarin 1

    Siehst gut aus! Die Landschaft und der blaue Himmel sind auch net schlecht :)

    4/9/20Reply
     
  • Day157

    Baku,Visa und so

    February 26, 2020 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 8 °C

    Noch ist kein Frühling,nachts sind es dann doch immer über 5*.ist nun ein wenig schade bin in so ner Artschleife,nochmal inden Norden zu fahren wird es da gleich richtig kalt,mir war oft genug kalt eigentlich reicht es mit kalt,komme da ja bald auch wieder in eher kalten Ecken. Wurde gestern von Ali,lernte ihn in der Sauna kennen,er war 5Jahre in Erfurt erst Soldat,erhalt es hier zu Wohlstand gebracht,völlig abgefahren chic gegessen,danach im Fernsehturm, Tee,
    Heute war so ein Tag ,solche man nicht braucht,erst Reisewarnung,zwecks Virus,Grenzen zu und Quarantäne recht schnell,und dann musste ich mit Entsetzen feststellen eine Feder ist gebrochen..Na das wird eine Woche geben nächsten Montag muss ich hier raus.Inzwischen ist es Donnerstag Abend,noch kein Visa,jedoch Feder geschweißt,das machen ist hier überhaupt kein Problem,das Problem ist die Leute zu finden die das können,hab mir für zwei Tage ein Hotel genommen und Mensch und Kleidung gereinigt,5Tage ist hier schon heftiger Wind,gestern so schlimm,es war überall gleich brauner Staub,unglaublich.
    Irgendwie ist dieser Virus auch für meine Weiterreise alles andere nur nicht hilfreich,im Gegenteil,uns deutschen droht ,da wir ja Herkunftsland sind eine strengere Kontrolle und schnellere Quarantäne,und egal wohin auch immer rundherum das selbe,schon ein kleines bisschen doof ,na mal sehn denke sobald eine Entscheidung gefallen ist wird’s auch wieäder einfacher .Turkmenistan hat die Grenze komplett dicht gemacht oder besser es gibt einfach keine Visa,jetzt hab ich ebenen Ticket nach Kasachstan gebucht,morgen früh noch ein wenig einkaufen und dann in den Hafen,und da warten ,es gibt keinen Plan und die Schiffe fahren mehr oder weniger wie es gerade so kommt,hoffe nur das ich noch weg komme bevor das auch nicht mehr geht,sah mich schon fast auf dem Weg nach Russland.Muss in Aserbaidschan vermutlich noch 400 Manat ca200€ Strafe bezahlen da ich mich nicht ordnungsgemäß gemeldet habe,hätte genau nach 15Tagen am Ausländeramt vorsprechen müssen,ich wurde in dem Land bestimmt 10mal regiestiert,aber das ist wohl völlig unbedeutend,na mal sehn was die an der Grenze sagen.scheisse kein Filter vor der Heizung und nun ist sie verstopft,na ja,wer eine Reise macht ,der kann was erleben.Bin nun froh wenn ich bald in Kasachstan bin,
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    Hallo Christof, Du bist einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Jetzt im Winter Richtung Zentralasien zu fahren, ist schlechtes Timing ;-) Trotzdem, gute Reise weiterhin, wünscht der Heinz !

    2/29/20Reply
    Christof Beutel

    Sicher ist Winter keine schöne Reisezeit,es ist schade manches einfach witterungsbedingt nicht machen zu können, und klar war schon kalt,auf der anderen Seite findet man etwas das bei Winterlichem scheisswetter trotz allem klasse ist.Wollte ja eigentlich nur sagen ,bin froh dass ich es machen darf.

    2/29/20Reply

    Hallo Christof danke für die vielen Fotos und Reiseeindrücke. Ich wünsche dir weiter viele schöne Begegnungen und eine viren-und quarsntänefreie Zeit! Ursula

    3/1/20Reply
    4 more comments
     
  • Day179

    Xinaliq

    March 8, 2020 in Azerbaijan ⋅ 🌙 7 °C

    Xinaliq - mein beeindruckendstes Erlebnis in Aserbaidschan.
    Ich wollte unbedingt in die aserbaidschanischen Berge. Außer in Baku ist der Tourismus in diesem Land sowieso sehr begrenzt. Aber in den Bergen merkt man kaum etwas. Von allem, was ich erlebt habe, sind die Berge hier das Ursprünglichste gewesen.
    Ich entschied mich für einen Tagesausflug von einer Organisation, die nur lokale Personen als Guides einsetzt und die Leute ordentlich bezahlt.
    Wir waren immerhin 15 Personen. Die meisten waren Lehrkräfte aus einer internationalen Schule, die schon seit ein paar Jahren in Baku leben.
    4 Stunden waren wir mit einem Bus zu den Bergen unterwegs. Dort teilten wir uns auf und stiegen in Jeeps. Einheimische aus den Dörfern fuhren uns nach Xinaliq. Die Autofahrt war (mal wieder) sehr abenteuerlich. Berge, Schluchten, Flüsse, Schnee und wenig Platz auf den "Straßen". Zwischendurch kamen wir nicht weiter. Ein Fahrzeug war auf der Strecke kaputt gegangen. Niemand kam vorbei. Nachdem alle ihre kluge Meinung dazu abgegeben hatten, fuhr (eine halbe Stunde später) das Fahrzeug wieder und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen. Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich an.

    Die Menschen hier oben leben mit fast nichts. Die Häuser sind klein, ganze Familien leben auf engem Raum. Man isst gemeinsam auf dem Boden um einen Teppich herum. Wir waren an diesem Tag zweimal bei einer Familie eingeladen. Sie haben für uns gekocht. Schaf natürlich. Vegetarier hatten es mal wieder schwer.
    Die Menschen leben selbstversorgt und verdienen sich etwas durch ihre handgearbeiteten Dinge dazu.
    Die Toiletten bestehen hier aus einer Art Donnerbalken. Die hygienischen Bedingungen sind entsetzlich.
    Faszinierend: Es gibt dort oben tatsächlich eine Schule. Wie das finanziert wird und aus wie vielen SchülerInnen und LehrerInnen sie besteht, konnte ich nicht herausfinden.

    Nach dem Mittagessen starteten wir unsere 4-stündige Wanderung. Ich verstand mich gut mit einer internationalen Lehrkraft, die ursprünglich aus Neuseeland kommt. Zwei Tage später saß ich bei ihr zu Hause und war zum Essen eingeladen.
    Das ist wunderschön am Reisen. Man lernt so schnell nette Menschen kennen, wird eingeladen, hört viele Geschichten, lernt verschiedene Lebensstile und Kulturen kennen. Manchmal brauchte ich Menschen-Pause, so überwältigt war ich von so großer Gastfreundschaft.

    Die Aussicht war atemberaubend, Schnee gab es nicht mehr viel, aber dafür umso mehr Schlamm. Ich habe mehrere Tage gebraucht, um meine Schuhe wieder sauber zu bekommen.

    Spätabends kamen wir erschöpft und glücklich wieder in Baku an. Was für ein fantastischer Tag!
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  • Day183

    Aserbaidschan, mein Herzensland

    March 12, 2020 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 12 °C

    Zum Thema Länderranking komme ich an anderer Stelle noch. Aber so viel kann ich sagen: Aserbaidschan liegt auf Platz 1!

    Die Gastfreundschaft ist unbeschreiblich, die Landschaft atemberaubend, das Land vom Tourismus wenig erschlossen und noch sehr ursprünglich.
    Ich habe lange überlegt, ob ich hierher reisen soll. Im Internet liest man gruselige Dinge: Es sei unsicher, gefährlich und als Frau alleine auf keinen Fall ratsam. Nichts davon kann ich auch nur irgendwie bestätigen.

    Nun ein paar Fakten zu Aserbaidschan:

    Zuerst das Politische.
    Seit 1991 ist Aserbaidschan unabhängig von der Sowjetunion. Die Regierungsweise kann man als autoritär beschreiben. Das Bild des Präsidenten und die Flagge sieht man (wie in Albanien) überall.
    Aserbaidschan beschreibt sich selber als tolerantes Land, was Religionen, Kulturen usw. angeht.

    Die EU hat seit 2006 eine Energiepartnerschaft zu Aserbaidschan und seit 2001 ist das Land ein Mitglied des Europarats. Durch das Erdöl ist es nämlich ein wichtiger Handelspartner. Die Beziehungen sollen noch vertieft werden. Allerdings stehen das Thema Demokratie und Menschenrechte im Weg.
    Ein Beitritt in die EU wird für möglich gehalten.
    Ich halte das Ganze allerdings eher für unwahrscheinlich.

    Zum Thema Hygiene:
    Wie ich bereits geschrieben habe, ist das leider kein schöner Punkt. Die Flüsse liegen voller Müll, Müll wird in Gärten verbrannt, das Leitungswasser sollte man nicht trinken und über die Tierhaltung will ich lieber gar nicht reden.

    Verkehr:
    Verkehr und Straßen sind abenteuerlich, die Autos teilweise in katastrophalem Zustand, die Fahrweise benötigt einen starken Magen. Geduld braucht man auch, da die Straßen oft durch Schafe blockiert sind.

    Ich habe mich in dieses Land verliebt. In sein Chaos, die Leute, die Berge, die Schafe, das Essen und die orientalischen Häuser.

    Gerne hätte ich noch mehr gesehen.
    Zu dem Zeitpunkt gab es in Zentralasien aber noch keinen einzigen C-Fall und ich wollte über die Grenze, bevor es nicht mehr möglich ist. Zu dem Zeitpunkt dachte ich, dass das Reisen in Zentralasien noch lange möglich sei. Eigentlich wollte ich mit der Fähre übers kaspische Meer nach Kasachstan und von dort nach Usbekistan. Die Meeresgrenzen waren aber bereits dicht und so war ich zum zweiten Mal gezwungen zu fliegen.
    Also beschloss ich, direkt nach Usbekistan zu reisen.
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  • Day138

    Kaspisches Meer,Baku

    February 7, 2020 in Azerbaijan ⋅ 🌬 15 °C

    Das Kaspische Meer ist ein Salzwasser See,der größte See der Welt und zumindest südlich Bakuvoll mit Bohrinseln und selbst in der Stadt nicken noch die Ölpumpen und irre viele so abgasfackeln.
    Aserbaidschan har sich auf der ganzen Fahrt hierher als Landschaftlich so wunderschön presentiert immer so 650 bis 1000 Meter,verzauberte Wälder,riesige Tiefe Täler,schöne alte Bergdörfchen,die letzten 50 km waren dann noch Hochsteppe? Habe in der Nähe von Ismailli übernachtet und es war nochmals richtig kalt. die letzten 20 km vor Baku wurde es hässlich,Öl und Gas.Baku steht auf einem riesigen Erdöl und Gasfeld,und so sieht es auch aus,bin erst gar nicht rein nach Baku sondern erst mal zum Fährhafen und wegen Fähren gefragt ,es gibt mehr oder weniger eine regelmäßige jedoch nicht nach Fahrplan fahrende Fähren,man fährt in den Hafen kann auch nur da Tickets kaufen und wartet dann da im Hafen( ich bin nur in den Hafen gefahren um zu fragen und es war ein richtiger Akt da wieder raus zu kommen) bis Fähre kommt und einen mitnimmt,Diese ganzen 70 km südlich am See lang und keine Chance ans Wasser zu kommen ,und eine Bohrinsel neben der anderen ,unglaublich.
    Direkt neben dem Hafen ,man hätte hinspucken könen,war einer der unzähligen Schlammvulkane,,Navi sagt 13 km um den Berg rumfahren und für 13km 1stunde und 9 Minuten....der ganze Weg Bestand aus getrocknetem Schlamm,1 km vor dem Ziel wurde durch so ne Schlamm Schlacht der Weg auch noch weggespült,ist wohl keine Seltenheit dass diese Dinger manchmal überkochen.Bin dann am nächsten morgen zu Fuß hin ,außer dass es blubbert im Schlammsee sieht man nichts. Glaube vor 1000 Jahren gab es hier mal ein super Erdbeben,da hat es hier so richtig die Berge gesprengt,ist total irre.war dann noch im Qobustan—Nationalpark und hab da die Steinzeit Maler bewundert und eben genau da kann man ganz gut sein was für eine Wucht das Erdbeben mal hatte.
    Wollte dann noch südlicher jedoch wurde es Landschaftlich immer trostloser und keine Chance ans Wasser zu kommen,hab’s dann aufgegeben und bin dann nach Baku (150 km) und stehe da sehr zentral direkt am See neben dem wohl größten Kinderspiel „Tulpenhaus“.Die Stadt ist auffallend sauber ,es laufen hunderte müllsammler den ganzen Tag durch die Stadt,was es noch viel viel mehr hat sind jegliche Art von Polizei,unglaublich,Eine sehr sehr schöne Altstadt ,unheimlich viel Pomp und Luxus in jeglicher Form in der ganzen Stadt,schon Toll.Werde morgen noch hier bleiben mir ist es einfach zu viel und dann an die andere Seite der Halbinsel fahren und noch ein paar Dinge anschauen,Brauch jetzt nur noch ein Visa in den anderen Länder soll es bis ich hinkomme abgeschafft sein und Tajikistan werde ich morgen E Visa probieren und hier der Botschafter sagte mir zu den GBAO Stempel hier zu bekommen,so entspannt sich doch alles.
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    Manfred Kramer, Wieder eine tolle Beschreibung deiner Erlebnisse und beeindruckende Fotos. Ich drücke dir die Daumen, damit es mit der Fähre klappt. Aus Groß Vohlberg gibt es nicht viel zu berichten. Unser 12 m A steht nach dem Sturm "Sabine" wie eine eins. Unser Info - Bauwagen steht zur Zeit in Wendessen und wird wohl bald den Standort wechseln. Am Samstag brannte die Feuerschale beim Udo. Alles Gute mein Freund und lass es dir gutgehen. Freundschaft

    2/10/20Reply
     
  • Day133

    Sighnaghi,Aserbaidschan,Saki

    February 2, 2020 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 2 °C

    DieSteppe hatte mich schon sehr beeindruckt,es ist immer ein völlig ruhiges Bild ,kein Baum der sich im Winde bewegt,einfach nichts was sich bewegen könnte sieht man mal von den Schaf und Kuhherden ab.Hatte aber auch sehr viel Glück mit dem Wetter,es gab noch keine Mücken(muss im Sommer sehr schlimm sein),für die Menschen die hier Leben ein hartes Dasein,und Udabno ist eines der unschönsten Dorfes das ich bisher gesehen habe,und im Umkreis von 20 km Steppe soweit das Auge reicht.
    Bin dann weiter nach Sighnaghi,ein kleines Städtchen,fast 1500 Meter hoch,über einem Kaukasustal,leider war es völlig bewölkt, und deshalb auch keine Sicht auf den Kaukasus.Die Stadt wurde sehr schön Renoviert und ist wohl mit einer der attraktivsten Touristenattraktionen.Habe neben einem wunderschönen Nonnen Kloster geschlafen und am nächsten morgen hatte die Hanni ein weißes Kleid es hatte in der Nacht geschneit und es schneite noch den ganzen Tag weiter,so wurde für mich die Abfahrt zum Alptraum,die Straße war so steil und glatt,bin trotz Allrad ein paar mal quer in die Serpentinen reingerutscht,war super heftig,hatte echt richtig Panik,aber ging ja doch alles gut und dann waren es auch nur noch 80 km bis zur Grenze nach Aserbaidschan,An der Grenze wurde die Hanni zweimal desinfiziert und alle tragen Mundschutz, wurde wieder gründlich durchsucht und stand dann doch noch zwei Stunden,brauche für Aserbaidschan eine Autoversicherung und genau der Typ machte ein ausgiebiges mittagspäuschen.Versicherung für 90 Tage ca 30€ dann noch bis Balaken,erste Stadt nach der Grenze gefahren,sim Karte 50 GB für 9€, bisschen rumgelaufen ,Brot und Käse gekauft Tee getrunken und dann irgendwann an einem Fluss sehr gut geschlafen und war sehr nasskalt obwohl kein Wasser im Fluss,bin bestimmt die letzten 50 km über 10 50 Meter und mehr breite trockene Kiselsteine Flüsse die aus den Kaukasus Tälern vermutlich nur das Schmelzwasser transportieren,der ganze Fluss in den dies transport Flüsse fließen,scheint ein riesiges Überschwemmungs Gebiete zu sein,alles voll Kieselsteine ungläubige Mengen,die Straße führt bisher immer direkt am Kaukasus lang,nur noch wenige Kilometer und ich bin den ganzen Kaukasus lang gefahren.und war immer geil weil einfach riesig.,hab noch in Qakh,nettes kleines Bergdorf,kurz angehalten und bin jetzt in Shaki,ist glaube fast schon groß Stadt,Hab gleich als erstes einen Iman kennengelernt ,glaube er wollte mir zeigen wie offen sie sind,na bin mit ihm in seine Moschee,war schon gut ,ist die aller älteste Moschee in Saki, einfach und sehr schlicht,fast direkt daneben sind zwei sehr schöne Karawansereien,eine nette kleine Altstadt und oben ne Burg mit Orientalem Schloss .Ach bis jetzt ist Aserbaidschan gut,nun brauchte ich noch einen Schlafplätze in der Stadt wollte ich nicht und hab auch keinen Platz gesehen und so dachte ich rauf zum Kriegsdenkmal da gibt es ein Plätzchen und bin dann doch auf einem kleinen Hotel Parkplatz gelandet und hab da versucht umzudrehen,oben am Fenster stand ein Typ der sich später als der Chef des Hotels war,ich dachte ihm gehört der Mercedes der mir im Weg war,na der Typ war sehr nett, kamen zwei Männer fuhren Autos weg,und ich hab einen geilen Platz,Sitze im Restaurant es ist warm und gerade kam der wirklich super nette Besitzer und verkündete mir das ich gerne bei ihm duschen etc,kann,es gibt keinen Alkohol in diesem Hotel.
    Die Straßen bisher total gut ,der Diesel ist im Vergleich zu Georgi super gut ,0,30€ der Literauch klasse.bei den Strassen muss ich mich ein wenig korrigieren nur die Hauptstraße ist gut,rechts oder links in den Dörfern gibt es keinen Asphalt und wird es sehr schnell sehr schlecht,eigentlich müsste man ja denken hier müsste es allen gut gehen Aserbaidschan ist mit eines der reichsten Länder,bisher stimmt das zu über 90% nicht im Gegenteil,bin aber noch viel zu kurz hier einfach nur was ich bis jetzt sah und sehe.
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    Manfred Kramer Deine Erzählungen machen mich neidisch, aber auch sehr glücklich! Diese vielen Begegnungen, die Landschaften und alles was du so noch erlebst sind etwas was du aber auch verdient hast. Es macht mir viel Freude, deine Reise und den Erzählungen zu folgen. Aserbaidschan, ein wunderbares Land am Kaspischen Meer. Liebe Grüße und erzähl den Menschen von deinem Dorf Groß Vahlberg. Es lebe die Freundschaft

    2/3/20Reply
    Christof Beutel

    Das mache ich und sollten alle kommen wird Groß Vahlberg zur Groß Stadt

    2/3/20Reply
    Gudrun Kramer-Grodd

    Wow es wird immer spannender und ich freue mich Immer, wenn ich was Neues von dir lese!! Bin auch ein bisschen neidisch☆

    2/3/20Reply
     

You might also know this place by the following names:

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