Azerbaijan
Azerbaijan

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  • Day443

    Noch mehr Träumer ... und Wein

    April 4, 2019 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 8 °C

    Ich kann meinen Anschiss auch in Gabala nicht leugnen. Die schöne Sue versucht ihr Bestes, um mich aufzumuntern. Lieb von ihr. Wir mieten uns ein kleines und günstiges Ferienapartment mit eigener Küche. Kochen hebt für gewöhnlich die Stimmung. Nicht wegen dem Essen selber oder den Unmengen Butter, die im Töpfchen landen. Aber wegen der Flasche Wein, die neben dem Herd steht. Ausserdem gibt es hier Einliter-Bierbüchsen. Auch das hilft. Allerdings habe ich in Ankara neben meiner Stimmung auch meine Eichung verloren und ich schwanke ungewöhnlich schnell. Egal. Immerhin bin ich happy und voller Vorfreude. Schliesslich habe ich für den Folgetag eine Weintour mit Tasting organisiert. Per Mail habe ich uns auf elf Uhr verabredet. Eine klassische Besichtigung der Weinberge und Produktionsstätten gefolgt von einem Tasting. Von Kosten schreibt Gafur nichts. Cool. Kaufen dann sicher das eine oder andere Fläschchen. Wie üblich. Mit einem Taxifahrer habe ich mich ausserdem per Whatsapp auf zwanzig Manat für die Fahrt hin, zurück und das Warten dazwischen geeinigt. Die Tour ist trotz Verständigungshürden ganz unterhaltsam und mit Grappa und Brandy werden es zum Schluss zehn Tastings, begleitet von Chips, Käse und Früchten. Pegel hoch. Stimmung gut.

    Wir entscheiden uns zum Schluss für ihre beiden Spitzenweine Elisa und Ripassato und ein Fläschchen vom Grappiolo. Wenn wir schon mal hier sind. Zusammen kosten die drei Stimmungsmacher immerhin siebenundsechzig Manat - also knapp vierzig Franken. Nicht billig aber total lecker. Doch so einfach ist das nicht. Wir sind hier schliesslich in Azerbaijan und so lässt man uns wissen, dass Tour und Tasting zusätzlich noch hundert Manat kosten würden. Das wäre mit sechzig Stutz dann das teuerste Tasting der gesamten Reise und das erste, bei dem gekaufter Wein nicht angerechnet wird. Ich werde sofort laut. Verdammte Schweinerei! Er hätte leider vergessen, mir die Preise per Mail zu schicken - oder überhaupt zu erwähnen - und während der Tour oder zu Beginn des Tastings war irgendwie auch kein geeigneter Moment. Genau. Der Typ labert nur Scheisse. Um den entstandenen Disput in eine simple Verhandlung zu transformieren, rechnet der Scammer in einem ersten Schritt die vier Flaschen zusammen, die er heute frisch geöffnet hat. Wat?! Nicht dass das im Entferntesten auf hundert Manat käme oder auch nur im Ansatz sinnvoll wäre - die kommen ja beim nächsten Tasting wieder zum Einsatz -, aber das stört den Komiker nicht weiter. Ich schlage also vor, dass wir die vier eben geöffneten Flaschen bezahlen und mitnehmen. Den teureren Scheiss könne er behalten. So hätte er das aber nicht gemeint. Wir sollen ja den leckeren Wein bekommen, für den wir uns entschieden haben. Fünf Minuten diskutieren, gestikulieren und fluchen später, überlässt man uns die gewünschten Flaschen für hundert Manat. Inklusive Tasting. Immerhin. Es bleibt insgesamt trotzdem das teuerste Tasting der gesamten Reise und ein Gefühl subtiler Abzocke. Ein kleiner Alptraum. So wird das nichts mit meiner Stimmung. Verdammte Scammer.

    Zurück im Taxi entscheiden wir uns, noch mit der Gondel auf den Berg zu fahren und die Aussicht zu geniessen. Vielleicht können wir auch noch ein paar Schneebälle versehentlich auf lokale Kinder schmeissen. Einfach so zum Spass. Sind hier ja im total lässigen Azerbaijan. Der Taxifahrer hatte sich für hin und zurück plus warten tags zuvor wie folgt ausgedrückt: „you have money, ok, you no have money, no problem, problem no“. Das gefiel mir nicht. „Money is always a problem, tell me your price“ liess ich ihn wissen. „Problem no. maximum 20 manat, maximum ... problem no“ lautete die Antwort. Beim Abladen will der Arsch dann natürlich vierzig Manat von uns. Zwanzig hin und zwanzig zurück. Das Warten wäre wohl umsonst gewesen. Und die gestrige Nachricht habe er nicht selber geschrieben, das wäre sein Freund gewesen. Mit seinem Handy. Schon wieder so ein Träumer. Es ist diese plumpe Art, mit der man hier argumentiert und einen über den Tisch zieht. „Hast du wohl falsch verstanden, Idiot, deine Schuld, Geld her!“ ... Er kriegt zum Schluss dreissig Manat. Auch zu viel. Schade, Azerbaijan. Sehr, sehr schade!

    Uns bleibt nichts anderes übrig, als weiter Richtung Westen zu reisen. Vielleicht gibt es ja in Sheki bessere Menschen. Vielleicht. Und auf einen Schlag verstehe ich das Prinzip Azerbaijan. Ob man will oder nicht. Hier wird man zum Träumer.
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  • Day440

    Samir und andere Träumer

    April 1, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 11 °C

    So, Schluss jetzt. Eine ganze Woche Rückzug mit viel Tee, Tabletten und Tablet muss reichen. Aus- beziehungsweise eingeschlossen wie der Glöckner von Notre Dame. Einfach mit iPad. Das Leben und somit die Reise geht weiter. Auch wenn ich immer noch aussehe, als ob ich mich mit dem Fahrrad und ohne Helm auf die Fresse gelegt hätte. Egal. Ich will die kleine Sue jetzt wiedersehen. Die Arme hat genug gelitten. So ganz ohne mich unterwegs zu sein, ist bestimmt nicht lustig. Egal was ihre Reiseberichte sagen. Doch kaum in Azerbaijan gelandet, verweigert man mir auch hier die Einreise. Vorerst. Die zwei Mädels vom Grenzwachcorps beäugen unentschlossen mein Passbild. Frau ist sich einfach nicht sicher und ein dritter Beamter - der Schichtführer? - wird hinzugezogen. Doch auch der bärtige Witzbold zweifelt an der Übereinstimmung. Man will weitere Dinge sehen, die meine Identität bestätigen können. Echt jetzt? Ratlos zücke ich ID, Mastercard, Visa, Miles & More Frequent Traveller, Coop Supercard und eine Kebab-Stempelkarte. Nicht dass da andere Fotos drauf wären, aber was hat Kamerad Schwungrad denn erwartet? Dass ich noch weitere Pässe mit anderen Fotos bei mir habe?! Träumer. Und ich hab ja gesagt, ich sehe aus wie ein Unfallopfer. Armer Junge. 

    Auf die Frage, ob ich auf dem Foto oder in echt besser aussehe, erhalte ich keine Antwort. Noch nicht einmal ein Lächeln. Fuck you. Als Gegenfrage will der dämliche Schichtführer den PIN-Code meiner Visa wissen. Dafür gibts auch von mir kein Lächeln. Verdammter Komiker. Irgendwann ist dann fertig Cabaret und ich darf auch in dieses Land einreisen und mein teures Geld verpulvern. Aber ja, das Netz zieht sich wohl langsam zu. Offensichtlich Zeit wieder in Richtung Schweiz zu schielen. Zuerst schiele ich aber in der Empfangshalle von Baku noch nach einem Empfangskommitee. Und siehe da, irgendwo winkt tatsächlich jemand mit einem Schild mit meinem Namen drauf. Für einen Moment glaube ich die Taeschler Sarah zu erkennen. Sehe dann aber doch die kleine Sue hinter dem „Pasci Pfupf“ Schild. Total süss. Schau Foto. Und so haben wir nach einem Monat solo zum Glück wieder zusammengefunden. Oder in anderen Worten: Ade Freiheit und Flexibilität. Hallo warten, warten, warten ... Aber hey, der Sex ist toll. 

    Baku ist auch toll. Auf den ersten Blick. Total prunkvoll, sauber und eine gelungene Mischung aus alt und neu. Historisch und modern. Das Internet warnt uns allerdings vor diversen Scams. Touristen werden hier gerne abgezockt und wir sind ab sofort total wachsam. Zum Glück kommt mein Kopf langsam wieder in Form und lässt eine gewisse Wachsamkeit zu. Ich kann stellenweise sogar wieder mein Cap anziehen und den coolen Typen spielen. Die aufwändig bearbeitete Front sieht aber nach wie vor hässlich aus. Echt grässlich. Wie eine riesige, mehrere Millimeter dicke Schuppenflechte, die sich allmählich und in kleinen Stücken ablöst. Wann immer ich den Kopf senke, schneit es. Da es die Tage nicht nur in mein Essen rieselt, sondern auch sonst pisst, verpissen wir uns in Richtung Berge nach Quba. Bevor es losgeht, beäugen wir aber noch das kleinste Buch der Welt. Das grösste Buch durften wir ja in Myanmar bestaunen. Aber das hier ist etwas schwieriger. Ich für meinen Teil sehe das 0,3 Millimeter grosse und einundzwanzig Seiten starke Teil gar nicht. Ist einfach ein kleiner Punkt. Lustig. Ich muss weg.

    Wir gönnen uns in Quba zur Abwechslung ein ziemlich schickes Hotel mit einem ziemlich lustigen Lift. Für die dritte Etage soll man die „2“ drücken und für die fünfte Etage das „R“. Wie auch immer. Wir sind nicht auf der Suche nach einem Schindler Lift, sondern nach den schneebedeckten Bergen des Kaukasus. Genauer gesagt wollen wir für ein paar Stunden nach Xinaliq - das höchst gelegene Dorf Europas. Wäre es denn in Europa. Aber auch das ist egal. Azerbaijan will um jeden Preis Europa sein und da spielt die geografische Lage keine Rolle. Von mir aus. Trotz herrlichem Wetter und Google ist die Verständigung mit unserem Lada-Fahrer Samir schwierig. Er versichert uns aber per Whatsapp und allerlei Bildern von irgendwelchen Jeeps, dass sein Lada locker den Berg hoch kommt. Auch ohne 4x4. Alles „no problem“. Xinaliq liegt mit 2’350m einiges höher als Juf in Graubünden, das mit 2’126m als die höchste Gemeinde Europas gilt. So oder so, sicher verdammt kalt da oben. Wissen werden wir es aber nie. Zusammen mit Samir und seinem Kack-Lada bleiben wir nämlich auf halbem Weg im Schnee stecken. Toll gemacht. Samir. Für einen Spaziergang im Schnee reicht es trotzdem. Nach zweieinhalb anstelle der geplanten fünf Stunden zurück am Busbahnhof will der Samir dann trotzdem seine sechzig Manat - etwa fünfunddreissig Stutz. Oder zumindest fünfzig. Verdammter Träumer. Wir geben ihm dreissig und fühlen uns trotzdem subtil abgezockt. Kein guter Start. Azerbaijan. Sex hin oder her.

    Bevor es weiter in Richtung Westen und Georgien geht, verbringen wir zwei weitere Tage in und um Baku und unternehmen unter Anderem eine Tour zu den bekannten „mud volcanos“. Muss man gesehen haben, sagt das Internet. Unser Guide heisst auch hier Samir. Dank Regen sind aber nicht nur die Vulkane matschig, sondern auch die einzige Strasse da hoch. Und so bleiben wir auch mit diesem Samir stecken. Diesmal im Schlamm. Toll. Ausser das total poshe Baku will uns das ach so tolle Azerbaijan also nicht viel zeigen. Verdammte Zicke. Oke, ein paar Dinge haben wir schon gesehen. Darunter den brennenden Feuertempel, den brennenden Burning Mountain und die nicht brennbaren Petroglyphen. Trotzdem. Scheiss Zicke. 

    Aber ich will ehrlich sein. Ich bin auch einfach etwas müde. Reisemüde. Ich interessiere mich sehr für die Länder, Städte und Menschen die noch auf unserer Liste stehen. Und trotzdem lässt die Spannung spürbar nach. Gut möglich, dass wir in ein paar Wochen tatsächlich wieder zu Hause sind. Und das schreibe ich jetzt nicht, weil heute der 1. April ist. Vielleicht schon. Egal. Unser bisheriges Fazit zu Azerbaijan ist nicht besonders berauschend. Das Land ist generell teuer und man kriegt gefühlt weniger fürs Geld als andernorts. Und wie das Internet prophezeit hat, kostet auch einfach alles mehr, als zuerst angenommen. Das Zimmer (Mitarbeiter hätte einen Fehler gemacht), Ausflüge (Eintrittspreise haben sich erhöht), ja sogar der Tee (Livemusik spielt gerade). Keine offensichtlichen Scams, aber doch irgendwie subtile Abzocke. Das Essen hier gehört ebenfalls ins untere Mittelfeld. Und die Leute? Naja. Irgendwie eingebildet. Das Land sei ja soo reich und die weltweite Erdölindustrie fand dank der schwedischen Gebrüder Nobel - die beiden älteren Brüder des Stifters des Nobel-Preises - in den 1870ern hier in Baku ihren Anfang. Und dann sind da natürlich noch der meeega geile Eurovision Song Contest und diverse grossartige Sportveranstaltungen. Verlässliche Fahrpläne gibt es hier trotzdem nicht. Pfeifen.

    Es scheint auch, als ob das Land den Ausstieg aus der Erdölindustrie verpasst. Das knapp drei Milliarden schwere und furchtbar sinnvolle Projekt zum Bau des höchsten Gebäudes - immerhin 1,3 Kilometer! - wurde nach der Fertigstellung des Fundaments und aufgrund des eingebrochenen Erdölpreises vorerst auf Eis gelegt. Man hofft nun, dass irgendwelche Emirate einspringen und das Projekt fertigstellen. Als ob die Araber wollen, dass das höchste Gebäude der Welt in Azerbaijan steht. Träumer. Wahrscheinlich würden die drei Milliarden sowieso nicht reichen. Zum Schluss heisst es einfach die Stahlpreise hätten sich erhöht, ein Mitarbeiter habe ausserdem einen Rechenfehler gemacht und aufgrund permanenter Livemusik auf der Baustelle kostet das Projekt nun doch sechs Milliarden. Verdammter Scam eben. Aber wie immer geben wir nicht so schnell auf. In Gabala weiter westlich soll es neben einem beliebten Skiressort auch einige Wineries geben. Das hat noch immer geholfen. Mal schauen.
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  • Day445

    Ausgeträumt

    April 6, 2019 in Azerbaijan ⋅ 🌧 12 °C

    Auf dieses Sheki ist man total stolz im Land. Wurde uns mehrfach empfohlen. Viel Geschichte und so. Für viele ist es die schönste Stadt in Azerbaijan. Für mich nicht. Okee, es hat schon ein paar schöne Ecken und ein paar wirklich nette Leute hier. Neben ganz viel Lamm. Oder besser gesagt Schaf. Die schöne Sue und ich haben noch nie so viel Wolltier gegessen wie hier in Azerbaijan, was der Stimmung ebenfalls nicht dienlich ist. Wie so vieles hier. Sogar eine meiner Lieblingssuppen, Borschtsch, wird hier mit Lamm anstatt Rind gereicht. Selbst dieser sicher geglaubte Wert auf einer sonst unverständlichen Speisekarte entpuppt sich hier als Hammel-Scam. Verdammt, Azerbaijan. Wieso?

    Es finden sich erstaunlich viele nette Menschen hier und man will sogar wieder Fotos von und mit uns. Ich wittere meine Chance für eine kleine Abzocker-Revanche. Fünf Stutz kostet das eben geschossene Foto mit mir. Das habe ich leider vergessen zu erwähnen. Selber Schuld, Idiot, Geld her! Natürlich mache ich das nicht, bin ja kein Arsch und unser Host ist sowieso ein viel zu netter Mensch für so eine Aktion. Wir hausen in einem seiner alten, kalten Zimmer für sieben Stutz die Nacht, meiden die lokalen Restaurants und kochen lieber unser eigenes Ding. Ohne Lamm. Dafür genügend Wein. Auch wenn das Tasting ein einziger Frust war, der erworbene Wein ist schon geil. Produziert nach italienischer Art und mit italienischer Technologie. Sogar die Flaschen werden aus Italien importiert. Damit lässt sich ganz gut an der Stimmung arbeiten und ich setze mit der zweitletzten kubanischen Zigarre noch einen oben drauf. Eine Petit Edmundo von Montecristo zu lokalem Rotwein und einem - oder zwei - Gläschen Grappiolo. Total schön dieses Azerbaijan. Zumindest für fünfundvierzig Minuten.

    Die letzte Nacht im Schlusslicht-Land Azerbaijan verbringen wir in Zaqatala, nahe der Grenze zu Georgien. Erwartungen haben wir keine. Nicht mehr. Vielleicht was Nettes essen und ein Glas Wein, ohne abgezockt zu werden. Das wäre schön. Jaja, träum weiter, dummer Junge. Der Einstieg zum Lunch ist ziemlich holprig. Hühnersuppe? Ist aus. Linsensuppe? Ist auch aus. Borschtsch? Hmm, auch aus. Aber eine Pilzsuppe könnte die Küche bieten. Wie auch immer, Hauptsache warm. Doch völlig überraschend serviert man uns eine der besten Suppen der bisherigen Reise. Gefolgt von ... nichts. Irgendwann werden wir skeptisch und fragen nach. Den von Sue bestellten Hauptgang? Hmm, hat man wohl vor lauter Suppenunverfügbarkeiten vergessen. Ob wir diesen nochmals bestellen wollen. Nee du, Ramon, lass gut sein. Die Rechnung bitte. Wir können nur müde schmunzeln, als wir darauf erstmalig separate Positionen für die wie üblich und ungefragt zum Tee gereichten Zitronenscheiben und Kekse sehen. Und dann steht da noch ein unerklärliches „x/h“. Wir fragen nicht einmal mehr nach, was der ganze Scheiss soll. Ist ja der letzte Tag hier und „was di Azeris möged heusche, möged mir no lang zahle!!“ ... und tschüss!
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  • Day133

    Sighnaghi,Aserbaidschan,Saki

    February 2 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 2 °C

    DieSteppe hatte mich schon sehr beeindruckt,es ist immer ein völlig ruhiges Bild ,kein Baum der sich im Winde bewegt,einfach nichts was sich bewegen könnte sieht man mal von den Schaf und Kuhherden ab.Hatte aber auch sehr viel Glück mit dem Wetter,es gab noch keine Mücken(muss im Sommer sehr schlimm sein),für die Menschen die hier Leben ein hartes Dasein,und Udabno ist eines der unschönsten Dorfes das ich bisher gesehen habe,und im Umkreis von 20 km Steppe soweit das Auge reicht.
    Bin dann weiter nach Sighnaghi,ein kleines Städtchen,fast 1500 Meter hoch,über einem Kaukasustal,leider war es völlig bewölkt, und deshalb auch keine Sicht auf den Kaukasus.Die Stadt wurde sehr schön Renoviert und ist wohl mit einer der attraktivsten Touristenattraktionen.Habe neben einem wunderschönen Nonnen Kloster geschlafen und am nächsten morgen hatte die Hanni ein weißes Kleid es hatte in der Nacht geschneit und es schneite noch den ganzen Tag weiter,so wurde für mich die Abfahrt zum Alptraum,die Straße war so steil und glatt,bin trotz Allrad ein paar mal quer in die Serpentinen reingerutscht,war super heftig,hatte echt richtig Panik,aber ging ja doch alles gut und dann waren es auch nur noch 80 km bis zur Grenze nach Aserbaidschan,An der Grenze wurde die Hanni zweimal desinfiziert und alle tragen Mundschutz, wurde wieder gründlich durchsucht und stand dann doch noch zwei Stunden,brauche für Aserbaidschan eine Autoversicherung und genau der Typ machte ein ausgiebiges mittagspäuschen.Versicherung für 90 Tage ca 30€ dann noch bis Balaken,erste Stadt nach der Grenze gefahren,sim Karte 50 GB für 9€, bisschen rumgelaufen ,Brot und Käse gekauft Tee getrunken und dann irgendwann an einem Fluss sehr gut geschlafen und war sehr nasskalt obwohl kein Wasser im Fluss,bin bestimmt die letzten 50 km über 10 50 Meter und mehr breite trockene Kiselsteine Flüsse die aus den Kaukasus Tälern vermutlich nur das Schmelzwasser transportieren,der ganze Fluss in den dies transport Flüsse fließen,scheint ein riesiges Überschwemmungs Gebiete zu sein,alles voll Kieselsteine ungläubige Mengen,die Straße führt bisher immer direkt am Kaukasus lang,nur noch wenige Kilometer und ich bin den ganzen Kaukasus lang gefahren.und war immer geil weil einfach riesig.,hab noch in Qakh,nettes kleines Bergdorf,kurz angehalten und bin jetzt in Shaki,ist glaube fast schon groß Stadt,Hab gleich als erstes einen Iman kennengelernt ,glaube er wollte mir zeigen wie offen sie sind,na bin mit ihm in seine Moschee,war schon gut ,ist die aller älteste Moschee in Saki, einfach und sehr schlicht,fast direkt daneben sind zwei sehr schöne Karawansereien,eine nette kleine Altstadt und oben ne Burg mit Orientalem Schloss .Ach bis jetzt ist Aserbaidschan gut,nun brauchte ich noch einen Schlafplätze in der Stadt wollte ich nicht und hab auch keinen Platz gesehen und so dachte ich rauf zum Kriegsdenkmal da gibt es ein Plätzchen und bin dann doch auf einem kleinen Hotel Parkplatz gelandet und hab da versucht umzudrehen,oben am Fenster stand ein Typ der sich später als der Chef des Hotels war,ich dachte ihm gehört der Mercedes der mir im Weg war,na der Typ war sehr nett, kamen zwei Männer fuhren Autos weg,und ich hab einen geilen Platz,Sitze im Restaurant es ist warm und gerade kam der wirklich super nette Besitzer und verkündete mir das ich gerne bei ihm duschen etc,kann,es gibt keinen Alkohol in diesem Hotel.
    Die Straßen bisher total gut ,der Diesel ist im Vergleich zu Georgi super gut ,0,30€ der Literauch klasse.bei den Strassen muss ich mich ein wenig korrigieren nur die Hauptstraße ist gut,rechts oder links in den Dörfern gibt es keinen Asphalt und wird es sehr schnell sehr schlecht,eigentlich müsste man ja denken hier müsste es allen gut gehen Aserbaidschan ist mit eines der reichsten Länder,bisher stimmt das zu über 90% nicht im Gegenteil,bin aber noch viel zu kurz hier einfach nur was ich bis jetzt sah und sehe.
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  • Day10

    2. Ziel: Gabala

    July 14, 2019 in Azerbaijan ⋅ 🌧 15 °C

    Nachdem es die Nacht heftig geregnet, war auch noch am Morgen vieles feucht.
    los ging es im Khanspalast in Sheki https://en.m.wikipedia.org/wiki/Palace_of_Shaki_Khans, der zurecht kürzlich in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

    Wir wurden besonders auf die zwei dreihundertjährigen Platanen vor dem Gebäude hingewiesen... gegen Mittag erfuhren wir, dass kurze Zeit später eine nachfolgende Gruppe von einem großen herabfallendem Ast getroffen und verletzt wurde.

    Weitere Programmpunkte waren: der Werksverkauf einer örtlichen Seidenfabrik, ein Straßenverkauf von Brotfladen (hergestellt von Flüchtlingen aus Berg Karabach), die letzte Kirche auf unserer Route. Sie gehört zu der Volksgruppe der Udinen, die wiederum die letzten Vertreter der kaukasusischen Albaner sind, sehr umfangreiche Ausgrabungen bei Gabala.

    Die Stimmung in der Gruppe ist gut und der aktuelle Reiseleiter excellent.
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  • Day11

    Von Gabala nach Baku

    July 15, 2019 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 22 °C

    Auf dem Weg beeindruckte uns die größte und älteste Moschee 🕌 im Kaukasus und anschließend ein kleiner Wallfahrtsort für einen Sufi, wo noch heute rituelle Opferfeste mit Schlachtung stattfinden. Baku wirkt was Geschäfte, Bauten und Verkehr betrifft eher westlich. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl von voll verschleierten Frauen...Read more

  • Day12

    Altstadt, Synagoge, Restaurant, Flammen

    July 16, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 31 °C

    Morgens hatten wir eine Führung durch die Altstadt mit vielen gut erhaltenen oder restaurierten Gebäuden. Immer spür - und sichtbar, der Kontrast zur Moderne.

    Die größte Überraschung des Tages jedoch war der Besuch in einer Synagoge aschkenasischer Juden ganz in der Nähe des Hotels, TripAdvisor sei Dank. Nachdem ich den Polizisten am Eingang erfolgreich passiert hatte, begrüßte mich ein Mann in den 80ern sehr freundlich auf Jiddisch und zeigte mir alles.

    Auch das 2. Highlight des Tages verdanke ich TripAdvisor (wo auch eine Bewertung von mir steht): Sumakh http://beat.az/project/sumakh/.
    Ein sehr schönes Restaurant der oberen Mittelklasse, ca. 40 min Fußweg vom Stadtzentrum entfernt, d. h. weit genug weg vom allgemeinen Touristentrubel.

    Auf dem Weg dahin bin ich dann U-Bahn gefahren, nicht ohne vorher ein neues Ticketsystem kennen- und lieben zu lernen. Es sollte eine Umsteigeverbindung sein. Und obwohl der zweite Teil ausgeschildert und auf maps.me mit Uhrzeit angegeben war, war er noch im Bau...

    Abends konnte ich dann von der Dachterrasse die flammenförmigen Hochhäuser mit entsprechender Illumination bewundern... nicht ganz mein Geschmack, aber ich habe auch eine gewisse Toleranz gegenüber blinkender Christbaum Beleuchtung entwickelt...
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  • Day13

    Das Ende ist nah...

    July 17, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 30 °C

    Am letzten Tag stehen Felsenzeichnungen, eine Moschee und ein Feuertempel auf dem Programm. Letzter war mir zu sehr nachgebaut daher gibt es davon kein Foto. Dafür eines von einer Dipvisite am Kaspischen Meer.
    Am Nachmittag dann Ausruhen vor der nächtlichen Rückfahrt und dann am Abend das obligatorische Abendessen mit dem ebenso obligatorischen Dank an den Reiseleiter.

    Dies ist der letzte Eintrag dieser Reise, er entsteht auf dem Flughafen von Baku. Über Feedback freue ich mich. Die nächste Reise kommt bestimmt... 😉
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  • Day204

    Azerbaijan to Georgia in the Northwest

    September 30, 2019 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 20 °C

    After just two days in Azerbaijan (way too short!), we're crossing the border to Georgia. Our camp was just 10kms away and we reach it bright and early at 10am. There are a few cars in front of us but nothing too bad.
    Once we are at the control area (customs and passport control happens in one building), an officer takes our passports, another one quickly looks around Hans and we're motioned to get some luggage x-raid. What to take? Surely, we're not going to take everything... In the end, Tom takes our dirty laundry, a bag full of groceries and his backpack, but probably no one would have noticed if we hadn't taken anything (though the lady at the X-ray did ask "is that all?", upon which Tom answered we travel in a camper van, that it was a bit difficult and left.) Luckily, no one bothers about the car nor our belongings anymore. Instead we queue to have our paperwork checked. Tom and the car are first and there seems to be a problem. At first, we can't really figure out what happened but then they tell us that we haven't paid the road tax yet. You're supposed to pay it on arrival in Azerbaijan. We had assumed road and bridge tax (40$!) are the same, but no. A friendly and very well English speaking officer helps us out. We can pay it at the counter now, and everything is sorted. Those were costly two days in Azerbaijan... Happy that it's done, we continue to the Georgian side. I need to walk through the pedestrian/passenger passport control and am through in no time. Tom, however, is stuck due to our Australian registration. The officer just doesn't want to accept that this is the only official piece of paper we have! Realising the trouble we're in, I ask Tom to check whether we can look up the registration on the Queensland department of transportation website. Luckily, our internet connection is still working and Tom is able to find it after some time. Last problem: the registration we have with us has an expiration date on it. And while we had paid for it to be prolonged, neither of us has received or saved the new document. Jeez... Something we need to rectify asap! In the meantime the border officer grew tired of waiting and finally tells Tom it's ok and waves him through. Sigh. Deep breaths. And on we go. The compulsory insurance can be bought at a booth just 3kms away and soon thereafter we also find a shop to buy a simcard and an ATM. Everything sorted for now.
    Later, we meet a Dutch couple (labopstop.nl). I had seen their car at the border going the other direction and was wondering what happened. Well, as they didn't have paperwork for their small trailer (in the Netherlands you don't need it), they were refused entry to Azerbaijan. And that's when we really realised just how precarious our situation had been. With all those digitalised border crossings ahead of us, we better get our paperwork in better shape!
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  • Day202

    Random observations in Azerbaijan

    September 28, 2019 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 20 °C

    What can you learn about a country in just two days? Well, not much really. But some things we found noteworthy nonetheless:

    Azerbaijan is the first country on our journey where geese seem to be super popular. It felt like every second house in the mountain villages had some.

    The road from Baku to Gabbala leads through very diverse countryside. While you start at the Caspian Sea and then drive through semideserts, the landscape changes drastically as soon as you reach higher altitude. Lush green forests and vineyards greet here. Furthermore, there are hundreds of beautiful looking restaurants along this stretch, nestled on hilltops or underneath trees, inviting to take a break and enjoy the scenery. (With hardly anyone around, we were, however, wondering how on earth they all survive...).

    Another find, crucial for our travel planning, is the very good cellphone reception all over the country. Something we haven't been used to so far.

    And we were also positively surprised by the first recycling machine we spotted in a supermarket. Yes to waste management!

    Good for our budget: diesel ist finally cheaper than petrol and every gas station has the same price. Is it government regulated? Don't know, but we're leaving all fuelled up.

    As we're looking for nice campspots, we can't help but notice the dried out riverbeds everywhere. It's hard to imagine a full flowing river here, but after all, it's autumn and it might be different in spring with all the snow melting in the mountains? The debris that's lying around suggests that way. We might have to come back and check it out!
    Right now, we head to lakes instead. However, as refreshing water sources seem to be scarce, the ones that exist have been capitalised on: the two lakes we approach have been taken advantage of a hotel with a boom gate denying entry to non-paying guests. What a shame!

    Last but not least, we realize that Russian isn't very popular here anymore. The Azeri language sounds very different and they use yet another alphabet. A strong Turcic influence can be detected. Time to move on from Russian and learn new words!

    We leave, feeling that we haven't explored enough of this country's landscape and culture. But mountains are calling and we need to take advantage of the great weather forecast. Azerbaijan, you deserved more but we tried to make the most of it.
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You might also know this place by the following names:

Republic of Azerbaijan, Aserbaidschan, Azerbaijan, Aserbaijan, Azebaegyan, አዘርባጃን, Azerbaichán, آذربيجان, ܐܙܪܒܝܓܐܢ, Azerbaiján, Азарбижан, Azərbaycan Respublikası, Азербайджан, Azɛrbayjaŋ, আজারবাইজান, ཨཛར་བཡེ་ཇན།, Azerbaidjan, Azerbejdžan, Ázerbájdžán, Aserbajdsjan, Azerbaijan nutome, Αζερμπαϊτζάν, Azerbajĝano, Azerbaiyán, AserbaidĪaan, آذربایجان, Ajerbayjaan, Azerbaidzan, Azerbaïdjan, Azèrbayidj·an, Azerbeidzjan, An Asarbaiseáin, Acerbaixán, અઝરબૈજાન, Azarbaijan, אזרביג'ן, अज़रबैजान, Azerbajdžan, Azerbajdzsán, Ադրբեջան, Azerbaidzhan, Aserbaíjan, Azerbaigian, アゼルバイジャン共和国, აზერბაიჯანი, Azabajani, Әзербайжан, អាហ៊្សែរបែហ្សង់, ಅಜರ್ಬೈಜಾನ್, 아제르바이잔, ئازەربایجان, Azerbayjan, Atropatene, Azerebayijaani, Azerbaidzjan, Azɛlɛbaizá, ອາເຊີໄບຈັນ, Azerbaidžanas, Ajelbayidja, Azerbaidžāna, Азејберџан, അസര്‍ബൈജാന്‍, अझरबैजान, Ażerbajġan, အဇာဘိုင်ဂျန်, Aderbaidjan, Aserbaidschaan, अजरबैजान, Azerbaidžuanu, ଆଜେରବାଇଜାନ୍, Azerbejdżan, Aserbaigian, ازربايجان, Azerbaijão, Asarsuyu, Azerubayijani, अजर्बैजान, Azzirbaiggian, Aserbaižan, Zerebaidyäan, Azerbaidyäan, , අසර්බයිජානය, Azerbajaan, Azerbajxhan, Азербејџан, Azerbajdzjan, அஜர்பைஜான், అజర్బైజాన్, Озарбойҷон, อาเซอร์ไบจาน, Aserbayan, ʻAsapaisani, Azerbaycan, Азәрбайҗан, ئەزەربەيجان, آذربائجان, Ai-déc-bai-gian (Azerbaijan), Aserbaiyan, אזערביידזשאן, Orílẹ́ède Asẹ́bájánì, 阿塞拜疆, i-Azerbaijan

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