Bahamas
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58 travelers at this place:

  • Day122

    Endlich Urlaub ;)

    October 11 on the Bahamas

    Um 8 Uhr klingelt unser Wecker und es geht wieder auf zum Flughafen, um den Weiterflug auf die Bahamas, nach Governor’s Harbor auf der Insel Eleuthera, anzutreten. Beim Check-in werden wir nach unserem Rück- oder Weiterflugticket gefragt, da wir es zwingend vorlegen müssen um auf die Bahamas fliegen zu dürfen. Das ist blöd für uns, weil wir uns in dem Monat das nächste Ziel aussuchen wollte, auch wenn wir schon ein paar Optionen im Kopf haben.
    Da ohne Ticket nichts geht, müssen wir jetzt innerhalb von einer Stunde schnell ein passendes Ticket finden. Theoretisch kann man vielleicht auch irgendeinen stornierbaren Flug buchen, aber damit haben wir bisher noch keine Erfahrung. In die USA dürfen wir auch nicht zurück (zumindest nicht, wenn wir selber aus- und einchecken müssen), da wir möglicherweise Probleme mit unserem Visum bekommen. Laut offizieller Information zählen Nachbarländer und die Karibik für unser 90-Tage-Visum nicht als Ausreise, daher dürften wir nach den Bahamas eigentlich nicht wieder einreisen. Man könnte es zwar riskieren, ein Direktflug erscheint uns dennoch sicherer. Leider gehen sehr viele Flüge an andere Orte der Karibik über Florida. Die nächste, größere Insel wäre Kuba und wir finden einen nicht zu teuren Direktflug von Nassau (Hauptstadt der Bahamas) nach Havanna. Da das eigentlich nicht als nächstes Ziel geplant war und man auch nur 30 Tage bleiben darf (Verlängerung möglich), werden wir hier wohl eher einen touristischen Stopp einlegen. Zumindest haben wir jetzt ge au eine Minuten bevor wir noch einchecken dürfen die Buchung geschafft und bekommen damit noch unseren Flug.
    Als wir uns am Flughafen gerade noch etwas zu trinken mitnehmen möchten, werden wir ausgerufen. Merkwürdig, das Boarding hat erst vor maximal zehn Minuten begonnen und das Gate schließt erst in frühestens zehn Minuten... Wir lassen also alles stehen und liegen und flitzen (50 Meter) zum Gate.
    Am Flugzeug angekommen merken wir, warum sie so schnell auf unsere Namen gekommen sind: Es ist eine relativ überschaubare, zweimotorige Maschine, die Platz für geschätzte 60 Personen bietet. Allerdings sind außer uns nur drei andere Passagiere im Flugzeug. Dazu eine Stewardess und (so weit wir wissen) ein Pilot und Co-Pilot. Auf ins Abenteuer!

    Nachdem wir aus dem Flugzeug bereits das schöne Meer und ein paar Inseln entdeckt haben, freuen wir uns sehr angekommen zu sein. Die Flughafenkontrolle war die strengste, welche wir jemals durchlaufen sind, unsere Absichten würden erfragt, Weiterflugticket verlangt und der gesamte Koffer durchgeschaut. Wahrscheinlich ist es einer der einzigen Flughäfen, der Zeit für vernünftige Kontrollen hat.
    Nach kurzer Taxifahrt in der Unterkunft angekommen begrüßt uns unser Gastgeber John. Er macht einen freundlichen Eindruck und ist anscheinend seit zwei Jahren damit beschäftigt, die Unterkünfte auf- und auszubauen. Wir bekommen für heute einen Wagen und können uns so erst einmal mit Lebensmitteln eindecken, die leider auf der Insel sehr sehr teuer sind. Zum lokalen, frischen Obst zählen wohl Kokosnüsse, Bananen und Ananas, wobei die Saison für Letztere wohl im Juni und dann wieder im November ist und wir Kokosnüsse im Markt gar nicht finden. So bleiben uns leider nicht viele Optionen und wir decken uns reichlich mit Grundnahrungsmitteln und Wasser ein. So viel zu "Wir essen den ganzen Tag nur Obst 😪).
    Da es inzwischen später Nachmittag ist, gehen wir nicht mehr weiter auf Erkundungstour.

    Am nächsten Morgen machen wir uns dann auf und verlassen unseren netten kleinen Bungalow, der quasi aus einem Raum plus Badezimmer besteht, aber klimatisiert ist (Riesenvorteil bei der Hitze).
    Der Strand ist entgegen unserer Vorstellung bei Buchung leider nicht sehr nah, sondern drei Kilometer entfernt, was bei der schmalen Insel so ziemlich das Maximum ist. Wir machen uns zu Fuß auf durch den nächsten kleinen Ort. Die Leute grüßen eigentlich alle, auch vorbeifahrende Autos grüßen häufig und zweimal werden wir gefragt, wo wir hinmöchten und ob wir ein Stück mitgenommen werden möchten. Wir haben noch keine große Erfahrung mit der Insel aber nach den bisherigen Gesprächen mit den Leuten hier scheint uns das wirklich reine Gastfreundschaft und keine Geldmacherei oder Schlimmeres zu sein. Allerdings hat es sich nicht ergeben bzw. gelohnt, mitzufahren, von daher können wir es noch nicht beurteilen. Zuletzt laufen wir einen hügeligen Weg auf und ab Richtung Strand, können ihn aber erst ganz am Ende des Weges hinter einigen Palmen sehen.

    Was für ein Anblick! Er entlohnt uns für den Fußweg und alles, was uns hier noch erwarten mag. Das türkise Wasser und der feine Sand begrüßen uns im Paradies. Dazu kommt, dass weit und breit keine Menschenseele zu sehen ist und wir diesen Strand komplett für uns haben. Genial! Wir verbringen den Tag mit Planschen, Schnorcheln und faul am Strand liegen. So kann es weitergehen.
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  • Day125

    Früchte der Insel

    October 14 on the Bahamas

    Unsere Enttäuschung über die "Früchtearmut" im Supermarkt wurde heute wieder wettgemacht.

    Heute war mal wieder ein Strandtag angesagt 🤗🤗🤗 und nach dem anstrengenden Schnorcheln sind wir auf Empfehlung unseres Hosts JJ in ein Strandhotel, welches einem Freund von ihm gehört, an die Strandbar gegangen. Da die High Season auf den Bahamas erst im November anfängt, haben wir auch die Bar komplett für uns. Diese Einsamkeit in diesem Paradies hat schon etwas 😍. Daher sitzt an der Bar außer uns auch nur Tom, der Besitzer des Hotels, der gleichzeitig Immobilienmakler auf unserer Insel Eleuthera ist. Wir werden über die hiesigen Grundstückpreise aufgeklärt, da gerüchteweise jeder, der das zweite mal auf die Bahamas kommt, hier bleibt und baut. Wir sind nicht ganz abgeneigt 😊. Die Preise reichen von $1.000.000+ (Strandgrundstück; vlt. eher nicht so unsere Preiskategorie) über $40.000 (eine Straße weiter in den Ort; entspricht schon eher unseren Vorstellungen 😁) zu nur $10.000 im Ort weiter nördlich.

    In dem Zusammenhang kommen wir auch auf die Lebensmittelpreise und unsere Enttäuschung über das Obstangebot zu sprechen. Daraufhin zeigt Tom uns, welche Früchte wir an der Straße finden und einfach pflücken und essen können, z.B. Seagrapes und Beeren der Bismarckpalme (sehen wie unsere Vogelbeeren aus, daher waren wir vorerst zurückhaltend), und holt jeweils einige aus seinem "Garten" für uns. Er lässt uns noch einen Tee aus frischem Zitronengras kochen und trinkt mit uns den lokalen Kokosrum, sehr sehr lecker 😊.

    Gut gesättigt machen wir uns auf den Heimweg, sammeln noch drei Kokosnüsse auf und pflücken ein paar Beeren von einer Bismarckpalme.

    Das Öffnen einer Kokosnuss ist allerdings ohne ein Buschmesser gar nicht so einfach. Der Kern der Kokosnuss 🥥, welchen wir in Deutschland als eigentliche Kokosnuss kennen, ist noch von einer dicken, faserigen Schale umgeben, welche sehr schwer zu öffnen ist. Wir mühen uns mit einem Küchenmesser ab und schaffen es nach ca. 10 Minuten und sehr viel Gewalt und Kraft, die Kokosnuss aus der Schale zu holen. Als JJ unseren Kraftakt sieht, holt er sein Buschmesser und öffnet uns die andere Kokosnuss innerhalb einer Minute 🤷🏼‍♀️.
    JJ rät uns davon ab, selber mit dem Buschmesser eine Kokosnuss zu schälen, sehr weise. So wie es bei ihm aussieht, könnte da der ein oder andere von uns auch tatsächlich wieder einen Finger dabei verlieren 😇. Das überlassen wir dann lieber den geübten Inselbewohnern. Die eigentliche Kokosnuss ist mit Hilfe eines Steins hingegen sehr einfach und schnell zu öffnen und endlich kriegen wir unser Abendessen 😋.
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  • Day130

    Fish Fry

    October 19 on the Bahamas

    Nachdem wir bisher hauptsächlich an der östlichen Küste der Insel geschnorchelt sind, verschlägt es uns heute zur gegenüberliegenden Seite. Die wird auch Karibik-Küste genannt, obwohl sie im Prinzip genauso Atlantik-Küste ist wie auf der gegenüberliegenden Seite. Man merkt jedoch deutlich, das in östlicher Richtung der offene Ozean liegt. Dort ist es unserer bisherigen Erfahrung und allgemeiner Infos nach eher etwas rauher in Bezug auf Wellen und Wind. Zum Schwimmen und Planschen macht das Spaß und bietet auch einigen Korallen gute Lebensbedingungen. Die Sicht ist aber bei ruhiger See besser, weil weniger Sand aufgewirbelt wird. Von daher erwarten uns heute an der ruhigen Karibik-Küste gute Schnorchelbedingungen.

    Wir sehen auch einige Fische, vor allem Schwärme eher kleiner silberner Fische. Dazu gesellen sich aber auch ein paar bunte Fische und etwas größere, die wir für Barrakudas halten. Außerdem entdecken wir diverse andere Meeresbewohner, von Krill über Muscheln bzw. Schnecken bis zu Krebsen. Am Ende des Tauchgangs zeigt sich überraschend noch ein Stachelrochen, der ganz ruhig an uns vorbei und davon schwimmt. Es sieht eher aus wie ein Schweben und die Gemächlichkeit täuscht leider auch, da man als Mensch selbst mit Flossen deutlich langsamer ist. Wir sind insgesamt zufrieden und kommen bestimmt noch einmal wieder, zumal der Strand noch in Gehdistanz zu unserer Unterkunft liegt.

    Den Rückweg müssen wir heute nur teilweise zu Fuß antreten. Nachdem wir heute morgen schon zufällig unsere Barkeeperin von Toms Strandhotel an unserem Lieblingsstrand getroffen haben und sie uns ein Stück mitgenommen hat, treffen wir auch jetzt wieder auf eine nette Person, die anhält und uns fragt, ob wir mitfahren möchten. Ein Mann, geschätzt in den 50ern bietet uns die Mitfahrt an, obwohl das sonst seiner Aussage nach gar nicht so seine Art ist. Wenn er nicht wirklich sehr freundlich und keineswegs gefährlich aussehen würde, hätten wir uns Sorgen gemacht, als er auch noch fragt ob wir Hunger oder Durst haben, er hätte noch ein paar Snacks dabei. Wir lehnen dankend ab und unterhalten uns die 5-minütige Fahrt über ein wenig. Wie sich herausstellt ist er US-Amerikaner, der hier ein Strandhaus gekauft hat und in seiner Urlaubszeit renoviert. Letztlich erzählt er uns vom freitags stattfindenden Fish Fry, einer Art großer Grillparty, im benachbarten Governor's Harbour. Da heute Freitag ist (woher sollen wir das wissen...) wird er hingehen und bietet uns an, uns erneut mitzunehmen. Wir sind erst etwas skeptisch, wagen dann aber doch den Sprung ins kalte Wasser (den man hier sonst vergeblich sucht 😉).

    Um 20 Uhr kommt er tatsächlich wieder vorbei und sammelt uns ein. In Governor's Harbour sehen wir dann schon einen abgesperrten Teil der Straße neben einem Imbiss- und Verkaufsstand sowie mehrere Grills auf dem Sandstrand. Dazu gibt es viele Sitzmöglichkeiten und musikalische Unterhaltung durch einen DJ. Es sind wohl so 50-60 Leute hier, was die mit Abstand größte Menschenansammlung ist, die wir bisher hier gesehen haben. Wir probieren uns durch die lokalen Köstlichkeiten (der gegrillte Fisch war besonders gut 😋) und gönnen uns als nicht-Faherer dazu ein Kalik, das Bier der Bahamas, sowie den lokal beliebten Drink Bubba Rum, der wohl aus Rum, Kokosrum und mehreren Fruchtsäften besteht. Die Stimmung ist ausgelassen und es wird z. T. auch getanzt. Zwischendurch gibt es auch noch einen Limbo-Wettbewerb für alle. Wir unterhalten uns ziemlich lange mit unserem freundlichen Fahrer Bill, der auch einige interessante Geschichten aus seinem Leben mit uns teilt. Es gefällt uns auf jeden Fall gut und wir können uns vorstellen noch einmal wiederzukommen, vielleicht ja schon nächste Woche.

    Auf dem Rückweg bietet Bill uns an, uns sein Strandhaus und die Schnorchelmöglichkeiten davor mal anzuschauen. Wieder überlegen wir kurz, vor allem weil er auch noch anbietet uns extra abzuholen und zurückzubringen und wir damit mindestens ein schlechtes Gewissen haben werden. Trotzdem nehmen wir wieder einmal dankend an und sind gespannt auf den morgigen Tag bei ihm.
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  • Day138

    Haihappen Uhaha!

    October 27 on the Bahamas

    Heute geht es wieder in den Norden der Insel um im Durchgang zwischen Eleuthera und der kleinen, anliegenden Current Island zu schnorcheln. Wie der Name bereits verspricht gibt es in dem Durchgang auch ein wenig Strömung, daher gehen wir sehr vorsichtig ins Wasser. Es stellt sich aber mit den Flossen als problemlos heraus.

    Die Strömung und der Graben in der Mitte des Durchgangs begünstigen das Wachstum flexibler Korallen wie Gorgonien. Außerdem treiben sich hier einige, auch größere, Fische herum. Wir entdecken hauptsächlich eine kleine Ansammlung der größten Barrakudas, die uns bisher begegnet sind. Aufgrund der großen Zähne halten wir lieber etwas Sicherheitsabstand.

    Während wir uns wieder Richtung Ausgangspunkt treiben lassen, entdecke ich (Gerald) im Graben einen etwas größeren Fisch: unseren ersten Hai! Ehrlich gesagt können wir nicht einmal sagen, was für einer es war, da er leider nur in ca. 10 m Entfernung sichtbar war und gleich wieder verschwunden ist. Er (sie?) war sicherlich auch weniger überrascht von uns als umgekehrt. Mit etwas Fantasie ist er gerade noch auf dem Foto zu erkennen.

    Danach fahren wir zu einer zweiten bewohnten Nebeninsel, Harbour Island. Wie Spanish Wells ist sie deutlich dichter bewohnt als die Hauptinsel, gilt aber etwas mehr als Partyinsel. Wir wissen nicht, ob das stimmt, da wir tagsüber hier sind, sehen aber schon etwas mehr Tourismus und auch Bars und sogar Nachtclubs. Also scheint hier tatsächlich etwas mehr los zu sein. Bei gefühlten 40°C in der Sonne schlendern (schleppen) wir uns ein wenig über die Insel und schauen uns alles an. Zum Abschluss finden wir in der Nähe des Hafens ein kleines Café und gönnen uns nach wochenlangem Entzug mal wieder eines dieser heißgeliebten kaffeehaltigen Kaltgetränke.
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  • Day131

    Bill's Reef

    October 20 on the Bahamas

    Wie gestern Abend verabredet, holt Bill uns am Morgen ab, um mit ihm den Tag in seinem Strandhaus zu verbringen und im Riff vor seinem Haus zu Schnorcheln.

    Als wir in seinem Strandhaus stehen, sind wir von dem Ausblick überwältigt. Hier kann man es durchaus aushalten. Bill entschuldigt sich ziemlich häufig für den Zustand des Hauses, und dass sein Herd noch nicht funktioniert und er uns somit kein Essen kochen kann. Wir finden das Haus super und hatten auch nicht nur im Entferntesten erwartet bzw. überhaupt daran gedacht, dass er uns etwas kocht. Seine Gastfreundschaft ist uns manchmal schon etwas unangenehm, da wir nicht wissen wie wir auch nur einen Teil zurückgeben können. Immerhin haben wir Kokosnüsse mitgebracht 🥥😀 und da Bill noch nicht so lange auf den Bahamas ist, und auch dann immer nur zum Urlaub, und wir von Toms Strandbar einige Erfahrung mitgebracht haben, erzählen wir ihm noch welche Pflanzen aus seinem Garten er essen kann, wovon er durchaus begeistert ist.

    Nachdem sein neuer Herd geliefert wurde, stürzen wir drei uns in die Wellen. Bill zeigt uns einige sehr coole Schnorchelspots mit vielen bunten Fischen, einigen schönen Korallen und auch einen riesigen Hummer kriegen wir zu Gesicht (soweit er sich aus seiner Höhle wagt). Nach dem Schnorcheln wird die erste Kokosnuss geöffnet und Bill hat Snacks in Form von frischem Gemüse vorbereitet.

    Nach einer kleinen Pause geht es wieder ins Wasser, Bill setzt dieses Mal allerdings eine Runde aus.
    Als wir wieder aus dem Wasser kommen, stellen wir fest, dass Bill quasi ein Festmahl vorbereitet hat. Es gab zwar "nur" Nudeln mit Fleischklößchensoße, Tomatensalat und Bohnen, bei unseren Mahlzeiten der vergangenen Wochen ist das jedoch ein Highlight.

    Vollgefuttert fährt Bill uns wieder zu unserem Cottage. Wir hätten zwar angeboten zu laufen, allerdings war es schon dunkel und die 10km haben uns dann doch nicht so zugesagt. Davon abgesehen, hätte Bill es auch nicht akzeptiert. Wir verabreden noch, dass wir ihn nächsten Freitag zum Fish Fry abholen, da haben wir endlich ein Auto 😊 und verabschieden uns.

    Bill ist mit Abstand der netteste Mensch, den wir bisher auf unserer Reise getroffen haben (leider haben wir jetzt Jaro für unsere Challenge nicht mehr 😕) und wir freuen uns schon auf nächsten Freitag.
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  • Day134

    Sapphire Hole & Spanish Wells

    October 23 on the Bahamas

    Da das Wetter gestern nicht so berauschend aussah als wir losfahren wollten, haben wir unseren Ausflug zum Sapphire Blue Hole auf heute verschoben. Obwohl das Wetter im Norden oder Süden der Insel komplett anders aussehen kann und auch ein bewölkter Himmel hier in nur einigen Minuten zu einem strahlend blauen Himmel und heißem Tag werden kann, wollten wir es nicht riskieren.

    Wir machen uns auf zum Queen's Bath, welches auf dem Weg zum Sapphire Blue Hole liegt und uns von JJ empfohlen wurde. Das Queen's Bath sind natürliche Löcher in den Felsen an der Atlantikseite, welche sich mit dem Wasser der Wellen füllen und in denen man ganz gemütlich entspannen kann. Leider war gerade Ebbe, als wir ankamen und somit nicht wirklich Wasser darin. Vielleicht haben wir an einem anderen Tag mehr Glück.

    Wir fahren weiter Richtung Norden über die Glass Window Bridge. Die Brücke ist der schmalste Ort der Insel, welcher tatsächlich nur aus der Brücke über ein paar Felsen besteht. Zur einen Seite der Brücke sieht man die raue Atlantiksee, an der die Wellen gegen die Felsen preschen und auf der anderen Seite ist die komplett ruhige Karibikseite mit kristallklarem Wasser und keiner einzigen Welle. Der Anblick ist schon sehr beeindruckend.

    Jetzt geht es auf zum Sapphire Blue Hole, welches ganz im Norden der Insel ist. Trotz vorheriger Warnungen finden wir den Weg recht schnell und sind auch hier wieder komplett alleine 😊. Das Sapphire Blues Hole ist ein ca. 20 Meter tiefes Loch, welches mit Meerwasser gefüllt ist. Man springt von einer angeblich zehn Meter hohen Klippe in der Loch (uns kam es eher wie fünf oder sechs Meter vor), was noch nicht der schwierige Part ist. Um aus dem Loch wieder heraus zu kommen, muss man die Felsen wieder hochenklettern und hat nur ein Seil mit Knoten darin als Hilfe. Für den Einen war der Sprung die größere Herausforderung, für die Andere das Klettern 😉.
    Beides war dann aber doch gar nicht so schlimm und das Wasser war schön erfrischend.

    Wir wollen weiter zum Tay Bay Beach wo man hervorragend schnorcheln können soll. Die Straße hört plötzlich auf und weiter geht es auf einer sehr kaputten und holprigen Schotterpiste mit dezent vielen Löchern. Endlich am Ende des Weges angekommen, springt ein nacktes, sonnenbadendes Päarchen auf und bekleidet sich schnell. Der Weg hat uns zu einem Haus am Strand geführt. Den Weg, der eigentlich zu dem Strand führen sollte, gibt es wohl nicht mehr (unsere Info war auch aus 2001🤷🏼‍♀️) und man kommt nur noch zu Fuß an den Strand, der noch ca. 20 Minuten entfernt ist. Da der Strand auf der Atlantikseite liegt und das Paar uns gesagt hat, dass die See dort gerade sehr rau ist und man im Wasser kaum etwas sieht, kehren wir um und entscheiden uns kurzfristig dazu, ein Wassertaxi auf die kleine Nebeninsel Spanish Wells zu nehmen.

    Einen Fahrplan gibt es natürlich nicht, aber wir haben Glück, dass ein Wassertaxi ca. 40 Minuten nach unserer Ankunft am Dock nach Spanish Wells übersetzt. Die Insel ist trotz ihrer Größe gefühlt der Fleck auf Eleuthera mit der größten Bevölkerung, definitiv der am engsten besiedelte bisher. Die Bewohner sind im Gegensatz zur Hauptinsel hauptsächlich Weiße, da in der Vergangenheit keine anderen Bewohner zugelassen wurden. Die Insel hat eine Hafenseite mit Privat- als auch Rifftourschiffen und eine Strandseite welche komplett aus rosanem feinkörnigen Sand besteht. Wir schlendern etwas über die Insel durch die Wohnsiedlung und finden endlich etwas zu essen, mittlerweile wird es auch wirklich Zeit. Wir gehen mit unserem Essen an den Strand, Schnorcheln ein bis zwei Stunden obwohl es nicht wirklich viel zu sehen gibt, und machen uns langsam wieder auf den Heimweg, das letzte Wassertaxi fährt bald. Ein kleines Souvenir nehmen wir von der Insel auch noch mit, wir haben beim Schnorcheln unsere ersten Sanddollar gefunden und die waren auch nicht gerade klein 🙂.
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  • Day135

    Lighthouse Beach

    October 24 on the Bahamas

    Heute wollen wir an den südlichsten Punkt der Insel, an den Lighthouse Beach, welcher der schönste Strand der Insel und super zum Schnorcheln sein soll. Wir sind gespannt ob wir dieses Mal ankommen 🙂.

    Auf dem Weg dorthin machen wir aber erst einmal beim Ocean Hole, einem See mitten in einem Ort, welcher über unterirdische Gänge mit dem Meer verbunden ist und unzählige Fische beherbergt, halt.
    Da das Wetter allerdings gerade nicht so ansprechend ist (ca. 26°C und bewölkt), springen wir lieber nicht hinein und hoffen, dass wir weiter südlich mehr Glück mit dem Wetter haben. Wir verlieren allerdings schon fast die Hoffnung, denn unsere Fahrt wird fast durchgehend von strömendem Regen begleitet.
    Der Weg zum Lighthouse Beach ist spannend. Noch einmal würden wir ihn wahrscheinlich nicht fahren, wenn es zuvor stark geregnet hat. Wie so häufig hört die Straße irgendwann auf und wird zu einem Gemisch aus Schotterpiste und sehr großen Steinen umrahmt von sehr dichten tropischen Gewächsen. Nur dass der Weg dieses mal noch gute acht Meilen sind.
    Zum Glück haben wir Guthaben auf unserem Handy und eine Telefonnummer, sodass wir im Notfall Hilfe rufen können... nicht.
    Am ersten Wasserloch angekommen, wissen wir schon nicht, ob wir weiterfahren sollten, da wir absolut nicht einschätzen können, wie tief das Loch ist. Es erstreckt sich jedenfalls über den gesamten Weg und hat eine beträchtliche Länge. Wir versuchen mit Stöckern zu ertasten, wie tief das Loch wohl ist, durchzulaufen haben wir keine Lust. Wir wollen schon fast umkehren, als hinter uns ein Auto kommt. Umkehren geht jetzt zumindest nicht mehr, so viel Platz lässt der Weg nun wirklich nicht.
    Der Fahrer des anderen Autos watet mehrmals durch das Wasserloch und so ertasten wir nach und nach die Stelle, wo wir am besten durchfahren sollen. Na dann, Augen zu und durch. Zumindest hat der Regen aufgehört und jetzt ist jemand da, falls wir stecken bleiben 😀.
    Wir schaffen es heile durch das Wasserloch, doch das soll nicht das Einzige bleiben. Ca. 12 weiteren mal größeren mal kleineren Wasserlöchern begegnen wir noch, ganz abgesehen von der restlichen Straße, welche in einem top Zustand ist...😎. Doch endlich sind wir am Ende angekommen, was ein Abenteuer.

    Auf dem Weg zum Strand sammeln wir noch drei Kokosnüsse ein, bei dem Versuch eine davon zu öffnen, merken wir jedoch, dass es an dem Strand nur so von Sandflies wimmelt. Wir legen die halb offene Kokosnuss zur Seite und springen schnell ins Wasser um den kleinen Biestern zu entkommen. Anfangs sind wir von der Schnorchelstelle nicht so angetan, je weiter wir jedoch rausschwimmen, desto begeisterter sind wir. Es gibt unglaublich viele bunte und große Korallen und eine Vielzahl an Fischen und Krebsen. Die Strömung hier zwischen den Felsen ist jedoch nicht so ganz ohne und daher verlassen wir nach ca. zwei Stunden das Wasser wieder. Die Sandflies sind immer noch nicht verschwunden, deshalb legen wir uns hier nicht an den Strand und gucken, ob wir noch einen anderen Schnorchelspot finden.

    Lighthouse Beach ist ohne Frage ein sehr schöner Strand und wenn man erst einmal etwas rausgeschwommen ist, ist es auch super zum Schnorcheln. Allerdings ist der Weg dorthin nicht ganz ohne, nach starkem Regen sollte man ihn lieber meiden, und zum Sonne tanken laden die Sandflies auch nicht gerade ein.

    Wir schaffen den Weg vom Lighthouse Beach zurück ohne eine Panne 😓 und machen uns auf zu Jack's Bay Beach. Natürlich fängt es auf dem Weg wieder an zu regnen, aber es ist ja immerhin noch warm genug, daher legen wir uns allerdings auch hier nicht an den Strand sondern springen direkt ins Wasser. Gleich zu Beginn schwimmt uns wieder ein Stingray vor der Maske lang, verschwindet jedoch auch wieder recht schnell. Auch dieses Riff ist wirklich gut zum Schnorcheln, da man nicht sehr weit rausschwimmen muss und durch die geschützte Bucht auch relativ ruhiges Wasser hat. Auch hier gibt es wieder viel zu entdecken, aufgrund des Regens und der Angst, dass die Wege sich dann komplett auflösen, machen wir uns allerdings schon nach ca. einer Stunde auf den Rückweg.
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  • Day157

    Goodbye Eleuthera

    November 15 on the Bahamas

    Heute verlassen wir unser liebgewonnenes Eleuthera, wo wir die letzten 5 Wochen verbracht haben, und steuern Nassau an. Nassau ist die Hauptinsel der Bahamas, welche eigentlich aus nur einer großen Stadt besteht. Also das komplette Kontrastprogramm zu Eleuthera, hier ist die größte Stadt eher ein kleines Dorf mit ca. 500 Einwohnern.

    Da wir nicht wirklich wissen, wann unsere Fähre fährt, machen wir uns rechtzeitig auf zum Hafen. Auf dem Ticket steht 3pm - 5:30pm aber im Internet steht 2pm - 7pm. Wir sind etwas verwirrt, dass die Fähre nun auf einmal doppelt so lange brauchen soll aber nach Aussage der Einheimischen ändern die Fahrpläne und die Fähren sich des Öfteren mal.
    Auf dem Weg zum Hafen gönnen wir uns noch einen Zwischenstopp um unseren letzten Chonch Salat zu essen (super leckere lokale Spezialität😋) und sind froh, dass wir rechtzeitig aufgebrochen sind, denn die Fähre fährt tatsächlich schon um 2pm.

    5 Stunden später kommen wir in Nassau an und nach unserem ersten kurzen Eindruck den wir gewinnen konnten, erwartet uns auf dieser Insel tatsächlich etwas ganz anderes als auf Eleuthera.
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  • Day158

    Nassau

    November 16 on the Bahamas

    Heute machen wir uns auf und erkunden Nassau. Die Stadt ist eigentlich ganz schön und hat viele kleine bunte Holzhäuser. Doch direkt an Downtown befindet sich der Anleger für die Kreuzfahrtschiffe und somit ist die Stadt, wie erwartet, sehr auf Tourismus ausgelegt. Zu unserem Glück haben auch gerade zwei Kreuzfahrtschiffe angelegt, sodass wir uns mitten im Getümmel befinden... Wie sich später herausstellt, gibt es allerdings auch keinen Tag, wo hier keine Kreuzfahrtschiffe anlegen.

    Wir laufen etwas durch die Stadt und erkunden ein bisschen die Gegend außerhalb von Downtown, um den Touristenmassen zu entkommen.
    Zurück in Downtown sind wir super aufgeregt, nach 5 Wochen wieder einen unserer heißgeliebten Eiskaffees zu bekommen. Leicht verschwitzt bei 30°C und einen klimatisierten Raum herbeisehnend, betreten wir Starbucks und uns erwartet... Weihnachtsmusik und ein weihnachtlich geschmückter Laden. Sehr verstörend und unerwartet. Weihnachtsstimmung ist bei uns noch nicht wirklich aufgekommen.

    Auch in den Souvenirshops finden wir Muscheln als Weihnachtsbaumschmuck, aber auch für uns traditionelle Weihnachtsdeko wie Schneemänner und Schneekugeln. Wir denken allerdings nicht, dass die Bahamas jemals Schnee gesehen haben und das somit wahrscheinlich eher nicht traditionell für die Bahamas ist.

    Wir melden uns für eine Besichtigung der Pirate Brewery an und erfahren etwas über die Bahamas, Piraterie und Braukunst in der Karibik. An der Besichtigung nimmt auch noch ein junges Paar teil, welches vor 6 Monaten aus Australien und den USA nach Eleuthera gezogen ist und hier für den Wiederaufbau der Landwirtschaft arbeiten. Gar keine schlechte Idee, denken wir uns. Den ein oder anderen Gedanken, nach Eleuthera zurück zu kehren und ein paar kleine Cottages zu bauen und zu vermieten, hatten wir auch schon 😇.
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  • Day140

    Seepferdchen, ganz viele Seepferdchen

    October 29 on the Bahamas

    Heute ist der letzte Tag, an dem wir das Auto haben, also machen wir uns auf den Weg zum Sweeting Pond. Hier soll es wohl eine der größten Seepferdchenpopulationen weltweit geben, da in dem kleinen See keine natürlichen Feinde der Seepferdchen leben. Das wäre ja ein Traum, wir sollten schon immer mal Seepferdchen sehen.

    Der Weg zum Pond ist nicht ganz leicht zu finden, da auch dieser Weg sehr sehr zugewachsen ist und aussieht, als wäre er mehrere Jahre nicht befahren worden. Daher stehen die Chancen gut, dass wir mal wieder die Einzigen sind 😊. Am Wasser angekommen, springen wir hinein und entdecken direkt die ersten Seepferdchen. Trotzdessen, dass sie nicht leicht zu sehen sind da sie etwas durchsichtig wirken und die Farbe des Seegrases haben, entdecken wir einige und sind begeistert. Wir erkunden ca 1,5 Stunden den Pond und wollen dann unser Glück noch einmal beim Queen's Bath probieren. In dem Queen's Bath kann man heute tatsächlich baden, wir lassen allerdings nur unsere Füße hineinbaumeln. Wir sind noch ganz aufgeweicht vom Schnorcheln 😊.

    Wir legen uns noch ein bisschen an den weißen Sandstrand gegenüber auf der Karibikseite (das Land ist hier nur ca. 200Meter breit) und Schnorcheln noch etwas.

    Auf dem Rückweg halten wir am Fischmarkt und kaufen uns zwei frische, kleine Hummer, da gerade Saison ist und man sie günstig und direkt aus dem Meer bekommt. Unser erster Hummer und dann bereiten wir ihn gleich selber zu. Mal sehen was das wird.

    Ein Hummer gelingt uns tatsächlich sehr gut, der andere fällt leider etwas auseinander. Schmecken tut er trotzdem genauso 🙂. Beide schmecken ganz gut, allerdings sind wir froh ihn auf dem Fischmarkt für $10 und nicht im Restaurant für $80 gekauft zu haben 😀.
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You might also know this place by the following names:

Commonwealth of The Bahamas, Bahamas, Bahama, ባሃማስ, الباهاما, Bahamalar, Багамскія астравы, Бахамски О-ви, Bahamasi, বাহামা দ্বীপপুঞ্জ, བྷཱ་མས྄།, Bahami, Bahames, Bahamy, Y Bahamas, Bahamas nutome, Μπαχάμες, Bahamoj, Bahamak, باهاما, Bahamaas, Na Bahámaí, બહામાસ, איי הבהמה, बहामाज़, Bahama-szigetek, Բահամներ, Bahamaeyjar, バハマ国, ბაჰამის კუნძულები, បាហាម៉ា, ಬಹಾಮಾಸ್, 바하마, बहामास, بەھاما, Ynysow Bahama, Insulae Bahamenses, Bahamen, Bahamasɛ, ບາຮາມາສ, Bahamų salos, Bahamase, Bahamu salas, Бахамски Острови, ബഹാമാസ്, बहामाज, Baħamas, ဘဟားမား, Bahamat, Bhahamas, Bahama’s, ବାହାମାସ୍, Bahaamas, بهاماس, Багамы, Bahâmasa, බහමාස්, Bahamet, Бахаме, பஹாமாஸ், బహామాస్, บาฮามาส, Bagama Adalary, Pahama, باھاما, Багамські Острови, بہاماس, Ba-ha-ma (Bahamas), Bahamuäns, Orílẹ́ède Bàhámásì, 巴哈马, i-Bahamas

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