Belize
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88 travelers at this place:

  • Day175

    Es geht also ins nächste Land. Belize. Zur Abwechslung und um ein paar Stunden Reisezeit zu sparen per Fähre. Deren Abfahrt verzögert sich allerdings schon um eine Stunde. Wieso weiss kein Schwein. Sue auch nicht. Das Wetter ist nicht schlecht, Wellen auf dem offenen Meer hat es dennoch genügend. Nach etwa 15 Minuten beginnen die ersten Kinder, die mir in der engen Kabine natürlich direkt gegenüber sitzen, zu reihern. Zuerst in Tüten, später auf den Boden. Lecker. Jetzt ist mir auch schlecht. Das lasse ich mir aber natürlich nicht anmerken und ich lächle nur mitleidig. Nach zweieinhalb Stunden in Belize angekommen, ist aussteigen vorerst untersagt. Ich wüsste gerade eh nicht, auf welcher Seite des Durchgangs weniger Kindermagen herum schwimmt. Nach einer gefühlten Ewigkeit schleicht sich dann doch noch eine Immigrations-Tante aufs Boot und eröffnet ein provisorisches Büro. Die folgenden zwei Stunden darf dann jeder, der aufgerufen wird, bei der phlegmatisch wirkenden Dame antanzen und die Einreiseformalitäten erledigen. Anstatt lecker Lunch am Strand um Zwei, erreichen wir unser Ziel erst knapp vor dem Eindunkeln. Jetzt könnte ich kotzen. Tue es dann aber doch nicht. Hat leider keine Tüten mehr.

    Placencia - unser Stop-Over für zwei Nächte, auf dem Weg nach Caye Caulker - wirkt wie ein kleines Feriendorf. Viel schöner als erwartet. Beim Einkaufen offenbart sich dann allerdings das ganze Ausmass des oft kolportierten Preisniveaus. „Teuer“ beschreibt die Realität nur im Ansatz. Viele Dinge - beispielsweise die bei mir äusserst beliebten und aus Amerika stammenden Nüsse - kosten sogar deutlich mehr als in der Schweiz. Den einen Tag verbringen wir am Strand. Frankreich und Belgien machen ja um zwölf Uhr Ortszeit noch den ersten Finalisten aus. Ich hoffe auf Frankreich. Neben all den überteuerten Dingen gibt es an der Strandbar tatsächlich lokalen Rum mit Mix für läppische zweieinhalb Stutz. Geil. Müsste also Vieles schief gehen, wenn ich nach den neunzig Minuten noch nüchtern wäre. Und siehe da, nach sechsundneunzig Minuten ist es geschafft. Frankreich ist weiter und ich voll. Gratuliere.
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  • Day178

    Unser Aufenthalt in Caye Caulker startet mit Stunk. Es stinkt auch nach Seegras, aber das ist eine andere Geschichte. Also eigentlich haben wir schon Placencia mit Stunk verlassen. Streit Nummer drei verrät die Statistik. Diesmal wissen wir auch noch wieso, aber das würde hier zu lange dauern. Es ging grob zusammengefasst um meine unterdurchschnittliche Durchschnittlichkeit. Oder so ähnlich. Der Zustand hielt aber erwartungsgemäss nicht lange und anstatt vernünftig zu handeln und uns umgehend zu trennen, haben wir uns völlig überraschend für Frieden und Liebe entschieden. Süss, nicht? Nach Seegras stank es aber auch danach noch. Caye Caulker ist eine farbenfrohe Ferieninsel, die mehr Urlauber als Reisende beherbergt. Uns ist das egal. Eigentlich gefällt mir der Gedanke sogar. Ich bin arbeitslos und erhalte keinerlei finanzielle Unterstützung von Bund, Kantonen oder sonstigen Einrichtungen. Also kann ich auch Urlaub in der Karibik machen. Und zwar so viel ich will! 

    Unser Plan für die drei Tage umfasst Chillaxen, Schnorcheln und Tauchen. Ach ja, und lecker Essen. So verschlägt es uns am ersten Abend in die Bondi-Bar. Wings-Night, Baby! Ich starte mit vierundzwanzig Stück und allen erhältlichen Saucen. Ok, wir. Sue scheint auch etwas essen zu wollen. Also gut. Mein persönliches Ziel bleiben aber die zwanzig Stück. Mal überlegen was wir denn am heutigen Tag schon hatten? Ausser Sex. Hm, let’s see. Einen Bagel, zwei Früchte und zwei Eier. Dann müssten zwanzig „Flügeli“ doch drin liegen. Ok, da waren noch die ganzen Drinks. Happy-Hour war auch schon und ich bin froh, dass ich sitze. Trotzdem, zwanzig schaffe ich! Wings for President!! Die erste Platte ist nach zehn Minuten Geschichte. Wie bei mindestens einer anderen Aktivität, bin ich auch hier schneller als Sue. Genau, steil bergauf Wandern. Bilanz? 14:10. Ungefähr. Und satt. Aber Ziel bleibt Ziel und das soll man nicht aus den Augen verlieren. Neben einem weiteren Local Rum ordere ich die fehlenden sechs Wings. Wäre ja gelacht, wenn ich die Zwanzig nicht voll kriege. Habe schliesslich auch den Bachelor, ein MBA in International Business und letzte Woche einen Klimmzug geschafft. Gut, das Ganze mich jeweils auch. 

    Und so ist es auch mit den verdammten Wings. Das ändert auch Service-Mama nicht, die uns beim Abräumen für das Geschaffte grossen Respekt zollt. Gegen den einsetzenden Verdauungsschmerz könnte eine dicke Zigarre und ein Becher Merlot helfen. Wer weiss? Leider verkaufen die hiesigen Läden - allesamt in chinesischer Hand - aber nur offensichtliche Fake-Cohibas. Und trotzdem, wenn ich diese Phallus-förmigen Lippen-Stimulatoren mit ihren gelb-goldenen Glitzer-Bändchen so sehe, kann ich irgendwie nicht widerstehen. Das Teil könnte ja trotzdem lecker sein. Fake hin oder her. Sue geht mit ihren stinkenden Menthol-Ziggis auf Nummer sicher. Und ja, was soll ich sagen? Die Insel ist nicht auf meiner Seite und die Fake-Zigarre gänzlich ungeniess- beziehungsweise -rauchbar. Weshalb die fünf Stutz nach drei knappen Zügen auch schon wieder im Meer versenkt werden. Die Belize-Cohiba hat damit den Jane Seymour Diamanten als schlechtestes Investment in meinem Portfolio abgelöst. Gott sei Dank hatte ich Marc nicht an meiner Seite, wir hätten den Triaden bestimmt die ganze verdammte Kiste abgekauft!

    Nach der gestrigen Zigarren-Pleite freuen wir uns auf einen abwechslungsreichen und am Vortag gebuchten Schnorchel-Ausflug. Doch völlig unerwartet, ohne Vorwarnung und aus heiterem Himmel werden wir am Morgen mir nichts dir nichts fallen gelassen. Fuck you! Entschuldigung, „gohts no“?! Wobei, nein, fuck you! Sue hat Tränen in den Augen, als Häuptling Arschpfeife uns erklärt, dass er ausser uns nur diese Zehner-Gruppe hat, die schon früher einmal mit ihm gebucht hat und es für uns keinen Platz hat auf dem Boot. Und ein zusätzliches Boot nur für uns Erstbucher lohnt sich ganz einfach nicht. Ich peitsche dich gleich mit deinen Dreadlocks aus! Dass mich Sue’s nach aussen getragene Verletzlichkeit irgendwie erregt, lasse ich mir in dem Moment natürlich nicht anmerken. Niemand bringt die kleine Sue zum Weinen! Ausser mir! 

    Nach einer kurzen Musterung der Anwesenden und Herumstehenden, schätze ich meine Chancen bei einer physischen Auseinandersetzung mit den ganzen Rastafaris als marginal ein, worauf wir den Scheiss-Laden mit gesenktem Kopf und mehr oder weniger wortlos verlassen. Wir finden in Keith von Stressless Tours allerdings schnell einen grossartigen Ersatz und verbringen einen fantastischen Tag auf und im Meer. Auch wenn wir das ersehnte Manatee nicht zu Gesicht bekommen, erweitern die Sichtungen des ersten Seepferds und des schönsten Oktopus die Liste unserer bisherigen Reise-Highlights. Der Schnorchel-Tag ist lang und wir kommen erst kurz nach Fünf zurück. Das Office des Tauch-Centers, bei dem wir uns für zwei Dives tags darauf angemeldet hatten, ist bereits geschlossen. Zum Glück schleichen aber irgendwo noch zwei Flaschen-Träger herum, die uns auf Nachfrage den gewünschten Dive um 09:00 bestätigen. Ich freu mich.

    Der nächste Morgen. Voller Vorfreude tänzeln wir zu imaginärem Reggae die zehn Minuten zum Dive-Center, nur um einen Moment später von Rasta-Ramona im Stil von Häuptling Arschpfeife erneut ausgeladen zu werden. Jemand hätte die Grippe bekommen und die Gruppe sei nicht mehr gross genug. Würde sich nicht lohnen für sie. Was ist bloss mit dieser scheiss Insel los? Würde ich über die finanziellen Mittel verfügen, ich würde die ganze verdammte Insel kaufen und alle entlassen! Vielleicht mal mit Miro reden. So führt man doch keine Geschäfte! Wir buchen bei dir und nicht bei einem deiner lästigen Konkurrenten und du lässt uns am Morgen einfach hängen, ohne die Chance bei einem der besagten Konkurrenten aufzuspringen, da deren Boote den Hafen bereits in Richtung Riff verlassen haben? Juristen haben dafür einen Begriff: „zur Unzeit“! Unzeit!! Ich könnt schon wieder kotzen, habe aber erneut keine Tüte zur Hand.

    Nach einer Reihe wild zusammengewürfelter Kraftausdrücke und völlig gerechtfertigter Beleidigungen, verlassen wir auch diesen Kack-Laden als unverdiente Verlierer. Schon wieder - und wie England an der WM. Nach dem wenig royalen Abgang machen wir es dann einfach wie all die volltrunkenen und zugekoksten Amerikaner hier und vergnügen uns zu laut aufgedrehtem Frank Sinatra ein paar Stunden mit und auf einem Golfkart. Ok, wir sind völlig nüchtern. Aber trotzdem cool. Und vor dem Hummer zum Dinner, verbringen wir den Rest des Tages im Koko King, dem angesagtesten Beach-Club im Umkreis von was weiss ich wie vielen Meilen. Wenn diese beknackten Tauch-Fuzzis unsere Kohle nicht wollen und Sue erneut zu Tränen rühren, finden übersäuerte Köpfe wie wir auch andere Lösungen, unser leicht verdientes Geld zu verprassen und die eingetrübte Stimmung aufzuhellen. Im aktuellen Fall neben Golfkart und Hummer in Form von eimerweise Bier und Cocktails.

    Tja, das wars auch schon mit Belize. Vorerst. Ob wir nochmals nach Caye Caulker kommen? Nein, zumindest nicht solange unser politischer und wirtschaftlicher Einfluss hier nicht dramatisch gestiegen oder die Schweiz Weltmeister ist. Dafür steht San Ignacio an der Grenze zu Guatemala noch auf unserem Plan. Aber erst in ein paar Wochen. Jetzt müssen wir los. Unser Flug von Cancun nach Kuba geht schon am Zwanzigsten und davor wollen wir ja noch die Wahlhaie rund um die Isla Mujeres mit unseren Galapagos-Lycras beeindrucken. Sofern uns denn jemand mitnimmt. Ich bin optimistisch. Sue? Sue auch.
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  • Day3

    Belize City, Belize

    January 6 in Belize

    A beautiful day in Belize for Jeff’s 63rd birthday!
    He is getting more attention on the ship than he likes, but hey, that’s the price you pay for having a birthday!
    We all took a fairly brief walk around Belize City and found it to be quite quiet and the locals very friendly.
    We had visited here 26 years ago and didn’t see too much change in our very brief encounter.
    The architecture is fascinating, although a bit tattered. There is definitely a British colonial influence from it’s former life as the British Honduras.Read more

  • Day112

    Ärger im Paradies!

    March 18 in Belize

    Sechs Tage Placencia! Sechs Tage Strand und Sonne! So haben wir uns das gedacht. Als wir ankommen, in unserem Lieblingshotel einchecken und erst einmal durch den Garten zum Strand laufen, stellen wir fest, dass das blöde Seegras wieder da ist. Schon letztes Mal haben wir uns darüber geärgert. Anscheinend ist jetzt immer im März Seegrasblüte und wenn das Wetter etwas unstet ist, wird es in großen Mengen an Land gespült, begleitet von allerlei Plastik und anderem Dreck. Das wäre ja auch auszuhalten, fühlte sich jemand genötigt, das wegzumachen, was keiner tut. Die ganze Zeit, in der wir da sind, harkt fast niemand das Dreckszeug zusammen, im Gegenteil, es wird darauf gewartet, dass das Meer es sich zurück holt, inkl. der Unmengen an Plastik. Das ärgert uns! Zumal es nicht an fehlenden Arbeiter*innen oder an der Abfuhr scheitert: Der Strand wird jeden Tag ganz glatt gehackt, aber niemand kommt auf die Idee, sich um das Seegras zu kümmern. Wir sind schon fast soweit, es selbst zu tun und verstehen können wie es überhaupt nicht. Denn im Umkehrschluss bedeutet dies leere Strände und schlechter Geruch. Wir suchen uns ein anderes Eckchen, von dem wir wissen, dass hier der Strand sauber ist und das tun einige andere auch, aber es hätte so fein sein können, morgens vor dem Frühstück einfach vom Bett ins Wasser zu fallen. Nun ja, ist nicht so - wir machen das Beste draus und genießen Sonne, Bücher lesen, super Eis aus der italienischen Gelateria, und tolles Essen abends im "Dawn's".
    Insgesamt hat Placencia sich verändert: Die Mischung aus Locals und Touris stimmt nicht mehr und die großen Kreuzfahrtschiffe, die fast täglich anlegen, machen es nicht besser. Hier wurde sich kräftig verspekuliert. Es wurde wahnsinnig viel gebaut, aber ein Grossteil dieser Zweitwohnungen und Resorts sind nicht ansatzweise belegt. Die Küste hoch sieht es allerdings noch schlimmer aus: Alle Mangroven weggeholzt und ein Hotelkomplex steht neben dem nächsten. Ach ja, nun auch Du, schönes Belize......
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  • Day119

    Happy Happy Birthday!

    March 25 in Belize

    So viele guten Wünsche zum Jubelfest. Habt Dank dafür. Dann wollen wir euch auch erzählen, warum das ein ganz feiner Geburtstag war: Nach Placencia waren wir im Distrikt Toledo, haben in einer dschungeligen Lodge geschlafen, uns von Doktorfliegen beissen lassen und kleine, hübsche Maya-Dörfchen besucht. Und dann ging's auf die Insel! Wir waren schon einmal auf Tobacco Caye und schon damals hat uns dieses winzige Eiland gut gefallen weil man vom Strand losschnorcheln kann, liegt es doch direkt auf dem Riff. Unsere Cabana ist sehr hübsch und vor allem stabil gebaut 😀. Die ganze Anlage von Joe Joe's By The Reef ist toll und die Familie, die sie führt, ist lustig, nett und aufmerksam. Drei Mal am Tag klingelt die Glocke und dann gibt's Essen in geselliger Runde mit den anderen Teilzeitbewohner*innen.
    An meinem Geburtstag haben wir morgens vor dem Frühstück geschnorchelt und gleich hat mir ein blau gepunkteter Adlerrochen gratuliert, ebenfalls ein Kofferfisch, eine Pelikan-Parade und andere Wassertiere. Dann hat Steff mich im Kajak um die Insel gefahren und später wurde dann auch noch das Stand-Up-Paddleboard ausprobiert. Zwischendurch immer wieder schnorcheln und essen und abends ein Bierchen mit Julia und Dominik, die wir in der Lodge kennengelernt haben.
    Das Wetter war grandios und abends jede Menge Sterne. Was soll ich sagen, ausser dass dieser Geburtstag perfekt war!
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  • Day123

    Die Kür

    March 29 in Belize

    Zum Schluss für sechs Tage nach Caye Caulker, in unser zweites Zuhause. Auch diese Insel hat sich verändert und als wir mit dem Wassertaxi anlanden, stehen am Steg große Belikin-Schirme (das ist die nationale Brauerei) und laute Musik empfängt uns und die anderen Neuankömmlinge. Später erfahren wir, dass "Lion-Fish-Festival" ist und das ist eigentlich eine gute Sache. Örtliche Guides versuchen so viele Rotfeuerfische wie möglich zu töten und diese werden dann gebraten, gesotten, gewürfelt und gegrillt. Da sie keine natürlichen Fressfeinde haben und das Riff zerstören, sind sie hier nicht willkommen.
    Ansonsten auch hier viele neue Hotels, Läden, Kneipen usw - das übliche Bild. Auf "unserer" Seite der Insel allerdings ist fast alles wie immer, ausser dass sich der letzte Hurricane ordentlich Strand geholt hat. Wir schnorcheln am Tag und im Dunkeln, gehen tauchen, besuchen das kleine Seepferdchenreservat, essen köstlich, fahren Fahrrad, besuchen eine neue, furchtbare Strandanlage, schwimmen, faulenzen in der Hängematte, plaudern mit alten Bekannten, fahren mit dem Katamaran raus, trinken morgens Kaffee und Tee auf unserem Lieblingssteg und bewundern dabei den Sonnenaufgang und so einiges mehr.
    Dabei fühlt es sich heimelig und richtig an, genau hier diese unglaubliche Reise zu beenden.
    Das war's.
    Morgen fliegen wir zurück!
    Alles weitere dann persönlich in Bälde!
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  • Day100

    Isla Ometepe & Granada

    March 6 in Belize

    Die Insel Ometepe, die im riesigen Nicaragua-See liegt, und die als größte Süsswasserinsel der Welt gilt (Achtung erneuter Superlativ!), besuchen wir im Anschluss an Leon. Was uns erwartet, wissen wir nicht, denn die beiden Daniels haben uns mithilfe ihres Freundes Carlos eine Unterkunft gebucht. Wir wissen nur, dass Eduardo uns vom Fähranleger abholen wird, was er auch tut. Die Insel besteht aus zwei Vulkanen, einer aktiv, einer nicht und wir wohnen zwischen beiden in Santo Domingo, am schönen schwarzen Sandstrand der Insel. Eduardo und seine Frau Coco sind reizend und das kleine Zimmer hinter ihrem Restaurant ist gut und günstig. In der Nacht können wir die Seebrandung hören, und die ist gewaltig, denn der Februar ist hier der windigste Monat.
    Wir leihen uns einen Roller und brettern über die Insel; es fahren wenig Autos, frau/man muss eher auf Pferde, Rinder, Schweine und Hühnerfamilien achtgeben, die am Strassenrand grasen und picken. Ein Museum mit viel hier gefundener Keramik, die beiden Inselhauptstädte, ein paar Aussichtspunkte, das schlechteste und teuerste vegetarische Restaurant bisher, das beste Nica-Frühstück (Reis, Bohnen, Ei und frittierter Käse), wunderschöne Sonnenauf- und untergänge, eine nette Lagune mit vielen Brüllaffen und eine Kajaktour nach meinem Geschmack: Steff im Einzelboot und ich als Fotografin zusammen mit dem Guide davor. Wie einige vielleicht wissen, ist paddeln nicht meine Lieblingsdisziplin und so konnte ich einfach dann und wann mitrudern und ansonsten die unzähligen Vögel fotografieren oder es zumindest versuchen.
    Nach drei Nächten fuhren wir nach Granada, unserer letzten Station in Nicaragua und auch diese Stadt hat viele kolonialistische Bauwerke, allerdings alle nachgebaut, da die Originale mehrfach abgefackelt wurden. Das tut der Schönheit keinen Abbruch und besonders gefallen uns die wunderschönen Innenhöfe mit Grünbewuchs, in denen häufig Menschen in Schaukelstühlen sitzen und ein bisschen schaukeln.
    Granada ist lauter und wuseliger als Leon und so langsam sind wir auch ein bisschen stadtmüde. Ausserdem ist hier das Gekobere wieder sehr stark ausgeprägt. Wir lassen uns treiben und planen die weiteren Reisetage.
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  • Day108

    Morgens um sechs müssen wir den friedvollen Ort bei David schon wieder verlassen und das Gelände liegt in dichtem Nebel. Der frühe Aufbruch begründet sich durch die "Ruta Maya", ein viertägiges Kanu-Rennen, das jährlich zwischen San Ignacio und Belize-City stattfindet. Alle wollen sich den heutigen Start nicht entgehen lassen, zumal David in den Anfangstagen zu den Mitorganisatoren zählte, und so kommen wir zehn Minuten vor Beginn in San Ignacio an. 290 km liegen vor den wackeren Sportler*innen und beim Warmmachen ist schon ersichtlich, dass hier Profis unterwegs sind. Drei Leute im schmalen Rennboot mit Holzpaddel. Es gewinnen immer Belizianer*innen, aber jedes Jahr starten auch tapfere Menschen aus anderen Ländern (Japan, USA, UK, Kanada). Punkt sieben geht's los und die Zuschauer*innen haben natürlich am meisten Spass an den Booten, die sofort kentern. Grosses Getöse, fünf Minuten später sind alle Kanus vorbeigefahren. Nach einer herzlichen Verabschiedung starten wir zu neuen Abenteuern und fahren mit dem Bus nach Maya Center. Dieses kleine Dorf ist Ausgangspunkt für Wanderungen im Cockscomb Jaguar Reserve und wir buchen für den nächsten Morgen eine Vogelguck-Tour. Simon und sein Cousin Marcello zeigen uns alles, was flattert - vom Tucan bis zum Kolibri. Dabei beeindruckt uns besonders Marcello, der mit bloßen Augen Vögel entdeckt und dann auch noch bestimmt. Wir sehen die Tiere meistens erst nach genauer Beschreibung...Über 300 verschiedene Species leben hier, vom Winzling bis zu den vielen beeindruckenden Greifvögeln.
    Am nächsten Tag wandern wir auf eigene Faust bei grosser Hitze und freuen uns über eine Badestelle mit kleinem Wasserfall. Ganz alleine sind wir auf der ganzen Strecke!
    Wenn wir nicht unterwegs sind, geniessen wir die Stille in Auroras Garten. Die Nu'uk Che'il Cottages bieten Maya-Zeremonien, Auroras Heilkräfte und -kräuter, mayaischen Kakao und wenn wir in den Hängematten liegen, können wir Vögel und sehr große Grashüpfer beobachten. Schönes Ausspannen hier!
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  • Day104

    Fast schon zu Hause....

    March 10 in Belize

    Wir sind in Belize! Am Montag sind wir in B-City eingeflogen und am nächsten Tag haben wir uns gleich auf den Weg nach San Ignacio gemacht. Der Ort liegt ganz im Westen, nahe der Grenze zu Guatemala und hier waren wir schon häufiger. Unser Lieblingsguide, David, hat nach wie vor sein "Office" am Busbahnhof und wir besuchen ihn für neue Tourvorschläge. Und so kommt es, dass er uns vorschlägt, eine Nacht bei ihm und seiner Familie im Dschungel zu verbringen, was wir uns sofort gut vorstellen können. Aber erstmal sind wir am Folgetag mit dem Bus nach Xunantunich gefahren, einer Maya-Stätte, die Frau/man gut alleine besuchen kann. So sind wir früh morgens vor Ort und haben die Anlage fast für uns alleine - zumindest bis zehn Uhr, dann kommen die obligatorischen Kreuzfahrer*innen. Das Licht ist fantastisch, viele bunte Vögel fliegen umher, Brüllaffen schreien sich die Seele aus dem Leib und der Blick von der höchsten Pyramide ist beeindruckend. Sehr friedvoll sind diese Stätten mitten im Dschungel und immer wieder einen Besuch wert.
    Am nächsten Tag geht es ebenfalls zu einer Maya-Stätte, aber einer noch nicht ausgegrabenen: David wohnt auf eben dieser! Eines seiner Elternteile ist Maya und das Grundstück ist schon seit langer Zeit im Besitz seiner Familie. Mit dem Auto ins Hinterland von San Ignacio, mit dem Kanu über den Fluss und dann über hundert Stufen hoch auf ein Plateau. Hier stehen eine Kochhütte, Davids Hütte, ein Toilettenhäuschen und eine Gästehütte, in der wir wohnen werden, alle traditionell mit Palmwedeln gedecktt, kein Strom und kein fliessendes Wasser. Der Blick von hier über den Fluss in die Weite ist sagenhaft. David führt uns übers Gelände, während seine Frau über offenem Feuer das Abendessen zubereitet. (Traditionelle Aufteilung und wir dürfen natürlich nicht helfen) Wir pflücken Chib, ein Mayagemüse, das wir später zum Essen bekommen. David zeigt uns die ganzen nicht ausgebuddelten Gebäude inkl. der höchsten Pyramide, auf die wir draufklettern. Er ist ein guter Erzähler und der anschließende Abend in der Kochhütte ist kurzweilig und interessant. Seine Frau Julia kocht köstlich und zum Essen wird kurz der Stromgenerator angeschaltet. Der Sternenhimmel ist ganz besonders schön und Glühwürmchen leuchten dazu. Unsere Hütte erleuchtet eine Kerze, über uns ein Moskitonetz und die handtellergrosse Spinne hinter dem Bett hat Julia grinsend mit dem Schlappen erlegt. Nun also in absoluter Dunkelheit mit ungewohnten Geräuschen (z.B fiepende Fledermäuse im Dach) schlafen. Geht ganz gut😀!
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  • Day21

    Caye Cualker

    May 15 in Belize

    So this is a weird place. The vibe on the surface is pretty laid back, but it appears that a lot of the local men are here running away from something on the main land. Lots of white business owners and everyone else working for them. Times have not changed!
    That said, it was a fun place to have my birthday, all day drinking of course, ending in a game of dice and a mega strong bottle of Mezcal!
    Went and did a smirking tour on the 14th, which was great. Some Aussies with us said it was way better and clearer than the great barrier reef in the state it is now. Saw a manatee, some sting rays, an eagle ray, all the good stuff really.
    This, me and Aussie Will are making a break for it as we are not down with he vibe. Going to try and get to San Pedro Sula in Honduras, and then on to Utila in the next few days. Time to get my dive on!
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You might also know this place by the following names:

Belize, Beliz, ቤሊዝ, بليز, بيليز, Belice, Wilisi, بلیز, Белиз, Belisa, Беліз, Belizi, বেলিয, བེ་ལིཛ།, বেলিজ, Belise, بەلیز, ބެލީޒު, Belize nutome, Μπελίσε, Belizo, Belici, Beliise, Belis, An Bheilís, Beilise, Mbelise, बेलिझ, બેલીઝ, Yn Veleesh, בליז, बेलीज़, Բելիզ, Belís, ベリーズ, beliz, ბელიზი, បេលីហ្ស, ಬೆಲಿಜ್, 벨리즈, बेलीज, Beliza, Belizɛ, ເບລິຊ, Belizas, Белизе, ബെലീസ്, बेलिझे, Beliże, ဘေလီဇ်, Berij, Huēyicopan, Bhelize, बेलिज, Beliiz, ବେଲିଜ୍, ਬੇਲੀਜ਼, Beles, بیلیز, بېلیز, Bilisi, Belîzi, Belėzos, බෙලීස්, Белисе, IBhelizi, Bélis, பெலீசு, బెలీజ్, เบลีซ, ቤሊዘ, Pelise, بېلىز, بیلائز, Bê-li-xê, Belisän, Beliis, 伯利茲, Белсин Орн, בעליז, Orílẹ́ède Bèlísẹ̀, 伯利兹, i-Belize

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