Belize
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94 travelers at this place:

  • Day30

    San Ignacio und die ATM-Höhle

    November 9 in Belize

    Im letzten Post haben wir geschrieben, dass es jetzt erst mal für längere Zeit ins Landesinnere geht. Das haben wir heute mehr als wörtlich genommen und sind von San Ignacio aus zur Actun Tunichil Muknal - Höhle aufgebrochen.
    Das besondere an dieser Höhle sind nicht nur die beeindruckend großen Kammern mit Jahrmillionen alten Tropfsteinen, sondern auch die Artefakte und Skelette aus der Mayazeit, die es dort zu bestaunen gibt. Die Höhle war lange ein wichtiger Ort für Rituale, während denen Schamanen bei den Göttern um Wasser baten und dafür unter anderem Menschenopfer darbrachten (und viele Drogen nahmen 😉).
    Hat man teils schwimmend, teils kletternd die ersten Kammern überwunden, öffnen sich riesige Höhlen, die zwischen den Tropfsteinen von Tonscherben und menschlichen Knochen übersät sind. Dabei sind viele Stücke allerdings schon wieder von Sedimenten überlagert und somit sieht das Ganze weit weniger gruselig aus, als man sich das beim Lesen jetzt vielleicht vorstellen möchte.
    Wir waren beeindruckt von dieser unfassbar schönen Natur, gleichermaßen aber auch vom historischen Hintergrund. Unser Guide hat uns viel Infos zu alledem gegeben und uns sicher durch die teils abenteuerlichen und manchmal schon ganz schön engen Passagen geführt.
    Vor allem ist uns aufgefallen, wie behutsam man mit dieser besonderen Sehenswürdigkeit umgeht: nichts in der Höhle ist künstlich verändert, keine Knochen oder Tongefäße dürfen berührt werden und sogar die Archäologen halten sich zum Schutz der Höhle mit weiteren Ausgrabungen zurück. Außerdem darf man außer seiner Kleidung nichts in die Höhle mitnehmen seit einige Skelette von tollpatschigen Touristen, die ihre Kameras haben fallen lassen, beschädigt wurden. Die Fotos unten haben wir deshalb netterweise von unserem Tourveranstalter bekommen.
    Nun lassen wir ganz gemütlich den Abend in San Ignacio ausklingen. Hier haben wir zwei Nächte verbracht und uns bei gutem Essen und netter Unterhaltung (zwei Bekannte von unserem Segeltrip waren ebenfalls eine Nacht hier) sehr wohl gefühlt Das kleine Städtchen liegt schon ganz nahe an der Grenze zu Guatemala - unserem nächsten Reiseziel. 🇬🇹
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  • Day174

    Caye Caulker

    October 24 in Belize

    Life is good. Island life is better.

    Diving, kayaking, and dancing on the beach at the Full Moon party to the sound of the worst DJ in the world. All shared with a really nice group of random strangers :)

  • Day176

    San Ignacio, Belize

    October 26 in Belize

    We decided not to choose any of the activities proposed by the GAdventures and went exploring the surroundings of San Ignacio on our own. This turned out to be way cheaper and nicer. We explored abandoned ruins, caves in the middle of the jungle and spent hours swimming in waterfalls and natural pools. Even the torrencial rain could not spoil it ⛈️

  • Day11

    Crooked Tree, Belize

    August 22 in Belize

    Hola hola ole!

    Liebe Grüsse aus Belize!

    Wir sind am 20.08.2018 von Mexiko über die Grenze nach Belize.... das war ganz schön komisch! Viele bewaffnete Menschen... Ein seltsamer Weg über eine Brücke nach Belize, nachdem wir am mexikanischen Grenzposten erst mal über 1000 Pesos an Ausreisegebühr ärmer wurden und wir ein Gefühl von Abzocke hatten. Wir kennen zuhause keine Grenzen mehr. Schengen hat schon was für sich! Wir hoffen es bleibt in Europa so.

    Mit einem alten amerikanischen Bluebird Bus, wie wir sie aus Kinderzeiten am Hahn noch kennen, fahren wir nach Orange Walk, einem nicht sonderlich einladenden und verdreckten Ort. Wir sind hier gestrandet. Es gibt keine Fahrpläne, aber die Busfahrer wissen Bescheid - zumindest so ungefähr. Da wir in ein Gebiet namens Crooked Tree sanctuary wollen, es aber keine Busse von Orange Walk dahin gibt, sollen wir an der Kreuzung aussteigen uns warten, bis ein Bus aus Belize-City dort hin fährt und dann in diesen einsteigen. Da die Busse aus Belize-City eher morgens fahren, bleiben für eine Nacht.... dass überhaupt keine Busse dort hin fahren, erfahren wir erst am nächsten Tag 🤔

    Hier ist alles viiiel teurer als in Mexiko. Es wird Englisch gesprochen, da es mal zum united Kingdom gehörte. .. Wo die Queen überall ihre Finger im Spiel hatte... Hier in Belize wird nichts selbst produziert - die müssen ALLES importieren! Und die Queen hat vorher schön mal alles Lohnenswerte aus dem Land geholt, was man so gebrauchen kann... So funktionierte Kolonialismus! Als die in Belize dann 1981 ihre Unabhängigkeit bekamen, war hier dann quasi eh nichts mehr rauszuholen.... Uiuiui- wir lernen grad viel, wie das Leben so läuft!

    Unser Hostel macht einen noch weit aus schlechteren Eindruck als der Ort. Es ist versifft. Der Klo hat keine Schüssel und das Waschbecken befindet sich in der Dusche. Der grönende Abschluss in Orange Walk ist unser interkontinentales Frühstück, was wir auf einer Treppenstufe am Hosteleingang genießen dürfen, denn es gibt weder einen Stuhl, noch einen Tisch! Es besteht aus einem Pulverkaffee und 2 Fertigtörtchen. Dies aber nur, weil die junge Dame an der Rezeption das süße Brot, was es eigentlich dazu geben sollte, nicht gefunden hat (vielleicht Glück für uns). Die Törtchen besorgte dann ein Junge mit dem Fahrrad-also ganz frisch!

    Am nächsten Tag geht es weiter nach Crooked Tree Sanctuary. So wie uns gesagt wurde, steigen wir an der Kreuzung aus und warten...

    ...

    Alle halbe Stunde soll ein Bus kommen...!

    Da wir nicht sonderlich Lust einfach nur rum zu sitzen und Marco schon an 2 Skelette im australische Outback denkt, übernimmt Ariane den Part jedes abbiegen Auto anzuhalten. Und tatsächlich nimmt uns eine Frau auf der Pritsche ihres Pickups mit. Im Ort, in dem überwiegend Kreolen leben, das sind gemischte Nachkommen afrikanischer Sklaven und europäischer Piraten, haben wir an einer gleichnamigen Lodge unser Zelt im Garten aufschlagen dürfen. Es ist toll hier. Ein Paradies für Vögel, wunderschön an einer Lagune gelegen. Es gibt Papergeien, Geier, viele bunte kleine und große Vögel und...
    ... Krokodile! Eines, glücklicherweise kleines, wohnt neben unserem Zelt im Weiher! Laut Mick, einem ehemaligen Hubschrauberpilot der Royal Army und Eigentümer der Lodge, ist es nur 4 Fuss groß und kann uns nicht fressen...
    Na super...!

    Es wir spät und wir wollen uns Pasta mit unserem Camping Kocher machen. Soweit die Theorie! Als erstes brennt unser extra in Chetumal für unseren Brenner gekauftes Liquid nicht und wir entscheiden uns vor Hunger für unsere Haferflocken, die eigentlich fürs Frühstück gedacht waren. Dann kommen wir zu unserem Zelt zurück und müssen feststellen, daß Micks junge und sehr verspielten Hunde unsere Haferflocken gefuttert haben :-) Mick bietet uns seinen riesigen Gasgrill an, was wir dankend annehmen und kochen dort unsere Nudeln. Ein Freund von ihm schlägt uns als Spiritusersatz für den Brenner vor, im Chinesenladen Red Tub, einen 70%igen Schnaps zu kaufen, das sollte funktionieren :-)

    Am nächsten Morgen stehen wir um 6 Uhr auf um eine 2 stündigen Wanderung zu machen und im Anschluss in der Lodge ein grandioses Frühstück mit Schinken, Würstchen, Toast, Melonensaft, Ananas, Kaffee und und und zu genießen.

    Morgen früh geht es in Richtung guatemaltekische Grenze. Mal sehen was wir auf dem Weg erleben dürfen. Der einzige Bus soll um so circa 6:15 irgendwo im Dorf abfahren. So der Plan...

    Liebe Grüße in den Hunsrück
    Ariane & Marco

    Ach, eines müssen wir noch erzählen:
    Gestern Abend dachten wir, "oh Mann", wie kitschig! Jetzt haben die hier Lichterketten in die Hecken gehängt und wir versuchen herauszufinden, welchen Rhythmus das Geblinke hat. Es gab keinen! Das Blinken sah man auch im Wald und auf dem Boden :-)... Es waren tausend Glühwürmchen!
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  • Day27

    Inselhopping vor Béliz

    November 6 in Belize

    Rezept für einen Traumurlaub

    Man nehme:
    - 14 sympathische Leute aus aller Welt
    - ein (etwas in die Tage gekommenes) Segelschiff
    - eine belizianische Crew mit Liebe zur Reggae-Musik, hervorragenden Kochkünsten und überquellend guter Laune
    - zwei winzige Privat-Inseln im karibischen Meer
    - ausreichend Schnorchel-Equipment
    - das zweitgrößte Korallenriff der Welt
    - Zelte
    - Angeln und Sperfisch-Equipment
    - viel Sonnenschein
    - mehr Sonnencreme
    - noch mehr Rum Punch

    Alles für drei Tage zusammenmischen, Schuhe aus- und Badesachen anziehen, ins Wasser springen und genießen! Et voià 🙌 - fertig ist der Traumurlaub! 😍

    Genau das haben wir mit Raggamuffin-Tours aus Caye Caulker gemacht. Es war ein unvergesslich schönes Erlebnis, mit dem Boot das Riff vor Belize von Nord nach Süd abzufahren. Wir haben viele liebe Menschen, die wohl sonnigste Mentalität der ganzen Karibik und die wunderschöne Unterwasserwelt vor Belize kennenlernen dürfen. Wo sonst kann man ohne großen Aufwand riesen Stachelrochen, Schildkröten, Baracudas, Seekühe, Delphine und viele bunte Fische sehen?
    Die Reggae-Endlos-Playlist vom Captain, das ausgezeichnete Essen (teilweise selbst unterwegs geangelt oder mit dem Sper erlegt) und der leckere Rumpunch haben für karibische-Stimmung gesorgt.
    Und nachts gab es noch eine extra Portion Robinson Crusoe - Feeling, als wir bei sternenklarem Himmel und Meeresrauschen eingeschlafen sind.
    Wir können nur jedem empfehlen: wenn ihr mal in der Nähe seid, dann bucht diese Tour! ☺️
    Damit verabschieden wir uns erst mal vom Meer und reisen die nächsten Monate im Landesinnere.
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  • Day3

    Belize City, Belize

    January 6 in Belize

    A beautiful day in Belize for Jeff’s 63rd birthday!
    He is getting more attention on the ship than he likes, but hey, that’s the price you pay for having a birthday!
    We all took a fairly brief walk around Belize City and found it to be quite quiet and the locals very friendly.
    We had visited here 26 years ago and didn’t see too much change in our very brief encounter.
    The architecture is fascinating, although a bit tattered. There is definitely a British colonial influence from it’s former life as the British Honduras.Read more

  • Day273

    Karibik Insel in Belize

    August 9 in Belize

    Der Tag der Abfahrt auf Northeast Caye des Glover's Reef ist gekommen. Mittelamerikanischer Zeitangaben zum Dank wussten wir dass zwischen 8-9 Uhr losgehen soll. Die Pünktlichkeit war direkt verblüffend so das es auch schon um 9.20 ( das Schiff sollte angeblich um 9 Uhr abfahren) zur Marina ging. Hier wurde das Gepäck verladen, Eis auf das Schiff gebracht und für die die wollten noch das ein oder andere kalte Getränk oder Rum gekauft denn der Shop der Marina war direkt gegenüber des Anlegers. Nach einer gefühlten Ewigkeit stachen wir dann in See, die Fahrt dauerte ca. 2,5 Stunde. Nach kurzer Zeit kreuzten wir bereits ein kleineres Atoll bevor es auf das offene Meer ging und uns ein Regenschauer empfing. Den Regen überstanden erreichten wir dann nach zirka einer weitern Stunde das Glover's Atoll mit seinem türkis, blauem Meer und den unzähligen Riffen. Zur Begrüßung gab es den Auftrag ersteinmal alles gemeinsam zu entladen wobei das gemeinsam den Kapitän nicht mit einschloss. Nach dem entladen gab es eine Insel Führung und eine kurze Erläuterung der Abläufe auf der Insel (sprich es gibt kein Strom, wollt ihr vielleicht doch nicht lieber eine Hütte über dem Wasser und es müssen 15$ US an den Parkranger gezahlt werden. Danach wurde dann jeder seinem Schicksal überlassen und wir bezogen unsere zugewiesene Hütte am Strand. Das mit dem Angeln hier ist etwas schwierig da wir in einem Meeresschutz Gebiet sind ist es zwar erlaubt allerdings muss man die Fische wieder zurücksetzen, so zerschlug sich auch der Traum jeden Tag selbst gefangenen Fisch oder Langusten zu essen. Es besteht zwar die Möglichkeit die Fische zu behalten doch dafür muss man sich 1 Meile von der Insel entfernen. Hierfür könnte man sich ein Kajak Mieten für 150$ US die Woche oder für 60$ US für drei Stunden, was aber dann auch nicht wenig ist für Fisch den ich am Ende eh nicht fange. Eine weiter Möglichkeit wäre dann noch ein Angel Ausflug zu buchen doch der kostet für 3 Stunden dann 150$ US (allerdings für bis zu 6 Personen) aber für zwei dann doch recht kostspielig. Wir verbringen viel Zeit hier beim Schnorchel, es gibt sehr schöne Riffe mit einer Vielzahl an Fischen aber auch Stachelrochen. Langusten haben wir gesehen und eines der Highlights sind die Ammen Haie die sich hier beobachten lassen und die man auch beim Schnorchel an den Riffen antrifft. Diese sind allerdings recht scheu wenn sie nicht gerade an den Riffen ruhen. Die letzten zwei Tage hatten wir nachts dann auch schön Sturm das unsere Hütte verdächtig geschwankt hat, doch glücklicherweise hat es nicht merklich durch das Palmblatt gedeckte Dach geregnet wie bei manch anderen Wasser Hütten. Weitere Exkursionen an die Umliegenden Riffe und ein Ausflug mit Luca (ein Franzose hier in einer Nachbar Hütte) auf die benachbarte Insel brachten dann auch Ausblicke auf einen gefleckten Adler Rochen sowie einen fast 1,60m langen Baracuda mit sich. Mit dem französische Pärchen ( Luca und Estelle) aus der Wasserhütte haben wir uns ein bisschen angefreundet und dann abendliche Spiel Abende veranstaltet. Auch waren wir der erste Anlaufpunkt von Estelle als sie Luca, nach dem sie das Wasser verlassen hatte nicht mehr beim Schnorcheln entdecken konnte. Weil auch ich ihn nicht entdeckte und beim raus schnorcheln auch nichts sehen konnte wurde dann Alarm geschlagen und eine Gruppe Fischer gebeten doch bitte mit ihrem Boot raus zu fahren und nach zu sehen. Glücklicherweise habe ich ihn dann doch entdeckt und die Suche konnte abgebrochen werden. Das hat uns dann auch ein Bananabrot von der Gastgeber Familie eingebracht welches fantastisch schmeckte und nicht nur weil es gratis war. Ein Ausflug zum Schnorcheln und auf die Insel Middel Caye gab es am letzten Tag bei dem wieder ein schönes Rief mit unzähligen Fischen besucht wurde unter anderem französische Engel Fische in fantastischer Größe. Dolly und ich konnten auch wieder zwei riesige Langusten beobachten so wie einen Rochen und unzählige kleine Riff Bewohner die sich hier tummelten. Bevor wir den Drop Off vor dem Riff besuchten gab es einen Insel rund gang auf Middle Caye dem Stützpunkt der Meeresbiologen und Park Ranger des Meeres Schutzgebietes. Der Rat das man sich mit Mückenspray behandelt wurde von allen vernommen (und von den meisten ignoriert) was zur Folge hatte das der größte Teil der Gruppe dan das letzt Drittel der Insel im Spurt zum Anleger hinter sich brachte um nicht ganz von den Heerscharen an Moskitos gefressen zu werden. Der Tag der Abreise brachte außer der Erkenntnis das wir mit einem kleinerem Bott die Insel verlassen nicht spektakuläres. Doch bevor wir das Festland erreichten gaben uns noch zwei Delphine die Ehre.Read more

  • Day26

    Jetzt haben wir uns schon ein paar Tage nicht mehr gemeldet und das liegt am Motto dieser sehr entspannten karibischen Insel vor Béliz. Und zwar lautet es: go slow. Ob es der lokale Rum ausmacht oder einfach die Hitze die hier herrscht, wissen wir nicht, aber das gelassene Leben ist sehr ansteckend.
    Auch auf dieser Station lassen wir es uns gut gehen. Da der Hummer genau so teuer oder günstig ist wie das Hähnchen, gibt es halt jeden Tag Hummer. Ausserdem schmeckt der lokale Rum und der Kokosnussrum besonders gut als Sundowner.
    Das Tauchen vom Blue hole habe ich mir gespart. Zum einen weil es richtig teuer und zum anderen weniger spektakulär sein soll als angenommen.
    Jetzt geht's dann erstmal mit dem Segelboot für drei Tage Richtung Süden. Zuviel spoilern will ich aber noch nicht, weil das wird der Hammer.
    Bis ins paar Tage ⛵☀️🌬
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  • Day178

    Unser Aufenthalt in Caye Caulker startet mit Stunk. Es stinkt auch nach Seegras, aber das ist eine andere Geschichte. Also eigentlich haben wir schon Placencia mit Stunk verlassen. Streit Nummer drei verrät die Statistik. Diesmal wissen wir auch noch wieso, aber das würde hier zu lange dauern. Es ging grob zusammengefasst um meine unterdurchschnittliche Durchschnittlichkeit. Oder so ähnlich. Der Zustand hielt aber erwartungsgemäss nicht lange und anstatt vernünftig zu handeln und uns umgehend zu trennen, haben wir uns völlig überraschend für Frieden und Liebe entschieden. Süss, nicht? Nach Seegras stank es aber auch danach noch. Caye Caulker ist eine farbenfrohe Ferieninsel, die mehr Urlauber als Reisende beherbergt. Uns ist das egal. Eigentlich gefällt mir der Gedanke sogar. Ich bin arbeitslos und erhalte keinerlei finanzielle Unterstützung von Bund, Kantonen oder sonstigen Einrichtungen. Also kann ich auch Urlaub in der Karibik machen. Und zwar so viel ich will! 

    Unser Plan für die drei Tage umfasst Chillaxen, Schnorcheln und Tauchen. Ach ja, und lecker Essen. So verschlägt es uns am ersten Abend in die Bondi-Bar. Wings-Night, Baby! Ich starte mit vierundzwanzig Stück und allen erhältlichen Saucen. Ok, wir. Sue scheint auch etwas essen zu wollen. Also gut. Mein persönliches Ziel bleiben aber die zwanzig Stück. Mal überlegen was wir denn am heutigen Tag schon hatten? Ausser Sex. Hm, let’s see. Einen Bagel, zwei Früchte und zwei Eier. Dann müssten zwanzig „Flügeli“ doch drin liegen. Ok, da waren noch die ganzen Drinks. Happy-Hour war auch schon und ich bin froh, dass ich sitze. Trotzdem, zwanzig schaffe ich! Wings for President!! Die erste Platte ist nach zehn Minuten Geschichte. Wie bei mindestens einer anderen Aktivität, bin ich auch hier schneller als Sue. Genau, beim steil bergauf Wandern. Bilanz? 14:10. Ungefähr. Und satt. Aber Ziel bleibt Ziel und das soll man nicht aus den Augen verlieren. Neben einem weiteren Local Rum ordere ich die fehlenden sechs Wings. Wäre ja gelacht, wenn ich die Zwanzig nicht voll kriege. Habe schliesslich auch den Bachelor, ein MBA in International Business und letzte Woche einen Klimmzug geschafft. Gut, das Ganze mich jeweils auch. 

    Und so ist es auch mit den verdammten Wings. Das ändert auch Service-Mama nicht, die uns beim Abräumen für das Geschaffte grossen Respekt zollt. Gegen den einsetzenden Verdauungsschmerz könnte eine dicke Zigarre und ein Becher Merlot helfen. Wer weiss? Leider verkaufen die hiesigen Läden - allesamt in chinesischer Hand - aber nur offensichtliche Fake-Cohibas. Und trotzdem, wenn ich diese Phallus-förmigen Lippen-Stimulatoren mit ihren gelb-goldenen Glitzer-Bändchen so sehe, kann ich irgendwie nicht widerstehen. Das Teil könnte ja trotzdem lecker sein. Fake hin oder her. Sue geht mit ihren stinkenden Menthol-Ziggis auf Nummer sicher. Und ja, was soll ich sagen? Die Insel ist nicht auf meiner Seite und die Fake-Zigarre gänzlich ungeniess- beziehungsweise -rauchbar. Weshalb die fünf Stutz nach drei knappen Zügen auch schon wieder im Meer versenkt werden. Die Belize-Cohiba hat damit den Jane Seymour Diamanten als schlechtestes Investment in meinem Portfolio abgelöst. Gott sei Dank hatte ich Marc nicht an meiner Seite, wir hätten den Triaden bestimmt die ganze verdammte Kiste abgekauft!

    Nach der gestrigen Zigarren-Pleite freuen wir uns auf einen abwechslungsreichen und am Vortag gebuchten Schnorchel-Ausflug. Doch völlig unerwartet, ohne Vorwarnung und aus heiterem Himmel werden wir am Morgen mir nichts dir nichts fallen gelassen. Fuck you! Entschuldigung, „gohts no“?! Wobei, nein, fuck you! Sue hat Tränen in den Augen, als Häuptling Arschpfeife uns erklärt, dass er ausser uns nur diese Zehner-Gruppe hat, die schon früher einmal mit ihm gebucht hat und es für uns keinen Platz hat auf dem Boot. Und ein zusätzliches Boot nur für uns Erstbucher lohnt sich ganz einfach nicht. Ich peitsche dich gleich mit deinen Dreadlocks aus! Dass mich Sue’s nach aussen getragene Verletzlichkeit irgendwie erregt, lasse ich mir in dem Moment natürlich nicht anmerken. Niemand bringt die kleine Sue zum Weinen! Ausser mir! 

    Nach einer kurzen Musterung der Anwesenden und Herumstehenden, schätze ich meine Chancen bei einer physischen Auseinandersetzung mit den ganzen Rastafaris als marginal ein, worauf wir den Scheiss-Laden mit gesenktem Kopf und mehr oder weniger wortlos verlassen. Wir finden in Keith von Stressless Tours allerdings schnell einen grossartigen Ersatz und verbringen einen fantastischen Tag auf und im Meer. Auch wenn wir das ersehnte Manatee nicht zu Gesicht bekommen, erweitern die Sichtungen des ersten Seepferds und des schönsten Oktopus die Liste unserer bisherigen Reise-Highlights. Der Schnorchel-Tag ist lang und wir kommen erst kurz nach Fünf zurück. Das Office des Tauch-Centers, bei dem wir uns für zwei Dives tags darauf angemeldet hatten, ist bereits geschlossen. Zum Glück schleichen aber irgendwo noch zwei Flaschen-Träger herum, die uns auf Nachfrage den gewünschten Dive um 09:00 bestätigen. Ich freu mich.

    Der nächste Morgen. Voller Vorfreude tänzeln wir zu imaginärem Reggae die zehn Minuten zum Dive-Center, nur um einen Moment später von Rasta-Ramona im Stil von Häuptling Arschpfeife erneut ausgeladen zu werden. Jemand hätte die Grippe bekommen und die Gruppe sei nicht mehr gross genug. Würde sich nicht lohnen für sie. Was ist bloss mit dieser scheiss Insel los? Würde ich über die finanziellen Mittel verfügen, ich würde die ganze verdammte Insel kaufen und alle entlassen! Vielleicht mal mit Miro reden. So führt man doch keine Geschäfte! Wir buchen bei dir und nicht bei einem deiner lästigen Konkurrenten und du lässt uns am Morgen einfach hängen, ohne die Chance bei einem der besagten Konkurrenten aufzuspringen, da deren Boote den Hafen bereits in Richtung Riff verlassen haben? Juristen haben dafür einen Begriff: „zur Unzeit“! Unzeit!! Ich könnt schon wieder kotzen, habe aber erneut keine Tüte zur Hand.

    Nach einer Reihe wild zusammengewürfelter Kraftausdrücke und völlig gerechtfertigter Beleidigungen, verlassen wir auch diesen Kack-Laden als unverdiente Verlierer. Schon wieder - und wie England an der WM. Nach dem wenig royalen Abgang machen wir es dann einfach wie all die volltrunkenen und zugekoksten Amerikaner hier und vergnügen uns zu laut aufgedrehtem Frank Sinatra ein paar Stunden mit und auf einem Golfkart. Ok, wir sind völlig nüchtern. Aber trotzdem cool. Und vor dem Hummer zum Dinner, verbringen wir den Rest des Tages im Koko King, dem angesagtesten Beach-Club im Umkreis von was weiss ich wie vielen Meilen. Wenn diese beknackten Tauch-Fuzzis unsere Kohle nicht wollen und Sue erneut zu Tränen rühren, finden übersäuerte Köpfe wie wir auch andere Lösungen, unser leicht verdientes Geld zu verprassen und die eingetrübte Stimmung aufzuhellen. Im aktuellen Fall neben Golfkart und Hummer in Form von eimerweise Bier und Cocktails.

    Tja, das wars auch schon mit Belize. Vorerst. Ob wir nochmals nach Caye Caulker kommen? Nein, zumindest nicht solange unser politischer und wirtschaftlicher Einfluss hier nicht dramatisch gestiegen oder die Schweiz Weltmeister ist. Dafür steht San Ignacio an der Grenze zu Guatemala noch auf unserem Plan. Aber erst in ein paar Wochen. Jetzt müssen wir los. Unser Flug von Cancun nach Kuba geht schon am Zwanzigsten und davor wollen wir ja noch die Wahlhaie rund um die Isla Mujeres mit unseren Galapagos-Lycras beeindrucken. Sofern uns denn jemand mitnimmt. Ich bin optimistisch. Sue? Sue auch.
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  • Day2

    Caye Caulker - Belize

    May 19, 2017 in Belize

    Go slow is het motto van de mensen op Caye Caulker in Belize. Hoe langzamer je gaat hoe meer complimentjes je krijgt van deze vriendelijke mensen :-) De vriendelijkheid van deze mensen zit in hun aard, maar ook een beetje in een plantje genaamd marihuana ;-)

    We sliepen in een huisje op het terrein van Louise de meest actieve 65+er van dit eiland. We mochten fietsen lenen waarmee we over het hele eiland slowly zijn gefietst. Je kan geen asfalt vinden op dit eiland. Je kunt met een bootje over naar Koko King Beach, het paradijs op aarde 😍 Hier kun je overdag in banden op het water dobberen, schommelen met het meest fantastische uitzicht, chillen in een hangmat, volleyballen en 's avonds cocktails drinken bij het kampvuur.

    We hebben ook gesnorkeld tussen de nursing sharks, sting rays en Dora's. Er wonen ook Nederlanders op dit eiland en 's avonds hebben we gegeten bij Monique en haar Beliziaanse man echt een succes verhaal van grenzeloos verliefd :-)

    Ook hebben we de lokale rum en sports bar met de locals ontdekt. Helaas moesten we na 2 nachten dit eiland weer verlaten en zitten we inmiddels in Flores Guatemala dit verhaal in de bus te schrijven... Belize was unbelizeble. To be continued... xxx M & L & L
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You might also know this place by the following names:

Belize, Beliz, ቤሊዝ, بليز, بيليز, Belice, Wilisi, بلیز, Белиз, Belisa, Беліз, Belizi, বেলিয, བེ་ལིཛ།, বেলিজ, Belise, بەلیز, ބެލީޒު, Belize nutome, Μπελίσε, Belizo, Belici, Beliise, Belis, An Bheilís, Beilise, Mbelise, बेलिझ, બેલીઝ, Yn Veleesh, בליז, बेलीज़, Բելիզ, Belís, ベリーズ, beliz, ბელიზი, បេលីហ្ស, ಬೆಲಿಜ್, 벨리즈, बेलीज, Beliza, Belizɛ, ເບລິຊ, Belizas, Белизе, ബെലീസ്, बेलिझे, Beliże, ဘေလီဇ်, Berij, Huēyicopan, Bhelize, बेलिज, Beliiz, ବେଲିଜ୍, ਬੇਲੀਜ਼, Beles, بیلیز, بېلیز, Bilisi, Belîzi, Belėzos, බෙලීස්, Белисе, IBhelizi, Bélis, பெலீசு, బెలీజ్, เบลีซ, ቤሊዘ, Pelise, بېلىز, بیلائز, Bê-li-xê, Belisän, Beliis, 伯利茲, Белсин Орн, בעליז, Orílẹ́ède Bèlísẹ̀, 伯利兹, i-Belize

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