Bolivia
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Travelers at this place
    • Day859

      Vom Chaco in Boliviens Berge

      December 22, 2021 in Bolivia ⋅ ⛅ 22 °C

      Nach einer dreistündigen Fahrt erreichen wir die Grenze Paraguay/Bolivien. Es dauert lange bis die etwas verschlafenen aber freundlichen Beamten uns und unser Auto die Einreise genehmigen aber letztendlich dürfen wir mit Stempeln und Dokumenten versehen weiterfahren.
      Das flache Chaco zieht sich auch noch nach Bolivien aber nach einiger Zeit sehen wir in der Ferne die Berge auftauchen und freuen uns.
      Wir übernachten in der kleinen Stadt Villamontes am Fuß der Anden und fahren am nächsten Tag auf einer abenteuerlichen Straße in das beeindruckende Gebirge.
      Nach ca. fünf Stunden erreichen wir Tarija eine etwas größere Stadt auf knapp 2000 m Höhe, um einige Tage zu verweilen und unsere Körper langsam an die Höhenlagen zu gewöhnen.
      Der Kontrast zu Filadelfia, der Stadt im Chaco die wir erst vor zwei Tagen verlassen haben, könnte nicht größer sein. Hier gibt es enge teilweise steile Gassen, in denen sich hupende Autos und ein Gewirr aus unterschiedlichen Menschen drängen, dort zogen sich breite Straßen mit wenigen Autos und kaum Fußgängern durch die Ebene.
      Tarija könnte, wenn man von den vielen indigenen Verkäufern und Bettlern absieht auch eine Stadt in den hügeligen Regionen Südeuropas sein. So findet man hier neben den vielen armen Menschen auch schicke Cafes, Restaurants und Theater in alten aber gepflegten Gebäuden.
      In unserem Hostel treffen wir auf ein internationales Publikum.
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      Schöne Bilder und ein schöner Bericht. Euch eine schöne Weihnachtszeit. Viel Spaß Freude und interessante Eindrücke auf Eurer Weiterreise. Liebe Grüße Markus und Karin [Markus Nafz]

      12/24/21Reply
       
    • Day868

      Weihnachtliche Weinberge

      December 31, 2021 in Bolivia ⋅ ⛅ 27 °C

      Da unser Auto weiterhin verarztet werden muss und zwischen den Jahren nicht gearbeitet wird, bleiben wir noch länger im Großraum Tarija. Die Weihnachtsfeiertage verbringen wir 10 km nördlich von Tarija auf 2. 100 m Meereshöhe in einem schön gestalteten Hotel das von einem Belgier betrieben wird. Das Wetter am Heiligen Abend ist ähnlich wie wir es von Deutschland kennsn, regnerisch und relativ kalt für unsere Verhältnisse ( 18 Grad) . Wir klettern auf unseren ersten bolivianischen aber relativ niedrigen Berg und genießen ansonsten eine ruhige Weihnachtszeit in wunderschöner Umgebung. Nach den Weihnachtsfeiertagen fahren wir auf die andere Seite von Tarija in ein Tal in dem Wein angebaut wird und sich alles um den berauschenden Rebensaft dreht. Hier im verschlafenen Weindorf Uriondo ist es deutlich wärmer. Die Dorfeinwohner sind neben dem Wein auch der bildenden Kunst sehr zugetan. Überall kann man Wandmalereien und Skulpturen bewundern und es gibt für das winzige Dorf ein erstaunlich großes Kunsthaus, in dem wir uns gerne aufhalten.Read more

      Traveler

      Dass es in dieser kleinen Stadt, oder ist sie groß, sogar ein Kunstmuseum, eine Pinakothek gibt, hat mich doch überrascht . Beherbergt das Haus alte Meister oder auch zeitgenössische Künstler? Monika Prem

      1/19/22Reply
       
    • Day117

      La Paz: höchste Hauptstadt der Welt🇧🇴

      February 4 in Bolivia ⋅ ☁️ 10 °C

      Heute war auf jeden Fall nochmal mehr Relaxen angesagt als Abenteuer. Ich habe gegen 12 Uhr mein Privatzimmer im Hotel verlassen und bin in ein Hostel paar Straßen weiter eingecheckt. Der Vibe in dem Adenture Brew Hostal ist sehr cool und fühlt sich so bisschen an wie Hogwarts hier. Im Innenhof verziert eine Holzfassade mit Fenstergläsern das Hostel und verleitet zu einem urigen Ambiente.

      Nach einiger Zeit im Bett, wo ich Organisation und Planung für meine nächsten Tage erledigt habe, hab ich mich dann raus nach La Paz gewagt. Mit meiner Kamera durch die Stadt. Bei jeder mobilen Fruchtpresse von bolivianischen Inidigenen hol ich mir einen frischgepressten Orangensaft!🍊Mir gefällt La Paz!

      Grad als ich die berühmtesten Hauptplätze in La La Paz durch hatte, hat es ordentlich gewittert und sogar gehagelt. Ich hab mit der Kamera paar Momente aufgefangen, wie auf dem Plaza den Murillo alle kleinen Snack- und Verkaufsstände wie bei einem Wimmelbild versucht haben ihre Ware zu schützen und alle sind wild durch einander gelaufen. Ich hab den Schauer dann in einem Cafe abgewartet.

      In La Paz gibt es weniger Sightseeing, man muss sich den Eindruck selber erarbeiten und verdienen. Ich bin viel durch die Straßen gelaufen, wo an jeder Ecke Krusch, Ramsch und Essen verkauft wird. Auch viele kleiner Kinder mit ganz roten Backen hab ich gesehen, die mit ihrer Mutter nach Essen betteln und etwas verkaufen... Alte vergreiste Männer, die verzweifelt und eingekauert unter einer Regenplastikfolie vergebens paar krumme Töne mit einer Plastikflöte spielen oder die Polizisten die an jeder Ecke mit Schutzschildern patrouillieren. Aber das alles stand dann wieder ganz im Gegensatz zur Tereférico - die Seilbahn, die mega sauber und modern ist.

      La Paz ist mit 4.100 Metern nicht nur höhenmäßig die höchste Hauptstadt der Welt, sondern hat auch das größte städtische Seilbahnnetz der Welt! Die ganze Stadt wird von Seilbahnen überflogen und verbinden so die verschiedenen Stadtteile miteinander. 300.000 Menschen nutzen die Gondeln täglich, wobei ich des derzeit nicht ganz nachvollziehen kann, da in La Paz circa 900.000 Menschen leben und die Seilbahn nicht annähernd ausgelastet war als ich sie gefahren bin. Ich vermute mal Corona spielt da stark mit rein.

      Ich bin auf jeden Fall dann von Seilbahn zu Seilbahn gewechselt und habe so in circa 2-3 Stunden die gesamte Stadt überflogen und hatte unglaubliche Ausblicke! La Paz ist so weitläufig. Überall sind die halbfertigen unverputzen Häuser mit dem orangene Ziegeln gebaut. Alles in diesem großen Trichter der Berge. Man erkennt in der Ferne, die großen schneebedeckten Sechs- und Siebentausender Berge. Wunderschön! Mit einem von denen hab ich übrigens auch noch was vor!

      Wieder zurück bei meinem Hostel hab ich mich dann mit dem Franzosen, den ich bei meinem Flug nach La Paz kennengelernt und gestern nochmal zufällig in der Stadt getroffen habe, zu Abend gegessenen. Mit dabei war noch eine deutsche Studentin, die jetzt die letzten 3 Monate komplett alleine im Amazonas bei einer Familie verbracht hat. Sie war über Weihnachten und Silvester ganz alleine, nur mit den Tieren und war froh mal wieder Deutsch zu sprechen.

      Nachdem paar Reisegeschichten ausgetauscht worden sind, gings zügig Richtung Heiya. Ich hatte nämlich morgen etwas sehr cooles vor! Ich fahre morgen die berühmte DEATH ROAD mit dem Mountainbike runter! Ich hab mal in einer Doku vor vielen Jahren von der Death Road gehört und sie ist hier in La Paz. Also Equipment für morgen herrichten und Schlafen. Möchte morgen fit sein.
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    • Day118

      ☠Death Road Accomplished🚳❕

      February 5 in Bolivia ⋅ ☁️ 7 °C

      Heute mal wieder ein Highlight: Die berühmte Death Road mit dem Mountainbike runterheizen. Endlich mal richtig Action und Bewegung!

      Mit zu wenig Schlaf bin ich vom Wecker geweckt worden. Nach einer einigermaßen warmen Dusche war ich dann wach und wurde dann gegen 7:30 Uhr vor dem Hostel abgeholt. Beim Office hab ich dann meine Gruppe und meine drei Guides für die Death Road kennengelernt. Alle super nett und wir verstehen uns alle bestens. Ein wilder Mix mal wieder: Kolumbianer, ein Kanadier, einer von Malta, Bolivianer, Franzosen und zwei deutsche Mädels.

      Wir haben unsere Ausrüstung bekommen und sind dann voll ausgestattet mit dem Minibus gestartet. Am höchsten Punkt haben wir dann Instruktionen bekommen, wie man Fahrrad fährt. Bei mir ist es zwar 4 Monate her, aber des ist wie Fahrradfahren^^ Paar sinnvolle Tipps waren dann auch dabei, wie nicht nebeneinander fahren oder in Kurven nicht überholen usw. An machen Stellen ist die Straße nämlich nur 3,5 Meter breit und auf der einen Seite gehts Hunderte Meter abwärts.

      Unser Mainguide ist Edi und er ist ein super witziger Typ. Er hat mit uns, unsere Mountainbikes mit Alkohol gesegnet und uns die verschiedenen Lamazeichen gezeigt, wie naked Lama, so call me Lama, Osama bin Lama, usw. Wirklich viel zu Lachen gehabt mit ihm.

      Der erste Teil der Abfahrt war auf der Straße und wir sind mit einem atemberaubenden Panorama runter gerauscht. Die ganze Zeit nur bergab! Herrlich! Meistens bin ich mit Edi vorne weg und alle 10 Minuten gibt es Stopps. Juan und Luke hatten bei der Abfahft schon ihre GoPros an ihrem Helm fixiert und ein bisschen gefilmt. Die schicken mir irgendwann die Aufnahmen.

      Nach 2 Stunden haben wir dann den Beginn der Death Road erreicht. Jeder hat nochmal Instruktionen zur Abfahrt bekommen. Die Death Road ist für Autos und LKWs inzwischen gesperrt und eigentlich nur für Mountainbiker freigegeben. Dennoch verirrt sich manchmal ein Auto dort. Deswegen sollte man stets aufpassen, nicht zu nah an der Kante fahren und vor scharfen Kurven aufpassen! Fehler können mit dem Tod bezahlt werden.

      Ich hab an meinem Helm noch meine 360°-Kamers fixiert und ich bin jetzt schon so gespannt, wie das Aussehen wird! Ich hoffe mal Awesome!

      Über die Abfahrt gibt es dann nicht viel zu erzählen. Ich hab mit Edi meist die Spitze angeführt und zusammen sind wir runtergeheizt. Der Fokus war jederzeit zu 110% auf der Schotterstraße vor uns. Die Landschaft ist unschlagbar und jeder Mountainbiker kann nur neidisch sein auf dieses Erlebnis!

      Wir hatten zwischendrin noch einen Snackstopp
      und beim berühmtesten Spot haben wir dann Fotos direkt an der Klippe gemacht. Ihr habt die meisten Bilder wrsl schon gesehen - ich noch nicht aber ich gespannt was rauskommt!

      Und dann musste passieren was nicht passieren sollte: der Bolivianer ist gestürzt. Ich habe es nicht gesehen wie es passiert ist, aber ich war direkt hinter ihm hinter der Kurve. Er hat sich mit schmerzverzogenen Gesicht die linke Schulter gehalten. Wir haben gleich nachgeschaut und kein offener Bruch oder so. Warscheinlich Schulter ausgekugelt aber für ihn war die Tour auf jeden Fall beendet. Unser Bus, der die ganze Zeit hinter uns fährt, hat ihn dann aufgesammelt. Die Guides haben ihm und seiner Freundin dann ein Taxi zurück nach La Paz in ein Krankenhaus organisiert.

      Ich hatte zuerst Schiss, dass er sich was schlimmeres getan hat. Ich hab mir ja vor 3 Jahren auch an der linken Schulter, mein Schultereckgelenk gesprengt. Des war dann mit OP und allem drum und dran und ich weiß nicht wie sowas dann in Bolivien gelöst worden wäre. Ich glaub ich wäre heimgeflogen..

      Für den Rest der Gruppe gings weiter. Nach 2 Stunden Abfahrt über den Schotter fangen deine Fingergelenke wegen der ständigen brutalen Erschütterung an zu schmerzen. Also wirklich sehr unangenehm und painful. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt - jeder Sprung, jede Kurve - es war mega!

      Wir sind von 4.800 Meter runter auf 900. Kein einziges Mal bergauf^^ Hier im Tal ist es so viel wärmer als oben. Die Höhe gibt in Südamerikanische übrigens meistens die Temperatur vor. Unten angekommen gab es erstmal ein glückliches High Five und ein großes Bier! Wir hatten immer noch nichts zu Mittag und es war inzwischen 16 Uhr. Bei einem Hotel gabs dann endlich was zu Mittag und wir konnten uns duschen. Jetzt 3 Stunden zurück nach La Paz. Zum Glück haben wir nicht die Death Road zurück genommen!

      Hier im Van hab ich jetzt den Footprint geschrieben und freue mich auf mein Bett! Morgen hab ich nämlich mindestens genau so was großes vor!
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      Traveler

      🤪Bist du verrückt ?

      2/6/22Reply
       
    • Day120

      Aklimatisieren für Tag X.

      February 7 in Bolivia ⋅ ⛅ 8 °C

      Heute Nacht konnte ich nochmal richtig Energie und Schlaf für morgen tanken. Wir werden heute nach dem Mittagessen zum nächsten Camp auf 5.130 m aufsteigen. Den Vormittag haben wir nochmal frei und die Zeit hier oben ist zum Aklimatisieren gedacht. Für mich gabs dann ein spätes Frühstück und gleich dafür noch Mittagessen.

      Gegen 11 Uhr sind wir dann aufgebrochen. Ich hab am Internethügel noch meinen Footprint von gestern hochgeladen und dann mein Handy in den Flugmodus geschalten. Bis morgen Nachmittag bin ich jetzt ohne Netz. Mein einziges Lebenszeichen was ich jetzt noch absetzen kann, ist mein GPS-Tracker.

      Das Wetter heute war gut und wir hatten teilweise klare Sicht auf die Berge. Unsere Backpacks waren schwer, da wie unser gesamtes Equipment mit uns tragen mussten. Ich hab mich irgendwann bis auf meine blaue Skiunterwäsche ausgezogen weil mir so warm war. Ovi fand des sehr lustig. El Hombre Azul!

      Der Weg nach oben ging über Steingeröll und Felsen. Irgendwann hat sich dann der erste Schnne zwischen die Felsspalten gemischt, bis es dann sogar leicht geschneit hat. 2 Stunden später hatten wir das Campo Alto dann erreicht, wo wir die Nacht verbringen. Höher als 5.000 Meter wird es nämlich immer schwieriger mit Schlafen, weil der Körper eben den Luftdruck spürt und mit Herzrasen oder einer schnelleren Atmung reagiert.

      Mit einem Highfive von Ovi sind wir dann in die Steinhütte eingetreten. Und ich hab Juan kennengelernt - mein Guide für den Aufstieg morgen. Eher bisl ruhiger und er brauchte erst ein bisschen zum Auftauen. Aber was ein guter Bergsteiger er ist! Und was er morgen leisten wird.. Wahnsinn und vollsten Respekt dafür.
      Wir haben dann den Nachmittag gemeinsam in der eisig kalten Stube verbracht und Qwix gespielt. Juan wurde das Spiel erklärt und wir hatten eine Mordsgaudi. Ovi ist der Champion und hat jetzt dreimal hintereinander gewonnen. Er fühlt das Spiel so sehr, dass Jan und Lena überlegen ihm das Spiel als Geschenk zu überlassen.

      Gegen 17 Uhr gabs dann Abendessen und um 18 Uhr war Schlafenszeit. Wir haben noch zu einem wunderschönen Panorama Zähne geputzt und unsere Ausrüstung für morgen vorbereitet. Wir brauchen morgen alles was man sich unter einer Bergbesteigung vorstellen kann. Intelligentes Packen und eine optimale Planung von Kleidungsschichten ist da gefragt.

      Wir sind alle drei mega aufgeregt und würden am liebsten jetzt schon aufbrechen. Wir wissen, dass es eine sau anstrengende Tour wird, wo die Chancen es bis zum Gipfel zu schaffen fifty fifty sind und in der Regenzeit sogar noch geringer. Wir haben das Logbuch des Camps am Nachmittag gefunden und uns paar Einträge durchgelesen. Motivierend war das eher weniger.. viele Scheitern auf einer Höhe von 5.500 m. Bei einer Gruppe von 11 Leuten haben es 3 geschafft und wieder andere haben den Gipfel erreicht, aber als das härteste und anstrengte bezeichnet was sie je gemacht haben. Aber - es hat sich gelohnt nach ihren Aussagen!

      So sind wir dann um 18:30 in den Schlafsäcken gelegen - in der Hoffnung, dass die Füße wieder ein bisschen auftauen im Schlafsack. Es ist nämlich nicht desto trotz mega kalt hier und durch den ständigen Kontakt von Füßen zum eiskalten Boden, friert es einem da am stärksten. Mal sehen was der Tag in 5 Stunden bringt!
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    • Day121

      HUAYNA POTOSI! (6.088m) - Grenzerfahrung

      February 8 in Bolivia ⋅ ⛅ 0 °C

      🔺️Das ANSTRENGSTE was ich je gemacht habe!
      🔺️Ein Aufstieg auf 6.088 m und bis zu den eigenen körperlichen GRENZEN.
      🔺️So viel ATEMBERAUBENDES erlebt in einer Nacht.
      🔺️Jeder SCHRITT durch den Schnee hat sich gelohnt.
      🔺️Das war der HUAYNA POTOSI!

      Diesen Footprint wollte ich zuerst gar nicht verfassen. Ich hab mir gedacht, dass es cooler und spannender wäre wenn ich die Geschichte von diesem verrückten Abenteuer jedem persönlich nach meiner Reise erzählen könnte. Ich hab nämlich so viele verschiedene Gefühle und Erlebnisse heute Nacht mitgenommen und so tolle Dinge gesehen und mich auch sooo unbeschreiblich gefreut als wir den Gipfel erreicht haben, dass ich das in einem Footprint gar nicht alles beschreiben und rüberbringen kann. Also ich werds trotzdem versuchen, weil ich viele Leser erst in einigen Monaten sehen werde, aber falls ihr in Deutschland mal zu einer Reisegeschichte was genaueres erfahren möchtet, dann fragt mich nach der anstrengensten und krassesten Sache die ich erlebt habe auf meiner Reise: dem Aufstieg zum Huyana Petosi!

      Los ging der Tag früh am Morgen - sehr früh. Um 12 Uhr nachts klingelte endlich der Wecker. Lena, Jan und ich waren schon gestern Abend bereit und heiß los zu starten und haben den Wecker gefühlt abgewartet. Viel geschlafen hat keiner von uns drein. Ich vielleicht 2 Stunden, Jan um den Dreh genauso so lang und Lena gar nicht. Die Höhe lässt deinen Körper nachts nicht zur Ruhe kommen und man liegt mit einem Puls von 110 im Schlafsack. Man atmet doppelt so schnell und versucht es zu kontrollieren. Währenddessen hab ich auch versucht meine kalten Füße warm zu reiben. Es ist kalt.

      Endlich: der Wecker klingelt. Die Ausrüstung, bestehend aus Helm, Stirnlampe, Buff, zwei Schichten oben rum und Zwein unten rum, zunächst dünne Handschuhe, das Sicherungsgeschirr, die Bergsteigerschuhe für die Steigeisen später und die Gaiters wurden angelegt. Mit am Rücken dabei war mein Rucksack, wo zusätzliche Jacken, Wasser, Snacks, usw. transportiert werden. Die Stirnlampe voll geladen, sowie die 360°-Kamera und das Handy um den Weg festzuhalten.

      Um 12:30 Uhr hatten wir Frühstück, um nochmal Energie zu tanken. Cocotee gegen die Höhe und generell viel trinken ist wichtig und hilft dem Körper zu aklimatisieren. Den ganzen Weg nach oben haben wir auf Cocoblättern rumgekaut, bis der Mund taub war. Um 1:10 Uhr war dann alles angelegt und wir sind mit einer Truppe aus fünf Personen aufgebrochen. Das erste Stück ging noch über eisige, verschneite Felsen bis wir nach einer halben Stunde den Gletscher erreicht haben. Jetzt haben wir die Steigeisen angelegt und ich bin mit Juan in eine Seilschaft. Den ganzen Weg bis nach oben und auch wieder nach unten, sind wir miteinander mit einem Seil verbunden, dass den anderen bei einem Absturz sichern soll.

      Dort haben wir das erste Beweisbild von uns gemacht. Wir haben uns mit der Ausrüstung gefühlt wie die Kings und waren voller Flamme & Energie. Juan ist stets voraus, ich hinterher und hinter mir dann Ovi mit Lena und Jan in der zweiten Seilschaft. Mit den Lichtpegeln unserer Stirnlampen haben wir uns so den Weg nach oben geleuchtet. Schritt für Schritt treten wir mit den Steigeisen auf den glänzenden Schnee. An manchen Stellen war der Schnee stark genug den Tritt zu halten, an manchen Stellen ist man eingebrochen, was natürlich anstrengender ist.

      Das Wetter war übrigens optimal und wir hatten klare Sicht auf den Sternenhimmel. In der Ferne konnte man irgendwann das Lichtband von der Stadt El Alto erkennen. Es ging kaum Wind und vereinzelt liefen wir mal im Nebel oder es schneite leicht. Also wettertechnisch hatten wir Glück! Ein entscheidener Faktor von Dreien für den Aufstieg war somit schonmal erfüllt: die Wetterbedingungen. Die anderen beiden sind die Reaktion des Körpers auf die Höhe und das Durchhalten des Körpers unter der ständigen Anstrengung: die Fitness.

      Wie waren die ersten 2 Stunden wie im Tunnel haben die ersten paar hundert Höhenmeter gut gemacht. Juan und Ovi haben immer zum richtigen Zeitpunkt Pausen festgelegt, in denen wir Oreos gegessen haben. Juan ist ja vorne weg gegangen und hat den Weg durch die verschneite dunkle Schneelandschaft geführt. Erst bei Helligkeit haben wir gesehen, an wie vielen Gletscherspalten er uns sicher drumherum geführt hat. Ein beeindruckende Leistung, die er dort vorneweg geleistet hat und das war noch gar nichts zu dem, wie er sich später noch zu einem hervorragenden Bergführer bewiesen hat. Big Respect!

      Wir waren inzwischen auf 5.400 Metern und die Schritte werden anstrengender. Wir drei waren aber zu diesem Zeitpunkt immer noch bestens in Form und gefühlt, sind wir zügig voran gekommen. Jetzt kommen wir zum Aufwachmoment an diesem Morgen und zu dem dritten Bild, was diesem Footprint angefügt ist: Die erste Vertikale. Eine circa 30 m hohe Schneewand, die 70° hat und in die Dunkelheit verschwindet. Wir haben das von unten gar nicht gesehen gehabt und es hieß nur, dass wir jetzt von Walkingstick zur Eisaxt wechseln. Diese war am Rucksack befestigt. Juan geht los und ich hinterher. Die Wand wird immer steiler und auf einmal häng ich mit allen Vieren am Berg. Die Eisaxt in der einen Hand und die Spikes an den Schuhen halten mich an der Schneewand.

      Das Seil zwischen Juan und mir, das immer auf Spannung sein muss, gibt einen Ruck nach oben und signalisiert mir, das ich weiter nach oben muss. Ich schlag die Eisaxt in die Schneewand und drück mich aus den Beinen nach oben. Auf einmal kommt das Aha-Erlebnis. Ich realisiere, dass ich beispielsweise jetzt in diesem keine Möglichkeit habe, abzubrechen. Egal wie ich muss weiter, weil wenn ich jetzt los lasse, fall ich. Ich bin zwar mit einem Seil mit Juan verbunden, aber er hängt genauso wie ich an der Wand und ich zweifle, dass er mich in dieser Situation hätte halten können. Unter mir kommt schon Ovi mit Lena und Jan und tippt mir von unten auf den Schuh und ruft: Vamos Leo! Vamos! Also weiter. Mit 120% Konzentration kletterte ich nach oben. Ich hab diesen überraschenden Aufstieg zufälligerweise mit der 360°-Kamera mitgefilmt, die hinten in meinem Rucksack gesteckt hat. Als ich mir das Video im Nachhinein mit Lena und Jan angeschaut habe, dachten wir krass... das war krass und eine ordnentliche Ansage an uns in diesem Moment.

      Wir sind weiter und haben dann die magische Marke von 5.500 m überschritten, wo erfahrungsgemäß viele aufgeben. Wir waren gut drauf und sind zielstrebig weiter. Inzwischen sieht der Bewegungsablauf so aus: ein oder zwei Schritte und ein tiefer Atmer durch den Mund. Der Blick stets auf den Boden vor sich, wo man versucht mit dem Fußtritt die optimale Stelle im Schnee zu treffen, um nicht die dünne Eisschicht zu durchbrechen. Die Pausen zwischendrin wurde immer wieder das Befinden abgefragt und wir haben immer mit "Estamos bien" geantwortet. Wir hatten jetzt alle drei schon eine Höhenpille genommen, weil Kopfschmerzen mit einhergehen. Und Oreos und Wasser gabs bei jedem Stopp.

      Ich muss sagen, dass ich mich an diese Stunden gar nicht so genau erinnern kann. Wir haben Höhenmeter für Höhenmeter gut gemacht, bis wir dann nach 5 Stunden endlich unterhalb vom Gipfel waren. Der Tag bricht langsam an und wir hatten eine atemberaubende Aussicht und einen wunderschönen Sonnenaufgang. Hier waren wir auf 5.950 m. Wenn wir auf den Gipfel wollen dann müssen wir um spätestens 7 Uhr oben sein, da die Sonne den Schnee sulzig und den Abstieg schwieriger und auch gefährlicher wegen Schneebrettlösungen macht. Juan und Ovi haben sich über die möglichen Routen zum Gipfel besprochen, während wir außer Atem uns in den Schnee fallen lassen haben. Wir waren jetzt schon seit 6 Stunden auf den Beinen und fünf davon unter einer extremen Belastung. Wir waren fertig - aber heiß den Gipfel tatsächlich zu erreichen.

      Das Ziel war so nah und den ganzen Weg über hab ich schon davon geträumt oben zu stehen und den GPS-Tracker zu aktivieren und so ein Zeichen an Zuhause zu senden und den Erfolg des Aufstiegs zu zeigen. Juan hat uns dann alle einzeln nochmal gefragt, ob wir uns wirklich fit genug fühlen aufzusteigen. Wir haben ja gesagt. Wir wollen nach oben! Das Wetter ist perfekt und wir fühlen uns fit!

      In den letzten 3 Wochen hat es keine Gruppe geschafft, den Huayna Petosi zu erklimmen. Es gibt keine Route nach oben, weil keine Spuren mehr zu erkennen sind. Das letzte Stück zum Gipfel muss serpentinenartig an einem großen Schneehang beklettert werden. Juan hat die Führung übernommen. Wir klettern alle nach seinen Erfahrungen. Er ist einfach krass!

      Juan hat den gesamten Weg die ersten Schritte in den Schnee getreten. Ich bin gleich hinter ihm gewesen. Jeden Schritt am Hang hab ich meine Eisaxt in den Schnee bis zum Anschlag reingerammt. Daran hab ich mich festgehalten, während ich den nächsten Schritt in den Schnee getreten habe. Immer mindestens zwei feste Ankerpunkte. Ich sags euch wie es ist: es war geisteskrank!

      Wir haben auch hier am Weg Pausen eingelegt und bei einer hat mich Ovi dann ermuntert meine Kamera rauszuholen. Also hab ich den Aufstieg bis nach oben mitgefilmt. Wahnsinns Aufnahmen. Bei den Pausen war unser Seil dann mit der Eisaxt, welche als Schneeanker umfunktioniert wurde, gesichert. Groß geredet haben wir nicht bei diesen Pausen. Wir waren eigentlich immer außer Atem und das war echt der Part, wo man Zähne zusammenbeißen musste. Du hast alles gespürt und es war anstrengend as hell. Immer hochkonzentriert sind wir nach oben.

      Dann war der Gipfel ganz nah und auf einmal haben wir den Schneekamm erreicht! Juan und ich hatten den Blick aufs gesamte Tal und es war wunderschön! Die letzten Meter und JAAA!!! Ein lauter Freudenschrei!!! Überglücklich über diese Leistung haben Juan und ich uns umarmt und gleich danach waren auch die andern drei da. Wir sind uns alle in die Arme gefallen und konnten es nicht glauben! Es war 7:16 Uhr und wir standen auf 6.088 Metern!

      Die Wetterbedingungen waren perfekt und wir haben unsere Beweisbilder gemacht. Hasi war mit dabei und wurde für die Bilder rausgeholt und ich hab mit meinem GPS-Tracker das Signal abgesetzt. Juan und Ovi haben tolles geleistet, uns auf den Gipfel zu bekommen! Toll!

      Jetzt kommt wohl oder übel der Abstieg. Wir hatten im Prinzip ja erst die Hälfte geschafft. Jan durfte dann vorangehen nach unten. Die Guides waren hinter uns und haben uns abgesichert. Lena ist ein Stück mal kurz abgerutscht und eine Flasche ist aus ihrer Seitentasche den Abhang runtergerutscht. Die war schnell weg. Ovi hat uns das aber erst später erzählt, dass er es gesehen hat. Er hat in diesem Moment aber nichts gesagt und das war genau richtig! Vielleicht wäre sonst Jan oder Lena in einer Kurzschlussreaktion hinterher gehechtet. Hier gings übrigens 400 Meter runter.

      Sobald wir diesen ersten Abstieg hinter uns hatten, ist es passiert. Wir waren auf einmal komplett ausgelaugt und hatten keine Energiereserven mehr. Wir waren am Ende... Wir mussten aber weiter wegen der Sonne und haben alles zurückgefahren bis auf die Konzentration. Im schnellen Tempo sind wir runter gelaufen. Wir sind an vielen Gletscherspalten vorbei, die wir in der Nacht gar nicht zu Gesicht bekommen haben. Ich kann mich ohne Spaß wenig an diesen Part erinnern.

      Wir haben dann irgendwann die vertikale Schneewand erreicht, wo wir dann abgeseilt worden sind. Da gibts ein Bild von mir wie ich halbtot im Schnee liege und auf mein Leben klar kommen muss, während die andern gerade abgeseilt werden. Ich bin dann voraus und wie im Tunnel den Fußstapfen von heute morgen gefolgt. Ich habe nichts gesehen bei dem hellen Schnee und dem Nebel. Hinter mir war Juan mit dem Seil mit mir verbunden, was ja immer noch stets auf Spannung sein muss. Wir mussten uns dann noch bei einer Gletscherspalte konzentrieren und sonst gings einfach so schnell wie möglich runter. Es war sau anstrengend. Wir haben zu uns immer nur wieder gesagt, dass wir komplett im Arsch sind.

      Endlich endlich haben wir die Felsen erreicht, wo wir die Steigeisen abgelegt und die Seilschaft beendet wurde! Endlich wieder frei! Wobei ich es noch ganz gut hatte. Zwischen Jan, Lena und Ovi war der Seilabstand nur halb so lang als wie zwischen Juan und mir und das war hat den Laufrhythmus gestört. Nach 20 Minuten waren wir dann am Campo Alto. Ich musste mich erstmal aufs Bett werfen und klar kommen. Wir waren erschöpft. Wir haben noch eine heiße Suppe bekommen und uns todesstolz in dem Logbuch verewigt! Wir haben es geschafft! Wir standen oben! Wir waren überglücklich! Nach 9 Stunden pure extreme Anstrengung.

      Für den letzten Abstieg zum nächsten Camp mussten wir nochmal alle zurückgelassenen Sachen an den Rucksack schnallen und waren dann um 11 Uhr endlich da. Ich hab am Weg nochmal für ein Spaßbild in meiner hellblauen Skiunterwäsche posieren müssen, was Ovi übrigens auf seinem Instagramkanal als vorderstes Bild einer Fotoreihe hochgeladen hat, der Spaßvogel... Naja bin zum Glück nicht verlinkt;)

      Mit dem Auto von Juan sind wir dann voll beladen zurück nach LaPaz und erst hier haben sich meine Energiespeicher wieder gefüllt. Wir haben alle auf der Fahrt unsere Bilder ausgetauscht und Ovi hat natürlich gleich ein 360°-Video rausgerendert bekommen.

      Wir haben dann noch das Equipment in El Alto abgegeben und Jan und Lena haben ne Runde Eis für alle ausgegeben. In La Paz hieß es dann Abschied nehmen von Ovi und Juan. Den beiden haben wir den Aufstieg zu verdanken. Ohne die beiden unmöglich und die haben dann auch nen guten Tip bekommen. Und Ovi hat die Hälfte vom Spielblock von Qwix geschenkt bekommen. Die beiden waren echt super!

      Für uns war der Tag surreal. Es war jetzt 14 Uhr und wir standen heute Morgen schon auf einem Sechstausender! Wir haben uns noch was zu essen geholt und zufällig eine Spezialität aus La Paz entdeckt: ein Sandwhich de Choloa. Wir sind dann in verschiedene Richtungen zu unseren Hostels und haben uns für morgen zum Cafe trinken verabredet. Jetzt heißt es runterkommen und das Erlebnis erstmal verdauen - realisieren - reflektieren.

      Im Hostel wurde ich dann mit schlechten Neuigkeiten überrascht: Mein versprochenes Zimmer ist nicht mehr verfügbar. Meine Laundry haben sie verschusselt und der Zimmerschlüssel für mein zurückgelassenes Gepäck war grad nicht da... Mir wurde dann ein Bier versprochen und ich hab ein Bett in einem Viererdorm bekommen, wo ich ganz alleine heute Nacht drin Schlafen werde. War alles in allem dann nicht schlecht.

      Ich hab dann Family und jeden der von der Tour gewusst hat, Bescheid gegeben, dass es mir gut geht.

      Am Abend bin ich noch runter zum Hostelrestaurant, wo ich mein kostenloses Bier abgeholt und einen Burger gegessen habe. Ich hab paar Videos ausgewertet, mich mit einem Franzosen über die Bergtour unterhalten und bin dann um 23 Uhr, nach 23 Stunden ohne Schlaf und einer sechstausnder Besteigung eingeschlafen. Hundemüde und fix und foxy.
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      Traveler

      oh Mann Leo das liest sich echt sehr spannend, und das war au ch sehr mutig. Das ist sicher ein unbeschreibliches Gefühl so was geschafft zu haben.

      2/10/22Reply
       
    • Day122

      Verdauen - Realisieren - Reflektieren🗻

      February 9 in Bolivia ⋅ ☁️ 6 °C

      Heute musste ich den Tag von gestern erstmal verdauen. Ich bin mit dem Wecker um 8 Uhr aufgestanden, damit mein Schlafrhythmus einigermaßen im Lot bleibt. Muskelkater hab ich komischerweise keinen. Lena und Jan auch nicht und mein Körper hat das relativ gut weggesteckt. Also hab ich den Vormittag in meinem privaten Dorm mit Organsiation verbracht, mit paar Leuten telefoniert, versucht meine Bilder mal in die Cloud hochzuladen und und und. Eigentlich gut produktiv.

      Um 12 Uhr hab ich mich dann mit Lena und Jan in einem Cafe getroffen. Dem Cafe del Mundo und das ist wirklich ein schöner Geheimtipp. Wir haben gemeinsam die Fotos von gestern durch geschaut, und die zusätzlichen Bilder die uns Ovi per Link geschickt hat. Da sind paar hammer Aufnahmen dabei! Dort am Cafetisch haben wir dann das Unterfangen mal realisiert und reflektiert. War schon heftig.

      Gegen 14 Uhr mussten wir uns dann verabschieden. Lena und Jan fahren heute mit einem Nachtbus in den Amazonas. Ein Temperaturunterschied von -2 bis 12°C auf 35°C. Spaßig. Wir sehen uns diesen Sommer in Regensburg wieder!

      Ich hab die Stellung dann im Cafe gehalten und hab mit dem Laptop von Jani versucht meine Bilder zu sichern. Währenddessen den Footprint von Tag 2 hochgeladen und einfach Sachen erledigt. Meine Weg nach Santiago de Chile geplant, wo ich mich schon in 6 Tagen mit Johannes und July treffe. Das wird ebenfalls sportlich. Heute Nacht fahr ich mit einem Nachtbus nach Salar Uyuni. Dort mach ich eine Dreitagestour durch die Salzwüste. Da werden viele wunderschöne Bilder auf euch zu kommen. Es soll der schönste Ort in Bolivien sein.

      Bis in den Abend bin ich im Cafe gechillt und hab zwischendrin nochmal mit Paula telefoniert und bin durch die Stadt gelaufen. Um 20:30 Uhr bin ich zum Busbahnhof marschiert, wo ich dann am Schalter zwei Schweizerinnen von meinem letzten Hostel wieder getroffen habe. Sie wollen auch die Tour nach Salar Uyuni machen und warscheinlich buchen sie über die gleiche Agency wie ich. Also ich bin auf der Tour schonmal nicht alleine unterwegs. Im Nachtbus hab ich den Footprint dann vom HUAYNA PETOSI verfasst und bin dann viel zu spät schlafen gegangen.

      Angehängt ist der Logbucheintrag von uns, den wir den kommenden Herausforderern des HUAYNA PETOSI hinterlassen haben.
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    • Day123

      Salzwüste Salar Uyuni!🏳🧂

      February 10 in Bolivia ⋅ ☀️ 14 °C

      Um 6:30 Uhr sind wir in Salar Uyuni angekommen und direkt vorm Bus abgeholt. Vera, Olivia und ich wurden zum Office gebracht, wo wir dann die Eckdaten für die dreitägige Tour bekommen haben. Um 10:30 Uhr sollte es mit einem Jeep losgehen. Bis dahin hatten wir noch Zeit frühstücken zu gehen und einen Abstecher auf dem Markt zu machen. Dort gibt es alles was man sucht. Ich find den Markt fast den besten den ich auf meiner Reise gesehen hab. Hier gehen wir am Abend des dritten Tages auf jeden Fall Abend essen.

      Unser erster Stopp war dann die Cerementoria de trenes - ein Friedhof für alte Zügen. Vor 80 Jahren wurde sie hier stehen gelassen und rosten seitdem hier in der Wüste vor sich hin. Die Lokomotive sind aus Europa und haben Mineralien von Bolivien nach Chile gebracht. Lang ists her. Auf jeden Fall ne coole Fotokulisse für paar Schnappschüsse. Mit einer Drohne wäre das ein Traum gewesen!

      Bei uns im Jeep ist noch eine Spanierin dabei und beim zweiten Stopp bei einem Markt haben wir noch ein argentinischen Pärchen aufgesammelt. Der Markt war mit der Salzproduktion aus der Gegend verbunden. Jede Familie hier hat mit der Schürfung und Vermarktung von Salz aus der Salzwüste zu tun. Es muss aufbereitet und getrocknet werden. Ich hab stattdessen bei den Textilläden rumgeschaut und mir ist ein Poncho ins Auge gefallen. Mein farbiger Poncho aus Mexiko wurde mir ja leider geklaut und seitdem hab ich immer wieder die Augen offen gehalten und heute greif ich zu, bevor es zu spät ist.

      Danach ging es voll beladen los. Ab in die Salzwüste! Die Landschaft ändert sich schnell und auf einmal fahren wir auf einer schmalen Salzstraße durch die Salzwüste. Die Salzwüste ist mit einer 10 Zentimeter tiefen Wasserschicht bedeckt, was ich zuerst gar nicht verstanden hatte. Während der Regenzeit ist die Wüste nämlich gar nicht trocken, sondern mit Regenwasser überflutet. Es sieht absolut surreal aus. Endlose Weiten sieht man eine ruhige Oberfläche, worin sich Himmel und Sonne spiegeln.

      Der Jeep fährt von der leicht erhöhten Straße ab und fährt quer Feld Beet durch das Wasser. Die Reifen stehen circa 10 Zentimeter im Salzwasser. Irgendwann machen wir einen Stopp und steigen mit unseren Gummistiefeln aus. Toll! Kleine Salzkristalle schwimmen auf dem Wasser an deinen Füßen vorbei. An manchen Stellen verschwindet ein kleines Loch unterhalb der Wasseroberfläche im Salzboden. Der Boden ist hart und wenn man bisschen das Salz wegschiebt, dann stößt man auf eine harte alte Salzschicht, die von der letzten Regenzeit kommt und inzwischen durch die letzte Trockenzeit hart getrocknet ist.

      Von dort aus sind wir erstmal weiter zum Mittagessen. Mitten in der Salzwüste eine Art großes Picknickhäuschen - gebaut aus Salzblöcken. Unser Fahrer hat selbst essen vorbereitet und so saßen wir dann auf den Salzstühlen und haben auf den Salztischen gegessen. Kurz danach hat bei mir die Müdigkeit reingekickt und ich hatte ein mega Tief. Ich vermute mal ich spür die Bergtour und den geringen Schlaf der letzten Tage in den Knochen. Meine Augen haben gebrannt von dem ganzen hellen Licht und ich wollte nur noch irgendwo schlafen. Im Jeep hab ich dann nen kurzen Powernap eingelegt und nach ner halben Stunde sah die welt wieder anders aus.

      Danach sind wir weiter gefahren - mitten in die Salzwüste, wo nichts und niemand dann mehr da war. Nur wir. Hier haben wir die Geimeinschaftsbilder und Videos gemacht. Also bestimmt 2-3 Stunden Fotoshootings. Es sind halt unglaublich witzige Perspektiven mit dieser Landschaft möglich, weil das menschliche Auge keine Anhaltspunkte für Größen in der Wüste findet.

      Zum Sonnenuntergang sind wir nochmal zu einem anderen Spot, wo wir den Sonnenuntergang angeschaut haben und der war einer der schönsten jemals. Nachdem die Sonne weg war, ist es erst richtig losgegangen. Der Himmel hat jede mögliche warme Farbe angenommen und auf allen Bilder hier im Footprint ist übrigens kein Filter. Es war der Wahnsinn! Eine Stunde nach dem Sonnenuntergang sind wir immer noch vor diesem beeindruckenden Himmel gestanden.

      In der Dunkelheit sind wir dann durch das Salzwasser raus aus der Salzwüste und zum "Salzhotel" wo wir dann Abendessen bekommen haben. Ich teile mir ein Zimmer mit Vera und Olivia und muss sagen ist witzig mit den beiden. Gibt immer wieder mal lustige Momente.

      Da ich heute während dem Tag immer wieder mal fix und fertig war, bin ich früh eingeschlafen.
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      Traveler

      Schön, dass Du d Salzsee siehst...mir ‚fehkt‘ der noch, da wir damals lieber ganz i d N v Perus gefahren sind zu d besten Ausgrabungen, die ich je gesehen habe ; wir waren dort d ersten Touristen überhaupt!

      2/11/22Reply
      Traveler

      Und ja, d Müdigkeit nach d 6Tausender kommt erst nach u nach durch, ist normal...u schau, dass Du i LP d Poncho kaufst, d sind dort echt gut v d Qualität u v Preis her....d dortige Markt ist lohnenswert...u erst vor Schluss hingehen, da senken sie d Preise!! ..: Weißt Du schon, wie es weitergeht??? du wirst evt nach Chile nicht

      2/11/22Reply
      Traveler

      heutiger Footprint verrätst (13.02.)

      2/13/22Reply
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    • Day124

      Me gusta Bolovia!🇧🇴 Y las Lagunas!🚩

      February 11 in Bolivia ⋅ ☀️ 9 °C

      Nach acht erholsamen Stunden Schlaf klingelt um 8 Uhr der Wecker. Um 6:30 Uhr gibts Frühstück und um 7 Uhr ist schon Abfahrt. Das Frühstück und generell das Essen auf der Tour ist bisher eher sperrlich. Weißes Weißbrot mit kalten Rührei.

      Unsere Rucksäcke wurden wieder auf den Jeep geschnallt und ab die Post. 3 Stunden brauchen wir zum ersten Spot - Valle de los Rockes. Ein Steinlandschaft mit großen merkwürdig geformten Felsen. Alles in der Farbe braunorange. Mit den Bilder kann man sichs ganz gut vorstellen.

      Weiter ging die Fahrt bis wir die Dornsavanne erreicht haben. Die Berge am Horizont sind einer weißen Puderschicht verziert und im Vordergrund hat den den trockenen Wüstenboden. Auf der Straße haben wir dann paar Bilder mit der Gruppe gemacht. Und einen Handstand. Coole Fotokulisse. Unsere Gruppe ist inzwischen aufgetaut und wir verstehen uns alle gut.

      Immer wieder halten wir mit dem Jeep an, um die Landschaft zu erkunden. Heute lass ich mal wieder dir Bilder sprechen.

      Mittagessen hatten wir dann an der Lagune Edionda, was als die stinkende Lagune übersetzt werden kann. Die Lagune ist an der tiefsten Stelle 80 Zentimeter tief und ist Schwefel und Bornitrin im Wasser gelöst. Auch leben viele Krebse bzw. Bakterien hier im Wasser und das zieht Flamingos an. Zu Tausenden stehen sie im Wasser und suchen nach Nahrung. Ein tolles Naturschauspiel! Die Sonne knallt nämlich schon ordentlich runter, aber warm ist es trotzdem nicht und eine kühle Brise weht durch das Tal.

      Auf einer Bank bei den Flamingos hat dann die Gruppe nach dem Mittagessen die Flamingos beobachtet. Mit dem Jeep ging es danach weiter zur nächsten Lagune. Hier haben wir was besonderes beobachten dürfen: Ein Gruppe von Pequnas haben sich am Wasser versammelt und gemeinsam getrunken. Ein super Fotomotiv mit dem blauen Himmel und den schneebedeckten Bergen.

      Weitere Stopps waren dann noch der Arbol del piedra, die Desierto Siloli, und das Highlight: Laguna de Colores. Bevor wir die Lagune erreicht haben musst wie aber erst in den Nationalpark einfahren und da kostet das Ticket für Extranjeros 20€.. teuere Geschichte aber wir verbringen heute und morgen hier.. Die Lagune war aber beeindruckend. Das Wasser ist teils rot gefärbt, an manchen Stellen blau und an wieder anderen mit Botnitrit bedeckt. Das Rot kommt von roten Planktom, das übrigens dann von den ganzen Flamingos gefressen wird und ihnen so ihre pinke Farbe verleiht. Beeindruckende Landschaften, die man erstmal auf sich wirken lassen muss.

      Übrigens ist es sehr windig und kalt hier in der Wüste. Nur die Sonne lässt dich bisschen Wärme spüren aber ich glaube der Schein der Fotos trügt. Es ist arschkalt und meine Augen sind extrem erschöpft von der Sonne. Bei jeder Gelegenheit setz ich Sonnenbrille auf oder mach die Augen ganz klein. Und sie tränen die ganze Zeit... und meine Lippen sind auch spröde.

      Ein letzter Halt waren dann die Geysire. In einer großen Dampfwolke schießen die heißen Gase aus dem Boden. Überall blubbert eine hellgraue Masse in den Schwefellöchern. Alle Berge, die ihr auf den Bildern seht , sind übrigens vulkanischen Ursprungs. Auch der Sand und die Steine hier in der Wüste kommen von Vulkanausbrüchen. Beeindruckend.

      Kurz nachdem die Sonne untergegangen ist, sind wir an der heutigen Unterkunft angekommen. Gleich daneben gibt es heiße Quellen. Superheiß. Wir hatten unser Abendessen, was paar kalte Nudeln mit einer halbherzig gekochten vegetarischen Tomatensuppe. Wir mussten relativ lang warten auf das Essen und deswegen hat uns Ganzalo dann eine Flasche Rotwein ausgegeben.

      Nach dem Abendessen sind wir durch die Eiseskälte zu den Termalquellen. Der Sternenhimmel ist Wahnsinn hier in der Wüste. Der helle Mond macht die Sicht allerdings ein bisschen lichttrüb. Die anderen haben zwei Estrellas Fuegas 🌠 gesehen, ich keine:/ Eine Stunde haben wir es hier ausgehalten bis wir dann in der ganzen Gruppe gegen 11 Uhr aus dem Wasser sind und den kalten 3 Minuten Rückweg angetreten haben. Ich bin hundemüde und einfach tot ins Bett. Das war ein langer Tag mit vielen Erlebnissen und tollen Naturschauspielen!

      Morgen ist der Plan um 5:15 Uhr auf zu stehen und den Sonnenaufgang in den Agzas Calientes anzuschauen. Die Sonne geht nämlich genau über dem See aus und es soll eine atemberaubende Kukisse sein, hat Ganzalo gesagt. Mal sehen!
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    • Day125

      Amenecer en las aguas calientes. 🌅X🔥🌊

      February 12 in Bolivia ⋅ ⛅ 15 °C

      5:15 Uhr: wir ziehen durch. Mit Stirnlampen bewaffnet gehen wir durch die eiskalte Wüstenluft zu den heißen Quellen, wo wir schnurstracks ins Wasser hüpfen. Es ist schon ein orangenes Band am Horizont zu erkennen, was sich langsam ausbreitet. Im Vordergrund stehen Flamingos im dampfenden Wasser und sind schon auf der Suche nach Plankton. Alles wahnsinnig schön.
      45 min später geht die Sonne auf. Wir saugen den Moment auf.

      Komplett heiß gelaufen ist es für den Körper auf einmal kein Problem mehr in der kalten Wüste, aus dem Wasser zu steigen und sich anzuziehen. Um 7 Uhr gibt es Frühstück. Alle hellwach und gut gelaunt sitzen wir am Tisch. Bis auf Marta. Marta hat mit der Höhe zu kämpfen und sie hat Kopfweh. So schlimm dass Ganzalo dann die Sauerstoffflasche ausgepackt hat und Marta die erste Stunde unserer Fahrt puren Sauerstoff geatmet hat. Ob es so schlau ist, am dritten Tag in Bolivien eine Wüstentour bis auf 5.000 Meter zu machen?? - man weiß es nicht, aber Beispiel Marta zeigt: ist es nicht..🤦‍♂️

      Unser Ziel heute Vormittag war auf jeden Fall die Lagune Verde. Normalerweise ist das Wasser türkis oder grün gefärbt. Gerade nicht weil des irgendwie mit der Regenzeit zusammenhängt. Der Ort ist aber nicht nur wegen der Lagune besonders, sondern auch weil hier drei Grenzen aufeinander treffen: Bolivien, Argentinien und Chile.

      Um nach Chile einzureisen braucht man ja zurzeit ewig viel bürokratischen Mist auszuführen, wie Impfungen im Ausland anerkennen lassen, separaten Impfausweis beantragen, Covid Krankenversicherung bis 50.000$ vorweisen, einen PCR-Test vor der Einreise und einen bei Einreise mit anschließender Quarantäne bis das negative PCR-Testergebnis da ist, und und und.. hier wäre es gerade so einfach über die Grenze zu spazieren, doch leider steh ich dann mitten in der Wüste..

      Nachdem wir paar Gruppenbilder gemacht haben und weiterfahren wollten, hat Gonzola bemerkt, das beim Reifen etwas nicht stimmt und hat den Reifen abgenommen und ein abgebrochenes Stück von der Bremse rausgefischt. Dafür dass der Jeep schon 20 Jahre alt ist, ist er nochmal ziemlich gut im Schuss. Vor allem dafür, dass er den ersten Tag ja immer durch das aggressive Salzwasser der Salar Uyuni fährt. Auch der Innenraum ist komfortabel und ist einfach groß und ziemlich perfekt für solche Wüstentouren. Gonzalo hat das Reifenproblem behoben und so haben wir die Rückreise angetreten. Es geht jetzt den ganzen Weg wieder zurück.

      Immer wieder mal Fotospots, ich hab im Auto geschlafen und werd für meinen schiefen Kopf von Vera ausgelacht, und irgendwann sind wir an der Lagune Claro angekommen, wo wir dann Mittagessen bekommen haben. Zwei Wochen das Essen von Gonzalo, und du nimmst 3 kg ab sag ich da nur.

      Ich hab hier an der Lagune Bimsstein gefunden, und war stolz als ich den anderen zeigen konnte, dass er im Wasser schwimmt. Sonst haben wir eigentlich nichts groß gemacht in dieser Mittagspause, bis auf alte Ziegelmauern die da waren mit großen Steinen abwerfen und joa. Heute mal eher jugendlich unterwegs = Spielkalb.

      Was dann am Nachmittag noch bisschen aufregend war, als unser Jeep von sechs Soldaten aufgehalten wurde. Alle mit Maschinengewehren bewaffnet und in voller Montur. Sie wollten alles durchsuchen und nachdem sie festgestellt haben, dass wir Touristen sind und unsere Reisepässe kontrolliert haben, haben sie das Interesse an uns verloren. Also weiter!

      Jetzt hab ich endlich wieder Internet und kann mal wieder ein Lebenszeichen von mir absetzen. Auch den Footprint von gestern kann ich hochladen. Während der Fahrt haben wir auch Bilder untereinander ausgetauscht und ganz viele sind am IPad und ich hab sie noch nicht angeschaut. Also hier in dem Footprint sind jetzt nur Bilder von meiner Kamera bzw. von anderen Androidhandys bei uns in der Gruppe. Es gibt noch viele viele Weitere gute Bilder!

      Auf dem Weg sind uns dann noch wilde Sträuße über die Straße gelaufen! Sehr cool! Noch nie zuvor in freier Wildbahn gesehen. Und was natürlich auch die ganze Zeit sieht, sind Lamas und Pequnas.

      In Uyuni stand dann der Abschied von der Gruppe an. Ich hab noch von Vera 100 BOBS in die Hand gedrückt bekommen, weil Olivia und Vera mich schon die letzten 3 Tagen mit Bargeld versorgt haben. Spar ich mir die Abhebekosten bei der Bank. Mit dem Geld hab ich mir dann das Ticket zur Grenze zu Argentinien gekauft. Bei dem Busbahnhof musste ich dann noch 1,5 Stunden warten und dann ging um 8 Uhr die wylde Fahrt los.. Es war eine Horrorfahrt. Ich sags euch wies ist. Der Busfahrer ist um die Kurven gefahren wie bei Harry Potter. Hat beschleunigt wie blöd, abgebremst und wieder Vollgas gegeben. Gegen 10 Uhr musste ich nochmal den Platz wechseln, weil ich spontan doch meinen großen Backpack nach oben in der Busraum gebracht habe. Mir war das alles zu unsicher und des war auch kein Busunternehmen und nichts, sondern ein Familienbetrieb oder so..

      Ich hatte dann auf jeden Fall meine beiden Backpacks neben mir und ich war beruhigt. An Schlafen war zwar trotzdem nicht zu denken. Ich bin immer vom Sitz runtergerutscht und es war einfach sooo unbequem. Omg. Um 1 Uhr gabs dann nochmal den mega Schreck, weil das alte zimperliche französische Pärchen neben mir gedacht hat, dass wir den Stop verpasst haben und sie mim Taxi in der Nacht jetzt alles wieder zurück fahren müssen... Sie sind Hals über Kopf ausgestiegen und haben sich aufgeführt...unglaublich. Ich war mit den beiden die einzigen Gringos im Bus. Der Rest: Locals. Mitten in der Nacht steigen Kinder zu und alte Frauen mit ihrem traditionellen Outfit stemmen sich durch den Bus. Die Busorganisatorin brüllt jede Stunde quer durch den Bus. Sie schreit. Es war wirklich eine scheiß Nacht.

      Um 2 Uhr sind wir dann in Villazon angekommen, wo der Bus gehalten hat und wir dort auf einem Parkplatz im Bus weiterschlafen konnten bis wir um 6:30 Uhr rausgeschmissen wurden. Jetzt schließt schon der nächste Tag an.. ich sag euch es geht noch beschissener weiter.. seid gespannt lol.
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    You might also know this place by the following names:

    Plurinational State of Bolivia, Bolivien, Bolivia, Bolivië, ቦሊቪያ, Bolibia, بوليفيا, Wuliwya, Boliviya, Балівія, Боливия, Bolivi, বোলিভিয়া, བོ་ལི་ཝིཡ།, Bolivija, Bolívia, Bolívie, Bolifia, Bolivia nutome, Βολιβία, Bolivio, Boliivia, بولیویا, Boliwii, Bolivie, An Bholaiv, Boilibhia, બોલિવિયા, Bolibiya, בוליביה, बोलीविया, Բոլիվիա, Bólivía, ボリビア共和国, ბოლივია, បូលីវី, ಬಲ್ಗೇರಿಯಾ, 볼리비아, बोलिविया, بۆلیڤیا, ໂບລິເວຍ, Mbolivi, Bolīvija, Боливија, ബൊളീവിയ, बोलिव्हिया, Bolivja, ဘိုလီးဘီးယား, Boribiya, Bolivtlān, Bholiviya, बोलिभिया, ବୋଲଭିଆ, Boliwia, Puliwya, Bolivïi, බොලීවියාව, Boliifiya, பொலிவியா, బొలీవియా, โบลิเวีย, Polīvia, Bolivya, بولىۋىيە, Болівія, Bô-li-vi-a (Bolivia), Bolivän, Orílẹ́ède Bọ̀lífíyà, 玻利維亞, i-Bolivia

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