Chile
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486 travelers at this place:

  • Day83

    Santiago de Chile - Zentrum

    January 30 in Chile ⋅ 🌙 25 °C

    Wie schon in Rio und Buenos Aires machen wir auch hier eine Free Walking Tour, um die Stadt etwas besser kennenzulernen. Wir laufen entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie dem Plaza de Armas, auf dem sich das Rathaus, das Nationalmuseum und die Kathedrale befinden, und dem Präsidentenpalast, in dem die chilenische Regierung ihren Sitz hat. Rund um den Plaza de Armas gibt es viele Einkaufsstraßen, Passagen und Restaurants, die alle ein wenig an Spanien erinnern.
    Unser Guide Sebastian erzählt uns, dass Santiago sich in den letzten 15 Jahren extrem verändert hat. Damals gab es hier nichts zu erleben, die Einheimischen verschanzten sich zuhause und Touristen nutzen Santiago nur als Zwischenstopp, um nach Patagonien oder in die Anden zu reisen. Heute sitzen die Leute im Szeneviertel Bellavista draußen und trinken ihren Kaffee in der Sonne oder ihr Bier bis spät in die Nacht, im Edelviertel Vitacura überbieten sich die Spitzenköche mit spektakulären Kreationen. Berühmte Festivals kommen aus den USA in die Hauptstadt und vor allem die Kunst hat hier einen großen Stellenwert angenommen. Als wir das Kulturzentrum der Stadt anschauen, tanzen überall Jugendliche um uns herum, üben Tanz- oder Akrobatik-Choreografien zu lauter Musik. Die Stadt ist lebendiger geworden 🙌🏻

    Meine Blase unter dem Fuß ärgert mich immer noch ein wenig und so geht es nach der Tour wieder zurück ins Apartment (nicht, ohne sich vorher noch mit Empanadas für den Weg zu stärken 😜).
    Wir genießen den Sonnenuntergang 🌇 auf dem Dach unseres Apartments. Morgen früh holen wir den Camper ab, für unsere einmonatige Patagonienreise 🤩 da wir dort voraussichtlich nicht regelmäßig Internet haben, kann ich keine täglichen Blog-Einträge versprechen 🙈
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  • Day63

    Das verflixte Federbein

    January 31 in Chile ⋅ 🌧 16 °C

    Vorsicht! Der erste Teil ist ein technischer Exkurs.

    So ein Federbein hat zwei Aufgaben. Es muss federn aber auch dämpfen. Um den Stoßdämpfer sitzt die Feder. Die BMW hat nur ein Federbein. Ist der Dämpfer undicht, läuft das Öl aus und die Dämpfung ist dahin. Dabei gibt es eine Dämpfung für das Einfedern, die Druckstufe, in der die Feder zusammen gedrückt wird und für das Ausfedern, die Zugstufe, wenn die Feder sich wieder streckt. Und noch ein paar Teile auf die ich nicht eingehen, sonst wird's noch komplizierter.
    Ein ungedämpftes Motorrad ist kaum zu fahren. Nach der Reparatur wurde das Einfedern wieder ganz gut gedämpft. Das Ausfedern wird zwischenzeitlich gar nicht mehr gedämpft.
    Das führt dazu dass das Hinterrad bei jeder Unebenheit zu hüpfen beginnt, dabei springt es leicht 10 cm hoch. Bei Bodenwellen wie Wellblechpisten lässt sich das Motorrad kaum noch kontrollieren, Schrittgeschwindigkeit ist angesagt. Gefährlich wird es in Kurven, weil das Hinterrad die Bodenhaftung verliert, nach außen wandert und schnell zum Abstieg führt. Nur auf guten, ebenen Straßen lässt sich einigermaßen vernünftig fahren. Durch starke Bodenwellen, hier nichts ungewöhnliches, wird beim Ausfedern das Heck regelrecht nach oben katapultiert und lupft mich, wenn ich nicht rechtzeitig in die Rasten stehe aus dem Sitz.
    Seit gut 1600 km bin ich jetzt damit nicht immer vergnügungssteuerpflichtig unterwegs.

    Die Belastung vor allem der unteren Halterung des Federbeins ist dabei immens was irgendwann zum Bruch des Bolzens führt. Der sitzt am Hinterachsgetriebe und eine Reparatur wäre auch in Südamerika wohl ausgeschlossen. Fahrtende.

    Normalerweise halten Federbeine lange, Defekte kündigen sich an. Die vielen hundert Pistenkilometer haben ihr wohl den Garaus gemacht. An sich sind die jetzt 90000 km kein Grund zum Ausfall.

    Ich hatte in den letzten Tagen überwiegend über WhatsApp, aber auch über Telefon und Mail Kontakt mit BMW, Touratech, Wilbers, chilenischen Motorradclubs, Motorradfahrer aus Südamerika die ich nicht persönlich kenne über unsere Südamerika WhatsApp Gruppen, chilenischen Motorradwerkstätten und Freunden aus Deutschland.
    Es stellte sich bald heraus, dass in Südamerika kein Ersatz auf Lager war. Die Connections zwischen Händlern und Motorradfahrern ist hier sehr gut.
    Versand aus Europa an sich ist auch kein Problem, aber die lästigste Einrichtung bei Fernreisen überhaupt namens Zoll, bei der die Teile oft wochenlang liegen.

    Der Rest ist noch komplizierter, über Kontakte anderer deutscher Motorradfahrer die hier gerade irgendwo unterwegs sind und der Motorradfahrer-Solidarität hoffe ich nun am Montag Ersatz aus Deutschland in Händen zu halten. Dann landet in Santiago eine Motorradfahrerin die das begehrte Teil im Gepäck haben sollte. Bleibt nur noch zu hoffen dass der Zoll, mein Lieblingsfeind mir keinen Strich durch die Rechnung macht. Flug nach Santiago habe ich gebucht, sind immerhin 1500 km. Haltet mir die Daumen.

    Vielen Dank an alle die mir Hilfe angeboten haben, das waren einige. Es ist schön wenn man in so einer blöden Situation Freunde und Hilfe hat.
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  • Day366

    Ein Jahr auf Reisen

    February 6 in Chile ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute vor einem Jahr hiess es Tschüss Schweiz- Hallo Welt😃

    In den vergangenen 365 Tagen waren wir:

    - in 19 verschiedenen Ländern auf 5 Kontinenten unterwegs

    - haben 25 mal ein Flugzeug geboarded

    - in 107 verschiedenen Unterkünften und auf 47 Campingplätzen übernachtet, zudem je 2 Nächte im Flugzeug, Bus und Zug und 3 Nächte auf dem Schiff verbracht

    - haben insgesamt über 96'000 Kilometer (Luftlinie) zurückgelegt, davon 21'835 km mit dem Auto

    - laut findpenguins haben wir bis jetzt 9 % der Welt gesehen, haben 2,4 mal die Erde umrundet und sind 0,3 mal bis zum Mond gereist😄

    - CHF 53 in Manuels 6 Coiffeurbesuche investiert

    - für CHF 41 neue Sonnenbrillen für Leandra gekauft (sie verliert sie andauernd und bekommt deshalb nur günstige Modelle)

    - CHF 236 dafür ausgegeben, dass unsere Wäsche wieder sauber ist

    - CHF 6794 für Essen und Getränke in Restaurants bezahlt (während unseren 6 Monaten in Asien haben wir kein einziges Mal selber gekocht🙊)

    Vielfach werden wir gefragt, welches Land uns denn am besten gefallen hat bis jetzt. Da alle Länder ihre Sonnen- und Schattenseiten haben, ist diese Frage sehr schwierig zu beantworten. Und trotzdem fängt unsere Antwort immer wieder mit Japan an. Dieses Land hat uns irgendwie mit seiner Kultur, den zurückhaltenden/scheuen aber sehr liebenswerten Japanern und nicht zuletzt mit der für uns besten Küche der Welt beeindruckt. Natürlich war es auch Manuela zu verdanken, dass wir Land und Leute durch ihre Kontakte, noch besser kennenlernten und eine wunderbare Reisebegleiterin hatten.
    Aber natürlich haben uns alle Länder fasziniert. Sei es durch den Schlamm in die abgelegenen Dörfer Myanmars zu wandern, auf der chinesischen Mauer zu stehen oder durch die einsame Wüste Namibias zu fahren.

    Aber die Reise bringt einem auch näher, wie Glück wir hatten, in einem der reichsten Länder der Welt geboren worden zu sein. In einem Land, in dem es keine korrupte Regierung gibt, in dem die Luft rein ist und man das Wasser aus dem Wasserhahn problemlos trinken kann. Je weiter wir reisen, desto mehr wird uns bewusst, wie klein unsere Schweiz doch ist. In der Schweiz überlegt man sich lange, ob man jetzt eine einstündige Fahrt auf sich nimmt. In vielen Ländern ist die Distanz zum nächsten Supermarkt, zur Tankstelle oder einem Spital noch länger.

    Natürlich vermissen wir unsere Familie und Freunde. Wie auch manchmal eine Bratwurst, Röschti, Ghackets und Hörnli, ... (hier muss ich aufhören, ansonsten wird die Liste seehr lang😂). Wir wären ab und zu auch froh, in unserem eigenen Bett zu schlafen oder ein sauberes Badezimmer zu benutzen.
    Aber das Reisen hat einfach zu viele Vorteile. Die Freiheit zum Beispiel: wir stehen am Morgen auf und entscheiden, was wir machen, wohin wir gehen,... so konnten wir die Route so planen, dass wir immer in den warmen Jahreszeiten reisen (abgesehen vom Norden Japans und Patagonien hiess das, immer Temperaturen über 20 Grad). Man lernt viele neue Kulturen kennen, trifft spannende Leute, probiert neue Gerichte. Ich glaube, wir müssen euch nicht erklären, weshalb wir so lang am reisen sind.

    Eigentlich war ja nur ein Jahr Weltreise geplant, jedoch ist es uns noch nicht langweilig geworden. Es gibt noch viele Ziele auf unserer Wunschliste und das Geld ist uns auch noch nicht ausgegangen. Wir werden also noch eine Weile unterwegs sein.

    Übrigens wer sich fragt was aus unseren Bekanntschaften geworden ist: In Indonesien ist im Mai 2018 der kleine Ukasha Arya Satya Rileyandra auf die Welt gekommen. Der Sohn von Desi und Hendra, die uns ganz spontan zu sich nach Hause zum Essen eingeladen haben. Im September haben sich Saki und Yuki in Japan das Ja-Wort gegeben und auch bei ihnen ist bereits Nachwuchs unterwegs. Und seit kurzem wächst auch auf den Philippinen ein Babybauch heran, Gaze und MC, die wir ebenfalls in Indonesien kennenlernten, erwarten Nachwuchs. Mit Tshewang unserem Guide aus Bhutan haben wir lange mitgefiebert und sind ihm moralisch zur Seite gestanden beim ganzen Visaprozess für Australien. Es hat sich bisher leider noch nicht gelohnt, das erste Visum wurde abgelehnt.

    Immer wieder kommt es zu spannend Begegnungen mit Einheimischen oder anderen Reisenden. Beispielsweise haben wir in Namibia direkt neben zwei Nidwaldner gecampt. Was für ein Zufall, gibt es doch nur 40'000 auf der ganzen Welt! Ausserdem hat Leandra in Südafrika nochmals eine Nidwaldnerin, die sie aus der Schulzeit kennt, getroffen. Auch sie haben ihr Auto bei einem Aussichtspunkt gleich neben unserem parkiert.
    Wie ihr sehen könnt: die Welt ist wirklich klein🌍
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  • Day188

    Santiago de Chile

    February 7 in Chile ⋅ ☁️ 26 °C

    Zmitzt ih dere riisige Stadt hämmer üs nach ziemlich gnau 6 Mönet weder troffe und üs natürlich sehr gfreut😊. Mer händ för die paar Täg es Hotelzimmer gha und händ vo det us d Stadt erkunded.

    Am erste Tag simmer nach ehnere churze Abchüelig im Pool zerst mol ih Park St. Lucia grad näb ehm Hotel und sind det bis zoberst uf de Turm ufe gloffe. Nacher simmer (also vorallem Mami&Papi vom Flug) scho ziemlich dure gsii. Drum simmer denn nur no schnell go ässe und is Bett.

    De nöchsti Tag han ich denn dureplaned. Mer send zerst ah Fisch- und denn ah Gmüesmärt. Denn simmer zum Park Forestal gloffe, händ dete s Kunstmuseeum bsuecht, öbbis chlises gässe und sind dor de Park gloffe. Uf ehm Zrugwäg simmer no dur es härzigs Künstlerviertel gloffe wo mer denn nach ehnere Pause im Hotel weder sind go Znacht ässe. Förs Znacht hämmer es super Restaurant verwötscht mit peruanischem ässe und sehr guetem Pisco Sour!

    Und denn esch scho üse letschti Tag in Santiago cho. S Mami hed för de Morge de härzig Handwärchermärt "los dominicos" use gsuecht. Mer händ zum det hii cho s erste Mol d Metro usprobiert - das hed zimlich guet klapped. Am Märt heds denn fast kei Lüüt gha und voll schöni Sache. Nacher simmer weder zrug id Stadt und vo det us mit ehm Bähndli uf de Cerro san cristobal. Vo det us hämmer die schöni Ussicht überd Stadt chönne gnüsse und sind denn mit ehmene andere Bähndli uf diesi Siite vom Hügel abe. Am Obig simmer ih ganz es eifachs aber "typisch chilenischs" Restaurant go ässe - esch au weder sehr fein gsii!
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  • Day40

    Op de flanken van de Villarrica vulkaan

    January 20 in Chile ⋅ ☀️ 15 °C

    Terwijl Bollie een zwart met oranje puntje op de berg wordt, plof ik me met de camera in de hand op mijn poep in de steentjes. Deze morgen, toen we vertrokken om een taxi naar het startpunt van de loop te vinden, was het mistig en een beetje aan het regenen. Gelukkig ligt Centro de Ski Pucon op 1460 meter, wat betekent: boven de wolken. Het is zalig zitten in het zonnetje met vulkaan Villarrica langs mijn rechterzijde en een immens wolkenveld langs links. Er piepen bergeilandjes bovenuit. Het duurt nog even voor ik de camera neerleg.

    Er ontstaat een smalle roze slang op de berg. De meeste lopers dragen het officiële knalroze truitje. Van hieruit gezien gaat dat precies vlot naar boven. Na 50 minuten komt de eerste loper alweer voorbij. De 9 zwaarste kilometers zitten erop. Zot! Ik zit blijkbaar op een ideaal plekje om te supporteren want ik zie alle lopers goed aankomen.

    Ik kan niet wachten tot Bollie passeert. Hij verrast me al na 1u30 met een bezoekje. Veel sneller dan de 2 à 3 uur die de organisatie voorspeld had voor de gemiddelde loper. Hij komt even bij me op de steen zitten en schud het verzamelde zand en steentjes uit zijn schoenen. Het is lastig maar hij voelt zich goed. Nog een kusje en poepekletsje en daar gaat hij alweer. Go Bollie!! Wanneer ik hem een volgende keer zie, zal het aan de finishlijn zijn.

    Stiekem ben ik blij dat ik niet meedoe met de loop. Ik denk dat het iets te zwaar zou zijn voor mij. Het is bewonderenswaardig hoe enthousiast en stralend en vol goesting de lopers (zeker Bollie) aan de start staan. Ik snap het niet echt, omdat ik daar altijd met een ei in mijn broek sta, mij afvragend wat ik hier doe. Wat mij heeft bezield om dit te doen. Na de start loopt het gelukkig wel altijd los.

    Bij alle trailruns waarop ik aanwezig was heb ik die lachende gezichten gezien. Dat zorgt mee voor de speciale trailsfeer. Veiligheid, fun, mekaar helpen, persoonlijke groei en een zijn met de natuur staan op de eerste plaats. Het is een familiaal gebeuren. Iedereen is welkom, van jong tot oud, met vacht of zonder vacht,… en dit op of naast het loopterrein. Ik kijk enorm op naar de fysieke en mentale kracht van trailrunners.

    Zo’n trailrun vind ik een supergoeie leerschool voor zelfkennis, zelfredzaamheid, zelfzorg en zelfvertrouwen. Tijdens het lopen oefen je “het dicht bij jezelf blijven”. Je bent niet alleen. Maar enkel jij kan het doen. Er is niemand die je over de meet gaat dragen. Wat er gebeurt is volledig jouw verantwoordelijkheid. Jij hebt de controle. In het begin had ik zo weinig vertrouwen in mezelf dat ik niet alleen een trail durfde lopen. Als ik er eentje liep, liep Bollie altijd mee met mij.

    Ik ben lang heel hard voor mezelf geweest. Helemaal niet lief en zorgzaam. En op die moment vertrouwde ik mezelf nog niet genoeg om te geloven dat ik dat nu wel zou zijn. Dat heeft wat tijd nodig gehad. Stap voor stap toonde ik aan mezelf dat ik voor mezelf wil en kan zorgen. Zodat ik op een goede dag mijn eerste trail alleen liep. Och wat een bang hartje toen, maar heel fier en blij met mezelf wanneer ik met een smile de finish bereikte.

    Terug naar Pucón. Het zonnetje prikt een beetje in mijn ogen. Ik frul nog wat in mijn boekje terwijl ik af en toe opkijk naar de aankomende lopers. De snelsten sprinten over de eindstreep. Wat een tijden. Ik applaudisseer extra luid als de eerste dame toekomt. Girlpower! Ik kijk reikhalsend uit naar Bollie. Wat duurt het wachten lang als je naar iets uitkijkt. Even een wandelingetje maken en nog wat foto’s nemen.

    Daar sta ik dan weer op mijn supporterspost. Is dat Bollie? Oh… nee… die misschien?... Ah nee toch niet. Is dat em?... Dat zou wel kunnen… Ik zie het nog niet goed. Is dat wat oranje? Ja! En een ruitjesbroek? Ja! Bollie is daar! Woepwoep, he made it! Een high five en dan loopt hij over de meet. Well done mister Bollie!! Hij eet wat kaasblokjes en grabbelt er wat mee voor mij. Daarna nog een donut gevuld met crème en een worstenbroodje.

    Dan zijn we klaar om een lift terug naar Pucón centrum te nemen. We hebben sjans. Een jonge Chileense gast ziet het zitten om ons mee te nemen. Hij heeft ook de 25km gelopen en herkende Bollie aan zijn geruite broek. We komen veilig aan in Pucón. Daar wast Bollie zijn 5 stoflagen weg onder de douche en dan is hij weer “het manneke”.

    Klaar voor nog een laatste reünie met Charlotte. Dennis is er helaas niet bij want zijn koorts is weer terug. Charlotte vertelt ons dat ze morgen naar Temuco vertrekken omdat daar een tropisch instituut is waar ze Dennis verder willen laten onderzoeken. Dat klinkt niet goed, misschien is het dan toch malaria.

    Er wordt toch geklonken met prosecco op de prestatie van Bollie, alsook op het snel opklaren van Dennis zijn gezondheidstoestand. Het is een gezellige avond die afgesloten wordt met heerlijke tiramisu.

    Vanuit het oogpunt van een niet nader genoemde loper, zag het er zo uit: https://photos.app.goo.gl/F4FVAnJofD3aN9E2A
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  • Day94

    Cerro Castillo - ein Gigant in Schwarz

    February 10 in Chile ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir bleiben zwei Tage in Coyhaique, um uns für die restlichen Wochen mit den wichtigsten Dingen einzudecken. Wanderschuhe, Handschuhe und Mützen sowie diverse Müsli-, Nudel-, und Reispackungen finden ihren Weg in unsere Einkaufstüten.
    Danach geht es weiter in das kleine Dörfchen Villa Castillo. Hier wollen wir hoch zum gigantischen Berg Cerro Castillo, der majestätisch über den gleichnamigen Nationalpark wacht. Über die Wanderung nach oben zur Lagune des Bergs hatte ich im Internet schon einiges gelesen („...mit den letzten Kräften“, „...der Wind war so stark, dass wir umdrehen mussten“), dass wir gespannt waren, ob wir uns da nicht zu viel zugemutet hatten. Wir machten jedoch gleich zu Beginn des Trails ab: Aufgeben ist keine Option 🙈

    Bestens eingepackt im Zwiebellook starten wir unsere Wanderung an einem 6km entfernten Eingang des Haupteingangs (nicht ohne dafür zuerst eine mega steile Schotterpiste runterzufahren 😟), da dieser kostenfrei sein soll. Nach einem Kilometer kommen wir an ein rotes Zelt, wo uns ein Guide sagt, dass die Tour zur Lagune des Cerro Castillo von dort aus nicht machbar sei, da wir dafür mindestens zwei Tage bräuchten.. hm, auf der Karte sieht das anders aus und wir hatten im Netz auch anderes gelesen. Wir versuchen, zu verhandeln, aber dürfen nicht passieren und gehen daher gefrustet zurück zum Auto. Die steile Schotterpiste wieder hoch (ich kralle mich mal wieder in der Autotür fest 😅) geht’s zurück zum Haupteingang, wo wir den Wucherpreis von 10.000 Pesos (13 Euro) zahlen, uns zu unser eigenen Sicherheit registrieren und uns noch schnell die wichtigsten Gegebenheiten der Wanderung erklären lassen. Alles klar. Los geht’s. Der erste Teil ist einfach und führt durch einen kleinen Wald, in dem Kühe und Pferde sich das grüne Gras schmecken lassen und sich von den fremden Wanderern in ihrem Wohnzimmer gar nicht stören lassen. Wir finden hier zwei passende Stöcker, die wir als Wanderstöcke nutzen können (und die sich später als goldwert herausstellen). Bald wird die Vegetation spärlicher und der Weg schon etwas steiler. Die Sträucher sind nur noch hüfthoch und der trockene Staub wird durch unsere Bewegungen aufgewirbelt, kratzt in den Augen und brennt im Hals. Die Sonne knallt und der Wind pustet nur ganz leicht und so ziehen wir erstmal die Hälfte unserer Lagen wieder aus 😅 Wir stapfen einsam durch die weiten Felder und mit meinem Wanderstock fühle ich mich ein bisschen wie Bilbo auf seiner Wanderung zum einsamen Berg. Auf einem Felsen machen wir eine Pause und schauen hinab ins Tal. Geschwungene Flussläufe, weit entfernte Gipfel und die ganze Farbpalette von Naturtönen lassen das Panorama wie ein Gemälde wirken. Was für ein Anblick.
    Wir füllen unsere Wasserflasche an einem kleinen Wasserfall auf und stiefeln weiter. Nach fünf Kilometern ändert sich unser Weg schlagartig, aus bewachsenem Boden wird ein steiler Weg aus Steinen und Geröll. Ich bin froh, dass ich meine Stöcke dabei habe, denn die Steine sind locker und man kann schnell wegrutschen, doch so habe ich guten Halt und ohne sie hätten meine Beime wahrscheinlich auch schon eher schlapp gemacht. Hier oben wird es nun auch schon eisiger und so ziehen wir wieder Fleecejacke, Mütze und Halstuch wieder an.
    „Willst du etwas trinken?“ fragt mich Nik. „Hinter der nächsten Lichtung ist es bestimmt. Das schaffen wir noch“ antworte ich, doch als wir dort ankommen, macht der Weg nur einen kleinen Schlenker und es geht weiter nach oben. So wie bei den nächsten drei Lichtungen ebenfalls 😓 Der Weg scheint kein Ende zu nehmen, meine Beine fangen langsam an zu brennen und ich will einfach nur ankommen. Vor mir setzt sich eine Frau völlig erschöpft einfach auf den Pfad. Sie guckt mich leidend an. Ich fühle mit dir, Amiga. Ein entgegenkommendes Pärchen sagt „Solo 20 minutos mas - nur noch 20 Minuten!“ Danke für die Motivation, Leute! Wir kämpfen uns die letzten Meter nach oben bis zur letzten Lichtung. Ich sehe ein rotes Schild, auf dem „Mirador Cerro Castillo“ steht und unter mir leuchtet der Inbegriff der Farbe Türkis: die Lagune Castillo. Wir haben es geschafft!
    Der eiskalte Wind pfeift uns um die Ohren und vor uns liegt eine gigantische, tiefschwarze Wand. Bedrohlich und faszinierend zugleich. Der Cerro Castillo ragt vor der Lagune wie eine felsige Burg mit hunderten kleinen Türmchen, die auch aus einem Herr der Ringe Streifen stammen könnte. Lange Wasserfälle rauschen hinab in die Lagune, ein mächtiger Gletscher hängt in den Klauen des Berges. Ich fühle mich wie im Fantasy-Film. Es würde mich nicht wundern, würde hier gleich das Trimagische Turnier von Harry Potter starten und Drachen feuerspeiend durch die Gegend fliegen 😁 Eine Stunde sitzen wir hier und genießen diese Schönheit.

    Der Weg nach unten geht deutlich schneller (auch wenn zu Anfang einer meiner Stöcke abbricht und ich ihn schweren Herzens zurücklassen muss 😭), wir müssen jedoch aufpassen, dass wir an einigen Stellen nicht zu schnell runterrutschen 🙈 wir stellen fest, dass steil nach unten jedoch nicht weniger anstrengend ist, als nach oben.

    Unten angekommen, ziehen wir sofort unsere Wanderschuhe aus, erfrischen unsere Füße im eiskalten Fluss und sind erschöpft, aber glücklich. Niks iPhone hat 20 Kilometer und über 1000 Höhenkilometer auf der Uhr, insgesamt waren wir 7 Stunden unterwegs. Ich würde sagen, die neuen Wanderschuhe sind jetzt eingelaufen 😉
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  • Day192

    Reserva nacional pinguino de humboldt

    February 11 in Chile ⋅ ⛅ 19 °C

    Üses Tagesziel: ehn Pinguin gseh
    Status: Übertroffe

    Mer händ ned all zu viel Erwartige gha ah die typischi Touristetour zu de Humboldt Pinguine aber es hed üs am Schloss mega gfalle!

    Mer sind mit ehm Auto uf Punta Chorros gfahre und händ vo det us es Boot zu de Insle gnoh. Mer händ viel Pingus gseh, Robbe und extrem viel Vögel. Uf ehm zrugwäg hämmer sogar no paar Delfin gseh. Denn hämmer ah ehnere zwoite Insle ghalte wo mer au händ chönne usstiege. Da alli Andere zum Ussichtspunkt ufe gstörmt sind hämmer üs för de Rondwäg entschiede - mer händs ned bereuht! Die Insle esch landschaftlich sehr schön gsii und mer händ viel jungi Möwe gseh.

    Zrog in punto chorres hämmer no ihehmene schöne Restaurant mit Meerblick Zmittag gässe und üs denn (mit ehmene chorze Stop zum Kaktee fötele) uf de Wäg is Valle de elqui gmacht.
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  • Day97

    Marmorhöhlen - Meisterwerk der Natur

    February 13 in Chile ⋅ ⛅ 16 °C

    Die Marmorhöhlen im Lago General Carrera waren eines der Dinge, die wir auf unserer Reise auf der Carretera Austral unbedingt sehen wollten. Gebildet, als die Winde die Gischt des Sees aufwirbelten und den weicheren Kalkstein formten, sind diese Grotten ein Meisterwerk der Natur und einzigartig auf dieser Welt.

    Zu den Höhlen kommt man nur per Boot oder Kajak. Wir entscheiden uns für das Kajak, denn so lässt sich alles doch besser erkunden. Und Kajak fahren ist viel einfacher, als ich dachte 😬
    Wir paddeln vom Strand los, vorbei an ein paar interessanten Felsformationen, die uns schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die Höhlen geben. Das Seewasser ist klar und funkelt türkisblau. Wir können bis tief unten auf den Grund des Sees schauen. Fliegende Fische hüpfen ab und zu aus dem Wasser durch die Luft. Die Sonne versteckt sich heute ein wenig hinter den Wolken, dennoch ist die Szenerie traumhaft schön.
    Es gibt zwei Marmorhöhlen, die Marmorkatedrale (Catedral de Marmol) und die kleinere Marmorkapelle (Capillas de Marmol). Wir paddeln erst an die kleine Kapelle heran und dann tief in die Kathedrale hinein. Um uns herum ist alles ruhig und friedlich. Das türkisfarbene Wasser in Verbindung mit dem reinen Marmorgestein lassen diesen Ort magisch wirken. Ich taste den kalten Stein, er fühlt sich wie glatt geschliffen an. Wirklich ein Meisterwerk aus Stein, Farbe und Licht ☺️
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  • Day357

    Chile's südlichste Stadt

    January 28 in Chile ⋅ 🌬 11 °C

    Bienvenido a Punta Arenas. Wir sind angekommen in der südlichsten Stadt Chiles. Mit etwas mehr als 120’000 Einwohnern ein kleines Städtchen, direkt an der Magellanstrasse. Die benannte Wasserstrasse war bis zur Eröffnung des Panamakanals einer der wichtigsten Wasserwege weltweit. Viele Schiffe kürzten die Umfahrung Südamerikas durch die Magellanstrasse ab. Heute erinnern noch einige historische Denkmäler an die Seefahrerzeiten. Wie zum Beispiel das Denkmal von Ferdinand Magellan auf dem Plaza de Armas oder ein Schifffreilichtmuseum. Ausserdem ist die Stadt ein beliebter Ausgangspunkt für Exkursionen rund ums Kap Horn, Feuerland und Pinguinkolonien. Es gibt also einiges zu entdecken... theoretisch.🤨

    Wir haben es bei unserem viertägigen Aufenthalt jedoch gemütlich angehen lassen. Wir verbrachten viel Zeit im etwas ausserhalb gelegenen Hostel, welches direkten Meerblick ermöglichte. Wir sahen von der Terrasse aus, wie die Delphine im Meer springen.🐬
    Die Küstenpromenade ist sehr langläufig und schön ausgebaut und lädt zu längeren Spaziergängen ein. Wir konnten uns sogar sportlich betätigen in einem der vielen Freiluftgym‘s.🤣 Nennenswert ist der wunderschön angelegte Friedhof, der auch als Park dient. Auch die vielen netten Strassenhunde, welche uns immer wieder ein Stück begleiteten, gehören irgendwie zum Stadtbild.

    Dass wir anderst reisen als Andere, merkten wir im Gespräch mit ihnen. Fast alle brechen von hier nach Ushuaia auf oder kommen von da, um in der südlichsten Stadt der Erde gewesen zu sein. Wir heben uns diese kostspielige Angelegenheit für ein anderes Mal auf, um dann auch der Antarktis einen Besuch abstatten zu können (wenn schon, dann richtig). Auch die extrem teuren Tagesausflüge oder Transportmöglichkeiten per Schiff verschieben wir auf unbestimmte Zeit. 🤷‍♂ Anders gesagt: nach einem kurzen Abstecher verlassen wir Patagonien wieder, haben aber massenhaft gute Gründe in einigen Jahren wiederzukommen.😍

    Uns treibt es wieder in die Wärme. Wir nehmen den Flieger bis nach Concepción und fahren von da mit dem Nachtbus in die Hauptstadt von Chile.
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  • Day85

    Pucón: Offroad-Test bestanden!

    February 1 in Chile ⋅ ☀️ 27 °C

    Als ich aufwache, höre ich den Wind, das Wasser und die Vögel und reiße sofort die Vorhänge zur Seite. Vor mir liegt der riesige See Villarica, die Sonne versteckt sich noch leicht hinter den Bergen und färbt den Himmel und den See in einen mystischen Mix aus Gold und Blau. Ein gigantischer Vulkan in perfekter Kegelform mit schneebedeckter Kuppe wacht majestätisch über den See und qualmt ganz leicht vor sich hin. Wir genießen den Anblick gemütlich eingekuschelt aus dem Bett, da es sich über Nacht sehr abgekühlt hat 🛌

    Nach dem Frühstück schlendern wir ein bisschen durch die Stadt Pucón, die ein bisschen an einen Wild-Wild-West Freizeitpark erinnert. Die Häuser sind aus Holz und überall stehen handgemalte Werbeschilder. Es gibt diverse Reiseagenturen, die Rafting-, Kajak-, Vulkantouren und andere Aktivitäten verkaufen. In den vielen Outdoorläden kann man sich für den kommenden Camping- oder Trekkingurlaub eindecken.
    Da wir keine Lust auf Touri-Touren haben, fahren wir auf eigene Faust zu einer nahegelegenen Lagune, den Ojos de Caburgua. Hier geht man durch einen Nationalpark über Holzstege durch einen Wald zu kleinen, von der Natur geschaffenen Pools, die so klar sind, dass man selbst von weitem bis tief auf den Grund schauen kann ☺️ ein Wasserfall mündet in das türkisblaue Becken. Leider ist es dort jedoch mittlerweile verboten, zu baden und so können wir die Schönheit nur anschauen 😕
    Wie gut, dass unser zweiter Stop für heute eine natürliche Thermenanlage ist 😊 wir geben unser Ziel ins Navi ein und ahnen nichts Böses. Die Strecke führt erst ganz normal auf asphaltierter Straße direkt an einem Fluss entlang. Als Nik einen kleinen Weg hinunter zum Fluss entdeckt, halten wir kurz an und klettern über kleine Felsen auf die Mitte des Flusses und halten unsere Füße ins Wasser - Aii, ist das kalt 🥶 aber trotzdem sooo schön! 🤩

    Auf dem zweiten Streckenabschnitt kommt viel Schotterpiste, teilweise geht es stark bergauf. 15 Kilometer vor unserem Ziel stoppt uns eine Schranke, denn hier beginnt ein Nationalpark. Müssen wir jetzt etwa wieder umdrehen? Ein Schild warnt, dass die Begebenheiten des Weges „extremo“ sind 😳 Ein freundlicher Wärter des Parks kommt auf uns zu und fragt, wo wir hinwollen. Zu den Thermen sei dies der richtige Weg, allerdings sei die Strecke recht anspruchsvoll, da sie sehr sandig sei und teilweise sehr große Schlaglöcher (er veranschaulicht dies mit den Händen, in dem er sie einen Meter auseinander hält) habe. Mit einem 4x4 sei es aber zu schaffen. Nik ist frohen Mutes (schließlich haben wir ja so Unterlegteile, sollte wir uns festfahren...), mir ist ein bisschen mulmig zumute 😟 Naja, den ganzen Weg zurück wollen wir nun auch nicht 🤷🏼‍♀️ Wir passieren also das Jurassic-Park ähnliche Eingangstor ins Ungewisse 😶. (kleiner Spoiler: Mama, Papa, keine Sorge, es geht uns gut 😜😘)
    Zu Anfang ist der Weg „nur“ recht eng zwischen Bäumen den Berg hinauf entlang, doch dann wird es knifflig. Es scheint, als würden den Sandweg regelmäßig riesige Wassermassen herunterfließen, denn tiefe Furchen wühlen sich kreuz und quer den Weg hinunter. Teilweise wurde bereits versucht, die größten Löcher mit Steinen und Ästen zu stopfen. „Das schaffen wir nicht“, sagt mein Verstand, doch hier gibt es nun auch kein Zurück mehr. Wir müssen da jetzt durch. Nik manövriert uns langsam und konzentriert den Abhang hinauf, der Wagen schaukelt von rechts nach links, und ich sehe uns vor meinem geistigen Auge schon auf die Seite um- oder gegen einen Baum kippen. Oder aufsetzen und den Unterboden aufreißen 🙈 Mir ist heiß, meine Hände schwitzen und ich kralle mich an der Autotür fest. An einer Stelle ist die Furche so tief und breit, dass wir aufsetzen, steckenbleiben und den Schwung verlieren, um den Berg weiter hochzukommen. Nik atmet tief durch und überlegt. Ihm ist die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Wir lassen uns ein wenig zurückrollen und schlagen ein, zwei mal anders ein. Kupplung treten, Bremse loslassen und mit neuem Schwung schaffen es ohne aufsetzen den Berg hinauf! Puh. Ich bin kurz davor, den Wein von hinten nach vorne zu holen 😂 Erstmal kurze Pause mit Schoki-Nervennahrung 😅
    Weiter geht’s. Wo es hoch geht, geht es meist auch wieder runter...
    Ab und zu muss ich aussteigen, um zu checken, wie Nik am besten einschlagen muss, da der Abhang zu steil ist. Plötzlich kommen uns Menschen entgegen. Sie sind mit einem Pick-Up auf dem Weg in die entgegengesetzte Richtung und checken die Auffahrt auch erst einmal zu Fuß. Als ich mich mit ihnen darüber unterhalte, wie deren bisherige Strecke war, halten alle plötzlich kurz die Luft an, als Nik sich gefährlich zur zur Seite neigt und fast umzukippen scheint. „Mi Dio!“, ruft eine der Frauen, fasst sich ans Herz und schaut mich mit großen Augen an. Mir bleibt das Herz stehen. Nik fährt ruhig weiter. Ich laufe zur Autotür und fragte aufgeregt „Hast du gemerkt, dass du fast umgekippt bist?!“ -„Hm, nein. Nicht mehr, als die Strecke davor auch schon.“, sagt er gefasst. Wahrscheinlich sieht es von außen noch schlimmer aus, als es sich von innen schon anfühlt 🙈 „Übrigens, die Tankanzeige ist jetzt angesprungen.“ Ja nee, is klar. Als wenn wir sonst keine Probleme haben 😅
    Wir umfahren den Pick-Up (der zum Glück an einer breiten Stelle wartet) und noch zwei knifflige Punkte, bis wir zu einer weiteren Schranke kommen. Der Guard sagt uns, dass die Thermen noch ca. 20 Minuten entfernt sind, die Strecke sei aber wesentlich entspannter, als das was wir hinter uns haben. Puh, das hören wir gerne 😅 mittlerweile hat sich die Tankanzeige auch schon wieder erholt und leuchtet nicht mehr. Durch das viele Hoch und Runter ist der Diesel wahrscheinlich in irgendeine Ecke gelaufen 😬
    Es folgen 20 Minuten Schotterpiste bergauf und bergab (das ist ja jetzt easypie 😎) und dann haben wir es endlich geschafft 🤩 normale Autos auf dem Parkplatz geben uns das beruhigende Gefühl, dass der Weg weiter Richtung Süden nicht so anspruchsvoll wird. Wir untersuchen den Wagen noch kurz auf eventuelle Kratzer oder Unterbodenschäden und sind froh, dass alles heile geblieben ist. Wir streicheln das Auto: „Gut gemacht, Großer!“ Der Offroad-Test ist definitiv bestanden! Jetzt haben wir uns ein entspanntes Thermen-Bad mehr als verdient. 🧖🏼‍♀️ Als wir unsere Handtücher aus unserer Wohnkabine holen wollen, liegen unsere Schlafsäcke, Kissen und Rucksäcke überall verteilt 🙈 ups 😬

    Die Termas Geometricás bestehen aus 20 Naturpools, die alle zwischen 35-45 Grad haben. Rote Stege führen uns über rasende Stromschnellen und zwischen grünen Bäumen hindurch zu den dampfenden Bädern. Schon das erste Bad ist wohlig heiß und die ganze Anspannung fällt sofort von uns ab. Wir liegen einfach nur da, genießen die Wärme und den Blick auf den blauen Himmel über uns. Herrlich ☺️ Zwischen den warmen Bädern (wir haben es nur bis 42 Grad geschafft, alles darüber war zu krass 😬) kann man sich unter kalten Wasserfällen abkühlen. Und mit abkühlen meine ich abkühlen! Die Becken erinnern mich von der Temperatur her an die eiskalten Tauchbecken in den deutschen Saunalandschaften 🥶 egal, wann duscht man schon mal unter einem echten Wasserfall?! 🤩 ich tapse durch das Eiswasser auf den Wasserfall zu, der Wind der Wassermassen pustet mir entgegen. Ich schaue den Riesen hinauf und atme den Moment ein. Okay, Augen zu und durch 😁 ich schaffe es ganze 5 Sekunden 😂 gleich wieder ins nächste warme Becken zum aufwärmen 😊

    Viel schöner kann hätten wir diesen aufregenden Tag nicht ausklingen lassen können 😌

    Zum Ende des Tages tanken wir im nächsten Dorf wieder voll und suchen wir uns schnell noch ein schönes Plätzchen für die Nacht 🌙
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You might also know this place by the following names:

Republic of Chile, Chile, Chili, Kyili, ቺሌ, Cile, تشيلي, تشيلى, Çile, Tsile, Чілі, Чили, Sili, চিলি, ཅི་ལི་སྤྱི་མཐུན་རྒྱལ་ཁབ།, Čile, Xile, Şili, Chilska, ޗިލީ, Tsile nutome, Χιλή, Ĉilio, Tiiili, Txile, شیلی, Cilii, Kili, Ch·ili, Sily, An tSile, An t-Sile, ચિલી, Yn Çhillee, Cayile, Chṳ-li, צ׳ילה, चिले, Csile, Չիլի, Chíle, チリ共和国, tciles, ჩილე, ឈីលី, ಚಿಲಿ, 칠레, چلي, Shiile, Chilia, Síli, ຊິສິ, Čilė, Shili, Čīle, Чиле, ചിലി, चिली, Ċili, ချီလီ, Tsire, Chíilii, ଚିଲ୍ଲୀ, چېلي, चिलि, Cili, Čiile, Shilïi, චිලී, Cilé, Czile, சிலி, చిలి, ประเทศชิลี, ቺሊ, چىلى, چلی, Ciłe, Chi-lê (Chile), Cilän, Tchili, 智利, Чилмудин Орн, טשילע, Orílẹ́ède ṣílè, i-Chile

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