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China

Curious what backpackers do in China? Discover travel destinations all over the world of travelers writing a travel blog on FindPenguins.
  • Day4

    Heftiger Regen weckte uns heute Morgen, mit dem positiven Effekt, dass die Luft in Peking wieder mal richtig gerenigt worden ist und ich nun während der nächsten Tage meinen "last minute Einkauf" wahrscheinlich nicht benötige. 😷

    Mit 4 Kollegen, die gestern aus Australien via Shanghai dazu gestossen sind und mich bis Moskau begleiten werden sowie unserem Guide Summer machten wir uns auf zur "Great Wall", die sich mit ihrer Mächtigkeit ja auch in die sieben Weltwunder einreiht. (Anm. für meine Kinder: Dass sie vom Mond aus sogar noch als Linie zu sehen ist, sei übrigens eine Mär).

    Inspiriert durch den Regen der uns auf der zweistündigen Fahrt begleitete, erzählte uns Summer dann eine rührende Liebesgeschichte:

    "Die über 7000 km lange Mauer wurde über mehrere Dynastien, ohne Rücksicht auf Verluste in der dafür rekrutierten Arbeiterschaft erstellt. Wer unter Erschöpfung oder Hunger starb, ist gleich als Baumaterial weiter verwendet worden. In jener Zeit wurde auch ein junger Mann am Tage nach seiner Hochzeit aus Südchina für das Bauprojekt eingezogen. Seine Vermählte vermisste ihren Mann jedoch so sehr, dass sie sich auf die Suche nach ihm machte und dabei mehrere tausend Kilometer der Mauer abmarschierte, ihr jedoch niemand etwas über dessen Verbleib sagen konnte. Als sie schliesslich doch einen Soldaten fand, der sich an ihn erinnern konnte, eröffnete ihr dieser, dass ihr Mann verstorben sei und zeigte ihr den Ort, wo er in der Mauer lag. Sie wich fortan nicht mehr von dieser Stelle und weinte unaufhörlich. So lange und so fest, dass sich der Mörtel langsam auflöste und die Mauer in der Folge einstürzte. Der Kaiser hörte davon, und als ihm seine Boten dann den Grund für den Mauereinsturz berichteten, fragte er nach der so traurigen Frau. Er liess sie zu sich bringen und verliebte sich sofort in sie. Sie willigte jedoch erst ein, ihn zu heiraten und Kaiserin zu werden, nachdem sie die sterblichen Überreste ihres Ehemannes in den Palast bringen und dort beisetzen durfte..."
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  • Day5

    Kein touristischer Peking-Besuch ohne einen Ausflug zur verbotenen Stadt. Vor ihren Toren liegt der Platz des himmlischen Friedens, der durch den blutigen Niederschlag der Proteste der Bevölkerung für mehr Demokratie ja auch bei uns 1989 Bekanntheit erlangte. Unser Guide Summer, der mir bisher eigentlich sehr aufgeschlossen vorkam, wurde gleich überraschend schroff, als ich ihn in unbedarfter Weise darauf ansprach, und stoppte die Diskussion sogleich...

    Die Touristenströme waren wie schon gestern beim olympischen Park (auf einem Bild ist das bekannte Vogelnest von Herzog und de Meron zu sehen, das mir bei meinen australischen Freunden bewundernde Blicke schenkte, bis Summer erklärte, dass die erste Version statisch nicht Stand hielt und einstürzte) enorm, obwohl wir ausserhalb der Ferienzeiten sind. Die Chinesen sind sehr stolz auf ihre Haupstadt und die Monumente aus vergangener und neuerer Zeit, die entsprechend auch alle perfekt unterhalten werden. Die 80'000 Tickets für die verbotene Stadt, die täglich vergeben werden, sind am Morgen jeweils in Kürze weg und in solchen Momenten ist man jeweils sehr froh um den lokalen Guide, der all die Tricks kennt.

    Bei der verbotenen Stadt handelt es sich um eine Stadt in der Stadt. Für die einfache Bevölkerung war der Zutritt bis 1911 verwehrt, was den Namen erklärt. Sie beherbergte den überschwänglich ausgebauten Kaiserpalast mit 9999 Räumen, einem weniger als der Palast des himmlischen Kaisers. Dies der Sage nach, eine Nachzählung (nicht von mir!) kam jedoch nur auf 8886 Räume. Wie schon beim Bau der Mauer, wurden auch hier über eine Million Bauern eingezogen, um dieses Weltkulturerbe zu errichten. Jedes Element hat seine symbolische Bedeutung, was auch die Erklärung ist, wieso es daneben offenbar noch 200'000 Architekten brauchte. Für den Rest lasse ich nun die Bilder sprechen.

    Weil wir morgen Peking Richtung Wüste Gobi verlassen und wir nicht wissen, was uns im Zug kulinarisch erwartet undvviele unterschiedliche Versionen hörten, haben wir uns dann alle zum Mittagessen eine Pekingente bestellt. Im Moment, wo ich während der Siesta diesen Blog verfasse, habe ich nun das Gefühl, dass ich es sogar bis Moskau problemlos ohne Verpflegung aushalten könnte...
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  • Day3

    "Go Russia" - nein, noch nicht sofort und schon gar nicht mit dem Auto oder einer Maschine der Aeroflot. Aber auch die transsibirische Eisenbahn muss noch bis Dienstag warten. Zuerst stehen nun drei Tage Peking auf dem Programm, mit all den Sehenswürdigkeiten dieser Millionenmetropole (23 Mio. Einwohner), die ich keinesfalls verpassen will. Aber es stimmt zuversichtlich, dass mein Guide offensichtlich genau weiss, in welche Richtung es nach Russland geht... 😉
    Bilder: Sommerpalast
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  • Day17

    Pour cette dernière journée nous avons tout d'abord tenté d'aller manger des dim sums (plat typique de Canton et Hong Kong). Malheureusement la queue à l'entrée du restaurant (près de 2h...) nous en a dissuadé. Nous avons fini au très local Pizza Hut...

    Nous continuons notre route en direction de l'académie du Clan Chen. L'architecture se distingue des monuments vus jusqu'à présent par ses sculptures en plâtre très colorées. Les bâtiments abritaient en outre un musée des arts folkloriques de la province (sculpture sur ivoire, calligraphie etc ...)

    Ensuite, quelques arrêts plus loin, nous visitons un mausolée datant de l'antiquité d'un empereur du Sud de la Chine. Outre le tombeau, c'est tout le trésor enterré avec cet empereur que nous pouvons voir, et notamment un linceul fait de jade et de soie rouge sensé protéger le corps de la putréfaction.

    Enfin direction l'île de Shamian et son ambiance coloniale pour se balader et boire un bon thé!

    Nous n'attendions pas forcément grand chose de Canton, qui n'était pour nous qu'une ville étape avant le retour, et on a finalement été agréablement surpris !

    On partira de Chine avec des belles images en tête : La grande muraille et l'armée de terre cuite et les jolis paysages, même si on doit bien avouer que les chinois ont mis à mal notre patience!
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  • Day16

    Après une matinée à traîner à l'hôtel en jouant au jeu de go, nous avons passé l'aprem entier dans les transports...direction Canton, dernière escale de notre petit tour de Chine.

    Ici les gratte-ciel sont pour le moins colorés !!
    Mais c'est plutôt sympa !

  • Day409

    Yangshuo is one of the top destinations in China. Countless rivers and streams meander through the labyrinth of limestone rocks. The wooded mountains form a gentle interplay with the water and the rice fields. Yangshuo and the surrounding area of Guilin has been banned on paper for thousands of years. The mountains, the deep clouds, the river and cranes are a popular, always recurring motif. When I enter Yangshuo, it rained.

    The city is a well-developed tourist city. Traffic-calmed zone of paving stones, Chinese-like houses, water beams, small streams and bridges form a symbiosis with numerous restaurants, accommodation and shopping center. The city is full of tourists who are pushing through the scenic roads. Everywhere shops try to attract potential customers to the store with live performances. Ladies in ethnic minority clothes trampled Chilies in large wooden anchors - always with a smile on their faces.

    What Yangshuo offers to the visitor. Rock climbing! But of course the area has more to offer. Popular with bamboo raft, but I left it out. Water from below and from above at cool temperatures require a heating system which did not have my accommodation. In addition, the Chinese have the weird habit to leave the doors open even at low temperatures. Every restaurant, every hotel, every store has the policy of the open door. People sit in winter jackets in the rooms. Every now and then one sees them muffled under blankets under which they conceal a small electric heating coil.

    In addition, the region is rich in cave systems. Often I wondered why the caves could not be designed more atmospherically with differently coloured light (without promoting plant growth). I found the answer in China. The Gold Cave shone in an intolerable turmoil. The impressive dripstone sea stifled under the lighting obsession. Even worse I had to see in the Dragon Cave. The whole cave was concreted. For a long time I was irritated by the walls, floors and ceilings, from which a few droplets rose or descended. However, the entire cave was smoothly concreted. I could have overlooked the colour illumination, the photo and printer stations, the small souvenir stalls in the cave system and the artificially installed sculptures and water basins if the cave had not yet been completely deprived of its natural appearance. And this was not only the case on the cobbled tourist routes, but in the entire, visible area. I am now more than grateful that the preservation of the caves was in the forefront in Germany and not tourism.

    But back to the important! Climbing in Yangshuo. The climbing community in Yangshuo is international, albeit fluctuating, as the majority is only climbing for two to four weeks. Nevertheless, I had no trouble finding nice climbing partners in the famous Climbers Inn. The owner, Lilly, is herself a climber and always had many good tips at hand. So also for eating. Since Lilly took me to a street food place on the first night, I was eating there every night. From a former freezer, the guests assemble themselves their own ingredients in a small bowl, which are then hotly served and being served 5 minutes later on the table. With rice there is a whole meal for less than 1.50 €. The walk to our "stirfried place" became a ritual after a day at the rock.

    Yangshuo is known for its heavy climbing on overhanging walls. These and the many caves made it possible to climb on dry rocks even in the rain. And it was raining every day. Big jugs, crimpers, rails, sloper and ribs were the dominant style of hand holds. In the overhang, however, this is quite demanding. Since overhanging climbs had never been my strength, I had to downgrade my performance. Frustrating! Shortly before I left Yangshuo, however, I discovered some straight, technically demanding walls (The Egg) and finally enjoyed climbing in my style. The mood was saved. After 10 days, I decided to travel further and explore China - albeit with a wistful heart.

    Climbing in China has become more and more popular in recent years. Since the 90s, the expansion of sports climbing routes has been steadily increasing. Being more popular than ever has surely also to do with brands such as Petzl, who e.g. made the Moon Hill with its distinctive appearance famous with their documentation Petzls RocTrip of 2011. Unfortunately, the rock was completely wet and slippery when I was climbing there. Likewise, some routes were characterized by long distances from bolt to bolt, which meant that my enthusiasm was limited under these unlikely conditions. I am curious how the climbing in China will develop in the coming years. The Chinese in any case are very strong climbers.

    +++

    Yangshuo ist eine der Topreiseziele in Chinas. Unzählige Flüsse und Bäche schlängeln sich durch das Labyrinth der Kalksteinfelsen. Die bewaldete Berge bilden ein sanftes Wechselspiel mit dem Wasser und den Reisfeldern. Yangshuo und die Umgebung von Guilin wird seit Jahrtausenden von Malern auf Papier gebannt. Die Berge, die tiefhängenden Wolken, der Fluss und Kraniche sind ein beliebtes, immer wiederkehrendes, Motiv. Als ich in Yangshuo einreise, regnete es.

    Die Stadt ist eine gut ausgebaute Touristenstadt. Verkehrsberuhigte Zonen in Pflastersteine, chinesisch anmutende Häuser, Wasserbecker, kleine Bäche und Brücken bilden eine Symbiose mit zahlreichen Restaurants, Unterkünften und Einkaufsmöglichkeiten. Die Stadt ist voller Touristen, die sich durch die Szenestraße drängeln. Überall versuchen Shops mit Live-Performances potentielle Kunden in den Laden zu locken. Damen in Trachten ethnischer Minderheiten zerstampfen stundenlang in großen Holzkübeln Chilis mit einem Lächeln auf dem Gesicht.

    Was bietet Yangshuo dem Besucher. Klettern! Aber natürlich hat das Gebiet mehr zu bieten. Beliebt sind Fahrten mit dem Floß, doch dies habe ich ausgelassen. Wasser von unten und von oben bei kühlen Temperaturen verlangen ein Heizungssystem, welches meine Unterkunft nicht hatte. Dazu kommt noch die Unart bei Temperaturen um 10°C die Türen offen zu lassen. Jedes Restaurant, jedes Hotel, jedes Geschäft hat die Politik der offenen Tür. Die Menschen sitzen in Winterjacken in den Räumen. Hin und wieder sieht man sie unter Decken eingemummelt, unter denen sie eine kleine elektrische Heizspirale verbergen.

    Zusätzlich ist die Region reich an Höhlensystemen. Oft habe ich mich gefragt, warum die Höhlen nicht etwas atmosphärischer mit verschiedenfarbigem Licht gestaltet werden könnten (ohne ein Pflanzenwachstum zu fördern)? Die Antwort habe ich in China gefunden. Die Gold Cave erstrahlte in einem unerträglichen Farbenwirrwarr. Das obgleich beeindruckende Tropfsteinmeer erstickte unter der Beleuchtungsobsession. Noch Schlimmeres musste ich in der Dragon Cave sehen. Die ganze Höhle war zubetoniert. Lange war ich irritiert von den Wänden, Böden und Decken, aus denen vereinzelt Tropfensteine emporragten oder herabhingen. Des zeigte sich jedoch, dass die gesamte Höhle glattbetoniert wurde. Ich hätte über die Farbausleuchtung, die Foto- und Druckerstationen, die kleinen Souvenirstände im Höhlensystem und die künstlich installierten Skulpturen und Wasserbecken hinwegsehen können, wenn die Höhle nicht noch komplett seiner natürlichen Erscheinung beraubt worden wäre. Und dies war nicht nur der Fall auf den gepflasterten Touristenwegen, sondern im gesamten, sichtbaren Bereich. Ich bin nun mehr als dankbar, dass in Deutschland die Erhaltung der Höhlen im Vordergrund stand und nicht der Tourismus.

    Aber zurück zum Wichtigem! Klettern in Yangshuo. Die Klettergemeinschaft in Yangshuo ist international, wenn auch fluktuativ, da der Großteil nur zwei bis 4 Wochen in zum Klettern da ist. Dennoch hatte ich keine Schwierigkeiten hatte, nette Kletterpartner im bekannten Climbers Inn zu finden. Die Eigentümerin Lilly ist selbst Kletterin und hatte immer viele gute Tipps parat. So auch zum Essen. Seit Lilly mich am ersten Abend zu einem Streetfood-Platz gebracht hat, war ich jeden Abend dort essen. Aus einer ehemaligen Tiefkühltruhe stellt sich der Gast in einer kleinen Schale seine Zutaten selbst zusammen, welche dann heiß angebraten werden und 5 Minuten später auf dem Tisch stehen. Mit Reis gibt es eine ganze Mahlzeit für weniger als 1.50€. Der Weg zum „Stirfried-Place“ wurde zu einem Ritual nach einem Tag am Fels.

    Yangshuao bietet ist bekannt für seine schwere Kletterei an überhängenden Wänden. Diese und die vielen Höhlen ermöglichten abwechslungsreiches Klettern am trockenen Fels selbst bei Regen. Und es regnete jeden Tag. Henkel, Leisten, Sloper und Tufa waren die dominierenden Felserscheinungen. Im Überhang ist dies allerdings recht anspruchsvoll. Da Überhangkletterei noch nie meine Stärke war, musste ich mich kurzerhand leistungstechnisch herunterstufen. Frustrierend! Kurz vor meiner Weiterreise entdeckte ich dann jedoch einige gerade, technisch anspruchsvolle Wände (The Egg) und genoss endlich Kletterei in meinem Stil. Die Laune war gerettet. Nach 10 Tagen entschied ich dann aber doch erstmal weiter zu reisen und China zu erkunden – wenn auch mit wehmütigem Herzen.

    Klettern in China ist in den letzten Jahren mehr und mehr populär geworden. Seit den 90er Jahren hat der Ausbau an Sportkletterrouten kontinuierlich zugenommen. Die Bekanntheit im Ausland hat sicher auch mit Marken wie Petzl zu tun, die mit ihrer Dokumentation Petzls RocTrip von 2011 den Moon Hill mit seinem markanten Aussehen berühmt machten. Leider war der Fels komplett nass und glitschig als ich dort klettern war. Ebenso waren einige Routen von langen Hakenabständen gekennzeichnet, wodurch sich meine Begeisterung gerade unter diesen Grundvoraussetzungen in Grenzen hielt. Ich bin gespannt, wie sich die Kletterei in China in den nächsten Jahren noch entwickeln wird. Die Chinesen jedenfalls sind sehr leistungsstark.
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  • Day416

    It is foggy and it rains occasionally. I wander through dense forest. On the left and right immense sandstone pillars reaching to the clouds. I can make up some peaks, but mostly a dense cloud veil blocks the view. It looks gloomy, but atmospheric. I could be in an exciting scene of a Grimm fairy tale. But no wolf emerges from the thicket, and no old woman wants me any harm. I am located in the west of the Chinese province of Hunan. The place has already inspired the creators of the animation film Avatar.

    The national park is located near the village of Zhangjiajie and has experienced a huge boom in tourism. The park, however, has been developed to the smallest detail. Hop on, hop off buses take visitors to the starting points for their hikes. There are untouched nature, but the visitor will be able to admire them only from cobbled paths. It is not foreseen to leave the roads. In addition, the inclined visitor can also overcome the height meters with cableways or elevators. I have decided for the arduous ascent. Thousands of steps led me to the summit. It was challenging and sweaty. And what awaited me on top of the summit. I was rewarded with a beautiful view and McDonalds.

    Together with the Tianmen Mountain, the region has an unforgettable nature. The mountain reaches an altitude of 1518m and has a huge plateau instead of a single outstanding peak. From the city one can see its huge cave, which was origin for the heavenly culture and inspiration for many stories. It houses as well a temple from the Ming Dynasty, which sometimes is called “the Temple of Heaven”. Several paths are suspended from the cliff. The more exciting ones have a glass-bottom floor, which offer an unobstructed view into the depths. By cable car I drive up and escape the loud, Chinese travel groups with quick steps. On the mountain, I once again expect pre-set trails, which I do not have to leave. I am fascinated by the construction work that gave this mountain this new face and still asked myself how it looked like in times of the Ming Dynasty. How did people climb the mountain earlier? I find no signs of old trails. Now, escalators, cableways and winding roads offer a comfortable ascent for everyone. As I walk through bonsai-like forests, I encounter workers with heavy material loads on their shoulders. The development is not over yet. Investors are pushing ahead with further expansion. I got an inkling of what I have to expect of my next destinations.

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    Es ist neblig und es regnet vereinzelt. Ich wandere auf durch dichten Wald. Links und rechts ragen riesige Sandstein-Pfeiler in die Wolken Vereinzelt kann ich Gipfel ausmachen, doch meist versperrt mir ein dichter Wolkenschleier die Sicht. Es wirkt düster, aber atmosphärisch. Ich könnte mich in einer spannenden Szene eines Grimm’schen Märchens befinden. Doch kein Wolf taucht aus dem Dickicht und kein altes Weib möchte mir etwas Böses. Ich befinde mich im Westen der chinesischen Provinz Hunan. Der Ort hat schon die Macher des Animationsfilms Avatar inspiriert.

    Der Nationalpark liegt in der Nähe des Ortes Zhangjiajie und hat durch den Tourismus einen enormen Aufschwung erlebt. Der Park sind allerdings touristisch bis ins kleinste Detail ausgebaut. Hop on, Hop off Busse fahren die Besucher zu den Ausgangspunkten für ihre Wanderungen. Unberührte Natur gibt es, allerdings wird der Besucher diese nur von gepflasterten Pfaden aus bewundern können. Es ist nicht vorgesehen, die Wege zu verlassen. Zudem kann der geneigte Besucher die Höhenmeter auch mit Seilbahnen oder Fahrstühlen überwinden. Ich habe mich für den beschwerlichen Aufstieg entschieden. Tausende von Stufen führten mich auf den Gipfel. Es war herausfordernd und schweißtreibend. Und was erwartete mich oben auf dem Gipfel. Ich wurde belohnt mit einer wunderschönen Aussicht und McDonalds.

    Zusammen mit dem Tianmen Berg besitzt die Region unvergessliche Natur. Den Berg erreicht eine Höhe von 1518m und hat ein riesiges Plateau anstelle eines einzelnen herausragenden Gipfels. Bereits von er Stadt aus ist seine riesige Höhle zu sehen, die Ursprung für die Himmels Kultur und Inspiration für viele Geschichten war. Er beherbergt einen Tempel aus der Ming Dynastie, welcher hin und wieder „Tempel des Himmels“ genannt wird. Mehrere Wege sind direkt am Kliff gebaut. Zu den aufregenderen Kliffwegen gehören diejenigen, mit einem Glasboden, die einen ungehinderten Blick in die Tiefe bieten. Per Seilbahn fahre ich hinauf und entkomme den lauten, chinesischen Reisegruppen schnellen Schrittes. Auf dem Berg erwarten mich mal wieder vorgegebene Wanderpfade, die ich tunlichst nicht zu verlassen habe. Ich bin fasziniert von der Bauleistung, die diesen Berg dieses neue Gesicht gab und fragte mich trotzdem, wie es hier wohl zu Zeiten der Ming Dynastie war. Wie haben die Menschen den Berg früher bestiegen? Ich finde keine Anzeichen von alte Wegen. Jetzt bieten Rolltreppen, Seilbahnen und kurvenreiche Straßen einen bequemen Aufstieg für jedermann. Während ich durch bonsaigleiche Wälder wandle, begegnen mir Arbeiter mit schweren Lasten auf den Schultern. Die Bebauung ist noch nicht vorbei. Die Investoren treiben den Ausbau weiter voran. Ich begann eine Ahnung davon zu bekommen, was meine nächsten Reiseziele mir darbieten würden.
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  • Day431

    I walked from one crystal-clear lake to the next. They shimmer in colours of turquoise, green and aquamarine. I can see to the bottom. As petrified, tree trunks lie in the water and become bizarre works of ar – beautiful sculptures. The water flows from over 3000m from lake to lake and passes mossy waterfalls and grassy plains. It chucks and rattles everywhere. It is still early morning and the wooden steps are covered with frost and ice. On some branches are drought drops, which glow in the rising sun. In the background are snow-capped mountains. The air is fresh and pleasant. The Jiuzhaigou National Park is a jewel among the parks I have visited so far. I am inclined to jump into one of the lakes and take a cool refreshing dip. I love to dive into ice cold water. But as in the other places that I have visited, there are also countless prohibitions and behavioral instructions.

    My experiences with the Chinese national parks can be summarized as follows: suffocating. The landscape is exceptionally beautiful, but the parks of class AAAAA are overdeveloped. It starts with the fact that I have only been able to walk on cobbled paths or on wooden planks. One cannot expect to walk on path like in the Alps. Moreover one can find camera surveillance and Wifi hotspots nearly everywhere. Signs point to me every 100 yards that I should stay on the path and that I should not throw away any garbage. Every 200-500 meters there is a luxurious toilets house with a facility manager. There are also small shops and snack places on the side. I would definitely not starve or die. Likewise, each park I visited so far offers a hop-on, hop-off bus shuttle which takes me to the highlights of the park. Get in, get off, take pictures, get in. This is the rhythm of most visitors. And if a climb of a mountain is too strenuous, like mountain Huashan, a cable car facilitates an easy ascent. In this case everybody is able to experience the peak of a mountain.

    I feel deprived. I want to walk over the floor and stone. I want to have the chance to escape from the path and to discover things without knowing what is coming next. I want to feel under my shoes forest floor, stones and roots. I want to feel my feet and joints in the evening and say, today I had a great challenge. But my mountain boots have so far been superfluous. I could have explored these landscapes by wearing flip flops.

    The adjacent Huanglong National Park, with its natural water basins, was similarly overdeveloped. But at this place I could enjoy the nature a bit more since I did not take the cableway to the top pool landscape, but I climbed up - of course, on wooden planks. However, it was a real pleasure to finally watch birds and listen to bird chatter. Unfortunately, this was not possible, as I have so far only experience noisy chattering travel groups. A trip into nature means to the Chinese an exchange with others, taking photos, sending them immediately to friends and going to the next highlight. This has nothing to do with peace and quietness, but every culture is different. And here is perhaps also the crucial point when I scold about the national parks. The overdeveloped infrastructure, which I complain, is perhaps required by the Chinese, and the administration only fulfils the wishes of the visitors. Customer service at a high level. It is also necessary to realize the impact on nature when 20,000 people would stomp every day across the forest floor of a national park. Nature would soon be destroyed. In this respect, wooden paths and stone floors are certainly the best way to preserve nature. And under this fact, maybe I should be grateful that I the opportunity to enjoy these beautiful places like billions of visitors before me.

    +++

    Ich wandere von eine glasklaren See zum Nächsten. Sie schimmern türkis, grün und aquamarin. Ich kann bis zum Grund sehen. Wie versteinert liegen Baumstämme im Wasser und werden zu bizarren Kunstwerken und wunderschönen Skulpturen zugleich Das Wasser fließt von über 3000m von See zu See. Dabei passiert es moosbedeckte Wasserfälle und Graslandschaften. Überall gluckst und plätschert es. Es ist noch früh morgens und die Holzsteige sind mit Reif und Eis bedeckt. An einzelnen Ästen hängen Reiftropfen, die in der aufgehenden Sonne leuchten. Im Hintergrund sind schneebedeckte Berge zu sehen. Die Luft ist frisch und angenehm. Der Jiuzhaigou Nationalpark ist ein Juwel unter den Parks, die ich bisher besucht habe. Ich bin geneigt, in einen der Seen zu springen und ein kühles erfrischendes Bad zu nehmen. Ich liebe es, in eiskaltes Wasser einzutauchen. Aber wie schon in den anderen Sehenswürdigkeiten, die ich besucht habe, gibt es hier auch unzählige Verbote und Verhaltensanweisungen.

    Meine Erfahrungen mit den chinesischen Nationalparks lassen sich wie folgt zusammenfassen: erstickend. Die Landschaft ist ohne Ausnahme wunderschön, aber die Parks der Klasse AAAAA, sind überentwickelt. Es fängt bereits damit an, dass ich bisher nur auf gepflasterten Wegen oder auf Holzplanken laufen durfte. Über Stock und Stein, wie ich es aus den Alpen kenne, ist nicht vorgesehen. Ebenso gibt es überall Kameraüberwachung und Wifi-Hotspots. Schilder weisen mich alle 100 Meter darauf hin, dass ich auf dem Pfad bleiben soll und dass ich keinen Müll wegwerfen soll. Alle 200-500 Meter gibt es ein luxuriöses Toilettenhaus mit Reinigungskraft. Ebenso finden sich überall kleine Snack oder Imbissstände. Verhungern oder verdursten würde ich definitiv nicht. Ebenso gibt es in jedem der Parks, die ich besucht habe ein Busshuttle, der mich zu den Highlights fährt. Einsteigen, Aussteigen, Foto machen, Einsteigen. Das ist der Rhythmus der meisten Besucher. Und wenn ein Bergaufsteig zu anstrengend ist, wie beim Berg Huashan, denn erleichtern Seilbahnen den Aufstieg. Jeder hat so die Chance, ein Berggipfelerlebnis zu erleben

    Ich fühle mich in den chinesischen Nationalparks entmündigt. Ich möchte über Stock und Stein laufen. Ich möchte die Chance haben mich zu Verlaufen, vom Pfad abzukommen und Dinge zu Entdecken, ohne dass ich weiß, was auf mich zukommt. Ich möchte unter meinen Schuhen Waldboden, Steine oder Wurzeln fühlen. Ich möchte abends meine Füße und Gelenke spüren und sagen können, heute habe ich was geschafft. Aber meine Bergschuhe waren bisher überall überflüssig. Ich hätte genauso gut mit Flip Flops die Landschaft erkunden können.

    Der benachbarte Nationalpark Huanglong, mit seinen natürlichen Wasserbecken, war ähnlich überentwickelt. Aber hier konnte ich die Natur doch etwas mehr genießen, da ich nicht die Seilbahn zum obersten Becken genommen habe, sondern mich von unten nach oben hochgearbeitet habe – natürlich über Holzplanken. Allerdings war es eine wahre Freude, endlich Vögel zu beobachten und Vogelgezwitscher zu lauschen. Leider war dies bisher nicht möglich, da ich bisher nur Erfahrung mit lauthals schnatternden Reisegruppen gemacht habe. Ein Ausflug in die Natur bedeutet bei den Chinesen, sich mit anderen auszutauschen, Fotos machen, diese sofort an Freunde zu verschicken und zum nächsten Highlight zu fahren. Mit Ruhe und Erholung hat das aus meiner Perspektive nichts zu tun, aber da ist jede Kultur anders. Und hier ist vielleicht auch der entscheidende Punkt, wenn ich über die Nationalparks schimpfe. Die überentwickelte Infrastruktur, die ich bemängele, wird bei den Chinesen vielleicht gefordert, und die Administration setzt nur die Wünsche der Besucher um. Kundenservice auf hohem Niveau. Ebenso muss man sich vor Augen führen, welche Auswirkungen es auf die Natur hätte, wenn 20.000 Menschen täglich über den Waldboden eines Nationalparks stampfen würden. Die Natur wäre schnell zerstört. In der Hinsicht, sind Holzpfade und Steinböden sicher der optimalste Weg, die Natur zu schonen und zu erhalten. Und unter diesem Gesichtspunkt, sollte ich dankbar sein, dass ich die Möglichkeit hattw, diese wunderschönen Orte ebenso zu bewundern, wie schon Millionen Besucher vor mir.
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  • Day5

    Built in the 1400's, the Temple of Heaven was a religious place for the emperor to pray for good harvests. It was the place where the Olympic torch was received before being taken to the Olympic Park for the start of the games. It was built, as all the palaces we've seen, without nails. They used a peg system.

    Outside the Temple is a park where retired people gather to exercise, play hackey-sack, match-make for their children by laying down papers on the ground with vital information about their child and the type of mate they are seeking. It is considered embarrassing to have a daughter or son over 25 or 30 who is not married- at least by the older generation...a sentiment not necessarily shared by their grown off-spring!

    Men in China retire between age 55-60 and women retire between 50-55. So they have plenty of time to exercise at the park. They also dance, sing and play cards.

    Later in the afternoon we were taken to a four story pearl market. This is the place to buy pearls. In the evening, we went to a very famous Kung Fu show.
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  • Day6

    The site of the historical uprising between students and police. We saw the picture of the student standing in front of a police tank and it was reported in our news that the police attacked the protesting students. Our chinese guide told us the students attacked and burned a soldier that left no recourse but for the police to disperse the students and several of them were killed.

You might also know this place by the following names:

People’s Republic of China, People's Republic of China, China, Volksrepubliek van Sjina, Kyaena, ቻይና, Cīna, الصين, চীন, República Popular China, Çin, Кітай, Китайска народна република, Siniwajamana, རྒྱ་ནག, Sina, Kina, Xina, Republikang Popular sa Tsina, ᏓᎶᏂᎨᏍᏛ, Čína, Китай Халăх Республики, Gweriniaeth Pobl Tsieina, Folkerepublikken Kina, རྒྱ་མི, Tsaina nutome, Κίνα, Ĉinujo, Hiina, Txina, چین, Siin, Kiinan kansantasavalta, Chine, An tSín, ચીન, Caina, Sin, סין, चीन, Kína, Չինաստան, Republica Popular de China, Republik Rakyat Tiongkok, Chaina, ꍏꇩ, Tsina, Populala Republiko di Chinia, Cina, 中国, jugygue, ჩინეთი, Қытай Халық Республикасы, ចិន, ಚೀನಾ, 중국, Res publica popularis Sinarum, Volleksrepublik China, Cayina, Sinɛ, ຈີນ, Kinija, Shine, Ķīna, Haina, Кина, ചൈന, Хятад улс, Ċina, တရုတ်, Volksrepubliek China, Chinne, Kitai, ଚିନ୍, Китай, Maldang Republika ning Tsina, Chiny, Chunwa, Ubushinwa, Kiinná, Shîna, චීනය, Čínska ľudová republika, Kitajska, Shiinaha, Kinë, சீனா, చైనా, จีน, Hytaý Halk Respublikasy, Siaina, Ol Manmeri Ripablik bilong Saina, Çin Halk Cumhuriyeti, جۇڭخۇا خەلق جۇمھۇرىيىتى, Хитой, Trung Hoa, 中华人民共和国, כינע, Orílẹ́ède ṣáínà, Cunghvaz Yinzminz Gunghozgoz, i-China

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