China
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396 travelers at this place:

  • Day114

    Moon Hill - Highlight des Tages

    September 26 in China

    The highlight of our day was the hike up to the moon hill. The view was nice but the way up was really hard.

    Das Highlight des Tages war eine Wanderung auf den sogenannten Moon Hill. Es war zwar sehr anstrengend aber der Blick war Entschädigung genug.

  • Day318

    China hat was gutzumachen. Vor allem bei Sue. Gopro klauen und Katzen futtern. Füttern wäre ja ok. Man darf das aber auch relativieren. Wie in jedem Land, Verein, Dorf und auch jeder Firma und Familie, gibt es eben auch hier die obligaten zehn Prozent Idioten und Arschlöcher. Hier ergibt das allerdings satte einhundertvierzig Millionen Vollpfosten, wovon fünfundsiebzig Millionen doppelt frustriert sind aufgrund kleiner Pimmel und durch die langjährige 1-Kind-Politik bedingten akuten Frauenmangel. Aber eigentlich sind wir ja total toll versichert gegen solch bösartige, kriminelle Handlungen. Allerdings ist da ja noch die Sache mit dem Selbstbehalt. Für einen Moment geistert die Idee umher, die geklaute GoPro könnte ja anstelle vom normalen Handle in einem dieser krassen Stabilisierungs-Handles geklaut worden sein. Das Teil ist fast so teuer wie die Kamera selber. Aber als anständige Schweizer - aka Bünzlis - vertreiben wir die Geister so schnell wie sie gekommen sind und bleiben bei der Wahrheit. Auch wenn die zweihundert Franken kostet. Verdammt.

    Als einen Teil der Wiedergutmachung nehmen wir das Geheimnis der chinesischen Küche mit. Und das ist denkbar einfach. Salz, Pfeffer, Soya- und Oyster-Sauce sind keine Geheimnisse und Teile des einfachen und leckeren Standard-Gewürzspektrums. Ebenso Chilli, Knoblauch und Ingwer. Was aber das chinesische Essen so unfassbar geil macht, sind zwei Dinge. Erstens: Hitze! Man - und Frau - kocht hier mit einer Hitze, die weder moderne Induktion noch reguläre Gasherde schaffen. Das Resultat sind Röstaromen, die unsere heimischen Bratpfannen leider nicht bieten können. Und Zweitens: Fett! Reichlich Fett und Öl. Wie meine Küchenvorbilder Robin und Andi, haue auch ich gerne ein ordentliches Stück Butter in meine Gerichte. Aber das hier ist auf einem ganz anderen Level. Man sagt ja immer China-Food sei so gesund. Sicher. Man verwendet frische und einfache Zutaten und Fett ist per se nichts Schlechtes - wobei viele Chinesen sind genauso fett wie ihr Essen -, aber egal ob billiger Imbiss oder gehobene Gastronomie, alles schwimmt hier im Öl. Auch Unfrittiertes und Gemüse. Ich finds total geil. Dumpling-Sue auch.

    Der erste Nachtzug unserer Reise vermag überraschend den anderen Teil der Wiedergutmachung beisteuern. Unser privates und abschliessbares Viererabteil ist nicht ganz auf dem Niveau des Gefährts von Katniss Everdeen in Hunger Games, aber doch unerwartet gemütlich. Ja beinahe luxuriös, mit ziemlich feudalen Betten. Uns treibt es weiter nördlich nach Zhangjiajie, wo der gleichnamige Nationalpark - ein UNESCO Weltkulturerbe - einst als Inspiration und Kulisse für einen Hollywood-Blockbuster diente und dessen Felsformationen darum auch gerne „Avatar Rocks“ genannt werden. Von den schlaksigen, blauen Naturflüsterern sehen wir in den zwei dicht gepackten und wunderschönen Wandertagen allerdings keine. Eine Überraschung hält der Park aber trotzdem bereit. Nein, nicht die süssen und meist anständigen Affen. Nachdem wir die etwa achttausend Stufen von der Talsohle auf einen der fliegenden Felsen in etwa zweieinhalb Stunden geschafft haben, steht es da. Ein gelbes M. Definitiv der ungewöhnlichste Ort für einen McDonalds. Mir egal. Zur Belohnung gibts ein Double-Cheese-Burger Menu, Fried Chicken und für die kleine Sue ein Sundae Ice. Alles in allem genauso fett wie chinesisches Wok-Gemüse und nicht zuletzt deshalb einfach himmlisch.

    Und dann kriegen wir sie, die erste Massage in Asien. Haben wir uns auch verdient, nach fast neun Stunden im Park und auf den Beinen. Füsse und Unterschenkel bitte. Das tut gut! Das gilt auch für den Traubenzucker, den uns Familie Schnyder vor über zehn Monaten mitgegeben hat und von dem wir an harten Wandertagen noch immer zehren. Knapp zehn Monate ist es auch her, als ich mich zu Beginn unserer Reise breit über Partner-Look und Pärchen-Scheiss ausgelassen habe. Jetzt, nach all den Monaten, kommt es aber noch dicker und ich bekomme einen Einblick, wie Ehe wohl sein könnte. War mein total cooles FC Sarmenstorf Shirt von Adidas bisher gut genug für sportliche Aktivitäten und Wandern, findet es Fashion-Sue auf ein Mal nicht mehr „fashionable“?! Alles klar, in Melbourne noch die falsche Hose für mich bereit legen - worauf ich mich übel erkältet habe - und jetzt Stimmung gegen mein FCS Shirt machen. Mir wird schlecht.

    Ist die Phase des Verliebtseins nach knapp neun Jahren also endgültig vorbei? Vielleicht von ihrer Seite. Ich fühle mich immer noch wie frisch verliebt und werde darum das geile Shirt die nächsten Tage in Chinas Hauptstadt ununterbrochen tragen. Eine Art 1-Shirt-Politik. Einfach um zu zeigen, dass mir etwas an dieser von Selbstbestimmung und gegenseitiger Wertschätzung jenseits von Likes und Fame getragenen Beziehung liegt und wie verdammt „fashionable“ das Teil ist! Denn auch in diesem Shirt will alle paar Minuten ein Chinese ein Foto mit mir. Manchmal auch mit uns. Ok, meistens mit der schönen Sue und ich darf dann auch mit aufs Bild. Weil ich so schön und ... weil ich schön gross bin. Auch wenn ich mich bekanntlich aus dem Film- und Foto-Geschäft zurückgezogen habe, mache ich natürlich mit. Immer in der Hoffnung auf ein Freibier. Vergeblich. Scheiss Leben.

    Das Essen hier ist der Hammer - oder wie wir in der Schweiz manchmal sagen „de Börner“ - und doch passiert auch uns der typische Touri-Fehler und wir antworten beim Bestellen im Restaurant auf die Frage, ob wir es denn ein bisschen scharf mögen, mit ja. Meine Fresse, das schmerzt doppelt. Ein mehrfacher „Börner“. Die brennenden Infernos sind zwar schwer zu ertragen, aber dank der erhaltenen Antwort der Axa schnell vergessen. Film- und Foto-Sue bekommt natürlich umgehend eine neue Kamera mit Handle und dank eines „Gutscheins aufgrund Treue und so“ sogar ganz ohne Selbstbehalt. Echt jetzt? Geil. Und in Beijing, wo wir die letzten China-Tage verbringen werden, gibt es gleich zwei offizielle GoPro-Stores. Da ist es also wieder, dieses Karma. Yay!
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  • Day314

    Kamera- und Katzenjammer

    November 26 in China

    Dieses China würde dem Marc wohl auch gefallen. Hier rauchen alle. Überall. Gerne auch während dem Essen. Bezieht man die ganze Schmatzerei noch in die Bewertung mit ein, ziemlich grob. Aber China ist wie bereits erwähnt auch ziemlich schwierig. Und darauf sind wir zwei zarte Pflänzchen dann eben doch eher schlecht vorbereitet. Also ich. Madam ETH hat ja irgendwelche Übersetzungs-Apps, ein funktionierendes VPN und sonstige Helferlein. Das Bestellen im Restaurant ohne Bildchen ist dennoch fast unmöglich. „Waste for a while“, „bad cabbage meat“, „handbag food“ oder „the sour soup is fat“ heissen die verheissungsvollen Übersetzungen. Oft bleibt die Herausforderung auch mit Bildern bestehen, da diese selten genau zeigen, was denn nun wirklich im Teller landet. Zum Schluss zeigt man eben auf irgendetwas und hält die Erwartungen trotz massivem Hunger tief. Aber wie sich das für zwei so hart arbeitende Menschen wie uns gehört, haben wir natürlich jedes Mal Glück und bekommen die Tage das beste Wok-Essen der bisherigen Reise serviert. Darunter kulinarische Überraschungen, wie wir sie sonst nur vom Stauber Robin oder Meier Andi aufgetischt bekommen. Muss am Karma liegen. Oder Sue.

    Irgendwann funktioniert dank Hotspot von meiner Lebensabschnittspartnerin dann auch bei mir ein neu herunter geladenes VPN und ich komme auch wieder in den Genuss von Whatsapp- und Instagram-Bildern. ETHler sind schon cool. Und gut im Bett. Wir sind in der Zwischenzeit mit dem Boot über den Li River nach Yangshuo gereist. Schön hier. Schön touristisch. Voll mit chinesischen Touristen. Und dann passiert es schon wieder. Kaum haben wir die Spitze eines steilen Hügels erklommen, kommen wir mit einem Ecuadorianer ins Gespräch, dessen Drohne aktuell über dem Gipfel kreist. Wie sich herausstellt, ist Esteban professioneller Fotograf und macht am Liebsten Aufnahmen von extremen Orten, an denen sich eine Person befindet. Zwei Sekunden später sitze ich auf einem verrosteten Stahlgerüst und schaue wehmütig in die Ferne. Das kann ich ganz gut. Aber auch dieser Auftritt bringt weder Geld noch Freibier ein. Verdammte Scheisse. Gut möglich, dass wir uns demnächst komplett aus diesem Model-Business zurückziehen und das tun, was erfolglose Models eben tun. Pornos. Mal schauen.

    Da wir neben den hektischen und überbevölkerten Städten auch hier Chinas Landschaft sehen wollen, schwingen wir uns für einen Tag aufs Rad. Die Dragon Bridge, um die unzählige Touri-Flosse mit bunten Sonnenschirmen festmachen und auf der ausser uns nur zwei weitere Personen stehen, markiert in etwa unsere halbe und bis anhin wunderschöne Tagesstrecke und Sue beginnt umgehend mit dem fotografischen Festhalten der idyllischen Szenerie. Die Stimmung kippt allerdings rasant, als Foto-Sue zurück zum Velo geht. Die GoPro ist weg. Die zwei Typen auch. Soviel zum Thema Karma. Einer hatte einen komischen schwarzen Hut auf, da bin ich mir sicher. Nach kurzer Verzweiflung fahren wir ein Stück zurück. Sie könnte ja auch aus dem Körbli gefallen sein. Ist sie natürlich nicht und als wir nach einigen Minuten zurück zur Brücke kommen, sehe ich doch tatsächlich den Typ mit Hut auf der anderen Seite. Er sieht mich auch und relativ unaufgeregt dreht er um und läuft langsam davon. Sein Kumpel auch. So ein Schlawiner. Na warte.

    Mittels kurzem Spurt erreiche ich das ein Meter fünfzig grosse Arschgutzi in etwas mehr als zwei Sekunden. Kaum hinter ihm, tut der Typ so, als hätte er gerade einen Anruf bekommen. Anstatt ihn von hinten anzusprechen, beginne ich den feindlichen Kontakt direkt mit äusserlichem Abtasten des Mantels und der Taschen. Der kurze Scan führt leider zu keinen verwertbaren Beweisen und so wechsle ich zur verbalen Investigation, nachdem sich der kleine Stinker aufgrund meiner physischen Kontaktaufnahme erschrocken umgedreht hat. „Where is the GoPro? Where is the GoPro?!! Where is the f***ing GoPro!!??!!!“ Doch Jacky Chan ist natürlich völlig ahnungslos und versteht auch meine Sprache nicht. Lediglich „no, no, no“ bringt der Arsch über die Lippen. In dem Moment will ich ihm eine klatschen, um der bis dato erfolglosen Befragung etwas mehr Tiefe zu verleihen. Das tue ich aber nicht - wohl aufgrund meiner pazifistischen Kernprogrammierung ... oder weil ich ein Waschlappen bin - und er und sein Freund entfernen sich vom Schauplatz. Nach mehreren vermeintlichen Verlusten ist es also soweit. Wir wurden das erste Mal effektiv bestohlen. Die GoPro ist weg. Und Sue traurig. Zu Recht. Somit wäre auch bewiesen, dass Chinesen nicht nur kleine Pimmel sondern auch ganz üble Charakter haben. Zumindest zwei von 1’400’000’000. Blöde Wixer.

    Und was macht jeder vernünftige Mensch, wenn er traurig ist? Genau, hemmungslos fressen als ob es kein Morgen gäbe und ausreichend alkoholische Flüssigkeit zu sich nehmen. Das machen wir dann auch - insbesondere Dumpling-Sue - und da uns das Essen hier so gut mundet, melden wir uns gleich noch zu einem China-Wok Kochkurs an. Das gab es auf der Reise noch nicht und wenn wir schon die GoPro hier lassen, dann nehmen wir wenigstens ein paar geile Rezepte mit. Dank Off-Season sind wir an diesem Tag die zwei einzigen Schüler von Sofia. Doch bevor es an den Herd geht, geht es auf den lokalen Markt. Neben der sehr ansprechenden Gemüse-Halle beäugen wir auch die für westliche Augen teilweise verstörende Fleisch-Halle. Wie in vielen Ländern mit unzureichender Kühlkette, mögen es auch die Chinesen, lebendige Tiere zu kaufen und sie vor Ort schlachten zu lassen. Soweit verständlich. In dieser Region Chinas landen aber neben Hühnern, Enten und Hasen eben auch Hunde und Katzen im Wok. Wir hatten davon gehört, sind dann aber doch etwas schockiert, dies auf dem Markt um die Ecke anzutreffen. Sue will sich diesen Teil des Marktes zurecht nicht ansehen. Unsere Köchin übrigens auch nicht. Und ich? Ich will es wissen und drehe eine kurze Runde.

    Der Anblick von Hunden und Katzen, verängstigt und apathisch in Käfigen oder ausgenommen und hängend, ist, sagen wir mal, gewöhnungsbedürftig. Zumindest werden die Tiere hier nicht unnötig gequält - was in anderen Regionen Chinas im Glauben den Geschmack zu verbessern durchaus der Fall ist - und im Grunde geht es hier lediglich um die Unterscheidung in Haus- und Nutztiere. Und das muss jede Gesellschaft - gell, liebe Appenzeller? - und jeder mit sich selbst ausmachen. Wir wollen ja eh weniger Fleisch essen und so ein morgendlicher Besuch auf einem chinesischen Fleisch-Markt hilft dabei ganz gut. Sue für ihren Teil ist nach eigener Aussage und mit glasigen Augen auf der Stelle Vegi. Also war sie. Zumindest bis wir am Herd stehen und unter fachkundiger Anleitung neben allerlei Gemüse unsere eigenen Pork-Dumplings, Steamed Chickens und Pork-Stirfries zubereiten. Lecker wars. Dieses Fleisch.
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  • Day312

    Kondome im Reisfeld

    November 24 in China

    Keine zwei Stunden nachdem wir unser Visum in den Händen halten, verlassen wir Hong Kong in Richtung Mainland China. Unsere erste Fahrt in einem Highspeed-Zug, dessen Abfertigung ebenso komplex wie effizient ist. Wir sind tatsächlich leicht beeindruckt. Mit über dreihundert Sachen geht es von Hong Kong über Shenzen nach Guilin, eine bei Ausländern scheinbar wenig bekannte Stadt in der Nähe eines Nationalparks, der für seine malerischen Reisterrassen bekannt ist. Eine Massage hatten wir noch immer nicht. Nix. Nada. Ich bin fest entschlossen, das zu ändern. Zur Not würde ich auch einen erzwungenen Händedruck als Massage werten. Hier gibt man sich ja nicht die Hand, sondern verneigt sich voreinander. Um die offensichtlichen Machtverhältnisse weiter zu untermauern, gehe ich dabei natürlich nie zu tief. Eigentlich nicke ich bloss. Ausser bei der schönen Sue, sie bete ich ja bekanntlich an und für sie würde ich ständig auf die Knie. Geht sie für mich ja manchmal auch.

    China ist wie befürchtet - oder erhofft? - anders. Die Schrift. Die Sprache. Alles völlig unverständlich und ausserhalb der Touri-Spots existiert nur wenig bis gar kein Englisch. Doppelt schwierig für jemanden wie mich, der auch sonst nie genau zuhört. Und man kann sich nicht mit Anfängerkenntnissen in Französisch oder Italienisch durchmogeln. Zum Glück habe ich Sue und ist ebendiese nicht nur schön. Sondern sehr schön. Das hilft. Die zweieinhalb Stunden Zwischenhalt in Shenzen reichen zumindest, um mittels Übersetzungs-App und nettem Grinsen Geld zu besorgen, SIM-Karten zu erwerben und ein paar Dumplings zu futtern. Aber schon beim Bus in unserer Zieldestination wird es komplizierter, bleibt mit etwas Glück aber machbar. Beim Blick aus dem Fenster wird mir das ganze Ausmass erst klar. Auf den ersten Blick kann ein Ladengeschäft eigentlich alles sein. Ein Glace-Stand, ein Werkzeug-Handel oder auch ein Strip-Schuppen. Äussere Merkmale geben keine eindeutigen Hinweise. Das kann ja heiter werden. Denn Google-Maps gibt es hier ja auch nicht. Bei mir funktioniert das Internet generell nicht wirklich und mein Akku ist noch schneller leer als sonst. Haben die Russen oder Saudis den Chinesen wohl einen Tipp gegeben und mich auf so eine verdammte Liste gesetzt. Ich hänge also irgendwo in der „Great Firewall“, während bei der schönen Sue alles funktioniert. In erster Linie dank VPN, welches in meinem Fall nicht tut. Ich könnt kotzen. Scheiss ETHler.

    Im Hostel offeriert man uns zum Empfang Mini-Mandarinli, welche sie hier allerdings Orangen nennen. Klar, Mandarinli ist ja ihre Sprache und keine Frucht. Womit wohl auch die Herkunft der kleinen Früchtchen überraschend einfach geklärt wäre. Die süssen Dinger - die sich zum Glück für das Gemüt überraschend gut schälen lassen - entspannen die Situation ein wenig und für einen kurzen Moment kommt sogar ein Funken Weihnachts-Stimmung auf. Guilin überrascht auch sonst, kaum ist es dunkel. Der Stadtkern ist dank eines Festes vor wenigen Wochen eine Art Märchenland, gebaut um zwei Seen mit unendlich vielen Lichtern, Musik, Tanz, Tai Chi und sonstiger Action. Das würde Mama Rode auch gefallen, schliesslich hat sie einen schwarzen Gürtel in Tai Chi. Oder war es ein Panda-Aufnäher? Ich weiss es nicht mehr. Sue auch nicht.

    Eine Nacht verbringen wir inmitten der nahe gelegenen Reisterrassen, um mehr von Chinas Landschaft zu sehen. Die Terrassen sind zur Zeit allerdings weder saftig grün wie im Sommer noch goldig leuchtend wie im Herbst. Die Ernte war vor zirka einem Monat. Jetzt ist alles eher kack-braun. Aber egal, die Ausblicke sind trotzdem eindrücklich und für den güldenen Schimmer sorgt ja nach wie vor Trumpy Spice. Die aktuell unüblich blonde Sue ist an diesem Tag allerdings leicht irritiert, als sie auf dem Nachttisch vom vermeintlichen Romantik-Hotel mehrere Kondome findet. Ich auch, denn es handelt sich bei den „Kondomen“ eindeutig um die abgepackten Duft-Kissen, die man in den daneben liegenden Anti-Mücken-Stecker steckt. Schau Foto. Wobei ich werte es irgendwie als gutes Zeichen, dass meine Lieblingsfreundin nicht genau weiss, wie Kondome aussehen. Oder auch nicht. Hab sie trotzdem lieb.
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  • Day40

    Yunnan Province

    October 12 in China

    Tien uur, maandagochtend. De dagelijkse lokale markt stroomt vol, mannen kaarten gehurkt op straat, kleine winkeltjes zijn open, oudere mensen maken een wandeling en doen oefeningen, ik laat een kledingstuk repareren op straat en ontbijt daarna met verse noodles en lokale tafelgenoten die nog nooit een foreigner hadden ontmoet. Communicatie met handgebaren en een glimlach. Reizen is heerlijk.

    Het was een relaxte week in de Yunann province, waar we vanuit Kunming zijn verplaatst naar Dali Ancient City en Shaxizhen. Een mix van de stad en bergdorpjes met een andere cultuur en dialect. In dit gebied leven veel etnische minderheden, waaronder de Bai minority.

    Vanuit Kunming vertrokken we per bullet-train met 300 km/u naar Dali. Wie met de trein door China heeft gereisd herkent het vast: in een Chinese trein wordt veel geluid geproduceerd. Het zijn luide praters, altijd geluid aan op de telefoon, reclame in de trein en veel andere prikkels. Na de treinreis op zoek naar de bus zonder nummer. Rondkijken, Chinese tekens vergelijken en met handgebaren checken of we in de juiste richting zitten. Ook een levende Chinese puzzel om op budget kleinere dorpjes te bereiken.

    De dagen in Shaxizhen waren en verademing qua drukte. Shaxi is een charmant historisch plaatsje gelegen tussen bergen, rijstvelden en een rivier. Het leven gaat hier in een rustig tempo. Zo ook wij. Vroeger was dit een centrale plaats in de belangrijke handelsroute met Tibet: 'The Ancient Tea and Horse Caravan Road'. We eten bij lokale eettentjes en struinen door de straten en omgeving. Hoogtepunt is de Shaxi friday market. Uit alle omliggende dorpjes komen Bai people met rieten-mand op de rug naar deze plek om weekinkopen te doen en andere mensen te spreken. Lokale tandarts, advocaat en veel eten zijn allemaal aanwezig. Bijzonder om als enige toeristen doorheen te struinen.

    We zijn inmiddels weer terug in Kunming en vanmiddag reizen we door naar de zuidelijke provincie Hunan. Nog acht dagen voor ons China-visum verloopt en we de oversteek (moeten) maken naar Hongkong, waar de visumplicht niet geldt. Voor vertrek naar Hunan gaat mijn weg zo eerst nog langs mijn favoriete eetplek voor verse Chinese Dumplings om de hoek. Een eet-afscheid van Kunming.

    Geniet van het mooie weer in Nederland!
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  • Day29

    Leven in Beijing 北京市

    October 1 in China

    Tussen de Chinezen! We verblijven momenteel in een stad met 21.7 miljoen inwoners. Eén van de grotere steden te wereld. En dat bevalt goed! Beijing is groots en afstanden zijn lang.

    De anderhalve week die we in deze stad verblijven geeft zowaar een soort van ritme. Er heerst een bepaalde rust in de delen van de stad wat prettig is. We hebben het verblijf in ons hostel dan ook verlengd.

    Het hostel wordt gerund door een Chinese familie die hun appartement heeft opengesteld voor reizigers en er zelf ook woont en leeft. Als ze samen eten produceren ze het meeste geluid van het hele hostel. Aan de keukentafel zitten betekent ook het aanbod van traditionele hapjes die door de familie worden klaargemaakt.

    Beijing voelt als een relaxte mix van modern en innovatief Azië gecombineerd met oude tradities en historie. Er is veel te doen. De hoeveelheid parken middenin de stad, het niet zien van Westerse toeristen, de geuren, klanken in uitspraken, de behulpzaamheid van Chinezen die in straatbeeld verdrinken in hun telefoon - en rochelen en slurpen- valt op.

    We eten, slurpen overheerlijke maaltijden tussen de locals in de hutongs, bezoeken cultuur en Chinese historie en mengen ons in het dagelijks leven. Daniëlle sport in parken tussen de lokale Chinezen, we doen boodschappen bij lokale supermarkten, slapen soms wat uit, ontbijten met een gebakken eitje en ik... bezocht een tandarts. Mijn spalkje was niet bestand tegen een bot van een schapenpoot in Mongolië en is in Beijing hersteld door mr. Hu Hoa.

    Het vinden van een adres is hier als het oplossen van een levende puzzel. Veel locaties zitten verstopt in grotere gebouwen waardoor de zoektocht begint. Diverse metrolijnen, gebouw in, gebouw uit, aanwijzingen zoeken. Omdat de inwoners vrijwel geen Engels spreken biedt vragen geen hulplijn. Bij de keer waar we dit toch probeerden werden we in het Chinees overtuigend compleet de verkeerde kant op gestuurd.

    Deze week wandelden we ook over één van de zeven (moderne) wereldwonderen: The Great Wall of China en bezochten we de Verboden stad. Uniek en indrukwekkend. Hierover later meer.

    Zo gaat de reis qua gevoel over van een reguliere vakantie-reis naar reizen en het gevoel van leven in in het buitenland. Dat brengt een eigen dynamiek mee. Het gevoel van dagen verdwijnt. Niet elke dag highlights bezoeken met strakke planning, maar ook dagen even niets doen. 25.000 stappen op een dag zijn hier geen uitzondering als je op pad gaat.

    Onze verlenging in Beijing had trouwens nog een andere reden: we zetten ons deze week schrap voor de 'China Golden Week'. Een nationale vakantieweek waarin er zo'n 800.000.0000 (!) Chinezen (je leest het goed) naar steden afreizen voor bezoek aan familie en toeristische attracties.

    Wordt vervolgd.
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  • Day35

    City of Gastronomy!

    October 7 in China

    AZIË is eten! We zijn afgezakt naar Chengdu en je hoeft hier maar een willekeurige straat in te lopen en de Aziatische geuren komen je tegemoet. Heerlijk! Chengdu behoort tot de UNESCO City of Gastronomy. Alleen dat al maakt reizen (hier) een feestje.

    We zijn inmiddels bedreven in het vinden van lokale budget eetgelegenheden. Dit zijn vaak de eettentjes met keuken aan straat, kleine krukken voor de deur, niet Engels sprekend, vaak basic TL licht en belangrijkste voorwaarde: waar locals eten. Waar omloop is, is het eten vers. In een oogopslag weten (soms ruiken) we inmiddels: go of no go. Menu met alleen Chinese tekens? Geen probleem. Hiervoor ontwikkel je trucs. Zo kan je het hostel een gerecht in het Chinees laten opschrijven, willekeurig iets van het menu kiezen, soms geholpen door een afbeelding of - onze favoriet- aanwijzen wat iemand anders op zijn/haar bord heeft liggen. Voor omgerekend 1.5 euro eten we de heerlijkste gerechten.

    In Chengdu slapen we in het Panda Garden hostel in een 8 person mixed dorm, romantisch met onze stapelbedden tegen elkaar. Met het raam van de dorm half open waan je je op een druk verkeersplein met auto's en bussen. Raam dicht is met acht slapende mensen op een kamer ook geen optie. Zoeken naar de balans.

    We vermaken ons met bezoeken in de stad, parken en eten. Het is een relaxte stad met toffe architectuur. Al mis ik het ping-pong in het park in Beijing wel een beetje (zie foto)...

    Onze volgende bestemming is Kunming in de Yunnan provincie en reizen daarheen met metro, bullet-train en lokale bus. Een mooie China reis-ervaring.
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  • Day45

    'Go, go!'
    'What?' ,'Go, go' ..
    'Why?'... 'Go'

    De lokale bus is in Fenghuang gestopt en de buschauffeur spoort ons aan de bus te verlaten. We hebben er een rit van vier uur op zitten en stoppen ruim voor plek waar we verwachten eruit te moeten. Zijn (enige) woorden Engels klinken zo duidelijk dat we maar besluiten uit te stappen. Het einde van de busrit van Zhangjiajie naar Fenghuang. Met backpack vervolgen we lopend onze weg naar het hostel.

    De busrit was een ervaring op zich. Naast ons een Chinese vrouw die regelmatig diep haar keel schraapt en dit in een plastic zakje spuugt. En na een korte pitstop worden we een half uur lang getrakteerd op iemand die door de microfoon houdbare etenswaren verkoopt. Er wordt gretig toegehapt door de Chinese busgangers. Het blijft een bijzonder fenomeen. Dit soort continue prikkels en o.a. de taalbarrière maakt reizen in China op sommige momenten een intense beleving.

    Zhangjiajie was het Unesco Global National Forest park dat we bezochten. We hebben in twee dagen 35 kilometer gehiked en meer dan 2000 hoogtemeters beklommen. De uitdaging werd beloond met fantastische uitzichten. Met meer dan 3000 rotspieken, wilde apen slingerend in bomen (gespot), beekjes, watervallen en 550 boomsoorten is Zhangjiajie een uniek stuk natuur.

    Naast de rotspieken keken we soms ook vol verbazing naar de groepen luidruchtige Chinese toeristen die zonder een hoger besef doen wat ze doen, achter een vlag met versterker aanlopen en natuur zien als attractiepark. Alles georganiseerd. We zuchten, gniffelen, filosoferen en ondergaan het. Het gebeurt in een land met 1.4 miljard inwoners waarvan er steeds meer de mogelijk krijgen om te reizen. Europe watch your back.

    Fenghuang Ancient City bleek een traditioneel en charmant stadje waarvandaan we een dag later per bus naar Yangshuo reisde, zo'n 600 km zuidelijker. De afstanden zijn groot. In volgorde van vervoersmiddelen: taxi -> bus -> bus -> bus -> taxi - zijn we in tien uur naar Yangshuo gereisd.

    Het is momenteel regenachtig -subtropisch klimaat- en hebben dus tijd even rustig aan te doen. Een boek te lezen. Een wandeling te maken, te schrijven, met Chinese steamed buns te ontbijten en het vervolg van de reis te plannen. Ook dat hoort bij onderweg zijn, pas in balans geniet je het meest.
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  • Day118

    Our first anniversary we celebrated in the newly opened Atlantis Aquaventure Waterpark! We had a great time and when we returned in the evening we enjoyed a Sea Food Hot Pot Buffet. All you can eat sea food, salad, noodles, rice, cakes beer, coke and much more for just 12,50 Euro. It was a real paradies!

    Unseren ersten Hochzeitstag haben wir heute im neu eröffneten Atlantis Aquaventure Wasserpark gefeiert. Wir hatten eine Menge Spaß, vor allem weil der Park ziemlich leer war. Zurück im Hotel haben wir uns dann noch ein Sea Food Hot Pot Buffet (eine Art Fondue) gegönnt. Es gab wirklich alles was man sich so vorstellen kann und so viel man wollte und gekostet hat es auch nur 12,50 Euro pro Person inkl. Getränken. Es war wie im Paradies.
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  • Day100

    Beijing Olympic Park

    September 12 in China

    On our way back from the Summer Palace we stopped at the Beijing Olympic Park. Even if the Olympics took place 10 years ago we still had a bit of the Olympics feeling. They also already started selling souvenirs of the Beijing Winter Olympics in 2022. All in all a very nice Olympic Park!

    Auf unserem Weg zurück vom Sommerpalast haben wir dem Olympiapark von 2008 und 2022 noch einen Besuch abgestattet. Hier bekommt man schon allerlei Souvenirs für die nächsten Winterspiele und es kommt einem so vor als könnten die nächsten Olympischen Spiele hier sofort starten. Auch die ersten Anzeichen für die Winterolympiade in vier Jahren kann man bei näherem hinsehen schon im Olympiastadion entdecken.Read more

You might also know this place by the following names:

People’s Republic of China, People's Republic of China, China, Volksrepubliek van Sjina, Kyaena, ቻይና, Cīna, الصين, চীন, República Popular China, Çin, Кітай, Китайска народна република, Siniwajamana, རྒྱ་ནག, Sina, Kina, Xina, Republikang Popular sa Tsina, ᏓᎶᏂᎨᏍᏛ, Čína, Китай Халăх Республики, Gweriniaeth Pobl Tsieina, Folkerepublikken Kina, རྒྱ་མི, Tsaina nutome, Κίνα, Ĉinujo, Hiina, Txina, چین, Siin, Kiinan kansantasavalta, Chine, An tSín, ચીન, Caina, Sin, סין, चीन, Kína, Չինաստան, Republica Popular de China, Republik Rakyat Tiongkok, Chaina, ꍏꇩ, Tsina, Populala Republiko di Chinia, Cina, 中国, jugygue, ჩინეთი, Қытай Халық Республикасы, ចិន, ಚೀನಾ, 중국, Res publica popularis Sinarum, Volleksrepublik China, Cayina, Sinɛ, ຈີນ, Kinija, Shine, Ķīna, Haina, Кина, ചൈന, Хятад улс, Ċina, တရုတ်, Volksrepubliek China, Chinne, Kitai, ଚିନ୍, Китай, Maldang Republika ning Tsina, Chiny, Chunwa, Ubushinwa, Kiinná, Shîna, චීනය, Čínska ľudová republika, Kitajska, Shiinaha, Kinë, சீனா, చైనా, จีน, Hytaý Halk Respublikasy, Siaina, Ol Manmeri Ripablik bilong Saina, Çin Halk Cumhuriyeti, جۇڭخۇا خەلق جۇمھۇرىيىتى, Хитой, Trung Hoa, 中华人民共和国, כינע, Orílẹ́ède ṣáínà, Cunghvaz Yinzminz Gunghozgoz, i-China

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