Cook Islands
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71 travelers at this place:

  • Day25

    Aitutaki

    December 13, 2018 in Cook Islands ⋅ ☁️ 26 °C

    Unser Wecker klingelt pünktlich um 6.00 Uhr, denn es gibt noch einiges zu tun, bevor wir nach Aitutaki weiterfliegen. Wir packen unsere Koffer, gehen ein letztes Mal am Strand des Crown Beach Resorts frühstücken und schon ist es Zeit zum Auschecken. Der Manager verabschiedet sich persönlich bei uns, wünscht uns alles Gute, hofft auf ein Wiedersehen und gibt uns eine kleine Notiz für die Angestellten im Pacific Resort mit.

    Unser Flieger fliegt um 10.30 Uhr ab. Um 9.40 Uhr sind wir am Flughafen. Beim Check-in will niemand unsere Pässe sehen. Unser Handgepäck ist zu gross und geht somit in den Laderaum. Das Gewicht der Koffer ist auch uninteressant und eine Sicherheitskontrolle gibt es erst recht nicht.

    Wir sitzen entspannt im Warteraum, welcher an die Landebahn anschliesst. Um 10.20 Uhr gehen wir an Bord. Wir laufen ca. 20 Schritte und steigen ein paar Stufen hinauf in das klitzekleine Flugzeug. Alles unglaublich simpel und unbürokratisch. Fast schon ein bisschen wie mit einem Privatjet.

    Unser Flug dauert nur 45 Minuten und schon sind wir in Aitutaki. Das Aussteigen hier entspricht dem Einsteigen in Rarotonga. Hier werden wir mit Eis (Blumenhalsketten) und dem typischen „Kia Orana“ begrüsst. Unser Hotel hat eine eigene Wartelounge im Flughafen, in welcher wir und ein weiteres Pärchen sowie eine dreiköpfige Familie Platz nehmen. Wir füllen noch ein Formular fürs Hotel aus und gehen dann zum Chauffeur. Die Koffer stehen schon zur Abholung am Ausgang bereit.

    Die Fahrt zum Hotel ist kurz, aber unglaublich beeindruckend. Wären da die asphaltierten Strassen nicht, wäre es wie bei Robinson Crusoe. Bei unserer Ankunft in Rarotonga hat man uns schon auf die Inselgeschwindigkeiten hingewiesen. In Rarotonga gäbe es „Langsam“ und „Stopp“, in Aitutaki hingegen nur „Stopp“. Und tatsächlich: Hier geht fast nichts. Kaum ein Auto, Mofa, Fahrrad oder Fussgänger.

    Die Einfahrt zum Pacific Resort ist eine Wucht. Der Empfang steht dem in nichts nach. Es stehen eisgekühlte, geöffnete Kokosnüsse als Erfrischung parat. Veia, welche uns am Flughafen in Empfang genommen hat, führt uns kurz durch das Wichtigste rund um die Rezeption und führt uns dann zu unserer Strandvilla. Als Veia auch hier alles erklärt hat, verabschiedet sie sich von uns: Wir sind tatsächlich im Paradies auf Erden angekommen!

    Nachdem Christian alle Wertsachen im Safe verstaut hat, schlüpfen wir in unsere Bademontur und gehen schnorcheln. Seesterne, Seegurken, Fische in allen Farben, Formen und Grössen. Es fühlt sich an, als würden wir in einem Aquarium schwimmen. 🐠🐠🐠 Ein absoluter Wahnsinn!!

    Am frühen Nachmittag gehen wir nach oben zum hauseigenen Restaurant “Black Rock” und füllen die knurrenden Mägen mit Sashimi und Sushi und einem Tandoori Chicken Wrap. Mmmmmhhhh! Einen zweiten Schnorchelgang legen wir um 17.30 Uhr ein. Wieder fasziniert uns die Unterwasserwelt vollkommen!

    Unser Znacht essen wir im Rapae Bay. Der Chef de cuisine leistet ganze Arbeit und wir geniessen das bisher beste Dinner mit Seafood Pasta und Beef Tenderloin, Kartoffelgratin und Pilzen.

    Wir sind wirklich im Paradies angekommen - keine Frage!!
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  • Day20

    Cook Islands - wir kommen!

    December 8, 2018 in Cook Islands ⋅ 🌧 26 °C

    Um 4.00 Uhr klingelt der Wecker und wir packen unsere letzten Sachen in die Koffer, bevor es um 5.00 Uhr mit dem Skybus direkt zum Flughafen geht. Wir lassen einen unserer Koffer während der Zeit auf den Cook Inseln in Auckland einschliessen, checken die restlichen Koffer bei Air New Zealand ein und fliegen dadurch - nach einem kleinen Frühstück - mit leichterem Gepäck in Richtung Rarotonga.

    Nach einem knapp vierstündigen Flug inkl. Überqueren der Datumsgrenze (d.h. wir sind nun nicht mehr zwölf Stunden vor, sondern neu elf Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit) landen wir auf dem Miniflughafen von Rarotonga. Die Landepiste schliesst direkt ans Meer an. In der Empfangshalle, wo Passkontrolle, Gepäckband und Zoll auf engstem Raum vereint sind, spielt ein Herr auf seiner Ukulele, um die Passagiere willkommen zu heissen (dies seit 35 Jahren, wie wir im Nachhinein erfahren haben). Unser gesammelter Sand interessiert hier deutlich weniger als noch in Auckland. Nach der Zollkontrolle erhalten wir die Unterlagen für unsere Aufenthalte auf den Cook Inseln. Mit einem Auto werden wir innert fünf Minuten „gegen den Uhrzeigersinn“ (es gibt auf Rarotonga eine einzige Hauptstrasse, welche um die ganze Insel führt) zu unserem Hotel gefahren.

    Dort angekommen werden wir mit einem Cocktail begrüsst, erhalten weitere Informationen und werden schliesslich zu unserem Bungalow geführt, welcher direkt am Strand liegt. Was für ein Ausblick! 🌴🌴🌴 Nachdem wir uns eingerichtet haben, unternehmen wir einen ersten Spaziergang am Strand, bevor wir uns für das Abendessen in einem der zwei Restaurants des Ressorts vorbereiten. Wir essen, begleitet von Gitarrenmusik, und geniessen trotz des einsetzenden Regens einen wunderschönen Abend.
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  • Day28

    Sonntags auf Aitutaki

    December 16, 2018 in Cook Islands ⋅ ☁️ 28 °C

    Seit gestern Nacht sind wir jetzt zu dritt in unserer Villa. George (gesprochen Schorrsch) wohnt jetzt mit uns zusammen. Eigentlich ist er eine Eidechse, aber wir glauben, er denkt, er ist ein Mensch. Warum sonst wöllte er mit uns zusammenwohnen?

    Letzte Nacht hat es auch wahnsinnig viel und laut geregnet und gewittert. Heute Morgen hat uns eine entsprechende Feuchte zum Frühstück erwartet. Die Wettervorhersage sagt 29°C voraus, gefühlt sind es aber 35°C - wir lieben es!!

    Der Sonntag ist auch auf Aitutaki ein Tag der Ruhe. Am Morgen gehen die meisten Insulaner in die Kirche und wir tun es ihnen gleich. Der Hotelchauffeur bringt uns um 9.45 Uhr zur Ziona Tapu (der ältesten Kirche der Cook Islands).

    Die Insulaner begrüssen sich alle herzlich mit einem Kuss auf die Wange. Die Frauen der Kirchgemeinde tragen bunte Kleider und ausgefallene Hüte aus Stroh in Natur und Farbe - oft sind diese auch reich mit bunten Blumen verziert. Die Männer tragen bunte Hemden und zum Teil sogar Anzüge. Viele der kleinen Jungen tragen Blumenhemden und die kleinen Mädchen die süssesten Kleider mit Blümchen und Rüschen. Die Kinder laufen in der Kirche umher, sie sitzen mal hier und mal dort. Jeder kennt jeden und jeder kümmert sich um jeden. Auch wir fühlen uns sehr zugehörig, denn jeder begrüsst uns mit einem Lächeln und „Kia Orana“.

    Der Gottesdienst findet in Maori statt. Die Besucher von Übersee werden aber auf Englisch herzlich willkommen geheissen. Anfänglich zieht sich der Gottesdienst ein wenig in die Länge, bis die ersten Lieder angestimmt werden. Uns laufen heisse und kalte Schauer über den Rücken. Mit glasklaren Stimmen und unglaublicher Inbrunst stimmen die Frauen und Männer in den Gesang ein.

    Der Gottesdienst dauert fast zwei Stunden. Es ist heiss, trotz der vielen, vielen Ventilatoren, die an den Säulen der Kirche befestigt sind. Vier an jeder Säule um genau zu sein! Das abschliessende Gebet ist noch einmal in Englisch. Dann wird erneut gesungen, wonach die Gemeinde die Kirche verlässt. Einige Leute gehen an die Gräber rund um die Kirche, andere stehen zusammen und schnattern und wieder andere treten dem Heimweg an - zu Fuss, mit dem Roller oder dem Auto.

    Auch unser Chauffeur wartet schon mit einem klimatisierten Auto - was für eine Wohltat!
    Zurück im Hotel treibt es uns zuerst an die Bar. Dann gehen wir in unsere Villa und genehmigen uns ein laaaanges Mittagsschläfchen.

    Den Nachmittag verbringen wir wieder im Pazifik mit Schnorcheln. Heute haben wir eine neue Schnorchelroute probiert und unglaublich viele neue Fische gesehen. Und eine riesige Muräne - was für ein Schreck!!

    Unser Abendessen geniessen wir heute (dank dem Room Service) ganz idyllisch zu zweit auf unserer Veranda.

    Beim Zubettgehen macht George ziemlichen Radau. Wir werden morgen mal ein ernstes Wort mit ihm (oder dem Housekeeping) reden müssen!
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  • Day24

    Könige des Paradieses

    December 12, 2018 in Cook Islands ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach dem Frühstück machen wir uns auf für einen neuerlichen Schüttelkurs mit dem Bus. Unser Ziel: Avarua und das Nationalmuseum der Cook Islands. Und ein erneuter Bummel entlang der Hauptstrasse und hoffentlich ein Blick auf die Feierlichkeiten zur Krönung eines neuen Klan-Obersten (auf der Insel gibt es insgesamt sechs Klans).

    Wir kommen ordentlich durchgeschüttelt in Avarua an und machen uns gemütlich auf den Weg zum Museum. Schon kurz nach der Einkaufsmeile hört man Getrommel. Wir biegen ab und stehen mitten in den Feierlichkeiten zur Krönung. Es gibt Ansprachen in Maori und jede Menge Tänze und Gesänge. Ein Schwein wird von zig geschmückten Männern zum neuen Klan-Obersten getragen. Er nimmt das Geschenk an und es gibt grossen Applaus. Junge Frauen mit „Eis“ (Blumenkränzen) auf dem Kopf und Kokosnussblattroben tanzen und singen, begleitet von Trommeln und dem Summen des Muschelhorns.

    Nach den verschiedenen Zeremonien sind alle Gäste für Bilder mit dem neuen Klan-Obersten und zur „Feast“ (Festschmaus) eingeladen. Jede Person erhält einen Korb mit Schweinefleisch, Hühnchen, frischen Früchten und einer Kokosnuss. Auch uns wird mehrmals empfohlen, den Korb abholen zu gehen. Wir verzichten allerdings, da wir keinen Hunger haben und nicht die Hälfte in den Müll schmeissen wollen.

    Wir setzen unseren Spaziergang zum Museum fort. Es ist unsagbar heiss und es geht kaum ein Lüftchen. An einer Kirche mit Friedhof legen wir eine kleine Schwitzpause ein. Wir füllen unseren körpereigenen Wasservorrat auf, geniessen die Stille und machen uns dann erneut auf den Weg. Wir erreichen das Museum, das eher an einen schlecht gepflegten Trödelmarkt erinnert und bekommen gesagt, dass hier keine Kreditkarten genommen werden. Wir haben kein Bargeld mehr bei uns und machen uns so unverrichteter Dinge wieder auf den Rückweg zum Zentrum.

    Noch haben wir reichlich Zeit, bis der nächste Bus fährt, also kehren wir noch einmal im Salsa Café ein und geniessen einen Salat und etwas Chocolate Cake. Danach schauen wir bei der Polizeistation vorbei und bitten um die Kopie unserer Zeugenaussage für die heimische Versicherung. Naja ... wir geben noch einmal Name, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und den Wert des iPhones auf und werden demnächst eine E-Mail mit dem Report erhalten. Wir sind gespannt ...

    Zurück im Hotel geht Katja ohne Umwege für eine Abkühlung in den Pool. 💦

    Für uns ist heute ein ganz besonderer Tag. Wir haben am Nachmittag ein Fotoshooting auf der Insel vereinbart. Um 14.30 Uhr kommt die Haar- und Make-Up-Artistin Bianca und um 17.00 Uhr die Fotografin Justine.

    Bianca verwandelt Katja in Kürze in eine Inselprinzessin. Und nachdem auch Christian seine Robe gewechselt und die Ei (Blumenkette) angelegt hat, sind „Herr König und Frau Königin des Paradieses“ fertig für das Shooting.

    Als Justine eintrifft, überrascht sie uns zuerst mit ihrem Deutsch. Vor 20 Jahren hat sie in der Nähe von Braunschweig gelebt. Wir haben uns sofort gut verstanden und dies sollte den Rest des Abends so bleiben.

    Unser letzter Abend in Rarotonga ist wunderschön und unglaublich romantisch, als wir die Sonne im Meer untergehen sehen.

    Um kurz vor 20.00 Uhr lädt uns Justine wieder im Hotel ab. Wir umarmen uns und sagen „Goodbye“. Znacht gibt es noch einmal im Hotel. Christian nimmt die Seafood Platter und Katja das Hühnchen mit Inselgemüse und schwarzem Reis.

    Morgen heisst es für uns: Weiterflug nach Aitutaki - der letzte und wahrscheinlich glamouröseste Stopp unserer Flitterwochen.
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  • Day26

    Regen im Paradies

    December 14, 2018 in Cook Islands ⋅ 🌧 27 °C

    Wir schlafen aus und erwachen mit dem Blick auf den schneeweissen Strand und die türkisblaue Lagune. So könnte jeder Tag für uns beginnen!

    Nach dem Frühstück löchern wir die Rezeptionistin mit Fragen zur Insel und allen möglichen Ausflugsoptionen. Für heute entscheiden wir uns für den Inselklassiker: Motorroller fahren! Nach einer kurzen Einweisung sind Mr. & Mrs. Flitterer on the road mit den Rollern.

    Es dauert nicht lange und der morgendliche Regen setzt erneut ein. Das tut unserer Freude aber keinen Abbruch! Etwas später müssen wir dann aber Zuflucht unter dem Blattwerk der dichten Bäume suchen. Es nützt nur wenig und wir kommen völlig durchnässt im Café Koru an. Dank der tropischen Wärme frieren wir jedoch nicht all zu sehr.

    Nach einem warmen und leckeren Lunch machen wir uns auf den Weg zurück ins Resort. Wir sehen aus wie Ferkel, als wir dort wieder ankommen. Aber wow ... was für ein Spass!!

    Nachdem wir die klatschnassen Sachen abgelegt haben, steigen wir in die Bademontur um beim Nieselregen schnorcheln zu gehen. Wieder sehen wir unzählige Fische. Noch sind wir uns nicht sicher, wer im Ozean wer ist.

    Zu Abend essen wir wieder im Rapae Bay. Auch heute geniessen wir unser Menü wieder in vollen Zügen!
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  • Day29

    Ahoi, Captain Black Jack!

    December 17, 2018 in Cook Islands ⋅ ⛅ 27 °C

    Für heute haben wir einen halbtägigen Ausflug mit einem Boot geplant. Schon gestern Abend lag die Reservationsbestätigung mit dem alltäglichen Infoblatt auf unserer Eingangstreppe. Um kurz nach 9.00 Uhr holt uns Jane vom Resort ab und fährt mit uns an den Hafen. Dort treffen wir Seine Hoheit Captain Black Jack sowie seine Silver Pearl (Silberperle). Er lässt das Boot gerade zu Wasser.

    Gemeinsam mit ihm werden wir heute Honeymoon Island (sehr passend, wie wir finden) und One Foot Island besuchen. Zwischendurch werden wir hier und da Schnorchelgänge einlegen.

    Unseren ersten Schnorchelgang machen wir vor Honeymoon Island. Bevor wir ins Wasser steigen, füttern wir die Fische mit etwas Weissbrot an. Es scheint, als wäre schon länger niemand mehr da gewesen, so hungrig, wie sich die grossen und kleinen Meeresbewohner aufs Brot stürzen. 😁

    Und dann heisst es für uns ... ab ins Wasser! Wir befinden uns in ca. 4-5 Meter tiefem, kristallklarem Wasser. Wir können problemlos auf den Grund sehen und die Korallenriffe hier draussen sind eine absolute Wucht!! Muscheln so gross wie Zementsäcke. Die Unterwasserwelt hier ist noch tausendmal spektakulärer als die vor unserem Resort. Wir schnorcheln eine riesige Runde zurück zum Boot und sind vollkommen begeistert!

    Jack fährt uns zur Honeymoon Island. Bevor er uns vom Boot lässt, zeigt er uns eine Schildkröte, die im Wasser gleitet. Der Hammer!

    Wir waten kurze Zeit später durch das kniehohe Wasser an den schneeweissen Sandstrand und verbringen ein wenig Zeit mit der Erkundung der Insel. Vor 20 Jahren war es lediglich eine Sandbank, heute eine Insel mit unzähligen Kokosnussbäumen und anderen Bäumen und Büschen. Durch Stürme werden u.a. die Kokosnüsse übers Wasser hier angeschwemmt. Innert vier Jahren werden aus den Nüssen dann fruchttragende Palmen.

    Weiter geht unsere Fahrt zum zweiten Schnorchelgang. Auch hier drehen wir eine riesige Runde und können uns an der bunten Artenvielfalt des Pazifik einfach nicht satt sehen. Die Fische schwimmen zum Teil zwischen uns durch oder vor uns vorbei. Zum Anfassen nah! Während wir schnorcheln, hören wir nichts ausser unserem eigenem Atem. Es ist einfach nur still und das Meer ruhig. Wir gleiten an der Wasseroberfläche und fühlen uns leicht wie Federn, wir schwimmen durch warme und kalte Wasserströme. Inmitten all der bunten Fische bleibt für uns die Zeit stehen. Wir sind im Hier und Jetzt und geniessen jede Sekunde!

    ‭Als wir wieder an Bord kommen, serviert Jack einen kleinen Lunch: Wasser, Eiersandwiches und frische Melonen, Papayas und Passionsfrüchte. Wir merken erst jetzt, wie hungrig wir eigentlich sind. Wir unterhalten uns mit Jack über dies und das, die Schweiz und über dieses oh-so-wunderschöne Fleckchen Erde!

    Unsere Fahrt geht weiter über das türkisblaue Meer. Captain Black Jack hat „volle Fahrt voraus“ angekündigt und enttäuscht uns nicht. Der Wind in unseren Haaren, hier und da ein paar Spritzer Salzwasser, unendliche Weiten und dazwischen verstreut die kleinen palmengesäumten Motus (Inseln).

    Wir sind auf dem Weg zum dritten und letzten Schnorchelgang. Dort angekommen springen wir in das seichte Wasser und begegnen den Giant Fish (riesige Fische mit einer Länge von ca. einem Meter). Furchteinflössend und gleichzeitig faszinierend. Sie sind aber ganz brav und schwimmen nur neugierig schauend in der Nähe.

    Als wir das erste Mal auftauchen, steht gleich neben unserem Boot ein riesiger Schipper mit gefühlten 400 Touristen. Deren Boot verfügt sogar über einen Grill und Personal an Bord. Die Leute im Wasser erinnern uns ein wenig an die Stelle bei „Titanic“, in der das Schiff den Eisberg bereits gerammt hat und schon zur Hälfte gesunken ist.

    Nach unserem letzten Schnorchelgang fehlen Katja beim Einsteigen ins Boot schon reichlich Kräfte. Aber sie schafft es trotz allem tadellos. Wir fahren weiter zur One Foot Island. Der Name stammt von seiner Form ab. Von oben betrachtet, wirkt die Insel wie ein Fuss. Hier kann man seinen Pass mit einem besonderen Souvenirstempel signieren lassen - wir haben dies natürlich ausgenutzt und machen lassen. Wir stromern danach noch etwas auf der Insel umher. Unter anderem unter Palmen und Bäume entlang. Wir sind mittendrin statt nur dabei ... in Robinson Crusoe!

    Jack nimmt uns wieder an Bord und wir fahren zur Akaiami Insel. Als Jack das Boot stoppt, zeigt er auf vier Rochen. Hier vor Akaiami gab es von 1952 bis 1960 den ersten internationalen Flughafen der Cook Islands. Damals waren es noch Wasserflugzeuge, die hier mitten im Pazifik gelandet sind. Die sogenannte Coral Route (Korallenroute) wurde hier bereist. 1974 wurde dann der Flughafen in Rarotonga eröffnet, welcher seitdem der internationale Flughafen der Cook Islands ist.

    Es ist schon nach 13.00 Uhr als wir den Hafen von Aitutaki erreichen. Wir sind völlig groggy und unglaublich glücklich. Was für ein Ausflug!

    Jane bringt uns zurück zum Resort. Auf dem Weg erzählt sie uns von den weihnachtlichen Traditionen auf Aitutaki. Tanzend durch die Dörfer wird hier Weihnachten und Neujahr gefeiert. Nicht ohne jede Menge Essen, das man beim Gang von Haus zu Haus ein- oder mitnimmt.

    Wir kommen im Hotel an und Katjas Beine und Christians Rücken fühlen sich soooo heiss an. Wir haben uns beide einen schönen Sonnenbrand eingefangen. 🥵🦀🍅
    Den Rest des Nachmittags verschlafen und verlesen wir im Zimmer, auf der Veranda und in der Hängematte. Unser Znacht lassen wir uns heute wieder in unser Häuschen bringen.

    Vorm Zubettgehen sehen wir, dass George sich sein Zimmer in der Klimaanlage eingerichtet hat. Cleveres Kerlchen! Seine Freundin wohnt vermutlich im Sessel gegenüber. Gesehen haben wir sie allerdings noch nicht.

    Morgen ist unser letzter Tag hier im Paradies!
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  • Day30

    Heimfernweh

    December 18, 2018 in Cook Islands ⋅ ⛅ 27 °C

    Unser letzter Tag ist angebrochen! Schwer zu glauben, dass wir vor über vier Wochen unsere grosse Reise angetreten sind und nun schon wieder über Heimflüge sprechen.

    Unser Sonnenbrand hat uns letzte Nacht immer mal wieder aufgeweckt. Heute morgen haben wir dann dementsprechend lang ausgeschlafen und waren erst um kurz nach 9.30 Uhr beim Frühstück. Gebäck, frische Früchte, Kaffee, Säfte, French Toast, Bacon und ein gegrilltes Käse-Tomaten-Sandwich sind die Stärkung für den heutigen Tag.

    Danach leihen wir uns noch einmal zwei Roller aus und düsen - nicht ohne genügend Sonnenmilch und Sonnenschutz - in Richtung Marina Research Center.

    Heute ist es wieder unglaublich heiss. Selbst die Fahrt mit dem Roller bringt keine Abkühlung, da der Wind so heiss ist. (Es fühlt sich an, als wenn ein Haartrockner auf uns gerichtet ist!)

    Im Marina Research Center angekommen, fahren wir als erstes am eigentlichen Center vorbei. Der Pfad zum Center erscheint uns eher als Auffahrt zu einem Privathaus. Als wir am Ende der Strasse ankommen, stellen wir schnell fest, dass der Pfad doch die Einfahrt zum MRC ist. 😂

    Das MRC ist in einem kleinen Häuschen zu Hause, das eher an eine Garage oder Werkstatt erinnert. Die Research (Forschung) betreibt man in 12 riesengrossen Bottichen. Wir erfahren, dass die Muscheln Zwitter sind und dass sie überaus viele natürliche Feinde haben. Unter anderem Rochen, Schnecken, Hummer, Krebse, Tintenfische und - wie soll es anders sein - uns Menschen!

    Wir sind nicht lange im MRC, denn es ist unsagbar heiss. Wir ziehen weiter und suchen im Koru Café bei zwei Milchshakes ein wenig Abkühlung. Die Sonne brennt ohne Gnade auf Aitutaki hinab. Wir gehen auf Nummer sicher und fahren zurück ins Hotel, um der Mittagshitze zu entgehen.

    Nach einem Drink an der Hotelbar lümmeln wir faul in der Hängematte und auf dem Sofa rum. Wir schlafen, lesen und träumen!

    Am späteren Nachmittag schwingen wir uns dann erneut auf unsere Roller und erkunden nochmals die Insel. Zum Abschluss zeigt sich Aitutaki noch einmal von seiner Sonnenseite. 😍 Als wir am Strand anhalten, um ein paar Bilder zu machen, wird uns von einem Anwohner geraten, an den Hafen zum Nachtmarkt zu fahren. Wir folgen seinem Rat und erleben Aitutaki in Saus und Braus. Bei nur 2’000 Einwohnern, erkennen wir viele Gesichter wieder: Der Mann von One Foot Island, der unsere Pässe gestempelt hat, die weisse Frau aus der Kirche mit den zwei kleinen Jungen, die Frau vom Postamt, die lila Frau von Rarotonga (eine ältere Dame, die ganz in lila angezogen war - inklusive lilafarbener Haare) und eine unserer Rezeptionistinnen aus dem Resort. Wir fühlen uns hier wie zu Hause! 😊

    Wir flitzen schnell über die Strasse und holen noch etwas Bargeld, bevor wir an einem Stand das Steak probieren. Dieses kommt mit Reis, Pilzsosse und Salat. Dazu nehmen wir auch noch einen Kokosnuss und eine Cola. Wir sitzen etwas abseits des Trubels auf einer Steinmauer und geniessen das Essen und den Ausblick auf den Markt. Als die Mücken keine Gnade zeigen, machen wir uns auf den Rückweg zum Resort.

    Unser letztes Dinner im Rapae Bay geniessen wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und Livemusik.
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  • Day27

    Sonne, Strand und Meer

    December 15, 2018 in Cook Islands ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute ist Markttag und den wollen wir erleben. Also machen wir uns früh auf die Socken. Nach dem Frühstück schnappen wir uns unsere Roller und brausen davon. Am Hafen angekommen, finden wir sage und schreibe einen einzigen Stand vor, welcher Avocados, Wassermelonen, Papayas, Ananas, Mangos und Pareus anbietet. Eine überschaubare Auswahl. 🙂

    Heute Morgen beim Frühstück haben wir allerdings auch einen riesigen Frachter vor dem Riff gesehen. Und das Entladen der ersten beiden Container, welche mit einem kleineren Boot in den Hafen gebracht werden, ist in vollem Gang. Rush Hour auf Aitutaki!

    Da der Markt nicht viel hergibt, sausen wir noch einmal mit den Rollern über die Insel. Unter anderem fahren wir an den Piraki Lookout und von dort über steile Feldwege wieder zurück auf die Hauptstrasse. Zwischendurch gibt es wieder einen Regenschauer, der uns aber nicht allzu viel anhaben kann.

    Zurück im Hotel geht es dann umgehend wieder ins blaue Nass zum Schnorcheln. 🐟🐚🐠🦀

    Den anschliessenden Nachmittag verbringen wir entspannt auf der Veranda und in der Hängematte mit Lesen, Dösen und Träumen.

    Dinner gibt’s wie gewohnt im Rapae Bay.
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  • Day58

    Aitutaki wonder

    March 10 in Cook Islands ⋅ ☁️ 28 °C

    OK. So we did find paradise after all.

    The best boat tour to 7 small (tiny!) islands within the lagoon. Palm trees, sandy beaches...just like we pictured them!...warm water, nesting birds. A small boat...9 fellow tourists (They all spoke German but I doubt they were talking about us 🤣). 

    'Captain Fantastic' manouerved around shallow rocks at high speed (not his first rodeo!). Swimming along the way...lovely warm water, sandy beaches. Amazing lunch on ___ island served in large clam shells and palm leaves. Yellow fin tuna bbq'd perfectly. Bread fruit, bbq'd banana, grapefruit salad, etc. etc....  Coconut cracking demonstration (never know when you need to do that).

    Snorkelling got you views of countless colourful fish...all sizes, BIG tuna...who hang around for the feeding... giant clam shells (don't put your finger in 😲). Genuine, authentic locals, beautiful warm day (ok...hot ☀️☀️!), great fellow guests (maybe we'll meet in Munich one day). No touristy vibe (even tho we are they!).  

    This after island nite at Tamanu Beach. Local ukelele/guitar band playing during delicious buffet dinner, followed by dancers, drummers, and fire throwers. All local, all ages. Good fun when they had the tourists join in. Yah...the locals are definitely better!

    Quieter around the place tonite... tourist season waning. No complaints here.  Relax....
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  • Day62

    And on the up side...

    March 14 in Cook Islands ⋅ ⛅ 25 °C

    Somebody's gotta do it. Here's the drill on Rarotonga.... 

    Wake up. Look out past the palm trees to the ocean...a bit windy today, 40% chance of rain. Buffet brekky at our yellow hibiscus restaurant. Now the decisions... let's start with a paddle...find the turtles who hang out between the shallow and deep water. Big headwind...we can do it in our double kayak!  No luck on the turtles but fun out here tho 😃. Look!  Big blue fish hightailing it somewhere 🐟.  Head back to our beach...easy street going downwind 🌬️. Let's head toward the reef where the waves are breaking...350 m from the beach. Don't go too close!...our paddling not good enough to battle that current!

    Ok...that was fun. Now let's snorkel. Coloured fish on the coral right off our beach. It's shallow for as far as you can go (good and safe for Cindy 🙃) .  Deep blue starfish, angel fish, tiger fish (this is where my aquarium fish come from!), multi-colour fish...easy viewing!  Don't stick your finger in the crevice!

    Shower up...let's go out for lunch today. To the nice place we saw on the hill.  Great ocean views from the lush island interior. Exquisite food...no room for dessert!

    Little rest back at our bungalow...cool down in the air conditioning (not too efficient but better than outside 🤒). Read a book on the deck. Walk on the beach. What d'ya know... happy hour 🍹!

    On the deck...looking out to the sea and sand past the palm trees (there's a memory here!). We last until the bugs figure out the mosquito coil can't really hurt them.

    Check out the sunset at the beach...

    Ok... We'll take one for the team.
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You might also know this place by the following names:

Cook Islands, Cookinseln, Pulo-pulo Cook, Cookeilande, Kook Nsupɔw, ኩክ ደሴቶች, Cōcīega, جزر كوك, Islles Cook, Kuk Adaları, Кук утрауҙары, Кука астравы, Острови Кук, Kuki Gun, কুক দ্বীপপুঞ্জ, ཀཱུག གླིང་ཕྲེན་རྒྱལ་ཁབ།, কোক দ্বীপমালা, Inizi Cook, Kukova Ostrva, Illes Cook, Cookovy ostrovy, Ynysoedd Cook, Cook-øerne, Cookowe kupy, ކުކް ޖަޒީރާ, Kook ƒudomekpo nutome, Νήσοι Κουκ, Kukinsuloj, Islas Cook, Cooki saared, Cook uharteak, جزایر کوک, Duuɗe Kuuk, Cookinsaaret, Cooksoyggjarnar, Îles Cook, Iles Cook, Oileáin Cook, Cook Adaları, Illas Cook, કુક આઇલેન્ડ્સ, Tsibiran Kuku, איי קוק, कुक द्वीपसमूह, Kukovi Otoci, Cook-szigetek, Կուկի կղզիներ, Insulas Cook, Kepulauan Cook, Insuli Cook, Cookseyjar, Isole Cook, クック諸島, Kapuloan Cook, კუკის კუნძულები, Kuk atawları, Visiwa vya Cook, Кук аралдары, ಕುಕ್ ದ್ವೀಪಗಳು, 쿡제도, Giravên Cook, Ynysow Cook, Insulae de Cook, Bizinga bya Kkuki, Cookeilenj, Isoe Cook, Bisanga bya Kookɛ, Kuko salos, Lutanda lua Kookɛ, Kuka salas, Nosy Kook, Kuki Airani, Кукови Острови, കൂക്ക് ദ്വീപുകള്‍, कुक बेटे, Кук ошмаотывлӓ, ကွတ် ကျွန်းစု, کوک جزایر, Cook Kûn-tó, Cookøyene, कुक टापु, कूक टापू, Cookeilanden, Cookøyane, କୁକ୍ ଆଇସଲ୍ୟାଣ୍ଡ, Кучы сакъадæхтæ, ਕੁੱਕ ਟਾਪੂ, Wyspy Cooka, Ilhas Cook, Inslas Cook, I\inga rya Kuku, Insulele Cook, Острова Кука, Ibirwa bya Kuke, Ìsuli Cook, Cook-sullot, âzûâ Kûku, කුක් දූපත්, Cookove ostrovy, Cookovo otočje, Zvitsuwa zveCook, Jaziiradda Cook, Кукова Острва, Cooköarna, குக் தீவுகள், కుక్ దీవులు, หมู่เกาะคุก, Kapuluang Cook, ʻOtumotu Kuki, Кук утраулары, Kuk Taqim Aralliri, Острови Кука, کک آئلینڈز, Kuk orollari, Quần Đảo Cook, Kapuropod-an Cook, Dunu Kook, Orílẹ́ède Etíokun Kùúkù, 曲克群島, 库克群岛, i-Cook Islands

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