Cook Islands
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41 travelers at this place:

  • Day21

    Inselräuber

    December 9, 2018 in Cook Islands ⋅ 🌧 27 °C

    Wir sind aufgrund der tropischen Hitze in unserem Zimmer zeitig wach und versuchen die Klimaanlage wieder zum Laufen zu bringen. Das wahllose Drücken von Knöpfen gestern Abend hat sich heute Morgen als sehr unklug erwiesen. Die Klimaanlage will nicht, aber der Deckenventilator bringt uns etwas Abkühlung. Wir legen uns wieder hin und wollen noch etwas schlafen. Christian hört ein Geräusch, dann noch eins, als er aufspringt und „hey“ ausruft. Der Schatten an der Wand verrät es: Ein Einbrecher! Am Ende stellt sich heraus, dass Christians iPhone als Beute herhalten muss. Was für eine morgendliche Aufregung hier im Crown Beach Resort & Spa. Wir beziehen nach der Zeugenaussage bei der Inselpolizei eine neue Villa (ab jetzt leider ohne Meerblick, dafür aber mit 3-seitigem Mauerwerk, abschliessbarem Eingangstor und eigenem Pool) und gehen den Tag ruhig an. Dieser Zwischenfall beschäftigt uns heute noch ein Weilchen.

    Den geplanten Kirchenbesuch lassen wir ausfallen. Uns ist nicht nach Menschenmassen und fröhlichem Geplänkel. Wir frühstücken und gehen danach noch einmal schlafen - jeder Mucks erklingt dreimal lauter und lässt uns argwöhnisch zurück. Aber irgendwann siegt die Müdigkeit und wir schlafen ein.

    Heute fährt kein Bus, die Geschäfte haben zu und es regnet ... mehr oder minder ununterbrochen und heftig. Irgendwie passend zu unserer Stimmung. Katja kränkelt zudem noch ein wenig. Die Klimaanlage in Auckland scheint ihrem System nicht allzu gut bekommen zu sein.

    Wir machen es den Insulanern nach und nutzen den Sonntag ausgiebig für „rest“ (Ruhe). Wir lesen, zählen die Regentropfen, spielen auf dem verbliebenen Natel und dem iPad rum und drehen eine erste Runde im Pool. Umgeben von Palmen, Frangipani und Hibiskus lässt sich die tropische Schwüle so herrlich aushalten.

    Am späten Nachmittag geniessen wir die Happy Hour und erfahren schon bei der Begrüssung der Hotelangestellten, wie schnell so ein Einbruch die Runde macht, als wir ohne Umwege darauf angesprochen werden. Der Sicherheitsmann von heute Morgen kommt auch noch einmal lang und wir unterhalten uns über den Vorfall.

    Wir essen kurz danach zu Abend und der Himmel über Rarotonga zeigt sich versöhnlich in seinen schönsten Farben zum Sonnenuntergang.
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  • Day25

    Aitutaki

    December 13, 2018 in Cook Islands ⋅ ☁️ 26 °C

    Unser Wecker klingelt pünktlich um 6.00 Uhr, denn es gibt noch einiges zu tun, bevor wir nach Aitutaki weiterfliegen. Wir packen unsere Koffer, gehen ein letztes Mal am Strand des Crown Beach Resorts frühstücken und schon ist es Zeit zum Auschecken. Der Manager verabschiedet sich persönlich bei uns, wünscht uns alles Gute, hofft auf ein Wiedersehen und gibt uns eine kleine Notiz für die Angestellten im Pacific Resort mit.

    Unser Flieger fliegt um 10.30 Uhr ab. Um 9.40 Uhr sind wir am Flughafen. Beim Check-in will niemand unsere Pässe sehen. Unser Handgepäck ist zu gross und geht somit in den Laderaum. Das Gewicht der Koffer ist auch uninteressant und eine Sicherheitskontrolle gibt es erst recht nicht.

    Wir sitzen entspannt im Warteraum, welcher an die Landebahn anschliesst. Um 10.20 Uhr gehen wir an Bord. Wir laufen ca. 20 Schritte und steigen ein paar Stufen hinauf in das klitzekleine Flugzeug. Alles unglaublich simpel und unbürokratisch. Fast schon ein bisschen wie mit einem Privatjet.

    Unser Flug dauert nur 45 Minuten und schon sind wir in Aitutaki. Das Aussteigen hier entspricht dem Einsteigen in Rarotonga. Hier werden wir mit Eis (Blumenhalsketten) und dem typischen „Kia Orana“ begrüsst. Unser Hotel hat eine eigene Wartelounge im Flughafen, in welcher wir und ein weiteres Pärchen sowie eine dreiköpfige Familie Platz nehmen. Wir füllen noch ein Formular fürs Hotel aus und gehen dann zum Chauffeur. Die Koffer stehen schon zur Abholung am Ausgang bereit.

    Die Fahrt zum Hotel ist kurz, aber unglaublich beeindruckend. Wären da die asphaltierten Strassen nicht, wäre es wie bei Robinson Crusoe. Bei unserer Ankunft in Rarotonga hat man uns schon auf die Inselgeschwindigkeiten hingewiesen. In Rarotonga gäbe es „Langsam“ und „Stopp“, in Aitutaki hingegen nur „Stopp“. Und tatsächlich: Hier geht fast nichts. Kaum ein Auto, Mofa, Fahrrad oder Fussgänger.

    Die Einfahrt zum Pacific Resort ist eine Wucht. Der Empfang steht dem in nichts nach. Es stehen eisgekühlte, geöffnete Kokosnüsse als Erfrischung parat. Veia, welche uns am Flughafen in Empfang genommen hat, führt uns kurz durch das Wichtigste rund um die Rezeption und führt uns dann zu unserer Strandvilla. Als Veia auch hier alles erklärt hat, verabschiedet sie sich von uns: Wir sind tatsächlich im Paradies auf Erden angekommen!

    Nachdem Christian alle Wertsachen im Safe verstaut hat, schlüpfen wir in unsere Bademontur und gehen schnorcheln. Seesterne, Seegurken, Fische in allen Farben, Formen und Grössen. Es fühlt sich an, als würden wir in einem Aquarium schwimmen. 🐠🐠🐠 Ein absoluter Wahnsinn!!

    Am frühen Nachmittag gehen wir nach oben zum hauseigenen Restaurant “Black Rock” und füllen die knurrenden Mägen mit Sashimi und Sushi und einem Tandoori Chicken Wrap. Mmmmmhhhh! Einen zweiten Schnorchelgang legen wir um 17.30 Uhr ein. Wieder fasziniert uns die Unterwasserwelt vollkommen!

    Unser Znacht essen wir im Rapae Bay. Der Chef de cuisine leistet ganze Arbeit und wir geniessen das bisher beste Dinner mit Seafood Pasta und Beef Tenderloin, Kartoffelgratin und Pilzen.

    Wir sind wirklich im Paradies angekommen - keine Frage!!
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  • Day20

    Cook Islands - wir kommen!

    December 8, 2018 in Cook Islands ⋅ 🌧 26 °C

    Um 4.00 Uhr klingelt der Wecker und wir packen unsere letzten Sachen in die Koffer, bevor es um 5.00 Uhr mit dem Skybus direkt zum Flughafen geht. Wir lassen einen unserer Koffer während der Zeit auf den Cook Inseln in Auckland einschliessen, checken die restlichen Koffer bei Air New Zealand ein und fliegen dadurch - nach einem kleinen Frühstück - mit leichterem Gepäck in Richtung Rarotonga.

    Nach einem knapp vierstündigen Flug inkl. Überqueren der Datumsgrenze (d.h. wir sind nun nicht mehr zwölf Stunden vor, sondern neu elf Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit) landen wir auf dem Miniflughafen von Rarotonga. Die Landepiste schliesst direkt ans Meer an. In der Empfangshalle, wo Passkontrolle, Gepäckband und Zoll auf engstem Raum vereint sind, spielt ein Herr auf seiner Ukulele, um die Passagiere willkommen zu heissen (dies seit 35 Jahren, wie wir im Nachhinein erfahren haben). Unser gesammelter Sand interessiert hier deutlich weniger als noch in Auckland. Nach der Zollkontrolle erhalten wir die Unterlagen für unsere Aufenthalte auf den Cook Inseln. Mit einem Auto werden wir innert fünf Minuten „gegen den Uhrzeigersinn“ (es gibt auf Rarotonga eine einzige Hauptstrasse, welche um die ganze Insel führt) zu unserem Hotel gefahren.

    Dort angekommen werden wir mit einem Cocktail begrüsst, erhalten weitere Informationen und werden schliesslich zu unserem Bungalow geführt, welcher direkt am Strand liegt. Was für ein Ausblick! 🌴🌴🌴 Nachdem wir uns eingerichtet haben, unternehmen wir einen ersten Spaziergang am Strand, bevor wir uns für das Abendessen in einem der zwei Restaurants des Ressorts vorbereiten. Wir essen, begleitet von Gitarrenmusik, und geniessen trotz des einsetzenden Regens einen wunderschönen Abend.
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  • Day28

    Sonntags auf Aitutaki

    December 16, 2018 in Cook Islands ⋅ ☁️ 28 °C

    Seit gestern Nacht sind wir jetzt zu dritt in unserer Villa. George (gesprochen Schorrsch) wohnt jetzt mit uns zusammen. Eigentlich ist er eine Eidechse, aber wir glauben, er denkt, er ist ein Mensch. Warum sonst wöllte er mit uns zusammenwohnen?

    Letzte Nacht hat es auch wahnsinnig viel und laut geregnet und gewittert. Heute Morgen hat uns eine entsprechende Feuchte zum Frühstück erwartet. Die Wettervorhersage sagt 29°C voraus, gefühlt sind es aber 35°C - wir lieben es!!

    Der Sonntag ist auch auf Aitutaki ein Tag der Ruhe. Am Morgen gehen die meisten Insulaner in die Kirche und wir tun es ihnen gleich. Der Hotelchauffeur bringt uns um 9.45 Uhr zur Ziona Tapu (der ältesten Kirche der Cook Islands).

    Die Insulaner begrüssen sich alle herzlich mit einem Kuss auf die Wange. Die Frauen der Kirchgemeinde tragen bunte Kleider und ausgefallene Hüte aus Stroh in Natur und Farbe - oft sind diese auch reich mit bunten Blumen verziert. Die Männer tragen bunte Hemden und zum Teil sogar Anzüge. Viele der kleinen Jungen tragen Blumenhemden und die kleinen Mädchen die süssesten Kleider mit Blümchen und Rüschen. Die Kinder laufen in der Kirche umher, sie sitzen mal hier und mal dort. Jeder kennt jeden und jeder kümmert sich um jeden. Auch wir fühlen uns sehr zugehörig, denn jeder begrüsst uns mit einem Lächeln und „Kia Orana“.

    Der Gottesdienst findet in Maori statt. Die Besucher von Übersee werden aber auf Englisch herzlich willkommen geheissen. Anfänglich zieht sich der Gottesdienst ein wenig in die Länge, bis die ersten Lieder angestimmt werden. Uns laufen heisse und kalte Schauer über den Rücken. Mit glasklaren Stimmen und unglaublicher Inbrunst stimmen die Frauen und Männer in den Gesang ein.

    Der Gottesdienst dauert fast zwei Stunden. Es ist heiss, trotz der vielen, vielen Ventilatoren, die an den Säulen der Kirche befestigt sind. Vier an jeder Säule um genau zu sein! Das abschliessende Gebet ist noch einmal in Englisch. Dann wird erneut gesungen, wonach die Gemeinde die Kirche verlässt. Einige Leute gehen an die Gräber rund um die Kirche, andere stehen zusammen und schnattern und wieder andere treten dem Heimweg an - zu Fuss, mit dem Roller oder dem Auto.

    Auch unser Chauffeur wartet schon mit einem klimatisierten Auto - was für eine Wohltat!
    Zurück im Hotel treibt es uns zuerst an die Bar. Dann gehen wir in unsere Villa und genehmigen uns ein laaaanges Mittagsschläfchen.

    Den Nachmittag verbringen wir wieder im Pazifik mit Schnorcheln. Heute haben wir eine neue Schnorchelroute probiert und unglaublich viele neue Fische gesehen. Und eine riesige Muräne - was für ein Schreck!!

    Unser Abendessen geniessen wir heute (dank dem Room Service) ganz idyllisch zu zweit auf unserer Veranda.

    Beim Zubettgehen macht George ziemlichen Radau. Wir werden morgen mal ein ernstes Wort mit ihm (oder dem Housekeeping) reden müssen!
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  • Day118

    Rarotonga - Tag 1

    January 26 in Cook Islands ⋅ 🌧 25 °C

    Ich bin gerade am Muri Beach und genieße die Sonne und das glasklare türkis schimmernde Wasser der Lagune mit der Brandung in einiger Entfernung. Bin ich heute Mittag auf dem Rückweg vom Punangi Nui Market noch gut geduscht worden, so ist es jetzt angenehm sonnig mit der Chance für Sonnenbrand.

    Stu & Lynn, meine beiden Vermieter sind äußerst herzlich. Heute früh gab es ein leckeres Willkommensfrühstück bestehend aus Müsli mit Joghurt und einer Schale Papaya und Banane aus deren Garten. Früchte, die ich auch aus ihrem Garten einfach vom Baum pflücken darf und sie nicht kaufen soll. Lynn ist gebürtige Britin und Stu tatsächlich auf einer der Nachbarinseln aufgewachsen. Vor einigen Jahren haben sich die beiden in Neuseeland kennengelernt und sind vor 10 Monaten hierher gezogen. Ich schätze beide auf Mitte bis Ende 50.

    Jedenfalls haben sie mich heute nach dem Frühstück mit zum Markt genommen, wo ich mir erst einmal für 5 NZ$ 1,5kg Passionsfrüchte gekauft habe. Man versuche das mal in Deutschland. 3 € reichen vielleicht für 2 oder 3 Stück... Der Markt findet jeden Samstag statt und bietet lokale Produkte von Schmuck, Essen, Trinken über traditionelle Korbmaterialien und Bekleidung an. Oh, ich vergaß die Künstler. Ich habe mich dazu hinreißen lassen mir ein paar schwarze Perlenohrringe und ein Armband mit schwarzen Perlen zu gönnen. Sie passten irgendwie super zu dem dunkelblauen Kleid, dass ich gerade getragen habe. 🤪
    Tja, und auf dem Weg zurück, denn Stu & Lynn waren schon vorgefahren, während ich noch ein wenig schnökerte, erhielt ich eine kleine Dusche von oben. 🙈

    Auf jeden Fall hatten die beiden in Muri etwas zu erledigen und boten mir an, mich dorthin mitzunehmen. Ich erhielt von Lynn einen Busfahrplan für den Rückweg mit der Instruktion einfach die Hand rauszuhalten, wenn ich den Bus sehe und er würde stoppen. Ok...

    Den restlichen Nachmittag verbrachte ich dann badend und im Schatten liegend am Strand. Es folgte noch ein Strandspaziergang, auf dem ich von einigen Hunden begrüßt wurde, bevor ich mich auf den Rückweg machte. Ich bin die ersten 2-3 km gelaufen und hielt immer für den Bus die Augen auf, als neben mir ein Auto hielt und eine ältere Dame mich fragt, wohin ich denn unterwegs sei. Kurz mitgeteilt und schon war der Bus Geschichte.

    In meiner Unterkunft angekommen, Stumpi und Molli (die beiden Hunde) kurz gestreichelt und unter die Dusche gesprungen, klopft Lynn an meine Tür. Sie würde mit ihrer Freundin im Trader Jacks ein Glas Wein trinken, ob ich nicht Lust hätte mitzukommen. Es waren zwei lustige Stunden mit den beiden. Zurück im Te Manga Retreat bereitete Stu gerade das Abendessen für sich und Lynn. Er fragte, ob ich denn etwas mitessen möchte und kurz darauf fand ich mich mit ihm und Lynn sowie einem Teller mit Salat und Lasagne auf dem Sofa wieder. Es liefen die Rugby Finals im TV und ich bin recht beeindruckt vom neuseeländischen Damenteam! Wenig später treffen zwei neue Gäste ein, die die letzten fünf Tage auf Aitutaki, meiner nächsten Destination verbracht haben. Kurz mit Ihnen unterhalten, ruft dann auch schon das Bettchen. 😴
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  • Day119

    Rarotonga - Tag 2

    January 27 in Cook Islands ⋅ ⛅ 28 °C

    Fix frühstücken und dann ab in die Kirche. Ja, richtig gelesen, Kirche. Es ist Sonntag und unsere Vermieter Stu und Lynn haben uns den Sonntagsgottesdienst als traditionelles Event auf Rarotonga ans Herz gelegt. Lynn fährt uns fix hin, da wir schon spät dran sind. Auf den Beifahrersitz links quetscht sich das französische Pärchen, während ich mit dem polnischen Pärchen, das heute früh angekommen ist, hinten sitze. Wir Frauen tragen alle einen Blumenkranz auf dem Kopf, den uns Lynn noch fix gegeben hat und der hier auf Rarotonga als Kopfschmuck gilt. Der Gottesdienst dauert etwas mehr als 1h und wird in Tonga abgehalten und viel gesungen. Es fällt auf, das alle Chormitglieder in Weiß gekleidet sind. Fur den Rest gilt: Frauen tragen Kleider, Männer Hemd und lange Hose.
    Nachdem der Gottesdienst beendet ist machen wir uns auf den Rückweg, wobei wir irgendwie das polnische Pärchen in der Kirche verloren haben.

    Mittlerweile ist es Mittag und ich mache mich mit den beiden Franzosen auf den Weg zum Restaurant „Lazy Trout“, der eine Empfehlung von Stu ist. Auf dem Weg dorthin treffen wir Roman & Yvona, das polnische Pärchen wieder. Den „Lazy Trout“, der im Grunde ganz dicht an unserer Unterkunft gelegen ist, finden wir nicht, da wir falsch abgebogen sind, dafür aber ein nettes Take Away. Leider wird hier alles frittiert, was auch das Fehlen schlanker Menschen erklärt.

    Da die beiden Franzosen bereits heute Nachmittag wieder abreisen, verabschiede ich mich von den beiden auf dem Rückweg, denn ich will noch kurz an den kleinen verlassenen Strandabschnitt, den Lynn empfohlen hat. Ich finde ihn und genieße den Blick auf das aufgewühlte Meer, denn es ist noch immer recht stürmisch. Ich sitze da ca 20min, als 2 Hunde den Strand entlang spazieren, mich entdecken und geradewegs auf mich zukommen. Vorbei mit meiner Einsamkeit nun hatte ich zwei Fellknäule, die buchstäblich ihr Opfer für Streicheleinheiten gefunden hatten. Zwei ganz liebe Kerle, einer nur noch mit einem Hinterlauf, die es sichtlich genossen gekrault zu werden. Der rotbraune Zottel auf nur drei Beinen folgt mir sogar bis zur Unterkunft. Und schon hätte ich wohl ein Haustier, würde ich hier wohnen. Übrigens sind die Hunde hier sehr friedlich. Das war eines der Dinge, die mir meine Vermieter gleich zu Anfang mitgeteilt haben. Es gibt viele auf der Insel, aber sie sind freundlich und neugierig.

    Zurück in meiner Unterkunft verabrede ich mich mit Yvona & Roman für den Besuch des Muri Night Market und beschliesse den Nachmittag zu relaxen und am Pool zu verbringen. Es ist Sonntag, alle Geschäfte geschlossen und ich habe keinen Scooter, um etwas die Insel zu erkunden. Also wird relaxt.
    Das war auch ganz gut, denn der Tag hatte noch eine Überraschung für uns drei parat.

    Stu und Lynn borgten uns ihren kleinen Flitzer, damit wir zum Muri Night Market kommen könnten, der doch 10km entfernt stattfand. Unterwegs zeigte ich Roman und Yvona noch den Strand von Muri. Ihr Flug nach Aitutaki geht erst morgen Nachmittag, sodass sie noch etwas Zeit für Strand und Insel haben. Wir kommen also zum Auto zurück und wollen nur noch wenige Meter weiter bis zum Night Market, als das Auto nicht anspringt. Die Batterie ist so tot, dass sie nach drei Mal starten nur noch das klicken des Anlassers hervorbringt. Ich schaue im Kofferraum nach Starterkabeln und werde fündig. Leider bleibt der Versuch ein Auto anzuhalten erfolglos. Also beschließen wir das Auto bis zum Night Market zu schieben. Muss lustig ausgesehen haben. Ich im Kleidchen, Roman auch schicker angezogen schieben wir den silbernen Kleinwagen ca. 300m bis zum Markt, während Yvona steuert. Wir beschließen uns davon nicht beirren zu lassen und besuchen erstmal den Markt, auf dem es viele leckere Sachen gibt. Meinen Vorsätzen zum Trotz gibt es doch ein Stück Pineapple-Merenge-Cake, dass ich mir hatte einpacken lassen, aber irgendwie funktioniert das bei mir nicht. Das „ich probiere nur mal kurz“ endete irgendwie mit einem leeren Teller. Wenig später kam noch ein Seafood Curry dazu, bei dem sich Roman und Yvona anschlossen. Gut gestärkt, trat unsere kleine Herausforderung wieder inin den Vordergrund. Wir brauchten Starthilfe. Es gelang uns und wir machten uns auf direktem Weg zurück zur Unterkunft. Unterwegs fragt mich Yvona wann denn morgen mein Flug geht und wo ich untergebracht bin. Wir stellen fest, dass die Welt wieder einmal super klein ist, und wir uns auf Aitutaki in der gleichen Unterkunft wiedertreffen werden. Witziger Zufall!
    Die Batterie des Autos wird auf dem Rückweg immer schwächer und wir haben fast kein Licht mehr, als wir auf das Grundstück unserer Vermieter fahren. Just in time arrived, keine Minute zu spät!
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  • Day121

    Aitutaki - Tag 2

    January 29 in Cook Islands ⋅ ☁️ 29 °C

    Wow, mal eben 9h durchgeschlafen! 😅
    Nach der Dusche mache ich die Tür zur Veranda auf und wage einen Blick nach draußen. Wegen des starken Regens gestern Abend hatte ich alle Fensterläden geschlossen. Siehe da, strahlender Sonnenschein und türkisblaues Wasser. Ich brate mir meine ersten beiden Spiegeleier, drapiere sie auf dem Weizenbrot, schnappe mir meinen Tee und ab gehts auf die Veranda frühstücken. Kaum fertig damit, springe ich in den Bikini, schnappe mir meine kleine Schwimmbrille und ab ins Wasser. Später habe ich nochmal versucht mit dem Handy einige Unterwasserfotos zu machen, aber auch heute hat es nicht so wirklich geklappt. Ich habe ja noch ein paar Tage zum perfektionieren. Vielleicht klappt es ja morgen beim Lagoon Cruise.

    Gegen 11:00 Uhr haben Roman, Yvona und ich uns dann von Byron unsere Roller gemietet und zusammen die Insel unsicher gemacht. Es wurden unfreiwillig Off-road Strecken gemeistert, Sandkrabben in Massen entdeckt - die können aus einem Landstrich einen Schweizer Käse basteln 😳 - und die Lagune von ihren unterschiedlichen Seiten gesehen. Auf einem Schild an der Nordostspitze der Insel stand tatsächlich: “Slow Down You are in Heaven” und es war wirklich wunderschön. Unser Mittag hatten wir ganz in der Nähe im Koru Café, wobei ich natürlich wieder Tintenfisch ordern musste. 😄 “Squid with Salt and Pepper” hatte ich so auch noch nicht, also wurde bestellt. Leider wieder paniert, wie so vieles hier, aber trotzdem sehr lecker und vorallem sehr zartes Fleisch, nicht wie bei uns, wo man das Gefühl hat auf Gummiringe zu beißen. Aber Sashimi muss auch noch unbedingt hier oder spätestens auf Rarotonga probiert werden.
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  • Day123

    Aitutaki - Tag 4

    January 31 in Cook Islands ⋅ ⛅ 28 °C

    Wie mein Tag heute startete? Nicht gut! Wenn man um 8:00 Uhr morgens ein Motorradgeräusch vernimmt und denkt, BITTE NICHT!, dann ist das nicht gut. 😐 Dazu noch Schritte auf dem Weg zu seinem Häuschen, die den Verdacht noch erhärten und endgültige Bestätigung im Klopfen an der Tür, das Frau geflissentlich ignoriert, findet, dann ist das wirklich kein guter Start. Wenn das Ganze dann noch durch das Geräusch eines herangezogenen Gartenstuhls getoppt wird und Frau im Bett liegend, aus den Augenwinkeln registriert, das die Person über die zugezogenen Vorhänge durch das Maschennetz in den Innenraum schaut, mich offensichtlich schlafen sieht und weiter so lange an die Tür klopft, bis ich aufmache, dann bin ich „Not amused“, ganz im Gegenteil, sowas kann ich ja so gar nicht leiden. Warum hab ich eigentlich immer so ein Glück „creepy guys“ zu erwischen? Frau ist freundlich und schon hat sie das Problem! Ähnliches Spiel auf Tokashiki, hatte ich, glaube ich, nicht erwähnt, ist auch nicht tragisch.
    Aber zurück zu Api vor meiner Hütte. Als ich ganz offensichtlich etwas unwirsch mit einem „What?“ die Tür öffnete, folgte sofort eine Entschuldigung für das Aufwecken. Jaja, schon klar... dachte ich mir etwas grummelig. Wie denn mein Tag gestern gewesen sein? (Gut) Und er hätte ja nicht gewusst, dass ich auf einen Tagesausflug mit dem Boot gehe. (Ja, wieso auch?!) Und die erste Insel zu der wir gefahren wären, sei ja die seiner Familie gewesen (schön für dich) und er wäre ja leider zu spät dort angekommen, da wären wir schon auf dem Weg zur nächsten Insel gewesen (Bitte wie? 😳 Woher zum Henker weißt du, wo ich stecke?). Und er hätte mir eine Papaya mitgebracht. Okay, dachte ich mir, das reicht. Ich habe ihm freundlich mitgeteilt, dass ich genug Papaya habe und er sie wieder mitnehmen kann. Auch bei seinem zweiten Versuch sie bei mir zu lassen. Es folgte eine nochmalige Entschuldigung fürs Wecken und er zog von dannen. Mann - wieso immer ich? Und die Männer, die unsereins attraktiv findet trauen sich nicht oder sind vergeben. Kann doch nicht wahr sein! 🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️

    Aber gut, wir heißt es so schön: „Es kann nur besser werden.“ und das wurde es tatsächlich. Ich machte mir ein leckeres Frühstück mit Spiegelei auf Toast, Tee und Papaya-Passionsfruchtsalat, setzte mich an den Strand und Pam, Karen, wenig später auch Roman und Yvona gesellten sich dazu. Bissel geplauscht, später bissel auf der Liege am Strand relaxt und irgendwann mit Roman und Yvona wieder auf den Roller gesprunger und im Dörfchen einen Fischburger gegessen. Der war ziemlich lecker und vorallem mit frischem Gemüse und Fisch. Danach noch eine Postkarte im Minipostamt aufgegeben und zurück ging es in die Unterkunft, um Romans Kiteequipment zu holen. Wir fuhren zur Blue Lagoon und haben uns im dortigen Restaurant einen Kaffee gegönnt, schließlich regnete es gerade etwas und zudem auf Wind für Roman gewartet. Später assistierten Yvona und ich ihm beim Aufstellen seines Kiteschirms, nur reichte der Wind nicht wirklich zum Kiten. Schade.

    Kurz vor Sonnenuntergang fuhren wir zurück, schauten uns um 20:30 Uhr ein wenig die traditionelle Tanzshow im Nachbarhotel an, setzten uns später noch mit Pam an den Strand und genossen den Sternenhimmel, bis uns der Regen ins Bett vertrieb.
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  • Day24

    Könige des Paradieses

    December 12, 2018 in Cook Islands ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach dem Frühstück machen wir uns auf für einen neuerlichen Schüttelkurs mit dem Bus. Unser Ziel: Avarua und das Nationalmuseum der Cook Islands. Und ein erneuter Bummel entlang der Hauptstrasse und hoffentlich ein Blick auf die Feierlichkeiten zur Krönung eines neuen Klan-Obersten (auf der Insel gibt es insgesamt sechs Klans).

    Wir kommen ordentlich durchgeschüttelt in Avarua an und machen uns gemütlich auf den Weg zum Museum. Schon kurz nach der Einkaufsmeile hört man Getrommel. Wir biegen ab und stehen mitten in den Feierlichkeiten zur Krönung. Es gibt Ansprachen in Maori und jede Menge Tänze und Gesänge. Ein Schwein wird von zig geschmückten Männern zum neuen Klan-Obersten getragen. Er nimmt das Geschenk an und es gibt grossen Applaus. Junge Frauen mit „Eis“ (Blumenkränzen) auf dem Kopf und Kokosnussblattroben tanzen und singen, begleitet von Trommeln und dem Summen des Muschelhorns.

    Nach den verschiedenen Zeremonien sind alle Gäste für Bilder mit dem neuen Klan-Obersten und zur „Feast“ (Festschmaus) eingeladen. Jede Person erhält einen Korb mit Schweinefleisch, Hühnchen, frischen Früchten und einer Kokosnuss. Auch uns wird mehrmals empfohlen, den Korb abholen zu gehen. Wir verzichten allerdings, da wir keinen Hunger haben und nicht die Hälfte in den Müll schmeissen wollen.

    Wir setzen unseren Spaziergang zum Museum fort. Es ist unsagbar heiss und es geht kaum ein Lüftchen. An einer Kirche mit Friedhof legen wir eine kleine Schwitzpause ein. Wir füllen unseren körpereigenen Wasservorrat auf, geniessen die Stille und machen uns dann erneut auf den Weg. Wir erreichen das Museum, das eher an einen schlecht gepflegten Trödelmarkt erinnert und bekommen gesagt, dass hier keine Kreditkarten genommen werden. Wir haben kein Bargeld mehr bei uns und machen uns so unverrichteter Dinge wieder auf den Rückweg zum Zentrum.

    Noch haben wir reichlich Zeit, bis der nächste Bus fährt, also kehren wir noch einmal im Salsa Café ein und geniessen einen Salat und etwas Chocolate Cake. Danach schauen wir bei der Polizeistation vorbei und bitten um die Kopie unserer Zeugenaussage für die heimische Versicherung. Naja ... wir geben noch einmal Name, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und den Wert des iPhones auf und werden demnächst eine E-Mail mit dem Report erhalten. Wir sind gespannt ...

    Zurück im Hotel geht Katja ohne Umwege für eine Abkühlung in den Pool. 💦

    Für uns ist heute ein ganz besonderer Tag. Wir haben am Nachmittag ein Fotoshooting auf der Insel vereinbart. Um 14.30 Uhr kommt die Haar- und Make-Up-Artistin Bianca und um 17.00 Uhr die Fotografin Justine.

    Bianca verwandelt Katja in Kürze in eine Inselprinzessin. Und nachdem auch Christian seine Robe gewechselt und die Ei (Blumenkette) angelegt hat, sind „Herr König und Frau Königin des Paradieses“ fertig für das Shooting.

    Als Justine eintrifft, überrascht sie uns zuerst mit ihrem Deutsch. Vor 20 Jahren hat sie in der Nähe von Braunschweig gelebt. Wir haben uns sofort gut verstanden und dies sollte den Rest des Abends so bleiben.

    Unser letzter Abend in Rarotonga ist wunderschön und unglaublich romantisch, als wir die Sonne im Meer untergehen sehen.

    Um kurz vor 20.00 Uhr lädt uns Justine wieder im Hotel ab. Wir umarmen uns und sagen „Goodbye“. Znacht gibt es noch einmal im Hotel. Christian nimmt die Seafood Platter und Katja das Hühnchen mit Inselgemüse und schwarzem Reis.

    Morgen heisst es für uns: Weiterflug nach Aitutaki - der letzte und wahrscheinlich glamouröseste Stopp unserer Flitterwochen.
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  • Day26

    Regen im Paradies

    December 14, 2018 in Cook Islands ⋅ 🌧 27 °C

    Wir schlafen aus und erwachen mit dem Blick auf den schneeweissen Strand und die türkisblaue Lagune. So könnte jeder Tag für uns beginnen!

    Nach dem Frühstück löchern wir die Rezeptionistin mit Fragen zur Insel und allen möglichen Ausflugsoptionen. Für heute entscheiden wir uns für den Inselklassiker: Motorroller fahren! Nach einer kurzen Einweisung sind Mr. & Mrs. Flitterer on the road mit den Rollern.

    Es dauert nicht lange und der morgendliche Regen setzt erneut ein. Das tut unserer Freude aber keinen Abbruch! Etwas später müssen wir dann aber Zuflucht unter dem Blattwerk der dichten Bäume suchen. Es nützt nur wenig und wir kommen völlig durchnässt im Café Koru an. Dank der tropischen Wärme frieren wir jedoch nicht all zu sehr.

    Nach einem warmen und leckeren Lunch machen wir uns auf den Weg zurück ins Resort. Wir sehen aus wie Ferkel, als wir dort wieder ankommen. Aber wow ... was für ein Spass!!

    Nachdem wir die klatschnassen Sachen abgelegt haben, steigen wir in die Bademontur um beim Nieselregen schnorcheln zu gehen. Wieder sehen wir unzählige Fische. Noch sind wir uns nicht sicher, wer im Ozean wer ist.

    Zu Abend essen wir wieder im Rapae Bay. Auch heute geniessen wir unser Menü wieder in vollen Zügen!
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You might also know this place by the following names:

Cook Islands, Cookinseln, Pulo-pulo Cook, Cookeilande, Kook Nsupɔw, ኩክ ደሴቶች, Cōcīega, جزر كوك, Islles Cook, Kuk Adaları, Кук утрауҙары, Кука астравы, Острови Кук, Kuki Gun, কুক দ্বীপপুঞ্জ, ཀཱུག གླིང་ཕྲེན་རྒྱལ་ཁབ།, কোক দ্বীপমালা, Inizi Cook, Kukova Ostrva, Illes Cook, Cookovy ostrovy, Ynysoedd Cook, Cook-øerne, Cookowe kupy, ކުކް ޖަޒީރާ, Kook ƒudomekpo nutome, Νήσοι Κουκ, Kukinsuloj, Islas Cook, Cooki saared, Cook uharteak, جزایر کوک, Duuɗe Kuuk, Cookinsaaret, Cooksoyggjarnar, Îles Cook, Iles Cook, Oileáin Cook, Cook Adaları, Illas Cook, કુક આઇલેન્ડ્સ, Tsibiran Kuku, איי קוק, कुक द्वीपसमूह, Kukovi Otoci, Cook-szigetek, Կուկի կղզիներ, Insulas Cook, Kepulauan Cook, Insuli Cook, Cookseyjar, Isole Cook, クック諸島, Kapuloan Cook, კუკის კუნძულები, Kuk atawları, Visiwa vya Cook, Кук аралдары, ಕುಕ್ ದ್ವೀಪಗಳು, 쿡제도, Giravên Cook, Ynysow Cook, Insulae de Cook, Bizinga bya Kkuki, Cookeilenj, Isoe Cook, Bisanga bya Kookɛ, Kuko salos, Lutanda lua Kookɛ, Kuka salas, Nosy Kook, Kuki Airani, Кукови Острови, കൂക്ക് ദ്വീപുകള്‍, कुक बेटे, Кук ошмаотывлӓ, ကွတ် ကျွန်းစု, کوک جزایر, Cook Kûn-tó, Cookøyene, कुक टापु, कूक टापू, Cookeilanden, Cookøyane, କୁକ୍ ଆଇସଲ୍ୟାଣ୍ଡ, Кучы сакъадæхтæ, ਕੁੱਕ ਟਾਪੂ, Wyspy Cooka, Ilhas Cook, Inslas Cook, I\inga rya Kuku, Insulele Cook, Острова Кука, Ibirwa bya Kuke, Ìsuli Cook, Cook-sullot, âzûâ Kûku, කුක් දූපත්, Cookove ostrovy, Cookovo otočje, Zvitsuwa zveCook, Jaziiradda Cook, Кукова Острва, Cooköarna, குக் தீவுகள், కుక్ దీవులు, หมู่เกาะคุก, Kapuluang Cook, ʻOtumotu Kuki, Кук утраулары, Kuk Taqim Aralliri, Острови Кука, کک آئلینڈز, Kuk orollari, Quần Đảo Cook, Kapuropod-an Cook, Dunu Kook, Orílẹ́ède Etíokun Kùúkù, 曲克群島, 库克群岛, i-Cook Islands

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