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Costa Rica

Curious what backpackers do in Costa Rica? Discover travel destinations all over the world of travelers writing a travel blog on FindPenguins.
  • Day161

    Encore une fois se lever avant le soleil. Déjeuner avec les yeux fermés, remarquer qu'il fait déjà trop chaud. Se promener dans une ville qui dort. Et...se dire à la fin de la journée que ça valait vraiment la peine! 🙆

    Le parc national Corcovado est un des parcs les plus sauvage: il est bon pour 2.5% de la biodiversité du monde. On esperait voir beaucoup d'animaux et on n'a pas été déçus. Les 4 singes originaires de Costa Rica, des perroquets, un fourmilier, une grenouille toxique, des chauves-souris, des dizaines d'autres oiseaus et... un grand tapir, entrain de dormir dans sa «piscine privée». C'était impressionnant, on prend les pieds blessés et la fatigue avec plaisir en plus 😉.

    Ce qu'on a fait les autres jours en Costa Rica? Pas beaucoup:
    - Aller boire une bière (sans gluten 🙌) dans un pub à San José avec nos hôtes AirBnb et découvrir que les gens en Costa Rica sont effectivement très sympa 😉.
    - Attendre le bus. Pendant des heures et des heures.
    - Être dans le bus. Aussi pendant des heures 😑.
    - Se promener dans la chaleur direction la plage d'Uvita. Après 3km découvrir qu'on a oublié le portefeuille, la plage est dans un parc national donc il fallait payer. Rentrer à l'hostel, ne plus avoir l'énergie de retourner à la plage donc... se reposer dans les hamacs le reste de l'après-midi.
    - Visiter des dentistes pour Marieke. Deux dentistes plus tard: le problème n'est pas résolu mais elle n'a pas mal, elle attend l'avis de son orthodontiste en Belgique.
    - Découvrir qu'il n'y a pas une vraie plage près de l'hôtel à Puerto Jiménez. Et que, près d'où nous avons nagé, le guide avait récemment vu un crocodile 😱

    Comme on se déplace en bus, on essaie de profiter de la façon lente de voyager et de voir tout d'une autre perspective.

    ¡ Pura Vida !
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  • Day15

    Nun sind wir am Karibischen Meer gelandet. Klingt paradisisch, nicht wahr? Limón ist leider das ganze Gegenteil davon. Das Stadtviertel in dem die Busstation liegt ist düster und etwas unheimlich. Wir schauen dass wir heute noch etwas zum Abendessen im Supermarkt bekommen und dann nichts wie ins Hotel. Wir haben bereits ein günstiges Hotel auskundschaftet und machen uns auf den Weg dahin. Unterwegs fragen wir in einem anderen nach den Preisen und werden auch von dem Rezeptionisten weiter zum Hotel Los Angeles verwiesen, wenn wir etwas günstiges suchen.

    Gleich ums Eck finden wir das Hotel. Die Rezeption befindet sich im Treppenaufgang und besonders einladend ist es wahrlich nicht. Nun wir wollen hauptsächlich nur ein Bett und sauber sollte es sein. Das genügt bereits schon unseren Ansprüchen für heute und hier in Puerto Limón gibt es auch nur eine begrenzte Auswahl an Hotels.

    Also bleiben wir und kochen gleich noch unser Low Budget Abendessen, Nudeln mit Tomatensauce. Wir bleiben für heute lieber in unseren vier Wänden. Die Stadt und auch das Hotel kommen uns bei Nacht etwas unheimlich vor.

    Morgen geht's dann weiter nach Cahuita, ins echte Paradies.
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  • Day16

    Endlich angekommen in Cahuita. Und es hat aufgehört zu regnen. Unsere Unterkunft ist auch wunderschön. Fühlen uns jetzt schon pudelwohl.

    Bei unserer Ankunft treffen wir gleich auf zwei Deutsche die aber leider schon auf dem Sprung sind Richtung Panama. Wir unterhalten uns noch ein Stündchen und beziehen dann unser Zimmer. Auch das ist gemütlich und in einer Hängematte können wir die Seele baumeln lassen.

    Danach checken wir die Öffnungszeiten vom Nationalpark denn wir wollen morgen schon sehr früh aufbrechen um die Chancen auf Tiere zu stoßen zu verbessern. Ab 6 Uhr kann man bereits rein. Na gut mal sehen ob wir das hinkriegen 😉

    Jetzt wird aber erst mal das Örtchen erkundet, die Restaurants gecheckt und ne Runde am Meer gechillt.

    Am Strand finden sich wieder viele Krebse und besonders faszinierend sind die keimenden Palmen überall wie sie aus den Kokosnüssen sprießen.

    Auf jeden Fall ein gelungener Tag und zum Abend wird noch gekocht.
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  • Day17

    Nachdem wir vom NP Cahuita wieder zu unserer Cabin kommen treffen wir auf den Eigentümer. Mit ihm kommen wir gleich ins Gespräch über die Tiere im Park. Er hat heute 17! Schlangen gesehen...Dieses gute Auge demonstriert er uns gleich in seinem Garten am Hotel. Es wimmelt nur von Tieren die wir erst gar nicht bemerkt haben. Vögel, Basilisken, riesige Leguane, Brüllaffen und Kapuzineräffchen, dann zu unserem Schreck gleich mehrere Kaimane...😨 und das alles hier direkt am Haus. Wir sehen sogar endlich einen Tukan, allerdings war er gleich verschwunden, den wir nur bemerkt haben weil uns Peck auf das Geräusch des Tukans aufmerksam gemacht hat. Er erzählt auch von den Schlangen wie Boas die hier ab und zu aufkreuzen. Wir sind ganz perplex wo wir hier gelandet sind.Read more

  • Day17

    Die Nacht war eine Katastrophe. Obwohl wir ein so tolles Zimmer bezogen haben, sind wir vor lauter Moskitos und der schwül-warmen Luft nicht in den Schlaf gekommen.
    2 Krabben hatten sich auch noch in unser Zimmer verlaufen, die auch noch eingefangen und vor die Tür gesetzt werden wollten.
    Um uns abzukühlen, schalten wir den Ventilator ein, der sogar auf Stufe 1 so stark bläst, dass einem das Bettzeug davon fliegt. Nun ja. Alles Aneinanderkettungen ungünstiger Umstände. Von draußen muss das ungefähr ausgesehen haben, als wäre unser Zimmer eine Diskothek. Licht aus-an-aus-an-aus...

    Da wir nun mehrfach gehört haben, dass man möglichst früh in den Nationalpark gehen soll, wenn man Tiere beobachten möchte, haben wir uns den Wecker auf viertel nach fünf (!!!) gestellt. Gefühlt haben wir eine Stunde geschlafen und fühlen uns total erschlagen nach dieser turbulenten Nacht. Gleich am Morgen hören wir die Brüllaffen und sind nach dem Kaffee in der Morgensonne dann auch vollends motiviert, uns den Nationalpark anzuschauen.

    Der Park öffnet um sechs Uhr. Der Eintritt läuft auf Spendenbasis und man kann so viel geben, wie man möchte. Nur fünf Gehminuten von uns entfernt liegt der P.N. Cahuita. Wir starten halb sieben mit dem ausgewiesen Weg an der Küste des karibischen Meeres entlang. Gleich auf den ersten paar hundert Metern begegnen wir 2 Riesenmeerschweinchen und einer gelben Viper, die wohl noch schlummert. Nun mit Schlangen und Spinnen, ist hier nicht so zu spaßen. Da gibt es durchaus ein paar giftige Exemplare, diese ist eine von Ihnen.

    Wir sind überglücklich diese Tiere bereits gleich am Anfang zu sehen, was uns nun endgültig auch aufweckt. Wir haben die Blicke nun überall und sind muxmäuschenstill um die Tiere nicht zu verjagen.

    Nach ein paar weiteren 100 Metern raschelt es wieder und nur ein paar Meter vor uns läuft ein Waschbär und gleich hinterher noch ein Nasenbär vom Baum herunter, als wäre nichts gewesen. Sie sind wohl hochkonzentriert auf der Suche nach ihrem Leckerbissen zum Frühstück. Auf den Wegen sieht man immer wieder kleine und grosse Exemplare an Krabben, Einsiedlerkrebsen und Eidechsen hin- und herrennen. Da gibt es auch wirklich ein paar richtig schöne Tiere unter ihnen. Der Nationalpark ist ein kleines Paradies für die Tier- und Pflanzenwelt. Hier dürfen sie grösstenteils ungestört ihren Lebensraum so beanspruchen wie sie es wollen und haben dabei jede Menge Möglichkeiten sich auch zu verstecken.

    Was es uns nicht unbedingt einfacher macht, sie ausfindig zu machen. Sicherlich sind wir an hunderten Tieren vorbeimarschiert, weil sie sich so gut an ihren Lebensraum angepasst haben, dass man sie kaum sehen kann. Manchmal passiert es einem sogar, dass z.B. ein Helmbasilisk direkt vor einem sitzt und man ihn auf Grund seiner ausgezeichneten Tarnung manchmal nur auf den 2. Blick sieht oder gar erst wenn er dann schreckhaft auf seinen Hinterbeinen davon läuft. Das sieht echt irrwitzig aus, dabei sind sie sogar in der Lage über das Wasser zu laufen. Olli hat es mit eigenen Augen in Pecks Garten gesehen. Der Weg ist wirklich schön und unterwegs treffen wir noch auf weitere Bewohner, wie den Brüllaffen, den Kapuzineraffen und wir entdecken auf unseren Weg sogar ein paar mal den berühmten blauen Schmetterling, den man hier auch (leider tot) an jeder Ecke als Souvenir kaufen kann.

    Manche Tiere sind so schreckhaft, dass sie sofort reißaus nehmen, sobald sie einen entdecken, andere wiederum lassen sich von den Menschen garnicht beeindrucken und gehen einfach ihrer Tagesaufgabe, der Nahrungmittelsuche oder dem Schlafen, nach.

    Was wir auch immer wieder beeindruckend finden sind die Hundertschaften, ja sogar vielleicht 1000schaften der Blattschneiderameisen. Filigran schneiden Sie die Blattteile aus und transportieren sie dann auf riesigen Ameisenhighways zu ihrem Bau. Physikalisch unglaublich, da sie dabei ein mehrfaches ihres eigenen Körbergewichtes tragen und auch unglaublich, dass das ganze nicht in einem absoluten Chaos endet. Man kann teilweise kein Ende dieser Kolonnen sehen...

    Man hat das Gefühl, dass hier noch alles irgendwo in einem Gleichgewicht funktioniert. Es gibt scheinbar Nahrungsmittel für alle hier lebenden Tiere. Auch haben wir Elterntiere mit Nachwuchs bei den Faultieren und den Kapuzineraffen gesehen. Sie scheinen sich hier also sehr wohl zu fühlen und weiterhin fortzupflanzen.

    Ganz besonders beeindruckt haben uns die Faultiere mit ihrer Engelsgeduld. Sie sind so entspannte Tiere, dass man das Gefühl hat, sie können garnicht in Stress geraten. Eines haben wir gleich am Anfang gesehen, was sich aber so sehr in den Baum verkrochen hatte, dass man nur einen Fellball sehen konnte. Das zweite haben wir dann auf halber Strecke nach 4km entdeckt. Wären wir nicht darauf hingewiesen worden, hätten wir es wohl verpasst.

    Diese hat sich gerade einen neuen Platz gesucht und uns sogar auch einmal einen Blick zugeworfen. Die sehen schon witzig aus. 😂

    Nun haben wir noch 4km vor uns, egal in welche Richtung wir laufen. Wir entscheiden uns weiter zu gehen, ganz im Sinne von forward ever-backward never. Der erste Teil hat uns schon ziemlich angestrengt, da er den Sinnen alles abverlangt hat. Man achtet auf jedes Zucken, auf jedes Geräusch, um die Tiere zu entdecken. Das ist schon sehr anstrengend, lohnt sich aber auch.
    Der weitere Weg führt entlang über einen Holz Pfad durch den Regenwald. Wir haben noch das Glück einige Kapuzineraffen und Brüllaffen in den Baumwipfeln zu entdecken. Ein Kapuzinerweibchen trägt sogar ein Jungtier bei sich. Es war also die richtige Entscheidung, weiter zu gehen. Zurück geht's dann mit dem Bus, wieder nach Cahuita.

    Costa Rica hat circa 27% seines Landes zu Naturschutzgebieten erklärt, 12% davon sind Nationalparks, um diese vor Zerstörung durch den Menschen zu schützen. In Deutschland sind es gerade einmal 3,6%, die unter Naturschutz stehen.

    Der Nationalpark Cahuita ist zum Schutze der Flora und Fauna gegründet worden. Einmal im Jahr kommen Schildkröten hier her um ihr Gelege unter dem Schutz des Nationalparks abzulegen. Ausserdem gibt es hier auch einige Langusten und Tintenfische, die seit der Gründung nicht mehr bejagt werden dürfen. Dennoch kann sich der Park nicht gegen Einflüsse von außen wehren. Beispielsweise stehen ebenso riesige Korallenriffe unter dem Schutz des Nationalparks, denen es durch die auf dem Festland angelegten Bananenplantagen an den Kragen geht. Die eingesetzten Düngemittel gelangen über das Flusswasser in das Meer und begünstigen ein Algenwachstum, was die Korallen zum Absterben bringt, da sie kein Sonnenlicht mehr bekommen. Damit sterben auch etliche an den Lebensraum gebundene Organismen, Krebse und Fische.

    Wir hoffen dass dieses einmalige Naturreservat für immer ein so natürlicher Rückzugsraum für seine Mitbewohner bleiben wird, bzw. sich noch weiter ausweiten kann. Es ist auch ein Geschenk an uns Menschen, diese Natur so wild und frei geniessen zu können.
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  • Day18

    Fabi ist heute schon um 5 Uhr wach...hängt vllt damit zusammen dass sie auch schon zwischen acht und halb neun eingeschlafen ist. Der Morgen lässt sich gemütlich vor unserer Cabin mit Blick in den Garten verbringen. Es lassen sich wieder viele Vögel und Affen beobachten die sich ihr Frühstück suchen. Als Fabi dann Kaffee kocht wird auch Olli wach.

    Heute wollen wir mal Frühstücken gehen und haben uns eigentlich schon ein Café rausgesucht, das hat heute aber leider geschlossen. Also gehen wir in ein Restaurant nebendran. Leider eine riesen Enttäuschung, da wir keine Lust auf Pinto haben bestellen wir den Toast mit Marmelade und einen mit Ei und Käse. 2 Scheiben Toast und eine kleine angepackte Marmelade für umgerechnet knapp 4€ ...das Ei mit Käse ist Ok...aber trotzdem dem Preis keineswegs angemessen. Enttäuscht essen wir unsere Mahlzeit von der wir nicht satt werden und gehen ein Stück durch den Nationalpark an den Strand.

    Hier lassen wir die Seele baumeln und durch die Wolken ist es auch gut auszuhalten. Zum Mittag bekommen wir Hunger und gehen zurück zu unserer Unterkunft. Beobachten können wir auf dem Rückweg noch einen schönen grünen Helmbasilisk und ein Faultier mit Baby 😍

    Wir kochen, essen und lesen und später geht Fabi nochmal ein Stündchen zum Strand bevor die Sonne untergeht.

    Der Abend wird mit Recherchen zur Weiterreise und dem Kauf eines Antimückensprays verbracht. Hoffentlich wird diese Nacht besser.

    Ein kleines Highlight erleben wir noch als sich ein Gelbschnabel-Tukan unweit von uns auf einen Zweig setzt. Wir sind so fasziniert und als wir die Kamera holen fliegt er leider schon davon. Aber egal...wir haben ihn live und ganz nah gesehen. Wunderschön.
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  • Day144

    Mit etwas Glück hatten wir ein Direktflug von Bogota (Kolumbien) nach San José (Costa Rica) & mussten nicht in Panama umsteigen. Gut gelandet wurden wir von Esrom (ein Bekannter meiner Familie) herzlich empfangen. Am Abend machten wir mit ihm die ersten Erfahrungen im Nachtleben von Costa Rica, Salsa, Merenge, "Tschatschatscha"....& auch das Bier von Costa Rica wurde getestet.😊 Am nächsten Morgen fuhren wir eine Halbestunde aufs Land & durften dort schon die wunderschöne Landschaft sehen. Wir hatten ein typisches Morgenessen, was aber unserem Magen nicht wahnsinnig zusprach...😮 am Nachmittag machten wir auch schon die erste Bekanntschaft mit dem Zeitgefühl von Costa Rica, der Bus fuhr erst 40min später ab. Bereits im Dunkeln kamen wir in La Fortuna an, wo wir drei Nächte in einem immer bestehendem Zelt schliefen. La Fortuna ist bekannt für den Vulkan Arenal, Dschungelführungen, Wasserfälle, heisse Quellen, Zipline, Reiten, Quatfahren, Riverrafting & Vogelbeobachtung. Von dem allem unternahmen wir die ersten vier Sachen. Zuerst ein äusserst "schweissiger" Spaziergang zum 65m hohen Wasserfall in dem wir dann aber unser Körper erfrischen konnten!😀 Dann eine Dschungelführung mit einem richtigen Dschungelmann, der wahrscheinlich jedes Detail des Weges genau kennt & die Tiere schmecken kann. Dort hatten wir auch eine gute Aussicht auf den Vulkan Arenal. Dazu kam noch ein Bad in einem natürlichen 30 Grad warmen Fluss, es regnete & wenn man aus dem Wasser kam wars "arschkalt"! Am nächsten Tag verbrachten wir den Morgen mit Zipline sliden, 30m tiefen Tarzansprung & nochmals in Hot Springs mit 13 verschiedenen Pools.😄 Dann ging es weiter nach Santa Elena, dies mit Bus-Boot-Bus. Dort quartierten wir uns ein Zimmer mit Balkon, auch wieder für drei Nächte. Der erste Morgen buchten wir den Bus zu den Hängebrücken. Einenhalb Stunden liefen wir durch den wirrwar Dschungel mit 8 mehr oder weniger stablien Hängebrücken. Das Wirrwar von oben zu betrachten war sehr faszinierend & uns hat es richtig gut gefallen, Flu wollte am liebsten eine Dschungelfrau werden!😉Read more

  • Day19

    Heute ist der Tag des Abschieds und wir gönnen uns nun doch heute noch ein leckeres Frühstück im Crêpe Café, welches wir gestern eigentlich schon angesteuert hatten, was dann aber leider ausgerechnet an diesem Tag Ruhetag hatte. Das hat sich jedenfalls gelohnt und wir starten mit frischen Ananassaft, leckerem Kaffee, einem Obstsalat und frisch gebackenem Brot mit Marmelade ausgezeichnet in den Tag. Fabi bekommt die letzten Nächte leider kein Auge mehr zu, da sie entweder die Mücken plagen oder sie durch eine Blasenentsündung so oft aufs Klo muss, dass sie kaum zum Schlafen kommt.

    Umso besser, dass wir nun heute doch ein solch gelungenes Frühstück gezaubert bekommen. Hier ist es nicht so üblich, dass man in der Nebensaison ein Frühstück mit der Übernachtung angeboten bekommt. Das scheint sich nicht zu lohnen. Unser Gas ist nun auch aufgebraucht, darum kam es uns sehr gelegen, dass die ausgewanderte Deutsche heute ihre kleine gemütliche Crêperie geöffnet hat.

    Nach der Stärkung verabschieden wir uns von Peck danken ihm nochmals für seine Gastfreundschaft und dadür dass er uns mit seiner persönlichen Führung durch seinen kleinen Naturpark im Garten, eine sehr grosse Freude bereitet hat.

    Man konnte sich auf Anhieb heimisch fühlen, als wenn man selbst dort wohnen würde. Das ist schon immer ein sehr grosses Entgegenkommen, wenn man sich nicht fühlt wie einer von Vielen. Witzigerweise gibt es hier auch gar keine Rezeption. Irgendwo trifft man Peck an, oder im Notfall kann man zu einem Restaurant gehen, bei dem Verwandtschaft von ihm arbeitet und dann wird einem da weiter geholfen.

    Der Bus fährt uns direkt von hier weiter nach Puerto Viejo, unserer nächsten Destination. Die Fahrt dauert garnicht lang und wir steigen schon wieder aus und befinden uns nun unweit der Grenze zu Panama. Wir überlegen, wie wir die letzten Tage nun hier verbringen. Es gibt ein paar interessante Dinge die wir uns noch anschauen könnten. Unter anderem, gibt es hier noch ein indigenes Volk, welches man besuchen könnte, um zu sehen, wie die Menschen im Wald leben und sich von der Natur die sie umgibt ernähren, bzw. sich Tinkturen usw. davon herstellen. Unter anderem bauen sie auch Kakao an, den sie zu Schokolade weiter verarbeiten. Klingt für uns sehr interessant, doch als wir das genauer recherchieren, lassen wir von der Idee ab, da es für die indigenen Völker eigentlich nur eine Zurschaustellung ist und sie damit mehr und mehr ihre Kultur verlieren. Eine Begegnung mit einem Schamanen würde uns noch reizen, aber das ist nicht so einfach zu arrangieren. Also lassen wir das. Eine weitere Möglichkeit ist, evtl. bei einer Hilfsorganisation für Lederschildkröten zu arbeiten, was uns persönlich noch sehr interessieren würde. Diese sind die größten Schildkröten auf der Welt.
    Ansonsten sind es nun nicht mehr so viele Tage und noch einmal an die andere Küste ist ein zu grosser Aufwand und würde zu viel Geld und Zeit beanspruchen. Die andere Überlegung ist noch einen der Vulkane zu besteigen, aber wie wir gerade in den Medien hören, gibt es immer mehr Aktivität bei mehreren Vulkanen zu vermelden, die dann natürlich für Wanderungen gesperrt sind.

    Also checken wir erst einmal hier ein und schauen, was sich noch ergibt. Gleich nach der Ankunft, werden wir von einem Touristenjäger angesprochen, der uns in ein Hotel unweit vom Strand führt. Uns ist es ganz recht, da wir bei den schwülen Temperaturen eigentlich nichts weiter wollen, als unsere Rucksäcke abwerfen. Alles sieht sehr entspannt aus und es ist Leben in der Bude. Hier bleiben wir.

    Puerto Viejo ist eine Stadt voller Alternativer, Hippies, Surfer - sagen wir allgemein unheimlich entspannten Menschen. Die Stadt ist bunt und mit jedem weiteren Blickwinkel wird sie noch bunter. Es kann hier jeder machen was er will und es ist so in Ordnung. Der eine bastelt an ein paar Fahrrädern herum, andere knüpfen Armbänder, der nächste spielt Ukulele und so geht das hier eigentlich den ganzen Tag.

    Herrlich entspannt und wir können uns damit anfreunden erst einmal hier zu verweilen. Das Wetter ist auch auf unserer Seite und hier in der Umgebung gibt es auch ein paar Möglichkeiten, was man sich anschauen kann oder wenn das Wetter so bleibt, ist es zum Strand nicht weit.

    Für den Abend nehmen wir uns nichts grosses mehr vor. Eine Runde durch die kleine Stadt schlendern und dann geht's noch an die Küste zum Sonnenuntergang. Hier drückt uns noch ein Junge ein Zettel in die Hand, auf dem zu All-you-can-eat in einer Pizzeria eingeladen wird. Das schauen wir uns noch genauer an und sehen leider keine grossen Chancen noch einen Platz zu bekommen. Die Terasse ist voll bis auf den letzten Platz und nach einer halben Stunde warten, entscheiden wir uns dann doch noch selbst etwas zu kochen...auch wieder Geld gespart.
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  • Day20

    Wieder eine Nacht mit wenig Schlaf. Die Moskitos hier sind die absolute Hölle und man kann entweder wegen des summenden Geräusches im Ohr kein Auge zu machen oder weil es einem überall juckt. Die Viecher sind erbarmungslos. In die Finger, in die Füße, alles was aus der Decke schaut ist dran. Olli zählt allein am rechten Oberarm 12 Mückenstiche.

    Die ganze Nacht schlägt man um sich, oder sich selbst. Am Morgen ist von den Biestern dann nichts mehr zu sehen. Einfach weg. Wenigsten kommt man da noch zu ein paar Stunden Schlaf.

    Olli hat heute Lust mal ein bisschen wandern zu gehen und hat einen Weg gleich hier hinter der Stadt herausgesucht. Es gibt keine weiteren Beschilderungen und wir laufen einfach mal drauf los. Die Hoffnung ist eigentlich, einen Blick von den Hügeln auf das Meer werfen zu können. Dich dieser Weg führt leider nicht so weit hinauf, dass man etwas sehen könnte.

    Dennoch ist es ein spannender Weg durch den Regenwald. Die Geräuschkulisse der zirpenden Grillen und der zwitschernden Vögel ist gewaltig. Wir sind nur leider mit den absolut falschen Schuhen unterwegs. Olli in Flipflops, Fabi in Stoffschuhen. Für diesen teilweise sehr schlammigen Weg nicht unbedingt die richtige Wahl. Ausserdem treffen wir auf ein paar kleine rote, vermutlich sogar giftige Frösche. Die haben wir bisher in noch keinem Park hier gesehen. Hier gibt es sie zu Hauf. Unsere größte Angst ist einen dieser giftigen Frösche auf dem Fuß sitzen zu haben, oder gar eine Schlange, die man bei dem wild bewucherten Weg übersehen könnte. Es gleicht einer Schlitterpartie.

    Der Ausblick auf das Meer bleibt uns leider verwehrt, dennoch sind wir glücklich, nun auch die roten Frösche noch gesehen zu haben. Tucane haben wir auch gehört, aber leider keinen gesehen.

    Dennoch war es ein lohnenswerter Ausflug. Schon alleine des Nervenkitzels wegen.
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  • Day20

    Nach der Schlitterpartie im Regenwald, wollen wir nun noch den Tag nutzen und etwas Rad fahren.

    Hier gibt es eine Strasse, die immer parallel zur Küste verläuft und man kann hier an jeder Ecke Fahrräder ausleihen.
    Also radeln wir mal los und schauen bis wohin wir es heute noch schaffen. Der Tag ist schon recht weit voran geschritten und um sechs ist es hier dunkel. Da sollten wir dann auch wieder zurück sein, da die Bikes kein Licht haben und wir auch keine Lampen dabei haben.

    Die Nebensaison ist für uns jederzeit die richtige Reisezeit. Es ist nirgendwo zu viel los und man kann gemütlich die Blicke schweifen lassen. Wir passieren noch ein paar schöne Strandabschnitte, die tatsächlich so aussehen, wie man sie von den Postkarten kennt. Palmen, weißer Sand und klares Meer. Die perfekte Karibikstimmung. Auch auf einer Straße Fahrrad zu fahren wo rechts und links Urwald vorhanden ist, ist schon etwas Besonderes. Wir lassen uns weiter treiben und fahren schließlich bis zum Pinto Uva. Hier gibt es noch einmal eine riesige Brüllaffenfamilie in Aktion zu sehen. Sie spielen, schlafen oder beschäftigen sich mit der Suche nach etwas Essbarem, wenn es sein muss auch kopfüber. Ein herrliches Schauspiel denen da oben in den Baumwipfeln zuzuschauen.
    Wir fahren weiter zum Strand Punta Uva. Hier legen wir eine kleine Pause ein, bevor wir dann den Rückweg antreten.

    Da wir nun schon leider etwas spät dran sind, müssen wir dann so langsam in die Pedale strampeln. Die Dämmerung hält schon so langsam Einzug. Mit ihr auch die Geräuschkulisse in den dunklen Mangrovenwäldern.

    Als wir mit unseren Rädern die Straße entlangradeln, wird es streckenweise immer lauter und die Vögel und die Brüllaffen kreischen um die Wette. Wir bekommen so langsam Hunger, da wir es heute verpasst haben, zum Mittag zu essen.

    Wir kochen heute noch Chili von Carne mit Nudeln und dazu gibt's Guacamole mit Chips. Ein sehr leckerer und zufriedenstellender Tagesabschluss.
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You might also know this place by the following names:

Republic of Costa Rica, Costa Rica, ኮስታ ሪካ, コスタリカ, 코스타리카, କୋଷ୍ଟା ରିକା, คอสตาริกา, ຄອສຕາລິກາ, កូស្តារីកា, Còsta Rica, Cósta Ríce, Cốt-xta Ri-ca, i-Costa Rica, Khosta Rikha, Kosita Lika, Kositarika, Kosita Rika, Kɔsitarika, Kosta Riika, Kostarika, Kosta Rika, Kɔsta Rika, Kostaríka, Kôsta Rîka, Kosta Rikà, Kosta Rikaa, Kosta Rika nutome, Kostariko, Kostaryka, Kwasta Rika, Orílẹ́ède Kuusita Ríkà, República de Costa Rica, كوستاريكا, کاستاریکا, کۆستاریکا, کوسٹا ریکا, קוסטה ריקה, Κόστα Ρίκα, Костарика, Коста Рика, Коста-Рика, Коста-Рыка, ཀོ་ས྄ཊ་རི་ཀ།, Կոստա-Ռիկա, კოსტა-რიკა, कोष्टारिका, कोस्टारिका, कोस्टारीका, કોસ્ટા રિકા, కోస్టారికా, ಕೊಸ್ಟಾ ರಿಕಾ, கோஸ்டாரிகா, കോസ്റ്ററിക്ക, কোস্টারিকা, ကော့စ်တာရီကာ, 哥斯达黎加

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