Costa Rica
Costa Rica

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229 travelers at this place:

  • Day85

    So I flew in yesterday to Costa Rica and got a cheap place to stay in San Jose for the night. A nice little place next to the park. The park is very 70/80’s and use to be the old airport. I dropped my bags about 10:30 and went off to have a look around. Considering I didn’t want to fly or go to a capital city, this was my only exception so far.
    San Jose appears to be quite modern and really multi cultural with a lot of different people walking around. The city centre is pretty standard, busy, lots of places selling meat and some veg places on the street. I think I’ve hit the Avocado stash, saw a guy selling big avos, 5 for 1000 colones. About £1.30! I also saw some avos as big as a guinea pig, I don’t know what type they are, but they are huge!
    I headed back tot the hostel and dropped off all the stuff I’d bought to make guacamole. It came to about £2, which is awesome as CR is supposed to be expensive!
    I then headed to have a little look around the park. Not much to report, kind of a poor mans run down Albert Park. The swimming pool was closed. Yawn.
    Now, I’m sat on a bus waiting to leave San Jose to La Fortuna in the north. I don’t know what to expect apart from more volcanos and some hot springs, maybe a sloth or two!
    Just arrived and it seems biblical rain is standard every afternoon
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  • Day147

    Die "Bus-Boot-Bus"-Reise nach Monteverde ist noch kürzer als gedacht. Und wirklich schön. Auch nach bald einhundertfünfzig Tagen, reisen wir immer noch leidenschaftlich gerne und freuen uns auf jeden neuen Ort. Sobald sich das ändert, kommen wir sofort nach Hause. Das ewige Packen ist hingegen scheisse. Und es wird wohl immer scheisse bleiben. Was macht leidenschaftliches Reisen also aus? Für mich sind es zwei Dinge: Erstens hält jeder Ort etwas Neues für uns bereit, das wir so noch nicht kannten. In Monteverde sind dies neben dem bequemsten Bett unserer bisherigen Reise der Quetzal - der vielleicht schönste Vogel der Welt - und der lustige Schnauzvogel. Habe vergessen wie er richtig heisst, aber er hat einen Schnauz. Furchtbar seltener und furchtbar sonderbarer Vogel. Und Zweitens lernen wir an jedem Ort neue und nicht selten skurrile Dinge über Pacha Mama - unsere Mutter Erde -, die aber auch viele Fragen offen lassen. Zumindest bei einem eher beschränkten Biologen und Naturalisten wie mir. Und Sue.

    Die Grundsätze der Darwin'schen Evolutionstheorie sind ja gut verständlich, machen Sinn und die dadurch entstandene Artenvielfalt steht ausser Frage. Kurz: "Survival of the fittest". Lang: Zufällige genetische Mutationen führen zu Veränderungen einzelner Nachkommen (bei Tieren und Pflanzen) und sollte sich diese Veränderung positiv auf die entsprechenden Lebensumstände jener Nachkommen auswirken, steigen die Chancen, dass sich diese Nachkommen reproduzieren und die Adaption vererbt wird und somit bleibt. Wird also zum Beispiel in einem Wurf kleiner Vögel ein Küken mit aussergewöhnlich langen Schwanz-Federn geboren und funktioniert die Rasse ähnlich dem Menschen nach dem Prinzip "size matters", ist dem Lang-Schwanz eine Partnerin gewiss. Vielleicht sogar mehrere. Die Chance auf weitere Lang-Schwänze steigt. Sollte sich aber beim Paarungsversuch herausstellen, dass der lange Schwanz - also die hinteren Federn - aufgrund der engen Verhältnisse - also im gebauten Nest - ein Hindernis beim Akt darstellt, dürfte der eine Lang-Schwanz ein sonderbarer Einzelfall bleiben. Wie beim Menschen eben.

    Der Teil ist also verstanden. Schwierig wird es, wenn man sich versucht vorzustellen, wie gewisse Fortpflanzungs-Mechanismen durch diese Adaptions-Prozesse entstehen konnten. Der menschliche Fortpflanzungs-Mechanismus ist ja schon ziemlich interessant, besonders wenn auf Video gebannt. Ein Männlein und eine Weiblein ergeben ein oder mehrere Bebés, die dann später die gleichen Dinge tun wie Mam und Dad. Ein einzelner Schritt der bei allen Säugetieren etwa so aussieht. Soweit so gut. Ganz anders und in mehreren Schritten sieht das zum Beispiel bei den hiesigen Termiten (oder auch bei unseren Ameisen) aus. Völker können aus mehreren Millionen dieser je nach Art weniger als ein Millimeter grossen Krabbler bestehen. Deren Aufgaben sind die Brutpflege, die ununterbrochene Fütterung der gebärfreudigen Queen und die Verteidigung und stetige Erweiterung des Hauses, in welchem die mehrere Zentimeter grosse Königin fest eingebaut ist und über zehn oder fünfzehn Jahre jede Minute vier bis sechs Eier legt. Stirbt die Queen eines Tages, stirbt die gesamte Kolonie. Wohl aus Trauer. Traurig.

    Aber woher kam die Queen? Wenn nicht aus England? Zwei Mal im Jahr legt die Königin ein paar spezielle Eier. Wohl aus Langeweile oder weil Prinz Harry Geburtstag hat. Aus diesen Eiern schlüpfen dann nicht die üblichen kleinen Dinger, sondern etwa ein Zentimeter grosse Exemplare mit Flügeln. Wie bei der grossen Parade durch London zu Ehren der Queen, erheben sich die geflügelten Botschafter sämtlicher Termiten-Stämme gleichzeitig gen Himmel und versuchen sich tänzerisch irgendwie zu paaren. Das dauert etwa fünfzehn Minuten, denn länger können die hiesigen und wohl an Übergewicht leidenden Prinzen und Prinzessinnen nicht fliegen. Fällt die geschwängerte Prinzessin danach zum Beispiel ins Wasser, gilt gleiches für den Aufbau einer neuen Kolonie. Bietet die Absturzstelle mehr Geborgenheit, produziert die soeben befruchtete Gebärmaschine flugs eine erste Gruppe der winzigen Arbeiter, um sich hoch oben in einem Baum einen neuen Palast bauen und sich als neue Queen feiern zu lassen. Lustige Viecher. Und Adaption hat diesen Mechanismus geformt? Lustige Natur.

    Natürlich haben wir uns nicht nur mit Vögeln und Insekten beschäftigt. Wir waren über lange Strecken auch einfach faul und unnütz. Beim Besteigen eines Würge-Ficus gabs dann noch ein wenig Adrenalin. War hoch. Über diese Feigen-Bäume gäbe es auch einiges zu schreiben, aber das lasse ich an der Stelle. Bin schon wieder viel zu faul.
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  • Day136

    Die Grenze zu Costa Rica ist schnell passiert. Wir verzichten sogar auf die Vereinfachung mittels Turi-Bus und schlagen uns mit deutlich günstigeren lokalen Bussen durch. Nicht zuletzt weil unsere AG-Connection das tags zuvor schon problemlos geschafft hat und uns mit allerlei Tipps versorgt. Danke. Ihr seid toll. Costa Rica empfängt uns mit endlosen Bananen-Plantagen - und Regen. Ist eben doch Regenzeit, auch in Puerto Viejo. Vor lauter Schönwetterphasen im Paradies, gingen angsteinflössende Gewitter in den bisherigen Erzählungen meist unter. Aber es gab und gibt sie. So schlug bereits in der ersten Nacht im Casa en el Agua ein Blitz in die Solaranlage ein, in dessen Folge unsere Zimmertür mit einem ohrenbetäubenden Knall aufgeschlagen wurde und sich der Geruch verbrannter Elektronik ausbreitete. Sue was not amused. Ich fands spannend. Und in der zweiten Nacht in der Bambuda Lodge spielte ein orchestrales Donnerwetter in mehreren Akten, wie wir es bis dato noch nicht erlebt bzw. gehört hatten. Definitiv näher am D-Day als am ersten August. Nicht anwesende Hunde hätten sofortigen Suizid begangen. Einige Urvölker wohl auch. Sue was again not amused. Ich hatte längst Oropax montiert. 

    Doch auch Wetterkapriolen können nicht verhindern, dass wir in Puerto Viejo erneut fleissig am Herd stehen. Trotz einem improvisierten Aloo Gobi zum Znacht und fancy Eggs Benedikt zum Frühstück, kommt nach Panama auch in Costa Rica keine Hektik auf. Es war derart relaxt, dass es eigentlich nur von einer einzigen winzigen Aufregung, in einer langen Aneinanderreihung höchst unspektakulärer und somit äusserst entspannter Stunden, zu berichten gibt. Und zwar als sich im Nationalpark zwei durchgeknallte Waschbären an der Unterwäsche der zu dem Zeitpunkt im Meer badenden Sue vergreifen wollen. Vielleicht waren es gar keine Waschbären, sondern Unterwaschbären. Also eine Unterart von Waschbären, die mehr auf Unterwäsche stehen. Wie auch immer, ich habe die Situation dank selbstlosem und mutigem Einschreiten gerettet. Wie das aufgrund der kurzen Panikattacke nach erfolgter Konfrontation schlecht gedrehte Video beweist. Als Sue nach gefühlten zwei Stunden baden zurück kommt, löst sie das Rätsel mit den Arten aber schnell auf. Im Kleiderhaufen hatte es keine Unterwäsche. Waren somit einfach nur Waschbären. Sag ich doch. Waschbären.

    Ein wenig Action stand dann aber doch noch auf dem Programm. River Rafting. Klingt lustig und ist es auch. Anstrengend ist es irgendwie auch. Insbesondere wenn man(n) den Karren quasi alleine reisst. Beziehungsweise das Gummiboot. Mit uns in ebendiesem Boot sitzen nämlich noch drei (kleine und wie das Foto beweist, ängstliche) kanadische Mädchen - alle wohl so um die zwölf oder dreizehn - und Sarah aus New York. Also ursprünglich aus Israel und einige Tage geschäftlich in Costa Rica. Obwohl äusserst sympathisch, kommt der Small-Talk schnell zum Erliegen. Ihre Antwort auf die simple Frage, was sie denn geschäftlich so tun würde, lautet „something with computers, but I‘m not authorized to say for whom“. Echt jetzt? Bekommen die Agenten vom Mossad noch nicht einmal mehr plausible Scheinidentitäten?! „Ich komme aus Israel, lebe seit zehn Jahren in Amerika, mache etwas mit Computern, aber sage nicht für wen!“ ... Lustige Tante. Die unterstellte Arbeit für die CIA oder den Mossad verneint sie umgehend mit einem galanten Lächeln. Ihre Antwort scheint mir aber in etwa gleich viel Wert zu sein, wie eine Plastikgabel beim Verzehr einer Schüssel Rinderbrühe. Ihre verabschiedende Frage, ob mir das Rafting denn gefallen habe, beantworte ich auch nicht. Aus Prinzip. Einen kurzen Hug kriegt sie dann aber doch noch von mir. Wollte mich einfach versichern, dass sie keine Waffe trägt. Aus Angst.

    Nach dem Rafting fährt man uns direkt nach San Jose, von wo wir mit einem späten Bus in drei Stunden nach Quepos an die Pazifik-Küste gelangen. Hoffentlich hat es auf der anderen Seite weniger durchgeknallte Waschbären und scheinheilige Agenten. Mich macht so Zeugs immer ein wenig nervös. Was wenn sie es wissen??!!
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  • Day138

    In Quepos an der Pazifik-Küste bleiben wir nur kurz. Wir besuchen den für mein persönliches Empfinden schönsten Nationalpark auf unserer bisherigen Reise - Galapagos ausgeschlossen. Sue meint sofort, das könne man nicht so sagen und auch gar nicht vergleichen mit anderen Regionen und Klimazonen. Man? MAN kann das nicht?? Also bei mir klappt das soweit ganz gut. Problemlos. Und ich habe entschieden, dass ich Manuel Antonio als den bisher schönsten National Park auf unserer bisherigen Reise bezeichne. Gut haben wir darüber gesprochen. Und gut haben wir für den Fall einer weiteren Eskalation Gummibärchen dabei. Die brauchen wir dann aber nicht. Leider. Ich hatte total Lust darauf. Den ganzen Tag.

    Die Stimmung hält wohl nicht zuletzt auch wegen meiner schnellen Tukan-Sichtung, denn die sind bei Sue zur Zeit total beliebt. Und dann ist es auch noch so eine ganz spezielle Version. Heureka! Es zeigen sich auch sonst alle paar Minuten spannende und putzige Tiere. Kein stundenlanges durch den Matsch und Schlamm waten wie im Amazonas-Dschungel. Nein, auf befestigten Wegen durch den Dschungel und vorbei an wunderschönen Stränden schlendern und wilde Tiere gucken. Sogar Rehe hat es hier. Total toll. Waschbären hat es auch und die scheinen hier vernünftiger und weit weniger durchgeknallt zu sein. Und als sich dann die erste Gruppe furchtloser jedoch nicht aufdringlicher Affen inklusive Bébéé zeigt, ist die Diskussion sowieso vom Tisch. Der Jöö-Faktor ist gigantisch. Nach gefühlten zwei Stunden und 4’500 Fotos, geht es endlich weiter. Durch den bisher schönsten National Park. Basta.

    Nach einer zweiten Nacht in Quepos, geht es bereits wieder weiter in Richtung Drake Bay. Eine abgelegene Destination die uns die liebe Miriam und der komische Peter von und zu Turnherr empfohlen haben. Danke Euch! Für ein allfälliges juristisches Nachspiel sei an dieser Stelle erwähnt, dass der verwendete Begriff *komisch* ausschliesslich in der Ausprägung von *ur-komisch und total lustig* auszulegen ist und nicht bezeichnend für *sonderbar und schwer im Umgang* zu verstehen ist - wie dies im Titel des letzten Posts ("Komische Waschbären und Agenten") der Fall war und wohl viele, die den Peter persönlich kennen, jetzt völlig zu unrecht denken. Sollte diese Klarstellung in einem allfälligen Verfahren keine Relevanz erlangen, sei hiermit noch festgehalten, dass dieser Text durch die schöne und ansonsten unschuldige Sue verfasst wurde. Wirklich. Peter.
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  • Day141

    Angeschossen und total happy

    June 6 in Costa Rica

    Schon die Reise zur Drake Bay macht Freude, wo sich nach diversen Überlieferungen die verlorenen Schätze von Sir Francis Drake - dem Piraten unter englischer Flagge - verstecken sollen. Bevor es nach dreistündiger Busfahrt in Sierpe auf ein gefühlt überladenes Boot geht, begrüssen uns lauthals ein paar grosse Aras vom Baum nebenan. Unsere erste und natürliche Annahme, dass es sich bei diesen roten Prachtexemplaren um „Vögel in Gefangenschaft“ handelt, ist völlig falsch. Über ein Duzend der farbenprächtigen Dinger fliegt hier herum und tummelt sich auf den Bäumen um uns. Hier wohnen sie also, diese Könige der Papageien. Später auf dem Boot zeigen sich dann sogar noch die scheuen Tukane. Sue is very amused. Ich ausnahmsweise auch. Die einstündige Bootsfahrt entwickelt sich danach dank Regen, Überfüllung und selten sichtbaren aber omnipräsenten Krokodilen ziemlich abenteuerlich. Durchnässt, leicht eingeschüchtert aber am Leben, erreichen wir unsere Lodge am späteren Nachmittag. Das riesige Deluxe-Zimmer mit eigenem Kühlschrank, Terrasse mit Hängematte und Meerblick für dreissig Stutz pro Nacht entschädigt allerdings. Off-Season hat durchaus auch Vorteile. Ich gehe jedoch davon aus, dass die liebe Miriam und der (ur-)komische Peter entweder mit dem Flieger oder nicht während der unberechenbaren Regenzeit angereist sind. Ansonsten hätten sie die absolvierte Bootsfahrt als Teil ihres Tipps sicherlich erwähnt. Ganz sicher. Oder? Sie haben uns doch gern. Oder nicht? Peter? Miriam? Also wir haben Euch gern! Noch.

    Neben allerlei kostspieligen Ausflügen in und um den Corcovado National Park, gibt es hier noch einen Hike der Küste entlang zur Playa San Josecito - einer der schönsten Schnorchel-Spots in diesem Teil Costa Ricas. Diesen Trail darf man sogar gratis begehen. Nett. Ausser die Flussüberquerung. Das mit einer Trillerpfeife herbeigerufene Boot kostet 2$ pro Person. Zahlen wir aber gerne. Schliesslich gibt es auf der gegenüberliegenden Seite im Turtle-Rescue-Center einen Dschungel-Kaffee, den wir uns nach zwei Stunden laufen noch vor dem Frühstück auch schön verdient haben. Kaum sitzen wir am Tisch, zeigt uns die Regenzeit auch schon, was sie von unserem Plan für den Tag hält. Nichts. Gar nichts. Es schüttet wie aus Eimern und wir sind froh, die zwei Stunden laufen schon hinter uns und eines der in dieser Gegend äusserst seltenen Dächern über dem Kopf zu haben. Drei Stunden und fünf Tassen Kaffee später, lässt der Regen langsam nach und uns tut der Arsch weh vom Sitzen. Also beschliessen wir, die letzten fünfzehn Minuten zum Strand in Badehose, Bikini und den Flossen unter den Armen zu laufen. Ohne Schnorcheln gehen wir hier nicht weg! Trotz miserabler Sicht, finden wir sogar noch ein paar Fische. Ich frage mich, ob es bei Miriam und Peter ähnlich aussah? Oder ob da mehr Liegestuhl, Sonne und klares Wasser im Spiel war? Unser Programm scheint auf jeden Fall eher ungewöhnlich, denn nach der einsamen morgendlichen Wanderung, sind wir nun auch am Strand mutterseelenalleine. Den Quatsch macht ausser uns niemand. Sex on the beach gabs leider trotzdem nicht. Also den Drink.

    Am letzten Tag unternehmen wir dann doch noch eine geführte Tour in den National Park, sonst kommt man da ja nicht rein. Um 06:00 gehts los per Boot, wie ich das doch vermisst habe. Schnell ist es, dieses Boot. Und ausnahmsweise lässt uns der Regen in Ruhe. Dafür hat es ordentlich Wind und Wellen. Und ehe ich mich versehe, hat es schon drei Mal im Rücken gezwickt. Ich Idiot setze mich ja auch in die vorderste Reihe, wo der olle Kahn die grössten Sprünge macht. Sicht gegen vorne gibt es leider auch keine, womit die heftigen Schläge - einzelne Damen werden davon gar zum Kreischen animiert - unvermittelt eintreten. Ich bin mit ersten Rückenschmerzen also alarmiert und konzentriere mich auf meine passabel trainierte Rumpfmuskulatur, um meine leider schon ziemlich ramponierte Wirbelsäule zu stützen. Für alle die das nicht kennen, dabei werden ähnliche Techniken angewendet und Muskeln genutzt, wie bei hartem Stuhlgang. Ich bin also froh, dass es heute noch keinen Kaffee gab. Sonst hätte ich es aktuell mit zwei kontrahierenden Problemen zu tun. Doch bereits nach wenigen Minuten setzt die Erschöpfung ein. Diese Übungen mache ich normalerweise einige Sekunden. Die Bootsfahrt dauert aber vierzig Minuten! Ich erinnere mich an ein Buch eines US Navi Seals, das ich nicht gelesen habe. Darin beschreibt er, dass die menschliche Psyche die totale Erschöpfung signalisiert - mit heftigen Schmerzen, partieller Taubheit, Wahrnehmungsstörungen und dem ganzen Programm -, obwohl der Körper erst bei 10% seiner Leistungsfähigkeit angekommen ist. Ich habe keine Ahnung, was der alte Krieger damit meint, aber auf mich trifft das sicher nicht zu. Ich bin nudelfertig und mein Rücken bringt mich um. Jetzt. Scheiss Ausflug!

    Ich stehe bei voller Fahrt auf, schiebe mich an Sue vorbei und stelle mich an die vordere Schiffswand. Ab jetzt übernehmen die Knöchel und Knie, was für eine Wohltat. Trotzdem, der Rücken schmerzt nach der Ankunft wie zu meinen schlechtesten Zeiten. Das waren eindeutig zu viele Schüsse in den Rücken. Ich versuche meine „Die Welt hasst mich und ich sie auch“-Miene mit lässig umgedrehtem Cap etwas aufzulockern. Das funktioniert aber nur mässig, gemessen an den vielen Menschen die sich von mir abwenden, kaum schaue ich sie an. Sue natürlich nicht. Sie schaue ich gar nicht erst an. Was allerdings funktioniert, ist das, was der Park zu bieten hat. Die Wildlife-Dichte ist enorm. Wie schon im letzten Park, zeigen sich Tiere im Minutentakt, allen voran die lustigen Tapire. Langsam verstehe ich, was Costa Rica neben seinem Kaffee so populär macht. Auch bei Eichhörnchen. Während die europäischen Verwandten Tag ein Tag aus Haselnüsse suchen müssen, reichen dem Latino-Hörnchen hier zwei Minuten zur nächsten Kokosnuss. Der Rest des Tages ist dann quasi Freizeit. Pura Vida eben! Ich bin mir ziemlich sicher, dass die liebe Miriam und der, äh ... gute Peter auch in diesem Park waren. Denn dafür lohnt sich sowohl die Anreise als auch die Rücken-Tortur. Von all den lautstarken Jöös von Sue, habe ich sogar eine Art Pfeifen im Ohr. Hoffe das mausert sich nicht noch zum Tinnitus. Tat es nicht. Und dank einem mit Schwimmveste gepolsterten Sitzplatz in der hintersten Reihe, macht auch die Bootsfahrt zurück zur Bay richtig Freude. Geiler Ausflug!

    Der Abstecher zur Drake Bay hat sich definitiv gelohnt und wir sind ausnahmsweise total happy, auf die Turnherrs gehört zu haben. Wobei, auf dem Fasnachtsschreier-Wagen höre ich dem flauschigen Peter eigentlich auch immer zu. Da ist er nämlich auch ur-komisch. Wie der Marc und der Stedi, richtig komische Menschen eben. Nächstes Ziel ist La Fortuna. Hoffen wir, die Selbige ist uns auch bei der Reise dorthin hold. Es warten nämlich ein Schiff, vier Busse und eine Reihe ungenauer Fahrpläne auf uns. Wir werden sehen ...
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  • Day149

    Fertig Pura Vida

    June 14 in Costa Rica

    Wir wollten ja eigentlich gar nicht nach San Jose. Würde sich nicht lohnen, hat man uns auf Anfrage jeweils gesagt. Nun waren wir trotzdem zwei Nächte hier. Ist einfach einfacher um zum Flughafen zu kommen und Sue wollte noch ein wenig shoppen. Bilanz: Eine Mini-SD-Karte, ein Kopfhörer-Splitter (totaler Pärchen-Scheiss), eine Regenjacke für Sie und je ein paar kurze Hosen. Und sonst? Weg hier ...

  • Day135

    Safe arrival in Costa Rica

    January 19, 2017 in Costa Rica

    We arrived safely in Playa Hermosa on the Pacific shore of Costa Rica the night before last, after a long (21 hour) but smooth journey. Staying in a little villa with great swimming pool (which Solana doesn't want to get out of!), just a few minutes walk from the beach. We've seen many colourful birds, that we're all enjoying trying to identify. We've also seen some large iguanas, butterflies, a stripy squirrel and some monkeys - great to have so much wildlife on our doorstep. Solana also loved the millipede we found in our villa when we returned from (a delicious seafood) dinner last night - until one of us accidentally stepped on it and she was heartbroken... All in all (millipede aside!), a lovely place to recover from our jet lag and start our adventure.Read more

  • Day199

    Costa Ricas Karibikküste

    May 27 in Costa Rica

    Zurück von den Inseln fuhren wir weiter, nach Cost Rica war es ein Katzen Sprung. Bevor es jedoch in den Grenzübertritts Zirkus ging besorgten wir noch einmal etwas Getränke und ein, zwei Lebensmittel da Costa Rica sehr teuer sein soll. Geübt in Grenzübertritte begannen wir wie immer das “Check out“ Prozedere in Panama was verhältnismäßig schnell ging, von Costa Rica hörten wir Geschichten das es bis zu 4 Stunden dauern kann. Na dann auf in die Bürokratie. Costa Rica hat keine Armee was man an der Grenze direkt bemerkte, kein Bewaffneten beim befahren des Hoheitsgebietes. Dafür ein Herr in Schwarzer Hose mit weißem Hemd der uns dann auch gleich auf gebrochem Deutsch ein Hallo entgegen brachte ( dieser hätte wohl auch das Auto kontrollieren können wollte er aber allem Anschein nach nicht). Zweite Station die Immigration zwei Herren die kurz fragten was wir arbeiten und wo wir wohnen werden und dann gabs den Stempel. Voller Zuversicht ging es nun darum das Auto anzumelden. Die beiden Damen bei der Aduana waren sehr entspannt und auch nicht überarbeitet wie es schien, den ersten Zettel gabs gleich zum ausfüllen. Zügig dachten wir , und wurden losgeschickt um unseren Einreisestempel im Pass zu kopieren und eine Versicherung fürs Auto abzuschließen. Vorsorglich machte ich eine Kopie von der Versicherung man weiß ja nie. Diese Vorsorge Maßnahme erwies sich als Vorteilhaft was uns einen weitern gang zum Copyshop ersparte und die Damen ohne Zeitdruck das Arbeiten anfingen. Bis jetzt waren grade einmal 25 Minuten vergangen, doch erst nach weiten 20 Minuten bekamen wir unser Zoll Dokument zur Unterschrift mit der Bitte diese doch kopieren zu lassen. Also zurück in den kleinen Krämerladen mitten im Dorf. Der Kopierer, nach dem der Kopierer allerdings heute schon viel getan hatte verweigerte er ersteinmal den Dienst. Was sich nach 10 Minuten dann aber wieder einrenkte und ich mit der Kopie zurück huschen konnte. Nach 1 Stunde und 5 Minuten waren wir zur Abfahrt bereit. Es stand jetzt noch eine obligatorische Desinfektion des Fahrzeuges an welche in der Regel Kostenpflichtig ist, nur heute nicht die Herren hatten wohl keine Lust sich zu bewegen. Erstes Ziel Karibikküste. Ein Standplatz am Strand war schnell erreicht und auf dem Weg gab es noch einen Straßenhändler bei dem es Ananas, Mango, Bananen, Avocado, Guaba ( natürliche Bonbons, Kerne in einer Schotte mit Süßem Geschmack) und eine Kakao Frucht. Ein Tag mit Schnorchel und mehr baden weil das Wasser leicht aufgewühlt war ging zu Ende. Der nächste Tag eher unspektakulär mit Shopping und Bank endete wieder am Strand mit einem Rum. Wir besuchten eine National Park in dem es Affen ( Kapuziner Äffchen) und Faultiere gab. Faultiere fanden wir dann eins ganz am Schluss und der Name ist Programm die sind faul und hängen schlafend in Bäumen herum. Die Äffchen dafür aktiver und wir wussten nicht ob uns die Affenbande die uns auf lauerte nun Überfallen will oder nicht. Allen Mut zusammen genommen kamen wir aber ohne Übergriffe an ihnen vorbei. Noch am gleichen Abend machten wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz dann noch ein paar Kilometer auf dem Weg zu einer Archäologischen Ausgrabungsstätte. Der Besuch war nett und der Queso-Laden war für Costa-ricanische Verhältnisse günstig. Ein Besuch in der Hauptstadt war eher praktisch als touristisch und die Nacht in den Bergen auf über 3000 Höhenmetern war Kühl und bescherte uns am nächsten Morgen einen wunderschönen Ausblick.Read more

  • Day203

    Tiere der Pazifikküste

    May 31 in Costa Rica

    Nach unserer Nacht in den Bergen sollte es eigentlich durch selbige an den Pazifik gehen doch starke Regenfälle liessen eine Schlamm Lawine die Strasse blockieren. Die ausweichende Rute führte uns durch das Kaffee und Bananen Herz Costa Ricas. Über anfangs geteerte Straßen ging es auf einer Feldweg gleichen Strasse weiter bis uns unterwegs durch einen Fluss führte. Dieser Fluss war alles in allem 30 Meter breit wobei der der erste Teil sehr Flach war doch dann kamen die letzten 20 Meter bei den wir nicht wussten wie tief sie sind. Ein LKW machte den Anfang so hatten wir eine Spur und eine Ahnung von der Tiefe. Gute 1 Meter tief war das Stück also entschied ich das schaffen wir. Der Schnorchel lohnte sich als das Wasser auf die Windschutzscheibe schwappte. Ohne Zwischenfälle auf der anderen Seite angekommen ging es weiter zu einem Wasserfall zum Abkühlen. Auch hier gab es wieder eine kleine Wasserquerung. Hier fiel dan auch Dolly auf das der Bus etwas verloren hatte. Das Kennzeichen sowie ein Teil der Front Verkleidung fehlten, diese wurden wohl Opfer der Fluten. Einen Campingplatz zur Reparatur der “Schäden“ war schnell gefunden und die Mängel behoben. Der Besitzer des Campingplatzes bot uns an wir könnten uns Limetten wie auch Avocados nehmen, und das taten wir auch bevor es weiter nach Bay Drake ging. Bahia Drake ( auf der Peninsula de Osa) ist ein kleines abgeschiedenes Paradies am Pazifik und so war auch ein Teil der Strecke. Wieder hatten wir 5 kleinere bis mittlere Wasserdurchfahrten so wie einen Steilen Schlammanstieg an dem es erstmal hieß zu warten den die LKW's die für den Bau d es Flughafens dort waren durften sich auch die Piste hinauf kämpfen und bekamen dafür Vorsprung (der war auch nötig). Kurz vor dem Ziel gab es dann noch eine Wasserquerung die wieder die 10 Meterbreite sprengte und auf Grund des schlammigen Wassers man nicht die Tiefe abschätzen konnte. Die bewährte Taktik abzuwarten und einem Lokal den Vortritt zu lassen wurde angewandt und nach 5 Minuten fuhr der erste durch und man sah das es maximal 50 Zentimeter tief war also kein Problem. Der Weg zur Bay Drake war verregnet so auch unsere Ankunft. Auch stellte sich das Problem der Übernachtung da hier zwar Touristen gewünscht doch Overlander nicht so gern gesehen wurden. Der Entschluss stand fest und nach einem Mittagessen ( Fischfilet mit Mangosauce) fuhren wir wieder über die spaßige Strecke nach Bahia Blanca auf der anderen Seite der Halbinsel. Hier angekommen und den Bus abgestellt sahen wir Schildkröten im Wasser und rote Aras ( Rote Papagaien) in den Bäumen. Heute Morgen ging es zum Schnorchel, um halb siebe bei einsetzender Ebbe. Wir sahen Schildkröten im Wasser direckt neben uns und wurden von verschiedene Fischschwärmen umkreist unter anderem ein Schwarm kleinerer Barrakudas. Die Küste weiter nach unten gibt es einen Campingplatz der wohl auch Krokodil-Touren anbietet dort sind wir nun und versuchen unser Glück.Read more

  • Day207

    Weiter zurück in Costa Rica

    June 4 in Costa Rica

    Nach unserer Begegnung mit Chicko dem Krokodil und seiner Partnerin so wie zwei kleineren die recht scheu im Wasser trieben waren wir begeistert aber auch etwas eingeschüchtert. Es war faszinierend was Futter mit wilden Tieren machen kann, nicht das Chicko handzahm gewesen wäre das nicht aber er kam als er von Adonis ( der Campingplatz Besitzer der auch deutsch gebrochen sprach und mit dem wir deutsch und er mit uns Spanisch übten) gerufen wurde und ließ sich von ihm streicheln. Am zweiten Tag gabs dann noch ein Kajak in der Hoffnung vor der Küste Fisch zu fangen ( dies blieb allerdings auch nur eine Hoffnung) doch am abend gab es nochmal eine Möglichkeit Chicko bei Tageslicht zu sehen. Nach einer der Regenzeit angemessene Nacht (nämlich mit regen ab dem Abend) ging es weiter der Küste entlang Richtung Norden. Wir machten Station an einem Strand der etwas abseits lag und nicht über laufen war obwohl es Samstag war. Leider hat dann auch mein Knie zugeschlagen, und wurde aus unerfindlichen gründen dick ( dachte schon das fängt ja an wie beim .....). Das bescherte uns einen zweiten Tag an diesem schönen Strand, mir einen Tag im liegen und einen Arzt Besuch am nächsten Tag. Diagnose Schwellung durch Entzündung, es gab eine Spitze und Tabletten gegen selbige und zwei Tage Ruhe in der Nähe der Hauptstadt. Also Kur auf nem Campingplatz. Was auch nicht schlecht war hier ging es mir am nächsten Tag schon um Welten besser und ich konnte den Obstgarten erkunden. Neben Mangos ( die hats hier wie Sand am Meer) gab es Orangen, Limetten, Sternfrucht und Drachen Frucht ( mit rotem Fruchtfleisch und richtig lecker weil reif).Es gab noch mehr zu entdecken, die Besitzer haben auch noch einen Camper Van verleih der heißt Pura Van und hier entdeckten wir ein weiters Gimig für den Bus nämlich ein Wasserrohtank auf dem Dach montiert. Werden wir noch mal ins Auge fassen wenn wir wieder zurück sind. Ein weiterer Schlag in der Reisekasse , war dann auch das Dollys Stuhl die Nähte platzten im wahrsten Sinne des Wortes und wir Ersatz besorgen mussten. Das kam mir aber auch gelegen so konnte ich in einem Angelshop mal ein bisschen stöbern aber wir müssen sparen😁 und es gab keine neue Rute. Wir fuhren dann in Richtung Monteverde dem wohl bekanntestem National Park in Cost Rica gleichzeitig aber auch dem teuerstem. Die hielt uns davon ab Dinge zu tun die mit zu viel Bewegung zutun haben. Wir bezogen Quartier in Nuevo Arenal am Lago Arenal unweit einer Deutschen Bäckerei. Hier wurde auch die Spinnrute wieder repariert der Einsatz lies allerdings noch auf sich waren. Unsere Entscheidung fiel auf Autowandern ( das haben wir von den Argentiniern gelernt und die sind in dieser Disziplin Welt meisterlich) mit allem was dazu gehört einkehrschwung in einer Brauerei zum Beispiel. An unserm zweiten Morgen nahe der Bäckerei gab es ein Frühstück (Frühschoppen ging nicht es gab nur Bratwurst anstelle von Weißwurst) bevor es uns wieder Richtung Küste trieb. Einige Organisatorisch Dinge wurden auch geklärt zum Beispiel stand die Einreise Anmeldung für Nicaragua auf dem Plan und dazu die Überlegung wie lange man bleiben würde ( nicht so einfach in einem Land das leider gerade von eine Krise geschüttelt wird) sowie wo der Grenz- übertritte statt finden sollen. Nach dem dies auch erledigt war machten wir uns wieder auf die Strasse mal wieder ein bisschen Autofahren. Wir kamen rechtzeitig an unserm Tagesziel an ein weiterer Strand am Pazifik am Oberzipfel einer Halbinsel.Read more

You might also know this place by the following names:

Republic of Costa Rica, Costa Rica, ኮስታ ሪካ, コスタリカ, 코스타리카, କୋଷ୍ଟା ରିକା, คอสตาริกา, ຄອສຕາລິກາ, កូស្តារីកា, Còsta Rica, Cósta Ríce, Cốt-xta Ri-ca, i-Costa Rica, Khosta Rikha, Kosita Lika, Kositarika, Kosita Rika, Kɔsitarika, Kosta Riika, Kostarika, Kosta Rika, Kɔsta Rika, Kostaríka, Kôsta Rîka, Kosta Rikà, Kosta Rikaa, Kosta Rika nutome, Kostariko, Kostaryka, Kwasta Rika, Orílẹ́ède Kuusita Ríkà, República de Costa Rica, كوستاريكا, کاستاریکا, کۆستاریکا, کوسٹا ریکا, קוסטה ריקה, Κόστα Ρίκα, Костарика, Коста Рика, Коста-Рика, Коста-Рыка, ཀོ་ས྄ཊ་རི་ཀ།, Կոստա-Ռիկա, კოსტა-რიკა, कोष्टारिका, कोस्टारिका, कोस्टारीका, કોસ્ટા રિકા, కోస్టారికా, ಕೊಸ್ಟಾ ರಿಕಾ, கோஸ்டாரிகா, കോസ്റ്ററിക്ക, কোস্টারিকা, ကော့စ်တာရီကာ, 哥斯达黎加

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