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Cuba

Cuba

Curious what backpackers do in Cuba? Discover travel destinations all over the world of travelers writing a travel blog on FindPenguins.
  • Day190

    "Belgica? Very cold...And Stromae! Es de Belgica, no?" En zo zaten we plots op een fietstaxi te luisteren naar "Papa où t'es" 😀. Onwaarschijnlijk. Onze bestuurder bleek grote fan en had verschillende liedjes op zijn iPhone staan. Waarop wij stiekem dachten: "iPhone? Werkt dat hier dan? En kan een bestuurder van een fietstaxi zich dat veroorloven?" Toch verwarrend allemaal.

    Het inchecken in onze casa was ook absurd. Er leek niemand thuis te zijn. Gebeld, op de deur geklopt, in de tuin gaan kijken,... geen beweging. We besloten in de schommelstoelen aan de voordeur te wachten. Een half uur later toch nog eens aangebeld, waarop de eigenaar prompt de deur kwam openen 😊. Hij zei dat hij al de hele tijd thuis was, wij verdenken hem van een diep middagdutje 😉.

    Over naar de stad: Cienfuegos is Unesco-werelderfgoed, vanwege de Franse, koloniale gebouwen. We werden er terug verwend door de zon, al konden we elke avond rekenen op een stevige onweersbui. Lonely planet praat over "het Parijs van Cuba", maar die gelijkenis zagen wij niet. Er is een boulevard, een autovrij straatje met winkeltjes (goedkope kleren, souvenirs en cd's) en een mooi plein - maar dan is elke Europese stad Parijs 😉. Wij waren meer onder de indruk van Punta Gorda, een soort schiereiland met een handvol villa's van begin 20e eeuw. Cienfuegos is een aangename stad, maar "La ciudad que más me gusta a mí?" zoals de beroemde Benny Moré ooit zong? Neen, dat nu ook weer niet.
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  • Day19

    Heute steht mal wieder ne Biketour auf dem Plan. Fabi hat einen Strand ausgemacht, der sich in 26km Entfernung befindet. Dieser soll laut Reiseführer und der Menschen hier der schönste der Provinz sein und wir haben auch Lust uns mal ein bisschen sportlich zu betätigen. Nicht zuletzt auf Grund des leckeren und stets reichhaltigen Abendessens und des obendrein ebenso reichhaltigen Frühstückes. Wir fühlen uns nach den Tagen hier bei Euganda und Reyner so etwas wie Dauersatt. Ein Zustand, den wir auf unseren ganzen Reisen bisher noch nicht gehabt haben.

    Wir geniessen es aber rundum umsorgt zu werden und Reyner und Euganda sind auch die besten Gastgeber, die man sich vorstellen kann. Sie ermöglichen alles dass man sich bei ihnen und in Baracoa wohl fühlen kann. Reyner hat auch einen Tip auf Lager, um ein paar geeignete Räder für unsere Tour auszuleihen.

    Beim Fahrradverleih bekommen wir 2 außerordentlich gute Bikes, der Marke Cube. Hier in Cuba wohl der Mercedes unter den Fahrrädern. Nach einer kurzen Testrundfahrt sind wir überzeugt von den Bikes und sind mit dem Preis für 6 CUC am Tag pro Fahrrad auch echt zufrieden. Obendrein bekommen wir hier sogar noch ne Luftpumpe, Flickzeug und Reifenheber dazu, um uns bei einer Panne selbst helfen zu können.

    Vom Fahrradverleih aus geht's direkt los, vorbei an der Bahia de Baracoa und vorbei an der Schokoladenfabrik. Hier duftet es so wie man sich wohl den Geruch im Schlaraffenland vorstellt. Schokoladig-süss!
    Auf dem Weg begegnen uns überall Propagandaschilder wie "Patriotisch sein ist menschlich", "Es lebe die Revolution", "Revolution ist unsere Freiheit!" und auch überall sieht man Aussagen und Sprüche von Che Guevara und Fidel Castro.
    Man ist hier schon sehr stolz auf die Revolte. Zumindest die Dagebliebenen. Die Fahrradroute führt durch ein sehr ländliches Cuba. Hier sehen wir wieder einmal einige Ochsenkarren, Kutschen und Felder, auf denen geackert wird.
    Auch sehen wir Skuriositäten wie einen jungen Mann, der mit seinem Schwein an der Leine spazieren geht und einen Reiter, der ein Bad mit seinem Pferd im Fluss nimmt. Auch hier sehen wir riesige Höhlen, die einst unter der Wasseroberfläche gelegen haben müssen. Es wirkt alles sehr harmonisch.

    Wir werden auch stets freundlich gegrüßt und man wird hier nicht als Tourist, sondern als Mensch gesehen.

    Die Straße ist anfangs geteert und wird ungefähr ab der Hälfte zur Huckelpiste. Das schüttelt uns ganz schön durch, macht aber auch irgendwie Spaß. Die Sonne und der heiße Asphalt heizen uns gewaltig ein.

    Wir fahren an der Abzweigung zum Tafelberg Baracoas vorbei - dem Yunque. Es ist schon ein sehr beeindruckender Berg. In die Richtung geht es auch zu Wasserfällen und Naturbecken. Aber das machen wir vielleicht an einem anderen Tag. Wir kommen an verschiedenen Fincas vorbei die typisches Essen und gemütliche Atmosphäre versprechen. Auch den beliebten Rio Tao überqueren wir. Er scheint als Badestelle auch sehr beliebt zu sein.

    Immer am Biosphärenreservat entlang mit imposanten Bergblicken und viel Grün kommen wir auch endlich am frühen Nachmittag am Strand an. Total geschafft aber happy. Kaum eine Menschenseele, jede Menge Platz, es hat sich also gelohnt hier her zu fahren. Wir verbleiben ein bisschen hier am Strand und entspannen bei Meeresrauschen und einem Mix aus Sonne und Wolken. Gegen fünf Uhr brechen wir wieder auf Richtung Baracoa.
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  • Day20

    Den Morgen über verbringen wir gemütlich in der Casa und chilln in der Hängematte mit Lesen und Kaffeetrinken. Eigentlich war für heute schlechtes Wetter angesagt und wir haben aufgrunddessen den Familienausflug an den Fluss gecancelt. Wir wollten Essen zum mitnehmen vorbereiten und es uns gutgehen lassen.

    Das Wetter blieb gut und am frühen Nachmittag entschieden wir doch noch loszugehen. Zwar ohne Snacks dafür mit vielen Mangos die von Bekannten im Bus mitangeliefert wurden.

    Die Badestelle ist zum laufen zu weit und so kommen wir zum ersten Mal in den Genuss einer Kutschfahrt. Wirklich wohl fühlen wir uns nicht mit diesem Fortbewegungsmittel. Die Pferde und Mulis sind teilweise echt kaputt und die Straßenverhältnisse sehr schlecht. Aber es war eine Erfahrung und ist hier einfach gängiges Verkehrsmittel.

    So kommen wir dann auch bald an der besagten Badestelle Richtung dem Tafelberg Yunque an. Hier sind wir fast alleine und es ist wirklich traumhaft schön. Das Wasser ist nicht ganz klar da es in der Nacht geregnet hat. Normal ist es wohl glasklar. Olli hat Spaß sich in der Strömung treiben zu lassen. Ich spiele viel mit der kleinen Nichte von Euganda und alle anderen chilln in und außerhalb vom Wasser. Genauso werden auch die Mangos verspeist, im und außerhalb vom Wasser.

    Das Wasser ist eine Erfrischung und gleichzeitig so warm dass man einfach drin bleiben kann.

    Diese Stelle ist an Wochenenden und Ferien sehr beliebt und mit Leben gefüllt. Es wird gesnackt und Schweine gegrillt. Für nächstes Jahr sind wir schon zum Asado eingeladen ;-)

    Später geht es dann wieder mit der Kutsche zurück und wir lassen uns in der Nähe vom Vegetarischen Restaurant rausschmeißen. Wir wollen es uns eigentlich mal ansehen und auch zu Abend essen. Leider ist der Herr nicht da, sondern Essen liefern.

    Na gut dann mit einer schnellen Handpizza zur Casa. Welch ein Glück, die Familie macht sich gerade fertig zum Essen gehen und fragt ob wir auch noch mitkommen wollen. Und ob. Auf einer kleinen Terasse Speisen wir günstig nochmal Pizza und Spaghetti.

    Und so geht ein weiterer schöner Tag zu Ende.
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  • Day21

    Ja was sollen wir sagen, Fahrradfahren gehört hier wohl nicht zu unseren Glücksausflügen. Aber erst einmal von Anfang an.

    Nachdem wir nun so gute Fahrräder in Baracoa ausgeliehen hatten und bereits einen Nachlass für das nächste Mal ausgehandelt haben, laufen wir wieder zu unserem Fahrradverleih unseres Vertrauens und würden gern die Fahrräder vom letzten Mal wieder ausleihen.

    Da der Tag aber nun schon ziemlich weit voran geschritten ist, hat Olli Pech gehabt und muss sich ein anderes Fahrrad heraussuchen. Es gibt eine Menge zur Auswahl und alle sind in etwa in einem gleich guten Zustand. Die Wahl fällt auf ein Cube mit Gepäckträger für den Rucksack. Fabi bekommt ihr Fahrrad, mit dem sie bereits schon eingefahren ist.

    Wir düsen erst einmal los in Richtung Veggie Restaurant. Der Inhaber hatte uns letztens am Malecón angesprochen und wir wollten uns gern von seinem Konzept überzeugen.

    Er ist gerade noch dabei, sein Restaurant einzurichten und nimmt sich dafür sehr viel Zeit und gibt sich echt viel Mühe. Die Baumaterialien für sein Restaurant bezieht er aus der Umgebung und baut mit Trümmerteilen aus der Umgebung, die durch den Zyklon im Oktober 2016 entstanden sind.

    Seine Küche ist sehr minimalistisch ausgetattet. Es gibt keinen Kühlschrank. Das Gemüse wird stets frisch verarbeitet, bzw. werden manche Früchte und Kräuter getrocknet um sie zu konservieren. Das geschieht allein durch Sonnenlicht.

    Es gibt eben nur das, was gerade vorrätig ist. Die Idee ist wirklich klasse und von der Umsetzung müssen wir uns noch überzeugen lassen. Der Inhaber erzählt dass es in Kuba überhaupt nicht einfach ist, ein vegetarisches Restaurant zu eröffnen, da hier viel Fleisch gegessen wird.
    Aber er versucht es dennoch und ausserdem lernt er nebenbei Deutsch und Englisch, um die restliche Zeit, die er nicht mit Kochen und bauen beschäftigt ist, zu füllen.
    Im hinteren Teil des Restaurants befindet sich sein Wohn-/Schlafplatz. Ebenfalls im minimalistischen Stil und gleichzeitig als Galerie eingerichtet.
    Die einzigen Möbelstücke sind eine Klappcouch und ein PC. An den Wänden hängen Bilder aus alten Zeiten in Baracoa. Unter anderem kann man die erste Eisenbahn und die ersten Taxen und Busse in Baracoa bestaunen.

    Nach der persönlichen Kostprobe verschiedener Kräuter und kleiner Häppchen entscheiden wir uns hier etwas für unsere Weiterreise zu bestellen. Am Abend möchte der Inhaber persönlich an unserer Casa vorbei kommen und das Essen liefern. Perfekt.

    Also machen wir uns dann auf den Weg und fahren stadtauswärts, nochmals in Richtung Playa Blanca, an dem wir bereits schon einmal waren. Der Weg führt aber mit dem Fahrrad diesmal über das Hinterland über ein paar Hügel und durch ein paar Weiden und Felder. In der brütenden Hitze ist es wieder einmal kein leichtes Unterfangen und wir sind nach all dem bergauf und bergab dann auch entschlossen, den kürzesten Weg zum Wasser zu nehmen. Eigentlich hatte Olli noch einen anderen Weg ins Auge gefasst, den wir aber dann noch auf dem Rückweg nehmen können.

    Als wir am Kassenhäuschen vorbei kommen, erkennt uns der Herr wieder und als wir nett fragen, ob wir diesmal auf den Eintritt verzichten können, lässt er uns gewähren. Super, ab und an kann man sich mal wieder etwas einsparen.

    Ab an den Strand und ins Wasser. Wir sind eine ganze Weile fast alleine am Strand, als plötzlich bekannte Gesichter auftauchen. Die Jungs vom letzten Mal sind auch wieder da und später gesellt sich auch Johannes noch mit 2 Freunden zu uns, den wir in Baracoa getroffen hatten. Er hat 12 Jahre in Weimar gelebt und einen Sohn in Deutschland, den er nun ab und an noch besucht. Es scheint irgendwie Normalität zu sein, dass manche Kubaner deutsche Kinder in die Welt setzen und dann wieder in Kuba leben. Das haben wir schon des öfteren gehört. Bringt auf jeden Fall grosse Vorteile mit sich, da man dann auch zum Beispiel problemlos ausreisen kann.

    Er ist auf jeden Fall ein netter Kerl, der manchmal natürlich auch versucht irgendwie an Geld zu kommen und uns ein paar verlockende Touren mit Kochen im Outback usw. vorschlägt. Natürlich zum Freundschaftspreis. Nun ist unsere Zeit aber so langsam vorüber und wir verbringen den letzten Tag hier in Baracoa.
    Johannes ist recht fit und klettert sogar mal eben eine Kokospalme hinauf um Kokosnüsse zu ernten. Mit seiner Taucherbrille geht er mit einer Harpune unter Wasser angeln und scheint damit auch Erfolg zu haben. Er ist schon so etwas wie ein Allrounder. In Deutschland hat er eine Ausbildung zum Gärtner und Schweißer gemacht, hat ausserdem in der Gastronomie gearbeitet und möchte nun einen Botanischen Garten in Baracoa erschließen.

    Mit seiner Taucherbrille taucht Olli auch kurz ab in die Unterwasserwelt und kann sogar ein paar bunte Fischschwärme beobachten.
    Das Meer ist glasklar und die Sonne spiegelt sich unter Wasser auf dem Felsen und Korallen. Eine wirklich andere atemberaubende Welt.

    Am Strand wird eine Kokosnuss geknackt und der frische Saft geschlürft. Anschließend schälen wir noch das Fruchtfleisch aus der Nuss. Eine echt gute Ernte von Johannes.

    Am Nachmittag wird es Zeit dann wieder zurück zu fahren. Um sieben Uhr steht das Abendessen auf dem Tisch. Wir sollten uns langsam auf den Rückweg machen, falls wir dem längeren Weg doch noch nehmen wollen.

    Zurückzu geht's wieder über Berg und Tal. Die Räder werden ziemlich beansprucht. Als Olli sich gerade eine Steigung vornimmt, reißt ihm die Kette...oh nein.

    Wieder einmal eine Panne mit dem Rad. Aber glücklicherweise hat Olli ein Seil dabei und wir können uns selbst abschleppen. Kurzer Hand wird das Seil an beide Fahrräder gebunden und somit kommen wir dann doch noch heil bis nach Baracoa.

    Glücklicherweise hat sich Fabi noch kurz vorher gegen die längere Heimfahrt entschieden. War wohl weibliche Intuition.
    Auf dem Weg in die Stadt setzt sich ein Fahrer auf einem Elektroroller neben uns und fragt, was mit dem Fahrrad los sei. Es ist der Verleiher, der uns beim Abschleppen aufgegabelt hat.
    Er hängt das Fahrrad kurzer Hand an sein Elektroroller und schon geht's etwas zügiger zurück in die Fahrradwerkstatt.

    Alles kein Problem. Wir sind etwas peinlich berührt, da wir nun vier mal Fahrräder ausgeliehen haben und es gerade einmal geschafft haben, die Fahrräder heile wieder zurück zu geben. Ganz schöner Verschleiß und das gerade in Kuba, wo es sowieso von allem zu wenig gibt.

    Für uns geht's zurück zur Casa, unter die Dusche und ab an den Tisch. Heute gibt es noch einmal Hühnchen in Ananassauce mit Reis und zu Ollis grosser Überraschung: selbst gemachten Flan. Das war schon sein insgeheimer Wunsch für die letzten Tage. Heute wird er erfüllt!

    Ausserdem ist das heute unser letztes Abendessen bei Euganda und Reiner. Morgen früh um sechs Uhr fährt unser Kollektivtaxi nach Holguín.

    Der Abschied von den beiden und der Familie fällt uns schon ziemlich schwer, da sie uns wie Familienmitglieder aufgenommen haben. Nicht nur dass sie hervorragende Gastgeber und Köche waren, sie haben es uns auch ermöglicht mehr über Kuba und seine Menschen zu erfahren.

    Zwischendurch kommt noch unsere Essenlieferung frei Haus. Was für ein Service. Die Kundenfreundlichkeit ist hervorragend. So einen nahen Kontakt zum Restaurant und Chefkoch sind wir garnicht gewöhnt. Vom Aussehen unseres Essens sind wir schon mal sehr überzeugt. Sieht lecker aus und riecht gut. Dann sind wir gespannt wie es morgen schmeckt.

    Der letzte Abend wird dann auch recht spät und unser eigentlicher Plan, noch einmal unter Leute zu gehen, wird gestrichen. Halb eins geht's ins Bett und um halb sechs klingelt der Wecker.

    Eine tolle Zeit neigt sich dem Ende.
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  • Day634

    Please can you give me back my money?
    Es mi dinero.
    Por que no?

    De dame zit achter het glas met keurig onze 50 euro op haar bureau. Het geld, ons geld, ligt voor het grijpen. Het is dag drie in Cuba. We zijn beland in een wisselkantoor in het plaatsje Matanzas. Een kleinschalig lokaal Cubaans dorp. Een plek waar de prijzen nog schattig zijn. Alleen waren we ons daar toen nog niet van bewust. Langzaam beginnen de non-verbale trekken van de Cubaanse dame zichtbaar te veranderen van goedlachs en vriendelijk naar spuwende haatdragende ogen. Wat gebeurt hier? Denk ik bij mezelf. Dat is ons geld en we willen nu niet wisselen. Waarom geeft ze mijn biljet niet terug? Ze wordt verbaal assertiever, schurend tegen agressie aan. Een collega komt er naast staan. Sympathiseert met haar en schudt gelaten het hoofd. Het is onmogelijk om mijn geld terug te krijgen. Ik brabbel en protesteer in mijn beste Spaans om enkel te begrijpen wat er gebeurt. Het mag niet baten. De dame in kwestie blaast veelvuldig met haar lippen. Zoals je lucht uitblaast als je enigszins onverschillig een discussie wilt eindigen. Ons geld zit al in het systeem. En eenmaal in het systeem dan is er geen weg meer terug. Binnen is het niet donker en zeker ook niet licht. Het voelt als schemer. Mensen houden ons in de gaten. Wat gebeurt daar toch aan loket nummer 7? Uiteindelijk besluiten we de transactie te laten voor wat het is. Onze euro’s worden gewisseld voor de lokale moneda nacional. Gedwee kijk ik naar de 50 euro die verdwijnen in een lade. Tot onze verbazing verandert plotsklaps de gelaatsuitdrukking van de juffrouw. Zorgvuldig telt ze de biljetten. Uiterst nauwkeurig en met een twinkeling in haar ogen. Met haar mooiste glimlach krijg ik de lokale munteenheid in mijn handen gedrukt.

    Welkom in Cuba! Cubanen houden niet van problemen en ontbranden sneller dan een nucleaire fusie. Als er een probleem als een vaag contour in de mist zich voorzichtig aandringt is de Cubaan direct bezig grondig en assertief de mist weg te poetsen. De schuldvraag wordt keurig gepresenteerd op het bord van de nietsvermoedende.

    Denk je aan Cuba dan doemen al snel de beelden op van dikke sigaren, markante koppen en oude Amerikaanse auto’s. Cuba en Havana in het bijzonder is beneveld door de hitsigheid. De beats uit voordeuren zwengelen de broeierigheid extra aan en de rum zorgt voor het verdoven van het laatste beetje schroom. De cocktail van opgewonden standjes en schaarste van producten zorgt voor vreemde en grappige praktijken. De overheid in Cuba is gefundeerd op socialistische waarden. Dit betekent onder andere dat er geen vrije markt is toegestaan. Dat openbaar vervoer, huisvesting en scholing gratis is. Je kunt dit voordelen noemen van een systeem gebouwd op solidariteit en delen. Je kunt het ook een dictatuur noemen waar geen ruimte en kans is voor individuele ontplooiing en initiatief. Kritiek uiten op de overheid wordt nog steeds beloond met verdwijnen uit de omgeving. Niemand praat er over en niemand weet er van. De nationale krant draagt de naam van de boot waarmee Che en Fidel en 80 medestrijders op 2 december 1956 met een groots plan op Cuba afkoerste. Cuba zou het eerste land ter wereld worden waar een volledig socialistisch gedreven systeem zou worden bevochten en ingediend. De Granma wordt tot op de dag van vandaag met een boel pathetiek 24 uur bewaakt. De droom wordt na het overlijden van Che en Fidel kunstmatig in stand gehouden. De droom van nuestros fuerza es la unidad: “Onze kracht is onze eenheid!’

    Wij hebben meerdere malen met onze ogen staan knipperen dat in een land van solidariteit niets maar dan ook werkelijk niets gratis is. De Cubaan wenst voor elke dienst geld te ontvangen. Ik krijg zelfs een snauw toebedeeld als ik geld wissel bij een barman: ‘You dont have anything for me?’ Cubanen zitten in de mangel. Er is geen tot weinig ruimte voor ontwikkeling. De vrijheid van meningsuiting is een flop. De meeste Cubanen houden zich dan ook schuil in en rondom hun woning. Met een constante dreiging van de fles, rum is bijna net zo duur als water, wordt de Cubaan getart met het opvoeren van eeuwigdurend geduld en vermakingsvaardigheden. Dit heeft wel geleid tot een bruisende cultuur die in vele opzichten prachtige kunst heeft opgeleverd.

    Tijdens onze reis zijn wij experts geworden in budgetreizen. Verhalen rondom Cuba hebben ons van te voren wat schrik aangejaagd. Zo zou het onmogelijk zijn om in Cuba goedkoop te reizen. Overnachten bij de zogeheten Casa Particulares, Airbnb maar dan nog wel bij locals thuis, kan niet onder de 25 cuc. Cuba heeft 2 munteenheden een lokale en 1 voor toeristen: De cuc. De cuc verhoudt zich tot de dollar als 1:1. Eten in Cuba is duur en het is onmogelijk om lokaal te leven. Enigszins voorbereid met 5 kilo havermout en 4 kilogram noten zwaarder bepakt zijn we Cuba in gevlogen. Deze moeite enkel en alleen om de extravagante cucjes het hoofd te bieden. Na dertig dagen hebben we met zijn tweeën 750 euro opgemaakt. Hebben lokale pizza’s en rijst met bonen ons flink geholpen te besparen en waren de noten met rum een heerlijke delicatesse. Het delen van kamers met Mark, broer van Marleen, de eerste twee weken te Cuba is ook een ideale manier gebleken om de kosten te drukken. Met recht kunnen we onszelf nu budget levensgenieters noemen. Overal kunnen we kwalitatief leven zonder veel geld op te maken. Dat scheelt ook weer in ons online ondernemerschap.

    Cuba is voor ons een land om terug te keren. De fun, beter geformuleerd de uitdaging, voor ons zit in de culturele verschillen die je overal tegenkomt. De explosiviteit van de Cubaan laat je elke keer weer verrassen. Cuba is een land waar je niet makkelijk reist als een local. Cuba is een vat vol uitersten. De invloeden van bijna 60 jaar socialisme is overal zichtbaar en de nadelige effecten van het systeem kruipen in je huid als je tussen de regels door luistert naar hoe Cubanen vertellen over hun land. Zo is Humberto, de eigenaar van een appartement in Havana, al maanden op zoek naar een slot voor zijn buitendeur. Die kan je namelijk niet kopen. Hij wil verbeteren. Hij wil zijn appartement aanpakken maar wordt simpelweg tegengehouden door het feit dat er niet zoiets bestaat als een lokale vrije markt. De Gamma is een concept wat niet bestaat en wat dus ook niet valt uit te leggen.

    De deuren van Cuba openen langzaam. Toeristen druppelen binnen. Cubanen kunnen voorzichtig meer ondernemen. Steevast klagen ze over belasting betalen. Dat is namelijk nieuw in een land waar voorzieningen gratis waren. Cuba is een land die je met geen enkel ander land kan vergelijken.

    Dat zeg ik, Cuba.
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  • Day181

    "Zou het normaal zijn dat we onze bagage nog niet hebben?"
    "Geen idee, hier zijn toch maar twee banden. Die meisjes zaten met ons op het vliegtuig en ze staan hier toch ook."
    "Dat zou weer typisch zijn, dat we hier alle vier verkeerd staan!"

    Natuurlijk waren we alle vier verkeerd: we moesten aan de westkant van de luchthaven zijn en stonden aan de oostkant. Na een slapeloze nacht (onze eerste vlucht vertrok om 3am uit San José) en een lange reis zijn we niet meer zo alert, maar dit stond echt nergens aangeduid. Wat chaos later vonden we dan toch onze bagage. Welkom in Cuba!😊

    Op naar La Habana, met een stokoude, fluogroene Lada natuurlijk. Wat een exotische stad! Al bij de eerste aanblik hadden we zin om op ontdekking te gaan. Oude, kleurrijke auto's en huizen, de charme straalt ervan af ❤. We deden verschillende stadswandelingen, verbaasden ons over de prachtige mix van architecturale stijlen en bezochten het Museum van de Revolutie en het iconische Hotel Nacional. Een kranige dame van 75 jaar leidde ons rond in het hotel, dat een belangrijke rol speelt in de Cubaanse geschiedenis. Ze kende Fidel en Che persoonlijk en had zelf nog twee maanden doorgebracht in de bunker op het terrein tijdens de Cubaans-Amerikaanse "missilecrisis" in 1962! Ze had uiteraard een boontje voor Christophe, Marieke kreeg de helft van de tijd geen uitleg 😂.

    Hoe zit dat hier nu, met het communisme? Wij kunnen er nog niet aan uit. Er zijn privérestaurants, mensen gebruiken AirBnb en iedereen loopt rond met een gsm, maar je ziet wel overal mensen aanschuiven (voor een telefoonkaart, een brood, wcpapier,...) en de meerderheid van de Cubanen is arm. De documentaire "The Cuba Libre Story" (op Netflix) is een aanrader als je meer over hun unieke geschiedenis wil weten.

    Wij houden intussen ogen en oren open en zijn van plan volop van deze maand te genieten! 😎
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  • Day184

    ...so wird es wohl jedem ergehen, der schon mal auf Kuba gewesen ist. Bei uns waren es lediglich zehn Tage, aber sie haben uns auf eindrucksvolle Weise dem Land näher gebracht. Vielleicht auch deswegen, weil wir es ausnahmsweise nicht lediglich durch den Sucher einer Fotokamera betrachtet haben, sondern immer wieder auf Tuchfühlung mit Kubanern gegangen sind, was eine tolle Erfahrung gewesen ist. Morgen fliegen wir nach Mexico, die zweite Etappe unserer Reise. Endlich wieder vernünftiges Internet! (hier online zu gehen ist trotz Modernisierung des Landes immer noch ein ziemlicher Act, und es erforderte einiges an Planung und Vorbereitung, diesen Blog einigermaßen up to Date zu halten...). Doch wir fliegen nicht los, ohne noch vorher ein paar Props in alle geographische Richtungen loszuwerden:

    Danke an Katrin für die hervorragenden Tipps bezüglich der Bleibe in Havanna (Suramas Haus ist der Wahnsinn!) und der Auswahl der aufzusuchenden Orte; Viñales war der benötigte Ausgleich zur Hauptstadt und hat die Reise richtig rund gemacht. Danke an Andrea, die uns die "Gebrauchsanweisung für Kuba" geschenkt hat, ein wirklich großartiges Buch, welches wunderbar die eigenen Erfahrungen im Land ergänzte und erklärte. Und last, but not least, danke an Alfonso vom Hotel Los Jazmines in Viñales für seinen "Mojito Especial", dessen Rezeptur er mir nach dem dritten, den ich davon hatte, verraten hat (habe ich leider gleich wieder vergessen).

    Hasta la vista, Cuba!
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  • Day186

    Viñales is bekend om de prachtige vallei, omringd door karststenen rotsen, tabaksplantages en grotten. Helaas hebben we niet veel van de omgeving kunnen zien. Marieke kwam hier toe met een stevige voedselvergiftiging en koorts, dus zij moest de eerste dagen rusten. Christophe was ook misselijk😦.

    Zondag voelden we ons sterk genoeg voor een fietstochtje, maar door hevige regenval gaven we het na anderhalf uur op. Met dit rotweer zat er weinig anders op dan... met de kaart spelen, voor het eerst tijdens onze hele reis 😊. Kloppen, patience, bataille,... ons gastgezin vond het duidelijk grappig dat we er zo rustig onder bleven. Gelukkig sliepen we in een mooie casa, met een overdekt terrasje met schommelstoelen 😎.

    Vandaag is het voorlopig droog. Maar er gaat elk moment een bui vallen. We wandelen wat door het stadje, waar het lijkt alsof de tijd is blijven stilstaan. Kleurrijke, kleine huisjes, paardenkoetsen en tonnen karakter: dit stadje heeft iets speciaals. Morgen acht uur op de bus naar Cienfuegos, hopelijk zijn de zon en onze gezondheid daar helemaal terug 😉.
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  • Day176

    Am nächsten Morgen werden wir vom Krähen des Hahnes geweckt. Um 3. Mitten in der Stadt. Dafuq? Wir stehen trotzdem erst um 7 auf, und begeben uns auf Wanderschaft, um das Drecksviech ausfindig zu machen.

    Auch wenn man noch nie hier war, hat man eine gewisse Vorstellung, wie Kuba so tickt. Ich habe mal gelesen, es ist das Land, in dem Menschen, die darauf keine Lust haben, morgens mit Bussen fahren, die nicht funktionieren, zu Fabriken, wo sie nichts tun, wofür sie kein Geld verdienen, und gehen abends nach Hause, wo es keinen Strom gibt, der aber auch nichts kostet (Parallelen zur DDR, das hässlichere Kuba des Nordens, sind unausweichlich). Das mag sicherlich vor einigen Jahren noch richtig gewesen sein, es gilt aber nicht (mehr) für das Kuba, welches wir gerade hier erleben. Habana vieja, die Altstadt, in der wir wohnen, ist fest in touristischer Hand. Du kommst keine 50m weit ohne Taxifahrten, Zigarren, Stadtführungen und Lokalitäten teilweise recht aufdringlich angeboten zu bekommen. Die Oldtimer, einst Sinnbild des Landes, sind alle ausschließlich als Taxis unterwegs, in denen fette Amerikaner durch die Stadt kutschiert werden; niemand, der solch ein wertvolles Auto besitzt, lässt sich das Geschäft entgehen. Jeder lechzt nach dem CUC, der Touristenwährung, die sich nach dem Dollar richtet und 25x so viel wert ist wie der kubanische Peso. Dadurch wird in die "letzte Bastion des real existierenden Sozialismus" massiv Geld hineingepumpt, welches nicht nur dazu dient, die teilweise wirklich marode, aber wunderschöne Architektur zu sanieren, sondern auch um die Speerspitze des Imperialismus ins Land zu tragen: erst diese Woche eröffnete in der Calle Neptuno in der Altstadt eine hypermoderne Mall, wo du von Gucci über Prada bis D&G alles kaufen kannst, was dein Kapitalistenherz begehrt. Selbst das Bikini in Berlin verblasst vor so viel Dekadenz, und es wird nicht mehr lange dauern, bis das erste McDonalds in Havanna seine Pforten öffnet. War es nicht Fidel selbst, der vor knapp 60 Jahren neben Batista auch Meyer Lansky und seine Mafiafreunde aus dem Land jagte, bevor Havanna vollends zur Lasterhöhle der US-Schickeria verkommt?

    Es ist natürlich recht müßig, die schwindende Originalität des Landes zu kritisieren, wenn man selbst Teil und sogar Katalysator dieses Transformationsprozesses ist. Und man kann es auch den Kubanern alles andere als verübeln, wenn sie eben nicht mehr lediglich die lebensfrohen, aber armen Inseläffchen sein wollen, die nur von Liebe, Salsa und Mojitos leben. Sollte aber einer von euch genau das hier suchen, muss er schnellstmöglich seine Koffer packen und einen Flug nach Kuba buchen. Denn es könnte sonst schon bald zu spät sein.

    Den Drecksvogel haben wir übrigens nicht gefunden. Scheint sich irgendwo in den Dächern aufzuhalten. Aber, hey: Mañana ist auch noch ein Tag!
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You might also know this place by the following names:

Republic of Cuba, Kuba, Cuba, ኩባ, كوبا, Куба, কিউবা, ཁྱུའུ་བ།, ཀིའུ་སྦ, Kuba nutome, Κούβα, Kubo, Kuuba, کوبا, Kubaa, Cúba, ક્યુબા, Yn Choobey, Kyuba, קובה, क्यूबा, Kiba, Կուբա, Kúba, キューバ共和国, კუბა, Kiumba, គុយបា, ಕ್ಯೂಬಾ, 쿠바, کووبا, ຄິວບາ, Kiobà, ക്യൂബ, ကျူးဘား, Kiuba, क्युबा, କ୍ୱିବା, کیوبا, Cubba, Kubäa, කියුබාව, Kubë, கியூபா, క్యూబా, คิวบา, Kiupa, Küba, Cu-ba, Kubeän, Orílẹ́ède Kúbà, 古巴, i-Cuba

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