Denmark
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Travelers at this place
  • Day39

    Tag 38 & 39

    June 30 in Denmark ⋅ ☁️ 18 °C

    Morgens an Tag 38 unterhielt ich mich noch mit Jasper, der auch in einem der Shelter geschlafen hat. Er ist schon seit vier Wochen mit dem Fahrrad unterwegs. Durch Schweden und Dänemark. Jetzt ist er auf dem Weg nach Deutschland. Er meinte, er könnte sich schon kaum noch vorstellen, Zuhause anzukommen, sein Fahrrad abzustellen und nicht mehr unterwegs zu sein. Ich glaube, ich weiß was er meint. Unterwegs zu sein ist einfach eine andere Art zu Leben. Eine Simple. Man braucht so wenig. Nur was in den Rucksack passt und Nahrung/Wasser. Alles was darüber hinaus geht ist purer Luxus. Zuerst folgte ich an diesem Tag etwa 6 Km der "Hanstholm gul-rute" die mit einem Gelben Pfeil markiert war. Ein sehr schöner Weg, ca. 60-100 Meter oberhalb des Meeresspiegels. Öfters musste ich über Weideland, wo Rinder mit großen Hörnern grasten. Bei einer, standen sie direkt auf dem Weg. Da hatte ich schon ein bisschen bange, nahm einen Bogen und hielt etwa 50m Abstand. An einer anderen Stelle kam eine Gruppe von Rindern auf mich zugerannt. Aber nur kurz, sie nahmen die Kurve. Sie mussten quasi ein Stück auf mich zurennen um weiter von mir wegzurennen. Ich denke, die hatten mehr Angst vor mir, als ich vor ihnen. Habe ich eigentlich schon erzählt, dass es hier sehr viele Holunderbäume am Weg gibt, die einen sehr starken Duft verströmen. Immer wieder läuft man durch diese Duftwolken. Nach der "Hanstholm gul-rute" entschied ich mich auf dem Nordseeküstenradweg weiter zu laufen. Die Alternative wäre sonst geradeaus am Strand entlang und der Radweg führte zum Teil durch Wälder, da hatte ich Lust drauf. Als ich durch die Hjårdemal Klitplantage ging, sah ich etwa 300 Meter vor mir, einen Hirsch den Weg überqueren.
    Ich meine zumindest es war ein Hirsch, für ein Reh war es viel zu groß. Abends erreichte ich einen schönen Platz, wo ich mein Zelt aufgeschlagen habe. Dort war auch ein Shelter, der wieder ein Bunker war, wo ein ganz langer Tisch und sogar ein Kamin drin war. Aber danach war mir nicht, ich wollte lieber im Zelt schlafen.

    An Tag 39 ging ich erstmal wieder ein paar Kilometer am Strand entlang, aber nicht auf dem Sand, sondern daneben auf einem schönen graßigen Pfad. Ich kam bei Thorup Strand vorbei, sah das "Fiskehus" und musste nicht lange überlegen. Ich gönnte mir eine gute Portion Fish'n'Chips und als Nachtisch noch ein Eis. Es hat so lecker geschmeckt, ich glaube das Essen schmeckt immer besser, desto länger man unterwegs ist 😁
    Die Fischer in Thorupstrand fischen im Skagerak. Sie verwenden schonende Fangmethoden wie z.B. Snurrewaden und Stellnetze. Das Skagerak ist ein fischreiches Meeresgebiet, wo die große Meerestiefe und der wechselnde Meeresgrund den Fischen viele Lebensräume bieten. Die Fische werden am Tag des Fanges angelandet und sind deshalb frisch. Die Fischerei wird als Anteilsfischerei betrieben, wo alle einen Prozentanteil des Fangwertes bekommen. Die Küstenboote werden auf den Strand gezogen, was stabile Schiffsrümpfe erfordert. Nach Thorup Strand ging ich noch durch ein paar Wälder und machte einen kleinen Umweg nach Fjerritslev um Proviant zu kaufen. Ich hatte nähmlich nicht mehr viel Nahrung im Rucksack. Mit vollem Rucksack lief ich noch die letzten Kilometer zu meinem Zeltplatz. Heute mal kein Shelter, aber davon war ich eh schon zu verwöhnt. Im Zelt ist es auch gemütlich. Hier soll auch eine Wasserzapfstelle sein, die habe ich allerdings noch nicht gefunden. Gut das ich genug habe.

    Liebe Grüße, Gena
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    GenasSchwester

    Bubba Gump Shrimpkutter?

    GenaGeht

    😂😂

    Natalia Klemmer

    🤣🤣🤣

    Natalia Klemmer

    Leute ! Ein Fremder unter uns!

     
  • Day37

    Tag 36 & 37

    June 28 in Denmark ⋅ ⛅ 14 °C

    An Tag 36 nahm ich um 11 Uhr die Fähre von Thyborøn Richtung Agger. Die Überfahrt dauerte nur etwa 10 Minuten. Nach ca. 2 Km Fahrradweg, begann ich einem Wanderweg zu folgen. Ich weiß nicht genau wie er heißt, aber die Markierung war Grün mit einem Weißem Blatt darauf. Ich machte noch spontan ein Bogen um einen See den "Flade Sø". Dort war sowas wie ein Erdwall um den See, auf dem ich lief. Es kam eine Schranke mit einem Text auf Dänisch. Ich verstand nur das Wort "forbudt".
    Was soviel bedeutet wie "verboten". Solche Schilder hatte ich in Deutschland und in Dänemark schon ein paar und kam trotzdem immer gut durch die Wege. Irgendwann sah ich dass der Wall eine Unterbrechung hat und daneben ein großer Bagger arbeitet. Ich lief trozdem weiter. Dort angekommen stieg ich den Wall herunter und ging zum Baggerfahrer. Ich fragte ihn ob ich hier durch kann.
    Er sagte nur "Yes you can, be carefull. Dont drop in the Water". Ok, also ab durch den rutschigen Matsch und wieder den Wall hoch. An meinen Schuhen klebte ein dicker Haufen Matsch, der jedoch schon nach wenigen hundert Metern verschwunden war. Den es regnete den ganzen Tag und ich ging durch hohes Gras auf diesem Wall. Ich kam an einem Leuchtturm vorbei. Ich glaube er heißt der Lodbjerg Leuchtturm oder so. Ein Mann sah mich ankommen und ich schaute wohl ziemlich naß aus, war es aber nur von außen. Er sagte mir ich kann dort in ein kleines Haus und mir den Kamin anmachen. Ich ging dort rein und wollte nur eine kleine Pause machen und etwas essen. Dann kam der Mann wieder rein und machte den Kamin an. Wir unterhielten uns ein bisschen und er gab mir noch den Tipp, dass in 6 Km wieder ein Haus kommt, wo ich mein Wasser nachfüllen kann, um nicht ünnötig viel zu schleppen. Er arbeitete wohl da. Außerdem war dort ein Cafe, ein kleines Museum, mehrere Shelter, Toiletten, eine Wasserzapfstelle und dieses "Hønsehuset" mit dem Kamin und einer Schlafstelle darüber. Es war früher ein kleiner Schweinestall. Ich aß also etwas und dann kam eine junge Frau rein, die einen großen Rucksack trug. Ich fragte sie, ob sie Wandern geht und wohin. Sie sagte mir den Weg aber ich habe es nicht verstanden und sagte nur "ok". Sie hat 2 Tage geplant. Ich glaube es war der gleiche Weg, den ich ging, mit dem Blatt als Wegzeichen. Er führt durch den Nationalpark Thy. Ich war begeistert von den schönen Wegen. Später an diesem Haus, den ich als Tipp bekommen habe um mein Wasser nachzufüllen, traf ich die junge Frau wieder. Sie wollte dort die Nacht verbringen. Wir quatschten noch ein bisschen und ich ging weiter, denn ich wollte zum nächsten Shelter. Dort angekommen, machte ich ein kleines Feuer und meinen Schlafplatz zurecht.

    An Tag 37 gab es den ganzen Tag schönes Wetter und es ging weiter durch den Nationalpark Thy. In Vorupør war ich einkaufen und traff ein Paar aus Deutschland was mit dem Fahrrad unterwegs ist.
    Zufällig kamen sie aus der gleichen Stadt wie Holly und Saskia, die ich an Tag 34 kennen lernen durfte. Am frühen Abend traf ich nochmal das Paar, mit denen ich am Supermarkt in Vorupør geredet habe. Sie hatten wohl lange Pause gemacht. Wir kamen wieder ins Gespräch. Später ging ich noch durch Klitmøller, was wohl ein kleiner Surfer Hotspot ist. Am Strand sah ich tatsächlich zwei Surfer, die sogar ein wenig auf den Brettern standen und die Welle mitnahmen. Die allerdings heute ziemlich klein aussahen. Ich hätte nicht gedacht dass es schon zum Surfen ausreicht. Nachdem ich durch Kitmøller durch war, ging ich etwa 8 Km am Strand entlang. Dort begegnete mir kein einziger Mensch. Es lag ziemlich viel Müll herum, der an den Strand angespült wurde. Und ich hatte mit Sodbrennen zu kämpfen, der aber nach etwa 1-2 Stunden vorbei war. Vorher hatte ich mir irgendwelche Kekse mit einer Füllung reingehauen. Davon ziemlich viel. Ich denke die bekamen mir nicht so gut. Die letzten, etwa 4 Km zu meinem Shelter, wo ich gerade bin, waren sehr abwechslungsreich. Viele kleine Pfade, durch Gebüsch, über Weiden, kreuz und quer, hoch und runter. Das war ich von Dänemark garnicht gewohnt. Die letzten zwei Tage durch den Nationalpark waren echt sehr cool. Der Nationalpark deckt eine Fläche von 244 Km² ab und umfasst Küste, Dünen, Dünenheiden, Küstenschutzpflanzungen, große Seen und kleinere, marginale, landwirtschaftlich genutzte Flächen.
    Gerade habe ich noch David kennen gelernt, er kommt aus Schweden und schläft im Shelter nebenan. Heute ist sein erster Tag, er fährt eine Woche mit dem Rad durch Dänemark. Er hat mir gezeigt wo die Wasserzapfstelle ist, die ist garnicht so einfach zu finden und wir haben uns etwas unterhalten.

    Liebe grüße, Gena
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    Viktor Derksen

    ohaaa man nice 😁 deine texte lassen sich ja schon wie romane lesen 😄 viiel spaß noch gena 😊

    GenaGeht

    Danke ✌️

    Natalia Klemmer

    👍

    Ivanovic Systemovic

    Interessant mit dem Wall😃

     
  • Day35

    Tag 34 (Wandertag) & Tag 35 (Ruhetag)

    June 26 in Denmark ⋅ 🌧 16 °C

    Morgens an Tag 34 habe ich noch einen Kaffe von Beat und Margrith bekommen und wir haben uns noch etwas unterhalten. Beat schreibt übrigens auch einen Blog über seine Reisen, den man hier lesen kann:

    https://reisen.mibox.ch

    Ich ging ersmtal wieder ein bisschen am Strand entlang und dann oberhalb davon, an der Steilküste. Dannach hatte ich die Wahl zwischen Strand und Fahrradweg. Ich entschied mich für den Fahrradweg, weil ich die letzten Tage schon sehr viel am Strand entlang gelaufen bin. Der Fahrradweg war ganz in Ordnung. Mir gefiel es sogar auf dem harten Boden zu laufen. Nach den letzten Tagen, die ich größtenteils auf Sand gelaufen bin. Es gibt Abschnitte wo der Sand überall weich ist, dort ist es ziemlich anstrengend. Und es gibt welche, wo der Sand nicht so nachgibt, da kann man sehr gut gehen. Als ich an einem Supermarkt vorbei ging, kaufte ich mir viel zu viel Essen 😅 Sodass ich einen Teil davon, ein paar Kilometer mit der Hand getragen habe. Ich hätte es irgendwo reinquetchen können, aber es war so ein fettiges großes Gebäckteil und ich wollte die anderen Sachen im Rucksack nicht anfetten. Ich kam schnell voran auf dem Nordseeküstenradweg. Ich ging an einer Stelle vorbei, wo sich hinter den Dünen, ein Giftlager befindet. Unter anderem mit Pestiziden. Vom Giftlager aus ist die Verunreinigung viele Jahre in die Nordsee gesickert. Man hat diese Verunreinigung eingekapselt, indem man Stahlplatten um und eine Kunststoffmembran über die Verunreinigung
    gesetzt hat. Unter dem Lager befindet sich
    eine dichte Lehmschicht. Die Stahlplatten und die Membran halten etwa 15-20 Jahre lang.
    Die Einkapslung der Verunreinigung soll
    die Nordsee gegen weitere Verunreinigung
    sichern, während man an einer Lösung für
    die Reinigung des Lagers arbeitet. 🤦🏻‍♂️
    Gegen 18 Uhr war ich schon an meinem Bunker angekommen. Ja tatsächlich, ein Bunker der als Shelter ausgewiesen war. Ich bin inzwischen schon an so vielen Bunkern vorbei gegangen. Die Festung Thyborøn ist ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Betonbunker, aus denen die Festung bestand, sind in den Dünen und entlang der Wasserlinie zu sehen. Die Festung war die größte in Dänemark und bestand ursprünglich aus 66 großen und 44 kleinen Bunkern, die über eine Länge von fünf Kilometern verteilt waren.
    Die Westküste Jütlands wird sowohl als Küste der Schiffswracks als auch als Eisenküste bezeichnet, da hier viele Strandungen stattgefunden haben. Hier liegen unzählige Schiffswracks. Es ist eine Küste mit Sandbänken und Brandungswellen (hohe Wellen, die sich an den Sandbänken brechen), mit Strömungs- und Windverhältnissen, die Schiffe vom Kurs abbringen können, sodass sie an den Sandbänken in Küstennähe enden. In früheren Zeiten gab es an der Küste keine Häfen, in denen die Schiffe bei rauem Wetter Schutz suchen konnten. Während des Ersten Weltkriegs fand 1916 die größte Seeschlacht der Weltgeschichte, die Skagerrakschlacht, 100 Seemeilen vor Thyborøn statt. 8645 deutsche und britische Seeleute kamen ums Leben, insgesamt 100.000 Männer auf 250 deutschen und britischen Schiffen kämpften um die Vorherrschaft. Der Kanonendonner war so gewaltig, dass er in Thyborøn zu hören war. Die Schlacht dauerte 12 Stunden. Als sie vorbei war, lagen 25 Schiffe auf dem Meeresgrund.
    Kurz nachdem ich also bei meinem Bunker angekommen bin, kam ein Paar vorbei, sie stellten ihre Fahrradtaschen bei mir ab und sind noch schnell zum Supermarkt. Es waren Holly und Saskia aus Deutschland. Sie fahren mit dem Fahrrad durch Dänemark. Was ein Glück schon wieder so nette Menschen zu treffen. Sie luden mich auf die Dachterasse (auf dem Bunker) zu einem Glas Wein ein. Von dort hat man auch einen schönen Meeresblick.
    Ich habe nur einen kleinen Schluck genommen, da ich so gut wie keinen Alkohol trinke. Was zu Essen haben sie mir auch noch Angeboten, aber davon hatte ich an diesem Tag schon genug und noch viel mehr im Rucksack. Also habe ich dankend abgelehnt. Wir unterhielten uns den ganzen Abend und schauten uns den Sonnenuntergang an. Man trifft immer so tolle und nette Menschen wenn man unterwegs ist! Hat mich sehr gefreut die beiden kennen zu lernen. Ich wünsche ihnen nur das Beste!

    Morgens an Tag 35 verabschiedete ich mich von Holly und Saskia und saß erstmal noch ein paar Stunden herum, kochte mir Holunderblütentee, aß etwas und machte mich in der Toilette etwas frisch. Heute ist schließlich mein Ruhetag. Irgendwie hatte ich trotzdem das verlangen weiter zu gehen. Aber mein Körper soll die Erholung bekommen. Ich ging am Hafen von Thyborøn spazieren, der einer der größten Fischereihäfen Dänemarks ist, schaute schonmal wo und wann die Fähre morgen abfährt. Am Hafen war ein Restaurant (Fiskehallen), wo ich was gegessen habe. Schollenfilet mit Krabben, Pommes, Salat und hausgemachter Remoulade.
    Sowas feines habe ich schon lange nicht mehr gegessen, es war einfach ultra köstlich. Dann ging ich zu meinem Hostel. Check-in sollte erst ab 16 Uhr sein. Ich war schon um 15 Uhr da und schaute schonmal rein. Die Rezeption war geschlossen Aber es lag ein Umschlag dort, wo mein Name draufstand und darin befand sich der Schlüssel. Na dann, alles klar. Vielleicht hätte ich noch viel früher kommen können. Ich fing direkt an meine Klamotten zu waschen damit die bis morgen trocken werden und ging mich auch selber waschen. Duschen ist immer so ein großer Luxus. Jetzt liege ich schon im Bett, knabbere Salzstangen und schreibe diesen Bericht hier. Außer faulenzen werde ich heute natürlich nichts mehr machen. Morgen geht es dann weiter 😁

    Liebe grüße, gena
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    Ivanovic Systemovic

    🤤😃

    GenaGeht

    Ohja 🤤 ein Gaumenschmaus

    Natalia Klemmer

    👍🥰

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  • Day1

    Ein Tag drei Länder

    June 25 in Denmark ⋅ ☁️ 19 °C

    In Dänemark 🇩🇰 gab es einmal kurz stockenden Verkehr ansonsten kamen wir gut über die Stecke :) auf zur ersten Brücke die uns zum passieren 250 DK gekostet hat.
    Auf zur zweiten Brücke die uns dann schon nach Schweden 🇸🇪 gebracht hatRead more

  • Day33

    Tag 32 & 33

    June 24 in Denmark ⋅ ☁️ 16 °C

    An Tag 32 holte ich mir erstmal eine neue Gasflasche und ordentlich was zu Essen, setzte mich neben ein paar Angler und aß mein Essen.
    Sie angelten auf Hering und Hornhecht wie ich später erfahren durfte. Nur leider wollten die Fische nicht so, wie so oft beim angeln. Dann ging es durch die Dünen und weiter auf dem Nordseeküstenradweg entlang. Es wurden immer mehr Ferienhäuser zwischen den Dünen. Ich hatte keine Lust zwischen solchen Siedlungen zu laufen und ging deswegen zum Strand. Dort war ganz schön was los. War ja auch in der Nähe von den vielen Ferienhäusern. Aber nach ein paar Kilometern, hatte ich den Strand wieder für mich allein. Der Himmel war wolkenlos und es war angenehm warm. Ich sprang kurz ins Wasser, bzw. ging ich nur bis zur Hüfte rein und tauchte ein paar mal unter. Ganz schön heftig die Strömungen und Wellen. Das darf man echt nicht unterschätzen. Ich versuchte sauber wieder raus zu kommen. Doch die Wellen wirbeln den Sand so auf, dass man nicht Sandfrei aus dem Meer kommt. Also trocknete ich mich erstmal in der Sonne und versuchte alles abzuwischen so gut es ging und lief weiter. Was so alles an den Strand gespült wird, ist schon lustig. Zum Beispiel ein großer Sack voller Zwiebeln xD Irgendwann sah in der Ferne Rauch aufsteigen und fragte mich was dort los ist. Als ich dort ankam waren da etwa 150-200 Menschen und es brannte ein großes Feuer. Ich fragte ein paar Leute, was hier los ist. Sie sagten, dass sie das Mittsommerfest feiern. Also die Sommersonnenwende. Ich hatte schonmal davon gehört dass in den Skandinavischen Ländern diese Tage mehr Bedeutung haben als bei uns, aber hatte es nicht mehr auf dem Schirm. Ich finde es gut. Manche sagen sogar, dass die heidnischen Feiern und Bräuche um die Wintersonnenwende (21 oder 22 Dezember) von dem Christentum verdrängt und übernommen wurde. Den 25. Dezember wählten die Christen angeblich im 3. Bis 4. Jahrhundert, weil er damals als Tag der Wintersonnenwende galt, an dem der Sonnengott gefeiert wurde. So konnten sich die Menschen besser an die neue Religion gewöhnen. So sah es auch ein alter Däne, den ich am Abend am Strand traf. Naja, wer weiß schon. Er und seine Frau kamen auch um sich den Sonnenuntergang anzuschauen. Dann ging es noch schnell die letzten 3.5 Km zum Shelter und ab ins Bett.

    An Tag 33 ging ich erstmal ein paar Kilometer durch die Husby Klitplantage. Das war wieder so eine Plantage die im Kampf gegen das Sandtreiben entstanden ist. Früher war das Sandtreiben ein großes Problem für die Bauern. Der Sand legte sich über die Feldfrüchte, selbst viele Kilometer im Land und drohte sogar die Häuser zu bedecken. Im Jahre 1856 baten vier lokale Bauern um Audienz bei König Frederik dem 7. in Kopenhagen. Er hörte ihnen zu und sande Revierförster Drewsen, der mit Pflanzen und Samen, in Zusammenarbeit mit den einheimischen den Grundstein der Husbyer Dünenplantage legte. Schönes Gebiet. Dann ging es wieder an den Strand, mir war so heiß, das ich wieder ins Wasser wollte. Ich legte mich ans Ufer und ließ die Wellen über meinen Körper rauschen und mich etwas hin und her schleifen. Später kam ich an einem Fischereihafen vorbei. Dort war ein kleiner Laden wo ich mir Fischbrötchen und einen Fischburger geholt habe. Ausgezeichnet. Hier war ich schließlich direkt an der Quelle zu frischem Fisch. Es ging wieder weiter am Strand entlang, der Menschenleer war. Die sammeln sich immer alle an gewissen Hotspots. Am frühen Abend kam ich an meinem Shelter an. Ein Platz, wo doch ganz schön viel los war. Direkt am Strand, Parkplatz, gute Badestelle. Ich hatte Glück, einer der beiden Shelter war noch frei, es gab sogar eine Dusche nebenan, die habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen. Eiskalt aber Geil. Und ich hatte noch größeres Glück. Denn meine Shelternachbarn Beat und Margrith waren super nett und gut drauf. Sie luden mich sogar ein mit ihnen Spaghetti mit Pesto und geribenen Käse zu essen, den Beat zubereitet hat. Es war sehr köstlich. Wir saßen den ganzen Abend zusammen und unterhielten uns prächtig. Es war echt toll auf die beiden gestoßen zu sein. Hat mich Mega gefreut. Sie kommen aus der Schweiz und reisen mit dem Fahrrad durch Dänemark. Beat wird mal die alte Seidenstraße bis nach Peking mit dem Fahrrad fahren und ist auch sonst schon sehr viel auf unserem kleinen Planeten rum gekommen. Ich hoffe sehr er wird seinen Traum verwirklichen. Ich glaube daran. Ich wünsche den beiden alles alles gute.

    Liebe grüße, gena
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    Alexander Klippenstein

    richtig coole bilder pass auf dich auf

    GenaGeht

    Danke, klar mach ich doch 😁

    GenasSchwester

    Midsoma ist cool. Wir feiern es traditionell bei Ikea 🤣

    GenaGeht

    muhahahaha xD

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  • Day31

    Tag 30 & 31

    June 22 in Denmark ⋅ ⛅ 14 °C

    Morgens an Tag 30, ich hatte gerade alles abgebaut und gegessen, kamen zwei Frauen auf dem Fahrrad an und fragten ob ich dort gezeltet habe und wo ich hin will. Wir quatschten kurz und dann ging ich los.
    Ca 400 Meter weiter war ein Haus, was als Wasserzapfstelle angegeben war. Ich schaute nach dem Wasserhahn und fand ihn. Erstmal trank ich soviel ich konnte und füllte alle Flaschen auf. Etwas weiter kam mir ein Pärchen aus Deutschland entgegen. Ich fragte sie, ob sie eine lange Tour machen. Weil die Rucksäcke so groß waren. Ja erwiederten sie. Von Küste zu Küste durch Dänemark. Es war gerade ihr erster Tag. Sie waren ohne Zelt unterwegs. Ich frage mich was die in den Rucksäcken hatten. Der Man hatte einen etwa 80 Liter Rucksack auf dem Rücken, die Frau einen etwas kleineren. Hehe, der durfte bestimmt die ganzen Wechselklamotten schleppen, dachte ich mir 😅
    Außerdem waren sie mit Trekkingstöcken bewaffnet. Die schienen mir eher so als ob sie gleich einen Fünf Tausender besteigen wollen. In Oksbøl war ich kurz im Supermarkt und holte mir wieder mal was frisches und was zum mitnehmen.
    Der Tag war von der Landschaft her sehr abwechslungsreich. Es ging durch zwei schöne Waldgebiete darunter die Vrøgum Plantage. Sie wurde ca. 1880 angelegt um das Sandtreiben zu bekämpfen. Die Landschaft wird von Binnendünen aus Flugsand geprägt, der sich auf der Altmoräne von Varde abgelagert hat. Mehrere Bunkeranlagen liegen verstreut im Wald. Dannach ging es durch die Kaergård Plantage. Ein schönes Gebiet. Teilweise lief ich an diesem Tag auf herrlichen Single Trails. Unterwegs hörte ich immer wieder Schüsse, die von einem naheliegeneden Truppenübungplatz stammten. Irgendwann kam ich an einem Shelter vorbei und machte dort eine längere Pause. Da ich die letzten Nächte, diesen fießen trockenen Husten hatte, machte ich mir einen Tee aus Spitzwegerich Blättern. Die ich sonst eigentlich für die Mückenstiche benutze, aber die Blätter sollen als Tee auch gut bei Husten helfen. Dann ging es durch eine schöne Heidelandschaft, die Filsø hede. Allerdings auf dem Fahrradweg. Dort befindet sich auch ein See der Filsø genannt wird. Er war einmal der zweitgrößte Dänische See. Aber im Jahr 1852 wurde er verkleinert und in den 1940ern wurde er dann entwässert. Seit ca 10 Jahren entsteht der See wieder neu. Es handelt sich hierbei um eines der größten Naturwiederherstellungsprojekte in Dänemark. Ich beschloss Richtung Strand zu gehen und lief einen kleinen schönen Pfad durch die Heidelandschaft. Kurz vor dem Strand stieß ich auf eine Siedlung mit vielen Ferienhäusern, wo fast nur Autos mit deutschen Nummernschildern standen. Darauf folgten die Dünen und dahinter natürlich der Strand. Ich ging ca. 6 km am Strand entlang. Eigentlich hatte ich geplant schon früher einen Zeltplatz/Shelter anzusteuern. Doch es war noch früh und es gefiel mir so gut am Strand entlang zu gehen, dass ich beschloss zum nächsten Platz zu gehen.
    Ein schöner Platz mit Schutzhütte, Wasserzapfstelle, einer primitiven Toilette und Grill. Ich machte mir noch was zu essen und noch einen halben Liter Spitzwegerichtee und ging Schlafen.

    In der Nacht zu Tag 31 hatte ich noch etwas gehustet, allerdings war es nicht mehr so ein trockener Husten sondern es lößte sich Schleim. Es tat eher gut zu husten, wenn der Reiz dazu kam. Die leichten Schmerzen beim schlucken waren auch verschwunden. Ich glaube der Spitzwegerichtee hat geholfen. Zur Sicherheit machte ich mir noch einen zum Frühstück. Ab jetzt mein Hausmittel Nummer Eins bei Husten. Beim Frühstücken beobachtete ich, wie die Schwalbeneltern (ich denke zumindest es waren Schwalben) alle 10-20 sek abwechselnd angeflogen kamen und ihre kleinen fütterten. Das Nest war in der Schutzhütte direkt neben meinen Zeltplatz und sie hatten keine Scheu. Schließlich ging es um ihren Nachwuchs den sie verpflegen mussten. Ich machte mich noch etwas am Wasserhan frisch, so eine Katzenwäsche halt, und ging los. Zuerst etwa 2 km durch den Wald bis ich durch Nymindegab kam, mir dort etwas Gebäck und eine Mango kaufte. Ab dann lief ich fast nur noch am Strand entlang. Über 20 km direkt am Meer. Es kam mir teilweise so vor, als würde ich garnicht vorankommen, weil die Landschaft immer gleich aussah. Links das tobende Meer und Rechts die Dünen. Vor mir der endlose Strand. Es war aber irgendwie schon fast meditativ. Ich sah viele tote Möwen, die am Strand angespült wurden. Woran die wohl gestorben sind?
    Vielleicht hatten sie ja ihre Lebenserwartung erreicht und sind an einem natürlichen Tod geendet. Aber es waren echt viele, ich schätze so, an 40-50 Stück, bin ich vorbei gegangen. Und ein toter Fisch, der ziemlich groß war. Etwa 1,20m. Er hatte eine Fluke und eine Finne. Sonst konnte man nicht mehr viel erkennen. Er sah schon nicht mehr so appetitlich aus. Am Strand tummelten sich immer wieder Menschen die Steine und Muscheln sammelten. Ja, es gab echt schöne Steine, manche schienen fast so als würden sie leuchten. Wären sie nicht so schwer, würde ich auch welche mitnehmen. Einige Leute ließen Drachen steigen.
    Ein paar versuchten ihr Glück beim Angeln.
    Andere gingen einfach Spazieren.
    Außerdem lief ich an einem großen Bunker vorbei, der wie ein sinkendes Shiff, zur Hälfte im Sand versank. Er war mit coolen Graffitis besprüht. Leider habe ich kein Foto davon gemacht, weil viele Kinder um, und auf dem Bunker spielten. Irgendwann ging ich über die Dünen, rüber zum Rinkøbing Fjord und erreichte meinen Shelter, der direkt neben dem Ort Hvide Sande liegt. Ich schaute in den Shelter und stieß mir heftig den Kopf. Jetzt habe ich eine große Beule am Kopf 😅

    Liebe grüße, gena
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    Natalia Klemmer

    😂👍

    Pino Gonzales

    😎😉 wie cool! Hatten die einen helle bauch??? Dann sind es rauchschwalben

    GenaGeht

    Ja hatten die, aufjedenfall. Habe schon so viele interessante Vögel gesehen und Rufe/Gesang gehört. Das wäre was für Ornithologen, so ne Fernwanderung 😅

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  • Day11

    Rødvig strand

    June 21 in Denmark ⋅ ☀️ 18 °C

    Rustige dag op het strand, genieten van de zee en zon ☀️😎👌

    Activiteit van de dag: kwallen vangen 🤣🤣

    's Avonds voor de laatste keer naar Køge gereden om te gaan eten bij Il Gallo 😋

  • Day29

    Gen Skagen und Hirtshals

    June 20 in Denmark ⋅ ⛅ 15 °C

    Nette Frühstückseinladung und dann Sæby Ade.
    Einkauf, Tanken und ab auf Bunken Strand Camping vor Skagen. Bischen Ruhe zum Lesen zur Vorbereitung auf Norwegen. Strandspaziergang. Sehr schönes Wetter!👍Read more

    Fritz Arenz

    Hallo Marie, es ist sehr schön auf diese Weise Deinen Urlaub mit zu genießen. Habe weiter viel Spaß und eine gute Zeit.

    Marie Arenz

    Ja und es ist auch für mich schön das ihr dabei seid. Ich hoffe es geht dir auch gut und du kannst die schönen Tage genießen ☺️

    Matthias Remke

    Ich wünsche dir eine gute Überfahrt. Genieße!!!! 😘

    Marie Arenz

    Danke Matthias. Alles soweit gepackt. Käffchen und los. 😘

     
  • Day29

    Tag 28 & 29

    June 20 in Denmark ⋅ 🌙 13 °C

    Morgens um ca. 10 Uhr verabschiedete ich mich von Benny und seiner Frau und machte mich auf Richtung Westküste. Es war schon der 28te Tag. Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt. Oft weiß ich auch nicht welcher Wochentag ist. Aber wofür auch?, die Supermärkte haben hier auch Sonntags geöffnet :)
    An der Küste angekommen traf ich auf einen richtig schönen Shelterplatz. Mit allem drum und dran. Also mehreren Schlafkabinen, Feuerstellen, eine Toilette und eine Wasserzapfstelle. Echt top dass in Dänemark so viele Plätze sind, wo man einfach übernachten darf und meistens sogar umsonst.
    Manchmal gibt es Plätze wo man 30-40 Kronen zahlen muss (4-5 €). Da gibt es dann aber auch eine Dusche, soweit ich weiß. Auf so einem Platz war ich noch nicht. In Deutschland muss man sich immer beim Wildcampen verstecken, was aber auch ganz gut klappt. Also, es ging erstmal zum Wattenmeer, vorbei am Weg Mandø Ebbevej. Er verbindet die Insel Mandø (Manö) mit dem Festland. Der Weg wird zweimal innerhalb von 24 Stunden überflutet und lässt sich, wenn überhaupt, nur wenige Stunden bei Ebbe befahren.
    Das hängt von der Windstärke und Windrichtung ab. Jahrhundertelang war Mandø Ebbevej der einzige Weg nach Mandø. Etwas weiter nördlich traf ich auf noch so einen Weg und sah wie die Autos da rüber fahren, es sah schon etwas abenteuerlich aus. Beide Wege werden bei Hochwasser überflutet. Ich lief ca 20km an der Küste entlang, die Landschaft war wunderbar weit. Erst lief ich auf dem Fahrradweg, bis ich mir dachte, ist doch viel schöner oben auf der Düne entlang zu laufen. Das war es auch. An diesem Tag lief ich an unzähligen Schaafen vorbei, die alle direkt am Meer graßen.
    Ich traf einen Fotografen der Möwen knipste. Die waren auch zahlreich vertreten. Die Kamera bzw das Objektiv von dem Typen war locker 40cm lang.
    Wir quatschten noch über die "Schwarzen Sonne".
    Im Frühling und Herbst übernachten die Stare oft in großen Schwärmen. Wenn die Schwärme am Abendhimmel in engen Formationen auftreten, wird das Schwarze Sonne genannt. Es soll ein schönes Phänomen sein. Etwas später machte ich eine Pause und aß ein paar Wraps mit Honig. Bis ich gesehen habe dass die Wraps schon über 40 Tage abgelaufen sind. Naja ich konnte noch keinen Schimmel sehen, aber um auf Nummer sicher zu gehen, schmiss ich die restlichen in den Müll. Am Abend ging es noch mitten durch das Industriegebiet von Esbjerg um zu meinem Shelter Platz zu kommen.
    Der Shelter war richtig schön, dicke Matratzen mit Gummiüberzug und ziemlich sauber. Ein Mückennetz um den Eingang zu verdecken, war auch noch da. Super, brauche ich nicht mein Zelt aufstellen. Aber direkt neben dem Shelter, also ganz ganz nah, war ein Windrad. Was ordentlich Krach machte. Es störte mich aber nicht und im Shelter hörte man es durch die dicken Wände eh kaum. Irgendwann, so gegen 22-23 Uhr müsste es gewesen sein, ging das Windrad einfach aus, obwohl der Wind nicht nachließ. Jemand müsste es wohl ausgestellt haben oder es war so programmiert. Es machte noch komische Geräusche, so als ob Wasser durch fließt xD
    Ich machte noch meine Dehnübungen, die ich, die Tage zuvor schon etwas vernachlässigt habe. Ich musste aber an Micha denken, den Fernwanderer, den ich getroffen habe, mit dem ich so lange geredet habe. Er hat es mir dringend ans Herz gelegt.
    Nachts wurde ich wach und hatte einen Hustenanfall. Keine Ahnung wieso, aber ich hustete etwa 20min lang immer wieder und hatte so ein komisches Kratzen im Hals was nicht weg ging. Ich hatte auch kaum noch Wasser da, deswegen nahm ich immer wieder viele kleine Schlücke um den Hals zu beruhigen. Es war ein richtig fießer trockener Husten. Irgendwann ging es wieder und ich konnte weiter Schlafen.

    An Tag 29 merkte ich noch immer meinen Hals. Vllt, weil ich in der Nacht so viel gehustet hatte? Beim Schlucken tat es ganz leicht auf einer Seite weh. Aber sonst war alles in Ordnung. Ich ging los und erreichte nach ein paar Kilometern den Netto in Esbjerg. Ich hatte mega Lust auf was frisches. Ich holte mir 500g Erdbeeren, einen großen Salat, so ein Zimtgebäck Teil und drei Bananen, die übrigens pro Stück abgerechnet werden, wie Äpfel etc. auch. Nicht wie bei uns in Kilogramm. Also immer die größten aussuchen ;) Ich setzte mich auf mein Schaumstoffpolster vor den Supermarkt und verspeißte erstmal das Essen. Alles schmeckte so himmlisch, eine wahre Freude. Das Zimtgebäckding kaufte ich, weil davon kaum noch welche SB-Regal lagen. Also musste es gut sein und das war es auch, genauso wie der Rest. Die Erdbeeren, einfach eine Geschmacksexplosion. Eine Frau sprach mich auf Dänisch an. Ich sagte ihr auf Englisch dass ich nichts verstehe. Sie wünschte mir einfach einen guten Appetit. Den hatte ich auch. Dann ging es noch in den Outdoor Laden, wo ich mir so einen typischen Fernwanderer Hut kaufte, der mich mehr von der Sonne schützen soll. Und eine Regenhose die etwas robuster war, als meine, die ich dabei habe.
    Ich hatte die nicht viel benutzt, aber im Schritt war die Beschichtung schon durch. Ultraleicht Ausrüstung eben. Und ich wollte für Norwegen eine, auf die ich mich verlassen kann. Aus dem Outdoorladen raus, fing es auch schon an zu regnen, es regnete mehrere Stunden und teilweise sogar heftig. Es kam genau das, womit ich gerechnet habe. Die Schwachstelle im Schritt ließ Wasser durch. Enttäuschend. Ich war froh eine neue und etwas robustere gekauft zu haben. Ich hoffe die lässt mich nicht im Stich. Ich ging am Strand entlang und ab ca 16 Uhr ließ der Regen auch nach. Die Sonne kam zum Vorschein und meine Sachen begannen zu trocken. Vom Strand ging es dann etwa 3km durch ein Waldstück die "Marbaek Plantage". Sehr schönes Wäldchen. Am Wegesrand stieß ich auf eine rießige Horde Pilze die wie Pfifferlinge aussahen. Kurz einen etwas genauer betrachtet und siehe da, er hatte Leisten und keine Lamellen. Ich lag mit meiner Vermutung richtig. Allerdings waren es noch kleine Babys, noch zu klein. Sonst hätte ich mir welche für das Abendessen mitgenommen. Von da an ging ich im Pilz-Modus durch das Waldgebiet :) Aber außer der Horde Pfifferlinge fand ich nur noch einen Birkenpilz. Wieder kam ich an einem schönen Shelter vorbei, aber es war noch etwas zu früh um dort zu bleiben. Ich machte dort Pause, genoss es, nach dem Regen, in der Sonne zu sitzen und aß etwas. Jetzt bin ich an meinem "Teltplads" in der Kjelts Plantage und es ist ein toller Platz. Kein Shelter aber den habe ich ja auch im Rucksack. Dafür eine Feuerstelle, Toilette und 400m weiter soll es auch eine Wasserzapfstelle geben. Die schaue ich mir Morgen an. Ich bin echt begeistert von diesem Netzwerk an freien Plätzen, zum Übernachten und Zelten, die es hier in Dänemark gibt. Diese Plätze sind echt zahlreich vorhanden.

    Liebe grüße, gena
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    Natalia Klemmer

    👍💪

    Natalia Klemmer

    👍😘

    Manbutex

    Es macht viel Spaß dir zu folgen. Die Shelterplätze in Dänemark sehen ja noch besser aus als ich mir vorgestellt habe. Freue mich schon darauf sie selber kennen zu lernen. Weiterhin viel Spaß auf deiner Wanderung

    GenaGeht

    Vielen Dank 😁✌️ Ja die Shelter Plätze sind echt grandios. Könnte nur Fotos von denen posten 😅, aber dann wäre kein Platz mehr für anderes. (Pro footprint nur 10 Fotos) Liebe Grüße, gena

    2 more comments
     
  • Day2

    Ein aufregender Tag geht zu Ende

    June 20 in Denmark ⋅ ⛅ 14 °C

    Guten Morgen Ihr Lieben, der Tag ging zu Ende mit einem wunderbaren Fußmarsch, der nach der langen Fahrt richtig gut tat. Erst entlang der Bucht und dann durch den kleinen verträumten Ort Dragør. Eine nette Kellnerin des Café Blink hat uns sogar noch als letzte Gäste des Abends herzlichst versorgt. Die Restaurants hatten entweder schon geschlossen oder gerade die Küche eingestellt.
    Müde aber happy über unser eigenes kleines Zuhause sind wir nach einer kalten Dusche tief und fest eingeschlafen.
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You might also know this place by the following names:

Kingdom of Denmark, Dänemark, Denmark, Denemarke, Dɛnmak, ዴንማርክ, Dinamarca, Denemearc, الدنمارك, ܕܐܢܡܐܪܩ, Danemarka, Данія, Дания, Danemarki, ডেন্মার্ক, ཌེན་མཱརྐ།, Danmark, Danska, Danimarca, Dánsko, Dëńskô, Дани, Denmarc, ཌེན་མཱཀ, Denmark nutome, Δανία, Danujo, Taani, Danimarka, دانمارک, Tanska, Danemark, Danemârc, Denemark, An Danmhairg, ડેનમાર્ક, Yn Danvarg, דנמרק, डेनमार्क, Danmak, Dánia, Դանիա, Dinamarka, Dania, Danmörk, デンマーク王国, დანია, Denmaki, Danmarki, ដាណឺម៉ាក, ಡೆನ್ಮಾರ್ಕ್, 덴마크, Ḍēnamārka, Denimaaka, Danemarca, Danɛmarike, ເດນມາກ, Danija, Danemalaku, Dānija, Danmarka, Данска, ഡെന്‍മാര്‍ക്ക്, डेन्मार्क, ဒိန်းမတ်, Denmakhi, Däänmark, Denemarken, Dannemar, Danemarc, ଡେନମାର୍କ, Denemarrick, ډېنمارک, Danimariki, Dánmárku, Danemêrke, ඩෙන්මාර්කය, Danimarkë, டென்மார்க், డెన్మార్క్, เดนมาร์ก, Tenimaʻake, دانىيە, ڈنمارک, Đan Mạch, Danän, דענמארק, Orílẹ́ède Dẹ́mákì, 丹麦, i-Denmark

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