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Dominican Republic

Dominican Republic

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  • Day191

    Nicht allzu weit entfernt von Puerto Plata liegt der bekannte Surferort Cabarete. Wir kommen dort in einem Airbnb unter. Das war die günstigste Option und wir müssen ein gutes Stück zum Strand laufen. Die Wegbeschreibung online ist gut und wir finden unsere Unterkunft ohne Probleme. Das einzig Nervige sind, wie immer, die stumpfen Motorradfahrer, die mit ihrem ständigen "Moto, Moto?!" schon fast witzig wären, würden sie einen nicht so wahnsinnig aggressiv machen wenn man gerade schwer bepackt ist, Essen sucht oder mit dem Reisepartner angeregt diskutiert... 🏍 🙋🏾‍♂️

    Die Nachbarschaft in der wir unterkommen ist eigentlich sehr nach unserem Geschmack - so richtig mittendrin im Alltag der Einheimischen. Es krähen jede Menge Hähne in der Nacht 🐔, Hunde bellen 🐶 und laute Musik dröhnt aus den Colmados 🎶 - Kioske, die einen mit der täglichen Ladung Cola und Chips versorgen. Trotz des Lärms fühlen wir uns in unserer Unterkunft sehr wohl, bis auf die fehlende Klotür (Bad liegt direkt neben dem Schlafzimmer) sehr wohl…”Schaaaatz?!” 😂

    Wir machen uns gleich nach Ankunft auf die Jagd nach Früchten für das morgendliche Frühstück und schlendern nochmal eine Runde über den Strand. Der sieht wirklich schön aus, vor allem durch die unzähligen Palmen. Die sind im Gegensatz zu den Bahamas unglaublich zahlreich in der DomRep vertreten! 🌴 Bei Anbruch der Dunkelheit wird der Strand bereits von einigen der aneinander gereihten Restaurants und Bars mit lauter Musik beschallt. Leider ist kein Salsa dabei und wir werden diesen Abend keinen Dinero hierlassen. Mit einem Bierchen etwas abseits der Bars lassen wir den Abend ausklingen. Wir beobachten mehrere Jogger am Strand und beschließen es Ihnen am nächsten Morgen gleichzutun. 🏃🏼‍♀️🏃🏼 Aber erstmal werden die Überbleibsel des 4kg-schweren Fisches aus Maimón verspeist. 😋

    Cabarete befindet sich in der Nähe eines gleichnamigen Nationalparks, in dem man sich so genannte "Cuevas" - Höhlen mit Stalagmiten und Stalaktiten ansehen kann. Als wir das Eingangstor erreichen, wird uns, nicht wirklich zu unserer Verwunderung, wieder eine Tour mit Tourguide zu einem recht sportlichen Preis angeboten. Immer die gleiche Masche! 🙄 Wir entschließen uns somit für einen Strandtag. Das Wetter ist zwar lange nicht mehr so beschissen, wie zuvor, allerdings regnet es sich manchmal ab. Jessy erinnert sich an ihren letzten Urlaub in der Karibik, welcher von einem Hurrikan und somit viel Regen heimgesucht wurde. Stichwort: Nebensaison! Damals wurde der warme Regen einfach ignoriert und ins Wasser gegangen. Da ist man dann ja eh schon nass, 😜 also springen wir in die warmen Fluten, surfen die Wellen und warten den Regen ab!

    Wir sehen schon von weitem die Kites am Strands mit ordentlich Wind umwedelt. Für das Kitesurfen ist Cabarete bekannt über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Schon ein spektakulärer und beeindruckender Sport. 🏄🏼 Wir probieren es nicht aus, da wir schon vom Zusehen hungrig werden. Wir tapern also in die Unterkunft um uns Platanos mit Ei und ein wenig Gemüse zuzubereiten. Das hat isch bei uns schon als gut und günstiges und vorallem nahrhaftes Essen eingebürgert. Frittiertes und einfaches Essen verspeisen wir schon tagsüber genug, wenn mal keine eigene Küche zur Hand ist und das Tagesbudget schon fast aufgebraucht ist. 😄 Nach dem Abendessen wollen wir uns ins Getümmel am Strand mischen und gehen zur Promenade. Wir setzen uns ins erstbeste Lokal direkt am Strand, das eine Happy Hour noch für 10min ausweist und bestellen uns jeder zwei Cocktails. 🍹🍹 Die Hora Feliz gilt hier den kompletten Abend, da man hier ja immer gut drauf ist… Als wir uns so umschauen, wird uns bewusst wie viele vor allem deutsche und französische alleinstehende ältere Männer sich mit jungen dominikanischen Frauen umgeben. Ganz offensichtlich geht es hierbei in den wenigsten Fällen um die wahre Liebe und wir schwanken zwischen Fremdschämen und Ekel. 😣 Auch wenn es wohl eine Win-Win-Situation ist, der Anblick ist alles andere als schön, wenn sich lüsterne 60-Jährige mit geldgierigen 20-Jährigen betatschen. Wir schlürfen unsere Cocktails und schauen lästernd dem bunten Treiben zu. 🙇🏼‍♀️🙇🏼 In der entspannten Fernseh-Pose fängt uns jedoch noch ein haitianischer fliegender Händler ab. Er hat zwei "handgemalte" Bilder dabei und möchte uns diese natürlich verkaufen. Der Preis ist niedrig, aber eigentlich haben wir generell kein Interesse. Leider lässt der gute Herr nicht so leicht von uns ab, vor allem nicht, als er merkt, dass Philipp auch Französisch spricht. 🙄 Letztendlich kaufen wir ihm ein Bild ab und fühlen uns danach ein Stückchen besser, nach all dem Fremdschämen für die eigenen Landsleute am Nachbartisch. 😑

    Der nächste Morgen beginnt mit Joggen am Strand. Wirklich eine tolle Strecke und ein vor allem breiter Strand. Barfuß laufen wir eine Stunde und springen danach noch kurz ins Wasser. Kann man sich glatt dran gewöhnen 😉 Nach dem Frühstück machen wir uns wieder mit dem Guagua, dem ÖPNV der DomRep in Form eines klapprigen Minivans, auf den Weg nach Las Terrenas, wo wir mal wieder Couchsurfing gefunden haben. 👍🏻 Zunächst versuchen uns die Taxifahrer ihre 10-fachen aber, ach, so günstigen Preise anzudrehen. Schweinchen Schlau hat sich aber bereits informiert und kennt den Preis mit den öffentlichen Kleinbussen. Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich und hoffentlich. 😄

    Highlights Jessy: Laufen am Strand, Wellenreiten

    Highlights Philipp: auf dem unausgebauten Dach unseres Airbnb ein Bierchen schlürfen mit Blick auf Sterne und Akustik des Viertels, langer Palmenstrand, Wellenreiten
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  • Day199

    Weg von der Küste, inmitten des Landesinneren, fahren wir in die Berge nach Jarabacoa. Dieser Ort wird uns von mehreren Einheimischen wie auch Touristen als schönster Ort abseits der Küste empfohlen. Zudem soll man dort gut Wasserrafting machen können. 🏞Wir haben dort für nur eine Nacht eine Pension namens "Mi tia yesi" über gebucht. Den Tag danach wird es für uns nämlich schon wieder ans Couchsurfing bei einer zugezogenen Französin gehen. 😍
    Die Pension ist eine sehr schöne Unterkunft mit jeder Menge Platz, da wir die einzigen Gäste sind, für uns zwei und super sauber. Die Gastgeberin kümmert sich hervorragend und bringt uns am Abend sogar noch einen Teller Suppe vom Familienabendessen rüber und entschuldigt sich dafür, dass es so regnet. Und das tut es ordentlich und seit Stunden. ☺️

    Am nächsten Tag machen wir uns zu einem der 3 bekannten Wasserfälle in Jarabacoa auf. Ja, eigentlich sollten wir davon langsam mal genug haben, aber Einer geht immer noch... 😄 Jimenoa 1, so der Name des größten Wasserfalls, ist etwas weiter entfernt und wir nehmen ein Mototaxi. Zu dritt gehts auf dem Motorrad bergauf und die Maschine schauft. Oben angekommen im Nationalpark, wird wieder zum Wasserfall hinabgewandert. Der Wasserfall ist schon beeindruckend, aber das beste sind die Klettermöglichkeiten auf den Felsen daneben. So lassen wir uns nieder und genießen ein wenig die Natur. 😌 Lediglich zwei Grüppchen Touristen sind noch am Wasserfall, u.a. eine französische Familie ist noch am Wasserfall.

    Den Weg zurück in die Stadt wollen wir laufen, geht ja bergab und die Straße ist kaum befahren. Auf halber Strecke fängt uns die französische Familie vom Wasserfall ein und nimmt uns mit ins Dorf. Der Vater ist derzeit als Helfer bei Ärzte ohne Grenzen In Haiti tätig. Sehr nett und perfektes Timing, da es schon wieder anfängt zu regnen. Mittlerweile sind wir schon ganz gut ausgerüstet mit Schirm und Regenjacke und tropisch ist es ja auch. Selbst bei Regen ist hier absolut kein nasskaltes Schmuddelwetter wie in Hamburg oder Berlin ☔️

    Leider hält der Regen lange an, sodass wir noch bis abends in der Pension verbringen und warten bis wir zum 1,5 km entfernten Couchsurfing wackeln können. Auf Nachfrage, ob unsere nächste Gastgeberin, Cathy, uns abholen kann, antwortet sie nur, dass das Auto schon drinnen steht. Ok... wir sind ihr generell schon skeptisch gegenüber gestimmt, da sie uns etwas für die zwei Nächte berechnet und das nun mal nicht das Prinzip vom Couchsurfing ist. ☹️ Ist immernoch günstiger als andere Unterkünfte im Ort und so gehen wir darauf ein.

    Wir kommen mit einem Taxi trockenen Fußes bei Cathy zu Hause an und werden von ihren 4 Hunden empfangen.🐶🐶🐶🐶 Cathy und ihr Ex-Freund, der dort jeden Abend abhängt, lassen uns herein und richten uns in unserem Zimmer ein. Wir ziehen uns zunächst etwas zurück und fühlen uns nicht wie beim Couchsurfing, sondern eher airbnb. Allerdings könnte es dafür etwas sauberer sein, naja und über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten - Schmetterlinge und Glitzer an Gardinen, Nachttischlampen und Spiegeln. Hauptsache sie lästert noch über die Dominikaner und deren schlechten Einrichtungsgeschmack. 🙄 Auf Small Talk sind wir daher nicht aus, aber Lady blue. 🙋🏼 Ja, das ist ihre Firma, unter der sie Kaffee vertreibt, den sie von Bauern in der Nähe kauft roh kauft und malen und rösten lässt. Sie ist 49 und Französin, lebt seit 25 Jahren in der Dominikanischen Republik. Ihr Spanisch ist perfekt und wir wechseln zunächst zwischen Spanisch, Englisch und Französisch.
    Ihr ist es nach Unterhaltung und sie bittet uns noch mit ihr am Abend zu quasseln, wozu wir uns aus unserem Zimmer noch mal rausbewegen. 😐

    Da uns noch zwei Wasserfälle fehlen und das Wasserrafting auf Grund des Regens ausfällt, fährt uns Cathy (gegen Geld) und bietet sich spontan als unser Guide an. 🙄 Sie ist anscheinend bekannt dort und muss keinen Eintritt zahlen. Wir stapfen zu dritt die Hängebrücke entlang, knipsen ein paar Fotos am Wasserfall und Cathy setzt uns auf dem Rückweg so ab, dass wir zu Fuß Wasserfall Nr. 3 erreichen können. 🚶🏼‍♀️🚶🏼Ebenfalls ein toller Ort zum klettern und wir sind froh diesen Ort ohne Cathy zu besuchen. In ihrer Nähe fühlen wir uns nicht wohl und sie hat ständig einen unbefriedigten Gesichtsausdruck und generell ein unausgeglichenes Wesen mit vielen Ungereimtheiten in ihrem Leben. Wir speisen unseren Mittagssnack 🍌🥕auf den Felsen und gehen danach wieder Richtung Zentrum. Der Regen verschont uns heute und wir wagen uns noch weiter zur Kaffeefabrik. ☕️Dort gibt es eine Führung nur für uns zwei und auf Spanisch, was wir echt super verstehen. Gut, die Dame spricht auch ausnahmsweise mal langsam, im Gegensatz zu fast all den anderen Leuten auf der Straße oder in Geschäften. Wenn Ausländer fragen ob man es nochmal wiederholen soll, heißt es nicht das man es einfach nochmal genauso schnell und undeutlich wiedergeben soll! 😄

    Cathy nimmt uns wie bereits im voraus mit ihr abgeklärt am nächsten Tag mit nach Santo Domingo. Sie will auf einem Markt an der amerikanischen Botschaft ihren Kaffee verkaufen. Ihr durch und durch dreckiges Auto klappert und riecht nach nassem Hund. 😷 Natürlich kommt zum Ende der Fahrt auch noch die Frage, ob wir ihr mit dem Benzin helfen können. Generell natürlich kein Problem, aber dass sie für jeden Furz Geld von uns haben möchte nervt. 😠

    Sie lässt uns bei einem französischen Supermarkt raus - Ach, diese patriotischen Frenchies! - und wir nehmen ein Taxi für den restlichen Weg bis zum Caribe-Tours-Busterminal, von dem wir schon gen Puerto Plata gefahren waren. 🚖 10 Minuten vor Abfahrt kommen wir erst an, da morgens Rush Hour war und bekommen gerade noch einen Platz im Bus nach Barahona. 🚌 Drei Stunden später erwarten uns in Barahona mit die größten Widerlinge und respektlosesten Menschen am Minivan-Stand. Eine Gruppe Männer sitzt dort auf einer Bank und machen jede Frau, die vorbeigeht an, inklusive Antatschen (auch untereinander). Während Philipp Geld besorgt, muss Jessi ihre Wut und Anwiderung im Zaum halten. 😤 Der Ort ist wirklich nicht schön, mit bettelnden und schuheputzenden Kindern und Bettlern, mit Kleinkindern an der Hand, die uns als schlechte Menschen betiteln, weil wir Ihnen kein Geld geben. 😥 Ganz anders als Kolumbien oder Mexiko, auch wenn unsere beiden Lieblingsländer nicht fehlerfrei sind. Der nächste Schrotthaufen ist dann auch schon unser Bus und bringt uns nach Pedernales. Wir kommen der berühmten Bucht näher. 😍

    Highlights Jessy: Kaffeefabrik besichtigen, alle drei Wasserfälle in Jarabacoa, Mittagessen am Wasserfall, super liebe Gastgeberin in der Pension

    Highlights Philipp: Wasserfälle, kolumbianisches Lokal mit kochenden Muttis, Hunde und Papagei bei Lady Blue
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  • Day183

    Anders als Jessy noch in Erinnerung hatte, empfängt uns die Dominikanische Republik nicht mit Blumenkettchen und Begrüßungspersonal einer großen Hotelkette am Flughafen in Santo Domingo, der Hauptstadt von DomRep. Wir werden schon seit über einer Stunde von unserem Couchsurfing-Host Ramon erwartet. 🙋🏽‍♂️ Er ist Ende Dreißig, hat zwei Kinder von zwei verschiedenen Frauen, ist Assistent in der Gynäkologiepraxis seines Vaters, kifft sich jeden Tag mehrmals die Birne dicht und will eigentlich nur surfen 🏄🏽. Der Flughafen liegt ziemlich weit außerhalb der Stadt und wir sind Ramon sehr dankbar, dass er uns abholt. Nach dem ganzen Bootfahren müssen wir uns erstmal wieder als vagabundierende Landratten etablieren. Er fährt mit uns schnurstracks zum Strand "Boca Chica", wo wir mit lauter Handy-Musik und Bier am Strand entlang schlendern und komisch von den Einheimischen beäugt werden. 🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♂️🎶 Grad prächtig ist der Strand nicht und wir kommen mit Müll und Armut in der DomRep in Kontakt.

    Zu Hause bei Ramon angekommen lernen wir Nick kennen und taufen ihn kurzer Hand Dummschwätzer. 🙋🏻‍♂️ Nick ist ca. 50 und wurde gerade von Frau und Kind verlassen. Daher lebt er nun bei Ramon als Zwischenlösung. Er labert uns in Grund und Boden und wir wissen im Handumdrehen alles über ihn, gewollt oder eben nicht... 🙄 Er erzählt auch alles auf eine Brooklyn-Art (wo er aufgewachsen ist) mit viel Gestikulation, schweren Wörtern und einer sehr beschreibenden Erzählweise: “ich sagte...dann sagte er...dann hab ich so gekuckt...er hat daraufhin die Hand so gemacht…”. Naja nett ist er trotzdem und versucht uns unermüdlich mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. In Ramons ziemlich geräumiger Wohnung gibt es ebenfalls Babykatzen 🤗🐱 Sehr niedlich die drei, auch wenn wir eher eine Abneigung gegenüber Katzen haben, trösten die uns ein paar mal über das Recht beschissene Wetter hinweg. DomRep hat zwar laut Wetteranalysen nur 10 Regentage im April wie auch Mai, aber die nehmen wir dann auch gleich mal mit 👍🏻🌧 Naja somit wird nichts aus einem Tanzabend wie auch einem Straßenfest, was ausfällt. Zwischen den ganzen Gewitter und Schauern huschen wir trotzdem durch die koloniale Altstadt 🏛, sowie durch die älteste Universität Amerikas aus dem 16. Jahrhundert. Wir kaufen mit den beiden Typen 🏫 Obst auf dem Markt in
    "Little Haiti" ein 🍍🍉🍌und schlendern durch Chinatown. 🎎

    Was kann man noch so bei schlechtem Wetter machen, außer Tatortreiniger im Stream anschauen? Mal wieder bewegen und den Bootsspeck in Wallung bringen. 🏃🏼🏃🏼‍♀️ Wir rennen also die Promenade, sogenannte Malecon, entlang. Promenade ist eigentlich das falsche Wort, da man hier nicht so gern spazieren gehen möchte. Es sieht größtenteils schlimm heruntergekommen aus, Betonbänken liegen kreuz und quer herum, Obdachlose labern einen immer wieder doof von der Seite an und der Gestank des Mülls an jeder Ecke lässt das Gesicht grün werden! 🤢 Es gibt zudem riesige Müllwellen die Tonnen von Plastik und anderem Abfall an den verwahrlosten Strand spülen. Straßenkids durchpflügen ihn nah Brauchbarem am Strand wo sie gleichzeitig auch in Gesteinshöhlen unter Plastikplanen wohnen. Ein Touristenort ist das hier definitiv nicht! 😑

    Sonst wird viel gechilled zu Hause. Wir haben unser eigenes Zimmer, eigentlich das von Nick, der nunmehr in einem reichlich dekoriertem Kleinkinderzimmer übernachtet. Die ganze Wohnungsdecke, nicht ausgenommen unser Zimmer, gibt schnell auf dem durchgängigen Regen standzuhalten und es wird nasser und muffiger in der Bude. 🌧 Die Dachterrasse können wir somit auch nicht zum Wäschetrocknen nutzen und versuchen krampfhaft es krampfhaft mit Ventilatoren. Der Fernseher läuft non-stop mit und wir werden lautstark von dem Geschrei und Geballere in Actionfilmen berieselt. 🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♂️ Nach drei Tagen wollen wir nicht weiter warten, dass das Wetter besser wird und machen uns, trotz Unwetterwarnungen auf den Weg in den Norden der Insel, nach Luperon. Denn dort haben wir den Hallenser Marco auf (für uns) Boot Nr. 3 über Findacrew gefunden, der uns beherbergen kann. 😍
    Wir verabschieden uns von Ramon und sein Vater, der ebenfalls perfekt englisch spricht, fährt uns zum Terminal von Caribe Tours. Das ist das größte Busunternehmen in der DomRep, was uns für relativ wenig Geld und hochklimantisiert in den Norden der Insel bringt. 🚌

    Highlights Jessy: Couchsurfing in der Dominikanischen Republik, Entdecken der DomRep ohne Hotelleben, weitere Chance auf einem Boot gefunden, Babykatzen

    Highlights Philipp: Straßenleben in einem einheimischen Viertel von Santo Domingo, krasse Zustände aber auch Entwicklungspotenzial an der Promenade, Situationskomik mit Nick, der das garnicht witzig meinte
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  • Day189

    Also zumindest für Jessy gehts jetzt das zweite mal nach Puerto Plata! Diesmal mit dem Bus und nicht im Flieger. Nach dem 7-er-Quetschtaxi nach Imbert, bringt uns der Bus innerhalb einer Stunde dorthin und wir laufen noch trockenen Fußes vom Busterminal zum Hotel. 🚶🏼‍♀️🚶🏼 An dieser Stelle ein “Hoch” auf Jessi und ihr wirklich smartes iPhone, was uns mithilfe GPS und Routenplaner stets ziel- und vorallem Verarsche-sicher ans Ziel bringt...oder zumindest zeigt, wo das Ziel wäre. Wir checken also in Puerto Plata in unser recht kahles jedoch sehr sauberes Zimmer ein und freuen uns vor allem über zweites! Die letzten Unterkünfte waren nun mal hygienisch eher mangelhaft. 😷 Das Hotelpersonal (Familienbetrieb) macht sofort einen sehr netten Eindruck und der Papa spricht sogar ein wenig Deutsch. Wir erfahren wenig später, dass er für den Vertrieb der Bild-Zeitung in der DomRep zuständig war bis das Internet an die Macht kam 📰 Naja Klatsch und Tratsch lebt ja auch noch online weiter 😝 Erstmal gibts ein Nickerchen im Hotel. Als wir wieder wach wurden in unserer fensterlosen Kammer und uns nach vorne begeben, regnet es wir zuvor in Santo Domingo.... 🌧

    Wir wagen uns trotzdem vor die Tür und schreiten an der ziemlich verlassenen Promenade entlang. Einige traurige und vor allem ältere alleinstehende Herren sitzen schon fast bemitleidenswert an den Strandbuden herum und nuckeln an ihren Bieren während junge Dominikanerinnen sie bedienen und für Unterhaltung sorgen... 🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♂️

    Im Hotel haben wir erfahren, dass es dieses Wochenende zur Feier des 1. Mai ein sogenanntes Dorffest geben soll: "Fiesta del Pueblo". Na dann mal hin da! Als wir ankommen ist leider noch nicht viel los und es wird noch aufgebaut. Wir lassen uns sagen, dass es um 20 Uhr anfängt und spektakulär wird. Die Band sieht eher klassisch aus und das angekarrte Publikum macht auch nen herausgeputzten, fast schon schnöseligen Eindruck. Sieht zumindest schon mal nach was aus mit der riesigen Bühne im Amphitheater direkt am Wasser. 🏟 Wir schlendern also noch ein wenig durch die sehr verlassenen Straßen von Puerto Plata. Es gibt generell wenig zu sehen, lediglich ein paar hübsche Häuser sowie einen Marktplatz mit Kirche, der ein paar Touris anlockt. Wir essen in einer Burgerbude, die von ein paar Jungs in den 20ern betrieben wird. 🍔🌯 Dort sind neben dem Empanada-Laden eine Straße weiter, die meisten Einheimischen. Empanadas können wir seit einer Empanadaorgie im Hause Camilla in Bogota wirklich nicht mehr sehen! 🤢 Nach der “proletarischen” Küche gehts wieder zurück zum Fest. Wir schleichen ein wenig herum und ergattern tatsächlich Wein und Rum umsonst. 🍷🥃 Auf einmal befinden wir uns nämlich neben einer (garnicht so schönen) Schönheitskönigin und hundert weiteren aufgebretzelten Personen. Unser Heimvorteil, die helle Haut, lenkt von unserer hochgradig underdressten Erscheinung ab. 💁🏼💁🏼‍♂️ Dann fängt auch schon das Konzert an und es trällern abwechselnd in der DomRep bekannte Soprane die aktuellen Schmusehits, zu denen zwischen den Reihen die stämmigen Hüften gewiegt werden. 🗣🎶 Wir können uns das nicht länger als eine Stunde geben, genauso wenig wie die freche Unmenge an Rum, die uns in den Bechern gefallen war und machen uns wieder auf den Heimweg. Unser wirklich sehr sympathisches Hotel verliert wenig später aufgrund der dröhnenden Musik der Diskothek nebenan an rasant Sympathie. Der Nachtportier verspricht uns Linderung nach 1 Uhr morgens, was mit 2 Folgen Tatortreiniger auch problemlos erreichen. Die Diskothek gibt sich aber noch nicht geschlagen.... naja wozu gibt es Ohrenstöpsel. 🙉

    Am nächsten Tag machen wir uns zu den Wasserfällen in der Nähe auf. Die sogenannten "27 Charcos" liegen ca. 1 Stunde entfernt und sind gut mit Bus zu erreichen. Leider kommen wir zu spät an, sodass es keine Touren mehr gibt. 🙄 Allerdings hätte der hohe Wasserstand im Bach aufgrund des Regens dies ohnehin verhindert. Also wieder zurück nach Puerto Plata.

    Der nächste Tag wird also bewusst früh gestartet und wir beginnen unseren zweiten Anlauf zu den Wasserfällen. Wir kommen zeitgleich mit zwei Amerikanerinnen an und kommen ins Gespräch. Wir buchen zusammen die 12 Wasserfälle, denn 27 sind derzeit aufgrund des starken Regens nicht möglich, zu gefährlich. 🏞 Zufällig haben die beiden eine GoPro dabei, von der wir gleich auch noch unseren Nutzen haben. 📸 So ein Ding brauchen wir auch, wenn die nächste Reise wieder ansteht..ach, eigentlich generell. Wir wandern zunächst eine halbe Stunde bergauf mit diversen Pausen, in der uns die Mücken zerstechen. Auf dem Weg wird unsere 7-köpfige Gruppe immer größer und schlussendlich sind wir um die 25 Leute. Eine Touri-Veranstaltung, die wir eigentlich versuchen zu meiden, aber hier geht es nun mal nicht anders. 😑 Die Tourguides führen uns nun zu den Wasserfällen, was eigentlich eine mehr oder minder große Felsspalte ist, durch die hindurchgerutscht, -gesprungen oder -geschwommen wird. Das Wasser nimmt hier und da ganz schön Geschwindigkeit drauf. Mit Helm und Schwimmweste kann uns ja nicht passieren.... Wir springen 6m in die Fluten, rutschen steile Steinformationen hinunter und stapfen über Stein und Matsch im Bach entlang. 😄 Eine Veranstaltung, die es so in Deutschland nicht geben würde. Dort müsste man zunächst alle Rechte abtreten, Haftungsausschlüsse unterschreiben, die es theoretisch geben könnte und generell viel mehr Sicherung haben. 📜 Eine aus unserer Gruppe muss humpelnd hinunter geleitet werden, da sie den Kampf gegen den Fels verloren hat. 🤕 Wir sind adrenalingeladen und froh, dass uns nichts passiert ist und steuern mit dem nächsten Taxi (zu zweit auf dem Beifahrersitz gequetscht) einen kleinen Ort namens Maimón an. Dort soll es laut Empfehlung unseres Hotelbesitzers den besten Fisch geben. 🍴🐟 Die Massen an Wochenendausflüglern lässt darauf schließen, dass dem so ist und wir ordern dann einfachheitshalber den Fisch, den der Nachbartisch hat. Preise stehen nicht auf der Karte, aber wir machen deutlich einen Fisch von der Menge her passend für zwei Personen zu bekommen, nicht für 4 Personen wie am Nachbartisch. Spanische Sprache: schwere Sprache! Wir enden mit einem mehr als 2kg schweren Fisch plus Beilagen und Vorsuppe, alles im Wert von 40 US$! 😅 Der Preis haut uns zunächst um, war aber gerechtfertigt und der Fisch reichte für zwei Tage und große Abendessen!

    Abends geht es zum "Food Pop Festival" nebenan mit deutschen Preisen ganz im Hipster-Style mit zu lauter Elektromusik und alternativen Schmuck- und Kleiderständen. Da es mal wieder regnet ist das Fest mehr als spärlich besucht und es kostet zudem 3 US$ Eintritt. 🎟 Wir haben Mitleid mit den traurigen und nassgeregneten Budenbesitzern und schauen uns das Fest mal an. Einige teure Snacks und Souvenirs später, wandern wir nochmals in Richtung Stadt. Dort soll es die zweite Veranstaltung geben, diesmal mit Salsa-Tanzen auf dem Marktplatz und angrenzenden Straßen! Gut dann mal los! 💃🏼🕺🏼 Angekommen: und täglich grüßt das Murmeltier... der Regen lässt auch diese (augenscheinlich ähnlich spießige Veranstaltung am Vortag) sprichwörtlich ins Wasser fallen. ☹️ Gar nicht schlimm eigentlich für diesen ohnehin schon ereignisgeladenen Tag und unsere morgige Weiterreise nach Cabarete. 🚐

    Highlights Jessy: Puerto Plata außerhalb der großen Hotelanlagen sehen, 6m-Sprung vom Wasserfall, sehr nette Hotelbesitzer, 2kg-Fisch in Maimón

    Highlights Philipp: 12 Charcos, heimliches Untermischen auf der Schnöselparty, Puerto Plata fast ohne Touris
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  • Day194

    Nun gehts es auf die Peninsula "Samaná", die uns schon wärmstens von unserem Kumpel Ernesto empfohlen wurde. Wir stoppen zuerst in Las Terrenas und haben dort tatsächlich Couchsurfing gefunden. Patrick heißt er und ist Kanadier 🙋🏻‍♂️ Er hat in dem Touriort Las Terrenas, welcher von hier lebenden und hierhin reisenden Franzosen dominiert wird, ein Hostel mit Restaurant und Bar eröffnet. In seinem Profil auf Couchsurfing heißt es, dass er einmal Millionär war und ein ziemlich großes Unternehmen geführt hatte. Das wurde ihm dann zu viel, vorallem durch ein verlorenes Gerichtsverfahren. Er hat seiner ganzen Vergangenheit, ebenfalls seiner Frau und Familie, den Rücken gekehrt und ist in die DomRep ausgewandert. 😮 Als wir ankommen werden wir zunächst von Andrew, einem seiner Geschäftspartner empfangen. 🤑 Der möchte uns sofort Touren verkaufen und findet uns schon weniger sympathisch, als er merkt dass er damit mit teuren Adventure-Touren bei uns auf Granit beißt. Wir bekommen ein Doppelstockbett in einem 6-Bettzimmer. Dort schläft mit uns eine Französin, Lison 🙋🏻, supernett, mit der wir uns auf Anhieb gut verstehen und die nächsten Tag einiges zusammen unternehmen werden. Einzig komisch ist, dass sie normal als Hostelgast bezahlt und wir eben nicht. Wir empfehlen ihr Couchsurfing und sie ist sehr angetan, erzählen aber nicht, dass Patrick unser Host ist. 🤥

    Als wir unsere hingestellt hatten, verspüren wir Hunger. Also bestellen wir etwas in seinem Restaurant im Hostel, da uns nicht mehr nach Kochen ist. Zudem steht in Patricks Couchsurfing-Profil, dass er sich freuen würde, wenn Couchsurfer das ein oder andere bei ihm als Gegenleistung konsumieren. 🤜🏻 Deal! Es gibt Hühnchen mit Gemüse, was preislich in Ordnung ist. Später lernen wir Patrick kennen und er setzt sich zu uns an den Tisch und holt noch einen Kanadier dazu, der einsam an der Bar sitzt. Nun erzählt er uns auf unser Nachfragen nochmal live seine Memoiren...und holt dabei kaum Luft. Ob alles stimmt, können wir schwer sagen, aber manches klingt schon filmreif. Er geriet in Zahlungsverzug, aber nur einen Tag. Daraufhin zog die Bank den flexiblen Tilgungszins von heut auf Morgen auf das Dreifache an, was Patrick für seine zahlreichen Immobilien nicht mehr bedienen konnte. Alles war nur über Kredite (Kreditsumme: 52.000.000 US$) finanziert und wurde durch Mietzahlungen getilgt. Er war also plötzlich vom Millionär zum Insolventen geworden. Als die Entscheidung im Hinterzimmer das Gerichtssaales feststand, überschrieb er alle Immobilien der Bank, übergab symbolisch den Generalschlüssel und verließ das Gebäude durch den Hinterausgang. Er ging direkt zum Wasser und entledigte sich all seiner Sachen bis auf eine Sonnenbrille und ging nackt nach Hause. 🤣 Ja klar, war bestimmt genau so, und dann hat ihn ein Einhorn auf einem Regenbogen abgeholt. 🦄🌈 Naja zumindest unterhaltsam ist es, auch wie er das Hostel aufgebaut hat. Wir hören ihm eine gute Stunde zu, trinken dabei einen Mojito in der Happy Hour und klettern dann ins Hochbett. 😴

    Morgens gehen wir mit Lison zum Supermarkt um Frühstück und vor allem Wasser zu kaufen. Leitungswasser ist, wie in so vielen Ländern unserer Reise, ungenießbar. Also wird gebuckelt und die täglichen 4 Liter Wasser pro Nase kommen uns schon allerhand vor. Lison kennt sich schon ein wenig im Örtchen aus und leitet uns den Weg. Sie bleibt bei der Boulangerie Francaise hängen und wir machen uns auf die Jagd nach unserem Früchtefrühstück. Die Beute wird mit hervorragendem Ausblick im Hostel verspeist. Während wir 3 im Gaststättenbereich sitzen, wird Lison allerdings schon das zweite mal aus unserem Zimmer beklaut. 😲 Es fehlen diesmal 20€ aus ihrem Portemonnaie, wobei nur ein großer Schein gemopst wurde und die anderen ruppig wieder reingesteckt wurde. Wir verdächtigen die unsicher um sich schauende Putzfrau, die generell einen “falschen” Eindruck macht. 🕵🏼‍♀️🕵🏼 Sie huscht während unserer Zeit im Hostel immer wieder um uns herum, lukt ins Zimmer und nutzt jede Chance ungestört zu unserem vom Barberiech nicht einsehbaren Zimmer zu verschwinden. Von nun an sind wir vorsichtig und verstecken unser Hab und Gut und strafen die vermeintliche Elster mit skeptischen Blicken. Wohl ist uns ab da nicht mehr und wir berichten Patrick davon. 😒 Der ist seelenruhig und beruft sich auf seine alles überwachenden Kameras am Objekt. Gönnerisch erlässt er Lison eine Nacht im Hostel...und bietet ihr am selben Tag zu später Stund mit roter Nase eine Massage in seinem Zimmer an. Ein Schelm, wer da Böses denkt! Generell hatten wir bei Patrick einen guten Eindruck, da er im Gegensatz zu anderen weißen ausgewanderten älteren Herren, sich nicht mit jungen Einheimischen zur “Unterhaltung” umgibt. Aber er geht da nur eben anders vor. Die nächste Nacht verlässt eine Angestellte auch erst am darauffolgenden Morgen das Hostel.

    Wir beschließen das schöne Wetter zu nutzen und Fahrräder auszuleihen um so am besten, umweltschonend und sportlich den Ort zu erkunden. Wir stiefeln gemeinsam mit Lison zu einem Fahrradladen. Der ausgewanderte Schweizer, der den Laden leitet hat auch neben ein paar lustigen Schluchtenscheißer-Sprüchen auch ganz gute Drahtesel für uns. Nicht ganz billig, aber bei den schlechten Straßen, sollen die Räder schon gut sein. Wir verlieren keine Zeit und strampeln sofort los zu einer beliebten Fischhütte etwas weiter westlich an der Küste. Wir kommen schneller als erwartet bei Luis Fischladen an, was einerseits am Appetit, andererseits an den Fahrradrennen mit einheimischen Jungs lag...die wir alle gewonnen haben. Wir hatten aber auch einen deutlichen Materialvorteil. Die Lage der Luis´ Fischschlemmerei ist recht einsam und wirklich toll, aber auch nicht anders als viele andere Fressbuden direkt am Strand in der DomRep. Wir gehen zunächst Schwimmen bzw. wieder Wellenreiten 🏊🏻‍♀️🏊🏻🌊 Zum frühen Abendessen gibts dann Fisch direkt am Strand 🍴🐟

    Wir halten auf dem Rückweg nochmal beim Supermarkt und rüsten uns mit Wein, Schokolade und Chips aus. Das wird dann genüsslich bei Sonnenuntergang am Strand vorm Hostel konsumiert. 🍷 🌅 Als wir zurück ins Hostel kommen verweilen wir erst ein wenig und raffen uns dann doch noch auf in das berühmt berüchtigte Tanzlokal von Las Terrenas "La Bodega". Ebenfalls ein ziemlicher Touriladen, jedoch auch mit vielen Zugezogenen und bezahlter weiblicher Unterhaltung. Es gibt dazu noch Tanzanimation, in Form von männlichen wie auch weiblichen Tanzlehrern, die einen regelmäßig zum Tanzen auffordern. 💃🏼🕺🏼 Wir bestellen uns jeder ein Getränk und werden kurz darauf zum Tanzen aufgefordert. Wir schwingen die Tanzbeine zu Bachata, aber leider weniger zu Salsa. Patrick kommt wie versprochen später auch noch hinzu und gibt die zweite Runde Getränke aus. 🍻 Jeder hatte somit zwei Getränke was nun eigentlich nicht viel ist. Wir tanzen so ein Weilchen. Die Damen werden regelmäßig vom Sitzen abgehalten und dürfen ordentlich das Tanzbein schwingen. Philipp hat kriegt auch ein paar Bachata-Einheiten von einer kleinen stämmigen Dame. Patrick berichtet weiter über sein Leben dort und wer wo was zu sagen hat und wann man wie Schmiergeld zahlen muss. Ganz unterhaltsam, jedoch weniger, als sich Jessi im Hostel nochmal den Abend durch den Kopf gehen lassen muss und litt dementsprechend den nächsten Tag im Doppelstockbett. Eigentlich waren es nur 2 Getränke, Sherlock und Watson vermuten ein gepanschtes Getränk. Während Jessi sich also wieder zu Kräften schlief, bringt Philipp Lison im strömenden Regen zum Bus. Wir vermuten, dass da etwas mehr im Drink war als gewollt, aber Sherlock und Watson ermitteln noch.

    Unser geplanter Fahrradausflug zu dem Wasserfall in El Limon fällt somit ins Wasser. Philipp konnte jedoch einen guten Deal mit dem radelnden Schweizer machen, sodass unsere Zeit mit den Fahrrädern um einen Tag verlängert wird. 👍🏻 Auf nen Kater ist doch das erfrischende Nass die beste Genesung, vorallem da in der Nebensaison die Strände menschenleer sind. Ein paar All-Inclusive-Gäste marschieren zielstrebig an uns vorbei zum Abendbuffet.

    Den Ritt zum Wasserfall treten wir also am nächsten Tag an. 🚴🏼‍♀️🚴🏼 Wir werden schon weit vor den Wasserfällen von Tourguides abgefangen und regen uns abermals lautstark auf Deutsch über deren Masche auf. 😡 Je mehr die Leute labern und je mehr Touristen-Kontakt Einheimische haben, desto (charakterlich) versauter und nervtötender sind sie. Letzten Endes kommen wir nicht darum herum uns auf ein Pferd und einen Esel zu schwingen, da es die doofen Touris anscheinend sonst nicht über einen knietiefen Bach und 3 Stufen den Berg hochschaffen würden. 🙄 Unser Guide Manuel ist allerdings ganz nett und wir unterhalten uns gut auf Spanisch. Er kommt wesentlich sympathischer rüber als der typische Touri-Bequatscher. Während des langsamen und rutschigen Aufstiegs schaukeln wir in unseren Satteln hin und her. 🐴 Philipps Esel bleibt zudem alle 30 m stehen um zu fressen, weil er auch einiges mehr an Anstrengung aufbringen muss um ihn hochzutragen. 😂 Angekommen am Wasserfall versammelt sich bereits eine Busladung voll weißer Touristen am Wasserfall und zeigt sich von der besten Selfi-Seite. Wir steigen ebenso kurz ins kühle Nass und ratschen uns ordentlich die Füße und Beine an der schroffen Unterwasserwelt auf. Ist schon schön, aber weniger Leute wären schon angenehmer. 😫 Wir haben festgestellt, dass bei der Art, wie wir reisen, auf größere Menschenansammlungen monatlich angespannter und gestresster reagieren. Bereits beim Ritt abwärts stammelte Manuel etwas von, dass er dies freiwillig machen würde. Schnell ist klar, was er will. Wir lassen ihn sich trotzdem erklären, was ihm sichtlich unangenehm ist und stellen auf doof. Wir machen ihm klar, dass wir nicht bereit sind noch mehr für die Tour gezwungenermaßen zu zahlen. Trinkgeld ok, aber das ist dann doch zu dreist. Er fordert mindestens 12$. Diese unverschämte Mistkröte! Wir werden langsam verärgerter und geben ihm letztendlich ein Trinkgeld von 6$. Denn schließlich hatten wir die Tour schon vorher gebucht und wider Willen bezahlen, wobei uns der andere Schmierlappen nichts gesagt hat. 😤 Im Großen und Ganzen war es ein toller Ausflug mit viel Natur in den Bergen der DomRep. ⛰

    Als wir wieder zurückkommen ist Patrick immer noch nicht wieder da und wir hören, dass wir ihn auch gar nicht mehr vor unserer Abreise sehen werden. Er ist "spontan" nach Kanada geflogen zu seiner Familie, auch sein Geschäftspartner und seine Angestellten sind etwas ratlos... 🛫😶 Wir ziehen wieder los in die Stadt und essen erneut bei einem sehr sympathischen Food-Truck. Burrito, Hamburger und Yaroa gibts. Letzteres ist alles an Fastfood in eine Schüssel geschmissen und einfach nochmal mit Käse überbacken. 😝 Nehmen wir! Philipps Laktoseintoleranz wird da mal ausgeblendet. Das schlechte Gewissen treibt uns dazu noch einen überteuerten Cocktail und schlechtes tschechisches Dosenbier bei uns im Hostel zu bestellen.

    Am nächsten Tag geht es für uns los und wir vertun uns leider in der Annahme, wo der Bus fahren soll. Somit gibt es eine Dreiviertelstunde Fußmarsch in die falsche Richtung zur Mittagshitze mit Rucksäcken und wieder zurück. 😑 Am eigentlichen Busbahnhof erläutert uns der nette Besitzer aber seine Sicht auf sein Land und woran es noch hapert. Jede doofe Situation hat doch meistens auch irgendetws Gutes. Der Bus fährt also fast direkt neben unserem Hostel ab und wir beschmeißen uns förmlich mit schlechter Laune.

    Highlights Jessy: Reiten auf den Berg, 1A-Lage am Strand, Fahrradtour am Strand, Tanzabend in “La Bodega” ohne die “Rechnung”

    Highlights Philipp: tropisches Paradies, unterhaltsamer Lebensweg von Patrick, mit dem Fahrrad rumheizen
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You might also know this place by the following names:

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