Ecuador
Ecuador

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231 travelers at this place:

  • Day244

    1000 km durch Ecuador

    July 31 in Ecuador

    Namaste!
    Wir hoffen euch allen geht's gut in der Heimat und dass ihr den Sommer alle genießen könnt. Bei uns ist es auch sehr warm, aber wahrscheinlich ist es in Deutschland etwas heißer zur Zeit. Ein Grund, dass ihr uns alle hier besuchen solltet ;)

    Für jemanden der es auf Maps nachschauen möchte oder sich bereits auskennt, unsere Fahrtroute in den letzten Wochen ging von Manta nach Baños, zurück nach Montañita, nach Canoa, weiter nach Mindo in den Nebelwald bis nach Quito und über zwei weitere Stops bis in die Salsa Stadt Cali in Kolumbien. Also wirklich viel Busfahrerei.
    Die Angestellten von den Busagenturen sind echt witzig drauf manchmal. Sie gaben uns nämlich ab und zu falsche oder keine Informationen raus oder ignorieren einen auch mal komplett, wenn sie der Meinung sind es sei grad nicht nötig zu antworten. Oder es werden ganz ungenaue Zeit und Richtungsangaben gemacht. Also man muss es mit Humor nehmen. :)
    Dafür muss man in den Busfahrten nicht hungern. Alle paar Kilometer kommen Verkäufer in die Busse und verkaufen regionale Spezialitäten. Nicht immer das goldene vom Ei, aber man wird fündig.

    Baños ist ein Ort im Wald auf 2800 Metern. Es ist ein wirklich schöner Ort, doch das Wetter hat nicht so mitgespielt wie wir uns das vorstellten, also sind wir nach knapp einer Woche wieder abgereist.
    Doch für alle Natur- und Abenteuerfreunde ist dies sicherlich ein Ausflug wert. Wir haben uns jedoch nur für kleineren Aktivitäten entschieden, die sich für uns genauso gelohnt haben.
    Hier waren unsere Highlights die Schlucht des Teufels und das "baumhaus". Die Schlucht des Teufels ist ein Wasserfall der angeblich irgendwo das Gesicht des Teufels haben soll, aber wir haben es leider nicht entdeckt. Die Seltenheit bei diesem Wasserfall, man kann quasi auf allen Ebenen an ihm entlang bzw auch unter ihm durchgehen. Kommt man sich vor wie bei batman in der Höhle.
    Das Baumhaus ist wie der Name schon sagt ein Baumhaus. Aber gemeint ist damit der Park um ihn herum. Hier sind ganz viele riesen Schaukeln, zip Lines und ähnliches installiert und das alles auf der Bergspitze von der aus man den noch aktiven Vulkan sehen kann. - wenn es keine Wolken hat. Auch ein muss für diesen Ort!
    Auf Grund des bescheidenen Wetters in Baños sind wir, in der Hoffnung der Sonne entgegenzukommen, zurück an die Küste gefahren. Nach Montañita. Wir hatten wieder eine super Unterkunft und eine schöne Zeit dort, aber von der Sonne haben wir auch da leider nur wenig mitbekommen. Und auch wenn es uns gefallen hat, in weiser Voraussicht, dass wir bald Besuch bekommen, haben wir unsere Aufenthalte etwas verkürzt und sind somit etwas zügiger in Richtung Kolumbien gefahren. Hier hatten wir bislang auch eine super Zeit. Aber man sollte aufmerksam bleiben, denn die Leute meinen es nicht immer gut mit einem. Ansonsten ist es jedoch ein wunderschönes Land. Wir haben auch einige Deutsche getroffen mit denen wir auch ein Stück gemeinsam reisen. Ist auch mal schön, wieder Menschen "der eigenen Kultur" um sich herum zu haben.

    Doch bevor es nach Kolumbien ging, sind wir noch das vom Erdbeben betroffene Canoa in Ecuador angeschaut. In 3 Jahren haben sie die Stadt bescheiden, aber ausreichend wieder aufgebaut. Doch der Ort ist winzig und besteht im Grunde nur aus der Strandpromenade und wenigen Blocks Wohnhäuser. Vielleicht das Montañita von morgen. Der Ort hat nämlich echtes Potential für Surfer und Kiter und bislang gibt es keine kiteschulen. Nur eine Frage der Zeit vermutlich. Die Wellen sind sehr groß und der Wind recht stark, was es zu keinem Badestrand macht, aber dafür ist es wirklich schön. Doch der Ort bietet keinerlei Doings an, außer Surfen. Das heißt aber nicht, dass einem dort langweilig wird. Die einheimischen sind auch sehr gesprächig

    Mindo, unsere vorletzte Station in Ecuador, ist dagegen wieder ein Ort der einem ein bisschen mehr Ruhe und Idylle schenkt. Jeden Tag sieht man Kolibris, bunte Schmetterlinge, saftiges Grün und einen schönen Nebelwald. Es gibt eine Cacao und eine Kaffee Plantage, einen Fluss auf dem wir raften waren, einen kleinen Wasserfall und Touren mit Ranger durch den Wald kann man hier machen. Angeblich sieht man auch Pumas dort. Das wäre sicherlich spannend, aber auch etwas gefährlich. wir haben uns nicht dafür entschieden. Dafür ist Simone den Wasserfall entlang von einer Brücke gesprungen. 12m. Höhe und 5 m Wassertiefe. Guter Sprung!

    Von dem entspannten und schönen Mindo ging es ins große, voll und laute Quito. Unser Hotel war in der Altstadt, die als schönste Stadt Südamerikas gehandelt wird, da die Bauten der Kolonialzeit noch so gut erhalten sind. Wir stimmen zu, die Altstadt ist sehr schön, doch alles andere gefiel uns leider nicht so sehr. Das es der schönste Ort in Südamerika ist, würden wir jedenfalls so nicht unterschreiben.
    Was uns ganz besonders auffiel in Quito war die super hohe Polizeipräsenz. Wirklich spannend. 2-6 Polizisten stehen an jedem Block! Die Taschendiebe sind viel unterwegs. So bot uns ein kleiner Junge an die Schuhe zu putzen und gleichzeitig kamen 10 weitere Jungs und umkreisten uns. Wir waren ganz dankbar als ein Polizist das dann für uns aufgelöst hat. Die hatten sicherlich was im Sinn....

    Was wir für uns über Ecuador noch mitgenommen haben, ist dass es zum Beispiel medizinische Versorgung für jeder Mann umsonst gibt. Ok, Zugeständnis, aus eigener Erfahrung, die Krankenhäuser haben keinen europäischen Standard, aber so können auch die nicht Versicherten zum Arzt. Wir finden das eine super Sachen. Sogar Medizin gibt es gratis von der Apotheke auf Rezept.

    Leider ist es in Ecuador auch noch etwas zu dreckig wie wir es empfanden. Müll ist hier eben oft eine private und keine öffentliche Angelegenheit. Außerdem fehlt den Menschen ein gewissen Bewusstsein, was wir sehr schade finden. Aber immerhin geht's den Tieren halbwegs gut.
    Ansonsten bietet Ecuador für Naturfreunde viele verschiedene Möglichkeiten. Für einen Badestrandurlaub würden wir es wahrscheinlich eher nicht empfehlen, aber für Wassersportler und Dschungelfreunde ist es durchaus geeignet.

    Die Transporte sind günstig, gut und sehr frequenziell und ermöglicht somit ein einfaches und spontanes Reisen. Pluspunkt für Ecuador.
    Doch das absolute Highlight von "Ecuador", Galapagos mussten wir leider ausfallen lassen. Diesen Traum heben wir uns für später auf, dann hat man wieder einen Grund zurückzukehren ^^

    Die Menschen sind alle freundlich hier, aber doch eher distanziert. Es ist etwas anders als in den südlicheren Ländern in denen wir waren.
    Aber seit dem das Spanisch besser wird, können wir auch ganze Unterhaltungen nun auf Spanisch führen, was uns endlich ermöglicht einen anderen Zugang zu den Menschen zu bekommen.

    Wir haben an der Grenze von Ecuador nach Kolumbien ein echte Erfahrung mitgemacht. Es ging zu wie im Flüchtlingslager. Fast alle Menschen die da waren kamen aus Venezuela und haben ihr komplettes Hab und Gut mit sich geführt und quasi Zelte aufgeschlagen, um einwandern zu können. Die Menschen führten riesen Batzen Geld mit sich und verschenkten es, denn es ist nichts mehr wert. Es war viel Leid zu sehen und es war kein schöner Anblick. Abgesehen davon, dass man Stunden über Stunden dort verbringt bevor man zum schalter vorgelassen wird. Doch unsere Auffassung war, dass die Menschen Hoffnung hatten. Wahnsinn was in Venezuela vor sich geht und welche Auswirkungen, dass auf die ganze Nation hat.

    Die letzten Tage bevor uns unsere Lieben besuchen, verbrachten wir auf der schönen Halbinsel Juanchaco. Ein Dorf an der Pazifikküst, la barra , in dem es kein Internet und sonstigen Komfort gibt. Dafür Holzhütten, Regenwasserduschen und einfaches Essen. Sehr simples Leben, aber ein Paradies a la Robinson Crusoe. Hier hätten wir es auch durchaus länger ausgehalten. Aber gleichzeitig wollten wir zum See Calima. Es ist der 3. beste See auf der Welt zum kiten. Und dazu haben wir ein super Panorama, eine perfekte Unterkunft und jede Menge Ausflugmöglichkeiten.
    Ihr merkt es gibt viel zu erforschen. Was wir jetzt mitgenommen haben, können wir auf jeden Fall weiterempfehlen.
    Und laden damit auch alle ein mal vorbeizukommen!

    Liebe Grüße und bis bald

    Bild 1 : Luca auf der riesen Schaukel in Banõs
    Bild 2-3 : Canoa slackline
    Bild 4-6 : Mindo
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  • Day56

    Bienvenido Ecuador!

    October 12 in Ecuador

    Zum Frühstück geben wir unsere letzten Soles aus, ich habe nur noch wenige Münzen übrig - sehr gut gehaushaltet ;). Es gibt leckere Brötchen und Süßes vom Bäcker, Äpfel und Bananen und einen Möhren-Apfel-Ananas-Ingwer-Saft auf dem Markt von San Ignacio. Wir schlendern noch ein bisschen durch das kleine Örtchen mitten in den Bergen, schauen uns die Messe in der überfüllten Kirchen an und einen Umzug mit Musik.
    10:30 Uhr nehmen wir ein Collectivo zur Grenze nach La Balsa (15 Soles). Die Landschaft auf dem Weg ist wunderschön, in Serpentinen geht es auf und ab und wir nähern wir uns Ecuador. Dort angekommen gebe ich meine letzten Münzen für Schoki, Kekse und eine Coke für Sik aus :) Sinnvolle Investitionen! Die Grenze ist mitten in der Pampa, La Balza ist nur ein kleines Kaff. In einem kleinen grauen Haus ist die Passkontrolle. Bei mir geht alles ganz schnell, nur ein paar Klicks im Computer und ich bekomme meinen Ausreisestempel in meinen Pass. Im Nebenraum ist eine Frau, die meinen Impfausweis kontrolliert (vor allem wegen dem Gelbfieber), in einem Bett in dem Raum liegt ein Polizist in Uniform :). Bei Sik gestaltet es sich nicht so easy - er hat ja seit Lima einen neuen Pass (heißt auch keinen Einreisestempel von Peru). Der Mann sagt uns, er muss zurück nach Nambale und sich dort an der Bank einem Stempel holen. Oh man wie kompliziert und außerdem haben wir unser letztes Geld für Süßkram auf den Kopf gehauen! Sik macht sich also auf den Weg und ich warte im Grenzhäuschen bei trauriger Schnulzenmusik und esse meine Schoki :) Als er zurück kommt berichtet er mir, er musste in der Banco de la nacion 12,60 Soles zahlen und hat ein Ticket bekommen und das muss er jetzt hier vorzeigen. Dann noch ein bisschen Papierkram und dafür bekommt er dann seine Stempel. 13 Uhr überqueren wir die Grenze über den Fluss zu Fuß - Adiós Peru!
    Auf der anderen Seite stehen noch weniger Hütten :) In einer davon hängt eine ecuadorianische Flagge, wir gehen also hinein und rufen laut „Hola?!“, denn niemand ist in dem Raum, in dem ansonsten nur ganz verloren ein Tisch mit einem Computer und einem Plastikstuhl steht. :) Zwei Polizisten in Uniform kommen aus der Hintertür und begrüßen uns freundlich. Ganz fix und ohne Probleme bekommen wir unsere Stempel und müssen einen Zettel ausfüllen. Einen Teil des kleinen Zettels müssen wir gut aufheben, denn wir brauchen ihn wieder für die Ausreise aus Ecuador! Wir quatschen ein wenig mit den beiden, sie geben uns ihr WLANpasswort und machen auch noch Fotos zusammen :) Sie sagen uns, dass der nächste Bus nach Loja mit Halt in Vilcabamba erst 16:30 Uhr fährt. Wir dürfen aber gerne hier bei Ihnen chillen und warten. Super cool die beiden! Also gesellen wir uns zu Ihnen, ich lerne ein bisschen Spanisch mit Duolingo und erreiche spontan mein Schwesterherz! Jetzt hab ich schon ein bisschen Heimweh, sie fehlt mir schon sehr! 14 Uhr gehen wir dann mit den beiden Polizisten was essen - bei einer süßen Omi gibt es Salat, Ei, Hühnchen und Reis. Um 17 Uhr steigen wir endlich in den Bus nach Vilcabamba/Loja - außer uns noch zwei Australier und Peruaner. Ein sehr holpriger schmaler Schotterweg führt uns durch die wunderschöne Hügellandschaft hier und den Sonnenuntergang. 20 Uhr machen wir kurz einen Halt fürs Abendessen. Um 23:30 schmeißt uns der Busfahrer in dem verlassenen Vilcabamba raus. Keine Mototaxis, keine Menschen, keine Autos - nur Stille. Und eisig kalt ist es mit unseren kurzen Hosen! Also schnell das nächste Hostel suchen - das gestaltet sich aber nicht so einfach. Zwei können wir nicht finden und beim dritten klopfen wir auf gut Glück. Und wirklich - eine Omi in bodenlangem Nachthemd und Mütze macht uns verschlafen die Tür auf und gibt uns ein Vierer-Zimmer gemeinsam mit den beiden Australiern. Schnell noch eine kalte Dusche (hier wäre ausnahmsweise mal wieder eine warme Dusche angebracht gewesen) und dann ab in die Heia - meine erste Nacht in Ecuador! :)
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  • Day57

    Vilcabamba

    October 13 in Ecuador

    Das war eine gute Nacht! Das Bett gemütlich, ausschlafen und totale Ruhe hier! Um 9 Uhr mache ich mich mit Sik auf Erkundungstour durch den Ort. Vilcabamba ist ein kleines Örtchen mit nur 4778 Einwohnern und liegt auf 1700m Höhe. Es hat einen super idyllischen und urigen Plaza mit einer etwas andersartigen Kirche (sie ist rosa-grün und innen komplett aus Holz) und süßen Häuschen drumherum. In ganz Ecuador ist dieser Ort hier ein Synonym für Langlebigkeit - es wurde 1955 für seine vielen Hundertjährigen berühmt. Die wunderschöne Landschaft, das milde Klima, die frische Andenluft, die entspannte Atmosphäre und gelassene Art der Leute hier sind einem langen Leben zuträglich. Man kann hier echt super abschalten und eine Rast machen. Allerdings sind hier auch auffällg viele alte Leute und alternative Menschen - das Hostel ist voll mit barfußlaufenden, etwas unangenehm riechenden Menschen mit verfilzten Haaren. Ein Glück bin ich mit Sik hier! Frühstück machen wir bei einer netten Frau, die alles aus regionalen Produkten und frisch für uns zubereitet. Heute gönne ich mir auch mal wieder einen Kaffee (der soll hier besonders gut sein), dazu gibt es einen Obstsalat mit Jogurt und Toast mit hausgemachter Marmelade. Sehr lecker! Wir wollen heute einen Ausflug auf den Mandango machen, der Hausberg hier. Die Frau sagt uns, das die Route nicht ganz sicher ist und wir lieber in einer größeren Gruppe gehen oder bei der Polizei um Hilfe bitten sollen. Da es nicht so easy ist jemanden zu finden, der auch dort hochlaufen möchte, entscheiden wir uns für die zweite Variante. Wir watscheln also in die Polizeiwache rein und erklären unser Anliegen. Der Polizist lächelt uns nur nett an und ruft seine Kollegen an. Wenige Sekunden später sitzen wir in einem Polizeiauto auf der Rücksitzbank hinter Gittern (das ist mein erstes Mal in einem Polizeiauto, wie aufregend :)). Wir dachten, die beiden bringen uns zu Fuß dort hoch, sie fahren uns allerdings nur zu dem Ausgangspunkt der Wanderung und verabschieden uns dort. Scheint also doch nicht so gefährlich zu sein?! Wir beginnen also den steilen Aufstieg und genießen die Natur hier. Wirklich idyllisch! Eine sanfte grüne Berglandschaft, eine angenehme Temperatur und Ruhe. Das tut gut nach unserer langen Reise hierher! Eine Stunde schwitzen wir, es geht 400 Höhenmeter nach oben. Doch die Anstrengung hat sich gelohnt, der Ausblick oben ist wundervoll. Man kann rundrum die Umgebung genießen und niemand hier außer uns! Wir legen uns auf die Bänke, ruhen uns aus und genießen den Augenblick. Später kommt Sebastian vorbei, ein netter 29-Jähriger aus Quito. Wir quatschen nett, tauschen uns aus, Sik und er quatschen ein bisschen auf chinesisch da er 2 Jahre in Taiwan studiert hat und wir malen ein Landschaftspanorama von Vilcabamba in sein kleines Notitzbuch, dass er für seine Freundin auf der Reise füllt. Sehr süß! 14 Uhr kehren wir zurück, Sik bekommt Hunger :). In der kleinen Markthalle von Vilcabamba essen wir mit den local People das Mittagsmenü - für mich ist das eine Sopa Guineo con Arbeja (gespaltene Erbsen, grüne Bananen und Koriander - traditionelles Essen hier in Süd-Ecuador) und für Sik das ganze Menü (Suppe und Hauptgericht - Carne frito mit Reis). Da ich seit dem Treffen mit Sebastian Lust auf Malen bekommen haben, gehe ich in einen Laden und kaufe mir Buntstifte ;). Wir schlendern dann noch in das Haus einer Omi, die zwischen Rolator und Müll die Zigaretten aus regionalem Tabak für den ganzen Ort dreht! Super süß! Zurück im Hostel ruhen wir uns ein wenig aus und ich male ein wenig in mein Buch. Sik will auch unbedingt eine Seite haben :) da bin ich ja mal gespannt was er malt! Später machen wir uns dann auf dem Weg zu einem empfohlenen Restaurant 30 Gehminuten entfernt in einem Nachbarort. Dort angekommen ist es ein deutsches Hotel, das Oktoberfestbier verkauft - na prima! Wir kehren also um und essen Abendbrot an einem Stand an der Straße bei einer netten Familie. Neben mir sitzt das kleinste Familienmitglied und albert mit ihrem Essen rum :) Wir gönnen uns einen Liter Pilsener (hier in Ecuador gibt es das und Club-Bier) und gebratenen Reis mit Hühnchen (was sonst? :). Zurück nehmen wir ein Taxi. Erschöpft chillen wir uns dann frischgeduscht ins Bettchen und nutzen das wahnsinnig gute Internet! :)Read more

  • Day58

    Parque Nacional Podocarpus

    Yesterday in Ecuador

    Nach dem Frühstück gehen wir auf den Markt und kaufen uns leckeres Obst für unterwegs. Von dort geht es mit den Wanderschuhen los in den Nationalpark Podocarpus - wir wollen die Cascada el Palto besuchen, ein Wasserfall dort. Eine Stunde laufen wir durch die wunderschöne grüne Hüglellandschaft hier, die Sonne meint es gut mit uns und die Leute die wir unterwegs treffen sind alle sehr freundlich! Nachdem wir den Río Yambala überquert haben geht es zwei Stunden steil bergauf - nassgeschwitzt kommen wir endlich an einer kleinen Hütte an, ein alter Mann und zwei Hunde kommen uns entgegen. Ein Dollar möchte er von uns als Eintritt, zum Wasserfall sind es nur noch 5 Minuten und zurück sollen wir den gleichen Weg wie den Hinweg nehmen. Wir machen eine kleine Rast bei ihm im Garten, essen Maracujas und Bananen und machen uns dann auf den steilen Abstieg. Ein schöner Wasserfall, aber wenn man einmal den Gocta gesehen hat, beeindruckt einen so schnell nichts mehr :) Das Wasser ist glasklar, wir erfrischen uns und genießen die kalte Brise hier unten. Ich mag es ja gar nicht den gleichen Weg wieder zurückzugehen und außerdem hab ich auf dem Hinweg auf der anderen Bergseite auch einen Weg gesehen. Sik und ich machen uns also durchs Gestrüpp auf den Weg und probieren einen anderen Weg aus. Es geht steil schmale staubige Wege hinab, auf vielen müssen wir uns mit Lianen von der Seite abseilen :) Unten am Fluss angekommen, können wir noch nicht so richtig einen Weg erkennen. also hüpfen wir von Stein zu Stein durch den rauschenden Fluss. Drüben angekommen sehen wir den Schlamassel - überall ein Stacheldrahtzaun, ist wohl ein Privatgelände. Wir probieren es weiter entlang des Flusses und suchen nach einem Loch. Ein Ufer gibt es hier aber nicht so wirklich, wir springen also weiter von Stein zu Stein. Sik erwischt einmal einen flutschigen Moosstein und hängt mit dem Po und beiden Beinen im Wasser - wir kriegen uns vor Lachen kaum wieder ein! Mit nasser Hose, nassen Schuhen und koreanisch fluchend trottet er mir hinterher :). Ich finde ein Loch im Zaun und einen kleinen Trampelpfad nach oben! Puhhh na endlich, so ganz wohl war mir bei unserer Aktion nämlich nicht. Doch unser nächstes Hindernis lässt nicht lange auf sich warten: zwei dicke störrische Pferde versperren uns den eh schon viel zu engen Weg durchs Gestrüpp. Sik versucht ihnen gut zuzureden (so lustig!!!! :)), aber alles hilft nichts. Wir treiben sie also ein wenig bergauf und bahnen uns einen Umweg durchs Gestrüpp - leider war das Gestrüpp voller Dornen und Stachel, also jetzt auch noch aufgeschlitzte und zerschürfte Beine. Aber wir haben die Pferde passiert und es kann weiter bergauf gehen! Und wirklich, oben angekommen stehen wir auf dem Weg, den ich von der anderen Seite gesehen hatte. Die Freude bleibt allerdings nicht lange bestehen, denn das nächste Hindernis kommt: ein riesiges mit drei Schlössern verschlossenes Eisentor, rechts und links Stacheldrahtzaun und oben auf dem Zaun auch Stacheldraht. Wer baut denn sowas? Drüberklettern geht nicht, da schlitzt man sich alles auf. Zurück ist auch keine Option. Links geht es nach dem Zaun steil bergab. Ich versuche es rechts vom Tor und kletter den Felsen hoch - irgendwo muss doch eine Möglichkeit sein! Und ich habe wieder Glück - eine kleines Loch im Stacheldraht! Wir kriechen darunter durch und sind auf der anderen Seite! Puhhhhh! Doch nicht zu früh freuen, um wieder auf den Weg zu kommen geht es zwei Meter nach unten und auf dem Weg dahin ist ein Stacheldraht gespannt! Man, was soll das denn? Bevor ich was sagen konnte rutschte Sik neben mir aus und schlitterte auf dem Po im Dreck hinab (zum Glück unter dem Stacheldraht durch). Sik wusste gar nicht ob er weinen oder lachen sollte. Er war von Kopf bis Fuß voller Dreck und Gestrüpp und da er ja noch nass vom Fluss war blieb alles an ihm kleben! Wir lachten Tränen! Immerhin, wir hatten es geschafft und waren wieder auf dem richtigen Weg. Nach einem Kilometer (wir dachten wir sehen nicht richtig) wieder ein Tor mit Stacheldraht, diesmal aber etwas niedriger. Ich nehme diesmal einen Spalt an der Seite, Sik ist dafür leider zu fett (wir liegen wieder vor Lachen, da er in dem Spalt stecken bleibt, durch den ich eben so elegant geschlüpft bin), er nimmt den gefährlicheren Weg und klettert und springt über den Zaun. Ab hier verläuft der Weg sehr idyllisch und ohne weitere Hindernisse wieder hinab bis zum Fluss. Man, was ein Abenteuer! Aber zum Glück ist ja alles gut gegangen. Sik kauft sich auf den Schock erstmal ein Bier, wir chillen am Wasser, machen uns sauber, schaukeln ein bisschen und schauen den kleinen ecuadorianischen Kindern beim Planschen zu. Zurück nach Vilcabamba laufen wir jetzt nicht mehr, wir gönnen uns ein Taxi für 0,50$. Der Fahrer ist super nett, ich quatsche ein wenig mit ihm und als wir ankommen meint er ich muss nichts bezahlen, weil er mich nett findet und es schön findet, dass ich so gut spanisch kann! Cool :)
    Hungrig gehen wir wieder zu unserer lieben Frühstücksmutti - sie macht mir einen Crepe mit Gemüse und Käse und eine Brokkoli-Spinat-Suppe. Super frisch und köstlich!
    Im Hostel gehen wir erstmal duschen, verarzten unsere Verletzungen und hauen uns direkt ins Bett. Total fertig! Was ein Tag!
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  • Day59

    Vilcabamba - Loja - Cuenca

    1 hour ago in Ecuador

    Heute machen wir wieder ganz gemütlich! Erstmal ausschlafen und zum Frühstück gibt es einen riesigen Crêpe mit Jogurt und Früchten. Danach packen wir unsere Sachen und nehmen 11 Uhr einen Local Bus weiter nach Loja (1,25$). Wir fahren über holprige Wege und halten in jedem Kaff an :) Schulkinder in Uniform steigen ein und aus, neben mir sitzen dreckige Bauarbeiter und vor mir eine Omi, die nach dem leckeren Parfüm von Oma Barbara duftet :) Gleich bekomme ich ein bisschen Heimweh! Denke oft an euch zu Hause ♥️.
    13:30 Uhr geht es dann direkt weiter vom Terminal Terrestre Loja nach Cuenca (7,50$). Ich mache mir ein Hörbuch an - eine Omi liest mir den Zauberer von Oz vor :). Da ich letzte Nacht aber so schlecht bzw. eigentlich gar nicht geschlafen habe, bin ich wahnsinnig müde und verschlafe fast die ganze Busfahrt und meine Geschichte. Die Landschaft erinnert mich ein bisschen ans Allgäu zu Hause - manche Häuser sind hier sogar verputzt und haben richtige Dächer, ganz anders als in Peru! 18:30 Uhr sind wir dann endlich in Cuenca - kalt hier und wahnsinnig viel Verkehr! Ein Taxi bringt uns zu einem Hostel (Check in B&B), es ist super sauber, hat eine echt schöne und riesige Dachterasse und ist direkt im Zentrum. Wir ziehen uns seit Langem mal wieder lange Klamotten an und ich hole meine Jacke raus. Cuenca liegt auf 2530m und hat 417 000 Einwohner, ein bisschen größer als das süße Vilcabamba :) Wir stürzen uns ins Nachtleben der Stadt, essen leckere Fleischspieße mit Kartöffelchen und Bananenchips und checken das Kino aus, da wir Lust auf einen Film und Popcorn haben. Aber es gibt leider nur "Nace una estrella - A Star is born" mit englischen Untertiteln und das ist Sik zu kitschig :) Außerdem kostet es 6$. In Lima war ein besseres Angebot und es war viel günstiger! Wir laufen am Río Tomebamba zurück - alles ist schön angelegt und sehr sauber hier und alle Menschen gehen hier abends joggen! Da bekommt man gleich ein schlechtes Gewissen! Meine Ärmchen und mein Bauch besitzen übrigens keinerlei Muskeln mehr, nur meine Beine und mein Po sind vom vielen Wandern und Laufen gut trainiert :) Im Hostel wieder angekommen, genießen wir noch ein Bierchen auf der Dachterasse, können endlich mal wieder lauwarm duschen (die letzten Wochen gab es immer nur eiskalt!) und huschen ins Bettchen.
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  • Day14

    Ankunft in Santa Cruz

    August 3 in Ecuador

    Nachdem ich mit der Suche nach meinem Appartement fast eine Stunde zu Fuß zubringe, es aber nicht an der Stelle ist, wo es sein sollte, pfeife ich auf Privatinsolvenz und steige ins Taxi.

    Und erfahre, dass es in der Stadt einen Einheitstarif für 1,50 USD gibt ✌

    Die Gastmutter und ihre Hündin Luna sind auch einfach nur goldig. Werde gleich gedrückt und willkommen geheißen. Nach einer Dusche lädt sie mich dan noch zu einer nächtlichen Fahrradtour durch Santa Cruz ein und zeigt mir die Stadt, richtig toll.
    Wir sehen riesige Mantas und kleine Babyhaie im Wasser, wieder die dicken Pelikane überall und ich bekomme den gut gemeinten Rat, aufzupassen, dass sie mir nicht auf den Kopf 💩... darüber habe ich tatsächlich nicht nachgedacht, aber sind ja auch nur Vögel 😅.
    Ich höre ein Blöken wie von Schafen aus dem Wasser und von Booten, und entdecke überall Seehunde
    Alles wirkt wie ein zu groß geratener Zoo bzw. Aquarium, surreal, ein unbeschreibliches Gefühl und Glückserlebnis.
    Die Stadt selbst ist klein aber fein. Alle sind entspannt, Kriminalität gibt es nicht und alle helfen einander und den Touristen auch. Und Essen gibt es an jeder Ecker, besonders fangfrischen Fisch und Hummer, sieht toll aus!
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  • Day15

    Puerto Ayora, Darwin Station

    August 4 in Ecuador

    Die Zeit vergeht wie im Flug.
    Ich mache tausende Fotos, aber keins gibt die Momente wieder, die ich hier erlebe.
    Am Anfang freue ich mich noch wie Bolle über die zahlreichen kleinen Geckos am Wegesrand, die erstaunlich wenig schüchtern sind. Doch bald muss ich aufpassen, dass ich bei allen den großen Wundern, die es hier zu sehen gibt, die kleinen nicht übersehe.

    Tagesziel für heute:
    Charles Darwin Forschungsstation und Las Grietas, wunderschöne Badegrotten mit einem tollen Strand in der Nähe.
    Doch zuvor überrascht mich ein gratis Keramikgarten mit seinen wunderschönen und unerwarteten Eindrücken.
    An der Forschungsstation dann wieder Glück, Eintritt frei und dazu lauter geführte Gruppen, also gratis Hintergrundinformationen von den einzelnen Guides noch dazu.
    Die Station erinnert ein bisschen an einen kleinen Zoologischen Garten.

    Die Kakteen sind riesig und sehen aus wie Bäume, bestehen aber zu 80%Wasser und können schnell umknicken.
    Die Riesenschildkröten wurden in der Vergangenheit fast ausgerottet, es gibt heute noch ca. 10 bis 15% Schildkröten, die es vor kurzer Zeit gab. Einige Schildkrötenarten sind schon ganz ausgestorben, wie auch der berühmte “Lonesome George“, den man ausgestopft bewundern kann. Er starb als letzter seiner Art, da er leider nicht zur Fortpflanzung geeignet war weil unfruchtbar, was man mit vielen teuren Tests herausgefunden hat.
    Die Schildkröten sind allerdings sehr wichtigfür die Flora und die Fauna. Viele Tiere leben von ihrem Dung und sie halten die Kakteenpopulation in Schach.
    Deswegen wird fieberhaft versucht, die Anzahl wieder zu erhöhen. Dafür die Aufzuchtstation, in der die kleinen Tiere in Ruhe heranwachsen können, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden.
    Die Station ist der Hammer, super interessante Informationen und einfach und übersichtlich dargestellt.
    Auch wie geforscht wird z.B. zum Bekämpfen eingeschleppter Parasiten, die Babyfinken töten, wirklich beeindruckend und vor allem nachhaltig. Auch Riesenschnecken sind doof. Und Brombeeren, wie bei uns auch. Allerdings beginnt dort erst die Forschung, so weit ich sehe. Wird aber sicher gut.
    !Me encanta! ^^
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  • Day15

    Der Vormittag rennt davon, gehe noch kurz zum Strand und werde direkt von den Iguanas (den herrlichen Urzeitdrachen) begrüßt.
    Dann leider auch von einem einheimischen Chico, der mir irgendwie nicht mehr von der Seite weicht. Er will mir unbedingt die Tortugas zeigen und ganz bestimmte Stellen, wo sonst Touristen nicht hinkommen. Ich frage mich was er will, Dinero oder Amore? Oder bin ich wieder zu skeptisch?

    Kann den Strand also nur bedingt allein genießen, dabei gibt es so viel zu sehen! Und ich bin traurig, dass man hier nichts mitnehmen darf. Es gibt so viel zu sammeln, aber das Risiko gehe ich hier lieber wirklich nicht ein, zu viele Kontrollen...
    Überall liegen Korallen und Teile von Krabbenfüßen und andere wunderschöne seltsame Dinge... hoffe doch, dass ich die nächsten Tage noch mehr Strand zu sehen bekomme ^^ Jetzt erst mal schnell weg...

    Auf der Suche nach einem kleinen Mittagessen lande ich schließlich bei Kartoffelchips. Als meine Gastmama das mitbekommt, bekomme ich kurzerhand noch ein super leckeres vegetarisches Mittagessen, sie ist wirklich ein Engel.
    Ihr Mann ist auch beim Essen dabei, und als ich die Geschichte von dem Jungen am Strand erzähle, lachen beide. Sie tippt auf Dinero und er auf Amore 😝 Also doch nicht übervorsichtig 😅

    Dann mit dem Taxiboot für 80 Cents Richtung Las Grietas.
    Eine erneut unwirkliche Landschaft erwartet mich, angefangen bei den Salinas, einer Art Salzacker, in dem das Meersalz gesammelt wird. Später wird darin dann Fisch eingelegt.
    Inmitten dieser Umgebung sehe ich die italienische Botschaft und überlege mir, vielleicht einen neuen Job anzunehmen? Botschafterin auf den Galapagos Inseln wäre bestimmt cool ✌💓
    Weiter zu den Badegrotten, welche wirklich verlocken. Sind aber auch dermaßen überlaufen sind, dass ich mich heute dagegen entscheide, selbst hineinzusteigen. Vielleicht habe ich noch einmal die Möglichkeit die Grotten am Vormittag zu besuchen... mit Glück mit weniger Badegästen.
    Die Landschaft drumherum ist aber absolut den Besuch Wert.
    Zum Abschluss dann noch an den Playa de Alemanes (klares Muss, oder? ^^), schnorcheln. Das erste Mal überhaupt schnorcheln, aber klappt.
    Ich weiß also nicht, wie es sonst ist, wenn man schnorchelt. Aber ich denke, immer und überall Fische zu sehen, ist schon etwas Besonderes. Auf jeden Fall war es für mich so. Als würde ich in einem Aquarium einer Zoohandlung schwimmen, überall bunte Fische, kein Meter war leer. Und sogar mit kleinen Haien bin ich geschwommen.
    Das Gefühl ist unbeschreiblich, leider keine Aufnahmen, denn die Gopro hat versagt 😌
    Im Herzen ist es aber festgehalten. 💓
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  • Day14

    Baltra

    August 3 in Ecuador

    Am Flughafen von Baltra wartet genau wie an den Flughäfen in Peru die Polizei mit Drogenhunden, die gefühlt alles andere machen, als ihren Job. Sind ganz verspielt und hören nicht auf Kommandos ^^ Aber auch die Polizisten scheinen lieber zu spielen, werfen Bälle und freuen sich, wenn die ca. 50 Kilo-Brummer-Hunde voller Elan auf die Koffer springen... Hoffentlich ist nichts zerbrechliches drin 😵
    Ansonsten wird schon ein ganz schöner Staatsakt aus allen Kontrollen gemacht. Ich kann nicht einschätzen, wie intensiv die Kontrollen tatsächlich sind, aber soweit ich mitbekommen habe, sind die Strafen hoch. Hatte aus Versehen mein Obst mitgenommen, aber Gott sei Dank ist das bei der ersten Kontrolle in Quito aufgefallen, Strafe wäre sonst 600 USD gewesen.

    Aber das Geld geht auch so weg:

    # 20 USD Kontrolle in Quito
    # 100 USD Eintritt
    # 5 USD für den Flughafenbus zum Schiff, m überhaupt wegzukommen
    # 1 USD für's Schiff
    # eigentlich 25 USD für das Taxi vom Flughafen, aber es fahren Gott sei Dank auch private Busfahrer, macht nur 5 USD, auch wenn ein durchgeknallter Kolumbianer mal eben versucht hat, mittels Anruf bei der Polizei den Preis auf 2,50 USD zu drücken, wäre schließlich vor 3 Jahren auch so gewesen

    Ich bekomme Angst vor Privatinsolvenz, was durch die Insel selbst aber schnell kompensiert wird ^^
    Schon bei der Landung des Fliegers habe ich die erste Echse flüchten sehen und konnte es erst gar nicht glauben.
    Beim Boot dann überall riesige Pelikane auf der Suche nach Fisch und ohne jede Scheu vor Menschen, landen sogar auf dem Dach des Bootes, auf dem lose unsere Koffer liegen 😅
    Sie fliegen zu sehen ist absolut unwirklich, fühlt sich an wie ein Sprung in die Vergangenheit zu den Dinosauriern.
    Aus dem Bus heraus sehe ich dann die erste Riesenschildkröte an der Straße und frage mich, was noch alles kommt.

    Trotz aller Bestimmungen zum Schutz der Natur bin ich dennoch überrascht, dass die Busfahrer permanent auch im Stand die Motoren laufen lassen und dass an einigen Ecken ziemlich viel Müll liegt,
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  • Day17

    Frühstück in einer Spelunke um die Ecke, der national bekannte “Bolon“, ein Ball aus grüner Banane, die geschmacklich nichts mit Banane zu tun hat. Ist eher wie Kartoffel oder Knödel ^^

    Dann weiter in die Geisterstadt.
    Die Geschäfte und Restaurants sind geschlossen oder unbesetzt. Wenn man reingeht, kommt manchmal jemand. Manchmal könnte man auch den ganzen Laden ausräumen und gehen. Die Straßen sind weitestgehend leer.

    Irgendwie hab ich dann doch noch ein Fahrrad gemietet (in einem Minimarkt) und Touren gebucht (in einer Wäscherei).

    Vormittags fahre ich mit dem Fahrrad zu den Schildkröten und Flamingos um die Ecke. Die Schildkröten sind wieder in einer Aufzuchtstation, die Flamingos am See, mache mehr Videos als Fotos 💓
    Fast alle Tiere haben hier ihren Platz, an dem sie anzufinden sind. Es gibt sogar Hinweisschilder, aber es ist doch Natur...
    Am Strand spielen Seelöwen, Pelikane fangen ihre Fische und ich finde die ersten Blaufußtölpel, sehen wirklich witzig aus, wie Möwen, die in einen Farbtopf gestiegen sind.
    Und die immer kritischen, grimmigen, regungslosen Drachen ^^ Die Männchen werden bis zu 1,30 m lang und 30 Jahre alt. Die augenscheinliche Faulheit liegt daran, dass sie bei der max. 30-minütigen (vegetarischen 😵) Nahrungssuche im Meer so auskühlen, dass sie danach zu nichts mehr zu gebrauchen sind.

    Dann Warten an der Geisterstraße auf den Bus zum nachmittäglichen Schnorchelausflug, die Spannung steigt, denn er ist 15 Minuten zu spät. Und es ist niemand da, den man fragen kann 😁
    Am Ende klappt alles prima und wie versprochen sehe ich Pinguine und schwimme mit den Meeresschildkröten, unbeschreiblich 💓
    Wir besuchen noch die nach Haien benannte Insel Las Tintoreras und auch hier alles wie im Katalog ^^ Inklusive zweier Haie.
    Es gibt auch hier einen Strand aus toten Korallen, die El Niño zum Opfer gefallen sind, irgendwie traurig, wenn man bedenkt, dass es in Kürze kaum noch Korallen geben wird.
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You might also know this place by the following names:

Republic of Ecuador, Ecuador, Ikuwadɔ, ኢኳዶር, الاكوادور, Ekvador, Эквадор, Еквадор, Ekwatɔr, ইকুয়াডর, ཨི་ཁྭ་ཌོར།, Equador, Ekvádor, Ecwador, Ekuadɔ nutome, Εκουαδόρ, Ekvadoro, Ekuador, اکوادور, Ekuwatoor, Équateur, Eacuadór, એક્વાડોર, Ekwador, אקוודור, इक्वाडोर, Էկվադոր, エクアドル共和国, ეკვადორი, Ekwado, អេក្វាឌ័រ, ಈಕ್ವೆಡಾರ್, 에콰도르, ئیکوادۆر, Ekwatɛ́lɛ, ເອກວາດໍ, Ekvadoras, Ekwatele, Ekvadora, Ekoatera, ഇക്വഡോര്‍, အီကွေဒေါ, इक्वडेर, Eqüator, ଇକ୍ୱାଡୋର୍, Ekwateri, Ekuatëre, ඉක්වදෝරය, Ikuwadoor, Ekuator, ஈக்வடார், ఈక్వడోర్, เอกวาดอร์, ʻEkuetoa, ایکواڈور, Ê-qu-a-đo (Ecuador), Orílẹ́ède Ekuádò, 厄瓜多尔, i-Ecuador

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