Thailand Grand Palace

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Travelers at this place
  • Day 3

    Bangkok Tag 2

    April 1 in Thailand ⋅ ☁️ 34 °C

    Guten Abend Friend's, Tag zwei in Bangkok geht zu Ende. Heute stand etwas Kultur auf dem Programm. Zuerst ging es mit dem Zug 🚇 zum Wat Pho Tempel 🛕. Sehr beeindruckende prachtvolle Bauweise mit kleinen Details und vielen mehr. Als Highlight hier, ein gigantischer liegender goldener Buddha (45m lang und 15m hoch). Zu unserem Glück durften wir gemeinsam mit den Einheimischen, frisch zubereitete Spezialitäten essen 🍜. Und wer glaubt es, sogar alles umsonst. Jeder suchte sich ein schattiges Plätzchen und genoss die Mahlzeit. Natürlich wieder das meiste schön scharf 🥵. Im Anschluss ging es mit dem Schnellboot 🛥 zum Wat Arun Tempel. Die Hitze war mittlerweile unerträglich🌡. Doch einmal angekommen, schnell ein Paar Schnappschüsse 📸 von meiner bezaubernden Frau gemacht und weiter ging es. Völlig Platt von der Wärme, sind wir erstmal zurück zum Hotel um uns im Rooftop Pool abzuführen 🏊‍♂️. Herrliches Ding sag Ich euch. Wir nutzen die Zeit um das Hotel und den Flug für morgen zu buchen. Wir starten 12:20 Uhr vom BKK in den Norden Thailands 🇹🇭 nach Chiang Mai. Ausgeruht machten wir uns nochmal auf Achse. Wir liefen wieder zur Fähre und fuhren zum Iconsiam. Das wohl modernste Einkaufszentrum was es gibt. Unbeschreiblich, man kann gar nicht in Worte fassen, wie groß der Schuppen ist. Ich glaube hier verlieren selbst die Frauen die Lust am Shoppen 🫠. Acht Etagen pure Kreditkartenverzweiflung 💸. Einmal da, ging es gleich auf den Rooftop um die Skyline 🏙 von Bangkok zu genießen. Schnell eine Kleinigkeit beim Foodmarket gegessen und mit einem Grab 🚙 zurück zum Hotel nach Chinatown ⛩️. Hier gingen wir noch eine kleine Runde über den Markt. Zum Abschluss gab es noch einen frischen Mango und einen Melonen Smoothie🧋. Glücklich und Zufrieden lassen wir den Tag auf dem Rooftop ausklingen und genießen die Aussicht auf die Skyline 🌃. Das war Tag zwei, wir hören uns morgen wieder. Macht's gut Friend's. 🇩🇪👩‍❤️‍👨🇹🇭Read more

  • Day 2

    Bangkok Tag 1

    March 31 in Thailand ⋅ ☁️ 31 °C

    Guten Abend Friends 🙆‍♂️,
    der erste Tag in Bangkok geht zu Ende. Es gibt viel zu Verarbeiten für uns, die lange Reise ✈️, wenig Schlaf, die Wärme ☀️ und die aufregende Lebensweise waren doch sehr viel auf einmal. Aus dem Bahnhof heraus und plötzlich mitten in der Großstadt 🏙. Wow, beeindruckend und erschreckend zugleich. Hier lebt man das Leben wie es auf einen zukommt. Hier wird der Weg des geringsten Wiederstandes gewählt und doch scheint alles eine klare Linie zu haben. Jeder weiß wie er sich verhalten, bewegen und zu funktionieren hat. Um erst einmal etwas zu akklimatisieren, sind wir also in den Lumphini Park 🏞. Die hohe Luftfeuchtigkeit machte das Tragen der Rucksäcke zur Qual 🫠. Also erstmal die kurzen Sachen raus und umziehen! Auf dem Weg durch den Park sahen wir auch schon die ersten Warane 🐊. Viel größer als man sie sich vorgestellt hat. Wunderschöne Tiere. Nun knurrte der Magen. Auf ging es eine Kleinigkeit essen 🍜🍤. Beim Essen beobachteten wir das Leben auf der Straße, sehr interessant welche Job's hier manche Menschen ausüben. Als wir wieder in den Park sind, um die Zeit bis zum Check In im Hotel zu überbrücken, glaubten wir unseren Augen nicht. Alles voller Menschen, gefühlt jeder Zentimeter war belegt, auf der Straße war doppelt so viel Verkehr wie zuvor... Ein guter Einstieg in den lang ersehnten Urlaub 🫡. Wir waren circa eine Stunde im Park, bis wir es vor Hitze und Müdigkeit nicht mehr aus hielten 🥱. Also auf zum Bahnhof 🚈 und ab nach Chinatown ⛩️ in unser Hotel. Dort angekommen, stiegen uns schon die ersten Gerüche von fritierten Essen in die Nasen. Im Hotel ein gecheckt, im Zimmer angekommen, hieß es erstmal entspannen und Augen zu 🥱😴. Aus dem Jahrhundert Schlaf erwacht, ging es ab auf die Straße. Aus dem Hotel heraus gestolpert, standen wir mitten im Geschehen. Ein richtiger Schock, wenn man die Hygiene Vorschriften aus Deutschland kennt und gewohnt ist. Aber hier ist alles einfach gehalten. Essen auf dem Plastik Stuhl am Straßenrand, Plastik Besteck in Plastik verpackt, hier ist alles noch in Ordnung 😄. Jetzt heißt es mal die Komfortzone zu verlassen und sich einfach drauf einlassen. Es hatte einen gewissen Charme. Muss man auf jeden Fall mal erlebt und gesehen haben. Einiges an Essen konnten wir schon probieren. Ein Traum war das Kokosnuss Eis und der Mango Sticky Rice. Nach einen kleinen Spaziergang ging es dann noch auf die Rooftop Bar im Hotel 🍹. Unbeschreiblicher Ausblick über die Skyline von Bangkok 🌃. Nun lassen wir den Abend ausklingen und genießen die Zeit zu Zweit 👩‍❤️‍💋‍👨 . Bis morgen Friend's. 🇹🇭Read more

  • Day 159

    Bangkok - heftiges Erdbeben

    March 28 in Thailand ⋅ ☀️ 37 °C

    Nachdem uns Waltraut und Diana am Montag verlassen haben, ging es für uns heute nach Bangkok.

    Und hier hat uns gleich ein schweres Erdbeben erwischt. Das habe ich zum ersten Mal erlebt - wie sich plötzlich alles bewegt. Die Menschen (wir auch) sind auf die Straße gegangen, um in Sicherheit zu sein. ..

    Das Haus neben dem Café, wo wir saßen, hat auch einige Risse abbekommen. War schon heftig. Aber die Schäden in Bangkok sind vereinzelt und im großen und ganzen nicht so schlimm. Allerdings sind wohl auch Häuser eingestürzt und leider wohl auch Menschen gestorben. In Myanmar soll es noch schlimmer sein.

    Ziemliches Chaos gerade in der Stadt. Wir sind daher erstmal ins Hotel zurück...

    Werden dann später nochmal raus gehen...

    Ansonsten: der Wat Arun, den wir uns vorher angesehen haben, war aber sehr schön...
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  • Day 157

    Geschüttelt - nicht gerührt!

    March 28 in Thailand ⋅ 🌙 30 °C

    Es war am 28. März 2025 gegen 13:20 h Ortszeit, und wir hatten gerade einen kleinen Imbiß aus gebratenen Fischküchlein zusammen mit eingelegtem Ingwer und Weißkohlstreifen genossen, als unsere Umgebung zu schwanken begann. Das ist ein eigenartiges Gefühl, wenn alles um einen herum unsicher wird, etwas wie auf hoher See, wobei das Gebäude, in dem man sich befindet, in den Fugen ächzt und knackt, sich leichte Risse in den Ixeln der Zimmerdecke auftun und der Putz herabrieselt. Es war ein Erdbeben, etwas, was im Sortiment meiner Lebenserfahrungen bislang fehlte, das ich aber auch keinesfalls vermißte!!

    Die ersten Gedanken, die einem durch den Kopf schießen sind: War‘s das jetzt? Bricht gleich alles um einen herum zusammen und man wird unter Tonnen von Schutt begraben? Dann fiel mir ein: Türsturz!

    Ich hatte einmal den Rat registriert, man solle sich bei einem derartigen Ereignis bestenfalls unter einen Türsturz einer tragenden Wand begeben. Also, nichts wie dorthin – bis zur Wohnungstür sind es nur drei kleine Schritte. Als wir die Tür öffneten und um die Ecke in den Korridor lugten, gingen überall in der Nachbarschaft die Türen auf, und ratlose und verängstigte Gesichter erschienen. Derweil schwankte das Gebäude munter weiter, es konnte einem leicht übel davon werden.

    Dann ging der Gebäudealarm los. Geistesgegenwärtig das Mobiltelefon und den Wohnungsschlüssel geschnappt und gegenüber unserer Wohnung in das Fluchttreppenhaus hinein! Der Gebrauch eines Fahrstuhls zum aktuellen Zeitpunkt wäre schier selbstmörderisch gewesen. Wir hatten, faul wie wir waren, nach der morgendlichen Badbenutzung noch immer unsere Schlafanzüge an, doch das störte nicht, denn wir waren auch damit ausstaffiert durchaus präsentabel – jedenfalls in begrenztem Rahmen!

    Gleich uns strebten viele andere Bewohner abwärts, doch es dauert, selbst wenn man in erhöhtem Tempo 18 Stockwerke abwärts hastet und einen unterwegs dann auch noch zum erdbebenbedingten leichten Schwankschwindel zusätzlich ein Drehwurm überfällt.

    Draußen im Freien hatten sich schon eine Menge Mitbewohner eingefunden, ich entdeckte Ulrike und gemeinsam nahmen wir auf einer der steinernen Baumumrandungen vor dem Gebäude Platz. Das Nächste war, daß ich unseren Sohn in Hamburg kurz über die Situation und von unserem unbeschädigten Status unterrichtete – in der Heimat war es da knapp 7:30 h und Junior befand sich auf seinem Weg zur Arbeit in der Innenstadt. Er fiel natürlich aus allen Wolken, hatten denn auch die Medien die Ereignisse noch nicht auf dem Schirm und um den Globus herum posaunt. Dann war der Rest der Lieben daheim dran, und sogleich trudelten auch schon erste besorgte Antworten auf die Schreckensnachricht von dort ein.

    Derweil hatte Ulrike Benedikt über WhatsApp live angerufen und ihn unterrichtet, so daß dieser weitere Informationsketten in Deutschland in Bewegung setzen konnte. Die Mitmenschen um uns herum – und das fiel absolut positiv auf - hatten die ganze Zeit weder beim Verlassen des Gebäudes als auch nachher keinerlei Aufregung geschweige denn Anzeichen von Panik gezeigt, sondern harrten ratlos aber ruhig abwartend auf die weitere Entwicklung. Kurz nach 13:30 h nahmen wir im Sitzen auf ebener Erde noch ein weiteres aber nun leichteres Schwanken der Umgebung wahr: lose aufgehängte Blumentöpfe im Vorplatzbereich begannen deutlich hin und her zu pendeln. Später stellte sich heraus, daß sich 12 Minuten nach dem Haupt- ein schwächeres Nachbeben der Magnitude 6,4 auf der Richterskala ereignet hatte.

    Nun konnte ich mich etwas den Nachrichten widmen. Und langsam tröpfelten sie herein: Um 13:20 h hatte sich in Zentralmyanmar unweit der Millionenstadt Mandalay in 20 km Tiefe ein Erdbeben der Stärke 7,4 (Geoforschungszentrum Potsdam) bzw. 7,7 (US Geol. Survey) auf der nach oben offenen Richterskala ereignet.

    Die Richterskala ist logarithmisch aufgebaut: von Stufe zu Stufe verzehntfacht sich jeweils die gemessene Stärke. Zwischen 7,0 und 7,9 spricht man von einem „größeren Erdbeben“: Schäden an den meisten – auch stabilen - Gebäuden; einige stürzen teilweise oder vollständig ein oder werden schwer beschädigt. Das verheerende Erdbeben in Haiti aus dem Jahr 2010 mit über 100.000 Toten hatte eine Stärke von 7,0. Es ist das stärkste Erdbeben in Thailand seit 90 Jahren gewesen. Im Jahre 1930 waren 500 Todesopfer zu beklagen.

    Der Untergrund von Bangkok besteht bis in über 100 m Tiefe aus Tonen und Mergeln und reagiert darum auf Erschütterungen elastisch-plastisch – und dies ist in der gegebenen Situation von erdmechanischem Vorteil; denn es besteht somit eine erhöhte Pufferungsfähigkeit. Man haue vergleichsweise doch einfach einmal auf einen Pudding, um sich dieses zu verdeutlichen! Außerdem befand sich das Epizentrum in Mandalay rund 950 km Luftlinie von hier entfernt. Man stelle sich die Stärke der Erdbewegungen dort rückschließend vor! Bangkok liegt glücklicherweise eigentlich nicht in einer aktiven Erbebenzone, ist also allenfalls von den Auswirkungen in den angrenzenden Regionen betroffen.

    Myanmar befindet sich an der Schnittstelle von vier tektonischen Platten: der Indischen, Eurasischen, Sunda- und Burma-Platte. Diese Platten interagieren aufgrund aktiver geologischer Prozesse und prägen die seismische Aktivität der Region. Entlang der Westküste der Kokosinseln, vor der Küste von Rakhine (Westküste von Myanmar, angrenzend an den Golf von Bengalen) und bis nach Bangladesch verläuft eine stark schräge konvergente Plattengrenze, die als Sunda-Megathrust (thrust = eigentlich Schubkraft, hier im Sinne von Überschiebung) bekannt ist. Diese große Verwerfung markiert die Grenze zwischen der Indischen und der Burma-Platte und setzt sich nördlich von Myanmar bis in den östlichen Himalaya fort.

    Eine bedeutende tektonische Struktur des Landes ist die Sagaing-Verwerfung, eine rund 1.400 km lange Transformstörung: zwei Kontinentalplatten schieben sich aneinander entlang. Bekanntes Beispiel hierfür ist die San Andreas-Spalte in Kalifornien. Erwähnte Sagaing-Verwerfung verbindet das Andamanen-Spreizungszentrum mit einer Kollisionszone im Norden und bildet die Grenze zwischen der Burma- und der Sunda-Platte. Die Platten bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 18 bis 49 mm pro Jahr aneinander vorbei, wodurch die Sagaing-Verwerfung als die erdbebenaktivste Zone Myanmars gilt.

    Sie verläuft durch oder nahe an großen Städten wie Rangun, Naypyidaw und Mandalay. In der Vergangenheit kam es entlang dieser Störung zu mehreren schweren Erdbeben, darunter in den Jahren 1931, 1946, 1956, 1991 und 2012. Das Wiederkehrintervall variiert je nach Abschnitt der Verwerfung und liegt in den südlichen Bereichen, die 1930 aufbrachen, bei 100 bis 150 Jahren.

    Trotz der wiederkehrenden seismischen Aktivität gibt es nur begrenzte wissenschaftliche Untersuchungen zur Erdbebengefahr in Myanmar. Eines der größten dokumentierten Beben ereignete sich 1762, als ein Abschnitt der Sunda-Megathrust (s. o.!) vor der Küste von Rakhine aufbrach. Dieses Beben wurde vermutlich durch das Abtauchen der Indischen Platte unter die Burma-Platte verursacht.

    Doch nun zum weiteren Geschehen vor Ort. Ein altes Ehepaar, das gut Englisch sprach, gesellte sich zu uns und setzte sich neben uns. Wir kamen ins Gespräch und erfuhren, daß die beiden im 21. Stock unseres Hauses wohnen und ebenso wie wir alle vom Erdbeben überrascht worden waren. Allerdings hatte sich ihre Wohnungstür durch die Gebäudebewegungen verklemmt und ließ sich mit eigener Kraft nicht von innen öffnen, so daß sie erst durch externe Hilfe aus ihrer mißlichen Lage befreit werden konnten. Daß wir das Schwanken des Bauwerks so massiv empfanden, liegt vor allem an unserer erhöhten Wohnungslage. Hierdurch wurde die Schwingungsamplitude im Vergleich zu weiter unten liegenden Wohnungen merklich verstärkt.

    Ein stärkeres Beben der Stärke 4,5 (moderates Erdbeben) wurde letztmalig am 19. April 1990 in Suphanburi, 78 km nordwestlich von Bangkok, registriert. Allerdings gibt es aus den vergangenen Wochen wohl bereits einige seismische Aktivität in Mynanmar, wobei hiervon – wohl vor allem bedingt durch die momentane desolate innenpolitische Situation des Landes – nichts nach draußen drang.

    Allmählich kamen immer neue Fakten ans Licht. Im Chatuchak-Distrikt in relativer Nähe zu uns in Bang Khen ist durch die Erdbewegungen ein gerade zwischen dem neuen Hauptbahnhof und dem Gelände des Weekend-Marktes im Bau befindliches 30stöckiges Hochhaus – ein Regierungsbau - kollabiert und hat 47 Arbeiter unter sich begraben. Der Gouverneur von Bangkok rief den Notstand aus. Das Wasser in einer Reihe von auf Hochhausdächern angelegten Schwimmbecken, sogenannter Infinity Pools, schaukelte sich durch das Beben derartig auf, daß es sich schließlich in wildem Schwall über die Begrenzung hinausschießend auf die darunter verlaufende Straße ergoß. Von beiden Ereignissen sind Videos im Internet abrufbar. Hochhäuser, Hotels und Krankenhäuser wurden evakuiert. Die Leute campierten auf den Straßen im Freien. Der öffentliche Nahverkehr wurde eingestellt und auch der Straßenverkehr kam zum Erliegen: nichts ging mehr.

    Anmerkung: Diese Situation gemahnt uns eindringlich an die derzeitige Lage in Berlin, wo eine wichtige Verbindungsbrücke auf dem Autobahnstadtring unterhalb des Funkturms wegen statischer Probleme gesperrt werden mußte. Seitdem quält sich der Straßenverkehr konzeptionslos durch die umliegenden Stadtviertel. Außerdem mußte auf der unter besagter Brücke verlaufenden Haupt-S-Bahnstrecke der Betrieb eingestellt werden. Zu allem Überfluß streikt dann auch noch die städtische Verkehrsgesellschaft BVG….

    Die Organisation für uns außerhalb Gestrandete durch die Verwaltung unseres Wohngebäudes war vorbildlich. Wir wurden schnellstens mit Wasser versorgt. Eine Verteilstation wurde dazu vor dem Eingang eingerichtet. Die Zerstörungen in Zentralmyanmar müssen immens sein. Viele Gebäude, darunter eine Menge buddhistischer Tempel, scheinen eingestürzt, genau wie die bekannte historische Ava-Brücke, die bei Mandalay den Irawaddy überspannte. Über die Anzahl von Todesopfern, die in den nächsten Tagen mit Sicherheit noch stark steigen wird, kursieren bislang vage Angaben.

    Da noch weitere Nachbeben vorhergesagt waren, bat man uns gegen 15 h, uns in einen etwas entfernteren Grundstücksteil zu begeben und das Weitere dort abzuwarten. Das taten wir gemeinsam mit allen anderen und verweilten dort im Schatten weiterhin bestens mit Wasser und kleinen Snacks versorgt, bis gegen 17 h Entwarnung gegeben wurde und wir den Aufzug benutzend in unsere Bleibe zurückkehren durften. Die erkennbaren inneren Schäden am Gebäude halten sich sehr in Grenzen und dürften für die Reparatur keinen großen Aufwand erfordern. Die Statik scheint weiterhin intakt.

    Thailand scheint für dieses Mal anders als damals beim Weihnachtstsunami 2004 mit einem blauen Auge davongekommen zu sein.

    Quellen: Wikipedia, t-online.de
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  • Day 29

    So ein Erdbeben...

    March 28 in Thailand ⋅ ⛅ 37 °C

    ...muss man mal erlebt haben. Oder auch nicht! Wir hatten gerade das Mittagessen bestellt als mir schwindelig wurde. Ich habe mich am Tisch festgehalten. Es hat etwas gedauert bis wir realisiert haben das es ein Erdbeben ist. Die Lampen an der Decke haben stark geschwankt. Aber das muß man erlebt haben, um es nachvollziehen zu können. Ganz displiniert sind 100terte Menschen mit uns die Rolltreppen runter. Und draußen war dann das Nachbeben zu spüren.
    Dann ist in der Stadt alles zusammen gebrochen. Flughafen gesperrt und BTS & MRT fahren 24 Stunden nicht. Wir sind dann also zu Fuß bei 42 Grad zurück. Etwa 9 Kilometer. Gut angekommen im Hotel müssen wir das erlebte erstmal verarbeiten. Eine besondere Erfahrung.

    ...Das Bild zeigt eine Küchenbrigade die auf der Straße wartet, wie es weitergeht.
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  • Day 153

    Weitere Beobachtungen am Meeressaum

    March 24 in Thailand ⋅ ☀️ 33 °C

    Am Strand laufen tagsüber immer wieder fliegende Händler hin und her, die diverse Dinge offerieren: geschnitzte Holzfiguren von Buddhas oder Elefanten, Pareos, billigen Schmuck und anderen Tand.

    In den Gartenanlagen unseres Resorts begegnen uns derweil eine Menge alter Bekannter, wie z.B. die weißen filigranen Blüten der Ismene (Hymenocallis oder Schönhäutchen), die nicht, wie der erste Anschein vermuten läßt, zu den Lilien-, sondern zu den Amaryllisgewäch>sen gehört.

    Die gelb blühende Sägeblättrige Nagelbeere ist ein kleiner Strauch von bis zu zwei Metern Wuchshöhe. Die Heimat der Sägeblättrigen Nagelbeere liegt im subtropischen südlichen Afrika, genauer im östlicheren Südafrika. Die zuerst grünen, dann roten, in reifem Zustand schwarzen Steinfrüchte liegen inmitten der roten Kelchblätter, was der Pflanze im englischen Sprachraum zum Namen "Mickeymouse plant" verhalf. Bis zur Reifezeit der Früchte vergrößern sich die kräftig leuchtend-roten Kelchblätter. Da diese Kelchblätter bis in die heiße Jahreszeit hinein am Strauch bleiben, erscheint der ganze Strauch mehrere Monate lang auffällig rot. Hier bei uns prügeln sich die Hirtenstare, die die ganze Anlage bevölkern, gerne um die Früchte.
    Schaut man genauer hin, dann erkennt man am Blattrand die charakteristische Zähnung, der der Strauch seine deutsche Bezeichnung verdankt.

    Das zu den sogenannten Süßgräsern zählende Bärtige Gilbgras (Chloris barbata) ist ab und an zu finden. Zu der Süßgras-Pflanzengruppe zählen im übrigen auch alle Getreide wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Hirse, Mais und Reis. Das Bärtige Gilbgras bildet dekorative quirlständige Rispen, ist aber überall als invasive Art verschrien. Zudem ist es Wirtspflanze für eine Reihe landwirtschaftlicher Schädlinge.
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  • Day 47

    One night in Bangkok

    March 23 in Thailand ⋅ ☀️ 36 °C

    Bangkok, was für eine Stadt! Ich mag große Städte ja eigentlich gar nicht, aber Bangkok ist eine Ausnahme!
    Ich fand die Stadt damals schon super und habe mich gefragt, ob sich das wohl verändern würde ☺️ Hat es zum Glück nicht! :)

    Ich habe erstmal richtig ordentlich ausgeschlafen und bin dann irgendwie um 10:00 Uhr aufgewacht. War erholt und musste dann meine gewonnene Energie natürlich erstmal rauslassen 😅 Also bin ich zu Fuß aufgebrochen und einfach mal irgendwie ziellos durch die Stadt gelaufen :)

    Und die Stadt ist an manchen Ecken super modern mit Hochhäusern und sehr gutem öffentlichen Nahverkehr. Auf der anderen Seite gibt's hervorragendes street food überall und ne Menge traditionelle Tempel und Gebäude. Mir gefällt's echt gut!
    Es ist sehr sauber, man wird kaum angequatscht oder anderweitig genervt ☺️
    Und so habe ich mich erstmal an den Fluss begeben und bin ein bisschen den Fluss langspaziert.

    Dann habe ich ein Cafe gefunden und mich da erstmal zum Frühstück hingehockt :) Es gab eine Acai-Frucht-Bowl und einen Iced Americano. Also einfach Eiskaffee ohne Milch. Ich musste mein Verdauung etwas anregen, hatte glaube ich zu viele Tabletten gegen mein vorheriges Verdauungsproblem genommen 😅

    Danach ging es weiter am Fluss entlang und Richtung Palast. Den hatte ich 2017 schon besichtigt, also habe ich davon heute abgesehen und bin einfach einmal um das Palastgelände gelaufen. Dabei habe ich einen thailändischen Polizisten getroffen, der ein deutsches Patch auf seiner Uniform kleben hatte! Also scheint das relativ einfach zu werden mit dem Tauschen, versuche ich morgen dann :)

    Irgendwann war es dann aber einfach zu heiß... 37°C und diese Luftfeuchtigkeit. Da bin ich noch nicht dran gewöhnt. Das war sehr schweißtreibend und hat mich zurück ins Hostel getrieben 😅 Da habe ich Steven aus Südafrika getroffen und Allan aus Schottland. Mit beiden habe ich ein bisschen gequatscht und mir die Zeit vertrieben :)
    Irgendwann kam dann der Hunger auf und ich bin kurz auf die Straße raus, allerdings hatte ich mir so einen Wolf gelaufen, dass ich es nicht lange ausgehalten habe zu spazieren 😂 Habe nur ein paar Hähnchen-Teigtaschen geschafft.
    Super, dass mir das jetzt passiert bei 5 Kilometern Fußmarsch, aber über 100km in Nepal habe ich problemlos geschafft. Kurios....

    Also wieder rein, kurz duschen gewesen und dann auf die Dachterrasse des Hostels. Hier habe ich dann ein paar andere Leute getroffen. Insgesamt 13 Menschen waren wir irgendwann, die sich zum gemeinsamen Essen zusammengetan haben. Es ging 20 Minuten zu dem wohl bekanntesten Pad Thai Restaurant in Bangkok. Zumindest war die Schlange vor dem Laden erstaunlich lang 👀
    Pad Thai ist aber meiner Meinung nach einfach mittelmäßig. Da gibt es besseres thailändisches Essen. Thai Curry zum Beispiel 🤔 Nichtsdestotrotz war das Essen lecker und es war super etwas Gesellschaft zu haben ☺️

    Jetzt sind wir alle zusammen zurück zum Hostel und trinken erstmal Bierchen auf der Terrasse. Mal sehen ob es gleich noch losgeht in die wilden Straßen von Bangkok 🕺🏽 In anderthalb Stunden ist schließlich mein Geburtstag und eigentlich muss ich ja ein bisschen reinfeiern 😅 Mal sehen was die Nacht noch so bereit hält ;)

    Aktuell steht die Chance auf einen leichten Kater morgen früh bei 50% würde ich sagen 🫢🍻
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  • Day 18

    Sowas gechilltes-last Day!

    March 19 in Thailand ⋅ ☀️ 33 °C

    Sowas gechilltes, nie wieder werd ich's anders machen.
    Niemals mehr buche ich nen Rückflug der vor 20h in die Heimat fliegt.
    Ich hab den letzten Tag sowas von gechillt genießen können. In Ruhe hin und her packen, nachwiegen, dann checken ob man auch alles hat....wenn nicht...dann losziehen und nochmal einkaufen.
    Schließlich sagt die Waage 20 kg und 23 darf ich...
    Selina hat ihren Regenbogenrucksack noch nicht.
    Den habe ich ja letztes Jahr mitgebracht und natürlich hat er kaum ein paar Monate ausgehalten dann fallen die Teile auseinander.
    Ich habe mir zugegebenermaßen die Füße durchgelaufen aber irgendwann musste ich dann auch aufgeben und habe mir dann gedacht bekommt sie eben nicht denselben Rucksack oder was ähnliches sondern kreiere ihr ihr eigenes Ding.
    Zu schade um ihn herzugeben aber für meinen Engel mache ich das gerne.
    Das zehnjährige in Thailand geht in die Geschichte ein.
    Ich muss nicht alles zusammenfassen, welche Höhen und Tiefen ich hier dieses Mal durchlebt habe, aber besonders ist es schon dass ich nicht ein einziges Mal im MBK war, oder das Central Station oder Terminal 21 ausgelassen habe. Außerdem bin ich nicht ein einziges Mal auf dem Chao Praya River gefahren. Ich habe diesmal weder Elefanten gesehen noch ist mir ein Affe an die Wäsche.

    Also kein Affe! 😜

    Mit Street Food war ich auch sparsam. Ich war auch keine Wolkenkratzer besteigen...also.keine Wolkenkratzer....und hab bis auf die kleine Cocktailbar mit der Badewanne keine größere ROOFTOP-Bar besucht.

    2 Supermankappen nur... und ich bin nicht mal traurig deswegen. Es gab eben keine da wo ich war. Und bei der einen die ich gekauft habe bin ich mir nicht mal richtig sicher ob ich die nicht schon habe. Mir kam es vor als ob sie mehr lila hat als die andere aber vom Layout ist es ähnlich! Möglich dass ich die dann wohl öfters verleihen kann.

    16:30 Uhr
    Ich sitze wie jedes Jahr bevor ich Bangkok Richtung Flughafen verlasse in dem deutschen Restaurant und esse einen Jägerschnitzel. Danach gönne ich mir dann noch 90 Minuten Thaimassage ohne Happy End.

    Hat wie geplant stattgefunden. Es war leider die schlechteste der glaub ich 10 Massagen....weil es einfach Scheisse kalt war und ich nicht wusste, dass wenn ich sage ich möchte eine originale Thai-Massage mit herb Balm zu 450 Baht, dass sie gefühlt jedes Körperteil mit einer ganzen Packung Tigerbalsam einschmiert.
    Einerseits war der Lade arsch kalt und auf der anderen Seite hat meine ganze Haut und mein ganzer Körper wie Feuer gebrannt.

    Schnell weg hier! Die bringen mich hier sonst noch um.

    Taxi auf 19.40h bestellt.keije Lust auf Bahn.

    Taxi schon um 19.20 da....hab mich also IM Taxi umgezogen.
    Und das komplett....da kenn ich nix.

    Flughafen ist der Hammer-die Lufthansa fliegt vom neuen Gebäudeteil. Und der kommt einem so vor als ob es einfach noch mal ein ganzer Flughafen ist der da dran gebaut wurde.

    In diesem Augenblick beginnt das Boarding.

    Ich sitze....im Flieger....in diesem Monster...A380....

    Kinder das war's jetzt für ne Weile von mir....

    Schee wars...mal schauen vielleicht gibt's ja noch n Fazit ....immerhin endet der Urlaub erst dann wenn man wieder daheim.
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  • Day 57

    Pause Thaïlandaise

    March 16 in Thailand ⋅ 🌙 29 °C

    Pour pouvoir revenir faire un nouveau visa pour le Japon nous quittons le pays pour aller nous faire dorer la pilule 2 semaines en Thaïlande.
    On passe au level supérieur niveau chaleur, mais heureusement on a des fruits à chaque coin de rue.
    Bangkok est éclatante de couleur. Nos 5 sens sont agréablement stimulés sauf quand on arrive en pleine nuit dans notre dortoir et qu’on tombe nez à nez avec une paire de fesses parce qu’il fait trop chaud. 🤭
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  • Day 5

    Bangkok Last Day

    March 16 in Thailand ⋅ ☀️ 34 °C

    Heute habe ich zwei Märkte besucht den Weekend Market und Flower Market. Fortbewegung super günstig und angenehm, wie immer mit dem Taxi über die Bold app. Am Ende ging es zurück mit dem Wassertaxi.

    Danach WICHTIG endlich meine erste Thaimassage 💆.

    Direkt im Anschluss ging es dann auch schon weiter zum Bahnhof, wo ich einen Nachtzug um 19:00 Uhr nach Suratthani genommen habe Ankunft 05:00 Uhr.
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