Georgia
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Top 10 Travel Destinations Georgia

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143 travelers at this place

  • Day163

    Batumi

    February 21 in Georgia ⋅ ⛅ 11 °C

    Batumi ist die Hauptstadt der Region Adscharien, nach Tbilisi die zweitgrößte Stadt Georgiens, liegt am schwarzen Meer und hat subtropisches Klima.
    Deshalb gibt es hier auch viele Palmen. 🥰🌴

    Die Region Adscharien ist eine autonome Republik in Georgien. Dieser Teil war in der Vergangenheit schon von den Türken, den Russen, den Briten und den Mongolen besetzt. 1991 bis 2004 herrschte hier Abaschidse, der sich weigerte mit der Regierung in Tbilisi zusammenzuarbeiten. 2004 kam dann der Sturz durch Micheil Saakaschwili (Rosenrevolution). Er holte sozusagen Adscharien zurück nach Georgien, aber mit einer gewissen Autonomie mit eigener Verfassung, eigenen Steuern etc. Aber trotzdem herrscht hier die georgische Regierung und Adscharien arbeitet mit Tbilisi zusammen.
    Es gibt also 3 autonome Gebiete in Georgien: Abchasien, Südossetien und Adscharien.
    Ca 30 Prozent der Adscharer sind aufgrund der Besatzungsgeschichte muslimisch. Es bestehen enge Kontakte zu den türkischen Nachbarn.

    Wirtschaftlich ist Batumi für Georgien von großer Bedeutung, da das Erdöl aus Aserbeidschan in der Nähe des Hafens raffiniert und in alle Welt verschifft wird.

    Der aktuelle Bürgermeister hier hat eine pro-europäische und eher anti-russische Einstellung. Dennoch sprechen die meisten Menschen Russisch.
    Seit ich wieder im Westen unterwegs bin, sprechen hier viele Menschen auch untereinander Russisch. In Tbilisi und Umgebung hingegen ist es für russischsprachige Menschen oft schwierig. Aufgrund der politischen Situation (Russland besetzt aktuell 20% Georgiens) weigern sich viele Georgier, Russisch zu sprechen.
    Warum in manchen Teilen Georgiens die russische Sprache boykottiert wird und in anderen Teilen gefühlt mehr Russisch als Georgisch gesprochen wird, habe ich noch nicht herausgefunden. Gerade an der Grenze zu einem der besetzten Gebiete, wird viel Russisch gesprochen. Macht auf der einen Seite ja auch Sinn und auf der anderen könnte es gerade hier Schwierigkeiten geben 🤷🏻‍♀️.

    Ich genoss die Zeit in Batumi sehr. Ich schlenderte die Strandpromenaden entlang, genoss die Sonne und hatte Urlaubsfeeling :)
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  • Day448

    Feuchte Träume

    April 9, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 13 °C

    Die Sonne scheint, die Einreiseformalitäten dauern keine zwei Minuten, der angebotene Wechselkurs entspricht exakt demjenigen von Google und das Taxi von der Grenze nach Sighnaghi soll weniger kosten, als das Tripadvisor-Forum als fairen Preis beschreibt. Hallo Georgien, du schönes Land! Kaum in unserem Guesthouse angekommen, geht es ähnlich liebreizend weiter. Man spendiert uns ein Zimmer-Upgrade, setzt uns vor eine herrliche Aussicht und serviert uns frisches Brot mit Wurst, Käse und Eiern. Dazu wird hausgemachter Wein gereicht. Ach Georgien, du bist zu gut zu uns! Das vielseitige Dinner im Guesthouse gehört geschmackstechnisch ebenfalls in die oberen Ränge der letzten Monate und rundet das Feuerwerk der Glücksgefühle ab. Unzählige georgische Leckereien werden aufgetischt - darunter keinerlei Lamm, Schaf oder Gammel-Hammel - und ausnahmslos alles schmeckt fantastisch. Insgesamt landet ein Vielfaches von dem auf dem Tisch, was ein verfressenes Paar wie wir verzehren könnte. Wir versuchen es natürlich trotzdem. Mit wenig Erfolg. Und habe ich eigentlich schon erwähnt, dass meine Stirn nun aussieht wie bei einem 15-Jährigen? Klar, jung klingt erst mal ganz gut. Aber derlei pubertierende Haut hatte ich seit über zwanzig Jahren nicht mehr. Es scheint als ob die ganze Transplantationsscheisse - oder Sauce - allmählich ins Gesicht fliesst. Echt hässlich. Armer, hässlicher Junge.

    Sue ist das egal. Als wir im Guesthouse nach Lucky - eine stolze Schäferhündin - auch noch ihren Fünfer-Wurf Puppies entdecken, gibt es für Sue sowieso kein Halten mehr. Ausserdem gibt es hier überall Khachapuri. Ein mit Käse gefülltes Fladenbrot frisch aus dem Ofen. Geiler geht kaum. Nur die scheiss Waage sieht das natürlich wieder ganz anders. Egal, Fresse halten. Und last but not least befinden wir uns hier in einer furchtbar berühmten Weinregion. Traumhaft. Über fünfhundert Rebsorten gibt es in Georgien, gehört habe ich noch von keiner. Saperavi und Rkatsiteli heissen die Bekanntesten. Ausserdem unterscheidet sich die Herstellung hier gravierend von der westeuropäischen Machart. Traditionell wird der Wein hier in Qvevris hergestellt. Das sind so eingegrabene Lehmdinger die gerne auch mehrere tausend Liter fassen. Das Resultat ist intensiv und spannend in Erscheinung und Geschmack. Unsere regionale Wein-Tour dauert ganze acht Stunden, auf der unser Fahrer zwar nur russisch spricht, dafür aber durch seine ruhige und gelassene Fahrweise und seine ausgeprägte Geduld besticht, während wir uns dem Wein oder der Aussicht widmen. Komisch ist er trotzdem. Kaum erscheint ein Kreuz oder eine Kirche in seinem Blickfeld, muss sich der Russe umgehend bekreuzigen. Also dieses Stirn, Wampe, linke Titte, rechte Titte. Und zwar drei Mal hintereinander. Wohl so ein Sheldon-Ding. Einfach ohne das mit dem Genie. Also einfach ein orthodoxer Tick. Und Kreuze gibt es hier wie bei uns Christbäume in der Adventszeit. Was den ansonsten sehr gemütlich Russen hinter dem Steuer doch ziemlich hektisch werden lässt. Erinnert mich irgendwie an den wild fuchtelnden Busfahrer in Patagonien. Haben doch alle einen an der Klatsche. Verdammte Fuchtler.

    Egal, Georgien ist wie ein feuchter Traum. Also einfach traumhaft und das feiern wir feucht-fröhlich. Jeden Tag. Punkt.
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  • Day457

    Das anale Ende Georgiens

    April 18, 2019 in Georgia ⋅ 🌫 7 °C

    Kaum haben wir das südwestliche Ende Georgiens erreicht, sind wir auch schon wieder auf dem Weg nach Osten. Wir machen Halt in Khulo, was in einigen Sprachen bekanntlich so viel wie das „anale Ende von lebenden Organismen“ bedeutet. Vergleicht man Georgien mit einem Menschen, würde man Khulo tatsächlich etwa an der Stelle finden. Charme hat es trotzdem reichlich und wir fühlen uns irgendwie ans Wallis erinnert. Und wäre Khulo selber ein Mensch, ja dann würde die Lage „am Arsch“ auch für unser Guesthouse gelten. Die Hütte ist dermassen weit vom Zentrum dieser Tausend-Seelen Gemeinde entfernt, dass der Taxifahrer zehn anstatt der ursprünglich vereinbarten fünf Lari von uns will, als ihm irgendwann das wahre Ausmass dieses Beförderungsauftrags klar wird. Die idyllische Abgeschiedenheit wird mit Pizza sowohl zum Dinner als auch zum Frühstück belohnt. Klingt erst mal total geil und sieht auch irgendwie so aus. Das Weisse ist allerdings weniger Mozzarella und viel mehr Mayonnaise. Trotzdem geil. Findet Sue. Eine Nacht am Arsch of everything reicht aber und wir müssen weiter gen Osten. Nahe der armenischen Grenze haben wir uns wieder was Schönes gebucht. Doch diese eine bauernschlaue Quacksalber-Binsenweisheit stimmt auch in Achalziche. Der April macht was er will. Und für den Moment will er einfach nur regnen. Der Arsch.

    Wir schauen uns trotz Wetterkapriolen das hiesige Castle an und unternehmen den geplanten Tagesausflug zu einer nahe gelegenen Felsenstadt. Deshalb sind wir ja eigentlich hier. Das zwei Autostunden entfernte Vardzia ist eine furchtbar imposante Siedlung, die vor etwas mehr als einer Ewigkeit in eine Felswand geschlagen und über Jahrhunderte erweitert wurde. Sie ist nach dem deftigen Ajaruli Khachapuri eine der grossen Attraktionen Georgiens. Auch bei Regen. Was sollen wir denn auch sonst machen? Den ganzen Tag saufen und fressen? Hm, klingt eigentlich auch ganz gut. Ich glaub das mach ich jetzt. Sue auch.
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  • Day454

    Hässlicher Loser

    April 15, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 15 °C

    Neben all den Casinos gibt es viele äusserst kuriose Gebäude in Batumi. In einem Fall wurde gar ein Riesenrad in ein Hochhaus verbaut. Viele Türken kommen zum Gambeln über die nahe gelegene Grenze in dieses Las Vegas Georgiens. Wir sind natürlich nicht wegen den Casinos hier. Wir wollen zum ersten Mal das Schwarze Meer sehen. Und unser modernes Studio-Apartment für fünfzehn Stutz pro Nacht bietet sogar einen Blick darauf. Aber Achtung, Spoiler-Alarm! Es ist auch blau. Wie unspektakulär. Spektakulärer war da sicher die Schach-Olympiade, die 2018 hier stattfand. Ob Deep Blue auch hier war? Wahrscheinlich nicht, die sture Kiste. Noch einen Tick spektakulärer ist sowieso das aus dieser Region stammende Ajaruli Khachapuri. Ein offenes, knuspriges Brotschiff gefüllt mit Käse, frischem Butter und Eigelb. Vergessen wir mal Penicillin. Wer auch immer diese Geschmacksbombe erfunden hat, verdient alle Nobelpreise, Oscars und Grammys dieser Welt. Ich bleibe hier. Für immer. Oder mindestens bis Montag.

    In einem letzten verzweifelten Unterfangen, unsere Reisekasse nochmals voll zu machen, besuchen wir das laut Google äusserst beliebte Princess Casino. Lovely Sue ist nicht wirklich begeistert, aber broke und verzweifelt genug, um dem Besuch zuzustimmen. Casino ist eine Sache der Einstellung, sage ich immer. Das Resultat erstaunt daher nicht. Sue der Loser verzockt ihre zwanzig Dollar, während ich meine vervierfache. Kein Ahnung wieso ich die letzten zwanzig Jahre so viel verloren habe. Ist ja eigentlich ganz einfach. Muss an Marc liegen. Oder Fönz. Der heutige Gewinn reicht zwar nicht für ein weiteres Jahr reisen, aber für drei deftige Ajaruli Khachapuri Dinner mit Wein aus der Flasche allemal. Das ist ja auch was. Aus lauter Freude mieten wir uns umgehend ein Elektrodreirad und heizen die Promenade rauf und runter. Ganz der Gewinnertyp, kaufe ich der glücklosen und doch so schönen Verliererin ausserdem einen Ballon. Den hat sie sich tags zuvor schon gewünscht. Nicht den hässlichen Masha-Ballon, den ich ihr gekauft habe, aber das ist nicht mein Problem. Ich habe die scheiss Kohle schliesslich nicht verloren. Verdammter Loser.

    Apropos Loser. Kaum sieht meine Stirn wieder etwas besser aus, fangen die umgesiedelten Haare auch schon an auszufallen. Alles Teil vom kommunizierten Plan und somit erwartet. Aber das macht den entstehenden Flickenteppich auch nicht schöner. Unschön beim Essen und auch sonst einfach hässlich. Armer, hässlicher Junge.
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  • Day288

    Stadt der schwebenden Metallsärge

    May 26, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 21 °C

    Gamarjoba,

    die alten Industrieanlagen und Gewerbebetriebe aus der Sowjetzeit haben in den vergangenen Wochen immer wieder unsere Neugierde geweckt. Wir wollen mehr über die Orte erfahren und so liegt es nahe, dass wir in das heute fast vergessene Bergarbeiterstädtchen 'Chiatura' fahren.

    Wir springen wieder in eine der 'Mashrutkas' und steigen 10 km vor Chiatura am wohl kleinsten Kloster Georgiens mit der sicherlich außergewöhnlichsten Lage aus. Im Örtchen Katskhi ragt eine markante Felsnadel 40 m in den Himmel, auf deren 10 x 15 m großen Plateau vor 900 Jahren ein Kloster errichtet wurde und dann mehrere Jahrhunderte verlassen war. Beeindruckend, doch das lustige ist, dass sich 1993 ein Bewohner aus Chiatura entschied, damals in seinen 40ern, sein lasterhaftes Leben zu beenden und auf der Felsnadel als Mönch zu leben. Zu dieser Zeit lag das alte Kloster noch in Ruinen – er soll in einem alten Kühlschrank geschlafen haben, um sich vor Wind und Wetter zu schützen, bis dann 2009 das Kloster restauriert wurde. Über einen Seilzug bekam der Einsiedlermönch Wasser und Essen von seinen Anhängern gebracht und zweimal pro Woche stieg er von der Steinsäule hinab um unten einen Gottesdienst zu halten! An unserem Tag wahr wohl Gottesdiensttag, denn unten ging ein älterer Männ mit endlosem Bart und Stock "bewaffnet" auf einer Mauerkrone hin und her! Verrückte Menschen gibt es hier :-)

    Wir machen uns für die restlichen 10 km nach Chiatura zu Fuß auf den Weg und wählen einen Umweg entlang eines schönen Flusstales. Schließlich müssen wir uns noch einen Zeltplatz für die Nacht suchen. Abseits des Weges und fern von Blicken anderer werden wir direkt am Fluss gelegen fündig. Nur müssen wir auf unser "mitgeschlepptes" Wasser zurückgreifen, denn das Flusswasser ist bedingt der naheliegenden Bergwerke tief grau und von Mangan getränkt. Nichts desto trotz ein toller Ort, an dem wir für 2 Nächte unser Lager aufschlagen, um den Großteil unseres Gepäcks deponieren zu können, während wir unsere Erkundungstour nach Chiatura starten.

    Als die „Stadt der schwebenden Metallsärge“ ist die Bergbaustadt bekannt und dank der außergewöhnlichen geografischen Lage wurde während der Stalin-Zeit ein einzigartiges öffentliches Verkehrsnetz ausgebaut: 26 Personenseilbahnen transportierten während der Boom-Zeiten die Arbeiter vom Tal zu den Mangan-Minen und die Einwohner der modernen Plattenbau-Bergsiedlungen in das Stadtzentrum.
    Insgesamt spannten sich die Metallkabel von über 70 Material- und Personenbahnen über den Himmel der Stadt. Heute ist es nur noch ein Stück Tristesse. Eine scheinbar vergessene Stadt. Über uns hängen noch Materialgondeln an Seilen und man muss nur warten, bis diese abstürzen. Wir gehen durch eine der ehemals Mangan verarbeitenden Industrieanlagen und irgendwie wirkt es surreal. Es sieht aus, als hätte man von einer Sekunde auf die andere alles stehen und liegen lassen. Einerseits holt sich das Grün der Natur die Anlagen langsam zurück, anderseits leuchtet hier und da noch eine Glühbirne, oder Kontrollleuchte in den verfallenen Gebäuden.

    Für Sanierungen der Plattenbausiedlungen fehlt das Geld und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion fehlen die Handelspartner. Georgien hat obendrauf auch das Problem, dass Investitionen wohl überlegt sein müssen, da man scheinbar nicht ausschließen kann, dass der große Nachbar aus dem Norden auf kurz, oder lang wieder in Georgien einfällt. So die Angst Vieler.

    Eine Fahrt mit einer der alten noch ursprünglichen Seilbahnen müssen wir natürlich unternehmen. Also gönnen wir uns je eine Fahrt mit der "Stalin" und der "Friedens"-Bahn. Im Giebel der Talstation thront zugleich noch immer das Bildnis Stalins! Hmm, ein gewöhnungsbedürftiger Umgang mit der Vergangenheit. Nun gut! Die Gondel hält und wir besteigen über einen Holzsteg den "Metallsarg". Eine Glocke schrillt und die, an ihrer Arbeitsweise gemessen, wohl kaum bezahlte Dame setzt per Knopfdruck das Gefährt in Gang...
    Zurückversetzt in die Zeit von vor 60 Jahren fahren wir beeindruckende 40° und ohne erkennbare Sicherungseinrichtungen gedankenverloren steil bergauf...

    Wir sind begeistert. Der ganze alte Kram funktioniert ohne groß' Instandhaltung noch immer, transportiert die Menschen seit Jahrzehnten pausenlos hinauf und hinab und ist kostenfrei :-)

    Der Wetterbericht sagt, es würde um 16:00 Uhr anfangen zu regnen. Also schnell noch was zum Kochen kaufen bevor wir die 4 km zu unserem Zelt zurück gehen. Verrückt! Es ist Punkt 16:00 Uhr und wie der Teufel will sind wir noch nicht am Ziel ;-) Wir laufen was das Zeug hält, geben aber schnell auf. Irgendwann ist es auch egal. Das Wasser durchnässt alles. Es ist nichts mehr trocken, nichts und wir fangen an es zu genießen, durch den strömenden Regen zu gehen...

    ...uns gefällt unser Zeltplatz mitten im Grün, die frische Luft, das Gezwitscher der Vögel und all das zu dem Kontrast der Bergarbeiterstadt. Doch um 11 Uhr geht unser Zug und so geht es etwas wehmütig für gerade einmal 1 Lari, umgerechnet 30 Cent, und ganze 2 Stunden Fahrt zurück nach Kutaisi...

    Viele Grüße aus Chiatura
    Ariane & Marco
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  • Day160

    Bakuriani

    February 18 in Georgia ⋅ ☀️ 2 °C

    In Borjomi übernachtete ich bei Albert und seiner Mutter. Sie kochten für mich und gaben mir Tipps, wie ich meine Zeit in Borjomi und Umgebung gut verbringen könnte.
    Die beiden sprachen nur Russisch, was eine gute Übung für mich war. :) Inzwischen verstehe ich es schon besser. Nur viel sprechen kann ich natürlich noch nicht. Aber für kleine Unterhaltungen reicht es.
    Albert schlug mir vor, ich solle einen Tagesausflug nach Bakuriani machen. So fuhr ich 3 Stunden mit einem sehr langsamen Zug nach Bakuriani. Dort kann man sehr gut Ski- und Schlittenfahren oder eben auch wandern.
    Ich spazierte durch Wälder und das Dorf und genoss die verschneite Landschaft. Zurückzu nahm ich eine Marshrutka, die nur 40 Minuten brauchte...
    Am nächsten Tag brachte mich Albert zu einer Maschrutka, die mich eigentlich zu meinem nächsten Ziel (Kutaisi) bringen sollte. Allerdings wurde sie nicht voll. Und wie gesagt, die Busse fahren hier nur, wenn sie voll sind. So nahm ich eine andere Marshrutka und musste einmal umsteigen.
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  • Day201

    Sighnaghi

    April 29, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 20 °C

    Die georgische Gastfreundschaft überwältigt uns. Obwohl wir kein Wort verstehen, werden wir überall auf Wein, Chacha und Essen eingeladen. Selbst auf dem Friedhof wird hier an den Gräbern mit üppigen Mahlzeiten und viel Wein Ostern gefeiert und wir werden dazu überall herzlich eingeladen. Das ganze natürlich mit einem grandiosen Blick auf den großen Kaukasus.Read more

  • Day7

    Vom Meer in die Berge Georgiens

    October 4, 2019 in Georgia ⋅ 🌙 18 °C

    Heute muss ich mal früh raus, das Licht ist großartig und es ist noch ruhig, denn das Leben in Georgien startet immer etwas später. So erlebe ich Batumi anders als am Abend zuvor. Das Wetter ist wieder klasse. In Küstennähe fahren wir nach Norden und biegen dann nach Osten ab. Die Dörfer gehen in einander über, die Straße ist von Gasleitungen gesäumt. Plötzlich überholt uns ein Polizeiauto und stoppt uns - Alkoholkontrolle. Jeder bekommt ein Mundstück und wir sollen alle einmal blasen. Wir haben natürlich außer Wasser nichts getrunken. Dabei müssen wir so lachen, dass es ihn verwirrt und er Vahe und mich zu kontrollieren vergisst. Dafür schenke ich ihm zum Abschied einen MOTTOUREN Aufkleber.
    Die Bundesstraße geht in eine neue, wenig befahrene Autobahn über, die einmal Tiflis mit dem Meer verbinden soll. Der Verkehr wird dichter, wir passieren unglaublich viele Baustellen unter Federführung der Chinesen, Teil der neuen Seidenstraße! Über ein paar Pässe und großartige Straßen geht es nach einem Abzweig nach Borjomi, in dem wir übernachten.
    Der Kurort hat über 10.000 Einwohner und liegt auf 820 m im Kleinen Kaukasus am Fluss Kura. Er ist für sein gemäßigtes Klima, seine Naturschönheit und seine Heilquellen bekannt. Der Kurort grenzt an Georgiens größtes Naturschutzgebiet, den Bordschomi-Charagauli-Nationalpark.
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  • Day139

    Höhlenstadt Uplistsikhe

    January 28 in Georgia ⋅ ☁️ 2 °C

    Heute bin ich von Gori aus (-> Eintrag folgt noch) mit dem Bus nach Uplistsikhe gefahren. Die Busse in Georgien fahren nicht nach einem Fahrplan, sondern einfach, wenn sie voll sind. Hat man einen wichtigen Termin, sollte man sich also für ein anderes Verkehrsmittel entscheiden. Taxis sind in Georgien ein gängiges und günstiges Verkehrsmittel. Ich habe noch nie mehr als 3€ gezahlt.
    Für die Busfahrt zahlte ich nur 30 Cent. Man könnte auch hier mit dem Taxi fahren. Aber das ist a teurer und b nicht so spannend :). Normalerweise hält der Bus in einem Ort ein ganzes Stück von der Höhlenstadt entfernt. Aber ein georgisches Mädchen hat mit dem Busfahrer gesprochen und so wurde ich bei der Brücke vor meinem Ziel hinausgelassen und hatte nur noch einen Fußweg von 15 Minuten.

    Normalerweise ist Uplistsikhe wohl ein sehr überlaufener Ort. Aber dank der kalten Jahreszeit waren nur noch ein paar wenige andere Touristen dort. Und Tourismus hin oder her: ES IST SO BEEINDRUCKEND!!!!

    Die Höhlenstadt ist eine der ältesten Städte im Kaukasus (6. Jahrhundert v.C.). Das damalige Handelszentrum entlang der Seidenstraße war gut angebunden und bezog das Wasser direkt aus dem Mtkwari Fluss. Durch die erhöhte Lage konnten Angreifer schon von Weitem gesehen werden. Über Jahrhunderte war es unmöglich, in Uplistsikhe einzudringen. Die Stadt war sehr gut ausgestattet. Es gab hier unter anderem Weinkeller, eine Apotheke und eine Kirche.

    Alleine der Ausblick von hier oben ist unbeschreiblich. Wegen genau solcher Landschaften zog es mich nach Georgien. Und ich habe definitiv nicht zu viel erwartet!

    Zurückzu bot mir ein Mann, der am Straßenrand Saft verkaufte, an, mich zurück in die Stadt zu fahren. Ich verhandelte den Preis und hatte so eine entspannte Rückfahrt.
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  • Day138

    Tbilisi Woche 3

    January 27 in Georgia ⋅ ☀️ 8 °C

    Diese Woche endete mein Russisch-Sprachkurs.
    Es gab diese Woche eine Latin-night mit lateinamerikanischer Musik und Tanz und wieder eine Dinner Party bei Kesh (allerdings in einem neuen Apartment und dort war es sehr kalt).
    Ich habe mir noch Einiges in der Stadt angesehen (Sulfurbäder, Wasserfall, Kirchen, Parks...).
    Am Wochenende war ich außer auf der Dinnerparty noch bei einem Mädelsabend und am Sonntag bei einer australischen Hausparty.
    Nun sitze ich im Bus, verlasse vorerst Tbilisi und reise durch Georgien. Allerdings werde ich in 2 Wochen wieder nach Tbilisi reisen. Da ist nämlich Cheryls Geburtstag und wir veranstalten eine große Motto-Hausparty. Ich werde ihr beim Basteln und Vorbereiten helfen.
    Ich hatte wundervolle 3 Wochen in dieser sehr vielfältigen Stadt und tolle Menschen kennengelernt. Sowohl georgische als auch andere Reisende... 🥰
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You might also know this place by the following names:

Georgia, Georgien, Қырҭтәыла, Georgië, Gyɔgyea, ጂዮርጂያ, Cheorchia, جورجيا, ܓܘܪܓܝܐ, جيورجيا, Xeorxa, Гуржи, Gürcüstan, گورجیستان, Грузия, Georgya, Грузія, जॉर्जिया, Georgian Republic, Jorjiya, Zeyɔrzi, জর্জিয়া, ཇོར་ཇི་ཡ།, Jorjia, Gruzija, Гүрж, Geòrgia, Gáh-lū-gék-ā, Гуьржийчоь, گورجستان, Gürcistan, Gruzie, Grëzóńskô, Гєѡргїꙗ, Грузи, Gurcıstan, Georgiska, ޖޯޖިޔާ, ཇཽ་ཇཱ, Georgia nutome, Γεωργία, Kartvelio, Gruusia, Geólgia, گرجستان, Jeorgii, Géorgie, Jôrg·ie, Georgje, An tSeoirsia, A Chairtbheil, Xeorxia, જ્યોર્જીયા, Yn Çhorshey, Jiwarjiya, Kak-lû-kit-â, Keokia, ג'ורג'יה, Jeoji, Grúzia, Վրաստան, Gruzia, Georgía, グルジア共和国, Géorgia, საქართველო, Jurjya, Хъырцей, Jojia, Гүржістан, ហ្សកហ្ស៉ី, ಜಾರ್ಜಿಯಾ, 그루지아, Гюрджю, Pow Grouzi, Гуржисттан, Гуржистан, Gyogya, Zorzia, Zorzi, ຈໍເຈຍ, Gruzeja, Joriji, Грузие, Zeorzia, Грузий, Hōria, Грузија, ജോർജ്ജിയ, Republik Georgia, Ġorġja, ဂျော်ဂျီယာ, Грузия Мастор, گرجستون, Djiordjiya, Sakartvelo, जोर्जिया, जर्जिया, Jóojah, Gruuzii, Jioorjiyaa, ଜର୍ଜିଆ, Гуырдзыстон, ਜਾਰਜੀਆ, Jorja, Gruzja, جارجیا, Γρουζία, Geórgia, Kartulsuyu, Jeworujiya, Ӂеорӂия, Ґрузія, Geworugiya, जार्जिया, Giorgia, Georgie, Zorzïi, Grozėjė, ජෝර්ජියාව, Gruzínsko, Joorjiya, Gjeorgjia, IJojiya, Gruzyjo, சியார்சியா, జార్జియా, Jeórjia, Гурҷистон, จอร์เจีย, ጆርጂያ, Gruziýa, Heorhiya, Sōsia, Гөрҗистан, گرۇزىيە, Gurjiston, Zorzania, Gruzii, Giê-oóc-gi-a (Georgia), Grusiyän, Jeoorji, 格鲁吉亚, Гүрҗмүдин Орн, საქორთუო, גרוזיע, Orílẹ́ède Gọgia, 格魯吉亞, Georhië, i-Georgia

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