Guatemala
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Travelers at this place
    • Day 1

      Alles unter Kontrolle

      July 18 in Guatemala ⋅ ☁️ 26 °C

      Es dürfte wohl niemanden verwundern, dass weder Laura noch ich zur vereinbarten Uhrzeit am Flughafen waren. Das Gute war, dass die eine niemals lange auf die andere warten musste - Auf unsere Unpünktlichkeit war Verlass!
      Obwohl wir uns angesichts der bevorstehenden Zwischenlandung in Newark auf einige Kontrollen eingestellt hatten, waren wir dennoch überrascht, als wir feststellen mussten, dass diese bereits in der Warteschlange des Check-in-Schalters in Berlin begannen. Weil ich dort wahrheitsgemäß angab, dass mein Ehemann auf mein Gepäck hätte zugreifen können, wurde ich in Berlin immer einmal mehr kontrolliert als Laura. Erst nachdem sich alle Mitarbeiter von United Airlines mit eigenen Augen davon überzeugt hatten, dass Norman mir nichts Verbotenes ins Handgepäck geschmuggelt hatte, durften wir endlich ins Flugzeug. Dort wartete die nächste Überraschung: Wir durften in der Premium-Economy-Class fliegen. Hätte man sich die Tickets, die man nach der Buchung erhalten hat, etwas genauer angesehen, hätte man diese Information zwar schon viel früher haben können, hätte sich aber vermutlich auch nicht so sehr darüber gefreut, wie wir es taten. Die breiteren Sitze mit mehr Beinfreiheit, die ausfahrbaren Fußstützen und die Reisesets inklusive Decken stimmten uns so euphorisch, dass selbst Laura voller Optimismus verkündete, dass sie auf diesem Flug ein Schläfchen nicht ausschließen könne.
      Abgesehen vom Essen und dem genervten Steward Igor, der größtenteils damit beschäftigt war, uns energisch darauf hinzuweisen, dass die vorderen Toiletten ausschließlich Gästen der Business Class vorbehalten seien, und Delinquenten auf frischer Tat zu erwischen, hatten wir einen äußerst angenehmen Flug und stiegen schon beinahe erholt aus dem Flugzeug.
      Vermutlich war es die leicht angeschlagene und schniefende Laura, die sobald wir amerikanischen Boden betreten hatten, die Aufmerksamkeit des Public Health Service auf uns zog. Obwohl wir versicherten, dass wir geimpft seien, hatten wir die Stäbchen kurze Zeit später schon in der Nase. Als Belohnung erhielten wir jeweils einen kompletten Antigentest - ein Willkommensgeschenk, das uns so begeisterte, dass wir beschlossen, es abends an Lauras Ex-Kollegen Tobias weiterzuverschenken.
      Nachdem wir unsere Koffer noch einmal aufgegeben, die Pass- und Handgepäckskontrolle hinter uns gebracht und die Skyline New Yorks aus weiter Ferne bewundert hatten, verbrachten wir den Rest unserer knapp sechsstündigen Aufenthaltszeit auf Holzliegen gegenüber von Dunkin' Donuts und beobachteten die vorbeiziehenden Menschen, ehe wir in das Flugzeug Richtung Guatemala stiegen. Auch dort genossen wir mehr Beinfreiheit, ohne dafür extra bezahlt zu haben. Die Verzögerung unseres Abflugs aufgrund eines Staus auf der Startbahn machte uns im Gegensatz zu vielen anderen Passagieren deshalb kaum etwas aus.
      Nach weiteren 4,5 Stunden kamen wir endlich an unserem Ziel an. Während wir in Berlin einen Kontrollmarathon bewältigen mussten, sah man hier davon ab, uns eingehend zu inspizieren. Wir füllten ein Immigrationsformular aus, das anschließend niemand mehr sehen wollte, und bekamen zügig unseren Einreisestempel. Nachdem Laura der Grenzschutzbeamtin zu verstehen gab, dass sie kein Spanisch spreche, wurde darauf verzichtet, ihr weitere Fragen zu stellen. Sollte sie doch bleiben, wo und wie lange sie wollte.
      Auch die abschließende Gepäckkontrolle übersprangen wir. Als die Flughafenmitarbeiter hörten, dass wir mit United Airlines geflogen sind, hielten sie eine Überprüfung unseres Gepäcks offensichtlich nicht mehr für notwendig. Wir durften an der gesamten Schlange vorbei direkt in die Ankunftshalle spazieren, wo uns Tobias empfing. Übermüdet, aber glücklich fuhr uns Tobias in sein Apartment, wo wir nach einem kleinen Abendbrot und der obligatorischen Dusche in unsere Betten fielen und von all den Abenteuern, die in den nächsten drei Wochen auf uns warten würden, träumten.
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    • Day 2

      Im goldenen Käfig

      July 19 in Guatemala ⋅ ☀️ 25 °C

      Wir beginnen den Eintrag mit einem Auszug aus einem Gespräch, das in der Nacht unserer Ankunft gegen 1 Uhr stattfand:

      Ich: Und? Was glaubst du, wie lange wir schlafen werden?
      Laura: Ich denke, dass du bis 11.30 Uhr schläfst und ich gegen 9.15 Uhr aufwachen werde.

      Als wir am nächsten "Morgen" erwachten, schien Laura sofort klar zu sein, dass sie sich bezüglich ihrer Schlafdauer leicht verschätzt haben musste. Weshalb sie es nicht für möglich hielt, dass ich sie nach einer knapp 24-stündigen Anreise und 8 Stunden Schlaf bereits um 9.15 Uhr mit einem fröhlichen "Guten Morgen" begrüßen würde, ist mir völlig unklar.
      Wie dem auch sei, es war 12.22 Uhr - der Zeitpunkt, an dem die Ruhe von Tobias' ältestem Sohn Victor ein jähes Ende fand.
      Während wir unser spätes Frühstück zubereiteten und zu uns nahmen, musste Victor unzählige Fragen beantworten,  meine SIM-Karte wechseln, einrichten und aufladen und mit ansehen, wie wir die Küche unter Wasser setzten und sämtliche elektronische Küchengeräte mit mehr oder weniger Erfolg bedienten. Als wir ihm schließlich unterbreiteten, dass wir nun an den Pool gehen würden, war er vermutlich einfach nur erleichtert.
      Für seine Seminararbeit ließen wir ihm damit gnädigerweise noch 15 Minuten, ehe er sich auf den Weg in die Universität machen musste.
      Victor konnte froh sein, dass wir uns erst nach seinem Fortgang dazu entschieden, auf den Balkon umzuziehen, da wir am Pool feststellten, dass die Hochhäuser der Sonne den Zutritt verwehrten, dieser Ort Treffpunkt aller Nachbarskinder war und die Baustelle im Hintergrund auch nicht unbedingt zur Erholung beitrug. Kurzerhand reihten wir vier Stühle hintereinander auf dem schmalen Balkonstreifen auf und genossen die Sonne bei einem Ausblick auf eine entfernt liegende Gebirgskette und einer anderen Art von Lärm, da sich unter uns ein Hundepark an einer gut befahrenen Straße befand.
      Sobald es sich am Abend zuzog und zu gewittern begann, begaben wir uns ins Innere des Apartments und durften wenig später Tobias begrüßen, der nach seinem langen Arbeitstag nach Hause kam. Ruhe und Entspannung fand er in unserer Anwesenheit aber noch lange nicht, denn da er Laura und mir geraten hatte, die Wohnanlage sicherheitshalber nicht zu verlassen, hatten wir Hunger. Dem Klischee eines klassischen Männerhaushalts entsprechend befand sich im Kühlschrank allerdings nichts, woraus man ein warmes Abendessen hätte zaubern können, sodass wir Essen bestellen wollten. Da man unsere Bestellung über Uber Eats jedoch nicht akzeptieren wollte, musste Tobias über seine App bestellen. Ärgerlicherweise fand sich kein Fahrer für unsere Wraps, sodass der Liefertermin immer weiter nach hinten verschoben wurde, bis die Bestellung um kurz nach 22 Uhr schließlich storniert wurde. Neben witzigen und interessanten Gesprächen bis tief in die Nacht bildeten unsere Hauptnahrungsquelle aus diesem Grund nun Volkorntoasts, die wir mithilfe von frischen Avocados und Tomaten in schmackhafte Avocadobrote verwandelten.
      Diese schienen Laura ungeahnte Kräfte zu verleihen: Um sich für ein Telefonat mit ihren Eltern Zugang zum Balkon zu verschaffen, zerlegte sie kurzerhand die Klimaanlagenkonstruktion und stand nun mit sämtlichen Teilen dieser vor unserer Schlafzimmertür. Da Tobias und Victor bereits schliefen, musste die Reparatur auf den nächsten Morgen verschoben werden. Spätestens dann wäre beiden klar, wen sie sich da als Gäste in ihr Haus geholt hatten.
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    • Day 2

      Rauchzeichen in Antigua

      December 20, 2019 in Guatemala ⋅ ⛅ 23 °C

      Das Rascheln und Klappern anderer Gäste aus meinem Dorm weckte mich heute morgen bereits halb 6 Uhr. Ich konnte nicht nochmal einschlafen und setzte mich hoch auf die Dachterasse, von wo aus ich das erste mal in meinem Leben Rauch aus einem Vulkan aufsteigen sah. Völlig fasziniert blieb ich, eingekuschelt in meine Decke, sitzen und sah dem Vulkan zu, wie er alle paar Minuten neue Rauchwolken ausspuckte. Es war ein richtiges Naturschauspiel. Nach dem Frühstück versuchte ich erneut mein Glück, Geld abzuholen. Am zweiten Geldautomaten hat's sofort geklappt, sodass ich erleichtert zum Hostel zurück lief und mein Bett bezahlen konnte. Dort traf ich auf eine Amerikanerin mit der ich zu einem Aussichtspunkt wanderte, um die Vulkane von einer besseren Position aus zu beobachten. Der Anblick ist einfach beeindruckend, jedoch war mir unser Abstand zum Vulkan ganz lieb. Wieder unten angekommen, kaufte ich mir eine SIM-Karte und ruhte mich anschließend ein wenig im Hostel aus. Mit zwei Deutschen schlenderte ich nachmittags durch die Stadt und verbrachte den Abend mit ihnen im Hostel. Wir tranken einen Kaffee, sahen Rollstuhlfahrern beim Basketball zu und kochten abends ein Risotto. Es war ein schöner, erster Tag in Guatemala.Read more

    • Day 3

      Reges Markttreiben

      December 21, 2019 in Guatemala ⋅ ⛅ 23 °C

      Heute standen ein paar dringende Recherchen über Guatemala an. Ich konnte mir eine grobe Route raussuchen, die ich nach Silvester bereisen werde. Bis dahin bleibe ich in Antigua, um hier Weihnachten und Silvester zu verbringen. Bisher gefällt es mir sehr gut. Die Stadt hat eine angenehm gemütliche Atmosphäre, Einheimische begrüßen mich, wie auf dem Dorf und das Hostel ist auch sehr nett.
      Nach einer Weile knurrte mein Magen, sodass ich mir etwas zum Mittag suchte. Es gab viel zu viel Essen, das ich leider nicht alleine schaffen konnte. Gut gestärkt, ging ich nun zu einem Handarbeits- und anschließend zu einem Wochenmarkt. Ich schlenderte durch die Gassen bis mir die Menschenmassen etwas zu viel wurden und ich umdrehte, um zurück zum Hostel zu gehen. Dort tauschte ich mich mit anderen Reisenden über Reisegeschichten aus und ging abends mit ihnen in einem kleinen Restaurant Abendbrot essen.
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    • Day 4

      Sonntagsspaziergang

      December 22, 2019 in Guatemala ⋅ ⛅ 22 °C

      Ein leckeres Frühstück auf der Dachterasse ließ mich gut in den Tag starten. Auf der Suche nach einem guten Buch schlenderte ich anschließend durch die Straßen Antiguas. Ein Buch fand ich leider nicht, aber dafür die Ruinen der Kathedrale San José. Sie wurde durch mehrere Erdbeben zerstört und schließlich nicht wieder aufgebaut. Die riesigen Trümmerteile und das erhaltene Grundgerüst gaben ein beeindruckendes Bild ab. Dazu kamen etliche Tauben, die in kleinen Nischen ihre Nester bauten und wild umherflatterten. Beim Mittag traf ich die Amerikanerin zusammen mit einem Guatemaler wieder. Die Eigenheiten unserer Kulturen sorgten während des Essens für reichlich Gesprächsstoff. Für einen Verdauungsspaziergang liefen wir später einen kleinen Berg hinauf, um uns oben mit einer schönen Aussicht über Antigua zu belohnen. Leider hingen dicke Wolken an den Spitzen der Vulkane fest und versperrten somit die Sicht. Wieder unten angekommen, trennten sich unsere Wege. Ich ließ meinen Abend mit drei deutschen Reisenden ausklingen. Von der Dachterasse aus konnten wir in der Ferne noch einige Male Fuego rumoren sehen, bis auch er wieder von den Wolken verschluckt wurde.Read more

    • Day 5

      Festgesessen auf dem Sofa

      December 23, 2019 in Guatemala ⋅ ☀️ 23 °C

      Es gibt heute kaum etwas zu berichten. Vor die Tür zog es mich nur für's Mittagessen. Die restliche Zeit habe ich in die Heimat telefoniert und nachgesehen, welche Grundlagen man im Englischen als erstes unterrichtet. Ab dem 6. Januar werde ich Jugendlichen während meines Volontariats Englischunterricht geben und muss mich darauf noch etwas vorbereiten.Read more

    • Day 6

      Anders, aber trotzdem schön

      December 24, 2019 in Guatemala ⋅ ☀️ 24 °C

      In meinen schlimmsten Vorstellungen hätte ich den Tag heute ganz alleine verbracht, aber natürlich kam alles anders. Den Wecker stellte ich ganz früh, um entspannt in den Tag starten zu können. Auf meinem Handy erreichten mich schon einige Nachrichten aus der Heimat, die mir den Morgen versüßten. Bei der Melodie von "Valerie" in meinen Ohren und Bildern aus Kindheitstagen konnte ich die Tränen nicht mehr halten. Danke, für diese wundervollen Weihnachtsgeschenke! Eine größere Freude hättet ihr mir nicht bereiten können.
      Nach einem gemütlichen Frühstück holte ich mir von der Rezeptionistin ein paar Tipps für den Tag. Die zweite Bescherung war nicht weit. Ein Postbote klingelte an der Tür mit einem Päckchen unter den Armen. Aus den komisch klingenden Wortlauten war mein Name zu erkennen. Aufgeregt öffnete ich es gleich an der Rezeption. Nun bin ich neben all der Herzlichkeit auch mit deutschen Weihnachtsleckerein versorgt. Vielen lieben Dank für diese schönen Überraschungen!
      Eine Deutsche wartete mittlerweile schon darauf, mit mir zum Aussichtspunkt Cerro de la Cruz zu laufen. Wir hatten strahlend blauen Himmel und somit eine gute Sicht auf die Vulkane. Anschließend schlenderten wir durch die Stadt, ich konnte nach drei Anläufen Geld holen und zum Mittagessen ließen wir uns in einem Restaurant nieder. Es gab sogar Kartoffelsalat! Nachmittags war ich mit meiner Familie zum Telefonieren verabredet und konnte an der freudigen Weihnachtsstimmung Zuhause teilhaben. Die Zeit verging wie im Flug, sodass es Zuhause Zeit war in die Federn zu fallen und es bei mir Abendessen gab. Das Hostel organisierte ein gemeinsames Familiendinner für alle Gäste. An einer langen Tafel ließen wir den Tag bei netten Gesprächen ausklingen. Beendet wird der 24. in Antigua mit einem tosenden Feuerwerk. Ich musste mir einen Wecker stellen, um pünktlich auf der Dachterasse stehen zu können, da mir vor Müdigkeit schon die Augen zufielen. Kleine Minibomben ließen mich tagsüber schon einige Male erschrecken. In der Nacht wurden diese größtenteils von unzähligen Raketen abgelöst und ließen den Himmel in bunten Farben erleuchten.
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    • Day 7

      Verrückte Tradition am 1. Weihnachtstag

      December 25, 2019 in Guatemala ⋅ ☀️ 24 °C

      Morgen geht's für mich hoch auf den Vulkan Acatenango. Um für die fünfstündige Wanderung gut vorbereitet zu sein, kaufte ich heute Vormittag noch einiges ein. Anschließend war es schwer einen Platz zum Mittagessen zu finden, da viele Restaurants geschlossen hatten. Während des Essens fiel mir plötzlich auf, dass ich gar nicht genug Geld dabei hatte. Der Kellner fand's zum Glück nicht so schlimm und ließ mich kurz zum Hostel laufen, um das fehlende Geld zu holen. Nachdem alle Schulden beglichen und ich wieder zurück im Hostel war, machte ich einen längeren Mittagsschlaf. Der Wecker weckte mich, weil ich mir die traditionellen "Toritos de fuego" (Brennenden Bullen) anschauen wollte. Es ist eine spanische Tradition, die mit den Siedlern nach Guatemala kam. Zum Glück laufen keine lebendigen Bullen durch die Straßen, sondern eine Metallvorrichtung in Form eines Bullen, die auf den Schultern eines Mannes getragen wird. Was mich dann aber erwartete, übertraf meine Vorstellungen. Es begann ganz ruhig mit einer kleinen Parade und Livemusik eines Spielmannszugs. Als ein Teppich voller Silvesterknaller vor ihm explodierte, blieb der Zug stehen. Dann entdeckte ich den ersten Torito. Zunächst sprang der als Stier verkleidete Mann lustig durch die Menschenmenge, bis er schließlich angezündet wurde. Es knallte wahnsinnig laut, die Fontänen auf seinem Rücken schossen in alle Richtungen und er lief wild die Straße rauf und runter. Sowas verrücktes hab ich vorher noch nie gesehen. Nachdem der Stier abgebrannt war, wurde ein Feuerwerk angezündet und der zweite Stier folgte. Zwischendurch ließ der Spielmannszug immer mal wieder von sich hören. Nach diesem wilden Spektakel machte ich mich auf den Weg zurück zum Hostel und packte meine Sachen für den morgigen Tag.Read more

    • Day 310

      Weihnachten in Antigua

      December 24, 2019 in Guatemala ⋅ ☀️ 24 °C

      Antigua. Unsere erste Stadt in Guatamala. Und auch noch zu Weihnachten. Wir gönnten uns eine schöne Unterkunft sowie ein leckeres Weihnachtsessen. So fern waren wir dann geschmacklich doch gar nicht - Steak, Gemüse und Kartoffeln. Und ein Weihnachtsmuffin. Aber bei knapp 30 Grad am Tag kann man sich auch mal ein Eis gönnen.

      Wir waren von Antigua bereits in den ersten Stunden positiv sehr überrascht. Eine wunderschöne antike Stadt mit vielen alten Kirchen und Ruinen sowie mit 3 tollen (aktiven!!!🌋) Vulkanen herum.

      Aber auch zu Weihnachten feiern die Guatamaler richtig und zwar alle zusammen. Gefühlt waren alle Einwohner auf den Straßen unterwegs. Die Kirchen waren voll, kleine Shows wurden geboten und aller 30 Minuten war ein spektakuläres Feuerwerk - wer weiss was die Guatamaler zu Silvester dann bieten. Jeder grüsst jeden und wünscht ein herzliches "Feliz Navidad" und eine Umarmung ist meist auch noch drin. Hier feiert wirklich niemand alleine Weihnachten. Was wirklich eine tolle Erfahrung war.

      Wir wünschen natürlich allen noch Frohe Weihnachten *Feliz Navidad* 🎄🎉🎅
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    • Day 8

      Abenteuer Acatenango I

      December 26, 2019 in Guatemala ⋅ ☀️ 20 °C

      Mit fünf Amis und einem Italiener wurde die morgendliche Fahrt zum Fuße des Vulkans Acatenango (auf ca. 2500 m ü. M.) sehr amüsant. Dort angekommen, warteten schon andere Reisende, die später mit uns wanderten. Wir füllten unsere ausgeliehenen Rucksäcke mit einem Lunchpaket, einer Wolldecke, dicken Klamotten und ausreichend Wasser. Es waren über 20°C, sodass uns die dicke Kleidung fast etwas albern vorkam. Jedoch wussten wir, dass wir in der Nacht um jedes Kleidungsstück dankbar sein würden. So nahmen wir alles mit, was in den Rucksack passte. Unter anderem nahm ich meine dicke Winterjacke mit, die ich nun schon seit drei Monaten nutzlos in meinem Rucksack mitschleppe. Nach einem kurzen Briefing ging es auch schon die ersten Meter bergaufwärts. Nach einer halben Stunde stoppten wir für eine zehnminütige Pause. In diesem Rhythmus erklommen wir Meter um Meter des 3976m hohen Vulkans. Für mich waren die Pausen etwas viel, da wir jedes mal stoppten, wenn ich mich gerade eingelaufen hatte. Jedoch waren sie wichtig, um sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Nach zwei Stunden machten wir eine längere Mittagspause und stärkten uns mit unseren mitgebrachten Lunchpaketen. Anschließend ging es für weitere drei Stunden aufwärts über die schlängeligen Pfade, durch wild wachsende Wälder, bis hin zur steinigen Vulkanlandschaft. Meine Beine wurden mit jedem Schritt müder, während meine Lunge die dünne Luft in sich aufsaugte. Wir kämpften uns alle hoch, bis uns hinter einer Kurve der Vulkan Fuego mit einem tiefen Grummeln und einer dunklen Rauchwolke empfing. Wir hatten es fast geschafft. Nur noch einige hundert Meter bis wir am Camp ankamen. Das Camp befand sich auf einer Höhe von 3500 m. Von dort aus hatten wir eine perfekte Sicht auf den Fuego, der alle 10min mit einem lauten Donnern Asche und Steine aus seinem Krater in die Luft schleuderte. Es ist schwer die richtigen Worte für dieses Naturschauspiel zu finden. Es war mehr als beeindruckend! Langsam verschwand die Sonne in den Wolken, sodass der Fuego mit jedem Ausbruch in einem leuchtenden Rot erschien. Am Himmel zeigten sich die ersten Sterne und die Kälte brach herein. Wir wussten uns mit einem gemütlichen Lagerfeuer, den dicken Klamotten und einem warmen Abendessen zu helfen. Später wurden wir noch mit einer heißen Schokolade und Marshmallows überrascht. Ein wenig Gesang, nette Gespräche und der stetige Blick auf den Vulkan ließen uns einen unvergesslichen Abend verbringen. Die Nacht war dann weniger schön. Mein Schlafsack ließ sich nicht richtig zumachen, sodass ich mich auf eine eisige Nacht einstellen musste.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Republic of Guatemala, Guatemala, Guwatemala, ጉዋቲማላ, جواتيمالا, Qvatemala, Гватэмала, Гватемала, Gwatemala, গোয়াতিমালা, གྷོ་ཊེ་མ་ལ།, Gvatemala, Guatemala nutome, Γουατεμάλα, Gvatemalo, گواتمالا, Gwaatemalaa, Goatemala, Guatamala, ગ્વાટેમાલા, Gwatamala, גווטמלה, गोतेदाला, Գվատեմալա, グアテマラ, გვატემალა, ហ្គាតេម៉ាឡា, ಗ್ವಾಟೆಮಾಲಾ, 과테말라, گواتیمالا, Gwatémala, ກົວເຕມາລາ, Ngwatemala, Goatemalà, ഗ്വാട്ടിമാലാ, ग्वाटेमाला, ဂွာတီမာလာ, Cuauhtemallan, ଗୁଏତମାଲା, ګواتمالا, Watimala, Guatêmälä, Guwaatamaala, குவாத்தாமாலா, గ్వాటిమాల, Гуатемала, ประเทศกัวเตมาลา, Kuatamala, گۋاتېمالا, Ґватемала, گواٹے مالا, Gvatemalän, Orílẹ́ède Guatemala, 危地马拉, i-Guatemala

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