Guatemala
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197 travelers at this place:

  • Day199

    Volcán Acatenango

    October 6 in Guatemala ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute war unser erster Hochzeitstag! Wir machten uns für eine Tour fertig, auf die wir uns schon länger gefreut haben: den Aufstieg auf den Vulkan Acatenango. Wir wurden mit kleiner Verspätung am Hostel abgeholt, dann machten wir Halt an einer kleinen Halle, wo wir erstmal mit Handschuhen, Mützen und dicken Jacken sowie unserem Mittag- und Abendessen und Frühstück ausgestattet wurden.

    Dann wurden wir zum Ausgangspunkt der Wanderung gefahren. Außer uns waren zwei Argentinier dabei und zwei Guides. Der erste Anstieg hatte es gleich in sich, die Sonne war noch heiß und es ging steil auf sandigem Boden nach oben. Sobald wir im Dschungel unterwegs waren, wurde es wesentlich einfacher dank Schatten und dem ein oder anderen Regenschauer.

    Der Acatenango ist knapp 4000 Meter hoch und liegt neben dem aktiven Vulkan Fuego. Nach guten vier Stunden Aufstieg bekamen wir den Fuego zum ersten Mal zu Gesicht und waren überwältigt: in genau diesem Moment spuckte er eine riesige Aschewolke aus! Wir waren völlig hin und weg, zum ersten Mal haben wir einen Vulkan ausbrechen gesehen. Begeistert liefen wir die letzten Meter bis ins Basecamp. Dort konnten wir nicht mehr die Augen vom spuckenden Fuego lassen.

    Nachmittags legten wir uns ein bisschen hin, in einem mit Plastikplanen überzogenen Holzgestell lagen Schlafsäcke für uns bereit. Als wir wieder aufstanden erwartete uns das absolute Highlight, ein wunderschöner Sonnenuntergang hinter dem immer wieder spuckenden Vulkan. Auch den Vulkan Agua konnten wir in einige Entfernung aus den Wolken ragen sehen. Als es dunkel wurde sahen wir zum ersten Mal die glühenden Brocken, die der Fuego ausspuckte. Immer wieder katapultierte er glühendes Material in die Luft, und man konnte sogar hören, wie die Steine auf dem Boden aufschlugen.

    Zum Abendessen gab es Nudeln, die über dem Lagerfeuer warm gemacht wurden. Wir saßen da, wärmten uns und beobachteten den grollenden Vulkan. Ein tolles Erlebnis! Mittlerweile war es sehr kalt geworden mit Temperaturen nur knapp über Null. Deshalb zogen wir uns bald in die Schlafsäcke zurück.

    Am nächsten Morgen sollte eigentlich um 4 Uhr der Aufstieg auf den Gipfel des Acatenango beginnen. Unsere Guides beschlossen jedoch, ohne uns auch nur zu informieren, dass es zu gefährlich wäre hochzugehen, weil es nachts geregnet hat. Wir haben das mal so hingenommen und weitergeschlafen, schließlich waren wir vom Spektakel am Abend schon äußerst beeindruckt! Der Sonnenaufgang mit dem Blick vom Gipfel ins Tal auf die anderen Vulkane soll jedoch auch ein Highlight sein.

    Sauer wurden wir erst, als wir auf dem Weg zurück nach unten von anderen hörten, dass sie oben waren und dort mindestens 50 Leute waren. Also waren fast alle Tourgruppen hochgegangen, von wegen zu gefährlich. Wir haben sogar mit anderen Guides gesprochen, die uns ganz ungläubig angeschaut haben als wir ihnen von unseren Guides erzählten. Tja, da hatten die wohl keinen Bock hochzulaufen und wollten lieber ausschlafen! Als wir sie drauf ansprachen meinten sie nur, dass jeder Guide das Risiko selbst einschätzt und sie es zu gefährlich fanden. Was will man da machen, begeistert sind wir nicht ...

    Der Abstieg ging schnell. Auch wenn wir Dank fauler Guides nicht bis auf den Gipfel gegangen sind war es ein tolles Erlebnis, sicherlich eines der atemberaubendsten der ganzen Reise, wenn nicht gar unseres Lebens! So viel hatten wir nicht erwartet als wir die Tour gebucht haben.
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  • Day196

    Antigua

    October 3 in Guatemala ⋅ 🌧 24 °C

    Von Rio aus flogen wir über Panama Stadt nach Guatemala Stadt. Dort kamen wir am Abend an, und ich (Sophia) war alles andere als fit, die Klimaanlage im Flugzeug lief auf Hochtouren und hat mir trotz warmer Kleidung mal wieder ordentlich zugesetzt, leicht angeschlagen war ich vorher schon gewesen. Also gingen wir direkt ins Hostel.

    Da Guatemala Stadt wohl nicht sonderlich interessant ist, nahmen wir am nächsten Morgen gleich ein Shuttle in die Kolonialstadt Antigua, die nur eine Stunde Fahrt entfernt liegt. Mein Schnupfen wurde eher schlimmer und die Augen schwollen auch zu, also verbrachte ich den Nachmittag größtenteils im Bett während Michael schonmal ein bisschen durch die Stadt schlenderte und ein paar Sachen besorgte. Dabei sprach ihn eine Einheimische an und bot sich als Übersetzerin an, sie war mit 50 in Rente geschickt worden und jetzt war ihr langweilig. So bot sie auch an, uns die Stadt zu zeigen.

    Antigua war einst die Hauptstadt von Guatemala, bis bei einem schweren Erdbeben 1773 ein Großteil davon zerstört wurde und Guatemala Stadt Hauptstadt wurde. Die Stadt ist von drei Vulkanen umgeben: Agua, Acatenango und der hochaktive Fuego. Hier gefiel es uns auf Anhieb sehr gut, alle Straßen sind mit Kopfsteinpflaster bedeckt, und die Häuser sind bunt und haben fast ausnahmslos wunderschöne Innenhöfe.

    Das Wetter ist hier in der Regenzeit Vormittags meistens wunderschön, also sonnig und heiß. Mittags ziehen dann Wolken auf, oft gibt es kleine Regenschauer und es kühlt deutlich ab. Deshalb haben wir uns gleich für den nächsten Morgen mit Karin aus Guatemala verabredet. Sie wollte uns einen Markt zeigen, zu dem wir mit einem sogenannten Chickenbus fuhren - das sind bunte Busse, oft alte Schulbusse aus den USA, mit denen hier neben Menschen alles mögliche transportiert wird. Der Markt war einer der schönsten den wir je gesehen haben. Das bunte Treiben war einzigartig: überall Händlerinnen, Obst und Gemüse. Wir kauften gleich fürs Mittagessen ein.

    Nachdem es mir aber immernoch nicht besser ging und ich mittlerweile auch rote Pusteln auf der Haut bekam, gingen wir dann doch mal zum Arzt, der gleich neben unserem Hostel war und praktischerweise auch noch Dermatologe. Es ist wohl keine Erkältung, sondern eine allergische Reaktion auf Insektenstiche - nicht zum ersten Mal, das hatte ich in Peru auch schon. Die Antiallergika halfen dann zum Glück recht schnell, aber mit der Wanderung zum Vulkan Acatenango wollten wir lieber noch etwas warten, weshalb wir noch ein paar Tage mehr in der Stadt verbrachten.

    Es gibt auch einiges zu sehen: wir gingen auf den Cerro de la Cruz, einen Berg, von dem aus man einen schönen Ausblick über die Stadt und auf den Vulkan Agua hat. Dann schlenderten wir durch die schönen Gassen, schauten uns verschiedene Kirchen und den berühmten Torbogen an. In der Stadt wimmelt es nur so von kleinen, schön eingerichteten Restaurants, die richtig leckeres Essen servieren. Bemerkenswert ist aber auch der McDonalds, definitiv der schönste den wir je gesehen haben, mit einem Garten und Springbrunnen im Innenhof.

    Unser erster Eindruck von Guatemala ist sehr gut, wir fühlen uns hier total wohl. Alles ist hier bunt, die Menschen, die Häuser, die Busse und die exotischen Früchte. Wir freuen uns schon auf die weiteren Ziele in diesem interessanten Land!
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  • Day12

    Guatemala / Antigua

    August 16 in Guatemala ⋅ ⛅ 19 °C

    Hallo aus Antigua in Guatemala 🙋🏽‍♀️

    Unsere Woche in Antigua neigt sich dem Ende zu und wir haben einiges erlebt.

    Wir starteten mit einem Hike zum Pacaya Vulkan. Er ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Guatemala hat 33 Vulkane und davon 3 dauerhaft aktive. Die Wanderung war anstrengend aber kein Vergleich zu meinem Vulkanerlebnis auf Bali. Dieses Mal hat es sich allerdings richtig gelohnt. Ich habe noch nie aktive Lava gesehen! Das ist ein wirklich unfassbares Naturschauspiel. 😍

    Ganz oben spuckt und brodelt die Vulkanspitze und weiter unten sieht man überall die heiße Lava und Steinbrocken, die sich immer wieder lösen.

    Wir haben Marshmellows an einem der heißen Steine an Stöcken gegrillt und anschließend bin ich auf dem weichen, steinigen Untergrund dreimal hin gefallen. Meine Beine sind jetzt komplett offen aber es heilt schon wieder ganz gut. 😅

    2010 war der letzte große Ausbruch des Pacaya. Seitdem spuckt er bis zu 100 mal täglich! Damals wurde auch der Flughafen in Guatemala gesperrt. Wir sind dann zum Sonnenuntergang wieder abgestiegen. Ich hätte gerne auch eine Nacht dort verbracht um die Lava im dunkeln zu sehen aber man kann nicht alles mit machen, wenn die Zeit begrenzt ist. 🤗

    Die nächsten Tage sind wir viel durch die Stadt gelaufen und haben uns einen guten Eindruck der Sehenswürdigkeiten von Antigua gemacht. Wir waren mittags auf einer Farm, die alles selbst anbaut und haben dort wirklich richtig lecker gegessen. Haben uns die Kirchen und den Cerro de la Cruz angesehen. Das ist ein höher gelegener Aussichtspunkt von dort kann man die ganze Stadt und den Agua Vulkan sehen. Bild Nr. 6. 👍🏼 Abends sind wir dann über einen Markt geschlendert und haben typisches guatemaltekisches Essen probiert. 😍

    Am nächsten Tag sind wir zu einer Kaffeeplantage aufgebrochen. Dort wird nur Arabica Kaffee produziert für die großen und bekannten Marken wie Starbucks, Lavazaa etc. Erntezeit ist von Oktober bis März. Dann sind die Früchte an den Kaffeesträuchern rot und können weiter verarbeitet werden. Der Kaffeeanbau gehört in Guatemala im Bereich der Agrarwirtschaft zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren. Gut 270.000 Hektar werden hier für den Anbau genutzt. Aufgrund der aktiven Vulkane ist der Boden sehr nährstoffreich und fruchtbar und verleiht dem Kaffee hier seine besondere Note. Gepflückt werden die Früchte hauptsächlich von Hand und trocknen dann anschließend in einem Trommeltrockner und der ganz gute Kaffee in der Sonne. ☀️

    Wir durften am Ende natürlich probieren und empfanden den Kaffee als sehr mild und lecker. Seitdem wir die Arbeit und das Herzblut der Kaffeeanbauer mit erlebt haben, trinken wir unseren Kaffee nur noch schwarz um den Geschmack des einzelnen Kaffees überhaupt beurteilen zu können. Ich werde zwar immer noch gerne Cappuccino genießen aber vorrangig trinke ich in Zukunft Bohnenkaffee schwarz. 🤗

    Den letzten Tag ging es für uns dann nach Panajachel zum Lago de Atitlán. Die Fahrt dorthin dauert ca 2,5h und kostet zwischen 8-10€. Ich weiß nicht wie sich das lohnt aber es scheint zu funktionieren. Der Atitlan See ist der zweitgrößte in Guatemala und ist von drei Vulkanen umgeben. Dort angekommen wollten uns sämtliche Touranbieter mit dem Boot auf die andere Seite bringen, da dort reger Handel für Zigaretten, Alkohol und Textilwaren herrscht. Wir hatten aber nicht soviel Zeit dort und sind deshalb im Ort geblieben. Hier war allerdings auch nicht wirklich was los. Wir waren fast die einzigen Touristen und haben daher die Zeit mit ein paar Bier und Mensch Ärgere Dich nicht verbracht. Solche Tage gehören aber auch dazu. 😅🤷🏽‍♀️

    Ich habe Guatemala als bunt, abwechslungsreich und sehr freundlich empfunden und mich zu keiner Zeit unwohl gefühlt. Die Menschen lächeln einen an und sind interessiert daran, woher man kommt und ob uns Guatemala gefällt. ❣️

    Es gibt hier noch soviel zu sehen und entdecken aber alles auf einmal geht leider nicht. 🤷🏽‍♀️

    Daher werde ich irgendwann zurück kehren und den Rest dieses tollen Landes erleben. 🙋🏽‍♀️

    Liebe Grüße und bis bald.
    Angi
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  • Day206

    Lago Atitlan - San Pedro La Laguna

    October 13 in Guatemala ⋅ ⛅ 23 °C

    Von Antigua aus fuhren wir mit einem Shuttlebus nach Panajachel, einem Ort am Lago Atitlan. Dort fuhren wir mit einem Taxiboot quer über den See nach San Pedro La Laguna. Dort befand sich unser Hostel, direkt am Ufer des Sees. Hier verbrachten wir den Nachmittag in Hängematten bis es regnete. Abends hatten wir in unserem Zimmer leider zwei mega fette schwarze Spinnen. Eine wurde erlegt, die andere war entkommen. Zwischen Wand und Zimmerdecke war ein großer offener Spalt, durch den sämtliche Insekten Zugang hatten. Wegen den fetten Spinnen konnte ich (Sophia) hier einfach nicht bleiben, da kann das Hostel zwar nicht wirklich was dafür, aber da stoß ich an meine Grenzen. 😲 Deshalb zogen wir Nachts noch um in ein anderes Hostel, wo dann auch alles schön sauber und spinnenfrei war.

    Den nächsten Tag ließen wir ruhig angehen. Michael ist ja wegen seiner Naht am Fuß noch nicht voll einsatzfähig. Vormittags lasen wir und machten Sport auf der Dachterrasse unseres Hostels, am Nachmittag mieteten wir uns ein Kayak und paddelten ein bisschen auf dem See herum. Der Lago Atitlan ist der zweitgrößte See in Guatemala und liegt auf 1560 Metern über Meereshöhe. Er liegt in einem Krater, der durch die Explosion eines Supervulkans entstanden ist. In den Gegenden um den See herum leben vor allem Indigene, also Maya. Das Panorama ist wirklich wunderschön mit den Bergen hinter dem See. Abends kochten wir und machten einen Spieleabend auf der Dachterrasse mit einer Flasche Wein, die wir noch immer seit Argentinien mit uns rumgeschleppt hatten. 😀

    Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug nach Chichicastenango, wo immer Sonntags ein großer Markt stattfindet. Hier werden vor allem bunte Textilien verkauft, aber es gibt auch die anderen typischen Bereiche, zum Beispiel für Fleisch, Obst und Gemüse oder für lebende Tiere. Die bunten Sachen waren schon schön anzuschauen, aber insgesamt war der Besuch sehr anstrengend, weil die Verkäufer so aufdringlich waren. Ständig sprangen einem Frauen in den Weg und breiteten ihre Teppiche und Tücher vor einem aus. Wenn man irgendwo auch nur annähernd Interesse zeigte, dann kamen gleich fünf weitere Verkäufer aus allen Richtungen gerannt und priesen ihre Sachen an.

    Wir konnten eh nichts kaufen, das müssten wir dann ja dauerhauft mit uns rumtragen. Deshalb beließen wir es Obst und Gemüse. Der Gemüsemarkt war wieder richtig schön, vor allem weil man das Gewusel in der Markthalle von oben beobachten konnte! Außerdem besuchten wir im Ort noch den Torbogen Arco Gucumatz und die Kirche Santo Tomas. Letztere hatte eine extrem düstere Atmosphäre, alles war dunkel und uralt, was es aber sehr interessant machte. Von außen hingegen war die Kirche komplett weiß. Zu Mittag aßen wir an einem kleinen Straßenstand frische Tortillas mit Salaten, dann ging es zurück nach San Pedro.

    Tagsdarauf war für mich Tauchen angesagt - Michael durfte wegen seinem Fuß leider noch nicht wieder mit. Dafür musste ich mit einem Boot in den Ort Santa Cruz fahren, wo sich das Tauchcenter befindet. Da es für das Tauchen in der Höhe einige Besonderheiten gibt die man beachten muss, machte ich einen kleinen Aufbaukurs zum Höhentauchen. Mit einem Boot wurden der Instructor und ich zur ersten Tauchstelle gefahren, nämlich zu den versunkenen Terrassen eines Hotels. Das Hotel gibt es jetzt noch, nur mit so einem starken Anstieg des Wasserspiegels hatte man dort nicht gerechten. Jetzt hat es halt ein paar Terrassen weniger. 😀 Unter Wasser sah es jedenfalls cool aus, vor allem weil an Fischen eh nicht so viel zu sehen war. Es machte aber Spaß einfach mal wieder zu tauchen. Der zweite Tauchgang war an einer anderen Stelle. Hier sahen wir einen großen Krebs, der mit einem großen Stück Fisch im Mund auf dem Grund herumspazierte. Dann wurde mir gezeigt, dass nach wie vor vulkanische Aktivität vorhanden ist: wir steckten die Hände in den Schlamm am Grund, und siehe da, je tiefer man sich eingrun, umso heißer wurde es! Das ist auch der Grund dafür, warum dieser Bergsee ganzjährig eine Temperatur von 20-24°C hat.

    Nach vier Nächten in San Pedro La Laguna verließen wir den Lago Atitlan wieder und fuhren nach Lanquin weiter.
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  • Day209

    Lanquín und Semuc Champey

    October 16 in Guatemala ⋅ ⛅ 32 °C

    Um 7 Uhr nahmen wir ein Boot zurück nach Panajachel, dort fuhr um 8 Uhr unser Minibus nach Lanquín ab. Uns stand eine sehr lange Fahrt bevor, vor allem angesichts der fehlenden Beinfreiheit. Die Minibusse sind immer sehr eng, da finden wir die gefürchteten Chickenbusse tausend Mal bequemer! Erst um 21 Uhr kamen wir endlich in Lanquín an - 13 Stunden Fahrt für 283km. Das sagt eigentlich schon alles über die Straßen, wir fuhren hauptsächlich über Schotterwege immer tiefer in den Dschungel. Dort wurden wir mit einem Pickup vom Hostel abgeholt, denn das lag außerhalb des Ortes mitten in der Natur. Hier fühlten wir uns auf Anhieb wohl, alle waren total freundlich.

    Am nächsten Morgen begann um 9 Uhr unsere Tour nach Samuc Champey, das sind natürliche Wasserbecken, unter denen ein Fluss durchfließt. Mit dabei waren vier Dänen und zwei Franzosen aus unserem Hostel, dazu noch der Guide. Die 45-minütige Fahrt verbrachten wir wieder alle stehend auf der Ladefläche des Pickups, in Deutschland unvorstellbar, hier Standard. 😀 So bekommt man immerhin schön Fahrtwind ab, denn hier war es mit 30°C endlich mal wieder richtig heiß!

    Den ersten Halt machten wir bei der Cuevo Marias, einer Wasserhöhle. Hier musste Michael leider wieder draußen warten, da er mit seinem Fuß immernoch nicht ins Wasser darf. Der Rest ging mit Kerzen bewaffnet hinein. Das Wasser in der Höhle war kalt, und schon bald mussten wir zum ersten Mal schwimmen. Es ging über Leitern mal nach oben, mal nach unten, durch enge Stellen und unter Wasserfällen hindurch. So abenteuerlich hatte ich mir das nicht vorgestellt, teilweise musste man auch ein bisschen Klettern. Einen Kilometer gingen wir in die Höhle hinein, dann den gleichen Weg wieder zurück. Draußen mussten sich die Augen erstmal wieder ans Licht gewöhnen!

    Als nächstes liefen wir am Fluss entlang, bis zu einer Schaukel, von der aus man ins Wasser abspringt. Für sowas bin ich immer zu haben, und der Fluss war so erfrischend, dass ich gleich zweimal sprang. Am Ende des Wegs erreichten wir Wasserfälle, die von den Wasserbecken kommen. Der Fluss fließt unter diesen Becken durch. Wir liefen zurück bis zu einer Brücke, von der man wieder ins Wasser springen konnte. Ein schöner Adrenalinkick! Danach gab es Mittagessen, wir hatten Sandwiches und Obst aus dem Hostel mitgenommen.

    Nach dem Essen begann eine Wanderung durch den Nationalpark Semuc Champey. Erst mussten wir einen Berg erklimmen, von dem aus man die türkisen Wasserbecken von oben sehen konnte. Dann stiegen wir auf der anderen Seite nach unten und kamen endlich bei den Wasserbecken an, wo wir uns erfrischen konnten.

    Am Ausgang des Parks wartete schon der Pickup um uns zurück ins Hostel zu fahren. Am Wegrand sahen wir immer wieder kleine Hütten, in denen ganze Familien lebten. Außenrum lebten meist einige Hühner und Schweine und viele Kinder winkten uns fröhlich zu.

    Zurück im Hostel genossen wir noch die Aussicht vom Pool aus, der sich an der höchsten Stelle befand. Das grün des Dschungels und die vielen Geräusche, vor allem die Vögel, brachten uns richtig zum entspannen.

    Guatemala begeistert uns immer wieder mit seinen freundlichen Menschen und seiner Vielseitigkeit. Als nächstes geht es dann weiter zum Rio Dulce.
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  • Day3

    Viel viel Laufen...

    March 5 in Guatemala ⋅ ⛅ 19 °C

    Ja dieser Tag bestand wirklich aus Laufen. Morgens erstmal Sport, dann Frühstücken (Ibi und ich hatten 10 Eier und ne Dose Tunfisch zusammen) und dann Duschen und ab in die Stadt. Da ging es zum Markt und Früchte kaufen. Ich bin mir sicher, wir wurden abgezogen... Na ja egal! Und es gab endlich wieder Guaven! Echte Guaven!
    Mittagessen wieder in unserem Lieblingsladen und ab zurück ins Hostel.
    Von dort ging es dann zu einem Kreuz auf einem Berg in einer mittelsicheren Gegend, aber es hat sich gelohnt!!! Die Aussicht über Antigua war mega.
    Den Abend verbrachten wie mit Jonny English und Haferbrei mit Früchten. Und jetzt gehts auch schon ins Bett! Haben morgen viel vor!!!
    Lg,
    Simon
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  • Day7

    Panajachel und die Aussichtslosigkeit...

    March 9 in Guatemala ⋅ ⛅ 16 °C

    ... mir endlich diesen verdammten Namen zu merken geschweige denn ihn aussprechen zu können!
    Nach einem einfachen Frühstück und etwas Sport, haben wir ein eindeutiges Highlight dieser Reise erlebt. Yoga im Eagls Nest- einer Plattform in den Bergen über dem See. Für 90min haben wir dabei pro Person 6€ gezahlt und hatten eine wunderschöne Stunde über dem See.
    Dann ein bisschen San Marcos anschauen, vegetarische Burritos gegessen und eine heiße Schokolade, die tatsächlich nur aus Schokolade bestand.
    Dann zurück ins Hostel, für das wir weniger durchs känzeln bezahlt haben, als wären wir die Nacht so dagewesen, und dann los mit dem Wassertaxi nach Panajachel. Hier sind wir wahrscheinlich 3 Nächte in einem Partyhostel ohne große Lust auf Party, aber das Hostel ist super cool. Gleich mal den ganzen Abend mit einem Israeliten und 2 irren Franzosen ein israelisches Kartenspiel gespielt. Jetzt geht's ins Bett, weil morgen geht es in ein Dorf auf nen Markt!
    Gute Nacht,
    Simon
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  • Day2

    Guatemala Ciudad

    March 4 in Guatemala ⋅ ⛅ 28 °C

    Also nach meiner Zeit ist es ja 6 Uhr morgens, ich liege seit 1,5h wach und konnte ersg gegen halb 2 oder so schlafen. Willkommen in 7h Zeitverschiebung...
    In ein paar Stunde wird es dann mit dem Shuttle weiter nach Antigua geben, einer anscheinend wunderschönen und farbigen Stadt. Bis dahin ist noch ausruhen, duschen und frühstücken angesagt.
    Ich leg mich mal nochmal hin, aber jetzt heißt es erstmal "Bienvenidos en Guatemala"

    Lg,
    Simon
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  • Day2

    Antigua

    March 4 in Guatemala ⋅ 🌧 19 °C

    Nach einem ausführlichen Pancake-Frühstück mit frischem Obst, ging es in die Stadt zum Simkarte kaufen. Die Wahl fiel dann auf Movistar und für 10 € haben wir jetzt 30 Tage öang 6GB Internet und 100h freies Youtube usw....
    Dann zurück und statt dem Shuttle einen Uber nehmen, da dieser deutlich günstiger war. Also 1h zu viert (mit einer Südkoreanerin) im Uber mit knalllauter Reaggaton-Musik von Guatemala City nach Antigua.
    Antigua kann tatsächlich eine meiner Lieblingsstädte werden! Alle Häuser bunt, billiges gutes Essen, nur Kopsteinpflaster und alte Gebäude.
    Mittags ging es dann einkaufen und dann saßen wir eine Weile im Hostel, das übrigens auch der hammer ist.
    Die kostenlose Salsastunde viel leider Gottes aus, aber dafür gönnten Katha und ich uns eine kostenlose Massage im Hostel.
    Jetzt geht es schnell schnell ins Bett! Ich bin einfach zu müde.
    Lg,
    Simon
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  • Day8

    Auf der Suche nach Vanille

    March 10 in Guatemala ⋅ ⛅ 16 °C

    Laut Ibrahim unserem Propheten hier ist Guatemala das Herkunftsland von Vanille. Nur dass es auf dem größten Markt Guatemalas keine Vanille gibt, auch nicht nach 4h Gesuche.
    Aber mal von Anfang an:
    Hin ging es nach Chichicatenangur mit 3 verschiedenen Chickenbussen ( bunt angemalte amerikanische Schulbusse mit lauter Raeggatonmusik). Erst Solola, dann el encuentro und dann Chichi. Das war der größte Markt, den ich je gesehen habe. Die ganze Stadt bestand aus Markt und wir mittendrin auf der Suche nach Vanille.
    Um 2 ging es dann genau entgegengesetzt wieder zurück (mit einem kurzen Bremsennachstellen am Berg) und direkt hier wieder zum Einkaufen. Es gab eindeutig zu viele Burritos zum Abendessen.
    Davor haben wir aber noch 2h die Reisedaten geplsnt, nur um festzustellen, dass es keinen wirklichen Strsnd in Guatemala gibt, an dem man mal eine Woche entspannen kann.
    Inzwischen gibt es aber Überlegungen für Beliz, Mexiko oder kein Strand...
    Jetzt konnte ich nicht mal mehr Sport machen wegen einem älteren Pärchen, das seinen Spaß in einer Hängematte auf dem Dach hatte, wo ich Sport machen wollte... Naja morgen wieder!
    Lg,
    Simon
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You might also know this place by the following names:

Republic of Guatemala, Guatemala, Guwatemala, ጉዋቲማላ, جواتيمالا, Qvatemala, Гватэмала, Гватемала, Gwatemala, গোয়াতিমালা, གྷོ་ཊེ་མ་ལ།, Gvatemala, Guatemala nutome, Γουατεμάλα, Gvatemalo, گواتمالا, Gwaatemalaa, Goatemala, Guatamala, ગ્વાટેમાલા, Gwatamala, גווטמלה, गोतेदाला, Գվատեմալա, グアテマラ, გვატემალა, ហ្គាតេម៉ាឡា, ಗ್ವಾಟೆಮಾಲಾ, 과테말라, گواتیمالا, Gwatémala, ກົວເຕມາລາ, Ngwatemala, Goatemalà, ഗ്വാട്ടിമാലാ, ग्वाटेमाला, ဂွာတီမာလာ, Cuauhtemallan, ଗୁଏତମାଲା, ګواتمالا, Watimala, Guatêmälä, Guwaatamaala, குவாத்தாமாலா, గ్వాటిమాల, Гуатемала, ประเทศกัวเตมาลา, Kuatamala, گۋاتېمالا, Ґватемала, گواٹے مالا, Gvatemalän, Orílẹ́ède Guatemala, 危地马拉, i-Guatemala

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