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  • Day16

    Rio de Janeiro (Brasilien)

    December 12, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 26 °C

    AN: 08:00
    AB: 19:00

    Auch wenn Rio de Janeiro 1960 die Position als Hauptstadt des Landes an Brasília verloren hat, gilt sie für viele noch immer als „heimliche Hauptstadt Brasiliens“. Die mehr als 6,32 Millionen Einwohner fassende Metropole ist nicht nur die zweitgrößte Stadt des Landes, sondern auch eine der schönsten auf der ganzen Welt, sagt der Reiseführer. Ich sehe das etwas anders: Klar Zuckerhut und Christusstatue muss man gesehen haben und es ist echt spektakulär auf beiden Hügeln gewesen zu sein. Aber ansonsten empfand ich die Stadt bei meinem ersten Besuch vor einigen Jahren nur ganz nett, nicht mehr. Ich könnte mir auf keinen Fall vorstellen in diesem Mega Chaos länger zu bleiben oder gar dauerhaft zu leben. Alleine wegen des spektakulären Panoramas ist es noch lange nicht die schönste Stadt der Welt.

    Ich zitiere weiter den Reiseführer:
    Die Guanabara-Bucht, Strände und Lagunen am Südatlantik, Berge und tropischen Wälder bilden ein unvergleichliches Panorama, wobei der Zuckerhut und die majestätische Christusstatue wohl die markantesten Blickpunkte sind. Kein Wunder, dass diese einzigartige Landschaft Rio den Beinamen „Cidade Maravilhosa“ eingebracht hat, „wunderbare Stadt“. Rio de Janeiro besitzt ein vielfältiges Kulturprogramm und hat sich auch zu einem wichtigen Finanz- und Industriezentrum entwickelt. Doch was die Großstadt wirklich anziehend macht, ist – neben dem ganzjährig angenehmen Klima – das breitgefächerte Angebot an Freizeitgestaltung und Erholung, wozu auch weltbekannte Strände wie Copacabana und Ipanema zählen. Der Name Rio de Janeiro (portugiesisch für „Fluss des Januars“) verdankt seinen Ursprung dem Umstand, dass André Gonçalves am 1. Januar 1502 die entdeckte Bucht irrtümlich für eine große Flussmündung hielt. Die Bewohner der Stadt werden Cariocas genannt, was in der Sprache der damals dort ansässigen Tupí-Indios „Hütte des weißen Mannes“ bedeutet bzw. „Die in weißen Häusern wohnen“ – also die weiß getünchten Häuser der Portugiesen. Das Stadtgebiet von Rio wird durch eine Hügelkette in zwei Bereiche geteilt: während sich die Südzone entlang der Atlantikküste mit ihren berühmten Strandabschnitten Ipanema und Copacabana erstreckt, umfasst der Nordteil das historische Stadt- und heutige Geschäftszentrum. Rio ist eine Stadt der Gegensätze – historische Gebäude aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, Kirchen und moderne Architektur gehen dabei aber ein harmonisches Ganzes miteinander ein.

    Ein Muss (trotz Schlange stehen): Christusstatue (Cristo Redentor):
    Die Statue auf dem 704 m hohen Corcovado ist zusammen mit dem Zuckerhut das wohl bekannteste Symbol Rios. Das Denkmal war ursprünglich zum 100-jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit von Portugal gedacht. Der kolossale Christus ist 38 Meter hoch, aus mit einer Specksteinschicht überzogenem Beton und in seinem Sockel befindet sich eine Kapelle für 150 Personen. Die Christusstatue auf dem Corcovado kann entweder mit dem eigenen Auto oder per Sammeltaxi erreicht werden. Schöner ist jedoch die Fahrt mit der Zahnradbahn. Ich habe mich dieses Mal für das Sammeltaxi entschieden. Bim Früheren Besuch hatte ich die Zahnradbahn genommen.

    Ein weiteres Muss (trotz Schlange stehen): Zuckerhut:
    Der 394 m hohe Granitfelsen befindet sich direkt auf einer Halbinsel in der Guanabara-Bucht vor der Stadt. Eine Drahtseilbahn aus dem Jahr 1913 führt auf den Gipfel des Berges und erschließt einen grandiosen Ausblick über die umliegende Landschaft Rios.

    Ipanema & Copacabana:
    In diesen weltbekannten Strandbezirken ist immer etwas los. Ob beim Wassersport, beim Erholen oder einem gemütlichen Bier – wichtig ist vor allem das Sehen und Gesehen werden. An den Strand zu gehen bedeutet mehr, als nur Sand und Meer zu genießen. Man geht spazieren, trifft Freunde, wartet auf den Abend oder einen Sonnenuntergang…

    Karneval:
    Der Karneval in Rio dauert 5 Tage und wird gerne mit heißen Rhythmen, knappen Kostümen und bunten Farben assoziiert. Die spektakuläre Parade der besten Sambaschulen (Escolas de Samba) findet am Sonntag und Rosenmontag abends im Sambódromo statt. Die Touristenplätze auf den Tribünen 7 und 9 kosten zwar über 100 US$, sind aber viel bequemer als jene der Einheimischen. Noch bessere Sicht und einen eigenen Barservice versprechen die Cadeiras de Pista, um Tische herum gruppierte Einzelsessel. Wer ursprüngliche Karnevalsumzüge mit einfachen Bandas bevorzugt, kommt in Leblon, Copacabana und Ipanema auf seine Kosten. In der Avenida Rio Branco im Zentrum treten Frevo-Orchester, Blocos de Enredo und kleinere Sambaschulen auf.

    06:00h:
    Ich kann am Horizont bereits den Zuckerhut erkennen. Außerdem geht gerade die Sonne auf.

    06:30h:
    Rio liegt jetzt querab an Backbordseite und direkt vor dem Bug liegt der Zuckerhut. Ein besseres Panorama ist kaum noch vorstellbar.
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