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Honduras

Honduras

Curious what backpackers do in Honduras? Discover travel destinations all over the world of travelers writing a travel blog on FindPenguins.
  • Day353

    Breakfast in El Salvador, lunch in Honduras & dinner in Nicaragua! To be honest, this is little more than a dot on the map so the app correctly counts this as another country. We were here 3 hours so I think that definitely counts...

    We breezed through El Salvador emigration but stalled at Honduras immigration (mainly due to going customs, bank, money changer (banks don't change money!), customs, bank, customs.

    Then there was a 3 hour drive across the southern end of the country before we had to do it all again. Fortunately when entering Nicaragua there was a nice guy selling mandatory insurance (a whopping $12 per month) who guided me through the process, so although it took over 2 hours it wasn't too stressful. Even Maya is now legally in Nicaragua - we couldn't hide her due to the compulsory fumigation inside & outside the van.

    As we got into the hills it looks like a beautiful country and I look forward to seeing a bit more of it next time around.
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  • Day183

    Komplett überrascht und mächtig stolz war ich um 9.30 schon munter. Hab fein geduscht und wir gingen frühstücken.
    Während dem Frühstück dachte ich an die Postkarte die seit Guatemala [*] in Dianas Rucksack auf ihren Einsatz warteten.

    Hier in San Miguel noch zum Postamt und schon navigierte mich Diana zur Richtigen Stadtausfahrt.
    Perfekt in der Zeit um gemütlich bei Tageslicht die 1h entfernte Grenze "El Amatillo" zu erreichen und etwas ins Landesinnere von Honduras zu fahren wo es für gewöhnlich sicherer als im Grenzgebiet zugeht.
    Immer fest am Horizont fixiert: Utila
    Eine Insel im Norden Honduras

    Die Straße war super befahrbar und es ging erst flott dahin.
    Dann ein paar Ortschaften weiter soll es laut Diana eine Bergstraße raufgehen. Bis zur Grenze.
    Ich fragte zur Sicherheit noch einen Arbeiter auf der Straße ob da wirklich eine Grenze kommt. Als dieser die Frage bejate kletterten wir los.
    Erst war der Weg noch wie üblich beschissen gepflastert doch bald folgte ein flacheres Stück Schotterstraße. Aber eine geile. Eine ohne lose Steine. Eine zum heizen...

    Es waren recht viele Baustellen auf dem Weg hinauf. Immer wieder wurde ein Stück gepflastert. Nein, nicht mit Pflastersteinen. Mit Felsbrocken!
    Die nicht gepflasterte Straße war um ein vielfaches besser zu befahren

    Nach dem lustigen Teilstück kam dann eigentlich nur noch entweder Sand, Kies oder Felsbrocken. Die Straße wurde wieder steiler und die Kurven enger.
    Es dauerte halt seine Zeit, störte mich aber nicht weiter.

    In der letzten Kurve hatten wir einen Truck vor uns. Die arme Sau musste mit seinem Vehikel seine 10 Fahrgäste auf der Ladefläche im Schneckentempo über die Grenze schaffen.
    Die Kurve bestand nur aus Sand. Lediglich auf den Seiten schien sie etwas fester zu sein. Der Truck vor mir schaffte es aber ohne Probleme über die Stelle also war ich mir sicher es gleich tun zu können.
    Ganz ohne Probleme gings dann nicht. Ich spulte immer wieder durch und konnte grad so mit Mühe und Not, im Applaus der mitfibernden Meute auf dem Truck vor mir, die Kurve durchfahren.

    Die Straße wurde breiter und der Truck war nun passierbar. Ich zog also daran vorbei und nahm fast einen Baustellenzaun mit der, eine nutzlose Schikane auf der Straße bildete. Grad noch ausgewichen gings an einem Häuschen vorbei flott weiter. Ich schaute in den Rückspiegel und fragte Diana ob das wohl die Grenze war.
    Der verdutzt in der Straße stehende Polizist beantwortete mir die Frage.

    Ich setzte zurück und erkundigte mich...
    Ja, war die Grenze.
    Wie immer in der spanischen Sprache muss man aber erst ewig umadum reden bevor man die Antwort auf die Frage bekommt die man eigentlich stellte.
    So zog sich die Diskussion durchs Fenster meines in der Strasse stehenden, laufenden Autos bis mir der Uniformierte sagte, dass er ohnehin den Papierkram um ein Auto über die Grenze zu schaffen gar nicht da hat.
    So ein Schaas schon wieder.
    Warum ich nochmal nach dem Namen fragte weiß ich genau so wenig wie den Namen dieser Grenze selbst. Auf jeden Fall war es nicht El Amatillo!!

    Mein Blick ging rüber auf den Beifahrersitz. Ein kleines mexikanisches Mädchen saß verwundert am Beifahrersitz und verstand die Welt nicht mehr.
    Dank Google Maps kommt man heutzutage überall hin. Ob man da hin will oder nicht...
    Heut werden wir wohl nicht mehr weit ins Landesinnere von Honduras kommen. War ja schon wieder kurz vor vier.
    Jetzt gehts erstmal wieder runter.

    Auf dem Weg runter entschuldigte sich Diana 1000 mal. Ich nahms ihr nicht wirklich übel, meine dauernden Sticheleien konnte ich aber nicht lassen.
    Als wir wieder runter vom Berg waren kamen wir wieder an der Stelle vorbei an der sich der Unfall ereignete den Diana beim Raufwärts nicht gesehen hatte. Mittlerweile standen da ordentlich Leute herum.
    Jetzt konnte man auch den abgedeckten Körper sehen, dessen nackte Füsse noch im Stacheldrahtzaun hingen.

    An der Abzweigung auf den Highway der entweder zurück nach San Miguel oder nach Santa Rosa de Lima führte, stellte ich am Strassenrand das Auto ab und meinte zu Diana, dass ich nicht nach Utila fahren werde.
    Sie konnte sich entscheiden von hier mit dem Collectivo nach Santa Rosa zu fahren und von dort mit dem Bus nach Honduras und weiter nach Utila zu fahren oder einen Bus in San Miguel zu nehmen, wo die Chancen einen Bus zu finden größer waren.
    Ich hatte mich entschieden auf Utila zu scheissen und stattdessen an der Pazifikküste Honduras die Inseln anzusteuern.
    Das aber erst in zwei Tagen. So lange wollte ich zurück nach San Miguel, eventuell den Vulkan besteigen und vielleicht einen Ölwechsel machen lassen.
    Sie kam mit nach San Miguel...

    [* in ganz Guatemala war derzeit das Empfangen und Versenden internationaler Sendungen auf dem öffentlichen Postweg nicht möglich. Nur mit privaten Botendiensten (z.B. DHL) konnten derzeit Briefe ins Ausland versendet werden.
    Laut einem einsamen, gelangweilten Postler in der Postfiliale war das so, weil die staatliche Post von privaten Anbietern geschmiert wurden um deren Geschäfte anzukurbeln]

    Die Lompocsache
    In Lompoc; Californien hatte ich während des Brüdertrips in die USA auch einen Blackout was das Navigieren betraf und leitete uns ein paar Meilen in die falsche Richtung.
    Im Gegensatz hierzu verloren wir aber nicht mehr als eine Stunde und fuhren keine 172km umsonst
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  • Day186

    Der Highway verlief gemütlich bis zu einer Abzweigung an den Strand. Da begann dann der Schotter...

    Abgesehen von ein paar sehr seltenen Schotterstraßen, mag ich die nicht besonders.
    Das ganze Auto kläppert wie wild und alles wird durchgerüttelt. Zumindest die Lautsprecher fallen dabei nicht mehr aus. Das Brett muss man ab Tempo 50 auf solchen Straßen aber immer wieder gerade richten. Das beherrsche ich aber mittlerweile mit einem kurzen Griff nach hinten.
    Die eingebaute Küche (ein Holzkorb den ich in Mahahual vorm Hostel mitgenommen hab und auf der Rückbank steht) verstärkt seither die Rückenlehne, dass das Brett stabiler sitzt. Nennt man dann Semi- oder Latinolösung...

    Die zweite große Wasserlacke mitten auf der Straße war dann doch zu tief.
    Ich drehte um und nahm die nächste Straße. Genauso schrottig schotterig wie die andere aber trocken. Die Musik aufgedreht um das Geklapper meines Kübels zu übertönen gings eine recht lange Weile dahin.
    Kurz vor Punta Raton knackte es kurz und mein Autolein sackte vorne rechts ein.
    Da wohl wieder eine Inspektion fällig.
    Und das auch noch in der Mittagsonne.

    Ich lenkte rechts ein und stand dann mit dem letzten Schwung halbschräg in der kaum befahrenen Straße.
    Oben ohne schwang ich mich unter mein tiefergelegtes Maschinele und entdeckte ein ausgehängtes Kugelgelenk an der Radaufhängung.
    Auch hier war einer der ersten Gedanken, das Auto abzufackeln. Nicht aus Zorn. Weil ich mir eine erneute Reparatur in Punta Raton nicht leisten wollte.
    Vielleicht lässt es sich mit einem Wagenheber wieder einrenken. Wagenheber hab ich aber nicht und Diana brachte es nicht fertig das Gelenk herzurichten während ich das Auto vorne anhob.

    Einige Zeit verstrich bis schließlich ein Auto vorbei kam stehen blieb. Ein grinsender hombre stieg aus und meinte:
    "¡Un otro Gringo!"
    Aus der Beifahrerseite stieg ein Typ aus Kenntucky. Derek.
    Sie hatten einen Wagenheber und ich konnte mein Glück versuchen.
    Ich sprang also wieder unter mein Auto (diesmal mit Shirt und aufgeschürftem Rücken) und drückte das Gelenk in die richtige Position während Derek den Wagenheber bediente.
    Gelenk eingekugelt. Mission erfüllt.
    Als ich den Wagenheber grad wieder an Freddy, den hombre übergab ruckelte das Auto nochmal und lag vorne wieder im Dreck.

    Ok da brauchts mehr..
    Punta Raton sei nicht mehr als 2km entfernt und vielleicht gäbe es da wen oder was der uns helfen konnte.
    So konnte ich aber trotzdem keine 2m fahren.
    Während ich das Auto also wieder aufbockte fuhren die Beiden in den Ort um Verstärking zu holen.
    Ich lag unter meiner Lieben und begutachtete die Baustelle. Irgendwas um das Gelenk zusammen zubinden brauchte ich.
    Ob ich da jetzt wohl besser das Isolierband oder Kabelbinder nehme?
    Meine Schlauchschelle war dafür zu klein.

    Einige Zeit verstrich und Derek kam mit seinem himmeltraurig verranzten VW Rabbit angerattert. Mit im Gepäck: Ein Stück Draht.
    Viel besser war das auch nicht aber immerhin die beste Option. Ich wickelte den Draht um das Gelenk und fuhr erst mal hofele an. Dann ein bissi mehr Gas.
    Eine Kurve weiter ziehte ich schon wieder eine Furche ins Kies und musste rechts ran.
    Jede einzelne Umwicklung des Drahts war durch. Wagenheber raus und hoch die Büchse.
    Ich hatte noch das Seil der Hängematte im Kofferraum und suchte das grad als mir Derek einen Gürtel reichte.
    Das Seil wär natürlich die bessere Wahl gewesen. Das wär dann aber dreckig geworden, drum probierte ich es erstmal mit dem Gürtel. Das ging dann auch nicht schlecht. Die nächsten 500m..
    Vor einem Häuschen standen wir schon wieder rechts am Straßenrand. Zumindest im Ort waren wir jetzt.
    Da ich nach dem Autoaufbocken eine schöpferische Pause brauchte und ein Eisverkäufer grad des Weges kam spendierte ich den 5 Kindern ums Auto herum ein Eis. Ich hab drei gegessen.

    Nach der Pause sah ich, dass Derek seine Motorhaube mit einem Ratschengurt unten hielt.
    EIN RATSCHENGURT!
    Ich montierte ihn ans Gelenk und konnte ohne Probleme auf Juniors Parkplatz fahren und dort das Auto aufbocken.
    Unweit vom Strand hatte Junior ein Grundstück auf dem Derek schon sein Zelt aufgeschlagen hatte als der in Punta Raton mit einem platten Reifen strandete.

    DEREK:
    Er schaut älter aus, ist aber erst 25. Lebte mit seinen, von ihm nicht wahnsinnig geliebten, konservativen Eltern in Kenntucky am Land.
    Nachdem Amerika und darunter seine komplette Familie, Trump zum Präsidenten wählten schnappte er seine letzten 200Dollar und seinen halbtoten VW Rabbit und kehrte den USA für immer den Rücken. Er wollte nie mehr zurück.
    Auf meine Frage ob er bei der Entscheidung für immer wegzugehen auch einmal an die Personen dachte die ihn liebten meinte er, dass er seine Freundin eh vor die Wahl gestellt hatte mit ihm mitzukommen. Die pfiff drauf und seine Familie war ihm da auch recht egal in dem Moment.
    Später erzählte er mir, dass er aber eh jeden Monat mit ihnen telefoniert. Passte für mich nicht ganz zusammen.
    Auf jeden Fall kam er durch Guatemala nach Honduras und wollte im Norden, in San Pedro Sula couchsurfen.
    Nach einer ziemlich wirren, recht schwulen Geschichte flüchtete er mitten in der Nacht auf einen Tankstellenparkplatz und wollte dort im Auto schlafen.
    Dann wollten ihn aber zwei Typen ausrauben und haben ihm einen Stein an Kopf geworfen. Daraufhin hat er sie heldenhaft vermöbelt und musste dann den zur Hilfe nahenden Securitys die Sache erklären. (ja klar, er hat sich nicht angekackt, er hat die bösen Buben platt gemacht)
    Daraufhin wollte er nur noch weg und fuhr geradewegs hierher wo ihm der Reifen in Arsch ging.
    Das war vor mehr als zwei Monaten.
    Heute wohnt er bei Freddy. Ein Millionär der im Dorf ein fettes, mit einer hohen Mauer und einem schweren Eisentor gesichertes Grundstück hat aber im Dorf nicht allzu beliebt ist. Seine Familie wohnt in Progreso 4h entfernt.
    Er gab Derek ein Fischerboot um Geld zu verdienen und ließ ihn bei sich wohnen. Er bot ihm zudem an für einen guten Zahltag seine Kinder in Englisch zu unterrichten.
    Nicht zuletzt deshalb war er Dereks Freund geworden, doch irgendwas fauliges lag in der Luft.

    JUNIOR:
    Junior war der inofizielle Chef des Dorfes. Er wusste zu jeder Zeit was wo läuft. Kannte jeden und wer was brauchte kam zu ihm.
    Auf seinem Grundstück stand ein kleines Häuschen, ein paar Bäume die durch ihre ungewohnte waagrechte Art zu wachsen das Ganze Grundstück verschattete und ein betoniertes, verlassenes Skelett eines Unterstandes. Schweine lebten auch mehr oder weniger auf dem Grundstück. Zumindest kackten sie auch dort herum. Das Grundstück war, wie jedes andere auch mit einem Stacheldrahtzaun gesichert der ein für hier gewöhnliches Gatter aus Ästen und Stacheldraht hatte, das tagsüber am Boden lag. Nachts war es geschlossen um die auf der Straße lebenden Kühe vom Vollscheißen des Geländes abzuhalten. Das Gartenzuscheißen blieb Sache der Schweine und Hunde.
    Junior verdiente seine Brötchen mit Tischlerarbeiten. Wenn er seine Tischkreissäge startete bebte die Erde und im Örtchen flackerten die Lichter.
    Sein Nebenerwerb waren Drogen. Ein Laufbursche kam bereits am ersten Abend und fragte ob wir was brauchen. Junior sei der Mann. Ob daher seine Macht rührte?
    Er ließ uns jedenfalls auf seinem Grundstück zelten bis wir das Auto wieder in Gang gebracht haben und seine Mom bekochte uns gegenüber in ihrem Häuschen.

    MAMÁ:
    Eigentlich war sie Juniors Mom aber das ganze Dorf nannte sie Mamá. Paúla war ihr richtiger Name.
    Immer am grinsen kochte sie uns täglich mal was mehr, mal was weniger leckeres zu essen. Sie erklärte uns die Dusche in der Polizeistation zwei Häuser weiter und sorgte sich sonst den lieben langen Tag um die Schweine, dernen Namen ich wie alle übrigen vergessen hab (sind aber 3Monate und 9Jahre alt), den kleinen Waschbären den sie als Geschenk bekommen haben und den Hund der der beste Freund des Waschbären war und um dessen Mom. Um die Hühner mit allen verschiedenen Ablaufdaten achtete sie auch. Von ganz frischen Kücken über deren etwas ältere Geschwister und den Pubertierenden bis zu den paar großen Hennen und dem Hahn.
    Kinder waren auch 1000e da.
    Wie die Familienzusammenstellung wirklich ist kann ich bis heute nur erahnen.
    Paúla dürfte zwei oder drei Töchter haben. Die älteste muss dann die Mutter der meisten Kinder sein. (3-4Stk), die Mittlere ist lesbisch und hatte noch mit keinem Kerl außer Derek Sex, und die kleine ist zu jung.
    Der Rest der Kinder müssten Nachbarskinder sein. Die waren aber auch immer da.
    Sie kannte den aktuellen Tratsch und Klatsch, der sich zur Zeit natürlich um Derek drehte. Das ganze Dorf kannte ihn bereits und er kannte die meisten beim Namen.
    Mamás Mann kannten wir auch schon. Er war der Eisverkäufer. José oä glaub ich

    Ich war verschwitzt, dreckig wie ein Schwein und brauchte eine Abkühlung. 3min lauft man der Straße entlang auf das Meer zu an den Strand. Menschenleer. Anders als in so manchen Städten mag ich die Menschenleere an Strände.
    Die Dusche danach stand im Honterhof der Polizeistation.
    Das Stacheldraht Gatter lag vertrüllt am staubigen Boden. Die Polizeistation war eigentlich nie besetzt. Das einzige mal als ich die zwei uniformierten Haudegen sah, saßen wir bei Mamá am Tisch und plauderten mit ihnen über Gott und die Welt und über Freddy. Was er nicht für ein Penner ist...
    Die Polizeustation ist wie aus einem Hollywodfilm. Leider hab ich da keine Fotos gemacht. Sie war an der Front mit den typisch mexikanischen, betonierten Bögen und Säulen versehen. In einem leicht gelbbraunen Farbton gestrichen und auch typisch: der Schriftzug mit Farbe, Pinsel und viel Talent an die Vorderseite gemalt.
    Am Häuschen vorbei kam man unter einem Baum in die betonierte Freiluftdusche. Martin hatte damals in Chiapas das selbe Modell. Nur war diese im Freien, hatte kein Dach und war nur ca. 1,60 hoch.
    Dahinter stand ein kleiner Verschlag. Auch solide geziegelt, ohne Fenster. Im Verschlag waren zwei Zellen mit wohl nicht mehr als 1,5m2. Die Zellentür war geschweißt. Klassische Gitterstäbe gesichert von einem Vorhängeschloss.
    Gegenüber der Zellen, an der Rückseite des Polizeihäuschens, war eine kleine überdachte Terrasse mit einer abgeranzten Hängematte. Um die Gefangenen gemütlich im Auge zu behalten vermutlich.
    Auf jeden Fall wollte ich ein Foto davon. Jetzt muss ichs halt malen

    Nach der Dusche gings zu Mamá zum Essen. Fisch mit Kartoffeln.
    Nach dem Essen brachten wir Derek Cobó bei. Zu gut....
    Und dann ab ins Bett.

    Am nächsten Morgen war Derek schon da und schmiss die Reste seiner (ehemals) 200$ Toolbox aus seinem Auto.
    Ich wusste noch nichtmal wer ich bin und der kommt mir so früh morgen, vor dem Kaffe, vor der Zigarette, vorm Zähneputzen schon voller Tatendrang ans Zelt gesprungen. Man, es war halb acht....

    Im stellenweise nach Schweinemist riechenden Dreck lag ich eine Stunde später auf Kartons unter dem Auto und sah jetzt, dass der Sitz des Gelenks ausgerissen war. Der Haltering für den Kugelbolzen war nur noch ein großer Span an der offenen Seite das Gelenksitzes. Ohne ärgeren Eingriff war da also nix zu machen. Ich brauchte eine Feile und ein Schweißgerät.
    Freddy kam des Weges und meinte er brauche jetzt unbedingt sofort den Wagenheber aber er kennt wen mit einem Schweißgerät. Der weiß zwar nicht wie es zu bedienen ist aber er würde es sicher für wenig Geld herleihen.
    Ich packte also ein Paar Steine unter das Auto und schmiss den Wagenheber auf Freddys Ladefläche.
    Der Reifendoktor war ein paar Häuser weiter und besaß neben dem Schweißgerät auch eine Flex. Für 100Lempiras konnte ich sie mitnehmen. Jetzt wusste ich, dass 100Lempiras nicht die Welt waren...
    Auf dem Weg zurück sah ich zwei große Beilagscheiben im Staub glänzen und nahm die auch noch mit.
    Neben dem abmontierten Vorderrad richtere ich es mir gemütlich ein, schraubte den Bolzen vom Gelenk ab und fing an unter dem Kotflügel an zu flexen. Einmal abrutschen und ich kann den Tank auch noch schweißen.
    Ich setzte das Gelenk gerade zusammen und spannte die Elektrode ein als der Reifendoktor einbog.
    Man hatte ihm gesagt, dass es um einen Käfer geht. Den wollte er selber sehen.
    Nach 2h war das Gelenk fast besser als neu. Dank meinen minderen Schweißkünsten sah es zwar echt scheiße aus aber hielt nun bombenfest und hatte das nötige Spiel.

    Der Reifen war grad wieder montiert und das Auto wieder am Boden als ich den Patschen hinten rechts bemerkte. Der neue Reifen den mir Diana in Antigua spendiert hat.
    Der Reifendoktor pumpte den dann sogar für gratis auf. Als ob es dann lang halten wird...

    Das Auto war fertig und der Tag noch nicht zu alt. Mamá brachte gerade eine recht ekelige Schrimpsuppe für mich vorbei und sah mir beim essen zu.
    Die Suppe schmeckte wie es auf dem Fischmarkt riecht. Ich kann den Geruch nicht abhaben und es reckt mich ab und zu auf solchen Märkten. Jetzt rannte der Geruch in flüssiger Form meine Kehle runter. Diana half mir, trotz dem sie eigentlich Vegetarierin ist.

    Nach einem Verdauungsschwumm verbrachten wir den restlichen Tag an dem lässigen Strand von Punta Raton.
    Wahnsinnig flach und breit und kilometerlang.
    Während der Partie Billard danach im Pub tranken wir dessen letztes Bier aus. In der Semana Santa sei ärger Bier wegegangen. Pepsi veranstaltete ein Konzert in dem Örtchen und baute für ein 3h Konzert eine fette Bühne mit allem drum und dran auf. Warum Pepsi so an Punta Raton interessiert ist wissen die Leute hier nicht. Es sei wohl ein Wettkampf mit anderen Getränkeherstellern. Pepsi liefert zwei Mal die Woche mit einem LKW Getränke in die einzige Tienda (ua in Honduras Pulperia genannt) des Örtchens die auf Mamás Grund steht aber von dem, der grad herum ist geführt wird. Meist ein kleiner Junge mit windschiefen Zähnen.

    Abends bei Mamá sitzend fragte Derek Diana ob sie mal übersetzten könne was Mamá über Freddy sagt. Er verstehe nur, dass er "malo" ist aber warum Freddy ein schlechter Mensch sein sollte konnte er nicht verstehen.
    Es stellte sich raus, das Freddy Derek mit dem Unterricht für seine Kinder verarschen wollte und hinter seinem Rücken Blödsinn über ihn verbreitete. So oberflächlich scheinheilig und nach außen hin anständig wie Amis nun mal sind verletzte und enttäuschte diese Info Derek...

    Am nächsten Tag nach dem hervorragenden Mittagessen von Mamá und einem Abschiedsfoto gings dann weiter nach Nicaragua während Derek sein Zelt wieder in Juniors Garten aufstellte.
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  • Day22

    The 4am start was to ensure that we don't get stuck in traffic in Guatemala City which can take three hours.

    Last night I ended up going back to the restaurant where we had dinner the night before indulging in a glass of red with some bread as I sat in a window seat watching the passing parade. The street is still closed to traffic - must be a weekend thing.

    Our tour guide is much better than the last which is a welcome relief from the previous one. This one gave us more information in the pre tour meeting than dopey had in the previous 15 days!

    I am in Honduras now! So far it looks like Guatemala.
    Ok except that there are alot of cowboy hats!

    The town we are staying in is close to the Mayan Copan ruins which we are seeing tomorrow. The town itself is lovely with cobbled streets and its so nice not to have all the pushy hawking. Also there are not many tourists.

    We drive an hour into the mountains to these amazing hotsprings set in the jungle. There are about 20 pools to soak in, lots of mud to smear all over us and stones to sit on near the hot water waterfall so its like a steam room. So relaxing and just what I needed. Also I skipped the awful lunch provided on the tour and got my own from the supermarket and also got a discount on the tour. This meant I had the springs all to myself for an hour! Bliss!

    Then off to the best restaurant in town where every tourist that is in town is eating in as well. Its nicely decorated and my simple meal of chicken salad and roast potatoes is the best I have had since leaving Sydney.
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  • Day3

    Made it to the little island of Utila. Just got here and already saw a typhoon off in the distance. If you look closely in the first picture can see a faint line coming down from the clouds. Diving starts tomorrow!

  • Day140

    Does it count?

    As far as having been to Honduras goes, I'd say I haven't. But when customs asks me where I've been I'd have to say yes, as my passport tells me so. So it gets a footprint and you can feel free to post argumentative comments either way below (that's you Johnny, Jools and Scott).

    We were in Honduras for around six hours. Five hours and fourty minutes of that was spent on transport - two buses (excluding the one that broke down!) and a pick up. Eighteen of those were at customs upon exiting. And the final two were 'shopping'. Shopping for food. Which is more like running around trying to find something other than whole melons, green bananas or coca-cola with people yelling at you when you don't have time or ignoring you when you want something - all the while with one eye peeled to the bus you left your bag on to make sure it won't be the last time you see it.

    It was continuing off the back of the 4.5 hours we bused in El Salvador and somewhat nerve racking as we raced the clock - the Nicaraguan border closes at 6pm!

    We made it in the nick of time, thanks partly to some hasty driving from our driver in the ute, who valued timeliness much more than our lives. As we literally dived into the tray with our bags and sped off. The entire time all we wanted was to send a message to arrange a pick up on the other side of the Nicaraguan border. No wifi for the last few hours meant we needed to con a local into making a call, which we were able to do but the success of the call remained a mystery.

    Fortunately after much faffing by the border staff (seriously, I cannot fathom what difficulty they face when their job is to scan an E-passport!?) we made it to Nicaragua. We were panicking as to how we would progress from here (its pretty isolated at El Espiño) when Brian from Somoto Canyon Tours emerged from the fading light to offer us a ride to our cabins. We were so grateful! I lay in the tray on top of our bags in the cooling breeze, rushing towards our cabins and so glad for that day to be over!

    In summary, it was one car, four buses, two pick up trucks, two border crossings and three countries for a grand distance of only 360 kilometres in a fatiguing 12 hours. Job done. Game on Nicaragua!
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  • Day17

    Our driver said Tegucigalpa is a lady at night and a whore by day. He said the city lights are pretty at night and when the day comes the gritty, grimyness that is Tegucigalpa is revealed.
    He also told us of neighborhoods that he wouldn't even walk through.

  • Day145

    100L = £3. $ also widely accepted.

    We had a restless sleep in the sweatbox of a room that is the Tica Bus hotel, helped eventually by pouring rain and a thunderstorm which cooled us down.

    We dragged our weary bodies and got on the 5:30am Tica Bus ($41), our first proper long-distance bus in a while. Not as nice as the SA buses (no food / blankets etc) but a great improvement on the chicken buses of late. We both promptly fell back asleep for 3 hours, crossed the border with no issues (the bus people did the passports) and fell back asleep for another 4 hours.

    Honduras is far more mountainous than Nicaragua so we were soon back to crawling along winding roads. At 4:30pm we got off the bus at La Guama, which is little more than a layby with a couple of shops. We didn't have to wait for long to get a chicken bus to Peña Blanca (15 mins, 15L) and then a minivan to our hostel (5 mins, 5L).

    We checked into D&D Brewery ($17.50), chosen because it broke up our journey nicely and is a brewery. It is situated near the  large Lake Yojoa and the open-air bar / restaurant has a bonfire and is nicely lit making us feel like we are in the jungle again. In fact a rather large, jumping spider greeted us as we opened our door, eek! Compared to our bed in the chocolate hotel, this one is tiny! Barely bigger than a single bed. And no towels. Not overly impressed, but then it's cheap.

    We had dinner of veggie burritos and tacos and chocolate cake - bland and overpriced. Anna started her beer drinking but was most annoyed that from the menu of 42 beers, there were only a handful available :( Apparently it was fully stocked the night before and a large group had wiped it out! It started to rain shortly after we sat down - luckily it's covered, but it was cold and I had to put on my fleece and trousers for the first time in ages!!! There were a lot of smokers and some noisy screaming children which ruined the ambience somewhat.

    Anna had 4 beers which enabled me to thrash her at chess, draughts and scrabble! At 9pm they stopped serving, which seemed ridiculously early. It was still raining when we went up to bed and the rain made a horrendous, erratic noise on this roof, so much so I had to put earplugs in.
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You might also know this place by the following names:

Republic of Honduras, Honduras, Hɔnduras, ሆንዱራስ, Onduras, هندوراس, Qonduras, Гандурас, Хондурас, Hɔndirasi, হণ্ডুরাস, ཧོན་དུ་རས྄།, Hondures, Hondwras, Hondurasdu, Ονδούρα, Honduro, هوندوراس, Onnduraas, Hondúras, હોન્ડુરસ, הונדורס, हौंडुरस, Ondiras, Հոնդուրաս, ホンジュラス共和国, ჰონდურასი, Hondurasi, ហុងឌួរ៉ាស់, ಹೊಂಡುರಾಸ್, 온두라스, ھۆندووراس, Hondouras, Honduria, Hundurasi, Ondurasɛ, ອວນຄູຣັສ, Hondūras, Ondurase, Hondurasa, Hondiorasy, ഹോണ്ടുറാസ്, होंडुराज्, Ħonduras, ဟွန်ဒူးရပ်စ်, Ondurat, हन्डुरास, ହୋଣ୍ଡାରୁସ୍, Гондурас, हांडूरस, Honduräsi, හොන්ඩුරාස්, ஹாண்டுராஸ், హోండోరాస్, Ҳондурас, ฮอนดูรัส, Honitulasi, ھوندۇراس, ہونڈاروس, Hôn-đu-rát (Honduras), Hondurän, Hondourasse, Orílẹ́ède Hondurasi, 洪都拉斯, i-Honduras

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