Italy
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Travelers at this place
    • Day48

      den Ätna am Hintern 🙈

      January 26 in Italy ⋅ ⛅ 10 °C

      Wir stehen im Riserva naturale orientata Cavagrande del Cassibile mit fantastischem Weitblick direkt aus der Kiste. Der Ätna erscheint zwar klein, ist aber dennoch deutlich zu erkennen – in echt natürlich noch viel besser als auf dem Foto 😍Read more

      Traveler

      Ähm... hilf mir mal... wo sieht man den Ätna? 🤔

      Traveler

      von der rechten Heckleuchte aus gesehen nach rechts oben (seit ein paar Tagen ganz in weiss) 😉

      Traveler

      Aaaaaah! Danke. 😁

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    • Day128

      Der südlichste Punkt unserer Tour

      January 25 in Italy ⋅ ⛅ 13 °C

      Nun haben wir ihn erreicht: den südlichsten Punkt unserer Tour durch Italien bzw. Europa.

      Von nun an geht es erst mal wieder gen Norden. Wenn auch langsam und mit Zeit, dennoch müssen wir im März in Deutschland sein.

      Der eine Termin Anfang März hat mit Emma zu tun, der andere Termin Ende März mit Willi. Den für ihn geht es dann nach Halifax und wir fliegen am 10.4. hinterher, sodass unsere Weltreise dann in Nordamerika weiter gehen wird.

      Der Reihe nach.

      Die letzten Tage waren wir auf einem Stellplatz bei Syrakus. Von dort haben wir zum einen eine tolle Wanderung unternommen und dabei die letzten wildwachsenden Papyruspflanzen in Europa entdecken können.

      Auch die Altstadt Syrakus, Ortigia, auf der Isola di Ortigia, haben wir mit einem ausgiebigen Spaziergang erkundet und dabei wieder viele schöne Gassen und Ecken entdecken können.
      Eine Spezialität sind die Canolli. Eine Art Waffeln, gefüllt mit Ricotta oder Vanillepudding schmecken zu einer Tasse Kaffee richtig gut.

      Leider war es zu windig um Aufnahmen aus der Luft zumachen.

      Inzwischen sind wir ein Stück weiter gefahren und stehen nun direkt am Strand an der Isola delle Correnti, der südlichste Punkt unserer Reise.

      Und ja, Sizilien gefällt uns wirklich gut. Dabei sei nich erwähnt, dass die Altstadt Ortigia sehr sauber war und ich mich dort wohl gefühlt habe.
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    • Day25

      Wunscherfüllung

      January 22 in Italy ⋅ ☁️ -4 °C

      Wir haben wunderbar geschlafen, ich hatte eine Luxusdusche in Nals und nach Kaffe und Tee hatten wir uns entschieden: Es geht nach Antholz zum Weltcup der Biathleten! Einmal live dabei sein, was wir sonst nur im Fernsehen anschauen - so lange haben wir das schon vorgehabt und heute endlich sollte sich dieser Wunsch erfüllen. Der Weg dahin war mit Blick auf die Temperaturanzeige etwas abenteuerlich, denn wir sind Klamottenmäßig nicht auf Skifahren eingestellt. Aber Frau Sonne hatte ein Einsehen mit uns und hat wirklich alles gegeben ☀️. So sind wir im strahlenden Sonnenschein im Ahrntal auf dem Parkplatz angekommen, haben uns alles angezogen was wir finden konnten und den Umständen gerecht wurde und haben auch sofort einen der Shuttlebusse nach oben in die Biathlon-Arena bekommen. Insgesamt ist in Antholz alles richtig gut organisiert, vom Parkplatz bis in die Arena und wieder zurück.
      Bernie war überglücklich und es hat uns einen riesigen Spaß gemacht die Athleten live und zum greifen nah an uns vorbei fahren zu sehen.
      Auch der Rückweg zu Tootles war easy und wir waren ohne Probleme schnell wieder auf der Strasse in Richtung Heimat. Weil wir aber den ganzen Weg nicht mehr fahren wollten, haben wir noch einen Stopp eingelegt…..
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    • Day24

      Schinken?

      January 21 in Italy ⋅ ⛅ 4 °C

      Parma also….haben wir uns angesehen, ist eine moderne Universitätsstadt mit diversen ansehnlichen historischen Gebäuden und nem hübschen Platz. Mehr aber eben auch nicht. Also sind wir losgezogen unseren Einkauf für zu Hause zu erledigen, Herr Schröder durfte nochmal ne Runde drehen, wir haben noch etwas gegessen und dann sind wir in Richtung Bozen aufgebrochen…mich macht das sehr traurig, denn das bedeutet auch das sich unsere Urlaubstage mit Tootles erstmal dem Ende nähern…
      In Nals, unweit von Bozen haben wir einen exquisiten Platz gefunden zum schlafen und duschen und als wir hier ankamen stand da schon jemand, mit dem gleichen Kennzeichen wie dem unseren 😝
      Morgen versuchen wir uns noch einen kleinen Wunsch zu erfüllen, mal sehen ob es klappt.
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    • Day124

      Etna hat keine Lust auf uns

      January 21 in Italy ⋅ 🌙 8 °C

      Vorweg: uns gehts prima und nein, wir haben keinen Reiseblues 😊

      Nun sind wir seit einigen Tagen schon auf Sizilien und dennoch war es eher ruhig.

      Das lag einfach daran, dass wir nicht unbedingt optimale Plätze gefunden hatten bzw. wir auch viel mit Nichtstun verbracht haben.

      Der erste Platz südlicht von Messina war eher zweckmäßig. Viel Lärm, Hunde nur geduldet, der Besitzer hat den Platz bewacht. Nicht wirklich einladend. Wir sind 2 Nächte geblieben, um uns zu orientieren, wo wir nun hin wollen.

      Wir sind dann ein Stück weiter ins Landesinnere abgebogen und haben einen Stellplatz inmitten von Zitrusbäumen gefunden. Traumhaft. Mandarinen direkt vom Baum pflücken und die Besitzerin ist mega freundlich und zuvorkommend. Der Platz bietet Nichts oder doch alles: Ruhe und Natur. Endlich konnte Emma wieder frei flitzen.

      In der Nähe befindet sich die Alcantara Schlucht. Vom Platz aus ist es eine rund 18 km lange Wanderung, die wir bei gutem Wetter in Angriff genommen haben.
      Als wir bei der Schlucht ankamen staunten wir nicht schlecht, dass man 14€ für den Aufzug zur Schlucht haben möchte.

      Wir haben das Angebot nicht angenommen und sind wieder zurück gelaufen. Auf dem Rückweg haben wir einen freien Zugang zur Schlucht entdeckt.

      Unten angekommen, waren wir froh, die 14€ nicht ausgegeben zu haben, denn so spektakulär fanden wir die Schlucht nicht.

      Nach ein paar Tagen auf der Plantage wollten wir dann weiter Richtung Catania und den Etna.

      Der Stellplatz in der Nähe von Nicolosi, auf rund 700m üNN war nicht verkehrt. Logistisch gesehen, jedoch völlig falsch.
      Wanderungen oder Spazierengehen ab dem Stellplatz ist nicht möglich. Das Wetter um den Etna war auch nicht optimal. Etna hat uns einfach seine kalte Schulter gezeigt.

      Zwar hatten wir für zwei Tage wieder einmal einen Leihwagen, jedoch hat der Großraum Catania es uns nicht angetan. In Catania hatte ich ein Päckchen an einem Postamt zum abholen und es gibt einen Camperladen, bei dem ich eine weitere neue Frischwasserpumpe kaufen konnte.

      Seit heute Mittag haben wir den Bereich um den Etna wieder verlassen und bewegen uns wie gedacht im Uhrzeigersinn um die Insel herum.

      Inzwischen sind wir wieder sehr Küstennah und auf etwa 50m üNN in der Nähe von Syrakus und die Temperaturen sind wieder wärmer.

      Der Platz ist prima und wir haben neue Freunde kennen gelernt, jedoch ist es auch hier kaum möglich spazieren zu gehen.

      Na, wir bleiben erst mal ein wenig, denn wir stehen in guter Gesellschaft.
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    • Day24

      Wehmut macht sich breit…

      January 21 in Italy ⋅ ☁️ 5 °C

      Heute morgen haben wir mit Herrn Schröder noch einen ausgedehnten Strandspaziergang gemacht. Der Strand hier ist gigantisch - im Winter. Im Sommer wollen wir definitiv nicht hier sein, aber zum momentanen Zeitpunkt ist es hier einfach nur genial…wir haben alles in vollen Zügen genossen, die Wellen, die Luft, den Sand, die Aussicht auf die Berge mit den von Schnee bezuckerten Spitzen. Aber leider müssen wir weiter…wieder in Richtung Heimat aufbrechen. Wir werfen einen letzten Blick auf die italienische Küste und starten in Richtung Parma…Read more

    • Day23

      Limoncello for President!

      January 20 in Italy ⋅ ⛅ 8 °C

      Wir waren also hinter Puccini her, wie der Hund hinter der Wurst. Wir waren am Lago di Torre Puccini und durften leider nicht in die Villa, denn die wird nur zu bestimmten Zeiten geöffnet und wir haben den Einlass verpasst - also eigentlich hat die junge Frau uns einfach die Tür vor der Nase zu gemacht. Und für 12€/Person wollten wir dann nicht nochmal 40 Minuten auf den nächsten Einlass warten. Also haben wir uns alles von aussen angesehen und feiner Klaviermusik gelauscht, die von einem Hausboot auf dem See kam. Dieser See übrigens war das friedlichste, was ich in den letzten Tagen erlebt habe! Wer also nach Ruhe sucht, der ist dort gut aufgehoben. Wahrscheinlich im Sommer nicht, aber im Moment ist das schon fast meditativ. Die Batterien etwas aufgeladen an diesem See mit Sonne und Musik sind wir nach Lucca aufgebrochen, wo das Geburtshaus von Puccini stehen soll. So eine süße kleine Stadt! Mal wieder waren wir fast ein wenig atemlos vom schauen….so viele kleine hübsche Gassen, Kirchen, Türme, Mauern und ein beeindruckendes Stadttor. Und endlich haben wir auch die kleinen Geschäfte gefunden, die wir in Florenz so vermisst haben. Interessant auch, wie freundlich und hilfsbereit die Menschen hier sind. Im Sonnenuntergang sind wir dann wieder zurück nach Viareggio an den Strand. In dieser kleinen Hafenstadt gibt es übrigens nicht nur riesige Yachten in und um die WErft herum zu bewundern, hier soll auch ganz groß Karneval gefeiert werden. Und das sie feiern können, dass konnten wir dann am Abend am eigenen Leib erfahren.
      Wir hatten uns einen Tisch für zwei im *Carpe Diem* reserviert - für eine Pizza am Abend 🤪
      Was dann allerdings aus diesem kleinen Abendessen wurde hat den Rahmen etwas gesprengt! Die Geburtstagsfeier einer 15jährigen und eine Disco (ja, das hab ich auch schon lange nicht mehr gehört 😂) mit Musik der 80er und 90er haben uns wie Pattex an die Stühle geklebt. Das alles war so schön anzusehen - HERRLICH! Als unser Kellner uns dann noch Limoncello ausgegeben hat, konnten wir einfach nicht mehr weg…die Herren am Nebentisch haben angefangen sich mit uns zu unterhalten (einer von denen ist mit einer Frau aus Essen liiert) und irgendwann hielt es uns auch nicht mehr auf den Stühlen und wir haben echt lange getanzt. Ich glaube, wir waren unter den letzten Gästen an diesem Abend. Also haben wir uns noch von unserem wirklich zauberhaften Gastgeber verabschiedet und sind glücklich in unseren Tootles gepurzelt….
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      Traveler

      einfach gut 👍 😀

      Mieze

      Fast schon ein bisschen zu gut! 🤪

       
    • Day6

      Day 4

      January 18 in Italy ⋅ ⛅ -3 °C

      Vandaag n halve dag snowboarden om vervolgens naar vipiteno te gaan! Lekkere ochtend, met maris, floris en jurre en ik op pad... eerst paar met n grote groep en daarna lekker met klein clubje.. ze hadden er zin in en ging ze super af! Ff lunchen kreutzel stond er op het menu voor mij en n burger voor jurre dat ging er prima na paar x die berg af geboard t zijn. Smiddags stond er vossenjacht op het progamma, paula en ik waren een vos en stonden als clowns mooi verdekt op gesteld. Bedoel een opdracht vanuit het bestuur moet je serieus nemen. Wat resulteerde dat 5 teams ons voorbij zijn gelopen we waren van alle jaren de moeilijk vindbaarste vossen, job done denk ik zo! Alle deelnemers hadden tien euro gekregen om iets leuks voor thuis te kopen dus shop till you drop, dus samen met onze grote vriend de stad in. Hij kocht liever n likeurtje voor thuis voor hem zelf dikke boef! Eenmaal terug ff chillen en dan ijstokschiessen soort curling maar dan zonder bezig, afsluitend met apres ski in de tuin. Was weer n toffe dag al hakken de korte nachtjes inmddels wel wat in .. 🤪🤣Read more

      Traveler

      Wat een vol programma. Maar wel heel leuk. 😘

      Traveler

      abosluut mam!!

      Traveler

      Lekker stel 😅

      Mooie foto 🥳 [Nellie]

       
    • Day16

      Catania Tag 2

      January 17 in Italy ⋅ ⛅ 18 °C

      Kurze Shopping runde, es paar Andenken auf Sizilien einsammeln. Und dann geht's Morgen weiter. Ach ja und Find your inner balance und so, atme, spühre dich, scha na na na, ole,ole, shawasanananana.... Und tralala. Sizilien ist nur einmal im JahrRead more

      Traveler

      Den Buelika steuern formt schöne Arme👍💚

      Traveler

      Hard work

      Traveler

      Das stimmt, in Städte wie Catania nehm ich auch noch ab vom Stress😂😅

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    • Day351

      23 Trulli, Schlucht und Aus die Maus

      January 16 in Italy ⋅ ⛅ 14 °C

      Es ist so weit, hier kommt das letzte Kapitel dieser Reise. Also, schnappt euch eine Tasse heisse Schokolade (juhuuuii, bei uns gibts auch bald wieder Ovomaltine und Caotina 😋), kuschelt euch mit Wolldecke auf's Sofa und lasst uns euch ein letztes Mal in die Weite entführen.

      Uuuhh... Thes ist schon ganz gschmuch im Buuch. Starker Wind zerrt an der Bäbistuba, Regen peitscht lautstark gegen die Wände von rhythmischem Donnergrollen begleitet. Es fühlt sich an als wären wir während einem Erdbeben in der Autowaschanlage stecken geblieben. In regelmässigen Abständen blingt das Handy, Wetterwarnungen werden vom Staat über die betroffenen Mobilnetze versendet. Man solle Zuhause bleiben, da vor allem die für hier ungewohnt heftigen Regenfälle allerorts zu Erdrutschen, Strassensenkungen etc. führen können. Wir haben ja im Wetterbericht gesehen, dass da was Böses kommt und haben uns für heute Nacht ein möglichst wind- und wasserfestes Plätzchen gesucht. Was der nicht ganz so seetauglichen Thes viel mehr zu denken gibt, ist die aufgewühlte See, welche unsere morgige Fährüberfahrt von Griechenland nach Süditalien zu einer sehr "bewegenden" Erfahrung machen könnte.
      Es scheint, die griechischen Götter Fortuna und Neptun sind uns wohlgesinnt. Bis zur Abfahrt unserer Fähre am späten Abend hat sich der Wind schon lange gelegt und die Wasseroberfläche gleicht nun eher einer Cellulite geplagten Damenhüfte und nicht mehr den Berg- und Talfahrten einer Sinuskurve. 
      Gegen Mitternacht, eine gute Stunde vor Abfahrt, sind wir an Bord. Für die acht Stunden Überfahrt haben wir uns gegen eine teure Kabine entschieden, gibt es auf Fähren doch meistens Liegesessel oder eine ruhige Ecke wo man sich mit Picknickdecke und Schlafsack niederlassen kann. So suchen wir als Erstes nach einer einigermassen gemütlichen Liegemöglichkeit für die nächsten paar Stunden. Das Schiff hat seine Glanzzeiten eindeutig schon lange hinter sich und wir entdecken zu unserem grossen Erstaunen wieder einmal, dass wir keine zwanzig mehr sind. Weder auf den engen unbequemen Sitzen im stinkenden Ruhesaal, noch im lauten, mit grellem Licht erleuchteten Restaurant und leider auch genausowenig auf dem von Rauchern vollbesetzten kleinen Aussenbereich finden wir eine für uns passende Bleibe für die Nacht. 
      An der Rezeption herrscht gerade Hochbetrieb. Für Lastwagenfahrer gibt es offensichtlich ein gutes Pauschalangebot und die zahlreichen müden Fahrer, welche zu dieser Jahreszeit den Hauptanteil der Gäste ausmacht, sind gerade am Einchecken für ihre Zimmer. Daneben erhält jeder einen Stapel Frottierwäsche von einem Etagenmitarbeiter ausgehändigt für die im Zimmer enthaltenen Badezimmer mit Duschen. Kurzerhand fragen wir die Rezeptionistin ob vielleicht noch ein Zimmer frei ist. "No!" kommt die kurz angebundene Antwort. Also doch zurück ins Restaurant. Kurze Zeit später taucht der Frottierwäsche-Etagenmitarbeiter bei uns am Tisch auf und meint, dass vielleicht doch noch ein Zimmer übrig bleiben werde. Wir sollen nicht zur Rezeption gehen, er werde uns hier benachrichtigen, sobald das Schiff losgefahren sei. 15 Minuten später steht der sehr engagierte Herr wieder da. Ja, er habe ein Zimmer für uns und könne uns einen guten Preis dafür machen. Wir müssten dann aber in bar bezahlen. Er mache noch kurz alles bereit und hole uns dann hier ab, "and DON'T go to the reception". Bald ist er wieder zurück. Sascha solle nun mit ihm kommen, er zeige ihm das Zimmer und Sascha könne Thes anschliessend im Restaurant abholen. 🤔 wird ja immer interessanter. Wir möchten wirklich gerne ein paar Stunden schlafen und lassen uns darauf ein. Sascha wird per Lift ungesehen an der Rezeption vorbei geschleust und in eine Etage gebracht welche wohl zur Zeit renoviert wird, denn die Teppiche sind rausgerissen und hier und da liegt Werkzeug rum. Das Zimmer indes ist frisch bezogen und erfüllt seinen Zweck einwandfrei. Sascha wird gezeigt, wie das Zimmerschloss gestellt werden muss, damit wir anschliessend auch ohne Schlüssel ins Zimmer kommen, denn natürlich gibt es für dieses Zimmer keinen solchen. Sobald das Bargeld überreicht ist, wird Sascha noch mit eindringlichem Blick vom Etagenmitarbeiter beschworen: "You don't know me!". 
      Tja, Benvenuti in Italia 😉

      Auszug aus dem verschollenen Fahrtenbericht des kathargischen Seefahrers Hanno II. (79 n. Chr.), frei übersetzt in die deutsche Sprache:
      TAG 27: Neun Tage hat uns die Flaute schon im Griff. Die Segel hängen schlaff an den Rahen. Das Meer ist spiegelglatt, die Sonne brennt erbarmunglos auf unsere Köpfe. Das Wasser verfault langsam in den Fässern und die Mannschaft ist launisch. Heute Morgen musste ich zwei Streithähne, die sich wegen eines Bechers Wein gestritten haben, auspeitschen lassen. Ich bringe Aiolos (Windgott) ein weiteres Opfer, es stimmt ihn hoffentlich gnädig.
      TAG 28: Gepriesen sei Aiolos, der Wind ist zurück.
      TAG 29: Land in Sicht. Pompeji wir kommen.
      TAG 30: Pompeji floriert, seit meinem letzten Besuch ist die Stadt gewaltig gewachsen. In der Bucht liegen auch Schiffe von Etruskern und Pelasgern. Hier wird es sich lohnen, Geschäfte zu tätigen. Vorher ruft jedoch ein anderes körperliches Bedürfnis.
      Ob ich das Haus der schönen Callista noch finden werde?
      TAG 31: Har har, wie erfinderisch die Pompejianer doch sind! Der griechischen und lateinischen Sprache nicht mächtig, konnte ich mich nicht nach dem Lusthaus durchfragen. Doch das war gar nicht nötig. An vielen Stellen der pompösen Stadt mit ihren gepflasterten Strassen, bunten Tempeln, herrschaftlichen Villen gibt es eindeutige Wegweiser. Mal zeigt der Phallus nach links, mal geradeaus. So war es ein einfaches, das Gebäude der Begierde zu finden. Ich wandelte durch das Atrium und betrachtete die dargebotenen Dienste der Damen und Herren anhand der Fresken, die detailgetreu über den Türen gemalt sind. Ich entschied mich für Zimmer 5. Die zwei Asse waren gut investiert und fürs gleiche Geld gabs dann in der Taberna nebenan noch einen halben Liter Wein.
      TAG 32: Haben wir Gaia, Göttin der Erde, erzürnt? Waren wir zu frivol? Die Erde erzitterte die ganze Nacht. Meine Mannschaft will weg von hier, obwohl die Einheimischen ihren gewohnten Beschäftigungen nachgehen.
      TAG 33: Kaum war die Mannschaft auf dem Schiff vollzählig, ist der Berg hinter Pompeji mit lautem Getöse, viel Rauch und rot glühendem Etwas auseinandergefallen. Wir setzen Segel und verschwinden von hier....

      Nach einer halbtägigen Ätna Tour beiben uns noch 10 Tage in Sizilien bis unsere nächste Fähre von Palermo nach Genua fährt. Unser Bedarf an beeindruckenden historischen Stätten und Ortschaften, von welchen es hier etliche gibt (schliesslich waren sowohl die Römer als auch die Griechen hier) ist inzwischen völlig gesättigt. Etwas Bewegung, Ruhe und Natur - das suchen wir zum krönenden Abschluss, bevor es wieder zurück ins strukturierte Alltagsleben geht. 

      Wieder einmal stehen wir am Rande einer Schlucht, diesmal mit dem schönen Namen Cavagrande del Cassibile. Die Sonne scheint vom blauen Himmel, die zwitschernden Vögel und die gelb blühenden Wiesenblumen erzählen bereits vom Frühling. Tief unter uns glitzert das Wasser blau in den natürlichen Becken des kleinen Flusses. Hm, der Eingang zum schmalen Pfad in die Schlucht hinunter ist mit einem hüfthohen Tor zugeschlossen. Wir fragen bei ein paar in der nähe sitzenden Einheimischen nach: "Einfach drüberklettern", bekommen wir zur Antwort. Der Schlüssel zum Tor sei wohl verloren gegangen. Gutgelaunt und unternehmungslustig nehmen wir das Tor und die anschliessenden 400 Höhenmeter mehrheitlich über feuchte, grosse Steinstufen in Angriff. Wie freidlich es in der ruhigen Natur doch ist. Auch Saschas Schutzengeli ist hin und weg. Gefühlte zehn Meter vom Schluchtgrund entfernt machts plötzlich, Tätsch-Bum-Bäng-Schränz. "Aua Aua Auah!" Vor einer Sekunde noch wie ein junges Rehlein über die Steine hüpfend, liegt er nun wie ein Käfer auf dem Rücken, zappelnd und stöhnend im Dornengebüsch. Leider gelten die Schmerzlaute nicht den sturzabfangenden Dornen, sondern dem rechten Knie welches dem Rest des Körpers nicht schnell genug folgen wollte und dabei ein grausiges Schränz-Geräusch machte. Tja, dumm gelaufen oder besser gesagt, blöde ausgerutscht. Es stehen zum Glück keine komischen Knochen an ungewohnten Orten raus, es blutet nichts und das Knie lässt sich, wenn auch unter Schmerzen, noch bewegen. So weit so gut. Ziemlich bange blicken wir die beiden steilen Schluchtwände hoch. Oje, das wird ein laaaanger Heimweg. Also nutzen wir das energispendende und schmerzlindernde Adrenalin solange es noch hält und machen uns schleunigst an den Aufstieg. 
      Tags darauf ist Auftreten nicht mehr möglich und wir beschliessen zum Arzt zu gehen. Schliesslich gehört das bei uns so ein Mal pro Reise zum Pflichtprogramm. Die Besitzerin vom Stellplatz, wo wir übernachtet haben, ist super hilfsbereit und organisiert das ganze telefonisch für uns. Erst werden wir in der einen Ortschaft zu einem Radiologen geschickt um ein Röntgenbild zu machen, anschliessend dürfen wir damit in der nächsten Ortschaft ins Spital zu einem Orthopäden (ein Freund der Familie unserer Stellplatzbesitzer). Beim Orthopäden haben wir für 14 Uhr einen Termin bekommen. Wir sollen einfach im Eingang auf ihn warten, er werde uns dort abholen. Während wir da so im Fabrikgebäude ähnlichen Eingangsbereich warten, fällt uns auf, dass weder Patienten noch Empfangsmitarbeiter am Infopoint zu sehen sind, dafür aber jede Menge Mitarbeiter ausstempeln und nach Hause gehen. Von den Geschäften hier wissen wir ja, dass diese ab ungefähr 13-14 Uhr für die Siesta geschlossen haben. Dass dies aber auch im Gesundheitswesen so läuft, erstaunt uns dann doch etwas. Der Arzt hat also wohl extra für uns seine Siesta sausen lassen. Etliche Zeit und schmerzhaftes Biegen und Rumdrücken später wird vermutet, dass das Knieinnenband gerissen ist. Dies könnte man mittels dem bildgebenden Verfahren MRT herausfinden, aber nach 14 Uhr arbeitet ja eben keiner mehr. Schlussendlich wird Sascha empfohlen eine Beinschiene zu tragen und zu Hause nochmal zum Arzt zu gehen für weitere Untersuchungen. Wie schon beim Radiologen, spricht auch der Orthopäde kein Wort englisch, zum Glück gelingt uns mit unserem ver-italienisierten Spanisch und den lateinischen Begriffen aus Thes Tierheilpraktikerausbildung eine halbwegs verständliche Kommunikation mit den beiden studierten Herren.

      So lassen wir unsere letzten Südentage nun halt mit mehr Ruhe und weniger Bewegung ausklingen. Es bleibt Zeit uns an die vielen Erlebnisse im letzten Jahr zu erinnern und euch ein letztes Mal zu schreiben. Hoffentlich konnten wir euch mit unseren Zeilen einen Moment aus dem Alltag holen und das ein oder andere Schmunzeln auf die Lippen zaubern. Danke für's Mitlesen, schön wart ihr mit dabei. Und einen besonderen Dank an alle, die uns auch mal ein paar Zeilen zurückgeschrieben haben. Darüber freuen wir uns immer besonders.

      Ab Februar darf Sascha wieder zurück in seinen "alten" Job, Thes darf sich was Neues suchen und sich in der Tierheilpraktik vertiefen (sie bietet manuelle Therapie an = Massage etc. in Luzern und Umgebung). Falls ihr Jobideen habt oder ein Tier, welches ihr von Thes behandeln lassen möchtet, auch übungshalber (mit Beschwerden oder vorbeugend) um wieder in Routine zu kommen, lasst es uns doch gerne wissen.

      Tschüss
      Sascha und Thes
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      Traveler

      Habt 1000 Dank für die wunderschönen Zeilen, die fantastischen Eindrücke und großartigen Fotos. Sascha, Dir gute Besserung. Hoffentlich ist das Knie nicht allzu verletzt und nicht sehr lange eingeschränkt. Thes, ich drücke fest die Daumen, daß Du einen erfüllenden Job findest!!! Alle guten Wünsche und auf bald! Kommt gut Zuhause an 😘😘

      Traveler

      Danke vielmals. Sascha humpelt schon tapfer durch die Gegend und Thes wird was Passendes finden 😊 Auch ein grosses Danke für deine "Treue"

      Traveler

      Es war ein Fest euch bei eurer Reise begleiten zu dürfen!!!

      Traveler

      Merci. Schön, dich dabei gehabt zu haben. Liebe Grüsse

       

    You might also know this place by the following names:

    Repubblica Italiana, Italien, Italy, Italië, Itali, ጣልያን, Italia, إيطاليا, ܐܝܛܠܝܐ, ইটালি, İtaliya, Італія, Италия, ইতালী, ཨི་ཀྲར་ལི་, Italija, Itàlia, Itálie, Италї, Итали, Yr Eidal, ཨྀཊ་ལི, Italia nutome, Ιταλία, Italujo, Itaalia, ایتالیا, Italie, Étalie, Itaalje, An Iodáil, An Eadailt, ઇટાલી, Italiya, איטליה, इटली, Italska, Olaszország, Իտալիա, ꑴꄊꆺ, Ítalía, イタリア共和国, gugdrxitali, იტალია, អ៊ីតាលី, ಇಟಲಿ, 이탈리아, ئیتاڵی, Yitale, ອິຕາລີ, Itālija, Италија, ഇറ്റലി, Italja, အီတလီ, इटाली, Itualii, ଇଟାଲୀ, Włochy, ایټالیه, Itália, Italya, Itâglia, Ubutaliyani, Italùii, ඉතාලිය, Taliansko, Talyaaniga, Uitaliani, இத்தாலி, ఇటలి, Итолиё, ประเทศอิตาลี, ጣሊያን, ʻĪtali, İtalya, ’Itāria, اٹلی, Itałia, Italia (Ý), Litaliyän, איטאליע, Orílẹ́ède Italiyi, 意大利, i-Italy

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