Jamaica
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Top 10 Travel Destinations Jamaica
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Travelers at this place
    • Day13

      Port Antonio - Reggae und Wasserfälle

      June 4 in Jamaica ⋅ ⛅ 29 °C

      Wir verbringen 3 Tage in Port Antonio und lernen Jamaika von seiner schönsten Seite kennen. In Port Antonio gibt's keinerlei größere Hotels oder sonstige touristische Infrastruktur, natürlich bis auf die Marina, die aber gerade einmal ca. 10 Schiffe behergen kann.

      Am Ankunftstag sind wir alle extrem platt, die Überfahrt steckt uns noch in den Knochen. Den Nachmittag verbringen wir am Marinastrand und machen am Abend noch einen kurzen Spaziergang durch das Städtchen. Danach fallen wir alle früh ins Bett.
      Am nächsten Morgen ziehen die beiden Möritze los und treiben mithilfe von Patrick, der sich schon am Vorabend als unser inoffizieller Guide angeboten bzw. sich eher selbst zu diesem erklärt hat, einen Mitsubishi Pajero auf. Wir mieten diesen für zwei Tage, um damit ein wenig die Umgebung und das Landesinnere zu erkunden.

      Am Nachmittag fahren wir mit diesem neuen, mittlerweile etwas ungewohnten Fortbewegungsmittel (wo sind denn hier die Segel?), zu den Nanny-Falls. Auch die Rollen werden neu gemischt. Der Kapitän kommt auf die hinterste Bank, der jüngere der beiden Möritze ist der neue Steuermann.
      Nur zweimal müssen wir ihn mit lauten "LINKS!!!" Rufen an den Linksverkehr erinnern... Ansonsten schaukelt er uns genauso sicher über die holprigen Straßen wie sonst Berti über die See.

      Sonnenverwöhnt wie wir sind nehmen wir alle unsere Badehosen mit, um im Wasserfall zu schwimmen... keine/r von uns rechnet mit dem plötzlich aufziehenden Regen. Schon auf dem Hinweg fängt es an zu tröpfeln und als wir den Wagen abstellen wird er langsam stärker. Reisegruppe Largyalo macht sich natürlich trotzdem auf den Weg... im Rucksack und unter Elefantenohr-Blättern werden schon alle Handys und Kameras trocken bleiben. Irgendwann wird uns aber klar, dass dies wohl eher Wunschdenken war. Spätestens als wir auf den letzten Metern sogar noch ein wenig klettern und über rutschige Felsen durch den Fluss waten müssen, geht es nur noch um Schadensbegrenzung. Der Wasserfall ist super, und kalt ist es auch nicht. Richtiges REGENwald-Feeling eben. Als wir für ein Foto im Pool unterhalb des Wasserfalls stehen realisiere ich plötzlich, dass ich meinen Reisepass noch in der Hosentasche habe und verstaue ihn patschnass im Rucksack. Kurz darauf rutscht Petra auf dem Rückweg auf den glitschigen Steinen aus und landet mitsamt Rucksack, in dem auch Bertis Kamera ist, im Wasser.
      Die Stimmung ist aber immer noch super... Das absolute Highlight: als Petra uns auf dem Rückweg irgendwann mitteilt, unser Kapitän habe sich auf der hintersten Sitzbank zum Trocknen ausgezogen und sitze nun splitterfasernackt da hinten. Wir können nicht mehr vor Lachen und hoffen fast schon auf eine Polizeikontrolle, die aber leider nicht kommen will.
      In den darauffolgenden Tagen nimmt dieses Mal Bertis Kamera ein mehrtägiges Reisbad, während mein Reisepass sich die Sonne auf den Pelz scheinen lässt. Er hat zwar nun etwas Ähnlichkeit mit einem Grünkohl, aber immerhin sind die meisten Stempel noch gut zu erkennen.

      Am Abend nimmt Patrick uns noch mit zu einer
      Reggae Party im Ort... Obwohl Party wohl eher nicht die richtige Bezeichnung ist.
      Wir stehen vor einer kleinen Holzbaracke, die als Bar dient. Neben einem kleinen Laden für Handyhüllen und sonstigem Zubehör hat ein DJ sein Equipment aufgebaut. Er geht mega ab, springt herum, betätigt sämtliche Effektknöpfe und schreit in bester Dancehall MC Manier Wörter wie "Bomboklaa" ins Mikro. Rundherum stehen ca. 10-15 Leute meist Männer und fast alle jeder für sich, tanzend, wippend oder einfach nur zuhörend.

      Auf meine Frage, warum sich niemand unterhält erklärt Patrick, dass sich doch alle kennen würden und einfach nur herkommen, um die Musik zu genießen. Auch ein Konzept für Parties...

      Ich lerne noch einen alten Reggae Veteranen kennen, der vor 20 Jahren Reggae Parties in Münster veranstaltet hat und mir aufträgt ich solle bitte seine Frau Angelika Miller anrufen und ihr schöne Grüße ausrichten von ihm, wenn ich wieder Zuhause sei. Eine Nummer habe er nicht und er habe sie auch seit Jahren nicht gesprochen... Aber ich würde mich bestimmt gut mit ihr verstehen :) Ich verspreche, es zumindest zu versuchen!

      Bevor wir an Tag 3 den nächsten Wasserfall ansteuern, fahren wir die Largyalo noch schnell raus in der Bucht vor der Marina und gehen dort vor Anker, da die Marina auf Dauer doch recht teuer ist. Als wir gerade los wollen merkt Berti gerade noch rechtzeitig, dass der Anker nicht hält und wir kurz davor sind ein anderes Boot zu rammen. Ich hole Petra, die schon an Land ist, eilig mit dem Dinghi zurück zur Largyalo und wir setzen den Anker neu. Der Wind hat kräftig zugenommen. Berti bleibt daher lieber auf dem Schiff und kann leider nicht mit zu unserem zweiten Ausflug.
      Wir fahren dieses mal also ohne (nackten) Kapitän auf der zweiten Rückbank zu den Nonsuch-Falls. Dort angekommen wundern wir uns etwas über die gesalzenen Eintrittspreise. 8 US Dollar pro Person, für den kurzen Walk zum oberen Teil des Wasserfalls. Für den 40-minütigen Walk zum unteren Teil wären nochmal 15 Dollar fällig. Und da haben wir nach Verhandlungen schon die Preise für die Locals bekommen. Dafür ist allerdings auch der Ausblick von oben fantastisch... Man blickt aus dem Loch im Grün, das sich dort auftut, wo der kleine Bach über die Kante strömt, über ein wunderschön grünes Dschungeltal bis zum Meer. Heute sind übrigens alle komplett für Platzregen, Flussdurchquerungen und sonstige nassen Angelegenheiten ausgestattet... Profis halt, wir sind ja lernfähig!

      Nur das heute kein Tropfen fällt und auch der Fluss eher ein Rinnsal ist. Wir haben Glück, dass wir ein paar kleine Gumpen finden, die genügend Wasser haben um im kühlen Süsswasser planschen zu können.
      Nach der obligatorischen Insta-Fotosession machen wir auf dem Rückweg noch einen Stop am wunderschönen Winifred-Beach... wir haben leider nicht herausfinden können wer dieser Winifred war.

      Am Abend nimmt Patrick uns mit auf ein absolutes Schmankerl... Den Vinyl Sunday! Jeden Sonntag legen lokale Reggae-Enthusiasten ihre Vinyl-Sammlungen auf. Es läuft ähnlich wie am Vorabend, allerdings alles eine Nummer größer... Die Leute sind mega offen, wir werden herzlich aufgenommen.
      DJ Dignitary Stylish (aka Richard), den wir am Vorabend schon kennengelernt haben stellt uns allen möglichen Leuten vor. Unter anderem DJ Yellow Culture, der uns begeistert von seiner kleinen Farm und vegetarischer (natural) Ernährung berichtet und uns gleich mal ne Flasche selbst produzierte Chilisauce verkauft. Dazu schenkt er uns selbst angebaute Kräuter und sonstiges Rauchwerk.

      Herrlich diese Insel... Lauter tiefenentspannte Menschen und eine wunderbare Natur!
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      Traveler

      Moritz, die Zufriedenheit strahlt aus dir heraus. Soooo geil 😂. Sind wohl wirklich gute Kräuter, die er euch geschenkt hat 😛😂.

      6/17/22Reply
      Traveler

      ja, haha, so gut! 🌿🌿🌿😂

      6/18/22Reply
      Traveler

      Wer von euch schreibt die Texte? Es ist wirklich ein Genuss zu lesen 👌🙏

      6/17/22Reply
      Traveler

      Danke Marek! Meistens schreibe ich, Sanna hatte leider oft genug damit zu tun die Übelkeit auf See zu bekämpfen und sich an den ruhigen und schönen Orten auszuruhen und Kräfte zu sammeln. Ist zwar oft wunderschön, aber doch alles leider auch viel anstrengender als gehofft...

      6/17/22Reply
      Traveler

      Oh, Sanna, hoffentlich gewöhnst du dich schnall an den See 🤞

      6/17/22Reply

      Dem kann ich mich nur anschließen 😉😘 [Monika Teriete]

      6/17/22Reply
       
    • Day20

      Vertrauen und Intuition

      February 11, 2020 in Jamaica ⋅ ⛅ 30 °C

      Heute hatte ich einen der intensivsten Tage meiner Reise... ich kam gegen 14 Uhr in Kingston an. Am Flughafen habe ich mir einen Taxifahrer in die Stadt genommen. Angekommen am bewachten Busbahnhof musste ich fest stellen, dass es nicht so einladend aussieht, die Gegend zu Fuß zu erkunden, aber ich hatte noch 3 h bis zur Abfahrt nach Port Antonio. Kurzerhand fragte ich den Taxifahrer, ob er mir etwas von Kingston zeigt. Schnell waren wir beim Thema Sicherheit. Es sei zu erwähnen, dass es auf dem Weg vom Flughafen eine bewaffnete Polizeikontrolle gab und ich ebenfalls einen Militärkonvoi mit 5 Trucks mit je ca. 20 bewaffneten Soldaten passierte... Mein Taxifahrer Marvin erklärte mir, dass Kingston ein heißes Pflaster ist und ich mich eigentlich nirgendwo planlos rumtreiben sollte. Es gibt Uptown und Downtown wie in New York. Nur das Downtown in Kingston bedeutet, dass man sich weder Tags noch Nachts dort als Tourist bewegen sollte. Es sei denn man ist oder war mal mit jemanden aus dem Virtel dort unzerwegs, dann hat man soetwas wie Diplomatenschutz. Marvin war offen, herzlich und ehrlich und mit 40 schon Großvater... Er fragte dann, wo ich hin will Bob Marley Museum, das Bankenvirtel ? No way! Ich fragte, ob es klar geht durch sein Viertel in Downtown zu fahren, da ich mich mehr für das echte Leben interessiere. Am Ende sind wir ca. 2 h unterwegs gewesen. Ich habe seine Freunde und Familie kennen gelernt, habe was in seinem Lieblingsstraßenkiosk getrunken und war beeindruckt und fasziniert zugleich. Es ist dort dreckig und vermüllt, aber die Menschen machen das Beste aus dem, was sie haben. Die Häuschen und Verschläge werden bunt bemalt und es wird darauf wert gelegt, dass die Kids Grüßen, wenn ein Gast kommt. Dank Marvin konnte ich einen Teil von Kingston sehen, der Touristen normalerweise verschlossen bleibt und auch hat meine Intuition mir gesagt, dass er ein aufrichtiger und fleißiger Mann ist, dem man vertrauen kann. Am Ende wollte er nur 15$ Benzingeld obwohl er mich davor bewahrt hat 2 h länger am Busbahnhof abzuhängen. Es war eine tolle Erfahrung und ein aufregender Start in die Woche. Die Busfahrt später führte mich 3 Stunden durch den Dschungel - über so viele Serpentinen, dass mir zum ersten Mal vom Bus fahren schlecht wurde; doch belohnt werde ich mit der friedlichsten und entspanntesten Gegend Jamaicas "Portland Parish" . Mein Zimmer liegt im Haus einer sehr freundlichen Familie und zum Einschlafen neben Bananenbäumen gibt es Grillenzirpen und Froschgequake. Am Tage werde ich direkt losziehen, einen großen Kaffee suchen und Port Antonio erkunden.Read more

      Jules Palmer

      Marvin :-)

      2/11/20Reply
      Traveler

      geiler tüüüp

      2/11/20Reply
      Traveler

      n jesamtkunstwerk!!

      2/11/20Reply
      4 more comments
       
    • Day7

      Der Tag in Falmouth Jamaika

      November 19, 2021 in Jamaica ⋅ ⛅ 29 °C

      Heute erfolgte wie bereits erwähnt der zweite Stop der Reise auf Jamaika. Genauer gesagt in Falmouth. Eigentlich wollten wir den ganzen Tag an Bord der Aida Diva verbringen, da wir keinen Ausflug gebucht hatten und ohne gebuchten Aida Ausflug durfte man nicht von Bord. Bis gerade. Der Kapitän teile aber jetzt gerade mit, dass alle Leute ohne Ausflug doch von Bord dürfen und eine Runde in Hafen drehen dürfen. Das werden wir dann auch gleich tun. Nach unserer Cozumel Erfahrung mit Getränkepreisen im Hafen, werden wir mit genügend Dollar von Bord gehen. Zunächst jedoch lassen wir es uns im Spa Bereich eine Stunde gut gehen. Ich hoffe für mich mit Happy End 😂😂😂.Read more

      Traveler

      Laßt euch den leckeren Jamaika-Rum schmecken 🥃

      11/19/21Reply
      alikmalito

      Hahahahaha ach Thomas 😂😂😂

      11/19/21Reply
      Ossitommi1805

      Bin leider leer ausgegangen 🤨😜

      11/19/21Reply
      Traveler

      Wir wünschen euch weiterhin eine schöne Zeit 😄👍👍👍

      11/19/21Reply
       
    • Day16

      Oracabessa - Flusswasserschnorcheln

      June 7 in Jamaica ⋅ ⛅ 28 °C

      Wieder liegt ein Tag mit relativ ruhigem Segeln bis nach Oracabessa, dem nächsten Stop, vor uns.

      Wir kommen allerdings erst im Dunkeln an. Ich gehe noch draussen auf offenem Meer ins Wasser, um die Motoren in die richtige Position zu bringen, der Hebe- und Senkmechanismus klemmt leider etwas, sodass wir oft von Hand nachhelfen müssen. Ein wenig unheimlich ist es schon, bei schwarzer Nacht auf offenem Meer ins Wasser zu springen und unter dem Schiff herumzuwerkeln.
      Noch unheimlicher wird es allerdings als ich am Ankerplatz nochmals ins Wasser muss, um zu checken, ob der Anker gut liegt. Das Wasser ist extrem trüb. Ich sehe im Schein der Tauchlampe kaum mehr als 2 Meter weit und muss runter tauchen, um den Anker sehen zu können. Zum Glück liegt er gut... Als ich zum Boot zurück schwimme, brennt es plötzlich am Arm und an verschiedenen Stellen an den Beinen. Als ich mich umschaue sehe ich gleich mehrere kleine Quallen um mich herum. So vorsichtig es geht versuche ich die anderen Quallen zu umschwimmen, was gar nicht so einfach ist im Dunkeln. Normalerweise gehe ich immer gerne zum Ankercheck ins Wasser, da sieht man gleich wo man ist, ob es interessante Schnorchelspots gibt und kann sich nebenbei abkühlen. Dieses Mal bin ich allerdings recht erleichtert wieder an Bord zu sein und werde auch gleich von den drei Frauen mit Essigwasser gut verarztet... Von Berti, unserem grummeligen Kapitän kommt nur ein trockenes "sei froh, dass es keine Feuerquallen im Mittelmeer waren"... Alte Schule halt ;)

      Am nächsten Morgen springen Silke, Sanna und ich noch zum Schnorcheln ins Wasser und werden ziemlich enttäuscht. Die Sicht ist noch schlechter als in der Nacht. Erst da merken wir, dass in der Nähe ein Fluss ins Meer mündet. Nicht so lecker... Und leider reicht es auch nicht, dass wir uns die Ohren mit einer Essiglösung ausspülen. Silkes Ohrring ist am nächsten Tag entzündet und ich habe leichte Ohrenschmerzen. Zum Glück nichts Ernstes, nach ein paar Tagen ist alles wieder weg, aber in der Nähe von Flüssen werden wir sicher nicht mehr ins Wasser gehen.
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      Hey Sanna und Moritz! Wahnsinn, der Blog! Ich komme erst heute dazu alles zu lesen. Super gut geschrieben. Unterhaltsam, witzig. Das ist ja echt eine traumhafte Reise, abenteuerlich, einfach klasse! Genießt es und bestellt ganz liebe Grüße an alle, Philipp [Philipp Teriete]

      6/17/22Reply

      Ihr habt Nerven... 😳😅 [Caroline]

      6/18/22Reply
       
    • Day10

      Jamaika 🇯🇲 - Ocho Rios

      October 24 in Jamaica ⋅ ☀️ 27 °C

      Wo mier am Morge uselueged gsend mier scho s Festland vo Jamaika. Mier mached üs Parat und währendem Zmorge leid s Schiff au ändlich ah. Alli inkl. Nina sind zimmli nervös uf de ersti Tag imne neue Land. Grad am Hafe gids verschiednigi Autos, Büs und Toure und so schliessid mier üs annere Tour ah. Als ersts gend mier zu de Dunn's Riverfalls wo mier mir üsne frisch kaufte Badeschue de Wasserfall duruf laufe chönd. De eint oder ander wird nass debie, aber mier halted üs sehr guet. Nachdem mier üses Büsli wieder gfunde hend gend mier no es bizli id Höchi zumne Ussichtspunkt womer bis zu üsem Schiff abegsend d fahrt zurgg is Dorf fühlt sich ah wienen holprigi Fahrt dur de Jungle 🌴🎋. mier laufid uf eigni fust no chli dur s Dörfli und mönd fast all paar Minute verchäufer abwimmle. Nah gend mier no a öffentlich Strand wo 3£ itritt kosted hed und gniessid die gmüetlichi Stimmig am Strand. Nach dem lange Tag sind mier wider glücklich zurgg ufem Schiff z sii und gniessed d Abigstimmig i de Rooftop bar vom Schiff 🍹🌴. was für en Tolle Tag! 🥰Read more

    • Day4

      2. Halt: Dunns River Falls

      December 2, 2019 in Jamaica ⋅ ☀️ 28 °C

      Vom Fuße des Mystic Mountains aus fuhren wir weiter mit dem Bus 🚌 zu den Dunn’s River Falls. Da wir den Ausflug über Aida gebucht hatten, ging das alles sehr schnell und reibungslos - einer der Arbeiter vor Ort (es sitzen immer mehrere Arbeiter „rum“ und warten scheinbar nur drauf, einen Auftrag zu bekommen) ruft den Busfahrer an und schon kommt der angedüst und sammelt die Gäste ein - über ein lila Armband waren wir gut zu erkennen.

      Bei den Dunn‘s River Falls handelt es sich um Wasserfälle, die sich über eine Länge von mehr als 200m über zahlreiche Kaskaden und Becken zum Meer hin „ergießen“ und somit zum Klettern und Baden einladen. Wir stiegen also hinunter zum Strand, um dann mit einem Guide den ca. 1-stündigen, teilweise recht anstrengenden und rutschigen Aufstieg zu wagen. An der Stelle einen riesigen Dank an die Verleiher unserer Wasserschuhe (Kathas Eltern), ohne die es sicher noch anstrengender und glitschiger geworden wäre 🙏🏻 Da man teilweise bis zum Bauchnabel im Wasser steht, haben wir Handys etc. im Spind zurückgelassen - die Bilder unten sind aus dem Internet zur besseren Vorstellbarkeit 😋
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      Traveler

      Die Schuhe haben wir uns vom Munde abgespart, gut dass diese eine wichtige Fubnktion erfüllt haben, LG Michael und Beate

      12/3/19Reply
      Traveler

      Ihr habt die Schuhe noch nie angehabt oder? 😋 Paul sagt, er möchte sie gern behalten 😁

      12/3/19Reply
       
    • Day21

      Port Antonio Station - Ziel: Paradies

      February 12, 2020 in Jamaica ⋅ ☀️ 28 °C

      Ein jamaikanisches Frühstück beinhaltet ohne Probleme direkt Kartoffeln, Curryhünchen und Teigtaschen. Der Kaffee ist fantastisch und kommt aus dem Regenwald im benachbarten Bergland. Die Kirche hat Meerblick und alles ist irgendwie immer improvisiert . Es fällt aber erneut auf, dass die Leute unglaublich freundlich sind; Touristen sind kaum zu finden und ich werde zurecht als Exotenalien beäugt und falle auf. Ich bin einen Katzensprung vom Paradies entfernt.Read more

      Traveler

      Paradies, das hört sich wirklich gut an🌴🌞

      2/14/20Reply
      Traveler

      Wo ist das Foto von dir in diesem heißen Einteiler? 😍😁😎

      2/14/20Reply
       
    • Day3

      Der Tag in Ochos Rios Jamaika

      November 15, 2021 in Jamaica ⋅ ⛅ 28 °C

      Heute waren wir in der Heimat von Usain Bolt unterwegs. An der Pier - wo einst die Abschlussszene von James Bond jagt Dr. No gedreht wurde - ging es los. Vorbei an den Bauxit Minen ging es zunächst zum Bamboo Beach Club. Nach ein paar Rum Punch und ein bisschen Relaxing ging es anschließend noch zu den Dunn’s River Fall’s, einem Wasserfall den man oder Frau mit Wasserschuhen hinauf klettern kann.Read more

    • Day12

      Wah Gwaan! Welcome to Jamaica!

      June 3 in Jamaica ⋅ ⛅ 29 °C

      Nur noch eine Nachtfahrt und wir sind in Jamaika! Als ich Silke um 2 Uhr von ihrer Wache ablöse, sieht man bereits die ersten Lichter an der Küste und man riecht sogar das Land! Es riecht nach Rauch... Und sogar irgendwie würzig, als ob jemand nebenan ein leckeres Curry zubereitet.

      Ich übernehme auch Sannas Wache, ich fühle mich fit und das ruhige Segeln durch laue Nacht ist wunderschön. Als wir nur noch 5 Meilen vor uns haben wecke ich Berti. Wir bergen das Großsegel,um langsamer zu werden... Es lief so gut in der Nacht,dass wir nun "bremsen" müssen, um nicht schon im Dunkeln anzukommen.

      Im Morgengrauen sind nun bereits die ersten Hügel und sogar richtig hohe Berge dahinter erkennbar. Trotzdem lege mich nochmal hin und wache erst auf, als wir bereits im Hafen von Port Antonio einlaufen.

      Eine überraschend schöne Marina, ausser uns liegen nur 4 andere Schiffe hier. Kein Rummel, die Bucht ist wunderschön und um uns herum sprießt das Grün! Im Hintergrund sind die Blue Mountains zu sehen, dem Ort wo der teuerste Kaffee der Welt wächst. Und auch wenn es wie ein Klischee erscheint, in der Ferne wehen tatsächlich schon die ersten Reggae-Klänge zu uns herüber.

      Wir hissen die gelbe Quarantäne-Flagge... Nicht weil, wir Corona oder die Pest an Bord haben, sondern um dem Zoll und der Immigrationsbehörde zu signalisieren, dass wir gerne in Jamaika "einklarieren" möchten.
      Nun heißt es erstmal warten, bis die unterschiedlichen Behörden zu uns an Bord kommen. Und auch diesbezüglich werden wir positiv überrascht. Alles läuft freundlich, zügig und sehr organisiert ab. Zuerst kommen zwei Herren von den Departements Landwirtschaft und Gesundheit, kurz darauf der Zoll, woraufhin wir uns bereits an Land gehen dürfen und den marinaeigenen Pool und Strand besuchen können. Im Laufe des Tages bekommen wir dann auch die Einreisestempel und sind nun offiziell in Jamaika angekommen.

      Eine Wohltat nach den leider weniger guten Erfahrungen in der Dominikanischen Republik.
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    • Day15

      Hope Bay - Unterwasserjäger

      June 6 in Jamaica ⋅ ⛅ 29 °C

      Wir verlassen Port Antonio gegen Mittag und segeln sehr entspannt die jamaikanische Nordküste entlang bis zur nicht allzu weit entfernten Hope Bay. Die Bucht ist genauso schön wie ihr Name! Wir ankern komplett allein vor einem Strand mit wunderschön feinem schwarzen Sand. Beim Tauchen nach einem geeigneten Spot für den Anker sehe ich in kürzester Zeit viele Rotfeuerfische. Diese invasive Art breitet sich weltweit immer mehr aus und verdrängt andere Arten. Mo der Jüngere und Mo der Vegetarier beschließen daher, am nächsten Tag etwas gegen diese Plage unternehmen zu wollen. Da diese Fische sogar recht geniessbar sein sollen schmiedet sich hier eine etwas ungewöhnliche Allianz aus Vegetarier und Fischesser.

      Diese Allianz ist übrigens nicht ganz neu... Schon bei den diversen längeren Fahrten habe ich als Vegetarier, Moritz den Angler bei seinem Unterfangen unterstützt, mit einer Leine hinterm Schiff diverse Speisefische an Bord ziehen zu wollen. Da er nicht dauernd nach hinten laufen wollte, um die Leine zu checken, hab ich mit einer Verbindungsschnur zwischen Angelleine und Schiffsglocke eine Art Alarmanlage konstruiert und musste mir prompt von den anderen Fischessern Beihilfe zum Mord vorwerfen lassen. Ob man wohl Fisch essen muss, um diese Logik zu verstehen?! ;)

      Nachdem wir die Bucht im kitschigen Abendlicht noch mit dem Kanu erkundet haben, werden bei Petras Rum-Punch am Abend also Pläne geschmiedet. Nach bester Urzeit-Jäger Manier wollen wir uns am nächsten Morgen Speere basteln. Ein passendes Bambus Gebüsch haben wir bereits am Ufer ausmachen können. Wir sehen uns beide schon am nächsten Tag mit je 10 Rotfeuerfischen am Speer aus dem Wasser kommen. Was Robinson Crusoe konnte, kann ja wohl kein Hexenwerk sein.

      Am Morgen gehen wir also mit der rostigen Machete bewaffnet, die uns schon beim Kokosnuss öffnen gute Dienste geleistet hat, zum Bambus schlagen an den Strand.
      OK, nach 30 Minuten harter Arbeit sehen die Speere immer noch recht primitiv aus... Aber hey, diese lahmen Rotfeuerfische mit ihren vielen Fransen sind damit trotzdem fällig. Fix!
      Warum nur hat uns eigentlich niemand gesagt, wie verdammt schnell die Viecher sein können? Nach dem x-ten Versuch, bei dem wir die Speere immer wieder nur in Fels oder Sand rammen, anstatt in die Fische, sind diese vollständig unbrauchbar geworden und wir geben etwas kleinlaut auf.
      Ehrlich gesagt, bin ich als Vegetarier trotz nobler Intention unseres Unterfangens insgeheim froh, keinen Fisch getötet zu haben ;)

      Berti schaut uns bei unserer Rückkehr mit leeren Händen nur mit einem leicht amüsierten Lachen auf den Lippen an und sagt sinngemäß etwas in der Art: So Kinders, nu packt mal Eure Spielsachen weg... Wir lichten gleich den Anker!

      Petra hat sich übrigens währenddessen aus dem Gummikanu und nem grossen Bambusrohr eine kleine Jolle gebastelt und segelt damit über die Bucht.
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    You might also know this place by the following names:

    Jamaica, Jamaika, Gyameka, ጃማይካ, Chamaica, Iamaica, جامايكا, چامايكا, Xamaica, Xamayka, Yamayka, جامائیکا, Ямайка, Yamaika, Zamayiki, জামাইকা, ཛ་མེ་ཀ།, Jamajka, Джамайка, جامایکا, Camayka, ޖެމެއިކާ, ཇ་མའི་ཀ, Dzamaika nutome, Τζαμάικα, Jamajko, Jamayka, Jameika, Jamaïque, J·amayica, Iamáice, Iaimeuca, जमैका, જમૈકા, Yn Yamaicey, Ngà-mâi-kâ, ג׳מייקה, जमाइका, Jamayik, Ջամայկա, Jamaikạ, Hamaika, Jamaíka, Giamaica, ジャマイカ, djamaikas, იამაიკა, Ямайкэ, ហ្សាម៉ាអ៉ិគ, ಜಮೈಕಾ, 자메이카, Jamayika, Zamaiki, ຈາໄມກາ, Jamaiki, 牙買加, Jamaïka, Ямайке, Јамајка, ജമൈക്ക, Ямайк, Ġamajka, ဂျမေနီကာ, Djamaika, Jaméíkʼa, Jamaayikaa, ଜାମାଇକା, Ямайкæ, ਜਮੈਕਾ, Tschameeki, Jamaeka, Giamàica, جمیکا, Τζαμαίκαν, Shamayka, Дьамайка, جميڪا, Zamaîka, ජැමෙයිකාව, Jameyka, Xhamajkë, IJamayikha, ஜமைகா, జమైకా, จาเมกา, Hamayka, Samaika, يامايكا, جمائیکا, Jamaik, Ha-mai-ca, Camekeän, Җамайкудин Орн, דזשאמייקע, Orílẹ́ède Jamaika, 牙买加, i-Jamaica

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