Kenya
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67 travelers at this place:

  • Day178

    Wir haben unsere erste Nacht im Dachzelt gut überstanden. Es war sogar viel gemütlicher als angenommen. Wir wachen mit dem Singen der Vögel und Brüllen der Affen pünktlich zum Sonnenaufgang in einem Camp am Naivasha See auf, der für seine großen Hippo Kolonien und hunderte von Vogelarten bekannt ist. Als wir das dumpfe Schnaufen der Flusspferde im Wasser hören, wissen wir auch wonach wir im Morgengrauen mit unserer Spiegelreflexkamera Ausschau halten müssen. Dass wir genügend Sicherheitsabstand zu Hippos halten müssen, wurde uns nicht erst klar als wir hörten, dass es hier am See sogar erst vor einem Monat 2 tödliche Unfälle beim Aufeinandertreffen von Mensch auf Hippo-Mamas mit ihrem Nachwuchs gab. Weniger attraktiv als die kleinen, aus dem Wasser wedelnden Öhrchen der moppeligen Flusspferde sind die abgemarterten Geier, die den See mit uns vom Ufer aus beobachten. Aber auch diese Geschöpfe waren interessant zu beobachten, denn so nah haben wir sie bisher noch nicht zu Gesicht bekommen. 🏕

    Den restlichen Tag verbringen wir auf „Crescent Island“ inmitten des Sees, an dem wir gecampt haben. Dies ist einer von nur wenigen Parks (und zugleich auch eine Privatinsel) in Kenia, den man zu Fuß erkunden darf. Folglich gibt es dort auch keine der gefährlichen Raubtiere. Die spanische Besitzerin hat auf dem besten Platz der Insel, einer kleinen Anhöhe, ihr Domizil errichtet und blickt quasi aus allen Seiten ihrer Villa auf den See oder die wilden Tiere. Selbst eine kleine Landebahn inkl. Propellermaschine entdecken wir in der Nähe der Villa. Unglaublich, dieses kleine Paradies in Afrika! 😍

    Der Anblick aus nächster Nähe von graziösen Giraffen, tollpatschig wirkenden Zebras, schreckhaften Gnus, wunderhübschen Gazellen, Antilopen und Topis, einem rosafarbenen Horizont aus Flamingos, Adlern auf Beutejagd, sowie einer atemberaubenden, teils trockenen, teils üppigen Landschaft vor dem Hintergrund eines blaufunkelnden Sees ist unbeschreiblich beeindruckend. Zu Fuß anstatt im Auto die Insel und die darauf lebenden wilden Tiere zu erkunden, ist ein besonderes Gefühl der Freiheit und Naturverbundenheit. Speziell die Flusspferde könnten wir stundenlang beobachten. Interessant wird es auch immer dann, wenn man ein Tier erstmalig Geräusche machen hört. Oder habt ihr etwa schon mal ein Zebra „wiehern“ hören?!? 😃

    Diese Mini-Safari auf den eigenen 2 Beinen wird uns ganz besonders in Erinnerung bleiben, da wir so etwas vorher (z.B. auf Reisen in Südafrika) noch nicht erlebt haben. Ein toller erster Safari Tag mit guter Tier-„Ausbeute“ geht zu Ende und wir sind überglücklich unseren Traum zu leben. 🤩🐒🦅🦓🦒🐐🦌😍
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  • Day177

    In Nairobi beherbergt uns die kleine, 27-Jahre junge, quirlige und sehr liebenswerte Gastgeberin „Jackline“ in ihrem Zuhause. Dieses hatten wir wegen der besonderen Lage direkt am Rande des Nairobi Nationalparks gewählt. Beim Frühstück oder vom Balkon aus können wir aus der Ferne schon die ersten Tiere wie Zebras, Strausse und Antilopen/Gazellen beobachten. Besser kann man doch gar nicht in den Tag starten. Bei ihr fühlen wir uns wirklich heimelig und bleiben länger als geplant. Es bereitet viel Freude uns mit ihr ganz unverblümt über Kenias Land und Leute, Politik und wirtschaftliche Situation, sowie ihre Familie, Beziehung, Ziele und ihr Leben als Zwillingsschwester auszutauschen. Doch am meisten geniesst Maggi einfach Girly Talk mit ihr auf der Couch. Ein Moment bleibt dabei besonders in Erinnerung: als wir über Frisuren sprachen und Maggi die HaarKUNST der hiesigen Frauen, die sie in den Strassen immer bestaunt, lobte, fasste Jackline Maggi ganz schüchtern und mit immer größer werdenden Augen ins Haar als hätte sie nie zuvor blonde, weiche Haare gespürt. Irgendwie ein „Bonding Moment“ zwischen den Mädels. 👯‍♀

    Gleich am Tag unserer Ankunft wagten wir uns - nach einem kurzen Jetlag Nickerchen - ins einheimische Getümmel und besuchten ein lokales Einkaufscenter. Touristen, die offensichtlich sofort Dollar Scheine in den Augen der Einheimischen 🤑auslösen, scheinen sich nicht häufig hierhin zu verirren. Denn als wir zum Essen einkehren möchten, werden wir plötzlich von 5 Kellnern gleichzeitig belagert, die sich gegenseitig übertönen während sie uns von ihrem eigenen Menü zu überzeugen versuchen. Dieser Überfall und das damit verbundene schlechte Gewissen sich für einen entscheiden und die anderen enttäuschen zu müssen, verschlägt uns in die Flucht. Wir essen später dennoch in einem typisch afrikanischen Lokal, wo nicht ganz so viel Trubel um uns gemacht wird.

    Kein Wort beschreibt die Millionenmetropole Nairobi besser als „GroßstadtDSCHUNGEL“!! Nirgends ging es bisher so chaotisch auf den Strassen zu wie hier. Es wird gehupt, geschrien, auf die Autos geklopft, Spuren nicht eingehalten, Sand der ungeteerten Strassen aufgewirbelt, man wird in die lokalen „Matatu“ Busse reingezogen, um darin dann mit Musik und Bass so zugedröhnt zu werden, als würde man grad zwischen 2 startenden Flugzeugen stehen. Kein anderer Touri scheint sich in die lokalen Busse zu verirren ausser uns (grundsätzlich sah man nur sehr wenige Fremde in dieser Großstadt). Egal um welche Uhrzeit wir auf den Matatu aufsprangen, wir entgingen immer knapp einem Hörsturz. 😅🙉

    Der Großstadtdschungel barg auch andere „Gefahren“, wie solche, die von den „Aasgeiern“ ausgingen - wie wir die Laufburschen der vielen Reiseveranstalter nannten, die uns in den chaotischen Strassen immer wieder auflauerten. Das schon auf eine erschreckende Art und Weise. Auf der Suche nach einem geeigneten 4x4 Geländewagen für unsere Self-Drive-Safari hatten wir einen dieser Laufburschen auf der Strasse angesprochen bzw. fing er uns vor einem Büro ab, das wir angesteuert hatten. Und plötzlich schien die ganze Stadt zu wissen, dass die 2 weissen Kartoffeln Interesse an einer Safari haben. Manchmal verliessen wir erst nach Stunden ein Restaurant, Geschäft oder Reisebüro und die selben Laufburschen standen am Ausgang, um uns wieder abzufangen. Das wurde schon echt gruselig. Jeden Tag. Sobald wir die Stadt betraten, schien es wie ein Lauffeuer umzugehen, dass das „Frischfleisch“ wieder da war. Auch in einer >3-Millionenstadt können 2 vermeintlich unscheinbare (weiße;) Personen SO sehr auffallen.

    Was uns sonst noch schmerzhaft auffiel, waren die vielen bettelnden Kinder zu jeder Zeit des Tages. Manchmal hatten sie sogar ihre Säuglingsgeschwister auf den Rücken geschnallt, um noch mehr Mitleid zu erzeugen. In den Parks hingen viele benommene/ narkotisierte Menschen ab. Arbeitslose lungerten hier den ganzen Tag herum. Wirklich sehr traurige und berührende Bilder von vielen Opfern eines schicksalhaften Lebens. Insgesamt keine allzu ansehnliche Stadt. Dennoch war diese, auf dieser Reise erste, Begegnung mit Afrika eine Erfahrung für sich.

    Zum Glück haben wir mit 4x4-Kenya.com letztendlich eine vertrauenswürdige Autovermietung gefunden. Unser Traum, Ostafrika auf eigene Faust mit einem 4x4 inkl. Zeltdach (!) zu bereisen, wurde mit unserem „Toyota Hilux“ Wirklichkeit. Wir tauschten uns noch ausgiebig mit unseren Vorgängern - die Deutsch-Polen Waldemar, Eva und Sohnemann aus’m Ruhrpott, die ihrer 85-jährigen Großmutter mit ihrer Safari einen Lebenstraum ermöglichten - aus. Diese haben uns noch ein paar wichtige Safari Überlebensweißheiten mit auf den Weg gegeben. Im Anschluss fehlten nur noch ein paar letzte Reparaturen am Auto inkl. der nötigen Notfall- und Camping-Ausstattung, bevor es dann heute nach 4 Tagen Nairobi endlich mit der Self-Drive-Safari losging. 🤪

    Ein kleines Maleure musste natürlich noch passieren: Da die Autovermietung am heutigen Tag der Schlüsselübergabe den kompletten Geldbetrag in Bar sehen wollte (die Geldübergabe fand auch wie im Hollywood Thriller in einer Seitenstrasse in einem Lieferwagen statt), 😅 liefen wir von einem zum nächsten Bankautomaten, um die Scheine in den maximal möglichen Auszahlungsmengen abzuheben. Ein Automat spuckte zwar zum Glück unsere Karte aus, aber dafür nicht den vollen gewünschten Betrag. Die Hälfte fehlte. 😨 Eine Bankmitarbeiterin drückte ein Auge zu und verzichtete auf einen wochenlangen Prozess, um die fehlende Summe nachzuvollziehen, vertraute uns einfach und zahlte die Differenz kulanter Weise aus. Irgendwie klappt‘s am Ende dann doch immer in Afrika. 😅 Als wir danach unsere Geldbezüge fortsetzten, wurde jedoch unsere Kreditkarte gesperrt, weil unsere Bank daheim nach den zig Abhebungen einen Betrugsfall vermutete, wie wir später erfuhren. So hatten wir von nun an für den Rest der Weltreise keinen Zugriff mehr auf unser Gemeinschaftskonto (die 2. Karte war ja bereits in Mexiko vom Automaten verschluckt worden). Shit happens! 💩 Aber auch das würden wir noch irgendwie auf den letzten Metern der Reise meistern. 😅 Anyway, Safari wir kommen! 🤪🚐🗺
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  • Day179

    Nakuru Nationalpark

    September 10 in Kenya

    Der Nakuru Nationalpark, schön an einem Wasserloch bzw. recht großen See gelegen, ist besonders beliebt wegen seiner vielen Nashörner und Flamingoscharen. Zusätzlich zu den gestern beobachteten Tieren hatten wir heute und am darauffolgenden Tag (der Nationalparkeintritt gilt immer für punktgenau 24 Stunden) das große Glück folgende Tiere zu erspähen: niedliche „Pumba“ Wildschweine, einen Schakal, zig neue Vogelarten (kennen uns mit denen allerdings leider nicht so gut aus wie Tante und Onkel M&F), farbenprächtige Eidechsen, und große Büffelherden (1. Tier von Big 5;). 🐃✅
    Das größte Highlight war jedoch als wir am Wasser als auch in der Steppe ein paar Breitmaulnashörner (White Rhino) inkl. Nachwuchs sahen. Getoppt wurde dies noch als uns auf einmal die noch selteneren Spitzmaulnashörner (Black Rhino) mitten im Nirgendwo plötzlich vor‘s Auto liefen (2. Tier von den Big 5). Natürlich hielten wir an und machten unsere Fotos, doch dann begleitete uns diese Mutter mit ihrem Nachwuchs noch ein paar hundert Meter entlang der Straße durch‘s Gebüsch und wir wussten zwischendurch nicht, ob sie vor uns weglaufen oder uns aus Neugier noch ein Stück begleiten. 🦏✅

    Die Spiegelreflexkamera und GoPro waren stets für den perfekten Schnappschuss bereit. 📸📹 Bei einem dieser Blitzgewitter der Tier-Paparazzi stellten wir fest, dass wir das kleinste Objektiv unter allen Touris mit Profi-Safari-Ausrüstung hatten. 😊 Ein einheimischer Reiseleiter schien dies wohl auch zu merken und hatte entweder Mitleid mit uns oder wollte uns einfach eine Freude machen, schnappte sich kurzerhand Sébs Kamera und schraubte sein FETTES 500mm Tele-Objektiv dran. Alle Tieren schienen auf einmal zum Greifen nah. 😍 Grundsätzlich stellten wir eine hohe Hilfsbereitschaft unter allen Safari Autos / Gruppen fest, sich gegenseitig Tipps zu geben, wo welche Tiere aufzuspüren waren. 👍🏼

    Am Abend zelteten wir erstmalig INNERHALB eines Nationalparks. Wir wurden davor gewarnt, dass man bei Anbruch der Dunkelheit sein Schneckenhaus aufgebaut, gegessen und geduscht haben müsste, das Lagerfeuer zum Abschrecken der Tiere solle brennen, und alle Essensreste sollten beseitigt worden sein. Wir fanden zum Glück eine noch leicht glühende Feuerstelle vor, so dass Séb nicht lang anfachen musste während Maggi in der schleichenden Dämmerung hastig Hölzchen und Stöckchen sammelte.
    Im Dunkeln habe man jedenfalls draussen nichts mehr verloren. Maggi musste sich also eine Pipi Strategie für die Nacht ausdenken. 🙈 Ein paar Park Ranger behielten uns jedoch stets aus sicherer Ferne im Auge, denn schliesslich waren wir die EINZIGEN Camper hier in dieser Nacht und erst gestern wurden am Wasserfall direkt neben uns noch Löwen gesichtet. 🦁😳 Adrenalin pur! Vor allem, wenn man mit der Taschenlampe um sich leuchtete und von kleinen, grünen Augen aus dem dunklen Nichts angestarrt wurde. 😅 Hoffentlich sahen die Ranger nicht, wie Seb mit einer Stirnlampe bewaffnet im Klohäuschen 7-Minutes-Sportübungen machte, da es draussen dafür schon zu dunkel geworden war. 😅🤣

    Ob und wie Maggi sich in dieser Nacht “erleichtert“ hat, bleibt eine dieser Geschichten, die man einfach nur „live“, in Farbe und persönlich erzählen muss... 🥺😝🤣
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  • Day180

    Auf dem Weg vom Nakuru Nationalpark (NP) in die Masai Mara legten wir noch einen Zwischenstop im „Hell‘s Gate NP“ ein, um den Tag nicht nur im Auto zu verbringen, sondern die zweite Hälfte dieses schönen, sonnigen Tages noch etwas auskosten zu können. Das Besondere an diesem Park ist, dass man ihn auf dem Mountainbike erkunden kann und nicht wie bei den meisten Parks ausschließlich im Auto. Dies heisst natürlich auch, dass man dort keine gefährlichen Raubtiere vorfinden wird... hoffentlich! 😅 Nach der ganzen Rumsitzerei im Geländewagen war Abstrampeln auf‘m Fahrrad jedenfalls eine uns sehr willkommene Abwechslung. 🚵🏼‍♀🚵🏽‍♂

    Die Felsformationen, die hier die Landschaft prägen, waren sehr beeindruckend. Der Park liegt auf 1500m im sogenannten großen afrikanischen Rift Valley und versprüht dadurch das Gefühl als wäre man in einem Valley/ Canyon, wie man es aus den USA kennt. 🏞 🏜🌋 Zwei erloschene Vulkane - Ol Karia und Hobley’s - sowie Obsidian-Formationen aus abgekühlter Lava sind im Park zu sehen. Doch das Highlight ist sicher die Hell’s-Gate-Schlucht. Wir schnappten uns einen ortskundigen, recht jungen Masai, der uns durch die Schlucht bis in den „Devil‘s Bedroom“ und die „Devil’s Shower“ navigieren sollte. Und das war auch bitter nötig! Einerseits, weil sich in diesem Teil des Parks wohl doch diverse Wildkatzen (Leoparden, Geparden, Löwen) aufhalten können, denen man besser nicht OHNE Masai... bzw. am besten GAR nicht... begegnet. Anderseits, weil wir uns ohne ihn an unserer Seite auch sicher nicht durch diesen anspruchsvollen Parcours aus Treibsand, schmalen Felsschluchten (die man z.T. nur abgeseilt erklimmen konnte) und Bächen getraut hätten. Immer wieder mal hieß es „Schuhe aus, Augen zu und durch!“.

    Eine weitere Besonderheit dieser Schlucht waren die geothermischen Aktivitäten, was auch die schwarze Erde und Vulkanlandschaft erklärte. So waren wir auch dank unseres Guides gewarnt vor brüllend heissen Wasserquellen, die die Felswände hinabflossen, was uns sehr an die heißen Quellen im Yellowstone NP erinnerte.
    Zudem war es auch wieder eine dieser unheimlichen Bereicherungen uns mit diesem einheimischen Masai auszutauschen. Nicht nur über z.B. die Region und das staatliche Energieunternehmen, das sich hier angesiedelt hatte, um Energie aus Geothermik zu gewinnen, was die Hauptenergiequelle des gesamten Landes ist. Noch viel mehr Freude bereitete es uns über seinen Werdegang zu hören: dass er in einem Masai Dorf nähe der Masai Mara aufwuchs, es nun an die Universität geschafft hat, sich hier als Tour Guide etwas dazu verdient, und das grosse Ziel verfolgt, in ein paar Jahren mal für einen dieser großen, gut zahlenden Energieversorger zu arbeiten.

    Da führt man einerseits hochintelligente Gespräche über effiziente, profitbringende und umweltschonende Energiegewinnung. Andererseits erfährt man dann wiederum von urtraditionellen Masai Riten, die er praktiziert. So fragte er uns z.B., ob wir schon mal Fisch oder Hühnchen gegessen hätten? Denn in seiner Kultur assoziiert man mit ersterem Schlangen und mit letzterem Fledermäuse. 😳 Außerdem ist es normal, dass sie im Dorf Tierblut trinken, am besten mit frischer Milch vermischt. Oder die Eingeweide und ganz besonders gern das frische Herz eines Tieres essen, was aber meist eine dem Dorfältesten überlassene Ehre ist. Und um ein richtiger Mann zu werden, musste er 3 Monate lang ohne jegliche Überlebensausrüstung in der unbewohnten Wildnis wandern und überleben. Waffen zum Jagen, die Jagdtechnik selbst als auch die Verteidigung gegenüber Raubtieren bis hin zum Werkzeug für Feuer und einfache Unterkünfte für die Nacht wurde alles zwangsweise zum Überleben erlernt. So wird man hier also nach erfolgter Überlebensprobe vom Jungen zum Mann. 😧

    Er war wirklich sehr gebildet, nett und hilfsbereit und während unseres 2-stündigen Felsschluchtparcours lauschten wir gespannt jedem erzählten Wort und löcherten ihn neugierig mit vielen Fragen. Obwohl er auch viel über die Welt da draussen wusste, hatte er Kenia noch nie verlassen. Auf unsere Frage hin, welches Land er am Liebsten mal bereisen würde, antwortete er etwas zögerlich, weil ihm der Name des Landes nicht einfallen wollte: „...in das Land, wo Borussia Dortmund herkommt!“ Auf einmal schauten sich beide Männer verdutzt an und beiden ging sichtlich das Herz auf. Da hatten sich anscheinend am Ende der Welt 2 Ruhrpottler-im-Herzen gefunden. ❤
    Und natürlich konnte man keinen besseren Moment finden als auf einer Lava-Felsformation beim Sonnenuntergang 🌅 über den deutschen Fussball zu plaudern... sogar zu Özils Benehmen während der diesjährigen WM hatte er eine Meinung. ...und das alles irgendwo im Nirgendwo in Afrika. Wahnsinn! ⚽😍

    Das sind schlicht die schönsten Momente einer solchen Weltreise. Erleben zu dürfen, dass es keine Rolle spielt, woher man kommt, wie man lebt, welche Sprache man spricht, welche Hautfarbe man hat. Es gibt immer etwas - sei es eine Leidenschaft wie Sport, irgendeine Kleinigkeit - das uns allen ein Funkeln in die Augen zaubert, uns auf einmal verbindet. Zusammen über etwas zu lachen, sagt mehr als tausend Worte, und ein Lächeln wiederum öffnet unsere Herzen und lässt alle Vorurteile und Berührungsängste schwinden. Es braucht wohl schlicht mehr solcher „Hindernisparcours“, wo sich Menschen aus aller Welt die Hände reichen, um sich gegenseitig über „Schluchten“ zu helfen, die sie bisher trennten. (Amen! Unser Wort zum Sonntag.) 🙏🏼 😇
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  • Day134

    Karen, Nairobi

    September 17, 2017 in Kenya

    We’ve spent a relaxing week with minimal driving or activities in this leafy suburb outside of Nairobi. We found an idyllic stone cottage where we were able cook our own meals, watch mindless TV (including John’s cricket (emphasis on the mindless- ha, ha)), read, sleep, clean up and organize all of our stuff so it fits into our small bags. Christy also got a haircut, mani/pedi, and we’ve both enjoyed drinking cold, bubbly water and wine. We were also lucky enough to catch up with Vishal and Sita, who Christy knew from Campbells/Wharton/Philly, and enjoy a wonderful lunch getting the scoop on what life is like here compared to the US and other places.
    Since this part of our trip is winding down and because the Land Rover has been the third character in our trip these past 5 months, we need to take a moment to discuss its’ role in our recent adventures.
    Nicknamed Tokoloshe (a mythical and mischievous bush elf in South African folklore), we’ve written many things about this LR as we’ve been travelling. It’s featured so often in our posts because it’s been our home - functioning not only as our transport, but also as our bedroom, kitchen, and living room. We’ve probably spent 95% of our time, since first getting into the front seat in Johannesburg last May, within just a few yards of the LR. It was very rare for it to be out of our sight at any time during this entire part of the trip. We also have written several times about repairs we’ve had to do along the way and several days spent in mechanic’s yards getting things fixed. However, we’ve put this vehicle through a LOT. We’ve driven almost 20,000 kilometers (about 12,000 miles) through 9 countries over the last few months in all kinds of weather and road conditions. We’ve been through hot, dusty deserts, over steep and twisty mountain passes. We’ve driven through rivers, mud, deep, endless sand and long stretches of tarmac for hours on end. We’ve inadvertently hit multiple potholes at speed and driven over roads made up of endless rocks and corrugations so wide and deep that we started a collection of all of the small pieces of the LR that had been shaken loose during the day and we tried to return each piece to its proper place, often with the help of some duct tape.
    With all of the bad roads we’ve driven, it’s a miracle that we haven’t experienced any major tire issues – just a few unlucky flats early in the trip. We also fed the poor thing some contaminated fuel, but it still did not die or leave us stranded.
    We lost count of how many times we were stopped at police and military checkpoints, but are proud we only picked up one ticket and never paid any bribes. We are especially thankful we did not collide with any vehicles, goats, sheep, cows, donkeys, and - most importantly – hit any humans. With all this torture, the LR still started every morning, without hesitation. Tokoloshe has also been a magnet, attracting people wherever we stop and enabling us meet so many friendly, funny, helpful, generous and interesting locals along the way. So, yes, we are happy not to be driving or camping anymore (although we will miss the experience of camping wild with all the animals), but are thankful to Tokoloshe for enabling us to experience so many great adventures.
    It was with mixed emotions that we said goodbye to Tokoloshe as Jennifer & Gerrit (the Dutch couple we met in Zambia) picked it up and began their 8-day drive back to Johannesburg.
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  • Day125

    Kisumu, Kenya

    September 8, 2017 in Kenya

    Crossed into Kenya easily with a straightforward border-crossing. A few hours’ drive took us to Kisumu, another town on huge Lake Victoria. Similar to Jinja, the town was bustling, had a very colonial feel and was easy to navigate. We spent a comfortable night in a hotel (we decided not to camp given that it was still raining and our refrigerator had unfortunately stopped working) and had our first introduction to super-friendly Kenyan hospitality.Read more

  • Day132

    Lake Naivasha

    September 15, 2017 in Kenya

    We reluctantly left the Mara, possibly our last experience wild camping in Africa. There is nothing like the experience of camping with no fences, hearing lion, elephant, hyenas and hippos ‘conversing’ through the night, and occasionally, wandering through camp.
    Drove all day to a beautiful campsite on the edge of Lake Naivasha, where we spent our last few nights living out of our Land Rover. On our drive here, we experienced our first overt attempt, since being in Africa, by a police officer to extort money. We were pulled over at a checkpoint and told we had committed a traffic offence by overtaking a truck on a solid yellow line (not sure how the cop may have seen this since he was standing on the side of the road several kilometers from where we may have potentially committed the offence). The ploy by Kenyan police, which we had learnt from others, is to give you the option to show up at court 10 days from the offence (which no tourist will be able to do) or contribute to the cop’s lunch fund. This is exactly what happened.
    In his benevolent mood, the policeman decided to forgive us the offence and said we could contribute $50 for his lunch to show our appreciation. Of course, we said this did not seem correct, and we would prefer to just pay the fine if we could get a receipt. After ~15 minutes of his trying to get us to understand that he only really wanted cash (including asking John to explain to Christy exactly what he wanted – ‘I think she understands perfectly what you want’) he finally told us to “just go”, which we did as quickly as possible, making sure to signal and put our seatbelts back on.
    While camping on the edge of the lake, we were able to enjoy watching some wonderful colubus monkeys in our campsite. Also, since our food stockpile is essentially depleted, we’ve enjoyed eating all of our meals at the local restaurant. Our last stop before returning the Land Rover will be in Karen, a cushy suburb on the outskirts of Nairobi.
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  • Day126

    Lemek Conservancy

    September 9, 2017 in Kenya

    We spent all day driving to a lodge on the banks of the Mara River in the relatively new Lemek Conservancy – a mixed-use conservation area for wildlife and the Maasai to live and graze their livestock – that is adjacent to the Mara Triangle Conservancy. While the tarmac roads were in good condition, they were very narrow with heavy truck and bus traffic - which was unnerving. This unpleasantness was compounded by a ridiculous number of police checkpoints. We eventually got to the edge of the conservancy and the tarmac turned to horrific, corrugated, bumpy roads from hell. The only redeeming part of the drive was that the wildebeest had migrated to this area from Serengeti and we were able to see huge numbers grazing in the conservancy, alongside large herds of zebra, gazelle, topi and giraffe. We only stayed here briefly as we were anxious to get to the famous Mara Triangle and wild camp for our final time.Read more

  • Day95

    Mombasa, Tsavo East, Africa

    March 22, 2015 in Kenya

    March 22

    Having made it through most of the high-risk piracy zone, we arrived in Mombasa, Africa this morning. We had set up a private safari through the internet (yikes) and were planning to meet the driver as soon as we got off the ship. I had been communicating with the owner of the company and had felt some distrust through our emails and it wasn’t until we met that he realized I (Ali) was not a Muslim terrorist.
    In any case, our trip lasted about 11 hours which included about 4 hours total driving on the 2 lane road that serves as the major artery between Mombasa and Nairobi, primarily for trucking. We quickly learned that lanes, center lines and speed limits are merely suggestions.
    The 4 of us had all been on safari before, but none of us had been to this particular park. We had a wonderful day seeing dozens of African elephants, giraffe, ostrich (with babies!), cape buffalo, zebra, and lions. There was one point when the guide stopped the vehicle for us to see a lion - Nancy and I had the binoculars saying “where are they?”. It turns our they were lying about 6’ from our vehicle.
    We had lunch at an open-air lodge that looked over a large watering hole that about 50 elephants were enjoying. There was a small stairwell that went down to an enclosure that was at the same level as the watering hole so we could see the elephants at close range.
    The safari came to a close with an incredible dust storm that became a rain storm as it swept across the park.
    The first photo is the road through the safari park as the dust blew on the right and the rain started on the left.
    The second photo is a baby elephant - Mom was a little unhappy and trumpeted at us when we paid too much attention to the baby.
    The third photo is the lion that was lying just little way away from our vehicle.
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  • Day96

    Mombasa, Kenya

    March 23, 2015 in Kenya

    Mombasa is Kenya’s most important port and is situated on an island just on the coast. Arab sea traders influenced the city’s early history as did the Portuguese, who also controlled the city at times. It was ruled by Omanis for extended periods and the result is an African city with heavy influences of Muslim and European colonial architecture and culture.

    Quite gritty, there were warnings on our ship about how best to safely visit the city. We had done a safari the first day of the stay, but wanted to explore the city itself on the second. We therefore took a ship shuttle bus into downtown and hired a local street guide to show us around for two hours for $10.

    Our guide looked official at first glance with his patches, badges, epaulets and military boots but the “Revolucion” patch above his pocket and “Che Guevara” on his back revealed otherwise. His commanding, definitive presence led us through street traffic where he boldly crossed using only his outstretched hand to stop the taxis and tuk-tuks. We scurried to keep close to him and avoid being stranded in a no-man’s-land of vehicles.

    He took us through spice markets where we bought several spices, not because we can bring them into the US, but just to be able to enjoy the colors and smells for awhile. He described historical sites and led us into a particularly bloody meat market where Ali almost threw up when a vendor pulled out a camel leg and hoof from under a table. It was a very dramatic moment!

    The Arab/Africa blend that makes up Swahili culture was evident in the ornate balconies and doors of many of the buildings. The influence of the Omanis will also be seen in Zanzibar, our next stop.
    The first photo is some of the architecture in Mombasa.
    The second photo is Ali and our guide.
    The third photo is the spice market we visited.
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You might also know this place by the following names:

Republic of Kenya, Kenia, Kenya, Kɛnya, ኬንያ, كينيا, Keña, Кенія, Кения, Keniya, কেনিয়া, ཁེན་ཉི་ཡ།, Kenija, Kènia, Keňa, ཀེ་ནི་ཡ, Kenya nutome, Κένυα, Kenjo, Keenia, کنیا, Keñaa, Kenja, An Chéinia, A Cheinia, Quenia, કેન્યા, קניה, केन्या, Քենիա, Kenía, ケニア共和国, კენია, កេនយ៉ា, ಕೀನ್ಯಾ, 케냐, ເຄນຢ່າ, Кенија, കെനിയ, केनिया, ကင်ညာ, Khenya, Keeniyaa, କେନିୟା, Chenia, Quênia, Kenyäa, කෙන්යාව, Kiinya, கென்யா, కెన్యా, เคนยา, كېنىيە, کینیا, Kê-ni-a (Kenya), Kenyän, Orílẹ́ède Kenya, 肯尼亚, i-Kenya

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