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Lithuania

Curious what backpackers do in Lithuania? Discover travel destinations all over the world of travelers writing a travel blog on FindPenguins.
  • And so begins my exploration of the Baltic states. After a 10 hour bus rise from Warsaw, sitting next to a man that has serious body odor issues, I needed a drink, and another drink, and so on. I recruited an Australian drinking buddy for this purpose.

    Lithuania, you haven't got the friendliest population. Try to smile more, you are no longer a soviet state, there is no reason to frown your lives away. Also, I'm not sure what happened to the nice Lithuanian girl we met at the last bar. I hope the weird Lithuanian man who looked like Jasper off Twilight didn't get hungry. She seriously.just dissappeared.

    But I will aways think of Vilnius fondly for a couple of reasons:
    1. More dumplings.
    2. My discovery of fried garlic rye bread. Yes. That's right. Fried garlic bread. With cheese garlic dipping sauce. Why haven't I thought of it before! Combined with dumplings, it is the best hangover cure.
    3. Cheap alcohol. Seriously, food and many many drinks cost me at most €25. Insane!
    4. Backpacking Jesus. Oh praise be! This a religion I can get onboard with.
    5. The creepy Voldamort portrait in the toilet at the bar. V. weird.

    Highlights: the fried garlic bread and dumplings
    Lowlight: dragging myself back into the cold whilst being hangover to send a postcard to my mother. The things I do for her.
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  • Eigentlich ist es noch nicht Zeit für einen Beitrag von uns bei FindPenguins. Wir gönnen uns eine Auszeit von all den Städtetouren der letzten Tage und Wochen und residieren auf der Kurischen Nehrung, einem wunderschönen und schwer zu beschreibenen Fleckchen Erde. Hier werden wir erst in zwei Tagen die Segel streichen und Richtung Vilnius aufbrechen. Dann schicken wir auch noch mehr Fotos. Wie ihr merkt, ist dieser Eintrag erstmals nicht in der Vergangenheitsform geschrieben....

    Seit heute morgen haben wir nichts anderes zustande gebracht, als
    ... zu schlafen
    ... zu essen und zu trinken
    ... Wäsche zu waschen und
    ... ihr beim Trocknen zuzusehen
    ... ganz viel zu lesen UND
    ... mit dem Fahrrad kurz das Nötigste einzukaufen!

    Beim Einkaufen entdeckten wir den Gegenstand, den ihr auf dem letzten Foto seht. Und nun zum Grund dieses Eintrags:
    Wer von euch als Erste oder Erster einen Kommentar zum Foto schreibt und den Namen dieses "Dings" verrät (es sind 7 Buchstaben und der erste ist ein 'S'!), erhält es als Mitbringsel von uns. Wir haben zwei gekauft!! 😉
    Wir haben etwas ganz anderes erwartet, aber scheinbar war es im Supermarkt nur ins falsche Regal einsortiert...
    Wir freuen uns auf eure Lösungsvorschläge!

    Bis dahin schicken wir euch ganz doll entspannte Grüße aus Nida!
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  • Auf der Jagd nach Futter ist mir heute Abend noch ein besonderes Highlight begegnet.
    Zurück von Sand, Strand und Sonne bin ich bei der Suche nach Futter über ein altes Segelschiff "gestolpert".
    Als ich das Schiff enterte, war mir nicht bewusst, was für ein edler "Schuppen" das ist.
    Am Eingang wurde mir meine Garderobe abgenommen von einer Dame im schicken Outfit. Ich mit Wanderschuhen, Shirt und Rucksack 🤔. Ich wurde dann in den Bauch des Schiffes begleitet und platziert.
    Edles Ambiente, mein erster Gedanke - da wird das Budget wohl nur für ein Salatblatt reichen...
    Ich war zu diesem Zeitpunkt der einzige Gast und hatte die volle Aufmerksamkeit des Kellners.
    Man gab mir keine Speisekarte, sondern reichte mir einen versiegelten Briefumschlag. Dieser enthielt die Speisekarte. Ein Blick auf diese und mir war klar, es reicht doch für mehr als ein Salatblatt.
    Ich habe sehr leckeren Fisch gegessen in einem edlen Ambiente, für einen sehr moderaten Preis. Als Vorspeise gab es eine Fischsuppe, die mit Wodka am Tisch verfeinert wurde. Sollte es euch einmal hierher verschlagen, kann ich euch das uneingeschränkt empfehlen. Fast schon Sterneküche.
    Ein großartiger Abschluss eines sehr schönen Tages.
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  • ...deren Opfer ich heute geworden bin.

    Auf dem Weg vom Busbahnhof in Vilnius zu meiner Herberge, wollte ich mit meinem Phone ein Foto machen... und zack, sagte der Akku vom Phone Tschüss.
    Kein Problem, auf sowas ist Frau ja vorbereitet und hat ne Powerbank in der Tasche, nur wo ist das Ladekabel!? Die Powerbank kann noch so voll sein, ohne Ladekabel kommt der Strom nicht ins Phone. Nachdem ich meine Tasche auf den Kopf gestellt hatte und nirgends das bes..... Kabel zu finden war, war ich mir sicher, dass ich es heute morgen auf’s Bett geschmissen und dort vergessen hatte. Weiße Bettwäsche, weißes Ladekabel. Dann wird es in Litauen bleiben müssen.
    Plan B – Frau hat ja noch ein Tablet dabei... Nur blöd, dass Ding benötigt ne W-LAN Verbindung, die ich normalerweise über mein Phone herstelle...merkt ihr was, wir drehen uns im Kreis.
    Blöd dabei, alles was ich benötigte befand sich in diesem Phone. Es ist nicht nur meine Karte und führt mich durch den Dschungel fremder Städte, sondern in dem Teil befindet sich auch die Adresse meiner Herberge 😱. Warum soll man sich so etwas auch aufschreiben, ist ja „Oldschool“. Sowas geht doch alles online bzw. digital.
    Da stand sie nun und nicht nur symbolisch im Regen, es regnete jetzt tatsächlich und ich hatte ja auch noch meinen gut sieben Kilo schweren Rucksack auf dem Buckel. Keine Adresse von meiner Herberge.... Kann als nicht mal nach dem Weg fragen. Ganz schön abhängig von der modernen Technik.
    Plan C muss her, das Alphabet hat ja 26 Buchstaben...
    Also entweder Ladekabel kaufen oder ein nettes Kaffee suchen mit WI-FI oder die SIM Karte aus dem Handy ins Tablet umbauen. Ersteres wäre mir lieber gewesen, da ich ja dann so oder so ein neues Ladekabel gebraucht hätte. Aber ein nettes Kaffee begegnete mir zuerst.
    Also erstmal Kaffee bestellt, das bekomme ich zum Glück ohne Google Translater hin, der ist ja auch auf dem Phone. Dann im Rucksack nach nem „Werkzeug“ gesucht, um die SIM Karte umzubauen.....und was findet Frau in ihrem Rucksack....das Ladekabel 😃😃.
    Es hing noch am Netzteil.

    Die Moral von der Geschichte:
    1. Alles dahin räumen, wo es hingehört!
    2. Ich werde heute Abend Hardcopys von allen wichtigen Unterlagen machen und aufs Tablet packen, da stehen sie dann wenigstens offline zur Verfügung.
    Oh sicher kann auch noch der worst case eintreten und auch das Tablet hat keinen Strom mehr. Aber so ein wenig Restrisiko macht es doch spannend.
    Leben am Limit halt!
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  • Kilometer: 7.694

    Nicht erschrecken: Unser Selfie haben wir morgens nach lediglich einem Kaffee aufgenommen! Da können wir noch nicht blendend aussehen. Und die Mimik ist auch noch nicht beim Fein-tuning angekommen...

    Aber wir wollten es nicht missen zu demonstrieren, dass wir eine Nacht direkt im geografischen Mittelpunkt Europas verbracht haben. Einige Länder in Europa streiten sich um dieses Privileg, aber Litauen weiß, dass das einzige und tatsächliche Zentrum 26km nördlich von Vilnius liegt. Nun denn! Wir waren da!Read more

  • Erstes Ziel meiner Reise nach Litauen.
    Eigentlichen war der Plan, sich mit einem Mietwagen fortzubewegen. Nachdem ich aber festgestellt habe, dass das Parken für das Auto im zweiten Teil meiner Reise teurer ist, als meine Übernachtung, hab ich mich komplett auf Öffentliche eingestellt und auch wenn ich bedenken hatte, ob das alles so funktioniert... heute war das schon mal super.
    Drei Stunden vom Bus durch viel Landschaft geschaukelt werden hat auch was, ich hab geschlafen, gelesen und einfach nur aus dem Fenster gestarrt. War irgendwie entspannt, wie Urlaub 😄.
    Klaipeda, die drittgrößte Stadt Litauens mit ca. 160.000 Einwohnern, bis 1914 übrigens die nördlichste Stadt Deutschlands 🤔. Soviel zu den Fakten.
    Ich bin hier, weil mein Ziel die Kurische Nehrung ist.
    Nachdem ich meinen Backpack im Hotel abgeladen habe, ging es ins Städtchen.
    Ganz tolle Altstadt, liebevoll sanierte Häuser, tolle Boutiquen (nur gucken nicht kaufen, wir erinnern uns, ich reise mit Handgepäck), süße Cafés (ich habe meinen Favoriten für Mittwoch schon gefunden) und jede Menge Restaurant. Auch der Burghafen ist sehenswert.
    Hier habe ich den "Schwarzen Geist" gefunden, der natürlich eine Sage als Hintergrund hat. Die Brücke an deren Ende er "hängt" wird auch heute noch nur mit Muskelkraft gedreht, um Segelboote in den Yachthafen zu lassen.
    Klaipeda hat jede Menge Skulpturen mit einer Geschichte im Hintergrund. Die "Kleine Maus", sie ist echt winzig, ihr soll man einen Wunsch ins Ohr flüstern, der sich sicher erfüllt, wenn man es niemanden verrät. Ich habe natürlich einen Wunsch bei ihr platziert und nein, nicht das was der eine oder andere hier denkt 😄....
    Am Abend hat sich sogar noch die Sonne gezeigt. Morgen hoffe ich auf mehr davon, ich will an's Meer.
    Read more

  • ...sitzen wir viel zu wenig am Strand!

    Was für ein herrlicher Tag. Wichtigstes Accessoire heute - Sonnenbrille-.
    Hatte ich mir nicht Sonnenschein für heute gewünscht. Da wurde mein Wunsch aber zu 100% erfüllt. Blauer Himmel und nicht ein Wölkchen. Ich sag's ja immer, man muss seine Wünsche nur klar formulieren. Also ab zur alten Fähre auf die Kurische Nehrung. Alte Fähre, klar gibt es auch eine Neue, diese kann auch mit dem Auto genutzt werden, die Alte nimmt nur Fußgänger und Fahrräder mit und legt direkt an der Bushaltestelle auf der anderen Seite an. Nur kommt nicht immer ein Bus, wenn eine Fähre anlegt. Das schreit nach Prozessoptimierung. Eine Stunde warten....
    Aber ein Großraumtaxi stand da.
    Kurze Verhandlung mit dem Taxifahrer, er sprach ein wenig deutsch und man einigte sich auf 5€, wenn der Wagen voll wird. Er wurde voll, außer dem Fahrer passen da noch 7 Personen rein. ....er nahm 8 mit 😱. Internationale Fuhre, Deutsche, Engländer und eine Russin. Ich hab den besten Platz neben dem Fahrer erwischt. Scheint mein Tag zu sein.
    Die Landstraße kostet übrigens Maut (Mautstation auf der Landstraße- witzig). Ist aber eher ne Naturabgabe, um Fahrzeuge abzuschrecken.

    Kurzer Fakten Check: Die Kurische Nehrung ist eine 98 km lange Halbinsel . Die nördlichen 52 km gehören zu Litauen und die südlichen 46 km zur russischen Oblast Kaliningrad. War mir vorher garnicht bewußt, dass es mitten in Europa eine russische Enklave gibt. Heißt für EU Bürger, ohne Visum ist an der Grenze Schluss.

    Unsere russische Mitfahrerin, die ein fast akzentfreies
    Deutsch sprach und die zuerst an der Grenze abgesetzt wurde, meinte beim Aussteigen zu uns "da muss man nicht rüber, bleibt lieber in Europa".

    Nida liegt auf der Seite des Haffs, will man an die Ostsee muss man die Insel in der Breite überqueren. Das sind an der Stelle 2 km bis zum Ostsee Strand. Und es hat sich jeder Meter gelohnt. Kilometerlanger feinster, fast menschenleerer, sehr sauberer Sandstrand.
    Natürlich mußte ich wenigstens mit den Füßen in der Ostsee baden. Das Wasser hat solche Freudensprünge (man könnte auch sagen Wellen) gemacht, dass die Hosenbeine bis zum Knie naß waren.
    Ein Abstecher zur Hohen Düne sollte es dann auch noch sein. "Man glaubt in der Sahara zu sein" - sagte Thomas Mann darüber (der wusste auch wo es schön ist, hatte ein Ferienhaus in Nida). Und es ist wirklich beeindruckend- Sand, Wasser und Himmel. Die Düne ist ca. 50 m hoch und man blickt von da oben in eine riesige "Sandkiste". Fotos geben das garnicht so wieder.
    Die Kultur hab ich mir dann doch gespart. Wollte mir eigentlich das Thomas Mann Museum in seinem ehemaligen Ferienhaus ansehen. Der traumhafte Strand, den ich fast für mich alleine hatte, hat dann das Rennen gemacht.
    Fazit- an diesen Fleck kann man es auch sehr gut länger aushalten. Leider fuhr mein Bus...
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  • Heute habe ich die Küste verlasse und bin zurück nach Vilnius gefahren. Nicht ohne ein leckeres Frühstück in dem Kaffee, auf welches bereits am Montag meine Wahl viel und einer kurzen „Panikattacke“, weil der Bus nicht mit deutscher Pünktlichkeit kam. Ich hatte den Abfahrtspunkt nicht explizit hinterfragt, bin davon ausgegangen, da wo er ankommt, fährt er auch ab. Und als er nicht pünktlich war, habe ich an meiner Interpretation gezweifelt. Aber alles gut, zwei Minuten nach der vereinbarten Abfahrtszeit war er da und ich knapp drei Stunden später in der City von Vilnius.
    Über das Erlebnis mit meinem leeren Akku vom Phone durftet ihr ja schon alle lachen.

    Meine Herberge ist heute ein weiteres „erstes Mal“ auf meiner Reise. Ich habe mir ein Bett über Airbnb gebucht. Mitten im Zentrum übernachte ich im Haus einer litauischen Familie, die ihre drei Kinderzimmer an Touris vermietet und in zusätzliche Badezimmer investiert hat. Super herzlicher Empfang und bei dem W-LAN Passwort kann es nur gut sein. Achtung, das Passwort lautet „ I am Happy“ 😃. Find ich sehr originell. Und ich musste mal gleich im Flur die Schuhe ausziehen, da fühlt man sich doch gleich wie zu Hause.

    Nur den Rucksack schnell abgestellt und auf zum Sightseeing ins Städtchen. Das Wetter würde ich heute nicht als traumhaft bezeichnen, herbstlich ist treffender. Grauer Himmel, ab und an Wasser von oben und heftig windig.

    Mein erstes Ziel der Gediminas Turm – liegt auf einer grünen Anhöhe und ist das letzte Überbleibsel der großen Burg des Stadtgründers selben Namens aus dem Jahr 1323. Im Reiseführer hatte ich gelesen, es gibt eine Standseilbahn nach oben. Da Stand ich vor dem Aufgang zur Burg und weit und breit keine Seilbahn oder auch nur ein Hinweisschild. Ok, das ist ein Zeichen, ich soll meinen Hintern da selbst hoch bewegen.
    Dafür gab es dann einen tollen Blick über die Stadt.
    Die Seilbahn habe ich oben dann auch gefunden, fährt genau auf der anderen Seite, aber großes Schild“ Out of Order“.
    Auch Vilnius hat eine wunderschöne top sanierte Altstadt, ganz viele barocke Bauten und Kirchen. Um die fünfzig sollen es in der Stadt sein, deshalb nennt man Vilnius auch „Rom des Nordens“. Ich war nicht in allen 😉
    Ein Kuriosum ist das unabhängige Künstlerviertel Uzupis, eine freie Republik mit eigener Verfassung mitten in der Stadt. Ähnlich wie Christiana in Kopenhagen, nur aufgeräumter, mit Galerien, alternativen Boutiquen, viel Street Art und Szene-Bars.
    So viel Sightseeing macht hungrig. Heute sollte es typisch litauisch sein. Es wurde eine deftige Suppe zum aufwärmen, leckerer Kräutertee und natürlich ein Dessert 😄, eine Art „ Kalter Hund“, hab ich ewig nicht mehr gegessen. Die litauische Küche ist sehr deftig.
    Und ich hab festgestellt, dass ich gestern für litauische Verhältnisse schon recht preisintensiv gespeist habe. Heute habe ich keine zehn Euro bezahlt für Suppe, Dessert und drei Tee.

    Morgen will ich mir noch die Kathedrale ansehen, bevor ich dann am Nachmittag wieder in den Flieger steige für einen kurzen Stopover in Deutschland und dann weiter reise.
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  • ...nachdem ich die Geschichte einigen persönlich erzählt hatte, kam immer die Frage, warum hast du das nicht aufgeschrieben. Also hier jetzt für alle meine Begegnung auf dem Rückflug von Vilnius....

    Ich saß bereits auf meinem Platz im Flieger, hatte den Platz am Gang, da kam der Passagier des Mittelplatzes. Ein Mädel, so Mitte/ Ende zwanzig würde ich schätzen. Mit völlig verkrampften Gesichtsausdruck und ganz leise vor sich hin stöhnend, lies sie sich auf dem Platz neben mir nieder. Und ich dachte nur, na toll, sieht nach heftiger Flugangst aus, das kann ja ein heiterer Flug werden. Es war aber ganz anders...
    Ein paar Minuten später fragte sie mich, ob ich deutsch spreche und bat mich ihr zu helfen, ihre Handtasche, die sie quer über der Schulter hängen hatte, abzulegen. Sie könne/ dürfe ihre Arme nicht heben. Meine Neugier war geweckt...
    Ich half ihr die Tasche abzunehmen und fragte dann natürlich, was passiert sei.
    Ihre Antwort, die mich kurz ein wenig sprachlos machte...
    „Ich hatte eine OP, hab mir in Litauen die Brüste vergrößern lassen“ 😳
    Nachdem ich diese Information verarbeitet hatte, fiel mir dazu nur ein „Ich hoffe es hat sich gelohnt“.
    Wen es interessiert, es hat sich gelohnt, laut ihrer Aussage.
    Ist wohl um einiges günstiger als in Deutschland, bei identischen medizinischen Standards.😃
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  • Kilometer: 7.741

    Vilnius - das Rom des Nordens mit all seinen barocken Kirchen und den aufwendig restaurierten Häusern! Schon beim Reinfahren in die litauische Hauptstadt sind wir beeindruckt. Wie immer haben wir vor, nur schnell unser Gespann auf dem Campingplatz zu parken und uns ins Getümmel zu werfen. Aber erstmals stehen wir vor Ort und hören von einer verwirrt wirkenden Mitarbeiterin: Sorry, there is no pitch free for you! Krass, end of season und wir werden abgewiesen?
    Nunja, vorsichtshalber vergewissern wir uns, dass der andere Campingplatz der Stadt wirklich geschlossen wurde am 15.9.. Jepp, ist zu! Ungefrühstückt sinkt die Laune nun ein wenig, aber Google weiß bescheid: ein bewachter Parkplatz muss her. Und so stehen wir 10 Minuten später für 9 Euro direkt am Burgberg mit Blick auf beide Flüsse Vilna und Neris UND die Altstadt. Gut, das Ambiente könnte besser sein, aber wir freuen uns über diese Fügung und auf das verdiente Frühstück.
    Was sollen wir schreiben? Auch Vilnius ist wunderschön. Im Gegensatz zu den anderen Hauptstädten im Baltikum sind hier "Touri-Ecke" und echte Altstadt nicht getrennt. Vilnius wirkt auf uns lebendig und sehr modern - auch wenn modern irgendwie "schief" klingt, wenn man zwischen all den alten Kirchen und Gebäuden steht.
    Wir entscheiden, nicht alle 42 Kirchen zu besichtigen, sondern suchen uns die St. Kasimir-Kirche als erste von Vilnius und das sog. Gotische Ensemble aus.
    Anschließend geht zum ehemaligen Gerichtshof, der während der Besatzungszeiten sowohl von der Gestapo als auch dem KGB als Kommandozentrale und Gefängnis genutzt wurde. Nun befindet sich ein KGB-Museum darin und der Keller zeigt, was in den vergangenen Jahrzehnten hier passierte. Bedrückt blinzeln wir uns nach 1,5 Stunden wieder ins Tageslicht.
    Bei unserem Spaziergang durch die Altstadt bemerken wir in einer kleinen Gasse, dass alle Geschäfte deutsche Namen besitzen. Auch die Straßennamen und Beschriftungen sind deutsch. Als wir weiterwandernd im Reiseführer blättern, stehen wir plötzlich mitten in einem Filmset mit fleißigen Requisiteuren und Verantwortlichen mit Headsets. Überall stehen Oldtimer mit Münchener Kennzeichen und endlich sehen wir ein Banner "München 1972". Es geht also um die Olympischen Spiele und sämtliche Schilder wurden überklebt!
    Nach einem leckeren Abendessen in einer quirligen Studentenkneipe geht es für uns gegen 23 Uhr nach 13 Stunden Stadtbesichtigung am Neris entlang zurück "nach Hause". Erschöpft, aber zufrieden beschließen wir, Vilnius nach einem Tag und am nächsten Morgen wieder zu verlassen: Nach genau einem Monat im Ausland und 12 Aufenthalten in verschiedenen Städten merken wir, dass es immer schwerer wird, all das in unseren Köpfen - und Herzen - noch richtig sortiert zu bekommen.
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You might also know this place by the following names:

Republic of Lithuania, Litauen, Lithuania, Litaue, Lituwenia, ሊቱዌኒያ, Lituania, ليتوانيا, ܠܬܘܢܝܐ, Litva, Літва, Литва, Lituyani, লিথুয়েনিয়া, ལི་ཐུ་ཨེ་ནི་ཡ།, Litvanija, Lituània, Lituanya, Lëtewskô, Lituania nutome, Λιθουανία, Litovujo, Leedu, لیتوانیا, Lituaanii, Liettua, Litava, Lituanie, Litouwen, An Liotuáin, લિથુઆનિયા, Lituweniya, ליטא, लिथुआनिया, Lityani, Litvánia, Լիտվա, Litháen, リトアニア共和国, ლიტვა, Litwania, Litaueni, លីទុយអានី, ಲಿಥುವೇನಿಯಾ, 리투아니아, Littaue, لیتوانایا, Lithouani, Lisuwenya, Litouwe, Litwani, ລິເທີເນຍ, Lietuva, Litoania, Litovia, Литванија, ലിത്വാനിയ, Litwanja, လစ်သူယေးနီးယား, Lituantlān‎, लिथुअनिया, Lithuanie, Litvu, ଲିଥାଆନିଆ, Litaun, Litwa, Laītawa, Lituânia, Lituwaniya, Lituaniya, Литуания, लिथ्वानिया, Lituana, Lituanïi, ලිතුවේනියාව, Lituweeniya, Lituani, லிதுவேனியா, లిథుయేనియా, Lituánia, ลิทัวเนีย, Lifiuenia, Litvanya, Litua, لتھوانیا, Łituania, Li-tu-a-ni-a (Lithuania), Litown, Lietuvän, Litwaneye, ליטע, Orílẹ́ède Lituania, 立陶宛, i-Lithuania