September - Oktober 2019
  • Day1

    Das Lama auf dem Weg nach Schottland

    September 18, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach dem obligatorischen einkaufen, einpacken und putzen lassen wir jetzt den Arbeits- und Umzugsstress hinter uns und machen uns auf den Weg zu unserer 2-wöchigen Rundreise durch Schottland.

    Erst Stop heute Abend wird das Fährterminal in Calais sein.Read more

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  • Day2

    Ab auf die Fähre

    September 19, 2019 in France ⋅ ⛅ 12 °C

    Viiiiiiel zu früh morgens hat uns der Wecker aus dem Bett geworfen. Nachdem wir die Nacht auf dem Parkplatz des Fährhafens verbracht haben, mussten wir heute pünktlich raus um unsere Fähre nach Dover zu erwischen.

    Jetzt hoffen wir, dass uns der Kaffee wach macht und das Schiff nicht zu sehr schaukelt.
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  • Day2

    Thorpe Park & Co.

    September 19, 2019 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 15 °C

    Was man an einem Tag alles erleben kann. Heute morgen sind wir in Frankreich aufgewacht, sind mit der Fähre rüber nach England, hatten dann einen wunderbaren Tag im Thorpe Freizeitpark und sind anschließend noch 3h Richtung Norden gefahren mit dem Wohnmobil. Wir sind platt.

    So aber eins nach dem anderen. Der Vorteil wenn man die Fähre um 6:45 Uhr nimmt, sie ist leer. Und ruhig. Glücklicherweise war auch das Meer spiegelglatt und der Himmel wolkenfrei. So wurden wir nach 1,5h Überfahrt mit einem wunderschönen Blick auf die Kreidefelsen von Dover begrüßt. Das hat definitiv das frühe Aufstehen entschädigt.

    Nach einem kurzen Zwischenstopp im Vodafone Geschäft (mobiles Internet musste an Bord) waren wir bei strahlendem Sonnenschein um halb 11 am Thorpe Park. Kurz und knapp, die Sonne hat den ganzen Tag ihr fröhliches Gesicht gezeigt, die Schlangen an den Achterbahnen waren voll okay, die Attraktionen haben unseren Adrenalinspiegel in die Höhe getrieben und ein weiterer Freizeitpark wurde von der Wunschliste abgehakt.

    Da wir schon recht zeitig alle Fahrgeschäfte mehrfach durch hatten, haben wir uns entschieden noch ein paar Kilometer Richtung Norden zu fahren, damit unsere Fahrtstrecke morgen nach Schottland etwas angenehmer wird.
    Nach viel Feierabendverkehr und damit auch Stau und einer sehr abenteuerlichen letzten halben Stunde abseits von allen Bundesstraßen, sind wir auf einem wunderbar ruhigen Stellplatz, direkt an Feldern auf einem Hügel angekommen. Die Aussicht bei Nacht ist schon toll, mal sehen wie es morgen aussieht.

    Jetzt erstmal etwas essen, Füße hochlegen und dann früh ins Bett!
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  • Day3

    Schottland wir kommen!

    September 20, 2019 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 19 °C

    Wie erwartet war die Aussicht beim Aufwachen wirklich schön. Die Welt lag eingetaucht in leichtem Nebel, der nach und nach vom strahlenden Sonnenschein verdrängt wurde.
    Nach unserem Frühstück in der Sonne haben wir uns wieder auf den Weg zur Autobahn gemacht, die letzte lange Fahrtstrecke lag vor uns.
    Zwischendurch haben wir einen kleinen Stop am verlassenen Freizeitpark Camelot Theme Park gemacht. Auf der Suche nach ein paar tollen Fotomotiven, wurden wir leider von einem Wachmann mit seinem Hund gestört. Upsi.
    Na gut dann weiter gen Norden, die Straßen wurden leerer, die Natur um uns herum immer grüner, hügeliger und beeindruckender. Und dann war es da, das Schild. "Welcome to Scotland", juhuuuuu!!!

    Runter von der Autobahn und ab über die Landstraßen mit Endziel Culzean Castle.
    Auf dem Weg haben wir uns noch die verlassene Burgruine Threave Castle angeschaut, bei der man mitten durch Weiden und Felder läuft um dann nach dem Bootsmann läuten muss, um auf die Insel mit der Burg übergesetzt zu werden, ziemlich urig.

    Unser zweiter Stop war eher dem Hunger geschuldet. Dumfries ist ein kleines Städtchen mit einem schönen Fluss und vielen Brücken und der ehemalige Wohnort von Robert Burns ( https://de.m.wikipedia.org/wiki/Robert_Burns ). Nach einem kleinen Spaziergang ging es dann auf den letzten Teil der Strecke.

    Und genau diese letzten zwei Stunden haben uns richtig im Urlaub ankommen lassen. Es ging Hügel hoch und runter, mit Flüssen und Seen links und rechts der Straße. Mehrfach standen Schafe direkt vor uns und wir mussten sie verscheuchen. Alles um uns herum war grün und braun und Natur pur. Wir konnten auch die ersten Erfahrungen mit single track roads machen, Straßen mit Ausweichbuchten auf denen immer nur ein Auto Platz hat und man den Gegenverkehr abwarten muss. Genau so haben wir uns Schottland vorgestellt! Da können die nächsten Tage nur gut werden. :-)

    Passend zum Sonnenuntergang kamen wir an unserem Endziel an, wieder ein höher gelegener Stellplatz mit wenigen Plätzen und toller Aussicht aufs Meer. So lässt sich der Abend perfekt ausklingen!
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  • Day4

    Culzean Castle & Loch Lomond

    September 21, 2019 in the United Kingdom ⋅ ☀️ 16 °C

    Unser Tag fing wieder einmal mit Sonne an, verrückt was für ein Glück wir bisher mit dem Wetter haben!

    Nach dem Abschied vom netten Bauern und seiner Frau ging es direkt hinunter zum Culzean Castle. Es ist eines der meistbesuchten Schlösser Schottlands und steht auf einer Klippe direkt am Meer. Drumherum ist ein riesiger Schlosspark angelegt mit Tiergehe, Schwanensee, Bootshaus, Gemüsegarten etc. Das Schloss steht wirklich an einer sehr beeindruckenden Position, die Aussicht über das Meer ist super schön. Leider wurden Teile von Ruinen künstlich errichtet um den Blick aufs Schloss eindrucksvoller zu gestalten. Generell war es schon sehr auffällig, dass es ein Aushängeschild des National Trust of Scotland ist. Hier wird viel Geld reingepumpt um es zu vermarkten und mit 11,50£ p.P Eintritt nur für den Park und nicht für das Schloss, schon ziemlich teuer. Nichtsdestotrotz ein schöner Ausflug!

    Danach haben wir uns entlang der A78 schön am Meer entlang weiter Richtung Norden begeben. Zwischendurch gabs einen kleinen Zwischenstopp in Largs. Einem Seebad in dem an der Strandpromenade Kinderkarussels aufgebaut sind, Clowns herumlaufen und die Welt noch ziemlich in Ordnung scheint. Bei einer Portion echter englischer Fish & Chips (ausgezeichnet mit dem Fisch & Chip Quality Award von der National Federation of Fish Friers... Dinge gibts hier 😂) haben wir in der Sonne die Aussicht aufs Meer genossen.

    Eine letzte Stunde fahren bis zu unserem Endziel, Loch Lomond. Wow. Unser Campingplatz ist der Wahnsinn, direkt am See mit einem traumhaften Ausblick auf die Wälder des Nationalpark The Trossachs. An schönen Sonnenuntergängen sieht man sich wohl nie satt. Auch wenn es schon einen Unterschied macht ob man auf einem Stellplatz mit max. 10 Autos steht oder auf einem Campingplatz mit ca. 130 Autos... Aber schön bleibt schön!
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  • Day5

    Kilchurn Castle, Glen Coe & Harry Potter

    September 22, 2019 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 18 °C

    Wow. Heute war einfach nur wow. So viele Eindrücke die es erstmal zu verarbeiten gilt.

    Der Tag fing jetzt mal "endlich" mit schottischem Regen an. Dicke Tropfen direkt beim losfahren, an schöne Fotos vom Loch Lomond war leider nicht mehr zu denken, aber die schönsten Erinnerungen sind ja sowieso die im Kopf.

    Unser erster Stop des Tages waren die Falls of Falloch, ein überraschend schöner Wasserfall nah an der Bundesstraße. Der Wettergott war auf unserer Seite und hat beim Aussteigen bereits den Regen abgestellt, sodass wir den kleinen Spaziergang schön genießen konnten.

    Danach haben wir den Pfad zum Kilchurn Castle eingeschlagen. Die Burgruine aus dem Jahr 1400 liegt malerisch gelegen auf einer Halbinsel im Loch Awe und ist einfach nur eindrucksvoll. Zudem auch noch kostenlos zu besichtigen. Dieses tolle Fleckchen Schottlands können wir nur jedem weiterempfehlen!

    Weiter ging es auf der A82 Richtung Norden. Der Abschnitt zwischen Glasgow und Glencoe gilt als eine der schönsten Strecken Schottlands und das können wir nur bestätigen! Die Route führt ein langes Stück durch das Tal Glen Coe und ist atemberaubend. Links und rechts die Berge, ein Fluss der sich entlang der Straße windet und Natur soweit das Auge reicht. Passend zu Schottland hängt ein leichter Nebel zwischen den Gipfeln und weit hinten sieht man die Sonne durch die Wolken brechen. Wow. Viel mehr fällt uns dazu nicht ein. Trotz der vielen Touristen wird das sicher eines unserer Highlights der Route gewesen sein!!

    Der letzte Anlaufpunkt unseres Tages war gerade für mich ein kleiner Höhepunkt, das Glenfinnan Viadukt. Bekannt aus den Harry Potter Filmen (u.a.) als Fahrstrecke des Hogwarts Express. Ein imposanter Bau der nicht nur für Harry Fans ein tolles Ziel ist. Heutzutage fährt ein dampfbetriebener Museumszug über die Strecke, den wir aber leider verpasst haben. Riesig diese Brücke. Und ziemlich cool.

    Ganz allgemein war die komplette Route die wir heute gefahren sind Natur pur. Berge, Flüsse, Wälder und Meer, alles war dabei und wir mittendrin. So schön hatten wir es uns nicht vorgestellt.

    Nun sind wir kurz vor der Isle of Skye an einem ruhigen Stellplatz und versuchen alle wunderschönen Bilder des heutigen Tages in unserem Kopf zu konservieren.
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  • Day6

    Isle of Skye - Fairy Pools

    September 23, 2019 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 16 °C

    Auf auf in ein neues Abenteuer und dieses Mal richtig Schottisch.
    Nachdem wir uns gestern noch einen Platz auf der Fähre nach Skye gebucht hatten, ging es für uns recht pünktlich los vom Campingplatz. Unser zweites Fährelebnis lief deutlich entspannter ab als das erste. Nur rund 30 Autos passten auf das Schiff welches uns vom Festland durch die uns bereits bekannte schöne Landschaft auf die Isle of Skye brachte.

    Einziges Ziel des heutigen Tages waren die Fairy Pools inmitten der Cuillin Hills Gebirgskette. Die Anfahrt verlief (mal wieder) wunderbar malerisch über single track roads von der Küste ins Landesinnere. Passend zur Ankunft fing natürlich auch ein leichter Regen an. Also Regenhosen raus, dafür wurden sie ja schließlich gekauft, Winterjacken und feste Schuhe an und los. Über Stock und Stein ging es den Berg hinauf entlang des Flusses Brittle, der sich durch einige Nebenflüsse seinen Weg ins Tal sucht. Und genau das ist das spektakuläre an den Fairy Pools. In vielen bunten Farben schimmern Wasserbecken mit glasklarem Wasser die über viele große und kleine Wasserfälle miteinander verbunden sind. Man erwartet fast das kleine Feen hinter den Steinen sitzen und sich waschen. Inklusive des leichten Nebels ein wirklich märchenhafter Ort. Naja zumindest solange bis das Wetter zuschlägt. Als es auf einmal anfängt zu stürmen und zu gießen, sind wir glücklicherweise schon fast wieder auf dem Rückweg.

    Pitschepatsche nass am Wohnmobil angekommen entscheiden wir uns für trockene kuschelige Kleidung und für die direkte Fahrt zum Campingplatz. Unterwegs decken wir uns an einem kleinen Laden noch mit dem nötigsten an Lebensmitteln ein und suchen unseren schönen Platz am Wasser für die Nacht auf.
    Hier wurden wir dann noch mit einem richtig schönen sonnigen Nachmittag/Abend belohnt. Jetzt trocknen wir unsere Klamotten und starten morgen wieder voll durch.
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  • Day7

    Isle of Skye - Quairing

    September 24, 2019 in the United Kingdom ⋅ ☁️ 17 °C

    Ach was haben wir für ein Glück mit dem Wetter. Mal wieder öffnen wir auf einem Stellplatz mit wunderschöner Aussicht die Augen und die Sonne bahnt sich schon so langsam den Weg durch die Wolken.

    Passend dazu waren unser erstes Ziel die Coral Beaches. Nach einer abenteuerlichen Fahrt und einem 20-Minütigen Fußmarsch, haben wir zwar einen schönen weißen Sandstrand und etwas türkises Wasser vorgefunden, allerdings hatten wir doch etwas anderes erwartet. Irgendwie war das nicht so richtig etwas besonderes in unseren Augen. Aber na gut, die Sonne hat uns angestrahlt und wir hatten einen netten Spaziergang. Aber nun weiter zum nächsten Ziel.

    Die Verbindungsstraße zwischen Staffin und Uig führt mitten durch das Gebiet des Quairing. Ein Berg bzw. Gebirge das durch einige Erdrutsche eine beeindruckende Form erhalten hat. Ziemlich bizarr stehen gezackte Felsen in der Landschaft und es ist noch genau zu erkennen, wo sie einmal am Ursprungsberg ihren Platz hatten. Soweit das Auge reicht ist die Natur in ein sattes grün getaucht, Flüsse bahnen sich ihren Weg durch die Felsspalten und das "määh" der Schafe schallt über die komplette Bergkette. Einfach nur wunderschön. Und na klar, für uns auch wieder regenfrei 😊

    Weiter geht es auf der Single Track Road in Richtung Portree. Auf dem Weg kommt eines der weiteren Highlights der Insel Skye. Der Old Man of Storr. Eine Felsnadel die sich in den Himmel streckt und auf Fotos ziemlich cool aussieht. Das das ganze aber mit einer ca. 2h steilen Wanderung zusammenhängt, war uns vorher nicht so klar. Haben wir aber auch erst auf halber Strecke gemerkt. Also hoch da, der Körper freut sich, sich mal auszupowern. Oben angekommen stellen wir allerdings fest, dass die Felsnadel zwar ziemlich cool aussieht, aber um tolle Fotos zu machen wir nochmal 30min in die Höhe kraxeln müssten. Da dafür dann auch noch die Sonne aus einer unpassenden Richtung kam, haben wir uns einfach entschieden die wunderbare Aussicht zu genießen und dann wieder herunter zu steigen. Es war ein tolles Erlebnis, wenn auch anders als gedacht.

    Nass geschwitzt verlassen wir die Insel Skye, dieses Mal über die Brücke und fahren zu einem sehr einfachen Stellplatz der direkt in Sichtweite unseres morgigen Ziels liegt. Wen wunderts noch, auch hier schlafen wir wieder mit einem tollen Blick auf die Natur!
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  • Day8

    North Coast 500

    September 25, 2019 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 15 °C

    Wie gestern schon angekündigt, liegt unser erstes heutiges Ziel direkt vor unserer Nase. Das Eilean Donan Castle. Wunderschön platziert auf einer Insel die über eine steinerne Brücke mit dem Festland verbunden ist. Man sagt sie liegt genau im Kreuzungspunk dreier Lochs. Um 1712 wurde das Schloss komplett zerbombt und dann 1930 wieder aufgebaut und bewohnt. Inzwischen ist in dem Schloss ein Museum und der Eintritt kostet pro Person 10£.
    Soweit so gut, nur das uns das Schloss leider eher enttäuscht hat. Von außen ist es wirklich total schön und rustikal, nur von innen ist alles genau so eingerichtet wie es 1930 war, inklusive Strom etc. Das nimmt dem Ganzen leider ziemlich den Charme. Die Ausstellung an sich ist ganz nett wenn man sich dafür interessiert, aber auch sehr gedrungen und für uns auf das falsche Zeitalter konzentriert.

    Den Rest des heutigen Tages verbringen wir eigentlich nur auf der Straße. Wir haben uns auf den ersten Teil der sogenannten North Coast 500 begeben (offiziell heißt sie "Alternative Coastal Route"). Das heißt ca. 500 Meilen entlang der Küste mit atemberaubenden Aussichten und tollen Möglichkeiten für Zwischenstopps. Von der abwechslungsreichen Natur haben wir heute schon sehr viel gesehen. Und obwohl wir schon viele tolle Strecken gefahren sind, hat es uns heute doch wieder überrascht und beeindruckt.

    Auf der Route haben wir noch die Falls of Measach angefahren, ein 40m tief fallender Wasserfall den man über eine schwingende Brücke erreicht. Ein netter Stop auf dem Weg zum heimlichen Highlight des Tages.
    Unser Stellplatz. Spontan haben wir uns einen über die App "Park4Night" gesucht und wurden umgehauen. Mitten im Nichts, auf grünen Wiesen, direkt am Wasser mit freier Platzwahl und dazu auch noch total günstig. Nur ca. 20 Camper haben sich hierher verirrt. Der unangefochtene Platz Nr. 1 unserer Stellplätze bisher. Und den genießen wir jetzt ♥️👋
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  • Day9

    Smoo Caves

    September 26, 2019 in the United Kingdom ⋅ ☁️ 15 °C

    Na gut okay, in Schottland kann es doch regnen. Das macht besonders viel Spaß wenn man morgens aufwacht, dringend Pipi muss und den am weitesten entfernten Stellplatz vom Sanitärhaus gewählt hat. #campingisttoll

    Wir verabschieden uns schweren Herzens vom traumhaft schönen Campingplatz und begeben uns weiter auf der North Coast 500 Richtung Nordosten. Auf unserem Weg liegen die Smoo Caves. Eine kleine Tropfsteinhöhle mit einem innenliegenden Wasserfall, die mehr oder weniger ehrenamtlich von einem Mitarbeiter der Schottischen Höhlenrettung erforscht wird. Eben dieser Mitarbeiter bietet auch eine kleine Führung via Schlauchboot durch die zweite und dritte Höhle an, wenn der Wasserstand es zulässt. Dabei berichtet er über die Entstehung der verschiedenen Höhlen und seine Fortschritte beim Graben nach noch unentdeckten Höhlenbereichen. Er vermutet, dass das ganze das größte Höhlensystem Schottlands ist und nutzt die Wintermonate um es herauszufinden. Die Bootstour war ganz witzig und der Kollege hatte eine authentische Art uns seine Welt näher zu bringen. Ohne die Bootstour wären wir ziemlich enttäuscht gewesen von der Höhle. Zu Fuß kann man wirklich nur einen sehr kleinen Teil erkunden, leider gab es aktuell auch nicht genug Wasser um den Wasserfall zu sehen.
    Unser Fazit: wenn man an der Höhle vorbeikommt sollte man auf jedenfa aussteigen und vorbeischauen, aber extra den Weg dorthin machen lohnt sich eher nicht.

    Direkt neben den Smoo Caves liegen die Sango Sands Beaches. Traumhaft schöne weiße Strände, eingebettet zwischen massiven Felsen mit wirklich türkisem Wasser. So hatten wir uns unser letztes Stranderlebnis eigentlich vorgestellt, aber dafür umso schöner, dass wir es hier jetzt sehen konnten. Wäre das Wetter besser gewesen, hätten wir wohl noch ein bisschen an diesem Ort verweilt und auch dort den auf den Klippen gelegenen Campingplatz für die Nacht gewählt. So haben wir uns aber entschieden noch weiter auf unserer Route zu fahren, die immernoch atemberaubende Strecke zu genießen und an einem kleinen Hostel mit angrenzendem Stellplatz mitten im Nichts anzuhalten. Gute Entscheidung. Hier ist neben uns nur ein ziemlich witziges holländisches Paar, die entgegengesetzter Richtung zu uns fahren. Schnell ein paar Tipps weitergeben und ein paar abspeichern und dann gibt es zur Feier des Tages selbstgemachte Pizza aus der Pfanne (klingt irritierend, schmeckt aber toll).

    Heute ist nämlich Bergfest. Inzwischen haben wir 2509 km gefahren und noch genau eine Woche vor uns. Die Zeit rennt.
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