Malaysia
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Travelers at this place
    • Day63

      Zwischenstopp in Kuala Lumpur, Malaysia

      June 26 in Malaysia ⋅ ☁️ 31 °C

      Da wir aufgrund unseres auslaufendem Visums leider aus Indonesien ausreisen mussten, haben wir uns für einen Städtetrip in Kuala Lumpur (Malaysia) entschieden. Kuala Lumpur ist für seine Vielfalt an Kulturen und vorallem
      dem Streetfood bekannt! Wir (also Marcello) haben uns durchprobiert 😎
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      Traveler

      😍❤️

      6/29/22Reply
      Traveler

      😍😍

      6/29/22Reply
      Traveler

      Sehr eindrücklich 🍤🦪🍣

      6/29/22Reply
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    • Day239

      Altstadt-Pause

      June 22 in Malaysia ⋅ ☁️ 28 °C

      Marjolein. Wir haben die Tage in Kuala Lumpur (auch KL genannt) genutzt, um zu kochen, unsere Wäsche zu waschen, den Luxus zu genießen und unsere Weiterreise zu planen. Und die geht in die UNESCO-Weltkulturerbestadt „Melaka“ (oder auch Malakka). Melaka liegt ungefähr 150 km südlich von KL entfernt an der Küste. Durch die strategische Lage war Melaka als eine der größten Handelshäfen bekannt. Später wurde die Stadt von den Portugiesen, den Niederländern und den Briten erobert und jede Nation hat dabei in Kultur, Gebäuden und dem Essen Spuren hinterlassen.
      Am dem Busbahnhof, der mich eher an den Flughafen in Düsseldorf erinnert, kaufen wir unser Busticket für die zweistündige Fahrt. Nach einer kurzen Wartezeit können wir einsteigen. Es ist ein großer, moderner Reisebus. Die Sitze sind wahnsinnig bequem und so dauert es auch nicht lange, bis uns das sanfte Schaukeln des Buses und die gleichmässigen Fahrgeräusche in den Schlaf wiegen😴
      Erholt kommen wir in „Melaka Sentral“ an und fahren mit dem Linienbus weiter bis zu unserer AirBnB Unterkunft.

      Für die nächsten drei Tage nehmen wir uns vor, die Stadt zu Fuß zu erkunden.
      Wir laufen durch die Jonker-Street, einer Straße quer durch Chinatown, vorbei an dutzenden Läden, die Sachen verkaufen, die keiner braucht. Uns strömen die verschiedensten Gerüche in die Nase. Es riecht nach gebratenem Hühnchen, Dorian-Frucht, süßes Gebäck, Abfalleimer, Abgase der vorbeifahrenden Autos und Sojasauce. Immer wieder werden die Geräusche der Verkäufer, das Geklimper der Restaurants, und die Stimmen anderer durchbrochen von lautem Hupen und den aufheulenden Motoren der knatternden Fahrzeuge. Die Luft ist heiß und stickig, die Sonne brennt auf unserer Haut.
      Wir entscheiden uns für eine kleinere Straße, weg von dem ganzen Lärm. Und so entdecken wir wunderschöne kleine Gassen, mit Häusern, die dekoriert mit Blumen und Pflanzen sind und mittendrin eine alte Töpferei.
      Am Melaka River führt ein kleiner Weg vorbei, den wir entlang spazieren. Hier entdecken wir weitere alte Häuser mit bunt bemalten Wänden.
      Abends ist Melaka mit bunten Lichterketten beleuchtet und scheint in allen möglichen Farben🌉 An jeder Ecke leuchtet es anders und nun hört man auch die Musik aus dem verschiedenen Cafés und Bars hinaus schallen. Dabei versucht einer den anderen mit seiner lauten Musik zu übertrumpfen und so wird aus den einzelnen schönen Liedern ein bunt gemischter, anstrengender Haufen aus Bob Marley, Eminem und Adele.
      Nach der hektischen Großstadt KL genießen wir die Zeit in der kleinen schönen Stadt und freuen uns auf die nächste Zeit.
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      Traveler

      Da hätte ich nicht Wiedersehen können...

      6/29/22Reply
      Traveler

      wiederstehen

      6/29/22Reply
      Traveler

      Haha, das glaube ich :D

      6/29/22Reply
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    • Day62

      Rio de Janeiro

      September 4 in Malaysia ⋅ ☁️ 30 °C

      Oder auch Malakka Malaysia 😜. Ein kleiner Küstenort, bekannt wegen seiner kolonialvergangenheit.
      Gerade jetzt am Wochenende war super viel los. Der Nachtmakrt in Chinatown und die bunten Fahrrad Rikshas haben uns gleich am ersten Abend beeindruckt.
      Am Tag ging es dann zu Fuß durch die Stadt. In Malakka befindet sich der älteste (buddhistische) chinesische Tempel Malaysias. Der war ganz interessant aber der Tempel daneben war eigentlich viel schöner. Besonders wegen seiner vielen Statuen.
      Entlang des Flusses gab es eine richtig angelegte Promenade, sowas haben wir in Indonesien total vermisst. Da konnte man schön schlendern. Wie im Backofen zwar, weil Mittagshitze, aber schön. 😅
      Das Portugisenvirtel war überhaupt nicht so portugiesisch wie gedacht aber dafür gab es eine Cristo Statue 😁
      Es ist vielleicht nur ein erster Eindruck und nur ein Gefühl aber Malaysia kommt uns jetzt schon viel offener und moderner vor als wir erwartet hatten. Besonders was die Religionen betrifft. Es gibt Moscheen, Tempel und Kirchen (wenn auch schief ) dicht beieinander.
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      Traveler

      Seit Singapore dann Etappen, die mir sehr bekannt vorkommen… 😊

       
    • Day64

      Cool a la Lumpur

      September 6 in Malaysia ⋅ ☁️ 31 °C

      Kuala Lumpur ist eine Stadt über die wir fast nur schlechtes gehört haben. Laut, dreckig, smockig und streng Muslimisch. Mit sehr gemischten Gefühlen saßen wir also im Bus auf dem Weg hier her.
      Vielleicht liegt es daran, dass wir es ganz anders erwartet hatten oder daran, dass wir fast nur im Zentrum waren aber wir haben ein ganz anderes Bild von dieser Stadt.
      Sie ist leiser oder sauberer als Berlin oder Jakarta. Es gibt sogar Fußwege 🙌🏻 Die Leute sind auch viel offener und gar nicht so streng Muslimisch. Zumindest im Vergleich zur Insel Java. Hier gibt es Kirchen, Tempel und Moscheen.
      Philipp war vorallem von den großen Wolkenkratzern begeistert. Der zweithöchste der Welt wird hier gerade fertig gestellt, diesen kann man von fast überall aus sehen. Die höchsten Zwillingstürme der Welt konnten wir sogar von innen sehen und einmal die Aussicht genießen. Mit dem Fahrstuhl, mit 6m/Sekunde, in den 86igsten Stock zu fahren war schon ein Erlebnis für sich 😁 das hat genauso lange gedauert wie unser im Hotel bis in den 6ten Stock gebraucht hat 😅
      Die Batu-Caves haben wir auch besucht. Das sind riesige Kalksteinhöhlen mit hinduistischen schreinen und Tempeln für die man 270 bunte Stufen rauf klettert. Davor steht eine riesige Gottheitsstatue. Dort waren wir tatsächlich erschrocken wie dreckig es war. Besonders weil es noch immer ein Heiliger Ort ist und die Leute zum Beten hierher kommen. Touristen die Müll hoch schleppen und liegen lassen, Affen die den Müll überall verteilen. Die ganzen Bananenschalen die durch das füttern der Affen herumliegen, machten das ganze zu einem Mariocart Spiel 🙊🍌😵‍💫
      Mir haben die bunten Märkte und besonders die Streetart gut gefallen. Philipp macht sich als Model auch immer besser 😅
      Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt 💜

      Note: Das Leben ist zu kurz um hier als Fußgänger auf Grün zu warten.
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      Traveler

      Ich liebe dieses Foto🤣🤣🤣

      Traveler

      Ja aber der Friseur war nicht so gut. Da sind einfach zu viele Haare dran geblieben. 😜

      Einmalig diese Hochhäuser ,das ist ja der Wahnsinn [Oma u.Opa]

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    • Day38

      Penang, Georgetown, Malaysia.

      September 9 in Malaysia ⋅ ☁️ 29 °C

      Wir haben heute den ersten richtigen Tag in Georgetown auf Penang verbracht. Ich bin total verliebt in die Insel mit den ganzen kleinen Details. Überall finden wir Streetart, Lampions und kleine Cafés 😍 und am besten: das Streetfood!
      An Sehenswürdigkeiten haben wir uns einen Riesen Tempel in der Nähe des Nationalparks angeschaut, den wir morgen durchwandern werden 😊
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      Traveler

      Sehr schön!!!

      Traveler

      Katzenmami🥰

      Traveler

      welcome to msia! hope you like it...pls try our local food..enjoy!

       
    • Day39

      National Park, Penang

      September 10 in Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

      Wir sind durch den kleinsten Nationalpark in Malaysia zu dem Turtle Beach gewandert. Der ca. 3km lange Weg fühlte sich bei den Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit wie eine Ewigkeit an 😂😱 aber wir haben es geschafft und haben die Turtle Conservation Station am Turtle Beach besucht 🐢 und wir hatten Glück! Gerade gestern sind eine Menge Baby Schildkröten geschlüpft, die erst einen Tag alt waren 😍 und auch eine ältere Schildkröte durften wir ins Wasser freilassen.
      Aber der Hammer kommt noch! Auf dem Rückweg haben wir nicht nur Landschildkröten und Riesen-Ameisen gesehen, sondern auch ein kleines Krokodil. Erst waren wir uns nicht sicher, aber nachdem wir gegoogelt haben, ob es auf Penang Krokodile gibt, sind wir uns doch sehr sicher, dass es durch den See geschwommen ist.
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      Traveler

      Wie schön die Fotos von den Schildkröten sind. 😍

       
    • Day68

      Penang, Dschungel light

      September 10 in Malaysia ⋅ ⛅ 28 °C

      In George Town sollte es wieder Koloniale Gebäude und Streetart zu besichtigen geben. Die haben wir uns aber nur von weitem angesehen. Dafür haben wir endlich mal wieder eine richtige Wanderung gemacht. Erst einmal quer durch George Town und dann ab in den Wald. Gleich am Anfang trafen wir auf ein paar Affen Gruppen.
      Diesmal waren diese aber sehr scheu und sind nur vor uns abgehauen. So ist das also wenn man Wildtiere nicht füttert, die sind dann gar nicht aggressiv 💁
      Der Weg führte uns durch richtige kleine Dschungel Pfade, es war grün und dank mancher Grille auch ganz schön laut. Bei einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von 99,99% waren wir natürlich innerhalb von Minuten durchgeschwitzt. So sehr haben wir noch nie geschwitzt. Wie Wandern im Dampfbad 😅 Auf dem Penang Hill wurden wir dann mit einer tollen Aussicht belohnt, man kann sogar die längste Brücke Malaysias erkennen.
      Wir hatten so viel Spaß beim Wandern, dass wir auch noch eine Wanderung im Nationalpark gemacht haben. Wir sind extra früh aufgestanden weil wir noch eine Stunde Busfahrt vor uns hatten. Am Nationalpark hieß es dann erstmal warten bis der Regen nachlässt. Komisch das es hier im Regenwald, zur Regenzeit tatsächlich mal fast den ganzen Tag regnet 🤷🏼😅 wir haben damit gerechnet wieder Nass zu werden, so war es jedenfalls erfrischender.
      Diese Wanderung führte durch den Wald bis an den Strand zu einem Meromiktischem See. Dieser See besteht aus unterschiedlichen Wasserschichten, die sich nicht miteinander vermischen. Davon gibt es nur 20 Stück. Das klingt spannend, sieht aber leider so aus wie jeder andere See 💁😅 Baden am Strand viel leider auch aus, wegen einer giftigen Quallenplage. Wie das halt so ist in überfischten Gewässern.
      Am Ende des Strandes befindet sich eine Schildkröten Auffang Station. Da wir hier schon gelernt haben das Tierwohl in Asien etwas anderes bedeutet als für uns, haben wir nur einen kleinen Blick reingeworfen. Gleich im Eingang stand ein Becken mit winzigen Schildkröten. Wir hoffen die Leute hier meinen es wirklich ernst und lassen diese frei wenn sie groß genug sind, ohne Streichelzoo. Die Schildkröten würden ihnen bestimmt bei der Quallenplage helfen.
      Wir sind ganz begeistert von unseren "Dschungel für Anfänger" Erlebnissen. Diese riesigen grünen Pflanzen überall 💚 das macht richtig Lust auf mehr. Besonders auffällig für uns war aber das wir hier in Malaysia für Natur und Wandern kein Geld bezahlen oder einen Guide nehmen mussten. Die Leute sind einfach super lieb und Hilfsbereit, so hatte ich mir das schon in Indonesien vorgestellt.
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      Traveler

      Das erinnert mich tatsächlich an unsere Pflanzenwelt auf Hawaii. Seit ihr von Bali weg seid, also seit Singapur, bekomme ich bei euren Bildern Fernweh. ☀️

       
    • Day41

      Cameron Highlands, Malaysia

      September 12 in Malaysia ⋅ ☁️ 21 °C

      Von 35 Grad auf 17 Grad, von 10 Höhenmetern auf 1500 Höhenmeter!
      Wir sind in den Cameron Highlands angekommen, dem zentralen Gebirge in Malaysia. Und wir frieren 😂 da hat es sich doch gelohnt eine lange Wanderhose und nen Pulli mitzunehmen.
      Trotz „Kälte“ ist es hier wunderschön. Wir haben aber auch bestes Wetter erwischt. Strahlende Sonne, wobei es die letzten Tage immer geregnet hat. Also haben wir uns die Teeplantagen angeschaut, den super leckeren Tee natürlich auch probiert und eine Wanderung durch die Berge gemacht. Wir sind fix und fertig, aber der Tag heute war einfach großartig.
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      Traveler

      Was für ein leuchtendes Grün! Tolle Abwechslung mit allem... auch die schöne Temperatur mal...😅

      Traveler

      Wahnsinn. Wie schön 🥰

       
    • Day43

      Dschungel-Trekking in Taman Negara

      September 14 in Malaysia ⋅ ☁️ 32 °C

      Taman Negara, der älteste Regenwald der Welt. Auf einer Fläche, die sieben Mal so groß ist wie Singapur, kann man das ganze Dschungelbuch in Live treffen 😁 Neben dem schwarzen Panther und dem Malaysia-Tiger finden sich der Malaienbär, Elefanten, Kobras, Tarantel und andere coole Tiere hier im Dschungel.
      Wir sind 14km bei einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von 120% und einer Temperatur von 30 Grad in den Dschungel gewandert. An einem Wasserfall haben wir uns geduscht, ein paar Lizards gejagt und ein Ureinwohnerdorf besucht. Es war wirklich spannend und man war die ganze Zeit leicht nervös darüber, dass nicht doch gleich eine Schlange vom Baum runterkommt 😁
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      Traveler

      das sieht alles so schön und exotisch aus🤩

      Traveler

      Natur pur, manchmal beängstigend, glaube ich dir, aber halt Natur.

      Traveler

      Mir fehlt da Mogli.... oder Balu der Bär... oder Tarzan 😄ansonsten perfekt! Gerd hat schon Schlangen gesehen, ich nur Minidinos. Haltet durch, lasst euch nich fressen , bald kommt das schrecklich normale Leben wieder.

      Traveler

      Unfassbar schön 🌴🌳

       
    • Day216

      Kuala Lumpur

      September 10 in Malaysia ⋅ ☁️ 31 °C

      Am Samstagvormittag geht es dann mit dem sehr bequemen Bus von Singapur nach Kuala Lumpur. Die Fahrt dauert knapp 5h und der Grenzübertritt ist denkbar einfach und in 5 Minuten erledigt.
      Willkommen in Malaysia 🇲🇾.

      Wie schon in Singapur, fällt auch hier die Vielfalt der Völker und Religionen auf.
      Die Vorfahren der jetzigen Bewohner Malaysias kamen wohl aus dem Süden Chinas und siedelten sich um 300 v. Chr. im heutigen Malaysia an. Da der Handel zwischen China und Indien schon früh einsetzte, wanderten auch Hindus und
      Buddhisten ins Land ein. So kamen Gruppen aus Java, aus Thailand (dem früheren Siam), aus Sumatra, aber auch Menschen aus Persien und weiteren Ländern ins Land.
      In der frühen Neuzeit um 1500, als das Interesse der europäischen Mächte an den Reichtümern Asiens wuchs und sie mit ihren Schiffen die Welt eroberten, erreichten die Portugiesen als erste Malaysia. Interessiert waren sie vor allem am Handel mit Gewürzen, die man in Europa nicht kannte und die damals so wertvoll wie Gold waren. Dann kamen die Niederländer und schließlich die Briten, die Teile des heutigen Malaysia in ihren Machtbereich brachten und zur britischen Kronkolonie machten.

      1957 wurde Malaysia unabhängig von Großbritannien, war aber weiter Teil des Commonwealth, so dass das Land seine richtige Unabhängigkeit als Staat erst 1963 erhielt. Denn 1963 wurde die Föderation Malaysia gegründet, mit Singapur im Süden und Sabah und Sarawak im Norden Borneos. Singapur verließ die Föderation im Jahr 1965. Seit diesem Jahr ist das Land ein parlamentarische Wahlmonarchie. Das bedeutet, in den verschiedenen Regionen des Landes herrschen Sultane, die alle fünf Jahre einen König aus ihren Reihen wählen. Insgesamt gibt es 13 Bundesstaaten, von denen neun wie in früherer Zeit als Sultanate geführt werden. Dazu kommt die Hauptstadt Kuala Lumpur. Deshalb hat die Landesflagge auch 14 Streifen, eben die 13 Bundesstaaten plus die Hauptstadt. Dazu kommen drei Bundesterritorien.

      Als wir in der malayischen Hauptstadt ankommen, schüttet es aus Eimern und wir lassen uns erst mal in unsere Unterkunft in Chinatown, direkt auf der Pentaling Street, fahren. Hier gibt es vor allem T-Shirts, Hosen, Sonnenbrillen, Uhren und alles andere was schnell (und gefälscht) über den Tresen geht. In den Seitenstraßen öffnen langsam die Strassenküchen und überall duftet und brutzelt es.
      Wir essen scharfes Chili Chicken und planen indessen unseren morgigen und einzigen Tag in der Stadt.

      Am nächsten Morgen geht es nach einem guten Kaffee in einem hippen Lokal zu Fuß durch die Stadt. Zum Glück ist Kuala Lumpur recht kompakt und man kann die meisten Orte innerhalb einer halben Stunde erreichen, auch wenn es bei den Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit meist dennoch ziemlich schweißtreibend ist. Ziemlich markant sticht bei uns in Chinatown bereits der sog. PNB 118, vollständig Merdeka PNB 118 Tower, auch KL118 heraus. Dieser noch nicht ganz fertiggestellte Wolkenkratzer ist mit 678 m das höchste Gebäude in Malaysia, das höchste Gebäude in Südostasien und das zweithöchste Gebäude der Welt. Es überholte somit den 634 m hohen Tokyo Skytree. Der Name ist von den 118 Stockwerken abgeleitet, die das Gebäude hat. Enthalten sind vorwiegend Büros und Hotelzimmer, sowie einige Apartments. Viele Bewohner der Stadt kritisieren das Milliardenprojekt als verschwenderisch, insbesondere der Weiterbau während der Corona-Pandemie, die viele Bürger durch die Lockdowns in Existenznöte führte, verschärften diese Meinung. Die Spitze des Hauses wird daher auch vielfach als Mittelfinger beschrieben 🥲. Wir finden das Gebäude auch nicht sonderlich schön in der Umgebung, auch wenn die Höhe natürlich beeindruckend ist. Eine Eröffnung ist für Ende 2022 geplant.

      Zuerst steuern wir nun aber den Dataran Merdeka (Merdeka Square) an, auf dem das Sultan Abdul Samad Gebäude steht, welches damals zu der Zeit des Sultans Abdul Samad als Verwaltungsgebäude für das Commonwealth Kolonialreich gebaut wurde. Einige nennen die Uhr dort oben auch den „Big Ben Malaysias“. Heute beherbergt es die obersten Gerichte Malaysias und die Ministerien für Information, Kultur und Kommunikation.

      Auf dem Weg dorthin kommen wir an der Jamek Moschee vorbei, die als älteste einst als Hauptmoschee der Stadt fungierte und an der Mündung des Sungai Gombak River in den Klang River liegt. Dieser wird auch (für uns unverständlich) als River of live bezeichnet wird. Die malaysische Regierung initiierte 2011 das River of Life-Projekt, um den verschmutzten Klang-Fluss in eine blühende und lebendige Uferpromenade mit kommerziellem Wert zu verwandeln. Das gesamte Projekt wurde in mehrere Komponenten unterteilt: Flussreinigung, Flussverschönerung und Kommerzialisierung und Tourismus. Es heißt, früher soll der Fluss einst schlammig, düster und schmutzig gewesen sein und trauriger Weise ist es auch das, was wir hier jetzt sehen. Mag sein, dass es nach der Fertigstellung der Flussverschönerung hier mal anders aussah, lange kann das aber nicht angehalten haben 🤨😞.

      Zentraler Fixpunkt und auch unser nächster Stopp sind natürlich die Petronas Towers, mit 452 Metern Höhe ehemals das höchste Gebäude der Welt. Aber auch ohne den Titel, den mittlerweile das Burj Khalifa in Dubai inne hat, haben die vom Mineralölkonzern Petronas gebauten Zwillingstürme nichts von Ihrer Anziehungskraft verloren und sind Besuchermagnet Nr. 1. Und das zu Recht, wie wir finden. Uns gefällt die modern und leuchtend anmutende Architektur, die mit den achteckigen Sternformen der Türme an den Islam angelehnt ist.
      In den unteren Etagen gibt es eine riesige, wenn auch exklusive Mall und hinter den Türmen befindet sich mit dem KLCC eine riesige Grünanlage mit einem überdimensionierten Spielplatz für die Kids.
      Wenn man mag, kann man die Petronas Towers hochfahren – möchten wir aber nicht, weil dann ja in der Skyline irgendwie das wichtigste Bauwerk fehlt.

      Nach einem ausgiebigen Fotoshooting meldet sich nun aber langsam der Hunger und wir laufen weiter in das Viertel Kampung Baru, in dem es exzellentes Straßenessen geben soll. Auf dem Weg dorthin läuft man auch vielfach durch die Hintergassen der Lokale und wünscht sich das ein oder andere Mal, diese von Müll, Gestank und Ratten gespickten Plätze nicht gesehen zu haben 🤢😷. Aber wir lassen uns nicht abschrecken und landen in der Jalan Alor und hier im Bamboo Restaurant. Und wir werden nicht enttäuscht, das Essen ist lecker und günstig und macht uns nach dem mittlerweile halbtägigen Marsch durch die Stadt wieder satt und fit. Anschließend gehen wir noch in ein weiteres Lokal auf ein Bier und warten bis die Sonne untergeht.

      Denn nun wandern wir noch zum Abschluss des Tages den kleinen Hügel zum Menara Kuala Lumpur, dem Fernsehturm der Stadt, hinauf.
      Er ist mit 421 Metern der höchste Fernsehturm Malaysias und der siebthöchste der Welt. Er steht auf dem 90 Meter hohen Bukit Nanas (deutsch: Ananashügel) in der malaysischen Hauptstadt und ermöglicht somit den Blick von oben auf die Petronas Towers. Außerdem gibt es zwei Sky Boxes, die komplett verglast über der Stadt hängen und in denen man (genau 100 Sekunden) schicke Photos machen kann 😅. Einen Photographen gibt es auch, die Bilder kann man dann für teures Geld kaufen, aber man kann auch einfach das eigene Handy oder die eigene Kamera benutzen.
      Die Aussicht ist wirklich toll, die Pretonas Towers erstrahlen förmlich in der Nacht und die Größe des PNB 118 kommt von hier auch noch einmal richtig zu Geltung.

      Nach diesem Ausflug geht es dann auch schon nach Hause und ins Bett, da der nächste Tag schon wieder Reisetag ist und es Zeit wird, das Grossstadtleben erst mal wieder zu verlassen.
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      Traveler

      Absolut irre Bilder! sagenhaft!

      Katrin Tischler

      Gut seht Ihr aus! 😀 😘 😘

      Katrin Tischler

      wow, was für Fotos 🤩

       

    You might also know this place by the following names:

    Malaysia, Maleisië, Malehyia, ማሌዢያ, Malaisia, ماليزيا, Malaysiya, Малайзія, Малайзия, Malɛzi, মালয়েশিয়া, མ་ལེ་ཤི་ཡ།, Malezija, Malàisia, Malajsie, མ་ལེ་ཤི་ཡ, Malaysia nutome, Μαλαισία, Malajzio, Malasia, مالزی, Malesii, Malesia, Maleisia, Malaisie, Malèsie, Maleizje, An Mhalaeisia, મલેશિયા, Malaisiya, מלזיה, मलेशिया, Malezi, Malájföld, Մալայզիա, Malaizia, Malasía, マレーシア, mejgu'e, მალაიზია, ម៉ាលេស៉ី, ಮಲೇಶಿಯಾ, 말레이지아, मलयेशिया, مالیزیا, Malaysi, Malezya, ມາເລເຊຍ, Malaizija, Малезија, മലേഷ്യ, Malasja, မလေးရှား, Malezhiya, मलेसिया, ମାଲେସିଆ, Malezja, Malásia, Malasya, Maleziya, Malaiezia, Malezïi, මැලේසියාව, Malajzia, மலேசியா, మలేషియా, ประเทศมาเลเซีย, Malēsia, مالايسىيا, ملیشیا, Mã Lai (Ma-lay-xi-a), Malaysiyän, Orílẹ́ède Malasia, 马来西亚, i-Malaysia

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