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Top 10 Travel Destinations New Zealand
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Travelers at this place
    • Day 5

      Tiritiri Matangi Island

      Yesterday in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

      Was für ein schöner Tag! Es war einer von denen, wo alles wie am Schnürchen läuft.
      Den Weg zum Hafen kannte ich ja bereits und dieses Mal ging es mit der Fähre in den Nordosten.
      Die gesamte Insel Tiritiri Matangi ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen und wird vom Department of Conservation (DOC) verwaltet. Direkt beim Ankommen bekamen wir eine Verhaltenseinschulung durch eine Frau Ranger und wer die Schuhe nicht bereits am Festland desinfiziert hatte, bekam nochmals die Gelegenheit dazu. Ich finde es toll, dass sie sich so auf die Natur schauen!!!

      Entlang der Wanderwege bestanden immer wieder Möglichkeiten, sich zu setzen und den Vögeln beim Singen und Sein zuzusehen. Sie singen so anders als zu Hause und sind durchaus witzig in ihrem Verhalten. Mir ist dann wieder eingefallen, dass ich es als Kind sehr genossen hatte, Wellensittiche mein Eigen zu nennen. Und weil ich sie ja nicht im Käfig sehen konnte, hab ich sie öfters im ganzen Wohnzimmer herumfliegen lassen, mit der Konsequenz, dass sie irgendwann mal abgedampft sind 😜. Free them all! 😂

      Auf der Insel stand ein wunderschöner Leuchtturm und darunter hielten sich einige Takahē Vögel auf. Das sind witzige Kerlchen und gar nicht scheu. Gleich unterhalb des markanten Leuchtturms befand sich das Visitor Center. Sehr viele Freiwillige arbeiten auf der Insel und markieren beispielsweise Äste oder Orte, auf bzw. an denen sich bestimmte Tiere, in meinem Fall Riesenheuschrecken, aufhielten. Als ich nämlich nach dem schönsten Strand fragte, war die Dame so nett, mir erstens zu verraten, dass ich jetzt gleich dorthin gehen sollte (da bei Flut die schöneren Bedingungen vorherrschen) und zweitens zeigte sie mir eine Wetāpunga, eine ganz seltene Riesenheuschrecke! Enorm riesig dieses Teil und ich fand sie schön.

      Der Strand war tipptopp, das Wasser unglaublich klar und erfrischend. Ich habe gleich Papa geschrieben, dass das einer der Momente gewesen wäre, an denen wir einen Korken knallen hätten lassen. Sprite war mein Ersatzgetränk 😜. Ich blieb sicher drei Stunden am Strand.

      Wieder zurück am Wanderweg entdeckte ich einige geschützte Futterstellen, wo die Vögel Körner oder Wasser bekamen und wenn man daneben sitzt blieb, erfuhr man erst die Fluktuation!

      Dieser Tagesausflug bekommt eine 10/10 von mir 🤩🤗🥰.
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    • Day 91

      Gipfelstürmer

      February 18 in New Zealand ⋅ ⛅ 10 °C

      Das junge französische Paar ist zeitig wach. Angenehmer Kaffeegeruch steigt mir in die Nase und alles in mir ruft: „Macht mir bitte gleich einen mit!“. Leider kommt diese Botschaft nicht an, so dass ich mich aus meinem Schlafsack schäle und schnell was überziehe, denn es ist sehr frisch hier oben in den Bergen. Dafür scheint das Wetter heute fabelhaft zu werden, es ist kaum ein Wölkchen zu sehen, nur das erste Morgenrot der aufgehenden Sonne. Ich wecke Danny und frage ihn, ob er mit auf den Hügel kommt, um den Sonnenaufgang zu sehen. Noch etwas verschlafen klettert er aus dem Doppelstockbett herunter und kommt mit mir mit. Einen Sonnenaufgang sehen wir zwar nicht, doch die Bergkulisse im Morgenlicht ist mindestens genauso schön.

      Schnell packen wir unsere Sachen zusammen und sind bereits 7:30 Uhr unterwegs, denn die heutige Etappe ist laut App der schwierigste Teil der Richmond Ranges. Noch spüre ich davon wenig, es geht erstmal entspannt an der Bergkante entlang. Danny immer vorneweg, ich hinterher. Wo ich auch hinschaue, ist die Aussicht spektakulär, ich könnte stundenlang nur dastehen und Fotos machen. Das würde den Abstand zu Danny aber weiter vergrößern, also halte ich mich ran und versuche, aufzuschließen.

      Auf Geröll und losem Untergrund steigen wir langsam immer weiter nach oben. An einem besonders schönen Aussichtspunkt legen wir unsere Rucksäcke ab und machen ein kleines Picknick. Außer uns ist niemand weiter da, wir haben eine super Fernsicht und blicken auf Berge und Felsformative. Es scheint, als würden sich sämtliche Probleme, die man so im Alltag mit sich rumschleppt, hier oben in Luft auflösen.

      Danach laufen wir weiter Richtung Old Man Hut, wo wir die letzte Cola trinken, die Danny mit in die Berge geschleppt hat. Erst habe ich mich darüber aufgeregt. Aber es geht wirklich nichts über einen guten Schluck Cola, wenn man einen extra Energie-Kick und ein bisschen Motivation braucht.

      Unser Weg führt weiter durch den Busch und dann über die Buschlinie zum Gipfel des kleinen Mount Rintoul auf 1643 Höhenmetern. Zwischendurch müssen wir immer mal wieder klettern und über Geröllhaufen nach oben steigen. An manchen Abschnitten habe ich große Angst, abzustürzen oder daneben zu treten. Doch genau da, wo es wirklich etwas kritisch wird, weicht Danny nicht von meiner Seite und hilft mir über die Felsvorsprünge zu klettern. Im Großen und Ganzen ist bis hierhin noch alles ok. Und in meiner Naivität denke ich, die Etappe sei so gut wie geschafft, schließlich bin ich ja oben. Genau, aber eben nur oben. Und nicht ganz oben. Denn jetzt kommt noch ne Schippe obendrauf.

      Wir blicken auf einen gegenüberliegenden Felsen, auf dem an der linken Seite eine kleine Mini-Spur zu erkennen ist. „Da schicken die uns nicht rauf. Da sind doch gar keine Pfähle“, sage ich noch zu Danny. Er schaut erst auf die App und dann mitleidig auf mich. „Ich fürchte, doch.“ Fassungslosigkeit macht sich in mir breit, gepaart mit Angst. Ernsthaft? Da rauf? „Sieht doch erstmal ganz entspannt aus. Geht geradeaus hoch, ist machbar“, sagt Danny und dann läuft er auch schon los. Ich dackele mit einem flauen Gefühl im Magen hinterher.

      An Aussicht genießen ist jetzt nicht mehr zu denken, denn ich muss bei jedem Schritt genau hinschauen, wohin ich trete. An einem sehr steilen Geröllfeld klettern wir hoch, zuerst Danny, dann ich. Die Steine geben immer wieder unter unseren Füßen nach. Ich habe das Gefühl, jeden Moment eine Steinlawine auszulösen, die mich mit nach unten reißt. Endlich oben angekommen, können wir erstmal verschnaufen. Auf der Kante läuft es sich super und anscheinend haben hier schon mal besonders mutige Wanderer gezeltet. Ein Windschutz aus Steinen im Halbkreis ist hier aufgebaut.

      Der Weg nach unten ist leider genauso unwegsam und unangenehm. Wir schlittern und rutschen auf losen Steinen nach unten. Mehrfach falle ich hin. Zum Glück bin ich darauf vorbereitet und lande jedes Mal auf meinem Allerwertesten. Ein spitzer Stein gräbt sich tief in meine Haut und hinterlässt einen großen lila-grün-blau gefärbten Fleck.

      Die Schlittenfahrt ist genau 17:30 Uhr zu Ende. Wir erreichen fix und foxi die Mount Rintoul Hut. Das junge französische Paar ist schon seit Stunden da und hat sich in der Hütte ausgebreitet. Wir beschließen, unser Zelt aufzubauen, damit wir genug Raum und Platz für uns haben. Unsere Rucksäcke lassen wir wie immer draußen unter dem Vorzelt, diesmal sehr zur Freude von Familie Maus. Der Müll, denn Danny seit Tagen mit sich rumträgt, hat sie vermutlich angezogen. Doch Danny ist viel zu müde, um sich über angefressene Mülltüten Sorgen zu machen. Er liegt schon schon friedlich vor sich hin schnarchend in seinem Schlafsack und träumt von einem großen Bier, wenn wir wieder in der Zivilisation angekommen sind.
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    • Day 52–54

      Christchurch

      February 22 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

      So...Campervan abgegeben (Tschüss Moby, lieber Weggefährte ❤️). Nun sind wir zu Fuss unterwegs. Zum Glück ist unser B&B ganz in der Nähe des Zentrums. Natürlich klapperten wir diverse Pubs ab und besuchten das Casino von Christchurch. Das alte Tram, das durchs Zentrum fährt, durften wir natürlich auch nicht verpassen. So konnten wir alles in kurzer Zeit anschauen und wussten, wo wir verweilen möchten. Tolle Stadt!Read more

    • Day 4

      Reiseplanung

      February 23 in New Zealand ⋅ ☁️ 23 °C

      Die Reiseroute muss ausgetüftelt werden und dafür soll der heutige Tag dienen. Gareth nahm sich über eine Stunde für mich Zeit, all meine Fragen zu beantworten bzw. die besten Reisetipps zu geben.
      Danach setzte ich mich an meinen Schreibtisch und es konnte losgehen.

      Nach dem Mittagessen gönnte ich mir den ersten Teil von Herr der Ringe, zur Einstimmung auf die Landschaft, die mich erwarten wird. Momentan bin ich auf der Suche nach einer passenden Karte von Neuseeland, auf der alle Drehorte der Herr der Ringe Trilogie zu sehen sind.

      Bis zum Abend hatte ich es geschafft, die Nordinsel fertig zu planen. Fehlt nur mehr die Südinsel 🫣🫣🫣, die viel größer ist! Aber ich plane nur die Zeit, in der Jim da ist und lass alles Weitere dann wieder auf mich zukommen, wenn ich alleine bin.

      Morgen verbringe ich den ganzen Tag auf der Tiritiri Matangi Insel - das ist ein Vogelnaturschutzgebiet. Wird spannend 🤩.
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    • Day 90

      Von atemlos bis atemberaubend

      February 17 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

      Ich bin sehr zeitig wach, habe Kopfschmerzen und richtig Schiss. Denn heute geht es offiziell los mit den Etappen durch die Ranges. Laut Höhenprofil, das wir uns gestern Abend gemeinsam angeschaut haben, geht’s gleich steil hoch. Innerhalb von nur 5 Kilometern steigen wir von 300 auf 1200 Höhenmeter. Ich kann mir nicht vorstellen, dies zu bewältigen und suche eine letzte „Fluchtmöglichkeit“ aus diesem Abenteuer. Die junge Studentin, die gestern die Hütte total überheizt hat, geht heute wieder zurück in die Zivilisation, sie wollte vom Uni-Alltag nur mal eine Pause machen. Ich überlege, ob ich mit ihr mitgehe und teile Danny heulend meine Idee mit. Er ist davon natürlich alles andere als begeistert, welch eine Überraschung. Er verspricht mir, dass wir uns für diesen Anstieg ganz viel Zeit nehmen, ausreichend Pausen dazwischen einlegen und er fest an mich glaubt. Wenn es gar nicht anders gehen sollte, würde er sogar meinen Rucksack tragen.

      Das junge französische Paar ist schon in Aufbruchstimmung und wir setzen uns noch einen kurzen Moment zu ihnen an den Tisch. Beim Anblick ihrer großen Essenstüte werde ich neidisch. Die können sich so richtig schön die Bäuche vollschlagen. Danny isst ein paar Löffel Milo Pops und ich reiße eine kleine Müsli-Tüte auf. Da wir keine Milch haben, gießen wir heißes Wasser drüber. Es schmeckt einfach nur trostlos.

      Weil wir auf einer Wiese nahe dem Fluss übernachtet haben, ist unser Zelt klatschnass. So packen wir es dann auch zusammen und Danny muss dadurch ein paar Gramm mehr Gewicht mit nach oben schleppen. Die Franzosen sind schon längst aufgebrochen, als wir uns auf den Weg machen. Bevor es nach oben geht, müssen wir 3 x den Fluss überqueren. Zuerst hüpfen wir auf den größeren Steinen rüber, aber dieses Unterfangen ist echt heikel. Die Gefahr, auszurutschen, ist einfach zu groß. Danny gibt mir seine billigen Crocs Sandalen, die er für ein paar Dollar erstanden hat. Damit laufe ich jetzt direkt durch den Fluss und stehe sicher. Es ist ein richtig tolles Gefühl, wenn das eiskalte Wasser die Füße umspült.

      Ein paar Minuten später ist nix mehr toll. Es geht steil und brutal nach oben. Jetzt heißt es vor allem, ganz ruhig atmen und einen Schritt vor den anderen setzen. Ich keuche schnell und schaue nach oben. Aber genau das ist der Fehler. Danny ist mir weit voraus und der Anstieg nimmt kein Ende. Ich muss versuchen, meinen Atem zu beruhigen. Dann fällt mir das Gayatri Mantra von meiner Lieblings-Mantra-Band, Deva Premal und Miten, ein. Ich singe innerlich dieses Mantra, passend zu meinen Atemzügen. Und dann passiert etwas Unglaubliches: Ich werde tatsächlich ganz ruhig und steige sehr langsam, aber Schritt für Schritt nach oben. Als wir ungefähr bei der Hälfte sind, machen wir eine kleine Pause und teilen uns einen halben Camembert mit ein paar Kräckern. Danach geht’s weiter und 1,5 Stunden später haben wir tatsächlich unsere erste Hütte erreicht, wo wir pünktlich um 12:30 Uhr eine kleine Mittagspause einlegen. Das Wetter ist perfekt, die Aussicht grandios. Ich bin plötzlich soooo froh, hier zu sein und kann mich an dem Panorama gar nicht satt sehen.

      Ab hier folgen wir jetzt nur noch Pfählen, die orange in den Geröllfeldern leuchten. Sie führen uns hinauf auf 1500 Höhenmeter zum Mount Starveall. Immer wieder bleiben wir stehen, es ist zwar sehr windig, aber die Sicht ist heute klar und wir können weit in die Ferne blicken. Durch einen Wald kommen wir auf den nächsten Bergrücken und sehen von dort unsere nächste Hütte, die Slaty Hut. Sie ist unglaublich schön gelegen und das Beste ist, außer uns ist noch niemand da.

      Es ist erst 16:30 Uhr und wir haben genug Zeit, den Abend zu genießen. Wir kochen, essen, laufen ein bisschen herum und freuen uns, dass wir ganz allein sind. „Glaubst du, es kommt noch jemand?“, fragt mich Danny. Ich bin mir sicher, dass wir allein bleiben werden. Diese Sicherheit wird kurze Zeit später aufgelöst. Gegen 18:30 Uhr kommen Julia und Romain, wieder ein sehr junges französisches Paar.
      Sie haben die Etappen, die wir in den letzten zwei Tagen absolviert haben, in nur einem Tag geschafft. Ich bin total frustriert und enttäuscht. Zum einen, weil wir jetzt nicht mehr allein sind und zum anderen, weil mir meine eigene Etappen-Leistung plötzlich klein erscheint gegen die der Franzosen.

      Sie sind total verschwitzt vom Tag und hängen in der Hütte ihre nassen Sachen auf die Leine. Ihr Englisch ist nicht besonders gut, so dass wir wenig miteinander sprechen. Es „menschelt“ auch nicht so zwischen uns.

      Danny kann meine Enttäuschung überhaupt nicht verstehen und sagt, ich solle mich nicht vergleichen. Das macht nur unglücklich. Später liegen wir zu viert in der Hütte und ich kann lange nicht einschlafen. Die vielen Eindrücke des Tages und der „spezielle“ Geruch der anderen Wanderer halten mich davon ab. Doch irgendwann übermannt mich der Schlaf. Danny, der keine Ohropax hat, wird von der Mäuse-Party, die unter der Hütte stattfindet, wachgehalten. Es knirscht, knabbert und knuspert stundenlang unter den Dielen. Danny lauscht dem nächtlichen Treiben mit einer Mischung aus Horror und Erstaunen. Er ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass die Mäuse seine Spur aufgenommen haben und er jetzt auf ihrer Fahndungsliste steht.
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    • Day 19–20

      Matamata / Hobbiton

      February 22 in New Zealand ⋅ ☁️ 22 °C

      Dank dem stündlichen überprüfen der Hobbiton Website zur Filmset Tour hat es doch noch geklappt und heute war es endlich so weit: Wir konnten das Hobbiton Filmset besuchen! 🥳
      Wir fanden es trotz des hohen Preises (120 NZD pp) als einen sehr schönen Besuch.
      Was wir nicht wussten war, dass man neu sogar die Hobbithöhle vom "Sam" besichtigten konnte in der man sich wie Gandalf der Graue gefühlt hat.
      Am Ende gab es im grünen Drachen noch ein Freibier.. das genossen wir wie die vier Hobbits, als Sie ins Auenland zurück gekehrt sind 😊

      Rebi ist nun froh, dass sie gezwungen wurde, die fast 12 Stunden Extended Edition von der Herr der Ringe zu schauen... sie wird es trotzdem nie wieder tun 🙃

      Die Hobbit Filmtrilogie gibts zum Glück auch noch (Gruss Chrigi)
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    • Day 89

      Auf Irrwegen

      February 16 in New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

      Wenn man in einer Hut übernachtet, geht es am nächsten Morgen genauso unruhig zu, wie es am Abend aufgehört hat. Man wird von Reißverschluss-Geräuschen geweckt oder dem Rascheln von irgendwelchen Essens-Tüten, die wegen der Mäuse an Leinen aufgehängt sind. Die meisten Wanderer brechen zeitig am Morgen auf, manche sogar noch vor Sonnenaufgang.

      Wir schaffen es heute erst 08:15 Uhr, aufzubrechen, sind aber dennoch stolz darüber, denn für uns ist dies sehr zeitig. Wir kommen erstaunlich gut voran, es geht hoch und runter und zwischendurch bleiben wir immer mal wieder stehen und bestaunen die Landschaft. Wie immer, laufe ich Danny, der meist viel schneller ist als ich, hinterher. Plötzlich überkommt mich ein Gedanke, ob wir überhaupt auf dem richtigen Weg sind. Ich könnte auf meinem Handy nachschauen, doch das würde den Abstand zu Danny weiter vergrößern. Da er ohnehin die bessere Orientierung hat, vertraue ich darauf, dass die Richtung stimmt.

      Wir laufen, machen Fotos und nach einer Stunde fragt Danny, wie weit es bis zur nächsten Hut ist. Ich ziehe mein aus der Tasche, öffne die App und suche nach dem blauen Punkt. Dann der Schock: Wir sind in die komplett falsche Richtung gelaufen! Wir fluchen beide und schimpfen, Danny ärgert sich über sich selbst und ich über mich, dass ich meinem Instinkt nicht schon eher gefolgt bin, den Weg kurz mit der App zu vergleichen. Wir können uns beide nur schwer beruhigen und laufen laut fluchend zurück Richtung Rocks Hut. Auf dem Weg kommt uns Simon entgegen, der Australier, der mit uns in der Hut übernachtet hat. Auch er ist in die falsche Richtung gelaufen. Ein bisschen beruhigt uns das, dass wir nicht die einzigen Deppen sind, denen so etwas passiert. Zu dritt laufen wir wieder zur Rocks Hut zurück. Als wir dort ankommen, ist es 10:30 Uhr, und wir laufen nun in die richtige Richtung, zur Hacket Hut.

      Anfangs versuchen wir noch, durch schnelles Laufen die Zeit irgendwie wieder reinzuholen. Schnell kommen wir aber an unsere Grenzen, denn die Wege sind stark überwurzelt und immer wieder durch umgestürzte Bäume blockiert. Mal müssen wir drüber steigen, mal unten durch kriechen. Der Pfad, dem wir folgen, ist immer schwerer zu erkennen, wir laufen durch Gebüsch und Sträucher und müssen immer wieder mit der App vergleichen, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind.

      In einem Moment, wo wir wieder überlegen, ob es jetzt rechts oder links durchs Gebüsch geht, hat Danny ein dringendes menschliches Bedürfnis. Während ich nach dem Weg suche und sich Danny im Dickicht erleichtert, stellen wir anschließend fest, dass der Weg genau dort entlang führt, wohin er sich gerade zurückgezogen hat. Danny muss lauthals lachen und ich denke an Simon und all die anderen Wanderer, die hier noch entlang müssen.

      Viel Zeit, mir darüber den Kopf zu zerbrechen, habe ich nicht, denn der Weg ist kein Weg mehr und die Richtung ist nur zu erahnen. Alles ist zugewuchert und überwachsen. Immer tiefer schlagen wir uns mit unseren Wanderstöcken durch den Busch, stolpern über umgestürzte Bäume oder versinken schlagartig in einer kleinen Grube. Irgendwann sagt mir mein Bauchgefühl, DAS kann nicht mehr der Weg sein. Ich bekomme Panik, denn um mich herum ist ein Wust und Chaos aus Bäumen und Büschen. Mit dem Handy in der einen und den Wanderstöcken in der anderen Hand versuchen wir auf die schwarze Linie zu kommen, die uns signalisiert, wir sind wieder auf dem Weg. Ein paar Nervenzusammenbrüche später ist es soweit und wir sind wieder auf der Linie. „Weg“ kann man es trotzdem nicht nennen. Unsere Beine und Knie sind zerkratzt und zerschrammt, aber das ist egal, Hauptsache, ich bleibe nicht für immer im Wald verschwunden.

      Völlig verschwitzt und noch etwas aufgewühlt durch unsere Verlauf-Aktion, kommen wir in der Browning Hut an. Sie ist nur unser kleiner Zwischenstopp, und wir gönnen uns hier eine kleine Pause. Danny kocht eine Tomatensuppe aus der Tüte und nach der ganzen Aufregung tut mir das Süppchen voller Zusätze und Geschmacksverstärker doch erstaunlich gut.

      Nach 15 Minuten geht’s weiter, nur noch 3 Kilometer bis zur Hacket Hut, unserem heutigen Tagesziel. Der Weg dorthin wird nochmal ein bisschen herausfordernd, es hat einen sogenannten „Washout“ gegeben, der Fluss hat während einer Flut Teile des Ufers weggerissen, so dass hier erhöhte Vorsicht geboten ist. Wir klettern runter und hoch, wieder runter und wieder hoch. Vollkommen erschöpft erreichen wir dann endlich die Hacket Hut.

      Eine junge Studentin ist bereits dort und hat den Ofen der Hütte angeheizt. Wir wundern uns darüber, denn es sind über 20 Grad. Dann erklärt sie uns, dass sie ihren Kocher vergessen hat und ihr Essen über dem Ofen warm machen will. Wir beschließen, das Zelt aufzubauen, da sind wir für uns und haben unsere Ruhe. Im nahegelegenen Fluss füllen wir unsere Wasserflaschen auf. Er ist so klar und rein, während wir so verschwitzt und schmutzig sind. Ich überlege nicht lange, ziehe mich nackig aus und tauche ins eiskalte Wasser ein. Danny ist freudig überrascht: Noch nie war ich vor ihm im Wasser, erst recht nicht, wenn es so eiskalt ist. Mein Bedürfnis nach Sauberkeit siegt über meine Kälteempfindlichkeit. Es ist herrlich, nach einem langen und anstrengenden Tag in den Bergen in diesen kühlen Fluss zu steigen. Danny geht auch baden und im Anschluss lassen wir unsere Körper an der Luft trocknen. Das macht uns zur Zielscheibe für unzählige Sandfliegen, die es hier auf der Südinsel zuhauf gibt. Sie laben sich am menschlichen Blut, ihre Stiche jucken fürchterlich. Hier hilft nur die harte Chemie-Keule aus Spray mit Deet. Danny dieselt sich wie verrückt damit ein und verreibt das Zeug mit den Händen. Später sind plötzlich seine Lippen taub. Er muss sich nach dem Einsprühen aus Versehen ins Gesicht gefasst haben.

      Als wir schon fast schlafen gehen wollen, kommen noch Bénédicte und Victor aus Frankreich, beide super jung. Er ist Ultra-Marathon-Läufer und sie hat eine leichte Knie-Verletzung, weswegen er ihr Gepäck zusätzlich mit trägt. Sage und schreibe 35 Kilo schleppt er durch die Berge, während seine Freundin einen leeren Rucksack trägt. Aber die beiden sind sympathisch und wir plaudern noch ein wenig, bevor wir endlich ins Zelt in unsere Schlafsäcke kriechen. Im Gegensatz zu der Hütte vom Vorabend schlafe ich heute schnell ein. Flussrauschen statt Schnarch- und Reißverschluss-Alarm, welch ein Glück!
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    • Day 88

      Auf dem Weg in die Richmonds

      February 15 in New Zealand ⋅ ☀️ 17 °C

      Heute ist der Tag gekommen, vor dem ich so viel Angst hatte. Der Tag, an dem es in die Richmond Ranges geht. Sie gelten als eine der anspruchsvollsten Etappen des Te Araroa Trails. Es ist Dannys größter Wunsch, diese Etappe zu erleben und zu meistern, die Herausforderung reizt ihn. Ich fühle mich dieser Etappe nicht gewachsen, aber Danny spricht mir Mut zu und sagt, er läuft lieber die halben Richmond Ranges mit mir als die die ganzen allein.

      Unser Gastvater, David, ist so lieb und fährt uns von unserem AirBnB bis zum Ausgangspunkt der Etappe. Das erspart uns immerhin 14 Kilometer Straßen-Lauf. Als wir uns verabschieden, sagt David, dass er neidisch ist, in was für ein Abenteuer wir uns jetzt begeben und dass er gern dabei wäre. Ich lächele und insgeheim denke ich, dass ich jetzt gern wieder mit ihm zurück nach Canvastown fahren würde in sein wunderschönes Haus und zu seinen Hunden, Lotti und Eubha, die ich so ins Herz geschlossen habe.

      Wenige Minuten später laufen wir bereits auf dem Pelorus River Track, der erst einmal gemütlich parallel zum Pelorus River verläuft und sich dann nach 2 Tagen mit dem nächsten Abschnitt verbindet, dem Richmond Alpine Track. Leider haben wir diese 2 Tage bei unserer Verpflegung nicht berücksichtigt. Wir haben also statt für 8 Tage nur für 6 Tage Essen eingekauft. Als wir den Fehler bemerken, ist es zu spät, denn es gibt keine Einkaufsmöglichkeit mehr. Es hilft alles nichts, wir müssen das Essen „strecken“ und streng einteilen, damit es für 8 Tage reicht. Zum Glück finden wir im Küchenschrank unserer Unterkunft noch ein paar Eiernudeln und Tütensuppen. Er ist gut bevorratet und wir dürfen und sollen uns alles nehmen, was wir brauchen. Trotzdem schäme ich mich ein bisschen, als wir diese Vorräte noch mit in unsere Rucksäcke stopfen.

      Der Weg entlang dem Pelorus River ist sehr idyllisch und romantisch. Das klare türkisblaue Wasser lädt zum Baden ein. Doch bis zur nächsten Hütte ist es noch weit und wir wollen nicht erst im Dunklen dort ankommen. Also stoßen wir unsere Wanderstöcke in den feuchten Waldboden und arbeiten uns Meter für Meter nach oben. Dann macht es „Knacks“ und ich höre ein Fluchen. Dannys Wanderstock ist gebrochen, zu einem ziemlich ungünstigen Zeitpunkt. Aber ratzfatz findet er eine pragmatische Lösung und repariert ihn wieder, allerdings sind die Stöcke jetzt unterschiedlich lang.

      Wir überqueren mehrere Schwingbrücken, die manchmal etwas instabil wirken. Aber ich schaue nicht nach unten sondern nur nach vorn. An der Captains Creek Hut machen wir eine kleine Mittagspause. Es gibt ein hartgekochtes Ei und etwas Toastbrot mit Marmelade. Das wahrscheinlich letzte „ordentliche“ Essen für die nächsten Tage.

      Nach einem sehr kräftezehrenden letzten Anstieg sind wir endlich an unserem heutigen Tagesziel, der Rocks Hut, angekommen. Simon, aus Australien, ist schon da. Später kommen noch 2 junge Franzosen und ein älterer Neuseeländer und wir tauschen uns über unsere Wandererfahrungen gegenseitig aus, geben uns Tipps und sprechen uns Mut zu. Und noch später, als wir alle schon fast schlafen, poltert noch ein weiterer älterer Mann in die Hütte. Er wirkt ein wenig zerstreut und faselt etwas von „verlaufen“ und fragt nach einer Kerze.

      Es ist schwer für uns, in einer Hütte, die man sich mit anderen teilt, Nachtruhe zu finden. Von den 16 Bänken sind 6 belegt, das ist schon purer Luxus. Trotzdem schlafen wir unruhig und wälzen uns auf den Gummimatratzen hin und her. Allein dieses Geräusch des Umdrehens erzeugt unangenehmen Lärm. Und dann kommt aus irgendeiner Ecke auch schon das erste Schnarchen. In diesen Momenten wird das eigene Bett zu Hause zu einem unschätzbaren Luxus. Ich stopfe mir meine Ohropax tief in die Ohren und setze mir meine Schlafmaske auf. Es dauert noch lange, aber irgendwann schlafe ich ein.
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    • Day 9

      Regenwald und Gletscher

      February 22 in New Zealand ⋅ ☁️ 13 °C

      Gleich am Morgen machten wir eine kurzweilige Wanderung, den Swamp Forest Walk, beim Ship Creek die uns erste Eindrücke in die Sumpf- und Regenwaldlandschaft von Neuseeland gewährte. Der Aussichtspunkt ist auch bekannt für Delphinsichtungen. Wir haben heute aber leider keine gesehen. Unsere Route führte uns dann weiter Richtung Norden durch einsame und atemberaubende Regenwaldlandschaften zwischen der Westküste und dem Panorama der südlichen Alpen. Unsere Frühstückspause machten wir in der Bruce Bay. Kaffee und Muffins bekamen wir hier, mitten im Nirgendwo, überraschend bei einem Kaffeestand. Anschließend ging es zum Fox Gletscher der nach dem neuseeländische Premierminister William Fox 1872 benannt wurde. Eine kurze Wanderung brachte uns zum Ausblick von wo wir die Gletscherzunge gut erkennen konnten. Dann ging es weiter zum Lake Matheson welcher auch ein beliebtes Ausflugsziel ist. Den Franz Josefs Gletscher bestaunten wir gemeinsam mit vielen anderen Touristen. Es ist durchaus verständlich, dass der Ausblick auf den Gletscher viele Menschen anzieht, da die Landschaft doch sehr imposant einwirkt.
      Die Strecke zu unserem Tagesziel in Hokitika war dann doch zeitaufwendiger als gedacht. Hokitika ist eine weitläufig angelegte Kleinstadt, welche als Highlight einen tollen Strand mit Treibholzskulpturen sowie einen kleinen Canyon in dem man Abends eine Glühwürmchen Kolonie bestaunen kann, zu bieten hat.
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    • Day 3

      Sky Tower & Auckland Zoo

      February 22 in New Zealand ⋅ ☀️ 26 °C

      Eigentlich wollte ich heute auf die Insel Tiritiri fahren - wieder ein Tipp von Faith - doch es war leider kein Platz mehr für mich übrig. Jetzt stand ich da, um acht Uhr früh und hatte den ganzen Tag zur freien Verfügung.

      Also wanderte ich ein wenig im Viadukt Hafen herum, klärte einiges mit der Autovermietung und landete schließlich vor dem Sky Tower. Natürlich sah ich mir Auckland von oben an, was für eine Frage! Ein 360 Grad Blick, einfach toll.
      In der Sky Bar hatte ich dann ein längst überfälliges Telefon-Date mit Dominik. So klasse, wenn man in Kontakt mit zu Hause und seinem ältesten Patenkind sein kann, trotzdem man am anderen Ende der Welt sitzt 😍🤩🤗.

      Heute Morgen bekam ich von Peter und Inge einen Zeitungsartikel über die Australseeschwalben zugeschickt, eine extrem bedrohte Vogelart, die es nur auf der Nordinsel Neuseelands gibt. Ich las, dass es nur mehr 40 Stück davon gibt und dass 18 gesunde Küken im Zoo von Auckland ausgebrütet und aufgezogen wurden. Ich schloss fälschlicherweise daraus, dass ich sie im Zoo sehen würde, weshalb ich diesen aufsuchte.

      Die ersten zwei Stunden hatte ich ein schlechtes Gewissen, ein kleines Gefängnis für Tiere zu unterstützen. Bei der Fütterung der Kea bedankte sich dann eine Zoomitarbeiterin für den Besuch, denn durch den Eintritt werden wiederum Gelder gesammelt, um frei lebende Tiere zu schützen, zu zählen oder aufzunehmen, falls sie verletzt sind. Dann war mein Gewissen wieder beruhigter.

      Mein heutiges HIGHLIGHT war das Beobachten und hautnahe Erleben der Giraffen. Noch nie kam ich diesen eleganten und grazilen Geschöpfen so nahe.
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    New Zealand, Neuseeland, Seulandia Barô, Nieu-Seeland, Ziland Foforo, ኒው ዚላንድ, Nueva Zelanda, Nīwe Sǣland, نيوزيلاندا, ܢܝܘ ܙܝܠܢܕ, নিউজিলেণ্ড, Yeni Zelandiya, Яңы Зеландия, Neiseeland, Новая Зеландыя, Нова Зеландия, न्यूजीलैंड, Niusilan, Zelandi Koura, নিউজিল্যাণ্ড, ནིའུ་ཛི་ལན྄ཌ།, নিউজিল্যান্ড, Zeland-Nevez, Novi Zeland, Шэнэ Зеланд, Nova Zelanda, Sĭng-să̤-làng, Керла Зеланди, نیوزیلاند, Nova Zilanda, Yañı Zelandiya, Nový Zéland, Nowô Zelandzkô, Çĕнĕ Зеланди, Seland Newydd, Ny Zeeland, Zelandaya Newiye, 10.1073/pnas.0801507105, Nowoseelandska, ނިއުޒިލޭންޑު, ནིའུ་ཛི་ལེནཌ, New Zealand nutome, Νέα Ζηλανδία, Nov-Zelando, Uus Meremaa, Zeelanda Berria, زیلاند جدید, Nuwel Selannda, Uusi-Seelanti, Nýsæland, Nouvelle-Zélande, Novèla-Zèlande, Nei-Sialun, Nij-Seelân, An Nua-Shéalainn, Eni Zelandiya, Sealainn Nuadh, Nova Celandia, न्यूझीलंड, 𐌽𐌹𐌿𐌾𐌹𐍃 𐍃𐌰𐌹𐍅𐌰𐌻𐌰𐌽𐌳, ન્યુઝીલેન્ડ, Yn Teelynn Noa, Nuzilan, Néu Sî-làn, ניו זילנד, न्यूज़ीलैंड, Nouvèl Zelann, Új-Zéland, Նոր Զելանդիա, Nove Zelanda, Selandia Baru, Nov-Zeland, Baro a Selanda, Nova-Zelando, Nýja-Sjáland, Nuova Zelanda, ニュージーランド, zis. poi cnino, Selandia Anyar, ახალი ზელანდია, Jana Zelandiya, Ziland Tamaynut, ЩIэ Зилэнд, Nyuzilandi, Жаңа Зеландия, Nutaaq Zeeland, នូវែលហ្សេឡង់, ನ್ಯೂಜಿಲೆಂಡ್, 뉴질랜드, Джангы Зеландия, Выль Зеландия, Mordir Nowydh, Жаңы Зеландия, Nova Zelandia, Mueva Zelanda, Neiséiland, ЦӀийи Зеландия, Niyuziirandi, Nui-Zieland, Neuva Selanda, Növa Zelanda, Zelandɛ ya sika, ປະເທດນູແວນເຊລັງ, Naujoji Zelandija, Zelanda wa mumu, Jaunzēlande, 紐西蘭, Aotearoa, Нов Зеланд, ന്യൂസിലാന്‍റ്, Шинэ Зеланд, У Зеланди, နယူးဇီလန်, نیوزلند, Niu Djiran, Yancuīc Zetlālpan, Sin Jia̍t-lân-jia, Nòva Zëlanna, Niegseeland, न्युजिल्याण्ड, न्यु जिल्यान्द, Nieuw-Zeeland, Novi Selande, Nouvelle Zélande, Nòva Zelanda, ନ୍ୟୁଜିଲାଣ୍ଡ, Ног Зеланди, ਨਿਊਜ਼ੀਲੈਂਡ, Novèle-Zilinde, Nyuu Ziilan, Nowa Zelandia, Neuva Zelanda, نیوزی لینڈ, نیوزیلنډ, Nova Zelândia, Musuq Silanda, Nuvelizelandi, Noua Zeelandă, Новая Зеландия, Новый Зеланд, Nuveli Zelande, न्यूजिलैण्ड्, Саҥа Зеландия, Noa Zelanda, Nova Zilanna, Ođđa-Selánda, Finî Zelânde, Naujuojė Zelandėjė, නවසීලන්තය, Nova Zelandija, Niu Sila, Neyuusilaand, Zelanda e Re, Нови Зеланд, Nya Zeeland, Nowo Zylandyjo, நியூசிலாந்து, న్యుజిలేండ్, Зеландияи Нав, นิวซีแลนด์, Täze Zelandiýa, Nuʻusila, Niu Silan, Yeni Zelanda, Яңа Зеландия, يېڭى زېلاندىيە, Нова Зеландія, نیوزی ینڈ, Yangi Zelandiya, Nova Zełanda, Uz Zelandii, Nieuw-Zêeland, Nula-Seleäns, Nouve Zelande, Bag-o nga Zelanda, Seland-Gu-Bees, 新西兰, Шинзелендин Орн, ניו זילאנד, Orílẹ́ède ṣilandi Titun, Saen Saelanz, Nieuw-Zeêland, i-New Zealand

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