Nicaragua
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127 travelers at this place:

  • Day198

    Bocas del Toro - Ngäbe Buglé

    March 28 in Nicaragua ⋅ 🌬 25 °C

    Ich sitze im Taxiboot von Sebastian.
    Er bringt mich nach Bastimentos, einer Insel im Bocas Del Toro Archipel, auf der das Dorf „Salt Creek“ liegt. Dort wohnen angeblich Mitglieder des indigenes Volkes der Ngäbe Buglé. Meine endlose Neugierde an anderen Kulturen zieht mich dorthin. Das Dorf ist recht weit weg und ich weiß noch nicht mal wirklich, ob ich die Eingeborenen dort überhaupt sehen werde. Normalerweise bucht man eine Cultural-Tour dorthin, dann ist alles für einen organisiert. Meistens sucht man dann noch Delfine, schnorchelt und fährt an irgendwelche Strände. Ich will aber NUR die Kultur der Ngäbe Buglé kennen lernen, ohne Delfinjagd.
    So sitze ich jetzt bei meinem Privatfahrer Sebastian im Boot. Wir schießen über die Wellen, vorbei an den verschiedenen Inseln des Archipels. Über das laute Dröhnen des Motors hinweg unterhalten wir uns schreiend miteinander. Ich erzähle ihm, dass ich unbedingt die Ethnie Ngäbe Buglé kennenlernen möchte. Da grinst er und sagt, dass ich einen davon direkt vor mir habe. WHAT? Was für ein Zufall. Ein Fuchs wie ich bin, frage ich ihn, wo denn sein Dorf liegt und ob wir nicht dorthin fahren können. Ganz verlegen meint er, dass er aus San Cristobal auf der Isla Cristobal kommt. Und ja. Alle Dorfbewohner seien Ngäbe-Buglé. Ob ich denn wirklich statt zum touristisch erschlossenen Salt Creek (unser eigentliches Ziel) zu seinem Dorf will.
    Ich jauchze fast vor Freude. Was für ein Glück ich schon wieder habe.
    Natürlich will ich in sein Dorf. Sebastian scheint es riesig zu freuen. Und ich sehe auch einen stolzen Glanz in seinen Augen.
    Also machen wir kehrt und steuern die Isla Cristobal an.

    So schnell kann es gehen und der Bootstaxifahrer wird zum persönlichen Guide. Sebastian führt mich ins Dorf und stellt mich der Vorsitzenden (von welchem Verein habe ich vergessen) vor.
    Ihr Name ist Damaris. Sie steckt in einem der traditionellen Kleider. Selbstgenäht, wie sie stolz berichtet. Auf diesen sogenannten Nagua sind Dreiecke und meistens Wellen zu finden, welche für die Berge und den Ozean stehen. Beides wichtige Lebensgrundlagen für die Ngäbe.
    Als sie erfährt, dass ich auch gerne nähe und es sogar unterrichte, ist sie völlig aus dem Häuschen und zieht mich an der Hand hinter ihr her. Wir laufen quer durchs Dorf, grüßen alle möglichen Leute und gehen dann Holztreppen zu einem Holzhaus über dem Wasser hoch.
    Sie ruft in ihrer Sprache etwas ins Haus und plötzlich kommen zwei bildschöne Mädels heraus. Sie tragen kurze Hosen und T-shirt’s. Da die Mama aber so stolz auf ihre Naguas ist, steckt sie ihre Töchter in diese bunten Kleider. Schaut das herzig aus! Damaris hat insgesamt 5 Töchter, jedoch nur Lina und Roxana sind gerade zuhause. Als die 15jährige Roxana erfährt, dass ich Mathelehrerin bin, funkeln ihre Augen und sie meint, sie liebt Mathe. Wow. So eine Reaktion bekomme ich nicht oft von einem Teenager.
    Unser Gelächter lockt die Oma aus dem Haus. Isabel ist 74 und kann kein Spanisch, da sie nie zur Schule ging. Aber mit Damaris als Übersetzerin klappt die Konversation bestens. Damaris ist so nett und übersetzt von spanisch auf ihre Sprache Guaymí.

    Plötzlich fragt mich Damaris, ob ich bereit bin. Ich weiß zwar nicht für was, aber ok. Es kann ja nur gut werden. Also folge ich ihr und wir treffen eine Freundin von ihr. Zusammen zeigen sie mir, wie sie die traditionellen Kraar-Taschen herstellen.
    Kurz vor Vollmond gehen alle Frauen auf den Berg hinterm Dorf, dort werden Äste der Pflanze „pita“, die bis zu 15 Meter hoch wachsen kann, abgeschnitten.
    Zuhause angekommen werden deren Fasern vom Rest getrennt, indem man darauf mit einem Bambusholz auf und ab reibt.
    Die Fasern werden anschließend gewaschen und dann 5 Nächte unter dem Vollmond getrocknet. Ist der Mond nicht voll, werden die Fasern nicht weiß, sondern gelb.

    Die getrockneten Fasern werden dann teils mit natürlichen Färbemitteln eingefärbt und schließlich in aufwendiger Handarbeit zu Taschen, Haarbändern und Ketten verhäkelt.

    Wir tauschen uns noch eine Weile aus, über Schnee, über Häkeln und Nähen, über Schule und über Lieblingsessen.

    Ich bin überglücklich, dass ich diese authentische Erfahrung machen durfte. Manchmal muss man einfach spontan sein, damit das Leben die wunderbarsten Dinge in die Wege leiten kann.
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  • Day198

    Felix der Unbesiegbare

    March 28 in Nicaragua ⋅ 🌬 25 °C

    Gastautor Felix H. (der sich immer beschwert, dass er in meinen Berichten als peinlicher Verlierer dargestellt wird):

    "WOW! 4 MINUTES AND 15 SECONDS! YOU COULD BE MY TEACHER!"
    Wie so oft übertraf ich mich mal wieder selbst. Beim regungslosen Luftanhalten im Wasser knackte ich direkt die Grenze der Lehrerprüfung und begeisterte meine Freedivelehrerin Mara. Was sag ich, sie jubelte! Vermutlich war sie direkt verliebt - kein Wunder.
    Beim späteren Tieftauchen entlang der Leine mit Flossen war ich direkt auf 20m. Tiefer darf man nicht beim ersten Kurs. Naja bevor es mir langweilig wird bin ich halt dann einfach auf die verschiedensten Arten nach unten. Im Froschstil ohne Flossen, nur mit den Händen runterziehen, Augen auf, Augen zu, Kopf nach oben, Kopf nach unten... und immer wieder 20 Meter. Mara flippte verständlicherweise total aus: "I can't teach you anymore".
    Ich nickte verständnisvoll, zwinkerte ihr zu und streichelte ihr mit meinem nassen Handrücken sanft über die Wange - Gott muss ich unwiderstehlich sein!
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  • Day151

    10.3 León Cathedral

    January 21 in Nicaragua ⋅ ⛅ 31 °C

    I visited the cathedral of León witch is kind of a must do, because it is the largest of its kind in Central America. It full name is „Insigne y Real Basílica Catedral de la Asunción de la Bienaventurada Virgen María“. What a tongue breaker.
    Although it is not super impressive, I still liked it and walking on the roof is a cool thing.

    Because of that specific day I was there, I also attended (unintentionally) the celebration of poetry, which is a big thing in León.
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  • Day5

    Rest day

    February 4 in Nicaragua ⋅ ☀️ 34 °C

    Hmmmm. Something I ate is not setting well with my bowels. This morning I feel pretty bloated and have discomfort in my belly. I think it my have been the Tzaziki that we ate yesterday. Boot Camp is thankfully cancelled as the surf time is at 6:30 am due to the tides.

    Both Ben and I skip surfing this morning. Instead we have coffee and relax. We still head to the beach to watch how the surfers are doing with the waves.

    Yoga starts at 8:30. The session is not extremely challenging but I do not feel any better. Everytime we do a twist my belly tells me to watch out. I listen to my body and make smaller movements or take breaks when needed. At the end of the session I feel awful.

    I'm still hungry even though I don't feel the best. I have a smaller breakfast and avoid foods that could cause some discomfort. I decide to take it easy for the rest of the day ad chill in a shaded area by the beach. Some of the folks decide to go play in the water and it looks like fun. I feel better from time to time but no enough to go out in the ocean or in the direct sun.

    We eat lunch in early afternoon. After having some food there is a padle board activity organized for those who are interested. I decide to give it a try as I'm told it's pretty easy and you can stay in the shade for a good part of the ride.

    We have a 15 minute ride to get to our starting point. Security in vehicles does not follow the same standards as in Canada; seat belts are optional and beer is permitted. The girls decide to sit in the back of the pickup truck for the ride. Travelling on dirt roads we get to our starting point where there are a couple guys on the river with the paddle boards and kayaks waiting for us.

    The mangroves are interesting and the water is nice. We start in a wide area of the river and end up in a narrow section where we need to be precise with our "driving". We Paddle for about an hour and a half before we get to a marina. The pickup truck is there waiting for us to bring us back home. I decide to ride in the back of the pickup for our return.

    Supper is served not too long after we arrive. After dinner the are local dancers who come and give a demonstration of local dancing and also provide some dancing lessons. Some of us are pretty tired so I head of to one of the cabanas for a chat with a glass of rum while Ben gives some dance moves a try with Basia before joining us later.

    Sleep is well invited tonight.
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  • Day164

    10.7 A night on Tahiti island (Granada)

    February 3 in Nicaragua ⋅ ⛅ 30 °C

    The owner of Hostal Azul (Darío) invited some people of the hostel to join his birthday party on a little island near to Granada. So we prepared and went with the boat.

    It was awesome. Lot of fun there and as well in the hostel. Total recommendation!

    When do you get the chance to rent a whole island?Read more

  • Day170

    10.11 Ojo de Agua

    February 9 in Nicaragua ⋅ ☀️ 27 °C

    What amazing pool to swim in!

    Ojo de Agua is a natural pool, which means there is a little river flowing through it so the water stays fresh and clear. However, it is so slow, that you can easily swim back and forth in it.

  • Day168

    10.10 Maderas Volcano

    February 7 in Nicaragua ⋅ ⛅ 22 °C

    Finally, another volcano to hike. And it was an adventure! Starting with the way up: The carve your way through jungle on slippery and muddy ground until you reach the top, where you are presented a beautiful view which you can enjoy while your head is being blown around by wind bows.

    The way down on the other hand was very different. Much more mud and slippery stone, as well as exposed tree roots you have to walk on. Even better, it was getting dark. Very dark. So the only way to see were the phones, because we had no other light source. Took us longer than expected.Read more

  • Day171

    10.12 Meetup

    February 10 in Nicaragua ⋅ ☀️ 29 °C

    How random is that?
    We ran into two couples that were also with us in the hostel in Granada. Three different groups independently met on Ometepe at the “Maria Jesus Sunset Spot”, without knowing that the others were there as well.

    In total, 7 people, of which 5 were also on the island we rented.

  • Day148

    10.1 León (Nicaragua)

    January 18 in Nicaragua ⋅ ☀️ 32 °C

    If there is one thing I can say about Nicaragua so far, then it is totally worth it and not an issue to travel at all at the moment. There are no protests at the moment and even if, are they purposed towards the government and not the tourists. I feel totally safe as I did in Guatemala.

    Hostel awesome, weather awesome (~35°C), water awesome, cat awesome, ... life awesome!

    Even turtles in the museum of art, which is a great one by the way, although they could think about the grouping of the pieces, high does not seem to follow a rational?!?
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  • Day150

    10.2 Staying at the beach of León

    January 20 in Nicaragua ⋅ ☀️ 33 °C

    The sand at the beach of León is not white nor black, but a darker grey in between. This makes the sand get very hot ... very!
    Even the water is quite warm, although if you are still wet the wind provides a solid chill. Consequently, you (sun)burn yourself while feeling cold if you are not careful, because the sun is intense.

    Other then that: nice food, nice sunset, nice stay!
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You might also know this place by the following names:

Republic of Nicaragua, Nikaragua, ኒካራጓ, 니카라과, ニカラグア, ନିକାରାଗୁଆ, นิการากัว, นิคารากัว, ນິຄາລາກົວ, នីការ៉ាហ្គ័រ, ประเทศนิการากัว, สาธารณรัฐนิการากัว, i-Nicaragua, Nekaraguwa, Nicanahuac, Nicaragoa, Ni-ca-ra-goa, Ni-ca-ra-goa (Nicaragua), Nicaragua, Nicarágua, Nicaraguadukɔ, Nicaragwa, Nicearagua, Nikalakua, Nikaraagua, Nikaraaguwa, Nikaragoà, Nikāraguvā, Nikaraguvän, Nikaraguwa, Nikaraguwaa, Nikaragva, Níkaragva, Nikaragvo, Nikaragwa, Nikaraqua, Orílẹ́ède NIkaragua, República de Nicaragua, نیکاراگوآ, نیکاراگوا, نکاراگووا, نیکاراگوئه, نکاراګوا, نيكاراجوا, نيكاراغوا, ניקאראגואה, ניקרגואה, Νικαράγουα, Никарагва, Никарагуа, Никараква, Нікарагуа, Нікараґуа, ནི་ཀ་ར་གུ་ཨ།, Նիկարագուա, ნიკარაგუა, निकारगुवा, निकारागुआ, निकारागुवा, निकाराग्वे, નિકારાગુઆ, నికరాగువా, ನಿಕಾರಾಗುವಾ, நிகாரகுவா, നിക്കാരഗ്വ, নিকারাগুয়া, নিকারাগোয়া, နီကာရာဂွာ, නිකරගුවාව, ニカラグア共和国, 尼加拉瓜

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