Panama
Panama

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163 travelers at this place:

  • Day132

    Es gibt sie also auch hier, diese paradiesischen Strände fernab von Massentourismus und All-inclusive-Hotellerie. Auf den kleinen und teils etwas abgelegenen Bocas del Toro Islands an der karibischen Küste Panamas. Herrlich. Vielleicht liegt die Einsamkeit aber auch einfach daran, dass kürzlich die Regenzeit und somit Low-Season begonnen hat. Wir merken davon aber noch nicht viel und den Mossad, der ganz offensichtlich eine zweitägige Betriebsfeier in unserem ersten Hostel veranstaltete, scheint dies ebenfalls nicht zu stören. Wie schon auf den San Blas Islands, ist das Wetter meist auf unserer Seite und Sue ist nach all den Bräunungs-Sessions nachts teilweise schwer auszumachen. Nicht so unter der Dusche, da erinnern ihre Tan-Lines zwischen Hüften und Hupen irgendwie an Kinderschokolade. Naja, wems gefällt. Wie gesagt, ich setze da eher auf noble Blässe und überlasse das ledrige Äussere meinen Schuhen.

    Da wir nicht wie die beiden AG-Mädels mit Tauchschein beschäftigt sind, beschäftigen wir uns grösstenteils mit Schnorcheln und dem hier äusserst beliebten "dolce far niente". Ausserdem spielen wir gelegentlich mit Holzklötzen und einer dreissig Meter Rutsche, von der abgelegenen und - wie wir nach dem erhaltenen Upgrade finden - super geilen Bambuda Lodge direkt ins Meer. Und mit Deep-Boarding lernen wir sogar noch etwas Neues kennen und lieben. Ein Boot zieht eine Art Flügel hinter sich durchs Wasser, an dem man sich festhält und durch geschicktes Kippen abtauchen und vorbei an allerlei Meeresbewohnern durch Korallenriffe "fliegen" kann. Zumindest so lange man die Luft anhalten kann. Ausserdem zeigt uns einer der Guides neben Faultieren und Delphinen ihr eigenes Hollywood. Wie er uns stolz erklärt, würden an diesem Strandabschnitt mehr Sterne am Boden liegen, als auf dem Walk of Fame. Haha, total lustig. Ich würde ja mitlachen, habe aber eben erfahren, dass sich eines meiner Investments anders entwickelt als erhofft. Neben Bitcoins.

    Der ICO des Jane Seymour Diamonds versprach einen Anteil an einem mehrere Millionen teuren blauen Diamanten und die Teilnahme an der Verlosung für ein Dinner im Wert von $1'000'000. Genau, ein dreitägiges Essen für eine Million Dollar. Für mich eine sichere und klare Sache. Das Ding gewinne ich und Diamanten im Portfolio sind auch nie verkehrt. Zusammen mit meinem Freund Marc, der wie ich nie im Casino war und ausschliesslich in todsichere Anlagen investiert, steige ich im grossen Stil ein. Für knapp über hundert Stutz sichern wir uns siegessicher Anteile dieses Millionen-Geschäfts. Um so erstaunter war ich, als ich just in Hollywood die Nachricht erhalte, dass der ICO aufgrund von mangelndem Interesse abgebrochen wurde und man an der Rückzahlung arbeiten würde. Schade. Scheinbar hat ausser uns niemand dieses grandiose Investment verstanden. Tsss.

    Da das Millionen-Dinner vom Tisch ist (anstatt darauf) und wir hier auch sonst keine vollen Terminkalender haben, standen wir während den sieben Tagen in und um Bocas del Toro vergleichsweise viel in der Küche. Trotz rudimentärer Infrastruktur wurde wiedermal richtig und viel gekocht. Das ist (meistens) gut fürs Budget und ich koche auch einfach verdammt gerne. Da der Ofen im zweiten Hostel aber wider erwarten defekt ist, wird aus den geplanten gefüllten Peperoni auf schwarzem Quinoa gestützt von Potato-Wedges eben Zitronen-Quinoa und Peperoni-StirFry mit Hacktätschli auf Champignon-Rahmsauce. Uns und der im gleichen Hostel hausenden AG-Connection hat es trotzdem geschmeckt. Ausserdem sprang bei der Änderung noch eine knusprige Käse-Röschti zum Zmorge raus. Reste gab es keine nennenswerten. Leider.

    Das Highlight in Bocas del Toro sollte ein Showdown am letzten Tag zwischen Sue und mir am Ping-Pong-Tisch werden. Die am Vorabend im angetrunkenen Zustand und kurz vor dem Einschlafen eingegangene Wette lautete 15:0 um hundert Stutz. Es würde also nicht darum gehen, wer gewinnt oder ob Sue einen Punkt macht. Nein, es würde einzig um die Frage gehen, ob ich bei 15 zu erzielenden Punkten einen Fehler machen würde. Mit Kurt als Vorbild (wobei der sich wohl mindestens einen Fehlpunkt als Versicherung ausbedingen würde) und getrieben von grenzenloser Selbstüberschätzung - ein ständiger Begleiter und oft guter Berater in meinem Leben - schien mir die Wette ein No-brainer - wie damals der Jane Seymour Diamond ICO. Natürlich mache ich keinen Fehler! Diese Einstellung relativiert sich bereits beim zweiten Ballwechsel. 1:1. Fuck! Trotzdem, ich würde es wohl wieder genau so machen. Fehlpunkt-Versicherung ist was für Kurt. Der gewinnt zwar deutlich mehr Wetten als ich, aber darum geht es ja nicht. Oder doch?

    So, fertig Panama. Auf nach Costa Rica.
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  • Day124

    Wie dieser Post beweist, haben wir auch diese Überfahrt völlig unerwartet überlebt. Die Quest hat uns sicher und (beinahe) unbeschadet von Kolumbien nach Panama gebracht. Ein 60 Fuss grosses Segel- und Tauchschiff mit Stahlrumpf und überdimensioniertem Watermaker, was nach Ansicht von Göran, unserem schlaksigen schwedischen Skipper sowie Eigner und Erbauer der Quest, den Unterschied von Campen zu einem vernünftigen Leben an Board macht. Ich stimme ihm zu. Robin im Geiste auch. Gebaut zwischen 1995 und 2011, ist das Schiff trotz tausender Seemeilen auf dem ganzen Globus in bemerkenswertem Zustand. Beim erstabendlichen Briefing an Bord hält Göran - der ganz Seebär ununterbrochen raucht - eine weitere Überraschung für uns bereit. So darf man in ganz Südamerika kein Toilettenpapier in die Schüssel schmeissen, aber auf der Quest schon. Wow, mit so viel Luxus hat wohl niemand gerechnet. Zumindest ich als „höchst-selten-auf-dem-Schiff-Scheisser“ nicht. Ja dann schwinge ich mich doch gleich mal aufs Töpfchen. Auf die Frage, ob ich denn im Gemeinschafts-Bad nochmals kurz das Fensterchen für ein wenig Lüftung öffnen darf, da wir ja immer noch im Hafenbecken von Cartagena und noch nicht auf offener See sind, hat Göran aber auch eine überraschende Antwort parat. Nein. Der Anker war bereits oben und so würden die Luken (von ihm!) frühestens in 36 Stunden, wenn wir die San Blas Islands erreicht haben, wieder geöffnet. Hmm, der Typ hat Prinzipien. Das gefällt mir. Auf den Topf mit geschlossenem Fenster eher weniger. Müssen die Geschäfte eben warten. Vorerst.

    Mit an Bord ist neben den sieben Passagieren auch Amanda, eine zierliche Französin, die sich um unser leibliches Wohl sorgt und den Skipper bei längeren Lags ablöst. Und das mit der Verpflegung macht sie wirklich erstklassig. So abwechslungsreich, lecker und ausgewogen wie auf der Quest, habe ich noch auf keinem Schiff gegessen. Den Rest muss der gute Göran beurteilen. Erst seit wenigen Monaten auf See, erinnern Amandas feine Gesichtszüge und kurz geschorenen Haare an die junge Sinéad O‘Conner - die durchgeknallte Nudel. Hoffen wir also, die Ähnlichkeit bezieht sich lediglich auf Äusserlichkeiten. Amanda scheint ausserdem noch an ihrer Hochsee-Konditionierung zu arbeiten, während wir Gäste uns auf Anraten des Captains mit kleinen Pillen gegen Seekrankheit absichern. Nach einer ersten von insgesamt zwei schwülwarmen Nächten mit geschlossenen Luken und wenig Schlaf auf offener See, steht am Morgen ruck-zuck Kaffee und Frühstück bereit. Zwei Sekunden später stellt sich die gute Amanda an die Reling und kotzt erst mal beherzt ins Meer. Die schwankende Küche fordert bereits ihr erstes Tribut. Kaum ausgekotzt, teilt Amanda aber bereits wieder ein Lächeln wie Audrey Tautou in Die fabelhafte Welt der Amélie mit uns (https://goo.gl/images/VWQMy3) und säuselt ein kurzes „better“, als sie sich an mir vorbei und zurück in die Küche schleppt. Ein skurriler aber schöner Moment. Danke, Amanda.

    Im Laufe des Nachmittags macht sich Amanda dann noch mehr Freunde, als sie mit einer Schüssel Marshmallows und Cocos-Caramel-Lollipops auf Deck erscheint. Enthusiastisch lutsche ich drauf los, wobei ich natürlich viel zu wenig Geduld für einen Lolli mitbringe und anfange darauf rumzubeissen. Meinem rechten Schaufelzahn passte das gar nicht, also gibt der von Dr. Götz schon mehrfach behandelte Arsch doch einfach nach und bewirft mich mit einer seiner Ecken. Gehts noch? Gerne hätte ich von einer heroischen Aktion berichtet, bei der ich zwar ein Stück Zahn verloren, dafür aber Schiff und Besatzung gerettet hätte. Aber nein, ich habe einfach nur auf diesem verdammten Lolli rumgekaut. Auch wenn die völlig überflüssige Scheissaktion nicht schmerzt, hoffe ich doch sehr, dass Panama eine vernünftige Zahnklinik hat. Wer weiss, wann wir für ein nächstes Touri-Shooting mit Gratis-Bier gebucht werden?! Danke, Amanda. Als wir nach 34 langen Stunden endlich die San Blas Islands erreichen, bereiten uns unzählige verspielte Delphine einen warmen Empfang. Sue is total aus dem Häuschen, als wir neben grossen Gruppen Atlantic-Spotted-Dolphines eine Gruppe von teils über zwei Meter langen Bottle-Nose-Dolphines entdecken, die unsere Bugwellen für ein wenig Body-Surfing nutzen. Den Anblick hat sie sich schon soo lange gewünscht. Dem Bord-Frieden (bzw. meiner psychischen Verfassung nach dem Zahnzerfall) zu liebe, schreibe ich die Delphin-Sichtung ebenfalls Amanda zu. Sicher alles ihre Freunde. Danke, Amanda.

    Die Ankunft auf den San Blas Islands - eine Ansammlung von Sandhaufen mit Kokos-Palmen obendrauf oder eben das, was Google beim Begriff „Paradies“ an Bildern ausspuckt - bedeutet auch endlich ein Sprung ins wohltemperierte karibische Blau, um den ganzen Schweiss der letzten zwei Tage und Nächte abzuwaschen. Herrlich! Das gilt auch für die Riffe, an denen wir die folgenden Tage schnorcheln. Es wird maritim (fast) alles geboten, was wir uns von den Galapagos-Inseln gewohnt waren. Dazu gehören neben all den tropischen Fischen und Kreaturen natürlich auch Rochen und Cremeschnitten - also Haie. Amanda ist ebenfalls begeisterte Schnorchlerin und ich bin mir ziemlich sicher, dass die ganzen Fische auch ihre Freunde und nur wegen ihr da sind. Danke, Amanda. Als sie uns dann am ersten ruhigen Abend nach der Überfahrt frischen Lobster serviert, den der Fischer kurze Zeit zuvor im Einbaum angeliefert und einzeln vor unseren Augen auf brutalste Weise auseinander gerissen und ausgenommen hat, habe ich ihr das mit dem Zahn schon fast wieder verziehen. Und nachdem wir tags darauf nach paradiesischem Schnorcheln auch noch mit Koksnüssen und Rum (zusammen ergibt das die legendären Coco Locos) am Strand empfangen werden, ist die entstandene und alles andere als intellektuell wirkende Zahnlücke vollends vergessen. Danke, Amanda. 

    Neben uns beherbergt die Quest bei dieser Überfahrt noch drei Schweizer Mädels und ein irisches Pärchen. Wir verstehen uns blendend. Kein Wunder, kommen die Mädels ja aus den Kantonen AG und BE und nicht aus ZH oder SG. Nicht dass das wirklich eine Rolle spielen würde, aber ein gelegentliches Züri- und Ostschweiz-Bashing tut in etwa gleich gut, wie auf Jorges scheiss Schnorchelausrüstung rumzutrampeln oder drängelnde Kinder beim Gepäckband rumzuschupsen. Alles in Allem also ein wunderbarer Karibik-Törn, bei dem der Skipper immer ein Lächeln im Gesicht hat. Auch kein Wunder bei dem Arbeitsplatz (und meiner Gesellschaft). Göran, aus dessen Feder das gesamte Programm (und Menu) entsprang, verdient definitiv Bestnoten. Wir hatten mit einem eher spartanischen Törn mit simpler Küche gerechnet und einen luxuriösen all-inclusive Karibik-Cruise mit unzähligen Highlights bekommen. Ich habe mich daher vorsorglich auch schon auf die Liste von Görans nächster jedoch zeitlich noch nicht definierter Atlantiküberquerung setzen lassen. Schliesslich kennt er sich neben menschenwürdigen Toiletten und ausgezeichneten Speiseplänen als einer von wenigen auch mit Monsterwellen, genannt Freak-Waves, aus (der schnittige Schwede ab 25:22 - https://youtu.be/mC8bHxgdHH4). Geile Siech!

    Die fünf Tage auf der Quest gehören definitiv zu den Highlights unserer bisherigen Reise. Danke, Amanda. Und Göran. Jetzt Panama City. Noch ohne Plan. Ausser Zahnarzt. Danke, Amanda.

    Einen Clip zum Törn gibt's hier: https://youtu.be/xq0CNal-MhA
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  • Day194

    Chiquita

    May 22 in Panama

    Und es geht weiter, nach dem wir nun die ersten Tage wieder auf dem Festland unterwegs waren geht es diesmal auf eine weiter Inselgruppe im Karibischen Meer in Panama. Nach dem die Freuden über den Bus groß war kam auch postwendend die Ernüchterung. Das Mikroklima in so einem Container, so wie auch der Regen beim Packen des Containers sind nicht spurlos am Bus vorbei gegangen. Die beiden Faktoren trugen dazu bei das unter anderem das Lenkrad mit einem Schimmel Flaum über zogen waren, auch die Helme der Motorradfahrern und diverse Teile im Bus ( die Decke der Fahrer und Beifahrersitz usw.). Die neuerliche Wendung forderte eine Grund Reinigung und Trocknung des zu Hauses auf Zeit. Für diese Vorhaben war die richtige Unterkunft notwendig so entschieden wir uns wieder ins Hostel Wunderbar in Puerto Lindo zu fahren. Es war bereits abends als wir in dem Hostel waren so wurden noch schnell die Schlafsäcke aufgehangen das diese bis zum nächsten Tag trocknen konnten und ein Entfeuchter der besorgt wurde, wurde aufgestellt. Am nächsten Tag war dan Großputz ( Frühjahrs Putz wen man so will) angesagt und bei strahlendem Sonnenschein Eisern durchgezogen. Nach einer weiteren Nacht ging es dann auf in Richtung Panama Kanal und vorbei an Panama City an eine Tankstelle mit allen Annehmlichkeiten (Dusche und WC), ein kurzer einkehrschwung in einer Queseria bescherte uns ein Stück Knoblauchbutter und ein doch ganz gutes Brot mit einzigem Nachteil es war mit getrockneten Aprikosen. Kurzerhand wurde das süße Brot fürs Frühstück zurück gelegt und es gab Ciabatta zum Vesper. Weiter ging es für uns an einen Strand am Pazifik an dem wir uns herzlich entspannten und eine schöne Nacht in völliger Abgeschiedenheit verbrachten. Ein Abstecher in die Berge nach Santa Fe bescherte uns eine kleine Wanderung zu drei Wasserfällen und ein kühles Bad in einem Gebirgsbach bevor es auf einem Aussichtspunkt zur Nachtruhe ging.
    Für die Weiterfahrt war ein 20km langer Sandstrand geplant und auch als Geburtstagswunsch von Dolly war dieses das Ziel. Dererste Standort war zwar zum Sonnenbaden und einem Nachmittag am Strand bestens geignet aber für die Nacht ging es auf einen Platz neben an mit Duschen und Toiletten, der abendliche Regen machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung so das wir kurz entschlossen Essen gingen. Das nächste Ziel sollte dann eine Bergregion werden die allerdings wegen schlechten Wetter Aussichten in eine Fahrt Richtung Karibikküste abgewandelt wurde. Das Ziel die Insel von Bocas del Toro, mit einer Fähre ereichbar ist, war auch der Übernachtungs Platz (in der Warteschlange um die erste Fähre zu erwischen, es wurde dann aber leider erst die zweite). Auf der Fähre bot sich uns dann der Anblick wie groß doch der Chiquita Konzern ist mit eigenen Hafen, Schiffen und Containern. Auf der Insel angekommen wurde das erste Ziel eine Deutsche Bäckerei die wohl mit gutem Brot froh lockte, leider sind Geschmäcker verschieden und deutsche Brote auch.
    Hier haben wir auch einen Strand besucht der Starfish Beach heißt,( Seestern Strand) und seinem Namen aller Ehre macht heute gehts noch auf die andere Seite und vielleicht sieht man dort Schildkröten bei der Eiablage. Danach werden wir relativ zügig nach Costa Rica weiterreisen.
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  • Day183

    Wir haben ein Hotel in der Innenstadt in Catagena bezogen welches nah der eigentlichen Altstadt lag( 5 geh Minuten) aber weit genug entfernt das man nicht die reichlich überzogenen Touristen Preise zahlen musste. Von unseren brasilianischen Container-Partner haben wir erfahren das es die Möglichkeit gibt auch mit einem Segelschiff nach Panama über zusetzen und bekamen auch gleich einen Kontakt der Agentur. Dolly hatte dann auch gleich angefangen Informationen einzuholen zu besagten Segelschiffen. Am Samstag Morgen haben wir uns dann gleich mal einen Platz auf einem Katamaran reserviert der wie sich herausstellte nicht voll ausgebucht war(10 statt 18 Personen). Während unserem Aufenthalt in Cartagena wurden Museen besucht und mal wieder nicht viel gemacht da wir uns einen Ausflug auf die vorgelagerten Inseln durch unseren Segel Turn ja sparen konnten. Ein treffen am Sonntagabend mit dem Captain und den Mitreisenden war eine nette Einstimmung bevor es dann am Montagabend um Acht auf's Boot ging. Auf dem Treffen, trafen wir dann auch einen alten bekannten wieder, Peter der Bruder der Kanadischen Familie von unserem Strandurlaub in Kolumbien war einer der mitreisenden. Neben ihm waren noch ein weiterer Deutscher ein Österreicher, eine Norwegerin, eine Holländerin, drei Briten und die Crew die aus dem Französischem Kapitän David, dem Argentinier Luise, dem Kuna Oliver ( Kuna sind die indigenen Ureinwohner der San Blas Inseln) und der Schiffköchin Kate aus Kanada/Frankreich bestanden. Also konnte es ja losgehen. Am Abfahrts Tag mussten wir um 13 Uhr aus unserm Hotel raus, davor wurden die Rucksäcke schon Wasserdicht verpackt und ein kleiner Rucksack für die Kabine gepackt. Wir verbrachten dann nach einem Mittagessen und einer kurzen Taxifahrt ca. 6 in der Nähe der Marina von der aus wir ablegen sollten, als Peter dann ankam gingen wir auf ein Bier in die Marina um kurz darauf etwas Proviant in Form von Bier und Rum für die Überfahrt zu kaufen. Nach und nach trafen dann auch der Rest der Truppe ein und wir wie auch unser Gepäck wurde mit dem Dingi auf unseren Katamaran auf Zeit gebracht. Nach einer Einweisung und der Kabinenverteilung legten wir ab. Es ging aus Dem Hafen von Cartagena auf's offene Meer. Da wir uns in der Regenzeit befinden war mit wenig Wind zu rechnen was den Kapitän dazu brachte mit Motor zu fahren anstelle von Segeln zu können. Wir hatten relativ ruhige See (glücklicherweise, Dolly ging's trotzdem nicht so Prächtig da es in der Kabine stickig und ein ganz schönes geschaukel war) was nichts daran geändert hat das wir wie betrunken auf dem Schiff rum schaukelten. Das stetige festhalten beim bewegen an Bord war wichtig und beim Benutzen der Gypsy- Toilette ( von Bord Pinkeln) verlangte das Bescheid geben seines Vorhabens um nicht unbemerkt über Bord zu gehen. Die erste Nacht mit wenig schlaf überstanden ging es Dolly auch wieder besser. Uns stand ein Tag auf offener See bevor, und ein Stop im Nichts um ein Bad zunehmen auf Hoher See.😎 Nach diesem Erlebnis mussten wir oder durften wir dann wieder den restlichen Tag ausspannen. Während der Nacht legten wir dann an und hatten unser Ziel erreicht die San Blas Inseln. Eine Vorgelagerte Inselgruppe von Panama. Hier leben die Indigenen Ureinwohner die Kuna. Die Inseln sind in Privat Besitz der einzelnen Familien und sind zum größten Teil Bewohnt, der Tourismus ist eine Einnahmequelle, doch soll der ein oder andere auch hier den Drogenhandel unterstützen und seine Insel als Zwischenlager nutzen bevor es ans Festland geschafft werden kann. Für uns allerdings war das nicht von Interesse, wir wollten hier Schnorcheln, Baden und entspannen. Das Glasklare Wasser mit guten 26°C bot die besten Voraussetzungen für unsere Wünsche. Die weiteren Tage verbrachten wir mit eben diesen Beschäftigungen begleitet von gutem Essen. Leider haben die Langusten gerade Schonzeit so das es diese nicht gab. Die Sichtungen von Rochen, Seesternen, ab und zu mal einer Schildkröte und auch Langusten die sich versteckten halfen uns diesem Umstand nicht weiter zu beachten. Es gab immer wieder während des Tages Landgänge auf kleinen Inseln auf denen die Einwohner Bier , Cola und Hand gefertigte Stoffe und Schmuckstücke ( Perlenketten aus Bunten Plastik Perlen die diese auch trugen, nicht aus Religiösen gründen Nein sie dienten als Kleidungsstücke da die Spanier früher der Meinung waren man könne nicht Unbekleidet herumlaufen) verkauften. Die meisten dieser Kuna Inseln waren Wunderschön wie man sich eine Einsame Karibikinsel so vorstellt mit weißen Sandstränden, türkies blauem Meer umgeben und jede Menge Kokospalmen. Trotz das wir in der Regenzeit sind hatten wir bis auf eine Tag nur gutes Wetter, an diesem Tag wurden die Einreise Formalitäten erledigt und als kleine sonder Tour zeigte uns Oliver die Insel seiner Familie ( eine der dichter bewohnten Inseln) und erklärte uns das Leben und die verschiedenen Gebäude die es hier gibt, das verkaufen von Souvenirs blieb natürlich nicht aus. Bemerkenswert war allerdings das ca. 90% der Kuna Solaranlagen auf ihren Inseln hatten und so auch die Moderne Einzug auf diesen Eiländer hält. Die restliche Strecke zum Festland ( 6 Stunden Fahrt) wurde wieder Nachts zurückgelegt so das wir Morgens um 4.30 Uhr in Puerto Lindo vor Anker gingen und unser Trip mit einem Frühstück in diesem Karibischem Hafen zu Ende ging. Die erste Nacht in Panama verbrachten bevor es über Porto Belo einem der größten und ältesten Häfen ( damals als noch die Piraten mit den Spaniern Spielten) nach Colon. Zu Colon gibt es nicht viel zu Sagen und die “Warnungen “ von einheimischen und Leuten die hier schon waren haben sich dann auch bestätigt die Stadt ist eine heruntergekommene Bruchbude in der man Nachts nicht auf die Strasse möchte und auch am Tag sieht man sich automatisch immer wieder über die Schulter um.Read more

  • Day187

    Er ist wieder da

    May 15 in Panama

    Unser Aufenthalt hier in Colon einer der wohl herunter gekommensten Städte auf unserer bisherigen Tour hat sich dan spontan Verlängert. Grund hier für ist eine verspätete Zahlung von Seiten des kolumbianischen Agenten bzw. eine nicht erteilte Freigabe des Containers seitens der Reederei. Die schon erwähnten Umstände in dieser Stadt wären zwar für Ruienen Forscher eine ideale Ausgangs Situation doch für uns nicht das was man sich unter Sightseeing vorstellen würde, eher so etwas wie Armuts Tourismus. Heute soll jedoch der Tag sein an dem wir den Bus und die anderen ihre Motorräder bekommen. Wir hoffen und freuen uns wenn es dann soweit ist.

    Zwischenzeitlich ist es Dienstag Nachmittag und ja der Bus ist endlich da!🤗
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  • Day7

    The Panama Canal

    January 10 in Panama

    Today we are transiting the Panama Canal, and even though we have been through it before, it truly is an engineering marvel. We have a person making announcements about the various locks we are going through and citing some interesting facts.
    It takes a ship like ours all day to go from the Caribbean Sea to the Pacific Ocean and costs around $75,000 cash.
    A couple of observations:
    The people working the locks are very friendly, wave at all of us and sometimes take pictures of us, taking pictures of them, taking pictures of us.....
    You think they would be a bit jaded after doing this day in and day out, but they all seem to have a smile.
    The tugboats that we see along the way seem to have such personalities! They are almost territorial in how they act, sometimes seeming to chase another tugboat away so they can do the job. Sort of the Jack Russells of the boat kingdom.
    The lock we just passed through dropped us 31 feet-and quite quickly I might add. The water went out at 3,000,000,000 gallons a minute.
    The rest of the cruise until we arrive back in the Caribbean in March is new territory for all of us so stay tuned.
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  • Day3

    Cinta Costera, Panama

    June 23 in Panama

    After watching Mexico win over South Korea, we had a great time cycling in the rain through the “Cinta Costera” in Panama.

    Dinner at the “Mercado de Mariscos” while watching Germany win over Sweden.

  • Day285

    David without Goliath

    May 10 in Panama

    From Panama City, we travelled seven hours by bus to the third largest city in Panama, David. Named after the biblical King David, the city of around 150,000 is a popular stopover for travellers going between Costa Rica and Panamá. During the journey, the bus was stopped twice for inspection by immigration and the Panamanian army requesting to see our passports to ensure we weren't illegal immigrants. Both the immigration officer and the army officer had problems trying to find the Panamanian immigration stamp in our passports amongst all the others that we've collected over the past nine months.

    We arrived in David and quickly realised that there was very little to see and do in the town. But at least we weren't down and out in David or had to battle Goliath to pass through to our next destination. The Old Town had been abandoned many years ago and only a few colonial buildings, a church and a park remain. The park, whilst being an important historical site where the first battle of the Thousand Day war broke out, is now a rundown park away from the main commercial part of the city. Fortunately, we were kept entertained by the hotel owner's daughter, who now lives in Quebec but returns home a few times a year to help her elderly mother. It made up for the dingy accommodation and the screeching parrots that woke us at the crack of dawn. Parrots might be pretty but we wish they could keep things to themselves at least until a reasonable hour. Luckily, it was only one night to break up the journey as we continue through Panama and onto Costa Rica.

    Next stop: Quepos

    For video footage, see:
    https://youtu.be/0XWciLaaXEg
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  • Day75

    Bildungsurlaub.....

    February 9 in Panama

    Von Panama-City ging's nach El Valle de Anton (wandern am Vulkankrater) und danach an die Pazifik-Küste nach Santa Catalina. Dieser Ort ist als Surfer*innen-Paradies bekannt und so haben wir uns auch wagemutig aufs Brett begeben. Mit Surfen meinen sie Wellenreiten, also ohne Segel. Für kleines Geld kann man einen Kurs belegen und nach zehnminütiger Einführung findet frau/man sich mit Brett im hüfthohen Wasser wieder. Nun gut, wir verbringen viel Zeit damit, uns immer wieder aufzurappeln und aufzupassen, dass uns das Brett nicht um die Ohren fliegt, aber manchmal schaffen wir es auch, kurz zu stehen. Macht riesig Spass und beschert großen Muskelkater und ein paar blaue Flecken......
    Santa Catalina ist nicht wirklich schön oder lieblich, bietet aber eine ganze Menge und wir haben eine Unterkunft direkt am Meer. Morgens können wir am Strand spazieren gehen und dabei fast alleine sein. Der Sand hier ist übrigens schwarz!
    Was wir hier aber unbedingt machen wollten, ist tauchen im Coiba-Nationalpark, der ob seiner Schönheit und seines Fischreichtums mit Galapagos verglichen wird. Außerdem ist gerade Walhai-Saison und wir wollten die geringe Chance nutzen, einem zu begegnen. Unsere Tauchguidin sagte schon beim Briefing, dass sie noch nie einen gesehen habe und dass wir lieber nicht darauf hoffen sollten. Blöd.....
    Der erste Tauchgang war auch wirklich atemberaubend - unglaublich viele Fische, ein paar Riffhaie und tatsächlich kurz vor Schluss schwamm er über uns, der Walhai! Dann wurde das Tierchen neugierig und tauchte zu uns hinunter, um uns in Augenschein zu nehmen - insbesondere Steff!
    Wir waren vollkommen hingerissen von diesem Erlebnis und sind es noch! Diese Reise beschert uns immer wieder unfassbare Geschenke.....
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  • Day64

    Hojaho und ne Buddel voll Rum!

    January 29 in Panama

    Ahoi ihr Landratten! Wir haben wieder festen Boden unter den Füßen! Am Mittwochabend sind wir in Cartagena auf die "Perla del Caribe" gestiegen, ein Segelboot für 10 abenteuerlustige Passagier*innen und heute Mittag sind wir in Panama-City gelandet. Fünf Nächte und Tage mit uns wildfremden Menschen auf einer recht kleinen Jolle von Kolumbien nach Panama. Zwischen den beiden Ländern liegt Dschungel und Sumpf, deswegen muss frau/man fliegen oder mit dem Boot fahren. Wir waren ziemlich aufgeregt, weil wir beide erstens noch nie gesegelt sind und zweitens die ersten dreißig Stunden über das offene Meer führen und wir uns in der Windsaison befinden. Und was sollen wir sagen - es war sehr rau auf hoher See! Unser Captain Tote und sein Matrose und Smutje Daniel haben zugegeben, dass die Wellen ganz schön hoch waren (bis zu vier Meter). Alle waren seekrank, aber Steff und ich haben es recht gut gemeistert. Anderen ging es richtig schlecht, uns war nur ein bisschen übel. Nach eineinhalb Tagen erreichten wir das autonome Gebiet der Kuna, einer indigenen Gruppe, die ein großes Gebiet von Panama bewohnt und ihre eigenen Regeln und Gesetze hat. Unter anderem gehören dazu die 365 Inseln des San Blas-Archipels. Inseln, komplett mit Cocospalmen bewachsen, wenige, einfachste Hütten, teilweise Platz zum Campen, umgeben vom unglaublich türkisen Wasser der Karibik. Über San Blas und die Kuna gibt es viel zu erzählen - wir werden ausführlicher darüber berichten, wenn wir zurück sind. Auf jeden Fall ist es total unwirklich, mit dem Boot von Insel zu Insel zu schippern und sich im Robinson-Paradies zu wähnen. Drei Tage zum faulenzen, lesen, schnorcheln, am Strand oder auf dem Boot rumliegen, dabei das Glück zu haben, einen tollen und einfallsreichen Koch an Bord zu haben.
    Auf jeden Fall hat sich diese wilde Reise gelohnt und uns sehr viel Spass bereitet, Sternenhimmel inklusive.
    Nun also Panama!
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You might also know this place by the following names:

Republic of Panama, Panama, ፓናማ, パナマ, 파나마, ପାନାମା, ปานามา, ປານາມາ, ប៉ាណាម៉ា, ประเทศปานามา, สาธารณรัฐปานามา, i-Panama, Orílẹ́ède Panama, Pa-na-ma, Panamá, Panamà, Panamā, Panamaa, Panamaja, Panamän, Panama nutome, Panamo, República de Panamá, بنما, پاناما, پنامہ, פנמה, Παναμάς, Панама, པ་ན་མཱ, པ་ནཱ་མ།, Պանամա, პანამა, पनामा, पानामा, પનામા, పనామా, ಪನಾಮಾ, பணாமா, பனாமா, പനാമ, পানামা, ပနားမား, පැනමා, 巴拿马

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