Panama
Panama

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190 travelers at this place:

  • Day73

    Archipel San Blas, Südkaribik

    October 23 in Panama

    Muchos Saludos de Puerto Lindo!

    Wir sind im kleinen Fischerdörfchen Puerto Lindo angekommen. Morgen soll es losgehen! Wir haben uns in einem kleinen Hostel Namens Wunderbar :-) eingebucht, um unsere Sachen für unseren 6 tägigen Törn nach Cartagena in Kolumbien zu packen. Ganz so wunderbar ist das Dörfchen jedoch nicht. Wir fragen uns von was die Menschen hier leben. Die kleinen Ein-, oder Zweizimmer-Wellblechhäuschen sind zum großen Teil völlig vernachlässigt und die Menschen sitzen scheinbar den ganzen Tag ziellos herum! Ganz schön trist.

    Um fünf Uhr nachmittags ist das Treffen mit unserem kolumbianischen Kapitän Fabian in einem kleinen Restaurant und nach einigen Instruktionen und Informationen flitzt er los, um unsere Ausreiseformalitäten zu klären. Er nimmt unsere Pässe und behält diese bis Cartagena bei sich. Schon komisch, wenn jemand deinen Pass mitnimmt und man sich nicht mehr ausweisen kann...! Nachdem er gegen 20 Uhr wieder kommt, fahren wir mit einem kleinen offenen Boot durch die Nacht in eine Nachbarbucht in der unsere kleine Segelyacht im Hafen liegt.

    Ein schmuckes Stück ist unser 50 Fuss Einmastsegler und ein wenig größer als erwartet. Hätten wir uns ja auch denken können, schließlich sind wir auch zu zwölft, plus Kapitän und 3 weiteren helfenden Händen, die für uns kochen, navigieren und uns begleiten. Wir sind eine bunt gemischte Truppe. Zwei Australier, ein Amerikaner, ein Neuseeländer, ein Engländer, eine Schweizerin und neben uns noch weitere vier Deutsche.

    Es geht nun sechs Tage über die San Blas Inseln quer über die Südkaribik nach Cartagena. Wir Zwei haben uns mit ausreichend Pillchen gegen Seekrankheit ausgestattet. Schließlich haben wir recht wenig Muße auf sechs Tage Übelkeit. Erst um 0:30 brechen wir auf. Der Plan für die ersten Tage ist, dass wir über Nacht unserem Ziel entgegen schaukeln und tagsüber das San Blas Archipel, das aus über 300 kleinen Inselchen bestehende autonome Fleckchen Erde der Kuna Yala, kennen lernen. Die Kuna Yala sind ein Volk, das sehr konservativ in kleinen aus Kokospalmen gebauten Hütten wohnen und überwiegend vom Fischfang leben. Heute aber auch vom Tourismus, wobei sie sich bisher ausnahmslos gegen den Bau von Hotels gewehrt haben :-)

    Es ist ein kleines Paradies hier. Morgens wird eine große Platte tropischer Früchte aufgetischt, dann, nach einem Sprung ins warme Nass erst mal eine "Katzenwäsche" gemacht. Gefischt wird nicht selbst, denn die Kuna sollen unterstützt werden. So kaufen wir vom anfahrenden Einbaumboot erstmal ein dutzend große Langusten, die wir dann abends auf einer der Inseln grillen, hmmm!

    Die Inseln sind überwiegend kaum größer als unser Garten zu Hause. Für einen Tag haben wir vor einer der kleinen Inseln den Anker ausgeworfen und können die Insel für uns nutzen, nachdem unser Kapitän den Kuna dafür bezahlt hat. So öffnen uns die Kuna in Perfektion und Kunst die frischen Kokosnüsse, wir spielen am weißen Strand Volleyball (haben ja unseren Ball dabei 😀) und im Riff vor seiner Insel ist für uns ein Paradies zum Schnorcheln. Die Unterwasserwelt ist umwerfend. Nachdem auf Ariane ein großer Rochen zuschwimmt, steht sie nach nur wenigen Augenblicken kreidebleich am Strand und wird von den in der Hängematte faulenzenden Kuna schmunzelnd und den Worten: Ein Stachelrochen? begrüßt. Es ist wie im Aquarium zu schwimmen. Wir sind umgeben von hunderten bunter Fische und Korallen.

    So schön und traumhaft die Bilder alle aussehen, so zeigen sie nicht den stetig wachsenden Bappigkeitsgrad, den jeder Passagier erfährt - geduscht wird nicht, da Wasser auf See wie Gold ist! Alternativ steht immer ein Bad in der wunderschönen "Salzbadewanne" zur Verfügung, was jedoch das bappige Gefühl auf Haut und Haar nicht weg spülen kann!

    Am Ende des dritten Tages verlassen wir das Archipel in Richtung offene See und jetzt ist's auch mit waschen im Meer nichts mehr. Wir sind gespannt wie es so ist, um sich herum nur noch Wasser zu sehen...

    Bevor wir uns in unsere Kajüte legen, trinken wir noch unseren mitgebrachten Weinbergspfirsich und genießen panamaischen Rum... Die kommende Nacht gleicht dann leider einer Tortur. Es ist eine unerträgliche Hitze in unserer Kajüte und unser Kapitän hat bei Gegenwind den Motor angeworfen, der ohrenbetäubend brummt. Es geht mit Vollgas gegen die Wellen, was dazu führt, daß wir gefühlt eine Achterbahnfahrt in Dauerschleife fahren und mit Pillen betäubt wird der folgende Tag bei gleichen Bedingungen halb verschlafen.

    Natürlich gibt es auch die besonderen Momente auf hoher See. Wir werden mehrfach von Schulen unzähliger Delfine begleitet und bekommen das ein oder andere Mal Besuch verschiedenster Vögel. Man wird schon manches Mal nachdenklich, wenn man in die endlose Ferne schaut und sich die Sonne vor ihrem Untergang im Wellengang spiegelt.

    Noch vor Sonnenaufgang am sechsten Tag morgens um 5 Uhr laufen wir vorbei an riesigen Containerschiffen, aber auch vielen kleinen Seglern wie unserem, im Hafen von Cartagena ein. Wir sind in Südamerika :-) Jetzt gilt es nur noch mal unsere Pässe zu organisieren. Diese hat unser Kapitän hoffentlich zu einem Büro in der Stadt gebracht, welches unsere Einreiseformalitäten regelt. Ein seltsames Prozedere, aber ein Hafen hat ja keinen Grenzübergang! Um 15:00 Uhr haben wir endlich unseren Stempel... Wir sind nun offiziell in Kolumbien 😀

    ... und ab in die Dusche :-)

    Hasta luego
    Ariane y Marco
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  • Day7

    Im Paradies

    August 10 in Panama

    Die zwei folgenden Tage waren relativ gleich wie der erste Tag: immer das gleiche Essen (wir freuen uns jetzt schon auf was anderes als Fisch und Reis), Entspannung pur und Rum am Abend. Ein Highlight war schon fast, dass wir gestern endlich ein Kartenspiel aufgetrieben haben. Wir haben die drei Tage im Paradies auf jeden Fall genossen und haben heute morgen sogar noch einen wunderschönen Sonnenaufgang gesehen! Unser Jeepfahrer war auch dieses Mal wieder sehr schnell und so sind wir schnell wieder in Panama City. Zwar in einem anderen Hostel da unseres leider kein Zimmer mehr frei war, aber so sehen wir nochmal was neues...
    -Lisa
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  • Day9

    Letzte Meldung aus Panama

    August 12 in Panama

    Den ersten Abend in unserem neuen Hostel haben wir mit zwei Mädels aus München die wir auf den Inseln kennengelernt haben verbracht. Um den Geldbeutel zu schonen haben wir zur Abwechslung mal selber gekocht. Den gestrigen Tag haben wir wie immer mit einem Pancake Frühstück begonnen (zum Glück gibt es in Peru wohl was anderes 😍 - wir können keine Pancakes mehr sehen!). Nachdem wir die Mädels aus München verabschiedet haben, sind wir zum Nationalpark direkt in Panama City gefahren. Hier konnte man durch richtigen Dschungel wandern. Wir haben sogar Affen und einen Tukan gesehen (leider saßen diese recht hoch auf den Bäumen und waren so sehr schwer zu fotografieren). Besonders Lisa war von den zahlreichen und großen Ameisenstraßen sehr begeistert. Nachdem wir unsere Rucksäcke neu gepackt haben, haben wir den Abend in der Rooftopbar in der Altstadt ausklingen lassen. Es gab sogar live Musik 😍
    Nun verbringen wir noch ein wenig Zeit im Hostel und brechen dann auch schon auf zum Flughafen - Heute Abend sind wir dann schon in Lima ✈️
    - Leonie
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  • Day7

    The Panama Canal

    January 10 in Panama

    Today we are transiting the Panama Canal, and even though we have been through it before, it truly is an engineering marvel. We have a person making announcements about the various locks we are going through and citing some interesting facts.
    It takes a ship like ours all day to go from the Caribbean Sea to the Pacific Ocean and costs around $75,000 cash.
    A couple of observations:
    The people working the locks are very friendly, wave at all of us and sometimes take pictures of us, taking pictures of them, taking pictures of us.....
    You think they would be a bit jaded after doing this day in and day out, but they all seem to have a smile.
    The tugboats that we see along the way seem to have such personalities! They are almost territorial in how they act, sometimes seeming to chase another tugboat away so they can do the job. Sort of the Jack Russells of the boat kingdom.
    The lock we just passed through dropped us 31 feet-and quite quickly I might add. The water went out at 3,000,000,000 gallons a minute.
    The rest of the cruise until we arrive back in the Caribbean in March is new territory for all of us so stay tuned.
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  • Day17

    The Panama Canal

    August 21 in Panama

    This was one of our most unique transits of the Panama Canal. We were up early, viewed the new canal and an empty lock being repaired.
    Our 9 hour 50 mile crossing was enhanced by the best local narrator we have had which could be heard throughout the ship.
    Cruising through the canal is always a highlight. We enjoy the amazing sights and relive its history.

  • Day132

    Es gibt sie also auch hier, diese paradiesischen Strände fernab von Massentourismus und All-inclusive-Hotellerie. Auf den kleinen und teils etwas abgelegenen Bocas del Toro Islands an der karibischen Küste Panamas. Herrlich. Vielleicht liegt die Einsamkeit aber auch einfach daran, dass kürzlich die Regenzeit und somit Low-Season begonnen hat. Wir merken davon aber noch nicht viel und den Mossad, der ganz offensichtlich eine zweitägige Betriebsfeier in unserem ersten Hostel veranstaltete, scheint dies ebenfalls nicht zu stören. Wie schon auf den San Blas Islands, ist das Wetter meist auf unserer Seite und Sue ist nach all den Bräunungs-Sessions nachts teilweise schwer auszumachen. Nicht so unter der Dusche, da erinnern ihre Tan-Lines zwischen Hüften und Hupen irgendwie an Kinderschokolade. Naja, wems gefällt. Wie gesagt, ich setze da eher auf noble Blässe und überlasse das ledrige Äussere meinen Schuhen.

    Da wir nicht wie die beiden AG-Mädels mit Tauchschein beschäftigt sind, beschäftigen wir uns grösstenteils mit Schnorcheln und dem hier äusserst beliebten "dolce far niente". Ausserdem spielen wir gelegentlich mit Holzklötzen und einer dreissig Meter Rutsche, von der abgelegenen und - wie wir nach dem erhaltenen Upgrade finden - super geilen Bambuda Lodge direkt ins Meer. Und mit Deep-Boarding lernen wir sogar noch etwas Neues kennen und lieben. Ein Boot zieht eine Art Flügel hinter sich durchs Wasser, an dem man sich festhält und durch geschicktes Kippen abtauchen und vorbei an allerlei Meeresbewohnern durch Korallenriffe "fliegen" kann. Zumindest so lange man die Luft anhalten kann. Ausserdem zeigt uns einer der Guides neben Faultieren und Delphinen ihr eigenes Hollywood. Wie er uns stolz erklärt, würden an diesem Strandabschnitt mehr Sterne am Boden liegen, als auf dem Walk of Fame. Haha, total lustig. Ich würde ja mitlachen, habe aber eben erfahren, dass sich eines meiner Investments anders entwickelt als erhofft. Neben Bitcoins.

    Der ICO des Jane Seymour Diamonds versprach einen Anteil an einem mehrere Millionen teuren blauen Diamanten und die Teilnahme an der Verlosung für ein Dinner im Wert von $1'000'000. Genau, ein dreitägiges Essen für eine Million Dollar. Für mich eine sichere und klare Sache. Das Ding gewinne ich und Diamanten im Portfolio sind auch nie verkehrt. Zusammen mit meinem Freund Marc, der wie ich nie im Casino war und ausschliesslich in todsichere Anlagen investiert, steige ich im grossen Stil ein. Für knapp über hundert Stutz sichern wir uns siegessicher Anteile dieses Millionen-Geschäfts. Um so erstaunter war ich, als ich just in Hollywood die Nachricht erhalte, dass der ICO aufgrund von mangelndem Interesse abgebrochen wurde und man an der Rückzahlung arbeiten würde. Schade. Scheinbar hat ausser uns niemand dieses grandiose Investment verstanden. Tsss.

    Da das Millionen-Dinner vom Tisch ist (anstatt darauf) und wir hier auch sonst keine vollen Terminkalender haben, standen wir während den sieben Tagen in und um Bocas del Toro vergleichsweise viel in der Küche. Trotz rudimentärer Infrastruktur wurde wiedermal richtig und viel gekocht. Das ist (meistens) gut fürs Budget und ich koche auch einfach verdammt gerne. Da der Ofen im zweiten Hostel aber wider erwarten defekt ist, wird aus den geplanten gefüllten Peperoni auf schwarzem Quinoa gestützt von Potato-Wedges eben Zitronen-Quinoa und Peperoni-StirFry mit Hacktätschli auf Champignon-Rahmsauce. Uns und der im gleichen Hostel hausenden AG-Connection hat es trotzdem geschmeckt. Ausserdem sprang bei der Änderung noch eine knusprige Käse-Röschti zum Zmorge raus. Reste gab es keine nennenswerten. Leider.

    Das Highlight in Bocas del Toro sollte ein Showdown am letzten Tag zwischen Sue und mir am Ping-Pong-Tisch werden. Die am Vorabend im angetrunkenen Zustand und kurz vor dem Einschlafen eingegangene Wette lautete 15:0 um hundert Stutz. Es würde also nicht darum gehen, wer gewinnt oder ob Sue einen Punkt macht. Nein, es würde einzig um die Frage gehen, ob ich bei 15 zu erzielenden Punkten einen Fehler machen würde. Mit Kurt als Vorbild (wobei der sich wohl mindestens einen Fehlpunkt als Versicherung ausbedingen würde) und getrieben von grenzenloser Selbstüberschätzung - ein ständiger Begleiter und oft guter Berater in meinem Leben - schien mir die Wette ein No-brainer - wie damals der Jane Seymour Diamond ICO. Natürlich mache ich keinen Fehler! Diese Einstellung relativiert sich bereits beim zweiten Ballwechsel. 1:1. Fuck! Trotzdem, ich würde es wohl wieder genau so machen. Fehlpunkt-Versicherung ist was für Kurt. Der gewinnt zwar deutlich mehr Wetten als ich, aber darum geht es ja nicht. Oder doch?

    So, fertig Panama. Auf nach Costa Rica.
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  • Day124

    Wie dieser Post beweist, haben wir auch diese Überfahrt völlig unerwartet überlebt. Die Quest hat uns sicher und (beinahe) unbeschadet von Kolumbien nach Panama gebracht. Ein 60 Fuss grosses Segel- und Tauchschiff mit Stahlrumpf und überdimensioniertem Watermaker, was nach Ansicht von Göran, unserem schlaksigen schwedischen Skipper sowie Eigner und Erbauer der Quest, den Unterschied von Campen zu einem vernünftigen Leben an Board macht. Ich stimme ihm zu. Robin im Geiste auch. Gebaut zwischen 1995 und 2011, ist das Schiff trotz tausender Seemeilen auf dem ganzen Globus in bemerkenswertem Zustand. Beim erstabendlichen Briefing an Bord hält Göran - der ganz Seebär ununterbrochen raucht - eine weitere Überraschung für uns bereit. So darf man in ganz Südamerika kein Toilettenpapier in die Schüssel schmeissen, aber auf der Quest schon. Wow, mit so viel Luxus hat wohl niemand gerechnet. Zumindest ich als „höchst-selten-auf-dem-Schiff-Scheisser“ nicht. Ja dann schwinge ich mich doch gleich mal aufs Töpfchen. Auf die Frage, ob ich denn im Gemeinschafts-Bad nochmals kurz das Fensterchen für ein wenig Lüftung öffnen darf, da wir ja immer noch im Hafenbecken von Cartagena und noch nicht auf offener See sind, hat Göran aber auch eine überraschende Antwort parat. Nein. Der Anker war bereits oben und so würden die Luken (von ihm!) frühestens in 36 Stunden, wenn wir die San Blas Islands erreicht haben, wieder geöffnet. Hmm, der Typ hat Prinzipien. Das gefällt mir. Auf den Topf mit geschlossenem Fenster eher weniger. Müssen die Geschäfte eben warten. Vorerst.

    Mit an Bord ist neben den sieben Passagieren auch Amanda, eine zierliche Französin, die sich um unser leibliches Wohl sorgt und den Skipper bei längeren Lags ablöst. Und das mit der Verpflegung macht sie wirklich erstklassig. So abwechslungsreich, lecker und ausgewogen wie auf der Quest, habe ich noch auf keinem Schiff gegessen. Den Rest muss der gute Göran beurteilen. Erst seit wenigen Monaten auf See, erinnern Amandas feine Gesichtszüge und kurz geschorenen Haare an die junge Sinéad O‘Conner - die durchgeknallte Nudel. Hoffen wir also, die Ähnlichkeit bezieht sich lediglich auf Äusserlichkeiten. Amanda scheint ausserdem noch an ihrer Hochsee-Konditionierung zu arbeiten, während wir Gäste uns auf Anraten des Captains mit kleinen Pillen gegen Seekrankheit absichern. Nach einer ersten von insgesamt zwei schwülwarmen Nächten mit geschlossenen Luken und wenig Schlaf auf offener See, steht am Morgen ruck-zuck Kaffee und Frühstück bereit. Zwei Sekunden später stellt sich die gute Amanda an die Reling und kotzt erst mal beherzt ins Meer. Die schwankende Küche fordert bereits ihr erstes Tribut. Kaum ausgekotzt, teilt Amanda aber bereits wieder ein Lächeln wie Audrey Tautou in Die fabelhafte Welt der Amélie mit uns (https://goo.gl/images/VWQMy3) und säuselt ein kurzes „better“, als sie sich an mir vorbei und zurück in die Küche schleppt. Ein skurriler aber schöner Moment. Danke, Amanda.

    Im Laufe des Nachmittags macht sich Amanda dann noch mehr Freunde, als sie mit einer Schüssel Marshmallows und Cocos-Caramel-Lollipops auf Deck erscheint. Enthusiastisch lutsche ich drauf los, wobei ich natürlich viel zu wenig Geduld für einen Lolli mitbringe und anfange darauf rumzubeissen. Meinem rechten Schaufelzahn passte das gar nicht, also gibt der von Dr. Götz schon mehrfach behandelte Arsch doch einfach nach und bewirft mich mit einer seiner Ecken. Gehts noch? Gerne hätte ich von einer heroischen Aktion berichtet, bei der ich zwar ein Stück Zahn verloren, dafür aber Schiff und Besatzung gerettet hätte. Aber nein, ich habe einfach nur auf diesem verdammten Lolli rumgekaut. Auch wenn die völlig überflüssige Scheissaktion nicht schmerzt, hoffe ich doch sehr, dass Panama eine vernünftige Zahnklinik hat. Wer weiss, wann wir für ein nächstes Touri-Shooting mit Gratis-Bier gebucht werden?! Danke, Amanda. Als wir nach 34 langen Stunden endlich die San Blas Islands erreichen, bereiten uns unzählige verspielte Delphine einen warmen Empfang. Sue is total aus dem Häuschen, als wir neben grossen Gruppen Atlantic-Spotted-Dolphines eine Gruppe von teils über zwei Meter langen Bottle-Nose-Dolphines entdecken, die unsere Bugwellen für ein wenig Body-Surfing nutzen. Den Anblick hat sie sich schon soo lange gewünscht. Dem Bord-Frieden (bzw. meiner psychischen Verfassung nach dem Zahnzerfall) zu liebe, schreibe ich die Delphin-Sichtung ebenfalls Amanda zu. Sicher alles ihre Freunde. Danke, Amanda.

    Die Ankunft auf den San Blas Islands - eine Ansammlung von Sandhaufen mit Kokos-Palmen obendrauf oder eben das, was Google beim Begriff „Paradies“ an Bildern ausspuckt - bedeutet auch endlich ein Sprung ins wohltemperierte karibische Blau, um den ganzen Schweiss der letzten zwei Tage und Nächte abzuwaschen. Herrlich! Das gilt auch für die Riffe, an denen wir die folgenden Tage schnorcheln. Es wird maritim (fast) alles geboten, was wir uns von den Galapagos-Inseln gewohnt waren. Dazu gehören neben all den tropischen Fischen und Kreaturen natürlich auch Rochen und Cremeschnitten - also Haie. Amanda ist ebenfalls begeisterte Schnorchlerin und ich bin mir ziemlich sicher, dass die ganzen Fische auch ihre Freunde und nur wegen ihr da sind. Danke, Amanda. Als sie uns dann am ersten ruhigen Abend nach der Überfahrt frischen Lobster serviert, den der Fischer kurze Zeit zuvor im Einbaum angeliefert und einzeln vor unseren Augen auf brutalste Weise auseinander gerissen und ausgenommen hat, habe ich ihr das mit dem Zahn schon fast wieder verziehen. Und nachdem wir tags darauf nach paradiesischem Schnorcheln auch noch mit Koksnüssen und Rum (zusammen ergibt das die legendären Coco Locos) am Strand empfangen werden, ist die entstandene und alles andere als intellektuell wirkende Zahnlücke vollends vergessen. Danke, Amanda. 

    Neben uns beherbergt die Quest bei dieser Überfahrt noch drei Schweizer Mädels und ein irisches Pärchen. Wir verstehen uns blendend. Kein Wunder, kommen die Mädels ja aus den Kantonen AG und BE und nicht aus ZH oder SG. Nicht dass das wirklich eine Rolle spielen würde, aber ein gelegentliches Züri- und Ostschweiz-Bashing tut in etwa gleich gut, wie auf Jorges scheiss Schnorchelausrüstung rumzutrampeln oder drängelnde Kinder beim Gepäckband rumzuschupsen. Alles in Allem also ein wunderbarer Karibik-Törn, bei dem der Skipper immer ein Lächeln im Gesicht hat. Auch kein Wunder bei dem Arbeitsplatz (und meiner Gesellschaft). Göran, aus dessen Feder das gesamte Programm (und Menu) entsprang, verdient definitiv Bestnoten. Wir hatten mit einem eher spartanischen Törn mit simpler Küche gerechnet und einen luxuriösen all-inclusive Karibik-Cruise mit unzähligen Highlights bekommen. Ich habe mich daher vorsorglich auch schon auf die Liste von Görans nächster jedoch zeitlich noch nicht definierter Atlantiküberquerung setzen lassen. Schliesslich kennt er sich neben menschenwürdigen Toiletten und ausgezeichneten Speiseplänen als einer von wenigen auch mit Monsterwellen, genannt Freak-Waves, aus (der schnittige Schwede ab 25:22 - https://youtu.be/mC8bHxgdHH4). Geile Siech!

    Die fünf Tage auf der Quest gehören definitiv zu den Highlights unserer bisherigen Reise. Danke, Amanda. Und Göran. Jetzt Panama City. Noch ohne Plan. Ausser Zahnarzt. Danke, Amanda.

    Einen Clip zum Törn gibt's hier: https://youtu.be/xq0CNal-MhA
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  • Day3

    Panama Kanal

    August 6 in Panama

    Gestern waren wir noch schön was auf einer der vielen Dachterassen in der Altstadt was trinken - schöne Bar + ein wunderschöner Blick! Langsam haben wir das Verkehrssystem hier verstanden und kommen sicher zuhause an.
    Wir verbringen einen entspannten Morgen und haben jetzt auch unseren Trip für die nächsten Tage gebucht. Das heißt übrigens bis Samstag kein Internet und Handyempfang, dafür wunderschöne Inseln, leckeres Essen & (hoffentlich) nette Leute!
    Danach sind wir das erste Mal mit der Metro gefahren (zur angeblich größten Mall Südamerikas) um dort zum Panama Canal umzusteigen. Hier gibt es ein gut gestaltetes Visitor Centre mit vierstöckigem, interaktivem Museum und einem Film. Der nur 80km lange Kanal wurde innerhalb von 30 Jahren gebaut und hat bis jetzt ca. 1 Millionen Schiffe sicher durchs Land gebracht!
    Jetzt warten wir auf das nächste Schiff, das durch die Schleuse fährt...
    - Lisa
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  • Day2

    Erster Tag in Panama City

    August 5 in Panama

    Nach dem ausgiebigen Frühstück haben wir uns zu Fuß auf ins Casco Viejo gemacht. Der Weg führte entlang der Promenade mit einem schönen Blick auf die Skyline Panamas! 😍
    Nachdem wir die kleine und echt hübsche Altstadt erkundet haben machen wir uns auf den Weg zu einem Aussichtspunkt über die Stadt. Auf dem Weg zum Aufstieg haben wir doch auch das Panama City der Einheimischen kennengelernt!
    Mehrere Schweißausbrüche und diverse „You Are beautiful!“ Zurufe der männlichen Taxifahrer später haben wir es auf den Aussichtspunkt geschafft 💪🏼 das hat sich definitiv gelohnt!
    Nach dem anstrengenden Aufstieg brauchten wir dringend eine Stärkung.
    Mithilfe diverser Wegbeschreibungen haben wir dann irgendwann auch die Busstation gefunden an der man eine Karte kaufen konnte. Nun sind wir frisch geduscht für eine kleine Erholungspause im Hostel. Nach der ganzen Lauferei sind die Füße doch schon etwas müde. Später werden wir wohl nochmal die Altstadt im Dunkeln etwas erkunden!
    - Leonie
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  • Day2

    Holà Panamá!

    August 5 in Panama

    Nach einem ruhigen Flug wurden unsere Spanischkenntnisse das erste Mal bei der Immigration in Panama auf die Probe gestellt. Danach sind wir mit unseren Rucksäcken auf und haben uns ein Taxi zu unserem Hostel mit einem bäumepflanzenden Niederländer geteilt. Im Hostel angekommen gibt es erstmal ein kleines Schläfchen und dann auf die Suche nach was zu Essen. Leider wird es hier schon um 18 Uhr dunkel, so dass wir ein wenig orientierungslos durch den Banking District gelaufen sind. In der Nähe gibt es wohl nur Fast Food Restaurants, also für uns ein halbleckeres griechisches Abendessen. Um halb neun ging es dann auch schon ins Bett für uns und Leonie schläft nach 15 Minuten Grey’s Anatomy auch sofort ein 😴
    Dafür sind wir heute um 5:00 auch wieder hellwach und starten mit einem „sehr ausgiebigen“ Frühstück.. Gleich geht es los die Altstadt erkunden!
    - Lisa
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You might also know this place by the following names:

Republic of Panama, Panama, ፓናማ, パナマ, 파나마, ପାନାମା, ปานามา, ປານາມາ, ប៉ាណាម៉ា, ประเทศปานามา, สาธารณรัฐปานามา, i-Panama, Orílẹ́ède Panama, Pa-na-ma, Panamá, Panamà, Panamā, Panamaa, Panamaja, Panamän, Panama nutome, Panamo, República de Panamá, بنما, پاناما, پنامہ, פנמה, Παναμάς, Панама, པ་ན་མཱ, པ་ནཱ་མ།, Պանամա, პანამა, पनामा, पानामा, પનામા, పనామా, ಪನಾಮಾ, பணாமா, பனாமா, പനാമ, পানামা, ပနားမား, පැනමා, 巴拿马

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