Panama
Panama

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171 travelers at this place:

  • Day124

    Wie dieser Post beweist, haben wir auch diese Überfahrt völlig unerwartet überlebt. Die Quest hat uns sicher und (beinahe) unbeschadet von Kolumbien nach Panama gebracht. Ein 60 Fuss grosses Segel- und Tauchschiff mit Stahlrumpf und überdimensioniertem Watermaker, was nach Ansicht von Göran, unserem schlaksigen schwedischen Skipper sowie Eigner und Erbauer der Quest, den Unterschied von Campen zu einem vernünftigen Leben an Board macht. Ich stimme ihm zu. Robin im Geiste auch. Gebaut zwischen 1995 und 2011, ist das Schiff trotz tausender Seemeilen auf dem ganzen Globus in bemerkenswertem Zustand. Beim erstabendlichen Briefing an Bord hält Göran - der ganz Seebär ununterbrochen raucht - eine weitere Überraschung für uns bereit. So darf man in ganz Südamerika kein Toilettenpapier in die Schüssel schmeissen, aber auf der Quest schon. Wow, mit so viel Luxus hat wohl niemand gerechnet. Zumindest ich als „höchst-selten-auf-dem-Schiff-Scheisser“ nicht. Ja dann schwinge ich mich doch gleich mal aufs Töpfchen. Auf die Frage, ob ich denn im Gemeinschafts-Bad nochmals kurz das Fensterchen für ein wenig Lüftung öffnen darf, da wir ja immer noch im Hafenbecken von Cartagena und noch nicht auf offener See sind, hat Göran aber auch eine überraschende Antwort parat. Nein. Der Anker war bereits oben und so würden die Luken (von ihm!) frühestens in 36 Stunden, wenn wir die San Blas Islands erreicht haben, wieder geöffnet. Hmm, der Typ hat Prinzipien. Das gefällt mir. Auf den Topf mit geschlossenem Fenster eher weniger. Müssen die Geschäfte eben warten. Vorerst.

    Mit an Bord ist neben den sieben Passagieren auch Amanda, eine zierliche Französin, die sich um unser leibliches Wohl sorgt und den Skipper bei längeren Lags ablöst. Und das mit der Verpflegung macht sie wirklich erstklassig. So abwechslungsreich, lecker und ausgewogen wie auf der Quest, habe ich noch auf keinem Schiff gegessen. Den Rest muss der gute Göran beurteilen. Erst seit wenigen Monaten auf See, erinnern Amandas feine Gesichtszüge und kurz geschorenen Haare an die junge Sinéad O‘Conner - die durchgeknallte Nudel. Hoffen wir also, die Ähnlichkeit bezieht sich lediglich auf Äusserlichkeiten. Amanda scheint ausserdem noch an ihrer Hochsee-Konditionierung zu arbeiten, während wir Gäste uns auf Anraten des Captains mit kleinen Pillen gegen Seekrankheit absichern. Nach einer ersten von insgesamt zwei schwülwarmen Nächten mit geschlossenen Luken und wenig Schlaf auf offener See, steht am Morgen ruck-zuck Kaffee und Frühstück bereit. Zwei Sekunden später stellt sich die gute Amanda an die Reling und kotzt erst mal beherzt ins Meer. Die schwankende Küche fordert bereits ihr erstes Tribut. Kaum ausgekotzt, teilt Amanda aber bereits wieder ein Lächeln wie Audrey Tautou in Die fabelhafte Welt der Amélie mit uns (https://goo.gl/images/VWQMy3) und säuselt ein kurzes „better“, als sie sich an mir vorbei und zurück in die Küche schleppt. Ein skurriler aber schöner Moment. Danke, Amanda.

    Im Laufe des Nachmittags macht sich Amanda dann noch mehr Freunde, als sie mit einer Schüssel Marshmallows und Cocos-Caramel-Lollipops auf Deck erscheint. Enthusiastisch lutsche ich drauf los, wobei ich natürlich viel zu wenig Geduld für einen Lolli mitbringe und anfange darauf rumzubeissen. Meinem rechten Schaufelzahn passte das gar nicht, also gibt der von Dr. Götz schon mehrfach behandelte Arsch doch einfach nach und bewirft mich mit einer seiner Ecken. Gehts noch? Gerne hätte ich von einer heroischen Aktion berichtet, bei der ich zwar ein Stück Zahn verloren, dafür aber Schiff und Besatzung gerettet hätte. Aber nein, ich habe einfach nur auf diesem verdammten Lolli rumgekaut. Auch wenn die völlig überflüssige Scheissaktion nicht schmerzt, hoffe ich doch sehr, dass Panama eine vernünftige Zahnklinik hat. Wer weiss, wann wir für ein nächstes Touri-Shooting mit Gratis-Bier gebucht werden?! Danke, Amanda. Als wir nach 34 langen Stunden endlich die San Blas Islands erreichen, bereiten uns unzählige verspielte Delphine einen warmen Empfang. Sue is total aus dem Häuschen, als wir neben grossen Gruppen Atlantic-Spotted-Dolphines eine Gruppe von teils über zwei Meter langen Bottle-Nose-Dolphines entdecken, die unsere Bugwellen für ein wenig Body-Surfing nutzen. Den Anblick hat sie sich schon soo lange gewünscht. Dem Bord-Frieden (bzw. meiner psychischen Verfassung nach dem Zahnzerfall) zu liebe, schreibe ich die Delphin-Sichtung ebenfalls Amanda zu. Sicher alles ihre Freunde. Danke, Amanda.

    Die Ankunft auf den San Blas Islands - eine Ansammlung von Sandhaufen mit Kokos-Palmen obendrauf oder eben das, was Google beim Begriff „Paradies“ an Bildern ausspuckt - bedeutet auch endlich ein Sprung ins wohltemperierte karibische Blau, um den ganzen Schweiss der letzten zwei Tage und Nächte abzuwaschen. Herrlich! Das gilt auch für die Riffe, an denen wir die folgenden Tage schnorcheln. Es wird maritim (fast) alles geboten, was wir uns von den Galapagos-Inseln gewohnt waren. Dazu gehören neben all den tropischen Fischen und Kreaturen natürlich auch Rochen und Cremeschnitten - also Haie. Amanda ist ebenfalls begeisterte Schnorchlerin und ich bin mir ziemlich sicher, dass die ganzen Fische auch ihre Freunde und nur wegen ihr da sind. Danke, Amanda. Als sie uns dann am ersten ruhigen Abend nach der Überfahrt frischen Lobster serviert, den der Fischer kurze Zeit zuvor im Einbaum angeliefert und einzeln vor unseren Augen auf brutalste Weise auseinander gerissen und ausgenommen hat, habe ich ihr das mit dem Zahn schon fast wieder verziehen. Und nachdem wir tags darauf nach paradiesischem Schnorcheln auch noch mit Koksnüssen und Rum (zusammen ergibt das die legendären Coco Locos) am Strand empfangen werden, ist die entstandene und alles andere als intellektuell wirkende Zahnlücke vollends vergessen. Danke, Amanda. 

    Neben uns beherbergt die Quest bei dieser Überfahrt noch drei Schweizer Mädels und ein irisches Pärchen. Wir verstehen uns blendend. Kein Wunder, kommen die Mädels ja aus den Kantonen AG und BE und nicht aus ZH oder SG. Nicht dass das wirklich eine Rolle spielen würde, aber ein gelegentliches Züri- und Ostschweiz-Bashing tut in etwa gleich gut, wie auf Jorges scheiss Schnorchelausrüstung rumzutrampeln oder drängelnde Kinder beim Gepäckband rumzuschupsen. Alles in Allem also ein wunderbarer Karibik-Törn, bei dem der Skipper immer ein Lächeln im Gesicht hat. Auch kein Wunder bei dem Arbeitsplatz (und meiner Gesellschaft). Göran, aus dessen Feder das gesamte Programm (und Menu) entsprang, verdient definitiv Bestnoten. Wir hatten mit einem eher spartanischen Törn mit simpler Küche gerechnet und einen luxuriösen all-inclusive Karibik-Cruise mit unzähligen Highlights bekommen. Ich habe mich daher vorsorglich auch schon auf die Liste von Görans nächster jedoch zeitlich noch nicht definierter Atlantiküberquerung setzen lassen. Schliesslich kennt er sich neben menschenwürdigen Toiletten und ausgezeichneten Speiseplänen als einer von wenigen auch mit Monsterwellen, genannt Freak-Waves, aus (der schnittige Schwede ab 25:22 - https://youtu.be/mC8bHxgdHH4). Geile Siech!

    Die fünf Tage auf der Quest gehören definitiv zu den Highlights unserer bisherigen Reise. Danke, Amanda. Und Göran. Jetzt Panama City. Noch ohne Plan. Ausser Zahnarzt. Danke, Amanda.

    Einen Clip zum Törn gibt's hier: https://youtu.be/xq0CNal-MhA
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  • Day194

    Chiquita

    May 22 in Panama

    Und es geht weiter, nach dem wir nun die ersten Tage wieder auf dem Festland unterwegs waren geht es diesmal auf eine weiter Inselgruppe im Karibischen Meer in Panama. Nach dem die Freuden über den Bus groß war kam auch postwendend die Ernüchterung. Das Mikroklima in so einem Container, so wie auch der Regen beim Packen des Containers sind nicht spurlos am Bus vorbei gegangen. Die beiden Faktoren trugen dazu bei das unter anderem das Lenkrad mit einem Schimmel Flaum über zogen waren, auch die Helme der Motorradfahrern und diverse Teile im Bus ( die Decke der Fahrer und Beifahrersitz usw.). Die neuerliche Wendung forderte eine Grund Reinigung und Trocknung des zu Hauses auf Zeit. Für diese Vorhaben war die richtige Unterkunft notwendig so entschieden wir uns wieder ins Hostel Wunderbar in Puerto Lindo zu fahren. Es war bereits abends als wir in dem Hostel waren so wurden noch schnell die Schlafsäcke aufgehangen das diese bis zum nächsten Tag trocknen konnten und ein Entfeuchter der besorgt wurde, wurde aufgestellt. Am nächsten Tag war dan Großputz ( Frühjahrs Putz wen man so will) angesagt und bei strahlendem Sonnenschein Eisern durchgezogen. Nach einer weiteren Nacht ging es dann auf in Richtung Panama Kanal und vorbei an Panama City an eine Tankstelle mit allen Annehmlichkeiten (Dusche und WC), ein kurzer einkehrschwung in einer Queseria bescherte uns ein Stück Knoblauchbutter und ein doch ganz gutes Brot mit einzigem Nachteil es war mit getrockneten Aprikosen. Kurzerhand wurde das süße Brot fürs Frühstück zurück gelegt und es gab Ciabatta zum Vesper. Weiter ging es für uns an einen Strand am Pazifik an dem wir uns herzlich entspannten und eine schöne Nacht in völliger Abgeschiedenheit verbrachten. Ein Abstecher in die Berge nach Santa Fe bescherte uns eine kleine Wanderung zu drei Wasserfällen und ein kühles Bad in einem Gebirgsbach bevor es auf einem Aussichtspunkt zur Nachtruhe ging.
    Für die Weiterfahrt war ein 20km langer Sandstrand geplant und auch als Geburtstagswunsch von Dolly war dieses das Ziel. Dererste Standort war zwar zum Sonnenbaden und einem Nachmittag am Strand bestens geignet aber für die Nacht ging es auf einen Platz neben an mit Duschen und Toiletten, der abendliche Regen machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung so das wir kurz entschlossen Essen gingen. Das nächste Ziel sollte dann eine Bergregion werden die allerdings wegen schlechten Wetter Aussichten in eine Fahrt Richtung Karibikküste abgewandelt wurde. Das Ziel die Insel von Bocas del Toro, mit einer Fähre ereichbar ist, war auch der Übernachtungs Platz (in der Warteschlange um die erste Fähre zu erwischen, es wurde dann aber leider erst die zweite). Auf der Fähre bot sich uns dann der Anblick wie groß doch der Chiquita Konzern ist mit eigenen Hafen, Schiffen und Containern. Auf der Insel angekommen wurde das erste Ziel eine Deutsche Bäckerei die wohl mit gutem Brot froh lockte, leider sind Geschmäcker verschieden und deutsche Brote auch.
    Hier haben wir auch einen Strand besucht der Starfish Beach heißt,( Seestern Strand) und seinem Namen aller Ehre macht heute gehts noch auf die andere Seite und vielleicht sieht man dort Schildkröten bei der Eiablage. Danach werden wir relativ zügig nach Costa Rica weiterreisen.
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  • Day19

    Vulkan Barú

    March 27 in Panama

    Es war ein kurzes Nickerchen. 2 Stunden lagen wir im Bett als der Wecker wieder klingelte. Kurz nach 23 Uhr machten wir uns bereit, schmierten ein paar Brote und packten die letzten Sachen in den Rucksack. Alex und Mäxi waren auch bereit und so ging es 23:45 Uhr pünktlich mit dem Taxi vor unserem Hostel los. Der Taxifahrer brachte uns vier an den Eingang des Nationalparks und dem Start unserer Strecke. Es war inzwischen 0:20 Uhr und der Mond schien hell, so dass wir für die ersten Meter gar keine Taschenlampe brauchten. Der Weg ging direkt steil bergauf und so sollte er auch die kommenden 13km bleiben. Der Mond verschwand mit der Zeit und so war es stockduster, dafür bekamen wir aber einen wirklich atemberaubenden Sternenhimmel zu sehen, wie selten zuvor. Wir kamen anfangs gut voran und so hatten wir schon nach 2 Stunden die Hälfte geschafft. Das war allerdings zu schnell, denn wenn wir die andere Hälfte so weiter gingen, wären wir viel zu früh am Gipfel (und dort ist es 5 Uhr morgens bitter kalt). Daher machten wir eine Pause und passten unser Tempo danach entsprechend an. Da wir alle unsere Probleme hatten (ob mit der zunehmend dünner werdenden Luft oder den müden Beinmuskeln), verringerte sich das Tempo aber sowieso. 5:45 nach fünfeinhalb Stunden Aufstieg und über 1500 Höhenmetern und 13,5km Strecke waren wir da - endlich. Am Ende ging es nochmal eine sehr steile Straße mit viel Geröll herauf, die uns allen die letzte Kraft raubte. Pünktlich zur Morgendämmerung kletterten wir auf ein kleines Stromhäuscheb und waren fix und fertig. Bevor die Sonne richtitg da war, war der Horizont mit einem Meer aus Wolken bedeckt, die in unterschiedlichen Rot- Orange - und Gelbtönen leuchteten. Als die Sonne dann endlich da war, genossen wir die Wärme auf einem Vorsprung und hievten uns sogar später noch die fehlenden 50Meter Kletterarbeit zum Gipfelkreuz hinauf. Der Ausblick war der Wahnsinn. Wir standen auf 3475m auf dem höchsten Berg Panamas und konnten (was selten ist) beide Ozeane sehen. Den Pazifik und die Strände der Karibik. Nirgends sonst auf der Welt gibt es diese Möglichkeit. Nach einer guten Stunde starteten wir den Abstieg der 13,5km zurück, der laut Erfahrungen weitere 3 Stunden dauern sollte. Wir kamen gut voran, waren aber dank Schlafmangel und Erschöpfung ziemlich lustig. Und nach müde kommt bekanntlich blöd 😉. Wir konnten kaum glauben welche Wege wir da mit unserer Taschenlampe mitten in der Nacht hochgestiefelt waren. Eine Stunde bergab und 4km später hielt ein großer weißer Geländewagen mit offener Ladefläche neben uns und bot und an uns mit nach Boquete zu nehmen. Wir freuten uns dann doch sehr darüber und so ging es die steile Straße bergab und ab und an hatten wir eine tolle Aussicht auf Boquete und das Umland. Wir landeten dann 11:00 Uhr völlig erschöpft wieder im Hostel. Wir genehmigten uns ein deftiges Abendmahl zum Mittag und nun wartet der wohlverdiente und benötigte Schlaf.Read more

  • Day17

    Von Bocas nach Boquete

    March 25 in Panama

    Die letzte Nacht war ruhiger und besser und so starteten wir nach einem kleinen Frühstück kurz nach 10 zu unserem Touranbieter. Um 11 startete dann das Wassertaxi zum Festland und von dort kurze Zeit später der Bus nach Boquete. Der Bus war so eng, dass man kaum die Beine zwischen Sitz und Vordersitz stecken konnte. Irgendwie quer und in den Gang herein konnten wir dann doch irgendwie sitzen und freuten uns schon auf 4 Stunden Enge. Die erste Hälfte der Fahrt ging es durch den Nebelwald und Dschungel Panamas hoch und runter durch saftig grüne Landschaften bis wir plötzlich auf der Straße hielten. Ein Faultier überquerte die Straße. Und da diese Geschöpfe nicht für ihre Schnelligkeit bekannt sind, sprang eine Mitfahrerin aus dem minibus und trug es ein paar Meter. Als wir dann das Gebirge überquert hatten, änderte sich die Landschaft prompt. Es wurde nadliger und trocken. Ein Wahnsinns Unterschied. Gegen halb 4 waren wir dann in Boquete angekommen und riefen ein uns Taxi zur Unterkunft.
    Und nun ja. Die Frage nach dem Preis für die Fahrt von 5 Minuten haben wir dann missinterpretiert. Wir dachten er will 7 Dollar, wir gaben ihm am Ziel angekommen anschließend erstmal nur 5 und nachdem sich niemand wirklich zuckte, fuhr er davon. In unsrem kleinen Hostel angekommen erfuhren wir, dass die Taxen für den Weg in die Stadt 60 Cent nehmen. Das hatten wir dann wohl deutlich überbezahlt... Aber: Karma is a bitch, auch im positiven Sinne. Denn nach einem kurzen Check in wollten wir zurück in die Stadt etwas essen. Und mit dem richtigen Preis im Gepäck stellten wir uns an die Hauptstraße. Dort hielt kurze Zeit später ein amerikanischer Opa an und nahm uns kostenfrei mit. Da er wie wir zu einem italienischen Restaurant wollte, fuhr er uns gleich bis vor die Tür. Sonntags ist halt Pizzatag. Das Essen war gut und mit ein paar Insidertips von unserem Chauffeur wagten wir uns auf die Straße und erkundigten uns etwas über den Aufstieg zum Vulkan. Dazu morgen mehr. Im Supermarkt trafen wir zwei andere Deutsche aus unserem Hostel und siehe da - sie waren mit dem Mietwagen da und nahmen uns gleich mit zurück. Nach dem überteuerten Taxi also dann zwei Freifahrten ;)
    Den Abend verbrachten wir in geselliger Runde mit weiteren 4 deutschen Reisenden (alle unser Alter) auf der Hostelcouch und tauschten uns über unsere Reisen und Erfahrungen aus. Morgen werden wir nicht allzu viel unternehmen, denn wir planen die kommende Nacht einen Aufstieg auf den Vulkan Baru. 5 Stunden bergauf, um zum Sonnenaufgang oben zu sein. Es kribbelt schon.
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  • Day20

    Boquete nach Panama City

    March 28 in Panama

    Nachdem wir gestern vom Vulkan zurück gekehrt waren, gönnten wir uns einen schönen Mittagsschlaf. Um 5 fuhren wir aber nochmal ins Dörfchen, um etwas zu essen und und etwas für die lange Busfahrt zu holen. Zuerst gab es einen leckeren Kaffee und dann noch ein Mitbringsel für unsere neue Kaffeemühle in der heimischen Küche. Danach besuchten wir unseren Freund, der einen kleinen Gemüseladen am Hauptplatz betreibt. Mit ihm hatten wir schon am Sonntag ein Pläuschchen gehalten. Er wollte für uns eine Guanabana zurück legen, die nun reif sein soll für uns. Er versprach uns eine Geschmacksexplosion. Nun waren wir wieder da. Er erkannte uns sofort, holte uns hinter die Theke und fertigte noch ein paar Kunden ab. Dann schloss er den Laden extra für uns und holte wie versprochen die für uns neue Frucht hervor. Er schnitt sie auf und wir probierten alle drei gemeinsam. Es war wirklich sensationell fruchtig. Er erklärte uns noch ein paar Dinge und schloss dann sein Lädchen wieder auf. Wir kauften noch etwas Gemüse und bezahlten auch die Guanabana, obwohl er sie uns eigentlich schenken wollte. Welche unvergesslicher Moment und was für ein sympathischer Mensch!
    Zum Abendessen gab es dann Salat und Tacos und bei Zeiten ging es ins Bett. Die Nacht war dann für uns um 7 vorbei, wir packten und machten Frühstück, verabschiedeten uns von den lieb gewonnenen Alex und Mags (ich nannte sie Mäxi 😀) und liefen zur nahegelegenen Bushaltestelle Richtung David.
    Nach 10 Minuten hielt ein kleiner Bus und wir stiegen etwas widerwillig ein, da wir mit den großen Rucksäcken eigentlich einen Reisebus nehmen wollten. Aber naja, wir quetschten uns rein. Und halb 10 waren wir in David. Wir suchten umgehend den Bus nach Panama City und sollten auch direkt einsteigen ohne Ticket, da er gleich los fahren wollte. So ging es 9:45 Uhr ab auf die Piste. Kurz später wurden wir dann auch abkassiert. 25 Euro für uns beide und 8 Stunden Busfahrt. Das geht. Die Zeit vertrieben wir uns mit einem Netflixmarathon (Danny) und Musik (Lena) und nach einer Mittagspause waren wir dann 17:45 Uhr wirklich in Panama City. Allerdings bestand die letzte Stunde Fahrt kurz nachdem wir den imposanten Panamakanal überquert hatten nur noch aus Stau stadteinwärts. Am Busbahnhof angekommen weigerte sich sowohl free WiFi als auch die mobilen Daten uns eine stabile Verbindung zur Uber-App aufzubauen und so nahmen wir notgedrungen ein Taxi. Die kalkulierten 8-9 Dollar vor Fahrtantritt wurden beim Aussteigen zu 22 Dollar. Vom Taxifahrern in Panama sollte man Abstand nehmen. Das waren bisher allesamt *****. Aber egal. Angekommen in unserem Airbnb-Zimmer im 32. Stock des Grandbay-Towers überwältigt uns erstmal die Aussicht. Bis uns unserer Gastgeber sogar mit aufs Dach nimmt. Dort gibt es Tische und Liegestühle und einen Pool für die Bewohner und sogar ein hauseigenes Fitnessstudio, das wir nutzen könnten. Nach einer Runde durch die Gegend und einem kleinen Einkauf machen wir es uns dort gemütlich und essen und trinken und genießen die atemberaubende Aussicht über die Wirtschaftsmetropole Mittelamerikas. Denn morgen geht es früh los zu Lenas Überraschungsgeschenk-Trip. Deswegen setzen wir auch einen Tag aus. Denn dort, wo es hin geht, gibt es sicher kein Internet. ;)
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  • Day15

    Inselhopping

    March 23 in Panama

    Für heute hatten wir eine Tour gebucht, die eine Mischung aus Inselhopping, Schnorcheln und Spaß versprach. Und genau das haben wir auch bekommen. Halb 10 wurden wir mit einem Boot direkt vom Steg unseren Hostels abgeholt. Dann ging es mit ordentlich Tempo im Motorboot zum ersten Stop - der Sloth Island (deutsch Faultier Insel). Die Insel kann man nicht betreten und so fuhren wir mit dem nah an dem mit Mangroven übersäten Ufer entlang und versuchten die Faultiere zu entdecken, die uns unsere Guids zeigten. So leicht ist das gar nicht - aber dann: ein 3-Finger Faultier was sich mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit den Baum abwärts bewegte, um offensichtlich seine wöchentliche Toilette zu erledigen. Das konnten wir dann leider nicht mehr beobachten, denn dafür versteckte es sich hinter dem Baum 😉. Wie die Faultiere auf die Insel mitten in der Karibik gekommen sind? Nunja, sie sind geschwommen. Das können sie wohl ganz gut und so leben auf der Sloth Island heute etwa 40 Faultiere, die von der Isla de Bastimentos rüber geschwommen sind. Danach ging es weiter an traumhaften Stränden vorbei zu einer seichten Stelle. Wir bekamen ein subwing-board, welches am Motorboot befestigt ist und einen durchs Wasser zieht. Man kann damit auch tiefer ins Wasser und fliegt dann quasi in recht schnellem Tempo über die bunte Unterwasserwelt. Es hat uns wahnsinnig viel Spaß gemacht, hat aber leider nur eine viertel Stunde gedauert. 😔 Danach fuhren wir noch ein Stückchen weiter und hatten Gelegenheit zum schnorcheln. Dort gab es unter der Wasseroberfläche eine wunderschöne Landschaft bestehend aus Korallen in allen Farben, Fischschwärmen und vereinzelt hübschen Fischen. Danach stärkten wir uns in einem kleinem Restaurant direkt am Wasser bevor wir zu einer einsamen traumhaften Karibikinsel fuhren - Zapatilla. Diese Insel erfüllt im positiven Sinne jedes Karibik-Klischee: weißer Strand, Palmen, Dschungel in der Mitte und türkisblaues, klares Wasser. Wir hatten etwa 2 Stunden Zeit, um die Insel zu erkunden bevor es nach einem leckeren Fruchtsnack wieder ins Boot ging. Auf dem Heimweg machten wir noch Halt an einer kleinen Mangroven-Insel, die von Seesternen im Wasser umringt ist. Da das Wasser so klar ist, kann man die Sternchen auch vom Boot aussehen. Danach fuhren wir zurück zum Hostel und hatten noch ein paar Drinks mit Maria und Monique (aus Kassel und Köln und seht sehr nett) in unserem Hostel. Mit Maria aßen wir dann noch gemeinsam ein Hähnchen mit irgendwas Frittierten dazu frisch von einem Stand an der Straße, ein leckeres Eis und lassen den Abend auf der Veranda des Hostels ausklingen. Was für ein schöner Tag, an dem sich die Karibik von ihrer schönsten Seite gezeigt hat.Read more

  • Day22

    San Blas Islands

    March 30 in Panama

    Der Wecker klingelt 4:15 Uhr. Wir sind sofort hellwach. Wir machen uns noch etwas frisch und sitzen kurz vor 5 Uhr in der Lobby. Unser Fahrer kommt dennoch erst kurz vor 5:30 Uhr. Wir sammeln noch 4 andere Teilnehmer ein und machen uns auf die Piste nach San Blas. Eigentlich dachten wir, dass es Frühstück gibt und so fahren wir zwei Stunden mit etwas knurrendem Magen Richtung Karibik. Angekommen am kleinen Hafen von Carti geht es schnell und wir sitzen im Boot zu unserer Insel. Vorbei an vielen kleinen Inseln fahren wir 20 Minuten durch stürmisches Meer und springen dabei gefühlt die Hälfte der Zeit von Welle zu Welle. Endlich angekommen auf der kleinen Insel sollen wir es uns gemütlich machen, denn erst um 12 Uhr gibt es das erste Essen. Leider ist es bewölkt und sehr windig, das kommt hier ca 10 mal im Jahr vor. Ausgerechnet heute. Inzwischen sind auch noch andere Boote mit Gästen angekommen, darunter auch eine 12-köpfige Männertruppe aus Holland. Zum Mittag gibt es leckeren Fisch und Reis und kurz danach startet auch die erste Tour. Wir fahren in einem kleinen Boot zu einer Sandbank mitten im Meer. Das Wasser ist hier nur kniehoch. Schon sehr außergewöhnlich und beeindruckend. Der nächste Stop ist auf einer Insel, die etwas einen Campingplatz erinnert. Viele Menschen und Zelte, ein paar Leute grillen und die Sonne zeigt sich auch zum ersten Mal. Die Strände sind hier schon traumhaft und so beginnen wir nach einer kurzen Abkühlung eine Sandburg zu bauen. Schnell sammelt sich eine kleine Schar von Kindern um uns und betrachtet uns bei unseren "Künsten". Da wir nur wenig später von unserem Boot abgeholt werden, überlassen wir den Kindern die Burg. Zurück auf unserer kleinen Insel können wir unser Zelt beziehen und machen es uns gemütlich bis zum Abendessen. Es gibt frischen Hummer (super lecker) und dazu ein paar kühle Bierchen. Die Tourguides machten die Musik lauter und starten ein kleines Feuer am Strand und so genießen wir den ersten Abend auf einer kleinen Insel, die nicht größer als ein Handballfeld ist. Die Nacht war relativ stürmisch und so taten wir uns schwer gut zu schlafen. Ziemlich fertig starteten wir also in den nächsten Tag. Zum Frühstück gab es Pancakes und etwas Obst. Die ersten Stunden verbrachten wir auf der Insel bevor es gegen 10:30 Uhr noch mal eine kleine Tour geben sollte. Leider fuhren wir wieder auf die gleiche wie den Tag zuvor und wurden dort zwei Stunden lang zurückgelassen. So blieb uns nicht viel anderes übrig als die Sonne zu genießen und einen kleinen Schnorchelgang zu wagen. Das Wasser hier ist wunderbar klar und auch die Fische direkt vor der Insel zahlreich und verschieden. Zum Mittag gab es dann noch mal Reis mit Meeresfrüchten und um 3 Uhr ging es zurück aufs Wassertaxi Richtung Panama City. Alles dauerte etwas länger und so waren wir erst um 7 Uhr wieder in unserer Wohnung.
    San Blas besteht aus ca 360 kleinen Inseln, die meist von einheimischen Familien bewohnt werden. Die Strände sind wunderschön, das Wasser klar und normalerweise brennt die Sonne hier das ganze Jahr. Wir hatten leider etwas Pech mit den Wolken und auch von den Touren haben wir uns mehr versprochen. Aber dennoch war es eine einzigartige Erfahrung und zugleich Lenas Geburtstagsgeschenk.
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  • Day16

    Isla Bastimentos

    March 24 in Panama

    Die letzte Nacht war nicht wirklich erholsam. Zwischen 2 und 4 Uhr fiepte Etwas in der Art eines Feuermelders mit schwachen Batterien - ununterbrochen 😑. Danny machte das nicht so viel aus wie mir und so schlief er durch, ich nicht, was sich in einer etwas muffligen Stimmung vormittags bemerkbar machte. Nach dem Frühstück wollten wir eigentlich zur Isla Bastimentos aufmachen, aber es schüttete wie aus Kübeln. So machten wir nochmal ein kleines Nickerchen und gegen 12 hatte der Regen aufgehört und wir schipperten in einem Wassertaxi in einem wirklich rasanten Tempo rüber zur anderen Insel. Dort angenommen machten wir uns bergauf zu "up in the hill" (der Name ist wirklich Programm) durch den Dschungel und konnten endlich nach 2 Wochen mitschleppen unsere Wamderschuhe einsetzen, denn durch den Regen war es ziemlich rutschig. Up in the hill ist ein kleines bezauberndes Kaffee mitten im Dschungel- wir gönnten uns einen Kaffee und leckeres Toast mit einem Veggie-Bratling und Rührei, bevor wir noch im Shop stöberten- dort gibt es selbstgemachtes Kokosöl in allen möglichen Variationen (Kosmetik), Kaffees und Kakao - alles 100% Bio und aus dem Dschungel. Nach diesem idyllischen Besuch ging es weiter zum Wizard Beach. Ein Strand, an dem Robinson Cruso gestrandet sein könnte. Eine Landzunge komplett mit Dschungel bedeckt und wilde, tosende Wellen. Eigentlich wollten wir dann noch zum Red Frog Beach,dem bekanntesten Strand der Isla Bastimentos. Dieser kostet allerdings Eintritt und die beiden Polizisten am Wizard Beach schauten sehr genau wo man hinlief. Ärger mit der Polizei wollten wir uns ersparen und so entschieden wir, den Red Frog Beach auszulassen und zurück zu laufen. Auf dem Weg gab es in einer "Bar" (es war ein Familienhaus, das nebenher halt ein paar Getränke verkauft) noch ein Wegbier und dann ging es wieder rasant mit dem Boot zur Isla Colón zurück. Dort angekommen fing es sofort wieder mit regnen an. Wir holten auf dem Heimweg zum Hostel einen Beutel voll frisch duftender Wäsche von der Wäscherei ab (traumhaft 😍) und trafen Maria im Hostel. Nach einem weiteren heftigen Schauer machten wir uns nochmal in die Stadt für Abendessen und aßen das obligatorische Eis auf dem Heimweg (wie die letzten beiden Tage 😉). Jetzt sitzen wir auf der Veranda, planen die nächsten Tage und quatschen ein wenig.Read more

  • Day18

    Aguas Termales

    March 26 in Panama

    Heute wollten wir einen ruhigen Tag machen, um später für den Aufstieg fit zu sein. Wir haben gestern noch Caro, Theresa, Magdalena und Alex im unserem Hostel kennengelernt. Alex und Magdalena (Mäxi) kommen mit uns auf den Vulkan. Da wir alle nicht recht wussten was wir vor so einer Tour machen sollten, beschlossen wir zu sechst zu den Hot Springs von Caldera zu fahren. Um 11 Uhr starteten wir gemeinsam zum Bus. Wir hatten Glück und nach kurzer Zeit kam auch schon einer und nahm uns ein Stückchen mit die Straße hinab. Dort sollten wir umsteigen in einen anderen Bus nach Caldera. Der kommt allerdings so selten, dass wir eine geschlagene halbe Stunde an der Bushaltestelle warteten bis es weiter ging. Der Busfahrer lies uns an der richtigen Stelle raus und wir beschlossen doch lieber erstmal ein paar Meter zurückzugehen in ein kleines lokales Restaurant, um dort Mittag zu essen. Für insgesamt 11 $ für 6 Personen gab es reichlich Reis, Fleisch und Suppe und wir starteten gut gesättigt zu den Quellen. Leider dauerte der Fußmarsch dorthin nochmals gut 40 Minuten. Endlich angekommen bei 30 Grad sahen diese Hot Springs gar nicht mehr so einladend aus. In einen stiegen wir doch hinein und konnten uns bei 50 Grad Wassertemperatur doch nicht so recht entspannen. Glücklicherweise floss 50 m weiter ein Fluss mit angenehm kühlem im Wasser. Dort lies es sich aushalten und gegen 4 Uhr starteten wir den Rückweg. Zurück auf der Hauptstraße fanden wir auch relativ schnell einen Bus und so waren wir mit einmal umsteigen um 6 Uhr wieder am Hostel. Da wir um 12 Uhr Mitternacht den Weg auf den Vulkan starten wollen, genehmigen wir uns noch einen Burger im Restaurant um die Ecke und versuchen jetzt noch drei Stunden Schlaf zu bekommen bevor es bald an die 5 Stunden Aufstieg geht. Das Ziel ist zum Sonnenaufgang den Gipfel erreicht zu haben.Read more

  • Day183

    Wir haben ein Hotel in der Innenstadt in Catagena bezogen welches nah der eigentlichen Altstadt lag( 5 geh Minuten) aber weit genug entfernt das man nicht die reichlich überzogenen Touristen Preise zahlen musste. Von unseren brasilianischen Container-Partner haben wir erfahren das es die Möglichkeit gibt auch mit einem Segelschiff nach Panama über zusetzen und bekamen auch gleich einen Kontakt der Agentur. Dolly hatte dann auch gleich angefangen Informationen einzuholen zu besagten Segelschiffen. Am Samstag Morgen haben wir uns dann gleich mal einen Platz auf einem Katamaran reserviert der wie sich herausstellte nicht voll ausgebucht war(10 statt 18 Personen). Während unserem Aufenthalt in Cartagena wurden Museen besucht und mal wieder nicht viel gemacht da wir uns einen Ausflug auf die vorgelagerten Inseln durch unseren Segel Turn ja sparen konnten. Ein treffen am Sonntagabend mit dem Captain und den Mitreisenden war eine nette Einstimmung bevor es dann am Montagabend um Acht auf's Boot ging. Auf dem Treffen, trafen wir dann auch einen alten bekannten wieder, Peter der Bruder der Kanadischen Familie von unserem Strandurlaub in Kolumbien war einer der mitreisenden. Neben ihm waren noch ein weiterer Deutscher ein Österreicher, eine Norwegerin, eine Holländerin, drei Briten und die Crew die aus dem Französischem Kapitän David, dem Argentinier Luise, dem Kuna Oliver ( Kuna sind die indigenen Ureinwohner der San Blas Inseln) und der Schiffköchin Kate aus Kanada/Frankreich bestanden. Also konnte es ja losgehen. Am Abfahrts Tag mussten wir um 13 Uhr aus unserm Hotel raus, davor wurden die Rucksäcke schon Wasserdicht verpackt und ein kleiner Rucksack für die Kabine gepackt. Wir verbrachten dann nach einem Mittagessen und einer kurzen Taxifahrt ca. 6 in der Nähe der Marina von der aus wir ablegen sollten, als Peter dann ankam gingen wir auf ein Bier in die Marina um kurz darauf etwas Proviant in Form von Bier und Rum für die Überfahrt zu kaufen. Nach und nach trafen dann auch der Rest der Truppe ein und wir wie auch unser Gepäck wurde mit dem Dingi auf unseren Katamaran auf Zeit gebracht. Nach einer Einweisung und der Kabinenverteilung legten wir ab. Es ging aus Dem Hafen von Cartagena auf's offene Meer. Da wir uns in der Regenzeit befinden war mit wenig Wind zu rechnen was den Kapitän dazu brachte mit Motor zu fahren anstelle von Segeln zu können. Wir hatten relativ ruhige See (glücklicherweise, Dolly ging's trotzdem nicht so Prächtig da es in der Kabine stickig und ein ganz schönes geschaukel war) was nichts daran geändert hat das wir wie betrunken auf dem Schiff rum schaukelten. Das stetige festhalten beim bewegen an Bord war wichtig und beim Benutzen der Gypsy- Toilette ( von Bord Pinkeln) verlangte das Bescheid geben seines Vorhabens um nicht unbemerkt über Bord zu gehen. Die erste Nacht mit wenig schlaf überstanden ging es Dolly auch wieder besser. Uns stand ein Tag auf offener See bevor, und ein Stop im Nichts um ein Bad zunehmen auf Hoher See.😎 Nach diesem Erlebnis mussten wir oder durften wir dann wieder den restlichen Tag ausspannen. Während der Nacht legten wir dann an und hatten unser Ziel erreicht die San Blas Inseln. Eine Vorgelagerte Inselgruppe von Panama. Hier leben die Indigenen Ureinwohner die Kuna. Die Inseln sind in Privat Besitz der einzelnen Familien und sind zum größten Teil Bewohnt, der Tourismus ist eine Einnahmequelle, doch soll der ein oder andere auch hier den Drogenhandel unterstützen und seine Insel als Zwischenlager nutzen bevor es ans Festland geschafft werden kann. Für uns allerdings war das nicht von Interesse, wir wollten hier Schnorcheln, Baden und entspannen. Das Glasklare Wasser mit guten 26°C bot die besten Voraussetzungen für unsere Wünsche. Die weiteren Tage verbrachten wir mit eben diesen Beschäftigungen begleitet von gutem Essen. Leider haben die Langusten gerade Schonzeit so das es diese nicht gab. Die Sichtungen von Rochen, Seesternen, ab und zu mal einer Schildkröte und auch Langusten die sich versteckten halfen uns diesem Umstand nicht weiter zu beachten. Es gab immer wieder während des Tages Landgänge auf kleinen Inseln auf denen die Einwohner Bier , Cola und Hand gefertigte Stoffe und Schmuckstücke ( Perlenketten aus Bunten Plastik Perlen die diese auch trugen, nicht aus Religiösen gründen Nein sie dienten als Kleidungsstücke da die Spanier früher der Meinung waren man könne nicht Unbekleidet herumlaufen) verkauften. Die meisten dieser Kuna Inseln waren Wunderschön wie man sich eine Einsame Karibikinsel so vorstellt mit weißen Sandstränden, türkies blauem Meer umgeben und jede Menge Kokospalmen. Trotz das wir in der Regenzeit sind hatten wir bis auf eine Tag nur gutes Wetter, an diesem Tag wurden die Einreise Formalitäten erledigt und als kleine sonder Tour zeigte uns Oliver die Insel seiner Familie ( eine der dichter bewohnten Inseln) und erklärte uns das Leben und die verschiedenen Gebäude die es hier gibt, das verkaufen von Souvenirs blieb natürlich nicht aus. Bemerkenswert war allerdings das ca. 90% der Kuna Solaranlagen auf ihren Inseln hatten und so auch die Moderne Einzug auf diesen Eiländer hält. Die restliche Strecke zum Festland ( 6 Stunden Fahrt) wurde wieder Nachts zurückgelegt so das wir Morgens um 4.30 Uhr in Puerto Lindo vor Anker gingen und unser Trip mit einem Frühstück in diesem Karibischem Hafen zu Ende ging. Die erste Nacht in Panama verbrachten bevor es über Porto Belo einem der größten und ältesten Häfen ( damals als noch die Piraten mit den Spaniern Spielten) nach Colon. Zu Colon gibt es nicht viel zu Sagen und die “Warnungen “ von einheimischen und Leuten die hier schon waren haben sich dann auch bestätigt die Stadt ist eine heruntergekommene Bruchbude in der man Nachts nicht auf die Strasse möchte und auch am Tag sieht man sich automatisch immer wieder über die Schulter um.Read more

You might also know this place by the following names:

Republic of Panama, Panama, ፓናማ, パナマ, 파나마, ପାନାମା, ปานามา, ປານາມາ, ប៉ាណាម៉ា, ประเทศปานามา, สาธารณรัฐปานามา, i-Panama, Orílẹ́ède Panama, Pa-na-ma, Panamá, Panamà, Panamā, Panamaa, Panamaja, Panamän, Panama nutome, Panamo, República de Panamá, بنما, پاناما, پنامہ, פנמה, Παναμάς, Панама, པ་ན་མཱ, པ་ནཱ་མ།, Պանամա, პანამა, पनामा, पानामा, પનામા, పనామా, ಪನಾಮಾ, பணாமா, பனாமா, പനാമ, পানামা, ပနားမား, පැනමා, 巴拿马

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