Peru
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750 travelers at this place:

  • Day31

    Rainbow Mountain & Laguna 69.

    June 16 in Peru ⋅ ☁️ 0 °C

    After our trek we were all exhausted but we only had one more day in Cusco! Tallara, Tabby and I opted for a 3:30am start to get to Rainbow Mountain. After a 2.5 hour drive we arrived and clambered out of the bus. At 4,600m the wind was chilly but we were the first ones there! The 3km walk up took us 1.5hrs as we trudged up the mountain. The altitude at the top was 5,065m high and boy did the lungs feel it!
    With all our warmer clothes in the wash from the trek we laughed at how ill prepared we were as snow fell from the sky.
    The view from the top was amazing!!! Now quite the full rainbow because of the snow, but incredible nonetheless.
    After a little while enjoying the view, and a memorial meeting at the top we walked briskly back to the bus as we passed hoards of people making their way up to the summit. As we walked the wind picked up and the snow came in a little harder! Glad to have finished it before the crowds and chill came we made our way back.
    We slept well and the next day caught an early flight to Lima. Glad to only be staying in this bustling city a few hours we made our way to the bus station and jumped on board a bus bound for Huaraz. The hiking capital of Peru.
    We arrived to Huaraz later in the evening and tramped to our hostel.
    We arose early again the next day. A 4:30am start and made our way by bus to the National Park that houses the famous Laguna 69.
    We arrived after a hearty brekky on the way at 9am and jumped out the bus. Here we began our 8km trek mostly up steep hills to the lagoon. The altitude (3,900- 4,600m) made the trek a challenge but the beauty around us made it well worth it. Up and along the bubbling brook we wove our way between snowy peaks to the incredibly blue lagoon. What a sight to see!
    Tallara’s 27th birthday today so a picnic once we got to the top was well called for. We spent an hour or two taking in the beauty of the lagoon before making our way back down and onto the bus.
    Beer and pizza are well deserved! A mighty nice way to spend a 27th!
    A nice down day tomorrow before we jet off to Colombia 🇨🇴
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  • Day128

    Start in Peru mit Hindernissen

    March 14 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Ausser der Schilfinseln ist unser Start in Peru nicht optimal geglückt. Als wir nach der Busfahrt im Hostel angekommen sind, merkte ich, dass mein geliebter treuer blauer Bag / Stoffrucksack fehlt, er war nicht in meinem Tagesrucksack und auch sonst nicht auffindbar. Ich vermute, dass er im Bus blieb doch nach Rücksprache mit der Busfirma wurde nichts gefunden. Wie durch ein Wunder hatte ich jedoch vorher alle Wertsachen rausgenommen und in die Jackentasche gesteckt. So heisst es nun halt Ciao Sonnenbrille, ciao Tagesnecessairli, ciao Halstuch. Per Zufall habe ich vor vier Tagen in Bolivien einen neuen Bag gekauft, so bin ich wenigstens nicht Bag los. Und betreffend verlorenem Inhalt, habe ich wenigstens einen Grund, endlich mal zu shoppen.

    Dann hätten wir nach den Schilfinsel eigentlich nach Cusco weiterreisen wollen, die Basis um den Machu Pichus zu besuchen. Doch ich halte es keine 30 Minuten ohne WC aus. In meinem Magen finden starke Turbulenzen statt, vermutlich etwas schlechtes gegessen. So müssen wir in Puno noch einen Zimmer-WC Tag einlegen, bevor wir dann die 6.5 Stündige Busreise nach Cusco anstreben. Ich ernähre mich von Haferflocken, Suppen und Äpfeln. Zum Glück befinden sich direkt neben unserem Hostel einige Restaurants. Ich bin ganz schön eifersüchtig auf Dani's leckere Menüs!

    Imodium sei dank und wir sitzen nun am folgenden Tag im Bus "Cruz del Sur". Wir sind begeistert! Einen himmelweiten Unterschied zu den Bussen in Bolivien. Zuerst einmal wird das Ticket via PC ausgestellt und nicht wie in Bolivien von Hand oder mit der Schreibmaschine. Das Gepäck wird eingecheckt und wir werden mit Scamner abgescannt. Im Bus drin beginnt dann die Begeisterung erst richtig. Wir haben eine persönlichen Fernseh Bildschirm wie im Flugzeug! Zudem eine Stewardess, die eine Ansage hält und ausserdem funktionierende Sitzgurte! Toiletten hat es sogar zwei an Board, jedoch dürfen diese nur benutzt werden um zu urinieren, hoffen wir mal, dass das gut kommt! Und jetzt geniessen wir die Fahrt.
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  • Day151

    Peru - viel mehr als Machu Picchu

    April 6 in Peru ⋅ ⛅ 30 °C

    Knapp einen Monat hat uns dieses Land in seinen Bann gezogen, wobei wir mehr als 10 Tage davon in Cusco und Umgebung verbracht haben. In dieser kurzen Zeit haben wir drei total verschiedene Welten kennengelernt - die Uros auf dem Schilfinseln, das Hochland rund um Cusco mit vielen indigenen Einwohnern sowie die Moderne und Wärme in Huacachina, Lima und Mancora. Ausser die Sprache und die Nationalität haben diese drei unterschiedlichen Welten meiner Meinung nach kaum Gemeinsamkeiten. Mit dem Dschungel und den Wandergebieten in den Anden gibt es noch weitere Facetten, die wir leider nicht auf dem Program hatten aber bestimmt nochmals total anders sind.
    Wir haben gefroren, geschwitzt, gelitten, genossen, (fein) gegessen, geshoppt und viele tolle Eindrücke mitnehmen können. Die Menschen sind freundlich, die Vergangenheit der Inkakultur beeindruckend und die Naturschätze überwältigend.
    Auch hier haben wir uns rund um die Uhr sicher gefühlt. Es ist schwierig, die Sicherheitseinschätzungen des EDA's nachzuvollziehen, die man besser nicht liest, wenn man nach Südamerika reisem möchte. Wir sind sicher auch vorsichtige Reisende, die nichts riskieren aber mit etwas gesundem Menschenverstand lebt es sich wirklich sehr angenehm.
    Auch die Busfahrten mit dem Unternehmen Cruz del Sur waren 1A und wir haben jede (Kino)fahrt sehr genossen.
    Peru ist bekannt für seine Küche und es gibt Besucher, die nur für "kulinarischen Tourismus" nach Lima kommen. Eigentlich wollten wir auch in einem (Lima hat zwei davon) der 10 besten Restaurants der Welt essen gehen. Doch das 18-Gang Menü ohne Getränke für knapp Chf 200.- hat das Budget dann doch etwas überschritten. Aber auch günstige Restaurants haben uns kulinarisch oft überzeugt.
    Das Leben ist relativ günstig. Menüs mit Vorspeise, Hauptspeise und frischem Fruchtsaft findet man fast überall zwischen 10 und 20 Soles (3-7 Franken). Manchmal lecker, manchmal langweilig. Sonstige Gerichte kosten zwischen 6 und 12 Franken. Für Übernachtungen haben wir meistens zwischen 15 und 30 Franken bezahlt für ein Doppelzimmer.
    Ganz so packen wie Bolivien konnte uns Peru aber nicht. Wir können auch nicht genau sagen woran es liegt - vielleicht am schlechten Wetter in Cusco und Umgebung, vielleicht weil wir mit Magenproblemen zu kämpfen hatten, vielleicht weil es teilweise sehr touristisch ist (Cusco vor allem), vielleicht weil wir vom Machu Picchu enttäuscht waren... nichts desto trotz ein fantastisches Land und in der Nicht-Regenzeit bestimmt noch viel eindrücklicher.
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  • Day21

    de stranden van Paracas

    April 27 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Na een zoveelste lange busrit komen we ’s morgens vroeg aan in Paracas. Hier hangt een hele andere vibe dan in Arequipa. Een klein zanderig kustdorpje, weinig auto’s, alles op het gemakje, lekker zeebriesje,… We like it! We wandelen naar hospedaje Mary waar we ondanks het vroege uur al snel kunnen inchecken in een kamer. Tijd voor een dutje want de busrit was vermoeiend.

    In de namiddag lopen we eens op de dijk met uitzicht op het strand en de oceaan. De vele restaurantjes bieden verse vis, zeevruchten en andere lokale gerechten aan. We boeken 2 uitstapjes voor de komende dagen: een boottocht naar de Islas Ballestas en een fietstocht naar het Reserva nacional Paracas.
    ’s Avonds proberen we een pizzeria die we op Tripadvisor gevonden hadden en dat blijkt een voltreffer. De vriendelijke Luca, een Italiaan uit Venetië, serveert ons lekkere, grote pizza’s met een krokante dunne korst. Met het zicht op de ondergaande zon erbij, zalig.

    Voor de tocht naar het Paracas national reserve springen we op een huurfiets. Na 4km bereiken we de ingang van het reservaat. Links van ons liggen grote gekleurde zandduinen en rechts ligt de oceaan. Na een stevige klim op onze kleinste versnelling passeren we het visitor center. Daarna wordt het terug iets vlakker en een paar kilometer verder bereiken we Playa Roja. Dit mooie rode strand dankt zijn kleur aan stukjes van een verder gelegen rots die afbrokkelen en hier aanspoelen.

    Een kilometer of 2 van hier ligt Lagunillas, een piepklein dorpje van enkele huisjes en restaurants. We zetten onze fiets aan de kant en wandelen naar het uitkijkpunt boven op een rots. Van hier hebben we een mooi panoramisch zicht op de omgeving. Massa’s aalschovers en pelikanen vliegen en vissen in de buurt. We zien de weg via een steile helling naar Playa La Mina kronkelen. Na een lunch vlak aan het water trekken we er heen.

    Alweer op de kleinste versnelling, ik zweet mij kapot als ik boven kom. Vé stapt het laatste stukje met de fiets in de hand. Daarna gaat het gelukkig bergaf. We stoppen eerst even op het kleinere playa Rascon. Een prachtig stukje strand waar we alleen zijn op een koppel zonnekloppers na. We genieten en kijken hoe enkele vogels van de hoge kliffen recht naar beneden duiken om vis te vangen.

    Playa La Mina is een stuk groter en populairder. Een dertigtal mensen liggen te zonnen of wagen zich in het frisse water. Het strand wordt La Mina genoemd omdat de rotsen op de achtergrond vroeger als mijnen dienden. We leggen ons een uurtje of 2 in de zon en Vé doet zelfs een dutje.

    Rond 15u keren we op het gemakje terug. Aan Playa Roja scheiden onze wegen. Ik wil een omweg maken langs een uitkijkpunt dat wat verder ligt. Vé neemt dezelfde route als in het heengaan. De hele kunnen we elkaar zien rijden in de verte. Op het uitkijkpunt heb ik een prachtig zicht over de hele omgeving. De rood-gele duinen, de baai van het Playa Roja, Lagunillas,…

    Daarna keer ik via een shortcut terug naar Vé. We zijn blij als we terug aan de uitgang van het park zijn. In totaal hebben we bijna 40 km gefietst. Niet slecht, gezien het de 2e keer dit jaar is dat we op een fiets zitten. We gaan ons wat opfrissen in het hotel en kiezen dan opnieuw voor de lekkere pizza’s van pizzeria Venetia.

    De dag erop, om 10u, start ons uitstapje naar de Islas Ballestas. Ook wel de “poor mans Galapagos” genoemd. Je kan er veel dieren zien en het tochtje kost amper 45 sol per persoon. De speedboot met 30 of 40 toeristen doet er 10 minuten over om naar de eerste bezienswaardigheid te varen.

    De “candelabra” is een afbeelding van een grote kandelaar die in de duinen werd getekend. Men weet niet precies door wie of wanneer, en zelfs over de betekenis is er discussie. Sommigen zeggen dat het een kandelaar is, anderen een cactus, of een drietand. Misschien was het een navigatiehulpmiddel, of een goddelijk symbool. Het is echter niet de hoofdattractie van deze trip.

    15 minuten later komen we aan bij de Ballestas eilandjes. Zwermen zeeleeuwen, aasgieren, aalschovers en enkele Humboldt pinguïns verwelkomen ons. De eilanden zijn bedekt met een laag guano, de uitwerpselen van de vele vogels. Deze shit is populair want het is een zeer goede organische meststof waar veel geld voor betaald wordt. Dus komen hier elk jaar een bende arbeiders met houwelen en schoppen de drek verzamelen om later te kunnen verkopen.

    We varen een uurtje rond de stranden en stenen bogen terwijl er honderden foto’s getrokken worden. Begrijpelijk, sommigen zien voor de eerste keer zeeleeuwen of pinguïns. Wij hebben al wat “ervaring” maar dat maakt het er niet minder mooi op.

    Genoeg woorden, nu enkele beelden: https://photos.app.goo.gl/H9aACiE2Rp5hNSsJA
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  • Day132

    Fussball spielen auf schwimmenden Inseln

    May 9 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Ich blicke aus dem linken Fenster unseres Ausflugsbootes. Auf einem mehrere Meter hohen Bambusgeflecht befindet sich ein kleiner improvisierter Fussballplatz mitten auf dem Titicaca-See. Die Grenzen des Platzes sind auf natürliche Weise durch den Uferrand der schwimmenden Insel vorgegeben. „Das Spiel muss hier häufig unterbrochen werden...“ informiert uns unser Guide. Nämlich praktisch immer dann, wenn der Ball im aus landet und man den Ball mit einem kleinen Boot wieder aus dem Wasser fischen muss. Ich wundere mich da kaum, dass es Bolivien noch nicht zur Weltmeisterschaft geschafft hat... 😂

    Ich befinde mich wenige Kilometer vor der Küste der peruanischen Hafenstadt Puno auf dem Lake Titicaca. Für heute steht ein Tagesausflug zu den Floating Islands an, die inzwischen den Schutz des UNESCO-Weltkulturerbe genießen. Auf etwa 90 schwimmenden Inseln lebt hier eine peruanische Gemeinschaft von etwa 2000 Einwohnern. Es gibt eine Schule, Kindergarten, ein kleines Krankenhaus, ein paar Werkstätten, ein Verwaltungsgebäude, einen kleinen Marktplatz, usw.. Also praktisch alles, was ein kleines Dorf benötigt um autark zu sein. Die Einwohner haben das Recht, jederzeit ihre Landfläche zu erweitern. Wie wir erfahren, werden hierzu viele Erdblöcke zusammengebunden und mit einer ganzen Menge Bambus aufgestockt, um sowohl den benötigten Auftrieb als auch eine Feuchtigkeitsisolierung zu gewährleisten. In ca. 6 Monaten kann mit dieser Technik dann eine neue schwimmende Insel geschaffen werden, auf der dann primitive Hütten für Familien errichtet werden können.

    Als wir unseren Ausflug im Hafen von Puno starten, merke ich schnell, dass die Floating Islands inzwischen vom Massentourismus überschwemmt werden. Zig Boote schwärmen gleichzeitig zu den Inseln aus, und das im 2-Stunden-Takt. Auf der Insel winkt uns bereits die ansässige Familie freundlich zu und begrüßt uns mit einem traditionellen Lied. Dann erfahren wir die wesentlichen Informationen zur Entstehung der Inseln und zur Lebensweise der Familien und besichtigen ihre kleinen Hütten. Im Anschluss werden dann natürlich einige Tische mit Souvenirs ausgebreitet, mit der Bitte die Familien mit einem Kauf zu unterstützen. Abschließend werden wir dann noch für 10 Minuten in einem traditionellen Reed-Boot chauffiert (natürlich gegen einen extra Obulus) und nach einer knappen Stunde ist das Spektakel dann auch schon vorbei. Auch wenn die Einwohner sehr freundlich und die Floating Islands durchaus auch interessant waren, stehe ich solchen inszenierten Ausflügen etwas skeptisch entgegen. Umso besser, dass wir unseren Ausflug noch auf die Insel Taquile fortsetzen, die ähnlich schön wie die Isla Del Sol ist und abseits des Massentourismus liegt. Neben einem schönen Spaziergang und einem Mittagessen erfahren wir hier einiges über die Sitten und Bräuche der Einwohner. Die Menschen hier verbringen insbesondere viel Zeit mit dem Weben von Mützen und Gürteln. In Erinnerung bleibt mir ein schönes Hochzeitsritual, bei dem die Gürtel von Mann und Frau als Zeichen der Vereinigung vom Ehemann zusammengebunden werden und anschließend von ihm ähnlich wie ein Ehering getragen werden. Übrigens lässt sich auch am Muster der Mützen (die hier jeder Mann trägt) erkennen, ob er noch Single ist. Praktisch, eine etwas andere Form der Partnerbörse. Anscheinend wird hier noch nicht „getindert“ 😂

    Ich bin jedenfalls froh, mich heute für einen Tagesausflug entschieden zu haben, um dem eher hässlichen Puno entfliehen zu können. Ganz anders als Copacabana lädt Puno so gar nicht zum Verweilen ein: laut, viel Verkehr, dunkel. Manchmal setzt sich auch einfach der erste Eindruck fest, aber ich habe mich von Anfang an nicht wohl gefühlt, als ich gestern Abend im Dunkeln und im Regen vor meinem wenig einladenden Hostal herausgelassen wurde. Das Zimmer ist zwar sauber, aber äußerst spartanisch, in die Jahre gekommen, kalt und dunkel. Ich war froh, am Abend schnell eingeschlafen zu sein und am frühen Morgen das Zimmer wieder verlassen zu können. Mit 19 Euro die Nacht war es sogar etwas teurer als meine schöne Unterkunft an der Copacabana, an die ich bereits jetzt wehmütig zurückdenke.

    Immerhin der Grenzübergang von Bolivien nach Peru verlief zuvor heute Nachmittag überraschend reibungslos. Ich war fast verwundert, dass die Abfertigung digital und mit Webcam verlief, fast schon europäischer Standard 😉 Meine Freude, als ich meinen Fuß auf peruanischen Boden gesetzt habe, war allerdings nur von kurzer Dauer. Verdammt, ich habe meine Jacke im Bus gelassen. In der Ferne sehe ich, wie dieser bereits wieder die Rückreise nach Copacabana angetreten hat. Noch zuversichtlich darüber, dass mir die Jacke in den nächsten Tagen nachgesendet werden kann, informiere ich sofort unseren neuen peruanischen Guide. Leider erfahre ich am nächsten Morgen per e-mail, dass meine Jacke nicht gefunden wurde. Ich werde mit dem Verlust leben müssen, aber die Situation ist schon etwas seltsam. Als ich dann am Abend meine Tasche auspacke, muss ich einen weiteren Verlust feststellen. Ich habe mein praktisches Campinggeschirr in meinem Zimmer in Copacabana liegen lassen. Auch hier wurde auf Nachfrage bei der Unterkunft leider nichts gefunden. Äußerst merkwürdig. Ein rabenschwarzer Tag für mich. Wenn Susi noch bei mir gewesen wäre, wäre mir das sicher nicht passiert. Ich vermisse das Vier-Augen-Prinzip 😔 (@Susi: immerhin habe ich meine Sonnenbrille noch nicht verloren... 😉). Ich versuche den Verlust schnell abzuhaken und drücke fest meine Daumen, dass ich für den Rest meiner Reise von ausgiebigen Regenfällen verschont bleibe und auf meine schöne Regenjacke verzichten kann. Zumindest reise ich jetzt mit leichterem Gepäck 😄
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  • Day142

    Ein Königreich für ein Lama

    May 19 in Peru ⋅ ☀️ 18 °C

    Ich erinnere mich noch, wie begeistert wir waren, auf unserer ersten Tour in San Pedro (Chile) aus dem Bus heraus in der Ferne unsere ersten Lamas in freier Natur zu erblicken (wie wir später gelernt haben, ja eigentlich „Vicunas“, hierzu unten mehr). Irgendwie verbindet man ja auch Südamerika immer gleichzeitig mit diesen Tieren. In den Großstädten Santiago oder auch Vina del Mar waren bisher lediglich vereinzelt ein paar dieser Tiere an touristischen Plätzen für Foto-Shootings zu finden. Aber das ist nicht das Gleiche. Ich finde es immer etwas ganz Besonderes, wenn man Tiere völlig umgestellt in ihrer natürlichen Umgebung beobachten darf.

    Wie ich bereits am ersten Tag von unserem Guide gelernt habe, gibt es in Südamerika insgesamt vier verschiedene Arten von Kameloiden. Den meisten von uns dürften wahrscheinlich Lamas und Alpacas bekannt sein. Lamas haben eine spitze Schnauze und sind etwas größer als Alpacas. Alpacas hingegen haben eine etwas stumpfere Schnauze und sind häufig noch etwas wolliger als ihre Verwandten. Diese beiden Arten leben allerdings nicht wild, sondern werden von Bauern als Vieh gehalten. Entweder wegen ihrer Wolle oder wegen ihres Fleisches. Ich habe beide mal gekostet, Alpaca schmeckt wirklich ganz lecker und soll auch recht gesund sein, da cholesterinfrei. Ich weiß, dass ich jetzt von manchen böse Blicke ernten würde, wie ich denn nur solch süße Tiere essen kann. Ich sage nur, andere Länder, andere Sitten und verspreche in Deutschland erstmal kein Alpaca mehr anzurühren 😊

    Die verbleibenden beiden Arten sind hingegen nur in freier Natur anzutreffen: Viscunas und Guanakos. Erstere haben wir inzwischen sehr häufig in den Hochebenen Chiles, Boliviens und Perus gesehen. Viscunas sind etwas kleiner als Lamas und haben ein goldbraunes Fell. Ein bisschen sehen sie aus wie Bambi 😊 Viscunas stehen unter strengem Artenschutz und dürfen weder gejagt noch als Haustiere gehalten werden. Lediglich einmal im Jahr ist es erlaubt, diese Tiere zusammenzutreiben, um ihre Wolle zu scheren. Diese gilt als die hochwertigste (und auch teuerste) Wolle Südamerikas. Für einen Pullover zahlt man 1000 USD und mehr. Guanakos sind hingegen äußerst selten in freier Natur anzutreffen, da äußerst schüchtern. Sie haben ein relativ kurzes Fell und schauen meines Erachtens vom Gesicht ein wenig wie ein Känguruh aus.

    Genug Hintergrundinformation zu meinen vierbeinigen Freunden, aber nachdem inzwischen auf jeder Tour der jeweilige Guide dieses unverzichtbare Wissen mit uns geteilt hat, war es mir ein Anliegen, diese wertvolle Information so weit wie möglich in die Welt weiterzutragen 😀 Nach mehreren Wochen in Südamerika kann ich jetzt auf unzählige Zusammentreffen mit diesen schönen Tieren zurückblicken und ich möchte auf keine dieser Begegnungen verzichten. Wenn mich diese süßen Tiere mit ihren kugeligen Augen anschauen und nicht selten dabei auch etwas verplant wirken, werde ich wohl immer wieder schwach werden... Aber meine Zeit in den Hochebenen Südamerikas neigt sich leider dem Ende und damit wohl auch die fast schon zum Alltag gewordenen Begegnungen. Mit einem kleinen Video versuche ich zumindest, meine vierbeinigen Freunde für lange Zeit in guter Erinnerung zu bewahren. Mein Herz blutet, dass ich Euch verlassen muss. Ich werde Euch vermissen... 😔

    Anmerkung: Ich hoffe, mit meiner ausführlichen Erläuterung zu den Kameloiden gelingt es jetzt jedem, die verschiedenen Arten im Video auseinanderzuhalten 😊
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  • Day117

    Mit "Henry 8" nach Pucallpa, Peru

    December 6, 2018 in Peru ⋅ 🌧 30 °C

    Wir sind pünktlich um 15:00 Uhr am Hafen 😊 "Henry 8" heißt unser Frachtschiff! Wir suchen uns ein strategisch gutes Plätzchen im obersten Geschoss um unsere Hängematten aufzuhängen. Kriterien: gut sichtbar und an einer Wand um unsere Rucksäcke gegen "Langfinger" besser im Griff zu haben und ein Plätzchen, von dem aus man gut nach draußen sehen kann. Um 17:00 Uhr ist Abfahrt. Ich flitze noch schnell die Straße entlang, um noch etwas Warmes zum Essen zu kaufen...

    ... Es ist mittlerweile 18:00 Uhr und wir schauen den Hafenarbeitern zu, wie sie pro Mann fünf schwere Zementsäcke auf einmal vom Nachbarschiff abladen...

    ... 21:00 Uhr, mittlerweile haben sich unzählige Hängematten zu uns gesellt und wir sehen dem Gewimmel im Hafen zu und wie ein Teil der Fracht mit großen Planen gegen Regen abgedeckt wird...

    23:00 Uhr, das wird wohl nichts mehr mit 17:00 Uhr Abfahrt. Wir kuscheln uns in unsere Hängematten, "Gute Nacht!"

    1:30 Uhr, es rumpelt und kracht. Unsere Hängematten schwingen nach links und rechts. Da tut sich was 🙂
    Es gibt nur ein Problem! Unser Boot ist eingeparkt von dutzenden Schiffen und unseres schiebt und drückt sich wie auf italienischen PKW Parkplätzen in 40 Minuten aus unserem Stellplatz. Verrückt... Es geht los! Ganze 800 Kilometer Fluss aufwärts nach Pucallpa. Erst auf dem Amazonas, dann den ersten schiffbaren Nebenfluss des Amazonas, dem Ucayali, entlang. Beide Flüsse sind braun von der ganzen Erde und Sedimente, die sie mitführen - und riesig! Soooo viel Wasser! ... und das ist erst der Anfang vom Amazonas!

    Es ist keine klassische Kreuzfahrt. Es ist vielmehr ein alternativloses Verkehrsmittel für viele tausend Menschen, die entlang des Flusses leben.

    Unser Boot ist das größte der "Henry" - Flotte und misst vielleicht 120m Länge. Genug Platz also für eine ganze Menge Fracht. Da Iquitos eine konsumierende und keine produzierende Stadt ist, sind die Frachter von Pucallpa kommend, immer mehr beladen, als in unserer Fahrtrichtung - dadurch können wir uns ein wenig auf dem Boot bewegen.

    Unser Boot hält wie hier die Busfahrer 🙂 eben überall dort, wo Bedarf besteht - in jedem Dorf und noch so kleiner Siedlung. Sei es, daß Fahrgäste ein-, oder aussteigen, oder dass eben Fracht auf-, oder abgeladen wird. Mehrmals am Tag und in der Nacht halten wir an. Manchmal für ein bis zwei Stunden, manchmal aber auch nur für wenige Sekunden bis jemand aufgestiegen ist.

    Wir stehen an der Reling und schauen in die tief dunkle Nacht. Ungestört von künstlichem Licht strahlen unglaublich viele Sterne am Himmel. Es ist ein Gedicht! Wir fragen uns, wie unser Kapitän in der Lage ist, unser Boot durch die tief schwarze Nacht zu steuern, ohne für uns ersichtliche Orientierungspunkte. Es gibt keine Karten, kein Radar und auch kein GPS. Aldo, der Supervisor des Schiffes nimmt sich viel Zeit für uns und erklärt uns unsere Fragen. Für den Kapitän genügen wohl die unterschiedlichen Dunkel Töne, die die Bäume am Ufer machen, manchmal kontrolliert der Kapitän mit Scheinwerfern die Richtung - wahnsinn!

    Plötzlich erkennen wir ein blitzendes Licht in der Ferne. Nachdem von unserem Schiff mit großen Scheinwerfern die Stelle abgesucht wird, erkennen wir den Grund des Lichtes. Es ist ein Mann mit Taschenlampe, der unser Schiff sozusagen anfunkt und um Mitnahme von sich und seiner Waren zu bitten. Wir steuern die Stelle an und rammen mit dem Schiffsbug in die bewachsene Uferbefestigung. Es erscheint eine kleine Siedlung von vielleicht zehn Häusern. Der Mann springt auf und weiter geht es! Verrückt! Dieses Schauspiel wiederholt sich dutzende Male. Manchmal werden ganze Bananen-Ernten, oder der Fischfang des Tages mit unzähligen Dorfbewohner aufgeladen. Ich hätte nicht gedacht, dass doch so viele Menschen hier am Amazones/Ucayali im Dschungel wohnen.

    Um die Dörfer herum sind meist die Dschungel-Bäume durch Platanen ersetzt. In Guatemala haben wir erlebt, was dabei heraus kommt, wenn man Menschen einfach machen lässt - sie benötigten immer mehr Holz und auch Fläche... Aldo erklärte uns, was wir eigentlich aus dem Erdkundeunterricht schon wussten: wird eine Fläche im Dschungel abgeholzt und bebaut, so ist der Ertrag im 1. Jahr gut, im 2. noch ok und im 3. erntet man schon nicht mehr genügend um die Familie zu ernähren und noch ein wenig zu verkaufen - also müssen neue Flächen gerodet werden... Wir sehen auch mehrere Flächen, wo viel Holz geschlagen wurde, ohne dass eine Aufforstung oder landwirtschaftlicher Nutze darauf folgte. Inwieweit Peru hier ein Auge drauf hat, können wir nicht sagen, aber so, wie wir die Dschungel-Bevölkerung auf dem Frachter kennen lernen dürfen, scheint da nicht viel für Naturschutz bei den Menschen übrig zu sein. Es ist normal, den Müll in den großen braunen Fluss zu schmeißen... der Müll ist dann ja schließlich weg...

    Und das, was wir im "Centro de Rescate" gehört haben, dass die Leute noch immer Tiere aus dem Dschungel als süße kleine Haus- und Knuddeltiere mehr schlecht als recht halten, bestätigt sich auf dem Frachter: 1 Mann mit großem Papagei in Mini-Schachtel, 1 Dame mit 4 kleinen Loros (Jessica, total nett, unsere "Nachbarin", aber auch völlig falsche Ernährung für die kleinen: Plätzchen Fisch, etc. - Loros essen eigentlich kein Fleisch), 1 noch junger Affe an einer Schnur festgebunden, später auf der Fahrt ein Händler, der große Loros für 'n Appel und 'n Ei verkauft... Schade - das macht einen traurig!
    ... haben die Leute doch gelernt, dass sie das Klopapier nicht in den Klo, sondern daneben in eine Tüte werfen, warum können sie Plastik nicht in Mülltonnen werfen (selbst Ameisen haben eine "Mülldeponie") und die Tiere da lassen, wo sie hingehören?!?

    Es ist fantastisch, welch' freundliche Menschen mit den außergewöhnlichsten Geschichten uns an Bord begegnen. Ein älterer Mann zeigt uns ganz stolz riesige Bunte Federn einer Papageienart, giftige Pflanzen und die Haut einer kleinen Boa Negra. Das Öl sei gesund, sagt er! Es würde durch die Hand rinnen und diese ganz warm machen. Dann erzählt er, es gäbe Boas mit 30m Länge und andere mit 2 Köpfen! Dem nicht genug: Es leben Tiere im Dschungel, die faustgroße Diamanten im Kopf haben...! Wir müssen uns zusammenreißen um nicht zu lachen. Ja, vielleicht muss man nur ganz fest daran glauben 😁
    Ach ja - und es gibt gute und schlechte Delfine. Die schlechten springen aus dem Wasser und hauen mit den Schwanzflossen die Fischer aus den Booten. Und ein Tierchen namens Perrito, das Männern mit seinen kleinen Insektenschaufeln das Schnarchen aus der Nase zaubern

    6:00 Uhr, wie jeden Morgen klingelt, nachdem auch der Hahn aus dem Frachtraum gekräht hat, eine Glocke. Essen ist fertig, bedeutet dies! Und kurz darauf stehen wir mit in der großen Schlange vor der "Cocina", der Bordküche, mit unseren Schälchen und warten auf unser Frühstück. Das Prozedere wiederholt sich um halb 12 und nochmal gegen 17 Uhr zum Abendessen. Die Zeiten sind wie immer sehr variabel. Zu essen gibt es Reis mit Hühnchen, die frisch aus dem Todestrakt im Maschinenraum an Board geschlachtet werden, Reis mit Suppe und Reis mit süßer Milch-Wasser-Zubereitung. Die Hühner, die unter unserem Tisch gelagert werden, sind wohl erst mal noch verschont. Nach dem Essen wird gespült... Sehr gewöhnungsbedürftig, dass aus dem Hahn das braune ungefilterte Flusswasser läuft. Übrigens auch aus der Dusche... 😜

    Es kostete ein wenig Überwindung, die Duschen zu benutzen, aber nachdem Marcos lange Haare ein eigenes Biosphärenreservat zu werden drohten, war duschen dringend notwendig. Manche Einheimische tranken nach dem Spülen noch vom Wasser - wie man es gewöhnt ist😣

    Auf so engem Raum zusammen mit den vielen Einheimischen, lernen wir deren Sitten recht gut kennen: Viele Frauen reisen mit ihren Kindern. Die kleinsten bekommen eine ultra-süße Limonaden-ähnliche Plörre zum Frühstück, Mittag, Abend und zwischendurch. Aber sehr abwechslungsreich wird mal Brot, oder auch Chips darin getunkt! 🙃 schön bunt für die Kinder. Aber dass die Familie gemeinsam isst, sieht man nicht.

    Am 4. Tag sind zu uns unzählige Fahrgäste hinzu gekommen und mittlerweile zählen wir fast 200 Hängematten. Marco fungierte aufgrund seiner Größe auf unserem Deck als "Hängemattenaufhänger". In Tierra Blanca steigen überwiegend Männer und Frauen in traditionellen Kleidern hinzu. Die Männer in Hemden, Latzhose und Hüten, die Frauen in Kleidern. Wir vermuten eine Glaubensgemeinschaft wie Mormonen, oder Menoniten. Sie kommen wohl ursprünglich aus den Niederlanden es sind großgewachsene, meist blonde Männer und helle Frauen, sie sprechen dutsch. Sie siedeln bei Tierra Blanca in einer abgeschlossenen Kommune mit mehreren Kolonien/Familien mit bis zu 150 Menschen. Wir trafen einen, der auch ein wenig deutsch konnte, die Kommunikation war jedoch schwierig. Einige Familien kamen vor kurzem aus Belize, andere aus Bolivien. Wir haben nicht herausbekommen, warum sie dort weg sind. Echt verrückt!

    Wie auch in den Bussen stürmen unzählige Verkäufer an manchen Dörfern das Schiff und verkaufen Getränke, Obst, Kuchen, Fisch- und Fleischgerichte. Wir kaufen einen super leckeren Bananen-Kuchen und 2 Platano-Kugeln (tacacho), von denen Marco eine halbe isst und den Rest verschenkt. Die Menschen aus dem Dschungel sind unheimlich stolz auf deren Essen-sie lieben vor allem den frischen Fisch, von dem es hier genügend gibt, sowie Platano - wir können nach dem dritten Tag keine Freude mehr darüber empfinden 😒

    Beim Essen sind uns weitere hiesige Gepflogenheiten aufgefallen: Das Essen wird eher geschaufelt, Knochenstückchen und alles, was dann doch im Mund stört einfach vor sich gespuckt oder geschmissen... auch auf die eigenen Füße... und später läuft man dann da durch und andere richten ihr Nachtlager auf dem Boden😝

    Abends, wenn die Nacht anbricht, lockt das Licht unseres Bootes unzählige Moskitos, Falter, Käfer und sonstige seltsame Geschöpfe an Bord - wir zwei, als einzige Gringos an Board, haben uns natürlich gut eingedeckt und sowohl Fliegenschutzspray UND für jeden ein Moskitonetz gekauft - wir sind die einzigen an Bord mit so 'nem Kram... Da fallen die Gringos wieder auf😊 wir beide waren aber, angesichts dieser viele Käfer, Falter und sonstigen Krabbeltiere soooo froh, dass wir uns unter dem Netz in die Hängematte kuscheln konnten! Und wir haben echt gut geschlafen! Auch mit Motorengebrumm, Musik vom Handy anderer Mitfahrer, Gelächter, lautes Geschnatter... Die Einheimischen haben den gaaaanzen Tag in der Hängematte gelegen, entspannt und abends ging es dann los... Insgesamt ist uns aufgefallen, dass hier nicht sehr viel Rücksicht aufeinander genommen wird. Ein Parade Beispiel war unser Hängematten-Nachbar. Immer laut, übertrieben freundlich und dann fehlten uns 2l Wasser, während seine Flasche wieder gefüllt war... Ein Einheimischer, der schon mal in Deutschland im Urlaub war beschrieb es so, dass hier kein Respekt vor dem anderen gelehrt wird - was er wohl in Deutschland als positiv empfand.

    Unser Deck war verhältnismäßig wenig besetzt. Für 1 Nacht ist das Schiff so voll geworden, dass einige unter freiem Himmel schlafen mussten. Aldo erzählte uns, dass manchmal 400 Leute mitfahren (Kapazität: 200 Personen). Dann werden zusätzlich Planen gespannt! Die hygienischen Verhältnisse will ich mir gar nicht vorstellen! Solche Stoßzeiten seien, wenn die Kinder Ferien bekommen und wenn Wahlen anstehen - wer nicht wählt muss Strafe zahlen (aber ob das geahndet wird, wenn so viel Gravierenderes übersehen wird!?!).

    Am Ufer wird auch Reis angebaut. Wenn der Wasserspiegel dann steigt, finden die Bauern keinen Halt mehr zum Stehen und Ernten im Kajak oder schwimmend. Der Reisanbau ist wegen der Wasserschlangen nicht ganz ungefährlich!

    Neben Wäsche flicken, Block schreiben, Spanisch lernen und mit anderen an Board quatschen, genießen wir es, auf den Fluss zu schauen und die frische Luft zu atmen, vor allem am Abend, wenn es kühler wird! Schiffe, die uns entgegen kommen, scheinen vor Ladung fast unter zu gehen. Wir haben Glück und sehen einige Amazonas-Delfine! Und... am letzten Tag wurde ein Deck unter uns noch ein Kind geboren. 😊

    Ein großes Abenteuer...

    Viele Grüße vom Amazonas
    Ariane & Marco
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  • Day55

    Bye bye Peru!

    May 31 in Peru ⋅ ⛅ 24 °C

    Peru was ons vierde land in Zuid-Amerika, en voor de vierde keer waren we aangenaam verrast!

    De natuur is prachtig en erg gevarieerd. We zagen turquoise bergmeren en de besneeuwde toppen van de Cordillera Blanca in Huaraz. We trokken door een van de diepste canyons ter wereld in Colca. Rond Cuzco bezochten we de mooie Heilige Vallei met haar zoutmeren en groene landbouwterrassen. We ontdekten ook de prachtige kust van Peru in Paracas, Lima en Colán.

    Cultureel valt er immens veel te zien in Peru. Het hoogtepunt was ongetwijfeld Machu Picchu. Maar naast de Inca’s, zijn er nog een heleboel andere volkeren die restanten hebben nagelaten. De Chimu, de Moche, de Nazca,… Er zijn genoeg archeologische locaties om je maanden bezig te houden. Daarnaast zijn er veel mooie koloniale pleinen en kerken (in Arequipa, Cuzco, Trujillo, Colan,…) uit de periode van de Spaanse overheersing.

    Aan de bevolking hielden we een gemengd gevoel over. We ontmoetten enerzijds vriendelijke mensen zoals Rosemary, Ingrid en de meeste hoteleigenaars. Anderzijds zijn er ook veel locals die sluikstorten, liegen, en dieren slecht behandelen. Al is dat eigenlijk niet anders dan in de vorige landen waar we waren.

    Er is duidelijk veel corruptie in Peru, op alle niveau’s. De 4 of 5 voorgaande presidenten zitten ofwel in de gevangenis ofwel lopen er processen tegen hen. Een ervan pleegde onlangs zelfmoord toen de overheid bij hem binnenviel om hem te ondervragen. Burgemeesters steken veel geld in eigen zak en ook de politie is niet te vertrouwen.

    Het eten in Peru beviel ons goed. Er is veel lekkere verse vis en de beste ceviche die we al gegeten hebben. Ook de andere traditionele gerechten zoals aji gallina, quinoa soep en arroz con conchas vonden we heel lekker.

    En dan is er natuurlijk pisco, de nationale drank. Peru en Chili ruziën nog steeds om wie de pisco uitgevonden heeft. Ons zal het worst wezen, als we het maar kunnen drinken. Puur is het niet lekker, in cocktails des te meer. De pisco sour (met citroen en eiwit), algarrobina (met gecondenseerde melk, eiwit en algarroba siroop) en chilcano (met ginger ale) gingen vlotjes binnen.
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  • Day6

    Machu Picchu

    April 12 in Peru ⋅ ⛅ 21 °C

    Machu Picchu time! Hier kijk ik al een hele tijd naar uit en eindelijk is het zo ver. We worden opgepikt door een minibusje en samen met een tiental andere toeristen naar Hydroelectrica gevoerd. De weg slingert omhoog en omlaag door de bergen. Een prachtige omgeving. Veel groen, enkele watervallen, diepe kloven. Na 5 uur rijden zijn we op onze bestemming. Uit tientallen andere busjes komen er nog meer toeristen tevoorschijn. Allemaal met hetzelfde doel: van hieruit naar het dorp Aguas Calientes stappen.

    We wandelen de hele tijd langs de sporen van de Perurail trein die Cusco en Ollantaytambo verbindt met “Machu Picchu pueblo”, zoals Aguas Calientes ook wel genoemd wordt. Na een uur of 2 zien we hoog boven ons in de verte een eerste glimp van Machu Picchu. Spannend! Nog een half uur later zijn we in het dorp.

    Na het avondeten krijgen we ons ingangsticket voor Machu Picchu en uitleg over waar en wanneer we moeten vertrekken. De Duitse Nicole wil net als mij te voet naar de ingang stappen. Vé wil met de bus naar boven zodat ze haar energie kan sparen om de “montaña” te beklimmen. We gaan samen het busticket kopen en kruipen dan snel ons bed in.

    Om 4u gaat mijn wekker al. Ik probeer mij zo stil mogelijk klaar te maken zodat Vé nog wat langer kan slapen. In de gang aan de receptie verorber ik mijn ontbijt terwijl ik wacht op Nicole. Samen beginnen we aan de wandeling naar de ingang van Machu Picchu. Enkele minuten later vervoegt Steffi ons, een andere Duitse die ook op onze bus zat. Na 20 minuten komen we aan de eerste controlepost en vanaf daar begint een steile klim. Het zijn vooral trappen, maar allemaal verschillend van hoogte en lengte wat het ferm lastig maakt. Het wordt stilaan licht waardoor we zien hoe bewolkt de omgeving is. Geen bergen of heuvels te zien. Hopelijk klaart het straks wat op.

    Na een klein uur stappen bereiken we de ingang van Machu Picchu. Om 6u45 stapt Vé van de bus en verzamelen we met onze gids. Tijd om eraan te beginnen! Als Engelssprekenden worden we in de groep van gids Yawar geplaatst, samen met een twintigtal anderen. De poorten gaan open en de honderden toeristen stormen naar de ticketcontrole. Net voorbij de ingang krijgen we al een beetje uitleg en dan bestijgen we de trappen naar het bekendste uitkijkpunt. Helaas nog altijd wolken maar Yawar belooft ons dat dit normaal is en dat het binnen een uurtje zal uitklaren.

    Tijdens zijn uitleg beginnen de wolken al een beetje op te schuiven en krijgen we een mooi zicht op de ruïnes van Machu Picchu. Nicole trekt enkele foto’s van ons en wij van haar. En dan is het al bijna 8 uur. Tijd voor ons om te vertrekken naar de “montaña”, de berg die we gaan beklimmen. Yawar toont ons de weg naar de ingang en we splitsen af van de groep. Dat is achteraf gezien het enige jammere aan onze tour: doordat we de berg gaan beklimmen krijgen we geen uitleg meer over de rest van Machu Picchu. Anderzijds mogen wij nog de rest van de dag op de site verblijven, terwijl de groep met de gids al sneller zal terugkeren.

    We beginnen aan de klim. Net als tijdens mijn wandeling deze morgen zijn het continu trappen. Deze keer zelfs nog een stuk steiler en lastiger. Om de 5 à 10 minuten pauzeren we even om bij te komen. We zien jammer genoeg niks van de omgeving aangezien het te bewolkt is.

    Na 45 minuten, ongeveer halfweg naar de top, komen we 2 oudere Braziliaanse dames tegen. Ze vertellen ons dat het pad verderop alleen maar steiler en gevaarlijker wordt. Smalle trapjes die dicht bij de afgrond liggen. “En het uitzicht daar boven?”, vraag ik. “Niks te zien van Machu Picchu jongen, overal wolken”. Dju, hopelijk verandert dat nog!

    Het wordt inderdaad nog lastiger en risicovoller daar boven. Wanneer we de top bereiken, zien we niet veel. Terwijl we uitblazen van de zware klim begint het echter beetje bij beetje op te klaren. De zon komt er wat door. Eerst zien we een glimp van de heilige stad tussen de wolken door… en een kwartier later zien we zowaar de hele ruïne in volle glorie. Fenomenaal!

    Niet alleen de ruïnes zelf maar zeker ook de omgeving. De steile Huayna Picchu en enkele andere groene, bijna loodrechte bergen zijn indrukwekkend om te zien. En overal wat wolkenslierten rond die het plaatje nog mystieker maken. We zetten ons neer en eten onze lunch terwijl we ons vergapen aan de omgeving. 100 meter verderop is er een uitkijkpunt met afdakje waar tientallen toeristen foto’s staan te trekken. “Wij zitten hier toch lekker beter en rustiger”, denken we bij onszelf. En effectief: iedereen die terugkeert naar beneden, stopt aan ons plaatsje en is verbaasd dat het zicht van hier nog mooier is.

    Na een halfuurtje relaxen gaan we ook even naar het andere uitkijkpunt. Een paar fotootjes trekken en dan terug naar ons eerste plekje. Doordat de zon erdoor gekomen is, zoemen er plots honderden muggen rond ons. Ik word er een beetje gek van. Zelfs met DEET zijn ze moeilijk weg te krijgen. Tijd om terug af te dalen en de ruïnes van wat dichterbij te gaan inspecteren. Na een uurtje zijn we terug beneden. Vé wordt direct besnuffeld door enkele lama’s. Er lopen er hier zo 18 rond, die zich te goed doen aan het lekkere groene gras op de site.

    Het volgende dat we willen bezoeken is Intipunku, de zonnepoort. Daarvoor moeten we opnieuw een stevig stukje klimmen, zo’n 40 minuten. In vergelijking met wat we daarnet gedaan hebben is het niks, maar onze beentjes beginnen toch vermoeid te raken. De zonnepoort ligt bovenaan een V-vormige bergpas en is het eindpunt van de befaamde Incatrail. De sportievelingen die deze 4-daagse tocht afleggen kunnen van hier dus een eerste keer Machu Picchu aanschouwen. We rusten er een half uurtje uit terwijl we alweer van een mooi uitzicht genieten.

    We vervolgen onze weg naar de Incabrug. Onderweg pauzeren we op een paar mooie terrassen met veel lama’s. Tijd voor een fotoshoot, denkt Vé. Ik eet ondertussen nog een koffiekoek maar raak die bijna kwijt aan een nieuwsgierige en hongerige lama.

    Het pad naar de Incabrug is kort. Ik wandel op amper 10 minuten tot daar. De brug zelf is afgesloten door een hekken en dus onbereikbaar. Ze ziet er ook niet zo stabiel uit dus ik snap wel waarom men er geen toeristen laat over lopen. De weg er naartoe is wel indrukwekkend. Weer vlak langs een afgrond en met mooi zicht op de groene vallei wat verderop.

    Daarna trekken we richting de ruïnes. Via een hele reeks trappen komen we de centrale poort binnen. Hier staan vele stenen gebouwen, terrassen en een zonnetempel. Doordat we geen gids hebben weten we niet precies waarvoor dit allemaal diende. Maar goed, dat weten de archeologen zelf ook nog niet helemaal. Machu Picchu zou deels een militair fort geweest zijn, deels een heilige plaats (met altaren en offerplaatsen), deels observatorium (de zonnetempel bvb) en er zouden misschien ook wat mensen gewoond hebben.

    We kuieren ongeveer anderhalf uur ter plekke rond. Ons water is ondertussen op en we worden moe. Tijd om ons naar de uitgang te begeven. Daar drinken we een welverdiende cola en zetten we een stempel van MP in ons paspoort. Dan terug afdalen via de trapjes die ik deze morgen naar boven nam en we zijn terug in Aguas Calientes. We relaxen op een terrasje, gaan op het gemak iets eten en kruipen dan op tijd ons bedje in. Het was een vermoeiende, maar memorabele dag vandaag.

    Op voorhand vraag je je af: gaat dat wel de moeite zijn, Machu Picchu? Is het niet overdreven gehyped en toeristisch? Wel, toeristisch is het zeker. Maar bij mij heeft het mijn verwachtingen serieus overtroffen. Van jongs af aan sprak dit “nieuwe wereldwonder” mij aan om te zien en ik ben heel blij dat ik het gedaan heb!

    Een filmpje: https://photos.app.goo.gl/ZdhKacGu8hEzV3az9
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  • Day47

    Vrijwilligerswerk bij Rosemary deel 2

    May 23 in Peru ⋅ ⛅ 27 °C

    Gezien Rosemary haar leeftijd is het begrijpelijk dat ze niet zo goed met de computer kan werken. En ze doet het ook niet graag. We helpen haar wat om documenten te maken en haar scanner te doen werken. Ze speelt ook met het idee van een nieuwe website voor haar asiel. Het voornaamste doel daarvan is vrijwilligers aantrekken en donaties binnenhalen. Ze had er vroeger een maar die is om een of andere reden offline gegaan. Rosemary vermoedt dat een ex-vrijwilligster de site gehackt heeft omdat ze niet tevreden was van haar verblijf bij Rosemary. Een Canadese vriend ging de site terug opstarten maar dat is er nooit van gekomen.

    Ik onderzoek wat het zou kunnen kosten voor een nieuwe website en stel Rosemary voor dat ik die wil proberen maken. Ik heb dat nog nooit gedaan, maar zo moeilijk kan het niet zijn. Een paar dagen later, na veel proberen en overleggen met Rosemary en Vé, lanceren we met trots www.animalvolunteeringworkawayperu.org . We verspreiden het nieuws via Rosemary haar Facebookpagina en de dag erop is er zelfs al een eerste donatie via de website. Dat is goed nieuws!

    Ondertussen hebben we een extra hondje in huis: Negra. Een kleine zwarte teckel met bruine pootjes. Haar eigenares woont enkele huizen verder in de straat maar zorgt er niet echt goed voor. Negra is in het verleden al eens overreden door een auto waardoor ze problemen heeft met haar heup. Daarenboven overleefde ze distemper, een virus dat de ademhaling en het zenuwstelsel van de hond kan aantasten. Bij Negra trilt haar achterpoot constant en haar romp soms ook. Veel honden overleven deze ziekte blijkbaar niet dus Negra heeft geluk dat ze er nog is.

    Woensdag komt Ingrid haar steriliseren dus tot dan moet ze in het asiel blijven. Dat blijkt echter gemakkelijker gezegd dan gedaan. De eerste dag, wanneer we haar even vrij laten lopen, dringt er direct een andere hond binnen door de omheining om bij haar te komen liggen. Ze is loops, vandaar. We jagen de hond buiten maar dan ontsnapt Negra ook. We gaan haar terug halen en besluiten haar in de kliniek op te sluiten voor de nacht.

    De volgende ochtend is de deur van de kliniek onderaan opengewrongen. Negra is er weer vandoor. Wat een Houdini zeg! Derde keer, goeie keer. De eigenaars brengen haar terug en deze keer steken we haar in een kooi in de kliniek.

    Na de sterilisatie proberen we haar zo goed mogelijk te verzorgen. We brengen haar eten, laten haar buiten voor een plasje en trekken haar verband, dat ze steeds lostrekt, terug aan om te voorkomen dat ze haar hechtingen openbijt.

    En dan gebeurt er iets geweldig. Door de goeie zorg begint Negra plots enorm gehecht te raken aan Vé. Elke keer als Vé in de buurt komt begint haar staartje te kwispelen. Wanneer ze uit haar kooi mag, springt ze rond Vé haar benen en laat ze zich stevig aaien en knuffelen. Het is mooi om te zien! Het lijkt er op dat ze nu niet zo snel meer zal ontsnappen, als ze weet dat ze hier veilig is bij Vé.

    We laten haar vanaf nu in de tuin rondlopen zodat ze ook aan de andere dieren gewend kan raken. Hopelijk vormt ze een band met een van de andere honden. Jenny is alvast nieuwsgierig en wil met Negra spelen. ’s Nachts steken we haar terug in haar kooi maar dan huilt ze om aandacht van Vé. De volgende dag laten we haar vrij in de tuin en dan komt ze ’s avonds aan de deur van onze kamer liggen.

    Het enige nadeel is dat ze zodanig graag bij Vé wil zijn, dat ze ontsnapt wanneer we gaan wandelen met de andere honden. Tegen de tijd dat we terugkomen, loopt ze op straat te snuffelen naar sporen van Vé. Gelukkig komt ze wel steeds terug naar binnen met ons. Na een paar dagen is ze mij ook gewoon en kan ik haar ook aaien. Nu Rosemary nog, anders gaat het problemen geven als wij weg zijn.

    Ondertussen denken wij er over na om Negra te adopteren. De band met Vé is zo sterk. De adoptie was eigenlijk Rosemary haar idee. Ze zegt dat ze er absoluut geen probleem mee zou hebben moesten we Negra meenemen. Zelf neemt ze liefst alleen oudere dieren in huis, en Negra zou nog vrij jong zijn.

    We onderzoeken de mogelijkheden online. Om een hond mee te nemen naar Europa heeft die 3 dingen nodig: een chip, een vaccinatie tegen rabiës en een bloedtest die bewijst dat die vaccinatie gegeven is. De eerste 2 zijn geen probleem en zouden door Ingrid kunnen gebeuren. De bloedtest is een andere zaak. Die mag ten vroegste 30 dagen na de inenting gebeuren. En na de bloedtest moet er nog 3 maanden gewacht worden vooraleer de hond naar België mag.

    We kunnen haar binnen 2 weken dus niet meenemen. Maar uitstel is geen afstel. Vé en ik beslissen samen dat we haar nog altijd graag bij ons willen krijgen. Ofwel komen we later zelf terug, ofwel schakelen we de hulp in van een organisatie die huisdieren vervoert. We zoeken later in België uit wat de beste oplossing is.

    De laatste dagen gaan snel voorbij. We doen nog wat klusjes en drinken een paar keer cocktails met Rosemary: haar favoriet rum-coke en ook een traditionele chilcana (pisco met ginger ale). We worden daarnaast verwend met lekkere pannenkoeken als ontbijt en rijst met scampi's als avondeten.

    Als we terugkijken op deze 2,5 weken, kunnen we heel tevreden zijn. We hebben veel klusjes gedaan: kamers uitgekuist, bomen gesnoeid, hekken en deuren hersteld, enzovoort. Kike heeft wat extra Engels geleerd van ons en spreekt nu zelfs een paar woorden Nederlands. Omgekeerd hebben wij wat Spaans kunnen oefenen. De hondjes hebben elke dag hun wandeling gehad, waardoor Alexa en Adela andere dingen konden doen. Vooral voor Bronson zijn we blij, hij heeft 2 weken buiten kunnen lopen!

    We hebben de katten veel aandacht en liefde gegeven. Snow White is al een heel pak minder schuw en speelde regelmatig met ons en de andere katten. En ook Rosemary is opgefleurd in deze periode. Ze is duidelijk tevreden van ons werk en we konden ook heel goed opschieten met elkaar.

    Het afscheid is lastig. We zwaaien alle honden en katten uit en kruipen dan in een taxi met Ingrid die ook naar Piura moet. Rosemary pakt ons nog eens stevig vast en bedankt ons voor alles. “I’m not gonna cry because I know I will see you again here in Peru.”, zegt ze. We kunnen niet anders dan met een glimlach vertrekken!

    Ons filmpje staat ook op de website van Rosemary: https://photos.app.goo.gl/vovTcaVBGJipBtSy8
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You might also know this place by the following names:

Republic of Peru, Peru, ፔሩ, Perú, بيرو, Piruw, Перу, পিরু, པེ་རུ།, Perou, Perù, Periw, Peru nutome, Περού, Peruo, Peruu, پرو, Pérou, Pèrou, Peiriú, Pearù, પેરુ, פרו, पेरु, Պերու, ペルー共和国, პერუ, ប៉េរូ, ಪೆರು, 페루, Pēru, پیروو, Peruvia, Péru, ເປລູ, Peroa, പെറു, पेरू, ပီရူး, Incatlān, Pheru, Peró, ପେରୁ, پيرو, Perüu, පේරු, Peruja, பெரு, పెరూ, ประเทศเปรู, Pelū, پېرۇ, پیرو, Pê-ru, Peruvän, פערו, Orílẹ́ède Peru, 秘鲁, i-Peru

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