Peru

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  • Day20

    Heute morgen sind wir um halb sechs aufgestanden, haben alles gepackt und sind nach dem Frühstück um 7:30h auf dem Busbahnhof gewesen. Diesmal haben wir den teuersten Bus genommen, 400km für 24€/Person. Es hat sich gelohnt... Ledersessel wie in der Business - Class, gut klimatisiert und sehr bequem. Das Brötchen unterwegs war zwar ein Witz (knochentrocken und süß) aber der Wille zählt. Einchecken mit Paß und Metalldetektoren wie im Flugzeug. Die Fahrt ist als landschaftlich schön beschrieben, es gibt auch viel zu sehen aber die Grasberge sind jetzt ziemlich trist braun. Der Weg führt über eine Passhöhe mit See in 4444m Höhe, dann geht's abwärts. Unterwegs ist ein Kontrollpunkt, alle raus aus dem Bus, Handgepäck durchleuchten und wieder einsteigen, wir waren erstaunt.
    Arequipa scheint das absolute Kontrastprogramm zu Puno zu sein, schöne Häuser, gepflegte Gärten und viele Strassenbäume.
    Morgen sehen wir mehr.
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  • Day20

    Nach einem Aperitif (mal wieder, hier bei 2400m Höhe geht das, in Puno bei 3800m haben wir auf Alkohol verzichtet) sind wir auf Restaurantsuche gegangen.
    Das empfohlene "Zig Zag" soll eine Mischung aus Alpen- und Andenküche bieten. Es war sehr gut, wir haben gerade noch, weil früh, einen Tisch bekommen. Als wir raus kamen war die Schlange der Wartenden lang.
    Wir haben Entenbrust und dreierlei Fleisch (Alpaca, Lamm und Rind) bestellt, alles wurde auf heißen Stein serviert. Dazu gab's ein Lätzchen als Spritzschutz.Read more

  • Day23

    In Arequipa existiert seit über 500 Jahren eine große Klosteranlage, eine Stadt in der Stadt. Etwa 40 Jahre nach der Conquista gegründet.
    Es war ein Kloster für reiche Mädchen, die großen Familien haben immer eine Tochter in den Dienst Gottes gestellt, bei Zwillingsgeburten auf jeden Fall eine.
    Es war sehr teuer, es konnte nicht jeder eintreten. Die Familie hatte ein Gebäude innerhalb der Klosteranlage zu bauen, für die Ernährung und alles weitere zu sorgen. Außerdem hatten die Nonnen Hilfspersonal, bis zu 5 Dienerinnen und Gehilfen.
    Das Kloster war bis 1969 abgeschlossen und erst seitdem offen für Besucher.
    Der Besuch ist sehr beeindruckend, die Zellen teilweise sehr einfach, andererseits auch mit schönen Einzelmöbeln ausgestattet. Die Innenhöfe und Kreuzgänge sind farbig, die Strassen und kleinen Plätze sehr schön anzusehen.
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  • Day21

    Wir haben gut geschlafen, der Höhenunterschied hat sich sehr positiv ausgewirkt.
    Das Frühstück wird auf der Terrasse unter den Arkaden über der Plaza de Armas serviert, Buffet und nicht schlecht. Man sitzt sehr schön und der Sonnenschein tut das Übrige. Es ist nicht heiss, so 20-22°C aber fast immer blauer Himmel.
    Einige Sehenswürdigkeiten haben wir schon besichtigt. Die Kathedrale ist von 7 - 10 Uhr morgens geöffnet, auf Dress-Code wird sehr geachtet, keine kurzen Hosen und die Kopfbedeckung Kung muss abgenommen werden.
    Das Bauwerk ist erst 1844 errichtet worden, nachdem ein Erdbeben den Kolonialbau zerstört hatte.
    Es soll in Arequipa pro Tag (!) bis zu 12 Erdbeben geben, meistens sehr leicht und von den Vibrationen eines schweren LKWs nicht zu unterscheiden.
    Verglichen mit den Städten im Hochland wirkt Arequipa heiter, die alten Gebäude sind aus hellem Vulkangestein (hallo Dieter) namens Sillar gebaut, das sieht zwar irgendwie porös aus scheint aber sogar bedingt Erdbebensicher zu sein. Ausserdem macht es die Gebäude hell, im Gegensatz zu denen in Cusco oder Puno. Es ist hier im Zentrum schon ziemlich touristisch, aber der Flair bleibt erhalten. Cafés, Restaurants, Hotels etc.sind in die alten Gebäude integriert, in schönen Innenhöfen gibt es viele Einrichtungen.
    Wir sind zu Fuss in den Vorort Yanahuara gelaufen, hier hat man einen tollen Überblick über die Stadt und die umliegenden Vulkanberge.
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  • Day139

    Als wir am späten Vormittag das Hostel verließen, war es so warm, dass man fast das Bedürfnis nach T-Shirt bekam. Wir gingen in zwei Supermärkten einkaufen, bis wir (mit etwas Improvisation) alles für unser Picknick beisammenhatten.

    Dann liefen wir zum großen Park im Norden der Stadt. Als wir dort ankamen mussten wir jedoch feststellen, dass er eingezäunt und offenbar nicht zugänglich war. Also liefen wir ein gutes Stück zurück und zu einer anderen Grünfläche. Diese lag zwar recht dicht zur Hauptstraße und wurde zudem mit lauter Musik beschallt, aber wir fanden dennoch ein nettes Fleckchen im Schatten.

    Also setzten wir uns ins Gras und genossen das Picknick: Physalis und Ananas, Pitas, Käse und Würstchen, Kartoffelsalat und Getränke und zum Nachtisch leckeren Apfelkuchen :) Yummy!
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  • Day24

    Wir sind zum Canyon del Colca aufgebrochen, gebucht vor Ort, neun Personen in der Gruppe. Unterwegs gings auf 4910m, die Landschaft ist beeindruckend, aktive Vulkane in Sichtweite. Wir werden hier übernachten um morgen ganz früh (wenn es klappt) die Kondore beim Aufstieg zu beobachten.
    Das Hotel ist schön, liegt im Dorf Coporaque ist aber ganz auf Touries eingerichtet. Nur die Temperaturen können einem zusetzen. Morgens minus 2-3° C, das Zimmer war ab 18:00h geheizt. Der Speisesaal allerdings nicht, ein sehr hoher Raum der schlecht auf Temperatur kommt.
    Das Buffet war in Ordnung, das Frühstück einfach.
    Nach der Ankunft sind wir noch mit der Gruppe zu den heißen Quellen gelaufen, selbst aber nicht rein.
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  • Day22

    Die Jungfrau aus dem Eis.
    An der katholischen Universität von Arequipa wird präkolumbianische Forschung betrieben, speziell von allen Funden in Höhen über 6000m.
    Zur Zeit der Inka wurden den Göttern auch Menschenopfer gebracht, insbesondere wenn Naturkatastrophen den Menschen unerklärlich waren und man die Götter besänftigen wollte. Anscheinend hat es in den ca. 100 Jahren der Inka Herrschaft nur einen grossen Vulkanausbruch gegeben. In dieser Zeit wurde "Juanita", ein ca. 12 - 14 Jahre altes Mädchen, als Opfer für den Gott Apu Ampato vorbereitet.
    Es war eine große Ehre für die Familie wenn ihre Tochter für das Opfer auserwählt wurde, nur Töchter des Adels kamen dafür in Frage. Die Priester suchten im ganzen Reich nach geeigneten Kindern, die nach Cusco vor den Inka gebracht wurden und anschließend den Opfergang antraten.
    Die in Arequipa ausgestellte Eis-Mumie ist über 500 Jahre alt, wurde in über 6000m Höhe gebracht und dort rituell getötet und begraben.
    Sie ist jetzt in einem Spezialbehälter bei - 20°C zu besichtigen.
    Bisher wurden über 15 Kinderleichen im Eis der Berge gefunden.
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  • Day136

    Nach vier entspannten Tagen in Copacabana ging es gestern weiter nach Peru. Und zwar nach Puno am Titicacasee.

    Nachdem wir in einem Ping-Pong-Spiel immer hin und her geschickt worden waren, fanden wir am Ende der langen Straße endlich unseren Bus. Dieser musste jedoch zunächst noch umständlich eine halbe Stunde im Verkehrschaos wenden, bevor wir einsteigen konnten.

    Kurz darauf waren wir aber schon an der Grenze. Zu Fuß passierten wir Aus- und Einreise und bekamen unsere Stempel. Wobei das auch niemanden so recht zu interessieren schien - man hätte auch einfach so nach Peru laufen können.

    Da wir erst spät Puno erreichten, nutzten wir erst heute die Gelegenheit, uns etwas umzuschauen. Wir schlenderten über den Hauptplatz mit der großen Kathedrale und durch die weitläufigen Fußgängerzonen.

    Tagsüber in der Sonne war es schön warm, aber abends wurde es doch schnell bitterkalt. Immerhin haben wir hier zum ersten Mal seit drei Wochen wieder heißes statt kaltes Wasser zum Duschen ;)
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  • Day137

    Für heute hatten wir uns einen Besuch der Uros Inseln vorgenommen. Diese aus Schilf errichteten, schwimmenden Inseln sind einzigartig und, so dachten wir, sicher einen Besuch wert. Das Ganze ist jedoch mittlerweile so touristisch und kommerzialisiert, dass es leider an Reiz und Authentizität verliert (auch wenn die Inseln als solche durchaus sehenswert sind).

    Schon am Hafen wurden wir abgefangen und förmlich zu einem Ticketschalter geschoben. Der Mann hatte bereits zwei Fähr-Tickets für uns beordert, bevor wir auch nur ein Wort sagen konnten. Der Preis entsprach jedoch dem Standard, also bezahlten wir. Weiter wurden wir zum nächsten Schalter bugsiert, bekamen zwei Insel-Eintrittstickets und wurden auf die Fähre geschoben.

    Nach dreißig Minuten Fahrt über den Titicacasee erreichten wir die erste Uros-Insel einer ganzen Reihe. Wir stiegen aus und liefen über den lustig federnden Boden zu einem "Sitzkreis", wo wir etwas über die Inseln und dass wegen Verrottung immer wieder Schilf nachgeschichtet werden muss, erfuhren. Dann konnten wir zehn Minuten Souvenirs kaufen.

    Im Anschluss gab es eine "freiwillige" Bootsfahrt mit traditionellem Boot zu einer anderen Insel. Wir stiegen ein. Als jedoch Geld eingesammelt wurde, entschieden wir, mit der Fähre weiterzufahren und stiegen wieder aus. Wir setzten uns wieder in den Sitzkreis, um zu warten. Es kam ein Mann, um uns zum Boot zu überreden, aber wir wollten nicht. Auf dem Hochsitz kam er erneut und wurde schon fast böse. Schließlich überredete er uns zum halben Preis. Immer noch Abzocke, aber immerhin waren wir dank unserer anfänglichen Weigerung die Einzigen mit günstigerer Überfahrt auf dem Boot ;)

    Auf der nächsten Insel gab es einen kleinen Kiosk und Restaurants. Doch sonst glich sie der ersten. Das einzig interessante war, dass man sich einen Stempel für den Reisepass holen konnte. Natürlich aber auch nicht kostenlos.

    Wir hatten genug von der Touri-Verarsche und wollten mit der Fähre zurück. Wir fragten, wann sie führe. Antwort: Jetzt. Also stiegen wir ein. Nach 45 Minuten warten legten wir dann auch tatsächlich ab und fuhren endlich zurück nach Puno.
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  • Day138

    Heute ging es weiter nach Arequipa. Für mich unsere bisher schlimmste Weiterreise. Denn nach 3h musste ich dringend aufs Klo und die Fahrt dauerte noch mindestens 2h. Als ich endlich den Mut aufgebracht hatte, beim Fahrer zu klopfen, hielten wir plötzlich an einer Kontrolle - mitten im Land wurden die Taschen auf frische Lebensmittel durchleuchtet.

    Danach ging es weiter. Dank Verkehr dauerte die gesamte Fahrt sieben statt sechs Stunden, bis wir endlich in Arequipa, Perus zweitgrößter Stadt, hielten.

    Vor dem Busterminal wollten wir ein Taxi nehmen. In einer Mail hatte uns unser Hostel mitgeteilt, dass der Preis 10 Sol betrage. Auf der für Touristen aufgestellten Preistafel fanden wir unseren Platz sogar unter 8 Sol. Als der Fahrer jedoch 12 Sol verlangte und darauf beharrte, entschieden wir uns für den Bus.

    Und das war ein Erlebnis für sich: Der Fahrer schlängelte sich in einem Wahnsinnstempo durch den Verkehr, während der Kassierer aus der offenen Tür lehnte und Anweisungen wie "Weiter" oder "Links, Links!" rief. An "Haltestellen" sprang er aus dem noch langsam fahrenden Bus und scheuchte die neuen Fahrgäste im Laufschritt ins Fahrzeug. Wer aussteigen wollte, zahlte und sprang beim Halten schnell raus. Ein Adrenalinrausch ;)

    Da es schon spät war, aßen wir noch rasch in einem günstigen Restaurant zu Abend. Die Nudeln in der Suppe waren zwar zu Brei verkocht, aber sonst war es einfach, aber lecker.

    Unser Hostel (eins der günstigsten auf der Reise) überraschte uns positiv mit großen Betten und Dachterrasse. Empfindliche Schläfer könnte höchstens der Bass der Disko gegenüber stören ;)
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You might also know this place by the following names:

Republic of Peru, Peru, ፔሩ, Perú, بيرو, Piruw, Перу, পিরু, པེ་རུ།, Perou, Perù, Periw, Peru nutome, Περού, Peruo, Peruu, پرو, Pérou, Pèrou, Peiriú, Pearù, પેરુ, פרו, पेरु, Պերու, ペルー共和国, პერუ, ប៉េរូ, ಪೆರು, 페루, Pēru, پیروو, Peruvia, Péru, ເປລູ, Peroa, പെറു, पेरू, ပီရူး, Incatlān, Pheru, Peró, ପେରୁ, پيرو, Perüu, පේරු, Peruja, பெரு, పెరూ, ประเทศเปรู, Pelū, پېرۇ, پیرو, Pê-ru, Peruvän, פערו, Orílẹ́ède Peru, 秘鲁, i-Peru

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