Réunion
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Travelers at this place
  • Day19

    Von Wellen und Helikoptern

    June 8 in Réunion ⋅ ⛅ 24 °C

    Die letzten Tage unserer Reise verbringen wir am Meer im Nordwesten der Réunion. Wir haben uns in eine hübsche Hotelanlage eingemietet mit schönem Strand, tollem Pool, leckerem Frühstücksbuffet und scheinbar allem, was das Touristenherz begehrt. Trotzdem sehnen wir uns nach unserer Ankunft ein bisschen nach diesen kleinen, ehrlichen, nicht überteuerten und liebevollen Unterkünften, die wir bisher auf der Réunion besuchen durften. Obwohl hier im Hotel jeder nett ist und wir uns natürlich über all die Annehmlichkeiten freuen, fehlt einfach der Charme und die Persönlichkeit, die wir an anderen Orten so genossen haben. Aber es ist ja auch schön, wenn Gastgeber wie Laurence in Grand Bassin oder Unterkünfte wie das kleine Hotel in St. Pierre so einen nachhaltig positiven Eindruck hinterlassen haben. Wir genießen, dass diese Erinnerungen in uns nachhallen und freuen uns über die Services in unserem jetzigen Hotel. 😍
    Wir sind ca. 10 Minuten südlich von St. Gilles, einem netten kleinen Städtchen, das voll und ganz auf Strandurlaub ausgerichtet ist. Eine schöne Uferpromenade, Tauchschulen, Restaurants und Bars und ein kleiner Künstlermarkt empfangen uns am ersten Tag hier. Es lohnt sich, hier ein paar Stunden zu verbringen. 👍
    Was uns besonders in St. Gilles und der Küste drumrum auffällt, ist die beeindruckende Brandung. Große Wellen brechen lautstark am Riff vor der Küste und die Gischt wird vom Wind bis an den Strand geweht. Das macht was her und verleiht dem Sonnenuntergang ein ganz besonderes Flair. 🌅
    Außer das Frühstücksbuffet plündern und am Meer oder Pool relaxen, steht nur noch ein Abenteuer auf dem Programm: wir fliegen mit dem Heli über die Insel! Früh am Morgen (dann ist das Wetter am klarsten) geht es los und wir schauen uns eine knappe Stunde lang La Réunion nochmal von oben an. Es ist einfach nur traumhaft!!! Der Heli fliegt uns direkt über den Vulkan Piton de La Fournaise und endlich sehen wir den Krater, der sich bisher immer nur in den Wolken versteckt hat. Außerdem drehen wir abenteuerliche Runden in einige tief eingeschnittene Schluchten, in die Wasserfälle senkrecht hinabstürzen und wir schauen uns die drei Cirques (Talkessel) der Insel noch einmal von oben an. Was für ein Start in den Tag und was für ein schönes Ende dieser Reise.
    Selten hatte ein Ort auf so kleiner Fläche so viel zu bieten. Diese Insel ist abwechslungsreich, abenteuerlich, gastfreundlich und ein Paradies für Genießer. Wir sind froh, dass wir sie zu Fuß, mit dem Auto und aus der Luft entdecken durften. La Réunion, wie bist Du schön!!! ❤️
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    Schöne Réunion und vortreffliche Reisebeschreibung. Evi, dich könnte man sofort für Reiseführer / als Reiseführerin/ einstellen! Gilles [Gilles]

    Evi Probst

    Vielen lieben Dank ☺️

     
  • Day16

    Vom Klettergarten ins Bubble-Hotel

    June 5 in Réunion ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute steht eine Übernachtung der besonderen Art an! Wir verlassen Cilaos und machen uns auf den Weg ein Stück weiter südwestlich zu „Kaz Insolite“. Was Luftlinie tatsächlich weniger als 10km sind, bedeutet auf der Straße eine Fahrt von über anderthalb Stunden und viiiiiieeele Kurven. Wir müssen nämlich erst wieder Richtung Meer runter und dann zu unsere nächsten Unterkunft wieder hoch. Nichts für schwache Mägen 😅.
    Um den Tag vor der Fahrt noch ein bisschen zu nutzen, geht’s morgens in den Klettergarten von Cilaos. Das erste Mal während unserer Tage hier schieben sich Wolken in den Cirque und es nieselt. Aber Gott sei Dank hält alles in allem das Wetter. Gut gesichert gehts durch den Parcours und vor allem die Ziplines machen mega Spaß. 🧗‍♀️
    Danach treten wir also die Fahrt zum Kaz Insolite an. Diese Unterkunft liegt hoch an einem bewaldeten Berghang. Das Besondere: Man schläft nicht in normalen Zimmern, sondern in großen durchsichtigen Kunststoff-Blasen mit freiem Blick in den Sternenhimmel. 🙌 Zu jedem „Zimmer“ gehört ein kleiner Wohnbereich und ein Bad, alles sehr modern und stylisch eingerichtet. Um die Umwelt zu schonen, stellt Kaz Insolite handgemachte Seifen und Shampoo und man benutzt eine Trockentoilette.
    Durch eine Luftschleuse betritt man dann die „Schlaf-Bubble“, die unter leichtem Überdruck steht um sie stabil zu halten. Viele Bäume und Holzzäune gewähren kompletten Sichtschutz. Wir haben auf Reisen und im Internet schon ab und zu Unterkünfte dieser Art gesehen. Jetzt wirklich in so einem Bubble-Hotel zu übernachten, ist tatsächlich beeindruckender als erwartet. Nach einem gehaltvollen Abendessen (heißer Stein mit einem Berg Fleisch und Pommes 😅) fallen wir in unser Bett und genießen den Blick nach oben. Die Wolken, die wir noch bei unserer Ankunft gesehen haben, haben sich verzogen und wir schauen in den klaren Nachthimmel. Sterne, Satelliten und Sternschnuppen in absoluter Ruhe - wow, das ist ein Traum! ❤️ Dass wir wegen dem schweren Abendessen nachts ein paar Mal wach werden, ist daher gar nicht schlimm. Es wäre schade, diesen Sternenhimmel komplett zu verschlafen.
    Solltet Ihr mal auf der Réunion sein, dann nehmt Euch unbedingt eine Nacht für einen Aufenthalt hier Zeit! 👍
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  • Day14

    Cirque de Cilaos

    June 3 in Réunion ⋅ ⛅ 19 °C

    Unsere nächste Station auf der Réunion ist das kleine Städtchen Cilaos im gleichnamigen Cirque, also Talkessel. Es steht mal wieder etwas Bewegung auf dem Programm, damit sich das ganze gute Essen hier nicht zu sehr auf den Hüften bemerkbar macht. 😅
    Dass Cilaos eingeschlossen zwischen vielen Steilhängen im bergigen Hinterland der Insel liegt, merkt man schon an der einzigen größeren Straße, die hierher führt. Auf gut 25 km bringen einen über 400 (!) Kurven von La Rivière nahe der Küste hoch nach Cilaos. Die Fahrt an sich ist schon ein Erlebnis, denn teilweise verläuft die Strecke einspurig und um sehr enge Kehren, vor denen man besser hupt um eventuellen Gegenverkehr zu warnen. Außerdem gehts durch drei einspurige Tunnel, die gerade einmal 3,40m breit und 3,80m hoch sind. Ein LKW, der vor uns einen dieser Tunnel passiert, vollbringt echte Millimeterarbeit um nirgends anzuecken. 👏
    Wir sind während unseres Aufenthalts in Cilaos dann allerdings meistens zu Fuß unterwegs. Zwei Wanderungen und eine Canyoning-Tour stehen auf dem Programm.
    Los gehts mit einer Paradetour im Tal des Bras Rouge, dem größten Fluss rund um Cilaos. Nach einem wunderschönen Abstieg durch die unvergleichliche Tropenvegetation der Insel landen wir schon am ersten Highlight der Wanderung: der Bras Rouge stürzt in einem dramatischen Wasserfall über eine Felskante rund 60 Meter in die Tiefe. Wohlgemerkt, wir kommen oben am Fluss an und sehen den Wasserfall von seiner Abbruchkante aus. Spektakulär! 🤩
    Wandern auf der Réunion ist manchmal eine verkehrte Welt: vielen Touren beginnen auf einer Anhöhe oder einem Bergkamm und die eigentlichen Ziele liegen dann tief in einem Tal. Man steigt oft also erst ab, bevor man dann mühsam sie Höhenmeter wieder nach oben geht. Mal was anderes…
    Nach dem Wasserfall gehts in großer Runde zurück nach Cilaos. Insgesamt legen wir 12 Kilometer zurück und sind mega happy mit unserer Tour. Der Weg ist abwechslungsreich und bietet hinter fast jeder Biegung neue schöne Plätze. Wörter wie „Zauberwald“ oder „paradiesisch“ kommen uns während der Wanderung oft über die Lippen. Pause machen wir zB an einem kleinen Teich, gespeist von einem malerischen Wasserfall, inmitten von großen Findlingen und unter schattigen Bäumen. Und dabei sind wir fast die ganze Wanderung alleine. Gerade ist keine Hauptsaison auf der Réunion und das Reisen abseits der vermeintlich „besten Reisezeit“ hat sich wie so oft mal wieder bezahlt gemacht. 😬
    Bezahlt macht sich übrigens auch abends unser Besuch im L‘Atelier des Saveurs. Wer hätte gedacht, dass sich in Cilaos ein solches Juwehl der französischen Küche finden lässt (haha, dieser Satz ist aus dem Reiseführer kopiert. Aber er stimmt!)? Für mehr als faire 55 Euro pro Person lassen wir uns ein hervorragendes Drei-Gänge-Menü schmecken. Mmmmhhmmm!!!!
    Am Tag darauf schauen wir uns dann die Felsformation La Chapelle an. Wobei der riesige Spalt im Steilhang wohl eher die Ausmaße eines Doms als einer Kapelle hat. Aber eins nach dem anderen… Wieder müssen wir von Cilaos aus absteigen um an einer anderen Stelle des Bras Rouge La Chapelle zu erreichen. Der Steig ist gut, große Stufen lassen einen anstrengenden Rückweg erahnen und mehrmals queren wir kleinere Bäche bis wir ans Ufer des Bras Rouge gelangen. Etwas Orientierungssinn ist notwendig, um sich den Weg durch die großen Findlinge zu bahnen und mehrere Male müssen die Schuhe aus- und wieder angezogen werden um den Fluss zu durchqueren. Und dann stehen wir da: vor uns eine 100 Meter hohe Felsspalte in der Steilwand! Der Bras Rouge stürzt bei dem Wasserfall, den wir am Tag davor besucht hatten, tief in eine Klamm und tritt erst hier wieder offen zu Tage. Es ist sehr beeindruckend! 🙌
    Noch beeindruckender ist fast nur noch, dass Pit im kühlen Wasser schwimmen geht und sich weiter in den hinteren Teil von La Chapelle vorarbeitet. Aber auch das rentiert sich, denn nur einmal am Tag fallen die Sonnenstrahlen komplett durch den Felsspalt und erleuchten die enge Klamm. Genau zu diesem Zeitpunkt steht Pit mitten drin und wir sind beide aus unserer jeweiligen Perspektive tief beeindruckt von diesem Ort.
    Abwechslungsreiche Wanderung, monumentale Felsformation - was fehlt da noch? Genau: Action! Auch da hat Cilaos einiges zu bieten. Gilt es doch als bester Ausgangspunkt für Canyoning auf der Réunion. Leider macht Evis Verdauung ihr am Morgen einen Strich durch die Rechnung, aber Pit stürzt sich (natürlich mit Guide 😉) in die Fleurs Jaunes - Schlucht und los geht’s fast 200 Höhenmeter abwärts durch die Felsen. Einige Sprünge und viel Abseilen später wartet der Höhepunkt: am Seil gehts über 55 Meter einen Wasserfall hinunter! Was für ein Spaß!
    So, jetzt lassen wir uns nochmal verboten leckere Crêpes schmecken (L‘instant Plaisirs - der Name ist Programm! 🤤) und morgen geht‘s dann weiter in eine ganz besondere Unterkunft. Aber davon das nächste Mal mehr. ☺️
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  • Day11

    Paradies auf Erden im Grand Bassin

    May 31 in Réunion ⋅ ⛅ 21 °C

    Wenn man reist, dann gibt es ab und zu so Orte, Situationen oder Menschen, da weiß man, dass man sich auch in 30 Jahren noch daran erinnern wird. So geht es uns mit unserem Aufenthalt im „Parenthese inattendue“ in Grand Bassin. ❤️
    Auf der Réunion gibt es einige Täler, die nur zu Fuß, per Helikopter oder mit einer Materialseilbahn erreichbar sind. Diese Orte sind oft entstanden, weil vor Jahrtausenden riesige Magmakammern eingestürzt sind und ein großes unzugängliches Becken hinterlassen haben. Am bekanntesten ist wohl der Cirque Mafate, aber weil uns dafür die Zeit fehlt, entscheiden wir uns für eine kleinere Alternative: das durch einen Fluss entstandene Tal Grand Bassin. Und wie sich herausstellt, haben wir damit alles richtig gemacht. 👍
    Wir parken unser Mietauto an einem Aussichtspunkt und treten mit leichtem Gepäck die Wanderung über 700 Höhenmeter hinab zu unserer Unterkunft an. Der Weg ist einfach und die Sonne scheint. Schon von oben sehen wir den kleinen See, in den ein wunderschöner Wasserfall hinab regnet und der Grand Bassin seinen Namen gegeben hat. Darüber grüne, steile Berghänge, tief eingeschnittene Täler und es fehlen eigentlich nur noch Dinosaurier, die in dieser Jurassic Parc - Landschaft herumspazieren. 🦕
    Am Talboden angekommen, befinden wir uns in einer anderen Welt. Hier gibt es natürlich keine Autos, auch keine Straßen, sondern es schlängeln sich kleine Wege durchs Dorf. Auf jedem Grundstück wachsen Bananen, Papaya, Passionsfrüchte und viele große blühende Büsche, die man bei uns daheim nur als kleine Zimmerpflanzen kennt. Grand Bassin versorgt sich mit vielem Obst und Gemüse selbst und es gibt einige kleine Unterkünfte, in denen man ein paar Nächte ausspannen kann. Wir haben uns das „Parenthese inattendue“ ausgesucht und nach ein paar Wegbiegungen betreten wir dieses kleine Paradies. 🙌 Als sich die Holztür im Zaun öffnet, stehen wir in einem terrassierten Garten, von einem kleinen Teich mit Buddha-Statue fließt ein Bach zwischen den vielen Blumen und Bäumen und wir erkennen ein paar Gebäude aus Holz. Es gibt hier nur zwei Zimmer für insgesamt vier Gäste, dazwischen ein kleiner Spa-Bereich mit Sauna, Kaltbecken und Whirlpool und eine wunderschöne Terrasse, auf der Abendessen und Frühstück serviert werden. Die Mischung aus tropischer Natur und asiatischen Einrichtungselementen katapultiert uns sofort in Tiefenentspannung. ☺️ https://www.parenthese-inattendue.re/
    Die Abendessen und das Frühstück in dieser Unterkunft sind ein Traum! Unsere Gastgeberin Laurence (übrigens so unfassbar nett, wie ganz viele Leute, die uns auf der Réunion willkommen heißen) zaubert zusammen mit ihrer Mutter himmlische Gerichte auf den Tisch. Schon ein scheinbar einfacher Salat ist eine Geschmacksexplosion. Vom Aperitiv aus frisch gepresstem Saft mit Rum und von den Hauptgerichten und den vielen Dingen, die wir so noch gar nie probiert haben (Gemüse aus Bananenblüten zum Beispiel), ganz zu schweigen. Morgens lassen wir uns Crêpes mit frischem Obst (unter anderem die besten frischen Passionsfrüchte, die wir jemals essen durften) und selbstgemachten Marmeladen und Honig schmecken. Und bei jeder Mahlzeit wollen wir einfach nur für immer hier bleiben und weiteressen. 😍
    Gut, dass zur Abwechslung auch noch eine kleine Wanderung ansteht: den Wasserfall von Grand Bassin erreichen wir nach ca. 20 Minuten Fußmarsch. Es ist unfassbar schön hier! Ein Fluss stürzt von einer halbkreisförmigen Steilwand, die mit Farnen bewachsen ist, ca. 25 Meter in die Tiefe in einen kleinen See. Ein perfekter Ort, der mal wieder zeigt, dass es die Natur einfach am besten kann. ❤️
    Pit traut sich und springt ins kühle Wasser. Gut, dass wir uns ja auch gleich wieder im Spa aufwärmen können. 😉
    Wunderschöne Natur, eine perfekte Unterkunft, traumhaftes Essen und eine Gastgeberin, die man am liebsten heiraten möchte. Grand Bassin, Du bist ein Traum!
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  • Day8

    Der Boden ist Lava!

    May 28 in Réunion ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute steht großes auf dem Plan, denn wir wollen uns den Piton de la Fournaise ganz aus der Nähe anschauen. Zwar brodelt momentan leider keine flüssige Lava auf der Réunion, aber so oft kommt man ja auch nicht auf den Kraterrand eines aktiven Vulkans.
    Wir machen es wie die Einheimischen und stehen früh auf. Ab Mittag wird im Inland das Wetter die meisten Tage durch die aufziehenden Passatwolken eingetrübt und deswegen muss man im Morgengrauen los, wenn man etwas sehen will. 🌅
    Die Anfahrt verheißt leider nichts Gutes: je weiter sich unser Auto die Serpentinen nach oben schraubt, desto dichter werden Wolken und Nebel. Naja, mal sehen, ob es aufreißt wenn die Sonne aufgegangen ist. Die Fahrt zum Parkplatz am Rande der Caldera des Piton de la Fournaise ist jedenfalls schon mal abenteuerlich. Pit muss nach unzähligen Kurven unser Mietauto auch noch über das letzte ungeteerte und ausgewaschene Stück Straße und seine Schlaglöcher retten. Aber alles läuft gut und wir staunen über die Mondlandschaft um uns herum. Eben waren wir noch zwischen grünen Wiesen und Milchkühen unterwegs, jetzt nur dunkler kahler Lava-Boden und Krater. Der Wind peitscht leider Regenwolken über die Ebene und am Ende der Vulkanstraße angekommen, parken wir das Auto in dichter Wolkensuppe. Wir warten etwas, da die Sonne sich nach und nach gegen das schlechte Wetter durchzusetzen scheint. Gut, dass unsere Unterkunft uns ein tolles Frühstück und heißen Kaffee mitgegeben hat. 😍
    So gestärkt erwischen wir ein halbwegs gutes Wetterfenster und steigen in die erkaltete Lavalandschaft des Piton de la Fournaise ab. Es ist eine komplett andere Welt. Wir wandern auf schwarzem Gestein, dass in Wellen und Falten erstarrt ist und wir steigen auf einen kleinen ehemaligen Krater, der erahnen lässt, wie es hier bei letzten Ausbruch zuging. Unser eigentliches Ziel, der Hauptkrater des Fournaise bleibt uns aber leider verwehrt. Nach ca. einer Stunde schieben sich dicke Regenwolken heran und es fängt zu nieseln an. Die Sicht geht gegen Null und das Weiterwandern macht keinen Sinn. Gegen das Wetter kann man nichts machen, also gehts zurück ins Tal. Unterwegs stoppen wir noch in der Plaine des Sables, einem vulkanischen Hochplateau und unwirklich schönem Ort. Sind wir auf dem Mond oder auf dem Mars? Nur einzelne Blumen schaffen es, hier ein paar Tropfen Wasser aufzunehmen bevor es im porösen Lavagestein versickert und erst viele Kilometer weiter auf der Insel wieder zu Tage tritt. Nach einigen sonnigen Momenten ziehen auch hier wieder Wolken auf, aber das macht die Stimmung noch mystischer.
    Auch wenn uns der große Krater des Piton de la Fournaise nicht vergönnt wurde, der Ausflug in die Welt des Vulkans hat sich trotzdem mehr als gelohnt.
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    Aber das Wetter war trotzdem noch besser als damals 2000. Da sind nur Gilles und Lex um den Kraterrand gewandert.😉 [Liette]

    Da werden Erinnerungen wach! Schöne Bilder, sehr lebendiger Text! [Gilles]

     
  • Day7

    Vulkan, Strand und St. Pierre

    May 27 in Réunion ⋅ ☀️ 25 °C

    Nächste Station unserer Reise über die Trauminsel La Réunion ist das quirlige Städtchen Saint Pierre im Südwesten.
    Die Fahrt von Hell-Bourg bis hierher könnte abwechslungsreicher nicht sein. Zuerst schlängelt sich die Straße durch üppig tropische Täler, vorbei an atemberaubenden Wasserfällen und wir fühlen uns wie im Paradies. Dann gehts immer bergauf und einmal quer über die Insel. Die Temperatur sinkt mal eben um 10 Grad und Wolken werden vom Wind über die Hochebenen geblasen. Eine ganz andere Welt wie noch vor 30 Minuten, aber mit genauso viel Charme. Man merkt auf der Réunion ständig, dass man eigentlich auf einem einzigen riesigen Vulkan unterwegs ist: es gibt nur bergauf oder bergab. 🌋
    Alles rund um den Piton de la Fournaise (so heißt der momentan aktive Vulkankrater) wollen wir uns noch genauer anschauen. Da passt es perfekt, dass wir an der Cité du Volcan vorbei kommen. Dieses Museum erklärt anschaulich alles zum Thema Vulkanismus im Allgemeinen und der Entstehung der Réunion im Besonderen. Highlight ist das 4D-Kino, das uns auf einen Flug über und in die Magma (ja tatsächlich 😅) des Piton de la Fournaise mitnimmt. Der Boden vibriert, die Sitze bewegen sich mit dem „Flug“ und wir bekommen Wind, Hitze und Gischt ins Gesicht gespritzt. Ein kleiner skurriler Spaß! 😂
    In St. Pierre angekommen, kümmern wir uns erst mal um unsere Wander-Wäsche und vertreiben uns die Zeit mit einem kleinen Spaziergang an der Strandpromenade. Dabei probieren wir auch eine lokale Spezialität. Wobei das eigentlich nicht das richtige Wort ist. „Leckerei“ oder „Perversität“ würde wohl besser zu einem mit Käse überbackenem Sandwich mit Soße und kleinen Teigtaschen drin passen. 😏 Leicht ist was anderes, aber schmeckt schon echt gut.
    In St. Pierre haben wir uns im „Côté Lagon“ eingebucht, einem kleinen Paradies direkt am Meer im ehemaligen Fischerviertel der Stadt. Die kleine Frühstückspension umfasst gerade einmal fünf Zimmer, alles ist schön eingerichtet, im Innenhof gibts einen kleinen Pool und neben einem Whirlpool wartet die Dachterrasse mit einem Blick auf einen kleinen Strand, die hohe Brandung und das Stadtzentrum von St. Pierre auf. Direkt neben dem Hotel bietet eine lange Kaimauer die beste Möglichkeit um die Sonne im Meer untergehen zu sehen. La Réunion ist ein bisschen wie Hawaii, nicht nur was die Natur angeht: immer wenn man denkt, dass es schöner kaum gehen kann, setzt irgendwer oder irgendwas dem ganzen noch eins drauf. Wir fühlen uns im Côté Lagon auf Anhieb unheimlich wohl und genießen die Zeit hier in vollen Zügen. ❤️
    Zum Genießen gehört auch ein Besuch am bekanntesten Strand der Réunion, dem Grand Anse, etwas südlich von St. Pierre. Unter Palmen und bei einem kühlen lokalen Bier lässt sich der immer noch vorhandene Muskelkater bestens auskurieren. An Schwimmen ist wegen der starken Strömung sowieso nicht wirklich zu denken. Nur in einem abgetrennten Bereich der Bucht ist das Baden erlaubt und das wird sogar von der örtlichen Polizei kontrolliert. Aber auch vom Strand aus lassen sich die beeindruckenden Wellen gut beobachten.
    So kann unser Urlaub gerne weitergehen. ☺️
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    Dat klingt so als müsste man unbedingt zurück auf die Réunion😉 [Liette]

     
  • Day5

    Von wegen „lockeres Auslaufen“…

    May 25 in Réunion ⋅ ☀️ 25 °C

    Als wir auf dem Gipfel des Piton des Neiges in die Ferne schauen, denken wir, das anstrengendste Stück unserer Wanderung sei geschafft. Der Rest des heutigen Tages ist doch nur der Abstieg zur nächsten Hütte und wir haben ja den ganzen Tag Zeit… Lockeres Auslaufen also. Von wegen! 😂
    Auf grobem Geröll geht es zunächst vom Gipfel zu unserer ersten Hütte zurück und dann ein Stück weiter den gleichen Weg, den wir gestern hierher hoch gewandert sind. Alles nicht schwer, aber konzentrieren muss man sich halt doch um nicht von den Steinen zu rutschen oder in einer der vielen großen Wasserpfützen zu landen. Bald merken wir, wie der Kopf müder wird und die Fußsohlen anfangen zu brennen. Aber alles kein Problem, es sind nur noch wenige Kilometer und wir liegen gut in der Zeit. 👍
    Diese letzten Kilometer unserer heutigen Etappe haben es aber dann in sich. Der Weg ist steil und in Treppen angelegt. Wir steigen faktisch 800 Höhenmeter in Stufen ab. Das wäre alles nicht so schlimm, aber vergangene Regenfälle haben den Weg rutschig gemacht und fast auf jeder Stufe ein riesiges Schlamm- oder Wasserloch hinterlassen. Von normalem Gehen kann keine Rede sein. Auf den Zehenspitzen und Fußballen tänzeln wir stundenlang von Stufe zu Stufe und müssen uns maximal konzentrieren um die Knie zu schonen und dabei nicht auszurutschen und in den Dreck zu fallen. Das geht in die Oberschenkel, in die Wadel und ins Hirn! 😂😅 Die Strecke zieht sich zäh wie Kaugummi und ohne Stöcke wären wir wahrscheinlich noch langsamer unterwegs. Trotz aller Anstrengung versuchen wir, die wunderschöne Natur um uns herum zu genießen, aber es fällt uns zugegebenermaßen immer schwerer. Der gestrige Aufstieg und unsere Gipfeletappe heute morgen stecken uns in den Knochen und der Steig erlaubt uns leider nur wenige Stellen, auf denen man entspannt geradeaus gehen und sich ein bisschen erholen kann. Dabei wandern wir eigentlich durch paradiesischen, schattigen Urwald und eine einzigartige Sumpflandschaft , die wir auf Stegen überqueren.
    Und um auch wirklich das volle Erlebnis mitzunehmen, rutscht Evi dann doch noch aus, patscht mit dem Schuh in ein Matschloch und der Dreck spritzt ihr bis zum Popo hoch. Na sauber! 😫 Aber wie wird später der Ranger an der nächsten Hütte Evis dreckige Beine kommentieren: „C‘est la nature!“ Na, wenn der wüsste, wie viel von dieser Natur grad in Evis Hose kleben! 😂😂😂
    Nach Unmengen weiterer Stufen, Wasserpfützen und zwischendurch kleinen Aufstiegen, von denen einem keiner etwas vorher verrät, kommen wir eeeeendlich an der Gîte de Bélouve an. Halleluja! Die Knie haben gehalten, die Stimmung ist trotz allem gut und wir sind früh genug dran um vor dem Abendessen noch zu duschen und uns etwas auszuruhen. Aber selten war eine Wanderung so anstrengend und eine Hütte so sehr willkommen wie jetzt. Gott sei Dank geht es hier fast schon luxuriös zu: Bettzeug, fließendes warmes Wasser und Duschen und zum Abendessen ein Gläschen Wein. Das haben wir uns jetzt mehr als verdient! 😍
    Das Frühstück am nächsten Morgen lässt ebenfalls keine Wünsche offen und die letzten paar Kilometer steil runter zurück nach Hell-Bourg durch tropischen Wald gehen trotz des aufkommenden Muskelkater gut (wir wissen zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass wir von diesem Muskelkater noch ein paar Tage etwas haben werden 😅). Da ist er wieder: der duftende Jasmin und der riesige Bambus. Anstrengend war’s, aber jeden Tropfen Schweiß wert!
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    Du schreibst so treffend! [Gilles]

     
  • Day4

    Auf den Piton des Neiges

    May 24 in Réunion ⋅ ⛅ 15 °C

    Weckerklingeln um 4:45 Uhr… 🥱 Wenn es so früh losgeht, dann ist bestimmt ein Berg im Spiel. Genau: der Piton des Neiges! Mit gut 3.000 Metern ist er der höchste Gipfel auf der Réunion und ein beliebtes Wanderziel.
    Pit fährt uns früh morgens sicher über die kurvigen Straßen quer über die Insel bis nach Hell-Bourg, unserem Ausgangspunkt. Drei Etappen und zwei Hütten-Übernachtungen umfasst unsere Tour und beim Blick auf die Karte wird uns klar: das wird steil! Die gut 2.000 Höhenmeter, die wir bewältigen wollen, verteilen sich auf gar nicht viele Kilometer. 😅
    In Hell-Bourg starten wir im morgendlichen Nebel, aber im tropischen Paradies. Es duftet nach Jasmin, überall blüht es und unser Weg schlängelt sich steil den Hang empor, vorbei an riesigen Bambuspflanzen und kleinen Wasserfällen. Bald sehen wir Hell-Bourg mit seinen typischen bunten kreolischen Häusern nicht mehr und in Sonnenschein und absoluter Stille wandern wir durch einen Cryptomeriawald (dieses Wort haben nicht wir uns ausgedacht, es steht genau so im Wanderführer 😬) weiter. La Réunion beherbergt viele verschiedene Klima- und Vegetationszonen und je höher wir steigen, desto mehr ändert sich die Pflanzenwelt um uns herum. Aber so wird der Aufstieg definitiv nicht langweilig.
    Am frühen Nachmittag ist es dann soweit und wir sehen von weitem unser heutiges Ziel, das Refuge de la Caverne Dufour. Die Hütte ist spartanisch, aber sauber und wir haben Glück: weil wir noch ein bisschen vor der eigentlichen Wandersaison hier sind, gehört uns ein 8er-Zimmer ganz alleine. Wobei „Zimmer“ der falsche Ausdruck ist. Wir schlafen in einem großen stabilen Zelt mit Stockbetten und es liegen dicke Decken bereit. Nach einem deftigen Abendessen mit Rougail Saucisse (traditionellem Würstelgulasch mit Reis, Bohnen und scharfer Soße), einem Schluck Rum und einer Katzenwäsche vergraben wir uns in unsere Decken und schlafen in der klaren Luft glücklich und zufrieden früh ein.
    Am nächsten Morgen steht unser eigentliches Ziel auf dem Programm: der Gipfel des Piton des Neiges. Viele Wanderer stehen früh auf und sind zum Sonnenaufgang oben, wir starten allerdings erst nach dem Frühstück und haben die Vulkanlandschaft des Gipfels und einen wunderschönen Ausblick über die Insel für uns. 🙌
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  • Day2

    Bienvenue zum Sonnenaufgang

    May 22 in Réunion ⋅ ☀️ 25 °C

    Pünktlich zum Sonnenaufgang stehen wir am Gepäckband im Flughafen Saint Denis auf der Réunion und nehmen unsere Koffer in Empfang. Besser hätte die Ankunft nach 11 Stunden Flug von Paris nicht sein können. ☀️
    Schnell noch das Mietauto abgeholt und los gehen unsere drei Wochen auf dieser Trauminsel.
    Da es viel zu früh ist, um schon ins Hotel zu fahren, besuchen wir eine Vanille-Kooperative bei Saint André. La Réunion ist bekannt für das kostbare Gewürz und produziert angeblich die qualitativ beste Vanille der Welt. Nach einer interessanten Führung wird uns klar, wie aufwändig der Herstellungsprozess und warum eine Schote so teuer ist. Um ganz sicher zu gehen, ob das hier auch die beste Vanille der Welt ist, probieren wir uns durch Vanille-Kaffee und einem großen Berg Vanilleeis. 😬 Geht doch schon mal gut los.
    Ganz zufällig ist um die Ecke ein Landwirtschaftsfest. Wirklich viel können wir uns nicht drunter vorstellen, aber weil wir Zeit haben und es überall nach Grillfleisch riecht, statten wir dem Ganzen einen Besuch ab. Und siehe da: wir landen mitten auf dem örtlichen Volksfest-Bauernmarkt-Essens-Festival. Man bekommt alles vom Zuckerrohrsaft bis zum Bagger. Weil wir nur 20kg Gepäck haben dürfen, entscheiden wir uns für ersteres. 😉 Es ist wirklich witzig, wie die Réunion französischen Jahrmarkt mit afrikanischem Musikfestival und bayerischem Wochenmarkt zusammen bringt. Surreal, aber voller Lebensfreude.
    Generell vereinen sich extrem viele unterschiedliche Einflüsse auf dieser Insel: Frankreich, Afrika, Indien und Südostasien. Fährt man nur eine kurze Strecke durch die kleinen Küstenstädtchen, sieht man am Straßenrand Kirchen, Moscheen und Tempel unterschiedlichster Religionen. Und liebe restliche Welt, aufgepasst: alle verstehen sich hier prächtig. Tolerant, weltoffen und unfassbar schöne Natur… das klingt nach dem perfektem Urlaubsort. Wir fühlen uns auf Anhieb wohl auf der Réunion. ❤️
    So, jetzt wird’s aber endlich Zeit, ins Hotel zu fahren und nach der langen Anreise die Beine hoch zu legen. Wir haben uns für die ersten beiden Nächte in die Diana Dea Lodge im östlichen Hinterland der Insel eingebucht. Die Anreise ist abenteuerlicher als gedacht. Damit Regenwasser abfließen kann, verlaufen neben der Straßen Gräben, einen halben Meter tief wie breit und senkrecht neben die Fahrbahn betoniert. Da will man mit dem Auto nicht reinrutschen. Auf den letzten Kilometern zu unserer Unterkunft ist die Straße gerade mal breit genug für unser Auto und windet sich in engen Serpentinen den Berg hoch. Gott sei Dank kommt kein Gegenverkehr. 😅
    In der Lodge angekommen, fühlen wir uns wie im Paradies: die Aussicht ist Hammer, das Essen vorm offenen Kamin der absolute Wahnsinn und der Pool ein Traum. Auch wenn’s anfangs wie aus Strömen regnet, können wir hier relaxen und uns so richtig schön umsorgen lassen. Ein perfekter Start in den Urlaub!
    Zu lange wird aber nicht gefaulenzt: an Tag drei starten wir auf eine Mehrtageswanderung. Aber davon das nächste Mal mehr…
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    Schön beschrieben! Weiter so, liebe Evi! [Gilles]

    5/24/22Reply
     
  • Day14

    Über den Wolken

    February 24 in Réunion ⋅ 🌧 19 °C

    Unseren letzten Tag starteten wir wieder sehr früh, da wir versuchen wollten, noch ein letztes Ziel auf unserer Reise mitzunehmen. Noch einmal hoch hinaus, noch einmal (hoffentlich) über den Wolken sein. Relativ geschickt auf unserer Route Richtung Flughafen befand sich nämlich der „Maïdo“, von dem Xavier uns vorgeschwärmt hatte. Von dort aus, wenn man es denn schafft, vor den Wolken oben zu sein, hat man einen herrlichen Blick auf die Küste und in den Cirque de Mafate (der, dessen Siedlungen nur zu Fuß erreichbar sind). Dank frühen Aufstehens und guter Planung waren wir zwar schon um 10 Uhr oben auf dem Gipfel, die Wolken waren jedoch auch schon wach und gewährten uns nur noch winzig kleine Einblicke. Wir kamen trotzdem auf unsere Kosten, denn Thermik und Wolkengucken sind Christophs spezielles Lieblingshobby (😅) und ich genoss diese kleinen Wolkenlücken - wie Fenster in eine ganz andere Welt. Da unten/oben wohnen nämlich tatsächlich Menschen, im völligen Einklang mit der Natur und ihr manchmal (Zyklonzeit…) auch völlig ausgeliefert. Während Benjamin noch ein bisschen strampelte, las ich die Nachrichten und hätte das wohl besser lassen sollen 🥴 Andererseits gehört eben auch das dazu und der Urlaub ist eben auch in dieser Hinsicht vorbei 😢 Wieder unten angekommen hatten wir natürlich noch eine Menge Zeit und Hunger. So suchten wir kurz entschlossen noch einen weiteren Traumstrand an der Ostküste auf (Boucan-Canot, St-Gilles-les-Bains) und beendeten symbolisch unsere Reise wie sie in Paris bereits begonnen hatte. Diesmal war der Ausblick jedoch nochmal bedeutend besser 😌 Wir verabschiedeten uns vom Meer und traten dann den Weg nach Saint Dénis an, um unser Mietauto abzugeben. Glückskinder, die wir sind, war die Küstenstraße, die während des Zyklons stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, gerade wieder geöffnet worden und uns blieb die holprige Bergstraße erspart. Unser kooperativer kleiner Reisepartner schlief selig bei jeder Autofahrt und machte alles geduldig mit. Mit dem Shuttle zurück zum Flughafen und warten, warten, warten. Alles klappte wie am Schnürchen und so sitzen wir jetzt schon wieder am Gate, Benjamin schlummerte noch ein bisschen in der Trage und wir harren der Dinge, die da kommen. Wir freuen uns auf jeden Fall sehr auf daheim und schicken schonmal ganz viel Kraft und Liebe zu euch! ❤️Read more

    Malena P

    Das klingt sehr sehr schön! Ich wünsche euch nach so Einem tollen Tag einen entspannten Heimflug 😃

    2/24/22Reply
    Erpe

    Ganz lieben Dank für die wunderbaren Bilder u Berichte ! Die Wannweiler freuen sich über Euren gelungenen Urlaub, wünschen Euch einen guten Heimflug und freuen sich seeeeehr Euch bald wieder zu begrüßen !😘😘😘

    2/24/22Reply
    Martin Zirngibl

    Guten Heimflug

    2/24/22Reply
     

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Reunion, Réunion, Reyuniɔn, ሪዩኒየን, روينيون, Reyunion, Рэюньён, Реюниън, Reyuɲɔŋ, রিইউনিয়ন, Reünion, Rejunion, Illa de la Reunió, Réunion nutome, Ρεϋνιόν, Reunio, Reunión, ریونیون, Rewiñoo, રીયુનિયન, Rawuniyan, ראוניון, रियूनियन, レユニオン島, რეიუნიონი, Riyunioni, ರೀಯೂನಿಯನ್, 리유니온, Leyunyoni, Lenyo, Reunionas, Reinjona, Larenion, Ријунион, റീയൂണിയന്‍, रियुनियन, ରିୟୁନିଅନ୍, Reunião, Amazinga ya Reyiniyo, Реюньон, Reinïon, Реинион, ரீயூனியன், రియూనియన్, เรอูนียง, Liʻiunioni, Реюньйон, ری یونین, Orílẹ́ède Riuniyan, 留尼汪, i-Réunion

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