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  • Day57

    Die Tatacoa-Wüste

    May 17, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    Von Bogotá aus mussten wir zunächst mit dem Bus nach Nieva fahren, um dort einen Van nach Villavieja zu erwischen, wo wir ein Hostel gebucht hatten. Von dort aus kann man Ausflüge in die Tatacoa-Wüste starten. Leider hat unser Bus diesmal 2 Stunden länger gebraucht als geplant, wodurch wir den letzten Bus nach Villavieja verpasst haben. Die Gastgeber aus unserem Hostel haben uns einen Taxifahrer organisiert, der uns dann gar zum Hostel gefahren hat.

    Am nächsten Tag liefen wir mit unserem kompletten Gepäck zum Hauptplatz, um uns einen Fahrer für einen halben Tag zu suchen. Schnell hatten ein Tuktuk gefunden, zuerst würden wir die verschiedenen Teile der Wüste anschauen, dann werden wir zu unserem Hotel gefahren. Der Fahrer sprach nur Spanisch, aber ohne eine kleine Herausforderung wäre es ja langweilig 😀 Zuerst kamen wir in der roten Wüste an. Genau genommen ist die Gegend keine Wüste, sondern ein tropischer Trockenwald. Dort wachsen nur Kakteen und kleine Bäume, die 3-6 Meter lange Wurzeln haben um an ausreichend Wasser zu kommen. Von den interessanten Informationen die uns unser Guide gab, verstanden wir erstaunlich viel. Unser Spanisch wird auf jeden Fall immer besser! Wir wanderten ungefähr eine Stunde bei sengender Hitze durch die faszinierenden Formationen, die durch Wind und Wasser entstanden sind. Zur Erfrischung gab es bei einer Hütte Zuckerrohrsaft mit Limette und Cholupa-Saft, der uns an Maracuja erinnerte.

    Dann ging die Fahrt mit dem Tuktuk weiter, bis wir an einem Aussichtspunkt ankamen, von dem wir in die graue Wüste blicken konnten. Schließlich erreichten wir auch schon unser Hotel, das mitten in der Wüste lag. Es gab keine Zimmer, sondern nur große Betten die um den Pool rum auf einem Holzpodest standen. So hatte man selbst vom Bett aus einen tollen Ausblick in die weite, graue Wüste. Den restlichen Tag verbrachten wir bei Cocktails in der Sonne. 🍹
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