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South Africa

South Africa

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  • Day317

    ☀️ 23°C (aber morgens 6°C und ab spätestens 16.00 Uhr wirds wieder kalt 😕)
    Dieser Park umfasst 12 Naturreservate mit fast 2.500 km2 Gesamtfläche. Er erstreckt sich mit einer Länge von ungefähr 1.000 Kilometern vom Krüger Nationalpark im Norden bis zur Garden Route im Süden. Mit seinen tiefen Schluchten, Wasserfällen und fast senkrecht aufragenden Steilhängen ist er ein perfektes und beliebtes Wandergebiet. Die teilweise über 3.000 Meter hohen Berge haben Namen wie Champagne Castle, Cathedral Peak, Giant Castle und Amphitheater - zwischen dieser beeindruckenden Bergwelt wollen wir uns in den nächsten Tagen rumtreiben.
    Central Drakensberg - in diese Region soll unsere erste Wanderung gehen. Aber nicht ohne ein hervorragendes Frühstück, das uns Estelle ganz frisch und liebevoll zubereitet. Es gibt Kräuter-Pancakes mit Rührei und Schinken und einen leckeren Obstsalat mit Joghurt - nicht aufessen gilt nicht (trauen wir uns auch garnicht). Dazu auch gleich die Info für die nächsten Tage: Es wird nie ein Standard-Frühstück geben und jeden Tag bastelt sie uns etwas anderes. Zum Glück gehen wir wandern, um all die schlimmen Kalorien wieder loszuwerden! Wir genießen also den tollen Start in den Tag, schwatzen mit anderen (Berliner) Reisenden und lassen uns von Harry mit Wanderempfehlungen versorgen.
    Dann gehts aber los: Wir ziehen uns warm an, denn wir haben keine Ahnung wie sich das Wetter in den Bergen verhält, und fahren nach Monk's Cowl. Hier folgen wir einer Empfehlung von Jörg und Christine (Danke nochmal!) und machen, nach Registrierung und Bezahlung, eine wunderbare Genußwanderung zu den Sterkspruit- und Nandi Falls. Wir wandern im Tal entlang des Flusses und haben immer das herrliche Bergmassiv vor Augen. Bald schon ziehen wir ein Kleidungsstück nach dem anderen aus, denn den ganzen Tag strahlt die Sonne! Hier ist es unglaublich schön und wir können uns garnicht satt sehen an den tollen Bergen! Auf der ganzen Wanderung begegnen wir genau zwei Menschen! Besser gehts einfach nicht 😃!
    Auf dem Rückweg stoppen wir noch am Waffelhaus und verspeisen sehr leckere Waffeln 😋.
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  • Day318

    🌤 22°C
    "Verschwitzt und wohlig erschöpft erreichen Heike und Dirk nach 2,5 Stunden und knapp 8 km Kletterei den sogenannten Tunnel der Tugela Gorge. Ermattet lassen sie sich auf den Felsen nieder und genießen bei einem leckeren Mittagspicknick das erfrischende Wasser des Tugela, das um ihre Füße spielt".

    So könnte der Text lauten, wenn wir im Sommer unterwegs wären. Aber es ist Winter und so ist uns die wärmende Sonne willkommen und das Wasser des Flusses viel zu kalt 😬. Aber lasst mich von vorn beginnen. Nach einem wieder einmalig guten Frühstück fahren wir in die nördlichen Drakensberge, den Royal Natal Park, bekannt für sein Amphitheater. So heißt ein 5.000 m langes und 1.000 m hohes Felsmassiv, das von zwei 3.000ern eingerahmt wird. Das ist unser Ziel und insbesondere der dort befindliche zweithöchste Wasserfall der Welt, der Tugela Fall - 948 m hoch. Den und das Amphitheater können wir am besten sehen und erreichen, wenn wir die Tugela Schlucht durchwandern. Eine fünf- bis siebenstündige Tour, je nach Fitness. Im Gegensatz zu gestern ist dieser Weg herausfordernder, aber nicht minder schön. Ständig haben wir die beeindruckende Kulisse des Amphitheaters vor uns und auch die Berge rund um die Schlucht sind einfach nur toll. Mit jeder Biegung des Weges gibt es neue Blicke und die wollen eingesogen oder fotografiert werden.
    Nach 2,5 Stunden und knapp 8 km erreichen wir (garnicht erschöpft 😉) den sogenannten Tunnel, eine dramatische Verengung der Schlucht, die wir unbedingt erkunden wollen. Es ist gerade mal kurz nach 11, also klettern wir die linke Leiter in der Schlucht und weiter den Felsen zur Tunnel Cave hinauf. Von hier aus haben wir eine fantastische Sicht auf das gesamte Massiv des Amphitheaters. Es ist grandios und wir können den Wasserfall sehen, wie er über mehrere Stufen über 900 m in die Tiefe stürzt 🤥. Leider muss ich den letzten Satz korrigieren, wir könnten ihn sehen, wenn es Sommer wäre. Im Winter führt er leider kein Wasser 😩.
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  • Day318

    Wieder runter, machen wir erstmal Mittagspause und das ohne Füße im Wasser 😊. Danach erkunden wir den Tunnel. Das Wasser muss hier in der Regenzeit eine unheimliche Kraft ausüben. Die Wände sind wunderschön geschliffen und wir hoffen, dass das Wetter nicht gerade jetzt umschlägt, dann gibt es kein Entrinnen. Wir haben gelesen, dass man die Schlucht dann teilweise durchwaten oder manchmal sogar durchschwimmen muss 😳. Ein Guide, den wir treffen, sagt uns aber, der nächste Regen kommt in 5 Monaten 😅. So können wir locker die im Wasser liegenden Felsen oder Brocken zur Über- oder Durchquerung nutzen.
    Wir haben noch genügend Zeit und so gehts rechts die Kettenleiter hoch zum Boulder Hopping. Eine netze Umschreibung für ausgeprägtes Klettern unter Zuhilfenahme von Wurzeln, Felsbrocken (Boulder) und Eisennadeln im Fels. Am Ende stehen wir dichter an der steil aufragenden Felswand des Amphitheater und sind beeindruckt. Wir können uns kaum von der Ansicht lösen und sehen gleich noch ein anderes Ziel für uns, den Cathedral Peak. Einfach nur WOW 😲!
    Zurück laufen wir den gleichen Weg und immer wieder geht unser Blick zurück zur Berglandschaft, von der wir uns nur schwer trennen können.
    Auch heute sehen wir wieder viele Brandflächen und ein wenig voraus ein aktives Buschfeuer. Haben uns die Feuer der Garden Route eingeholt? Nein, überall in den Parks finden kontrollierte Brände statt, eine Methode, die die Zulu schon seit Jahrhunderten nutzen, um frisches Grün für ihre Herden zu erhalten und um der Bodenerosion vorzubeugen. Durch das kontrollierte Abbrennen der Gras- und Buschflächen werden die Pflanzen zu neuem Wachstum angeregt und die neuen Wurzeln sorgen für einen besseren Halt des Bodens. Das findet auch auf natürlichem Wege statt (wie in Australien), würde aber unkontrolliert, verheerende Auswirkungen haben.
    Wir treffen am Ende unserer Tour die Brandmeister (bekommt hier eine ganz neue Bedeutung 😊), die uns das erklären und fahren beruhigt zurück in unser heimeliges BnB.
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  • Day320

    Von jetzt an geht es nur noch bergauf, durch mannshohes Gras, über Felsen, Wurzeln, entlang steiler Felskanten, über Holzleitern und Stufen. Dann sehen wir den Felsen und tatsächlich sieht der Felsen wie eine Gruppe von Pilzen aus, aber seht es selbst auf den Fotos. Wir steigen noch höher auf die Bergspitze und bei 1.928 m sind wir oben und machen an der Steilkante Mittagspause. Und zwar mit einem sagenhaften Blick auf das Felsmassiv rund um den Cathedral Peak, ganz gemütlich in der wärmenden afrikanischen Wintersonne. Es ist wieder einmal atemberaubend.
    Runter geht es den gleichen Weg und wir enden nach 4:17 Stunden, 11,38 km und 480 Höhenmetern im gediegenen Cathedrals Peak Hotel aus den 1930igern. Hier lassen wir uns in der untergehenden Sonne auf der Terrasse bei Kaffee und Kuchen nieder und genießen noch einmal den Panoramablick auf Central Drakensberg und seine Täler.
    In langsam eintretender Dunkelheit kehren wir zurück in unser B&B, natürlich immer auf die Menschen und Tiere auf und neben der Straße achtend 🤓.
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  • Day321

    Durch einen "Schlitz" (The Crack) in der Felswand klettern wir über Steine jeder Größe unter Zuhilfenahme von Kettenleitern steil nach oben. Schon eine kleine Sporteinheit, aber wenn man nicht nach unten guckt, macht es sogar Spaß!
    635 Meter höher erwartet uns eine unerwartet große und recht ebene Fläche, die wir überqueren, um zum Gudu Fall zu kommen. Hier oben toben sich die Paviane aus.
    Nun kommt endlich auch die Sonne raus und die Mittagspause ist gesichert ☀️.
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  • Day321

    ☁️🌥 14°C
    Nach einem letzten reichhaltigen Frühstück von Estelle - heute gibts Kräuterpancakes mit Rührei, Käse und Speck 😳und wie jeden Morgen einen frischen Obstsalat mit Joghurt - verabschieden wir uns von unseren supernetten Gastgebern. Die nun wirklich letzten Tage unserer großen Reise wollen wir im Nambiti Game Reserve, nicht weit entfernt von hier, verbringen. Wilde Tiere in freier Natur zu erleben ist was ganz Besonderes und daher ein großartiger Abschluss für uns. Wir hoffen auf die Big 5 🐘🦏🐆und co 😃!
    Aber vorher wollen wir noch einmal in den Drakensbergen wandern und fahren daher zum Royal Natal Park. Unsere Wanderung führt uns über einen Cascadenwasserfall zum Lookout Rock. Von hier wollen wir auf den Plowman's Kop - ein mächtiges Bergmassiv vor uns.
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  • Day319

    ☁️ 10°C ↗️ 🌤 18°C
    Der Blick aus dem Fenster zeigt uns - wird wohl kein Wanderwetter werden heute, die Berge sind überhaupt nicht zu sehen 😕. Eigentlich hatten wir bei Monk's Cowl eine kleine Runde zur Sphinx vor, na warten wir mal ab. Wir bummeln beim wie immer reichlichen und nur für uns gekochten Frühstück (Spinat, Kürbis, Chorizo, Speck, Spiegeleier, Fried Toast - oh Mann, das ist wie Mittagessen 🥗!) rum, schwatzen ein bisschen, schmökern in ausliegenden Bildbänden der Region und geben einen großen Sack dreckiger Wäsche in die Hände der fleißigen Haushälterin. Sie wird alles per Hand waschen, auf die Leine hängen, bügeln und wenn wir abends wiederkommen, wird es auf unserem Bett liegen. Wow, die arme Frau 😳! Wir werden beruhigt - sie macht das immer so und das schon seit Jahren - na dann ...
    Nun fahren wir doch los und steuern zuerst die Touri-Info in Winterton an. Wir erhoffen uns Wanderinfos für morgen, bekommen aber nur den Hinweis aufs Hotel vor Ort. Dort gibt es Details, Wanderkarten und bei Bedarf auch gleich noch einen Guide. Mit ihm kann man die Felsmalereien der San-Menschen erwandern und bekommt gleich noch Erläuterungen dazu. Warten wir also auf morgen und entscheiden dann vor Ort, was wir machen werden.
    Da sich bei der Touri-Info auch das kleine Wintertoner Museum befindet, werfen wir zumindest einen kurzen Blick in den Garten und sehen alte landwirtschaftliche Geräte - nicht anders als bei uns 😉.
    Thokozisa ist ein weiteres Touristenzentrum und ein kleines liebevoll dekorierten Kunsthandwerksdorf. Wir schauen uns in Ruhe um.
    African Loom ist ein kleiner Handweberei-Betrieb, wo die typisch afrikanisch-bunten Stoffe hergestellt werden. Wir dürfen zugucken und bewundern die Geduld der Weberin und die schönen Webarbeiten.
    Bei Sandras Winkel stöbern wir in einer Antiqutätensammelsuriumbude, wo es sogar Schlittschuhe gibt - die hätte ich in Afrika am wenigsten erwartet! Gleich nebenan steht ein original eingerichteter Trading Store aus dem vorigen Jahrhundert, für ein paar Cent dürfen wir ihn betreten und er kommt mir vor wie mein Kaufmannsladen aus Kindertagen - nur in groß 😃! Die Auslagen sind aus den 50/60er Jahren und echt, es ist sogar noch Cola in den alten Flaschen. Als wäre der ganze Laden vor Jahren abgeschlossen und dann vergessen worden.
    Das alles liegt auf dem Weg zu unserem Wanderstartpunkt, den wir nun erreichen: Die schöne Bergkulisse liegt im Nebel und bei 10°C haben wir noch nicht mal Lust, aus dem Auto auszusteigen 😉. Plan B lautet Minigolf und wird durchgeführt, wer gewonnen hat könnt ihr euch sicher denken 😕.
    Für eine Tasse Kaffee lassen wir uns im Garten der Valley Bakery nieder, denn wie zum Hohn kommt die Sonne raus und sofort ist es auch schön warm.
    Nun folgt das Highlight des Tages: Hier in der Drakensberg-Region mit herrlicher Kulisse, sonst aber quasi im Nichts, befindet sich das exklusive Internat und die Schule des weltberühmten Drakensberg Boys Choir. Dieser Knabenchor singt - wenn nicht auf Konzertreise - einmal in der Woche für Besucher. Das passt super in unseren Zeitplan und so haben wir uns schon vor zwei Tagen Eintrittskarten besorgt. Unsere Vermieterin hat uns schon vorgeschwärmt, YouTube hat uns eine Kostprobe gegeben und wir sind nun sehr gespannt! Wir werden nicht enttäuscht - es ist einfach nur "amazing" 😉! Von Klassik wie Mozart bis Pop wie Justin Timberlake hören wir in der ersten Hälfte die unterschiedlichste Musik. Nach der Pause sind wir Zeuge einer Homage an Afrika, mit dem Titel "We are from Africa", und das ist unübertroffen! Das ist keine Abfolge von traditionellen Liedern sondern ein eigens dafür geschriebenes (meistens Chorleiter Bernhard Krüger) Stück über Land, Leute, Gesellschaft und die Tiere, unter Verwendung traditioneller Elemente. Vor allem die dramatischen Auswirkungen der immer noch stattfindenden Wilderei (besonders 🦏 ) sind sehr emotional verarbeitet. Von Gesang, Schauspiel, (Gummistiefel)Tanz und Videoprojektion ist alles dabei. Es ist grandios. Wir erleben sogar die Uraufführung, da der Chor in zwei Wochen auf Tournee durch Japan geht und uns heute das Programm dafür präsentiert. Den Chorleiter sprechen wir im Anschluss noch darauf an, bedanken uns für das überwältigende Konzert. Der unglaublich schöne und abwechslungsreiche Nachmittag vergeht wie im Flug - Gänsehaut inklusive!
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  • Day320

    ☀️ 20°C
    Als wir aufstehen, strahlt uns schon das schöne Wetter entgegen. Damit ist unsere heutige Tageswanderung in die Cathedral Peak Region des Central Drakensberg gesichert. Für das Gebiet sind heute max. 20°C und Sonne angesagt. Doch im Moment sind dort erst 8°C und es ist noch wolkig. Was solls, gibt eh erstmal wieder ein reichhaltiges und sehr leckeres Mittagessen zum Frühstück. Wenn wir mit 10 kg mehr auf den Rippen nach Hause kommen, dann liegt das einzig und allein an den 6 Tagen hier in unserem Guesthouse 😜.
    Wie Heike schon geschrieben hat, haben wir in den letzten Tagen immer wieder versucht, mehr Informationen über die Wanderungen im mittleren Teil der Drakensberge zu bekommen - vergeblich. Auch unser Vermieter hat dort noch keine Wanderungen unternommen und kennt die Rainbow Gorge (ist die bekannteste und von vielen kommentierte Wanderung) nur vom Namen her. Also fahren wir einfach hin und allein die Anfahrt ist die Reise wert. Wenn ihr irgendwann mal in die Drakensberge kommt und nicht wandert, fahrt wenigstens in die Täler, dichter an die Berge ran. Es ist ein unvergesslicher Anblick. Solche riesigen geschlossenen Bergmassive haben wir bisher noch nirgends auf der Welt gesehen. Auf dem Weg zum Cathedral Peak kommen wir durch einige afrikanische Dörfer und wir erleben wieder einmal die einfache afrikanische Lebensweise. Insbesondere die "Wanderungen" der Einheimischen auf den Straßen geben uns immer wieder Fragen auf. Wohin gehen sie, warum tun sie das und weshalb zu jeder Tages- und Nachtzeit? Übrigens nicht nur die Menschen, auch die Nutztiere und abends die Wildtiere. Interessanterweise findet das auf den Autobahnen ebenfalls statt, hier noch ergänzt durch Verkaufsstände am Straßenrand. Also passen wir höllisch auf, vor allem bei Dunkelheit. Angekommen im Didima Camp und nach Zahlung von Parkeintritt und Besprechung mit der Dame an der Rezeption, entscheiden wir uns für die Wanderung zum Mushroom Rock. Schnell die Eintragung ins Mountain Register erledigt (falls man uns suchen muss) und los gehts. Da uns 8 km und über 400 Höhenmeter nicht genug sind, laufen wir zuerst zu den Doreen Falls, da soll es Felsmalereien der San geben. Davon gibt es in der Region Tausende, die meisten nicht oder nur mit einem Guide zugänglich. Die Fälle haben wir nach einer Stunde erreicht, doch von den Malereien sehen wir nur eine Antilope, ansonsten ist der Fels voller Gravuren von irgendwelchen Idioten, die sich hier verewigt haben. Unser Vermieter sagte, dass es vor 25 Jahren alles noch in Ordnung war, aber sehr viele Orte mit San Felsmalereien und -gravuren heute durch solche Vandalen zerstört sind. Wir klettern noch höher zu Alberts Fall und dann wandern wir zurück zum Abzweig zum Mushroom Rock.
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  • Day77

    Viel wussten wir von Johannesburg, oder Jozi, wie es auch liebevoll von seinen Einwohnern genannt wird, nicht, ausser, dass man nicht rumlaufen sollte und auch nicht lange bleiben braucht. So waren wir gespannt, was uns erwartet und wurden von einer hippen, offenen, inspirierenden Stadt überrascht.

    Aber alles von Anfang... nach 72 Tagen, 71 Nächten (ok, minus die Sambia Nächte im Hostel 69), 11'600km, einem Steinschlag, einem kaputten Reifen, einem Loch im Beifahrersitz, viel Sand, tiefem Wasser, etc. gaben wir unseren treuen Begleiter "Britzi" zurück. Heimlich verdrückten wir ein Tränchen und waren dankbar, dass er uns heil von Kapstadt durch Namibia und Botswana gebracht hat.

    Unser Glück war, dass wir ein Zimmer im supercoolen Curiocity Hostel gebucht hatten. Die Gegend, Maboneng, die im Zentrum liegt ist eigentlich bekannt für Kriminalität. So fragten wir am ersten Abend, ob wir rumlaufen können und wo es Essen gibt und waren überrascht als es hiess: "Ja klar, folgt der Linie auf der Karte, es gibt überall Security, und versucht das Pata Pata, aber es gibt viel Restaurantauswahl." So wanderten wir durch ein Hipster Viertel mit Kunstgalerien, coolen Restaurants, Vintage Shops. Wir fanden super Essen und coole Leute. Inspirierende Individualisten, wie z.B. der Besitzer des Hostels, der es mit 21 gegründet hatte, oder der dänische Künstler, der grade erst nach Johannesburg gezogen ist., und von seinem verkauften Bild eine DC9 (ein kleines ausrangiertes Flugzeug) kaufen will.

    Die obligatorische Soweto Tour und der Besuch des Apartheid Museums durfte nicht fehlen. Der Besitzer des Hostels hat auch ein Stadtführungsunternehmen und so fanden wir uns mit King, unserem Tourguide, im Bus auf einer der lustigsten Touren bis jetzt. Wir bekamen Afrikanische Namen (Flo war Fuzi Muzi, Leader of the Pack und Anja Buhle, the Beauty). Erwartet hatten wir ein Slum, und zu sehen bekamen wir freundliche Gesichter, helfende Hände, heruntergekommene Hütten, geschichtsträchtige Orte, normale Strassen. Zu sehen, wie eine Kinderkrippe alle möglichen Kinder aufnimmt und ihnen Essen und Erziehung gibt, war rührend. Die Freundlichkeit der Menschen zu erfahren, die uns in ihre Heime schauen liessen war herzergreifend. Die Orte zu besuchen, an denen Menschen im Kampf gegen die Apartheid ums Leben kamen war ergreifend. Die Häuser von Mandela und Tutu zu sehen war beeindruckend.

    Das Apartheid Museum rundete den Tag ab, und liess uns mit Bewunderung und Unverständnis zurück. Bewunderung für die Südafrikaner, die sich gegen die Apartheid aufgelehnt hatten. Vor allem die Jugendlichen, die so hart für ihre Freiheit gekämpft haben. Und Unverständnis für Menschen, die andere aufgrund von Hautfarbe einteilen, dafür, wie Menschen so brutal sein können, für alles, was hier in Südafrika geschehen ist. Bezeichnend für das Unverständnis und die Absurdität war u.a. auch die Sinnlosigkeit der Einteilung, wie ein Zitat verdeutlichte: "generell gelten Menschen die Fussball spielen als Schwarze und jene die Rugby spielen als Farbige" (Farbige sind eine der Einteilungen zwischen Schwarz und Weiß).

    So werden wir Johannesburg als aufstrebende Stadt in Erinnerung behalten, mit inspirierenden Persönlichkeiten und viel Unternehmertum.
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  • Day321

    Der Abstieg erfolgt zwischen zwei Felswänden (Mudslide) noch steiler als bergauf - die Wanderbeschreibung verspricht hierzu Fun mit einem Spritzer Adventure! Wir hangeln uns also über Kettenleitern und an Ketten senkrecht nach unten und ich vermisse die versprochenen Wurzeln zum Festhalten. Es dauert nicht lange und ich verliere den Fun und Adventure ist mir ein bisschen zu viel dabei 😐. Wenn überhaupt ein Untergrund für die Füße da ist, dann ist es doofes Geröll und das macht mich auch nicht glücklicher. Und es ist wirklich sehr sehr steil!!!Read more

You might also know this place by the following names:

Republic of South Africa, Südafrika, South Africa, Unie van Suid-Afrika, Afrika Anaafo, ደቡብ አፍሪካ, Sudafrica, Sūðaffrica, جمهورية جنوب افريقيا, República Sudafricana, Cənub Afrika, Паўднёва-Афрыканская Рэспубліка, ЮАР, Worodugu Afriki, দক্ষিণ আফ্রিকা, ལྷོ་ ཨཕྲི་ཀ།, Suafrika, Južnoafrička Republika, Sudàfrica, Jihoafrická republika, De Affrica, Sydafrika, སའུཐ་ཨཕ་རི་ཀ, Anyiehe Afrika nutome, Νότια Αφρική, Sud-Afriko, Sudáfrica, Lõuna-Aafrika, Hego Afrika, افریقای جنوبی, Afrik bŋ Worgo, Etelä-Afrikka, Suðurafrika, Afrique du Sud, Africa du Sud, An Afraic Theas, Afraga a Deas, દક્ષિણ આફ્રિકા, Afirka Ta Kudu, Južna Afrika, דרום אפריקה, दक्षिण अफ़्रीका, Afrik Disid, Dél-afrikai Köztársaság, Հարավային Աֆրիկա, Africa del Sud, Afrika Selatan, Sudafrika, Suður-Afríka, 南アフリカ共和国, სამხრეთ აფრიკის რესპუბლიკა, Afrika Kusini, Оңтүстік Африка республикасы, អាហ្វ្រិកខាងត្បូង, ದಕ್ಷಿಣ ಆಫ್ರಿಕಾ, 남아프리카 공화국, جٔنوٗبی اَفریٖقہ, ئەفریقای باشوور, Afrika Dhyhow, Africa Australis, Sawusafirika, Zuid-Afrika, Afríka ya Súdi, ອາຟະລິກາໃຕ້, Pietų Afrika, Afrika ya Súdi, Dienvidāfrikas Republika, Afrika Atsimo, Āwherika-ki-te-tonga, Јужна Африка, ദക്ഷിണാഫ്രിക്ക, दक्षिण अफ्रिका, Afrika t’Isfel, တောင်အာဖရိက, Sør-Afrika, Mzansi ye Afrika, Süüdafrika, Sud Afrika, Afrika-Borwa, Sud-Africa, ଦକ୍ଷିଣ ଆଫ୍ରିକା, Mauling Aprika, Afryka Południowa, África do Sul, Africa dal Sid, Afurika y'Epfo, Africa de Sud, दक्षिण-आफ्रिका, Àfrica dû Sud, Mátta-Afrihká, Mbongo-Afrîka, දකුණු අප්‍රිකාව, Južná Afrika, Južnoafriška republika, Koonfur Afrika, Afrika e Jugut, Јужноафричка Република, iRiphabhulikhi ye Ningizimu Afrika, Afrika Borwa, தென் ஆப்பிரிக்கா, దక్షిణ ఆఫ్రికా రాజ్యం, Ҷумҳурии Африқои Ҷанубӣ, แอฟริกาใต้, Timog Aprika, Aforika Borwa, ʻAfilika tonga, Saut Aprika, Güney Afrika, Riphabliki ra Afrika Dzonga, جەنۇبىي ئافرىقا, Південна Африка, جنوبی افریقہ, Nam Phi, UMzantsi Afrika, Orílẹ́ède Ariwa Afirika, 南非, iNingizimu Afrika

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