Sri Lanka
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  • Day161

    Sigiriya - Die Felsenstadt

    March 10 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 32 °C

    Nach einem guten Frühstück von Udo, dem deutschen Mitbesitzer meines Hostels und einem kleinen Plausch habe ich mal wieder meine Pläne umgeworfen. Ich werde noch eine weitere Nacht hier in dieser wirklich süßen Oase von Hostel bleiben und nach Sigiriya fahren. Es wird ein Tagesausflug und ich werde mich dann heute auch Mal auf das Abenteuer Bus fahren einlassen. Die 2,5h für 65km bis nach Dambulla verlaufen gut, dann muss ich umsteigen und erwische einen Bus der allen Ernstes 30min auf seinen Kondukteur wartet. Ich werd irre. Für 17km brauche ich dich tatsächlich 1h 30min.

    Die fast 30€ Eintritt um 1200 Stufen auf einen Felsen raufzukrakseln erwähne ich nicht weiter, dafür hab ich beim Einlass geglaubt ich bin im falschen Film. Folgendes ist passiert und widerspricht wieder einmal meiner Logik: Ich muss die Eintrittskarte vorzeigen und ein gelangweilter Wachmann meint, er müsse meinen Rucksack kontrollieren. Ok, von mir aus. Er zieht die Plastikflasche aus der Seitentasche heraus, zückt sein Cuttermesser und macht sich am Aufkleber zu schaffen. Auf meine Frage, was er da macht, antwortet er nur “It’s poison”. WAS? Ich frage wieso? Antwort: “It’s poison” Klar, ein Aufkleber ist Gift. Da ich durch die letzte Busfahrt schon bissel genervt bin, regt mich das grad auf. Sowas dämliches, echt mal. Ich ziehe die zweite Trinkflasche aus der anderen Seitentasche und meine ganz provokant: “Oh, you want to do the same with this one as well?” Er nickt. Von mir aus, mach doch. Zwischenzeitlich lege ich die Eintrittskarte seiner Kollegin zum Abstempeln vor und gehe zu ihm zurück. Er ist mit der ersten Plastikflasche fertig und meint “Ok” und winkt mich durch. Wie jetzt? Verarschen kann ich mich alleine. Nicht mit mir, nicht heute, nicht wo ich angefressen bin. Ich frage ihn, ob er nicht die andere Flasche auch noch fertig machen will. “Nein!” Ach, das Etikett ist nicht giftig? Er guckt mich nur an. Ich frage ihn, ob er nicht den Rucksack noch überprüfen will. “Nein, oder OK!” Ich schiebe den Reisverschhluss 2cm auf und es kommt “OK”! Wie jetzt? Er will nicht reinschauen? Es kommt nur OK OK und ich werde weiter gewunken. Ich packe meine Flasche ein, frage ihn ob der Kleber daran jetzt nicht giftig ist und beschwere mich, das jetzt alles an der Flasche klebt. Thanks for that! Bekommt er mit einem giftigen Blick zusammen serviert. Was für ein Idiot! Also ehrlich, sorry, aber sowas selten dämliches, nur weil er Langeweile hat. Das kommt ja an die indische Logik ran! Den Rucksack überprüfen wollen und nach einem Etikett aufhören und mir eine klebrige Flasche zurückgeben. Zumal das die aus dem festen, super transportierbaren Plastik ist, die ich seit den Cookinseln mit mir rumschleppe. Gut, ich rege mich die nachsten 30 Minuten beim Erklimmen der 1200 Stufen auf den Sigiriya Rock ab. Oben angekommen hat man einen wunderbaren Blick auf das umliegende Tal. Trotzdem rechtfertigen der Blick und die wenigen Fragmente der einst historischen Stadt keinesfalls die 30 US$ Eintrittspreis.

    Da mein letzter Bus zurück nach Kandy um 18:00 Uhr von Dambulla aus geht, bleibt mir auch nicht viel Zeit. Mit dem Sonnenuntergang wird es also nichts, ist aber auch nicht schlimm, denn da bot Bagan in Myanmar eine deutlich bessere Kulisse. Die Rückfahrt nach Kandy mit Umstieg in Dambulla verläuft reibungslos. Natürlich werde ich wieder von einem Mann angesprochen und nach Nationalität, Familienstand, Kinder und Ehemann gefragt. Das Anlegen einer Sondermailadresse hat sich bisher auch als gute Idee herausgestellt...
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  • Day11

    Crowdy Sri Lanka

    January 18 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute den 5ten Tag in Sri Lanka. Was zuerst auffällt, ist das hektische Treibem hier überall. Der Lärmpegel ist deutlich gestiegen und ab 6 Uhr morgens scheint die ganze Insel in Bewegung zu sein. Trotz allem ist die Insel wunderschön grün! Nach zwei Tagen Colombo, wobei der erste ein Ankommen in diesem Land bedeutete und der zweite Tag zur Erholung diente, zog es uns weiter ins Landesinnere. Die Strecke von Colombo bis nach Kandy haben wir dann mutig mit dem Zug zurückgelegt. Warum mutig? Die Plätze im Zug sind so beliebt wie die wenigen Rettungsboote der Titanic. Das Einsteigen grenzt an einen Überlebenskampf. Adis Sonnenbrille hat den Kampf leider nicht überlebt...
    In Kandy angekommen, mussten wir uns zuerst mal um eine Unterkunft kümmern. Nachdem wir uns mit Essen und Trinken gestärkt hatten, sind wir mit einem Tuktuk zu einer Unterkunft in der Nähe gefahren. Leider war dort aber nur nochein Bett frei... er wollte uns aber auch nicht wieder gehen lassen. Also warteten wir ca 2 Stunden, während er uns immer wieder neue Vorschläge unterbreitete, wie zusammen auf einem Klappbett zu übernachten oder auf einer so dünne Matte zu schlafen, dass man sich quasi direkt auf den Boden legen konnte. Nach zwei Std. konnte er uns dann doch irgendwie auf zwei Matrazen unterbringen. Froh, eine Übernachtubgsmöglichkeit gefunden zu haben, sind wir dann mit dem Tuktuk ins Stadtzentrum noch was trinken gegangen. Die Nacht war dann mehr oder weniger erholsam, da es durch alle Löcher gezogen hat, ziemlich frisch war und die Hunde die ganze Nacht durch gebellt haben...
    Am nächten Morgen sind wir ein Hostel weitergezogen und haben uns Kandy angeschaut.
    Jetzt sind wir wieder im Zug und nach nur ca. 45 min hatten wir beide das grosse Glück einen Sitzplatz zu erhaschen. Suuuuper, da die Zugfahrt nach Ella knapp 7 Stunde dauern wird...😅
    Das Glücksgefühl über dieses wunderbare Privileg zu Reisen verschlägt mir manchmal fast den Atem und rührt mich ab und zu zu Tränen. Dieser Sitzplatz ist einfach spitzenklasse! 😊
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  • Day7

    Auf Wiedersehen Oman

    January 14 in Sri Lanka ⋅ 🌧 29 °C

    Oh mann, die erste Woche unserer Reise ist schon vorbei und damit auch unser Kurzaufenthalt im Oman. Und das Land auf der arabischen Halbinsel hat uns durch und durch positiv überrascht.

    An unserem letzten Tag vor der Abreise entschieden wir uns doch noch unseren touristischen Pflichten in Muskat nachzukommen und besuchten am Morgen die "Grosse Moschee". Diese wusste uns beide durch Ihre Grösse, die symmetrische Bauform, dem riesigen Teppich und den Kronleuchtern zu beeindrucken. Am Nachmittag liessen wir uns dann auf dem Weg an den Strand von einem freundlichen Taxifahrer noch dazu hinreissen den Sultanpalast zu besuchen. Dabei haben wir aber festgestellt, dass wir mit grossen Häusern hinter verschlossenen Zäunen eigentlich nicht sehr viel anfangen können ;).
    Wie auch immer, die letzte Woche hat uns gezeigt, dass hinter genau diesen Gittern in den letzten Jahrzehnten die Grundlagen für den wirtschaftlichen Aufschwung und die (soweit wir das beurteilen können) Zufriedenheit in der Bevölkerung gelegt wurden. Die Fäden werden dabei allsamt und bis ins kleinste Detail von Sultan Qabus gezogen, welcher uns auf unzähligen Bildern und Plakaten zugelächelt hat.

    Als kurzes Fazit zu unserem Aufenthalt können wir drei Punkte nennen, welche dafür gesorgt haben, dass uns der Oman positiv in Erinnerung bleiben wird:

    - Der Sultan; Während unseres Aufenthaltes zeigte sich uns immer wieder der Einfluss des Sultans, was uns die Omanis auch immer gerne (und zwanglos!) mitgeteilt haben. Das riesige und meist gut ausgebaute Strassennetz (wenn auch mehrheitlich ohne Trottoirs) oder dass jeder Omani auf seinen 23 Geburtstag ein Stück Bauland bekommt, sind nur zwei Beispiele. Unsere Anstrengungen auch negative Aspekte dieses totalitären Systems zu finden, scheiterten weitgehendst.
    - Wunderschöne Landschaft; Vorwiegend besteht das Land aus... Sand. Dies führt jedoch zu einem umso schöneren Kontrast, wenn plötzlich grüne Oasen und Flussläufe auftauchen. Davon haben wir in der Umgebung von Muskat leider nur einen Bruchteil gesehen, aber Salim hat uns mit Fotos davon überzeugt, dass wir bei unserem nächsten Besuch noch weiter in den Süden reisen sollten.
    - Freundliche und sehr respektvolle Menschen; Dieser Punkt ist uns von Anfang bis Schluss aufgefallen: Die auskunftfreudigen Taxifahrer (per Gesetz nur Omanis), das aufmerksame Personal in Restaurants, die hilfsbereiten Passanten und natürlich Salim:)

    Der Fortschritt im Land bringt verstäntlicherweise auch negative Auswirkungen wie die unzähligen Baustellen mit Gastarbeitern welche nahezu die Hälfte(!) der gesamten Bevölkerung ausmachen und absurde Situationen wie Swimmingpools mitten in der Wüste. Trotzdem hat uns das Land insgesamt überzeugt und wir können es mit gutem Gewissen jedem weiterempfehlen!

    Am frühen Montag Morgen haben wir uns dann auf unseren Flug nach Sri Lanka geschleppt. Im Oman war es so, dass sich die Autofahrer kurz zugehupt haben um sich bsp. für einen gewährten Vortritt zu bedanken. Anscheinend gibt es seehr viele freundliche Menschen in Colombo, der Hauptstadt von Sri Lanka,  denn das Hupen ist in dieser Grossstadt, wo wir unser erstes Hostel gebucht haben, omipräsent! ;)
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  • Day19

    Wunderschönes Sri Lanka

    January 26 in Sri Lanka ⋅ 🌧 26 °C

    8 Tage ist es her seit unserem letzten Footprint. Uns kommt es vor wie Wochen. So viel erlebt, wir wissen garnicht wo anfangen. So viel schönes erlebt, wir wissen garnicht wie in Worte fassen.
    Mit dem Ziel, dem hektischen treiben in Kandy zu entfliehen, mussten wir nach unserer Ankumft in Ella leider feststellen, dass wir nicht die Einzigen mit diesem Plan waren. Die zahlreichen Tuktuks auf den Strassen wurden somit lediglich durch zahlreiche Touristen in Bars ersetzt. Plan gescheitert. Weiter also. Am nächsten Tag buchten wir eine Unterkunft ca. 6 km ausserhalb. Nach der (bisher)
    aufregensten Busfahrt sind wir dann nach 20 Minuten im Pepper Hills angekommen. Und die Fahrt hat sich gelohnt! Das Hostel ist erst seit 2 Monaten geöffnet, überzeugt aber durch einen wunderschönen Ausblick und einen riesigen Garten in der Natur inkl. Hornvögeln, Affen, Streifenhörnchen, einer Kuh, einer blinden Katze, Hunden und vielen weiteren Tieren. Ein Glückstreffer!
    Da es in der Nacht jedoch etwas frisch wurde (das Dach aus Palmblätter, die fehlenden Wände und das dünne Laken reichten für einmal nicht ganz aus, höhö), entschieden wir uns am nächsten Tag, nach einer kurzen Wanderung auf Little Adams Peak und zur Nine Arches Bridge, weiter Richtung Süden ans Meer zu ziehen. Verkehrsmittel: Bus und Tuktuk - was sonst;) Besonders auf der Tuktukfahrt war es unglaublich schön zu beobachten, wie die Berge im Rückspiegel verschwanden und die Teeplantagen den Reisfeldern wichen. Unser Ziel, Yala, hat uns bei der Ankunft dann nochmals überrascht, als dass wir in einer Art afrikanischer Steppe ankamen (oder zumindest was wir uns unter einer afrikanischen Steppe so vorstellen). Der Grund dafür scheint die nicht so glücklich gelegene Position zu sein. Weder vom Osten noch vom Westen erreicht der Regen das Gebiet.
    Mitten im Nirgendwo in dieser trockenen Umgebung lag unser Hostel. Seit neustem mit Elektrozaun umringt, damit die wilden Elefanten nachts nicht mehr in die Küche trampeln.
    Am nächsten Tag machten wir uns dann auf den Weg zum nahegelegenen Strand. Auf Anraten des Eigentümers bewaffnet mit einem Stock, um Schlangen zu vertreiben, falls nötig. Da es keinen richtigen Weg gab, geschweige denn Wegweiser, dauerte dieses Unterfangen wesentlich länger als erwartet. Belohnt wurden wir aber mit einem riesigen, menschenleeren Strand:)
    Der Hauptgrund für unseren Aufenthalt in diesem Gebiet war jedoch der Yala Nationalpark, in welchem wir für den nächsten Morgen eine Safari buchten. Und dieses Erlebnis sollte eines der unvergesslichsten unserer bisherigen Reise werden: Wasserbüffel, Leoparden, Elefanten, Affen, Leguane, Krokodile, verschiedenste Vögel, Rehe, Hirsche, Wildschweine und vieles mehr gab es einen halben Tag lang in freier Wildbahn zu bestaunen. Am Nachmittag unternahmen wir dann eine Tuktukfahrt zu einem nahegelegenen Tempel mit atemberaubender Aussicht und zu einem Baum an dem tausende Fledermäuse hingen, bevor sie bei Sonnenuntergang alle davonflogen.
    Diese überwältigenden Eindrücke mussten wir erst mal setzen lassen. Deshalb gönnten wir uns die nachfolgenden drei Tage ein Hotelzimmer in Tangalle, nur 2 Gehminuten vom Badestrand entfernt. Batterien aufladen, Wäsche waschen, schwimmen und vorallem relaxen war angesagt.
    Mittlerweile sind wir ein wenig weiter Richtung Westen gereist. Hier soll es gute Strände geben um unsere Surfskills zu testen. Auf gehts!
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  • Day5

    Zahntempel von Kandy

    January 20 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute ist Vollmond - ein Feiertag in Sri Lanka.
    Daher wurde uns da Erlebnis zu teil, die Gläubigen bei ihren Ritualen zu beobachten.

    Hier soll sich ein Zahn Buddhas befinden, welche als bedeutendste buddhistische Reliquie Sri Lankas gilt.

  • Day153

    Galle - Tag 2

    March 2 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 27 °C

    9:00 Uhr und es klopft an meine Zimmertür. Großartig, ich bin grad der Dusche entsprungen und das Personal ist männlich. Egal! Handtuch übergeworfen und Kopf zwischen Tür und Wand zur Kommunikation ins freie geschoben. “Breakfast Mam. Your breakfast is ready. It’s time!” Ähm, ok. Ich denke bis 10:00 Uhr, aber ok. „Give me 10min,ok?“
    Schaffe ich natürlich nicht ganz,aber das akademische Viertel tut’s auch,denke ich mir. Die Jungs sind echt putzig. Ich bekomme Omelett mit 2 Toast, noch eine Garlic Sandwich, also 2 Toastscheiben mit Butter und Frust geschnittenem Knobi. Oh ha... Dazu gibt es ein Kännchen Tee, eine Fruchtplatte mit Ananas, Melone und Banane und zum Schluss bekomme ich noch einen Erdbeermilchshake. Als ich mich erfolgreich in mein Zimmer zurückgerollt und das Bett erreicht hatte, bin ich da erstmal für 1h liegengeblieben und eingeschlafen. Der absolute Hammer. Mich hat ein Frühstück umgehauen! 😳🤦🏻‍♀️

    Wieder ansprechbar und halbwegs zurechnungsfähig habe ich mich dann gegen Mittag, immernoch total satt, auf den Weg Richtung Bahnhof gemacht, um die Zugzeiten für meine morgige Weiterreise zu checken. Dort kam ich dann mit einem Singhalesen ins Gespräch der mich letztlich zu einem einheimischen Gewürzladen gebracht hat. Ich gebe zu, ich war Mega skeptisch nach den Erfahrungen in indie, Nepal und Colombo vor 2 Tagen, aber er meinte zu mir, Er will kein Geld, er will mir helfen. Deutschland hätte 2004 nach dem Tsunami viel Geld gespendet und wäre gekommen, um Sri Lanka zu helfen. Sein Haus hatte er verloren, viele Freunde leider auch, aberseiner Familie ginge es gut. Die Deutschen hätten seinem Land geholfen, jetzt möchte er mir helfen. Wieder eine ganz neue Erfahrung! Und er verabschiedet sich wirklich höflich in dem Gewürzladen von mir. Das gibt es also doch noch.

    Für den kleinen älteren Mann im Gewürzladen muss ich den Tagesumsatz gesprengt haben. Ich habe 5 Tüten Gewürze und 2 Tüten Tee gekauft und er hat gestrahlt. Als Geschenk gab es noch 1 Tüte Curryblätter dazu. Es sei heute ein guter Tag gewesen, war seine Aussage. Ich bedanke mich und wandere mit meinen Gewürzen im Rucksack zurück ins Fort. Auf dem Rückweg denke ich noch eine Weile über das Tsunami Gespräch mit dem Mann nach. Leute wären hingelaufen und hätten geschaut, wie das Meer verschwindet, die Fische eingesammelt, um wenig später die 10m Welle zu sehen. Sie seien nicht weggelaufen, weil Tsunamis bisher in Sri Lanka unbekannt waren. Jetzt hätte man aber ein Frühwarnsystem installiert, das helfe, soetwas wie
    damals zu verhindern.
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  • Day154

    Mirissa - Tag 1

    March 3 in Sri Lanka ⋅ 🌧 26 °C

    Hotelzimmer ist bezahlt, ich bin mit samt meinem Gepäck am Bahnhof von Galle und habe mein Zugticket nach Mirissa in der Hand. Am Bahnsteig treffe ich auf Australier von Tasmanien und ein deutsches Mädel aus Frankfurt/Main. Die Bahn bringt mich heute nach Mirissa, ein Hafenstädtchen, das bekannt ist für Whale Watching, Strand und Seafood.

    Die Fahrt über unterhalte ich mich mit der Frankfurterin, die einen Ort vor mir aussteigt. Am Bahnhof von Mirissa angekommen sozialiere ich mich spontan mit 2 anderen deutschen Frauen und teile mir mit ihnen ein Tuk Tuk. Das klappte doch schon mal super.

    Meine Unterkunft finde ich auch flink, kann sofort mein Zimmer beziehen, springe in meinen Bikini und packe meine Sachen für den Strand. Allerdings heißt es zuvor noch nach einem Geldautomaten Ausschau halten, denn mit 50 Rupies komme ich nicht weit und vorallem bekomme ich nicht viel zu essen dafür. Was darauf passiert, zeigt wieder wie klein die Welt doch manchmal ist. Während ich nach meinem ATM Ausschau halte, geht eine Frau vor mir und sucht mit Hilfe ihres Handys ganz offensichtlich ebenfalls nach dem Weg. Sie dreht sich um, unsere Blicke treffen sich und wir schauen uns beide super überrascht an! Können es beide kaum glauben! Es ist die Holländerin, die auf der Whitsundays Segeltour in Australien vor 3 Monaten das Bett unter mir hatte. Was für ein Zufall, zumal sie quasi gleich wieder zu ihrem Bus muss. Deshalb unterhalten wir uns auch nur für 5 min. Sie erzählt mir, dass sie aufgrund meiner Berichte auch nach Myanmar gereist ist, es ebenfalls sehr faszinierend fand und am Mittwoch wieder zurück nach Hause fliegt. Als wir uns verabschieden wünschen wir uns noch alles Gute und sind beide noch immer etwas perplex über diesen Zufall.

    Als ich mich endlich mit Geld versorgt hatte, bin ich auf dem Weg zum Strand an einem Waffelladen vorbei gelaufen und habe beschlossen mein Frühstück nachzuholen. Bananenwaffel und Kaffee Latte. Oh ja, das brauche ich jetzt. Wenig später treffe ich auf der Straße Alex, den Deutschen aus der Bahn von vorgestern wieder und wir gehen gemeinsam an den Strand.

    Leider macht der Regen am Abend dann einen ordentlichen Strich durch unsere Abendplanung mit Live Musik und Weinchen. Aber egal, ich muss eh früh raus, denn ich habe mir einen Whale Watching Trip für morgen früh gegönnt. Also borge ich mir von meiner Guest House Vermieterin einen Regenschirm und gehe in das Fischrestaurant um die Ecke, um mir wieder ein Oktopuscurry zu bestellen. Und auch hier schmeckt es wieder ganz anders.
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  • Day155

    Mirissa - Tag 2

    March 4 in Sri Lanka ⋅ 🌧 26 °C

    Heute ging’s auf Walsafari. Ich hatte mir gestern nach meiner Ankunft hier in Mirissa noch über mein Guest House eine Whale Watching Tour gebucht. Um 6:00 Uhr heute früh stand dann der Tuk Tuk Fahrer vor der Tür und brachte mich zum Hafen. Gegen 7:00 Uhr ging es raus aufs Meer und tatsächlich konnten wir einige Wale sehen. Leider war keiner bereit sich mal aus dem Wasser zu heben, aber immerhin durften wir Rücken und Schwanzflosse bewundern. Schon beeindruckend! 🤩

    Vor dem ablegen des Bootes aus dem Hafen hatte ich allerdings noch nach einer Tablette gegen Seekrankheit gefragt, da ich an meine leider nicht gedacht hatte. Prinzipiell nicht schlimm, ich bekam auch eine, allerdings ist bei ganz vielen dieser Pillen ja die einsätzende Schläfrigkeit ein Problem. Und so war es dann auch. Ich hatte ein nettes Gespräch mit einer Belgierin, die als Coach arbeitet und ich bemerkte im Gespräch, wie ich immer müder wurde. Zurück im Guest House habe ich erst einmal die nächsten 3h im Bett verbracht. Mich irgendwann wieder hochgekämpft und halbwegs ansprechbar habe ich mich dann mit dem Alex aus dem Zug auf einen Kaffee und 2 Pancakes am Strand getroffen.

    Der Tag endete schließlich mit einem leckeren gegrillten Lobster als Abendessen. Den hatte ich seit Kuba vor 3 Jahren nicht mehr.
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  • Day156

    Udawalawe

    March 5 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 31 °C

    So, die 3cm Kaki, die gestern auf meinem Moskitonetz rumturnte, bin ich ja nun in diesen Breitengraden schon gewohnt. Was ich allerdings heute in meinem Zimmer fand, war dann auch für mich neu und semi-erfreulich, um es mal nett auszudrücken. Bin gerade damit fertig meinen großen schwarzen Rucksack komplett neu zu packen, als ich mit meinem kleinen blauen weitermachen will, ihn hochnehme und zwischen ihm und der Wand was großes, zusammengerolltes schwarzes sehe. “Kann nicht sein!” denke ich mir. “Geht nicht, darf nicht sein, kann hier unmöglich reingekommen sein, wie zum Henker ist DAS hier reingekommen!!! Bitte lass es tot sein!!!” So mein ungefährer Gedankenverlauf...

    Natürlich war es nicht tot! Warum sollte es auch! Wo bleibt denn da der Spaß! 🤨 Und rollte sich schön langsam aus, sodass ich den schwarzen Skorpion 🦂 in all seiner Pracht bewundern durfte. Na toll! Was soll das denn nun wieder?!? Foto??? Diesmal nicht!! Das Ding hab ich nicht mehr aus den Augen gelassen! Stattdessen meine Gummisandale geschnappt, Zimmertür aufgemacht, einmal ausgeholt und Skorpion über die Fliesen mit Schwung nach draußen befördert. Hinterhergelaufen, nochmal ausgeholt und über die Terrasse Richtung Straße geschossen. Blöd nur, wenn sich das Vieh am Teppich festkrallt. Mittlerweile fand es dann auch irgendwie meine Umgangsform mit ihm nicht so toll und versuchte sich zu verteidigen. So gut war ich noch nie im Sicherheitsabstand einhalten. Inzwischen kam dann der Guesthouse Besitzer und übernahm sofort die weitere Umsiedlung. Er meinte, durch den starken Regen letzte Nacht seien viele Skorpione hier. Nett, aber doch nicht in MEINEM Zimmer!!!! Soviel zum Thema campen im Outback Australiens sei gefährlich! 😱😳 Ich hab die Nacht mit ‘nem Skorpion verbracht und frag mich noch immer, wie der in mein Zimmer gelangen konnte. Alles war zu über Nacht.
    Mist, das Fenster hatte ich tagsüber leicht offen gelassen. Na, ich weiß was ich definitiv nicht mehr machen werde.

    Nach dem Frühstück mache ich mich dann auf den Weg nach Udawalawe. Ich hab keine Lust auf überfüllten Bus und 2 Mal umsteigen mit meinem ganzen Gepäck. Also nehme ich das Angebot vom Hostel an, mich fahren zu lassen. Nicht ganz preiswert (40€ für 120km) aber komfortabler. Ja, ich bin grad bequem. Außerdem werd ich um die irren Busfahrer mit ihrer
    Pseudorennstrecke “Straße” eh nicht herumkommen, denn auch von Udawalawe nach Ella gibt es keinen Zug, leider!

    Also auf gehts mit dem Bruder meines Guesthousebesitzers auf eine 1,5h Autofahrt. Sein Englisch ist nicht so gut, aber trotzdem versucht er mich mehrfach während der Fahrt davon zu überzeugen, dass ich doch besser in Ella übernachten soll. Was ich denn in Udawalawe will, da soll ich doch nach der Safari weiterfahren. Ella sei doch viel schöner. Als ich ihm sage, ich hätte die Unterkunft bereits gebucht, kommt sofort ich solle sie stornieren. Bitte wie?? 😳 Nein, mal eben nicht und alles ist schon ok so.
    Zwischendrin wieder die Frage, ob ich verheiratet sei und wo mein Mann ist, wie alt ich bin, um schließlich in der neugierigen Frage zu Gipfeln, wieviel ich denn für mein Hostelzimmer bezahlen würde. So langsam geht er mir doch auf den Zeiger der Gute. 800 LKR meine ich. “No, 8000 LKR, Mam.” “No, 800!” “800? No, Mam, 8000.” Hast du das Zimmer gebucht oder ich? denke ich mir etwas leicht ungehalten, zumal ihn das überhaupt nichts angeht. Also wird etwas deutlicher erklärt, das es 800 sind und danach war das Thema dann auch durch. Zum Glück waren es eh nur noch 4km bis zu meinem Guest House, sodass hier keine Chance einer weiteren Gesprächsvertiefung bestand.

    In meinem Guest House habe ich dann auch gleich eine Safari für morgen früh gebucht, bin danach fix Mittag essen gegangen und zum Elefanten Waisenhaus gelaufen, um dort festzustellen, dass es nur zu den Fütterungszeiten geöffnet hat. Die Logik verstehe ich nicht ganz, soll doch das Eintrittsgeld direkt für die Elefantenaufzucht genutzt werden und dann wird auf 4 Termine/Tag begrenzt?
    Gut, dann geht es halt wieder die 3km zurück. Ich kann eh gerade eine Dusche mehr als dringend gebrauchen...
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  • Day157

    Udawalawe National Park

    March 6 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 23 °C

    4:20 Uhr - es ist mal wieder Zeit mitten in der Nacht aufzustehen. Um 5:00 Uhr steht der Jeep für die Safari durch den Udawalawe National Park vor der Tür. Leider müssen wir 1h vor dem Nationalpark warten bis er geöffnet wird, sodass es leider nichts mit dem Sonnenaufgang wird. Dafür sehen wir während der 3,5 h holpriger Fahrt viele Vögel, Wasserbüffel, einen Salamander, eine Rieseneidechse, Affen und natürlich Elefanten inkl. Elefantenbabies. 🤗

    Kurz nach 11 Uhr bin ich zurück in meiner Unterkunft und organisiere mir über mein Guesthouse ein Tuk Tuk für die Fahrt nach Ella. Ich habe den Bus abgewählt, weil es wieder umsteigen mit meinem schweren und großen Gepäck bedeutet hätte und weil ich noch immer nicht bereit bin Lebensjahre abzugeben. Jaaa, vielleicht übertreibe ich, aber ich kenne die Fahrweise noch aus Indien und habe sie auch hier beobachtet. Außerdem ist mein Hauptargument wirklich mein Gepäck von insgesamt 32kg 🤦🏻‍♀️.

    Ich fahre also 2h mit dem Tuk Tuk bis in die Berge nach Ella. Mein Kopf schmerzt immer mehr und ich ahne woran das liegen könnte. Zum Frühstück gab es nur Bananen und ein paar Kekse, die in meinem kleinen Frühstücksbeutel der Unterkunft waren. Ich hatte keine Zeit mir noch was zu essen zu organisieren, bevor ich los bin. Mein Kreislauf schaltet bei sowas dann ja gern auf Sparflamme, was bedeutet, dass ich kurz einnicke. In Ella angekommen, heißt es dann Unterkunft finden, was nach 10min suchen auch klappt. Ich lasse mein Gepäck dort, da das Zimmer noch nicht fertig ist und Schleife mich ins nächste Kaffee den Hang hinunter an der Straße. Ich bestelle mir ein für Sri Lankische Verhältnisse viel zu teures Panini und einen Melonen-Ingwer-Smoothie, was helfen wird die Kopfschmerzen zu eliminieren und mich aus dem Modus Sparflamme in den Normalbetrieb zu bringen.

    1,5h später bin ich zurück in meiner Unterkunft, kann ich mein Zimmer und starte mit Eva aus Köln, die ebenfalls Gast ist und unserer Guesthouse Besitzerin eine Cooking Class. Gut, sie kocht eher und wir schauen zu, schnippeln mal oder raspeln die Kokosnuss, aber das ist in Ordnung. Am Ende entstanden aus wenigen Zutaten und Unmengen Chiliflakes und Knoblauch 8 leckere Curry und ein Salat. Serviert wird alles mit braunem (rotem) Reis.
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You might also know this place by the following names:

Democratic Socialist Republic of Sri Lanka, Sri Lanka, ሲሪላንካ, سريلانكا, Şri Lanka, Шры-Ланка, Шри Ланка, Sirilanka, শ্রীলঙ্কা, ཤྲཱི་ལངྐ་།, Šri Lanka, Srí Lanka, ཤྲཱྀ་ལངཀ, Sri Lanka nutome, Σρι Λάνκα, Cejlono, سری لانکا, Siri Lanka, Srí Lanca, શ્રીલંકા, סרי לנקה, श्री लंका, Շրի Լանկա, Sri Langka, スリランカ民主社会主義共和国, შრი-ლანკა, ស្រីលង្កា, ಶ್ರೀಲಂಕಾ, 스리랑카, سریلانکا, ສີລັງກາ, Šrilanka, ശ്രീലങ്ക, श्रीलंका, သီရိလင်္ကာ, श्रीलङ्का, ଶ୍ରୀଲଙ୍କା, Lanka-dīpa, Шри-Ланка, Tāmaraparnī, Sirî-Lanka, ශ්‍රී ලංකාව, Sirilaanka, இலங்கை, శ్రీలంక, ศรีลังกา, Silangikā, Шрі Ланка, سری لنکا, Xri Lan-ca (Sri Lanka), Orílẹ́ède Siri Lanka, 斯里兰卡, i-Sri Lanka

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