Turkey
Turkey

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418 travelers at this place:

  • Day2

    The one hour storm

    October 5 in Turkey ⋅ ⛅ 25 °C

    Selten war eine Wettervorhersage so zutreffend! Für den heutigen Vormittag wurden Gewitter und Starkregen gemeldet - also ab an den Patara Beach, Elemente spüren!

    Auf dem Weg dorthin liegen die Ruinen der antiken Hafenstadt Patara. Eine Besichtigung des UNESCO-Welterbe lohnt sich heute besonders, da der Mix aus Sonne und schwarzen Gewitterwolken für eine tolle Stimmung sorgt - Bericht folgt!

    Wenig später erwartet mich am riesigen Strand "Stoof-Wetter" ( Wind, Wolken, Wellen ), daß binnen weniger Minuten zu einem richtigen Sturm heran wächst! Rasend schnell ist der Himmel bedrohlich pechschwarz und von Blitzen durchzogen. Heftige Winde und Starkregen setzen ein - was für ein Naturspektakel!

    Eine Stunde später, ist der Sturm vorbei! Blauer Himmel, toller Wind und türkis farbenes Meer, wo kurz zuvor noch Chaos war - unglaublich!

    Prima, wenn man(n) solche Naturgewalten sicher von der Strandbude aus beobachten kann - mit einem Glas Çay! Ein etwas ungewöhnlicher Start in meinen ersten Strandtag!
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  • Day3

    Encounter

    October 6 in Turkey ⋅ ⛅ 24 °C

    Ist doch nicht zu fassen! Da fokusiere ich heute Morgen auf dem Weg zum Patara Beach den Hirtenhund, der herrenlos mitten auf der Straße liegt und wäre dabei fast auf eine kleine Schlange getreten. Der küçük Wurm fand das überhaupt nicht toll, zischte was ging und zeigte für seine Größe erstaunlich viel Courage - mir egal....., Fototermin 😅!Read more

  • Day5

    Lycian Way 4.0 - Part 2

    October 8 in Turkey ⋅ ⛅ 25 °C

    From the Plane tree to Çurkubağ :

    Also....., das mit dem gut schlafen hat natürlich nicht geklappt - die Nacht war einfach nur grausam!

    Kaum das ich gegen 19.30 Uhr das "Licht" ausmache, kommen die Wildschweine - was für ein Spektakel! Nicht nur mal eben kurz zu Besuch, nein..... die halbe Nacht! Da wird neugierig gegrunzt, geschmatzt und das Zelt gerammt. Hört sich erstmal witzig an, ist es aber nicht - Wildschweine können sehr aggressiv werden und sind eine ernstzunehmende Gefahr!

    Trotz lautem Rufens, lassen sich die Viecher einfach nicht vertreiben - das erledigt dann weit nach Mitternacht ein großer Hund ( zumindest knurrt er wie ein Großer ) für mich, der danach stundenlang um mein Zelt herum schleicht, knurrend natürlich! Nicht schon genug Stress mit den Vierbeinern, mir ist auch die ganze Nacht über eiskalt, trotz zwei Lagen Jogginghosen, Longshirt, Sweatshirt und Decke! Zwischen 3.00 Uhr und 6.00 Uhr finde ich dann doch zeitweise etwas Schlaf - immerhin!

    Um 7.00 Uhr reicht es mir entgültigt! Der Hund liegt immer noch vor meinem Zelt - egal, ich muss auf Toilette, und kann ja schlecht mein "Mobil Home" dafür benutzen. Ich mache mich so ziemlich auf alles gefasst, was da jetzt knurrend auf mich zustürmt sobald das Zelt aufgeht und bewaffne mich vorsichtshalber mit Küchenmesser und spitzem Wanderstock!

    Und....., da liegt er, der große Hund! Gott sei Dank nicht einer dieser aggressiven Resident Evil Riesenköter, sondern ein Golden Retriever im fortgeschrittenen Alter! Er schaut mich neugierig an und reagiert auf meine Ansprache mit Schwanzwedeln - Allah'a şükür 🧿! Susi hatte mir vor der Abreise noch eine Tüte Leckerlis mitgegeben - jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür! Nach einigen Delux-Hühnerbein Leckerlis schauen mich dankbare braune Augen an - der Anfang einer ganz besonderen Tagesfreundschaft!

    Kein Witz....., als ich schließlich gegen 8.00 Uhr meine Wanderung in Richtung Kaş fortsetze, folgt mir mein neuer "Freund" und übernimmt schnell die Führung. Ich hätte mir heute keinen besseren Weggefährten vorstellen können - der Golden Retriever kennt den 10 Kilometer langen Weg bis nach Çurkubağ ganz genau! Natürlich achte ich immer auf die rot-weißen Wegmakierungen - nicht ein einziges Mal nimmt mein Guide eine falsche Abzweigung, unglaublich! Bin ich zu langsam wartet er auf mich, oder läuft zurück um zu schauen was los ist. Brauche ich eine Pause, reicht ein kurzer Zuruf und er legt sich geduldig zu mir.

    Der Hund ist wie von meinem Schutzengel geschickt - als mal wieder über einen langen Zeitraum keine Wegzeichen zu sehen sind, trotte ich ihm einfach hinterher. Mit Erfolg, dieses Tier kennt den Weg! Als wir dann auf halber Tagesstrecke den winzigen Ort Çurkubağ durchqueren, kümmert er sich auch noch um die Straßenköterbande die uns entdeckt hat und lenkt die Aufmerksamkeit der Dorfhunde auf sich - ohne Worte!

    An der Moschee am Ortausgang bleibt er dann sitzen - Goodbye und vielen Dank für alles!

    Wie ich später noch erfahren soll, "arbeitet" der Golden Retriever immer wieder als Wanderführer auf dieser Strecke. Er hängt sich an Hiker dran und wenn die Chemie stimmt, führt er sie zum nächsten Ort, um dort mit neuen Wanderer wieder zurück zu laufen - vielleicht springt ja bei dem "Job" etwas Futter für ihn dabei heraus! Eine ganz besondere Begegnung - ich bin mehr als froh, daß er mich als Buddy ausgesucht hat 😍😍😍!
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  • Day8

    Attack of the tiny jellyfishes

    October 11 in Turkey ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute wird früher in den Tag gestartet - Freitag ist Markttag in Kaş! Auf gar keinen Fall möchte ich den Besuch dort auslassen, zumal "dringend" einige Dinge benötigt werden, die mir in Deutschland einfach viel zu teuer sind!

    Kurz nach 8.00 Uhr ist dort schon ordentlich Betrieb - los geht's mit der Shopping-Tour! Das Warenangebot ist gewaltig, die Qualität der Lebensmittel unschlagbar, genauso wie die Preise! Getrocknete Feigen erwecken als erstes mein Interesse. Der unvergleichliche Geschmack der Trockenfrüchte überzeugt auf Anhieb - "Üç Kilo kuru İnçir istiyorum" lautet meine Bestellung. Mit leicht verwundertem Blick, packt der Bauer drei Kilo in eine Tüte - "Afiyet olsun Effindim, Iyi Günler" wird sich bedankt....., so wie es aussieht, werde ich das nächste Mal wohl wieder erkannt! Eine Kleinigkeit hier, etwas Leckeres da und neue "Haute Couture" wandert auch noch in meinen Rucksack.

    Auf dem Tauchboot wird erst einmal gefrühstückt - wenig später legt die "Dadga" mit Ziel "Tunnel" ab. Wieder einer dieser anspruchsvollen Tauchgänge um die 40 Meter Tiefe.

    Heute aber nicht! Als mein Buddy beim Blick auf den Eingang zur Höhle Angst bekommt, ist für uns beide bei diesem Tauchgang das Tiefenlimit erreicht. Unser Guide kehrt kurze Zeit später aus der tiefer liegenden Höhle zurück und wirkt beruhigend auf den leicht verwirrten Taucher ein. Am Ende nehme ich meinen Buddy an die Hand ( das gibt Sicherheit ) und in etwas geringerer Tiefe hat er sich dann wieder beruhigt - alles gut gegangen! Eine große Meeresschildkröte chillt an uns vorbei - ein versöhnliches Ende des Tauchgangs.

    Ach ja....., da war ja noch was! Nichttaucher denken bei gefährlichen Unterwasser-Lebewesen oft automatisch an Haie etc.! Manchmal bleibt die "Gefahr" aber unsichtbar! Derzeit sind ganz offensichtlich Unmengen winziger Quallen ( max. so groß wie ein Stecknadelkopf ) in den Gewässern von Kaş unterwegs.

    Bereits Gestern hatten mich schon einige davon berührt! Aber heute ist es anscheinend eine richtige "Wolke", durch die ich da durchtauche. Das Ergebnis ist "beeindruckend" - fast überall da wo die Haut frei war, befinden sich riesige Flächen von extrem juckenden Pusteln. Meine offensichtlich allergische Reaktion auf das Nesselgift, lässt das Ganze übertrieben übel aussehen. Ich jedenfalls werde nie wieder in einem Shorty tauchen - Lektion gelernt!

    Gut das bei Hüseyin auf dem Tauchboot eigentlich immer ein Arzt unter den Tauchgästen ist - so auch heute! Die Diagnose ist schnell gestellt, eine zweite Meinung bei Selma ( auch Ärztin, zur Zeit in Instanbul ) über WhatsApp eingeholt und die Medikamente in der Apotheke am Hafen von Hüseyin gekauft.

    Mit dem Stoff zurück an Bord, gibt`s erst einmal eine Ladung Antihistamine gespritzt und Salbe obendrauf - die komplette Aktion von der Diagnose bis zur Spritze hat übrigens keine 15 Minuten gedauert!

    Als dann am Nachmittag mein Rundgang durch die Stadt an einer Apotheke vorbei führt, kaufe ich mir noch eine weitere Tube der bereits wirkenden Salbe. In Deutschland wäre für Injektion und Salbe wieder ein halbes Vermögen in der Apotheke geblieben - hier kostet die Tube nicht einmal 2 €!
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  • Day8

    Kaş me in the night!

    October 11 in Turkey ⋅ ⛅ 27 °C

    Die hübsche Altstadt von Kaş beeindruckt am Tage und noch mehr in der Nacht! Da ich morgen Nachmittag wieder zurück nach Gelemiş fahre, war heute ein Abendspaziergang durch die Gassen "Pflicht"! Die nachfolgenden Bilder vermitteln einen guten Eindruck!

  • Day11

    My Ode to the time

    October 14 in Turkey ⋅ ☀️ 26 °C

    Freiraum, Gefängnis, Luxus, Notwendigkeit, Struktur, Chaos, Lehrer, Bestrafer, Reichtum, Fluch, Freud, Leid und Neid....., die Zeit!

    Ich habe leider keine Zeit, meine aber keine Lust! Wo ist nur die Zeit hin, bedeutend oft ich will jetzt gehen. Anstatt sich einfach Zeit zu nehmen....., Zeit befreit!

    Prioritäten wollen überlegt sein....., nimm dir dafür Zeit! Du bist dir über die Reihenfolge unsicher? Kommt Zeit, kommt Rat!

    Zeit ist immer eins, sie ist gerecht! Für Jeden 24 Stunden jeden Tag....., Gleichzeit!

    Gehe sorgfältig um mit deiner Zeit....., es gibt noch keine Zeitreisen!

    Ist Lebenszeit gerecht? Sie vergeht immer viel zu schnell....., es ist Zeit zu gehen, ich will noch nicht! Wo ist nur die Zeit hin?

    Diese Zeit kommt für Jeden! Darum nimm dir Zeit....., Zeit zu Leben - Leben braucht Zeit!
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  • Day28

    Rehairsel mit Elon

    March 24 in Turkey ⋅ ⛅ 1 °C

    Mein Weg nach Ankara führt über Baku, wo ich mich für ein paar Stunden in einen kostenlosen Sleeping-Pod verkrieche. Neu für mich und doch so viel besser, als auf einer schnöden Sitzbank zu schlafen. Ankara steht ja schon länger auf meiner Wunschliste und ich war gerade in der Gegend. Hier praktiziert er also, dieser Arzt dem die Glatzen vertrauen. Doktor Özgür in seiner HLC Beautyklinik. Ich habe heimlich entschieden, bevor ich (wirklich) alt bin, will ich noch ein Mal schön sein. Ein Mal noch. Wie Sue eben. Eine wild gewordene Strähne aus dem Blickfeld pusten oder mir wie Bradley Cooper in „A Star is Born“ auf Oxycontin durchs Haar streifen. Einfach ohne Oxy. Oder auch mit. Aber wieso sollte ich dafür diese grossen Strapazen und horrenden Kosten auf mich nehmen? Hm, keine Ahnung. Wahrscheinlich wegen Instagram. Oder Facebook. Oder beidem.

    Kaum in der Türkei gelandet, werde ich im Umfang der Passkontrolle überraschend abgeführt und einer separaten Kontrolle unterzogen. Keine Ahnung wie ich das schon wieder verdient habe. Verdammtes Opfer. Wahrscheinlich wegen der Glatze. Das Interesse gilt aber nicht primär meiner Haupthaarsituation sondern eher meinem Handy, welches mehrere Minuten durchwühlt wird. Ein ziemlich komisches Gefühl. Gelinde ausgedrückt. Zum Glück habe ich meine Pimmel-Bilder erst kürzlich archiviert. Sue „oben ohne“ bin ich jetzt gar nicht sicher. Was ich hier wolle, will man wissen. Nach meinem Hinweis auf den Glatzen-Doktor folgt die äusserst dämliche Folgefrage, ob wir in der Schweiz denn keine Ärzte hätten. Übersetzt wird das ganze Cabaret von einem anwesenden Zivilisten, denn der untersuchende Komiker - er sieht effektiv aus wie Bülent Ceylan - spricht kein Englisch. Ein bescheidenes Skillset für einen Geheimdienstmitarbeiter, der an der Grenze arbeitet. Egal, irgendwann darf ich dann doch ins Land und mein teures Geld verpulvern. Ich bin nach zwanzig Stunden reisen auch einfach stinkig. Und dieser russisch-osmanische Umgang ist irgendwie gewöhnungsbedürftig. Leute wissen nicht wie anstehen, jede Schlange ein Chaos, man rempelt und steht einander auf die Füsse. Schrecklich. Ganz schrecklich. Aber egal, ich bin ja nicht hier, um Freunde zu finden. Hier geht es mir einzig und allein um die Bradley Cooper Matte. Und ein paar Kebabs. Und Baclava. Wenn die Zeit reicht.

    Ein wenig nervös bin ich ja schon. Obwohl es erst in zwei Tagen los geht. Viele Stunden liegen und sitzen stehen bevor. Um mich zu beruhigen, haue ich spontan ein Double-McChicken Menu und eine Tüte Chicken McBites rein. Die Bauchschmerzen im Anschluss lassen mich die Nervosität schnell vergessen. Klever Jung. Und dann geht es auch schon los. Doch bevor mir Doktor Dürüm meine künftige Haarlinie auf die Fleischkappe kritzelt und mein Rehairsal losgeht, legt man mir einen intravenösen Zugang und entnimmt eine Blutprobe. Wie üblich schaltet mein Körper umgehend auf Notstrom, produziert kalten Schweiss und klappt quasi zusammen. Da ist er also wieder, dieser grosse, starke Junge, der kein eigenes Blut sehen kann beziehungsweise schon bei der Vorstellung vom eigenen Blut einen sofortigen Shutdown einleitet. Schon komisch, denn das passiert nur im medizinischen Setup und nicht bei Verletzungen und dergleichen. Weiss jemand, wie diese Krankheit heisst? Mauerblümchenkomplex? Schwachmatismus? Blutophobie? Ich hab keine Ahnung. Sue auch nicht. So oder so, ich erwarte Mitleid. Nach einigen Minuten geht es mir dank Orangensaft und Schokoriegel aber schon wieder besser. Trotzdem. Grossartige Voraussetzung für die kommenden Tage auf dem Operationstisch. Ohne Vollnarkose. Armer Junge.

    Die acht mehrstündigen Sessions verteilt über zwei lange Tage stellen jeden Zahnarztbesuch in den Schatten. Nein, Spass hat das definitiv nicht gemacht und „schmerzfrei“ war das auch nicht. Trotz lokaler Betäubung sowie gelegentlicher und äusserst willkommener Sedierung. Und die Scheisse von wegen „wer schön sein will muss leiden“ will ich gar nicht erst hören. Sue leidet ja auch nicht. Zumindest nicht aufgrund ihres Äusseren. Klar, sie hat es sonst nicht leicht im Leben. Wie auch immer. Ob ich es nochmal machen würde? Hmm. Das kann ich erst sagen, wenn ich das Resultat kenne. Also in sechs bis zwölf Monaten. Bis dahin heisst es alle zwei Stunden den Kopf mit einem Wässerchen feucht halten und munter Tabletten schlucken. Und da die von Natur aus schöne Sue immer noch auf Safari weilt, verstecke ich meine hässlich blutige Büchse die Tage noch irgendwo in Ankara und vermeide den Kontakt zur Aussenwelt. Obwohl die hiesige Aussenwelt den Anblick blutiger Fratzen durchaus gewohnt ist. Tonnen von Eitelkeit reisen wie ich hierher, um wenigstens eine Sache mit Elon Musk gemeinsam zu haben. Denn im Gegensatz zu meinem Fintech-Gschpändli Michi bin ich weder stolzer Tesla-Besitzer noch umtriebiger Unternehmer. Nicht mehr beziehungsweise noch nicht wieder. Mal schauen. Klappt bestimmt. Mit neuen Haaren.

    Hätte es diese Behandlung vor hundert Jahren schon gegeben, wäre das hier vielleicht auch was für meinen Dad gewesen. Trotz Proximität zu einer mehrtägigen Wurzelbehandlung. Aber mein Dad - aka CJK - ist ja ein harter Hund. Im Gegensatz zu mir. Wohl nicht zuletzt aufgrund dieser Härte, verabschiedete sich sein Haupthaar aber schon Jahre früher als meins. Verdammtes Testosteron. Eine damit verbundene Geschichte aus den Siebzigern hätte ich wirklich gerne miterlebt. Ich kenne nicht viele Stories, bei denen meine geschiedenen Eltern beim Erzählen heute noch Tränen lachen. Wobei, darf ich die Geschichte überhaupt erzählen? Falls nicht. Sorry. Dad. Aber ... Rode Senior hat in jungen Jahren zu Beginn des Glatzenkampfs gerne auf Haarteile aus indischem Engelshaar gesetzt. Zu der Zeit wohl der letzte Schrei. Stille Schreie stiess dann aber auch meine noch unverheiratete Mutter beim gemeinsamen Fussballspiel im Garten ihres Elternhauses aus. Aufgrund Schweiss und vollem Körpereinsatz vom schnittigen CJK begann das teure Toupée für alle gut sichtbar zu rutschen und sich zu drehen. Das Resultat soll ähnlich erheiternd ausgesehen haben, wie Trumps Cheddar-Tolle bei Seiten- oder Rückenwind. Der Einzige, dem dies verborgen blieb, war der junge CJK. Das ungläubige und peinlich berührte Gelächter der versammelten Familie dürfte für CJK ähnlich verwirrend gewesen sein, wie das spontane Gelächter der UN-Vollversammlung für The Donald. Armer CJK. Geheiratet wurde irgendwann trotzdem. Zum Glück.
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  • Day5

    Lycian Way 4.0 - Part 3

    October 8 in Turkey ⋅ ⛅ 23 °C

    From Çurkubağ to Kaş:

    Die erstaunliche Tagesetappe bietet noch viel mehr! An der Moschee, wo ich mich von meinem vierbeinigen Guide verabschiede, wird noch einmal die Wasserflasche aufgefüllt. Bei dieser Aktion treffe ich auf vier Wanderer die ebenfalls nach Kaş wollen - Achmet, Abdul und deren Mutter, die vor zwei Wochen in Fethiye gestartet sind, sowie Michael aus Belgien, der sich der türkischen Familie angeschlossen hat.

    Da sich über den Bergen dunkle Gewitterwolken zeigen, ist mein spontaner Plan, mit dem Dolmus nach Kaş zu fahren! Lieber komme ich bei schönem Wetter noch einmal zurück nach Çurkubağ, bevor mich ein Unwetter während des gefährlichen Abstiegs in die Hafenstadt überrascht. Und so frage ich die Jungs nach der nächsten Bushaltestelle. Als wir auf Kaş zu sprechen kommen, überzeugen mich die Brüder die letzten 8 Kilometer zu laufen - sie hätten aktuell das Wetter gecheckt, das Gewitter würde vorbeiziehen!

    So setzen wir zu fünft die Wanderung fort. Der Weg ist einfach, aber extrem schlecht markiert! Wiederum ist es ein großes Glück, daß ich hier nicht alleine laufen muß, denn Michael ist technisch bestens mit GPS ausgestattet! Trotz alledem ist es schwierig, in der dichten Maccina auf den richtigen Trail zu stoßen - auf mich alleine gestellt, wäre es beinahe unmöglich gewesen!

    Und so laufen wir einen schmalen Pfad, bis wir an einer 500 Meter hohen Steilwand mit atemberaubenden Blick auf Kaş und die vorgelagerten Inseln stehen. Und da soll es einen Weg nach unten geben? Unmöglich! Nun....., es gibt einen - und was für einen! Steil, steiler und noch steiler - Bergziegen hätten großen Spaß hier! Aber irgendwie habe auch ich es runter geschafft, bloß wie! Einer meiner schwierigsten Wanderungen bisher - inklusive Rutschpartien und Stürzen..... nahezu die ganze Strecke besteht aus losem Geröll!

    Was bin ich froh, als nach 21 Kilometer heute, die Straße nach Kaş erreicht ist. Meinen ursprünglichen Plan, mir hier für zwei Tage ein Zimmer zu nehmen, verschiebe ich. Ich bin platt, meine Knie sind im Eimer - tauchen könnte ich damit Morgen eh nicht! Eine Flasche eiskaltes Coke Zero weckt letzte Reserven, um mich wie ein schwerst Gehbehinderter in den nächsten Dolmus nach Patara zu setzen.

    Was freue ich mich auf eine Dusche, Köfte bei "Gözleme Abla" und mein Bett! Als "Betthupferl" wird's ne Ibuprofen 400 und ordentlich Franzbranntwein auf die Beine geben - Übermorgen will ich wieder nach Kaş zum Tauchen..... bei umgerechnet 1,70 € für's Busticket kein Problem - vorausgesetzt, die Knie machen mit!

    Ich hatte heute unfassbares Glück mit meiner Wandergesellschaft - wenn's mal läuft.....! Die Hälfte des 500 Kilometer langen Fernwanderwegs wäre somit gelaufen 😎!
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  • Day236

    Antalya

    June 3 in Turkey ⋅ ⛅ 29 °C

    Inzwischen sind wir in Antalya angekommen und machen hier mal wieder etwas Urlaub vom Urlaub😜. Die schmucke Altstadt, der tolle Konyaalti Beach und die unglaublich netten und entspannten Leute sind dafür geradezu ideal.

  • Day244

    Istanbul

    June 11 in Turkey ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir können es kaum glauben, aber wir werden hier am Übergang vom Mittelmeer zum Bosporus tatsächlich von Delfinen begrüßt. Leider sind die Tiere zu flink, um sie mit der Handykamera aufs Bild zu bekommen.

You might also know this place by the following names:

Republic of Turkey, Türkei, Turkey, Turkye, Tɛɛki, ቱርክ, Turquía, تركيا, ܛܘܪܩܝܐ, Türkiya, Турцыя, Турция, Turiki, তুরস্ক, ཏུརཀི།, Turkia, Turska, Turquia, Turecko, Турци, Twrci, Tyrkiet, Tırkiya, Tɛki nutome, Τουρκία, Turkujo, Türgi, ترکیه, Turkii, Turkki, Turkaland, Turquie, Turkije, An Tuirc, તુર્કસ્તાન, Turkiyya, תורכיה, तुर्की, Turkowska, Törökország, Թուրքիա, Turchia, Tyrkland, トルコ共和国, თურქეთი, Uturuki, Түркия, Tyrkia, ទួរគី, ಟರ್ಕಿ, 터키, तुर्किये, تورکیا, Turki, Turcia, Tierkei, Ttake, Törkieë, Tiliki, ຕຸນກີ, Turkija, Tuluki, Turcija, Torkia, Турција, തുര്‍ക്കി, တူရကီ, Thekhi, Törkie, टर्की, Turtchie, Turkanmua, ତୁର୍କୀ, Турк, Turkiya, Turkie, Turcja, Turkya, Tirchia, Turukiya, Turchìa, Durka, Turukïi, තුර්කිය, Turčija, Turkiga, Turqia, Турска, Turkiet, துருக்கி, టర్కీ, ประเทศตุรกี, Türkiýe, Toake, Türkiye, Төркия, تۈركىيە جۇمھۇرىيىتى, Туреччина, ترکی, Thổ Nhĩ Kỳ, Türkän, טערקיי, Orílẹ́ède Tọọki, 土耳其, i-Turkey

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