Ukraine
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26 travelers at this place:

  • Day92

    An der ukrainischen Grenze wurden wir das erste Mal richtig kontrolliert. Es dauerte ca. eine halbe Stunde bis wir die drei verschiedenen Schalter durchlaufen hatten und die Hälfte unser Taschen gefilzt waren.

    Roni wirkte wie eine verschlafene Kleinstadt. Wir fanden ein Cafe, wo eine Männergruppe nach ihrem sonntäglichen Fußballspiel Bier trank. Wir konnten bei ihnen Geld tauschen (was wir am Ende aber zurück bekamen), um etwas zu kaufen und verstanden uns auf Anhieb. (Einer konnte zum Glück Englisch ;)). Es war schon ein wenig unangenehm die Freundlichkeit abzulehnen. Es gelang uns nicht Bier, Pepsi, eine Schokolade und ein Rücklicht (vom Polizeichef Vladimir) auszuschlagen.

    Ein Grenzübergang (den einer einer der Fußballspieler mit plant/baut) von der Ukraine nach Rumänien wird es zum Frühjahr nächsten Jahres fertiggestellt, so dass wir wie geplant zurück nach Rumänien fahren.
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  • Day50

    Da die gigantische Radarstation für einen potentiellen Atomkrieg mit dem Westen unglaublich viel Strom verbraucht hat, war auch diese in der Nähe errichtet worden. Für schlappe 7 Milliarden Rubel wurde diese jedoch nicht lange in Betrieb genommen, da sie in einer Frequenz arbeitete welche vielfach den Funk auf der Welt störte, auch im Flugverkehr... 150m hoch und 500m breit stapelt sich das Altmetall heute 😉
    Am Ende der Tour muss man dann noch durch zwei Dekontaminations-Schleusen dann ist man wieder in Freiheit. Ein aufregender Tag. Und trotz der traurigen Geschichte ein würdiger Abschluss der Reise.
    Ich hoffe euch hats gefallen. Mir auf jeden Fall auch. Aber jetzt geht's erstmal ein Bier trinken. Morgen früh wartet schon der Flieger...
    Bis bald! Das war der letzte Eintrag für den Moment. Die nächste Tour kommt bestimmt 🤔
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  • Day45

    Odesa, Ukraine

    August 6 in Ukraine

    Obwohl der Bus durch Transnistrien gefahren ist, waren wir sehr flott in Odessa. Statt der veranschlagen 6 Stunden waren es nur 4 im "Marshrutka" (sprich: meist ausgemusterter Sprinter ohne Stoßdämpfer oder Anschnallgurte), da der findige Fahrer unter lauter Fluchen und Hupen an dem Grenzstau vorbeigefahren ist, per Handschlag die Zöllner begrüßt hat und ich prompt meinen Pass mit mehreren Stempeln zurück hatte 👍🏻
    Transnistrien ist offiziell Teil Moldawiens, hat sich jedoch so halb abgespalten als autonome Region Russlands, sprich mit Rubel als Währung und Putin als Held. Wie eine Zeitreise in die 80er der Sowjetunion.

    Schwieriger ist schon, dass kaum jemand hier in Odessa Englisch (oder Deutsch, Französisch oder Spanisch) spricht. So stoppte mein Bus irgendwo in Odesa und ich wollte aussteigen, als ich merkte dass die meisten Leute sitzen geblieben waren. Auf Nachfragen wo der nächste Stop wäre und zeigen der Karte auf dem Handy gab es nur Stirnrunzeln und Geschrei. Wir stoppten dann noch beim Hauptbahnhof an der Bushaltestelle. Da die Ukraine nicht in der EU ist und öffentliches Wifi eher unüblich ist war es mir leider nicht möglich herauszufinden wie ich zu meiner Camping Datscha kommen sollte. 6km bei über 30 Grad waren seit der Grenzüberquerung nach Rumänien heute keine Option. Also bin ich so lange um den Bahnhof spaziert bis ich ein ungeschütztes WiFi gefunden hatte (und Geldautomat) um erfreut festzustellen dass Uber hier möglich ist. Sprich für schmale 3 Euro wurde ich Richtung Süden zu den Stränden gefahren. Da meine "Datscha" - eigentlich eine Art Campingplatz mit Pressspanbuden - direkt am Strand ist gibt es auch nur stundenweise Strom und kein Internet. Außerdem musste ich trotz Uber Taxi die letzten knapp 2 Kilometer den Hang runter Richtung Strand laufen und die Datscha suchen, da diese weder bei Google noch maps.me verzeichnet war und Autos nicht in das Gebiet einfahren können. Da wären wir wieder beim Sprachproblem bzw fehlendem Internet 😂 Andererseits hat es mich mal wieder gefreut mit Händen und Füssen Scharade zu spielen um sich verständigen zu müssen.
    Egal, Odesa ist das Ziel sonnenhungriger Ukrainer, insbesondere da die Crim ja nicht mehr bereisbar ist. Ich bin bisher der einzige Westeuropäer hier. Der Rest kommt aus der Ukraine, Weißrussland, Moldova oder Polen 😂
    Kulturschock: oh ja, total. Mal was anderes. Aber auch anstrengend, da mich nix kyrillisch. In den anderen Ländern konnte man sich das meiste herleiten oder es gab die Möglichkeit mit Englisch durchzukommen. Erziehungstechnisch hagelt es hier es auch durchaus häufiger mal Backpfeifen und es wird auch mal etwas lauter. 🤔 Ist man so gar nicht mehr gewohnt...
    Viele neue Eindrücke also. Auch wenn die meiste Zeit aus o.g. Gründen in eigener Gesellschaft verbringen muss 🤷‍♂️ Die Stadt habe ich auch kurz besichtigt. Besonders ist die potemkinische Treppe. Sie ergibt eine optische Illusion. Im Grunde folgt auf ca 30 Stufen immer eine Art Plattform, dann wieder 30 Stufen. Schaut man von unten im richtigen Winkel hoch sieht man durchgängig nur Stufen. Von oben wiederum sieht man nur die Plattformen und keine einzige Stufe 😉 Ein paar schöne alte Boulevards und Restaurants gibt's natürlich auch. Aber der Star ist der Strand und die kilometerlange Promenade ohne Verkehr für Jogger, Radfahrer und Inliner. Die Leute sind total sportbegeistert aber abends auch dem Feuerwasser nicht ganz abgeneigt. Gut zu sehen an der riesigen Auswahl in jedem Supermarkt oder Kiosk 😎 Für Donnerstag habe ich ein Busticket nach Kiev (7 bis 8 Stunden). Mein vielleicht vorerst letzter Stop. Ringe gerade mit mir selbst ob ich auf dem Landweg über Polen zurück komme (plus eine gute Woche) oder ob ich von Kiev zurück fliege. Wird wie immer spontan entschieden 😉
    Nach 2 Tagen habe ich durch Zufall erfahren dass hier russisch und nicht ukrainisch gesprochen wird. So viel zu meiner Sprachbegabung. 😂 Aber es gefällt mir mit jedem Tag besser. Morgen früh nochmal an den Strand, am Mittag geht dann der Bus nach Kiev (7 Stunden). Die vielleicht vorerst letzte Station?! 🤔
    Mal sehen...
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  • Day49

    Kyiv, Ukraine

    August 10 in Ukraine

    Nach 7 Stunden mit dem Bus von Odessa hat es mich mittlerweile in die wunderschöne Hauptstadt Kyiv verschlagen. Ich bin ohne jegliche Erwartungen hierher gekommen und muss sagen es ist echt toll hier. Die Dnepr schlängelt sich hier durch die Stadt, es gibt tolle alte Gebäude zu sehen, martialische Monumente und Kriegsgeräte, orthodoxe Kirchenpaläste mit Katakomben mit mumifizierten Überresten von Mönchen. Für mich als großer Freund von engen, geschlossen Räumen ein Traum 😂 Aber was macht man nicht alles mit...
    Um 21 Uhr war ich dann im Hostel und habe mich direkt überreden lassen um die Häuser zu ziehen. Nach so vielen Stunden sitzen war nicht viel Überzeugungsarbeit notwendig... Eine lustige Truppe aus einer Türkin, Schwedin, 3 Franzosen und einem Chilenen sind wir dann durch ein paar Bars gezogen. Ein leichter Kater am nächsten morgen inklusive.
    Aber lustig war's natürlich und ich habe gleich mal die halbe Stadt bei Nacht erkunden können 👍🏻
    Die Stadt macht einen sehr lebendigen Eindruck, auch sind hier fast alle Schilder und Speisekarten sowohl kyrillisch als auch in unser Alphabet übersetzt, was einen zumindest in die Lage versetzt zu kommunizieren und zu verstehen wo man sich gerade befindet 👍🏻
    Schade, dass ich nur einen Tag hier hatte. Ich hätte gerne noch mehr erkundet. Aber einen letzten denkwürdigen Stopp habe ich morgen noch, bevor ich dann so langsam die Heimreise antrete ;)
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  • Day50

    Als letzten Stop vor der Heimreise habe ich mir einen etwas eher ungewöhnlichen Ort ausgesucht: die Evakuierungszone von Chernobyl ☢️
    Bereits seit einigen Jahren für den Tourismus geöffnet kann man hierhin unter anderem Tagestouren von Kyiv aus buchen. Berüchtigt ist der Ort aufgrund der damals größten Reaktorkastrophe am 26. April 1986. Damals kam es zu unkontrollierbaren Explosionen im Reaktor 4. Eine Verkettung unglücklicher Ereignisse, gepaart mit Fehlentscheidungen haben zum GAU geführt. Dabei traten große Mengen an radioaktiven Substanzen wie Strontium, Radium und Zäsium (vereinfacht gesagt). Durch das Leck im Reaktor sowie der Rauchentwicklung konnten große Mengen entweichen. Da Reaktor 3 im selben Komplex errichtet war bestand zusätzlich die Gefahr einer Ausweitung der Katastrophe auch auf diesen Reaktor. Die herbeigerufen Einsatzkräfte, welche in erster Linie das Feuer bekämpfen sollten um eine Ausweitung zu verhindern wurden so stark verstrahlt, dass keiner die darauffolgenden Wochen überlebt hat. Die genauen Opferzahlen, insbesondere aufgrund von Langzeitschäden wie Krebs sind aufgrund der Vertuschung der Sowjetregierung unbekannt. So war es in Sterbeurkunden nicht möglich als Grund Strahlung bzw Krebs einzutragen.
    In Chernobyl selbst leben heute immer noch viele Arbeiter, welche am Rückbau und der Reinigung arbeiten. Die radioaktiv verschmutzte Wolke hat Wetterbedingt hauptsächlich die Arbeiterstadt Pripyat getroffen, welche auch als erste evakuiert wurde.
    Die Strahlungswerte sind heutzutage fast normal, die am stärksten betroffenen Gebiete wurden plattgewalzt und zugeschüttet, sodass die kontaminierten Partikel nach und nach tiefer in den Boden gesickert sind. Geigerzähler hatten wir immer dabei und an manchen Punkten konnte man über 100 Mikro-Sievert messen (normal wäre 0,30). Einen Meter weiter war die Strahlung wieder normal. Die Strahlung der ich mich heute ausgesetzt habe entspricht etwa einem Transatlantikflug. Um hier rein zu dürfen muss man sich mittels Veranstalter die Genehmigung einholen und zwei Checkpoints mit Reisepass überqueren.
    Der neue Sarkophag von Reaktor 4 ist mittlerweile seit 2 Jahren fertig und das größte Problem erst einmal um mindestens 100 Jahre in die Zukunft verschoben.
    Ansonsten gibt es in Chernobyl selbst nicht viel zu sehen. Ein paar Monumente, Verwaltung, Quartiere und Hotels. Einige leerstehende Häuser und von der Natur weitestgehend zurück erobert. Aber die eigentlichen Highlights sind die Reaktoren, die Radaranlagen aus dem kalten Krieg und natürlich die ehemalige 50000 Einwohner große Geisterstadt Pripyat. Dazu gleich mehr.
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  • Day50

    Hier ein paar Eindrücke aus der Geisterstadt. Vieles wurde geplündert und auf dem Schwarzmarkt verkauft, mit teilweise fatalen Folgen. Wir durften auch "ausnahmsweise" einige Gebäude und Anlagen betreten. Man musste nur sehr aufpassen wegen rostiger Nägel, Scherben und Löchern im Boden, ach ja und potentiellen herabfallenden Trümmerteilen 😂
    Ach ja und Füchsen 🦊
    So habe ich einen Konzertsaal, ein Kino, eine Schule, einen Plattenbau, einen Supermarkt und den berühmten Freizeitpark mit Riesenrad und Autoscooter besichtigen können. Bei Interesse zeige ich gerne mehr Fotos.Read more

  • Day50

    Hier ein paar Eindrücke der Reaktoranlagen. Natürlich darf man nicht alles fotografieren, da die Zwischenlager und Regierungs- und Militärgebäude strategische Ziele sein könnten.
    Aber Reaktor 5 wurde nie zu Ende gebaut wegen der Katastrophe. Da kann man quasi reinlaufen, wäre nicht die Einsturzgefahr...

  • Day2

    Kiev

    August 9, 2017 in Ukraine

    After 4 hours of border control and 11 hours of bus riding I met Dasha, a classmate of mine from Hohenheim, and her Columbian boyfriend Edwin. She showed us the Ukrainian Kiev in a way I'll never forget. Together we discovered places we'd never seen otherwise. Definitely, Kiev is way more than post-soviet buildings and grey concrete and well worth a visit. Thank you Dasha and Edwin!

  • Day3

    Ukraine: Train No. 006 - Kiev to Moscow

    August 10, 2017 in Ukraine

    The second day in Kiev I spent loosely to get ready for the overnight border crossing to Russia. The train was heated up by standing under the hot sun which turned every movement in the train into drops of sweat running down the skin. The more people entered the train, the more flavorsome the smell became. First, my neighboring seat was taken by Helen, but she got out in Konotop to visit her family. In Konotop, border control and another very friendly Ukrainian girl Natalia took Helen's seat. The next morning we spend together talking until we got out in Moskow, Kievskaya train station. Natalia went to a wedding and I was waiting for Maxi to meet.Read more

  • Day7

    Shayan, Ukraine

    September 2, 2016 in Ukraine

    Der Bericht folgt zum Camp, was viel als Werbung versprach, doch wenig hielt.
    http://shayan-ozero.com.ua/
    Man-o-Mann! Was es für Straßen gibt! Die Eisenbrücke sollte für Fahrzeuge bis 2,5 Meter Höhe durchfahrbar sein. Mein Womo ist 3,25 Meter hoch und ging durch. Allerdings einspurig befahrbar, man muss warten, bis das Pferdefuhrwerk die Brücke geschafft hat.

You might also know this place by the following names:

Ukraine, Oekraine, Ukren, ዩክሬን, Ucraína, Ucrægna, اوكرانيا, ܐܘܟܪܢܝܐ, Ucrania, Ukraina, Украіна, Украйна, Ukɛrɛni, ইউক্রেন, ཡུ་ཀྲན།, Ukrajina, Ucraïna, ᏳᎬᎳᎢᏅ, Ѹкраина, Украина, Wcráin, Ukraine nutome, Ουκρανία, Ukrajno, اوکراین, Ukereen, Ukreina, Ucrayena, Oekraïne, An Úcráin, યૂક્રેન, Yukaran, אוקראינה, उक्रेन, Ukrajna, Ուկրաինա, Ukrania, Ukrainia, Úkraína, Ucraina, ウクライナ共和国, უკრაინა, Ukraini, អ៊ុយក្រែន, ಉಕ್ರೈನ್, 우크라이나, ئۆکرانیا, Ukrayn, Yukurayine, Ikrɛni, ຢູເຄຼນ, Ukreni, Okraina, ഉക്രൈന്‍, यूक्रेन, ယူကရိန်း, Yukreini, युक्रेन, Ukraîne, Ucràina, Ukrainu, ୟୁକ୍ରାଇନ୍, اوکراين, Ucrânia, Ukranya, Ikerene, Ukrêni, යුක්රේනය, Ukrainë, Украјина, உக்ரைன், యుక్రెన్, ยูเครน, ʻIukuleini, Ukrayna, ئۇكرائىنا, Україна, یوکرائن, U-crai-na (Ukraine), Lukrayän, Oucrinne, אוקריינע, Orílẹ́ède Ukarini, 乌克兰, i-Ukraine

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