Ukraine
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Travelers at this place
  • Sep10

    Über Lwiw durch die westliche Ukraine

    September 10, 2021 in Ukraine ⋅ ⛅ 21 °C

    Von Krakau sind wir vergangenen Dienstag in den Bus nach Lwiw (Lemberg) in die Ukraine gestiegen.

    Nach zweieinhalb Wochen in Polen haben wir nun die Grenze in ein neues Land überschritten. Dabei stachen uns vor allem zwei Unterschiede ins Auge: die weniger schönen Häuser und die schön glänzenden Zwiebeltürme der orthodoxen Kirchen.
    Nach einer gut 6-stündigen Busfahrt inkl. Grenzkontrolle und Uhrumstellen (+1 Stunde) erreichten wir den Lemberger Bahnhof. Mit einem Uber fuhren wir in die Altstadt zu unserem Appartment für die kommenden zwei Tage.
    Mit Handgesten und Google Translate verständigten wir uns mit unserer Unterkunftgeberin. Ein 40 m² Appartment in der Altstadt kostete uns pro Person und Nacht gerade mal € 12,-. Das Preisniveau mag auch deshalb so niedrig sein, da die Ukraine eines der ärmsten Länder Europas ist. Der wunderschönen historischen Altstadt von Lemberg ist das nicht anzumerken. Die in früheren Zeiten als "Klein-Wien" bezeichnete Stadt zeichnet sich durch viel Charme und Lebendigkeit aus. Es überraschte uns beide nach Krakau noch weiter im Osten so eine kleine Perle zu entdecken. Das vermittelt uns auch wunderbar, Anna, unser Tourguide durch den Stadtkern. Wir lernen eine Kaffeemine kennen 😅, den ehemals jüdischen Stadtteil und das armenische Viertel, wo wir später in einem Restaurant sehr köstlich Mittagessen waren. Und auch das "Russen-Bashing" kommt während der durchwegs humorvollen und von Leichtigkeit geprägten Tour nicht zu kurz, was angesichts der konfliktbehafteten Situation im Osten des Landes auch nicht verwunderlich ist.

    Neben der fremden Sprache führte die ukrainisch-kyrillische Schrift zu einem deutlicheren Gefühl von Fremdsein. Die Orientierung innerhalb der Stadt gestaltete sich somit auch deutlich schwieriger.

    Für die Weiterreise Richtung Rumänien buchten wir uns online ein Busticket. Mangels Alternativen wählten wir einen Nachtbus mit dem wir am Morgen des 10. Septembers in Solotwyno, der ukrainischen Grenzstadt ankommen sollten.
    Am Vorabend wurde ich telefonisch vom Busunternehmen kontaktiert und die Frau am Telefon teilte mir mit einfachen englischen Worten mit, dass unser Bus von Plattform 10 am Busbahnhof wegfahren würde.
    Nach den bislang immer schön großen Bussen stiegen wir dieses Mal um Mitternacht in Lwiw in einen Kleinbus mit etwa zehn MitfahrerInnen.
    Der Fahrer steuerte den Bus rasant durch die ukrainische Nacht. Es war ein wiederkehrender Rhythmus der unsere Fahrt sehr unruhig werden ließ. Holprig kurvten wir über die Straßen - wir schliefen für eine Weile ein, bevor der Beifahrer das Licht im Bus aufdrehte, der Bus zum Halten gebracht wurde und hektisch Menschen ausgestiegen und Gepäck verladen wurde. Kurze Zeit später schloss sich die elektrische Seitentür, das Licht wurde abgedreht und der Bus setzte sich wieder in Bewegung. Dieser Ablauf wiederholte sich einige Male und der Kleinbus leerte sich nach und nach. Bis zu jenem Moment als der Beifahrer mich ansah und etwas auf ukrainisch zu mir sagte. "Solotwyno?", fragte ich. Er nickte. Es war noch stockdunkel draußen. Der Blick auf die Uhr zeigte 5:20 und somit fast einenhalb Stunden früher als erwartet. Nachdem uns auch eine Mitfahrerin verständlich machte, dass wir bereits an unserem Zielort angekommen sind, stiegen wir aus und machten uns zu Fuß auf dem Weg zur ukrainisch-rumänischen Grenze.
    Die Grenzstadt lag dabei noch im Tiefschlaf. Wir spazierten an einigen Ferienhäusern mit Poolanlagen vorbei, sahen sehr alte und ärmliche Wohnhäuser, die neben modernen Tankstellen und Geschäftsfilialen standen. Nachdem Nervenkitzel sorgten schließlich die ersten Sonnenstrahlen für eine sehr schöne Atmosphäre bei der wir zu Fuß den Grenzfluss Theiß nach Rumänien überquerten.
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    Niki HK

    Sehr abenteuerlich 😂

    9/17/21Reply
    Bernhard Grießler

    haha ja durchaus 😅

    9/18/21Reply
    Georg Braun

    Wie immer sehr interessant 👍🏻

    9/17/21Reply
    Bernhard Grießler

    Danke Georg! 🙂

    9/18/21Reply
     
  • Day5

    Ukraine

    April 15 in Ukraine ⋅ ⛅ 17 °C

    Por fin el día...😁😁🐾🇨🇴🇺🇦🇺🇲🐾🇨🇴🇺🇦🇺🇲 rescates, primer contacto con nuestros peludos 🐾🐾 y primer contacto con la la destrucción y la construcción se llevaran años hacerlo pero vale la pena, esas caritas de amor se todos los peluditos no tiene precio. Estamos realmente felices de vivir esta experiencia es muy duro el trabajo tanto físico como emocional... no se si aguanté el mes, verlos tan heridos , tan desprotegidos rompe el alma y el corazón 😔😔💔💔Read more

    Hola capullo, los recordamos y rogamos por su bienestar. [Agustín]

    4/15/22Reply
    VOLUNTEERS FOR UKRAINE

    Gracias mi capullito, Amén

    4/15/22Reply
     
  • Sep28

    Übers Schwarze Meer von Odessa nach Poti

    September 28, 2021 in Ukraine ⋅ ⛅ 14 °C

    Von Sowata (Rumänien) sind wir mit dem Nachtbus über Chisinau (Moldawien) weiter in die Millionenmetropole Odessa an die ukrainische Schwarzmeerküste gefahren.
    Die 14-stündige Busfahrt mit zwei Grenzübertritten fand wieder mit recht wenig Schlaf und viel Vertrauen in die hiesigen Busfahrer statt. Offensichtlich waren wir die beiden einzigen Touristen inmitten von Menschen aus Moldawien und Rumänien. Ein Mann erzählte uns, dass er bereits seit 16 Stunden von Deutschland aus unterwegs sei. Es ist etwas paradox, dass wir als Touristen jene Lebensrealität kennenlernen, die für so viele Menschen aus Osteuropa Alltag ist. Nämlich die Fahrt mit einem Nachtbus von der Arbeit im westeuropäischen Ausland zurück nach Hause.

    In Odessa angekommen lassen wir uns von einem Uber-Fahrer zu unserem Appartment außerhalb der Stadt bringen. Dort angekommen, genießen wir noch kurz den wunderbaren Ausblick von unserem Appartment direkt aufs Schwarze Meer, bevor wir ins Bett fallen und mal einiges an Schlaf nachholen 🥱

    In den Tagen in Odessa genießen wir die Ruhe in unserem Appartment mit selbstgekochtem Essen, frischem Gemüse und Obst und den schönen Ausblick auf das Schwarze Meer, wo wir an einem Morgen sogar Delphinen 🐬 vom Bett aus beim Schwimmen zusehen durften!

    Odessa ist eine sehr große und wie wir bei unserer Führung gehört haben sehr junge Stadt. Knappe 200 Jahre gibt es diese Metropole erst, davor seien hier lediglich "wild fields" gewesen. Das Stadtzentrum wird geprägt aus einem Mix unterschiedlicher architektonischer Stilrichtungen. Beeindruckend ist dabei vor allem die Oper. Neben prachtvollen Bauten sehen wir viele alte Wohnblöcke und oft sehr einfache kleine Häuser. Wir verwenden unsere zwei Ausflüge in die Stadt für eine Stadtführung, einem Spaziergang am Strand und erledigen einiges an Organisatorischem (u.a. PCR-Test, Frisörbesuch).

    Hinter uns liegen nun seit Oslo eindrucksvolle 4000 km, die wir in den vergangenen sieben Wochen zurückgelegt haben und da tut so ein erholsamer Urlaub mit wenig Action am Meer zwischendurch echt gut. 😌

    Am Sonntag ging es für uns dann wieder weiter. Wir haben für uns zwei Tickets für die Fähre übers Schwarze Meer gebucht.
    Aufgrund mehrerer Veränderungen im Fahrplan fahren wir statt nach Batumi (Georgien) nach Poti (Georgien) und statt um Sonntag um 23:59 startet sie am Montag um 6:00. Das bedeutet für uns neuerlich eine aufregende Nacht. Nachdem wir aus unserem Apartment ausgecheckt sind, stehen wir um 1:45 nachts an der Straßenkreuzung im Vorort von Odessa und warten auf unseren Uber-Fahrer, der uns zum Hafen nach Chornomorsk bringen soll. Bei der ersten Adresse, die wir ihm mitgeteilt haben, kommen wir an einem mehrstöckigen, allerdings verdunkelten Gebäude der Ukraine-Ferry an. Der Nachtdienst zeigt sich nicht besonders hilfsbereit und teilt dem Uber-Fahrer und mir lediglich mit, dass wir gehen sollten 🤷
    Beim nochmaligen Checken der Bestätigungsmail stoßen wir auf eine weitere Adresse zu der wir schließlich fahren und wir bei einem weiteren verdunkelten und auch verschlossenen Gebäude ankommen. Allerdings entdecken wir hier zumindest vier wartende Motorradfahrer. Nachdem ich mit Englisch nicht weiterkomme, frage ich sie mittels Übersetzungsapp, ob hier die Fähre nach Georgien startet. Sie bejahen das und das genügt uns vorerst, dass wir beschließen es hier zu versuchen.
    Erleichtert waren wir schließlich als kurze Zeit später ein weiteres Taxi kommt und eine junge französische Touristin ebenso ratlos auf der Suche nach dem Fährterminal ist.
    Und wenige Minuten später gesellte sich schließlich noch ein französischer Pensionist zu uns hinzu. Wir vier absolvierten kurze Zeit später gemeinsam den Check-in. Dabei gab es noch eine Komplikation hinsichtlich des PCR-Tests, der für die auf dem Seeweg stattfindende Einreise nach Georgien erforderlich ist. Aber auch dafür zeigte sich die ukrainische Fährgesellschaft gut vorbereitet. 😌 (Details dazu erzähl' oder schreib' ich euch gern privat).

    Wir haben es also schließlich tatsächlich auf das Fährschiff "Wilnius" geschafft, das uns mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von etwa 30 km/h in ungefähr 36 Stunden die 1030 km übers Schwarze Meer bringen soll.🥳

    Sehr müde legen wir uns schließlich in dieser Montagnacht nach diesem aufregenden Check-in um 5:00 ins Bett unserer Kabine und schlafen mit dem sicheren Gefühl ein, dass wir wohl noch des öfteren von dem gerade Erlebten erzählen werden 😃

    Diese Fährfahrt bildet einen starken Kontrast zu den anderen bisherigen Fährfahrten, wo doch der touristische Aspekt meistens der vordergründige war. Hier ist es anders. Der Hauptanteil der Passagiere sind LKW-Fahrer. Daneben befindet sich ein Armenier von Belgien am Weg in seine Heimat. Aus politischen Gründen war es ihm scheinbar nicht möglich nach Hause zu fliegen und so wählte er diesen Weg. Neben vier Deutschen, vier vermutlich ukrainischen Motorradfahrern, zwei Franzosen und ja uns zwei Österreichern haben sich sonst keine Reisenden auf die Fähre verirrt.

    Die beiden Tage auf der Fähre werden durch die Mahlzeiten im Restaurant strukturiert. Um 8:00 Frühstück, um 13:00 Mittagessen und um 18:30 Abendessen. Im kleinen Speisesaal sitzen dann die rund 50 Passagiere an ihren Tischen zusammen und unterhalten sich. Es ist wohl vor allem Russisch die vorherrschende Sprache an den Tischen. Immerhin ist es jene Sprache, die die Länder der ehemaligen Sowjetunion (u.a. Ukraine, Georgien, Armenien, Kasachstan) sprachlich verbindet. Am Nachbartisch wird Deutsch gesprochen. An unserem Tisch ein Mix aus Französisch, Englisch und Deutsch.

    Bei sonnigem Wetter und warmen Temperaturen verbringen wir unsere Zeit auch gerne am Sonnendeck. Viele der Passagiere genießen am Nachmittag ein paar Biere, die am Abend dann durch Wodka ergänzt werden.
    Wir kochen uns Kaffee, essen Kuchen und blicken auf die an uns vorüberziehende Halbinsel Krim mit ihrer Großstadt Sewastopol und den steil abfallenden Klippen. Viele ukrainische Passagiere sehen dorthin und machen Fotos davon. Immerhin ist es für sie seit etwa sieben Jahren deutlich schwieriger geworden diesen Teil der Ukraine zu besuchen.

    Die Überquerung des schwarzen Meeres scheint somit nicht eine klassische Urlaubsreise zu sein, dass zeigt sich auch an den Geschichten, die die Menschen denen wir auf dieser Fähre begegnen erzählen.

    ... Da ist zum einen der sehr gesprächsfreudige Franzose, der uns in einem Mix aus französisch, englisch und deutsch davon erzählt, dass er pensionierter Landwirt sei, sechs Kinder habe und leidenschaftlich gerne reise. Im Vorjahr habe er eine Afrikareise über Ägypten, Sudan und Äthiopien unternommen. Er erzählt uns auch einiges über Georgien, Armenien, Aserbaidschan und die Türkei.
    Auch wenn die sprachliche Barriere groß ist, wird die Faszination und die Liebe mit denen er uns von seinen Erlebnissen erzählt sehr spürbar.

    ... Oder die junge französische Kunststudentin, die sich am Weg nach Südkorea zu ihrem Auslandssemester befindet. Sie möchte die Strecke gerne ohne Flugzeug zurücklegen. Nachdem sie bereits zweieinhalb Monate lang durch Schweden, Osteuropa und den Balkan gereist ist, sind - nach Georgien - Aserbaidschan, Kasachstan, Russland oder die Mongolei und China ihre nächsten Reiseziele. Dabei ist ihr beispielsweise bewusst, das aktuell eine Einreise nach Aserbaidschan nicht möglich ist und sie womöglich mal ein paar Wochen in Georgien verbringen wird.

    ... Oder das deutsche Ehepaar aus Dresden, die mit dem Auto eine fünf-wöchige Schwarzmeerrunde machen.

    ... Oder Steffen aus Deutschland, der mit dem Fahrrad von Deutschland nach Baku (Aserbaidschan) fährt und mit dem wir uns unter anderem über unsere Erfahrungen und Unsicherheiten bezüglich der rumänischen Bären, Wölfen und Hütehunden austauschten.

    ... Oder der 60-jährige Deutsche aus Leipzig, der sich vier Monate unbezahlten Urlaub genommen hat, um mit dem Motorrad über das Baltikum, Polen und die Ukraine nach Georgien zu fahren, um schließlich seine Reise durch die Türkei und über den Balkan zurück nach Hause fortzusetzen.

    Das ist das so schöne an dieser Art zu reisen. Wir treffen Menschen mit ungewöhnlichen Geschichten, mit ungewöhnlichen Reiseideen und sie alle zeigen uns, was alles möglich sein kann.

    Natürlich hätten wir die Strecke auch mit einem eineinhalbstündigen Direktflug zurücklegen können, aber neben ökologischen Gründen sind es diese und viele weitere Eindrücke, die diese Fährfahrt zu etwas so besonderem machen.

    Und dazu gehört auch, dass wir letztlich mit vier- bis fünfstündiger Verspätung in Poti (Georgien) an Land gehen. Wir suchen uns - wieder zu viert mit den beiden Franzosen - den Weg durch den Hafen, um schließlich in der Stadt anzukommen. Bei der Suche nach unserer Unterkunft ist uns ein Georgier behilflich, der uns einfach so um 23 Uhr in Poti anspricht, mit unserem Unterkunftgeber telefoniert, uns mitteilt, dass er unser Zimmer bereits weitergegeben hat und uns prompt ein anderes Zimmer im nächsten Hotel organisiert, dass wir uns mit Fanny, der französischen Studentin, für eine Nacht teilen.

    So sind wir nun also gut in Georgien angekommen und freuen uns auf ein neues Land, traumhafte Landschaften und schönen Begegnungen mit den Menschen hier 😃
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  • Day6

    Station #3: Lviv, Ukraine

    March 8, 2020 in Ukraine ⋅ ☁️ 5 °C

    Dobrideny liebe Freunde und Freundinnen! Oder für Kenner: Добридень!
    Während unsere bisherigen Stopps in Polen uns doch teilweise noch sehr an Deutschland erinnerten, waren wir in der Ukraine nun definitiv weit von unserem Heimatland entfernt. Diesen Eindruck vermittelten nicht zuletzt alle Beschriftungen in der Landessprache, die nicht mal mehr unsere Buchstaben verwendet!
    Lviv, zu Deutsch Lemberg. Stadt der Löwen, des Kaffees, Biers und Kirschlikörs. In der abermals wunderschönen Altstadt konnten wir zwei Tage lang genüsslich rumtigern, Borschtsch verspeisen und über die doch eng mit Deutschland verknüpfte Geschichte der Stadt erfahren. Und auch die Weiterreise sollte zum Erlebnis werden: Den Weg nach Rumänien nahmen wir des Nachts im Schlafabteil unseres ukrainischen Hogwarts Expresses.
    Wir hören uns in Rumänien. Buvay!
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    Walter Illing

    Hallo ihr Zwei, herzlichen Dank für die schönen Bilder und die Informationen darüber . Wir wünschen euch weiterhin viel tolle Erlebnisse und viel Spaß und Freude. Bleibt schön GESUND! Liebe grüße von Oma und Opa

    3/11/20Reply

    Übrigens die meisten "russischen Bahnhöfe" waren immer schon, prachtvoll, wie kleine Paläste, sauber und schön.

    3/11/20Reply
    Jürgen Voigt

    Hallo ihr Weltenbummler, das ist doch Lemberg, oder? Die Bilder sind sehr schön und wirken schon sehr osteuropäische. LGJ

    3/11/20Reply
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  • Day4

    Kiev, entre Occident et Orient

    January 13, 2020 in Ukraine ⋅ ☁️ 1 °C

    Kiev, capitale de la Grande Ukraine. Encore une fois qu'une journée pour voir ce que la ville a à offrir. La journée commence bien, il y a une bagagerie à la gare où nous pouvons laisser nos sacs ! Premier jour de liberté donc et nous partons, légers, vers la Laure des Grottes, gigantesque monastère orthodoxe inscrit au patrimoine mondial de l'UNESCO. Architecture orientale et églises obscures, le lieu est sacré et deux choses sont d'or : les coupoles et le silence. On croise plus de croyants que de touristes, ce qui participe à l'ambiance solennelle de ce grand complexe religieux. En sortant, on déambule entre les chars soviétiques et les vestiges des conflits passés.
    De retour au métro, on vise une station au hasard, espérant nous diriger vers le centre ville. Plutôt bien tombés, on se promène au milieu des vieux bâtiments historiques, pittoresques au premier étage et commerciaux au rez-de-chaussée, le contraste est frappant. On déambule jusqu'à un marché de Noël et une patinoire locale qui clôt parfaitement nos quelques heures ukrainiennes avant de reprendre le bus.

    PS : Le métro de Kiev est le plus profond du monde. Pourquoi ? Pour pouvoir servir d'abri en cas d'attaque ou d'accident nucléaire. Le souvenir de Tchernobyl pousse à la prudence.

    PSS : Une petite vidéo de patins à glace, soyez indulgents, ça faisait vraiment longtemps.
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    classe de david

    Est ce que la patinoire est ouverte l'hiver ?

    1/27/20Reply
     
  • Day29

    Dnipro Kremenchug

    October 21, 2019 in Ukraine ⋅ ☀️ 18 °C

    Mykolajiw,fuhr dann Nachmittags weiter,und es entwickelte sich zusehends zum Drama,die Straßen wurden immer schlechter,glaube da gab es Löcher in denen hätte ich meinen Lupo reinstellen können,war für geschätzte 50 km bis Abends unterwegs,wollte dann tanken,fahr an die falsche Säule und kam nicht mehr weg,kein Strom mehr,war ein ganz kleines Dorf und es gab überhaupt nichts ausser so ne Art Bushaltestelle an der sich jedoch 2/3geschätzt der Dorfbewohner auch die älteren ,hatten sich so ne Art unterstand gebaut,zum Tee und Kartenspiel trafen,ne kleine Feuertonne sorgte für die nötige Atmosphäre.Na am nächsten Morgen,stand ja noch an der Tanke,erstmal die Hanni durchgeschaut hat aber alles gut überstanden,dann alle Sicherungen gewechselt,na ja halben Vormittag damit verbracht irgendwelche Kontakte der Hanni sauber zu machen,und zu guter letzt,es war und ist eine der starterbatterie hat den Geist aufgegeben,muss heute mal schauen wo ich eine (eigentlich zwei da Aufbaubatterie auch völlig runter ist) Batterien herbekomme.Gestern ging es dann relativ zügig was hält die Straßen (80% sind sehr nervig,da ständig riesige Löcher,15% befahrbar und der Rest gut,aber die meisten ,selbst mit ihren Porsches und co fahren kaum mal über 70,komme also gut mit.Jetzt heute morgen hier in Kremenchuk am Dnipro angekommen,vom ersten Eindruck,der Dnipro ist sehr groß und rund hunderte kleine Inseln,die Stadt macht eher einen zweckmäßigem Betonblock kühlen Eindruck ,auch wirklich von der Substanz her einfach zweckmäßig.Aber der Fluss dafür reist es raus. So langsam möchte ich auch raus hier aus der Ukraine,ich hatte das Verhältnis Russland/Ukraine total unterschätzt,die Menschen bisher waren und sind völlig klasse,aber sobald ich sage dass ich nach Russland weiter will schlägt das fast schon in Ablehnung um,so langsam wird es vom Wetter her auch kühl,und sind jedoch fast nochmals 400 km in nördlicher Richtung ‚weiter Fotos vom Dnipro sobald die Sonne rauskommt,zur Zeit nur der englische NebelRead more

    Matthias Lühr

    Hey Christof, ein Fahrzeug mit Ketten Antrieb wäre wohl bezgl. der Strassen Beschaffenheit wohl jetzt angebracht. Versuche deine Starterbatterie von deiner Versorgungsbatterie komplett zu trennen. Tolle Bilder, bin beeindruckt. Aber erinnere dich, Russland hat die Krim annektiert. Kein Wunder, dass die Ukrainer auf die Russen schlecht zu sprechen sind. Weiterhin viel Glück

    10/21/19Reply
    Christof Beutel

    Ja manche Straßen sind schon echt der Hammer, mit Batterie blöd,die im Koffer hat nach einem Tag fahren 13volt und fällt dann innerhalb einer Stunde auf 12,6 am nächsten morgen 12,2, na und die Starterbatterie hat nur noch 7,6 Volt hatte echt Glück dass es da passiert ist

    10/22/19Reply
    Matthias Lühr

    Glück muss man haben. Aber ist die Starterbatterie wirklich kaputt, oder kannst du sie noch laden? Was für eine Spannung hat denn die zweite Starterbatterie? Übrigens, willst du denn bei deiner Geschwindigkeit um die ganze Welt reisen? 😄

    10/22/19Reply
    Matthias Lühr

    Du bist ja fast im Putin Land.

    10/22/19Reply
     
  • Day3

    Kirschkernspucken bis zum Himmel

    October 13, 2019 in Ukraine ⋅ ⛅ 20 °C

    ... Wir laufen zum Himmel.
    Noch immer scheint der Altersdurchschnitt unter dem unsren zu liegen. Junge Menschen drängen sich auf den 350 Holzstufen nach oben. Ohne Rücksicht.
    Die Fassaden sprechen was anderes. Alt, verbraucht, vergangen, eng, welk und trotzdem modern.
    Wir sitzen am Tresen, im Zentrum, mitten im ukrainischen Mainstream, genießen die Sommerzeit und den Malz.

    Während auf den Straßen junge Menschen sind. Sitzen die erfahrenen betagten Ukrainer in der Kirche.
    Erstaunlich auffällig dieser "Spalt". Während des Gottesdienst schauen wir in diese betagten Gesichter, umschmeichelt von Hüten und Kopftüchern. Sie sind erfahren, verletzlich, allein, und solidarisch gehen sie miteinander um.

    Mich erinnert es an vor 30 Jahren.
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    AR May

    Ich habe noch keine solche Bauweise gesehen. Die Häuser sehen überwiegend nach Überholen aus. Aber haben auch Reiz.

    10/13/19Reply
    AR May

    Michi genießt!

    10/13/19Reply
    Albiontour

    Prost Thomas

    10/13/19Reply
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  • Sep27

    Andere gehen ins Kloster...

    September 27, 2019 in Ukraine ⋅ 🌧 15 °C

    Morgen früh legen wir ab - bis dahin werden hier vor meiner Luke unentwegt Container geladen, und dennoch wird nur ein Bruchteil dessen bewegt, was der Kahn so über die Meere schippert.

    Das Einschiffen war beeindruckend. Der Frachter ist einfach riesengroß, 300 Meter lang. Alle anderen Schiffe im Hafen sind gegen uns Paddelboote.

    Und spannend: Meine Reiseagentur hatte die Sache mit dem Fahrrad offenbar nur so halb geklärt - schon, dass es mit an Bord kann, nicht aber, dass es auch übers Sperrgelände bis zum Schiff darf. Zum Glück gabs einen wirklich netten Hafenagenten vor Ort, der eine Sondererlaubnis eingeholt hat, was zwei Tage brauchte... Alles sehr streng im Port, inklusive mürrischem Grummeln, Anweisungen im Befehlston (‚Passport!‘ - ‚open bags!‘), minutenlangem Geblätter im Reisepass unter Abgleich jedes einzelnen Stempels, bei umgehängter Schwerstbewaffnung und skeptischen Blicken. Die Sonderwünsche von so einer dahergefahrenen Touristin scheren erstmal keinen, ist ja kein Kreuzfahrt-Terminal.

    Hier auf der Ural hingegen alle sehr freundlich. Ein Seemann hat mein Rad hochgeschleppt, niemals hätte ich das alleine an Bord gekriegt. Die Crew ist zum größten Teil chinesisch, und ein paar Boys aus Sri Lanka in der Küche und fürs Grobe. Bordsprache Englisch. 25 Mann Besatzung und eine struppelblonde Deutsche schwer definierbaren Alters, die alle um mindestens einen Kopf überragt. Gäbe ein super Gruppenfoto. Für den Suez-Kanal wird nochmal eine Extra-Crew an Bord kommen.

    Ich wurde im Schweinsgalopp eingewiesen, kann jetzt einen Life-Suit ordnungsgemäß überstülpen, weiss den Zugangscode zur Brücke und schnalle mich im Rettungsboot Portside auf Platz Nummer 7 fest, im Fall des Falles. Es gibt einen Fitnessraum, und eine Sauna, die wohl noch nie jemand benutzt hat (glaube auch nicht, dass ich sie einweihen werde, will ja keinen der Jungs erschrecken, sie ist gleich neben der Pingpongplatte). 10 Decks, und dann noch die Maschinenräume tief im Bauch des Kolosses.

    Lächeln und zurückhaltende Höflichkeit, das wird wohl die Kommunikation für die nächsten drei Wochen bleiben. Die Kabine ist zweckmäßig - und den kleinen Passagieraufenthaltsraum habe ich ganz für mich alleine. Tatsächlich kein einziger Mitreisender... kein pensionierter Studienrat, der mir abends Schach beibringt, keine Traveller mit Reisegeschichten aus aller Welt... aber auch keiner, der über die chinesischen Tischsitten nörgelt oder einen immerschlau zutextet. Ob Glück oder Pech weiss ich also nicht. Ein französisches Ehepaar ist hier in der Ukraine von Bord gegangen, eine Frau hatte wohl Istanbul bis Malaysia gebucht, so mein diensthabender Offizier, sei aber nicht aufgetaucht.

    Nachdem ich mich zwischendurch (jetzt schon!) gefragt habe, ob die Zeit hier vom Gefühl her so eine Art selbstbezahlter Knastaufenthalt werden könnte, habe ich beschlossen, es möglichst konsequent zum gedanklichen Runterkommen zu nutzen. Hartes Detox. Einen Tagesplan, und einfach nichts entscheiden (müssen) für eine Weile. Keine Nachrichten. FB etc. ertrag ich gerade eh nicht, was geht nur ab, wir spalten uns bröselig... Um sieben, zwölf und achtzehn Uhr Essen, was vorgesetzt wird, Zeiten für Yoga, Sport, Lesen, Schreiben, Schlafen. Manche gehen ne Zeit lang ins Kloster, ich schippere halt durch den Suez-Kanal, fernab von allem... mal sehen, wie das wird. Irgendeinen Sinn wird’s haben, über das Ankommen in Port Klang hinaus.

    Wir sehen uns in Kuala Lumpur!
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    Birgit Lepperhoff

    Hi Seefrau;das hört sich ja wieder spannend an....wenn die Langeweile Dich anspringt,fällt Dir ganz sicher etwas ein...vielleicht machst Du einen Crash-Kurs im Masten-Klettern oder Ölpumpen-Reinigen oder lässt Dich zur Fremdsprachen-Spezialistin ausbilden...jedenfalls mache ich mir keine Sorgen,dass Du die Zeit nicht umkriegst....und wünsche Dir eine tolle Zeit an Bord🚢⚓️🛶

    9/26/19Reply
    Andreas Reetz

    Hej Anna, gute Überfahrt und liebe Grüße aus der Tiefebene!

    9/26/19Reply
    Dahlinke

    Was für ein Abenteuer. Genieß es

    9/26/19Reply
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  • Sep15

    Ein kleines post scriptum...

    September 15, 2019 in Ukraine ⋅ ⛅ 20 °C

    ... zum vorigen Eintrag:

    Ja, die Investition in ‚Aida-Schuhe‘ hat sich gelohnt. Wunderbare Location, und ein entflammtes Publikum. Da wird ‚Bravo, Aida!‘ auch schon mal mitten in die Arie gerufen, wenn die Seele sich in dem Moment Luft verschaffen muss. Am Ende körbeweise Blumen für Aida (die locker zehn Jahre älter war als ihr Vater, der König).

    Habe ergoogelt, dass das Werk zumindest indirekt dadurch entstanden ist, dass Verdi die Eröffnungshymne zur Einweihung des Suez-Kanals schreiben sollte... auch in diesem Sinne eine passende Ouvertüre für meinen nächsten Reiseabschnitt.
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    Ulrike Brieske

    Sehr beeindruckend: die Fotos und Deine Beschreibung😘

    9/14/19Reply
    Andreas Reetz

    Hallo Anna! Danke für die schönen Beschreibungen und Bilder! Wünsche Dir eine gute Seereise. Bist Du während der Fahrt über Kurzwelle erreichbar? Radio Norddeich gibt es ja leider nicht mehr... Ahoi und liebe Grüße!

    9/15/19Reply
    Angelika Schlicht

    Anna! Ahoi! Gute Reise und was sagt der Christian Morgenstern so schön - „Erst das Auge schafft die Welt.“ Danke für‘s Mitnehmen. Ich liebe die Fotos von Dir und die Bilder im Kopp.👑

    9/15/19Reply
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  • Sep11

    Die Perle am Schwarzen Meer

    September 11, 2019 in Ukraine ⋅ ☀️ 26 °C

    Erstmal good news: Bin gestern seetauglich geschrieben worden, von einer russischen Ärztin, die dazu nicht mal das Stethoskop in die Hand genommen hat (wohl aber meine Kreditkarte, 80 Dollar für den Stempel).

    Nach vier Monaten gen Osten bin ich damit wohl endgültig in den Fängen der Korruption gelandet... Anstelle von Untersuchungen haben wir uns über die Transsib unterhalten - sie bekam ganz dunkle Funkelaugen voller Kindheitserinnerungen.

    Odessa ist vielfältig, ich habe einen ganzen Flickenteppich an Eindrücken. Für den gepflegten Städteurlaub und romantisches Bummeln durch Altstadtgassen würde ich Freunden eher Lemberg ans Herz legen. Wer aber unerschrocken ein bisschen mehr Ukraine wagen möchte: Ab nach Odessa!

    Mit Englisch kommt man hier kaum weiter (es gibt auch wenig Westtouristen). Ich gönne mir gerade zehn Stunden Russisch - eher Goodwill und Zeitvertreib. Kyrillisch hat nochmal eine ganz andere Schreibschrift als Druckschrift, und Vokabeln lernen ist auch schon lange her...
    Ich begreife fix, behalte nix. Wenigstens hat mein Gehirn inzwischen nachgegeben, was die Druckbuchstaben betrifft, und dafür etwas Platz freigeräumt.

    In die Oper kann man in Odessa ab 1,80 Euro. Ich habe mir ganz dekadent ein Fünf-Euro-Ticket für Donnerstag gegönnt, mittlere Preisklasse, Aida. Es gibt einen offiziellen Dresscode, kein Einlass mit pinken Sneakers, also nochmal acht Euro obendauf für ukrainische Ausgehschuhe vom Markt. Hoffentlich lohnend investiert, bin da ja ein bisschen banausig und habe um die drei Stunden rum oft eine Schmerzgrenze...

    Am Strand Riesenkirmes: Clubs, Lounges, Beach Bars, gigantische Hotelpaläste. Kilometer um Kilometer. Russischer Rubel rollt, denke ich. Jetzt ist Nachsaison, aber um sich das im August vorzustellen, braucht es kaum Phantasie. Weiter weg vom Zentrum beginnt der Beton dann etwas mehr zu bröckeln, und es wird gemütlicher. Baden allerdings nur für Seetangfetischisten.

    Mein Schiff läuft planmäßig am 25. morgens um sieben ein und liegt dann erstmal für 48 Stunden hier. Es ist die CMA CGM Ural. Ankunft in Port Kelang geplant für den 18.10. - Denke aber, ich melde mich vorm Ablegen nochmal!

    Soweit der Bericht aus Odessa von der künftigen Leichtmatrosin.
    Read more

    Chaitanya Pony

    Liebe Anna; das Arztabrechnungsmodell werde ich meinem Mann vorschlagen😀 genieße die letzten Tage an Land; bevor es auf hoffentlich nicht allzusehr schwankende Schiffsplanken geht 😂 und danke für die wie immer köstliche Berichterstattung

    9/11/19Reply
    Birgit Lepperhoff

    Moin Leichtmatrosin in spe,das ist ja wieder rasend interessant und lädt dazu ein,sich ein bisschen über Odessa zu informieren...werde ich tun...wenn ich mich recht erinnere,bekommst Du doch noch Besuch,bevor es auf den weiten Ozean geht?Danach hast Du Wind und Wellen als Spielkameraden und hoffentlich nette Leute an Bord!!Bin jetzt schon sehr gespannt,wieder von Dir zu hören😘

    9/11/19Reply
    Martina Selle

    Hallo Anna. Ich folge dir schon ein wenig, weil ich dich beim Stöbern auf find Penguin entdeckt habe. Wir sind irgendwie auch Richtung Odessa unterwegs, allerdings mit einem Sprinter. Ich bewundere deinen Mut, und es macht Spaß, deine Texte zu lesen und Fotos zu schauen. Ich wünsche dir noch ganz viel Spaß und Glück, "Rahmen und Speichenbruch". Martina Selle.

    9/11/19Reply
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Ukraine, Oekraine, Ukren, ዩክሬን, Ucraína, Ucrægna, اوكرانيا, ܐܘܟܪܢܝܐ, Ucrania, Ukraina, Украіна, Украйна, Ukɛrɛni, ইউক্রেন, ཡུ་ཀྲན།, Ukrajina, Ucraïna, ᏳᎬᎳᎢᏅ, Ѹкраина, Украина, Wcráin, Ukraine nutome, Ουκρανία, Ukrajno, اوکراین, Ukereen, Ukreina, Ucrayena, Oekraïne, An Úcráin, યૂક્રેન, Yukaran, אוקראינה, उक्रेन, Ukrajna, Ուկրաինա, Ukrania, Ukrainia, Úkraína, Ucraina, ウクライナ共和国, უკრაინა, Ukraini, អ៊ុយក្រែន, ಉಕ್ರೈನ್, 우크라이나, ئۆکرانیا, Ukrayn, Yukurayine, Ikrɛni, ຢູເຄຼນ, Ukreni, Okraina, ഉക്രൈന്‍, यूक्रेन, ယူကရိန်း, Yukreini, युक्रेन, Ukraîne, Ucràina, Ukrainu, ୟୁକ୍ରାଇନ୍, اوکراين, Ucrânia, Ukranya, Ikerene, Ukrêni, යුක්රේනය, Ukrainë, Украјина, உக்ரைன், యుక్రెన్, ยูเครน, ʻIukuleini, Ukrayna, ئۇكرائىنا, Україна, یوکرائن, U-crai-na (Ukraine), Lukrayän, Oucrinne, אוקריינע, Orílẹ́ède Ukarini, 乌克兰, i-Ukraine

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