Uruguay
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Travelers at this place
  • Day89

    Colonia del Sacramento: Eine Zeitreise

    June 24 in Uruguay ⋅ ☁️ 10 °C

    Neues Land, neues Kapitel. 😍🇺🇾

    Nach den zehn wunderschönen Wochen in Argentinien freuten wir uns darauf Uruguay kennenzulernen. Argentinien war traumhaft, aber irgendwie haben wir gespürt, dass es genau der richtige Zeitpunkt war weiterzufahren. Vielleicht lag es auch daran, dass Rocco weg war und wir uns schon so sehr an ihn gewöhnt haben, vielleicht auch daran, dass uns der Blue-Dollar Wechselkurs nervte und wir immer Bargeld besorgen mussten, vielleicht die neun Tage in der lauten, engen Stadt Buenos Aires mit Hund ... Wir wollten weiter!

    Um 10.30 Uhr setzte die Fähre eineinhalb Stunden über in die kleine Kolonialstadt am Ufer des schlammig braunen Rio de la Plata. Als älteste und schönste Stadt Uruguays bekannt, verzaubert das "Barrio Historico" (das historische Viertel) durch hunderte Jahre alte Gebäude und Häuser. Wir schlenderten mittags durch die Gassen und aßen Kuchen in einem schönen Lokal direkt am Flussufer. Der Abend klang für uns im Hosteldorm aus, das wir alleine für uns hatten, obwohl eigentlich für sechs Leute Platz gewesen wäre. Generell schien die Stadt wie ausgestorben und schon am Eingang des Hostels wurden wir mit den Worten begrüßt: "Wie schön, dass ihr da seid. Ihr seid fast alleine hier." Die Kapazität des Hostels mit 100 Betten, war mit 5 Gästen nicht ganz ausgereizt.
    In der örtlichen Touristeninformation fragten wir nach typischen Aktivitäten in Colonia, aber auch im Rest des Landes und erfuhren, dass Uruguay besonders wegen seiner Strände Touristen anzieht. Bei 9 Grad und wolkenbehangenem Himmel versprühen die Strände leider nicht ihren vollen Scharm, was erklärt, warum wir fast die einzigen Touristen im Ort waren.
    Wir wollten außerdem gerne wissen, welche Orte sich für einen Besuch lohnen würden, aber der Mann konnte uns auch nicht so richtig weiterhelfen. Wir waren auf der Suche nach eins, zwei Orten im Inland, da uns bisher ausschließlich Küstenregionen empfohlen wurden, also fragten wir im Hostel nochmal an der Rezeption nach. Leider fanden wir auch dort nicht den Geheimtipp und somit entschlossen wir erstmal nach Montevideo in die Hauptstadt weiterzufahren und ein wenig zu googlen. Die Ergebnisse zeigten, dass das Inland Uruguays kaum besiedelt ist und hauptsächlich Wiesen und Weideland für Rinder, das Hauptexportprodukt Uruguays, beheimatet.

    Am zweiten Tag in Colonia machten wir unseren ersten Strandspaziergang der Reise 😍 und gingen abends in einem kleinen Restaurant lecker essen. Die Vorspeise bleibt hier allerdings aus, da uns bei den Lebensmittelpreisen (vor allem im Kontrast zu Argentinien) die Spucke weg bleibt. Auch Deutschland bleibt weit dahinter zurück: Eine Tiefkühlpizza Margarita kostet im Supermarkt 6€, normales Toast egal welcher Sorte 4€.
    Generell gilt Uruguay als die Schweiz Südamerikas, aber neben den hohen Preisen zeichnet sich das kleine Land durch hohe Sicherheit und eine stabile und sehr liberale Demokratie aus.
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  • Day8

    Das Colonia del Sacramento

    April 1 in Uruguay ⋅ 🌙 17 °C

    Colonia del Sacramento ist die älteste Stadt Uruguays, ihre Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sie hat wunderschöne alte Häuser, gepflasterte Strassen und ein historisches Flair. Sie liegt am Rio de la Plata direkt gegenüber von Buenos Aires (man sieht aber nicht hinüber 😢).Read more

    Christina Eberhard

    Zieht's in der Straße so oder führt sie zum Gefängnis? Wenn ich mich richtig erinnere, beschreibt das Wort "suspiro" sowohl den menschlichen Seufzer als auch einen Windhauch. Aber fragt mich nicht, warum ausgerechnet so "unnützes Wissen" von meinem Spanisch-Crash-Kurs hängen geblieben ist, ich aber sonst kaum einen graden Satz zustande bringe. 🙈😅

    4/2/22Reply
    Eva-Maria Mair

    😂😂 Du hast schon recht mit deiner Seufzer-Übersetzung. Aber warum die Strasse so heisst - dazu gibt es mehrere Theorien. Von den Bordellen, die dort angeblich mal waren über das Durchschleusen von Sklaven und Kriegsgefangenen bis zum Treffpunkt für heimlich Verliebte ist alles dabei. ☺ Und bei der über 250jährigen Geschichte der Stadt ist wohl auch alles irgendwie gleich wahr. 😄

    4/2/22Reply
    Christina Eberhard

    Ah ja. An Bordelle hätte ich jetzt echt nicht gedacht bei dem Namen. 😄 Aber mir gefällt die Vorstellung von glücklichen Seufzern definitiv besser als die von unglücklichen. 😁

    4/2/22Reply
    2 more comments
     
  • Day4

    Das Montevideo

    March 28 in Uruguay ⋅ ☀️ 24 °C

    Bei schönstem Sommerwetter die Strände erkundet. Und nein - das ist kein Meer im Hintergrund sondern der Rio de la Plata. Der ist hier über 100 Kilometer breit. 😊 Zum Schwimmen ist das Wasser allerdings zu kalt. ☺ Haben auch schon einige Parks und Sehenswürdigkeiten gesehen und die Altstadt besucht. Mittlerweile gute 50 Kilometer zu Fuss zurückgelegt. 💪Read more

    Walter Kienast

    Hallo. Super Bilder. Melde euch zum New York Marathon an, weil ihr so gut im Training seid. papü

    3/28/22Reply
    Margret Kienast

    juhu, mir können' s!!!

    3/28/22Reply
    Christina Eberhard

    So wie das Schlösschen fühl ich mich, wenn ich in die entgeisterten Gesichter meiner Arbeitskolleginnen und -kollegen blicke, wenn ich ihnen erkläre, warum ich kein WhatsApp habe.😅 Vielleicht ein bisschen aus der Zeit, aber trotzdem mittendrin. Nur anders.😄

    3/31/22Reply
     
  • Day108

    Keine grossen Sprünge in Salto

    December 19, 2021 in Uruguay ⋅ ☀️ 31 °C

    Unsere erste richtige Nacht im Büssli verbringen wir auf einem gratis Camping irgendwo im Nirgendwo. 3 Locals erzählen uns, dass der Camping im Moment eigentlich nur Freitag bis Sonntag offen ist. Wahrscheinlich käme am Montag jemand zum Aufräumen und würde uns ziemlich sicher wegschicken. Aber sie blieben auch. Also bleiben wir auch und geniessen den Abend. Am Montag werden wir tatsächlich weggeschickt - aber alles sehr nett und verständnisvoll. 😊

    Eigentlich war der Plan, ein paar Tage im Landesinneren zu verbringen, bevor wir relativ bald nach Argentinien zurück gehen. Am Montag kommt Isa dann aber in der Mittagspause plötzlich bei der Booster-Terminreservierung durch und erhält einen Termin für am Mittwoch - 600km weit weg. Also müssen wir uns plötzlich etwas sputen.

    Wir machen trotzdem noch Halt im Valle Edén. Wir schlafen wieder auf einem Campingplatz, aber da niemand da ist, bezahlen wir nichts. 🤷‍♀️
    Am Dienstag gehen wir zu Fuss zu einer Gesteinsformation, die als Sehenswürdigkeit angepriesen wurde, sich jedoch als wenig eindrucksvoll erweist - die 2h Fussmarsch hätten wir uns sparen können. 🙈
    Als wir nach Salto weiterfahren möchten, werden wir von einem Einheimischen angesprochen, der uns spontan zu sich nach Hause bzw. in sein "Museum" einlädt, das aus zusammenhangslosen Gegenständen aus vergangenen Zeiten und aus aller Welt (alte Kameras, Bücher, Bierflaschen, Kochherde) besteht. Die Impfdiskussion, die er und seine Frau anfangen wollen, unterbinden wir gekonnt 😉

    Am nächsten Tag erhält Isa nach langem Warten vor dem "Impfzentrum" (einem Altersheim) in Salto ihre Booster-Impfung (die Dokumentation dazu fehlt auch 1 Woche später noch). Manu kann sich weiter nicht registrieren, obwohl er die Kriterien auch erfüllen würde und auch vor Ort möchten sie ihn nicht direkt impfen. Wir entscheiden uns, noch ein paar Tage in Uruguay zu bleiben, um vielleicht doch noch einen Termin für Manu organisieren zu können. Schliesslich brauchen wir evt. drei Dosen, um überhaupt in Chile einreisen zu können. Wir schreiben Mails und kontaktieren die Hotline, aber als wir auch zwei Tage später keinen einzigen Schritt weitergekommen sind, geben wir auf und entschliessen uns, nach Argentinien weiterzureisen. Wir möchten Weihnachten auf der Peninsula Valdes mit Robben und Pinguinen verbringen.
    Wir verbringen die Tage im Schatten der Eukalyptus-Bäume und übernachten direkt am Rio Uruguay, dem Grenzfluss zu Argentinien.
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  • Day101

    Eingewöhnung 🚐

    December 12, 2021 in Uruguay ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach dem ersten Grosseinkauf fahren wir ca. 1.5 Stunden in den Osten, wo wir für ein paar Tage im Paraiso Suizo bleiben werden.
    Silvia und Heinz sind vor >25 Jahren nach Uruguay ausgewandert und haben sich ein wunderschönes Fleckchen Erde gekauft. Für viele Overlander sind sie der erste und/oder letzte Stopp ihrer Südamerikareise. Isa hatte vorgängig mit Heinz Kontakt, der uns eine Gasflasche organisiert hat (aufs Schiff dürfen nur noch vollständig geleerte Gasflaschen und unsere war noch ziemlich voll) - die passt zumindest so halb (die Türe des Gaskastens muss beim Kochen offen bleiben, damit der Gasschlauch nicht abgeklemmt wird.. Dafür suchen wir uns dann irgendwann mal eine Lösung 🤷‍♀️🤷‍♂️).

    Wir werden ziemlich freudig von Bea (Alleinreisende Zürcherin, 60) und Peter & Irmi (pensioniertes Münchner Paar, Mitte 60) begrüsst. Am nächsten Tag lernen wir auch noch den Rest des deutschsprachigen Grüppchens kennen: Erich (Langzeitreisender aus St. Gallen, Mitte 60) und Ida (Silvias Mutter, 90) & Beatrice (Silvias Schwester, Mitte 60), die gerade für ein paar Monate zu Besuch sind. Ausserdem kommt auch noch Jürg (Alleinreisender aus Appenzell Ausserrhoden, Mitte 60) an, der sein Camper auf demselben Schiff hatte wie wir. Wir geniessen die nächsten Tage zusammen mit unserem Rentner-Grüppchen 😄
    Neben dem Büssli ausräumen und wieder einsortieren, versuchen wir uns eine Booster-Impfung zu beschaffen (Uruguay hat gerade die 3. Dosis für Tourist:innen freigegeben und Chile hat angekündigt, ab 2022 evt. nur noch geboosterte Personen reinzulassen), gehen baden, machen Parilla (Grill) mit den anderen und versuchen einen Masterplan für die Weiterreise zu schmieden. Um 17 Uhr gibt es - wie es sich gehört 😉 - immer Apéro. Dort erzählen uns die anderen von ihren bisherigen Reisen (alle sind schon länger unterwegs oder kommen seit Jahren immer wieder zurück) und wir holen uns ganz viele Tipps für die weitere Reise.
    Am Schluss müssen wir uns etwas losreissen.. Zu verlockend ist es, an einem schönen Platz mit netten Menschen zu "verhocken". Aber wir haben ja nicht unendlich Zeit und wollen den Sommer im Süden verbringen. Deshalb verabschieden wir uns nach 4 Nächten von allen und fahren los Richtung Norden.
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    Nicole Maranta

    Genau, das gehört dazu ☺️

    12/19/21Reply
    Brigitte Rapatz

    Es ist immer toll mit anderen Reisenden Erfahrung auszutauschen. 👍

    12/21/21Reply
     
  • Day97

    Bienvenido, Carlitos 😍

    December 8, 2021 in Uruguay ⋅ ☀️ 24 °C

    Der 1. Schritt zur Abholung von Carlitos können wir bereits vor Ankunft des Schiffes machen: Wir (bzw. Isa, da das Auto auf sie eingetragen ist) brauchen ein Certificado de llegada (irgendeine Bestätigung der Einwanderungsbehörde, dass Isa jetzt im Land ist). Der Rest kann erst nach Ankunft des Schiffes passieren bzw. wenn das Schiff komplett abgeladen ist - und das wiederum kann bis zu 24h+ dauern...

    Leider haben wir am Sonntag einen kleinen, aber entscheidenden Fehler gemacht: Wir erhielten eine Mail der Reederei Grimaldi, dass die Gebühren für die Verschiffung (aufgrund der Pandemie) am besten per Überweisung gezahlt werden sollten (bisher war nur eine Barzahlung möglich). Wir dachten natürlich sofort: "Cool! Machen wir!" (bedeutet nämlich, mit weniger Geld rumzulaufen und die Gebühren fürs Geldabheben nicht bezahlen zu müssen) Was wir nicht bedacht haben, ist, dass eine Banküberweisung ins (Nicht-EU-) Ausland bis zu 4 Tage dauern kann. Am Dienstag nerven wir uns also entsprechend, als wir im Grimaldi-Büro vorbeigehen, um die Frachtpapiere abzuholen, und uns gesagt wird, dass wir diese erst erhalten, wenn das Geld eingetroffen ist (die Zahlungsbestätigung wollen sie nicht akzeptieren).
    Am Mittwochmorgen bieten wir ihnen per WhatsApp den Deal an, dass wir eine Kaution + unsere IDs hinterlassen, damit wir mit der Abholung weitermachen können. Der Deal wird akzeptiert, aber als wir im Büro ankommen, haben sie das Geld zum Glück erhalten und wir bekommen problemlos die Frachtpapiere.
    Dann geht der Spass aber erst richtig los: Von Grimaldi geht's zum Zoll, wo wir div. Papiere, Dokumente und Kopien vorlegen müssen. Dann heisst’s, 1 Stunde warten, bis alles geprüft wurde. Danach werden wir mit einem noch grösseren Stapel an Papieren zur Hafenadministration geschickt, wo wir die Hafengebühren bezahlen müssen. Dann wieder zurück zum Zoll - dieses Mal in ein anderes Büro -, wo wir die Bezahlung bestätigen lassen müssen. Wir werden schon nervös, weil plötzlich 2 Leute anfangen rumzutelefonieren und wir mind. 30min warten müssen. Am Schluss kommt raus, dass uns Grimaldi den falschen Lagerplatz angegeben hatte und sie den Richtigen ausfindig machen mussten. Alles halb so wild. Eigentlich ist jetzt alles bereit, damit wir in den Hafen rein können. Denkste! Dann wir kommen nicht in den Hafen! Die Security-Frau sagt uns, wir benötigen eine Besucherkarte, die wir im Container auf der anderen Strassenseite erhalten. Doch dort wird uns gesagt, man hätte uns voranmelden müssen und das gehe nicht so einfach und überhaupt, ohne Agent:in könne man das eh nicht machen. Sie ruft dann auch gleich einen solchen Agenten an, der uns versucht zu erklären, dass wir alleine nicht da rein können, dass wir dem Hafen eine Anmeldung mit unseren Daten schicken müssen, etc...... Wir (naja v.a. Isa 🙈) wird langsam etwas unwirsch. Schliesslich sind wir nicht die Ersten, die ein Fahrzeug selber im Hafen von Montevideo abholen. Wir gehen noch einmal zurück zum Zoll, wo sich der Beamte zu unserem Held mausert (Gracias Marcelo!). Er schreibt der Dame im Container irgendeine Mail mit unseren Passnummern und siehe da, als wir uns wieder bei ihr melden, geht's dann plötzlich (wenn auch seehr widerwillig). Jetzt können wir also in den Hafen, wo wir zuerst mal "unsere" Lagerhalle suchen müssen. Dort im Büro wird dann wieder was eingetippt, wir erhalten einen Zettel mit dem wir dann zum eigentlichen Lagerplatz müssen. Also noch einmal zurück zum Eingang (unsere 10000 Schritte schaffen wir heute locker 🙈) und den Lagerplatz suchen. Anschliessend können wir eeendlich Carlitos in den Arm nehmen. 😍
    Die Odyssee ist aber noch nicht ganz vorbei. Nachdem wir uns vergewissert haben, dass unser Auto noch ganz ist und nichts gestohlen wurde (🎉), müssen wir noch einmal zum Zoll (wieder ein anderes Büro), wo dann pseudomässig Carlitos kontrolliert wird (einmal Kopf reinhalten und fragen, ob nichts gestohlen wurde.. Und wir haben uns um unsere geschmuggelten Esswaren gesorgt 😅) und dann unser TIP (temporäre Aufenthaltsbewilligung für Carlitos) ausgestellt wird. Und dann endliiich: Nach 5 Stunden Bürokratie-Dschungel sind wir endlich zum ersten Mal mit dem 🚐 auf südamerikanische Boden unterwegs 😍

    (P.S. Isa hatte leider keine Zeit für Fotos, da sie sich mit allen unterhalten musste. Deshalb gibt's leider kein einziges Foto mit Manu drauf von diesem Tag 🙈)
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    Brigitte Rapatz

    na bravo 😅 aber es hat sich gelohnt. Wünsche euch eine sichere Fahrt und viel Spass beim erkundigen. 🤗

    12/16/21Reply
    Ruedi Ritz

    Wahnsinn, das war wirklich ein Spiessrutenlauf! Gratuliere, das habt ihr gut gemeistert 👍 Wünsche euch gute Fahrt und viel Freude mit Carlito

    12/16/21Reply
    Ursi Lotter

    oje in der Tat eine Nervenprobe. aber jetz ab mit euch und viel Spass.

    12/16/21Reply
     
  • Day95

    Der Countdown läuft!

    December 6, 2021 in Uruguay ⋅ ☀️ 22 °C

    Der nächste Halt ist Punta del Diablo – ein kleines Dorf etwa 100km nordöstlich von La Pedrera und 40km von der brasilianischen Grenze entfernt. Das Dorf hat im Winter so um die 1000 Einwohner und könnte man sicher als „Aussteigerort“ bezeichnen. Im Sommer wächst die Bevölkerungsanzahl dann massiv an (wir haben von 20-30‘000 Personen gelesen), da es einer der beliebtesten und bekanntesten Orte in Uruguay ist. Bis auf eine Strasse sind alle ungeteert und die Häuser sind der Traum eines jeden Tiny-House-Aficionados (oder in unserem Fall aficionada).
    Das Wetter ist etwas besser als die letzten Tage, sodass wir die breiten, menschenleeren Strände geniessen können und Isa auch noch einmal ins kalte Meer hüpfen kann.

    Am Freitag laufen wir zum Santa Teresa Nationalpark, der sich sozusagen um die Ecke befindet. Dort sehen wir zum ersten Mal Capybaras (Wasserschweine oder riesige Meerschweinchen 😁) und machen im Refugio Silvestre noch die Bekanntschaft mit einem Hängebauchschwein🐷und einem Wildschwein🐗.

    Am Samstag geht es dann schon ganz früh mit dem Bus nach Montevideo. Nach dem Einchecken im Hostel machen wir uns sogleich auf zum weit-entfernten Stadion Campeón del Siglo 🏟️, wo heute die Fussballmannschaft Peñarol um die Meisterschaft spielt. Rund 30‘000 Fans füllen die Busse und strömen ins Stadion, die Stimmung ist ausgelassen. In der Nachspielzeit schiesst sich Peñarol zum campeón🏆 und auf der Tribüne gibt es kein Halten mehr – alle liegen sich in den Armen schreien ihre Freude in den Abendhimmel. Eigentlich hätte Manu als Andenken gerne noch einen Fanartikel gekauft – die Klubfarben 🟨⬛ erinnern ihn aber dann doch zu stark an eine Mannschaft in der Schweiz...

    Die nächsten Tage erkunden wir Montevideo. Liebe auf den ersten Blick ist es nicht: die Altstadt ist (zumindest am Wochenende) fast leer, ziemlich schmutzig (das Motto ist: IMMER auf den Boden schauen 💩), die Gebäude baufällig und es hat viele Obdachlose/Bettelnde. Im bewölkten Wetter (und v.a. auch im Vergleich zu Buenos Aires) wirkte alles etwas trist. Als wir dann auch andere Teile der Stadt sehen, müssen wir unseren ersten Eindruck etwas revidieren und auch die Altstadt gefällt uns im geschäftigen Treiben unter der Woche besser. Wir finden auch ein paar coole Bars und Cafés, z.B. eine Cervicería, wo es 40 verschiedene (lokale), gezapfte Biere gibt - genau unser Ding 🍺.

    Wir verfolgen weiterhin gespannt jede Bewegung «unseres» Schiffes und freuen uns wahnsinnig, als es am 6. Dezember endlich im Hafen einläuft.🎉
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    Nicole Maranta

    Richtig relaxt ☺️

    12/11/21Reply
    Isa Lotter

    Komplett im Ferienmodus 😅

    12/11/21Reply
    Myriam Rodriguez

    Die si ja ou Gäub- Schwarz! Liebi Grüessli

    12/11/21Reply
    Isa Lotter

    .. drom heds kes Fan-Shirt gäh.. die Farbe send notürlech schwerig för üs 😉

    12/11/21Reply
    Regina Fischer-Stampfli

    😅😅😅🚐🤍🤍🤍

    12/17/21Reply
     
  • Day89

    Uruguays wilde Küste

    November 30, 2021 in Uruguay ⋅ ⛅ 20 °C

    In Colonia del Sacramento, dem ältesten Städchen in Uruguay, bleiben wir 2 Nächte. Die Altstadt ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und wirklich sehr hübsch. Wir sind aber froh, in der Nebensaison hier zu sein – es scheint doch sehr touristisch zu sein.
    Den Freitag verbringen wir im Städchen und anschliessend Hotelpool, bevor wir einen Anruf vom der Hotelreception erhalten: Wir hätten ein Abendessen gewonnen. Wie bitte? Wir haben doch nirgends mitgemacht. Aber scheinbar machen sie das jeweils am Wochenende und losen ein Gewinnerpaar aus den Hotelgästen aus; und dieses Mal hätten wir gewonnen. Da sagen wir natürlich nicht nein 😊 und erhalten tatsächlich ein leckeres Znacht in einer coolen Bar mit Livemusik.

    Am Samstag geht’s für uns schon weiter. Wir stoppen in Montevideo, um den Bus zu wechseln. Der Terminal ist voll mit brasilianischen Fussballfans, die sich lautstark auf den Final der Copa Libertadores (südamerikanische Champions League) einstimmen, der gleichentags in Montevideo stattfindet. Manu wäre natürlich gerne auch an diesen Match, die Ticketpreise von rund 600 USD (!!) waren ihm aber dann doch etwas gar teuer (Isa war darüber nicht sooo traurig 😅).

    Weiter geht's nach La Pedrera – ein verschlafenes Stranddörfli (im Sommer scheinbar ein Surfer-Hotspot) am Atlantik. Wir haben uns für 4 Nächte eine kleine Wohnung gemietet und wollen eigentlich etwas Strandferien machen. Leider spielt das Wetter überhaupt nicht mit – es regnet und windet und plötzlich sind’s nicht mehr 30°C, sondern nur noch 18°C. Naja, wir geniessen das Nichtstun trotzdem; nutzen die Tage zum Recherchieren, machen lange Strandspaziergänge (wenn es denn mal nicht regnet), sammeln Muscheln, streicheln alle (Strassen-)Hunde, raffen uns zweimal zum Spörteln auf und verfolgen v.a. gespannt Carlitos' Position online (und freuen uns, als das Schiff endlich an der brasilianischen Küste ankommt – nur noch 1 Woche!🤩).
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    Ursi Lotter

    ein Traum. wunderschön.

    12/7/21Reply
    Brigitte Rapatz

    Hoi zäme. Habe Oma eure Fotos und Beiträge gezeigt 😁 sie ist begeistert und wir wünschen euch einen tollen Aufenthalt in Uruguay und unkomplizierten Start mit Carlito. 😘

    12/8/21Reply
     
  • Day188

    Carmelo

    March 2, 2020 in Uruguay ⋅ ☀️ 27 °C

    On a fait un petit tour par Carmelo une toute petite ville d’Uruguay connue pour ses vignobles et ses bodegas. Nous avons loué des vélos pour se rendre à 5km de là dans une bodega pour une dégustation de différents vins produits sur place.
    On a mangé sur place et puis on s’est baladé en vélo toute l’après midi.
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    Jean-Luc DANIAU

    Bel endroit!

    3/3/20Reply
    Antonin Daniau

    Y a foule!

    3/9/20Reply
    Antonin Daniau

    Santé!

    3/9/20Reply
    3 more comments
     
  • Day36

    Montevideo - erster Eindruck

    January 31, 2020 in Uruguay ⋅ 🌙 22 °C

    Die Busfahrt von Concordia nach Montevideo (mit Umsteigen in Salto) war überraschend unspektakulär, nur sehr schaukelig und etwa 1:20 Stunde länger als im Fahrplan angekündigt. Das einzig wirklich nennenswerte ist, dass wir zwar einen Einreisestempel für Uruguay aber keinen Ausreisestempel für Argentinien bekommen haben ... mal sehen, ob das irgendwann mal jemandem auffällt an einer Grenze. Aber für den Moment erstmal egal ... auf das Hier und Jetzt konzentrieren, was bedeutet, wir hatten im Bus mehrere Stunden Zeit die Landschaft Uruguays anzuschauen ... echt toll und beeindruckend! Viele grüne Wälder, trockene Felder, Pferde, die nicht abgemagert aussahen und glänzendes Fell hatten, vereinzelt Ziegen und Schafe, eine Art Farm, wo auf einer Weide eine Herde Alpakas stand, viele Weiden mit Rindern, große Greifvögel, die am Himmel kreisen, irgendwie idyllisch :) und macht Lust auf mehr davon!
    Montevideo dagegen macht seinem Namen als Hauptstadt auch alle Ehre. Es sieht modern aus, fast schon europäisch, nicht so chaotisch, an wichtigen Orten stehen riesige Fahnenmasten mit der Flagge Uruguays, und es sind viele Menschen unterwegs. Unsere Unterkunft ist gut :) die Gastgeberin sympathisch und hilfsbereit, und auch gegen die Gesellschaft von Ron (getigerte Katze) und Lola (lebensfroher Hund) haben wir nix einzuwenden. Ein Tipp des Hauses: Eis von El Cigale - das beste Eis, dass ihr je gegessen habt (Favorit der Mutter: Chocolate a la italiana - Schokoeis mit Schokostücken, Walnüssen und Rosinen, Favorit der Tochter: Dulce de Leche - typisch südamerikanisch, eine Art Karamell vielleicht). Ich entscheide mich für das empfohlene Chocolate a la italiana und Maracuya und bereue es nicht, es schmeckt fantastisch!
    Das Schönste ist aber trotzdem, der mit bunten Lichtern und Wimpelketten geschmückte Platz :) ich glaube, es gibt hier viel zu entdecken!!
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You might also know this place by the following names:

Oriental Republic of Uruguay, Uruguay, Yurugwae, ኡራጓይ, Uruguai, أورجواي, Uruqvay, Уругвай, Urugwayi, উরুগোয়ে, ཨུ་རུ་གྷེ།, Urugvaj, uruguaydukɔ, Ουρουγουάη, Urugvajo, اوروگوئه, Uruguwaay, Uruguei, Urugua, ઉરુગ્વે, Yurugai, אורגוואי, उरूग्वे, Irigwe, Ուրուգվայ, Úrúgvæ, ウルグアイ共和国, ურუგვაი, Urugwai, អ៊ុយរុយហ្គាយ, ಉರುಗ್ವೇ, 우루과이, ئوروگوای, Urugway, Uraquaria, Wurugwayi, Irigwei, ລູກວຍອຸຣ, Urugvajus, Urugvaja, Orogoay, Уругвај, ഉറുഗ്വേ, उरुग्वे, Urugwaj, ဥရုဂွေး, Yurugwai, युरूगुए, ଉରୁଗୁଏ, یوروګوای, Uruwayi, उरुग्वाय, Uruguëe, Uruguaj, Uruguaji, உருகுவே, ఉరుగువే, Уругуай, ประเทศอุรุกวัย, ʻUlukuei, ئۇرۇگۋاي, Уруґвай, یوروگوئے, U-ru-goay (Uruguay), אורוגוויי, Orílẹ́ède Nruguayi, 乌拉圭, i-Uruguay

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