Vietnam
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1,057 travelers at this place:

  • Day142

    Winter in the Mai Chau valley

    January 17 in Vietnam ⋅ ⛅ 16 °C

    It’s a bit cooler in the mountains! Yesterday, we ate delicious northern Vietnamese fare, and drank shots of rice wine, in jackets and toques. Today was a lovely grey day for a long, green bike ride through rice fields (all recently harvested), and small villages. We were joined by a surprise escort, a village dog (“Snuffles”) who stayed with us for over an hour. Now i am waiting for a sunset in front of our little villa... but I just don’t think it’s going to penetrate this thick white sky... I’m not complaining - it’s very peaceful here!Read more

  • Day176

    Halong Bucht - Weil es so schön ist...

    November 27, 2018 in Vietnam ⋅ ☀️ 24 °C

    Some more pictures from our second day in the halong bay. It is really amazing in the bay and even the weather is perfect. It was a lot of fun!

    Ein paar weitere Bilder von unserem zweiten Tag in der Halong Bucht. Es war einfach beeindruckend und es ist ein bisschen schade, dass es schon vorbei ist. Das Wetter war perfekt und wir hatten eine Menge Spaß!Read more

  • Day328

    Wenn Atheisten beten

    December 10, 2018 in Vietnam ⋅ 🌬 31 °C

    Beach und Kite Time! Noch so ein Reise-Novum. Also für Sue. Ich lege lediglich meinen ausgebleichten Körper ans Licht. Wir checken im Mui Ne Hills Backpackers - eine Art Ferien-Resort für junge und coole Leute wie uns - also Sue - mit diversen Pools, Mad Monkey Bars und allerlei lässigen Aktivitäten - in einen riesigen Deluxe-Tripple-Room mit Meer- und Poolblick ein. Super stylisch und super sauber. Preis pro Nacht: Vierzehn Stutz. Genau, eins-vier. Für beide. Ein dreifaches „Hiphip-Hura“ auf den Kommunismus. Und wo der Kommunist ist, ist auch der Russe nicht weit. Sues Kite-Instruktor ist auch Russe. Also die ganze Kite-Schule im „Swiss Village“(?!) ist russisch. Und auch sonst ist hier alles fest in russischer Hand. Alle Restaurants sind sowohl von aussen wie auch deren Menüs ins Russische übersetzt und in den Strassen hört man vorwiegend ... genau, Vietnamesisch. Nein, Russisch natürlich. Ich hab schon wieder Angst. Die haben doch bestimmt alle eine Ampulle Nowitschok in der Tasche. Oder im Kiefer. Just to clarify: I love Putin. Putin is great!

    Es braucht nicht lange und wir bitten an der Reception um eine Verlängerung unseres Aufenthalts. Die unerwartete russische Volldröhnung wird von Pool, Strand und Wetter locker kompensiert. Ausserdem werden Drinks hier neben Gläsern auch in sogenannten Buckets gereicht und zur Happy-Hour gibts für läppische fünf Stutz gleich zwei dieser Plastikkübel voller Vodka-Tonic. Synchron-Eimersaufen mit beautiful Sue. Genau mein Ding. Oder auch nicht. Zumindest ist Letzterer mein Gedanke, als ich ein paar heitere Sauf-Stunden später wie ein Pubertierender nach seiner ersten Überdosis Schnaps vor dem Schlafengehen in erniedrigender und für einen Atheisten äusserst ungewohnten Pose den Keramik-Gott von Laufen anbete. Pfui. Und das in meinem Alter. Aber zum Glück servieren die hier auch Nudelsuppe zum Frühstück. Das nächste Bier ist also nicht weit. Yay!

    Das Wichtigste zum Schluss. Down Under hat geantwortet und das erste Foto der offensichtlich leicht reizbaren Verkehrskamera geschickt. Ich bin total enttäuscht, denn man sieht keine Personen. Nichts. Nur ein hässliches weisses Auto. Also woher soll ich wissen, wer gefahren ist? Erinnerungen ausgeschlossen. Also in der Schweiz kämen die so nicht durch, aber für Australien reicht es wohl. Und da mein kleiner Bruder Dominik erst die Optik eines Suits-Anwaltes hat, nicht aber die Zulassung, werde ich aufgrund wachsender Armut ziemlich sicher keine juristischen Schritte einleiten. Da hat Australien also nochmals Glück gehabt. Und Domi, mach vorwärts!
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  • Day32

    Hoi An 2

    February 28 in Vietnam ⋅ 🌙 24 °C

    Wie geplant, habe ich heute nichts gemacht. Ich bin gleich nach dem Frühstück zum Strand gelaufen und habe es mir mit meinem Kindl unter den Palmen gemütlich gemacht.
    Zur Mittagszeit wurde es am Strand immer voller. Da ich sowieso vermeiden wollte, einen Sonnenbrand zu bekommen, bin ich noch was essen gegangen und habe mich am Nachmittag dann an den Hostel-eigenen Pool in den Schatten gelegt.
    Also ein total entspannter Tag.

    Ich bin übrigens noch an einem Haus vorbeikommen, in dem ein Mann gerade seine Pute (oder was auch immer) gewaschen hat. War eine interessante Szene :-)
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  • Day37

    Da Lat 2 - Lang Biang Mountain

    March 5 in Vietnam ⋅ ⛅ 17 °C

    Für heute hatte ich mich mit einer Schweizerin und einer Französin zum Wandern verabredet. Die Schweizerin habe ich bereits in Hue kennengelernt.
    Es war zwar etwas schwierig am Morgen herauszufinden welcher Local-Bus die 12 km zum Fuß des Berges fährt aber dank einer hilfsbereiten Ladenbesitzerin haben wir es geschafft. Ein Taxi wollten wir nicht nehmen, da der Bus gerade einmal 60 Cent kostet.
    Die Wanderung kann man natürlich auch mit einem Guide machen und es gibt auch die Möglichkeit sich mit einem Jeep zu einem der Gipfel fahren zu lassen aber da der Weg nicht schwer zu finden ist, haben wir die Wanderung auf eigene Faust gemacht.
    Für den Aufstieg haben wir gute zwei Stunden benötigt, hatten aber ehrlich gesagt schon nach 45 Minuten keine Puste mehr, denn es ging die ganze Zeit relativ steil bergauf durch einen Pinienwald - ohne das mal ein Flachstück kam.
    Nach ca. 50 Minuten wurde es dann glücklicherweise etwas flacher - aber nicht lange. Das letzte Stück wurde dann nochmal sehr steil aber wir haben es geschafft und konnten einen tollen Ausblick auf Da Lat und das Umland genießen, mit den zahlreichen Erdbeer- und Kaffeeplantagen.
    Für den Abstieg haben wir auch zwei Stunden benötigt und mussten uns dabei ganz schön konzentrieren.
    Unten angekommen haben die Beine dann ziemlich gezittert.
    Die Gesamtstrecke betrug nur 9 km aber durch die Steigung kam es mir viel mehr vor.
    Beim anschließenden (späten) Mittagessen haben wir nicht schlecht geguckt, als wir gesehen haben, dass in dem kleinen Ort nicht nur die Hunde frei rum laufen (wie überall in Vietnam), sondern auch die Pferde.
    Zurück in Da Lat bin ich dann noch etwas durch die Stadt geschlendert und habe mir ein Viertel angesehen, in dem ich gestern noch nicht war. Dabei habe ich den "Eiffelturm" von Da Lat entdeckt... der französische Einfluss ist hier halt allgegenwärtig. Außerdem bin ich wieder an unzähligen Karaoke-Bars vorbei gelaufen. Karaoke ist in Vietnam unheimlich beliebt. Anfangs dachte ich noch die Bars sind für die Touristen aber da habe ich mich getäuscht. Viele Vietnamesen singen auch zu Hause Karaoke, was man vorallem an den Wochenenden beobachten kann. Sie singen leidenschaftlich und laut :-)
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  • Day88

    Đà Nẵng

    April 28 in Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir bestellten uns in Kuala Lumpur ein Grabtaxi und fuhren zum Flughafen. Unser netter Taxifahrer hat zum Glück gemerkt, dass wir das falsche Gate im App gewählt haben und hat uns zum Richtigen gebracht. Wir checkten schnell ein und gingen durch die Sicherheitskontrolle. Wir wollten unsere malaysischen Ringgit in US-Dollar wechseln, haben doch schnell gemerkt, dass es nach der Sicherheitskontrolle keine Wechselstube mehr hat. Wir hatten dann kurz Panik, da man das vietnamesische Visum am Flughafen in US-Dollar bezahlen muss. Der Polizist wollte uns dann leider auch nicht mehr aus dem Gate rauslassen und so blieb uns nichts anderes übrig als ins Flugzeug zu steigen.
    In Da Nang, Vietnam angekommen mussten wir als erstes zum Visumschalter. Der Beamte wollte dann US-Dollar oder vietnamesische Dong von uns. Nach langem Hin und Her, telefonieren und Schweizer Franken abfotografieren durften wir mit einer 50 CHF-Note und 5 Dollar (im Portemonnaie gefunden) bezahlen.
    Nach der Passkontrolle folgte die Gepäckkontrolle. Dabei wird das Handgepäck (in unserem Fall die Drohne) durchleutet. Wir haben im Internet gelesen, dass Drohnen fast immer konfisziert werden und die Anspannung war hoch. Der Rucksack kam jedoch munter angerollt, Philipp schnappte ihn in Lichtgeschwindigkeit und lief im Stechschritt aus dem Flughafen. Chantal hat ihn dann überglücklich aufgefunden.
    Wir fuhren in die Stadt und gingen Craftbier trinken. Dann sahen wir uns die feuerspeiende Drachenbrücke an und gingen in eine Garküche essen.
    Das war lecker und sehr interessant. Die Stühle und Tische sind (sogar für asiatische Verhältnisse) winzig und klein. Den Abfall und die Teller schmeisst man einfach unter den Tisch, jemand mit "Bäsäli" und "Schüfäli" putzt dann nach dem Essen rasch alles auf. Sieht komisch aus, sogar der Putzmann schmeisst seinen Abfall unter den Tisch.
    Die Einheimischen sprechen nur wenig englisch, sind aber trotzdem kommunikativ, besonders beim "Prost" machen, Hallo sagen und fragen woher wir kommen. Noch nie wurden wir in einem Tag so oft nach einem gemeinsamen Foto gefragt (vier Mal). Tagsüber besuchten wir "Sun World" (Freizeitpark) und fuhren auf den Monkey Hill.
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  • Day169

    From Halong to a sino-vietnamese home

    August 26 in Vietnam ⋅ ☁️ 27 °C

    Halong City n'a rien envier à Haiphong. Tout y semble massif et artificiel, tourné vers le tourisme de masse et/ou de luxe. Immenses tours-hôtels, dont plein en construction, avenues et magasins tape-à-l'oeil.. J'ai limpression de pedaler à travers un Disneyland géant, sans âme. De nombreux indiscrets font de plus des photos et vidéos de moi depuis leur voiture ou scooters le long des larges routes, alors que je ne suis pas d'humeur, après ma jolie île de Cat Ba !
    Je me fais aussi piéger, à ne pas bien regarder les cartes : en fin de journée je me retrouve en bas d'un énorme pont que je dois prendre pour retraverser un bout de baie. Je dois faire un long détour par une voie rapide pour arriver à niveau. Il y a ensuite bien une piste cyclable, mais empruntée uniquement par des scooters qui foncent et me rasent de près. J'ai beau gesticuler pour leur expliquer que c'est une piste cyclable, qu'ils n'ont rien à faire là, cela reste évidemment sans effet, cest eux qui se demandent ce que je fais là avec mon casque et mon gilet jaune "RFF" : la plupart me regardent avec des yeux ahuris ou, hilares, répondent à mes gestes agacés avec de grands "coucous" joyeux...

    Ensuite, ça s'arrange. Pour atteindre le logement que jai repéré, je quitte enfin les grosses voies d'Halong pour de petits sentiers en bords de canaux, traversés par de mignons petits ponts. L'hôtel na rien d'une homestay et la nourriture n'est pas "home made", comme vendu sur Booking, mais c'est propre et calme, avec encore de jolies vues sur les pics karstiques. Un Egyptien un peu excité avec qui je partage la chambre me confie, les larmes aux yeux, ses déboires amoureux, qui l'ont poussé à tout plaquer, alors qu'il n'avait jamais quitté son pays et ne parlait pas anglais... Il a prévenu sa famille et son employeur depuis l'aéroport ! Sinon, un couple d'anglophones râleurs fument clope sur clope d'un air blasé : ils semblent s'être fait malmenés par l'organisation hasardeuse d'excursions par la "homestay"...

    Il me reste deux assez grosses journees avant la frontière : 73 km et 81 km mais qui ne m'ont pas laissé de souvenirs impérissables. J'ai du tracer... Je ne me rappelle même plus du logement à Tien Yen. Comme quoi, si l'on n'écrit pas rapidement et que l'on ne prend pas de photos, cest l'oubli assuré !

    Toujours est-il que je suis attendue à Mong Cai par un hôte en couchsurfing : Alan et sa famille. Leur vie est rythmée par des allers retours entre leurs pays respectifs : Lien Phen/Betty est Vietnamienne, Alan, Chinois, ils vivent en partie à Mong Cai côté vietnamien, d'où Betty va à Halong où elle gère une boutique, et en partie à Nanning côté chinois, où est scolarisée leur fille.

    Avec eux, j'ai le droit à toute la panoplie des attentions ideales : lessive, douche, chambre pour moi seule, conseils pour mon itinéraire en Chine, réparation de drapeau, dîner délicieux, avec en prime une bouteille de vin rouge de France ! Alan et Betty me donnent aussi une carte SIM chinoise, changent mes Dongs en Yen, me chargent de provisions... Leur gentillesse est sans limites !
    Apres diner, on part pour la traditionnelle balade digestive familiale puis on prend un jus au café du coin. La vie de proximité est chaleureuse, ils connaissent beaucoup de monde et me disent préférer cette atmosphere de ville moyenne à la métropole plus anonyme de Nanning. Le lendemain, apres un dernier petit déjeuner vietnamien dans un autre café tenu par une amie, je suis escortée à la frontière par Alan et sa fille Tshinglin. Je réalise ma chance d'avoir rencontré cette famille et suis ravie à la perspective de les retrouver, sans doute dans 3 jours, à Nanning, où ils seront pour la rentrée scolaire de Tshinglin. Vive Coushsurfing !
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  • Day354

    Mein erster Geburtstag - ich lebe.

    September 21 in Vietnam ⋅ 🌧 30 °C

    Aber wie unfair es sich auch anfühlte, um mich herum war das pulsierende Leben.
    Es ist Magie, überall. 
    Ich habe überlebt.

    Genau vor einem Jahr verschluckte mich ein LKW frontal. Er trug mich mehrere Meter mit sich bis er von einem Fußgänger gestoppt wurde. All das habe ich bewusst wahrgenommen.

    In diesem Moment zog sich meine Seele in mir zurück. Ich habe dem Tod in die Augen geblickt und das werde ich niemals vergessen. Ich dachte: „Nein, heute werde ich nicht sterben. Nein, heute ist es noch nicht soweit.“

    In diesem Moment schenkte mir das Leben pure Ehrlichkeit und ihre Wahrheit.

    Es ließ mich meinen Kampf miterleben.

    Ich habe um mein Leben gekämpft. Mich durschoss so viel Adrenalin, dass ich nur noch geschrien habe. So wie ich noch nie in meinem Leben geschrien habe. Ab der Hüfte war ich mit dem LKW unter mir verkeilt. Ich drehte meinen Oberkörper und schlug mit den Händen mit voller Kraft zwischen die Lampen. In meinem Kopf schossen Bilder, wie er den dritten Gang einlegt. Wenn er das getan hätte, wäre mein Fahrrad, welches mich trug, wahrscheinlich verrutscht und hätte mich unter ihm begraben.

    10 Tage bevor unser Flug nach Bali ging, hat mich das Leben geküsst.

    Leidenschaftlich und schmerzhaft.
    Und ich habe überlebt.

    Ich habe überlebt, weil

    -ein unbekannter Mann auf die Straße rannte und sich selbst in Gefahr brachte, um den LKW zu stoppen

    -eine unbekannte Frau mir ihre Liebe und Wärme schenkte, indem sie mich minutenlang auf dem Boden sitzend von hinten umarmte

    -ein unbekannter Arzt, der zufällig gerade bei Aldi einkaufen war, mich durchcheckte und mir die Sicherheit gab nicht gelähmt zu sein

    -ein Notfallteam mich zum Lachen brachte und meine Seele aus der Dunkelheit zog

    -ein Krankenhausteam mit mir Witze riss und mir den Raum gab, um zu weinen

    -eine Schwester Verständnis zeigte und meinen Freund zu mir brachte

    -ein Oberarzt einmal mehr bei mir war, um mich schnell zu entlassen damit ich in mein eigenes Bett konnte

    -ein weiser Unfallchirurg mich im Nachgang unterstützte, damit ich meine Reise antreten konnte

    -ein Physiotherapeut es innerhalb von 7 Tagen schaffte, dass ich meinen gebrochenen Arm wieder bewegen konnte, um meinen Rucksack zu tragen

    -und weil meine wundervolle Körpertherapeutin Susanne Kohl, mir das Jahr zuvor half wieder eine Verbindung zu mir zu bekommen

    Ich spürte die Dunkelheit in mir hochkriechen. Sie nahm mir den Atem.

    Aber wie unfair es sich auch anfühlte, um mich herum war das pulsierende Leben.

    Es lächelte mich an mit einem Strahlen, wie die Sonne.

    Und ich konnte nur an meinen Traum denken, die Welt zu entdecken. Es war das erste was ich das Notfallteam fragte. „Kann ich in 10 Tagen in ein Flugzeug steigen?“

    Ein Notfallarzt sagte zu mir:
    „Es sieht ganz danach aus.“

    Er lächelte. Und ich bin 10 Tage danach in das Flugzeug gestiegen.

    Seitdem reise ich mit Ralf 355 Tage durch Südostasien.

    Warum ich dir das erzähle: Ich bin im Nachgang sehr offen mit meinem erlebten Trauma umgegangen und habe erfahren, dass es viele Menschen gibt, die ähnliches erlebt haben. Sie vergraben ihre Ängste und trauen sie sich nicht darüber zu reden. Sie verschließen es tief in sich. Aber ich habe gespürt, dass diese Angst sehr dunkel ist. Sie lähmt uns und nimmt uns unsere Leichtigkeit. Sie ist wie ein dunkler Mantel, der sich über unsere Schultern legt.

    Ich habe mich entschieden offen damit umzugehen und das werde ich auch hier tun.

    Du darfst um Hilfe bitten! Es wird einfacher, auch wenn es dich geprägt hat.

    Als ich 10 Tage später in mein ortsunabhängiges Leben startete, wusste ich nicht, was Asien für mich bereithielt. Und ich hatte Angst. So viel Angst. Ich hatte doch gerade alle Menschen zurückgewonnen, als mir das Leben einen Kuss schenkte.

    Und auch ein Jahr später habe ich noch Angst. Mein Freund muss meine Hand nehmen, um mit mir über die Straße zu gehen. Weil ich auf der Straße erstarre, wie ein Reh.
    Und im nächsten Moment fahre ich mit dem Fahrrad über die Reisfelder von Hoi An und bin genau hier. Am Leben. Mit der Sonne im Gesicht.

    Ich möchte „Danke“ sagen. An all die Menschen da draußen, die ihre Arme zum Wärmen für andere öffnen. Die ihre Hand reichen, um anderen über die Straße zu helfen. Die ein Lächeln in die Welt tragen.
    Und danke an alle Ärzte, Krankenschwestern, Notfallretter, Feuerwehrleute, Physiotherapeuten und Körpertherapeuten.
    Danke alle die Menschen, die Leben in die Welt bringen und es begleiten, wenn es endet. Danke für euren Mut und eure Kraft.

    Und zum Abschluss: Denke immer daran, dass ein Lächeln, welches du jemand anderen schenkst, alles ändern kann. Mich hat es gerettet. Das Lächeln eines Menschen hat mich spüren lassen, dass ich am Leben bin.

    Also schenke dem Leben und den Menschen ein Lächeln.

    Es wird retten. Es wird heilen. Es wird den dunklen Mantel wegnehmen.

    Fühl dich fest umarmt, deine Nora

    Und ich werde meinen Tag heute mit einer Massage starten und richtig abfeiern! Auf das Leben. Das einzige was wir haben.
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  • Day78

    Hoi An - Alles anders als geplant.

    December 19, 2018 in Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Ralf leuchtet mit der Kopflampe genau in seine Augen. Es sieht aus als würde er uns mit seinem Blick fixieren. "Wollen wir es machen?" fragt mich Ralf als er sich auf dem Fahrrad zu mir umdreht. Nein. Schreit mein Kopf. "JA", sage ich.
    Es ist 22.30 Uhr. Wir stehen mit unseren Fahrrädern mitten im Reisfeld auf einem kleinen Betonweg, der uns über die Felder nach Hause führt. Die einzigen Lichtquellen sind unsere Kopflampen und vor uns steht ein riesiger Wasserbüffell auf dem Weg. Er schaut uns an und frisst sein Gras. Die Reflexion des Lichtes in seinen Augen macht die Situation noch gruseliger. Ich sehe seine Hörner und in meinem Kopf kommen schreckliche Bilder. "Wir machen das!" Und schon treten wir in die Pedale. Irgendwo soll noch ein zweiter stehen, meint Ralf. Und als wir an ihm vorbei fahren, sehe ich ihn. Ein Baby. Er steht ruhig neben seiner Mutter, die kauend ihren Blick von uns abwendet.
    Wir fahren an den beiden vorbei und für einen kurzen Moment trennt uns nicht mal ein Meter von beiden. Die beiden haben sich bestimmt gewundert. Wahrscheinlich sind Ralf und ich mit aufgerissenen Augen und verkrampften Gesicht an ihnen vorbei gefrahren. Ein tolles Bild. Der Mensch, der Herrscher und Zerstörer von allem.
    Wir leben seit 8 Tagen in Hoi An. Und was soll ich sagen: Die Stimmung und das Wetter ist durchwachsen. Hier ist nicht wie geplant Sommer, sondern Winter. Es strömt es 4 Tage am Stück und die Temperaturen klettern von 20 auf 28 Grad und wieder runter. Das führt dazu, dass wir uns zu Beginn unsicher sind, ob wir weiterziehen sollen. Unsere Optionen sind so vielfältig, dass wir total überfordert sind. Luxusprobleme, aber sie sind nunmal da. Irgendwie wollten wir ja auch mal ankommen und es uns gemütlich machen. Also entscheiden wir nach 3 Tagen im strömenden Regen, dass wir bleiben. Wir wollen diesen Ort entdecken. Und davon hält uns jetzt auch nicht der Regen ab. Also beginnen wir eine andere Unterkunft zu suchen. 3 Tage Recherche und einige Besichtigungen führt dazu, dass wir da bleiben wo wir sind. Hier in Hoi An gibt es so viel super gute Auswahl, dass wir auch da wieder überfordert sind. Also bleiben wir im Garden Aroma Homestay. Es ist perfekt. Pool. Tolle Zimmer. Richtig gutes Bad. Jeden Tag frische Bettwäsche. Zimmerreingung und frische Handtücher. Frühstück. Und das für 17 Euro die Nacht. Wir sind versaut vom günstigen Luxus.
    Ich bin total froh, dass unsere Unterkunft über Weihnachten und Silvester unser Zimmer noch frei hat. Es ist seltsam, weil Hoi An eigentlich Hauptsaison hat, aber wir haben Glück. Und buchen weitere 18 Tage bis zum 2. Januar.
    Und dann kommt alles anders.
    Eines Abends fragt uns die Rezeptionistin, wann wir denn morgen auschecken. A-U-S-CHECKEN? WIR? Okay. Da lief gewaltig was schief. Ihre Kollegin hat anstatt 2. Januar immer nur die 2 Finger meiner Hand gesehen und ist von zwei Tagen ausgegangen. Sie spricht fast kein Englisch. Naja und nun erfahren wir, dass wir raus müssen Ende der Woche. Stimmung im Keller und die Suche geht von vorne los.
    Keine feste Unterkunft zu haben fühlt sich zum ersten Mal komisch an.
    Am nächsten Tag machen wir uns vom Co-Working-Space (das ist ein Ort, wo Menschen zusammen arbeiten können. Eine Art öffentliches Büro gegen einen kleinen Mietpreis) auf der Suche nach einer neuen Unterkunft. Durch Zufall entdecke ich ganz in der Nähe eine kleine Villa. Und durch weitere Zufälle haben sie sogar noch ein Zimmer frei. Wir müssen über Weihnachten einmal das Zimmer wechseln und dann wieder zurück wechseln, aber am Ende haben wir eine Unterkunft. Und diese ist fußläufig zum Co-Working-Space. Wo wir uns für 2 Wochen eingemietet haben. Die Leute dort sind toll. Australier, Engländer, Franzosen, Spanier und Deutsche tauschen sich an einem Ort über ihr Leben und ihre Arbeit aus. Sie alle reisen und arbeiten. Einige leben auch seit längerer Zeit in Hoi An.
    Und Hoi An ist wunderschön. Das erkennen wir erst nach den ersten Tagen. Die Altstadt liegt am Fluss und besteht aus vielen kleinen romantischen Gassen. Das Leben hier ist bunt und echt. Die Vietnamesen sind sich treu geblieben, auch wenn der Tourismus hier eine sehr wichtige Rolle spielt. Wir werden sehr freundlich aufgenommen und die Vietnamesen mögen uns. Ich weiß noch nicht warum, aber Deutsche sind sehr beliebt. Wir wären ordentlich und respektvoll.... Das lass ich mal so stehen.
    Mit den Leuten vom Co-Working-Space sprechen wir über ihre Reisen. Mio, meine Freundin aus Deutschland, die wir hier kurz treffen, bevor sie wieder nach Deutschland reist, erzählt uns von ihren vielen Gesprächen mit den Leute, die sie getroffen hat, während sie hier 3 Monate gelebt hat. Wir werden wieder mal überrascht über die unglaublich, gute Außenwirkung von Deutschland. Wortwörtlich wird uns "Deutschland als der Mittelpunkt der Freiheit" beschrieben. In Deutschland könnte man alles sein und alles machen. Ist das jetzt der "German Dream"? Die Innenwahrnehmung und Außenwahrnehmung ist aufjedenfall verschieden.
    Das Leben in Hoi An ist einfach. Doch den Menschen geht es gut. Das merkt man. Während ich mir eine Maniküre und Pediküre gönne, erzählt mir die Besitzerin, dass die Einwohner von Hoi An sehr glücklich sind. Sie lieben ihr einfaches Leben. Sie lieben es mit den Händen zu arbeiten. Sie wären frei. Und irgendwie spürt man das auch.
    In ein paar Tagen ist Weihnachten und wir sind gespannt, wie es hier gefeiert wird. Es soll etwas besonderes hier sein.
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  • Day38

    Da Lat 3 - Teil 3

    March 6 in Vietnam ⋅ ⛅ 16 °C

    Vorletzte Station unserer Tour war der Besuch des Chicken Village. In dem Dorf lebt eine Minderheit, mit malysischen Wurzeln. In dem Dorf laufen die Dinge etwas anderes als im Rest von Vietnam. Hier haben die Mütter in der Familie das sagen und die Mädchen entscheiden, wen sie heiraten wollen. Auch die Mitgift und die Kosten der Hochzeit trägt die Familie der Braut.
    Der Name des Dorfes beruht auf einer Legende, nach der ein Mädchen bei dem Versuch, ein außergewöhnliches Huhn für die Mitgift zu finden, gestorben ist. Heute gibt es in dem Dorf nicht mehr oder weniger Hühner als anderswo. Es ist ist aber auffällig, dass die Häuser hier fast alle noch aus Holz sind und die Bewohner des Dorfes haben aufgrund der malysischen Herkunft eine dunklere Haut.
    Zum Abschluss sind wir dann zum Paradise Lake gefahren, um uns dort den Sonnenuntergang anzuschauen. Wir sind aber leider nur ein paar Minuten geblieben, da sich ein Unwetter angekündigt hat. (Dadurch waren die Lichtverhältnisse sehr interessant.)
    Kaum saßen wir auf den Motorrollern, fing es auch schon an zu regnen - der erste Regen in diesem Jahr.
    Wir sind klitschnass im Hostel angekommen und wurden gleich mit warmem Tee versorgt.
    Alles in allem wieder ein super Tag.
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You might also know this place by the following names:

Socialist Republic of Vietnam, Vietnam, Viëtnam, Viɛtnam, ቬትናም, Bietnam, فيتنام, Vyetnam, В'етнам, Виетнам, Wiyɛtinamu, ভিয়েতনাম, བི་དི་ནམ།, Viêt Nam, Vijetnam, Fietnam, བེཊ་ནཱམ, Vietnam nutome, Βιετνάμ, Vjetnamio, ویتنام, Wiyetnaam, Fjetnam, Vít Neam, Bhiet-Nam, વિયેતનામ, Biyetinam, וייטנאם, वियतनाम, Վիետնամ, Víetnam, ベトナム, ვიეტნამი, Vietinamu, វៀតណាម, ವಿಯೇಟ್ನಾಮ್, 베트남, ڤیەتنام, Vietnamia, Vyetinaamu, Viyetinamɛ, ຫວຽດນາມ, Vietnamas, Viyetiname, Vjetnama, Whitināmu, വിയറ്റ്നാം, व्हिएतनाम, Vjetnam, ဗီယက်နမ်, भिएतनाम, ଭିଏତନାମ୍, Вьетнам, Wietnam, Vietname, Witnam, Viyetinamu, चम्पादेश, Vietnäm, වියට්නාමය, Fiyetnaam, Vietnami, Вијетнам, வியட்நாம், వియట్నాం, Ветнам, เวียดนาม, Wýetnam, Vietinemi, ۋيېتنام, Вʼєтнам, Công Hòa Xã Hội Chủ Nghĩa Việt Nam, Vietnamän, Orílẹ́ède Fẹtinami, 越南, i-Vietnam

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