Vietnam
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Top 10 Travel Destinations Vietnam

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1,385 travelers at this place

  • Day328

    Wenn Atheisten beten

    December 10, 2018 in Vietnam ⋅ 🌬 31 °C

    Beach und Kite Time! Noch so ein Reise-Novum. Also für Sue. Ich lege lediglich meinen ausgebleichten Körper ans Licht. Wir checken im Mui Ne Hills Backpackers - eine Art Ferien-Resort für junge und coole Leute wie uns - also Sue - mit diversen Pools, Mad Monkey Bars und allerlei lässigen Aktivitäten - in einen riesigen Deluxe-Tripple-Room mit Meer- und Poolblick ein. Super stylisch und super sauber. Preis pro Nacht: Vierzehn Stutz. Genau, eins-vier. Für beide. Ein dreifaches „Hiphip-Hura“ auf den Kommunismus. Und wo der Kommunist ist, ist auch der Russe nicht weit. Sues Kite-Instruktor ist auch Russe. Also die ganze Kite-Schule im „Swiss Village“(?!) ist russisch. Und auch sonst ist hier alles fest in russischer Hand. Alle Restaurants sind sowohl von aussen wie auch deren Menüs ins Russische übersetzt und in den Strassen hört man vorwiegend ... genau, Vietnamesisch. Nein, Russisch natürlich. Ich hab schon wieder Angst. Die haben doch bestimmt alle eine Ampulle Nowitschok in der Tasche. Oder im Kiefer. Just to clarify: I love Putin. Putin is great!

    Es braucht nicht lange und wir bitten an der Reception um eine Verlängerung unseres Aufenthalts. Die unerwartete russische Volldröhnung wird von Pool, Strand und Wetter locker kompensiert. Ausserdem werden Drinks hier neben Gläsern auch in sogenannten Buckets gereicht und zur Happy-Hour gibts für läppische fünf Stutz gleich zwei dieser Plastikkübel voller Vodka-Tonic. Synchron-Eimersaufen mit beautiful Sue. Genau mein Ding. Oder auch nicht. Zumindest ist Letzterer mein Gedanke, als ich ein paar heitere Sauf-Stunden später wie ein Pubertierender nach seiner ersten Überdosis Schnaps vor dem Schlafengehen in erniedrigender und für einen Atheisten äusserst ungewohnten Pose den Keramik-Gott von Laufen anbete. Pfui. Und das in meinem Alter. Aber zum Glück servieren die hier auch Nudelsuppe zum Frühstück. Das nächste Bier ist also nicht weit. Yay!

    Das Wichtigste zum Schluss. Down Under hat geantwortet und das erste Foto der offensichtlich leicht reizbaren Verkehrskamera geschickt. Ich bin total enttäuscht, denn man sieht keine Personen. Nichts. Nur ein hässliches weisses Auto. Also woher soll ich wissen, wer gefahren ist? Erinnerungen ausgeschlossen. Also in der Schweiz kämen die so nicht durch, aber für Australien reicht es wohl. Und da mein kleiner Bruder Dominik erst die Optik eines Suits-Anwaltes hat, nicht aber die Zulassung, werde ich aufgrund wachsender Armut ziemlich sicher keine juristischen Schritte einleiten. Da hat Australien also nochmals Glück gehabt. Und Domi, mach vorwärts!
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    Dominic Rode

    Uf die lohni mi au nachem studium ned ih, kuriosisti gsetz of de welt. Min persönliche favorit: Me dörf es Känguru ned dezue zwinge, meh als 6 bier z trinke. 👏😂

    12/18/18Reply
    Sue and Pasci

    Sicher?! 😳 denn hed sich de täschi strofbar gmacht! 😌🤷🏼‍♂️😂😂

    12/18/18Reply
     
  • Day60

    Vietnam - Busfahrt des Grauens

    November 25, 2019 in Vietnam ⋅ ☀️ 28 °C

    Xin chào zusammen,

    die gute Nachricht zuerst!
    Wir sind in Vietnam.

    Aber die Busfahrt war bis dato schon der absolute Horror😂 da die Situation einfach so konfus und skurril ist, bekommt ihr direkt das Video😂

    Aktuell befinden wir uns an der vietnamesischen Grenze. Wie es dazu kam erfahrt ihr hier:

    Busfahrt des Grauens - Teil 1 - da war die Welt noch in Ordnung
    https://youtu.be/rMwXguiNCaU

    Busfahrt des Grauens - Teil 2 - Zwischenstand Einreise geglückt ✔
    https://youtu.be/hruiVGmeU2A

    Viel Spaß und Daumen drücken nicht vergessen!
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    Norbert Hecker

    Viel Glück für den Rest der Busfahrt. 🙋‍♂️

    11/24/19Reply
    Janina Dülberg

    Ladies, 5:30 in Deutschland und dann kommt dieses Video 😂 Immerhin habt ihr es im Ganzen zur Grenze geschafft, drücke die Daumen für den Rest der Strecke. Das dürfte ja quasi Peanuts sein.

    11/24/19Reply
    Tanja Wurzer

    ...sehr spannend, ich hoffe, der Rest der Busfahrt wird besser. Simone, du wirst es schaffen.... Svenja, dein Humor ist spitze....

    11/25/19Reply
    4 more comments
     
  • Day28

    Hanoi

    November 24, 2019 in Vietnam ⋅ 🌙 24 °C

    Hanoi... Crazy,laut, dreckig! Aber was hab ich erwartet von einer asiatischen Großstadt? Nach Tokyo ist es aber doch ein echter Kulturschock. Mama am Flughafen finden: noch einfache Übung. Unser Flughafentransfer hat dann doch nicht so funktioniert, also ab in den Bus und mit Hilfe von maps.me zum Hotel. Geschafft! Es ist Samstag und rund um den Hoan-Kiem-See gibt es einen Night-market. Das haben wir gleich mal genutzt und uns schon mal mit Streetfood jeglicher Art versorgt 😋 Am nächsten Tag war dann große Sightseeing-Tour angesagt. Obwohl schon das Vorankommen an sich eine Herausforderung ist. Acht Millionen Einwohner und fünf Millionen Scooter!!!🛵 Die meiste Zeit haben wir damit verbracht den Rollern auszuweichen. Auch die Gehsteige sind nicht wirklich zum laufen da. Die werden eher als Restaurant, Kaffee oder Parkplatz verwendet. Trotz dem Chaos gibt es tolle Plätze zu besuchen. Schöne Tempel und Parks, da kann man sich dann etwas erholen. Außerdem musste natürlich das Mausoleum von Ho-Chi-Minh besichtigt werden. Hier erlebt man dann aber die streng kommunistische Seite Vietnams. Um auf das Gelände zu kommen wird man erst mal abgecheckt. Mein Feuerzeug darf jetzt in Vietnam bleiben... Und im Gelände darf man nicht mal Kaugummi kauen. Den balsamierten Führer konnten wir auch nicht sehen. Aber vielleicht haben wir kein Highlight verpasst 🤷🏻‍♀️ Abends hatten wir noch Karten für das Wasserpuppentheater, eine alte Tradition in Vietnam. Die Bühne ist ein Wasserbecken in dem mit Puppen Geschichten über Vietnam erzählt werden. Auf alle Fälle sehenswert! Der nächste Tag startete in einem schönen Kaffee mit Frühstück, meinem jetzt schon geliebten viatnamnesischen Eiskaffee und schönen Blick auf die St.Joseph’s Kathedrale. Im französischen Viertel fühlt man sich gar nicht mehr wie in Hanoi. Schöne Kolonialbauten, die Oper und (fast) leere, saubere Straßen. Von hier sind wir noch zum Literaturtempel gelaufen. Dieser wurde zu Ehren Konfuzius gebaut und war die erste Universität in Hanoi. Am Nachmittag sind wir in einer echten Ruheoase gelandet: das Café Nola mit seiner schönen Dachterrasse. Auf dem Weg zum Bahnhof, wo wir Tickets für den nächsten Tag kaufen wollten, sind wir auf einem Straßenmarkt gelandet: rechts und links Händler mit Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch. In der Mitte Rollerfahrer und irgendwo dazwischen wir 😳 Am Bahnhof ist noch die 1,7 km lange Long Bien Brücke, die wir zum Sonnenuntergang noch entlanglaufen sind. Wirklich schön! Jetzt brauchen wir eine kleine Pause bevor es wieder ins Getümmel geht und wir uns ein Restaurant suchen. Hanoi ist eine typische asiatische Großstadt. Wir haben aber auch richtig schöne Plätze gefunden. Trotzdem freu ich mich auf etwas Ruhe und weniger Menschen.... in der Halong-Bucht... wahrscheinlich fällt gerade irgendwo ein Asiate lachend vom Roller 🤭Read more

    Thomas Offhaus

    Viel Spaß in Vietnam und lasst euch nicht überfahren. Wie sagte unserer Guide so schön, nur keine hektischen Bewegungen, nur so überlebt man den Verkehr 😁

    11/25/19Reply
    Heike Zafuta

    Danke! Wir geben unser bestes 💪🏻

    11/25/19Reply
    Thomas Offhaus

    Aber der Kaffee is super lecker, oder?

    11/25/19Reply
    Heike Zafuta

    🤗🤗🤗 schon süchtig!! 😋

    11/25/19Reply
     
  • Day58

    Wow! Die Wolkenstraßen über Ha Giang

    November 22, 2019 in Vietnam ⋅ ☁️ 17 °C

    Nächster Punkt auf unserer Vietnam-Tour: der "Ha Giang Loop" ganz im Norden des Landes.

    Zugegeben, wir haben anfangs gehadert: Vor uns liegen die herausforderndsten Bergstraßen ganz Vietnams. Das Wetter ist als sehr wechselhaft angekündigt. Und wir mittendrin ohne Motorradführerschein. Wollen wir uns das wirklich antun? Wir wollen! Und diese Entscheidung erweist sich als goldrichtig.

    Wir lassen unsere schweren Rucksäcke in Ha Giang zurück, leihen ein Motorrad und starten auf eigene Faust eine 4 Tages Tour durch das Karsteingebirge hoch im Norden. Unseren fahrbaren Untersatz taufen wir symbolträchtig "Hannibal" (denn der schaffts über alle Berge).

    Mit Gas am Anschlag schlängeln wir uns auf schmalen Serpentinen das Hochgebirge hinauf. Dicke Busse und Laster rangeln in  Haarnadelkurven laut hupend mit uns um die Vorfahrt. 

    Landschaftlich präsentiert Vietnam hier oben eine Kulisse, die absolut atemberaubend ist. Es fällt unglaublich schwer, sich auf die Straße zu konzentrieren. Überall ragen kleine Berggipfel wie spitze Hütchen empor. Die Szenerie gleicht einer surrealen Märchenlandschaft, wie wir sie noch nie gesehen haben.

    Die chinesische Grenze ist oftmals nur ein Katzensprung entfernt. Hier und da kann man inoffiziell ein paar Schritte hinüber wagen. Sofern die Totenkopfmarker zuvor nicht abschrecken.

    Am dritten Tag umklammert aufkommender Nebel die Bergspitzen und hält sie fest im Griff. Wir düsen mit Hannibal schmale Bergstraßen direkt am felsigen Abhang entlang. Neben uns geht es hunderte Meter  steil nach unten. Das Panorama auf den schimmernden Fluss im Tal  ist fantastisch. Auch deswegen, weil es teilweise keine Straßenbegrenzungen gibt, die die Sicht versperren. Oh mein Gott, wo sind wir hier?

    Tags darauf stehen wir stolz oben auf den Gipfeln und schauen weit, weit ins Land auf die Serpentinen herab. Ein paar Stunden zuvor sind wir diese noch zwischen den terrassenartigen Reisfeldern steil bergauf gejagt. Flüsse und Witterung haben Teilen der Straße zugesetzt, sodass wir Hannibal oftmals zu abenteuerlichen Offroad Aktionen treiben.

    Letztlich führt er uns aber nach vier Tagen zuverlässig und vollgepumpt mit Adrenalin und Eindrücken zurück nach Ha Giang.

    Der "Ha Giang Loop" ist fordernd. Er ist nervenaufreibend. Aber vor allem ist er eins: unfassbar schön. Ein Muss bei einem Vietnambesuch.
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    Sarah Armer

    Das ist wahnsinnig schön! Ich freu mich schon, dass wir in ein paar Wochen auch dort sein können 🤩

    11/27/19Reply
    Chris Donner

    Ihr macht auch Vietnam? Wann geht es los? 😍

    11/27/19Reply
    Globigtrotters

    Wahnsinn, ihr Abenteurer! Da kann Indianer Jones einpacken 😎🤠

    11/27/19Reply
    3 more comments
     
  • Day66

    Ha Giang Loop - Zivilisation ade!

    December 1, 2019 in Vietnam ⋅ ☁️ 18 °C

    Xin Chao zusammen 🙏,

    nach dem wir das laute, dreckige und chaotische Hanoi nun endlich hinter uns gelassen haben, wurde es Zeit für mehr Ruhe und Natur.

    Also hieß es rein in die Bus und für 6 Stunden weiter rauf in den Norden von Vietnam.

    Soweit der Plan. Wir schlenderten also in ein Reisebüro und buchten ein Ticket für einen Bus um 9.30 inkl. Pick-up. Dachten wir!

    Am nächsten Morgen, wir schlummerten noch sanft in unseren Betten, läutete das Telefon in unserem Hotelzimmer. Am Ende der Leitung meldete sich der Rezeptionist mit der Info, dass der Pick-up nun da sei. In einem Anflug von Panik griff ich nach meiner Uhr und dachte wir hätten verschlafen. Aber es war 7 Uhr!!!! Wir hatten nicht verschlafen. Uns wurde einfach die falsche Zeit gesagt.

    Also hieß es fix raus aus dem Bett und zum Glück, packen die Moni und ich schon immer am Abend vor einer Weiterreise unseren Kram, damit es am Morgen der Abfahrt nicht so stressig ist😎.

    Um 7.15 standen wir samt Backpacks und geduscht in der Lobby und stiegen in den vermeintlichen Pickup. Wenn das keine Leistung ist, und das mit 2 Frauen, die sich ein Bad teilen! An der Stelle wäre ein respektvolles Nicken durchaus angebracht, liebe Leserinnen und Leser!😂

    Als wir den Bus erreichten, der uns dann nach Ha Giang fuhr, ereilte uns ein plötzliches Dejavu. Eine Art Trauma, das wieder erweckt wurde. Der Bus war nämlich genauso wie der in dem wir 24 Stunden verbrachten, eingepfercht mit Erdsäcken, wir erinnern uns!!😱
    Kurz überlegte ich, ob ich das ganze nicht wohl doch träume, und ich eigentlich noch im Bett liege, weil der Pickup ja erst um 9 Uhr ist.
    Aber nein. Die Realität kann manchmal durchaus grausam sein. Und so ging es dann mit einem Sleeper am helllichten Tag nach Ha Giang. Liegend quasi.
    Irgendwie wars dann aber auch total ok, stellt euch mal vor, irgendwelche Idioten hätten 60 Säcke Erde in den Bus geladen! Na, das wäre ja Horror gewesen!😂

    In Ha Giang angekommen stellten wir fest, dass unser Hotel nicht da ist wo maps.me es uns gesagt hat. Es hat ca 30 Min gedauert bis wir es dann fanden - dann waren wir erst mal happy, weil wir für 10 Euro die Nacht in the Middle of nowhere auch ein deutlich übleres Hotel hätten erwischen können. Das Hotel war sauber, orderlich und die Gastgeberin war unglaublich nett. Da dachten wir allerdings noch, Ha Giang, sei in the middle of nowhere. Das sollte sich bald ändern.😋

    Am nächsten Tag ging es dann in der Früh auf den Ha Giang Loop. Wir mieteten uns Motorroller und ab ging die Fahrt.🛵
    Wir passierten wunderschöne Landschaften. Reisterassen soweit das Auge reicht. Berge, Täler, Karstgebirge, Serpentinen rauf und runter. Ich persönliche hatte die romantische Vorstellung eines genau solchen Abenteuer während der Reise!😍 Bis dato schien alles perfekt.

    Der Loop umfasst knapp 400KM. Wir wollten die Strecke in 3 Tagen zurück legen. Da wir nicht wussten wie weit wir kommen, haben wir keine Übernachtung organisiert.
    Normalerweise in Asien kein Problem. Normalerweise!
    So erreichten wir unser spontanes Etappenziel Van Dong, an der Grenze zu China in der Dämmerung. Ein realitiv großes Dorf (vielleicht 500 Einwohner) mit einer recht umfangreichen Auswahl an Hotels. Wäre nicht das jährliche Dorffest gewesen, das so ziemlich jeder Nordvietnamese besuchte. Nach dem wir in allen ca. 15 Hotels/Hostels des Dorfes abgewiesen wurden, da kein Zimmer zu bekommen war, mussten wir auf die Variante Homestay zurück greifen.
    Für alle die sich nun fragen was das bedeutet: frau übernachtet bei einer vietnamesischen Familie im Haus und teilt sich dort ein Bad mit den Gastgebern. Für 4 Euro wars ok. Aber hoffentlich eine Erfahrung die wir nicht dauernd machen müssen. Dank Google Übersetzer war die Kommunikation sogar fast lückenlos.☺

    Am nächsten Tag erwachten wir äußerst früh und brachen auf zum dem nächsten Etappenziel.
    Diesmal mit einer geplanten Übernachtung.

    Wieder genossen wir die Natur und die Perspektive die einem so eine Motorradtour bietet. Es hat einfach nur Spaß gemacht! Irgendwann wurde die Straße relativ schlecht und es setze Regen ein.

    Bis dato kein Problem. Wir waren vorbereitet. Wir hatten warme Kleidung, Regenklamotten und guuuute Laune im Gepäck! Bis zu dem Augenblick, in dem mein Bike nur noch schwer zu navigieren war und direkt in dem Moment wusste ich schon, das der Reifen platt ist.

    So hielten wir an. Und diesmal wirklich in the middle of nowhere. Zum Glück hatten wir uns in ugly Hanoi eine SIM Karte gekauft. Also riefen wir den Motorradverleih an. Der Mensch am anderen Ende meldete sich und half uns in dem er uns einen Vietnamesen vermittelte, der uns weiterhelfen kann und siehe da, in innerhalb von einer Stunde war der Reifen gewechselt. Wir mussten nur, mit dem kaputten Reifen 2 KM ins nächste Dorf fahren.

    Es gibt schlimmeres!
    Ärgerlich war nur, dass dieser dämliche Drecksack mir 200 Euro Bargeld während der Reparatur entwendete und ich dies leider erst später merkte. Als ich zurückfuhr um das kleine Arschloch zur Rede zustellen, war von Englischkenntnissen keine Spur mehr was genau soll Frau auch tun? Handgreiflich werden? Hätten wir beide die Statur von Johannes und Franzi, würde der Typ bis zum Ende seines Lebens nur noch Suppe essen, aber irgendwie kannst du in der Situation nicht wirklich viel machen.😫

    Ganz ehrlich? Gerade kotzt Vietnam uns echt an.🤢🤮

    Egal. Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weiter gehts. 👸

    Und zwar genauso. Durch die Erfahrung des Vorhabens, waren wir heute so schlau eine Unterkunft vor zu buchen.

    Als wir ankamen freuten wir uns über unser 8 Euro Domiziel! Leute, es gibt einfach nichts anderes! Nach dem Tag heute, hätte ich sogar 50 Euro für ein Zimmer in die Hand genommen, aber es gibt nur Dörfer und extrem wenig Zivilisation. Die meisten Menschen haben keinen Zugang zu fließend Wasser oder Strom.
    Das Zimmer ist sauber, die Dusche heiß. Und mit heiß meine ich heiß. Frau hat die Wahl sich entweder den Arsch (Entschuldigung!) abzufrieren oder sich diesen zu verbrennen. Aber so schlimm ist es dann gar nicht, weil das Wasser in einem so kleinen Strahl ohne Druck kommt, dass ich mich wahrscheinlich besser geduscht bekomme, wenn Simone mich 15 Min lang anspuckt 😂

    Wir haben festgestellt, dass die Verbrennenvariante übrigens die bessere ist, da in unserem Zimmer die Heizung ausgefallen ist. Was ja nicht weiter schlimm ist. Es sind ja nur 5 Grad draußen und wir waren ja nur den ganzen Tag Mopedfahren. 50% im Regen😡

    Alles in allem können wir gerade nur sagen, uns gehts gut, aber wenn Vietnam nicht bald mal einen Zahn zulegt, dann wird das nichts mehr mit uns!

    Genießt einen ersten Advent in wohliger Wärme und denkt an uns.
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    Brigitte Weinmann

    Euch auch einen schönen 1. Advent 🎄

    12/1/19Reply
    1world2outdoorgirls

    Danke, kann ja nur noch aufwärts gehen!

    12/1/19Reply
    maria strasser

    hallo ihr zwei......da habt ihr ja unangenehme sachen erlebt; das ist lebenserfahrung, die nicht so schnell vergessen wird! die 200 euro tun weh.....aber wieviel ist das im leben, hauptsache euch ist nichts passiert und ihr seid wohlauf......grüsse euch ganz herzlich und passt auf.....maria

    12/1/19Reply
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  • Day28

    Hoi An

    November 29, 2019 in Vietnam ⋅ 🌧 26 °C

    Nach Motorrad-, Zug- und Busfahrt komme ich in Hoi An im Hostel an.

    Schnell findet sich eine nette Crew für den Abend in der Laternenstadt. Die Tage im Hoi An Love.Ly Hostel sind großartig. Ich verbringe die meiste Zeit mit Erika und Stephen, es gibt ein Family Dinner und abends werden immer Karten gespielt. Wir machen eine Fahrrad Tour und heuern ein Boot an. Wechselhaft und stürmisch ist das Wetter, aber wir haben trotzdem Spaß! Besonders schön war der Ausflug zur Cam Kim Island, wo eine Menge aus Holz in Handarbeit hergestellt wird und weniger Touristen unterwegs sind.
    Hoi An selbst kriegt mich nicht, alles ist voll, jeder will mir was verkaufen, es ist stressig und eine Happy Hour jagt die nächste. Wahrscheinlich warst du mal wunderschön, als es noch wenige wussten...

    Ps: Das beste berühmte Banh Mi gibt es definitiv bei Queen Banh Mi!
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    Hanna Mitzlaff

    Mimi, du bist so was von klasse!!! Ganz liebe Grüße Thomas

    12/2/19Reply
    Hanna Mitzlaff

    2013 war dort auch schon einiges los, aber wohl nicht so viel wie jetzt. Das Meer in der Nähe war besonders schön damals...nette Hütten auf dem Weg dort hin...und der Markt war auch wunderbar...Küsschen von Deiner alten Mum

    12/2/19Reply

    Hey mim,

    12/4/19Reply
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  • Day69

    Cat Ba - Paradies mit Ausblick

    December 4, 2019 in Vietnam ⋅ ☀️ 21 °C

    Xin Chao zusammen🙏,

    gestern ging unsere Zeit in Ha Giang zu Ende. Als wir in Ha Giang City angekommen sind, eine schöne heiße Dusche hatten und in einem sauberen Zimmer übernachtet haben, haben wir mit der Ha Giang Region unseren Frieden gemacht. 😍
    Wir waren noch auf einem Aussichtspunkt und haben für uns festgestellt, dass die Zeit auf dem Loop uns trotz aller Entbehrungen und Zwischenfälle sehr viel Spaß gemacht hat und das wir eine Zeit erlebt haben, die wir defintiv nie wieder vergessen werden. 😂

    ❤An dieser Stelle muss ich mal ein Loblied auf meine Frau singen. So Monkmäßig unsere Miss Beautiful ja auch manchmal ist, wenn sie mit ihrem Desinfektionspray anfängt um sich zu sprühen und letztens sogar tatsächlich anfing meine Hand(!) anzusprühen, so hart im Nehmen ist ja dann und überrascht mich immer wieder aufs Neue. 😍 Speziell auf dem Loop wurde uns einiges abverlangt, sei es die körperliche Anstrengung, die Kälte, die Alles durchdringende Kälte, die teils hygienetechnisch katastrophalen Umstände unserer Unterkünfte, welche das Schlafen in Klamotten erforderlich machten (auch wegen der Kälte!), die 3 Tage ohne Duschen und der Reifepanne inklusive Diebstahl, hat meine Moni zwar zwischendurch ein wenig die Nerven verloren, aber sich immer tapfer durchgebissen! Aufgeben ist nie eine Option und selbst in voller Montur in einem grässlichen Zimmer mitten in der Pampa zu hocken hat uns am Ende sogar Spaß gemacht.😂 Weil wir es einfach immer lustig zusammen haben.
    ❤Danke, dass du der Mensch bist, der du bist, Süße. Und danke, dass du das alles mitmachst, auch wenn es bedeutet, dass du öfters an deine Grenzen stößt. ❤
    Aber ich darf euch verraten: die Grenze ist schon sehr viel weiter entfernt als noch vor 6 Wochen.💪
    Oder hätte wer hätte ihr zugetraut im Haus einer vietnamesischen Familie zu übernachten und sich dort mit fremden Menschen ein Bad zu teilen und in deren Kinderzimmer zu schlafen?🤩
    Total coole Travellerin die ich mir da angelacht habe!😎

    Jetzt habt ihr ja wahrscheinlich kein Bock hier ewiglang meine Schmuse-Lobes-Hymne zu lesen und zu viel Lob tut der Moni ja aucht nicht gut,🤣😘 also erzähle ich euch was über Cat Ba.
    Trotzdem muss ja mal gesagt sein: Lob wem, dem Lob gebührt!😘

    Nach einer 10 Stunden Nachtbusfahrt (ja wir haben es wieder getan! 🤣 Und nein, es gab unglaublicherweise dieses Mal keinerlei Zwischenfälle oder Katastrophen!) sind wir in den frühen Morgenstunden auf Cat Ba angekommen und wir freuen uns tierisch.

    Der erste Eindruck ist super positiv. Die Insel ist recht ruhig, unsere Bleibe ist extrem sauber und hat einen Ausblick über die Bucht, der richtig mega ist.

    Morgen gehts dann in die Lan Ha Bay auf Erkundungstour und zum Kayakfahren.🚣‍♀️

    Zur Info: die Lan Ha Bay ist die kleine Schwester der berühmten Halong Bucht und liegt direkt neben der UNESCO Bucht. Aber das Archipel ist durch einen Nationalpark geschützt und dadurch wesentlich sauberer und nicht so überlaufen. Die UNESCO hat versucht den Nationalpark ebenfalls zum Weltkulturerbe zu erklären, was die vietnamesische Regierung, aber glücklicherweise abgelehnt hat um das Öklsystem nicht zu zerstören. Wir haben mittlerweile recht viel negatives über Halong gehört (tonnenweise Müll im Wasser, Menschenmassen überall!), dass wir zunächst Lan Ha bereisen werden. Ob wir dann auch noch die Halong Bay selbst besuchen ergibt sich noch. Wir gehen aber eher davon aus, dass wir es bei Lan Ha belassen, warum eine Bucht besuchen die nebenan liegt, nur weil die UNESCO sich hierrumtreibt und mal wieder den Massentourismus befeuert ohne einen Gedanken an Nachhaltigkeit zu verschwenden? Der Sinn erschließt sich uns bis dato noch nicht.

    Wir sind also sehr gespannt und freuen uns schon sehr auf Morgen! Die Wettervorhersage ist top, also kann ja nichts mehr schief gehen 🏝
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    Daniela Kruse

    Ihr seid meine Heldinnen. Beide.😗

    12/4/19Reply
    1world2outdoorgirls

    Danke 😍😍

    12/4/19Reply
    Elfi Markt

    Gegensätze ziehen sich an 😄Svenja, deine Berichte sind ein Hammer und Simone ist auch ein Hammer 😄 passt auf euch auf und viel Spaß , glg aus Lienz 🥂🍰

    12/4/19Reply
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  • Day72

    Lan Ha - kleine Schwester Halongs

    December 7, 2019 in Vietnam ⋅ ☀️ 20 °C

    Xin Chao zusammen🙏,

    wie im letzten Bericht schon erwähnt haben wir uns entschieden die Halong Bucht nicht zu besuchen und stattdessen die Schwesterbucht Lan Ha zu erkunden.

    Das, liebe Leute, war eine hervorragende Entscheidung! Donnerstag morgen ging es mit dem Boot zu einem Kayakspot, wo wir mit dem Guide und einem anderen Menschen Kayak fahren waren. Wir sind 3 Stunden auf dem Wasser gewesen (mit einer kurzen Ausnahme als wir schwimmen waren und beim anschließenden Versuch ins Kayak zu kommen mit dem ganzen Kahn umgekippt sind! 🤣 War lustig, hat mich leider meine Sonnenbrille mit Sehstärke gekostet, aber was solls! Ich kauf mir von den 200 Euro die mir geklaut wurden einfach eine Neue😎🤣)
    Außer einheimischen Fischern haben wir keine Menschenseele gesehen, herrlich.
    Humor hat wer übrigens trotzdem lacht, das nur so am Rande. Ich bin sowohl über den Diebstahl als auch die Sonnenbrille hinweg! 😋 Meistens zumindest!!🤣

    Es war einfach nur traumhaft schön🏝

    Das Wetter war ebenfalls auf unserer Seite und wir haben einen Megatag im Paradies erlebt.

    An Tag 2 unserer Cat Ba Zeit wollten wir mit einem Roller die Insel erkunden. Nach dem wir uns aufgemacht haben und die Küste entlang gefahren sind haben wir einen netten Strand entdeckt, an dem wir etwas Zeit verbracht haben.
    Die restlichen Strände waren leider total überlaufen. Entweder von Menschen oder Müll. Das Müllproblem haben wir in Vietnam bis dato am häufigsten wahrgenommen. Weder Thailand noch Laos haben wir als DERMAßEN zugemüllt erlebt wie Vietnam. 🤢 Nicht das Laos und Thailand nicht auch teilweise zugemüllt sind! Aber Vietnam erscheint uns bis dato sehr extrem! Traurig, dass die Menschen nicht wirklich schlauer werden was dieses Problem angeht. 🤨Und damit meinen wir keineswegs ausschließlich Einheimische. In den Touriburgen (z. B an den Hauptstränden!) sind wohl nicht die Einwohner die Schweine! 🐷 Sorry, aber anders kann man die Menschen die sich durch Inkompetenz ihren Dreck wegzuräumen auszeichnen wohl kaum nennen! 🤬 Da erreicht der eine oder andere scheinbar sehr schnell die Grenze seines Intellekts.🤔

    Am dritten Cat Ba Tag feierten wir meinen Geburtstag. 🥂 Der Tag war der Hammer.
    Wir starteten den Tag mit einer Wanderung im Nationalpark von Cat Ba. Nach einem 40 Min Aufstieg erreichten wir den Point of View mit einer 360 Grad Ansicht. ⛰ Es war schön, sehr grün, sehr hoch. Top, aber für meine Höhenangst sind derartige Aktivitäten ja immer nur bedingt super! Und meine Konfrontationsstrategie, die da lautet sich oft Höhe auszusetzen um die Angst zu besiegen, trägt auch nach Ziplining, diversen Point of View, Empire State Buildings etc keine Früchte!
    Aber egal! Ich will mich nicht einschränken lassen, nur weil ich mich nicht wohl fühle und weil der Abstieg in meinem Fall länger dauert als der Aufstieg😂 Höhenangst ich lach dir ins Gesicht! Also manchmal! Ein bisschen!😂

    Anschließend ging es an den Strand. Es sollte 36 Jahre dauern bis ich zum ersten Mal an meinem Geburtstag kurze Hosen und Short tragen durfte und dann auch noch am Strand war. Es war einfach der Hammer😍 vom Beach aus wollten wir noch einen Point of View erleben, der uns die Inselwelt von oben zeigt. Auch hier hat es uns mega gut gefallen. Simone war ein wenig angespannt, da uns andere Traveller berichteten, dass eine Kobra in unmittelbarer Nähe gesehen worden sei... was meiner Meinung nach in der Touristensprache auch heißen kann: Achtung, großer Regenwurm voraus! Während meine Frau also in "Storch-im-Salat- Schritten" durch die Botanik stapfte, genoss ich atemberaubende Aussicht🤣 Einfach herrlich😂 Also die Natur auch😂

    Nach der Nicht-Begegnung mit der monströseten Kobra die die Menschheit niemals sah, wurde es Zeit für einen Sundowner und einen herrlichen Sonnenuntergang. 🌅

    Geilster Birthday! Danke an alle, die an mich gedacht haben!😘

    Fazit zu Cat Ba: geile Zeit, aber nach 4 tollen Tagen wird es nun Zeit weiter zu ziehen! 🙌
    Read more

    Anja Ebner

    da genießts mal wer 😎

    12/7/19Reply
    Anja Ebner

    so schön

    12/7/19Reply
    Tanja Wurzer

    Liebe Svenja, nachträglich noch alles Gute zum Geburtstag...die Bilder sind herrlich... W E I T E R m a C H E n!!!!

    12/7/19Reply
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  • Day75

    Ninh Binh - über den Dächern von Tam Coc

    December 10, 2019 in Vietnam ⋅ ☀️ 21 °C

    Xin Chao zusammen 🙏,

    heute bekommt ihr einen Bericht über unsere Zeit in der Provinz Ninh Binh zu lesen.
    Um genau zu sein, haben wir unser Lager in dem süßen Dörfchen Tam Coc aufgeschlagen, umgeben von einer Karstlandschaft die nur von Reisfelder unterbrochen wird. 🏞
    Tam Coc ist eine 5 stündige Busfahrt südlich von Cat Ba entfernt. Also alles ganz easy und 5 Stunden sitzen die Moni und ich mittlerweile auf einer Pobacke ab😇

    Am 1. Tag vor Ort haben wir uns Fahrräder geliehen und die Gegend erkundet.
    Nun sind vietnamesische Räder, mit 2 Euro sehr günstig, allerdings sind sie diese 2 Euro eigentlich auch nicht wirklich wert. 🤣 So viel schon mal dazu.
    Bevor es allerdings los ging, nahmen wir erst einmal ein Frühstück zu uns. Wir wohnten hier nämlich in einem ganz schnuckeligen Gästehaus, da inkl. Frühstück 5 Euro pro Person pro Nacht kostet. Und es war super. 😍 Das Haus wird von einer gefühlt 100 Jährigen Oma bewirtschaftet die außer "hello" und "thank you" keine Silbe englisch spricht. 🤗 Aber dank Google Übersetzer kamen wir ganz gut klar.
    Die Köchin war noch nicht im Hause als es uns nach Frühstück gelüstete (9 Uhr !) und so haben wir mir bei der vietnamesischen Paula unser Frühstück bestellt.
    Ein Fest sag ich euch🤣 Oma machte sich auf in die Küche und um uns die Zeit des Wartens bis die Köchin, denn eintreffen würde, zu überbrücken brachte sie uns 2 Mandarinen und Tee.
    Die Mandarinen waren leider echt nicht lecker und so legten wir diese erst einmal beiseite.
    Nach 10 Min kam dann die Köchin dazu und zauberte uns das beste Frühstück das wir in Vietnam bisher hatten. 😎 Nach dem wir unser Festmahl beendeten war Oma ganz irritiert, dass wir die Mandarinen gar nicht gegessen haben.
    Trotz Übersetzungsprogramm war keine Einsicht vorhanden, dass wir satt sind. 😂 So schlüpfte sie wieder in die Küche und stand wenige Sekunden später mit 2 Plastikbeuteln zum Mitnehmen vor uns😂 Böse Zungen würden jetzt sagen mit 2 Müllbeuteln, weil die Dinger wirklich ekelhaft waren. 🤨
    Moni machte sich anschließend noch einmal auf ins Zimmer. Als Oma dann fragte wo sie denn hingehe, gab ich den Hinweis, dass wir noch mal kurz auf die Toilette wollen, bevor wir mit dem Rad aufbrechen werden.
    Ratet wer Omas Toilette benutzen musste?!😂 Ich bin ja vor lauter Höflichkeit einfach manchmal ein Opfertyp, aber Omas Klo inkl. einer Kleiderstange, wo ihre BHs hingen, war dann fast zuviel für meine schwachen Nerven😂 Ich bin vor Lachen fast umgefallen in dem Raum und die Oma hat sich bestimmt gefragt, warum das Weißbrot sich auf einer Toilette kaputt lacht🤣 Kultureller Austausch kann so herrlich sein😎
    Nun dachten wir also, wir würden nun endlich aufbrechen. Immerhin hatten wir nun Fahrräder, leere Blasen und Mandarinen für den Weg.
    Wir dachten wir haben Alles. Aber in Vietnam scheint nun mal sehr viel die Sonne und Vietnamesen tragen nun einmal diese bekannten spitzen Hüte.
    Und Vietnam-Paula war der Ansicht, dass wir dringend auch diese Dinger aufsetzen müssen.😂
    Leider trug ich eine Jacke mit Kapuze was dazu führte, dass ich diesen durchgeknallten Hut mehr im Gesicht als auf dem Kopf hatte und quasi blind mit dem Radel durch die Gasse donnerte.
    Bis zur nächsten Ecke, wo die Oma uns nicht mehr sehen konnte. 😂 Ab da ging es ohne Kopfschmuck weiter.

    Als erstes ging es zu einer Pagode, deren Gebetsschrein in einer Höhle liegt. Sehr cool.

    Von dort aus ging es mit dem Rad durch Reisfelder zu einem View Point.
    Um den Point zu erreichen, war es nötig 500 Stufen hochzusteigen. Dazu mussten wir noch zum Eingang des Parks gelangen.🙂

    An sich kein Problem. Vietnamesen sind manchmal sehr geschäftstüchtig und versuchen aus jeden Mist Geld zu machen. Und so befinden sich auf dem Weg zum Eingang des Point of View Geländes unzählige Anbieter von Parkplätzen für Fahrräder. Ja ihr lest richtig, Parkplätze für Fahrräder!
    Der Eingang war noch ca 250m entfernt, als uns eine unfreundlich dreinblickende Frau den Weg verstellte und uns erklärte, dass wir bei ihr parken MÜSSEN, gegen Gebühren versteht sich. Es folgte ein kurzer Dialog, dann ein kurzes Gebrüll und eine halsbrecherische Flucht, die meine Frau mit den Worten:" Geh, schleich dich" einleitete. Wir traten also in die Pedale was dazu führte, dass die böse Parkwächterin sich mit einem Hechtsprung aus dem Fahrtweg meiner temperamentvollen Österreicherin retten musste😂
    Schön wenn das Gute über das Böse gewinnt😋
    Möge die Macht weiter mit uns sein 😂 Entschuldigung, aber 50 Cent für das Abstellen eines Fahrrads!!! Wenns am Eingang 10 Cent kostet🤔 Wucher sage ich! Majestätsbeleidigung!

    Ach ja, die Aussicht war übrigens auch cool🤣

    Am 2. Tag ging es mal wieder mit einem Motorroller zum Nationalpark.
    Nach ca 5Km und gefühlten 10.000 Schlaglöchern kamen wir endlich an und starteten eine 2 stündige Wanderung inkl. einer Höhlentour.

    Ziel war es einen 1000 Jahre alten Baum zu sehen.

    Nach etwa 90 Min ereilte uns ein menschliches Bedürfnis und da es um uns nur Wildnis gab, wurde wild-pippi gemacht.

    Ratet wer ohne es zu wissen den 1000 Jahre alten Baum angepinkelt hat? Jepp, wir! Und ich wette, dass der bis dato recht verkrüppelte Baumstumpf, der hier, warum auch immer, total gefeiert wird bald zu neuer Pracht erblühen wird und er wahrscheinlich auch noch Früchte tragen wird. 😂

    Fazit: Ninh Binh war super auch, wenn die Reisfelder um diese Jahreszeit nicht grün sind, sondern unter Wasser stehen. Was aber auch seinen eigenen Charme hat 😍

    Ach ja, bleibt noch zu erwähnen, dass die vietnamesische Oma bei der wir im Gästehaus wohnen auch Mopeds verleiht. 👵
    Als das Moped bereit war, konnte meine Monk-Ehefrau leider nicht die Finger von den Servietten auf dem Frühstücksstisch lassen, mit denen sie den Sitz des Gefährts reinigte. Eigentlich ok, die Folge war jedoch, dass die Tam-Coc-Paula ebenfalls ihren inneren Monk entfesselte, in die Küche hechtete und mit einem Handtuch zurück kam mit dem sie ca 5 Min versuchte, das Moped (Tachostand 37.892 KM) auf Hochglanz zu polieren! 🛵
    Zwei Dinge seien dazu gesagt: Hätten wir sie nicht irgendwann abgehalten, würde sie den Roller wahrscheinlich immer noch putzen und bei den angezeigten 37.892 KM auf der Tachoanzeige handelte es sich um einen Trugschluss. Nach kurzer Fahrzeit stellte sich heraus: der Tacho und keinerlei Anzeigen auf dem Ding funktionierten.
    Sprich: es kann sein, dass das Teil bereits 100.000 KM gefahren wurde! 🤦‍♀️🤣 So sah es zumindest aus 😎
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    Bettina Schneider

    😂😂 yep... schaut echt mega aus , Svenja 😝😝

    12/10/19Reply
    Brigitte Weinmann

    Ja super stylisch 🤣🤣

    12/10/19Reply
    Carmen Told

    Wie immer lustig zu lesen!😅😁

    12/10/19Reply
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  • Day78

    Hue - Zwischenstopp mit Gesangseinlage

    December 13, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Xin Chao zusammen🙏,

    nach dem wir mal wieder eine dieser Nachtbusfahrten überstanden haben (es gibt oft keine andere Möglichkeit, glaubt uns, sonst würden wir diese wählen🤣) sind wir für einen Tag in Hue gestrandet.

    Da die Busfahrt mal wieder aus der Episode "forget it" stammte, waren wir entsprechend paniert, als wir endlich nach 10 Stunden (für 570 KM!) Busfahrt, unzähliger Passivzigaretten, die der unfreundliche Drecksack von Busfahrer die ganze Nacht rauchte, in Hue ankamen. 🤢

    Unsere Sightseeing-to-do-Liste sah zum Glück auch nur ein Ziel vor: Das Kaisergrab des Khai Dinh. 📃

    Wir hockten bei einem Mittagessen in einem super netten Eckrestaurant als plötzlich ein Motorradfahrer neben uns hielt und vor Entzücken über mein Tattoo fast überschnappte.
    Der freundliche Opa kam mit uns ins Gespräch und erklärte uns, dass er (Hung) und sein Freund Mr. Tien mehrtägige Motorradtouren anbietet.
    Wir erhielten Notizbücher die Einträge enthielten von deutschsprachigen Menschen die hier ihre positiven Erfahrungen schilderten.
    Irgendwann sagte er seine Touren seien "saugeil" und ob wir nicht Lust dazu hätten.
    An sich richtig cool, für low-budget-Reisende aber einfach nicht das Richtige.
    Wir einigten uns auf einen Preis und Deal der für alle passte. Die beiden Jungs fuhren uns zum Kaisergrab, was wirklich cool war. Wir saßen auf äußerst bequemen Rücksitzen zweier Honda-Chopper und düsten durch den dichten Verkehr Hues.🚥

    Das Grab selbst war super sehenswert und eine tolle Erfahrung. Es handelt sich hierbei um ein extrem filigran und aufwendig gestaltetes Grab, konstruiert zum Beginn des 20. Jahrhunderts.

    Nach unserem kulturellen Highlight ging es mit den Bikes wieder zurück zu der Bar in der die Jungs uns aufgegabelt haben.🛵

    Wir gönnten uns ein ausnahmsweise-unter-der-Woche-Bierchen und lauschten andächtig der im Hintergrund plätschernden Weihnachtsmusik, als plötzlich "Feliz Navidad" ertönte und meine Frau vollhals (wir alle wissen, dass mit Simone Stimme Wände eingerissen werden können) den Refrain intonierte.🤣 Vom Schock noch ganz benebelt realisierte ich, dass die wenigen anwesenden Vietnamesen ihre helle Freude hatten und mit Tanz und Applaus fröhlich einstimmten und wir tatsächlich gemeinsam "Feliz Navidad" in einer Eckkneipe in Hue sangen. Mit den dort arbeitenden Vietnamesen😂 Wäre ich nicht dabei gewesen, würde ich es nicht glauben.
    Deshalb hab ich euch ein Video gemacht😂

    https://youtu.be/O-5lZsv-1l8

    Ansonsten bleibt noch zu sagen, Hue, es war nett mit dir, aber da wir beide mehr Bock auf Hoi An haben, geht es heute weiter 🚌

    Seid gespannt, denn die Fahrt nach Hoi An dauert 5 Stunden. Und dabei ist Hoi An nur 146 KM entfernt🤣
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    Julia Daniel

    ich hab da Video zusammen mit dem Mumpf abgesehen ... ihr hattet seinen Blick sehen sollen 🤣🤣🤣

    12/13/19Reply
    1world2outdoorgirls

    😂😂cooool!!

    12/13/19Reply
    Daniela Kruse

    Ihr rockt sie aaaallle!👌🤣

    12/13/19Reply
    11 more comments
     

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