„Alles, was nicht verschenkt wird, ist verloren.“ ❤️
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  • Day84

    Tuktuk, Elefante u die voui Verantwortig

    November 24, 2018 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 26 °C

    Aus d Träne vo Indie bezeichnet me Sri Lanka ufgrund vor geographische Laag u dr Form vo däm wundervoue Bitz Land wo usem Ocean ragt. U itz wo mr Sri Lanka wieder müesse verlah, passt das ganz guet. Mir si es bitzeli truurig. Mir si nach soumässig intensivem Reise wortwörtlech riif gsi für d Insle. Me cha säge, fasch e chli uf Sri Lanka gflohe. D Sehnsucht nach heissä Täg, chüele Drinks u Strandläbe het üs dahärezoge u Sri Lanka isch üs nüt schuudig bliibe. Nach eire Wuche Luxusbüngu bi Supun u Mel in Hikkaduwa isch üs de aber doch e chli längwilig worde u mir hei beschlosse dr Küschte na nach Tangalle ds tukkere. Ja no nie het das Wort tukkere besser passt, me chönnt fasch meine das Wort chömi vo däm drüredrige Gfährt. 500km dür Srl Lanka, mau dr Küschte na mau dür Teeplantage u Tschungu. Mit Sack u Pack es eigets TukTuk z belade u nach Luscht u Lune losfahre, ahaute u abzweige pässlet üs äbe schono so..es Freiheitsgfüu fasch so wie i aute Zite mit em Volvo!
    Üse Volvo hät äuä ou dr Elefante-Agriff im Yala-Nationaupark besser usghaute aus dr chlapperig Jeep wo mir uf dr Strass in Thissamaharama aghüret hei. Uurplötzlech usem dichte Tschungu isch är uftoucht u schnuerstracks uf üse Jeep losgstürmt. Üsi zwe Laueri exgusee Parkguides hei no versuecht dr Rückwärtsgang iidslege aber da het das schöne Tier bereits dr Rüssu entschlosse aber zärtlech über Valentinas Schoos gleit gha..Give him all he wants..hei d Guides usem wohubemerkt verschlossne Füererkabineli gschroue wärend däm der Elefant ziiugrichtet si Rüssu zum zwöite mau uf die offni Ladeflächi schwingt u mi u d Valentina abschnüfflet. Är het sich de zum Glück mit Valentinas Znüniseckli ds friede gäh u isch drvo trottet. Das isch üs veiechli unger d Hut..Mir si du mit em Tuktuk nid dä Wäg nach Ella gfahre wo düre Nationalpark gfühert hätt.
    Ds Ella paar wundervoui Täg Bärgland, mystichi Ussichte u Backpackerbeizli…wunderbar. Aber üs hets schnäu wieder ads Meer zoge u so hei mir üs nomau e Wuche fix ar Küschte niederglah. Mirissa / Welligama imne MiniHotel mit Chuchizuegang. Dr Host Vajira het üs nid nume exotischi Frücht nöcher bracht sondern üs ou mit ayurvedischer Massage u Joga Üebige beglückt. Welligama bietet nid wahnsinnig viu ussert perfekti Wäue zum lehre Surfe..u nachdäm mir üs d Basics vomne coole SriLankiSurfBoy (glischeetröi sis schwarze, gwäute Haar blondiert) hei la zeige, hei mir üs Haus über Chopf säuber id Wäue gstürzt. U ja me verliebt sich wahnsinnig ids Gfüu ufere Wäue ds rite u sich a Strand lads tribe..es Brätt e Wäue u chli Säubschtvertroue..meh bruchts nid..Wellen dieser Welt ihr habt zwei nöie Reiter.
    Im Verglich zu Indie isch Sri Lanka ungloublech easy u bi soviu umelige, sünnele u chille hei mir üs plötzlech unnütz, fuu u unusgfüut gfüuht Das so vor sich häre tümple macht trääg u längwilet eim mängisch chli. Es isch gar nid so eifach über langi Zit sich 24h e befridigende Tagesinhaut ds gä..u nei me cha nid dr Chef oder die mühesame Jugis oder dä duurend Autagsstress d Schuld gä we me unzfriide isch..Voui Freiheit heisst voui Verantwortig..was fürne wunderbare huere Schissdräck das mängisch isch!
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    Patrizia Kaufmann

    Merci chrigu! Schön, euch z‘läse💞

    11/24/18Reply

    Hoi Chrigel i gspüre di grad. So umeliege isch no nie dini sterchi gsy gäu! Äbe haut one Useforderig….Aber so sörfä … lieber dir aus i!!

    12/8/18Reply
     
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  • Day73

    The last one (for now)

    November 13, 2018 in Sri Lanka ⋅ 🌙 26 °C

    Es kommt die Zeit, da merkst du endlich, dass es um niemand anderen, als um dich geht. Es kommt der Moment, in dem Facebook und Instagram nicht mehr mehr als eine Belastung sind. Es kommt der Augenblick, in dem du endlich merkst, worum es wirklich geht: Es geht um UNS.

    Und so gerne wir euch auch alle auf dem Laufenden gehalten, mit Fotos und Zeilen erfreut haben, so realisieren wir nun doch: Es ist Zeit, AufWIEDERsehen zu sagen.

    Nun bricht eine Zeit an, in der es wirklich nur um uns geht. Um unsere Reise, unseren Weg, unsere Erfahrung, unser Weiter- und Ankommen. Und dabei braucht es niemanden von aussen, so gerne wir euch auch haben. Es braucht UNS und nichts sonst.

    Vielleicht lesen wir uns hier bald wieder, vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall brechen wir nun erneut auf; in UNSERE ureigene Reise!
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    Ihr Lieben

    11/16/18Reply

    Ihr Lieben

    11/16/18Reply

    Okay, aller guten Dinge sind drei... Ihr Lieben! Ich habe euren Blog sehr gerne mitverfolgt und eure Reise ein wenig in Gedanken miterlebt und mitgefühlt. Ich kann euren Entscheid sehr gut verstehen und wünsche euch eine wunderbare Zeit - zu zweit. Herzlich, Irina

    11/16/18Reply
     
  • Day62

    Lanka - holidays from holidays!

    November 2, 2018 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 30 °C

    „Wow, wie entspannend!“
    Das ist wohl die einfachste und zutreffendste Aussage, wenn du von Indien auf diese Insel kommst...Lanka ist weniger chaotisch, weniger dreckig, weniger arm und vor allem weniger anstrengend und überfordernd als incredible India.
    In Indien reist und verarbeitest du, in Lanka erholst und regenerierst du dich.
    Ob wir das nach unseren ersten zwei Reisemonaten durch Rajasthan und Nordindien nötig hatten?! Ja, und wie!

    Nach zwei Tagen in Colombo, die wir mit der Suche nach einem Lanka-Reiseführer und einer neuen SIM-Karte verbracht haben, mit selber kochen in unserer Unterkunft und einem richtigen Prosecco auf der Dachterrasse ging es für eine Woche nach Hikkaduwa, einem kleinen Strandort im Südwesten.
    Die Zugfahrt zweiter Klasse dorthin war - what a real surprise! - viel schlechter als unsere Zugreisen in Indien... der Zug war komplett überfüllt und so verbrachten wir die zwei Stunden eingepfercht zwischen anderen Touristen und Locals, halb auf dem Trittbrett, halb im Durchgang zweier Zugwaggons. Und doch war es wunderbar; die Schienen führen den Zug stetig nah der Küste entlang, vorbei an kleinen und grösseren Ortschaften und so hast du sightseeing und Platzangst in einem!
    In Hikkaduwa angekommen fanden wir einen Tuktuk-Fahrer, der uns drei Wünsche auf einmal erfüllt hat:
    1. Er hat uns zu einem Grocerystore gefahren, in dem wir uns mit Papes und Filtern eindecken konnten (-beides kennen sie in Colombo nicht und ohne diese Utensilien bringen dir fünf Tabaks aus dem dutyfree herzlich wenig)!
    2. Er hat uns zu seinem Haus gebracht, wo wir gleich einen Roller für die ganze Woche buchen konnten (und das für faire 6000 Rupien, also 36 Franken)!
    3. Er fuhr danach unser Gepäck in unsere Unterkunft (und wir fuhren auf unserem Roller hinter ihm her)!

    Wir geben es (ungern) zu, aber in Hikkaduwa haben wir uns eine Unterkunft über unserem Budget geleistet...aber als wir im Himalaya so gefroren haben, waren wir uns einig, dass das sein darf und muss. Und so haben wir eine Woche in unserer Cabana inklusive privatem Plungepool in einem tropischen Garten verbracht, natürlich mit allem Sinnvollen, was so dazu gehört: Morgenyoga auf der Terrasse, leckeres Sri Lankanisches Frühstück, Ausflüge zum Strand um in den Wellen zu spielen, Lassis zu schlürfen und riesige Meeresschildkröten zu bestaunen, gefüllten Rotis in allen Varianten zum Znacht und etlichen leckeren, selbstgemixten Drinks.
    Wie gross die Müdigkeit war, das merkten wir erst dort in unserem kleinen Paradies, als es nichts zu organisieren, nichts zu handeln, nichts zu überlegen gab...obwohl, so ein Roadtrip mit dem eigenen Tuktuk, das wäre schon reizvoll...aber das ist eine andere Geschichte!

    Hikkaduwa, Dankeschön für die Ruhe, den Luxus, das einfach Nichtstun - für die Erholung und die dadurch neue Energie. Nächstes Abenteuer, we‘re ready!
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  • Day59

    Ein Dankeschön.

    October 30, 2018 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 26 °C

    Die nackte, rohe und so berührende Wahrheit über die ersten zwei Monate in totaler Freiheit

    Nach zwei Monaten voller schöner Beiträge, die bereits so ehrlich waren, wie wir sie nur schreiben konnten, kommt hier das Suplement.
    Hier kommt meine nackte, rohe und so berüehrende Wahrheit über die ersten zwei Monate in totaler Freiheit:

    Es ist verdammt schwer, plötzlich frei zu sein. Ja, ich schreibe das wirklich. Es ist verdammt schwer für einen Menschen wie mich. Plötzlich fällt so viel Stabilisierendes weg. Kein Job mehr, der dir Bestätigung sichert. Kein Freundeskreis mehr, in dem du die Wunderbare bist, die für alle da ist. Kein geregelter Tagesablauf mehr, der dir das Gefühl von Kontrolle gibt; über deine Leistung, deinen Wert, dein Äusseres, deine Daseinsberechtigung. Kein Zuhause mehr, in dem du alles perfekt herrichten und drapieren kannst. Keine Waage mehr, die dir bestätigt, dass du nicht aus der Form gerätst. Da ist so viel „Nicht-Mehr“, dass ich mich im offenen Meer schwimmend wiederfand und mehr als einmal mit dem Gefühl des Untergehens kämpfte.
    Die totale Freiheit, ich erlebte sie zuerst gar nicht - denn nur weil du aus dem Hamsterrad ausgestiegen bist, heisst das noch lange nicht, dass du dich auch ausgestiegen fühlst - und danach als oftmals einfach überfordernd.
    Verdammt, wer bin ich, wenn alles aussen, das mich viel zu sehr definiert hat, wegfällt? Was macht mich glücklich? Worin finde ich Frieden? Ruhe? Erfüllung? Ich hatte auf all das eine ganz einfache Antwort: keine.
    Und dann ist es leicht, dir Probleme zu machen, wo keine sind; wohin sollen wir als nächstes? Was machen wir wegen den Strassenhunden? Wo kriegen wir morgens unseren Kaffee her? Wie komme ich zu meinem Sport? Und vor allem: Wie nutzen wir, wie nutze ich die Zeit totaler Freiheit richtig?!
    Es mag stupid klingen, nach Luxusproblemen riechen, was ich schreibe, aber für mich war es genau das: verdammt schwer.

    Und ich will nicht sagen, dass diese ersten zwei Monate nicht schön, aufregend, faszinierend, bewegend, unglaublich und atemberaubend waren - denn das waren sie zweifellos! Aber ich will ehrlich sein; sie waren etwas vom anspruchsvollsten, das ich je erlebt habe.

    Den Umschwung brachte (einmal mehr für mich) der heilige Himalaya. Mein Zusammenbruch dort, nach 2500 Höhenmetern in zwei Tagen in grippigem Zustand brachte mich auf brutalste, existenzielle und unglaublich berührende Art ins Jetzt.
    Seit diesem Moment bin ich da. Inmitten des Nichtwissens, der Offenheit, der Neugier, der Demut, dem puren Lebenszauber - mitten drin in unserer Reise.

    Und genau hier, Jetzt, muss ein Dankeschön aus tiefem Herzen ausgesprochen sein:

    Wenn ich überfordert war, hast du das Steuer übernommen und mir gezeigt, wer ich bin, wenn ich niemand mehr sein muss. Wenn ich nicht weiterwusste, hast du die Richtung bestimmt und mich erinnert, was mich ausmacht, wenn das Aussen mich nicht länger definiert. Wenn ich zweifelte und zitterte, hast du mich festgehalten und mich zu meiner Seele zurück geführt. Wenn ich mich selbst verlor, hast du mich gefunden und mich an mein Wesen erinnert. Wenn ich mich selbst nicht gern zu haben vermochte, hast du mich mit jeder Faser angenommen und das Wunder vollbracht, dass ich den ganzen Weg zu mir zurückging.
    Du hast in diesen zwei Monaten etwas bewiesen, dass ich dir zwar geglaubt, aber dennoch nicht für möglich gehalten hätte:
    Ich bin da. Ich trage dich. Ich stehe vor, hinter und neben dir.

    Dieser Eintrag gebührt dir, Christian Wysser. In dir finde ich auch am fremdesten Ort Heimat. Du bist mir Heimat.
    Ich danke dir aus tiefem Herzen für dein Sein. Du bist mein Wunder.
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    Zäme frei sii

    Danke dir meine Liebe für jeden Moment der Überforderung, jeden Moment des nicht Wissens wie weiter, jeden Zweifel, jede Träne und jeden Moment der Unsicherheit. Danke durchlebst, fühlst und teilst du jeden dieser Momente, lässt mich rein zu Dir, zu deinem Wesen. Bei all den wundervollen Orten die wir besuchen ist genau dass das zauberhafteste Abenteuer, bist du miene schönste Reise! Du bist mein Wunder Valentina Diem

    10/31/18Reply
     

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